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Nein, nein, nein, ah!
Der Iran hat Israel bombardiert.
Israel darf diese Provokation nicht durchgehen lassen.
Wir geben unser Programm nie auf.
Wir wollen das einschr�nken und kontrollieren.
Als Zugest�ndnis w�rde ich die st�ndige Pr�senz
der Internationalen Atomenergiebeh�rde im Iran vorschlagen.
(Ich werde alles tun, um dir einen Pass zu besorgen).
Heute musst du mir helfen.
Bring mich nicht in eine schwierige Lage.
Ich muss unbedingt und sofort Genf verlassen.
Laleh wurde festgenommen.
Entlasst sie aus dem Gef�ngnis.
Keine Sorge, ich k�mmere mich darum.
Noch etwas: Vergiss Babak, klar?
The Deal ist von echten Ereignissen inspiriert.
Die Serie ist eine erfundene Geschichte.
Handlung, Figuren und Dialoge hat der Autor frei erfunden.
Folge 4: Der Fluchtplan.
Ach, du bist das?
Gilda, weisst du, wie sp�t es ist?
Ich weiss, tut mir leid, dass ich dich wecke.
Die Frau von Pirouz hat mich gerade angerufen.
Sie ist sich sicher, dass ihrem Mann etwas zugestossen ist.
Babak?
Warum ruft sie dich an?
Vor seiner Abreise nach London hatte Babak ihr gesagt,
dass ihr euch in Genf getroffen hattet.
Ja, ja, ich habe ihn gesehen.
Das ist eine Weile her, seitdem h�rte ich nichts mehr von ihm.
Aber kannst du bitte nachfragen?
Mohsem, sie ist unsere Freundin.
Sieh nach, wer das ist.
Ich gehe.
Warte hier.
Aber was hast du getan?
Ich sagte klar, du sollst Babak in Ruhe lassen,
wir hatten eine Abmachung!
Beruhigen Sie sich, kommen Sie hierher.
Schliessen Sie die T�ren!
Warum hast du das getan?
Babak h�tte Ihren Ruf ruiniert, und das wissen Sie.
Das kann er jetzt nicht mehr.
Sie sind ihn los und ich habe nichts f�r meine Tochter verlangt.
Sie verlangten auch nichts f�r Babak.
Ist das klar?
Es ist vorbei, wir sind quitt.
Herr Minister, kann ich mit Ihnen reden, es ist dringend.
Ja, bitte entschuldigen Sie mich.
Die Leiche eines iranischen Staatsb�rgers
wurde im Zimmer eines Hotels beim Flughafen gefunden.
Babak Pirouz.
Wegen der laufenden Verhandlungen ist das ein Problem f�r die Schweiz.
Wissen Sie, wer so etwas getan haben k�nnte?
Was wollen Sie damit andeuten?
Wir wissen, dass er Sie besucht hat.
Ich muss f�r die Sicherheit der Delegation sorgen.
Pirouz ist nicht Teil der iranischen Delegation.
Und ich will kein Wort mehr davon h�ren.
Markus Haugen.
Hallo Markus, hier ist Alexandra Weiss.
Ich fasse mich kurz.
Ich rufe dich wegen eines dringenden Asylantrags mit Reisepass an.
F�r die Schweiz ist das zu riskant, vielleicht k�nnte das Norwegen tun.
Wenn das im Abkommen steht, kein Problem,
aber was meinst du mit "riskant"?
Ich m�chte dir das lieber pers�nlich erkl�ren.
Aber grunds�tzlich: der Pass?
Ja, kein Problem, ich schulde dir das.
Okay, super, toll.
Erinnerst du dich an das Caf� neben deiner Botschaft?
Heute gehen die Verhandlungen in Genf weiter.
Die Beschr�nkung des iranischen Atomparks ist Zentrum der Debatte.
Die Delegationen besprechen die Schritte
zum Zugang zu den Atomwaffen.
Also, wo stehen wir?
Ich m�chte die Daten der Zentrifugen sehen.
Da sind sie.
Okay, Professor Koonitz, bringen Sie Licht in das Thema.
Ich bin hier, um das zu tun.
Was denken Sie dar�ber?
Laut Sch�tzungen besitzen die Iraner rund 19'000 Zentrifugen.
Und?
Angesichts der St�rke der aufgelisteten zivilen Einrichtungen
ist diese Zahl unverh�ltnism�ssig hoch.
Um Ihnen ein konkreteres Bild zu geben:
Das ist, als baute man 19'000 Tankstellen, um 100 Fahrzeuge zu bef�llen.
Wie viele m�ssten wegfallen, damit sie keine Bombe bauen k�nnen?
Das ist nicht die einzige Angabe.
Wir m�ssen wissen, wie hoch die Anreicherungsrate
des Urans und der Zentrifugen ist, von denen die Rede ist.
Die Israelis wollen eine Rate von null.
Andrew, uns gelang es, die IAEO auf iranischem Boden zu installieren.
Obama hat sich f�r Netanjahu den Arsch aufgerissen.
Was die Israelis angeht, gestehen wir nichts mehr ein.
Ich halte das f�r naiv.
Sie sind nicht in der Position, von Naivit�t zu sprechen.
Das ist, als w�rde ein Spital auf N�chstenliebe pfeifen.
Herr Minister, kann ich Sie kurz sprechen?
Nun, da der Iran zugestimmt hat, Kontrollen der IAEO zu erlauben,
was wir begr�ssen, ist Europa bereit, schnell eine neue �ra
der Handelsbeziehungen zu beginnen.
Unsere T�ren stehen den europ�ischen Automobilkonzernen offen.
Reden wir dar�ber?
Ja, zum Beispiel.
Die Iraner haben eine Schw�che f�r franz�sisches und deutsches Autodesign.
Ihre amerikanischen Freunde wollen unseren Nuklearsektor vernichten.
Aber ein Land braucht Strom.
Auch die Chinesen sind an unseren M�rkten interessiert.
Sie wissen, wie willensstark sie sind.
Geben Sie mir Ihre Unterst�tzung f�r unseren Nuklearsektor
und wir reden wieder �ber die �ffnung unserer M�rkte f�r die Europ�er.
Wie f�hlen Sie sich heute?
(Professor Koonitz schl�gt 3'000 zivile Zentrifugen f�r uns vor).
Sind Sie sicher?
Ja, ich denke, das stimmt.
Okay, 3'000 Zentrifugen.
Sehr geehrter Herr Aussenminister, wir hoffen, einen Kompromiss
�ber die Kapazit�ten der Urananreicherung Ihrer�
Frau UnterUS-Aussenministerin!
Professor Sanjabi erl�uterte die Gr�nde f�r den Uranbedarf des Iran,
der mit der zivilen - noch einmal: zivilen - Atomnutzung zusammenh�ngt.
Der Iran besitzt 19'000 Zentrifugen.
Das reicht zur Produktion von j�hrlich drei Tonnen angereichertem Uran.
Diese Zahlen stammen von der L�genpropaganda der Israelis.
Wie w�re es, wenn wir Israel aus dem Spiel lassen?
Israel sitzt nicht an diesem Tisch.
Die Zahlen machen nur Sinn, wenn man das Zentrifugen-Modell kennt,
um das es hier geht: mit Nebenschaltung.
Sollte man nicht die Inspektion der IAEO abwarten,
bevor man �ber eine Reduktion spricht?
Man muss dem Iran Zeit geben, sich an die Vorgaben zu halten.
Sie wussten, wir reden �ber das Thema, wenn wir nach Genf kommen.
Wir fordern eine Reduktion der Anzahl Zentrifugen auf 3'000.
3'000 Zentrifugen, gut, aber welche Generation, IR-1, IR-2m?
Mit welcher Konzentration?
Professor Sanjabi, Ihre Zentrifugen haben eine Kaskadenschaltung.
Das k�nnte ein Anzeichen f�r milit�rische, nicht zivile Nutzung sein.
Herr Minister, Sie sagen, die Zahl von 19'000 Zentrifugen
basiere auf Propaganda.
K�nnten Sie Ihre Zahlen nennen?
Die sind vertraulich.
Vertraulich?
Ziel ist es, einen wissenschaftlichen Konsens herzustellen,
der unanfechtbar ist.
Konsens?
Was schlagen Sie vor?
Lassen Sie die Professoren Koonitz und Sanjabi zusammenarbeiten.
Unter vier Augen bestimmen sie die Zahl der Zentrifugen,
die f�r den zivilen Sektor n�tig sind.
Oh nein, wir sind schon zu sp�t.
Ihre Ingenieure sind mit Ihnen hier, warum nutzen wir das nicht aus?
So k�nnen wir �ber blosse Spekulationen hinausgehen,
denn Ihre Zahlen sind spekulativ.
Herr Minister?
Verpflichten sich die USA, den Befund anzuerkennen?
Ja, aber nur unter einer Bedingung.
Professor Koonitz muss Zugang zu den gleichen Informationen haben,
wie Ihr Ingenieur.
Sie sprechen von sensiblen Daten.
Keine Elektronik, keine Kopien, nur die Ingenieure haben Zugang.
Ja, klar, aber sie m�ssen alleine daran arbeiten k�nnen,
ohne Sicherheitspersonal und ohne �berwachung.
Frau Cohen, sind Sie einverstanden?
Ja, klar.
Nein, Professor Sanjabi muss st�ndig Personenschutz haben.
In diesem Raum ist das unm�glich.
Draussen hingegen k�nnten die Sicherheitsteams zusammenarbeiten,
wenn Sie das beruhigt.
Was sagen Sie dazu?
Vertrauen Sie mir.
Ihm kann nichts passieren.
Hallo.
Willkommen im Grand Rivage.
Kann ich Ihnen helfen?
Wir haben eine Reservierung auf den Namen Denis.
Zimmer 107 im Erdgeschoss West mit Blick auf die Stadt.
Ihre P�sse?
Ja, haben Sie nichts einen Stock h�her mit Seeblick?
Nein, tut mir leid.
Wir sind ausgebucht, diese Zimmer sind belegt.
Wir empfangen mehrere Delegationen.
Ja, wir haben es im Fernsehen gesehen.
Jemand nimmt Ihr Gep�ck entgegen.
Nein, danke, aber k�nnten Sie mir ein Dokument ausdrucken?
Es tut mir leid, aber wir d�rfen nichts mit den Computern verbinden.
Das ist kein Problem, ich schicke es per E-Mail.
Tut mir leid, aber das betrifft auch Anh�nge.
Ein 5-Sterne-Hotel, das nicht zwei Seiten f�r G�ste ausdrucken darf?
Ich habe in einer Stunde eine Konferenz.
Es ist sehr dringend, k�nnten Sie eine Ausnahme machen?
Sie w�rden mir das Leben retten.
Die werden mir das Fell �ber die Ohren ziehen.
Nur dieses eine Mal.
Das ist nett.
Hast du verstanden? Die Handt�cher kommen dahin.
- Das ist deine Karte. - Danke.
Da sind wir!
Wir haben alles installiert, was Sie gew�nscht haben.
Ja, das sieht perfekt aus, danke.
Wenn Sie etwas brauchen, lassen Sie es mich wissen.
Nichts ausser Frieden und Stille.
Aber auch Nahrung, bitte.
Ich ern�hre mich von Frieden und Stille.
Anscheinend waren Sie noch nie im Gef�ngnis.
Ja, oh, tut mir leid.
Wir lassen Sie arbeiten.
Die Dokumente sind vertraulich.
Meine Damen und Herren, ich erinnere Sie an unsere Vereinbarung.
Alle diese Dokumente bleiben hier, bitte gehen Sie nach draussen.
Danke.
So, Professor, wo fangen wir an?
Nun, ich schlage vor�
Wir sind uns also einig, niemand geht durch diesen Gang, okay?
Alexandra, Sie haben es mir seit heute Morgen 100 mal gesagt.
Ja, gibt es ein Problem?
Nein, ganz und gar nicht.
Umso besser, gut, ich lasse Sie nun allein, okay?
- Ja. - Sie k�nnen essen gehen, gehen Sie.
Also, war's das?
Sind sie alle tot?
Tony, was tust du da, du darfst das nicht?
Was ist los?
Ein Putsch der Ingenieure?
Woher weisst du das?
Das ist mein Job, ich fliege nach Teheran,
die Situation ist komplexer, als man denkt.
Sei vorsichtig.
Ich bringe Pistazien mit.
Denk �ber meinen Vorschlag nach.
Was f�r ein Vorschlag, ich habe den Faden verloren.
Meinen Heiratsantrag.
Ach so.
Eine alte Jungfer ist eine alte K�nigin!
Hau ab, ich rufe die Polizei!
- Ich habe nichts. - Keine Kamera?
- Nein. - Warte
- Das ist es nicht. - Ja.
Nein, das ist das Passwort.
- Wurde es ge�ndert? - Ja.
Immer noch nichts.
Warte zehn Sekunden.
- Jetzt geht's. - Siehst du.
Kamera zwei.
Drei.
Vier, f�nf.
Sechs.
Und der Gang der Iraner, perfekt.
- Alles klar? - Es l�uft.
�berpr�fe auch den Ton.
Zimmerservice.
Wo seid ihr?
Wir haben Bilder von allen Etagen.
Im Sitzungszimmer h�rt man noch nichts.
Der Stock mit dem Sitzungszimmer ist leer.
Sie wurden ins Untergeschoss verlegt.
Die Schweizer Sicherheitsleute sind am Ende des Gangs.
Ich sehe nichts, nur den Lift.
Schade, ich beobachte die Wachen, man k�nnte sie hier ausschalten.
Hier, im Hotel?
Im Untergeschoss oder in seinem Zimmer.
Wir m�ssten ihn verwanzen und dann gehen.
Das w�re vielleicht die einzige M�glichkeit.
Das ist sehr riskant.
Und wir haben keinen Auftrag, das zu tun.
Mal sehen, was die Chefs sagen. Es gibt keine bessere M�glichkeit.
Ich bin einverstanden.
Wenn wir gr�nes Licht haben.
Ich �berpr�fe das.
Entschuldigung, die Anreicherungsrate
entspricht Zentrifugen der zweiten Generation.
Ja, denn irgendwann werden Sie diese ersetzen, davon gehe ich aus.
Unser aktueller Bestand besteht aus weniger effizienten Zentrifugen.
Wissen Sie, ich liebe unsere Diskussionen.
Ich habe Ihre Doktorarbeit erneut gelesen, sie ist sehr innovativ.
Ich fand es schon seltsam, dass man uns in Ruhe l�sst.
Herein!
Es tut mir leid, ich komme sp�ter wieder, wenn Sie wollen.
Nein, das w�ren zwei St�rungen zum Preis von einer.
Wenn es Ihnen nichts ausmacht, w�rde ich gerne eine Pause machen.
Ich muss dahin gehen, wo selbst K�nige alleine hingehen.
Verstehen Sie?
Sind Sie mit Ihrem Fortschritt zufrieden?
Absolut, ja, das ist toll.
Wie geht es weiter?
F�r ihn ist es ein Spiel, er hat Spass.
Ich habe eine L�sung gefunden.
Asyl und Reisepass.
In Norwegen.
Ja.
- Du gehst nicht zur�ck. - Ach ja?
Es ist eine Frage von Tagen.
Was meinst du mit Tagen?
In der Sekunde, in der wir unsere Berechnungen beendet haben,
ist es f�r mich vorbei, die stecken mich in Teheran ins Gef�ngnis.
Du gehst nicht zur�ck.
Ich verspreche es dir.
Du gehst weg.
Wir beide treffen uns in Norwegen.
Du musst meine Anw�ltin anrufen.
Warne sie.
Ich wusste nicht, dass du eine Anw�ltin hast.
Sag ihr, Assad rufe an, das ist unser Codewort.
Sie weiss, was zu tun ist.
Der K�nig ist wieder da, was habe ich verpasst?
Planen Sie die Flucht?
Guten Appetit!
Danke.
Das mit der Flucht war nur ein Witz, Sie wissen schon�
- Ja? - Guten Tag.
Ja, bitte?
Ja, �h, ich�
Ich rufe f�r Assad an.
K�nnten Sie das wiederholen, ich kann Sie schlecht verstehen.
Es geht um Assad.
Ja.
Er erh�lt einen Pass und sagte mir,
Sie w�ssten, was zu tun sei.
Wo?
In Norwegen.
Okay, ich werde mich an unseren Plan halten.
Sagen Sie es ihm?
Geht es ihm gut?
Ja, es geht ihm gut.
Hallo?
Markus!
Hallo.
Lange nicht gesehen.
Bitte.
Danke.
Ich weiss, ich habe mich ziemlich ver�ndert.
Und ich auch.
Nicht nur ein bisschen.
Nein, ganz und gar nicht.
Ich bin sehr gl�cklich, dich zu sehen.
Danke, dass du dir Zeit genommen hast, das ist nett.
Das ist normal.
Was kann ich f�r dich tun?
Das ist f�r die Schweiz, nicht f�r mich.
Wir brauchen politisches Asyl f�r jemanden und zwar schnell.
Ich verstehe.
Aber was noch?
Ich rede von einem Eilverfahren.
Von einem Status als politischer Fl�chtling und einem Pass.
Guten Tag.
Haben Sie gew�hlt?
- Nur einen Kaffee, danke. - Von wem reden wir hier, Alexandra?
Vom Nuklearingenieur der iranischen Delegation.
- Soll das ein Witz sein? - Nein.
Du willst ein Mitglied einer ausl�ndischen Delegation
von Genf nach Oslo schleusen, das ist unm�glich.
Markus�
Ich bitte dich um einen Gefallen.
Ich dachte, es geht um die Schweiz.
Okay, das ist ein pers�nlicher Gefallen.
Im Namen unserer Vergangenheit?
Genau.
Ich erinnere dich, wir sind Diplomaten und werden nie pers�nlich.
Ach ja?
Ich dachte, du h�ttest mehr Mumm, ich bin sehr entt�uscht.
Pff.
Was?
Du denkst, ich werde verr�ckt, oder?
Geh in deine verfickte Botschaft und hol dir damit einen runter.
Ich tue dir einen Gefallen,
wenn ich dieses Gespr�ch f�r mich behalte.
So nett.
Ich k�nnte dar�ber sprechen.
Wirst du mich anzeigen?
Nein, ich sagte nicht, dass ich das tun werde,
aber reiss dich zusammen, Alexandra!
Du solltest dich ein wenig ausruhen.
Fick dich.
Womit haben Sie das gemacht?
Ich habe mich am Glas geschnitten.
Am Glas, okay.
Was ist los?
Ich habe mich nur geschnitten.
Olivier, kannst du mir helfen?
Halte ihren Arm fest.
Danke.
Ich muss mit Ihnen sprechen.
Komm etwas n�her.
Okay.
Kann ich Ihnen vertrauen?
- Ja. - Es geht um etwas Pers�nliches.
Okay.
Ich muss mit Professor Sanjabi sprechen.
Ich lernte ihn vor drei Jahren in Teheran kennen,
bei der Arbeit in der Botschaft.
Es war eine verbotene Liebe.
Was erwarten Sie von mir?
Ich brauche zehn Minuten mit ihm allein.
Ich muss mit ihm reden.
Ich muss das mit ihm kl�ren.
Was? Ist das nicht m�glich?
Wir werden eine L�sung finden.
Geht es dir gut?
Ja, mir geht es gut.
Das ist verr�ckt, diese Aktion weiterzuf�hren.
So eine Aktion startet man nicht in einem verb�ndeten Land.
Die Schweiz ist ein verb�ndetes Land.
Unser Auftrag ist, ihn umzubringen.
Es gibt eine Chance.
Sie haben mich also angelogen.
Sie sprachen von einer Spionageauftrag,
nicht von der Ermordung einer Zielperson.
Den Mann hier zu eliminieren, ist ein kolossaler Fehler.
Unser Auftrag lautet,
das iranische Nuklearprogramm mit allen Mitteln aufzuhalten.
Unsere Einheit muss diesen Auftrag erf�llen.
Ich kenne die Vorschrift.
"Wenn sie euch t�ten wollen, t�tet sie zuerst".
Er ist ein Gegner des iranischen Regimes.
Er half ihnen bei den Raketen, er wird das weiter tun.
Das ist Wahnsinn, wir werden daf�r bezahlen.
Wahnsinn ist, wenn der Iran die Bombe hat.
Was passiert mit Israel?
Israel wird konstant bedroht.
Hamas im S�den, Hizbollah im Norden.
Und wenn wir diesen Auftrag aufdecken?
Das wird ein diplomatisches Fiasko.
Scheitern ist verboten. Wir schaffen das.
Maya, du tust das.
Netanjahu hat Obama versetzt; er trifft sich mit den Republikanern.
Er wartet auf die Pr�sidentschaftswahlen.
Er wird dies bitter bereuen.
Hillary wird gew�hlt, sie wird sie nicht im Stich lassen.
Die Israelis gehen mir auf die Nerven!
Sie fordern die Zahlen zu den Zentrifugen.
Ich glaub, ich tr�ume!
Was f�r eine Dreckschleuder!
Alles in Ordnung, Cindy?
Ja.
Sie sind aufgew�hlt wegen Ihrer Mutter.
Konzentrieren Sie sich.
Das hat nichts damit zu tun.
Dann seien Sie vern�nftig.
Ich versuche gerade, vern�nftig zu bleiben.
Die Ingenieure versuchen, einen unumst�sslichen
wissenschaftlichen Konsens zu erreichen.
Etablieren wir also ein solides Abkommen,
das auf Fakten beruht.
Der Pr�sident m�chte die Geschichte abschliessen.
- Sie sind zu weich mit den Iranern. - Ich�
Meine Haltung zu Madhavi basiert auf gr�ndlicher Arbeit,
um das Vertrauen wiederherzustellen.
Aber Sie verlieren das Vertrauen des Pr�sidenten.
K�nnen Sie mir bitte folgen?
Denken Sie dar�ber nach.
Sie sagen, er sei in der Dusche gest�rzt.
Ja� Ja, ich glaube schon.
Hm�
Sie wurden reingelegt.
Keine Panik.
Das ist bei diesen Anl�ssen oft der Fall.
Sie m�ssen mir alles genau erz�hlen.
Wer hatte Zugriff auf Ihr Telefon.
Ich habe ein kleines Geschenk angenommen.
Ein kleines Geschenk?
Eine Prostituierte.
Ich werde Ihr Zimmer inspizieren.
Wir sind noch nicht fertig.
Verstanden?
Ich� Ich liebe meine Frau und ich�
Ich habe zwei Kinder, die auf mich warten, und ich�
Ich weiss nicht, was mit mir los war.
Ja, herein.
Ah, das Essen.
Endlich.
Ich haben einen B�renhunger.
- Haben Sie sich an der Hand verletzt? - Ja.
Ich wurde von der Krankenschwester versorgt.
Ich muss in einer Stunde zum Arzt.
Er hatte keinen anderen Termin.
Er hat wenig Zeit f�r mich.
Ich darf nicht zu sp�t kommen.
Ich hoffe, der Arzt kann mir helfen, es ist sehr schmerzhaft.
Also� in einer Stunde.
Ich bin schon weg.
Guten Appetit.
Danke.
Also, geht's los?
�h�
Zimmerservice.
Achtung.
Versuch's mal.
Nein, nicht so fest, ganz zart.
Nein, echt, eine Ber�hrung reicht.
Hab keine Angst. Gut.
- Stirbt er schnell? - In einer Stunde.
- Du hast nur eine Gelegenheit. - Ich weiss.
- Viel Gl�ck. - Vermassel das nicht.
Teilen Sie mir Ihr Ergebnis mit, Professor Sanjabi.
3'800 Zentrifugen der ersten Generation
und 2'450 der zweiten Generation.
Das versorgt alle zivilen Atomanlagen des Irans
ein ganzes Jahr mit Uran.
Das f�hrt zur Schliessung eines Standorts.
�h�
Vermutlich schon� Es liegt nicht an uns, das zu k�rzen.
Ja, aber ich m�chte noch einmal �ber die Anreicherungsrate sprechen.
Die ist immer noch hoch.
Nur zu Forschungszwecken, Professor.
Das Uran�
wird sp�ter verd�nnt.
Sie sehen nicht gut aus, Payam.
Entschuldigung, k�nnten wir das bitte beenden?
Um auf die Anreicherungsrate zur�ckzukommen�
Was das Forschungsproblem betrifft, m�chte ich die Diskussion
auf sp�ter verschieben.
Es tut mir leid.
Ich gehe nach oben, bleiben Sie hier?
Ja� Ja, ja.
(beeil dich).
...
Oh, das tut mir leid.
Soll ich Hilfe holen?
Nein, ich lasse mich von den Sicherheitsleuten begleiten.
Kommen Sie.
Da lang!
Jetzt ist es soweit.
Nein.
Norwegen weigert sich, dir einen Pass zu geben.
Du hast gesagt, es w�re alles gekl�rt.
W�hrend der Verhandlungen ist es zu riskant.
Weisst du, was ich riskiere?
Weisst du, wie es f�r mich weitergeht?
- Hast du meine Anw�ltin angerufen? - Ja.
- Oh, nein. - Payam, ich habe einen Plan.
Deren Plan ist es, mich zu h�ngen.
Du h�ttest es nicht schlimmer machen k�nnen,
mir Hoffnung zu machen und mir sie wieder zu nehmen.
Ich muss rangehen.
- Ja. - Bitte.
Sanjabis Anw�ltin ist geflohen.
Was?
Sie ist vor einer Stunde in Dubai gelandet.
Ihren Kollegen fiel auf, dass sie nicht mehr in die Praxis ging.
Danke, auf Wiedersehen.
Hol mir Sanjabi.
Jawohl.
Und ruft auch Mehdi an.
Okay.
Mehdi, lass Sanjabi kommen, der Chef verlangt nach ihm.
Wie konntest du mir das versprechen und mich dann im Stich lassen?
Ich habe eine Idee.
Es gibt einen Weg,
Du k�nntest von meiner diplomatischen Immunit�t profitieren.
Woran denkst du?
Sollen wir heiraten?
Wir k�nnten uns wieder kennenlernen und neu anfangen.
Professor Koonitz, wo ist Professor Sanjabi?
Er f�hlte sich schlecht und ging raus, um Hilfe zu holen.
Es gibt ein Problem.
Chef, Sanjabi ist nicht mehr da.
Es ist zu sp�t.
Okay, wir k�nnen trotzdem heiraten, und du�
Du w�rst in Sicherheit. Was uns betrifft, werden wir sehen.
Vielleicht klappt das ja.
Nein, du verstehst mich nicht.
Ich kann dich nicht heiraten.
Aber warum?
Die Frau, die du angerufen hast, meine Anw�ltin,
wir haben im Gef�ngnis geheiratet.
Wir wollten so alles bez�glich Besuche
und Vorbereitung auf den Prozess vereinfachen.
Es ist eine Art Vereinbarung unter uns.
Alexandra!
Ich schw�re dir, wir sind nur Freunde.
Nur Freunde.
Wo ist der Ingenieur der Amerikaner?
Mehdi sagt, er sei auf der Toilette.
Alexandra, jetzt.
Ich liebe nur dich.
Hast du �berall nachgesehen?
Dort und im Gang.
Geh da r�ber!
Du gehst da lang, ich da lang!
Ja, Chef.
Ich habe ihn nicht gefunden, Chef.
Okay.
Okay.
Atmen Sie.
Stehen Sie auf, und Sie nehmen Sie die H�nde weg,
ber�hren Sie ihn nicht.
Man hat mich vergiftet.
Was sagst du?
Dass er vergiftet wurde!
Wollte der Mossad dich vergiften, w�rst du tot und begraben. Los, aufstehen!
Halt!
Aufstehen habe ich gesagt!
Ber�hren Sie ihn nicht!
Lassen Sie mich!
Wie redest du mit mir?
Los, Arschloch, beweg dich!
Willst du auch eine?
Dreckiger Lump!
Komm mit mir, los!
Weiter, beeil dich!
Hier ist Cindy, Mama.
Sie ist gerade aus dem Koma erwacht.
Mama, ich habe geh�rt, was dir passiert ist, es tut mir leid.
Kann sie mich verstehen?
Sie ist schwach, aber sie h�rt zu.
Ich bin noch in Genf, aber ich komme bald zu dir.
Ich mache so schnell wie m�glich.
Einverstanden, Mama?
Von meinem Zimmer aus sehe ich den Genfer See.
Und die Berge am anderen Ufer.
Auf einigen Gipfeln liegt Schnee, es hat sch�ne G�rten und V�gel.
Wenn du m�chtest, k�nnen wir ihrem Gezwitscher zuh�ren.
H�rst du sie?
Mama?
Weiter, komm her!
Wo war er?
Ich weiss nicht, er verlangte einen Arzt.
Toll, deine Nummer.
Was zum Teufel macht sie?
Raus!
Gut, Sie lassen ihn nicht mehr raus, verstanden?
Sie bewachen ihn Tag und Nacht!
Einer von euch bleibt immer in seinem Zimmer!
Sch�big!
Steh auf!
Komm her!
Haben wir Bauchschmerzen?
Gerade wenn du in Genf bist, verzieht sich deine Anw�ltin nach Dubai.
H�ltst du mich f�r dumm?
Mit wem sprichst du?
Mit niemandem.
Gib's zu!
Ich rede mit niemandem.
Denk noch einmal nach!
Mit wem sprichst du hier?
Antworte!
Du vergisst, dass deine Freunde mich dieses Spiel gut gelehrt haben.
Schlag mich, so oft du willst.
Was redest du?
Du Versager!
Warte, ich zeige es dir.
Was?
Du bist verr�ckt, krank!
Morgen fliegst du zur�ck nach Teheran!
Ich will dich morgen im Gef�ngnis sehen!
Verstehst du?
Du gehst zur�ck!
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