All language subtitles for Der Nanny 2015 HD BluRay.x264.SRTdeutsch

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(melancholische Klaviermusik)

(Mann) Das Leben läuft nicht so, wie du's dir vorstellst.

Manchmal verlierst du die Kontrolle.

Du weißt. was richtig ist, und machst es trotzdem falsch.

Du weißt, wen du liebst, und tust ihm troztdem weh.

Du weißt, du bist vom Weg abgekommen, laufst aber weiter.

Manchmal sind die Menschen. die uns retten,

die, von denen wir es am wenigsten erwarten.

Du merkst es zuerst nicht,

aber wenn sie in dein Leben treten, wird alles anders...

und nichts ist mehr so, wie es mal war.

Kommt schon, ihr Schweine, mit mir habt ihr nicht gerechnet.

Ihr werdet schon sehen. Ja.

Das ist mein Zuhause. Das nehmt ihr mir nicht weg.

Das gebe ich nicht kampflos auf!

An mir beißt ihr euch die Zähne aus. Ja!

(stöhnt)

Komm schon... Ach, du Scheiße.

(ächzt)

(regelmäßiges Piepen, schwirrendes Geräusch)

Was ist das denn?

Hallo?

Oh, Scheiße.

Oh, Scheiße!

(wimmernd) So eine Scheiße! Oh Gott!

Scheiße.

(schwirrendes Geräusch)

(lässiger Popsong)

Woher kommt denn das Geschrei?

Da will jemand die Abrissbirne mit seinem Gesicht aufhalten.

Na. großartig. Dann räumen Sie das Ding!

- Ja. Okay, okay. - Machen Sie!

(angeketteter Mann) Holt mich hier raus!

Scheiße.

Daneben.

Daneben!

Ist das alles? Ihr kriegt mich hier nicht raus!

Ihr sollt mich runterlassen! Lasst mich runter!

Hallo! Ich rede mit dir, Lord Heimchen.

Was soll das denn jetzt?

Ihr könnt mich doch hier nicht so einfach stehen lassen.

Hallo? Wo wollt ihr denn hin?

(Blonder) Frau Nielsen, das ist das Objekt der Begierde.

Das sind 200 Millionen purer Profit!

Mein Partner und ich würden Ihnen das exklusiv anbieten.

Ein absolutes Filetstück! Traumhafte Lage!

Stellen Sie sich vor, wie das in ein, zwei Jahren boomt.

Kinder, Familien, Zukunft!

-(Frau) Was tut die Polizei da? Helfen!

Wer zahlt denn die Steuern? Die da unten oder wir?

Das nenne ich soziale Gerechtigkeit!

- Ganz genau! - Lassen wir die Spielchen.

Ich weiß, dass Sie 100 Millionen verlieren,

wenn ich nicht mit einsteige.

Also, wenn Sie wollen, dass ich mit 150 Millionen dabei bin,

brauchen Sie was Überzeugendes.

Meine Herren.

Frau Nielsen... Fuck.

Das ist nur Hinhaltetaktik. Ich bin sicher, die hat angebissen.

Das hat sie erst. wenn der Fischerkiez geräumt ist.

Die Alte kann nämlich rechnen. Okay!

Was ist jetzt der Plan'?

Das Ding soll längst leer sein, und wer schafft das nicht? Du!

Keine Ahnung, was ist der Plan?

Einer von uns beiden könnte sie...

ficken.

Quatsch. Wir sind nicht ihr Kaliber.

- Du bist nicht ihr Kaliber! - Aber du?

Bei dir denkt sie doch sofort an ihr erstes Mal.

Mann, August...

Wenn das schiefgeht...

Ich will mit den Kindern nicht unter 'ner Brücke schlafen.

Wenn, dann wird's 'ne sehr schöne Brücke.

(Gitarrenmusik)

Warum bist du eigentlich Nanny geworden?

Weil ich Kinder über alles liebe.

Ach, Kinder, die sind so... knuffig.

Sie spinnen keine Intrigen, sie lügen nicht,

sie haben ein offenes Herz und sind einfach so...

unverdorben.

Und wieso hast du keine eigenen'?

Hat sich nicht ergeben.

Weil du unfruchtbar bist?

- Dich wollte keiner bumsen. - Bitte was?

Igitt. Wenn ich ein Typ wäre...

Bevor ich so was wie dich knalle,

schneide ich mir den Schwanz ab und werfe ihn vor den Zug.

Hast du Drogen genommen?

Ich sag ja nur die Wahrheit. Hallo'? Ich bin ein Kind.

Ich darf das.

So redest du nicht mit mir.

Du bist ein gemeines, böses... und hässliches Mädchen!

Du bist hässlich, wie 'he Mischung aus

Scheidenpilz und Genitalherpes.

Das muss ich mir nicht bieten lassen.

Wisch dir mal die Schminke ab,

dann sieht man wenigstens deinen Bart.

Ilona, wo willst 'n du jetzt hin?

Bist du jetzt beleidigt?

-(schreit) - Huhu! Ilona?

Ach, komm. Mach doch bitte auf.

(traurige Musik)

Deine Mutter hat die Wohnung sehr geliebt.

Die wäre stolz auf dich.

Danke, Gitta. Das ist echt lieb von dir.

Rolf, das ist so bitter. Bist du okay?

Ach, Steffi, das ist... äh... ja...

Noch ist ja nichts verloren, also...

Wir sind die Verlierer!

Nur weil die mir die Wohnung genommen haben,

heißt das nicht, dass ich mich einschüchtern lasse.

- Schlaf ruhig in der Küche. - Ich hab noch Heinrichs Bett.

Nee, ich hab 'ne Katzenhaarallergie.

Scheiße. Was machen wir denn jetzt?

Wir sind die Nächsten.

(alter Mann) Keine Ein-Mann-Demo wie Rolf.

(junger Mann) Etwas müssen wir tun.

Wissen Sie, dass Sie sich schämen müssen?

Ich könnte ja zu Klina gehen und mal Hallo sagen.

-(junger Mann) Papa, Fresse. - Warum nicht?

Pass mal auf, das machen wir.

Ich geh zum Klina.

Der wird sich wünschen, mich nie kennengelernt zu haben.

Was?

Meine Freunde stellten früher

einen Topf mit Wasser aufs Lagerfeuer.

Wir hingen unsere Eier rein,

während es zu kochen anfing.

Die Eier?

Und wer zuerst seine Eier aus dem Wasser rausgeholt hat,

der hatte verloren.

- Ich hab nie verloren. - Gott, die armen Eier.

Bist du wahnsinnig? Davon wird man unfruchtbar.

Steffi, der Punkt ist doch: Ich hab nie verloren!

Ich hab durchgehalten. verstehst du?

Also merkt euch dieses Gesicht.

Das ist das Letzte, was der Klina zu sehen bekommt.

Hier, dieses Gesicht. Bumm!

(Handy klingelt)

Hallo?

Herr Klina?

Hallo?

Wo eben noch mein Weltbild war, ist jetzt Ground Zero.

Ich hab mir gerade 'ne Kippe angezündet. Magste auch eine?

- Hmm, Zigaretten! -Ilona?

(verspielt) Mach die Tür auf.

(sie röchelt)

Ich sterbe!

Herr Klina, Ihre Kinder sind...

Ilona.

Buh!

(Ilona kreischt)

(schnelle Rapmusik)

Ilona!

- Ilona... - Ich kündige.

Bitte, warum das denn, Ilona?

Ihre Kinder sind keine Kinder, das sind Psychopathen.

Bitte, bitte. Überstürzen Sie nichts, ja?

Ilona, bitte. Ganz ruhig, atmen Sie ganz ruhig. Okay?

Schauen Sie mich an.

Ilona, Sie sind eine wunderschöne Frau.

Denken Sie an die Kündigungsfrist.

Kündigungsfrist?

Ihre Kinder brauchen einen Therapeuten, keine Nanny!

Ilona, Ilona.

Machen Sie es für die Kinder.

Die Kinder brauchen Sie. Die Kinder vergöttern Sie.

Die können Sie nicht im Stich lassen...

Woher wissen die das mit meinem Uterus?

Ich bin Single!

Wissen Sie, was das für 'ne Frau in meinem Alter heißt?

Jetzt sag ich Ihnen mal was.

Ihre Kündigungsfrist können Sie sich in Ihren A...

...in Ihr Popo-Loch stecken.

Das war die vierte Nanny in drei Monaten.

Die siebte in zwölf.

Winnie, das muss aufhören. Ich hab so viel zu tun, ich...

Es muss sich jemand um euch kümmern.

Es muss sich niemand um uns kümmern.

Vielleicht gibt es keine guten Nannys mehr, Clemens.

So 'n Quatsch. Die kam von 'ner Top-Agentur!

Dass sie psychisch labil ist, hat dir keiner gesagt'?

Ich hatte sie gerade ins Herz geschlossen.

Weißt du, was sie dann zu mir gesagt hat'?

Dass ich hässlich bin.

- Ist das so'? -.Ja.

Sie meinte, dass ich zu klein bin für mein Alter.

Zwergenhaft. - Was?

Weißt du, wie weh sie uns damit getan hat'?

Das hemmt uns voll in unserer Entwicklung.

Ich bin schwerst traumatisiert.

- Unsere ganzen Hormone... - Voll im Arsch.

So was Trauriges hab ich noch nie gehört.

Kommt mal her.

Kommt her, kommt, kommt her...

Wollt ihr mich verarschen?

Ich glaub euch kein Wort.

Ich organisiere uns einfach 'ne neue Nanny.

"Clemens, du bist so gemein."

"Oh, Papa, du bist so böse."

“Alle Nannys sind scheiße. Oh, Mann..."

(Telefon klingelt)

"Rotz & Gör". Wir lieben Ihre Kinder, hallo?

- Klina hier. - Clemens Klina?

Ja.

(Tuten)

Hallo'? Hallo'?

Scheiße.

Ihr braucht euch gar nicht zu freuen.

(Telefon klingelt)

Nanny-Agentur "Child Watch", guten Tag.

Guten Tag, Clemens Klina hier.

Dass Sie hier noch anrufen.

Wissen Sie, was ihre Kinder mit unseren Nannys gemacht haben?

Was denn?

(Plätschern)

(Nanny kreischt)

Kinder! Es gibt Mittag! Wo seid ihr'?

Mein Arm, mein Arm!

Das ist alles nur deine Schuld!

Und du bist die Nächste, du Hure!

(Kettensäge röhrt)

Das waren Kinderstreiche. Schabernack! Verstehen Sie'?

Ihre Kinder sind bei uns gestrichen. Wiederhören.

Hallo'? Hallo'?

Hey, warten Sie. Hören Sie mal zu, Sie blöde...

Warum macht ihr das? Was soll das?

Ich hab keine Zeit. Ich stelle für euch die besten Leute ein.

Du wirst eh niemanden finden.

- Wetten doch? - Wetten nicht'?

- Wetten doch? - Wetten nicht'?

- We. .. - Wetten nicht?

(spannungsvolle Musik)

(Rolf) Gleich klatscht es, aber keinen Beifall.

(er keucht)

Diese Stadt hat 3 Millionen Einwohner.

Da lässt sich doch jemand finden!

Pscht, ich bin am Telefon. Wollen Sie sich setzen?

Hier ist gerade jemand aufgetaucht.

Danke! Wissen Sie, wie ich mich freue, dass Sie hier sind?

Nein. (Klingeln)

- August'? - Ich muss dich sprechen.

Ich bin gerade in 'nem Vorstellungsgespräch.

Ich muss kurz telefonieren, bleiben Sie bitte hier.

Ich bin in einem Gespräch mit einer Nanny für meine Kinder.

Du und deine Kinder. Die beste Nanny ist Verhütung.

Um das klarzustellen: Du hast hier keine Chance.

Was?

Du bist die hässlichste Frau, die ich je gesehen hab.

5323-»

Ah, Winnie. Damit hast du nicht gerechnet, was?

Von welcher Agentur sind Sie'? Sind Sie Freelancer?

Oh, wie unhöflich. Wollen Sie was trinken?

Holst du dem Herrn ein Glas Wasser?

Nichts lieber als das.

Dann kannst du dem Herrn jetzt ein Glas Wasser holen. Ja?

- Aber... - Wir setzen uns erst mal.

(Clemens) Bitte schön.

(Clemens seufzt)

Was stellen Sie sich finanziell so vor?

Äh, es geht mir nicht ums Geld...

Überzeugungstäter. (Handy klingelt)

Ach, Mann. Tut mir Ieid.

Sorry, ich muss da ran. Bin gleich wieder da.

Aber...

August?

- Igitt, Sie sind ja 'n Typ! - Und du bist'?

- Dein schlimmster Albtraum. - Bitte?

Das ist Theo, mein Sohn. Schon bekannt gemacht'?

- Lass uns bitte kurz alleine. - Nein.

Kommen Sie mal mit.

1900 Euro im Monat. Wie klingt das?

- Nein, Herr Klima... - Gut, 2500.

- Nein, mir geht's nicht um... - Okay. 3000?

Die Kinder freuen sich schon auf ihre neue Nanny.

Nanny?

In Ihrem Fall "Kindermann".

Kindermädchen, Nanny,

nennen Sie es, wie Sie wollen, Herr...

Hier. Erst mal 2000 auf die Hand.

Herr... wie heißen Sie eigentlich'?

- Horst. - Und mit Nachnamen?

- Horst. - Horst Horst?

- Vorname Rolf. - Rolf Horst?

Ja.

Das tut mir Ieid.

24 Stunden am Tag mit den Kindern.

Inklusive Kost und Logis.

Morgen früh 7:30 Uhr, schaffen Sie das?

Ja, ich glaub, das könnt ich schaffen.

Okay, Buddy!

Also...

Bitte schön.

Willkommen in der Hölle, Gollum.

Und wie Iief's?

Ich glaube, ich hab 'ne Chance, den Bau zu stoppen.

Wo willste dich diesmal ranketten?

Ranketten?

Also, ich bin zu dem nach Hause

und ich hatte so einen Hals!

Und ich bin da rein bei dem und der steht da

und ich geh auf den zu.

Ich ball meine Faust und ich hol aus

und meine Faust fliegt wirklich auf den...

fliegt so auf den zu, ja'?

Das klingt jetzt komisch, aber dann bietet er mir 'nen Job an.

- Was? - Ja.

Als was?

Als Nanny.

- Du bist die Nanny vom Klina'? - Na, von seinen Kindern.

Ah!

- Was für ein Scheißplan! - Das ist doch genial.

Wenn ich den ganzen Tag bei ihm bin, also 24 Stunden am Tag,

dann lernt der mich doch kennen und ich kann ihm klarmachen,

was für eine tolle Gemeinschaft der hier zerstört!

„Ja, okay. Und wenn ihm das scheißegal ist?

Ja, dann...

Dann sabotierst du sein Leben.

- Ich sabo... was'? - Königskobra.

- Was? - Narcotriptin.

Macht kaputt, was euch kaputt macht.

Machst du dem Bauwichser das ins Essen, ist es vorbei.

- Ich bring den doch nicht um! - Das ist 'n Trip, Mann!

Sechs Tropfen.

- Nach 30 Minuten wirkt es. - Und dann?

Tschüssikowski!

Sechs Tropfen, Rolfi.

Okay, sechs Tropfen.

- Wir zählen auf dich. - Verstehste?

Du bist der Hobbit. Deine Reise.

(fröhliche Rockmusik)

(Alarm geht los)

Guten Morgen, Herr Horst.

- Hey, first day. -.Ja... was?

Guten Morgen, Herr Klina. Ich hab Ihnen was mitgebracht.

Zwei Sorgenfresser für die Kinder

und Blumen für die Dame des Hauses.

Das ist nett, aber die ist tot.

Ja.Was? Wie meinen Sie das?

Die Mutter gibt's nicht mehr.

Ah. Ist sie abgehauen und quasi für Sie gestorben,

oder... “tot" tot?

Tot.

- Wollen Sie darüber reden? - Nein.

Dann für Sie ein Sorgenfresser und die Blumen für Winnie.

Ich zeig Ihnen mal am besten das Schloss.

Sie können auch Rolf zu mir sagen.

Das ist ja wirklich wunderschön hier.

Vorsicht, Roboter.

Frau Nielsen'? Wie geht's Ihnen'? Toll, dass Sie sich melden.

- Wir sehen uns in einer Stunde. - In 'ner Stunde?

- Wo'? frühstück beim Koreaner.

Koreanisches Frühstück? Egal, ich werde da sein.

- Kommen Sie alle/n. - Alles klar.

- Bis in 'ner Stunde. See you! - Sie müssen weg'?

Sie werden das schon schaffen. Lassen Sie uns das abkürzen.

Das sind die Zimmer der Kinder, das ist Theos Zimmer.

Das ist aber schön. Wann zieht er denn ein?

- Und das ist Winnies Zimmer. - Wow.

- Hat sie die alle gelesen? - Keine Ahnung.

"Feuchtgebiete".

Geografie? Ein spannendes Thema.

Herr Horst'? Herr Horst.

Ich hab da noch 'ne Sache, die ich mit Ihnen besprechen will.

- Moment, bitte. - Wäre mir wichtig.

Da'? - August.

Die Nielsen will mich treffen. Allein.

Das ist Ihr Zimmer.

Ich stelle mal die Blumen in die Vase hier.

Das ist ein Schirmständer.

Warum dich alleine?

Ist doch egal. Hauptsache, wir kriegen die Kohle.

Wenn, dann brauchen wir die Kohle sofort.

Ich verspreche dir, das Ding wird nicht platzen.

Na, unterhaltet ihr euch? Euer Vater hat ganz schön Stress.

Stress? In dem Fall geht's um alles oder nichts.

Aber man muss einfach immer fokussieren.

Und in einer Stunde bin ich der glücklichste Mensch der Welt.

Kommen Sie mit. Herr Horst.

Das ist der Garten.

Teure Fische: japanische Koi-Karpfen.

- Sind das Speisefische? - Da schwimmen 150 O00 Euro.

- Also keine Speisefische'? - Nein.

- Kennen Sie das Anglereck? - Äh, Fischerkiez'?

- Genau. - Reiß ich gerade alles ab.

Darüber wollte ich reden.

- Wollen Sie investieren? - Waren Sie da schon mal drin?

Eine tolle Gemeinschaft. Nette Leute...

Ich hab da was Absurdes erlebt:

Gestern lass ich da 'ne Bude abreißen

und eine Frau hat sich drinnen angekettet. "Holt mich raus!"

Die Frau hing wohl an ihrem Zuhause.

Kann sein, aber: who Cares'? Wir müssen los, kommen Sie.

Na warte.

Oh, Gott. Herr Horst, bringen Sie die Kinder in die Schule.

In 50 Minuten ist mein Termin.

Soll ich Ihnen vielleicht einen Kaffee machen?

Das wäre nett von Ihnen.

Filter, Espresso? Sagen Sie nichts...

Cappuccino.

Ah. das hab ich mir gedacht.

- Wo war noch mal die Küche? - Hinter Ihnen. Los geht's.

Ich schlaf so scheiße. Kann ich mal wieder bei dir schlafen?

Theo, das geht nicht mehr. Ich bin jetzt 'ne Frau.

Wo denn'?

Na, Kinder? Freut ihr euch schon auf die Schule?

Wir freuen uns auf nachmittags, wenn wir mit dir allein sind.

„Ja...

Die Schlossmauern sind so dick,

dass man keine Hilfeschreie hören kann.

(leise) „zwei...

Ja.

Na, kommen Sie zurecht, Herr Horst?

„Ja, klar... Kinderspiel.

Oh, Gott.

Ich warne euch, okay? Ich warne euch.

- Wollen Sie auch einen Kaffee? - Nein.

Äh... ich...

Nein, ich will nicht so viel Koffein. Kein Koffein.

Lust auf Vitamine?

Ja, klar, immer.

- Na dann... - Auf ex.

Auf gute Zusammenarbeit.

Wir warten im Auto.

Herr Horst.

(pfeift) Auf geht's. Die Kinder.

Oh.

(Rolf würgt)

- Wie heißt denn eure Schule? - Hogwarts.

Noch nie gehört. Wie wird das geschrieben? Mit "g" oder "ck"?

Mit du Brain.

Aha.

Ach, du Scheiße.

Automatik bin ich aber noch nie gefahren.

Wenn du losfahren willst, musst du auf "R" schalten.

Steht das nicht für "Rückwärts"?

Nein. Das heißt "Run“. Kannst du kein Englisch?

Doch, aber nur "Yes", "No" und "Come on".

Also, es ist

Du musst voll aufs Gas treten, sonst stottert der Wagen so.

Dafür kriegst du von mir ein Nanny-Bienchen.

Kennste das noch von früher?

Fahr los, wir haben es eilig.

Selbstverständlich, junge Lady.

(Motor springt an)

Und

"Run", ja.

Nein.

Nein!

(Song: "Hello Dolly!" von Louis Armstrong)

Nein, nein, nein. nein!

Nein!

Bitte! Nein!

(er schreit)

(er stöhnt)

Oh, Scheiße. Ferrari.

Das gibt's einfach nicht.

Wie könnt ihr das machen? Das ist nicht lustig!

Du musst einfach mal nur hart chillen.

Von wegen hart chillen, mein lieber Freund.

Das ist total der Vollhorst.

Der ist 'ne Gefahr. Der muss weg!

Der Nanny bleibt, da könnt ihr machen, was ihr wollt.

- Herr Klima'? - Herr Horst, ähm...

Und sagt nicht "Clemens". Ich bin euer Vater.

Übertreib nicht, Clemens.

- Ab in eure Zimmer. - Wie? Heute keine Schule?

Ab ins Auto, meine ich! Ins Auto!

- Oh, Gott. Scheiße. - Ach herrje.

Die armen Fische, Herr Klina.

Es tut mir Ieid. Ich wollte den Wagen retten.

An meinem ersten Arbeitstag...

Machen Sie sich keine Sorgen.

Ich hatte auch mal ein Aquarium.

Ich weiß, wie Sie sich fühlen.

Das Wichtigste ist, dass es Ihnen gutgeht.

Das Auto ist ein Sachschaden, das zahlt die Versicherung.

Schade um die armen Fische, aber hey...

Hey... Ich bin froh, dass Sie bei uns sind.

Was heißt das'?

Dass Sie 'ne Menge Arbeit vor sich haben.

Äh... Sie entspannen sich, ich fahre uns in die Schule.

- Was ist mit Ihrem Termin? - Willkommen in der Familie.

Willkommen in der Familie.

(laut lachend) Ferrari.

(fröhliche Popmusik)

Das ist also Hogwarts'?

(Magenknurren)

Geht's Ihnen gut? (Magenknurren)

„Ja, blendend. Wie geht's Ihnen'?

Ähm...

Ich glaub, ich hab... Ich hab Durst, so ein...

so pelzig...

Tschüss, Kinder. Kriegt euer Vater keinen Kuss'?

Als ob.

Ihre Kinder, da müssen wir mal ein Wörtchen...

Herr Klina'?

Also...

Herr Klina, wir müssen doch los!

(Magenknurren)

"Hi, Keno! Keno-Man!"

Ihr Termin, Herr Klina. Herr Klina!

Wo habt ihr das her'?

Nichts wie weg!

"Bock, mit mir auf die Fete zu gehen?"

Hab ich gerade Fete gesagt'? Party. Sag Party.

Party, Party, Party.

Hi, Keno.

- Was ist los? - Ähm, Thema Farty...

Äh, Party natürlich. Bock, mit mir zu gehen?

Sorry, was?

Hey, Keno. Morgen ist doch diese Party

und ich will da mit dir auflaufen. Bock?

Smooth. Klar, passt voll.

Ich hab zuerst gefragt!

Chill deine Eierstöcke, Mof. Nicht mal Blut im Schlüpfer.

- So redest du nicht mit mir. - Doch.

Stell dich mal hinten an.

Keno ist 'he Nummer zu hoch für dich.

Igitt, hast du heute deinen Tampon vergessen?

Hier hast du einen.

(Automat rattert)

He)'-

- Verpiss dich doch. - Geh sterben.

Wo ist dein Problem?

Hast du deinen Vater gesehen'?

- Nein! - Okay.

Du kannst dir nicht immer alles nehmen, was du willst!

Doch, kann ich, du Opfer.

Du solltest zurückgebumst und abgetrieben werden.

Bitch fight!

Lass sie los, du Bitch. Lass sie los, du Bitch!

Bitte, bitte, bittet Komm!

Lass mich los!

Oh, bitte.

Lass mich doch los!

Herr Klina!

Darf man erfahren, was das werden soll?

Beschwerde.

Mein Getränk will nicht aus diesem verfickten Automaten!

Und...

Herr Klina, wir müssen los.

Nein, Herr Klina spricht zuerst mit mir über seine Kinder.

Und wieso sollte ich das?

Ah, du Fotze!

Lass los!

Da!

(Brünette kreischt laut)

Extensions sind was für Nutten!

Wir müssen dringend los, bitte.

Schluss jetzt! Das reicht.

Ein für alle Mal. Ab in eure Klassen!

Genau! Und zwar zackig! Meine Fresse.

- Wer sind Sie eigentlich? - Rolf Horst. Der Nanny.

Ab jetzt!

(schnelles Tippen)

Sprechen Sie eigentlich mit Ihren Kindern?

Kommunizieren Sie?

Ja.

Öffnen Sie ab und zu einen meiner Briefe'?

Welche Briefe?

Ja.

Ihre Kinder sind versetzungsgefährdet.

- Was? - Ja.

Was soll das denn bitte für Scheiße...

Das ist keine Scheiße.

Ich hab erfolgreich die Schule abgebrochen

und erfolgreich an der Abendschule...

Herr Horst.

Falls es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein sollte:

Ich habe Sie und Ihre Kinder zu einer Therapie angemeldet.

Einer Familientherapie.

Ami-Aggression. Auf einem Floß.

Das ist die letzte Chance.

Wenn das nicht hilft, verweise ich Ihre Kinder der Schule.

- Haben wir uns verstanden? Bitte?

Ist das denn nötig'? Die Kinder von der Schule verweisen?

(stotternd) Familientherapie klingt super.

- Nutzen Sie die Chance. - Das werden wir...

(Magenknurren) ...nutzen.

(er furzt) Entschuldigung.

(Clemens) Stopp, stopp, stopp! Ich muss trinken...

- Ich muss trinken... - Herr Klina.

Sie müssen “Fisher Bay Estate" absagen!

- Absagenl Sie schaffen das. - Okay, das mach ich.

- Was? - Ich schaff das.

- Wirklich? - Ja, versprochen. Ja!

(Magenknurren)

Was zum...

- Es wirkt. - Es wird.

- Es wirkt! - Ich schaff das!

Kommen Sie, Sie machen das Richtige!

- Sie retten Menschenleben. - Ich mach was?

- Wir zählen alle auf Sie! - Was?

- Rein da. -.Ja.

Ja.

(Magenknurren, Furz) Ah!

Oh, Gott. Der Stift malt schon.

Frau Nielsen?

Frau Nielsen?

(jemand spricht koreanisch)

{spricht koreanisch) - Äh...

Frau Nielsen ist noch nicht da. Kann ich Ihnen etwas bringen?

Ich hab Durst. Trinken? Wasser?

-(koreanisch) Ne. - Nein?

-(koreanisch) Ne. - Nein?

- Nee'? «Ja.

Nehmen Sie Platz.

(Spülung)

Steffi. hast du 'ne Creme dabei?

- Und Tampons? - Ja, klar.

Mann, das brennt so.

Dein „Job scheint dir nicht so zu bekommen.

Wieso?

Hast du mal mit dem Bauwichser geredet?

Ey, viel, viel besser.

Der trifft gerade 'ne wichtige Investorin

und ist... worauf? Na, rate mal.

Auf der Dachterrasse?

Mensch, Keiler. Nein, auf deinen Tropfen.

Ich stehe bei denen vor der Kaffeemaschine und denke so:

Sechs Tropfen? Ich bin doch kein Mann für halbe Sachen.

Entweder ganz oder gar nicht, Beziehung oder Single.

Und dann hab ich ihm den Inhalt des ganzen Fläschchens

in den Kaffee reingeschüttet.

Bist du wahnsinnig?

- Warum? - Das kannst du nicht machen.

Warum nicht'? Was kann da passieren?

Bitte sehr.

(spricht koreanisch)

(leise fernöstliche Musik)

(lauter Aufprall)

(Eis knistert laut)

(spannungsvolle Musik)

Hallo?

Er wird's überleben. Hoffe ich.

(grunzt)

- Herr Klina? - Herr Haseyo'? Kommen Sie her.

Pscht. Hören Sie das?

Nein. Frau Nielsen ist gleich da.

Hauptsache, er trinkt keinen Alkohol.

Keinen einzigen Schluck.

Das ist die Hauptsache.

(grunzt)

Das kann doch nicht sein.

(Song: "Come Get lt Bae" von Pharrell Williams)

(sie spricht koreanisch)

Hier kann man tolle Geschäfte machen.

Na dann.

Ich wollte Sie alleine treffen,

weil für die handfesten Dinge scheinbar Sie zuständig sind.

Ein Geschäft ist ja wie eine Beziehung.

Und bevor man eine Beziehung eingeht,

sollte man sich doch besser kennenlernen.

(geheimnisvolle Musik)

Absolut.

(Grunzen)

Meine Mutter hat mir beigebracht,

dein Business ist erfolgreich, wenn du auf dein Herz hörst.

Ja?

Als ich mein erstes Geld verdient habe,

wissen Sie, was ich da gemacht habe?

I bought her fucking house und hab sie rausgeschmissen.

"Mit dem Herzen"!

Mit dieser Haltung spritzt dir jeder Schwanz ins Gesicht.

„Ja...

Und das hasse ich.

Sie und Ihr Partner sind für mich...

(grunzt)

...nur zwei kleine Jungs,

die einem großen Mädchen an die Wäsche wollen.

Wenn ich in Ihre Kiste steigen soll, dann erwarte ich,

dass der Laden vorher sauber gemacht wird.

You understand'?

Wie sieht's aus'? Ist er sauber?

Ja, der... Das Ding ist sauber, ja.

Frau Nielsen...

Sie müssen mir vertrauen...

Aber Vertrauen...

muss man sich erarbeiten.

(Knall, Champagner spritzt)

(Song: "Come Get lt Bae" von Pharrell Williams)

Die Eier hast du, aber meine Unterschrift noch nicht.

(Grunzen)

(Donnergrollen)

Cheese. Keno.

(sie knipst) (fröhliche Popmusik)

Winnie, hat dein Vater sich bei dir gemeldet?

Raus!

Oh Gott. Ich müsste ihn dringend mal sprechen.

- Na und? - Äh... Hat er angerufen'?

Hat er nicht. Verpiss dich!

Mann, du sollst gehen. Tür zu!

- Entschu... - Hau ab!

Theo?

Theo?

(Donner)

"Keep... wirklich...

...out"? Hä?

Theo?

Theo.

Also, dein Vater, der...

Ah! Was ist das denn'? Hilfe! Ich will runter!

Hast du die Warnung nicht gelesen?

Ich wollte fragen, ob du was von deinem Vater gehört hast.

Nein, hab ich nicht.

Was machst denn du da?

Steuererklärung.

Steu... Brauchst du Hilfe?

Nein, ich kann das alleine.

Mit Strom kenne ich mich zufälligerweise gut aus.

Und dazu hab ich eine ganz gruselige Geschichte.

Willst du sie hören?

Au...

(sanfte Musik)

Ein Freund von mir wollte mal einen Stromkasten sabotieren.

Der macht das Ding auf

und kriegt einen Schlag, dass es ihm beide Hände wegfetzt.

Weißt du, wie der sich jetzt durch die Haare fährt?

- Nein. - Gar nicht.

Schwer...

Jetzt geht es gar nicht mehr.

Hast du dir mal die Walzen angeguckt?

Gib mal her. Gib mal her.

Hm, hab ich mir gedacht. So...

Jetzt sollte es eigentlich funktionieren.

Wieso kannst du das?

Mein Vater hat viel mit mir gebastelt.

Wir haben mal aus 'nem Backofen einen Fernseher gemacht.

Echt?

„Ja, aber wir haben irgendwie keinen Sender reingekriegt.

Meine Oma war sauer, weil sie nicht mehr backen konnte.

Weißt du, wie wir das Ding genannt haben? Fofen.

Naja... mein Vater hat noch nie was mit mir gebastelt.

Okay, pass auf. Wenn du Hilfe brauchst,

einfach mich kontaktieren, ich wohne ja im Haus.

Und falls du's schon vergessen haben solltest:

Ich bin Rolf.

Dein Nanny.

Theo.

Meine Damen und Herren...

(sie summt vor sich hin)

(Schläge an der Tür, ein Mann schreit)

(Schläge und Schreie gehen weiter)

Oh, fuck...

(Rolf) Herr Klima!

Herr Klina! Alles in Ordnung? Leben Sie noch?

Da sind Sie ja! Oh, Gott.

- Wie geht's Ihnen denn? - Keine Ahnung.

- Wie Iief's bei Frau Nielsen'? - Woher kennen Sie die'?

- Ich habe Sie doch hingefahren. - Ach ja?

Ja. Und, wie Iief's?

- Ah, Scheiße. Scheiße?

- Helfen Sie mir mal. Scheiße! Scheiße...

Scheiße... Also Iief's nicht gut, ja?

Ich mache Ihnen jetzt erst mal Kaffee, ja?

Seit wann gibt's Pancakes zum Frühstück?

(Theo) Seit wir 'ne neue Nanny haben.

Was ist denn mit dir los?

Ungesund, zu viel Zucker drin.

Na und'? Wenigstens schmeckt's mal.

- Hier, runter damit. - Danke.

Du stinkst übrigens.

Bevor Sie zur Therapie fahren, sollten Sie duschen.

Was für 'ne Therapie?

Na, die mit dem Floß.

Hier.

Was? Ich hab keine Zeit für 'ne Therapie.

Super. Fliegen wir halt von der Schule. Danke.

Ihr fliegt nicht von der Schule.

Die Therapie findet auf jeden Fall statt.

Ich rede mit dem. Moment.

Egal, was Sie jetzt auch vorhaben,

Sie müssen hin, das sind Sie Ihren Kindern schuldig.

- Wann ist denn die Therapie? - Um zwei.

Dann fahren Sie zur Schule und holen die Kinder ab.

Ich komme später, ich brauche erst mal ein paar Ibus.

Tut mir Ieid, dass Ihr Termin so schlecht lief.

Ist er doch, oder?

Ich bin total am Ende. Es war ein Albtraum.

Ja! Yes!

(ROH) Leute!

Leute! „Ja! Ja, Mann!

Ja!

Ich hab's geschafft!

Ich will nicht angeben, aber wenn ich Politiker würde,

wir könnten was verändern!

Rolf Horst. Ihr Mann in Berlin für Gerechtigkeit.

Und für kleinere Reparaturen.

Geil, oder?

Du geile Sau!

Hast du mit dem Kopf in 'ner Muschi gepennt?

- Du stinkst nach Fisch. - Was?

Wie hast du sie rumgekriegt'? Wie hast du sie rumgekriegt'?

Weißt du, was gestern Nacht hier los war'?

Hä?

Was ist denn hier passiert'?

Oh nein. Oh nein...

Ich weiß noch, dass ich so ein Trinkpäckchen getrunken hab...

Champagner mit der Nielsen... - Okay.

Und dann... weiß ich nichts mehr.

Meinst du, die würde einem Drogen in den Drink tun'?

Scheißegal! Und wenn die dir Crack auf den Kuchen streuselt!

Die ziehen aus!

Chapeau, Chapöchen.

Krass.

Das kann doch nicht sein.

Es war ein Ungeheuer! Ich hab's genau gesehen!

Deine Aktion mit dem Typen läuft ja bombig.

Seitdem ist alles nur noch beschissener!

Das ist nicht so einfach, man kommt nicht an den ran.

- Komm. - Vorsichtig.

Komm, Mäuschen. Hab dich, hab sie.

Ich kläre das. Vertraut mir.

Aber wie denn?

- Ich baue ein Floß. - Was?

Ich baue ein Floß.

Ich bin kein Loser.

Was baut er'?

(Frau) Ihre Kinder sind nicht aggressiv, weil sie es wollen,

sondern weil sie es müssen!

Aggression ist ein Selbsterhaltungstrieb,

aber er muss gelenkt, unter Kontrolle gebracht werden!

Können wir endlich dieses verfickte Floß zu Ende bauen?

Gott, ist dieser Junge hässlich.

Das ist meine Tochter.

Winhie, entschuldige dich bei ihrem Vater.

Und ich bin die Mutter, du Wichsbirne!

Kinder, kommt. Einfach weiterarbeiten.

Was ist das denn für 'ne blöde Pfotze?

Das heißt Fotze und nicht Pfotze! Quatsch ordentlich!

Ey, es knallt gleich, aber richtig!

Theo, Bauanleitung lesen. Super!

Gut.

Sie können ruhig noch mehr bestärken.

Loben, immer viel loben. Loben hilft.

Aber Klasse, wie Sie mit Ihren Kindern umgehen.

Bist du bescheuert? Das ist nicht mein Vater.

Hab ich 'n Eulengesicht, oder was?

Das ist mein Vater.

- Ich musste was organisieren. - Auch schon da!

- Sind Sie der Vater? - Äh, ja...

- Handys sind hier verboten. - Da ist mein ganzes Leben drin.

Ihr "ganzes Leben" steht da drüben und wartet.

Sie sind da, damit Ihre Kinder wieder zu Ihnen Kontakt finden.

Super, dass Sie da sind, Ihre Kinder sind total happy.

Das Floß wird super. Wenn wir erst mal auf dem Wasser sind:

Schiff ahoi.

Schatz.

Geh doch einfach. Geh doch einfach irgendwohin!

Und du, setz dich gerade hin.

- Ich hasse dich. - Und du stinkst.

(Therapeutin) Wir bauen hier ein Floß.

Kannst du nicht einfach mal die Fresse halten?

Ah, ist aber gute Luft, du. Oder, Kinder?

Ist doch gute Luft'?

(leise) Dann eben nicht.

Da wir jetzt hier quasi unter vier Augen sind...

Hätten Sie Zeit, über ein Bauprojekt zu sprechen?

- Warum sollte ich'? - Weil's mir wichtig wäre.

Ich spreche nicht mit Ihnen über ein Bauprojekt.

- Warum denn nicht? - Herr Horst, bitte...

Es ist mir wirklich wichtig!

Kann's hier einmal nicht um die Arbeit gehen?

Entschuldige, Theo. Hier geht's um Menschenleben.

- Klar'? - Wie reden Sie mit ihm?

- Sie sind hier der Nanny. - Man kann nie mit Ihnen reden!

- Sie sind seit gestern bei uns! - Vergessen Sie's.

Ich will seit Jahren mit dem reden, der ist nie da.

- Das stimmt nicht. - Doch.

- Nein. - Doch, auf jeden Fall!

„Ja, du hast nie Zeit! Nie, wenn man dich mal braucht!

Warum sind wir hier? Was tun wir hier?

Wir wollen nicht von der Schule fliegen.

- Ja, genau. - Das ist 'ne Familiensache!

Kapierst du's nicht'? Wir sind keine Familie!

Die Familie ist hier, damit ihr nicht eure Zukunft versaut!

Dir geht's gar nicht um unsere Zukunft!

Du hast nur keinen Bock, uns an der Backe zu haben.

Darum geht's dir!

Wir sind hier, weil ihr wieder Scheiße gebaut habt!

Ich will freiwillig mit euch Zeit verbringen!

Verarschst du mich?

Freiwillig hast du noch nie was mit uns gemacht!

Früher hatten wir eine Mutter und einen Vater!

Und jetzt haben wir gar nichts mehr! Nichts!

Ab nach Hause. Das ist kein Ort für solche Diskussionen.

- Klar ist das der Ort dafür. - Nein! Nicht hier.

(Winnie) Das ist genau der Ort dafür!

(Rolf) Mag doof sein, aber... Sie reden jetzt mit mir.

"Werdet eure Aggressionen los auf diesem Scheißfloß!"

Oh Gott!

Keiner bewegt sich!

Wie soll denn das gehen, bitte?

Scheiße!

Wir kentern!

Hilfe! Ich kann nicht schwimmen!

Das Floß!

Scheiße!

Jetzt schwimmt einfach das Floß weg!

(Clemens) Komm...

- Du kannst nicht schwimmen'? - Du wolltest es mir beibringen.

Hast du aber nie.

- Theo, es... - Raus aus den Klamotten.

Sonst holen wir uns eine Lungenentzündung.

Ich weiß, wovon ich rede, ich kenne das alles aus Erfahrung.

Alles okay? Du musst das ausziehen.

Lass mich, ich hasse dich. Oh, ich hasse dich!

Theo, du musst dich ausziehen, du wirst sonst krank.

Hau ab. Arschloch!

(melancholische Gitarrenmusik)

Läuft wohl gerade nicht so gut mit den Kindern, was?

Scheißmücken.

Wissen Sie, ich warj a früher auch mal ein Kind.

Nach solchen Diskussionen, wo ich auch meist im Unrecht war,

war ich immer beleidigt, hab immer geheult.

Ich hab alle angespuckt, ich hab um mich getreten,

hab vor Wut auf den Teppich gekotzt.

Ich war so ein richtiger hässlicher, kleiner Wichser!

Aber heute, ich meine, come on. Hey, ich bin ein cooler Typ...

geworden.

Und Ihre Kinder. die sind auch... COOl.

Auf 'ne Art. Und Sie, Herr Klina... Sie...

Ich finde Sie dufte. Ehrlich. Sie sind ein dufter Typ.

Okay, Sie haben nie Zeit, aber das renkt sich ein,

wenn man mehr in die Gemeinschaft investiert,

ein Team ist, sich gegenseitig unterstützt.

Und Ihre Kinder sind das doch wert.

Die haben Ideen, die haben Fantasie und Humor.

Wissen Sie, was die gestern gemacht haben'?

Beim Frühstück haben die mir was Scharfes in den Saft getan.

Mir hat der Arsch gebrannt.

Aber ich fand's lustig.

- Echt'? Brennt immer noch. Horror.

Den Humor haben sie von meiner Frau.

Aber ganz bestimmt.

Passen Sie mal auf: Ich helfe Ihnen jetzt bei den Kindern,

dafür helfen Sie später mir, versprochen?

- Okay_ Versprochen'?

Ja, klar.

Ich lass mir was einfallen.

Kinder,

ich hab gerade mit eurem Vater geredet.

Also, irgendwie ist der ein bisschen komisch, oder?

Der ist einfach behindert.

„Ja, schade eigentlich. Tut mir Ieid für euch.

Deswegen...

viel Glück.

Rolf? Rolf!

- Was soll das jetzt? - Rolf'? Wo willst du hin?

Herr Horst? Kommen Sie bitte zurück. Das ist nicht lustig!

Mann, mit Clemens werden wir alle sterben!

- Was hast du ihm gesagt'? - Ich hab gar nichts gesagt.

Ist doch scheißegal! Was machen wir jetzt?

Herr Horst, bitte kommen Sie zurück!

Herr Horst! Könnten Sie bitte...

Okay, ähm...

Kinder...

Ich schwimme los und hole Hilfe, okay?

Wir sollen allein bleiben'? Was, wenn uns beiden was passiert?

Und hier gibt's Mücken, Zecken, wilde Tiere,

kein Klo, kein Facebook...

Dann schwimmst du los und holst Hilfe...

Hab ich 'nen Bikini dabei'?

Ich will einfach nur nach Hause.

Okay, Kinder...

Es...

Tut mir Ieid, was ich gesagt habe. Ihr hattet recht.

Ihr hattet recht.

Hey. Wenn wir hier weg wollen von dieser Insel,

dann, dann, dann... lasst uns ein richtiges Floß bauen!

Wir drei als Team.

Du kannst doch kein Floß bauen ohne Material und Bauanleitung!

Aber ich!

Rolf'?

Los geht's!

Sehen Sie, was das ausmacht? Etwas Zeit mit den Kindern.

(Song: "A Rush of BIood" von den Coasts)

Wir können da nicht rein, ich baue hier.

Sie werden sehen, was hier für tolle Menschen leben.

Scheißidee. Die bringen mich um.

Die bringen Sie doch nicht um. Und Sie wollten mir helfen.

Clemens, ich muss jetzt echt mal aufs Klo.

Ich geh jetzt einfach rein.

(Donnergrollen)

Kommen Sie, es fängt gleich an zu regnen. Los...

Wir haben Besuch! Immer rein in die gute Stube.

Das ist meine Familie hier. Das sind Wahnsinnstypen.

Sehen Sie gleich. Hier, Steffi. Na, Steffi?

- Ist die gute Seele hier. - Hi.

Gibt es hier irgendwo ein Klo'?

Da. Spülung zweimal drücken, die klemmt.

Danke.

Es regnet.

Oh...

Gitta war Langstreckenläuferin in der DDR, mit Medaillen.

Ja, ich hab mir die Haxen komplett abgerannt.

Das war in den 70ern, da war sie 50.

Das ist Keiler, Kammerjäger.

- Und Masseur. - Von der Massage rate ich ab.

- Vor allem von der Thaimassage. - Warum sagst du so was'?

Wen haste denn da'?

Hm'? Das ist... ein alter Freund von mir mit seinem Sohn, Theo.

Was riecht denn hier so?

Frittenfett. Heute ist Currywursttag.

Currywursttag? Ist doch jeden Tag Currywursttag.

Entschuldigung. Haben Sie... ein Telefon?

Haben wir, ja.

Ja? Und wo?

Da...

Dürfte ich... also... - Äh, ja, klar.

Hier ist das Telefon. Oder du kannst auch mein...

Entschuldigung, ich hab Sie gesiezt. Du...

- Steffi. - Steffi, ja.

Ich hab auch ein Handy. Du kannst auch das benutzen.

- Festnetz ist... Festnetz?

- Dann nimm das Festnetz. - Ich nehme das Festnetz.

Okay, Festnetz. Das... äh...

- Ich hab's. - Gut.

Festnetz... Danke für das...

(romantische Popmusik)

Kann man die Tür auch zumachen?

Nee, das geht nicht.

- Aber ich kann aufpassen. - Ganz sicher nicht.

Okay, aber dann halt dir die Ohren zu.

Okay.

Was möchtest du trinken?

Ähm... einen Sex on the Beach.

Oh...

Oder nein, lieber einen ordentlichen Orgasmus.

Du kleiner Racker.

- Danke. - Bitte.

Fuck.

Wie heißt denn du?

Sven.

- Und du? - Winnie.

Theo führt 3:0. Ich Sag's nur. Theo, du bist dran.

(Gurgellaute)

Keine Ahnung.

Don Johnson?

- Longboarden. - Ah, Longboarden.

Das hab ich mal an der Ostsee gemacht. Krass, richtig cool.

Hä?

Jetzt mach ich mal.

- Herrengedeck. - Wow.

4:0.

Und... Action.

Hier. Ich hab es euch aufgezeichnet.

Hänsel und Gretel'?

Ich hab's gemalt. Weil ihr mir nicht glaubt.

- So sah es aus. - Was?

Das Ding, was ich in der Nacht gesehen habe.

- Das ist 'ne Palme. - Ach, Quatsch.

Sieht aus wie ein Tintenfisch.

Genau. Jawohl, Tintenfisch.

Du düst ja auch langsam in Richtung Demenz, meine Gute.

Ich bin doch nicht dement!

Ist das nicht schön? Ist doch super hier, oder'?

Das ist Familie, das kann man nicht zerstören, Herr Klina.

Wie'? "Klina"?

Wie der Bauwichser?

Nee, ein ganz anderer Klina.

- Du traust dich hierher'? - Das war die Idee von...

Ich wollte doch nur, dass er uns kennenlernt.

Ja, der wird uns gleich mal kennenlernen!

Man kann sich doch vielleicht anfreunden und...

Mit so einem?

Man muss aufeinander zugehen, Manni.

Bescheuert, oder was?

Der vertreibt uns und du bringst ihn her'?

Ich habe euch einen Haufen Geld geboten für was Neues.

Seid ihr zu dumm, das zu nutzen, ist das euer Problem.

Wir wollen hierbleiben, du Vollhorst!

Du verschwendest deine Zeit. All das gehört mir!

Und ich kann damit machen, was ich will! verstanden?

Manni, nein!

Du Ekel. Glaubst du, mit Geld kann man alles machen?

Hast du auch deine Frau gekauft'?

- Pass auf, was du sagst! - Verpiss dich, Arschloch!

Ein guter Grund, alles abzureißen!

Sie machen's jetzt gerade aber auch nicht besser!

Verpiss dich, du Arschloch!

Ihr Arbeitslosen hockt hier rum!

- Hau ab! - Ihr Verlierer!

- Du Wichsen hau ab! - Herr Klina, bitte, Herr...

Drecksverräter. Jetzt werden hier andere Seiten aufgezogen.

Bist du bescheuert? Was hast du in dem Laden zu suchen?

Wann kommt der Räumungsbescheid?

Keine Ahnung.

Wenn ich dem Richter das Penthouse biete...

Wir setzen die Kinder zu Hause ab.

Ich fahre zur Nielseh, du machst den Richter klar.

„Ja! Dann ziehen wir das morgen durch.

Ich lass mich nicht von Hartz-IV-Atzen verarschen.

Winnie. Winnie!

Hör mir mal zu. Du musst auf Theo aufpassen. Okay?

Auf Theo aufpassen? Ich wollte zu 'ner Party.

Du gehst auf keine Party.

- Warum nicht? - Weil du ein Kind bist.

Hör zu, dann...

Dafür machen wir bald was Cooles zusammen. Okay?

- Wir gehen... - Wir gehen in den Zoo.

- Geh du in den Zoo, du Affe. - Oder Rummel. Bock auf Rummel?

Ach... August...

- Wir müssen zusammenarbeiten. - Du bist so scheiße.

- Winnie... - Lass es einfach.

Bis danno, ihr zwei.

Ich finde dich nicht scheiße.

- Aua, was soll der Scheiß'? - Keine halben Sachen mehr!

- Das ist ja Sprengstoff. - Richtig!

Und zwar der gute aus der DDR.

Granate,

C4,

Semtex...

Das packst du dem in den Keller.

Das kann ich nicht machen.

Da sind Kinder im Haus. Das ist 'ne Familie, wie wir.

Die wissen es nur noch nicht.

Das war keine Frage.

Das verstößt gegen unsere Prinzipien!

Entweder du machst das oder wir machen das.

(Keiler) Verstehste?

(spannungsvolle Musik)

(regelmäßiges Piepen)

Das ist scharf!

Winnie'?

- Was machst du da? - Geht dich gar nichts an!

Mann, das ist gefährlich. Komm bitte runter!

- Ich bleib hier oben! - Du kommst sofort runter!

- Verpiss dich! - Okay, ich komme hoch.

Ist eh alles scheiße. Scheißleben, Scheißtypen...

Mach keinen Scheiß, Winnie! Ich komme!

Scheiß-alles. - Ich hol dich da runter.

Nicht springen!

- Nicht springen! - Durchs Fenster, du Brain!

Okay.

Winnie, hör mir zu!

Hör mir... Oh, Scheiße...

Winnie, bleib, wo du bist. Ich komme jetzt zu dir!

Scheiße, was mache ich hier eigentlich? Du bist wahnsinnig.

Das Leben ist manchmal scheiße, du hast recht, aber hey...

Oh, mein Gott. Oh, ist das hoch. Scheiße.

Das ist noch lange kein Grund, sich hier runterzustürzen.

Bist du bescheuert? Ich will mich doch nicht umbringen.

- Ach so, was denn dann? - Ich bin angepisst!

Ich wollte auf 'ne Party und muss auf Theo aufpassen!

Ach so. Ach, ein Glück.

Partys. Ich liebe Partys, weißt du.

Ich liebe tanzen. Polonaise ist mein Lieblingstanz.

Hier geht's doch gar nicht ums Tanzen.

- Worum geht's denn dann'? - Um Keno.

Kaya ist auf jeden Fall da und wenn ich nicht hingehe,

krallt sie sich den, aber ich will den.

Okay.

- Hast du einen Plan? - Ja, denke schon.

Gehst du hin und redest mit dem Typen?

Ich kann den doch nicht einfach anlabern.

Du gehst hin, um nicht mit ihm zu reden?

Auf den stehen alle. Den kannst du nicht einfach anlabern.

Hör mal, aber nur, weil jede auf den steht,

heißt das nicht, dass er richtig für dich ist.

Winnie, ist er denn sensibel?

Hat er ein gutes Herz, Humor'? Kann er für dich sorgen?

Keine Ahnung. Es ist DIE Party!

Und ich bin hier eingesperrt und kann nicht weg.

Wann kommt dein Vater wieder?

Der bleibt wahrscheinlich eh die ganze Nacht weg.

Zwei Stunden.

Du gehst für zwei Stunden auf die Party. Ich bleibe hier.

- Im Ernst? - Ja, im Ernst.

Du musst darum kämpfen.

Wenn einem was wichtig ist, dann muss man darum kämpfen.

Dann lernst du die Lektion.

Du kannst mit ihm reden oder mit ihm hart chillen...

Oh, du bist der Beste.

Danke schön.

- Du wärst 'n cooler Vater. - Na ja... Ich weiß nicht...

Ah. Winnie! Okay. Zwei Stunden und keine Minute länger.

Okay.

Ah!

(Rolf) Lass uns bitte runtergehen, ja?

- Frau Nielsen. - Helen.

Danke, dass du dir Zeit nimmst.

Wie siehst du die Sache?

Ich würde es sofort machen.

Von mir aus müsste gar keine Zeit mehr verstreichen.

Wie fandst du das letzte Mal?

Toll. Also, heißt das jetzt „Ja?

- Kommt drauf an. - Worauf? Auf...

Auf ein offizielles Ja? Nein?

Wie, offiziell? Wovon redest du?

- Wovon redest du'? - Von uns.

Und du'?

Von dem Abriss, also dem Bauprojekt.

Ah, verstehe.

Denkst du, das biete ich jedem an'?

Die meisten kriegen nicht mal mein Geld, geschweige denn das!

Und...

He)'-

Lass uns den Bau machen.

(laute EIektro-Musik)

- Einen Wodka-Shot! - Wie alt bist du?

Ich bin 20!

VVOW!

Was ist das überhaupt mit diesem Keno?

Was heißt das überhaupt? Ist der Japaner?

Keno ist einfach nur 'ne Abkürzung für Kevin Norbert.

Der heißt Kevin Norbert?

Ja, Rolf Horst.

So.

- Hier, dein Messer. - Ich schenke es dir.

- Das geht nicht. - Ich würde mich freuen.

Echt? Danke.

Wie spät ist es denn? Winnie müsste längst hier sein.

Geh ran.

- Hallo? - Winnie?

Ich kann jetzt nicht sprechen!

Winnie, hörst du mich?

(Tuten)

- Clemens. - A/ter.

Ich hab's geklärt. Morgen früh geht's los.

Geht doch! Morgen wird da alles weggewichst!

Du bleibst jetzt im Auto.

Okay. Ich hab hier sowieso geiles Programm.

Kent)'.!

Kent)'.!

Warte!

- Die nervt. - Lass sie doch mal.

Hi, Keno.

Schön, dass du da bist.

Wir hatten gesagt, zwei Stunden. Hast du getrunken?

- Nein. Süß, Winnies Nanny ist da.

Musst du jetzt ins Bettchen'?

Du hast 'ne Nanny? Sieht aus wie 'ne Tranny!

Pass mal auf, Kevin Norbert, ich tranny dich gleich!

- Komm, Winnie, los. - Ich kann noch nicht gehen!

- Komm, rein da. - Ich kam nicht an ihn ran!

Ja, ja. Ich hol dir jetzt 'ne Cola.

Alles okay?

Mir ist schlecht.

Ich brauchte die Cola ganz dringend mal für meine...

meine Tochter.

20 Euro.

Die kostet im Supermarkt zwei Euro.

- Bin ich 'n Supermarkt? - Bin ich 'n Vollidiot?

(Kaya) Winnie!

Musst du hinten sitzen, du Baby? Wo ist dein Kindersitz?

Winnie, was wird das'?

Okay, verstanden.

Winnie!

Ah! Ist alles okay bei dir'?

(dynamische Musik)

Winnie! Halt den Wagen an!

(lautes Hupen)

(Reifen quietschen)

Winnie, halt den Wagen an!

Vorsicht!

(mit verzerrter Stimme) Scheiße!

Oh, Scheiße!

Winnie! Theo! Hey, seid ihr okay'?

Der Arzt sagt, Sie können Ihre Tochter mitnehmen,

aber Sie müssen hier unterschreiben.

Ich bin der Vater.

Na, dann eben Sie.

(Clemens) Bitte schön.

Warum bist du zu der Party'? Ich hab das doch verboten!

- Ich hab's ihr erlaubt. - Bitte?

Nein, das stimmt nicht. Ich bin einfach abgehauen.

Dann ist uns ein Wildschwein vors Auto gelaufen.

- Mitten in Berlin? - Ja, unglaublich.

Ab ins Auto.

Steigt in das verdammte Auto!

Meine Kinder machen ihre Nannys kaputt, nicht andersrum.

Der Einzige, der alles kaputt macht, sind Sie.

Wer hat sie zur Party gelassen?

- Ich. -„Ja, Sie.

Ja, weil sie verliebt ist.

- Weil sie was? - Ihre Tochter ist verliebt!

Woher wollen Sie denn das wissen?

Weil sie's mir erzählt hat.

Warum reden Ihre Kinder nicht mit Ihnen?

Weil Sie sich 'nen Scheiß für sie interessieren

und ständig arbeiten und nie zu Hause sind.

Egal, wo Sie auftauchen, machen Sie alles kaputt.

Und Menschen verlieren das Wichtigste!

Ich mache überhaupt nichts kaputt,

sondern gebe anderen Menschen neue Perspektiven!

Und der Einzige, der alles verloren hat, das bin wohl ich!

Meine Familie und meine Frau.

Sie haben nicht alles verloren, Sie haben zwei tolle Kinder!

Kommen Sie doch mal runter von Ihrem Egotrip!

Sie sind gefeuert. Ich melde das Ihrer Agentur.

Welcher Agentur denn'? Ich bin doch nicht mal Nanny.

Sie haben einfach den Erstbesten eingestellt,

um Ihre Kinder von der Backe zu haben.

Hier...

- Na klar. - Nehmen Sie das und das.

Das wird wohl genug sein für 'ne ungelernte Kraft.

Jetzt verpissen Sie sich aus unserem Leben.

Genießen Sie die letzte Nacht in Ihrem Loch,

bevor ich die ganze Kacke abreiße!

Wissen Sie, Warum ich neulich zu Ihnen gekommen bin'?

- Warum? - Darum!

(traurige Klaviermusik)

(Song: "Salvation" von Gabrielle Aplin)

(spannende Musik)

Hey! Guten Morgen, ihr zwei! Will jemand 'nen Pancake?

Ich hab Pancakes gemacht.

Bitte schön, bitte schön.

Und ich habe eine Überraschung:

Ich hab mir gedacht, wir machen nachher zusammen einen Ausflug.

- Mit Rolf'? - Nein.

Äh... Ich musste Rolf entlassen, aber...

Wir wollen Rolf aber behalten.

Clemens, du hast gesagt: Die Nanny bleibt.

Das ist richtig, das hab ich gesagt,

aber wir brauchen keine Nanny mehr.

Ich werde mich ab jetzt um euch kümmern, ich bin für euch da.

Ich schließe nur noch das Fischerkiez-Projekt ab...

- Du zerstörst sein Zuhause! - Welches Zuhause denn?

Wie die uns behandelt haben! Ich mach das für uns.

- Du machst das für dich! - Nein, für uns.

- Lass uns da raus. - Wollen wir drüber reden?

Nein.

Okay.

Ich bin in drei Stunden wieder da. Dann fahren wir weg.

Als Familie.

- Ich liebe euch. - Tust du nicht.

Du liebst nur deine Arbeit.

- Ich liebe euch. - Komm, geh.

Hey, Buddy.

In drei Stunden.

Was machen wir denn jetzt?

Ich hab 'ne Idee.

- Und? - Okay, ich hab's gleich.

(dramatische Musik)

(Klingeltöne)

Scheiße, jetzt hat dein Bauwichser es geschafft.

Nein. Wir geben das hier nicht kampflos auf.

Wir müssen standhaft bleiben!

Sag dem mal, dass der in seinem Schloss auf Sprengstoff sitzt.

Baut mit mir die Barrikade auf. Ich hab das im Griff, wirklich!

Das hier ist die Gewinnerseite.

Halt, halt, halt.

- Wir müssen durch. - Mach die Flocke.

Was habt ihr nicht verstanden?

Scheiße. - Los, ab!

Die müssen alle weg da. Sofort.

Rolf!

- Was macht ihr hier? - Wir helfen dir!

Das ist viel zu gefährlich.

- Die reißen gleich alles ab. - Du sagtest, man muss kämpfen.

Showtime.

What the fuck? Was ist das?

Alles unter Kontrolle.

I Iove it. What a view!

Das Filetstück.

- Ihr müsst jetzt gehen. - Wir bleiben!

(Sprechchor) Wir bleiben hier! Wir bleiben hier!

Rolf! Rolf!

(schnelle Popmusik)

Abriss-Stopp! Abriss-Stopp!

Abriss-Stopp!

Was stehen Sie darum? Machen Sie jetzt was!

Abriss-Stopp!

Wir bleiben hier! Wir bleiben hier!

Wir bleiben hier! Wir bleiben hier!

Wir bleiben hier! Wir bleiben hier!

(Geschrei, Polizeisirenen)

(stumme Szene)

(Lärm verklingt)

(leise, besinnliche Musik)

(Theo)

(stumme Szene)

(besinnliche Musik geht weiter)

(Musik endet)

Kinder, das ist zu gefährlich, ihr müsst hier weg.

Nein, wir bleiben.

- Wir helfen Rolf. - Hey, Klina!

Da ist die Sacknaht! Du nimmst uns unsere Heimat?

Komm her, du Arschgesicht!

(schnelles Piepen)

Mein Auto.

(August) Clemens!

Lasst mich durch! Clemens! Guck mich an.

Unterschreib jetzt, wir haben darauf hingearbeitet.

Bitte.

Alle abführen! Ich will keinen mehr sehen!

Brechen Sie ab. - Sie brechen nicht ab.

Brechen Sie ab! - Nein!

(er schreit)

Das ist der größte Fehler deines Lebens!

Nee, der größte Fehler deines Lebens sind diese Kinder!

Das war der größte Fehler!

Rückzug!

Ich hab's gewusst. Sie sind einer von uns!

Danke.

Danke!

Ich hab's euch doch gesagt!

Wenn ich nah genug an ihm dran bin, dreh ich ihn um!

Tut mir Ieid. Es tut mir Ieid.

Endlich hast du mal was richtig gemacht.

Da hat sie recht. Papa.

(gefühlvolle Musik)

(Clemens) In jedem Leben gibt es einen Punkt,

an dem du dich entscheiden musst:

zwischen dem, was du brauchst' und dem, was du willst.

Und wenn du Glück hast,

dann findest du den Menschen, der dich rettet

und alles ändert.

Ich brauche eure Unterstützung,

ihr müsst euch um die Blumen kümmern.

Ihr müsst sie gießen, nach Sonnenuntergang.

Und macht die Klappe zu am Abend.

Und guckt auch nach der Dachrinne.

Wenn die bei dem ganzen Laub verstopft,

läuft das Wasser in den Hof, der läuft voll.

Der Wagen schwimmt weg und dann ist Ende.

Wenn was ist, kein Problem, ruft an.

Kann ich mich auf euch verlassen?

- Och! Natürlich!

Das wird schön.

Wir machen das, Rolf.

Viel Spaß im Urlaub.

(Rolf) Tschüss!

Ich war noch nie im Urlaub.

- Doch, mit mir. - Wo war ich denn da?

-„Ja, du warst mit. - Sagt wer'?

Papa, du nervst.

Wer macht die Theke und wer Service?

- Ich mache beides. - Dann bitte ein Bier.

(Song: "Hold Back the River" von James Bay)

So, sind alle da?

- Winnie? - Ja.

- Theo? -.Ja.

- Sven'? - Ja, hier.

- Clemens'? - Ich stehe direkt vor dir.

Dann los. Wo ist eigentlich Steffi'?

(Steffi) Hier.

(Rolf) Theo, auf 'ner Seefahrt lauern überall Gefahren:

Wasser, Wellen, Wind, Ungeheuer, Tripper...

Was man sich als Matrose in den Hafen alles einfangen kann!

(Clemens) Hör auf, so 'ne Scheiße zu erzählen.

(Rolf) “Scheiße" sagt man nicht.

-(Theo) Ich weiß, was das ist. -(Clemens) Und was ist Tripper?

(Theo) Jedenfalls holt man sich das beim Bumsen.

("Hold Back the River" läuft weiter)

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.