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Schweiz.
Er ist da.
Die Herren sehen aus wie Leute von Bildung und Geschmack.
Ich habe hier einige rare alte Erstausgaben.
Er bel�stigt uns nicht. Seine B�cher interessieren mich.
Helles Bier.
Hier sind die gesammelten Werke von Wilhelm Shakespeare,
einem urdeutschen Schriftsteller.
Heil Hitler.
Wir brechen heute Nacht auf. Befehl aus Berlin.
Dr. Tobel muss vor Morgengrauen �ber die Grenze sein.
Aber wir haben Befehl, nicht in sein Haus einzubrechen.
Er versteckt sich dort. War seit Wochen nicht drau�en.
Der F�hrer will zurzeit keinen �rger mit der Schweiz.
Wir m�ssen sehr vorsichtig sein.
Wenn wir nicht einbrechen k�nnen und er nicht herauskommt?
Wenn der F�hrer etwas so ben�tigt wie das Tobel-Bombenzielger�t,
gibt es immer einen Weg.
Dr. Tobel ist an meinen Fachb�chern interessiert.
Er hat meine falschen Papiere gesehen und glaubt, ich komme aus Luzern.
Nein, meine Herren. Der Preis ist viel zu niedrig.
Ich kann unm�glich so ein rares Buch zu diesem Preis verkaufen.
Ich werde Dr. Tobel dazu bringen, meinen Laden zu besuchen.
Er liegt an der Allee.
Sie interessieren sich f�r dieses Buch?
Eine seltene alte Sammlung von Bismarck-Briefen.
Eine letzte Warnung.
Ich habe gerade Nachricht aus Berlin erhalten.
Der englische Spionj�ger will uns Dr. Tobel vor der Nase wegschnappen.
Sie schicken einen dummen, st�mperhaften Amateurdetektiv.
Er hei�t Holms oder Homs oder irgendsowas L�cherliches.
Er wird niemals lebend aus der Schweiz herauskommen.
Schnell jetzt. Lassen Sie mich hier rauswerfen
und achten Sie auf mein Signal von Dr. Tobels Fenster.
Meine Herren, Sie haben versprochen, eins der B�cher zu kaufen!
- Ich sagte nein. - H�ren Sie auf uns zu bel�stigen.
Die Preise sind doch nicht hoch.
Franz�sisch, Englisch, wie ich diese Sprachen hasse.
Beruhigen Sie sich, lieber Braun. Bald gibt es nur noch eine Sprache.
Guten Abend, Dr. Tobel.
Ich habe hier einige interessante wissenschaftliche B�cher.
Ich dachte, Sie w�rden sie gern sehen.
Bitte, kommen Sie rein.
Er betritt das Haus. Hol den Wagen, lass den Motor laufen. Ich komme nach.
Herr X wird das Bombenzielger�t beim F�hrer haben,
w�hrend dieser Holmes noch beim Tee sitzt.
Was tun Sie?
Tut mir leid. Seit Monaten wird jede meiner Bewegungen �berwacht.
Ich bin kein Feigling, Mr. Holmes.
Die werden Sie nicht mehr beobachten.
Heute Nacht wollen sie Sie mit Gewalt �ber die deutsche Grenze bringen.
Warum warten wir dann hier und tun nichts, wie M�use in der Falle?
Beruhigen Sie sich, mein lieber Dr. Tobel.
Wir entkommen nicht nur ihrer Falle, sondern nehmen auch den K�se mit.
Aber wie?
Die vier Teile Ihres Bombenzielger�ts passen in diese schweren W�lzer.
Ich gebe zu, dass mich der Gedanke schmerzt,
eine Gesamtausgabe von Charles Dickens auszuweiden.
Aber Sie k�nnen mich nicht in einem hohlen Buch verstecken.
Guter Mann, schade, dass mein guter Freund Watson nicht hier ist,
um Ihnen zu sagen, dass meine Vorbereitungen nie nachl�ssig sind.
- Stephan, Erich! - Warum rufen Sie meine Diener?
Ihre Diener, ja, aber heute Nacht spielen sie andere Rollen.
Darf ich vorstellen: Dr. Tobel und unser alter Freund, der Buchh�ndler.
- Holmes, wie simpel! - Das Offensichtliche ist immer simpel.
Schnell jetzt. Wir m�ssen aufbrechen. Stephan, der Rucksack!
Stephan und Eric erweisen sich als ausgezeichnete Lockv�gel.
Und die Gestapo wurde get�uscht?
Vollst�ndig.
Die Diener f�hren sie in die n�chste Stra�e.
Aber was wird mit Stephan und Eric passieren?
Nichts, keine Sorge. Ich habe mich darum gek�mmert.
Der Weg ist frei. Kommen Sie, schnell.
Sie wollen das Auto der Nazis nehmen?
Man muss sich dem anpassen, was einem zur Verf�gung steht.
Und die haben Ihnen geglaubt, dass Sie ein harmloser Buchh�ndler sind?
Ja, ich war immer �berzeugt, dass eine klassische Bildung n�tzlich ist.
Aber wie kommen wir �ber die Grenze und durch Frankreich?
Das brauchen wir nicht.
Ein Flugzeug der Royal Air Force erwartet uns an einem geheimen Ort.
Wie lang noch bis wir in London ankommen?
Nur noch ein paar Minuten. Wir �berfliegen gerade Dover.
Danke.
Sie m�ssen sich noch an unsere Londoner Verdunkelungen gew�hnen.
Dr. Watson ist ein sehr unordentlicher Bursche.
Und was, was machen wir mit denen hier?
Ein Problem von h�chst elementarer Natur, lieber Dr. Tobel.
Sie werden sie doch nicht hier behalten?
Ich war immer ein Verfechter der Theorie
von Edgar Allan Poe, dem amerikanischen Schriftsteller,
dass man am besten etwas da versteckt, wo jeder es sehen kann.
Ja, aber...
Sie erinnern sich zweifellos an Poes "Der entwendete Brief".
Der n�mliche Brief war die ganze Zeit offen zu sehen.
H�nde hoch, meine Herren.
Scotland Yard, schnell.
Ach du meine G�te.
Guten Abend, Mrs. Hudson.
- Ach, das ist ja Mr. Holmes. - Holmes!
Hallo, Watson, alter Junge, es ist gut Sie wiederzusehen.
Telefon.
Wen wollen Sie?
Oh ja, Sie sind Scotland Yard. Es gab da einen kleinen Fehler.
Kein Grund w�tend zu werden. Wir machen alle mal Fehler.
Was? Wenn nicht, w�ren Sie arbeitslos.
Dr. Tobel, dies ist mein Freund und Partner
und, wie Sie bemerkt haben, mein Wachhund, Dr. Watson.
Sehr erfreut.
Dr. Tobel und ich sind heute Abend von Z�rich hergeflogen.
Sie k�nnen das Ding jetzt wegpacken, Watson.
Der Dr. Tobel, der 1939 die h�chste Auszeichnung f�r Physik erhielt?
Mein lieber Watson, es gibt nur einen Dr. Tobel.
Ohne Mr. Holmes g�be es wohl gar keinen Dr. Tobel mehr.
Aber ich dachte, Sie leben in Amerika, Sir.
Ich habe die letzten beiden Jahre in der Schweiz gearbeitet.
- Und Holmes hat Sie rausgeholt? - Gerade noch rechtzeitig.
Es gab nichts, was er �bersehen h�tte.
Jeder Fall war vorhergesehen und eingeplant.
Es war au�erordentlich.
Danke, Doktor. Das Problem war nicht uninteressant.
Kann ich etwas tun, Mr. Holmes?
Nein danke, Mrs. Hudson. Sie k�nnen jetzt zu Bett gehen.
Er hat mich ganz sch�n erschreckt, in diesem Aufzug. Gute Nacht, Sir.
Sie hat recht. Sie k�nnen mir meine falschen Schl�sse nicht vorwerfen.
Er sah aus wie ein heruntergekommener Musiker.
Holmes, warum haben Sie Ihre Fiedel nicht mitgenommen?
Dieses Verkleiden hat mir nie gefallen.
Es war n�tig, ganz bestimmt. Die Gestapo war uns auf den Fersen.
Wirklich?
Hier ist Sherlock Holmes. Ich m�chte mit Sir Reginald Bailey sprechen.
Reginald Bailey? Der Rugby f�r Blackheath gespielt hat?
Ja, Watson.
Hallo, Sir Reginald? Holmes hier.
Ja, aus der Baker Street. Ich habe Dr. Tobel bei mir.
Vielen Dank.
Sehr gut, dann treffe ich Sie in einer halben Stunde.
Wir m�ssen uns beeilen.
Ich werde mit Sir Reginald den Test f�r Morgen fr�h anberaumen.
Es sollten nur Kabinettsminister und Luftfahrtexperten anwesend sind.
Nat�rlich. Watson, ich �bergebe Ihnen Dr. Tobel.
Geben Sie ihm ein Beruhigungsmittel.
Das war eine anstrengende Sache, und er hat einen langen Tag vor sich.
Sicher, Holmes, nat�rlich. Er kann in meinem Zimmer schlafen.
Ich halte Wache, bis Sie zur�ckkehren.
Danke.
Es ist nicht n�tig, mich zu bewachen. Ich bin jetzt sicher.
Sicher, Dr. Tobel? Darauf w�rde ich mich nicht eine Sekunde verlassen.
Aber Mr. Holmes...
Es h�ngt viel von Ihrer Sicherheit ab. Der Feind wei� das so gut wie wir.
Gute Nacht.
- Bleiben Sie wachsam, Watson. - Ja, Sir, nat�rlich.
Ein paar von denen, und Sie verschlafen einen Bombenangriff.
Danke.
Sie sollten sich gleich ausziehen, sonst schlafen Sie noch dabei ein.
Ich setze mich hierher und halte die Augen offen.
Wenn Sie unruhig werden, rufen Sie einfach.
- Gute Nacht, Doktor. - Gute Nacht, Doktor.
Komisch, dass wir beide gleichzeitig das Gleiche gesagt haben.
- Gute Nacht, Doktor. - Gute Nacht, Doktor.
Unordentlicher Kerl, Holmes.
Hallo?
Ja, bin gerade vor etwa einer Stunde angekommen.
Es ist sehr wichtig, dass ich dich sofort treffe.
Nein, nein. Ich kann jetzt nicht erkl�ren.
Es ist jetzt null Uhr f�nf. Ich breche sofort auf.
Auf Wiedersehen.
Holmes, ich muss Ihnen nicht sagen, wie viel uns das bedeutet.
Nach der Vorf�hrung werden wir mehr �ber das Ger�t wissen, Sir Reginald.
Uns war der Wert des Tobel-Ger�ts schon immer klar, genau wie den Nazis.
Jedoch.
Wenn Sie Dr. Tobel unter den Schutz von Scotland Yard stellen wollen...
Nein, das wird nicht n�tig sein.
Ich werde Dr. Tobel pers�nlich zu Ihren Abgesandten bringen.
Rechtzeitig zur Vorf�hrung auf der Salisbury-Ebene.
Danke.
Gute Nacht, Sir Reginald. Gute Nacht, Mr. Holmes.
Charlotte Eberli, Wohnung B.
In Ordnung. Hol den Wagen. Ich warte hier, bis er herauskommt.
Ist das, was die Amerikaner "kritzeln" nennen?
Es ist ernster, als du dir vorstellen kannst, Charlotte.
Gut.
- Noch Kaffee? - Nein, danke, Liebling.
Ich muss zur�ck, bevor sie mich vermissen.
Wir waren so lange getrennt.
Ich k�nnte es nicht ertragen, wenn uns wieder etwas trennt.
Ich m�chte mit dir arbeiten und jede Minute wissen, wo du bist.
Wenn du die Details meiner Mission in London nur kennst,
ist das schon Dein Todesurteil.
Wenn du wirklich in Gefahr bist, m�chte ich sie teilen.
Eine Sache kannst du tun.
Bewache diesen Umschlag.
Wenn mir etwas zust��t, sorge daf�r, dass er zu Sherlock Holmes gelangt.
- Mr. Sherlock Holmes. - Ja.
Ich bete, dass ich ihn nie �bergeben muss.
Hilfe!
Er ist entkommen.
- Alles in Ordnung, Sir? - Ich, ich glaube schon.
Muss ein R�uber gewesen sein.
Ja, seit den Verdunkelungen sind sie eine echte Plage geworden.
Ich glaube, Sie kommen lieber mit mir und lassen das behandeln.
- Danke. - St�tzen Sie sich auf meinen Arm.
Watson! Watson, wachen Sie auf!
- Wo ist Tobel? - Er, er, er ist dort.
Nein, ist er nicht. Er ist weg.
Unm�glich. Er schl�ft in meinem Bett. Ich war die ganze Zeit hier.
Wenn ihm etwas passiert ist...
Tobel, alles in Ordnung?
- Ach, es ist nichts. - Setzen Sie sich da hin.
Lassen Sie mich das ansehen.
Halb so schlimm. Wer hat Sie verarztet? Der Polizeiarzt?
Ja.
- Sie wurden wohl angegriffen? - Offensichtlich, mein lieber Watson.
Dr. Tobel, verd�chtigen Sie die Frau, die Falle gestellt zu haben?
Frau. Welche Frau?
Blond, f�nf Fu� sechs, volle Lippen, sehr anh�nglich.
- Ach, tats�chlich? - Sie kennen Sie schon lange.
Sie wurden angegriffen, nachdem Sie ihre Wohnung verlie�en.
Holmes, woher wissen Sie das?
Das Puder an Ihrem Mantel verr�t ihre Gr��e und ihre Zuneigung.
Sie haben sie umarmt, bevor Sie gingen.
F�r das geschulte Auge ist das alles sichtbar, Watson.
Warum kann er nicht auf dem Hinweg angegriffen worden sein?
Die Spur des Schlages hat etwas Puder abgewischt.
W�re der Angriff zuerst gewesen, w�re das Puder nicht verwischt.
- Die vollen Lippen haben Sie geraten. - Ich rate nie, Watson.
Sie haben den Lippenstift vom Gesicht abgewischt.
Mit dem Taschentuch in Ihrer Hand.
Soviel Lippenstift kann nicht von d�nnen Lippen stammen.
Und das blonde Haar?
Meine G�te.
Mr. Holmes, ich bin froh, dass Sie auf meiner Seite sind.
Dann werden Sie meinen Anweisungen folgen und nicht mehr verschwinden,
w�hrend Ihr Leibw�chter seine Wache verschl�ft.
Es wird nicht wieder vorkommen, Holmes.
- Ich muss am Feuer eingenickt sein. - Schon gut.
K�nnen Sie Ihren Angreifer beschreiben?
Ich habe ihn nie gesehen.
Eine gro�e Gestalt kam in der Dunkelheit auf mich zu.
Ich f�hlte einen bet�ubenden Schlag auf meinen Kopf
und sofort legten sich Finger um meinen Hals.
Aber etwas m�ssen Sie bemerkt haben. Denken Sie nach, Mann!
Etwas scheinbar Unbedeutendes kann sehr bedeutsam sein.
Warten Sie. Moment mal. Da war etwas.
Lange Finger wie Stahl an meinem Hals.
Und dann...
dann ein Geruch, ein schwerer, drogenartiger Geruch.
- Eine Droge? Opium? - Das ist es. Ich bin mir sicher.
Ich schlage vor, wir g�nnen uns einen Rest guter Nachtruhe.
Denken Sie daran: Der Test findet morgen auf der Salisbury-Ebene statt.
Dr. Tobels Vorrichtung basiert auf drei Sonarstrahlen. Richtig?
Das scheint so zu sein.
Da ist er.
Wir sind jetzt auf Kurs, Sir.
Nun, meine Herren?
Diese Ladung w�rde jedes Schiff der Welt versenken.
Wir m�ssen in Betracht ziehen,
dass der Pilot gut ist und es ein Gl�ckstreffer war.
Ich w�rde gern einen weiteren Versuch sehen.
Ich auch.
Sie m�chten, dass Sie es noch mal versuchen, Sir.
Er kommt jetzt in Position, Sir.
Wir sind jetzt auf Kurs, Sir.
Nun meine Herren, was halten Sie nun von dem Ger�t?
Sie ist erstaunlich.
Wird das Luftbombardement revolutionieren.
Inspektor Lestrade.
Ja, Sir Reginald?
Ich hoffe Scotland Yard hat alle Vorkehrungen getroffen,
um Dr. Tobel und seine Ger�tschaften zu sch�tzen.
Zwei Beamte in Zivil fahren in seinem Wagen, Sir,
und vier weitere folgen in einem anderen.
Gut. Er kommt in mein B�ro in Whitehall, sobald er gelandet ist.
Fahren wir, meine Herren?
Hier ist er, meine Herren.
Meinen Gl�ckwunsch, Sir.
- Das war ausgezeichnet. - Erstaunliche Vorstellung.
Das war �berragend, Dr. Tobel. �berragend.
Ich bin froh, dass wir so ideale Voraussetzungen f�r den Test hatten.
Ich h�tte es nicht geglaubt, wenn ich es nicht gesehen h�tte.
Wir haben viel mitgemacht, Holmes. Gottseidank ist er jetzt sicher.
Sie haben Ihren Apparat mitgebracht?
Nein, Sir Reginald. Das habe ich nicht.
Aber warum nicht?
Er muss in den sichersten Tresor, bis wir mit der Herstellung beginnen.
Ich habe mir selbst ein kleines B�ro eingerichtet.
Ich habe vor, die Herstellung selbst zu beaufsichtigen.
Aber Sie... Sie haben ihn unserer Regierung angeboten.
Alles was Mr. Holmes getan hat, hat er in Anbetracht dessen getan.
Ich biete ihn immer noch Ihrer Regierung an,
aber niemand sonst wird seine Geheimnisse erfahren.
Ich habe einen Plan entworfen, um meine Erfindung zu sch�tzen,
der so komplex ist wie das Bombenzielger�t selbst.
- Wenn Sie glauben... - Bitte.
Ich werde meine Meinung nicht �ndern, Sir Reginald.
Ich nehme die Sache selbst in die Hand.
Was genau haben Sie vor, Dr. Tobel?
Es tut mir leid.
Ich kann zu diesem Zeitpunkt
die Details meines Plans nicht enth�llen.
Halten Sie das f�r klug?
Ich bedaure, meine Herren.
Ich kann meine Entscheidung nicht revidieren.
Ich werde unabh�ngig arbeiten.
K�nnen Sie ihn nicht �berzeugen, Holmes?
Aber angenommen Ihnen
st��t etwas zu, Dr. Tobel.
Sie wissen es gab bereits
einen Anschlag auf Ihr Leben.
Und wenn Holmes Vermutungen richtig sind?
Still, Watson.
Es hat keinen Sinn, das zu diskutieren, meine Herren.
Meine Entscheidung steht fest.
Scotland Yard wird Ihre
Bewachung verdoppeln, Doktor.
Wir werden sie sogar vervierfachen.
Das ist genau das, was ich nicht w�nsche, Inspektor.
Das w�rde nur Aufmerksamkeit auf
meine Aktivit�ten lenken.
Guten Tag, meine Herren.
Ich werde ihn trotzdem von meinen M�nnern beobachten lassen.
Nein, nein. Warten Sie, Lestrade. Wir d�rfen Dr. Tobel nicht ver�rgern.
Wir m�ssen daran denken, dass er als B�rger der Schweiz
in keiner Weise verpflichtet ist uns seine Erfindung zu geben.
Wir m�ssen tun was er verlangt. Stimmen Sie nicht zu, Holmes?
Doch, sicher, Sir Reginald.
Ich geh�rte nicht zur Regierung und plane, am Fall dranzubleiben.
Gut, gut.
Wenn es Inspektor Lestrade nichts ausmacht?
�berhaupt nicht, Mr. Holmes. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.
Danke.
Die k�nnen Sie jetzt wegpacken, Lestrade.
Frederic Hoffner, Pr�zisionswerkzeuge.
Dies vertraue ich Ihnen an, weil Sie Schweizer sind
und weil ich keinen Zweifel an Ihren F�higkeiten habe.
Ich f�hle mich geehrt, Dr. Tobel.
Der Mechanismus besteht aus vier Teilen, die einander bedingen.
Sie haben die anderen drei bereits abgeliefert?
Ja. Die vier Wissenschaftler sind nur mir bekannt.
Sie kennen nicht einmal untereinander ihre Namen.
Ich glaube, ich verstehe.
Es wird mir leicht fallen, das mir zugeordnete Teilst�ck
in jeder gew�nschten Menge zu reproduzieren.
Ich wusste ich kann mich auf Sie verlassen.
Ich melde mich bei Ihnen, sobald ich meine Vorkehrungen getroffen habe.
Nein, nein. Die Hintert�r bitte, Professor Hoffner.
Au revoir.
Hallo?
Ja, Lestrade.
In Ordnung.
- Was gibt es, Holmes? - Genau wie ich bef�rchtet habe.
Lestrades Leute melden, dass Tobel vermisst wird.
Vermisst!
Ja, das habe ich bef�rchtet.
Wie lange wird er vermisst?
Im Grunde, seit er gestern Ihr B�ro verlassen hat.
H�tte er uns nur die Adresse gegeben, h�tte uns das viel Zeit gespart.
Leer. Das Bombenzielger�t ist weg.
Ich hatte nicht erwartet, sie hier zu finden, Sir Reginald.
Sch�ner Schlamassel.
Wenn Sie es vorhergesehen haben, warum haben Sie es nicht verhindert?
Sie k�nnen sich auf Holmes verlassen!
Tobel weg, wer wei� wohin.
Geschieht mir recht, wenn ich auf seine halbgaren Ideen h�re.
Lestrades Leute wegschicken, und ihn hier unbewacht lassen.
Wenn Dr. Tobel etwas passiert,
wenn Deutschland die Erfindung bekommt, ist das f�r England eine Katastrophe.
Geschenkpapier. Er hat seine Weihnachtseink�ufe aber fr�h erledigt.
Ja, seltsam.
Bemerken Sie etwas, Holmes?
Duft. Parfum.
Ja. Es fiel mir auf, als wir hereinkamen.
Clair de Lune. Ein seltenerer Duft und sehr teuer.
- Wieder diese Frau. - Ohne Zweifel.
Geben Sie mir Inspektor Lestrade. Sherlock Holmes am Apparat.
Holmes ist also am Ende. Jetzt ruft er schon um Hilfe.
Von wegen um Hilfe rufen! Er f�ngt doch gerade erst an.
Lestrade? Hier ist Holmes.
Verfolgen Sie einen Anruf von meinem Privatanschluss zur�ck,
der gegen null Uhr gef�hrt wurde, als Dr. Tobel in London ankam.
Am Ende, wie, Sir Reginald?
Ja, Lestrade?
Einen Moment.
Charlotte Eberli. St. George's Street 34. Wohnung B.
Ausgezeichnet, Lestrade. Danke.
- Wo ist Dr. Tobel? - Das kann ich Ihnen nicht sagen.
- Sie wollen es mir nicht sagen? - Ich wei� es nicht.
Wie viele Weihnachtspakete haben Sie ihm gebracht, Miss Eberli?
F�nf.
Er hat sein Bombenzielger�t aufgeteilt und in die Pakete gepackt.
Ist das richtig?
Entschuldigen Sie mich.
Hallo?
Ja.
Hier ist Miss Eberli.
Jemand muss es gestohlen haben.
Auf der Umgehung von Richmond?
Ja, ich sorge daf�r, dass es entfernt wird.
Ja. Sofort.
Nun kann ich offen mit Ihnen sein, Mr. Holmes.
Dr. Tobel ist verschwunden.
Man hat mein Auto verunfallt auf der Richmond-Umgehung gefunden.
Ich habe es ihm gestern Abend geliehen.
Zu welchem Zweck, Miss Eberli?
Das wollte er mir nicht erz�hlen,
aber er sagte, dass wenn ihm etwas passieren sollte,
ich Ihnen dies geben sollte.
Holmes! Dann muss er es erwartet haben.
Ja.
Dieser Umschlag wurde ge�ffnet und wieder zugeklebt.
Aber das ist unm�glich. Er hat meine H�nde nie verlassen.
"So trifft man sich wieder, Mr. Holmes!"
Was?
Aber das ist nicht die Nachricht. Es ist nicht mal das gleiche Papier.
Ich habe Dr. Tobel kleine Figuren zeichnen sehen.
Was f�r eine Art Figuren?
Nun, sie sahen aus wie kleine tanzende M�nnchen.
Tanzende M�nnchen? Das ist seltsam.
Wer war in dieser Wohnung, seit Tobel Ihnen den Umschlag gegeben hat?
Niemand. Ich hatte keine Besucher.
Denken Sie nach! Ein Hausierer vielleicht?
Nein. Da war nur dieser eine, f�r ein paar Minuten.
Und das war?
Ein Handwerker. Er kam, um den Lichtschalter zu reparieren.
- Er h�tte unm�glich... - Haben Sie nach ihm geschickt?
Nein. Meine Lampen gingen aus, und kurz danach klopfte er an der T�r
und sagte, der Portier h�tte ihn raufgeschickt.
Dort hat er gearbeitet.
Aber er war nicht l�nger als f�nf Minuten allein im Zimmer,
und er hat das Licht repariert. Es ging wieder an.
Am Schalter wurde nichts gemacht.
Die Farbe bedeckt noch immer die Schraubenk�pfe.
Er hat einfach den Hauptschalter im Keller umgelegt,
so getan, als arbeite er an diesem,
und kurz danach hat ein Komplize den Hauptschalter wieder umgelegt.
- Aber in diesen paar Minuten... - Haben Sie sein Gesicht gesehen?
Nein, nur kurz. Er hielt sein Gesicht stets abgewandt.
- Aber es war ein gro�er Mann? - Ja, er war gro�.
Seine Augen, mit schweren Liedern, ein d�nner Film �ber der Pupille.
Jetzt erinnere ich mich. Seine Augen waren wie die einer Schlange.
Dr. Tobel ist in der Gewalt von einem Meister des Verbrechens.
Kommen Sie, Watson. Wir d�rfen keine Zeit verlieren.
Auf Wiedersehen, Miss Eberli.
Auf Wiedersehen, Miss Eberli.
Ich verstehe nicht, warum ich nicht mit Ihnen kommen darf.
Sie haben Ihre eigene Aufgabe, Watson.
Ja, einen versiegelten Umschlag Inspektor Lestrade zu bringen,
w�hrend Sie Soho durchsuchen...
Ich werde nicht nach ihm suchen, sondern ihm erlauben, mich zu finden.
Verkleidet als m�rderischer Inder, der fr�her f�r ihn arbeitete,
und der noch im Gef�ngnis ist.
Ja, aber nach all diesen Jahren.
Vertun Sie sich nicht, Watson.
Dies ist kein Geistes-Duell mit einem brutalen Gestapo-M�rder.
Dies ist unser gr��tes Problem.
England ist der Einsatz
und unser Gegner ist
Professor Moriarty.
Sie m�ssen ihn bezwingen.
Wenn er erst hinter Gittern ist, nenne ich dieses Abenteuer
"Moriartys Ende".
Ein ausgezeichneter Titel, Watson,
aber wir m�ssen daf�r sorgen, dass es nicht Moriarty ist,
der am Ende die Geschichte schreibt.
Ram Singh?
Ram Singh?
Wer kennen Ram Singh?
Ich, du verdammte Hafenratte. Warst im Knast, isses nich so?
Woher du wissen?
Ich hab von dem Schuft geh�rt,
der sich davon gemacht hat und dich mit der Sache sitzen lie�.
Du wei�t, wen ich meine, Kumpel.
Ich wei�. Ich muss ihn umbringen.
W�r es dir zehn Pfund wert?
Du wei�t wo er wohnen?
F�r zehn Pfund wei� ich es.
Ich hab nur zwei.
Wiedersehen, Kumpel.
F�nf.
Zehn Pfund oder nichts, du l�gnerischer Heide.
Du dreckiger...
Das ist nicht viel verlangt f�r das, was Du wissen willst.
Du gut handeln.
Das ist es.
Nun?
Du kennst Angel's Court?
Dann der Nase nach durch die Gasse bis zu Jack Bradys Tischlerei.
Er kann dir sagen, wo der Schuft gerade ist.
Du kommst mit.
Ich?
Wenn Du l�gst.
Alles klar, Mister. Ich komme mit. Ruhig, Kumpel, ruhig.
Folge mir.
Bitte, Chef, ich hab seit zwei Tagen nix gegessen.
Ach, verzieh dich.
- Wer ist da? - Holzbein.
Wer ist der Typ?
Ein blutr�nstiger Heide, aber hat gutes Geld f�r eine Information.
Was will er wissen?
Er hat mir f�nf Pfund gegeben,
damit ich ihm jemanden sage, der wei�, wo du wei�t schon wer ist.
Wenn du nicht sagst, ich werde zwei H�lse durchschneiden.
Kostet dich noch einen F�nfer.
F�nf Pfund mehr, wie?
Du bezahl ihn.
Ich?
Mach schon.
Mach schon, bezahl ihn.
Ich werd's dir sagen und ob, die Wahrheit und das ist Fakt.
Der Lump liegt auf dem Meeresgrund und f�ttert die Fische,
toter als 'ne verdammte Makrele. Nun, ist das keinen F�nfer wert?
Ich sage dir, er ist am Leben.
Und ich sage er ist seit Jahren tot.
Du l�gst.
Ganz ruhig, Jack Brady.
Ich w�rde sagen, du hast unrecht und Mr. Sherlock Holmes hat recht.
Guten Abend, Professor Moriarty.
Willkommen, Holmes.
Meine Leute haben Anweisung, jeden hierher zu bringen, der nach mir fragt.
Sie feilschen w�hrend ich zusehe. Eine bewundernswerte Verkleidung.
Sie hat sie v�llig get�uscht.
Nat�rlich hat sie mich nicht get�uscht.
Das sollte sie auch nie. Sie sollte uns nur zusammen bringen.
Wie in alten Zeiten, was?
Der geistige Kampf zweier �berragender Intellekte.
Ich darf sagen, dass ich Sie erwartet habe,
seit ich mich mit Ihrem teuren Dr. Tobel davongemacht habe.
- Und seinem Code. - Ach ja. Und seinem Code.
So wertvoll wie Ihr Doktor und sein Code f�r mich auch sind,
ich denke mein Hauptinteresse in dieser Angelegenheit
ist die M�glichkeit die sie mir gibt, wieder mit Ihnen zu k�mpfen.
Moriarty, dies ist kein einfaches Verbrechen, was Sie da planen.
Es ist ein schwerer Schlag gegen Ihr eigenes Land.
Das interessiert mich nicht sonderlich.
Ich werde von dieser Sache mehr profitieren
als von allen meinen anderen Abenteuern zusammengenommen.
- Dann lehnen Sie ab? - Aber ganz entschieden.
Tats�chlich will ich den Erfolg der heutigen Unternehmung sichern,
indem ich Sie liquidiere, Mr. Holmes.
Ich denke das ist der amerikanische Ausdruck.
In der Tat.
Sie sind der Einzige, der intelligent genug ist, mir im Weg zu stehen.
Eine Pistole. Ach, ich bitte Sie.
Das ist nicht Professor Moriarty, der Meisterverbrecher, den ich kannte.
Das k�nnte auch eine Hafenratte.
Dachten Sie ich w�rde Sie erschie�en, Mr. Holmes?
Meine G�te, nein.
Die ist nur dazu da, eine l�stige Szene zu vermeiden.
Ich habe Sie erwartet und Vorkehrungen getroffen.
Wie Sie sehen, kann man diese Eins�tze herausnehmen.
Sie werden ein wenig unbequem im doppelten Boden der Kiste ruhen.
Mein Seemannskamerad Jack Brady sticht sofort in See.
Wenn er au�er Sicht vom Ufer ist, wirft er die Kiste �ber Bord.
Fesselt ihn.
Vielleicht nennt Ihr guter Freund Dr. Watson
dieses Abenteuer ja "Das Ende von Sherlock Holmes".
Er wird entt�uscht sein.
Er hatte vor, es "Das Ende von Professor Moriarty" zu nennen.
Beeilung. Aye, Sir.
Brillanter Mann, Sherlock Holmes.
Zu schade, dass er ehrlich war.
Der Einbeinige hat Mr. Holmes direkt zu dieser Tischlerei gebracht.
Er klopft an die T�r. Ein Mann kommt raus und sie gehen rein.
Danke, George. Wir werden die Wache �bernehmen.
- Gute Nacht, Dr. Watson. - Gute Nacht.
Was hofft Mr. Holmes mit dieser Maskerade zu erreichen?
Er hofft, dass Moriarty Tobel in ein neues Versteck schafft.
Moriarty ist tot, sag ich Ihnen.
Vorsicht.
Hierher, schnell.
- He, einen Moment. - Wer ist da?
Was haben Sie da?
- Wer fragt? - Scotland Yard.
Moment, Chef, ich zeig Ihnen meine Papiere.
Hier bitte, Chef.
Ich bin Jack Brady, Schiffszimmermann.
Laufe heute Nacht aus. Mit dem Konvoi. Ziel unbekannt.
Mein Kumpel hier hilft mir, meine Kiste an Bord zu bringen.
- Lassen Sie aufmachen, Lestrade. - Ja, machen Sie schon.
In Ordnung, Chef, sehen Sie selbst.
Hier ist nichts, Doktor. Nur ein paar einfache Seeleute.
In Ordnung, machen Sie weiter. Danke, Chef.
Komm schon. Vorsichtig.
Gute Nacht, die Lordschaften.
Ich sagte Ihnen ja, das ist Unsinn.
Ich versteh's nicht. Das Ding muss eine Tonne wiegen.
Sehen Sie wie der Mann schwankt.
Wissen Sie was? F�r ein paar Werkzeuge braucht man nicht so viel Kraft.
Wir haben gerade reingesehen.
Nur oberfl�chlich. Sie k�nnte einen doppelten Boden haben.
He Sie, bleiben Sie stehen. Stopp oder ich schie�e.
- Gro�er Gott, Holmes. - Ich will verdammt sein.
Sie sind nicht verletzt?
Nein, aber Sie h�tten sie nicht so pl�tzlich anschreien sollen.
Sie haben mich auf den Kopf fallen lassen.
Moriarty w�re entz�ckt gewesen.
Also ist Moriarty am Leben?
Am Leben und in Besitz von Dr. Tobels Code.
Keine Eile, die sind alle weg.
Was werden Sie jetzt tun?
Erst wasche ich mir dieses dreckige Zeug vom Gesicht,
und dann werde ich erneut Miss Eberli aufsuchen.
Ich muss einen Hinweis auf Dr. Tobels Nachricht finden. Kommen Sie, schnell.
Ich sah die Nachricht nur kurz, als er sie geschrieben hat.
Hat er an diesem Schreibtisch gesessen?
Nein, er sa� auf der Couch, als er die Nachricht schrieb,
aber hier hat er den Umschlag zugemacht.
Die Nachricht wurde mit Tinte geschrieben, mit diesem F�ller?
Nein, er hat einen Bleistift benutzt. Diesen hier.
- Er hat diesen Block benutzt? - Ja.
- Wurde er seitdem benutzt? - Nein.
Es sollte hier sein. Es muss hier sein.
Was, Mr. Holmes?
Die Mine dieses Bleistiftes ist hart.
Hart genug, einen Eindruck in den Fasern dieses Papier zu machen.
Im Moment sind diese Eindr�cke unsichtbar.
Wenn wir dieses Blatt in eine fluoreszierende L�sung tauchen,
es trocknen und dann unter ultraviolettem Licht fotografieren,
werden die Fasern, die durch das Schreiben gebrochen wurden,
weniger L�sung aufgenommen haben als die anderen Teile des Papiers.
Machen Sie das Licht aus, Watson.
Wir legen das Dia in den Projektor und schalten das Licht an.
Die gebrochenen Fasern sind dunkler als der Rest und damit sichtbar.
Ausgezeichnet, Holmes. Jetzt erkenne ich den Code.
Erinnern Sie sich an den Fall, den wir vor einigen Jahren hatten?
Es ist wahrscheinlich der selbe Austauschcode.
Ja, Watson. Ich glaube, Dr. Tobel wollte so mit uns kommunizieren.
Austauschcode? Das verstehe ich nicht.
Meine Liebe, einer der �ltesten Codes basiert auf Wiederholung von Zeichen.
E ist der Buchstabe, der im Englischen am h�ufigsten vorkommt,
daher ist das am h�ufigsten vorkommende Zeichen
in dieser Nachricht vermutlich E.
T - A - O - I - N
folgen in der Reihenfolge ihrer H�ufigkeit.
Sie k�nnen diese Zeichen also lesen, als w�ren es Buchstaben?
Elementar, meine liebe Miss Eberli.
Geben Sie mir eine Minute, dann haben Sie die Nachricht.
Und wie lautet die Nachricht, Watson?
Dieser Tobel will sich �ber uns lustig machen.
Das ist nur Kauderwelsch.
I - y - z - I - m - t - h - k.
Liest sich wie ein Sehtest.
Tobel ist ein brillanter Forscher.
Klar, dass er uns keine Botschaft sendet, die so leicht zu lesen ist.
Die Figuren oben haben sicher auch einen Grund.
Dann ist es kein Austauschcode.
Doch ist es, Watson, aber mit einer sehr cleveren Abweichung.
Die eins, zwei, drei Figuren hei�en,
dass wir die Buchstaben in dieser Reihenfolge �berspringen.
Mit anderen Worten:
Der erste Buchstabe, I, �berspringt einen, wird J.
Der zweite Buchstabe, Y, �berspringt zwei und wird A
und der dritte �berspringt drei und wird C.
J - a - c...
J - A - C - O - B - D - U - R - R - E - R.
Jacob Durrer, Schweizer Forscher und Freund von Dr. Tobel.
P - A - L - A - C - E - C - R - E - S
- Palace Crescent. - Richtig.
Holmes, dieser Durrer muss wichtig sein.
Offensichtlich, Watson.
Er muss eine Verbindung zum Bombenzielger�t haben,
sonst h�tte Tobel nicht versucht, mir seinen Namen mitzuteilen.
Nehmen Sie den Rest der Nachricht auf.
J - O - S - E - P - H, Joseph...
E - M - D - D - I - A - C.
Nummer vier ergibt keinen Sinn.
Er muss noch eine andere Variation benutzt haben.
Vier Namen und Adressen.
Jacob Durrer, Professor Farrell, Dr. Kern
und diese vierte verdammte Botschaft, die nicht zum Code passt.
Weihnachtspakete.
Watson, mir d�mmert der Plan.
Dr. Tobel hat sein Bombenzielger�t in vier Teile geteilt,
genauso, wie wir sie aus der Schweiz gebracht haben.
Er hat jedem dieser Wissenschaftler einen Teil des Mechanismus gegeben.
Was f�r ein faszinierender Plan.
Denn jeder einzelne Teil ist nutzlos ohne die anderen drei,
und zweifellos kennen sich die Forscher untereinander nicht.
Professor Moriarty hat den Code auch.
Wir m�ssen annehmen, dass er ihn entziffern kann.
Wir haben jetzt nicht die Zeit, den vierten Code zu brechen.
Wir m�ssen die ersten drei M�nner vor Moriarty finden.
- Palace Crescent zuerst? - Genau.
Ich besorge ein Taxi.
Miss Eberli, warten Sie bitte hier, bis wir zur�ckkommen. Danke.
- Wo wollen Sie hin, Sir? - Wohnt Jacob Durrer hier?
Ja, aber Sie k�nnen da nicht rein. Befehl von Inspektor Lestrade.
Hey, einen Moment, Sir.
- Das ist Mr. Sherlock Holmes. - Oh, entschuldigen Sie, Sir.
- Tot? - Mausetot.
Mr. Holmes, wie haben Sie davon erfahren?
Wir sind doch gerade erst gekommen.
Wir sollten uns beeilen, Holmes. Wir m�ssen Farrell und Kern retten.
Zu sp�t, Watson. Farrell und Kern sind inzwischen auch tot.
- Was? - Wieder Deduktionen, Mr. Holmes?
- Fakten, Inspektor. - Ach, Fakten.
- Aber wie k�nnen Sie das wissen? - Elementar, mein lieber Watson.
Der Mann ist seit zwei Stunden tot, und Moriarty verschwendet keine Zeit.
Hallo? Hier ist Lestrade. Stellen Sie mich zu Mackety durch.
Mackety? Hier ist Lestrade.
Wissen Sie etwas �ber zwei M�nner namens...
Farrell und Kern.
...Farrell und Kern?
Alle beide?
Danke.
Die Meldung kam zwei Sekunden vor meinem Anruf rein.
Was in aller Welt sollen wir tun, Holmes?
Moriarty hat einen gro�en Vorsprung und er hat den Code.
Bedenken Sie, Watson.
Scotland Yard meldet zwei Morde. Das macht zusammen drei.
Aber es gab vier Schachteln und vier Codes.
Offensichtlich hat auch Moriarty den vierten Code nicht entschl�sselt.
Wie hei�t der vierte Mann?
Ich kann mich nicht erinnern.
Wie hei�t der vierte Mann?
Hab ich vergessen.
Wie hei�t der vierte Mann?
Ich wei� es nicht.
Wie hei�t der vierte Mann?
Ich kann mich nicht erinnern.
Wie hei�t der vierte Mann?
Holmes, sehen Sie nicht, was das f�r England bedeutet?
Nicht nur, dass wir das Zielger�t verlieren; Deutschland bekommt es.
Coventry, Bath, Plymouth, London.
Ganz zu schweigen von Norwich und Hull.
All das noch mal, aber mit zehnfacher Wirkung.
Denken Sie, ich sehe das nicht, Sir Reginald?
Ich g�be mein Leben, um den letzten Namen zu dekodieren.
Es muss eine L�sung geben.
Nat�rlich, Watson.
Ich wollte nicht unh�flich sein. Ich brauche einen Drink.
Ich bin fertig. Ich kann nicht mehr denken.
All diese Buchstaben und Figuren wirbeln mir im Kopf, v�llig verdreht.
- Verdreht! - Was?
- Das ist es. - Das ist was?
Verdreht, sagten Sie.
Es ist so einfach, dass ich nicht daran gedacht habe.
Drehen wir das Dia um.
Sehen Sie, meine Herren.
Diese Figuren sind nun identisch mit den ersten drei Namen.
Mit anderen Worten, alle Figuren des vierten Namens
sind r�ckw�rts geschrieben und werden von rechts nach links gelesen,
bis wir das Dia umdrehen und sie von links nach rechts lesen k�nnen.
Nun, lassen Sie uns damit arbeiten. Bleistift, Watson.
Aber warum hat Dr. Tobel die Figuren von Nummer vier umgedreht?
Eine Vorsichtsma�nahme, Lestrade,
falls die Geheimschrift in die falschen H�nde fallen sollte.
Ein ziemliches Kompliment an Sie, Mr. Holmes.
Ich meine, Tobel ging davon aus, dass Sie den Unterschied erkennen.
Danke.
F - R - E - D - E - R - I - C - K - H - O - F - F - N - E - R.
Frederick Hoffner.
S - L - O - A - N - E - S - Q - U...
Sloane Square.
Wir m�ssen sofort aufbrechen. Einen Moment.
Auskunft? Ich ben�tige die Adresse
von Frederick Hoffner am Sloane Square.
Ich werde diesen Code knacken.
Ich finde den vierten Mann vor Holmes.
Wir haben nicht mehr viel Zeit.
Das U-Boot soll uns in 6 Stunden vor Shearness aufnehmen.
Bis jetzt habe ich Holmes geschlagen.
Wir erreichen Ihr verfluchtes U-Boot schon noch mit dem Bombenzielger�t.
Aber Tobel ist wieder bewusstlos.
Ansonsten vergessen wir den Code und nehmen Tobel nach Deutschland mit.
Wir versuchen es noch mal hier mit Tobel.
Moment.
Das Wasser zu versch�tten, war ein sehr gl�cklicher Unfall.
Dr. Tobels Ver�nderung des Codes war einfach zu simpel.
Ich habe nach etwas Kunstvollem gesucht.
Dies ist einfach.
Er hat die Geheimschrift einfach umgedreht.
F - R - E - D - E - R - I - C - K - H - O - F - F - N - E - R -
S - L - O - A - N - E. Frederick Hoffner, Sloane Square.
Nat�rlich. Hoffner w�re die perfekte Wahl.
Sollen wir uns um Hoffner k�mmern?
Nein, wir k�nnen Hoffner benutzen. Er ist ein brillanter Wissenschaftler.
Wenn Dr. Tobel sich von Ihrer �berredungskunst nicht erholt,
w�re Hoffner in der Lage, die vier Teile zusammenzuf�gen.
Sie und Godfrey suchen Hoffner auf und bringen ihn hierher.
Mit dem vierten Teil des Bombenzielger�ts. Beeilung!
H�nde hoch, Professor Hoffner.
Ich nehme die Schachtel.
"So trifft man sich wieder, Professor!"
Sherlock Holmes.
Besser als die andere Verkleidung, nicht wahr, Professor?
Sie glauben also Sie h�tten mich geschlagen, Holmes?
Das habe ich.
Der echte Hoffner ist sicher in den H�nden von Scotland Yard.
Aber ich habe immer noch Tobel,
und nun verkaufe ich Deutschland den Erfinder anstatt der Erfindung.
Sie haben trotz all Ihrer Folter nichts aus ihm herausbekommen,
sonst w�rden Sie nicht so verzweifelt versuchen,
die vier Teile des Zielger�ts zusammen zu bekommen.
Eine scharfe Beobachtung, mein lieber Holmes,
aber beachten Sie auch, dass Sie jetzt in meiner Hand sind.
Und ich habe aus meinem Fehler gelernt, Sie nicht Untergebenen anzuvertrauen.
Holmes hat meinen Platz eingenommen.
W�hrend die Nazis bei ihm waren, habe ich auf sein Gehei�
einen kleinen Apparat unter ihrem Auto angebracht.
Holmes ist brillant. Ich habe ihm geholfen, den Apparat vorzubereiten.
Tats�chlich, Doktor?
Das hei�t, ich habe die Leuchtfarbe hineingegossen, als er es sagte.
Sehr klug, Dr. Watson.
Der Apparat tropft in regelm��igen Abst�nden
und hinterl�sst so eine Spur von Leuchtfarbe.
Verstehe. Und die f�hrt uns zu Moriarty und Mr. Holmes.
Warum sind Sie so zuversichtlich, Professor?
Woher wissen Sie, dass Scotland Yard nicht vorhat, hier jetzt einzudringen?
Ich habe diese Adresse mit besonderer Sorgfalt gew�hlt.
Niemand kann sie finden, nicht einmal Scotland Yard.
Entspannen Sie sich, Mr. Holmes. Es gibt kein Entkommen.
Und wenn ich pl�tzlich zum Fenster st�rzen,
es aufbrechen und einem Passanten zurufen w�rde?
Es gibt keine Passanten.
Das Glas im Fenster ist unzerbrechlich
und das Zimmer ist schalldicht.
Dies ist meine Festung, Holmes.
Ausger�stet mit all den modernen Annehmlichkeiten
eines erfolgreichen Mannes in meinem Gesch�ft.
Setzen Sie sich.
Sie haben wieder aufgeh�rt, Sir.
Ich verstehe es nicht, Lestrade.
Es hat aufgeh�rt,
dann hat es wieder angefangen
und nun hat es wieder aufgeh�rt.
Vielleicht ist der Apparat kaputt gegangen.
Ein Vorschlag, meine Herren.
An einer Kreuzung dort hinten
k�nnte ein Auto �ber die Farbtropfen gefahren sein,
etwas davon mit den Reifen aufgenommen haben
und eine falsche Spur hinterlassen haben.
Das wollte ich gerade...
Das wollte ich gerade sagen.
Gut, versuchen wir es.
Nun Holmes, was soll es sein?
Die Gaskammer, ein Schierlingsbecher
oder eine einfache Kugel durch Ihr Hirn?
Sie entt�uschen mich, Professor.
Tats�chlich?
Ja.
Irgendwie dachte ich mir, dass Sie sich am Ende
als gew�hnlicher Halsabschneider entpuppen w�rden.
Sie kennen mich besser, Holmes.
Gas, Gift, Kugeln.
Ich versichere Ihnen, Professor,
w�ren wir in der umgekehrten Lage,
h�tte ich etwas Farbigeres, Einfallsreicheres anzubieten.
Ich bin zufrieden damit, der Sieger zu sein.
Ich werde am Leben sein.
Am Leben: Ja. Der Gewinner: Nein.
Denn im Endeffekt werde ich der einfallsreichere Mann sein.
Sie haben mich nicht gefangen.
Ich kam her, weil ich es wollte.
Um zu verhindern, dass Sie Hoffner bekommen.
Und im Gegenzug k�nnen Sie nur einen ordin�ren Mord begehen,
um Ihr Gef�hl von Frustration zu lindern.
Und was, mein guter Mr. Holmes,
k�nnten Sie sich ausgedacht haben, das so viel farbiger gewesen w�re?
Selbst aus dem Stegreif kann ich Ihre Vorschl�ge deutlich verbessern,
aber das ist nur nat�rlich.
Und was haben Sie f�r eine brillante Idee?
Sie wissen, dass ein Mann stirbt, wenn er drei Liter Blut verliert?
Ja, nat�rlich wissen Sie das.
Ich h�tte Sie auf einem Operationstisch platziert,
eine Nadel in Ihre Vene gestochen und langsam Ihr Lebensblut abgelassen.
Die Nadel bis zum letzten, wie, Holmes?
Langsam, Tropfen f�r Tropfen liefe das Blut aus Ihrem K�rper.
Sie w�ren sich jeder einzelnen Sekunde bewusst, bis zum Letzten.
Sie w�rden sich selbst sterben sehen, jede Reaktion genau verfolgend
und in vollem Besitz Ihrer geistigen F�higkeiten.
Interessant.
Ja, nicht wahr?
Ich behaupte in aller Bescheidenheit, Professor,
dass ich bis zum Ende einfallsreicher war als Sie.
Sie spielen mir in die Hand, Mr. Sherlock Holmes.
Ich nutze diesen Ort immer wieder als Zufluchtsort f�r Freunde,
die in Auseinandersetzungen mit Scotland Yard verletzt wurden.
Ich habe hier ein komplett ausger�stetes Hospital.
Die Spur f�hrt hier entlang, Inspektor.
Tropfen f�r Tropfen, Holmes.
Tropfen f�r Tropfen.
In gewisser Weise tut es mir fast leid.
Sie hatten einen stimulierenden Einfluss auf mich,
aber es war klar, dass ich am Ende gewinnen w�rde.
Nur noch ein paar Momente.
Bringt Tobel runter zum Boot. Lasst den Motor an.
Dem Ende n�her, Holmes,
n�her und n�her.
Jede Sekunde verlassen ein paar Tropfen mehr Ihren ausgetrockneten K�rper.
Sie k�nnen f�hlen, wie ich Sie ber�hre, oder?
Sie sind v�llig bei Bewusstsein, nicht wahr, Holmes?
Ich werde noch bei Bewusstsein sein, wenn sie schon tot sind, Moriarty.
Noch immer der alte, prahlende, eingebildete Sherlock Holmes.
Warten Sie.
Wenn Moriarty einen Schuss h�rt, wird er Holmes t�ten.
Behalten Sie das Boot im Auge.
Unternehmen Sie nichts, bis Watson und ich drinnen sind. Klar?
Sie warten hier, Professor Hoffner. Kommen Sie, Doktor.
Da geht es zum Wasser.
Moriartys R�ume m�ssen da oben sein.
Ich kann nicht l�nger warten, Holmes.
Sie m�ssen die Grobheit entschuldigen, mein Freund.
Dies ist lediglich der Gnadensto�.
Stehen bleiben, Moriarty! Sie sind erledigt.
Holmes!
Im Gegenteil, Inspektor, meine M�nner sind drau�en.
Sie sind, es die erledigt sind.
Tats�chlich?
Schauen Sie nur aus dem Fenster und sehen Sie selbst.
Er versucht, zum Schnellboot zu kommen.
Ja, er wird nicht ohne Tobel gehen.
Warten Sie.
Hier ist Dr. Tobel, Inspektor. Er ist nicht zu schlimm verletzt.
Dem Himmel sei Dank.
K�mmern Sie sich um ihn, Hoffner.
Ich bringe ihn zum Wagen.
Ich hatte Sie erwartet, jedoch nicht mit meinem Revolver.
Sie wissen nat�rlich, dass ich beim Hereinkommen
den Mechanismus der T�r geh�rt habe.
Nat�rlich.
Obwohl Sie es wussten, wollten Sie auf diesem Weg entkommen?
Nicht gerade ein Kompliment f�r mich.
Selbstmord, mein lieber Professor.
Ganz und gar nicht, mein lieber Holmes.
Sehen Sie, dies ist kein normaler Durchgang.
Oh, Entschuldigung.
Er wurde ebenso gut pr�pariert wie der Rest meines bescheidenen Heims.
Ich habe eine Falle aufgestellt, basierend auf einer Fotozelle.
Mein Durchgehen wird den Lichtstrahl unterbrechen
und automatisch eine t�uschende Fallt�r �ffnen, nat�rlich hinter mir.
Mein Verfolger, das hei�t Sie, mein lieber Holmes,
wird dann sechzig Fu� tief in die Kanalisation st�rzen.
Holmes!
Holmes!
Armer Moriarty.
Ich habe vers�umt ihn zu warnen.
Anscheinend ist eine unvorsichtige Person
an seiner Fallt�r vorbeigekommen und hat sie offen gelassen.
Kommen Sie, Watson.
Deutschland wollte das Tobel-Bombenzielger�t,
und wir schicken ihnen Tausende, in unseren Flugzeugen.
Ja, dank Mr. Sherlock Holmes und Mrs. Tobel.
Und, nat�rlich, Inspektor Lestrade.
Das ist schon in Ordnung, Miss.
Die Dinge sehen besser aus, Holmes.
Diese kleine Insel ist noch immer auf der Karte.
Ja.
Diese Festung, die die Natur f�r sich erschaffen hat,
dieser gesegnete Flecken,
diese Erde, dieses Reich,
dieses England.
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