Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Fick dich!
Fick dich! Fick dich!
- Ich träumte gestern von Dad. - Was?
Ich träumte von Dad.
- War's ein guter Traum? - Ein sehr guter.
Er sagte, er hat gespürt, dass wir kommen.
- Dass Blut unzertrennlich ist. - Das klingt genau nach ihm.
Warum heißt es eigentlich:
Staatliche Strafvollzugsanstalt Arizona?
Wie sollte es denn sonst heißen? Baptistische Kirche?
- Hör auf mit den Baptisten. - Ist doch ein Gefängnis, oder?
- Ja. Es ist ein Gefängnis. Und? - Warum nennen sie's dann nicht so?
Strafvollzugsanstalt ist nur ein besseres Wort für Gefängnis.
- Anstalt, schon mal gehört? - Habe ich noch nie gehört.
Hat das was mit einem Stall zu tun? So wie ein Schweinestall?
- Ein Menschenstall? - Das musst du Dad sagen.
Das trifft es ganz gut.
- Okay. - Haltet die Fresse.
Wir machen das genau nach Plan, okay?
Wir haben nur einen Versuch. Fehler dürfen nicht passieren.
Wir tun alles, was du sagst, bis Dad befreit ist.
- Dann hat er die Kontrolle. - Schön. Aber bis dahin ich.
Aye, aye, Captain.
- Guten Morgen. - Morgen?
Für mich ist es Morgen.
Zeig mir, was du in der Tüte hast.
Ärgerlich, dass du schon wieder sonntags arbeiten musst, Eddie.
Der Sonntagmorgen bricht heran, wie's in dem Lied heißt.
Eine Person betritt den Besucherbereich.
Sir?
- Donnie ist dabei? - Ja, Sir. Er ist da.
Ja... Bei ihm war ich nicht sicher.
Aber auf dich kann ich ja zählen, mein Sohn.
Ja, Sir. Natürlich...
Mom hat dir Sandwiches gemacht.
Kann ich gebrauchen.
Ausgang für Sektion B, fertigmachen.
Greenawalt. Ich habe hier was für dich.
- Was ist das denn? - Weihnachten im Juli.
Die neue IBM Selectric.
Die ganzen großbusigen Sekretärinnen geifern nur danach.
- Und? - Ich mag elektrische Modelle nicht.
Das Summen macht mir Kopfschmerzen.
Da sind sie ja.
Ich dachte mir schon, dass ihr beiden auch bald eintrefft.
Euer Bruder ist ja schon hier. Zeigt mal her.
Hey, ganz ruhig! Hey!
Wenn ihr ruhig bleibt, passiert euch nichts!
Wir wollen niemanden verletzen.
Leg das weg.
Auf ihn, Ricky!
- Bitte. - Auf den Boden.
- Auf den Boden! - Ganz ruhig.
- Du machst einen großen Fehler. - Dann mach du besser keinen, klar?
Okay...
Kommt schon!
Ihr bleibt ganz ruhig da! Haltet den Mund!
Still bleiben! Keine Bewegung!
Dad.
Keine Bewegung.
Reiß dich zusammen, Junge.
Alles gut. Alles gut.
- Hey Dad! Dad! - Hey! Hey, hey!
Wenn du das Gerät anfasst, bist du tot.
Schnall jetzt den blöden Gürtel ab.
- Ganz ruhig. - Du auch.
- Ich mache keine Witze. - Ich find es auch nicht witzig.
- Gar nicht witzig. - Das siehst du ganz richtig.
Kommt irgendwer auf die Idee, Hilfe zu rufen
oder was Dummes zu machen,
dann zögere ich keine Sekunde und
ihr werdet als Wandfarbe enden.
Bleib, wo du bist!
Komm, Ricky.
Okay, lass sie nicht gehen.
Also... Zieh dir das hier an.
- Okay. - Los. Los.
- Schnell. Schnell. - Komm, Ricky.
- Du gehst da rein, Eddie. Schneller. - Ihr bleibt da drin. Los.
- Verdammte Scheiße. - Na los.
Beeilung.
Weiter. Weiter. Rein mit euch.
Jungs, nehmt die Waffen mit.
Solche Titten sah ich das letzte Mal in einem meiner Lieblingshefte.
- Schon mal gestillt? - Wir gehen!
- Ja, Mister. - Wünschte, ich wäre dabeigewesen.
Okay. Keine Zeit mehr. Los geht's! Abmarsch!
Achtung, Insassen fliehen aus dem Südtor!
Das war wirklich keine schlechte Leistung, Jungs.
- Danke, Sir. - Das ist wie Weihnachten.
- Erinnerst du dich an Weihnachten, Dad? - Oh ja, das ist wie Weihnachten,
Ostern, dein Geburtstag, der vierte Juli,
alles in einem, verdammte Scheiße!
Was sagst du dazu, mein Freund?
Wie fühlt es sich an als freier Mann?
Hey Mann, du bist aus dem Knast raus,
ohne Schüsse.
- Sauberer als die Bibel einer Nutte. - Was heißt das, Dad?
Die Bibel einer Nutte ist sauber, weil sie nie angefasst wird.
- Was soll denn das sein? - Das Auto, das er uns gab.
Ich wollte einen Geländewagen.
Wie sollen wir mit dieser Scheißkarre
durch den Sand fahren?
Onkel Joe meinte, es sei das beste Auto, das er auftreiben konnte.
Dieser verdammte Onkel Joe.
Gib mir die verdammten Schlüssel, ich werde die Scheißkarre fahren.
Ach, verdammte Scheiße.
- Wir kommen zu spät, Jack. - Quatsch, wir schaffen das.
Hilfst du mir mal kurz mit diesem Ding, bitte?
Ich schwöre, John Cooper, ohne mich...
Du schwörst? Vor der Kirche?
Du hast recht. Wir sollten uns beeilen,
bevor wir noch in die Hölle kommen.
- Du weißt, was ich meine. - Ich habe es schon verstanden.
- Lass ruhig, Jack. - Nein, nein. Schon gut.
Ja? Cooper?
Sheriff, hier ist Blackwell. Kommen Sie schnell.
Ich soll was?
Es gab einen Ausbruch im Großen Haus. Tison und ein paar Männer...
Na gut, ich komme.
Was ist passiert?
Gary Tison ist aus dem Gefängnis ausgebrochen.
Tison? Wie kann das sein?
Mich wundert eher, dass dieser Wichser so lange dafür gebraucht hat.
Was willst du jetzt tun?
Ich bringe ihn wieder zurück.
Du musst sie abholen. Sie kommen bald in Hyder an.
Du sollst mich hier nicht anrufen.
Es wird so schnell gehen, dass es niemand bemerken wird.
Er sagt, du kennst den Ort. Es gibt da ein paar Hütten.
Er handelte übereilt, gab mir keine Zeit, das vorzubereiten.
Ich kann nicht alles stehen- und liegenlassen.
Überleg dir lieber, wie du das Flugzeug dorthin kriegen willst,
wie du's versprochen hast, sonst klebt ihr Blut an deinen Händen.
Keine Zeit mehr zum Diskutieren. Es ist Zeit zum Handeln.
- Hallo, na? - Hi.
- Nimm Platz. - Danke.
- Was willst du haben? - Ich hätte gerne einen Kaffee
und einen Tennessee-Zitronenkuchen.
Tut mir leid. Die Dame hier hat das letzte Stück bekommen.
Tatsächlich?
- Tschuldigung... - Habt ihr Apfelkuchen?
- Mit einer Kugel Eis? - Kann man da widerstehen?
Nicht in meinem Laden.
- Sind Sie aus Tennessee? - Nein, aber ich mag Kuchen.
- Schöne Frisur. - Danke, Süße.
- Sind Sie Dorothy Tison? - Was wollen Sie von mir?
Kommen Sie mit. Ich habe ein paar Fragen an Sie.
- Moment. Was hat sie getan? - Ma'am...
Ihr Mann ist aus dem Gefängnis in Florence ausgebrochen.
Ich muss Sie mitnehmen.
- Es ist nur zu ihrem Schutz. - Soll ich irgendjemanden anrufen?
Keine Sorge, Liebes, alles gut.
Das passiert mir leider nicht zum ersten Mal.
Hey. Hier Fuller. Wisst ihr was von einem Gefängnisausbruch?
Hast du gesehen, wie dieser Eddie geglotzt hat,
als ich das Gewehr auf ihn gerichtet habe?
Der Typ hat sich fast in die Hose gemacht.
Als hätte er nur drauf gewartet, dass jemand aufspringt
und irgendwas macht.
Ich lache mich kaputt, wenn ich nur daran denke.
Habt ihr das gesehen?
Keiner wurde verletzt. Wir sind hundert Meilen entfernt.
- Und Dad ist frei. - Hört mal zu:
Donnie, du deckst das Auto mit einer Plane zu,
wenn es sich abgekühlt hat. Ray, du hältst als erster Wache.
Ricky, du bringst das Radio rein, damit wir hören, was sie sagen.
- Du meinst, wir sind im Radio? - In allen Sendungen.
Randy, was habe ich dir noch mal gesagt?
Ist da Bier in der Kiste?
Die Behörden sagen, sie haben die Situation im Griff
und es gibt keinen Grund, diese Männer zu fürchten.
Es wird trotzdem gebeten, keinen Kontakt mit ihnen aufzunehmen,
sondern unverzüglich die Polizei zu verständigen.
- Das sind gute Nachrichten. - Wieso das?
Die sagen den Leuten, sie sollen beruhigt sein, sich keine Sorgen machen.
Sie sagen, sie haben die Situation im Griff.
- Vielleicht sind sie uns auf der Spur. - Das könnte auch ein Bluff sein.
Ich sag euch, was wir machen:
Wir machen uns keine Sorgen, so wie sie es im Radio gesagt haben.
Onkel Joe bringt den Flieger her
und wir fliegen nach Mexiko und sind frei.
Und wenn er sich einen Tag verspätet,
nutzen wir die Zeit und statten der nächsten Bank
- einen kleinen Besuch ab. - Klingt gut.
Oder wir nehmen ein Casino. Da wird das Geld gestapelt,
- das könnt ihr euch nicht vorstellen. - Ist das eine gute Idee?
Du bist auf der Flucht und wir haben noch nie eine Bank ausgeraubt.
Wieviel Geld hast du in der Tasche?
Nicht viel.
Gib mir eine Zahl. Was hast du in der Hosentasche?
So acht?
Meinst du, wir kommen weit mit acht Dollar und ein bisschen Kleingeld?
Dann halt die Klappe und lass den Captain das Schiff steuern.
Ich bin so stolz auf euch, Jungs.
Das Gesetz kann nicht trennen,
was nach Gottes Willen zusammengehört.
Blut ist unzertrennlich. Das Blut ist wieder vereint.
Ich liebe euch, Jungs.
Hey. Hey! Dad!
- Was? - Sag's ihm!
Ich habe gestern von dir geträumt und du hast genau das gesagt:
Blut ist unzertrennlich!
Hört ihr das?
Mein drittliebster Sohn, ihr kennt ihn ja alle,
hört im Traum Sachen, die ich am nächsten Tag sage?
Er mag nicht der Schlauste sein, aber auch in ihm brennt ein Feuer.
- Jetzt heul nicht rum, Kleiner. - Ich bin nicht traurig.
Ich freue mich. Ich bin froh, dich wieder zu haben, Dad.
Und ich bin froh, wieder bei meinen Jungs zu sein.
Kommt der Typ auch mit nach Mexiko?
Habe ich nicht gesagt, dass ich hier bestimme?
Du hast gesagt, Blut ist unzertrennlich.
Der ist nicht mein Blut.
- Deins auch nicht. - Was weißt du denn?
Was ist er denn? Cousin? Onkel?
Sollen wir ihn Onkel Randy nennen?
Vielleicht ist er nicht dein Blut, aber er ist mein Blut.
Und weißt du was?
Der würde sich für mich erschießen lassen.
Und er würde für mich schießen.
Was ich mich frage: Wenn sich der Schlund zur Hölle öffnet,
um uns alle zu verschlucken,
würdest du es tun?
Ja.
Natürlich.
Du bist mein ältester Sohn, Donnie.
Ich will, dass du den anderen ein Vorbild bist. Ich will wissen,
- dass ich auf dich zählen kann. - Ja, Sir...
Dad...
- Hey, Dad... - Ja.
Sind die Mädchen in Mexiko hübsch?
Keine Ahnung. Aber wenn nicht, ist der Schnaps billig.
Sagt das bitte nicht eurer Mutter.
Wir suchen eine graue Limousine mit fünf Passagieren,
unterwegs von Florence, Pinal County nach Süden in Richtung Casa Grande.
Ich hoffe, Sie können mir ein paar Fragen beantworten.
Ich würde gerne verstehen, was hier los ist.
Ich kann nichts erklären, was ich selber nicht verstehe.
Dann helfen wir uns eben gegenseitig.
Sie wissen schon, warum Sie hier sind?
Mir wurde nur gesagt, dass jemand aus dem Gefängnis ausgebrochen ist.
- Sehr richtig. - Keine Ahnung, wie ich da helfen kann.
Tja. Ihre drei Söhne Richard, Raymond und Donald
haben Ihrem Mann und einem weiteren Mörder,
Randall Greenawalt,
heute morgen bei der Flucht geholfen.
Jetzt würde ich gerne erfahren,
wann Sie zum letzten Mal Kontakt mit Ihrem Mann hatten.
- Verzeihung. - Wie meinen Sie?
Sie sagten "mein Mann und ein anderer Mörder". Mein Mann
- ist aber kein Mörder. - Ja...
Sie wissen ja: zwei Ihrer Söhne sind über achtzehn.
Damit sind sie volljährig und können zu Haftstrafen verurteilt werden.
Weil sie ihren Daddy lieben, wollen Sie sie ins Gefängnis schicken?
- Sie lieben ihn wirklich sehr, nicht wahr? - Ja.
Und sie besuchen ihn regelmäßig. Einmal die Woche?
- Wir gehen jeden Sonntag. - Dann sahen Sie ihn wohl zum letzten Mal
vor einer Woche? Oder nicht?
- Doch. - Und Sie wollen mir weismachen,
- dass Sie nichts von diesem Plan wussten? - Ich höre davon zum ersten Mal.
Vielleicht denken Sie sich das ja nur aus...
Der Freund Ihres Mannes, der mit ihm ausgebrochen ist - Randy Greenawalt -
- kennen Sie ihn? - Vielleicht steckt er ja dahinter.
- Ob Sie ihn kennen! - Weiß ich gar nicht.
- Ma'am... - Ich weiß nicht, wie ich helfen kann.
Sie könnten zum Beispiel die Wahrheit sagen.
An die Wahrheit erinnern wir uns immer am besten.
Ich würde Sie gerne etwas fragen.
- Ich bin ganz Ohr. - Werden Sie die Wahrheit sagen?
Ich schwöre es.
Sollte ich besser einen Anwalt bei mir haben?
- Was sollte das denn? - Ich bin nicht dein scheiß Onkel.
- Ja, das weiß ich. - Aber ich werde dich verprügeln
- wie ein richtiger Onkel. - Warum gehst du nicht zurück ins Bett?
Ich erteile hier die Befehle. Ich und Gary.
Und ich befehle dir, dass du jetzt sofort Wache hältst.
Also steh gefälligst auf.
- Ich dachte, du wolltest Wache halten. - Entschuldigung,
ich bin wohl eingeschlafen.
Ich wollte dich noch was fragen. Deine Mom hat etwas gesagt.
Dass du Zweifel hast.
Aber ich habe ihr gesagt, wir brauchen uns über Donnie keine Sorgen zu machen.
- Habe ich mich geirrt? - Nein, Sir.
- Ich muss mir keine Sorgen machen? - Nicht meinetwegen.
Du kennst ihn nur nicht. Das ist alles. Er ist ein guter Mann.
Hat mich mehr als einmal gerettet.
Onkel Joe sollte heute mit dem Flieger kommen.
Dann wird bestimmt alles besser.
Dein Wort in Gottes Ohren.
Hätte nicht gedacht, dass du an Gott glaubst.
Er weiß das nicht.
Hey!
- Hey! - Was!
Fahr mit Ricky in die Stadt und kauf ein paar Vorräte.
Ein bisschen Proviant.
Bringt mir zwei Kartons von den Kings mit Geschmack.
- Ja, Sir. - Gut.
Hey. Hey!
Komm! Vollidiot! Wir fahren in die Stadt!
- Hi! - Selber hi!
- Schönen Laden hast du. - Der gehört mir nicht.
Trotzdem schön.
Tison und Greenawalt wurden beide wegen Mordes und schwerer Körperverletzung
zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt.
Wir holen die Sachen und gehen.
- Hast du zufällig Kings mit Geschmack? - Ich denke schon.
Die Männer sind bewaffnet und hoch gefährlich.
- Sie hat mich angelächelt. - Kannst sie haben, diese hässliche Kuh.
- Du fandest sie hässlich? - Wenn man Frauen mit Schnurrbart mag.
Hey! Guck dir das an.
Wir müssen den scheiß Reifen wechseln.
Von euch dreien kam keiner auf die Idee, dass wir einen Ersatzreifen brauchen?!
Ganz Arizona ist uns auf den Fersen und das war das Beste, das ihr tun konntet?!
- Tut mir leid, Sir. - Halt die Fresse!
- Es ist meine Schuld, Sir. - Halt deine Fresse!
Okay, hört mir zu.
Wir können es uns jetzt nicht erlauben,
dass ihr noch mehr Scheiße baut. Hast du mich verstanden?
- Ja, Sir. - Verstehst du?
Ja, Sir.
Scheiße!
Was guckst du so, Donnie?
- Es wird alles gutgehen. - Das weiß ich!
Wir suchen einfach nach einem Auto mit einem Ersatzreifen.
- Vielleicht finden wir eine Garage... - Hey.
Wir machen, was Gary sagt.
- Hallo? - Hallo. Dorothy Tison?
Ja?
Hallo. Mein Name ist Marisa Fuller. Ich bin Reporterin.
Wir...
Mrs Tison?
Hallo?
Verdammt.
Bisher keine Spur von den entflohenen Häftlingen.
- Kann ich Ihnen helfen? - Ich suche Warden Blackwell.
- Der ist gerade beschäftigt. - Sagen Sie ihm,
John Cooper will ihn sprechen. Er weiß Bescheid.
- Ich schaue, was ich tun kann. - Tun Sie das.
Ist das nicht eine beschissene Angelegenheit?
- Was wissen Sie darüber? - Was gibt es da schon zu wissen?
Tison und dieses andere Arschloch Greenawalt
tanzten einfach raus wie Fred und Ginger.
Ich sehe jetzt aus wie ein verdammter...
Moment. Blackwell?
Dann tu, was getan werden muss. Und zwar richtig.
Richtig heißt: ruhig.
Sie dachten sich, es sei eine gute Idee,
diese beiden Typen rumtoben zu lassen, anstatt sie im Großen Haus
- hinter Schloss und Riegel zu behalten? - Hören Sie.
Diese Jungs haben sich vorbildlich verhalten.
Wir hatten hier einen Aufstand letztes Jahr,
und diese Jungs haben sich von dem Quatsch ihrer Mithäftlinge ferngehalten.
Als sie um eine Versetzung baten, wurde das genehmigt.
- Und sie wurden versetzt. - Ist das eine Art Extraservice
für Serienmörder bei Ihnen?
- Was? - Wie auch immer.
Haben Sie sich denn die Besucherliste angeschaut?
Es waren seine Jungs. Es waren Tisons Bastarde.
- Die haben ihn hier rausgeholt. - Und noch irgendwer?
- Worauf wollen Sie hinaus? - Sie sagten, er ist hier rausgetanzt.
Ich frage mich, ob sie sonst noch irgendwelche Tanzpartner hatten.
Ich weiß nicht, ob mir dieser Ton gefällt, Sir.
Diese Männer hatten Waffen.
Und meine Männer haben ihnen keinerlei Beihilfe geleistet,
darauf verwette ich einen Stapel Bibeln von hier bis nach Bisbee.
Aber kein Mensch würde so etwas planen, ohne irgendjemand anderen einzuweihen.
Haben Sie denn mit irgendeinem seiner Zellennachbarn gesprochen?
Haben Sie?
Mein Gott... Sie wussten davon!
Wir haben hier so einen Kleinverbrecher, der heißt Tucson.
Der erzählt immer gerne große Geschichten.
Der Kerl hat neulich wieder rumgeplappert und es machte alles kein bisschen Sinn.
Okay? Ja, ich habe etwas gehört.
Dass sie irgendwas vorhatten, irgendwann Ende dieser Woche.
Aber wenn man anfängt, auf diese Gerüchte zu hören,
fängt man bald an, jeden Schwachsinn zu glauben.
Am Ende beißt man sich nur selbst in den Schwanz.
Oder verhindert einen Gefängnisausbruch.
Hinterher ist man immer schlauer.
Wenn Sie diese Männer finden und zurückbringen wollen,
müssen Sie nach ihnen suchen.
Ich weiß nur eine Sache und die weiß ich:
Sie sind nicht hier.
Ich will die Besucherliste sehen.
Mrs Tison, ich habe ein paar Fragen zu Ihrem Ehemann Gary und Ihren Söhnen.
Was wollen Sie hier?
Ich habe was mitgebracht. Einen Tennessee-Zitronenkuchen.
Die Zitronen sind aber gar nicht aus Tennessee.
Ganz normale...
Na dann, kommen Sie...
- Was wollen Sie, Miss? - Einfach reden.
- Sie sind eine von denen! - Marisa Fuller, Madam.
Ich berichte über Kriminalfälle.
Ich will meinen Namen weder in der Zeitung noch mein Gesicht im Fernsehen!
Ich will Ihre Version der Geschichte hören.
- Was für eine Geschichte soll das sein? - Die Wahrheit.
An die erinnern wir uns am besten.
- Wollen die auch die Wahrheit wissen? - Ich kann nicht für andere sprechen.
Nur für mich selbst.
Ich fühle mich schon wie ein Tier im Käfig.
- Ich sollte in ein Motel gehen. - Ich kann Sie fahren.
Ich will Sie nicht in Schwierigkeiten bringen.
Das macht mir gar nichts aus. Wirklich.
Ich wollte immer eine Tochter, aber habe keine bekommen.
Wie alt sind Sie? 20? 22? - 23.
Sie sind älter als mein Donnie, aber nicht sehr. Er ist ein guter Junge.
Erzählen Sie mir doch von ihm.
Und?
- Bin kurz vor Jeffersons Nase. - Du meinst Washington, Rick.
Scheiß auf Washington. Was ist das für ein Reifen?
Das ist ein Weißwandreifen.
Das sehe ich. Ich meine, welche Marke? Goodyear? Oder Firestone?
BF Goodrich, Dad. Was macht das für einen Unterschied?
Einen gewaltigen. Das ist ein guter Reifen.
BF Goodrich. Nicht so eine Japaner-Scheiße.
Geben wir Onkel Joe noch einen Tag?
Vielleicht haben sie ihn schon gefasst.
Das Flugzeug kommt nicht mehr.
Wir fahren heute Nacht los. Da ist es am sichersten.
Packt den Kram ein.
Ich bringe diesen Wichser um, wenn er es wagt, sein dummes Gesicht zu zeigen.
Na los.
Auf geht's. Holt das Essen und den ganzen Scheiß.
Na komm, Rick.
Da. So ein hübscher Junge.
Wie süß.
Wie ist es gewesen, diese Jungs ohne Vater großzuziehen?
- Sie nennen sie Bastarde? - Entschuldigung. So meine ich das nicht.
- Ich weiß, was Sie meinen. - Dass er nicht zu Hause war.
Sehr vorsichtig ausgedrückt.
Glauben Sie mir: Diese Jungs kennen ihren Daddy besser
als die meisten Söhne ihre Väter. Deswegen haben sie es getan.
Aus Liebe. Zu einem unschuldigen Mann.
Sie lieben sie. Das kann ich sehen.
Wird das hier ein Interview oder doch nicht?
Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
- Scheiße! - Verdammte Scheiße!
- Fahr an den Rand! - Okay, okay!
Fahr jetzt an den Rand, du Trottel!
Ich mach ja schon!
Ich halte. Beeil dich.
Gottverdammte Scheiße.
Herrgott.
Verfickte Scheiße!
Hätten Sie gedacht, dass Gary mein erster und einziger Mann war?
Er hat mich umworben wie ein richtiger Gentleman.
Sie haben ihn im Gefängnis getroffen?
Ich habe ihn mit seiner Schwester besucht.
Ich habe seitdem keinen Mann mehr angeschaut.
- Warum kam er in Schwierigkeiten? - Ein Missverständnis. Weiter nichts.
Mein Gary ist ein guter Mann.
Manchmal hören gute Männer auf schlechte Männer.
Er wurde in Dinge verwickelt, die er niemals wollte.
Und das hängt leider immer noch an.
Ich steche.
Meinen Sie, er wäre dazu fähig gewesen?
Männer sind zu allem fähig. Die Frage ist aber, ob er es getan hat.
Und wir wissen die Antwort: Nein. Hat er nicht.
Ich habe in der Akte gelesen, dass Sie ihm beim ersten Mal die Waffe besorgt...
Akte? Welche Akte?
Die Kriminalakte. Von '69.
- Ein Wärter namens... - Hat Ihre Mutter Ihnen nicht beigebracht,
dass man nicht alles glauben soll?
Das hat sie sicher, aber Sie sind jung und sehr unerfahren.
- Und unglaublich naiv. - Warum naiv?
Die Welt ist voller Lügner und Betrüger.
Manche von ihnen lügen sogar im Namen des Gesetzes.
Als wäre das ein geringeres Verbrechen in Gottes Augen.
Warum konnten meine Jungs ihn wohl so problemlos aus dem Gefängnis befreien?
Weil Gott auf ihrer Seite war.
Gott weiß, mein Mann ist kein Verbrecher. Das ist alles, was Sie wissen müssen.
Das sollten Sie aufschreiben.
- Hey! - Hey! Was ist das Problem?
Vielen Dank, Mann. Wir hatten eine Reifenpanne und keinen Ersatzreifen.
Ah.
Und warum ist die Motorhaube auf?
- Hey! - Ganz ruhig. Niemand wird verletzt.
Los, Jungs!
Okay, Ladys! Aussteigen bitte!
Raus da, Madam, und husch husch zu Ihrem Mann.
Ich tue alles, was Sie verlangen.
- Okay. - Du bleibst da!
- Dann tu das! - Ich gehe nicht ohne mein Baby.
Er sitzt auf dem Rücksitz.
Sein Name ist Christopher.
Christopher Lyons.
- Ich gebe ihr das Baby. - Na schön.
- Komm zu Mama! - Nehmen Sie ihn!
- Scheiße. - Er ist nur ein unschuldiges Kind.
Er hat niemals irgendeinem Menschen etwas angetan.
Das sollten Sie sich überlegen.
Wir werden ihm nichts antun.
Ihr geht da rüber und setzt euch auf die Rückbank von dem Chrysler Fifth Avenue.
Du auch, kleine Schwester. Los, raus da. Beeilung.
Scheiße. Was machen wir jetzt, Gary?
Scheiße. Warum hätte das nicht einfach ein einzelner Fahrer sein können?
- Wir wollen keinen Ärger, ja? - Halt's Maul!
Nehmt das Auto! Nehmt unser Geld, oder was immer ihr wollt.
Ich habe eine 38er im Handschuhfach und eine 45er im Kofferraum.
Nehmt sie.
Aber bitte lasst uns gehen. Gebt uns etwas Wasser und...
- wir bleiben hier. - Seh ich aus, als täte ich jemandem weh?
Nein. Ich denke nicht.
Na also. Dann ab auf die Rückbank mit euch.
Hopp hopp. Donnie, du fährst.
Ray, du sitzt vorne und passt auf sie auf.
Ricky, du fährst mit uns mit. Wir fahren zusammen zurück zu dem Feldweg.
Da halten wir an und wechseln die Autos. Auf geht's.
Aussteigen. Stellt euch da hin.
Donnie. Pass gut auf sie auf.
Nehmt ihr Geld, ihre Waffen, ihre Ausweise
und den ganzen Kram. Los! Und macht hin,
wir sind hier nicht beim Kirchenpicknick.
Komm, Ricky!
Bringt den ganzen Scheiß ins Auto! Wir haben nicht die ganze Nacht Zeit.
Hast du so eine schon mal benutzt?
- Ja. Ich war beim Militär. - Das war nicht meine Frage.
Kannst du diesen kleinen Stinker mal leise stellen?
Wir wissen nicht, wer Sie sind und es ist uns egal.
Aber was hat er bitte vor?
Bricht mir das Herz, einen Chrysler zu töten.
- Ist der Maverick startklar? - Ja, ist bereit.
Gut. Donnie? Bring sie in den Wagen.
Hören Sie, Mister. Wir tun alles, was Sie wollen.
Aber bitte tun Sie meiner Familie nichts.
Niemand verletzt hier niemanden.
Ganz ruhig, ja? Hey, Dad, können wir ganz kurz reden?
Es wird langsam schon wieder hell.
Ja, das weiß ich.
Ich will nur wissen, was du mit dieser Familie machen willst.
Mitkommen.
Bring mir ein Wasser, Junge.
Ja, Sir.
Nein, hierher. Komm her.
Geh mal da rüber zu deinen Brüdern.
Bei dem Auto.
Los.
- Was hat er gesagt? - Es wird alles gut.
Ich auch nicht.
Dad? Nein!
So macht man das.
Ray, du fährst jetzt.
Was machst du denn so früh?
Ich konnte nicht schlafen. Du solltest wieder ins Bett gehen, Schatz.
- Soll ich dir einen Kaffee machen? - Nein, ich habe mir schon einen gemacht.
Leg dich doch wieder schlafen.
Du willst es nicht sagen?
Du weißt, du kannst mir alles sagen.
Ja, das weiß ich.
Wer vor allem flieht,
der findet am Ende keinen Ort mehr zum Bleiben.
- Zum Bleiben. Ja. - Du wirst ihn kriegen, John.
Wir fahren. Das ist die Hauptsache.
Amen, Chef.
Ihr könnt da hinten rumsitzen und traurig gucken oder ihr schaut mal,
was in den Brieftaschen ist. Zählt mal das Bargeld. Wir werden es brauchen.
Hey Dad!
Guck mal hier! "Tyson".
Wie wir.
Aber mit einem Ypsilon.
Waren die vielleicht Verwandte?
Joe ist der einzige Wichser der Familie, der sich mit Ypsilon schreibt.
Er hat es ändern lassen, weil er sich für was Besseres hält.
- Du hättest sie nicht töten müssen. - Wie bitte?
Du hast gesagt, Hauptsache wir fahren.
- Dafür hättest du sie nicht töten müssen. - Wenn jemand Schuld hat, dann Joe.
Er hat uns einen beschissenen Chrysler ohne Ersatzreifen besorgt.
Die hätten uns identifizieren können. Das waren Zeugen.
Das Baby hätte uns identifiziert?
Dein Dad hat dem Kleinen einen Gefallen getan.
Würdest du ohne Mutter und Vater aufwachsen wollen?
Ich würde tatsächlich aufwachsen wollen, Arschloch.
- Komm her und sag das noch mal. - Fick dich, Randy.
Hey! Halt die Fresse und gib mir das Geld!
Und sprich nie wieder von diesem Baby.
- Hi, Joe. - Mein Gott.
- Ich wollte dich schon anrufen. - Das habe ich mir gedacht.
Dieser Bastard hasst mich. Keine Ahnung, was der wieder vorhat.
So so.
Ich schwöre. Ich hab's erst erfahren, als sie's im Fernsehen berichtet haben.
Gary spricht nicht mehr mit mir. Du weißt ja, wie er ist.
Vielleicht weißt du ja, mit wem er geredet haben könnte.
Sag mir, wenn dir ein Name bekannt vorkommt.
- Ich weiß überhaupt nichts von all dem... - Hey! Joe!
Du bist nur einen Bewährungsverstoß entfernt von einem Jahr hinter Gittern.
Willst du mir jetzt helfen oder soll ich für eine kleine Auszeit sorgen?
- Hat er mal einen, Greenawalt erwähnt? - Nein.
Wie gesagt: Wir sprechen nicht.
Schau dir das an.
Keiner besucht ihn, außer Dorothy und den Jungs.
Und sein Pflichtverteidiger, als er noch einen hatte.
Wenn er noch länger auf freiem Fuß ist, wird er das Vergangene vergessen
und zum Telefon greifen. Wenn er das tut, sagen Sie besser Bescheid.
Hier.
Kennen Sie diese Mrs Simmons?
Greenawalts einzige Besucherin.
Vielleicht kann die was erzählen.
Ihr Name ist Caroline Simmons.
Sie wohnt in einem Mobilheim an der Interstate 134.
Verstanden. Bin unterwegs.
Leck mich am Arsch.
Das reicht doch fürs Erste.
Tut mir leid, dass ihr das mit ansehen musstet.
Das hätte nicht passieren sollen.
Das war nicht so geplant.
Wenn der Sturkopf eine Idee hat,
dann hat es keinen Zweck, sie ihm auszureden.
Ich verspreche euch:
Wir schütteln Randy ab, sobald wir in Mexiko sind.
- Ich hol mal mehr Farbe. - Wir haben keine Zeit.
Wir suchen uns eine bessere Karre. Da kommt ja das alte Stück Scheiße.
Bist du fertig mit Arsch abwischen?
Du hast wohl gar kein schlechtes Gewissen?
Was habe ich gemacht?
Du hast gar nichts gemacht. Aber du wirst etwas machen.
Du fährst mit Donnie und Ricky in die Stadt,
zu dieser alten Freundin von dir und besorgst uns einen Truck.
- Okay. Schön. - Also holen wir den Truck.
Hier ist es. Halt an.
Ich weiß nicht, welches ihrs ist.
- Das da drüben, glaube ich. - Wenn sie nicht zu Hause ist,
- wie kommen wir an den Schlüssel? - Das Leben ist voller Herausforderungen.
Komm mit, dann kannst du noch was lernen.
Halt, wo willst du hin?
Nein. Du bleibst sitzen.
Ricky ist heute mein Schüler.
- Ist schon gut, Donnie. - Komm mit.
So. Soll ich dir was beibringen?
Es gibt einiges für dich zu lernen.
Du kannst in dieser Welt alles haben, was du willst.
Solange du weißt, wie man es stiehlt.
Abra...
...kadabra. Okay?
Jetzt der nächste kleine Zaubertrick.
So einfach und der Truck ist offen.
Na, geht doch...
Das noch... Sesam öffne dich. Hereinspaziert.
Mach mir die andere Tür auf, okay?
Besten Dank. Soll ich dir mal was zeigen,
- was du in der Schule nie lernen wirst? - Ja!
Nein. Ja, Sir.
Behandle mich mit demselben Respekt wie deinen Vater, verstanden?
- Ja, Sir. - Braver Junge.
Halt das hier mal. Das Ding ist,
diese Schlüssellöcher...
Manchmal kannst du machen, was du willst...
du gibst dir Mühe und behandelst sie ganz vorsichtig und mit Respekt,
aber manchmal klappt es einfach nicht.
Manchmal, so wie jetzt,
stellen sich diese blöden Dinger einfach stur.
Scheiße!
Schau dir deinen Bruder da drüben an:
Sitzt da im Auto und starrt uns an wie ein Geier.
Hey Donnie!
Auch so'n Sturkopf.
Na egal.
Was macht man, wenn die Maschine einfach nicht mitspielt...
Was macht man, wenn man im Leben nicht das bekommt, was man will...
Dann versucht man es einfach...
mit Gewalt!
Fantastisch!
Alter Schwede...
- Caroline Simmons? - Wer sind Sie?
Arizona State Police.
- Ich bin Caroline. - Kennen Sie den hier?
- Was hat Randy gemacht? - Haben Sie ihn gesehen?
- Vor ein paar Wochen. Im Gefängnis. - Danach nicht mehr?
Ist das alles? Ich muss noch Zeitungen austragen.
Nur eine Minute. Ich darf mich doch ein wenig umsehen?
Ehefrau und Mutter verteidigt entflohenen Ehemann und Söhne
Guter Whisky.
Sie lesen die Zeitungen nicht, die Sie liefern?
Sie haben sein Gesicht auf der Titelseite nicht gesehen?
Ich lese nur die Horoskope.
- Was ist Ihre Beziehung zu Greenawalt? - Wieso Beziehung?
- Sie besuchen ihn regelmäßig. - Er war immer sehr freundlich zu mir.
Hat mir Briefe geschrieben.
- Der tut niemandem was. - Ja...
Wenn Sie von ihm hören, höre ich von Ihnen.
- Sie verstehen? - Und was soll ich ihm sagen?
- Ach, hört er auf Sie? - Ich vermute schon...
Sagen Sie ihm, er soll sich stellen.
Schönen Tag noch.
Wie sollen wir damit fahren?
- Das Beste, was wir finden konnten. - Gab's kein Wohnmobil?
- Sieht mir nach einem guten Truck aus. - Ziemlich guter Truck.
Wie sollen wir alle in diesen Truck reinpassen?
Bevor du dein Maul aufmachst, solltest du nachdenken. Wäre besser.
Meintest du nicht, deine Alte hat einen Truck mit einer Wohnkabine?
Ohne Wohnkabine. Das wird schon gehen.
Die Jungs sitzen einfach hinten drauf.
Ray und Ricky sitzen vorne bei mir.
Du und Donnie, ihr kauert euch auf der Ladefläche, wie zwei illegale Mexikaner.
- Haben Sie das hier geschrieben? - Meine Güte!
Wie kommen Sie darauf, solche Sachen zu schreiben?
Sollen die Leute Mitleid mit diesen Bestien kriegen?
- Das nennt man Interview. - Hatte sie Kontakt zu einem dieser Jungs?
- Nein. - Nein?
Ich weiß es nicht. Ich glaube nicht.
Ich hoffe, Sie wissen, dass es eine Straftat ist,
- polizeiliche Ermittlungen zu behindern. - Ich hoffe, Sie wissen,
dass wir hier in den USA Pressefreiheit haben.
Ich weiß nicht, was Sie vorhaben.
- Ich fürchte, Sie wissen es selbst nicht. - Ich mache nur meinen Job, Sir.
Also...
Wenn Sie irgendetwas hören, dann rufen Sie mich an!
Scheiße...
Hey. Schläfst du?
Nein. Ich denke nach.
Ja. Ich auch.
Mir gefällt nicht, was sie getan haben.
Wir haben keinen Grund, jemanden zu töten.
Ich habe nichts Schlechtes über Dad gedacht.
Ich habe nur über Mexiko nachgedacht.
- Wer von euch hält Wache? - Ich, Sir.
- Und was macht Donnie hier? - Nichts, ich war nur gerade pinkeln.
- Dachte, ich leiste Ray Gesellschaft. - Nein, du musst morgen fit sein.
Du wirst morgen fahren.
Ich kann's nicht brauchen, dass ihr mir noch mal mit dieser Mitleidsscheiße kommt.
Wir reden nur.
Donnie hat gesagt, wir hatten keinen Grund, diese Familie zu töten.
Hört zu, Jungs. Ich habe euch doch gesagt:
Das, was da passiert ist, das war Randys Idee.
Ich wollte nicht, dass es so weit kommt.
Ja, Sir.
Habe ich jemals irgendwen verletzt, der es nicht verdient hat?
Haben sie euch das über mich erzählt?
Meint ihr, ich bin so eine Art Hund, den man bändigen muss?
Nein, Sir.
Dann rede nicht so über mich.
Und hör auf, deine Brüder gegen mich aufzuhetzen.
Geh.
- Was hat er noch gesagt? - Gar nichts, Sir.
Du machst gute Arbeit, Ray.
Ich glaube, wir werden das alles gut überstehen. Deinetwegen.
Danke, Sir.
Bleib wachsam.
Nicht einschlafen!
Ich höre Pferde.
Hey! Ich habe versucht anzurufen, aber es war die ganze Zeit besetzt.
Danke.
- Wofür? - Du schriebst einen sehr schönen Artikel.
Jede Geschichte hat zwei Seiten. Ich wollte Ihre Geschichte erzählen.
Komm rein. Setz dich.
Ich wurde heute angerufen.
- Oh. - Kennst du Mary Jo West?
- Aus dem Fernsehen? - Ihre Mitarbeiter haben mich angerufen.
Sie wollen, dass ich ihr morgen ein Interview gebe.
- Und wollen Sie das? - Es gibt viele, die mit mir reden wollen.
Ich glaube, ich brauche Hilfe dabei.
- Ich ruf sie an. - Gut.
- Sonst haben Sie von niemandem gehört? - Wen meinst du?
Die Jungs? Ihren Mann?
Hätte ich das nicht schon erzählt?
Doch.
Dorothy, wie oft haben Sie Gary mit den Jungs im Gefängnis besucht?
- Wir waren jeden Sonntag da. - Jede Woche bei ihm im Gefängnis?
Natürlich. Als die Jungs älter waren,
sind sie ab und zu selbst gefahren - mal früher, mal später -
aber jeden Sonntag.
Jungs brauchen Jesus. Und sie brauchen ihren Vater.
- Was soll denn die Scheiße? - Sei ruhig. Ich will das sehen.
Also verbrachten Ihre Jungs, wenn man so will,
- schon eine Menge Zeit im Gefängnis. - Na ja, ihr Vater war ja da.
Jedenfalls bis letzte Woche.
Sind Sie stolz auf Ihre Kinder?
Sie haben keine Kinder, oder, Mary Jo? Darf ich Sie so nennen. Mary Jo?
- Die Schlampe soll den Mund halten. - Joe, sei ruhig!
Die gaben ihm zweimal lebenslänglich.
Selbst wenn er stirbt, würden sie ihn nicht gehen lassen.
Sie hätte jemand anderen heiraten sollen.
- Ich kann nicht verstehen, was sie sagt. - Was ich sage, ist also nicht wichtig?
- Ja? - Was war da in Hyder los?
- Großer Gott. - Ich habe jetzt keine Zeit für Gebete.
Wo steckst du, Mann?
- In einer Telefonzelle. - Nein. Ist schon gut.
Ich habe keine Zeit oder Geduld mehr für noch so eine Scheißnummer.
Das letzte Mal hast du uns einfach fallen lassen wie heiße Kartoffeln.
- Hör zu, Gary, ich... - Du hörst mir zu!
Du besorgst uns jetzt ein Flugzeug,
und wir treffen uns in New Mex. Du kennst den Staat
und die Landeplätze. Ich will, dass du uns einen Flieger holst
und uns über die Grenze fliegst. Heute!
New Mexico? Versteckt ihr euch nicht mehr?
So'n Mädchen, das Randy kennt, hat uns einen Truck geliehen.
Das ist mehr, als mein eigener beschissener Bruder für uns getan hat.
Hör mir zu, Gary. Ich will nicht darin verwickelt werden.
Du bist schon verwickelt, du Vollidiot.
- Ich brauche mehr Zeit! - Wir haben jetzt aber keine Zeit mehr.
Hilfst du mir jetzt oder nicht?
- Geht's den Jungs gut? - Es geht ihnen blendend.
Also kriegst du das jetzt auf die Reihe?
Es gibt eine Landefläche für Sprühflugzeuge.
- Bei Clovis, in der Nähe der Grenze. - Okay. Bin in drei oder vier Stunden da.
Hör zu, Gary. In dem Flugzeug, an das ich denke,
können nur zwei weitere Personen mitfliegen. Gary?
- Ja? - Lass die Jungs ihr eigenes Ding machen.
- Sie haben getan, was sie konnten. - Wir treffen uns am Flugplatz.
Ich versuche, was ich kann, aber es ist fast unmöglich.
Versuchen reicht nicht!
Ich lasse mich nie mehr von dir verarschen!
- Was willst du jetzt wieder anstellen? - Ich spreche jetzt mit Cooper.
- Cooper? - Hier ist Joe.
Sie haben einen Truck von Greenawalts Besucherin.
Okay. Aufteilen.
Ihr wartet draußen.
Caroline Simmons?
Arizona State Police. Machen Sie auf!
Miss Simmons?
Wo ist Randy Greenawalt?
Ich habe überhaupt keine Ahnung, wovon Sie sprechen.
Das klingt nicht sehr glaubwürdig.
Sagen Sie mir, wo er ist, sonst landen Sie im Knast wegen Beihilfe zur Flucht.
Ich weiß nur, dass sie meinen Truck geklaut haben.
Ich frag mich, wie sie das alte Ding angekriegt haben.
- Der stand seit Onkel Bens Tod nur rum. - In welche Richtung sind sie gefahren?
- Ich habe keinen blassen Schimmer. - Nur ein Fahrzeug?
Ich sage doch: Ich habe keine Ahnung.
Ich will mit einem Anwalt reden.
Wunderbar. Nehmt die Dame mit.
Alles klar. Kommen Sie mit. Na los. Wir gehen.
Sie haben das Recht zu schweigen.
Wohin fahren wir?
Ich hol uns ein bisschen Wasser.
Du kannst mich nicht leiden, kann's sein, Kleiner?
Das ist okay.
Die Sache ist, ich mag dich auch nicht besonders.
Ehrlich gesagt hätte ich richtig Lust, dich zu erschießen.
- Das würdest du nicht sagen, wäre er hier. - Denkst du das?
Das weißt du nicht.
Ich tu's aber nicht. Dich erschießen, mein ich.
Wir haben irgendwie so eine Verbindung.
Nein. Ich habe wirklich gar nichts mit dir zu tun.
Oh doch, hast du.
Wir haben eine Verbindung auf eine Art.
Wir sind schon alleine durch unsere gegenseitige Abneigung verbunden.
Wir sitzen zusammen in diesem Truck.
Wir machen viel durch miteinander.
Und wir werden sicher auch zusammen springen, wenn es an der Zeit ist.
Ich kann es kaum erwarten, Arschloch.
Wie kann es sein, dass dein Vater so schlau ist
und du dagegen so fürchterlich dumm?
Pisser.
Sie versprachen, Sie sorgen für meine Sicherheit
- und die Sicherheit meiner Familie? - Eine Streife ist bei dir zu Hause.
Und du bleiben in deinem Motel.
Das ist mein Ernst. Ich will nicht, dass Sie diese ganze Scheiße vermasseln.
Wenn Sie einen Fehler machen, macht er mich kalt.
Warte es einfach ab, tu was ich sage und...
bald kannst du den ganzen Tag mit deinem Auto rumfahren,
anstatt bei mir auf der Rückbank zu sitzen.
Meinst du, ich laufe gerne als Zielscheibe rum?
- Ich will ihn hinter Gittern sehen. - Mr Cooper?
- Cooper. - Drei Leichen wurden
in der Wüste gefunden: Zwei Erwachsene und ein Kind.
Mehrere Schusswunden.
Außerdem wurden Blutspuren gefunden, die darauf hindeuten,
dass es vielleicht noch ein viertes, überlebendes Opfer gibt.
Das Auto, das am Tatort gefunden wurde, ist ein Chrysler Fifth Avenue.
Wahrscheinlich derselbe, der bei der Flucht benutzt wurde.
- War's das? - Ja, Sir.
Weißt du was über einen Chrysler?
- Ich rede mit dir, Joe. - Ich weiß nicht, was er gemacht hat.
Von hier sind es nur ein paar Stunden bis zur Grenze, Gary.
Wo ist das scheiß Flugzeug? Lass es uns lieber so versuchen.
Nein, nein.
- Wir nehmen den sicheren Weg. - Wir haben den Truck!
Scheiß auf deinen Truck.
Weißt du, wieviel Sand da draußen ist und dazu die Sonne...
Wir werden schwitzen wie Speck auf dem Grill und irgendwo verrecken.
Da liegen tausende tote Mexikaner, die genauso dachten wie du.
Dad?
Gib mal das Fernglas her.
Meine alten Augen sind nicht mehr das, was sie mal waren.
Was denkst du, was das ist?
Mein Gott, das ist Joe. Das ist Joe!
Das ist Joe!
Sieht so aus, als ob ich ihm doch Unrecht getan hätte.
Dad! Was ist das?
Nein...
Joe!
Fuck...
Nein nein nein nein. Nein!
Joe.
Verfickte Scheiße.
Joe.
Joe.
Du dreckiges Schwein.
Joe!
Ich bring dich um, das ist dein letzter Tag. Das verspreche ich dir!
Fick dich, Joe!
Fick dich!
Fick dich, Joe!
Kannst du nicht Auto fahren oder was?
- Ich glaube, das Getriebe ist kaputt. - Machst du dich über mich lustig?
Das machst du nie wieder!
Haltet Ausschau nach einem weißen Pickup in der Nähe der Landebahn.
Okay.
- Was Neues? - Nein.
Jemand dachte, er hätte die kleine Terri Jo Tyson gesehen.
Aber es war wohl nur eine Ausreißerin aus Gila Bend.
Gila Bend?
Da raubten Tison und sein Bruder vor ein paar Jahren einen Waffenladen aus.
Es war eine andere Person. Keine Verbindung zu unserem Mädchen.
- Meinst du, die haben sie entführt? - Nein.
- Nein, das ist nicht Tisons Ding. - Was ist mit den Jungs?
- Randy? - Über die Jungs kann ich nichts sagen.
Aber Frauenmorde sind nicht Greenawalts Spezialität.
Nein. Nur Langstrecken-Trucker.
In der Akte steht, er hat auf Kopfhöhe ein "X" auf die Fahrertür gemalt,
während sie schliefen. Und dann geschossen...
- Was meinst du, was das bedeutet? - Nicht meine Abteilung.
Sie haben wohl beide keine großen Probleme mit Morden.
Nein...
Tison hat vor zehn Jahren einen von uns erwischt.
Sein Name war Steiner.
Tison wurde vom Gerichtssaal zurück ins Gefängnis gebracht und irgendwie...
Wahrscheinlich hat seine verrückte Frau die Waffe besorgt...
Er hat einen Fahrer entführt.
Er hätte ihnen gehen lassen können. Einfach wegfahren.
Aber er wollte ihn erschießen.
Ist in einem Graben gestorben. Am Straßenrand.
- Sie kannten ihn. - Ja, er war ein guter Mann.
Frau, Kinder, er war'n Freund von mir.
Wir werden sie kriegen, Cooper. Wir bringen sie hinter Gitter.
Ich hab's mir geschworen.
Warum hast du das zugelassen?
Warum hast du das zugelassen?
- Warum hast du das zugelassen? - Dorothy?
Warum hast du das zugelassen?
- Warum hast du das zugelassen? - Hey! Dorothy!
- Warum hast du das zugelassen? - Hey! Alles okay?
Warum? Warum hast du das zugelassen?
Ich kann Sie nicht verstehen.
Willst du mich austricksen? Machst du dich lustig?
Nein, Ma'am.
Nenn mich nicht Ma'am!
- Mrs Tison, ich... - Ich bin deine Mutter!
Die haben ein Baby getötet.
Verstehst du? Die haben ein Baby getötet.
Keine Ahnung, warum... Warum die so etwas machen.
- Lassen Sie mich Ihnen helfen. - Nein, verschwinde!
Verkauf deine Zeitungen woanders. Hau einfach ab.
- Dorothy! - Raus hier!
Wie hast du den Wagen repariert?
- Da drüben ist eine Baustelle. - Jetzt läuft das Getriebe wieder, ja?
Spuck es aus, Junge.
Ich bin auf deiner Seite.
Ich werde dich nicht im Stich lassen.
- Ja, aber? - Ricky ist gerade erst siebzehn.
Er ist nicht vorbestraft.
Ein guter Anwalt kann dafür sorgen,
dass er ohne Strafen davonkommt. Sofort.
Und ohne ihn müssten wir uns nicht darum streiten, wer wo im Truck sitzt.
- Ich habe keinen Streit bemerkt. - Natürlich nicht.
Ricky beschwert sich ja nicht.
Er würde alles tun, was du sagst.
Sag ihm, er soll springen und er fragt: "Wie tief, Dad?"
Wir schicken ihn in eine Richtung und fahren selber einen anderen Weg.
Verstehst du?
Dadurch gewinnen wir Zeit und schaffen es nach Mexiko.
Oder an einen anderen Ort, an den sie gar nicht denken.
Das geht dir schon länger durch den Kopf?
Ich will nur, dass Ricky nichts geschieht.
Denkst du, ich liebe den Jungen nicht?
Euch alle?
Ihr seid die Einzigen, die mir was bedeuten.
Denkst du, ihr habt es schlecht getroffen mit eurem Alten?
Meiner hat mich ausgepeitscht.
Ich musste auf dem Feld arbeiten, unbezahlt, jeden Tag...
Scheiß drauf.
Ich nehme mir, was mir geraubt wurde.
Dann lass Ricky gehen.
Komm schon, bitte.
Ich tu alles, was du sagst.
Wenn du Ricky gehen lässt.
Okay. Lass mich drüber schlafen.
Es war richtig von dir, zu mir zu kommen.
Aber sag deinen Brüdern nichts. Verstanden?
Ja, Sir.
Was machen wir mit dem Truck?
Ich habe absolut keine Ahnung.
Hast du das Feuer ausgemacht? Das kann gefährlich werden.
Ich mach das.
Okay. Dann kann's ja losgehen.
Nehmen wir die Route mit der schönen Landschaft
oder fahren wir lieber durch die Stadt?
Aussteigen! In den Laderaum! Zack!
- Schrei nicht so blöd! - Okay!
- James! - Steig aus dem Van!
Geh nach hinten!
- Ganz ruhig, okay? - Halt dein Maul.
Lassen Sie uns einfach gehen.
Ich habe ein paar hundert Dollar. Die Mitgift zu unserer Hochzeit.
Wir sind frisch verheiratet. Nehmen Sie das
- und den Van und lassen Sie uns gehen. - Bitte, lasst uns gehen.
Bitte!
Das sind die beschissensten Flitterwochen aller Zeiten, was?
Na kommt. Nach da drüben.
Keine Angst.
Wartet hier.
Wir kümmern uns um das Pärchen.
- Halt. - Dauert nicht lange.
Gary!
Habe ich nicht gesagt, du sollst mich Sir nennen?
Das ist unsere Chance. Ricky.
Wir binden die zwei fest und er fährt sie
nach Norden. Er lässt sie laufen und wir sind längst über alle Berge.
Geh wieder in den Truck.
Sag mir, was du mit diesen Leuten vorhast.
- Du kannst mir nichts mehr verheimlichen. - Hör mir mal zu:
Weißt du noch, wie du zu mir gekommen bist,
weil du nicht mehr zur High School gehen wolltest, sondern lieber zum Militär?
Dann zeig mir, dass du gelernt hast, Befehle auszuführen und geh zurück.
Das sind gute Leute, Sir. Bitte!
Die sind nicht besser als ich. Oder du.
Geh wieder in den Truck.
- Mach den Wagen aus, Donnie. - Ray. Wir fahren hier jetzt weg.
Dad dreht vollkommen durch und Greenawalt ist ein Stück Scheiße.
Willst du bei noch einem Mord zugucken oder kommst du mit mir mit?
Ray. Nicht. Tu das weg.
Dad hat gesagt, das war alles Randys Idee.
Er hatte nichts zu tun mit dem Mord an dieser Familie.
Was ist los mit dir, Ray? Du hast es selber gesehen.
Glaubst du wirklich alles, was er sagt?
Wach auf, Ray. Dad ist nicht der, für den du ihn hältst.
Wahrscheinlich war er es nie!
Geh aus dem Auto, Junge.
Los, aussteigen.
Komm mit.
- Vielleicht will er sie ja nur fesseln. - Dad will nicht, dass wir reden,
- wenn er nicht dabei ist. - Wir reden doch nur!
Das ist es ja, was er nicht will!
Da geht's lang!
Los!
♪ Was macht mich von Sünden rein? ♪
♪ Nur das Blut des Lammes Jesu! ♪
Ich glaube, von nicht singen hat er nichts gesagt.
♪ Wo mag für mich Heilung sein? ♪
♪ Nur im Blut des Lammes Jesu! ♪
♪ O köstlich ist die Flut. ♪
♪ Macht allen Schaden gut! ♪
♪ Hier meine Seele ruht ♪
♪ In dem Blut des Lammes Jesu ♪
♪ Was erlöst mich von der Schuld? ♪
Mir gefällt es hier. Was meinst du? Ist gut?
Ja, wunderbar. Schöner Ort.
Lasst euch jetzt los. Na kommt.
- Du gehst nach da. - Du nimmst ihn.
- Okay. - Ich nehme sie, ja?
Zu mir. Komm. Komm her. Du auch, Donnie.
Okay. Einmal hier lang.
- Margene! - Halt die Fresse!
Du gehst jetzt da hin.
- Tun Sie das bitte nicht. - Oh mein Gott.
Hör einfach auf zu jammern, ja?
Nein!
Willst du, dass ich es hier erledige? Bitte schön...
Ist dir das recht so? Es ist deine Entscheidung.
- Nein, Sir. - Ich bin das einzige Gesetz,
das du fürchten solltest.
Die Macht des Vaters über seinen Sohn.
Diesem Gesetz entkommst du nicht. Nur durch das hier.
Komm her.
Wag es nie wieder, dich mir zu widersetzen.
Das ist deine letzte Chance.
- Cooper hier? - Hallo?
- Wer ist da? - Marisa Fuller von der Flagstaff Sun.
- Sie wollten mich sprechen? - Ja. Danke fürs Kommen.
Kein Problem.
- Kaffee? - Oh. Ja. Danke.
- Die Karte? - Nein. Nur der Kaffee.
Das ist alles. Vielen Dank.
- Was haben Sie zu sagen? - Sie hat den Verstand verloren.
- Dorothy Tison? - Ja.
Das hätte ich Ihnen sagen können.
Ich meine, wegen dem Baby. Und anderen Dingen.
Sie glaubt wirklich, die Jungs wurden da reingezogen,
- ohne die Wahrheit zu wissen. - Die Wahrheit worüber?
Über Gary. Diese Jungs haben alles geglaubt,
was sie über ihn gehört haben - hauptsächlich von ihr,
schon seit ihrer Kindheit. Und jetzt verliert sie ihren Verstand.
- Warum erzählen Sie mir das? - Vielleicht kann ich sie überzeugen,
dass sie sich stellen sollten.
- Wie kommen Sie darauf? - Sie vertraut mir.
Sind Sie jetzt Mutter und Tochter?
Habe ich was Falsches gesagt?
Nein.
Schauen Sie: Sie ist verrückt.
Aber ich glaube, sie will keine weiteren Toten sehen.
Vor allem nicht ihre Jungs. Ich auch nicht.
Gut. Also.
- Rufen Sie an, wenn was ist. - Wie, das ist alles?
Da ist noch eine Sache:
Ich vermute, dass Sie in Ihrem jungen Alter
das wahre Böse noch nicht gesehen haben.
Dieser Gary Tison...
Der ist ein Schmeichler.
So wie viele Männer.
Hat immer ein nettes Lächeln für jeden.
Grüßt freundlich, schüttelt jedem die Hand.
Hinter dem Handschütteln und dem Lächeln ist kein Mensch.
Ein Wesen ohne Herz.
Ein Wesen, das sich alles nimmt, was es will,
was immer es kostet, selbst wenn es das eigene Fleisch und Blut ist.
So ein Mann ist eine Gefahr für jeden Menschen.
Diese Familie in Ihrer Zeitung musste einen sehr hohen Preis bezahlen.
Und ich möchte nicht, dass irgendjemand anderes
Tisons Schuld begleicht als Tison selbst.
- Es tut mir leid. - Ach. Ja. Braucht es nicht.
Ich habe...
- Ich wusste das nicht. - Jetzt wissen Sie's.
Was machst du da? Was ist los?
Ich kann nicht schlafen.
- Wie spät ist es? - Fast Mitternacht.
Vergiss es. Ich muss noch mal zum Haus.
Das ist gefährlich. Das hast du selbst gesagt.
Ich muss nur kurz vorbeifahren und etwas holen.
Ich werd nicht da bleiben.
- Ich komm mit dir mit. - Mein Gott!
Lass mich doch einfach machen, was ich machen muss.
Ich sagte, ich komme mit!
Fahr ran! Wenn dieser kleine Wichser nicht hier ist...
Wartet hier.
Was ist los, warum bist du so still?
Du hast Schiss, nicht wahr?
Wie ein verdammter Fisch.
Weißt du, was ein Fisch ist?
Im Knast nennen wir solche wie dich Fische.
Ein Fisch ist ein Neuankömmling, ein Unerfahrener.
So wie du. Mit großen Augen und ganz viel Schiss.
Hast du einen Herzschlag, oder was?
Warum steigen wir nicht aus?
- Oh mein Gott! - Sei still!
Du bist hier nicht der Boss, nur weil du den Wagen fährst.
Ich habe es gesehen, weißt du?
Wie du gekotzt hast bei diesem Mädchen. Pussy.
Mein Gott! Was machst du denn? Die bringen uns um, du Idiot!
Sei einfach still, mein Gott. Lass mich überlegen.
Ich hatte gehofft, dein Dad macht dich fertig,
- als wir dem Gebüsch waren. - Fahrt!
Wir müssen hier weg.
Das wäre zu schön gewesen.
Ängstlicher kleiner Fisch, der am liebsten wegschwimmen würde.
Schwimm schwimm, kleiner Fisch.
- War er da? - Der hat sich verkrochen,
dieser Feigling. Fahren wir.
Der hängt in 'ner scheiß Kneipe rum.
Randy, du gehst nach vorne. Ich sitze hinten bei meinen Jungs.
Donnie, fahr uns ins Stadtzentrum und wir schauen, was wir tun können.
Hey. Ich bin's.
- Hast du was gehört? - Ich möchte nur reden.
- Bitte. - Hast du eine Zigarette?
- Ich will Ihnen helfen. - Mir helfen?
Ich wusste es doch: Du hältst dich für besonders schlau.
Und gebildet. Mit deinen ganzen Worten und Geschichten.
Du hältst dich für die rechte Hand Gottes.
Bietest den Hilflosen Hilfe an.
Du verstehst es nicht. Du wirst es nie verstehen,
dass du niemandem eine Hilfe bist.
Du bist genau wie alle anderen: Hilflos.
Wenn du eine Zigarette hast - die nehm ich.
Ansonsten solltest du besser gehen und dir selber helfen.
- Seit wann rauchst du meine Marke? - Bitte!
Ich hoffe, Ihre Jungs kommen zurück.
- Wo gehst du hin? - Weit weg von Ihnen.
- Gute Nacht allen! Bis morgen! - Moment, Sie haben einen Anruf!
- Cooper? - Er ist hier, verdammte Scheiße.
In einem braunen Ford Econoline. Er sucht nach mir.
- Wie bitte? - Ich war an meinem Haus und der
Wichser hat auf mich gewartet, wie ich's gesagt hatte.
- Sie haben versprochen, mich zu schützen. - Du bleibst in deinem Motel.
Ich kümmere mich darum.
Verdammte Scheiße.
Das Arschloch ist wieder in der Stadt.
Wir werden ihn abfangen. Wir sperren alle Ausfahrtsstraßen.
Wir brauchen Verstärkung aus Maricopa, Pinal und Pima innerhalb von 15 Minuten!
Ab sofort ist jedes Fahrzeug an den Absperrungen anzuhalten.
Sind alle Männer instruiert?
Es geht um einen Pickup, richtig?
Vergiss das. Wir suchen einen braunen Ford Ecoline mit texanischem Kennzeichen.
Verstanden.
Okay. Ich fahr zur nächsten Kreuzung.
Lasst mich wissen, wenn ihr was habt.
Alles klar.
Langsam.
Okay. Alles gut. Es ist eine Familie.
Weiterfahren. Weiter.
Fahren Sie weiter.
Wir ließen einen Kombi mit einer Familie durch. Sie kommen in eure Richtung.
Alles klar.
Blut ist unzertrennlich.
- Was ist los? - Das hast du gesagt.
Vielleicht spürst du, wo Onkel Joe ist, wenn du dich ganz doll konzentrierst.
Vielleicht ist das auch nur völliger Blödsinn.
Ich besorg jemanden, der sich um Joe kümmert, sobald wir sicher in Mexiko sind.
Vielleicht komm ich auch zurück und bring das selber zu Ende.
Aber jetzt fahren wir zur Grenze, Jungs.
Da kommt ein Auto.
Achtung, Jungs.
Oh Scheiße, Dad. Da ist eine Barrikade.
Gott! Wie haben die Wichser das rausgekriegt?
Haltet die Waffen bereit.
Bleibt ruhig.
Okay. Hör mir zu.
Dad. Das hat keinen Sinn. Wir kommen nicht durch diese Barrikade.
- Bist du bereit, Randy? - Ich habe sie.
Sie sind stehengeblieben.
- Das sind viel zu viele. - Tu, was ich sage.
Du hältst jetzt einfach mal dein dummes Maul und hörst mir zu.
Du tust, was ich sage! Du bist ein Tison, verdammt noch mal!
Tritt drauf. Tritt drauf! Tritt aufs Gas, du Idiot. Los! Fahr!
Fahr fahr fahr!
- Scheiße! Ist jemand getroffen? - Nein, Sir.
- Los! Los! Los! - Schnell! Hinterher! Schnell!
Sie haben geschossen. Ich wiederhole: Sie haben geschossen.
Brauner Van mit unbekannter Anzahl an Passagieren.
Kommt auf euch zu. Sie sind in circa fünf Minuten bei euch.
Scheiße!
Komm nach hinten, Randy!
- Zieh den Kopf ein, Randy! - Fahr schneller!
Ich fahre so schnell, wie es geht!
Tritt aufs Gas, Mensch!
Dad!
Da ist noch eine Absperrung, Dad!
Fahr, fahr!
Sie halten nicht an!
Feuer frei!
Wir schaffen es! Ricky, du musst den Kopf einziehen!
Donnie!
Es tut mir leid, Ricky. Ich habe versucht, auf dich aufzupassen.
Das hast du doch, Donnie. Das hast du.
Komm mit!
Dad!
Lass ihn, Junge! Jeder kämpft für sich selbst!
- Gary? - Dad?
- Ricky, wir müssen rennen! - Was ist mit Donnie?
- Scheiße! - Ich gehe mit Daddy.
Ich gehe mit Dad!
Oh fuck. Verfickte Scheiße!
- Stehenbleiben! - Haltet ihn!
Stehenbleiben!
Stehenbleiben!
Auf die Knie!
Keine Bewegung!
- Wie viele hast du? - Zwei!
Passt auf den anderen auf. Ihr zwei steigt aus dem Van aus. Sofort!
Fick dich! Fick dich!
- John? Hast du... - Ja, ich habe ihn zurückgebracht.
Lebendig?
Sechs Menschen. Ein Baby,
drei Frauen und zwei Männer.
Nicht zu vergessen, der Tison-Junge.
Das macht sieben.
Ich habe es nicht verhindert.
John. Du hast alles getan, was du konntest.
Meinst du?
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.