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(Unruhige Musik)
(Stimmengewirr im Hintergrund)
Schnauze voll.
Wieso muss ich den selben Scheiß immer wieder neu vorbeten?
Seit der Razzia letztes Jahr haben uns die Bullen im Visier.
Wir dürfen denen keine Munition gegen uns liefern.
Ist das so schwer zu kapieren, ihr Schwachmaten?
(Klopfen)
Wenn deine Nerven dünn werden, fahr in den Urlaub.
Leg dich an den Strand.
Ich hab jedenfalls kein Bock, hier hinter Kromzocken und zu zacken.
Stell dir jemand die Rangfolge in Frage.
(Unruhige Musik)
Guck mich so drauf.
Sonst noch jemand mit Diskussionsbedarf?
Hätte mich auch gewundert.
(Unruhige Musik)
(Klopfen)
Josef. - Was?
Ich hab noch mal mit unserer Tochter gesprochen.
Fange an, ich will mit dem Schwachsinn vorwiegend Spanien an.
(Klopfen)
Nur über meine Leiche.
Verpisst dich.
Wir verstehen uns, oder?
Hey!
Von dir lass ich mich sicher nicht einschüchtern.
(Lachen)
Alles okay?
(Klopfen)
(Dramatische Musik)
Scheiße, dieser Zandtel.
(Lachen)
(Telefonklingeln)
Frau Bader. - Herr Zandtel.
Ich halte hier gerade Ihre Kamera in der Hand.
Und der Akku ist alle.
Herr Zandtel.
Zandtel. - Ja, ja, ja.
Ich muss jetzt aufhören.
(Vogelzwitschern)
(Beklemmende Musik)
(Klopfen)
Grüß Gott, Ferdinand Zandtel, Privatdetektiv.
Ich würde Sie bitten, dass Sie sich zivilisiert verhalten,
während ich die Polizei ruf.
Was machst du denn hier?
(Klopfen)
(Beklemmende Musik)
(Dramatische Musik)
(Stimmengewirr)
(Stimmengewirr)
Chefin?
Wie weißt du, wer es war?
Wer hat sie gefunden? - Lucia.
Ich nehme an, dass sie den Bullen auch verraten hat,
dass du mit deiner Ex, na ja, dass sie ein Problem hatte.
Wir brauchen eine Überwachung an der Ausfallstraße.
Gesucht wird Josef Haschek, Mitglied der Roten Wölfe.
Ist das genug?
Ich glaube, du kannst besuchen.
(Dramatische Musik)
(Klopfen)
(Wiehern)
(Dramatische Musik)
(Dramatische Musik)
(Wiehern)
Na, Mauskeichchen?
Ich hoffe, dein Herrchen vernachlässigt dich nicht aus,
so wie seine Kameras.
Hm?
(Dramatische Musik)
Herr Zanglin? - Hm?
Wenn das orange Lichtlein blinkt, dann ist der Akku leer.
Und wenn es durchgehend leuchtet, dann ist er geladen.
Dafür ist das Lahnportal? So wie ich gar nicht wusste.
Danke, dass Sie es mir sagen.
Haben Sie einen Fang gemacht?
Ein Bürobedarfstieb.
Also ...
Druckerpatronen im Wert von über 1.000 Euro, Frau Bader?
Das ist keine Lapalie.
Ich weiß nicht, ob ich es erwähnt hab, aber irgendjemand bezahlt.
Miete, Strom, das Futter fürs kleine Hundelein.
Ich weiß schon, Sie geben sich nicht gern ab mit so Kleinkram.
(Dramatische Musik)
Aber wenn einmal der Auftrag kommt,
einen Koffer mit waffenfähigem Plutonium sicherzustellen,
na, der Ruf ist hier. Soll er erst dauern.
Es gibt da eine Sache, bei der Sie mir tatsächlich helfen können.
Mir ist neuer Freund. Dieser Khaled.
Jesus Maria und Josef, bitte. - Irgendwas stimmt mit ihm nicht.
Ja.
Ich höre für ihn sicher nicht, Ihre Tochter auszuspionieren.
Mach ich nicht.
Ich hab absolutes Verständnis, dass Sie sich Sorgen machen um Ihr Kind.
Aber das wächst Sie zu einer Paranoia aus.
Und das macht Sie hart und unleidlich.
Und das passt nicht zu Ihnen. Das sind Sie nicht, Frau Bader.
Ob meine Sorge um Mia berechtigt ist oder Paranoia,
das werde ich selber am besten beurteilen können.
Glaub ich nicht.
Wenn ich mal eine Frage zu Druckerpatronen habe,
dann wende ich mich sehr gerne an Sie.
(Klopfen, Schreie)
Frau Bader.
Schön, Sie wiederzusehen.
Ich decke in Schwierigkeiten.
Und Sie werden mir helfen.
Na ja?
Vor einer halben Stunde wurde hier die Leiche meiner Ex gefunden.
Die Polizei verdächtigt mich.
Aber ich bin nicht der Mörder.
Ich bin nicht der Mörder.
Ich bin der Mörder.
Ich bin der Mörder.
Ich bin der Mörder.
Ich bin der Mörder.
Aber ich bin nicht der Mörder.
Das sagen Sie mir, während Sie mich mit einer Waffe bedrohen.
Ah!
Fahren Sie irgendwo hin, wo mir die Bullen nicht auf den Sack gehen.
Eine Bäckerei?
Ist das Ihr Ernst?
Die machen Urlaub.
Ich habe einen Schlüssel.
Den müsste ich allerdings erst holen.
Dann los.
Und wenn Sie jemanden sieht?
Okay.
Aber vorher schauen Sie sich das mal an.
Und wenn Sie jemanden sehen?
Okay.
Dann schauen Sie sich das hier mal an.
Sie wissen, dass man ein Handy so öppen kann?
Das nicht. Das gibt es gar nicht.
Der Koffer, den Sie uns hier von einem Jahr klauen, war randvoll.
Mit Gold, Silber und Schmusch.
Laut Zeitung war das Zeug 1,8 Millionen wert.
Sie schulden mir was.
Ich schulde Ihnen den Scheiß.
Meine Jungs wissen bisher nicht, dass Sie uns den Koffer geklaut haben.
Zusammen mit ihrem ÖSIS-Sidekick, dem Herrn Zankel.
Wenn diese Info auf Reisen geht, möchte ich nicht in Ihre Haut stecken.
Also holen Sie einen Schlüssel.
Aber machen Sie keine Dummheiten.
* Spannungsgeladene Musik *
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass er gewarnt wurde.
* Telefonklingeln *
* Der gewünschte Gesprächspartner ist ... *
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
* Telefonklingeln *
* Telefonklingeln *
Wer ist das?
Das ist der Chef der Passauerkripo.
* Telefonklingeln *
Wir sind jetzt eigentlich gleich verabredet.
* Telefonklingeln *
Okay, auf laut. Hopp.
* Telefonklingeln *
Herr Mohn.
Frau Bader, ich muss unsere Verabredung leider verschieben.
Wir haben hier einen Mord.
Einen Mord? Heute Nacht?
Ja, heute Nacht.
Was Ihre Anfrage bezüglich des neuen Freundes
mit der Tochter angeht, melde ich mich einfach mal.
Okay. Und wer ist denn das Opfer?
Eine Floriste.
Tatverdächtig ist der Ex.
Ein gemeinsamer Bekannter von uns, Josef Hasek.
Und der hat seine Ex-Frau umgebracht.
Die meisten Morde sind Beziehungstaten, Frau Bader.
Und es gibt keine Anhaltspunkte,
die auf einen anderen Täter verweisen?
Na ja, die gibt es ja immer.
Hatten Sie noch irgendwas?
Nein, warum?
Na ja, Sie haben versucht, mich vor 10 Minuten anzurufen.
Das muss ein Pocket-Call gewesen sein.
Okay, dann bis später.
Ich vertraue dir.
Und das Erste, was du machst, ist einen Bullen anzurufen.
Ich wollte ab- ab- sagen.
Sie können mir vertrauen.
Ein rein falscher Move.
Und deine Bullen-Freunde
und die Erklärung von den Kacheln abkratzen.
Warum setzen Sie sich nicht einfach ab?
Weil ich unschuldig bin.
Hatten Sie Stress mit Ihrer Ex?
Ja, seit wir uns kennen.
Falls die Bullen mir die Sache anhängen wollen,
haben die gute Karten.
Wenn Sie mir helfen, dann vergesse ich die Geschichte
von 1,8 Millionen.
Dann haben Sie den Rest Ihres Lebensruhe.
Von mir und von meinen Jungs.
Das ist doch ein faires Angebot.
Das ist kein faires Angebot, das ist Erpressung.
Was der Unterschied.
Sie könnten die Bullen rufen.
Ich könnte Ihnen einen Rudelwölfe
auf den Hals setzen.
Auch noch aus dem Knast.
Beste, wenn keiner von uns auf den roten Knopf drückt.
Wenden Sie nicht.
*düstere Musik*
Nehmen wir mal an, Sie sind wirklich unschuldig.
Wer könnte ein Motiv gehabt haben,
Ihre Ex-Vorbeum zu bringen?
Keine Ahnung. Alle mochten Sie.
Außer mir.
Raubmord?
In dem Laden war nichts zu holen.
Was, wenn es nicht um Ihre Frau ging?
Vielleicht versucht jemand, Ihnen den Mord anzuhängen.
Wenn Sie in der Gitter gehen,
wer könnte denn davon profitieren?
Nein, danke.
Mit wem haben Sie vor dem Blumenladen telefoniert?
Habe ich mich verweilt?
Aus Versehen?
Eine...erbarnische Nummer?
Ein Zeuge sagt,
Herr Schick habe das Haus fluchtartig verlassen.
Irgendjemand muss ihn gewarnt haben.
Ist das Herr Schicks Nummer?
Schauen Sie mal her. Wir kriegen den Herr Schick.
Auch ohne Ihre Hilfe.
Und dann?
Dann wird sich die Frage nach seinem Nachfolger stellen.
Sie als seinen Stellvertreter,
Sie wären dann natürlich der wahrscheinlichste Nachrücker,
oder?
Na, das ist natürlich blöd.
Wenn Sie am Weihnachtstag nicht antreten können,
würde Sie selber im Knast sitzen.
Haben Sie gar keinen beruflichen Ehrgeiz?
Wieso sollte ich im Knast sitzen?
Sie haben eine Haftstrafe zur Bewährung ausstehen.
Und heute Morgen haben Sie Ihren unter Mordverdacht stehenden Post
telefonisch vor uns gewarnt.
Naja, das ist Strafverheidelung.
Wie haben Sie erfahren, dass Ihre Ex tot ist?
Maya hat mich angerufen.
Kurz bevor die Bullen bei mir aufgetaucht sind.
Kann es sein, dass er sich mit dem Anruf Zeit gelassen hat?
Möglich.
Waren Sie gestern mit Ihren Bikerfreunden zusammen?
Tagsüber. Abends bin ich alleine rumgekrüst.
Ab 10 oder so war ich zu Hause.
Das heißt, Sie haben keinen Alibi?
Ich wäre bereit, die Sache zu vergessen.
Wenn Sie mir sagen, wo der Hasek steckt.
Ich habe keine Ahnung.
Der Richter, der sich durch Suchungsbeschluss für Ihre Wohnung
müsste auch jeden Moment eintreffen.
Durch Suchungsbeschluss?
Ja, Paragraph 1, 3 ist TPU.
Wenn wir vermuten müssen, dass sich der Hasek bei Ihnen versteckt,
dann dürfen wir Ihre Wohnung durchsuchen.
Er versteht sich nicht bei mir.
Okay?
Selbst wenn das stimmt.
Was werden wir denn bei Ihnen finden?
Waffen? Drogen?
Ich bringe Sie schon zum Reden, Maya.
Verlassen Sie sich drauf.
Chef?
Der Ermittlungsrichter hat sich gemeldet.
Solange es keine konkreten Hinweise darüber gibt,
dass sich Hasek in Mayas Wohnung aufhält oder aufgehalten hat,
gibt es keinen Beschluss für eine Ergreifungsdurchsuchung.
Vollidiot.
Nee, das hätte Ihnen klar sein müssen,
bei diesem dünnen Erkenntnisstand.
Ja, Mon?
Frau Kühl?
Das sollten Sie sich mal anschauen.
Ja?
Sie hatten keinen Kontakt zu niemandem.
Ich habe gestern Nacht noch ein Bad genommen.
So gegen eins.
Ich singe in der Wanne.
Laut.
Was haben Sie denn gesungen?
"Nakralo ve Holi".
Ein slobakisches Partisanlied.
Hm.
Mein Opa war Partisan.
Im Krieg hat er gegen die Deutschen gekämpft.
Als kleiner Junge wollte ich auch Partisan werden
gegen die Russen.
Aber Opa hat mir das verboten.
Er hätte Ihnen auch verbieten sollen,
krimineller zu werden.
Sie können die Waffe doch jetzt langsam mal wegstecken, oder?
Singen Sie mal.
Was?
Es läuft.
Eine Aufzeichnung vom 12. Februar.
Das ist auch Vasek's Festplatte,
die wir in dem Feinsein geschlagen haben.
Lief die Woche eine Tatnacht?
Leider nein.
Die letzte Aufnahme ist knapp vier Wochen alt.
Da muss wahrscheinlich die Kamera defekt sein.
Kann ich das noch mal sehen?
Ja.
"Vrhmana klonjeni"
"Vrhmana klonjeni"
"Vrhmana klonjeni"
"Tes slovenskaj"
"Tes slovenskaj"
Ah!
Oh!
"Tes slovenskaj"
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Mia?
Hallo.
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* Spannungsgeladene Musik *
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* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
Ihr Nachbar gibt Ihnen so was ähnliches wie ein Alibi.
Sag ich doch.
Er hat sie gehört nach Mitternacht.
Aber nicht gesehen.
Woher hat Ihr Stellvertreter 50.000 Euro?
Was?
Er hat in seinem Apartment 50 Riesen gebunkert.
Woher hat er die?
Sagen Sie es mir.
Keine Ahnung.
Können Sie mir sagen, was das hier bedeutet?
Können Sie mir sagen, was das hier bedeutet?
* Spannungsgeladene Musik *
Nein.
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
Weiß ich nicht.
Hasek, machen Sie mal mit.
Ich habe keinen blassen Schimmer,
wenn der Meier einmal im Monat Blumen schenkt.
Vielleicht hat er eine Freundin.
Der erzählt mir doch nicht alles.
* Telefonklingeln *
Der Herrkriminal Uwe Radmon hätte jetzt Zeit für mich.
* Spannungsgeladene Musik *
Es kann nicht schaden zu wissen,
wie weit die andere Seite schon ist.
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
Warum hat der rote Wolf noch nicht reagiert,
wenn er doch schon die ganze Zeit weiß,
dass wir den Koffer geklaut haben?
Aus Vorsicht vielleicht.
Hasek weiß, dass wir sein Verein im Visier haben.
Und seit der Razzia versucht er,
einfach keine Aufmerksamkeit zu erregen.
Und jetzt der Mord an seine Ex?
Ja.
Tatwaffe war eine Traubenschere.
Sieht mir sehr nach einer emotionalen, impulsiven Tat aus, oder?
Und dann räumt er die Lakenkasse aus,
um einen Raubüberfall vorzutäuschen.
* Spannungsgeladene Musik *
Ein Raubüberfall nach Mitternacht? Ist das Ihr Ernst?
Wissen Sie schon, ihn fragen?
Sie gehen immer noch von Haschikers Z. daraus.
Seine Fingerabdrücke sind auf der Tatwaffe.
Und er lässt die Tatwaffe am Tatort zurück mit seiner DNA.
Warten wir doch mal unsere Ermittlungen ab.
Wir gehen jedenfalls immer noch davon aus,
dass er sich im Passau aufhält.
Sein Motorrad wurde gesichtet.
Also seien Sie bitte vorsichtig.
* Spannungsgeladene Musik *
Ich bin so froh, dass wir jetzt wiederkommen.
* Lachen *
Homo scha.
* Glockenläuten *
Schott.
Haben Sie das Schild nicht gesehen? Wir haben eigentlich geschlossen.
Ah, pardon. Nein, ist mir entgangen.
Ja, jetzt wissen Sie es.
Ja, mein Gott, ich war am Weg zu meiner Mutter.
Sie betreute 70.
Und das fällt Ihnen heute ein?
Na ja, immer am letzten Druckern.
Müssen Sie aber ein paar bezahlen.
Die Kasse hat die Polizei mitgenommen.
Das ist überhaupt kein Problem.
Was mag denn die Frau Mutter?
Also, das überlasse ich ja mal wirklich Ihrem exzellenten Geschmack.
Vielleicht was Frisches, Rot z.B.
Oder Gelb.
Das ist ganz ein lieber Strauß, danke.
Und das da, das sind so Fingerabdrücke wahrscheinlich, gell?
Weil ich habe das Polizeiband draußen gesehen auf der Straße.
Ein Überfall? - Ja, ich weiß es nicht.
Fragen Sie doch die Polizei.
Wo ich herkomme, bei mir im Ort,
da haben Sie vor einem Jahr eine Floristin ermordet.
Ja, furchtbar.
Die Polizei taubt natürlich noch im Dunklen.
Aber man tippt auf eine Beziehungstagszeit.
Die meisten Morde geschehen ja im engsten Familienkreis.
Sind Sie ein Reporter oder so?
Ich? Nein, war aber nicht.
Nein, Hundetrainer.
Das ist mein Oskar.
Oh, du bist ja ein ganz Süßer. - Ja, gibt Foto.
Ein ganz, ganz Süßer.
Darf ich ein Foto von dem machen? - Gerne.
Eine Freundin von mir möchte auch einen Hund haben.
So einer wird genau zu ihr passen.
Sie hätten den Oskar sägen sollen, bevor er zu mir gekommen ist.
Eine Bestie.
20 Euro.
Für einen Hund? - Nee, für die Blumen.
Selbstverständlich.
Mein Gott, jetzt hab ich kein Bargeld dabei.
Vergelt's Gott. Wiederschauen.
Komm, Oskar.
* Motorgeräusche *
Wo ist denn der Meier?
Noch bei dem Bullenwieser.
Er war ein neugieriger Ösi.
Er hat mich lauter Sachen gefragt wegen der Marie.
Hat er gesagt, wer er ist? - Nee, aber das hier ist sein Hund.
Wer?
Schau mal da, die Marke.
Mit Steuernummer.
Dieser Typ vom Finanzamt.
Der, der Marie immer die Steuer gemacht hat.
Vielleicht kann der für uns herausfinden, wie der Typ heißt.
Nicht schlecht.
Können Sie mir erklären, wie Ihre DNA auf die Tatwaffe kommt?
Was war die Tatwaffe?
Eine Traubenschere.
Ihre Ex wurde damit erstochen.
Meine Fingerabdrücke sind in dem ganzen Scheißladen.
Sie hatten einen Streit mit Ihrer Ex.
Worum ging es dann? Um Geld?
Meine Tochter, Lina.
Sie ist 15.
Marie wollte mit ihr nach Spanien ziehen.
Ein Landhotel aufmachen.
Wo ist Ihre Tochter jetzt?
In den Ferien.
In der Jugendgruppe, wandern im Pyreneen.
Wenn die mich wegsperren, hat Lina nicht nur ihre Mutter verloren.
Weiß ich schon.
Sie haben mein Telefon schon vergessen.
Ich wollte nicht, dass sie im Telefon hört, dass Ihre Mutter tot ist.
Ich hätte gehofft, wir haben das geklärt, bevor sie zurückkommt.
Die Polizei wird auch versuchen, sie zu erreichen.
Besser Sie sagen, als ihr.
* Melancholische Musik *
Ich versuche später noch mal.
Ich komme später noch mal vorbei.
Hallo. Hi.
Khaled hat gekocht.
* Musik *
Alles okay?
Du weißt, ich mag keine Überraschungen.
Kannst du ihm bitte eine Chance geben?
* Musik *
* Musik *
Haben Sie mir das neueste Reportage gelesen?
Heute auf Seite 3.
"Über den Raser und die tote Katze".
Da bin ich noch nicht dazu gekommen.
Dorfbewohner hängen überfahrene Katze an die Straße.
Aus Protest gegen Raser.
Warum?
Guck mal, wie schön wir die Katze verpixelt haben.
Ist doch gut.
Und du?
Was hast du so vor?
Ich kenne erst mal weiter.
Ah.
Und so perspektivisch?
Ja, ich habe mir überlegt,
ob ich eine Überraschung zum Veranstaltungstechniker mache.
Ja, so etwas wird gut überlegt sein.
Entschuldigt mich mal bitte.
Was ist falsch bei dir?
Du nimmst dich dermaßen scheiße rade gegenüber.
Ist das keine Waschmaschine?
Ja.
Mia, ich will nicht, dass du einen Fehler machst.
Pass mal auf, dass du keinen Fehler machst.
* Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
Was ist das?
* Telefonklingeln *
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
Oh fuck.
Wir dachten, du bist schon längst in der Slowakei.
Sollen ruhig alle weiterdenken.
Ich brauche deine Hilfe.
Du? Meine Hilfe?
Mia will mir den Mathe-Maria nehmen.
Um mich loszuwerden, selbst die Macht zu übernehmen.
Aber ich wollte, dass du voll Mitglied wirst.
Okay.
Wie kann ich dir helfen?
Hat der Maya hinter meinem Rücken Geschäfte gemacht?
Mit unseren Freunden in Amsterdam? - Nein.
Ich will wissen, was er treibt, mit wem er redet,
was er den Jungs erzählt, alles, was passiert.
Außerdem will ich wissen, was die Bullen machen,
wer sonst neugierige Fragen stellt.
Okay. - Ich bin noch nicht weg vom Fenster, Sascha.
Ich komme wieder.
Ja.
Muss ich nicht lange überlegen.
Ich melde mich wieder.
Sobald ich zurück bin,
wirst du es mit deiner Zweite als Anwertung.
Ups.
Zündkürzen-Stecker.
Der lockert sich manchmal.
Es tut mir leid, ich bin gestresst. Es ist viel los bei mir.
Okay, tschüss. - Schon okay. Schönen Abend noch.
Mein Handy.
Danke. Tschau. - Ja.
a) Ich bin gestresst. b) Ich bin gestresst.
Ich koche, können Sie auch?
Ja.
Und Italienisch und Usbekisch.
* Telefonklingeln *
Vielleicht hat sie den Führer nicht empfangen.
Das Gute ist, dann erreicht sie die Polizei auch nicht.
* Spannungsgeladene Musik *
* Telefonklingeln *
Mist.
Mit Durchsuchungsbeschluss hätte ich den Maier in der Hand.
Ja. - So muss ich ihn ab Mittag laufen lassen.
Die Floristin.
Was hat das gebracht?
Das war ein Schuss ins Leere.
Das Mädel wollte nichts sagen.
Aber eine Frage beschäftigt mich doch sehr.
Was wollte die Frau Pold eigentlich so spät in ihrem Geschäft?
Also Nachmitternacht?
Ja.
Das ist eine von vielen hoffnenden Fragen.
Du bist so das Wichtigste.
Du Feindchen.
Du Feindchen.
Okay, also ich wünsch's gut.
Danke.
Der Hundehalter heißt Ferdinand Zankel.
Er ist Österreicher und ein Privatdetektiv.
Privatdetektiv?
Ja, der Herr Zankel hat einen Hund,
der dem Besitzer anders angezeigt wurde.
Der hat hier bislang verzugslos Hundesteuer entrichtet.
Der Typ hat Luzia erzählt, dass er ein Hundetrainer ist.
Ach.
Nein, als Gewebe angemeldet hat er nur seit Detektiv.
Ich muss es leider schluss machen.
Ich hab noch einen dringenden Termin an der Kriminalpräzise.
Ich wünsch mich zum Sprecher. Servus.
Sie waren der Letzte, der Frau Pold vor ihrem Tod gesehen hat.
Woher wissen Sie das?
Aus Frau Polds Kalender.
Wir waren zusammen essen in der Passara-Einkehr.
Mhm.
Wann haben Sie das Lokal verlassen?
Gegen Mitternacht.
Weiter?
Sie war da noch zu den Blumenladen.
Sie war die Handyladekappe da vergessen.
Wie unter? Haben Sie sie nicht begleitet?
Ich hab ein Problem mit meinem linken Fuß.
Und meine Wohnung liegt in einer anderen Richtung.
In welchem Verhältnis standen Sie hier zu Frau Pold?
Die Maria nie.
Wir haben uns ja vor vier Jahren mal im Yoga kennengelernt.
Und wir haben mal erzählt, dass ich ein Finanzbeamter bin.
Wir haben uns immer gebeten, auf Ihren Steierkleben zu schauen.
Hm.
Was haben Sie gemacht?
Als Finanzbeamter?
Äh, ja.
Seine Frau kann mir nichts abschlagen.
Hat Frau Pold irgendetwas an diesem Abend erwähnt,
das ich wissen sollte?
Am 4. März diesen Jahres,
da haben Sie beim Fahrzeugamt Passau
eine schriftliche Halteranfrage gestellt.
Der Besitzer des Wagens ist ein österreichischer Staatsbürger,
namens Ferdinand Zankel.
Der Ex war von der Marie. Der hat es über mich gemalt.
Er hat gemeint, dass jemand den Rückspiegel weggefahren hat.
Moment.
Der Herr Schick, der hat doch überhaupt kein Auto.
Woher soll ich das jetzt wissen?
Sollen wir Ihren Vorgesetzten anrufen?
Und Ihnen erzählen, wie flexibel Sie Ihre Dienstvorschriften auslegen?
Die Marie hat mir erzählt, dass Ihr Ex man Sie bedroht.
Sie hat aber auch gesagt, sie hat alles unter Kontrolle.
Alles unter Kontrolle?
Was heißt das?
*Klicken*
Ich muss Sie umverlegen.
Was?
Die Kammerneger kommt.
*Klicken*
Geilen Sie sich.
Ich bin gleich bei Ihnen.
Frau Bader, was ich Sie fragen wollte.
Jetzt nicht.
*Klicken*
Der gewünschte Gesprächspartner ist zurzeit...
*Sie seufzt.*
Nett haben Sie es hier.
Gebühren Sie sich nicht dran.
*Klicken*
Ehrlich gesagt brauche ich dringend eine Dusche als Ihre Handschellen.
Okay.
Ich bleibe in der Nähe.
Bitte nicht singen.
Ja, ja, ja. Wir nehmen Ihr frisches Handtuch.
*Treibende Musik*
*Treibende Musik*
*Treibende Musik*
Herr Zankel.
Ich versuche, Sie es in einiger Zeit zu erreichen.
Der rote Wolf hasst, dass wir den Koffer gestohlen haben.
Ich weiß.
Ich habe meine Quellen.
Sie anscheinend auch.
Grüßen Sie mir doch mal Ihre neue Kollegin, Frau Grill.
Falls Sie sie mal wiedersehen.
Spinnieren Sie jetzt mir noch? Interessant.
Diese Frau hat versucht, Ihnen einen Mord anzuhängen,
falls Sie das schon vergessen haben.
Das ist jetzt vollkommen wurscht. Ich kann Ihnen das erklären.
Gerne. Aber nicht jetzt.
*Treibende Musik*
*Klicken*
*Treibende Musik*
*Motorengeräusch*
*Türklingeln*
*Türklingeln*
Ja.
Sind Sie sicher?
Stift, Stift.
Mhm. Adresse?
Mhm. Vielen Dank.
Wenn Sie mir jetzt bitte noch Ihren Namen sagen...
Hallo?
*Treibende Musik*
Was dir kann vielleicht auch noch was werden, Sascha?
Der Herr Schecks soll sich in der Michael-Gasse aufhalten.
In einer Wohnung direkt über eine Bergerei.
*Treibende Musik*
Moment. Wie kommt?
*Türklingeln*
*Türklingeln*
Hallo, Mon. Crepe Passant.
Sind Sie die Wohnungseinhaberin?
Nee, hier bei meiner Mama. Die ist gerade nicht zu Hause.
Um was geht's?
Wir suchen einen mordverdächtigen Biker,
der soll sich in der Wohnung aufhalten.
Was dagegen, wenn wir uns mal umsehen?
*Treibende Musik*
*Türklingeln*
*Schluchzt*
Bei der Ratsche in Ihrem alten Clubhaus letztes Jahr.
Da wurden auch Betäubungsmittel gefunden.
Wer? - Sie handeln mit Drogen.
Nicht mehr. - Warum nicht?
Ich will den 18. Geburtstag meiner Tochter nicht im Knast feiern.
Und wie hat Ihre Truppe darauf reagiert?
Das fanden nicht alle gut. Vor allem der Maja nicht.
Erklären Sie mir, wie das abtief.
Logistisch.
Hören Sie, Herr Schick.
Wenn Sie mir keine Informationen liefern,
dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.
*Treibende Musik*
Der Blumenladen meiner Ex.
Der Großteil ihrer Ware kommt von einem Münchner Großhändler,
der liefert direkt.
Aber bis letztes Jahr haben wir einmal im Monat
eine Lieferung aus Holland arrangiert.
Wusste Ihre Ex-Frau, dass mit den Blumenlieferungen nach Drogen kamen?
Ich wollte Sie da nicht mit reinziehen.
Holland.
Was assoziieren Sie mit Holland?
Holzschuhe, Käse und?
Coffee Shops.
Tulpen.
Nehmen wir mal an, Ihr Stellvertreter, Maja,
der fliegt immer noch Drogen aus Holland ein.
Und nutzt dafür wie gehabt die Blumenlieferungen.
Was übrigens die 50.000 Euro
in seiner Wohnung gut erklären würde.
Und Ihre Ex-Frau, die findet das raus.
Und sie droht ihm, es Ihnen zu sagen.
Und kurz darauf ist sie tot.
Ja, möglich.
Aber Maja...
Er hat ein Motiv.
Ich würde die Drogenlieferungen auf die Tage legen,
an denen Sie nicht in der Stadt sind.
Ich war alle drei, vier Wochen auf Rattislau,
um meine Eltern zu sehen.
Dann nennen Sie mir doch mal die Daten Ihrer letzten Trips.
29. August.
Sicher?
29. August '44 ging der Partisanenaufstand
gegen die Deutschen los.
An dem Tag geht unsere Familie auf den Friedhof
ins Grab von meinem Opa.
Fuck.
22. Juli.
Geburtstag von meiner Mami.
Kann es sein,
dass Sie auch heute die Stadt verlassen wollten?
Ja.
Ich muss los.
Ja, das war wohl ein Schuss im Ofen.
Ja, tut mir leid.
Jetzt sind Sie extra mitgekommen.
Passt schon.
Ich glaube, ich habe Ihnen noch was zu tun hier in der Gegend.
Ach so.
Ja, ähm...
Dann...
Bis dann.
Ja.
Achtung!
Achtung!
Achtung!
Achtung!
Achtung!
Moam Kripo Passau.
Seit wann hat Frau Bader Sie hier versteckt?
Das nennen Sie Verstecken.
Und wo ist sie jetzt?
Die macht das, was eigentlich Ihre Aufgabe wäre.
Sie sucht den wahren Mörder meiner Ex.
*Telefon klingelt.*
Amon?
Frau Bader?
Ich nehme an, Ihre Tochter hat Sie schon angerufen.
Ja.
Ja, dann wissen Sie ja auch, wo ich bin.
In der Backstube?
Richtig.
Und der Herr Harschek ist auch da.
Und jetzt bin ich mal auf Ihre Erklärung gespannt.
*dramatische Musik*
Gesetzen falle ich Lieferin in den Mann aus,
der Maripold wirklich auf dem Gewissen hat.
Könnten Sie dann meinen Mandanten
solange da lassen, wo er gerade ist?
Vielleicht verraten Sie mir einfach mal
den Namen von Ihrem Verdächtigen
und lassen uns unsere Arbeit machen?
*dramatische Musik*
Martin Meier.
Harschek's Stellvertreter.
Harschek hat ein Moratorium
für sämtliche Drogengeschäfte verhängt.
Und Martin Meier und vielleicht auch noch andere
aus der Truppe, die halten sich da nicht dran.
Maripold hat das womöglich rausgefunden.
Und vielleicht hat sie Meier gedroht,
das Harschek zu sagen, oder sie hat ihn erpresst.
Wahrscheinlich braucht sie Geld
für ihre Geschäftsgründung da in Spanien.
Auf jeden Fall ist sie jetzt tot.
Ich höre nur vielleicht, vermutlich könnte.
Das sind mehr als Spekulationen.
Und warum muss ich Ihnen das eigentlich alles sagen?
Weil Ihre famose Chef-Ermittlerin
sich auf Harschek eingeschossen hat
und für alle anderen Möglichkeiten blind ist.
Wo sind Sie jetzt?
*Vogelzwitschern*
Haben Sie sich eigentlich mal überlegt,
wie ich dem Staatsanwalt erklären soll,
wie der Hauptverdächtige Harschek
in Ihrer Backstube gelandet ist?
Sagen Sie ihm nur einfach die Wahrheit.
Und wie wäre?
Harschek hat mich gebeten, seine Unschuld zu beweisen.
Und bis zur Klärung des Sachverhalts
habe ich ihn in Gewahrsam genommen.
Paragraf 127 Stpu.
Wird jemand auf Harschertat betroffen oder verfolgt,
so ist, wenn er der Flucht verdächtig ist,
jedermann befugt, ihn vorläufig festzunehmen.
Jedermann.
Wie Müllermeyer Schulze.
Oder Bade.
Das können Sie einfach so runterbeten, ja?
*Klingeln*
Die Käsekörper, die brauchen noch 20 Minuten.
Was ist denn jetzt, wenn Harschek nicht mehr auftaucht?
So what?
Was heißt es dann für mich?
Ich bin jetzt fast seit einem Jahr mit dabei.
Weißt du, was meine Mutter immer gesagt hat?
Meine Mutter hatte immer gesagt,
er quengelt.
Er kriegt gar nichts.
Oder kannst du mir mal einen Döner holen?
Jetzt? - Ja, jetzt.
In 10 Minuten bist du wieder da.
*dramatische Musik*
Ah, boi. - Alles gut?
Ja.
Das war gut.
Polizei!
Auf die Knie!
Sorry!
*dramatische Musik*
*durchsage*
*durchsage*
Sie haben ihn.
Aber ein zweiter Content kommen.
Und jetzt?
Sie sollten sich stellen.
Was?
Die Polizei wird weiterhin nach Ihnen suchen.
Wenn auch nur als Zeuge.
Sie glauben, das ist nicht die Marie.
Warum hätte ich das tun sollen?
Frau Boll hat den bekommen von ihren Drogengeschäften
und sie damit erpresst.
Mich?
Auf so eine scheißbescheuerte Idee
könnte auch nur ihr Bullen kommen.
Wir waren Partner.
Zehn Prozent hat die bekommen für die Tarnung.
Die hat das Geld gebraucht.
Für ihr Hotel in Spanien.
Sie wollte raus aus Deutschland.
Und weg von Arshek.
Also wenn die jemanden erpresst hat, dann hier nix.
Und sorgerecht.
*Telefonklingeln*
Herr Mohn.
Ihre Theorie mit Maya
als Tatverdächtigen ist gerade dabei, sich in Luft aufzulösen.
Wieso das denn?
Maya behauptet glaubwürdig,
dass Frau Pold an den Drogengeschäften beteiligt war.
Er sagt, dass Frau Pold ihren Ex-Mann
wegen seiner kriminellen Machenschaften erpresst.
Weil der wiederum versucht,
die Tochter vom Umzug nach Spanien abzuhalten.
Also für mich ist das ein glasklares Mautmotiv.
Und Sie glauben diesen Maya?
Wachen Sie auf, Frau Bader.
Der Arshek hat Sie verletzt.
Der Arshek hat Sie verarscht.
Sind Sie in der Backstube?
Bleiben Sie, wo Sie sind. Wir kommen ihn holen.
Hat Ihre Ex Sie erpresst?
Jetzt versucht.
Aber das hab ich nicht ernst genommen.
Ich riskier' meinen Arshe,
um Ihr Unschuld zu beweisen.
Sie verheimlichen ein glasklares Mautmotiv.
Was riskieren Sie schon?
Mir droht Lebenslaut.
Vielleicht Ihr Zurecht.
Vielleicht Ihr Zurecht.
Ich weiß nicht.
Ich schwör's.
Von was für Beträgen reden wir denn da?
Fünfstellig?
Sechsstellig?
Bei Frau Pold in der Wohnung
haben wir nichts gefunden.
Ja, aber weißt Du nicht,
wo Marie ihre Kohle gebunkert hat?
Vielleicht liegt es irgendwo geparkt
in Spanien.
Wie ist sie an die Informationen gekommen,
mit denen sie sie unter Druck gesetzt hat?
Unser Verein ist in ihrem Laden.
Kann sein, dass er das ein oder andere mitbekommt.
Das reicht nicht aus für ein Sorgerecht,
streit vor Gericht.
Ich an Ihrer Stelle,
ich hätte das Vereinszimmer verwanzt.
Vielleicht hat sie dabei was rausgefunden,
was eine dritte Person belasten könnte.
Was dem überhaupt nicht passt.
Wir könnten Ihren Baujama sweepen.
Die Polizei wird jetzt nach uns beiden suchen.
Ja.
Und Ihr Anteil?
Was haben Sie damit gemacht?
Hab ich ausgegeben.
Für Glücksspiel, Sex und Alkohol.
Den Rest hab ich verprasst.
Netter Versuch.
Aber dieses Mal
bekommen wir den Durchsuchensbeschluss
für Ihre Wohnung.
Und ich bin mir fast sicher,
dass da noch was übrig ist.
* Spannungsgeladene Musik *
Was ist los?
Dieser Zankel.
Akku ist schon wieder fast alle.
Der treibt mich in den Wahnsinn.
* Telefonklingeln *
Ihre Ex hat bei allem mitgehört,
was hier drin besprochen wurde.
Wem außer Ihnen und Maya könnte das gefährlich geworden sein?
Keine Ahnung.
Und wenn es keiner von Ihren Männern war?
Vielleicht hat jemand Drittes mitbekommen,
wie Ihre Ex-Frau das Vereinszimmer abhört.
Wie könnte das gewesen sein?
Mitarbeiter?
Putzkraft?
Das hier. - Wie ist das?
Eine Mitarbeiterin.
Aber die hat die kriminelle Energie von einem Wartebausch.
Wo wohnt die?
Sie haust außerhalb in so einer Bruchbude.
Gehört ihr monkel?
Ich kann es Ihnen zeigen.
Wir waren mal da, auf Ihrem letzten Geburtstag.
Vergessen Sie das. - Hasek?
Ich komme mit.
Kein Fall.
Nein.
Hier geht es verdammt noch mal um mein Leben.
Eben.
*Vogelgezwitscher*
*Durchsage*
Wer sind Sie?
Ich bin der einzige Mensch, der Ihnen helfen kann.
Lucia.
Das Aufzeichnungsgerät haben Sie an sich genommen?
Oder der junge Mann, der auf Ihrer Couch liegt?
Der Tod von Mari Pold geht ja auf seine Kappe.
*dramatische Musik*
Wer sind Sie?
Aua.
Ich kenne Sie.
Was machen Sie hier?
Hey.
Pass auf Sie auf.
*seufzt*
Ihr Freund hat Mari Pold umgebracht.
Das war ein Unfall.
Sie wurde mit einer Traubenschere erstochen.
Lucia, das war Mord.
Was wollte er nach zum Laden?
Ich habe Sascha erzählt, dass Frau Pold am Tresen so eine Schublade hat.
Die war immer abgeschlossen.
Ich habe gedacht, da ist Geld drin.
Vielleicht sogar viel Geld.
Ja.
Das sind Drogengeschäfte.
Wurde er nicht beteiligt?
Nee.
Als Prospekt bis hin war nur die Ärmste sauer.
Er wollte nur seinen Anteil.
Dann hat Mari Pold ihn überrascht.
Sie glauben doch an den lieben Gott.
Lucia.
Was würde Jesus jetzt machen?
Alles verzeihen?
Er würde die Polizei rufen und einen Krankenhaken.
Pack die restlichen Sachen.
*Kreischen*
Aua!
Ich regle das hier.
*Kreischen*
Jetzt mach, komm!
Haben Sie die Bullen verständigt?
Das gefällt Ihnen, ja?
Mal nicht der Fußabtreter der anderen zu sein.
So.
*Tiefes Atmen*
Ich stelle Ihnen jetzt genau zehnmal die gleiche Frage.
Wer weiß noch, dass Sie hier sind?
Ihr Motorrad brennt.
Scheiße!
*Ruhige Gitarrenmusik*
Was hat sich denn passiert aus der Weschke?
Die Frau Ex-Polizistin.
Da hat sich die Gucka raus.
Wer hat wieder kommen müssen, um ihr den Arsch zu retten?
Das ist der arme kleine Wald-und-Wiesen-Detektiv.
Herr Zankner.
Genau, das bin ich, der Überführer der Bürobedarfsdiebe.
Ich weiß nicht, wie oft ich schon für Sie
meinen Schädel hingehalten hab.
Seit Sie aufgeschlagen sind in der Stadt,
hab ich nix aus wie Bresel.
Mein ganzes Leben ist ein Gewirks.
Aber hab ich einmal schon eine Dankbarkeit dafür gekriegt.
Oder einen Respekt wenigstens.
Herr Zankner.
Und was diese Frau Oberhauptkommissarin Hermine Grill
angeht, unter uns hat die Dame einen rechten Huscher.
Aber sie wollte meinen professionellen Rat.
Warum?
Weil sie meine Arbeit schätzt.
Meine moralische Integrität.
Das können Sie sich wahrscheinlich schwer vorstellen, gell?
Herr Zankner.
Ich red gar nicht davon, wie oft Sie mich gar nicht zurückgerufen haben.
10, 15, 20 Mal, davon red ich gar nicht.
Könnten Sie mich bitte losmachen?
Ja.
Frau Baer!
Herr Zankner.
Hermone.
Ich kann Ihnen das alles erklären.
Aber jetzt brauchen wir hier eine Streife
und einen Rettungswagen.
Sofort.
Ich kann Ihnen das alles erklären.
Aber jetzt brauchen wir hier eine Streife
und einen Rettungswagen.
Sofort.
Hilfe ist unterwegs, okay?
Wo ist der Lucia?
Heizungsraum.
Das wird der Frau Grill aber gar nicht so taugen,
dass wir ihr dazu vorkommen sollen.
Seit wann sind Sie mir eigentlich auf den Fersen?
Seit Sie aus der Detektei raus sind.
Ja.
Ihre Angestellte, Lucia.
Dir hat Sascha die Ladenschlüssel gegeben.
Eigentlich wollte er nur seinen Anteil
an den Drogengeldern.
Aber dann hat Marie-Pault ihn überrascht.
Und er hat umdisponiert
und einen Raubüberfall vorgetäuscht.
Die aufgebräubene Kasse.
Und warum waren seine Fingerabdrücke nicht auf der Schere?
Handschuhe.
Dann werden Sie mich jetzt gehen lassen.
Die Polizei hat das Aufzeichnungsgerät ausgewertet.
Bildung einer kriminellen Vereinigung
zu Erwerbszwecken, Geldwäsche,
Schutzgelderpressung,
illegaler Waffenbesitz, Körperverletzung.
Das reicht, um Sie mehrere Jahre hinter Gitter zu bringen.
Hasek.
Ich habe bewiesen, dass Sie kein Mörder sind.
Das war unser Deal.
Ja.
Muss ich Passau verlassen?
Vielleicht hätten Sie doch lieber Partizan werden sollen.
Diesmal haben Sie nicht die Chance,
sich zu verabschieden.
Sie haben die Chance,
sich nicht zu verabschieden.
Sie haben die Chance,
sich zu verabschieden.
Sie haben die Chance,
sich zu verabschieden.
Diesmal haben Sie den Bogen überspannt,
Frau Baader.
Ich werde wirklich nicht vergessen,
was Sie alles für mich gemacht haben.
Wirklich.
Aber ab jetzt kommen Sie bitte alleine klar.
Ich hätte mal eine Frage.
Vielleicht überlegst du dir genau,
was du antwortest.
So.
So ist es.
Ich würde mich überlegen,
ob Sie mir die Frage beantworten.
Vielleicht überlege ich Sie mir,
ob Sie mir die Frage beantworten.
So ein Picknick, wo ...
... alle Frauen,
mit denen man gerade etwas hat,
sich treffen.
War das deine Idee?
Mia.
Ja.
Mia.
Mia.
Ja.
Ich bräuchte mal einen Notquartier
für ein paar Tage.
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
* Spannungsgeladene Musik *
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