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Das ganze fing an einem Dienstag an, nach
der Schule.
Ich wartete auf meinen besten Freund Benka.
Ich hatte keine Ahnung, dass dieser Dienstag der
tollste Tag meines Lebens werden würde.
Ich habe schon auf dich gewartet.
Los, wir müssen schnell machen.
Ich muss aber noch zu Frau Lundin.
Na dann komm.
Und vorher muss ich noch nach Hause.
Kannst du doch, ich warte.
Das wird heute spitze, der Wind ist stark.
Ja, glaub ich auch.
Benka wollte seinen neuen Drachen ausprobieren.
Den hat er nämlich selbst gebastelt.
Naja, ein bisschen hat ihm sein Vater geholfen.
Aber ich muss schnell noch was für Tante
Edler besorgen.
Eine Schachtel Cracker, aber keine gesalzenen.
Auf Wiedersehen, Frau Guth.
Auf Wiedersehen, Frau Lundin.
Hallo, Frau Lundin.
Hallo, ihr zwei.
Hier.
Das kriegst du zurück, Bosse.
Vielen Dank, Frau Lundin.
Schon gut, Bosse.
Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Also, ich lebe bei Tante Edler und Onkel
Sixten.
Sie haben mich aus dem Waisenhaus geholt.
Meine Mutter ist nämlich bei meiner Geburt gestorben.
Und keiner hat sich die Mühe gemacht, meinen
Vater zu suchen.
Ich komm gleich wieder, Benka.
Ist gut.
Mach die Tür leise zu.
Und zieh die Stiefel aus.
Ich will dich dauernd sauber machen, weil du
so viel Dreck reinträgst.
Tante Edler wollte eigentlich ein kleines Mädchen haben.
Damals gab's aber keins im Waisenhaus.
Darum mussten sie mich nehmen.
Hast du die Cracker mitgebracht?
Ja, Tante Edler.
Dann ist gut.
Lass den Kühlschrank nicht offen stehen.
Nein, Tante Edler.
Und wasch das Glas gleich wieder ab.
Aber richtig!
Hast du gehört?
Bosse!
Bosse!
Bosse!
Warum antwortest du nicht?
Ich hab das Glas doch schon abgewaschen.
Benka wartet unten auf mich, Tante Edler.
Darf ich runtergehen?
Bitte.
Das sind gesalzene Cracker.
Ich hab dir ausdrücklich gesagt, du sollst ungesalzene
bringen.
Aber du hörst ja nie zu, wenn ich
was sage.
Hörst einfach nicht zu, da kann man sich
den Mund fusselig reden.
Dabei weißt du genau, dass Onkel Sixten wegen
seines Herzens überhaupt nichts Gesalzenes essen darf.
Das ist nun der Dank dafür, dass wir
dich für unser eigenes Kind behandeln.
Komm, Bosse.
Halt fest.
Lauf!
Langsam.
Langsam.
Komm mit, Benka.
Lauf, Junge.
Jetzt bin ich dran.
Hier.
Langsam.
Langsam.
So ist es gut.
Noch ein bisschen nachlassen.
So.
Manchmal wünsche ich mir, dass Benkas Vater auch
meiner wäre.
Nein, nicht zu locker lassen.
Ich muss viel an meinen Vater denken.
Wer er ist, wo er ist und warum
ich nicht bei ihm sein kann.
Sondern bei Tante Edler und Onkel Sixten sein
muss.
So, jetzt holen wir ihn runter.
Schon halb sieben.
Und ich sollte um sechs zu Hause sein.
Allerspätestens.
Hier rüber.
Na los doch.
Erst mal schnell.
Mann, oh Mann.
Zu mir.
Schlaf nicht.
Mann, bist du lahm?
Selber lahm.
Macht, dass ihr hier wegkommt.
Scherzt euch hier weg.
Hierher.
Ja, schieß rüber.
Zu mir.
Nein, zu mir.
Ich mach ein Tor.
Na los, schieß doch.
Oh, verdammt.
Endlich.
Was machst du denn hier?
Was willst du hier?
Mach, dass du wegkommst.
Los, verschwind.
Warte mal.
Guckt mal, was wir hier haben.
Rotkäppchen.
Lass mich los.
Fahr damit.
War mal rot.
Hier rüber.
Nein, zu mir.
Hier rüber.
Lass mich los.
Hier, gib mir meine Mütze wieder.
Nein, hierher.
Ach, lass sie in Ruhe.
Weißt du auch, dass es 20 vor sieben
ist?
Wie oft soll ich dir noch sagen, dass
du dir die Füße abtreten sollst, bevor du
reinkommst?
Ich kann den Flur nicht immer zu sauber
machen.
Und häng deine schmutzige Jacke nicht über Onkel
Sextens Mantel.
Warum kommst du so spät?
Entschuldige bitte.
Was ist denn mit deiner Mütze los?
Ich kann aber nichts dafür.
Komm mit ins Bad.
Guck dir das mal an.
Die Mütze ist hinüber.
Warte nur, bis Onkel Sexten nach Hause kommt.
Und jetzt geh in dein Zimmer.
Ja, Tante Edler.
Und lass dich heute Abend ja nicht wieder
blicken.
Du hast ihn in dein Haus aufgenommen und
ihm eine ordentliche Erziehung gegeben.
Aber nun wird es höchste Zeit, dass du
mal ein ernstes Wort mit ihm redest, Sexten.
Sexten!
Wir haben nur Ärger mit dem Jungen.
Wir hätten ihn nie zu uns nehmen sollen.
Jetzt haben wir ihn auf dem Hals.
Der Junge taugt nicht, Sexten.
Er ist erblich belastet.
Sein Vater ist ein nichtsnutziger Lumpen.
Und der Junge wird genauso werden.
Ein Pennbruder, wie sein Vater.
Mein Vater ist kein Pennbruder.
Nein, das ist er nicht.
Das ist er nicht.
Das ist er nicht.
Ich suche so lange, bis ich ihn finde.
Und ich finde ihn bestimmt.
Dann sieht sie endlich, wie gut er ist.
Ja, das wird sie.
Ich finde ihn bestimmt.
Sie wird schon sehen.
Hallo, Bosse.
Hallo, Frau Lundin.
Warte doch mal, Bosse.
Ich habe dich erwartet.
Möchtest du einen Apfel?
Ja, bitte.
Dann komm rein.
Danke.
Frau Lundin war immer so nett zu mir.
Sie stellten mir oft Süßigkeiten und Obst und
all sowas.
Ich habe später viel an sie gedacht.
Denn eigentlich hat das Ganze in ihrem Laden
angefangen.
Würdest du bitte die Karte für mich einstecken?
Natürlich, klar.
Aber steck sie bitte nur in den Briefkasten
am Ende der Straße.
Okay.
Leb wohl, Bo Wilhelm Olsson.
An den König vom Land der Ferne.
Der Sohn, den ihr so viele Jahre vermisst
habt.
Er ist jetzt auf dem Weg zu euch.
Er reist bei Tag und er reist bei
Nacht.
Und er bürgt ein Zeichen in der Hand.
Das ist ein Apfel aus Gold.
Der König vom Land der Ferne.
Ich wünschte, ich wäre dort.
So ist es schon viel besser.
Wer bist du denn?
Ich bin der Geist aus dem Land der
Ferne.
Aus dem Land der Ferne?
Kommst du von da her?
So ist es.
Gehst du wieder dahin zurück?
So ist es.
Bitte, lieber Geist.
Bitte nimm mich mit, lieber Geist.
Ich tue auch alles, was du willst.
Es tut mir leid, mein Junge.
Aber das kann ich nicht.
Doch, das kannst du wohl.
Ich weiß genau, dass du es kannst.
Bitte.
Bitte mich um etwas anderes.
Doch das steht nicht in meiner Macht.
Ein goldener Apfel?
Sag mir bitte, mein Junge, wie ist dein
Name?
Bosse.
Bo Wilhelm Olsson.
Bo Wilhelm Olsson.
Und du bürgst ein Zeichen in der Hand.
Einen Apfel aus Gold.
Du bist der Junge, den zu holen ich
gekommen bin.
Du bist der Junge, den der König aus
dem Land der Ferne so viele Jahre gesucht
hat.
Und nun klammere dich an meinen Bart.
Halt dich gut fest.
Singe noch ein Lullaby.
Lande far away.
All my heart is trembling.
And I hear my father's song.
Wo sind wir
jetzt?
Wir haben das Land der Ferne erreicht.
Dies ist die Insel der grünen Wiesen.
Und der Mann dort unten, das ist...
Nein, bitte nicht!
Sag mir nichts!
Ich weiß es schon.
Das ist mein Vater.
Ja, das ist dein Vater.
Der König vom Land der Ferne.
Ja.
Ich wusste es.
Ich wusste, dass ich dich finden würde.
Mio.
Mein Mio.
Mio?
Mein Name ist doch Bosse.
Mio, mein Sohn.
Ich habe neun Jahre nach dir gesucht.
Du hast mir sehr gefehlt, mein Sohn.
Wie oft habe ich nachts wach gelegen und
mit dir gesprochen.
Mio.
Mein Mio.
Ich muss ja schließlich wissen, wie du heißt,
nicht wahr?
Ich wusste es doch, dass Bosse überhaupt nicht
gestimmt hat.
Da sieht man es mal wieder.
Es ist alles falsch gewesen.
Auch das mit Tante Edler und Onkel Sixten.
Doch jetzt ist alles wieder so, wie es
richtig ist.
Und von nun an wirst du mit mir
in meinem Schloss auf der Insel der grünen
Wiesen leben.
Im Land der Ferne.
Mein Vater hielt mich an der Hand.
Und es war echt gut, meine Hand in
seiner zu fühlen.
Wenn ich vielleicht auch schon ein bisschen zu
groß dafür bin.
Aber nur ein bisschen.
Tante Edler und Onkel Sixten hatten mich nie
in der Hand genommen.
Ich wünschte, sie könnten jetzt sehen, was für
einen wundervollen Vater ich habe.
Es ist wunderschön hier.
Ich bin so froh, dass ich bei dir
bin.
Ich hab dich lieb, Vater.
Ich dich auch, Mio.
Mein Mio.
Vater?
Ist es nicht schön?
Oh ja.
Dieses Pferd gehört dir.
Es heißt Miramis.
Das Pferd gehört mir?
Ja, mein Sohn.
Möchtest du es vielleicht reiten?
Komm her.
Folg deinem Knie ein bisschen.
Ich bin noch nie geritten, Vater.
Meinst du, dass ich es überhaupt kann?
Ja, du kannst alles, mein Sohn, wenn du
nur genug Mut im Herzen hast und niemals
aufgibst.
Also los.
Lauf, Miramis.
Danke, Vater,
danke.
Ich wünschte, Benka wäre auch hier.
Benka?
Ja, das ist mein bester Freund.
Willkommen auf der Insel der grünen Wiesen.
Benka!
Ich heiße aber Jumjum.
Jumjum?
Hi, ich bin doch der Bosse.
Bosse?
Ach ja.
Mein Name ist Mio.
Ich weiß.
Der König hat im Land verkünden lassen, dass
Prinz Mio heimgekommen ist.
Jumjums Vater pflegt meinen Rosengarten.
Er ist der königliche Gärtner.
Du kannst wirklich froh sein, Mio.
Miramis ist das beste Pferd im ganzen Reich.
Willst du auch mal auf ihm reiten, Jumjum?
Das fragst du noch?
Ja.
Du bist das schönste und klügste Pferd auf
der ganzen Welt.
Es ist wunderschön, du hast recht.
Nicht wahr?
Sein Name ist Miramis.
Ich bin Mio.
Ich weiß.
Und ich bin Jiri.
Dies sind meine beiden Brüder und meine beiden
Schwestern.
Hi!
Ist es denn schon so weit?
Nein, noch nicht.
Warum fragst du das?
Das wirst du bald hören.
Ist der aber tief.
Wie holt der denn das Wasser rauf?
Überhaupt nicht, das ist kein Wasserbrunnen.
Das ist ein Brunnen, der am Abend raunt.
Was macht der?
Warte bis zum Abend, dann erfährst du, was
wir meinen.
Willkommen, Prinz Mio.
Du weißt, wer ich bin?
Natürlich weiß ich das, jeder weiß doch, dass
du Prinz Mio bist.
So allmählich kapiere ich das.
Aber wer ihr alle seid, davon habe ich
keine Ahnung.
Wie ist zum Beispiel dein Name?
Nono.
Und das hier sind meine Schafe.
Was für eine seltsame Flöte.
Bitte zeig mir, wie man darauf spielt.
Mache ich.
Hier, die haben meinen beiden Brüdern gehört.
Aber ich glaube, sie werden nie mehr darauf
spielen.
Setz die Flöte einfach nur an die Lippen
und lausche, wie der Wind in den Blättern
der Bäume singt.
So lernten wir von Nono diese geheimnisvolle Melodie.
Er erzählte uns, dass sie sie von seinem
Vater gelernt hatte.
Und der hatte sie von seinem Vater gelernt.
Seit tausenden von Jahren, sagte Nono, spielen die
Schäfer auf der Insel der grünen Wiesen diese
Melodie.
Hier, das ist für dich.
Danke.
Hier.
Danke.
Da, danke.
Das Brot schmeckt aber ganz besonders gut.
Wir nennen es Brot, das den Hunger stillt.
Nimm das mit, du wirst es brauchen.
Danke.
Jetzt ist es soweit.
Was meint sie damit?
Das wirst du gleich sehen, pass auf.
Du weißt zu wenig, Prinz Mio.
Schaut in den Brunnen, aber ihr müsst mucksmäuschenstill
sein.
Es war einmal ein grausamer Ritter, der hauste
in einer finsteren Burg hoch über dem Totensee.
Er hatte ein Herz aus Stein und war
so grausam, dass er seine Mannen aussandte, um
viele Kinder, die in friedlichen Landen lebten, rauben
zu lassen.
Auch alle seine Mannen hatten Herzen aus Stein,
und jahrtausendelang klebten die Menschen in Furcht und
Schrecken vor dem grausamen Ritter.
Die Kinder, die sich weigerten, dem grausamen Ritter
zu dienen, verwandelte er in Vögel.
Ruhlos und klagend umkreisten sie die finstere Burg,
so lange, bis einmal nur noch ein Haufen
Steine von ihr übrig bleiben würde.
Aber eines Tages kam ein Königssohn, der ritt
auf einem herrlichen weißen Pferd im Mondschein durch
den Wald der Geheimnisse.
Er hatte nur seinen besten Freund als Gefolge.
Vater, wo ist der Wald der Geheimnisse?
Warum fragst du das mir?
Ich will heute Abend dorthin reiten.
Jetzt schon?
Bitte, Vater, ich möchte es.
Jetzt schon?
Ist es dir lieber ich tue es nicht?
Machst du dir Sorgen, wenn ich im Mondschein
durch den Wald der Geheimnisse reite?
Nein.
Warum sollte ich?
Ich habe keine Angst um dich.
Ein Wald, der friedlich im Mondschein schläft, tut
dir kein Leid an.
Aber vielleicht möchtest du doch lieber, dass ich
bei dir bleiben soll.
Nein, Meera.
Der Wald der Geheimnisse wartet auf dich.
Durchstreife ihn, solange Meera Mist nicht tragen kann.
Aber etwas musst du wissen, mein Sohn.
Es gibt ein Gebiet, das heißt, das Land
außerhalb.
Und es liegt dicht hinter dem Wald der
Geheimnisse.
Und wer lebt da, Vater?
Kato, der grausame Retter.
Ich habe dich so lieb, Mio, mein Mio.
Und mein Herz tut sehr weh bei den
Gedanken an Kato.
Wenn du an ihn denkst und dein Herz
tut weh, dann vergiss ihn doch einfach, Vater.
Du hast recht, das werde ich versuchen.
Und du bist nicht mehr traurig?
Bestimmt nicht.
Versprochen?
Ja, versprochen.
Und nun lauf, Mio.
Lauf, lauf!
Danke, Vater.
Ich komme bald zurück, Vater.
Versprochen?
Ja, versprochen.
Jum, Jum!
Weißt du, wo ich jetzt hinreite?
Ich habe beschlossen, heute im Mondschein durch den
Wald der Geheimnisse zu reiten.
Endlich!
Ja, kommst du mit, Jum, Jum?
Natürlich komme ich mit.
Ich habe doch schon alles vorbereitet.
Die Decken halten uns warm und dann haben
wir das fantastische Brot, das den Hunger stillt.
Her damit!
Die Brücke
des Mondlichtes.
Sie gehört zum Königreich deines Vaters.
Das Land auf der anderen Seite der Brücke
auch.
Und das sind die Brückenwächter?
Ja.
Abends ziehen sie die Brücke hoch, damit niemand
auf die Insel der grünen Wiesen kommen kann.
So brauchen wir die Nacht über keine Angst
zu haben.
Wieso denn?
Wer ist da drüben auf der anderen Seite?
Kato, der grausame Ritter vom Lande außerhalb.
Kato!
Ich muss jetzt auf die andere Seite reiten.
Komm los!
Oh!
Hab gar nicht gewusst, dass Miramis so springen
kann.
Du weißt so wenig, Mio.
Weißt du, wer da in der Hütte wohnt?
Keine Ahnung.
Gucken wir mal nach.
Komm, Miramis!
Warte hier, Miramis!
Mio und Jungjung!
Warum kommt ihr so spät?
Rein mit euch!
Habt doch keine Angst!
Kommt rein!
Die Jahreszeiten sind vergangen, während ich auf euch
gewartet habe.
Auf einen Prinzen und seinen treuen Begleiter.
Warum bist du jetzt noch wach und webst?
Mitten in der Nacht?
Ich webe Gespinste, die voller Wunder sind.
Und das kann nur bei Nacht geschehen.
Die Märchenteppiche, der Stoff, aus dem die Träume
sind, das alles wird immer nur nachts gewebt.
Gib mir dein Kälbchen, Mio.
Es ist dein Risterring.
Warum singt der Vogel so ganz anders?
Wie heißt er?
Trauervogel.
Der klagt um mein Kind.
Meine Tochter.
Sie ist geraubt worden.
Wer hat sie geraubt?
Wer war es?
Nein!
Sag es mir nicht!
Ich weiß es genau.
Bitte!
Erspar mir den furchtbaren Namen.
Ja, denn sonst wird der Mond sein Antlitz
verhöhen.
Es ist Kato gewesen.
Kato.
Immer wenn ich diesen schrecklichen Namen höre, bekomme
ich Angst.
Ich weiß nicht warum.
Und ich weiß nicht, was ich tun soll.
Aber als ich Trauervogel wieder singen hörte, seinen
klagenden Gesang, da wusste ich plötzlich, was ich
tun muss.
Jumjum, ich werde in das Land außerhalb gehen.
Ja, ich weiß.
Kannst du doch gar nicht.
Ich weiß es doch selbst erst seit eben.
Ich habe das aber schon lange gewusst, Pons
Mio.
Jeder von uns weiß es.
Jeder von euch weiß es?
Ja.
Trauervogel weiß es.
Und Nono weiß es auch.
Seine Flöte erzählt davon.
Und Jiri ebenso wie seine Geschwister.
Der Brunnen hat es ihnen zugeraubt.
Es wissen einfach alle.
Und mein Vater?
Der König?
Der weiß es auch.
Aber er ist traurig.
Und er erwartet, dass ich dorthin gehe?
Ja.
Ich habe Angst, Jumjum.
Warum muss ich da hin?
Nur ein Königshund kann das Land der Ferne
von Kato befreien.
Und das bist du, Prinz Mio.
Und wenn ich sie nun nicht überwinde?
Mein Vater lässt mich ins Land der ewigen
Nacht ziehen, obwohl er weiß, wie gefährlich das
für mich ist?
Dass es mein Tod bedeuten kann?
Ja.
Aber ich will nicht.
Ich will nicht mehr.
Jumjum.
Ich habe auf einmal so schreckliche Angst, dass
Kato mich töten könnte.
Ich will nicht.
Du musst.
Dem, der seine Furcht überwindet und dessen Absichten
edel sind, wird alles gelingen.
Jumjum.
Ich werde ins Land der ewigen Nacht ziehen.
Leb wohl, Jumjum.
Ich begleite dich.
Das tust du nicht.
Ich will nicht, dass du dein Leben aufs
Spiel setzt.
Ich begleite dich.
So ist es doch vorherbestimmt.
Ein Prinz auf seinem weißen Pferd begleitet von
seinem besten Freund.
Das wurde vor Tausenden von Jahren vorausgesagt.
Du kannst es nicht ändern.
Du bist ein guter Freund, Jumjum.
Mio.
Dein Tee.
Ich habe es mit einem Zauberstock gefüttert.
Es gehört dem, der mir meine Tochter wiederbringt.
Milimani.
Ich danke dir.
Bist du bereit?
Ja, das bin ich.
Und so brachen wir auf.
Wir ritten in das Land außerhalb, um den
bösen Ritter Kato unschädlich zu machen.
Und um Milimani, die Tochter der Weberin, zu
retten.
Und Nonos Brüder, Iris Schwester und all die
anderen Kinder, die Kato geraubt hatte.
Wir haben unser Ziel erreicht.
Das Land außerhalb.
Los, weiter.
Das ist Katos Burg.
Du brauchst ein Schwert, Mio.
Ja.
Hilf mir!
Was ist das?
Ich habe solchen Hunger.
Das ist vielleicht eine Falle.
Aber wenn sie uns nicht retten, wenn es
nun keine ist...
Hilfe!
Hilfe!
Da ist ein Mensch in Not.
Wir müssen ihm helfen, Jum Jum.
Hilf mir!
Du hilfst mir doch!
Warte hier, Miramis.
Hab bitte keine Angst.
Wir bleiben nicht lange.
Ich habe solchen Hunger.
Hier, danke.
Hilf mir!
Jum Jum!
Hilf mir!
Hast du dir auch nichts getan?
Nein.
Danke, Mio.
Ich bin so hungrig!
Komm weiter.
Tut mir nichts!
Wir tun dir nichts.
Wir haben dich rufen hören.
Wie hungrig du bist.
Darum bringen wir dir ein Brot.
Nimm es nur.
Du brauchst dich nicht zu fürchten.
Hier.
Brot.
Brot, das den Hunger stillt.
Und warum seid ihr beide hergekommen?
Wir wollen den grausamen Ritter Karte unschuldig machen.
Geht wieder zurück dahin, wo ihr hergekommen seid,
bevor es zu spät ist.
Nein, das tun wir nicht.
Ich bin gekommen, um Karte zu vernichten und
das werde ich auch.
Deshalb brauchst du doch hier nicht so rumzuschreien.
Seine Speer.
Die Ritter werden dich sonst hören.
Vielleicht sind sie da draußen.
Oder auch hier drin.
Oder unter uns.
Überall sind seine Speer.
Du meinst damit Karte Speer?
Hüte deine Zunge!
Willst du dein Leben verlieren?
Was immer ihr auch tun wollt, traut keinem
Menschen.
Habt ihr verstanden?
Und betretet ja keines Menschen Haus.
Auch wenn ihr fest glaubt, ihr seid unter
Freunden.
Aber das stimmt nicht.
Sie werden euch verraten.
Und euch damit ihm ausliefern.
Ihr dürft keinem Menschen vertrauen.
Keinem Menschen.
Habt ihr verstanden?
Nicht einmal mir.
Woher willst du denn wissen, dass ich euch
nicht seine Speer nachschicke?
Na, mein Junge?
Wissen tue ich es natürlich nicht.
Aber ich glaube einfach nicht, dass du uns
verrätst.
Du hast recht, ich tue es nicht.
Es sind in diesem Land noch ein paar
Menschen übrig geblieben, die keine Verräter sind.
Und es gibt in diesem Land noch ein
paar Menschen, die, die Waffen schmieden.
Das ist gut.
Wir suchen eine Waffe.
Mio braucht ein Schwert.
Davia hat doch einen Gaul.
Kommt von da drüben.
Was machst du denn hier?
Na dann komm mal mit.
Hoch.
Hoch.
Ihr habt doch gesagt, es gibt noch ein
paar Menschen, die Waffen schmieden.
Geht zum Schwertschmied und sagt ihm, sagt ihm,
dass ich, Eno, euch zu ihm schicke.
Sag uns bitte, wo finden wir den Schwertschmied?
Such die tiefste Höhle im schwärzesten Berg auf.
Doch zuerst müsst ihr durch den toten Wald.
Und jetzt geht.
Danke.
Danke.
Jum Jum.
Mit Miram ist irgendwas passiert.
Los komm.
Komm schnell Jum Jum.
Miram ist.
Halt still.
Sonst kriegen sie uns auch noch.
Miram ist.
Miram ist.
Wein nicht Mio.
Komm du Sack.
Na also.
Wir müssen so schnell wie möglich zum Schmied,
damit du ein Schwert kriegst.
Ja, aber zuerst müssen wir noch durch den
toten Wald.
Armer Miram ist.
Und wie sollen wir nun ohne ihn zum
Schwertschmied kommen?
Eigentlich wollte ich umkehren.
Aber dann dachte ich daran, dass Kato vernichtet
werden muss.
Ich darf nicht aufgeben.
Ich muss für Miramis und all die Kinder,
die Kato geraubt hat, kämpfen.
So Mio.
Jetzt sind wir im toten Wald.
Ja.
Drinnen sind wir.
Hoffentlich kommen wir auch wieder raus.
Es ist so still, so unheimlich.
Augenblick mal.
Ich hab was gehört.
Ja, hab ich auch.
Es kam von da drüben.
Nein, ich glaube von da drüben.
Irgendwo müssen sie doch sein.
Wir kriegen sie nicht.
Wir kriegen sie schon.
Hier gibt es keine Verstecke.
Wenn die uns finden.
Kato Speer.
Sie haben uns nicht gesehen.
Wir müssen uns verstecken.
Aber wo?
Aber wo?
Jum Jum.
Jetzt schleppen sie uns.
Jum Jum.
Mio, guck mal, hier rein.
Der Baum hat uns gerettet.
Warum wohl?
Vielleicht hasst der Baum Kato.
Der hat ganz bestimmt aus lauter Bosheit all
diese Bäume tot gemacht.
Ich glaube, das kann ein Baum nicht verzeihen,
wenn man seine Blätter verdorren lässt.
Guck mal, Mio, da drin muss die Hülle
des Schwertschmiedes sein.
Guck bloß, der schwärzeste Berg.
Das ist er bestimmt.
Los, komm.
Jetzt haben wir den Berg gefunden, Jum Jum.
Aber wie kommen wir rein?
Da hinten sind sie.
Schnell, hinterher.
Jetzt haben wir sie.
Los, los.
Jum Jum.
Sie waren doch eben noch hier.
Los, weiter.
Los, vorwärts.
Eben sind sie doch noch hier gewesen.
Diese Banditen.
Vielleicht ist hier irgendwo ein Eingang.
Zurück zur Burg.
Vier Mann sichern die Grenze.
So, Mio.
(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Jetzt sind wir endlich im schwärzesten Berg.
Hoffentlich finden wir auch wieder einen Weg raus.
In der tiefsten Höhle, die im schwärzesten Berg
ist, da lebt der Schwertschmied.
So hat es uns Eno gesagt.
Jom Jom!
Mio!
Mio!
Jom Jom!
Alles in Ordnung?
Ja.
Und bei dir?
Bei mir auch.
Sollte ich Nonno wiedersehen, dann werde ich ihn
umarmen für unsere wunderbaren Flöten.
Ich auch.
Ich dachte schon, ich würde dich nie mehr
wiedersehen.
Du bist mein bester Freund, Mio.
Ich hatte solche Angst um dich.
Ich dachte, dir wäre was zugestoßen.
Gut, dass wir uns gefunden haben.
Welche Richtung gehen wir jetzt?
Ich weiß nicht.
Aber das macht doch nichts.
Hauptsache, wir haben uns gefunden.
Wer schlägt in meinem Berg Flöte?
Ein Prinz und sein Begleiter.
Ein Prinz aus dem Land der Ferne.
Prinz Mio ist es, der in deinem Berg
Flöte spielt.
Wie klar dein Blick ist.
Und wie licht deine Stirn.
Und wie wunderbar du in meinem Berg Flöte
gespielt hast.
Ich bin gekommen, dich um ein Schwert zu
bitten.
Eno hat mich geschickt.
Wozu brauchst du ein Schwert?
Ich will den grausamen Ritter Kato unschädlich machen.
Tod!
Tod dem grausamen Ritter!
Tod für Kato!
Siehst du die Schwerter dort?
Dies hier sind die besten und schärfsten Schwerter
der ganzen Welt.
Jedes Schwert habe ich eigenhändig geschmiedet.
Für Kato, ich schmiede alle Schwerter für Kato.
Und warum wünschst du ihm dann den Tod?
Weil niemand ihn mehr hat als sein eigener
Schwertschmied, Prinz Mio.
Warum bist du an den Berg gekettet?
Warum machst du die Ketten nicht glühend und
zerschlägst sie dann auf dem Armboss?
Ich kann es nicht.
Weil Kato persönlich diese Ketten geschmiedet hat.
Kein Feuer ist heiß genug, sie zu schmelzen.
Kein Hammer schwer genug, sie zu zerschmettern.
Katos Ketten des Hasses zerbricht man nicht so
leicht.
Ketten des Hasses?
Ich schmiede alle Schwerter für Kato.
Ich schmiede die Schwerter, die die Guten töten.
Die Unschuldigen.
Kato braucht mich.
Er braucht meine Schwerter.
Deshalb hält er mich hier gefangen.
Tag und Nacht an den Berg gekettet.
Aber...
Ich habe einen großen Schatz und den kennt
Kato nicht.
Er weiß nicht, dass ich dies hier besitze.
Tausend Jahre lang habe ich an einem Schwert
geschmiedet, das den härtesten Stein schneidet.
Und in der letzten Nacht war es fertig.
Mein Schwert.
Meine Feuerflamme.
Dieses wurde nicht geschmiedet, um die Guten und
Unschuldigen zu töten.
Dieses wurde nur geschmiedet, um den grausamen Kato
zu vernichten.
Aber warum muss es den Stein durchschneiden können?
Weil Kato ein Herz aus Steinen hat.
Wirklich?
Ja.
Und eine eiserne Klaue.
Ja, er hat keine linke Hand mehr.
Stattdessen hat er eine eiserne Klaue.
Und damit reißt er seinem Gefangenen das Herz
aus der Brust.
Und er setzt es durch ein Herz aus
Steinen.
Gleich seinem eigenen.
Herz aus Steinen.
Bitte, gib mir das Schwert.
Prinz Mio.
Das kannst
du nicht mehr benutzen.
Komm.
Hier könnt ihr raus.
Das ist ein Geheimausgang.
Ist der nicht zu eng?
Für mich vielleicht, aber nicht für euch.
Folgt getreulich dem Lauf des Baches.
Er führt euch zum Ufer des Toten Sees.
Dort liegt ein Floß, das bringt euch über
das Wasser zu Katos Burg.
Viel Glück euch beiden.
Viel Glück.
Bald, bald, bald kämpfst du deinen letzten Kampf,
Kato.
Sei auf der Hut, Prinz Mio.
Rüte dich vor der eisernen Klaue.
Sobald du kannst, schlage mit deinem Schwert zu.
Oder es ist zu spät.
Zu spät, Prinz Mio.
Wir müssen da raufklettern, Jung-Jung.
Sonst kommen wir nicht in die Burg.
Komm, los.
Gib mir die Hand.
Die Fackel her, schnell.
Ich hab da was gehört.
Gleich haben wir's geschafft.
Leuchte noch mal da runter.
Die Wachen.
Ich seh nichts.
Ich hab aber was gehört.
Das waren bestimmt diese verdammten Vögel.
Halt die Fackel mal ein bisschen tiefer.
Noch tiefer.
Da ist kein Mensch, glaub's mir.
Nein, das glaub ich dir nicht.
Das nächste Fisch.
Danke, du armer Vogel.
Hol eine neue Fackel.
Vielleicht klettern sie auf der anderen Seite hoch.
Gucken wir mal nach.
Das Bleibhaus über die ganze Burg.
Die Feinde sind hier oben.
Diesmal dürfen sie uns nicht entwischen.
Nein, nein.
Komm hier rein, Jung-Jung.
Nio!
Nio!
Jung-Jung, gib mir die Hand.
Nio!
Kato.
Willkommen, Prinz Nio.
Stellt euch nicht so an.
Los, los.
Rein mit euch, ihr Streusel.
Nein!
Ein gefährlicheres Schwert habe ich noch nie in
meiner Burg gesehen.
Damit kann man die Guten und Unschuldigen nicht
töten.
Was mache ich mit diesem Schwert?
Ich werde es in den toten See werfen.
Ein gefährlicheres Schwert habe ich noch niemals in
meiner Burg gesehen.
Und was soll ich mit meinen beiden Feinden
machen?
Mit meinen Feinden, die von weit hergekommen sind,
um mich zu töten?
Was soll ich mit ihnen machen?
Soll ich ihnen Vogelkleider geben, damit sie Tausende
und Achtzehnte oder Tausende von Jahren klagend um
meine Burg fliegen?
Soll ich ihnen das Herz aus der Brust
reißen, es durch ein Herz aus Stein ersetzen
und sie als meine Parschen verwenden?
Nun, ich kann sie auch in den Turm
sperren und verhungern lassen.
Ja, ich werde sie in den Turm sperren
lassen.
In meiner Burg verhungert man in einer Nacht.
Der Hunger ist so furchtbar, dass eine Nacht
völlig genügt.
Und wenn die Nacht vorüber ist, dann ist
von Prinz Mio und seinem treuen Gefolgsmann nur
noch ein kleines Häuflein bleicher Knochen übrig.
In den Turm!
Und verteilt siebenmal sieben Wachen auf dem Gang
zwischen dem Turm und meinem Rittersaal.
Und wenn die Nacht vorüber ist, werde ich
mir das kleine Häuflein bleicher Knochen im Turm
betragen.
Leb wohl, Prinz Mio, leb wohl.
Es ist nie wieder gut.
Miramides!
Du auch, mein Läufchen.
Hier könnt ihr ordentlich schreien.
Hört euch sowieso keiner.
Wenn die Nacht vorüber ist, sind wir bloß
noch ein kleines Häuflein bleicher.
Ich will aber nicht sterben.
Ich will kein Häuflein bleicher Knochen werden.
Ich will wieder auf die Insel der grünen
Wiesen zu meinem Vater.
Aber vielleicht sehe ich ihn nie wieder.
Und Miram ist auch nicht.
Ich bin müde.
Und ich hab Hunger.
Noch nie im Leben bin ich so hungrig
gewesen.
Ich hab auch großen Hunger.
Wenn wir bloß noch ein bisschen von dem
Brot hätten, das den Hunger stillt.
Bist du?
Hier.
Wo denn?
Hier, neben dir.
Ich kann dich nicht sehen, Mio.
Du hast mich richtig erschreckt.
Was war denn los?
Wo warst du denn?
Neben dir.
Durch das neue Futter ist mein Cape ein
Tarnmantel geworden.
Wenn ich das Cape linksrum anziehe, dann werde
ich unsichtbar.
Guck mal.
Wenn bloß die Turmtür offen wäre, dann könntest
du dich mit deinem Tarnmantel an den Wachen
vorbeischleichen und ins Land der Ferne fliehen.
Und was ist mit dir, Yumyum?
Ich bleibe hier.
Du hast doch bloß einen Tarnmantel.
Ja, den habe ich.
Und auch bloß einen Freund.
Wir bleiben zusammen, was auch geschehen sollte.
Mein Schwert, Yumyum!
Und jetzt kommt Katos letzter Kampf.
Aber wie kriegst du die Türen auf?
Und wie kommst du an den 7x7 Wachen
vorbei, die bis zu Katos Rittersaal aufgestellt sind?
Mein Schwert wird mir die Türen öffnen.
Und mein Cape wird mich vor den Wachen
verbergen.
Und wenn ich nicht zurückkomme, dann bin ich
mit meinen letzten Gedanken bei dir.
Und meinem Vater.
Viel Glück, Mio.
Viel Glück.
Dreh dich um, Kato.
Jetzt kommt der letzte Kampf.
Und jetzt kommt der letzte Kampf.
Und
jetzt kommt der letzte Kampf.
Du hast mich besiegt, Prinz Mio.
Schlag zu.
Sorge dafür, dass dein Auftrag erfüllt wird.
Ich habe seit langer Zeit gewusst, dass dieser
Augenblick kommt.
Doch bedenke eins, Prinz Mio.
Auch wenn du mich vernichtest, das Böse kannst
du niemals vernichten.
Ein neuer Kato wird kommen und noch einer
immer wieder.
Und was kannst du dagegen machen, Prinz Mio?
Gar nichts.
Lass mich leben.
Nimm deinen kleinen treuen Freund und dein weißes
Pferd und kehre auf die Insel der grünen
Wiesen zurück.
Zu deinem Vater.
Er wartet auf dich.
Verlasse meine Burg, ehe es zu spät ist.
Oh nein, Kato.
Ich bin hier, dich endlich zu vernichten und
das werde ich tun.
Und wenn du mich tötest, wird ein neuer
Prinz kommen.
Und noch einer.
Und noch einer.
Dann musst du sterben.
Endlich werde ich von diesem schrecklichen Herz aus
Stein befreit.
Es hat so lange Schmerzen bereitet.
So lange.
Der Fluch ist aufgehoben.
Alle waren sie wieder da.
Ich muss mich in den Ruhestand nehmen.
Sie saßen am Ufer, jetzt sind sie keine
klagenden Vögel mehr, die ruhlos um die Burg
fliegen, sie sind frei.
Millimani, die kleine Tochter der Weberin, Nonos Brüder,
Jiris kleine Schwester und all die anderen Kinder,
die Kato geraubt hatte.
Na, was hab ich gesagt?
Die Zeit für Katos letzten Kampf war gekommen.
Genau das hab ich gesagt und ich hatte
recht, ich war Pensbio.
Schaut her, schaut her, das hab ich im
toten Wald gefunden, es ist dort gewachsen.
Im toten Wald ist wieder etwas gewachsen.
Ich wusste, dass du Erfolg haben würdest.
Vater!
Lea, mein Lea.
Nun bin ich schon so lange im Land
der Ferne.
Ich würde ja gern wissen, ob sich Tante
Edler und Onkel Sixten gewundert haben, dass ich
nicht mehr nach außen gekommen bin.
Aber vielleicht haben sie gar nicht gemerkt, dass
ich nicht mehr da bin, wäre ihnen glatt
zuzutrauen.
Tante Edler denkt sicher, dass ich immer noch
im Park sitze, aber da findet sie mich
nicht mehr, nie mehr.
Ich bin im Land der Ferne, bei meinem
Vater, den ich ganz furchtbar lieb habe und
der mich auch furchtbar lieb hat.
Ja, so ist es.
Ho Wilhelm Olsson ist im Land der Ferne,
bei seinem Vater, dem König.
Und er ist sehr, sehr glücklich dort.
Lea, mein Lea.
I can see a bird It is the
bird of sorrow I hear the
bird of sorrow Sing
another lullaby Land of far away And
my heart is trembling I hear my father
say Lea, my
Lea And I
say Birdie, birdie I
can feel the sky It's the bird
of sorrow Sing another
lullaby Land of far
away And my heart is trembling I hear
my father say Lea, my Lea
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