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Holt sie euch!
Zu wem habe ich die ganze Zeit gebetet?
Du warst meine Zuflucht, mein stiller Ort im Chaos.
Mein Rückhalt, die Ruhe in meinem Sturm.
Deine Erinnerung folgt mir so beständig wie mein Schatten.
Deine Abwesenheit bleibt...
doch in jedem Schatten erkenne ich deine Präsenz.
Mit jeder untergehenden Sonne bleibt ein Tag weniger zwischen uns.
All die Dinge, die wir erleben werden, all die perfekten Bilder...
Eines Tages werden sie vergessen sein...
doch heute machen wir sie wertvoll.
Wie wär's also, wenn wir diese Geschichte zusammen schreiben würden?
Und wie endet diese Geschichte?
Ich nehme an, ihr habt eine Köchin und ein Dienstmädchen?
Nur eine Köchin. Aber auch eine Frau, die im Haus hilft.
-Und es gibt einen Jungen. -Pascal.
Ja, Pascal. Er erledigt andere Arbeiten.
-Pascal erledigt die Arbeit von allen. -Ja, aber wir bezahlen ihn auch dafür.
-Und du kennst seinen Namen nicht? -Adrien, hör auf damit.
Wahrscheinlich gehört er schon zur Familie.
Adrien!
-Sieh dich an. -Sehe ich wie eine Prinzessin aus?
Meine Pariser Königin.
Ich muss gehen, einige von uns müssen arbeiten.
Ich könnte dir helfen.
-Wir haben sie verärgert. -Nein, haben wir nicht.
-Sie ist einfach eine Nervensäge. -Aber eine Verärgerte.
-Wann sagst du es deinen Eltern? -Wann sagst du es deinem Vater?
-Hast du etwa Angst vor ihm? -Nein.
Natürlich nicht. Ich meine, er hat meine Mutter geheiratet.
Er darf sich nicht beschweren.
Hat sie dich gelehrt, Dichter zu sein?
Gewiss wollte sie nicht, dass ich Farmer werde.
Alles in Ordnung?
Hast du deinen Bruder gesehen?
Ich weiß es nicht.
Du weißt es nicht?
Es sah aus wie er, es klang so wie er, aber es benahm sich nicht wie er.
Ist er mit dem Mädchen?
Also, wie endet diese Geschichte?
Sie endet damit, dass du erkennst, warum alles so passiert ist...
wie es passieren musste.
Komm schon, mein Junge, es gibt viel zu tun.
Ich glaube, es wird Zeit, dass du nach Hause gehst.
Tut mir leid, Mr. Lambert. Es ist meine Schuld.
Das bezweifle ich. Adrien.
-Geh nicht. -Schon gut. Lass es gut sein.
-Petze. -Liebestrunkener Idiot.
Deine Schwärmerei für den Lambert-Jungen...
Vater, er macht mich glücklich.
Und wenn er mit mir spricht und mich anschaut,
sieht er weder Bildung noch Status, er sieht mich.
-Und er liebt mich. -Genug davon.
Bitte weine nicht.
Falls du einen Fehler gemacht hast oder unerfüllbare Versprechen gegeben hast,
-dann können wir das regeln. -Mama, du verstehst das nicht.
Er ist es wert, das ist er.
Gibt es etwas, das ich wissen sollte?
Nein, natürlich nicht.
Seit du so redest, erkenne ich dich nicht mehr wieder.
Harold...
Nichts, was du sagst, wird einen Unterschied machen.
Und du musst einen Weg finden, damit zu leben.
Sie ist nicht die richtige Frau.
Sie gehört nicht hierher.
So wie meine Mutter?
Sie zu heiraten, war das Egoistischste, was ich je getan habe.
Aber wir sind verliebt.
Deine Mutter und ich waren verliebt. Das war nicht genug.
Du kennst Louise nicht.
Nein, aber ich weiß, was das Leben und die Arbeit
auf einer Farm mit einer Frau machen.
Mit einem Mann wie mir verheiratet zu sein, dem Mann, der du werden wirst...
Das wird sie zerfressen.
Stück für Stück.
Zuerst sieht man's nicht.
Und dann sind sie fort.
Wenn du sie liebst, wirst du loslassen.
-Das kann ich nicht. -Doch, du kannst es.
Nein.
Wirklich nicht.
Muss ich mit ihrem Vater sprechen?
Ich bin sicher, du bist nicht der Schwiegersohn, den er sich vorstellt.
Mach, was du willst.
Es ändert nichts.
Adrien.
Adrien!
Adrien.
-Entschuldigen Sie, Sir. -Nicht jetzt.
Okay.
Haben Sie eine Minute, Sir?
Geht's um Laurentz?
Sie haben Leutnant Von Rauch befohlen, die belgischen Gefangenen zu übernehmen
und das Steiner-Lager zu kommandieren.
Er hat sie exekutiert.
Wir sind im Krieg.
Nicht nur die Gefangenen, Sir.
Männer, Frauen, Kinder.
Alle von ihnen wegen eines einzigen, jungen Mädchens, kaum eine Frau.
Wie wäre es mit einem gemütlichen, kleinen Schlummertrunk?
Man salutiert vor einem ranghohen Offizier, Leutnant.
Du rückst heute Abend aus mit einer Aufklärungseinheit.
Keine Sorge, das ist mein letztes.
Habe ich dich nicht zu einem Gentleman erzogen?
Das hast du.
Im Krieg und im Frieden geht's um Entscheidungen.
Zum Beispiel, unsere Feinde zu respektieren.
Sollen sie uns in den Rücken schießen?
Oder wir können absolut unnötig brutal sein.
Einer meiner Männer wurde heute getötet.
Ich wäre auch fast gestorben.
Sie haben versucht, das zu beschützen, was ihnen gehört.
Verstehe ich es richtig...
dass du deinen Männern befohlen hast, auf Zivilisten zu schießen?
-Das waren Unruhestifter. -Nein, es waren Frauen...
und Kinder.
Krieg hat einen Kodex.
Deine Entscheidungen, deine Wahl, dein Handeln bringen uns in Gefahr.
Ich tat, was ich tun musste, um Leben zu retten.
Und ich würde es wieder tun.
Das muss aufhören, Junge, bevor es zu weit geht.
Schon zu spät.
Was hast du gesagt?
Ich sagte, wozu soll das gut sein?
Bald werde ich eingezogen, und dann bin ich tot.
Ja.
Vater, ist es wahr, dass der Kaiser kommt?
Nein, Camile, nicht der Kaiser selbst.
-Doktor. -Hallo, Vater.
Louise!
Leonard.
Ich wundere mich über das neue Auto des Doktors.
Ja. Schön und glänzend.
Seine Scheune ist groß genug, um sein Auto darin abzustellen,
und dennoch parkt er genau hier auf dem Platz.
Für Notfälle, sagt er.
Ich möchte Ihnen etwas zeigen.
Jetzt? Ich muss arbeiten.
Sonntag ist ein Ruhetag, Leonard.
Für Sie vielleicht.
Habt ihr gehört, was gestern Nacht passiert ist?
Es gab Schüsse, direkt auf der Straße nach Brüssel.
Vielleicht hat jemand Kaninchen gejagt.
-Menschen verlassen die Dörfer. -Na ja, die Reichen schon.
Die Armen werden sich selbst überlassen.
-Wohin gehen sie? -Hauptsächlich nach Frankreich.
Warum sollten sie das machen?
Weil sie verängstigt sind.
Wir alle sind es. Siehst du das nicht?
Was sollen wir tun, wenn die Deutschen auftauchen?
Nun, wo ich herkomme, wehrt man sich, man schlägt zurück.
Womit denn? Mit Jagdgewehr und Mistgabel?
Oder wir fliehen nach Frankreich.
Du kannst das tun, aber ich nicht.
Ich werde die Farm nicht verlassen.
Und was ist mit den Kindern?
Ich bin kein Kind.
Das ist richtig.
Du bist alt genug, um zu kämpfen.
Dennoch kann ich nicht tun, was ich will.
Er ist jung, Leonard.
-Kann ich eine haben? -Mädchen rauchen nicht.
Dieses Mädchen schon.
Verdammte Idioten.
Ich nehme an, sie haben alle in deinem Alter dasselbe durchgemacht.
Wahrscheinlich haben sie Mitleid mit dir. Ich habe Mitleid mit dir.
Ich habe Mitleid mit dir.
Das ist das schönste Gefühl der Welt.
-Ich fühle mich unbesiegbar. -Sieht man dir nicht an.
Was in aller Welt ist passiert?
Wo sind die anderen?
Wir sind die einzigen Überlebenden. Sie haben unsere Einheit überrollt.
Und Laurentz? Wo ist Laurentz?
Was zum Teufel ist hier los?
Du hättest dort draußen sein sollen.
Du hättest das Kommando haben sollen!
Sammeln Sie die Männer, wir brechen auf.
Verfolgen wir sie, sie können nicht weit gekommen sein.
Was soll das?
Zu betrunken, um zu führen? Um deinen Job zu machen?!
Feldwebel Schultz ist ein fähiger Soldat.
Wegen deiner Arroganz und deiner Selbstgefälligkeit...
sind wir jetzt in der Unterzahl.
Verstehst du das?!
Da ist Leonard. Besuch bei Vater Michael.
Er spricht mir ihm über seine gequälte Seele.
Wird aber auch Zeit.
Kommen Sie.
Erinnern Sie sich?
Das werde ich wohl kaum vergessen.
Wenn die Deutschen kommen...
wird dies der sicherste Ort sein, um sich zu verstecken.
Warum zeigen Sie mir das?
Die Menschen vertrauen Ihnen, Leonard.
Sie werden von Ihnen eine Führungsrolle erwarten.
Sie können erwarten, was sie wollen, ich werde niemanden führen.
Sehen Sie...
Niemand sonst weiß, dass es diese hier gibt.
Keine Überraschung.
Wie alt sind die?
-Wann wurden sie zuletzt gereinigt? -Ich weiß es nicht.
Ich habe keine Ahnung von Schusswaffen.
Ich wollte Ihnen zeigen, wo sie sind, wenn es dazu kommen sollte.
Wenn es wozu kommen sollte?
Wen soll ich sonst fragen? Den Doktor?
Der Bürgermeister und Mitglieder des Gemeinderats sind bereits gegangen.
Es gibt niemanden mehr.
Die Menschen sind immer die letzte Front.
Und die Leute respektieren Sie, Leonard.
Auch wenn Sie es nicht wissen.
Ich kann das nicht tun.
Und wer dann?
-Du siehst gut aus da oben. -Wie die Frau eines Dichters?
-Wie Mrs. Lambert. -Was?
Ihr werdet heiraten? Ein bisschen zu schnell, oder?
Sag's nicht Vater.
-Was ist es dir wert? -Den Mund zu halten?
Dich nicht in den Teich zu werfen und dich runterzudrücken.
-Adrien. -Es ist mir egal, was du mit mir machst.
-Oder du, Miss "tralala" Janssen... -Hey!
Sprich nicht so mit ihr.
Johanna...
Vater! Vater, Louise und Adrien werden heiraten!
Vater?! Wo bist du?!
Sie werden heiraten, Vater!
Warum regt sie sich überhaupt auf?
Sie glaubt, dass sie dich verliert.
Sie sollte nicht hier sein.
Wir haben das Heu runtergebracht, ich war froh über die Hilfe.
Sie wird nirgendwo hingehen.
Adrien, mach keinen Aufstand.
Dies ist nicht die Zeit dafür.
Sie sollte zu Hause bei ihrer Familie sein.
Wir sind ihre Familie.
Du bist ihre Familie.
Oh mein Gott!
Warte, warte, warte!
Nein! Nein, Vater!
-Lasst sie gehen! -Nein!
Nein, nein! Vater!
Lassen Sie sie gehen, Sie machen ihr Angst.
Würden Sie Ihrem Soldaten bitte sagen, er soll meine Tochter loslassen?
Wir werden Ihnen nichts antun, auch nicht Ihrer Familie.
Nein! Aufhören!
-Lassen Sie mich los! -Schon gut.
-Sie tun mir weh! -Lassen Sie sie zu mir.
Ist das Ihre Farm?
-Ja, das ist sie. -Sehr schön.
Wie groß ist sie?
Johanna, bleib bitte ruhig. Bleib ruhig.
Wir nehmen nur mit, was wir brauchen.
Meine Männer brauchen Wasser und Vorräte.
Wenn ich es mir recht überlege, werde ich eines deiner Schweine schlachten.
Und dein Pferd nehme ich auch.
Das kann ich nicht zulassen.
Du willst, dass deine Kinder vaterlos aufwachsen?
Nein! Nein!
Laurentz.
Senke deine Waffe.
Weißt du, vielleicht, nur vielleicht...
nehme ich auch das Mädchen.
-Nein! Nein! -Ja, ja...
-Komm her! -Nein!
In Gottes Namen, warum?!
Runter von ihm!
Adrien!
-Hör auf! -Tun Sie das nicht.
Vater!
Es tut mir leid, er ist jung...
Adrien!
Schon gut...
Nein! Nein!
Vater! Nein!
Nein!
Nein! Nein! Vater! Vater!
Johanna! Nicht!
Wir müssen leise sein.
Willst du mit mir Spielchen spielen?
Lieutenant, halte dich zurück.
Halte dich zurück, Lieutenant!
Ja, ich halte mich zurück.
Laufen Sie! Gehen Sie einfach.
Lauf, lauf!
Aus dem Weg.
Vater.
-Hast du den Verstand verloren? -Er hat mir fast die Nase gebrochen.
Und das Mädchen?
Nun, sie war ein Fehler.
Was ist mit dir los, Laurentz?
Wie bist du zu so einem Monster geworden?
Ich bin kein Monster.
Ich bin ein Soldat, ja?
Ich wusste immer, dass du zu so etwas fähig bist.
Ich hatte gehofft, falsch zu liegen.
Ich dachte, ich könnte dich vor dir selbst schützen.
-Vater, ich denke nicht... -Sobald wir Frankreich erreichen,
wirst du deines Kommandos enthoben.
-Vater, ich werde... -Ich erspare dir die Demütigung
eines Kriegsgerichts,
indem ich dir erlaube, dein Offizierspatent niederzulegen.
Du weißt, dass du ein sentimentaler, alter Narr bist,
und dass du uns alle umbringen wirst.
Und du beschämst unser Land.
Und du beschämst unsere Familie.
Leonard! Alles in Ordnung?
Was ist passiert?
Leonard?
Was ist passiert?
Sie haben meinen Sohn getötet...
und dann haben sie meine Tochter.
Sie haben sie vor meinen Augen erschossen.
Und ich habe nichts getan.
Wo ist Louise?
Geben Sie ihm eine Minute
War sie bei Ihnen?
-Harold! -Wo ist sie?!
-Um Gottes Willen! -Sagen Sie mir, wo sie ist!
Ich weiß nicht, sie ist bei Fergal...
Leonard, wo sind sie? Wo sind die Deutschen?
Ich weiß es nicht.
Sie haben Adrien und seine Schwester getötet.
Harold! Louise, wo ist sie?
Hör zu, ich werde sie finden. Geh wieder rein.
Verschließe die Türen. Lass niemanden rein, bis ich zurück bin.
Bitte...
Nein!
Nein.
Nein, nein...
Stellen Sie den Motor ab!
Zeigen Sie mir Ihre Hände!
Ich bin unbewaffnet.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus dem Dorf. Ich muss meine Tochter finden.
Gibt es Soldaten im Dorf?
Nein.
Ich muss...
Wir werden Sie zurückbegleiten.
-Ich muss sie finden... -Sie werden uns in die Stadt fahren, ja?
Sie werden kein Wort mehr sagen.
Hey, hey...
Johanna, hey...
Hey, ist schon gut.
Alles ist gut, dir geht's gut. Sie ist am Leben. Hey!
Louise, sie ist am Leben!
Hey! Komm schon...
Okay, Louise, wir müssen zu deinem Vater.
Okay? Komm schon! Komm schon, ist schon gut.
Es ist alles in Ordnung, du wirst wieder gesund. Komm...
Sie liegen immer noch dort.
Wir werden zurückgehen und begraben sie, wenn das alles vorbei ist.
Die Zeit läuft uns davon.
Wir müssen die Menschen in Sicherheit bringen.
Sie werden uns nichts tun, wir sind Zivilisten.
-Wir können sie bekämpfen. -Nein.
Wir können nicht noch mehr Leben riskieren.
-Leonard... -Verstecken wir uns doch auf den Feldern.
-Dort ist es am sichersten. -Nein.
Sie werden uns nichts tun. Sie wollen Wasser und Nahrung, das war's.
Wir sollten unsere Häuser verteidigen.
Wenn wir schon sterben müssen, dann können wir auch in Ehre sterben.
-Niemand wird sterben! -Ich bin bereits gestorben!
Sie sind schwer bewaffnet, und es ist ihnen egal.
Glaub mir, Nicolas, es werden noch mehr Menschen sterben.
Ihr könnt euch verstecken, wenn ihr wollt, aber ich werde kämpfen.
Womit denn, mit deinen Messern? Wenn ihr Waffen wollt, folgt mir.
-Hey, was ist los? -Die verdammten Bastarde sind auf dem Weg!
Wir gehen an einen sicheren Ort, kommt mit.
Ich kann meine Mutter nicht allein lassen.
Dann schließ deine Tür ab und verbarrikadiert euch! Hast du eine Waffe?!
-Ja, hab ich! -Folgt uns!
Folgt uns alle!
Hier entlang. Kommt rein, kommt!
Beeilt euch, komm schon!
Kommt schon! Na los, kommt schon! Peter!
Kommt rein, ist schon gut.
Alles klar.
Sie gehen runter, Leonard.
Kommen Sie nicht mit uns?
Nein, ich bleibe in der Kirche, falls noch Nachzügler kommen.
Dann folge ich Ihnen nach unten.
Bleiben Sie stark, Leonard.
Wie lange müssen wir hier bleiben?
Ich weiß es nicht.
Louise.
Ist schon gut. Schon gut. Alles wird gut werden.
Was ist los?
Das ist die Brille meines Vaters.
Jemand hat ihnen gesagt, dass wir kommen würden.
Glauben Sie mir, ich war es nicht.
Das wissen wir. Sie müssen keine Angst haben, Doktor.
Falls es dort draußen Widerstandskämpfer gibt,
werden Sie es als Erster erfahren, ja?
Sie sind friedlich und unbewaffnet. Sie sind nur Zivilisten.
Steigen Sie aus!
Steigen Sie aus dem Wagen aus.
Schultz, stellen Sie einen Mann an jede Ecke und zwar jetzt.
Sofort!
Haltet die Augen nach Widerstandskämpfern offen!
Ein Mann an jeder Ecke! Bewegung!
Haltet die Augen nach Widerstandskämpfern offen!
Ich bedauere es...
...aber Ihr Auto gehört jetzt uns.
Wo können wir mehr Kraftstoff bekommen?
Laurentz, geh mit ihm.
Na los!
Und nehmt Schultz mit!
Lassen Sie ihn sofort gehen.
Nimm die Waffe runter.
Brigitte, um Gottes Willen.
Nimm die Waffe runter.
Ich werde Ihnen nichts antun.
Wo ist meine Tochter?
Nimm die Waffe runter.
Ich will Ihrem Mann nichts Böses.
Brigitte!
Es ist eine Falle!
Nein!
Nein!
Nein...
Nein, bitte!
Nein, nein!
Du hast uns in eine Falle gelockt!
-Nein! -Du bist Teil des Widerstands, nicht wahr?
Ich wollte nur mit ihr reden...
Was ist hier los?!
Wo ist Schultz?
Lass es, Vater, der hier gehört mir.
Halt!
Bitte! Hören Sie auf!
Mein Sohn...
Es gibt keinen Grund für weiteres Töten.
Sagen Sie mir, wer der Anführer des Widerstands ist und ich höre auf.
Dies ist ein Dorf.
Niemand hier wird Ihnen etwas tun.
Laurentz, bitte hör jetzt auf.
Es gibt keinen Widerstand, Laurentz.
Es ist alles in Ordnung.
Es gibt keinen Widerstand.
Wer ist der Anführer!
-Ich weiß es nicht... -Willst du sterben?
Das will ich nicht, ich weiß es nicht, bitte.
Bitte...
Ich brauche einen Namen. Gib mir einen Namen!
Ich habe eine Tochter, bitte.
Lauter!
-Ich weiß es nicht... -Gib mir seinen Namen!
Es gibt keinen Widerstand...
Ich habe eine Tochter...
Wer?
Ich frage dich ein letztes Mal.
Gib mir den Namen!
Sein Name ist Lambert.
Lauter!
Lambert, der Bauer.
Okay, ihr zwei, und ihr auch, geht raus.
Durchsucht jedes Haus. Ist mir egal, wen ihr töten müsst,
um ihn zu finden, ihr müsst ihn nur finden, verdammt!
Weil ich jetzt nichts mehr zu verlieren habe, nicht wahr, Vater?
Sei bitte leise.
Leonard...
Leonard...
Sie kennen die Stadt nicht.
Wir werden sie beschäftigen, bis es dunkel wird.
Bald ist es soweit.
Bleib standhaft, alter Mann.
Bist du bereit?
Wir trennen uns, wenn wir draußen sind.
Macht keine Geräusche, bis wir zurück sind.
Zurück...
Hey! Aufmachen!
Schnappt ihn euch!
Halt!
Scheucht ihn raus!
Am Fenster!
Hab dich!
Kommt schon!
Behaltet ihn im Auge!
Halt Ausschau!
Nein, nicht jetzt.
Nicht jetzt.
Weber!
Rote Tür, zweiter Stock!
Geh in Deckung, Vater!
-Wir gehen jetzt! -Wir werden nicht gehen,
bevor ich den Bauer habe. Scheiße!
Ich lasse nicht zu, dass meine Männer sinnlos abgeschlachtet werden!
-Vater! -Hör mir einmal richtig zu!
Das ist inakzeptabel!
Erhebst du deine Waffe gegen mich, mein Sohn?
Vater!
Nein...
Verdammt!
Runter!
Louise...
Louise.
Ich hatte die Chance, es ihr zu sagen...
und ich tat es nicht.
Sie kommt wieder in Ordnung.
Sie haben nichts Wesentliches getroffen.
Die Blutung hat aufgehört, vorerst.
Johanna.
Ich bin es. Es ist Papa.
Wo bist du gewesen?
Ich war bei Opa und Oma zu Hause.
War Mama auch dort?
Das war sie. Mama war dort.
Wir müssen gehen.
-Ja, komm. -Ich kann laufen.
Louise, hole bitte alle medizinischen Vorräte, die du finden kannst.
Essen und Wasser. Alles, was wir mitnehmen können.
Ja.
-Wir gehen am Fluss entlang. -Die Bäume werden uns Deckung geben.
Es gibt Menschen in der Kirche.
Leonard, je mehr wir sind, desto größer das Risiko.
Sie kommen mit uns.
Oh Gott, segne seine Seele.
Sie haben Enzo.
Da kommt jemand.
Sind alle bereit?
-Johanna. -Sie ist eines von Pater Michaels Wundern.
Okay, wir brechen auf nach Frankreich. Dort sind wir sicher.
-Wir kennen eine Route. -Wir sind da draußen leichte Beute.
Wenn ihr hierbleibt, seid ihr so gut wie tot.
Okay, wir müssen sofort aufbrechen.
Okay, kommt. Kommt schon.
Kommt ihr nicht mit?
Das ist unser Zuhause, Leonard.
Wir bleiben.
Wir wollen keinen Ärger.
Ja, leg das weg.
Wo ist dieser Bauer?
Welcher Bauer? Da gibt es viele.
Wo ist er?
Wir wissen es nicht.
Wo ist der Bauer?
Frankreich.
Sie sind auf dem Weg nach Frankreich.
Bitte, bitte! Bitte tun Sie das nicht. Nein!
Bitte nicht! Bitte tun Sie das nicht!
Bitte...
Vater...
Der Bauer ist auf dem Weg nach Frankreich.
-Und du willst ihm folgen? -Natürlich.
Unser Befehl lautet, zum Bataillon zurückzukehren.
Willst du es dem Vater von Schultz erklären,
warum du seinen Mörder nicht verfolgt hast?
Er wurde von der Frau des Arztes getötet.
Der Bauer ist für all das hier verantwortlich.
Du weißt das.
Dieser Mann und seine Leute, wir werden uns um sie kümmern.
Wir machen das, nicht du.
Verstehst du das?
Perfekt.
Egal, was passiert, du wirst dein Offizierspatent niederlegen.
Wie du wünschst, Vater.
Vorsichtig.
-Es tut mir leid. -Was tut dir leid?
Wir hätten mehr unternehmen sollen.
Ich hätte mehr tun sollen.
Hey...
dafür ist noch viel Zeit.
Drück einfach meine Hand.
"Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit."
Du kannst sie behalten.
Das hätte ich kommen sehen müssen.
Alles davon.
Schäme dich nicht dafür.
Ich fühle mich wie ein Narr.
Ein Narr, der uns drei beschützt hat.
Mein Narr.
Wir müssen sie in ein Krankenhaus bringen.
Wir bleiben heute Nacht hier.
Ein Kamerad? Wer bist du?
-Warum spionierst du uns aus? -Beantworte die Frage, Junge.
-Ich war nur auf der Suche nach Essen. -Und das Gewehr?
Ich bin auf der Flucht vor den Deutschen, bitte.
Sie haben meine Eltern getötet.
Komm hoch.
Wir sind auf dem Weg zur Grenze.
Du kannst mit uns kommen.
-Seid Ihr beim Widerstand? -Nein, ich bin nur ein Bauer.
Woher hast du das?
Die gehörte Adrien.
Er ist mein Sohn.
Die Deutschen kämpften östlich von hier. Ich suchte in einem Karren nach Essen.
In der Nähe ihres Lagers. Die Schrotflinte lag im Karren.
Mein Pferd und meinen Karren haben sie auch.
-Ich werde ihnen nachgehen. -Das kannst du nicht.
Je schneller wir ankommen, desto besser stehen Johannas Chancen.
Das Pferd und der Karren halbieren unsere Reise.
Sie sind schwer bewaffnet.
Sie sind dabei, sich zu verteidigen, das ist unsere beste Chance.
Ich werde früh aufbrechen.
Bleibst du bei uns?
Ja.
Mein Name ist Leonard.
Das ist meine Tochter, Louise.
Ich wollte mich bei dir bedanken.
Für die Rettung von Johanna.
Das war Fergal.
-Ich war nur dort. -Nein, du warst mehr als das.
Du warst mutig und mitfühlend.
Du warst es, weil du meinen Sohn geliebt hast.
Das habe ich.
Sehr sogar.
Ich wünschte nur, meine Eltern wüssten das.
Es ist alles meine Schuld. Ich hätte es ihnen sagen sollen.
Du hast alles richtig gemacht.
Sie wären stolz darauf, dass du so tapfer bist.
Ich wäre stolz auf dich.
Habt ihr schon einen Namen?
Ja.
Haben wir.
Wenn es ein Mädchen ist...
dann so wie Ihre Frau, Elise.
Wenn es ein Junge ist...
dann möchte ich ihn Adrien nennen.
-Glauben Sie, wir könnten es schaffen? -Das müssen wir.
Für uns und für sie.
Du träumst vor dich hin.
All dieses Blutvergießen...
Und doch...
...bleibt die Natur gleichgültig.
Man blickt nach oben und sieht einen klaren Himmel,
so unendlich weit entfernt vom irdischen Leben.
Man blickt nach unten und sieht, wie die Welt sich selbst zerreißt.
Wir setzen all unsere Liebe und Hoffnung in dieses...
fragile Wunder des Lebens, und wofür?
-Siehst du den Karren? -Dort drüben.
Leonard...
Damit sie in den Kampf ziehen...
und durch eine verirrte Kugel in jemand anderes Krieg sterben.
Ich will nicht kämpfen.
Ich möchte alt werden. In Frieden leben.
Aber du kannst in Frieden leben...
wenn du nicht auf ihre Lügen hereinfällst.
Welche Lügen?
Dass wir dazu bestimmt sind, uns gegenseitig zu hassen.
Dass wir nur das Schlimmste in den Seelen anderer sehen sollten.
Komm schon, Großer, na los.
Vater!
Vielleicht hat der Mann Leonard deshalb entkommen lassen.
Damit er das Richtige tun kann.
Vater!
Vater!
-Hast du geschlafen? -Ein bisschen, aber mir geht's gut.
-Wie geht's Ihnen? Sind Sie verletzt? -Nein, nein.
Ich habe ihren Kommandanten getötet.
Den Vater.
Der Sohn wird uns verfolgen. Er wird keine Ruhe geben.
Wir müssen in Bewegung bleiben. Du steigst in den Karren.
Danke.
Haben Sie ihn gesehen? Den Mann, der Adrien getötet hat?
Das habe ich.
Wirst du ihn töten?
Laurentz, wann hat dich die Dunkelheit gepackt?
War es der verführerische Ruf der Macht?
Das Gift der Brutalität sickert in deine Seele.
Du stehst jetzt vor mir, mein Sohn, aber ich kenne dich nicht.
Der unschuldige Junge mit dem Lachen in seinen Augen ist verschwunden...
Er wurde durch einen hohlen, von Hass zerfressenen Mann ersetzt.
Wir müssen für eine Weile anhalten.
Johannas Wunde hat sich wieder geöffnet.
Ich denke, es ist wegen des Karrens.
Wir sind nahe der französischen Grenze.
Was denkst du? Ein paar Stunden?
So was in der Art.
Dann machen wir weiter.
-Worauf warten wir? -Lasst sie näher an die Grenze kommen.
Lasst sie glauben, sie seien sicher.
Leonard!
-Hey... -Wartet!
Da draußen ist etwas.
Henri...
Sie sind es. Sie sind am Rand des Waldes.
Wie weit ist es noch bis zur französischen Grenze?
-Eine Stunde, vielleicht mehr. -Sie ist fiebrig.
Sie verliert immer wieder das Bewusstsein.
Dann bleiben wir und kämpfen.
Wie viel, glaubst du, ist hier drin?
100 Liter?
Entladet es.
Bitte, tu's nicht.
Bring Johanna in ein Krankenhaus in Paris.
Du solltest mit ihnen gehen. Bleib bei den Kindern.
Ich bin es, den er will.
Und er wird nicht aufhören, wenn wir ihn nicht aufhalten.
Wenn wir nicht bis Sonnenaufgang an der Grenze sind, geht ihr ohne uns weiter.
Du musst stark sein, Louise.
Geh jetzt.
Maria...
Kümmere dich um unseren Sohn.
Du kommst besser zurück.
Ja.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Das ist für dich, mein Junge.
Feuer!
Verdammt!
Sie kommen durch!
Scheiße!
Fergal!
Stirb mir nicht weg, Junge. Komm schon!
Komm schon!
Na los!
Gehen wir.
-Wartet! -Thomas!
Geht es dir gut?
Mir geht's gut.
-Wo sind die anderen? -Sie kommen.
Henri...
Er wurde angeschossen.
Nein!
Henri... Henri.
Ich sagte doch, ich komme wieder.
Wären Sie heute nicht zurückgekommen, hätte ich mich um Johanna gekümmert...
meine kleine Schwester.
Adrien gab sein Leben für das, was er für richtig hielt.
Diese Familie ist es wert, dafür zu kämpfen und zu sterben.
-Hey. -Ist mein Vater in Sicherheit?
Das ist er, Liebes.
Das sind wir alle.
Er hatte Angst, Sie zu enttäuschen.
Mich enttäuschen?
Nein, er hat dich ausgewählt.
Kommen Sie?
Gleich, geh ruhig ohne mich. Es wird nicht lange dauern.
Du willst dich verabschieden.
Ich dachte, du könntest...
Du kümmerst dich um unseren Jungen.
Und ich kümmere mich um unser kleines Mädchen.
Du wirst immer bei mir sein.
Überall.
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