Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Happy Birthday to you
Happy Birthday to you
Happy Birthday dear Sebastian
Happy Birthday to you
Wow, der ist wunderschön. Den hast du doch nicht selbst gebacken, oder?
Nein, meine Mama. Aber ich habe die Kerzen gekauft.
Ich habe auch noch eine Überraschung für dich.
Wir sind gleich da, nach drei Schritten. Jetzt geht es ein bisschen bergauf.
Drei Schritte, warte, warte, warte.
Und stopp. Noch nicht gucken, noch nicht gucken, noch nicht gucken.
Okay, jetzt.
Neuer Name.
Und neuer Besitzer.
Deine Eltern haben dir die Werkstatt geschenkt.
Ja. Und obendrüber baue ich uns unsere erste eigene Wohnung.
Und jetzt du.
Na komm.
Ich habe mich an der Filmschule in London beworben, als Kostümbilderin.
Und sie hat mich genommen.
Kommst du mit mir?
Das kann ich nicht.
Und ich kann nicht bleiben.
Kommst du?
Kommst du zurück?
Vielleicht.
Irgendwann.
Das heißt also goodbye.
Goodbye.
I'm going to be.
Bracey, wie oft hast du den Film im Dschungel gesehen?
Du weißt doch, dass Jenny nicht bleibt.
Ich weiß aber nicht, ob ich bleiben sollte, Ed.
Wegen Sebastian?
Tja, das kann ich dir auch nicht sagen.
Es gibt jemanden, der es mir vielleicht sagen kann.
Ruby?
Ich habe hier einen Film gesehen, seit ich sechs Jahre alt war.
Ich meine, hier hast du dich sogar durch den Notausgang reingeschlichen, damit dein Vater nichts merkt.
Aber weißt du das?
Ich habe dich oft genug dabei beobachtet.
Ein Wechsel steht an.
Im Job?
Und beim Wohnort.
Und welche Muschel steht für Liebe?
Die hier.
So weit weg?
Ja.
So weit weg.
Heißt es, dass wir uns trennen?
Habe ich gesagt, dass es der Bestien ist?
Du meinst, es ist jemand ganz anderes?
Kannst du mir nicht mehr über ihn sagen?
Mehr habe ich nicht.
Was willst du denn über ihn wissen?
Seinen Namen vielleicht?
Sein Name.
Robert Hayford.
Ja, Robert Hayford.
Den hat sie doch nur erfunden, damit du ihr glaubst.
Und wenn schon.
Mann, Sebastian, ich kann nicht für den Rest meines Lebens hier sitzen und Stuhlbezüge nähen.
Mann und ich kann hier nicht einfach alles stehen und liegen lassen, nur weil du glaubst, im Film zu müssen.
Das ist es, was du denkst?
Ja, das ist, was ich denke.
Ich muss das für mich machen.
Und wenn du nicht mitkommst, dann gehe ich allein.
Dann geh doch allein.
Geh, Grace, geh!
Geh, Grace, geh!
Geh aus.
Ja?
Ja.
Für dein Dinner mit Jason Benning?
Jason ist nur mein Produzent.
Was wahrscheinlich anders wäre, wenn er Robert Hayford heißen würde.
Hallo?
Hi, Jason.
Ja, 18 Uhr steht.
Okay, bis dann.
Ciao.
Es ist rein beruflich.
Hoffentlich weiß er das auch.
Hab ich dir schon gesagt, wie wunderschön du heute aussiehst?
Ja.
Ja.
Erzähl mir von dem Filmprojekt.
Es ist die Fortsetzung von Kiss or Goodbye.
Eine Fortsetzung?
Der Film war erfolgreich.
Jedermann will wissen, wie es mit Jenny und Peter weitergeht.
Mit Tamara Lawson in der Hauptrolle, ja.
Eine talentierte Schauspielerin werden wir auch heute finden und...
Ich habe die Rechte.
Nein.
Ihre Schwester Olivia hat die Filmrechte verkauft.
Sie wird von irgendwas leben müssen.
Es ist 15 Jahre her, dass Tamara tödlich verunglückt ist.
Jason, warum gibst du mir so ein großes Filmprojekt?
Komm, wir wissen beide, dass da draußen 10 andere Kostümbildnerinnen sitzen, die mehr Erfahrung haben als ich.
Weil du mehr Talent hast, als die alle miteinander.
Und weil ich denke, dass wir beide ein großartiges Team abgeben.
Nicht nur bei diesem Projekt.
Entschuldige, muss ich rangehen.
Robert Hayford, was geht's?
Aha.
Ah, ich verstehe. Notfall.
Was ist los? Hat's dir die Sprache verschlagen?
Ja, kein Problem.
Und wer ist?
Sagen Sie ruhig, ich mach mich sofort auf den Weg.
Alles okay?
Stimmt was nicht?
Was ist denn?
Sie erlauben?
Okay, gut.
Gut.
Keine Sorge, die Dame hatte sich nur verschluckt.
Alles in Ordnung?
Machen Sie das öfter, Frauen vom Ersteckungstod retten.
Wenn's nötig ist?
Äh, ich bin Arzt.
Das ist leider auch der Grund, warum ich los muss.
Das ist ein dringender Notfall.
Ich...
Ich lass Ihnen...
... meine Karte da.
Falls noch was sein sollte, ja.
Melden Sie sich.
Passen Sie auf sich auf.
Er heißt Robert Hayford?
Ja.
Und du lässt ihn einfach so gehen?
Was hätte ich denn tun sollen?
Ihm hinterher schreien?
Entschuldigen Sie bitte, aber Sie sind der Mann, der mir damals an einer Wahrsagerin prophezeit wurde.
Jedenfalls weißt du jetzt definitiv, dass es kein Zufall war.
Er war mit einer Frau da.
Ja, und du warst auch mit einem Mann da, mit dem du nichts hast.
Ich hab da ja schon mal angerufen.
Und derzeit behandelt Robert Hayford eine Privatpatientin in Cornwall.
Das wäre doch eine ganz wunderbare Gelegenheit, mal wieder nach Hause zu fahren.
Da gibt's bestimmt noch ein paar Kleider aus den 50ern.
Und dein Vater freut sich sicherlich auch, dich mal wieder zu sehen.
Und dein Vater freut sich sicherlich auch, dich mal wieder zu sehen.
Und dein Vater freut sich sicherlich auch, dich mal wieder zu sehen.
Kommst du?
Kommst du zurück?
Vielleicht.
Irgendwann.
Das heißt also, goodbye.
Hallo, Miss Marlo.
Es geht bestimmt gleich weiter.
Entschuldigen Sie bitte, Miss Marlo.
Hi, Dad.
Gracie!
Das ist eine Überraschung.
Hi, Dad.
Entschuldigen Sie bitte, Miss Marlo.
Der Film ist gerissen und die Lichtklappe klemmt.
Darf ich Sie...
Wie wär's mal mit einem neuen Projektor, Dad?
Ach, ich flick den Film einfach wieder und am Ende fehlen ein paar Frames mehr.
Für die Nachmittagsvorstellung allein, der lohnt sich ein neuer Projektor.
Zeigst du abends gar keine Filme mehr?
Ach, die Leute, die gucken sich doch sowieso alles nur noch auf ihren Tablets und Handys an.
Und ich frag mich immer, was die auf so kleinen Bildschirmen überhaupt noch erkennen können.
Also kommt eigentlich nur noch Olivia Marlo ins Kino?
Jeden Tag, auf die Minute genau um 14.55 Uhr.
Der hält mir telefonieren fast jeden Tag und du kommst nicht einmal auf die Idee, mir zu sagen, dass es nicht gut läuft?
Ich wollte einfach nur, dass du dir keine Sorgen machst.
Aber warum bist du überhaupt hier?
Du Süße.
Komm, wir fahren erst mal nach Hause, oder?
Ja, komm.
Komm, wir fahren nach Hause, oder?
Na?
Was sagst du?
Das ist...
Das ist...
Vermutlich die größte Privatsendung von Tamara Larsen in ganz England.
Hier.
Das ist zum Beispiel das Whiskyglas, aus dem sie getrunken hat.
In The Bell of Freedom.
Und hier, hiermit hat sie ihre Locken gebürstet.
Damals, als sie die Jahre noch ganz lang trug.
In Tales of the Ocean.
Und das hier, das erkennst du bestimmt, oder?
Ja, das ist Jennys Kleid aus ihrem ersten Film.
Ach, und all die Zeitungen und Zeitschriften, in denen Artikel über sie erschienen sind.
Bis hin zu ihrem tragischen Unfall.
2005.
Und das hast du alles in den letzten zwei Jahren gesammelt?
Ja, ein bisschen was hatte ich ja schon.
Und an der Mom kann ja nur nichts mehr dagegen sagen.
Und wo sind Moms ganze Sachen jetzt?
In deinem Zimmer.
Hast du die da auch so gestapelt?
Schlimmer.
Bis unter die Decke.
Und das Gästebett hab ich abgebaut.
Ja, wie gesagt, wenn ich gewusst hätte, dass du hier kommst, dann...
Aber Dad, das muss doch ein Vermögen gekostet haben.
Das hab ich alles im Internet ersteigert.
Im Internet?
Seit wann machst du denn Internet?
Ja, ich doch nicht.
Wer denn dann?
Sebastian.
Meinst du, der Sebastian?
Ja, kennen wir noch einen anderen?
Nee.
Nee.
Nee.
Nee.
Nee.
Nee.
Oh, come on.
Grace.
Was hast du dir dabei gedacht?
Was hab ich mir wo dabei gedacht?
Bei dem halben Tamara-Larsen-Museum, was du für meinen Vater ersteigert hast.
Und was ist dabei für dich rausgesprungen?
Wie meinst du das? Was ist dabei für mich rausgesprungen?
Na, du wirst es ja wohl nicht umsonst gemacht haben.
Ist das dein Ernst, Karl?
Du lässt dich fünf Jahre nicht sehen, marschierst hier rein,
drehst mir den Saft ab und unterstellst mir deinen Vater ausgenommen.
Ich war hier.
Zu Mams Beerdigung und du hast dich nicht blicken lassen.
Und übrigens, es gibt ihn wirklich.
Wen gibt's wirklich?
Robert Hayford.
Ich hab die Sachen nur für ihn ersteigert, bezahlt hat er selbst.
Und es ist dir nicht in den Sinn gekommen, dass es vielleicht ein bisschen viel wird?
Er hat doch Platz jetzt, wo er alleine liegt.
Hast du dir das mal angeguckt? Wann warst du das letzte Mal bei ihm im Cottage?
Mann, Grace, dein Vater ist ein erwachsener Mann, der kann mit seinem Geld tun und lassen, was er will.
Worum geht's dir?
Es geht mir um das Geld, was er sich fürs Alter zurückgelegt hat.
Ist er pleite, oder was?
Sebastian!
Glyph, hi.
Komm rein.
Siehst du mal, wofür du geschuftet hast?
Allerdings.
Grace war auch sprachlos.
Den Eindruck hat sie vermittelt.
Ach, sie war bei dir?
Ja.
Gut, ja auch Zeit, oder?
Nicht meinetwegen.
Sondern?
Sie macht sich Sorgen um dich, Glyph.
Um mich?
Ja, sie glaubt, du gibst vielleicht ein bisschen zu viel für deine Sammlung aus.
Das ist doch mein Geld.
So hab ich auch gesagt, aber...
Naja, ich will jedenfalls nicht dafür verantwortlich sein, wenn du am Ende keins mehr hast.
Also von daher, wenn du ein paar Sachen wieder verkaufen willst, dann könnten wir das machen.
Das ist ja schön, wenn ihr euch Sorgen um mich macht.
Aber ich hab das doch alles nicht mühsam hier zusammengesammelt, um es jetzt wieder zu verscherbeln.
Ein paar Sachen sind doch sicherlich im Wert gestiegen.
Du könntest uns ins Kino investieren.
Dann kommt doch sowieso keiner mehr.
Außer Olivia Malu.
Warum verkaufst du das Kino da nicht?
Tamara ist das Einzige, was Olivia noch geblieben ist.
Und mir auch.
So.
Was will der mit dem ganzen Zeug?
Immer noch drei Löffel Zucker?
Ja.
Nein.
Ich glaube einfach, dass man ihn mit Geld nicht locken kann.
Sondern?
Naja, er versucht einfach die Leere zu füllen, die deine Mutter hinterlassen hat.
Und du auch.
Wenn du mir jetzt versuchst, ein schlechtes Gewissen zu machen, weil ich damals weggegangen bin.
Nein, ich versuch dir einfach nur zu zeigen, dass sein Problem möglicherweise woanders liegt, als du glaubst.
Mein Gott, Estineas hat schon immer gern gesammelt.
Es sagt ihm halt nur keiner mehr, wo Schluss ist.
Tja.
Wer denn?
Aber ist doch keiner mehr da.
Na, jetzt bin ich ja da.
Ich kümmere mich um ihn.
Schön.
Und wie willst du das machen?
Wir räumen das Haus aus.
Bevor sein Leben ruiniert.
Und alles, was ihm mal wichtig war.
Vergiss es.
Was wird dir niemals zulassen?
Naja, nicht wenn er zu Hause ist.
Aber morgen,
während der Nachmittagsvorstellung,
ist er ja im Kino.
Und wo willst du so lange bleiben?
Eine Nacht.
Auf dem Sofa.
Deine Freundin?
Ja.
Patricia.
Stört dir nicht, dass ich jetzt hier schlafe?
Sie ist Architektin und sie ist hier unterwegs und
wohnst sowieso nicht hier.
Und wie lange seid ihr schon zusammen?
Fast drei Jahre.
Und du?
Was sagt denn Mr. Hayford dazu, dass du hier bist?
Er weiß es nicht.
Ich habe ihn erst einmal getroffen.
Du hast ihn erst einmal getroffen?
In einem Restaurant in London, ja.
Ein Date?
Nein, er war zufällig da.
Okay, das ist...
Es klingt ein bisschen verrückt,
aber er hat mir das Leben gerettet.
Glaubst du mir nicht?
Crazy, ich kann doch nicht glauben,
dass du immer noch versuchst,
mir diese Geschichte aufzutischen.
Hier.
Dr. Robert Hayford, Dermatologe,
Praktizierend in London
und derzeit gerade in Cornwall.
Den kenne ich.
Was?
Ja, der war im Frühjahr mal hier
und hat sich ein paar Sachen angesehen.
Hast du seine Nummer?
Nein.
Willst du mir das nicht sagen, oder was?
Mein Gott, Grace, hör auf,
du bist immer noch...
Ja, ich weiß, wie verhext.
Ja, wie verhext.
Keine Wahrsagerin der Welt
kann dir konkrete Namen vorhersagen.
Außer, was sie trickst.
Und Ruby Moil bildet da auch keine Ausnahme.
Das habe ich ja auch immer gedacht,
aber dann hat sie ganz schön gut getrickst, oder?
Ist ja auch egal.
Ich gehe jetzt ins Bett.
Was wird das?
Ich gehe jetzt ins Bett.
Ja, ich verstehe natürlich,
dass sie mir jetzt keine Auskunft
über ihre Gäste geben können.
Es ist nur wirklich wichtig,
dass ich Dr. Hefford finde.
Okay.
Gut, danke.
So.
Wow.
Ja, ich wusste nicht,
was du heutzutage so isst.
Naja, also ich esse auf jeden Fall
nichts mehr,
woran man ersticken kann.
Und?
Schöne Spur von Mr. Hefford?
Also ich glaube,
so langsam habe ich echt
alle Hotels und Pensionen
und werde dann Breakfast
bis Lansend durch.
Also,
bist du nur seinetwegen da?
Nein.
Ich suche auch nach Stoffen
und Kleidern aus den 50ern.
Wir planen nämlich gerade
die Fortsetzung von
Kiss or Goodbye.
Cool.
Wie schön.
Glückwunsch.
Dann hast du es ja echt geschafft.
Danke, Carlton.
Wir sehen uns pünktlich
in zwei Stunden.
Guten Tag, Miss Marlow.
Guten Tag, Mr. Kent.
Einmal wie immer.
Ist der Film repariert?
Ja, Madame, Gott sei Dank.
Nein, Madame?
Ich danke Ihnen.
Darf ich Sie zu Ihrem Platz führen?
Los, wir müssen uns beeilen.
Wir müssen zwei Stunden,
bis Dad wiederkommt.
Hast du den Schlüssel?
Moment.
Was?
Ist keiner da?
Der war immer hier.
Überleg mal,
wo, wo
verstecken Leute Schlüsse?
Frau Überleiter.
Frau Überleiter.
Tja, jetzt versteckt er schon
den Schlüssel da oben.
Und wenn ich dir sage,
dass ich dich riebe?
Bitte nicht.
Nicht das noch.
Entschuldigen Sie, Miss Marlow.
Schon wieder der Projektor?
Ja.
Diesmal ist es ein Kurzschluss.
Das heißt,
die Vorstellungen fallen vorläufig aus?
Ja, ich fürchte,
es kann ein bisschen dauern,
bis ich eine Seite zu sein kriege.
Mr. Kent,
wenn es ein finanzielles Problem ist...
Nein, nein, nein,
darum geht es nicht.
Wissen Sie,
sowas ist heutzutage schwierig zu finden
in unseren digitalen Zeiten.
Aber...
Ich...
Miss Marlow,
ich würde Sie gern zum Kaffee einladen.
Zu mir nach Hause.
Wissen Sie,
ich habe eine Menge Dinge
über Tamara gesammelt
und ich glaube...
Bitte.
Rufen Sie mal einen Butler an.
Er soll mich abholen.
Ja.
Selbstverständlich ist.
Entschuldigen Sie.
Ist deine Nummer?
Ja.
Kleinen Moment.
Wusstest du,
dass Tamaras Sarg damals leer beerdigt wurde?
Ja klar,
weil ihr Wagen ist
über die Klippen ins Wasser gestürzt.
Sie haben ihre Leiche nie gefunden.
Krass.
Muss schlimm gewesen sein für die Schwester.
Sie war ja auch gar nicht auf der Beerdigung.
Sie war nicht dabei?
Naja, Olivia ist ganz anders als Tamara.
Sie hat die Öffentlichkeit sehr gemieden.
Können wir?
Oder willst du noch eine Nacht
auf deiner Couch schlafen?
Oder willst du noch eine Nacht?
Ja.
Okay.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Vielen Dank.
Oh!
Also ich sehe kein Blut, aber das wird bestimmt voll die dicke Beule.
Fühlt sich jedenfalls so an.
Ja, was kann ich dafür, wenn ihr bei mir einbricht?
Ja, wir wollten dir nur helfen.
Bis jetzt bin ich immer noch sehr gut ohne eure Hilfe klargekommen.
Soll man nicht doch zum Arzt gehen?
Nicht, dass du eine Gehirnerschütterung hast.
Was soll ich anders machen, als mir irgendwelche Tabletten zu verschreiben?
Und außerdem, wenn ich eine Gehirnerschütterung hätte, dann wären wir doch wohl schwindelig.
Oh!
Grace, der Doc hat schon Feierabend.
Vielleicht ist er noch da.
Ich gehe da sowieso nicht rein.
Das wollen wir doch erst mal sehen.
Na, da kannst du lange klingeln.
Dr. Parsons ist bei einem Notfall, weil Emma Coolidge, ihre Zwillinge, fünf Wochen früher zur Welt bringt.
Wie ich es vorausgesagt habe.
Ruby.
Hallo, Grace.
Aha.
Seid ihr wieder zusammen?
Nein.
Nein.
Ich habe ihn nur hergefahren wegen seines Kopfes.
Weißt du, wen ich getroffen habe?
Robert Hayford.
Ach was.
Wobei ich ihn gerade suche.
Du weißt nicht zufällig, wo er sich gerade aufhält.
Das ist Theory Road Nummer 15.
In Bolton.
Wo Olivia Malu wohnt.
Genau da.
Er ist ja behandelnder Arzt.
Haben Ihnen das auch Ihre Muscheln geflüstert?
Nein.
Das hat mir Dr. Parsons geflüstert.
Grace, hey, du willst da jetzt nicht wirklich dahin gehen.
Na klar.
Grace.
Was willst du Olivia jetzt sagen, dass du deinen Ex anschleppst, um endlich ein Date mit dem Mann deines Lebens zu bekommen?
Sei doch mal still.
Was entschuldest du mir noch was?
Ich will ja auch gar nichts von Olivia.
Ja, bitte.
Entschuldigen Sie die Störung.
Wir haben hier einen Notfall und ich habe gehört, dass Sie einen Arzt im Haus haben.
Einen Moment, bitte.
Dr. Helfort hier, was kann ich für Sie tun?
Hallo, hier ist Grace.
Ich weiß nicht, ob Sie sich erinnern.
Sie haben mir in London in einem Restaurant das Leben gerettet.
Grace.
Gab es Komplikationen?
Geht's Ihnen nicht gut?
Bei mir ist alles okay.
Meinem Bekannten geht's nicht gut.
Okay, eine Sekunde.
Ich öffne das Tor.
Danke.
Deinem Bekannten, ernsthaft?
Was hätte ich denn sagen sollen?
Mein Ex?
Bitte einzutreten.
Und wenn Sie mir dann folgen wollen?
Sieht ja ein bisschen aus wie in einem Gruselkabinat, hm?
Ja, das ist aber ein sehr schick eingerichtetes Gruselkabinat.
Aber jetzt mal im Ernst, warum lebt denn jemand am helllichten Tag
und bei strahlendem Sonnenschein im Dunkeln?
Ich meine, Olivia ist doch nicht blind, oder?
Dann hat sie auch noch einen Dermatologen, der sie betrübt.
Der im Übrigen genau weiß, was in meinem Kopf nicht richtig ist.
Hier wäre das Arztzimmer.
Der Doktor wird Sie gleich empfangen.
Grace.
Robert.
Wie schön, Sie wiederzusehen.
Ja, und so lebendig.
Ja, dank Dr. Hayford.
Wie sind Sie denn bloß darauf gekommen, dass ich hier bin?
Eine Bekannte sagte mir,
dass sie sich hin und wieder um das Marlo kümmern.
Und ich komme ursprünglich aus Petzto.
Na, was für ein Zufall.
Ja.
Gut, äh, was kann ich denn tun für Ihren Bekannten?
Sebastian Brody, ähm, aber ich habe gehört, Sie kennen sich schon.
Flüchtig.
Richtig, ja, das war im Frühjahr in Ihrer Werkstatt.
Ja.
Haben Sie sich bei der Arbeit verletzt?
Nein.
Ihm ist, ihm ist was auf den Kopf gefallen und jetzt klagt er über Schwindel und Kopfschmerzen.
Okay, gut, dann sehen wir uns das doch mal genauer.
Sagen Sie, könnte ich kurz auf Ihre...
Äh, natürlich.
Danke.
Kommen Sie.
Bitte.
Und keine Sorge, auch wir Dermatologen verfügen über allgemeinmedizinisches Grundwissen.
Ja, da bin ich ja beruhigt.
Schauen Sie bitte nach vorne.
Grace.
Miss Marlowe, danke, dass Sie uns reingelassen haben.
Sie sind Clives Tochter.
Sie haben es so schön hier.
Ist das der Filmpreis, den Ihre Schwester für Kiss or Goodbye bekommen hat?
Möglich.
Ich bin jetzt Kostümbilderin bei der Fortsetzung.
Das interessiert mich alles überhaupt nicht mehr.
Grace?
Ich habe Ihnen ein Schmerzmittel gegeben.
Es ist nur eine leichte Gehirnerschütterung.
Also, ein, zwei Tage Ruhe, dann wird das wieder, wenn Sie ab und zu nach ihm sehen, ja?
Ja, sie wohnt bei mir.
Das ist nur vorübergehend.
Ich habe nichts anderes gefunden.
Ja, Saisonende.
Das kenne ich.
Stimmt.
Sagen Sie, kümmern Sie sich öfter um Miss Marlowe?
Ja, schon die ganze Zeit, ja.
Wie lange denn ungefähr?
Etwa drei Jahre.
Und vorher waren Sie noch nie in der Gegend?
Nein.
Auf jeden Fall würde ich mich gerne bedanken.
Vielleicht mit einem Abendessen.
Das klingt gut, ja.
Danke.
Aber da Sie sich hier ja so bestens auskennen,
ich würde mir einfach unglaublich gerne mal die Umgebung angucken.
Vielleicht, wenn Sie Zeit haben.
Habe ich.
Morgen früh?
Gerne.
Gerne.
Gerne.
Nö, nicht ganz.
Gleif.
Was machst du denn hier?
Gucken, wie es dir geht.
Was denn sonst?
Das ist ja nett.
Wieso?
Geh.
Dr. Robert Hayford hat mich gestern Abend unter Drogen gesetzt
und ich bin immer noch wie benebelt.
Robert Hayford?
Den gibt es also wirklich?
Ja.
Deine Tochter ist gerade unterwegs mit ihm in seinem Angeberauto.
Sie hat ihn gestern bei Olivia Marlow getroffen.
Bei Olivia?
In der Villa?
Ja, er ist irgendwie sowas wie ihr Leibarzt oder so.
Wieso geht es dir nicht gut?
Ja, was weiß ich.
Keine Ahnung.
Das ganze Haus ist abgedunkelt.
Womit wir ja wieder bei der Frage wären, was du eigentlich wirklich hier willst.
Du musst mir einen Ersatzteil aussteigern.
Für meinen Projektor.
Gleif, das ist nicht dein Ernst.
Doch, ich müsste es sonst komplett auf digital umrüsten.
Es kostet ein Vermögen.
Ich habe eine Gehirneisschütterung.
Ja, aber dir schuld ist mir was.
Du wirst dich schon an, wie das Echo deiner Tochter wirklich.
Na gut.
Da drüben gibt es die besten Fisch und Chips.
Ruby Moil, gestorben am 9. Juli 1739 mit 31 Jahren.
Ruby Moil war eine der wichtigsten Hexen hier aus der Gegend.
Aber das hat ganz viel mit Arbeitlauben zu tun.
Ja, die Menschen hier, die glauben da immer noch sehr dran.
Ja?
Du?
Warst du mal bei mir?
Ja, das ist schon lange her.
Und Sie sind bestimmt Robert Hayford.
Woher?
Das ist Ruby, das ist die Bekannte, von der ich dir erzählt habe.
Sie hat mir gesagt, dass ich dich bei Olivia finden kann.
Ah, okay.
Ja, hallo Ruby.
Ruby sowie Ruby Moil?
Das ist meine Großmutter.
Aber mit sehr vielen Uhren vorne dran.
1739 im Hafen ertrunken.
Auf einem sogenannten Dockingstuhl.
Einem Stuhl, auf dem man überprüfen konnte, ob sie eine Hexe war oder nicht.
Und wie genau hat man das überprüft?
Waren Sie unschuldig, gingen Sie unter.
Blieben Sie oben, waren Sie Hexen.
Ruby war unschuldig.
Aber Sie, schöner Mann, Sie können gerne überprüfen, ob ich Ihr Talent gehabt habe.
Ruby, wir wollten eigentlich gerade essen.
Nein.
Yes!
Na, wieder gewonnen?
Oh.
Patricia.
Hey.
Hey.
Hi.
Du bist ja viel früher zurück.
Ist das ein Problem?
Ähm.
Nein, wenn es kein Problem für dich ist, dass ich schon Besuch habe.
Von wem?
Grace.
Grace.
Grace, ja.
Ähm, aber keine Sorge, sie ist nicht meinetwegen hier.
Also was genau war das jetzt eigentlich mit den Muscheln, ne?
Das ist hier in Krono die traditionelle Art, die Zukunft vorauszusagen.
Mhm.
Gut.
Äh, ich setze dann da doch lieber auf die moderne Medizin.
Lieber Olivia.
Darf ich nicht drüber reden?
Ärztliche Schweigepflicht.
Mhm.
Vielleicht könnte ich dich dann aber mal in einem anderen Fall konsultieren.
Gibt's da noch jemanden, um den du dich sorgst?
Mein Dad.
Also, er ist jetzt nicht körperlich krank oder so.
Also eher was Psychisches.
Nach dem Tod meiner Mom hat mein Dad, ja, wie so eine Art Sammler-Tick entwickelt.
Das ganze Haus ist voll mit Andenkenden Tamara Larson.
Da geht so ein ganzes Geld dafür aus.
Mhm.
Gut, also, ich bin jetzt kein Psychologe, aber vielleicht kompensiert dein Vater ja den
Verlust deiner Mutter mit einer fiktiven Frau, um sich nicht mehr so allein zu fühlen.
Du trinkst also immer noch so gern dein Seal and Tea?
Ja, aber den Zucker habe ich mir abgewöhnt.
Ja, wie gesagt, wenn ich gewusst hätte, dass du kommst, dann hätte ich sogar für dich gekocht.
So wie es deine Mutter immer gemacht hat, wenn du zu Besuch warst.
Danke, ich habe schon gegessen mit Dr. Hayford.
Ja.
Sebastian hat mir schon erzählt, dass du ihn getroffen hast.
Hat Ruby also doch recht gehabt, ja?
Ja, offensichtlich.
Aha.
Na und?
Na ja, er ist sehr aufmerksam und wahnsinnig attraktiv.
Und vor allem blickt er auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus, nicht wie manche andere Leute.
Oh, das klingt ja nach einem richtigen Traum an.
Warum ist er eigentlich bei Olivia?
Warum behandelt er sie?
Der darf ja doch nicht drüber reden, ärztliche Schweigepflicht.
Ach, komm.
Aber wir haben über dich geredet.
Über mich?
Weil ich mir Sorgen mache, dass du dein Leben nicht so richtig im Griff hast.
Mann, was du hier machst, ist doch nicht normal.
Sagt das auch dein Dr. Hayford, ja?
Nein, das sagt nicht mein Dr. Hayford.
Das sage ich und das sagt auch Sebastian.
Willst du damit sagen, dass er mich für verrückt haltet?
Nein, Dad, wir halten dich nicht für verrückt, aber du wirst schon gerade ein bisschen wunderlich.
Das ist praktisch das Gleiche.
Ist es nicht.
Außerdem, wir kriegen das wieder hin.
Und da gibt es doch auch Medikamente, die wir mal ausprobieren können.
Medikamente?
Du willst, dass ich Pillen nehme?
Ich nehme doch keine Pillen.
Das ist nicht lustig.
Ich nehme dich.
Offenbar hat ein Doc nichts anderes drauf, als geht mit Pillen ruhig zu stellen.
Es geht doch nicht darum, Dad ruhig zu stellen.
Sondern?
Ihm eine neue Perspektive zu geben, vielleicht.
Witzig.
Worauf denn?
Auf eine ordentlich eingeräumte Küche und einen saubervertikutierten Rasen.
Jetzt bist du einfach nur zynisch.
Bin ich nicht, Grace, aber überleg doch mal, menschliche Nähe durch Pillen zu ersetzen.
Nur damit Glyph diese Nähe nicht vermisst, das ist doch zynisch.
Ich kann ihm aber keine neue Frau herzaubern.
Sag doch mal, Ruby.
Jetzt fängst du schon wieder damit an.
Du hast doch selbst gehört, dass sie Robert nicht gekannt haben kann.
Hast du ihm eigentlich mal erzählt, wie du wirklich auf ihn gekommen bist?
Nein.
Warum nicht?
Weil ich ihn nicht beeinflussen will.
Oder weil du dir Prophezeiung nicht traust, hm?
Ich vertraue meinem Gefühl.
Und was fühlst du?
Was fühlst du für Patricia?
Dass sie genau die Richtige für mich ist.
Die Frau, die perfekt in mein Leben passt.
Na, das ist doch super, das hast du dir doch immer gewünscht.
Ich habe das, was ich mir immer gewünscht habe.
Du auch.
Alle sind glücklich.
Sebastian.
Sebastian.
Ich habe das, was ich beinbare.
Ich habe das, was ich einfach nicht kontrolliert.
Ich habe das, was ich in der Zeit.
Ich habe das, was ich in der Zeit.
Ich habe das, was ich so.
Ich denke, ich bin in der Zeit.
Untertitelung des ZDF, 2020
Hi, Robert. Ja, ich hab Zeit. Okay, bis gleich.
Hier hast du also deine Jugend verbracht? Ja, jede freie Sekunde.
Bestimmt nicht immer allein. Nein.
Mit Sebastian? Ja, ist das so offensichtlich?
Eine Frau, die alles dafür tut, einen Arzt für einen verletzten Mann zu finden.
Aber das ist schon lange vorbei. Und du und diese Frau in dem Restaurant?
Es ist nur eine Patientin.
Hast du später noch Zeit?
Leider nicht, nein. Olivia braucht mich.
Sie lebt ja schon sehr zurückgezogen und in ihrer eigenen Welt, seit Tamara tot ist, oder?
Mhm. Ja, du siehst da Parallelen zu deinem Vater, richtig?
Ja, sie kennen sich seit Ewigkeiten und sie haben so viel gemeinsam.
Vielleicht kannst du mir helfen, dass sie sich ein bisschen näher kommen.
Du willst die beiden verkuppeln?
Eine echte Frau ist besser als eine fiktive Frau, oder?
Ja. Ja, aber ich glaube nicht, dass Olivia sich darauf einlassen würde.
Warum eigentlich nicht? Weil sie krank ist.
Ja. Ja, und bei ihr ist es halt nicht nur psychisch.
Und du darfst nicht drüber reden.
Genau.
Grace?
Ich würde dich gern wiedersehen.
Ich habe dich vermisst.
Ich dich auch.
Oh Gott, Entschuldigung, ich wusste nicht, dass...
Ähm, Grace, Patricia, Patricia.
Sebastian sagte schon, du bist da.
Echt?
Ähm, ich warte draußen, Entschuldigung.
Nein, schon okay.
Ich habe sowieso einen Termin.
Falls wir uns nicht mehr sehen.
Bye, Grace.
Ich dachte, du bist bei deinem Doc.
Nee, der kümmert sich um Olivia.
Hm.
Wow, Patricia ist, ähm,
viel beschäftigt.
Ja, sie ist, äh,
beschäftigt.
Sie betreut eine Großbaustelle.
Äh, ich muss jetzt auch los,
ähm, übrigens, weil...
Wim?
Ja, ich muss nach St. Austell
einen Ersatzteil für den Filmprojekt erholen.
Für Dad?
Ja.
Habe ich gestern ersteigert,
obwohl mir eine halbe Schädel weggeflogen ist.
Okay, und, ähm...
Ja, und?
Naja,
na ja,
woher weißt du,
ob das Teil über was taugt?
Du kannst ja mal schauen,
vielleicht haben die noch ein paar Klamotten aus den 50ern.
Schön.
Ah, guck mal hier.
Ja, das ist er.
Oh, okay.
Hm, nicht billig, der Kram.
Sieht doch ganz gut aus.
Also, ich hab keine Ahnung,
aber würde auch sagen,
sieht solide aus.
Na, guck mal, kurz vor drei.
Eigentlich sollte der Verkäufer gleich kommen.
Eigentlich wäre Dad jetzt schon im Kino.
Er tröstet sich bestimmt mit seiner Sammlung, hm?
Ich hab keine Ahnung.
Ich hab keine Ahnung.
Und? Hast du was Schönes gefunden?
Ich könnte den ganzen Ständern mitnehmen.
Du im Auto hast genug Platz.
Was hast du per Tisch eigentlich gesagt, warum ich hier bin?
Nur, dass du nicht meinetwegen gekommen bist.
Ich bin damals nicht wegen der Prophezeiung weg.
Ich bin weggegangen, weil du nicht verstanden hast, warum ich weg wollte.
Wie hätte ich das verstehen sollen, Grace?
Du hast mir doch verschwiegen, dass du dich an der Filmakademie beworben hast.
Ich wusste doch nicht mal, ob das überhaupt klappt.
Und dann gehst du zu dieser Wahrsagerin und erzählst mir, sie hätte dir irgendwie eine Zukunft mit einem anderen Typen.
Weil ich dachte, dass du dann mitkommst.
Ich wollte immer, dass du mitkommst.
Grace, ich wollte mein Leben hier leben. Mit einer Frau, die auch hier mit mir glücklich ist.
Die mit Patricia, die ständig unterwegs ist.
Wir müssen nicht weiter drüber reden, okay?
Lass uns nicht weiter drüber diskutieren.
Jetzt hast du ja den Mann in deinem Leben, der dich versteht.
Hallo?
Robert?
Was ist los?
Was?
Ja, ich bin sofort da. Bis gleich.
Was ist los?
Dad ist zusammengebrochen.
Halt mich auf zum Laufen, ja?
Richtig. Wie geht's ihm?
Gut, also, ich denke, es war nur ein kleiner, schwächer Anfall.
Er wird sich ganz bestimmt bald wiederholen, okay?
Woher hat mein Dad eigentlich deine Nummer?
Von mir.
Sagen Sie, Miss Marlow, wäre es in Ordnung, wenn mein Dad noch ein bisschen hier bleibt, bis es ihm wieder besser geht?
Gut so.
Lass mich ihn einfach ein bisschen schlafen, okay?
Danke.
Keine Sorge, es wird alles wieder gut. Schreib dir ein Medikament für ihn auf.
Er will ja nichts nehmen.
Ja, dann sagst du ihm halt einfach, es ist ein harmloses Kreislaufmittel, damit er nicht wieder rumkippt.
Okay?
Würdest du das mit deinem Dad machen?
Ja, dann sagst du ihm halt.
Manchmal muss man die Patienten zu ihrem Glück zwingen.
Gerade so ältere Sturköpfe wie unsere Väter, okay?
Ich glaube nicht, das ist das Richtige für meinen Dad, das Robert.
Wenn du willst, kannst du heute Nacht auch hierbleiben.
Und auf ihn aufpassen.
Danke schön!
Danke schön!
Untertitelung des ZDF, 2020
Untertitelung des ZDF, 2020
Untertitelung des ZDF, 2020
Du hattest recht.
Mit Dad.
Ich hätte mich um ihn kümmern müssen.
Nach Mams Tod.
Für ihn da sein.
Untertitelung des ZDF, 2020
Untertitelung des ZDF, 2020
Was machen Sie hier?
Ich muss mich wohl in der Tür geirrt haben.
Ich suche die Toilette.
Zweite Tür rechts.
Dankeschön.
Entschuldigung.
Entschuldigung.
Weißt du, was ich gedacht habe?
Vielleicht lernen sich Clive und Olivia jetzt ein bisschen näher kennen in der Villa.
Habe ich auch schon gedacht, aber Robert meinte, dass sie das nicht will.
Sonst hätte sie es wohl auch schon längst getan.
Sie hat es nicht getan, weil sie nicht Olivia ist.
Dad!
Was machst du hier?
Keine Sorge, mir geht's gut.
Was soll das heißen, dass sie nicht Olivia ist?
Weil sie nicht Olivia ist.
Dad, bist du sicher, dass es dir gut geht?
Natürlich bin ich mir sicher.
Okay, und wer soll sie sein, wenn sie nicht Olivia ist?
Tamara.
Sie ist Tamara.
Komm Dad, wir setzen uns ein bisschen hin, ja?
Der Tamara ist seit 15 Jahren tot.
Und warum steht dann ihr Name auf einer kranken Akte, die sich in der Aktentasche von deinem Doktor
Hayfart befindet?
Vielleicht eine alte Akte.
Mit aktuellem Datum und einer Krankheit, die sich egozentristische Biopolygrammie oder so.
Egozentristische was, bitte?
Ja, so genau konnte ich es mir auf die Schnelle nicht merken, weil Tamara stand plötzlich hinter mir.
Was schleichst du auch durchs Haus, wenn du eigentlich im Bett liegen sollst?
Ach, ich war doch gar nicht krank.
Hä, und dein Schwächeanfall?
Vorgetäuscht.
Wenn man nicht in ihre Villa kommt.
Damit du mal in die Villa kommst.
Ja, als du mir gesagt hast, dass nicht Olivia krank ist, da habe ich mir Sorgen um sie gemacht.
Du hast ja keine konkreten Angaben gemacht und darum wollte ich sehen, wie es ihr geht.
Und dir mal ihre Tamara-Larsen-Sammlung anschauen.
Der meine wollte sie ja nicht sehen.
Ja, dafür wäre es jetzt auch ein bisschen spät.
Da habt ihr den Verrückten also tatsächlich ausgetrickst.
Ach, Dad, ich glaube wirklich, dass es besser ist.
Und guck mal, jetzt ist hier auch überall Platz und ich kann ein bisschen bei dir bleiben.
Für eine Zeit.
Lass mal.
Ich brauche gar keine Andenker an Tamara mehr.
Ich habe meine Tamara gefunden.
Wie war das nochmal mit dem Lernsack?
Ruby, deine Urahnen, die ist doch damals gar nicht beerdigt worden, oder?
Also, was ich weiß, ist ihre Leiche nie gefunden worden.
Wieso wirst du das wissen?
Weißt du noch, als ich zu dir gekommen bin und du hast gesagt, dass du mich immer beobachtet hast
und ich mich heimlich ins Kino geschlichen habe, oder?
Weißt du, eine gute Beobachtungsgabe ist die Hälfte meiner Kunst.
Hast du Olivia Male auch mal beobachtet?
Wieso?
Dad war gerade bei ihr in der Villa und er hat gesagt, dass er Anzeichen dafür gefunden hat, dass sie gar nicht Olivia ist.
Na klar, er glaubt sie es Tamara.
Glaubst du das auch?
Weißt du, bis auf Olivias Aussage gibt es doch gar keinen Beweis dafür, dass Tamara zum Zeitpunkt des Unfalls im Auto saß.
Aber warum wollte Tamara als Olivia weiterleben? Wegen ihrer Krankheit?
Das solltest du mal deinen Doc fragen.
Der darf da nicht drüber reden.
Dann erzählst du ihm die Wahrheit über euch beide, vielleicht erzählt er dir dann die Wahrheit über Tamara.
So, und jetzt wäre es noch Zeit.
Ach, komm.
Ja, dann hat dir diese Ruby einfach meinen Namen genannt.
Ich hab das ja auch nicht geglaubt und dann standst du da und hast mir auch noch das Leben gerettet.
Gut, das heißt also, dass Sebastian und du, dass ihr vor der Villa aufgetaucht seid, das war auch gar kein Zufall, oder?
Naja, so geplant hatte ich das nicht.
Ja, dann ist es ja doch sowas wie Schicksal.
So nach Zeit findest du ja.
Keine Sorge, deinem Vater geht es gut.
Der war heute morgen stabil, also ehrlich gesagt, erstaunlich stabil.
Robert, er weiß es.
Er weiß was?
Na, dass Tamara noch lebt.
Die Krankheit heißt erythropoetische Protoporpherie.
Das ist so eine Art Lichtallergie.
Ist ja kein Wunder, dass Dad sich das nicht merken konnte. Danke.
Die Betroffenen haben große Schmerzen.
Vielen Dank.
Wenn sie sich dem Tageslicht für einen längeren Zeitraum aussetzen und sie es trotzdem, dann kann es sogar zu Verbrennungen kommen.
Deshalb sind bei Tamara auch die Vorhänge zugezogen.
Das ist ja schrecklich.
Naja, und natürlich kam das Filmen dann für sie irgendwann nicht mehr in Frage, oder?
Und als ihre Schwester Olivia bei diesem Unfall gestorben ist, da...
Hat sie lieber ihre Rolle weiter gespielt, als selbst bemitleidet zu werden.
Und da gibt es kein Medikament dagegen?
Naja doch, das gibt ja eins, aber das kann nur die Symptome lindern.
Deswegen probieren wir gerade eine neue alternative Behandlungsmethode aus.
Und davon versprechen wir uns eine ganze Menge.
Das würde auch erklären, warum Tamara all die Jahre immer nur im Kino war.
Ja.
Doch, Zucker jetzt?
Bitte.
Du sagst Stopp.
Mhm, noch einen.
Danke.
Das muss so schrecklich sein.
Und wenn sie verliert erst ihre Schwester,
dann muss sie sich da so verstecken und...
kann nicht mal sie selbst sein.
Kann man das überhaupt nicht vorstellen.
Sie wird sicher nicht wollen, dass das irgendjemand erfährt.
Nein, und Robert hat mich auch nochmal darauf hingewiesen,
dass sie auf gar keinen Fall will, dass wir darüber sprechen.
Mit ihr darüber sprechen.
Darüber solltest du vielleicht nochmal mit deinem Vater reden.
Kannst du nicht einfach so tun, als wüsstest du nichts,
wenn Tamara zu dir ins Kino kommt?
Warum sollte ich das tun?
Um ihren Wunsch zu respektieren.
Welchen Wunsch denn?
Sie lebt das Leben einer Toten.
Aber was würde sich denn ändern, wenn du mit ihr sprichst?
Vielleicht hätte sie dann endlich jemanden, der begreift,
dass auch sie allein ist.
Aber Dad, du bist doch nicht alleine.
Ah.
Ich kann den Film auch absagen.
Grace.
Süße.
Ich hab dich da mal ziehen lassen, damit du was aus deinem Leben machst.
Und nicht um betreutes Wohnen mit deinem Vater zu üben.
Dazu mal ich mich dafür sowieso 25 Jahre zu jung fühle.
Manchmal darf man die Dinge nicht so lassen, wie sie sind.
Das hast du mir doch selber grad durch eure Aktion hier bewiesen.
Hm?
Gott, ich muss los.
Ich habe es sofort gewusst.
Als ich gleich mit der Akte erwischt habe.
Äh, Madam.
Für den Fall, dass Sie die Vorstellung nicht verpassen wollen.
Danke, Carlton.
Danke, Carlton.
Es ist Ihre Entscheidung.
Das ist Ihre Entscheidung.
Tracy died soon after a long fought civil war.
Just after I wiped away's last year.
I guess he's better off than he was before.
Wie geht's ihm?
Du sitzt ja schon die ganze Zeit da.
Wie geht's ihm?
Du sitzt ja schon die ganze Zeit da.
Tom, aber er kommt nicht mehr, oder?
Robert sagt nein.
Wie geht's ihm?
Du sitzt ja schon die ganze Zeit da.
Tom, aber er kommt nicht mehr, oder?
Robert sagt nein.
Vielleicht solltest du mal mit ihr reden.
Wenn Robert in den Rücken fallen?
Ich denke, das würde dir vollkommen.
Ich denke, das würde dir vollkommen.
Wie geht's ihm?
Wie geht's ihm?
Wie geht's ihm?
Du sitzt ja schon die ganze Zeit da.
Tom, aber er kommt nicht mehr, oder?
Robert sagt nein.
Vielleicht solltest du mal mit ihr reden.
Wenn Robert in den Rücken fallen.
Ich denke, das würde dir verzeihen können.
Woll.
Zumonsten.
Bitte.
Wir sind lauerde.
Warum?
Wie geht's ihm?
Warum?
Warum?
Perf dynamicste handlingen.
KI-Klamotten
Dad?
Dad, up ins Bett.
Neverland
All good things they say
Neverland
Morgen. Morgen.
Sag mal, weißt du, wo Jennys Kleid ist?
Ähm...
Schau mal.
Ich hab noch altes Seitenpapier gefunden,
falls du's mit nach London nehmen willst.
Es ist für Tamara.
Also willst du doch mit ihr reden?
Ich kann auch mit ihr reden, wirklich.
Ich hab Robert nicht versprochen, die Klappe zu halten.
Das ist echt lieb von dir.
Aber ich...
Ich glaub, ich muss das schon alleine machen.
Okay.
Ja, bitte?
Carson, hier ist Grace.
Äh, ich befürchte, Dr. Hayford ist im Augenblick außer Haus.
Ich will gar nicht zu Ihnen.
Können Sie ihr sagen, dass ich etwas für Sie habe, was ich ihr gerne wiedergeben möchte?
Grace?
Grace, bitte bemühen Sie sich nicht.
Miss Larson.
Ich habe das Kleid, das Sie als Jenny getragen haben.
Ich habe das Kleid, das Sie als Jenny getragen haben.
Ich...
Ich...
Ich...
Ich...
Ich...
Ich will gar nicht zu Ihnen.
Können Sie ihr sagen, dass ich etwas für Sie habe, was ich ihr gerne wiedergeben
möchte?
Grace?
Grace, bitte bemühen Sie sich nicht.
Miss Larson.
Ich habe das Kleid, das Sie als Jenny getragen haben.
Ich...
Ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Kleid jemals wiedersehen werde.
Mein Dad, der hat noch so viel mehr gesammelt, Sie sollten sein Haus sehen.
Das reicht, glaube ich, langsam für ein kleines Museum.
Ich...
Ich wusste nicht, dass ihm das so wichtig ist.
Ihr...
Sie haben so viel gemeinsam.
Ich verstehe gar nicht, warum haben Sie denn nie miteinander gesprochen?
Auf jeden Fall ist er so froh, dass Sie endlich Sie selbst sein dürfen.
Und sich nicht mehr so verstecken müssen.
Und ich auch.
Aber wenn Sie wollen, bleibt es natürlich unter uns.
Es tut mir leid, dass ich nicht auf dich gehört habe und trotzdem mit Tamara gesprochen
habe.
Aber ich konnte nicht anders.
Ich habe nur versucht, Tamara zu schützen.
Aber die Entscheidung liegt natürlich bei ihr.
Du, wenn ich anfange in London an dem Filmprojekt zu arbeiten, kommst du mich da mal
besuchen?
Ganz sicher sogar.
Wo wir doch füreinander bestimmt sind.
Guten Morgen.
Patricia.
Hi.
Ihr zwei kennt euch.
Ja, über Sebastian.
Und ihr?
Auch über Sebastian.
Als ich damals bei ihm in der Werkstatt war.
Seitdem behandle ich Patricia, wenn ich hier bin.
Okay.
Ich muss.
Bis bald.
Bis bald.
Ist sie auch eine Patientin oder bist du der Mann, wegen dem sie hier ist?
Ja.
Ist sie auch eine Patientin?
oder bist du der Mann, wegen dem sie hier ist?
Ist sie auch eine Patientin oder bist du der Mann, wegen dem sie hier ist?
Ist sie auch eine Patientin oder bist du der Mann, wegen dem sie hier ist?
Danke.
Ich werde es ihnen etwas ausmachen, wenn wir uns drinnen unterhalten.
Kommen Sie.
Robert versucht eine neue Therapie bei mir.
Schlägt perfekt an.
Ein paar Stunden am Tag kann ich leben wie jeder andere auch.
Oh.
Kommen Sie.
Setzen Sie sich doch.
Setzen Sie sich.
Möchten Sie einen Kaffee oder einen Tee oder irgendwelchen Keks?
Nein, nein, vielen Dank.
Gar nichts.
Vielen Dank.
Woran haben Sie es bemerkt?
An Ihren Augen.
Meine Augen?
Setzen Sie sich doch. Setzen Sie sich. Möchten Sie einen Kaffee oder einen Tee oder irgendwelche Kekse?
Nein, nein, vielen Dank. Gar nichts. Vielen Dank.
Woran haben Sie es bemerkt?
An Ihren Augen.
Meine Augen? Aber meine Augen haben Sie doch gar nicht gesehen.
Doch, am Krankenbett haben Sie einmal Ihre Brille abgenommen.
Und Ihre Augen.
Die würde ich immer wieder erkennen.
Und die Sachen, die Sie, die du gesammelt hast...
Die, die können Sie, die kannst du alle gerne haben.
Vielen Dank, das ist sehr lieb. Aber ich, das erinnert mich an früher.
Ja, es ist sehr lange her. Es wird nie wieder so sein.
Ja.
Deswegen habe ich wahrscheinlich auch die Sachen meiner Frau alle weggeräumt.
Du hast mir sehr leid getan, als sie gestorben ist.
Und du hast mir sehr leid getan. Wegen Tamara.
Tamara.
Ich vermisse Tamara immer noch, aber ich muss jetzt Olivia bleiben. Verstehst du?
Wenn ich dir dabei helfen kann.
Das ist dir, glaube ich, gar nicht bewusst. Aber du hast mir schon all die Jahre geholfen.
15 Uhr ist längst vorbei.
Dann machen wir daraus eben eine Abendvorstellung.
Ich verstehe das nicht. Du hast diese ganzen Mahnbescheide übersehen?
Nee, ich habe sie einfach zu den anderen amtlichen Schreiben gelegt.
Die anderen amtlichen Schreiben, die du auch nicht aufgemacht hast?
Da steht ja auch meistens nichts Erfreuliches drin.
Dad, hier steht, dass du der Bank 9300 Pfund schuldest.
Und wenn du das nicht innerhalb der Frist bezahlst, nehmen sie dir das Kino weg.
Ja, dann mach dir keine Sorgen.
Vielleicht habe ich eine andere Idee.
Hi.
Hi.
Kannst du
den hinteren Teil des Kinos
in
ein Museum umbauen?
Ähm, was für ein Museum?
Na, das Tamara Larsen Museum.
Ja, wenn ich das mit Ständerwerken mache
und dann mit MDF-Platten verkleide, ja, das kriege ich hin.
Schaffst du das in zwei Wochen
oder soll ich einen unserer Bühnenbauer fragen?
Ich kriege das hin.
Cool, danke.
Was sagt Robert dazu?
Ist alles okay.
Hättest du wirklich mit Tamara geredet, damit Robert und ich keinen Stress bekommen?
Grace, ich...
Ich will dir nicht im Weg stehen.
Und wenn Robert der Mann ist, mit dem du glücklich bist, dann...
wünsche ich dir alles Gute.
Wünsche ich dir auch.
Mit Patricia.
Danke.
Wusstest du eigentlich, dass sie auch Roberts Patientin ist?
Nee, das höre ich zum ersten Mal.
Seit wann betreut sie denn diese Großbaustelle?
Seit Frühjahr.
Also, ich wollte eh noch zur Villa.
Ich komm mit.
Und Sie glauben, die Menschen sind wirklich interessiert an einem Tamara-Lahsen-Museum?
Ja, auf jeden Fall.
Vor allem, wenn Sebastian es direkt ins Kino baut.
Das wird super.
Die Menschen, die haben Sie nicht vergessen.
Deswegen wollen meine Produzenten ja auch unbedingt die Fortsetzung von Kiss or Goodbye drehen.
Also gut.
Wenn's gleich hilft.
Naja, also...
Es geht mir nicht nur um meinen Dad und um das Kino.
Miss Larsen, mein Dad hat mir gesagt, dass Sie für ein paar Stunden am Tag raus dürfen.
Vielleicht sogar ins Scheinwaffelicht.
Sie meinen, ich sollte wieder spielen.
Ich ist heute wieder vor die Kamera.
Ja.
Meine Produzenten, die würden Ihnen sofort eine Rolle anbieten.
Sie haben den Film jeden Tag gesehen und Sie haben den Filmpreis aufgehoben.
Und ich hab Ihr Gesicht gesehen, als ich Ihnen das Kleid von Jenny gegeben habe.
Aber wie soll ich denn den Menschen erklären, dass ich Sie jahrelang belogen habe?
Ich glaub, Ihre Fans, die verzeihen Ihnen sofort, wenn Sie sie wiedersehen dürfen.
Ähm, wissen Sie, ob Dr. Hayford schon abgereist ist?
Nein.
Ich glaub, er hat Besuch.
Von Patricia Farley.
Ich könnte auch nach London ziehen.
Patricia, ich will deine Beziehung nicht zerstören.
Und auch nicht deine zu Grace.
Komm schon.
Ich hab dir doch gesagt, zwischen mir und Grace.
Da läuft gar nichts.
Ist das auch Teil der Behandlung?
Wir wollten uns gerade nur verabschieden.
Verabschiedest du dich so von allen Leuten, die du kennst?
Grace, ich kann das erklären.
Brauchst du nicht. Kein Interesse.
Was ist los mit euch, Herr, dass ihr auf einen Poser wie den reinfällt?
Ganz offensichtlich konnte ich den beiden mehr bieten als du.
Wow.
Grace.
Hi, Jason.
Die Suche in Cornwall hat sich wirklich gelohnt.
Die Kleider sind wunderschön.
Also, was gibt's denn?
Hast du's dir anders überlegt?
Nein, nein, nein.
Ich, ähm, ich brauch deine Hilfe.
Ich will eine Wiederaufführung machen von Kiss or Goodbye.
Mit ganz viel Presse und so.
In dem Kino von meinem Dad in Patsdow.
Okay.
Sonst noch was?
Kehaltserhöhung wäre jetzt nicht schlecht.
Klar.
Mhm.
Und was krieg ich dafür?
Du bekommst die größte Überraschung deines Lebens.
Die waren ins Unrecht, hat der Mann, Jan.
Pass auf, was du sagst.
Wenn ich zwei Frauen verlieren würde und dann auch noch an denselben Kerl, dann würde ich mich schon fragen, warum.
Er hat einen auf Frauenversteher gemacht, na und?
Und du hast immer nur dein Ding durchgezogen, nach einer Frau gesucht, die dazu passt.
Clive, ich hab deine Tochter geliebt.
Und Patricia nicht?
Siehst du, ich dürfte sie kaum motiviert haben, bei dir zu bleiben.
Wenigstens hab ich sie nicht betrogen.
Ach, Sebastian.
Hör auf, du bist nicht betrogen worden.
Du hast dich selbst um dein Glück gebracht.
Und wenn dir irgendwas an meiner Tochter liegt, dann versuch endlich, deinen verdammten männlichen Stolz zu überwinden und deinen Hintern hochzukriegen.
Weißt du was, für einen alten Mann, dem wir noch vor ein paar Tagen seine Haus zwangsräumen mussten, weil er seine kleinen Spielsachen nicht hergeben wollte, riskierst du gerade eine ganz schön dicke Lippe.
Ich weiß, wovon ich rede.
Wahnsinn, Tamara lebt. Ich kann's gar nicht fassen.
Ich konnte es auch nicht glauben.
Und es steht auch absolut fest, dass sie vor der Vollstimmung auftritt.
Sie hat's versprochen, ich hoffe es.
Und ich darf kommen?
Hey, na klar. Super.
Also was sagst du, die Sachen, die ich aus Kornholf für unseren Film mitgebracht hab, sind super, oder?
Ja, da muss ich noch ein bisschen was dran machen.
Und dann muss ich dich um riesigen Gefallen bitten.
Das hier sind alles alte Kostüme von Tamara.
Aber bevor die ins Museum gehen, dann kannst du da nochmal drüber schauen?
Ich kümmere mich drum.
Danke.
Und du?
Wie geht's nach dem Reinfall mit dem Mann deines Lebens?
Oh, keine Ahnung.
Ich glaub, so richtig hab ich da nie dran geglaubt.
Ich hab's mir nur eingebildet.
Weil du Sebastian immer noch liebst.
Ich habe mir immer noch, keine Ahnung.
Ich gehe mal courses.
Ich bin elegante.
Ich bin einer Marke, opp.
Ich bin einer Marke, auf mein Abbilder.
Ich bin einer Marke, auf mein Abbilder.
Ich bin einer Marke.
Ich bin einer Marke.
Und dann muss ich den Ballen.
Ich bin einer Marke.
Wo Tamara bleibt, sie müsste längst hier sein.
Sie war 15 Jahre lang tot.
Mensch, wird es ihr übel nehmen, wenn sie ein paar Minuten zu spät ist.
Wenn sie überhaupt kommt.
Wenn nicht, wirst du einfach ein paar einleitende Worte sprechen und das Museum eröffnen.
Sehr viel mehr hat Jason den Leuten auch nicht versprochen.
Naja, bis auf die Ankündigung, dass sie vielleicht eine kleine Rolle in der Fortsetzung spielen wird.
Wie, da hat er schon ausgeplaudert?
Natürlich, um die Presse hier aufs Land zu locken.
Entschuldigung, Cornwall Express, wann geht's los?
Sobald alle Gäste Platz genommen haben.
Ruby, wow, du siehst toll aus.
Was machst du hier?
Eine kleine Erfolgsbeteiligung, liebe Grace, wäre jetzt wirklich an der Zeit.
Für all die Informationen, die ich dir immer gegeben habe.
Die falschen Informationen, meinst du?
Was stimmt denn nicht?
Robert Hayford, dieser Typ, der allen Frauen nachjagt, die nicht bei drei auf dem Baum sind?
Er war halt der einzige wirklich gut aus dem Kerl aus London, der mir so spontan einfiel.
Wie, du kanntest ihn?
Von einem Zeitungsfoto.
Mit einer anderen prominenten Patientin.
Und dann sagst du mir einfach so, dass er eine entscheidende Rolle in meinem Leben spielen wird?
Aber das hat er doch auch.
Er hat ihr das Leben gerettet.
Und er hat dich wieder mit Sebastian zusammengebracht.
Und warum bist Sebastian dann jetzt nicht hier?
Grace, die Medienvertreter grillen mich, wenn wir nicht bald loslegen.
Herzlich willkommen hier in unserem schönen Cornwall.
Danke, dass Sie diese lange Reise auf sich genommen haben, um mit uns den ersten Tamara-Larsen-Film anzuschauen.
Und Sie fragen sich bestimmt, warum gerade hier?
Vor allem fragen wir uns, wo Tamara Larsen ist.
Oder haben Sie uns mit irgendwelchen Fake-News hier hingelockt, damit Sie das Kino Ihres Vaters retten können?
Miss Kent hat nicht gelobt.
Ich habe in den letzten 15 Jahren nur eine Rolle gespielt.
Die Rolle meiner Schwester Olivia, die um mich trauert.
Aber in Wahrheit habe ich um sie getrauert.
Und um die Frau, die ich einmal war, aber leider durch eine sehr schwere Erkrankung nie wieder sein will.
Wahrscheinlich würde ich Olivia immer noch spielen,
hätten nicht zwei wunderbare Menschen unerschütterlich an Tamara festgehalten.
Grace Kent und ihr Vater Clive,
der wahrscheinlich dieses Kino nur für mich am Leben gehalten hat.
Clive,
Clive, ich möchte dir jetzt vor all diesen Menschen sagen,
du,
du bist in all diesen Jahren
viel mehr für mich geworden,
als nur der Kinobesitzer.
Ladies and gentlemen,
und wenn Sie mich heute Abend feiern wollen,
dann müssen Sie sich bei diesen beiden bedanken.
Und ich bedanke mich bei Ihnen.
Vielen, vielen Dank.
Dankeschön.
Dankeschön.
Dankeschön.
Danke.
Jenny, warte.
Ich habe lange genug gewartet.
Wo willst du denn hin?
Irgendwohin.
Du läufst weg?
Ich laufe nicht weg.
Dann bleib.
Sag mir einen vernünftigen Grund.
Ich brauche dich.
Brauche ich nicht genug, Peter.
Und wenn ich dir sage, dass ich dich liebe?
Sagen kann man das leicht.
Ich bewaße es dir.
Dann komm mit.
Komm mit.
Das kann ich nicht.
Ja, komm mal da doch mit.
Und ich kann nicht bleiben.
Kommst du?
Kommst du zurück?
Vielleicht.
Irgendwann.
Musst du nicht gleich raus vor die Presse und vor deine Fans?
Hey, du musst nicht traurig sein.
In der Vorsitzung gibt es doch ein Happy End.
Woher weißt du das?
Das Tribu.
Hast du es etwa gelesen?
Jenny gibt ihre Karriere als Model auf und kommt zurück.
Sie kaufen eine alte Farm und eröffnet ein Restaurant.
Und am Ende wird sie schwanger.
Ja, genau.
Und ich habe Angst, dass ich was verpasse.
Und ich will auch Familie haben.
Und ich will auch irgendwann Kinder haben.
Und wenn wir jetzt wieder fünf Jahre warten, dann...
Grace, versuchst du mir gerade zu sagen, dass du zurückkommen willst?
Deine Karriere aufgeben willst?
Mann, na, vielleicht reicht ja hier und da mal ein Film.
Ich will aber keine Frau, die nur hier und da mal einen Film macht und sich eigentlich nach einem anderen Leben sehnt.
Mann, Sebastian, ich versuche hier wirklich dir entgegenzukommen und du sagst nein.
Ja.
Warum?
Weil ich jetzt mal mit Aufgehen dran bin.
Ich hatte völlig vergessen, wie schön das Meer ist.
Vielleicht sollten wir uns in Zukunft lieber hier treffen.
Vielleicht sollten wir uns ein bisschen weiter in die Welt wagen.
Ich bin dabei.
Willst du mir damit sagen, dass du mitkommen willst?
Ja.
Und was willst du dann machen?
Keine Ahnung, ein paar Stellwände bauen, vielleicht?
Vorausgesetzt, die brauchten auch einen Bühnenbau.
Ich kann schließlich nicht für den Rest meines Lebens nur Stühle beziehen.
Ich bin dabei.
Ich bin dabei.
Genau.
Ich bin dabei.
Untertitelung des ZDF, 2020
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.