All language subtitles for Wir.viere.sind.die.Musketiere.1974.GERMAN.dTV

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal) Download
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian Download
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Hier könnte deine Werbung stehen! Kontaktiere noch heute www.SubtitleDB.org

(Es erklingt ein forsches französisches Lied.)

♪ Wir sind die Musketiere, die Musketiere des Königs.

♪ Meister des Degens. Die Ehre ist unser Gesetz.

♪ In den Krieg zu ziehen, das ist unser Dienst.

♪ Einer für alle. Alle für einen.

♪ Einer für alle, alle für einen. Wie die fünf Finger der Hand.

♪ Wir sind die drei Musketiere plus einem.

He, he, ja, ja, ja, he, he, he.

(Sie spielen ein lustiges Lied.)

♪ Liebe Leute, Frau und Mann, lasst uns jetzt ein Liedchen singen.

♪ Hört euch die Geschichte an, die wir hier zum Vortrag bringen.

♪ Wir sind die Diener von vier edlen Kavalieren.

♪ Diese haben den Mut gepachtet.

♪ Doch, wenn sie ihn mal verlieren, wird unsere Hilfe nicht verachtet.

♪ Wer holt die Kastanien aus dem Feuer? Immer nur wir viere.

♪ La la la la la la ...

♪ So war es immer schon, zu allen Zeiten.

♪ Die Herren erobern Herzen, Burgen, Schlösser.

♪ Sie lieben, trinken, fechten, reiten.

♪ Wir Diener striegeln bloß die Rösser.

♪ Wer besteht die tollsten Abenteuer? Die Musketiere.

♪ Doch wer holt die Kastanien aus dem Feuer? Immer nur wir viere.

♪ La la la la la la ...

♪ Vier Musketiere, geliebt und bekannt.

♪ Sie dienen König und Vaterland. Und wir, wir dienen ihnen.

♪ Doch wenn der König sie ehrt, denkt keiner an uns stille Sieger.

♪ Wer gewinnt die Medaillen im heißen Gefecht?

♪ Immer der General, nie der Soldat.

♪ La la la la la la ...

Das sind die vier Edelleute, Euer Majestät.

Monsieur D'Artagnan. - Aha.

Monsieur Porthos. - Ah.

Monsieur Athos. - Aha.

Monsieur Aramis. - Hmhm.

Monsieurs, Ihr erfüllt mich mit Stolz.

Empfangt von Monsieur Treville die Privilegien für euren Heldenmut.

♪ Herr D'Artagnan, Herr Porthos, Herr Athos, Herr Aramis.

♪ Wir gönnen euch Ruhm und wollen euch den Triumph nicht neiden.

♪ Aber auch uns Diener würde ein Lorbeerkranz kleiden.

♪ Wer besteht die tollsten Abenteuer? Die Musketiere.

♪ Doch wer holt die Kastanien aus dem Feuer? Immer nur wir viere.

♪ La la la la la la ...

♪ Herr D'Artagnan, Herr Porthos, Herr Aramis, Herr Athos.

♪ Hundert Siege haben sie nach Hause getragen.

♪ Doch ihr Leben verdanken sie uns. Wir haben uns für sie geschlagen.

♪ Planchet für D'Artagnan. Mousqueton für Porthos.

♪ Bazin für Aramis und Grimaud für Athos.

♪ La la la la la la ...

♪ La la la la la la ...

♪ La la la la la la ...

♪ La la la la la la ...

Bravo, bravo, bravo!

(Die Musketiere lachen.)

Wir feiern in fröhlicher Runde Euern Sieg, Monsieur D'Artagnan.

Wir tranken auf Euch, Monsieur Porthos.

Ehrte Euch der König, Monsieur Athos?

Wurde euer Ruhm gewürdigt, Meister Aramis?

Wir haben eure Taten besungen. - Im schönen Liede.

Und jetzt lasse ich euch tanzen. - Brillante Idee, das übernehme ich.

Wer so herumprotzt, soll zum Degen greifen.

Ihr seid also die Kriegshelden. - Ich sattle Euer Pferd ab.

Und ich gebe Eurem Rappen Hafer.

Habt Ihr das gehört, Meister der Feder?

Wer Orden bekommt, trägt die Nase höher. Das ist menschlich.

Menschlich? Sie treten uns in den Arsch, und wir retten unsere Helden.

Und dann das. Eines Tages töten wir unsere Tyrannen.

So ein Unglück geschieht schnell. - Die Geschichte ist wirklich wahr.

Habt Ihr Einzelheiten? - In Fülle und Hülle.

Sie sind unwahrscheinlich, aber wahr.

Das Leben schreibt unglaubliche Geschichten. Ich bin ganz Ohr.

Ich bin Planchet. - Schriftsteller sprechen in Bildern.

"Ganz Ohr" heißt: "Ich höre genau zu."

Gut, lassen Sie den Federkiel dampfen.

(Erzähler) "Und so geschah es."

"Das ist Alexandre Dumas: Schreiber, Schriftsteller und Chronist."

"Er hatte an jenem Julitag des Jahres 1627 gewaltigen Durst."

"Deshalb war er in der Kneipe, in der die vier Diener ihr Lied sangen."

"Das Lied hatte ihn amüsiert, und er schuf daraus einen Roman."

"Sein Manuskript gelangte dann durch wirre Zeitläufte zu uns."

"Wäre dies alles nicht passiert, gäbe es diese Geschichte nicht."

"Es fing damit an, dass Planchet sich auf die Suche nach Arbeit machte."

Saubere Arbeit, Gevatter. Darauf habe ich auch studiert.

Kann ich helfen? - Du kannst Prügel kriegen, hau ab!

Knurtenschnurpel.

"Arbeitswillen allein reichte nicht."

Meister, kommt mal her.

"Nur Beharrlichkeit führt zum Ziel. Das sagte sein Vater immer."

Braucht Ihr einen tüchtigen Mann? - Und du brauchst eine Abkühlung.

"Nach so einem tiefem Fall kann es nur aufwärts gehen."

Der Geselle bin ich, du Galgenvogel. - Man wird doch noch scherzen dürfen.

Zurück, Bursche. Hast du keine Ehre? Du bedrohst einen wehrlosen Mann.

O Retter, wie kann ich Euch danken? - Komm nachher in die "Goldene Sonne".

Und du nimm dich in Zukunft in Acht. - Rothaarige Dumpfbacke.

"Das Glück meinte es gut mit Planchet."

"Von nun an war er der Diener von Monsieur D'Artagnan."

Alles in Ordnung?

Und wie fühlt sich ein Musketier? - Ich habe morgen früh drei Duelle.

Drei Duelle? Ihr scherzt. - In Ehrendingen scherze ich nie.

Ach so, es geht nur um die Ehre. - Morgen ist dein Herr vielleicht tot.

Meine Gegner sind die Herren Athos, Porthos und Aramis.

Die berühmten Muskel-Tiere?

Du kennst sie? - Nur ihre Diener. Das wird ein Ding.

Nicht verzagen, noch lebe ich. Kümmere dich um Charles de Gaul.

"D'Artagnan behandelte Diener und Pferd gut."

"Aber Rivalen spießte er liebend gern auf."

"Freund Planchet war in Sorge, seinen Meister zu verlieren."

"Drum wollte er das Unmögliche möglich machen."

"Er wollte die drei tödlichen Duelle vereiteln."

Ich bin richtig.

Hepp.

Bravo, gelernt ist gelernt. - Es droht eine Katastrophe.

Musst du arbeiten? - Er duelliert sich mit euren Herren.

Aber warum? Wieso?

Keine Ahnung. - Sie schneiden ihn in Scheiben.

Oder er tötet eure Recken.

Porthos nicht. Er erstach letzte Woche zwei auf einmal.

Athos putzte drei weg.

Und Aramis ganze vier. Er hat nämlich einen extra langen.

Unsinn, ihr seid drei arme Irre.

Vorsicht. - Ihr seid sogar Vollidioten.

Nicht streiten, sonst gibt es Kleinholz. Trinkt lieber.

Das ist mein berühmter Eimerheimer, ein Sorgenbrecher. Da lacht das Herz.

Sind wir eingeladen dazu?

Das Wohl unserer Herren ist auch unser Wohl.

Aber alle vier kratzen nicht ab. - Da hat er recht.

Bei einem Duell kommt der Besiegte meistens auf den Friedhof.

Warum das? - Weil er mausetot ist.

Tja, und der Sieger?

Er wird seit dem Kardinals-Edikt ... - Zunge raus?

Strick um den Hals. - Duelle sind also verboten.

Er hat verstanden.

Was habe ich verstanden? - Dass wir was unternehmen müssen.

Gut. - Wie im Jahr 14.

14? - 1514 bei Marignan.

Aber das war doch 1515. - Unser Dummerjahn hat keine Ahnung.

Ich habe eine Idee. Morgen früh traben wir zum Kloster De Chaux.

"Duelle verboten an sämtlichen Wochentagen".

Da, da schreitet er heran.

Wer von Ihnen will als Erster von mir getötet werden, meine Herren?

Das Los fiel auf mich. Ich erteile Euch Eure letzte Lektion.

He da, Musketiere!

Die Wachen des Kardinals, Achtung. - Man duelliert sich hier?

Dein Schnutenfeger. - Und das Edikt wird missachtet.

Dein Flohfänger. - Darauf steht die Todesstrafe.

Halunken, wie ihr, bekommen vom mir die Todesstrafe.

Der ist aber grob. - Ab durch die Mitte.

(D'Artagnan lacht.)

Steckt die Degen ein und folgt meiner Wache.

Diese Sache betrifft nur uns. Keine Einmischung.

Vorsicht, Ihr seid nur zu dritt.

Hauptmann, wir sind vier.

Einer für alle. - Alle für einen.

Ich möchte mich ganz klein machen. Da drinnen.

Wir hauen schnell ab. D'Artagnan darf uns nicht finden. Guck mal.

(Ein Hund bellt.)

Diese Kläfferei. Sei still jetzt!

Die hauen rein. Hör auf zu hecheln. - Das ist doch Fiffi. Komm rein.

Die Töle will mich ärgern. Ich sagte, Schluss.

(Der Hund bellt.)

Der hat es in sich.

(Der Hund bellt.)

Und jetzt? - Aufs Schlachtfeld. Ruhig, Fiffi.

Der Spaten. - Ich grabe mich ein.

Wir funktioniert das hier? Ach so. Schnippschnapp. Auf zur Ernte.

Von hinten durch die Brust. Jeder nur einen. Das ist übersichtlicher.

Ich nehme den schönen Blonden.

Na? - Jetzt.

Komm schon. Pass auf, wer jetzt in Scheiben geschnitten wird.

Hier herrscht Durchzug. - Dieses war der erste Streich.

So arbeite ich nicht weiter.

Oh! Au, ah!

Monsieur Porthos kann aber lachen.

So kommt Luft an den Arsch. - Ich verbitte mir das.

Den harke ich um um. - Danke.

Danke.

Was zumpelt hier zwischen den Beinen? - Wie lauft Ihr den rum?

Was willst du? Ich bin gut Freund. - Ich auch.

Das geht nicht. Pass auf, wohin du haust. Was sind das für Sachen?

Verrat. Verrat, ihr Ärsche. - Verrat? Wo sind die Schurken?

Wir räumen das Feld lieber. - Die vier da, das sind doch unsere.

Sie haben uns reingelegt. Eine Finte. Eine finstere Finte.

Jeder für sich weg. - Ja.

Da, ums Haus ist er rum.

Um welches Haus? - Siehst du's nicht? Ist er im Stall?

Hier ist nichts.

Und hinter dem Fass? - Auch nichts.

Ist er hier, hinter dem Holz?

Nein, da ist er. - Wo? Wo?

Der Strolch kommt nicht weit.

Könnt Ihr mich vor den Wachen verstecken?

Wo steckt der Kerl?

Hurtig muss es gehen. Husch, ins Schränkchen.

Oh. - Er kann nur hier sein.

Wo ist der Kerl? - Du hast ihn versteckt.

Welcher Kerl?

Im Schrank. - Im Schränkchen.

Das war der doppelte "Thüringer". - Dich kriegen wir schon noch.

Diese Neubauten.

(Beschwingte Musik)

Da. - Mein Schornstein hat freien Abzug.

Wo? - Hinter dem Karren.

Komm vor.

Bin ich gemeint? - Wer sonst? Komm mal her.

Bin schon unterwegs. - Er wirft sich auf Emilie.

Er kann ja nicht weg. Emilie ist angebunden.

Beine festhalten. Wo ist der Teufel? - In Emiliens Schritt.

Eben war er noch da. Jetzt ist er wieder weg. So ein Satan.

Halte ihn fest. - Kuckuck.

Das bin ich, du Trottel. - Wir werden ihn noch erwischen.

Deine Faxen vergehen dir gleich.

Das ist Hexerei.

Ich bin hier.

Wo hier? - Hier.

Übergib dich.

Ich gebe es auf. Seltsam. - Ich sagte es ja: Hexerei.

Emilie, schlag zu.

Wir zeigen dir, wie hart wir sind. - Euch werde ich niederwalzen. Hü.

Aah, aah! - Na, hat es euch gefallen?

Aah, wer hätte das gedacht?

Ups.

Ei.

Keine Qualität, nur Aufmachung.

Jetzt brauche ich nur noch einen Bernhardiner.

He.

Oh, ist hier eine Grenze?

Nein. - Doch.

Ja.

Nanu? Nicht schlecht.

Ja.

Huhuchen! - Da ist der Halunke.

Nein, hier ist der Halunke. - Mein Auge tränt wohl.

Sucht ihr mich? - Hier müssen mehrere Nester sein.

Hier bin ich.

Eins, zwei, drei.

Eins, zwei, drei.

Eins, zwei, drei.

Eins, zwei, drei.

Huhu, mir reicht es für heute. Morgen können wir weitermachen.

Wo bin ich denn, Kamerad? - Hier in meinen Armen.

Hier ist es richtig. - Wohin vor Angst. Da runter.

Nein, man muss nach oben streben. - Mousqueton, wir haben eine Bleibe.

Das war Rettung in höchster Not. - Quatsch nicht. Leiter einziehen.

So ist es schön.

Haben wir euch erwischt, ihr Halunken. Ihr seid verhaftet.

Kommt rauf und holt uns.

Schluss jetzt, im Namen des Königs.

Wie war der Name? - Im Namen des Königs.

Und das in meinem Namen. - Gack, gack, gack.

Auf den Karren. - Was hat er gesagt?

Hopp.

Drei Mann auf einem Pferd. - Und vier. Gib Gas.

Ah.

"Durch das Manöver ihrer Diener waren die Musketiere Herr der Lage."

"Nach der glänzenden Schlacht war der Sieg den vier Helden sicher."

(Die Musketiere lachen.)

Meine Wachen wurden geschlagen? Bei Euch lernen sie nur schwimmen.

40 Wachen wurden von vier Musketieren übertölpelt.

Das war gegen das Gesetz. - Frechheit.

Ihr untergrabt mein Ansehen. - Aber Eminenz, ich bitte.

Seine Majestät wünscht Euch sofort im Louvre sehen.

Wenn Frankreich ruft, folge ich.

Vater Joseph, Ihr sollt hier mein Sachwalter sein.

Nehmt die Hasenfüße ins Gebet. - Seid unversorgt.

Ich verlese den Burschen die Leviten.

Holt die Schlingel rein.

(Die Wachen stöhnen.)

Aua.

Aua.

Aua.

Ooh. Aah. Au.

Halt, Ihr beiden, seit wann habt ihr Schwimmflossen an den Füßen?

Der Mühlstein war schuld. - Ich erkläre euch das.

Das war der Mann ... - Auf dem Mühlstein?

Am Balken. - Der Balken hat gemahlen?

Nein, der Stein am Balken, der ans Pferd gebunden war.

Und der Mann? - Er saß oben drauf.

Und so zerquetschte er unsere Füße. - Der Stein zerquetschte Euer Hirn.

Hauptmann, ich warte auf Euren Bericht.

Ja, Vater. Wir sind von hinten angegriffen worden.

Von hinten? - Ja, feige in den Rücken.

Meine armen schwarzen Schafe. Aber auch ihr habt schwer gefehlt.

Ihr habt euch besiegen lassen. Bekenne deine Schuld und bereue.

Verzeiht mir, mein Vater. Ich bereue, ich bereue, ich bereue meine Schuld.

Du bereust aus aufrichtigem Herzen. Deshalb sei dir verziehen.

Eine kleine Buße bekommst du aber.

Schön.

Gefällt es? - Ein paradiesisches Gefühl.

Siehst du? - Gönnt mir noch mehr davon.

Nein, mehr davon wäre Schlemmerei.

Was für ein wundertätiges Gerät ist das?

Ein Prügel, unentbehrlich für das Leben.

Damit umzugehen, ist die hohe Kunst der Menschenführung.

Mit dem blanken Stahl habt ihr eine Schlappe erlitten.

Vielleicht habt ihr mit dieser Geheimwaffe mehr Erfolg.

Nur die Übung macht den Meister. Dann kann euch keiner mehr.

Wer plaudert nach einer wirksamen Folter?

Der Geprügelte. Nicht derjenige, der einging ins Paradies.

Eine höhere Macht hat mir dieses freundliche kleine Ding gegeben.

Der Prügel sei gesegnet.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, amen.

(alle) Amen.

Auf die Wachen des Kardinals!

"D'Artagnan und seine neuen Freunde feierten ihren Sieg."

Auf die Frauen!

"Es war zu allen Zeiten gleich."

"Man trank auf Siege, Freundschaft, Liebe."

"Man muss die Feste feiern, wie sie fallen."

"Irgendwas gibt es immer zu begießen."

Es lebe die Normandie! - Es lebe das Poitou!

Es lebe der Beaujolais! Freiheit für Beaujolais!

Wer bezahlt mir denn das? - Hier, stimmt so.

Bitte schön.

Der König will diese vier Musketiere empfangen.

Ich frage mich besorgt, welche Strafe er ihnen gibt.

Sicher eine exemplarische Strafe.

Der König darf dem Einfluss von Hauptmann Treville nicht erliegen.

Eminenz. - Ja.

(Er leiselt.)

Sprecht lauter. Ich höre nichts.

Leise.

Die Pforte vom Zimmer des Königs steht halb offen.

Dann macht sie zu.

Nein. Wir lauschen und wissen, was gespielt wird.

Habt Ihr die Tür aufgemacht? - Nein. Aber wer kennt Gottes Wege?

Wenn ich es recht bedenke ... - So sehe ich es auch.

Hier war eine weit höhere Macht am Werk.

Ich bitte um Verständnis. Die große Anstrengung in dieser Schlacht ...

Eine Schlacht? Ich frage, meine Herren: War das eine Schlacht?

Hicks. Verzeiht. Sollte unten raus.

Meine Herren, ihr habt mich heute sehr enttäuscht.

Seine Eminenz hat taktvoll eurer Abenteuer mit keinem Wort erwähnt.

Das Abenteuer von Maulhelden, die angeblich nur mir dienen.

Ich erfahre nicht immer alles als Erster. Aber mir entgeht nichts.

Das ist eine endlose Sitzung.

Ich bin nervös. - Wir brauchen unsere Ernährer.

Man lässt sie doch nicht aufhängen. - Abwarten.

Ihr wart zu viert. Die Wachen waren 20 an der Zahl.

22. - Das ist allerdings sehr bedenklich.

Besiegt ihr ständig 42 Wachen? - Ja, schon vor dem Frühstück.

Aber ihr wart doch die Gefoppten.

Diese Kämpfer haben sich selbst verleugnet aus Ehrfurcht vor mir.

Ihr habt mir nur Schande zugefügt. Sie ließen sich nicht herausfordern.

Ohne ihre noble Haltung wärt ihr jetzt nicht hier.

Darauf antworte ich mit einer Geste der Gnade.

Ihr habt sie nicht verdient, doch seid gewarnt.

Ich schätze euren Hauptmann Monsieur Treville sehr.

Er setzt sich immer für euch ein.

Aber er hält mich in Zukunft nicht davon ab, euch aufhängen zu lassen.

Falls sich das wiederholt.

(Die Katze miaut.)

Meine Herren, ihr dürft gehen. - Sire.

(Sie lachen.)

Er hat sich über uns mokiert. Das zahle ich ihm heim.

Mit Treville kommt man gut zurecht.

Er hält zu uns. - Er kennt unsere Qualitäten.

(Porthos rülpst.)

Pardon.

Habt Ihr Euch wehgetan? - Nein, ganz im Gegenteil.

Raue Krieger sind mit zarten Damen ungeschickt.

(Donnergrollen)

Blitz und Donner.

"Es war Liebe auf den ersten Blick zwischen Constance und D'Artagnan."

Eine Schönheit, eine Perle, eine Märchenfee.

Herein.

Du bist es, Constance. - Ja, Majestät.

Was ist denn mit dir? Du siehst ganz verstört aus.

Der Herzog von Buckingham ist da. - Hier in Paris? Was will er denn?

Er ist bemüht, Eurem Wunsch nachzukommen.

Wieso meinem Wunsch? Welchem Wunsch?

Ist das ein Missverständnis oder eine Falle?

Warum erlegt mir mein Schicksal nur so harte Prüfungen auf?

Ein Mensch wird von reinen Gefühlen zu mir getrieben.

Und was findet er bei mir?

Enttäuschung und Verzweiflung. Vielleicht sogar den Tod.

Der Herzog will morgen kommen, wenn Ihr ihn empfangen wollt.

Sag ihm, dass er sich für morgen Abend bereithalten soll.

Aber nicht vor Mitternacht. Dann sind wir allein. Der König ist jagen.

Ich habe Eure Anregung aufgegriffen. Da.

(Kampfgeschrei)

Vorsicht, Stufe. - Danke, mein Sohn.

Ich hatte es befürchtet. - Tollpatsch.

Übung macht den Meister. - Alle mit Feuereifer dabei.

Hochwürden, Eure Lunte lodert. Schnell löschen.

Was ist los? - Die Spezialabteilung.

Vorzüglich. Aber ich vermisse die vorzüglichen Zangen.

Der nächste Mann ran. - Ah. Die lustige Prügelei.

Los. Der Nächste.

Kleine Ohnmacht, mittlere Ohnmacht, Koma, Lebensgefahr. Köstlich.

Wenn sie tot sind, stottern sie nur. - Bei mir sind sie dran.

Das ist keine Kunst. Aufgepasst. Ganz leicht, aus dem Handgelenk.

Und Rückhand. Ist das so schwer? Mit Eleganz und Schwung.

Was sehe ich da? Und hopp und hopp. Nicht so. Ich mache es noch mal vor.

Mit Schwung aus dem Handgelenk. - Er kriegt jetzt eins.

Nein. Ich gehe lieber beten. - Sie müssen sich erst einprügeln.

Was sagt man dazu? - Grausam, wie sie es ihm geben.

Das ist unmenschlich. - Und das Gute soll von oben kommen.

Die wollen uns fertig machen. Ich habe eine Lebensversicherungsidee.

Nicht wieder auf den Daumennagel. Du musst erst mal üben.

Deckung. Ich nehme Anlauf. - Das macht man aus dem Stand. So.

Tatsächlich. Zeig mal her. - Probier mal.

Ein sicheres Gefühl hat man da. Jetzt sollen sie kommen.

Jetzt die Klangprüfung. - Gute Passform, prima.

Wie klingt der Hammer auf dem Kopf? - Machen wir es vierstimmig?

Ding, dong. Ding, dong. Ding, dong. Wie im Gemeindesaal. Ding ...

"Kardinal Richelieu hatte eine große Schwäche für das schöne Geschlecht."

"Besonders für Frauen, die ihm nützten."

"Die treue Lady de Winter unter- stützte seine Politik immer."

Ich habe eine wichtige Nachricht für Euch.

Eine erfreuliche, will ich hoffen. - Ich glaube schon.

Der Herzog von Buckingham ist in Paris.

Der Herzog in Paris. Soso. Und wo hält er sich versteckt?

Es gibt eine Constance Bonacieux, engste Vertraute der Königin.

Beobachtet sie. Sie führt Euch heute Nacht direkt zum Ziel.

So, hier ein Tellerchen. Hier ein Serviettchen.

32.

Und noch einmal die Vier und die Zehn, das wird gehen.

Was treibt der Mensch da hinten? - Was wird gehen?

Ich mache die Rechnung für eure Herren. Das geht ganz einfach.

42 Masthühnchen. Ein Griff in die Kurbel und das Rädchen dreht sich.

Das macht 44 und 6. - Eine tolle Erfindung.

Man muss mit der Zeit gehen und so kann man sich nicht mehr verrechnen.

Aber die vielen Hebel sind verwirrend.

Nein. Das ist alles Gewohnheit. 12 Blätterteig-Pasteten.

Mir wir ganz schwindelig. - Alles dreht sich.

24 und 2. Mein Beleg für die doppelte Buchführung.

Die Endsumme rechnet der Apparat dann zusammen.

Wer denkt sich so was aus? - Apropos: Sind eure Herren flüssig?

Jaja. Da kommen sie und wir haben noch kein Futter vorbereitet. Los.

Schneide du mal das Brot. - Und du pass auf deine Finger auf.

Guten Morgen.

Gott zum Gruße, die Herren. - Wir haben Hunger.

Hast du uns einen Ochsen gebraten? - Ich habe Eure Rechnung gemacht.

Will er Geld?

Schreibt unser Abendessen dazu. - Und den Wein auch.

Aber Ihr erkennt Eure Schulden an? - Ihr habt unsere volle Anerkennung.

Dann unterschreibt mir das. - Nein. Ihr schuldet uns viel mehr.

Was schulde ich Euch?

Ihr dürft uns beherbergen, die besten Fechter des Königs.

Dafür bezahlt er uns königlich. - Ich bin nicht der König.

Doch. Ihr seid der König der Köche. - Und der Mundschenke.

Der König der Wirte. - Es lebe der König.

Ihr habt recht. Es ist etwas Königliches an mir.

Er kommt. Er kommt.

(alle) Es lebe der König. - Aber nicht für euch.

"Währenddessen überbrachte Constance Buckingham eine Nachricht."

(Bedrohliche Musik)

Ach. Das ist aber ein Glück.

Die Vorsehung führte mich her. - Ich danke ihr dafür.

Ich werde verfolgt. Beschützt mich. - Nein, bloß nicht.

Eine Frau bat noch nie vergebens um unsere Hilfe.

Für diese Frau würde ich sogar sterben.

Die Ehre des Königshauses steht auf dem Spiel.

Seid unbesorgt, Madame. Für den König und die Königin.

Mein Leben gehört Euch. - Unser Leben.

Einer für alle. - Alle für einen.

Die Goldamsel ist ein Unglücksrabe. - Ich wäre jetzt gern draußen.

Madame. Im Namen des Kardinals, bitte folgt uns.

Keine Angst. Die Dame steht unter meinem persönlichen Schutz.

"Der Wirt wurde um eine Erfahrung reicher."

"Als König der Köche war er beim Kreuzen von Klingen machtlos."

Ihr werdet mir das alles bezahlen. Das auch.

Das schaffen sie nicht. - Die sollen blechen.

Mit Mordinstrumenten. - Diese Mörder.

Zum Glück haben sie uns. - Und wir unsere Helme.

Die Hüte drüber. - Die Hüte. Wo ist denn meiner?

Fertig.

Ihr zwei lasst keinen raus. Grimaud kommt mit mir mit.

Oh.

Na. Na.

Ziehen und schieben.

Ja. Und den und den.

Und zu. Euer ergebener Diener. - Einmotten, die beiden.

Madame, küss den Fuß. - Lalalala.

Ein Prunkstück. Denen ist nichts heilig.

Welchen verpacken wir?

So ist es schön. Deckel zu. - Wieder einer versorgt.

Ich wetze das Hackebeilchen. - Und jetzt unsere neue Geheimwaffe.

Komm. Hui.

Ist der Krebs in der Hose, greift er zu mit Getose. Alte Bauernregel.

Und jetzt die volle Ladung, solange der Vorrat reicht.

Wie im Tante-Emma-Laden. Jetzt kriegen sie was zum Beißen.

So. Und jetzt mach auf das Höschen.

Aua. Aua. Ist das heiß.

Jaja. Wer nicht in die Welt passt, auf dem hacken sie alle rum.

Ach. Hallo, Kamerad. Hier ist vorne.

Ach, leg dich hin.

Ach. Ich bin ruiniert.

Nimm dir einen aufs Korn. - Wer will ein Krabbeltierchen?

Wer klopft da? Du kommst auch noch dran?

Ist der Krebs erst in der Hose ... - Aua, Mutti.

Wir verpassen ihnen heißes Öl. - Wenn das nicht durchschlägt?

Komm her. So ist es schön. - Aua. Aua.

Komm schon. So. - Aua. Aua.

Hilfe. Hilfe.

Oh. Oh.

So.

Das war die Idee. Wir legen die Leibwache in Öl ein.

Aua. Soll ich dich aufspießen? - Sieh mal.

Feuer. Feuer. Es brennt.

Worum handelt es sich? - Darum.

Was ist das? - Ein Prügel.

Was tut er? - Das.

Ene mene Mist, du stinkst. - Sapperlot.

"1 Wirt: 0 Ecus, 0 Sol"

Mist. Wohin ist sie gegangen? - Egal. Hinterher.

(Der Kutscher schnarcht.)

Leise. Da wartet eine Kutsche. - Eine Kutsche.

Was wartet da? - Constance soll entführt werden.

Er schläft. Das nutzen wir aus. - Ich putze aus.

He, du Arsch. Wohin willst du? Hier entlang. Leise.

Nein, lasst mich los. Zu Hilfe.

Nein, nein, nein.

Hü. Hü.

Halt. Unser Befehl lautet: Bringt sie lebend. Vorwärts. Stürmt das Haus.

In die Bastille mit ihnen.

Hü. Hü. Hü.

Wenn Ihr die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet, geschieht Euch nichts.

He. Hü. Hü.

Das müssen sie sein.

He. He. Hü. He.

Kalt. Ein Nasenwärmer wäre jetzt gut. - Komm mit in die Küche.

Wer will die Puppe haben? Rochefort oder der Kardinal?

Dazu ist sie nicht hier. Sieh mal. Da drüben ist die Folterkammer.

Die Kleine soll dort verhört werden. Komm. Wir wärmen deine Nase.

Endstation. - Ich komme.

Ist die Luft rein? - Ja, Absitzen.

O weh. Ich bin eingeklemmt. - Den haben wir vergessen. Fass an.

Nicht mich. Er ist der Verklemmte. - Jetzt streck dich mal schön.

Ich kann nicht. - Das haben wir gleich.

Das tut gut.

Sie darf nicht gefoltert werden. - An der Mauer kommen wir nicht hoch.

Vielleicht können wir durch ein Fenster steigen.

Das ist das einzig offene. - Sehr hoch. Aber wir haben keine Wahl.

Los. Du machst den Untermann. - Immer bekomme ich alle aufgehalst.

Und los. - Aua.

Hilfestellung. - Schieb mal nach. Los, schieb doch.

Aua. Mein Kreuz. Macht euch nicht so schwer.

Es geht nicht anders. Junge, wo hattest du deine Hose?

Das sind meine Schuhe. - Los. Weiter, weiter.

Mir ... Mir ... Mir ist ganz schwindelig hier oben.

Stottere nicht. Ich bin bei dir.

Wenn ... Wenn Planchet auf mich steigt, dann breche ich zusammen.

Aber mir ist schon alles egal.

Sei ganz still da oben. Was soll ich erst sagen?

Hier riecht es wieder sehr streng. - Au. Das war meine Nase. Aua.

Steig weiter, Johanna. - Aua.

Meine Ohren. Aua.

Ich komme. Ich komme. Gleich.

Ich bin oben. - Endlich.

Wackelt nicht so. Ich drehe mich um. - Ja, bitte.

Wo hänge ich? - Am Leben.

An der Fassade. - Auch schön.

Halte dich an meinen Füßen fest. Mousqueton, jetzt du.

Ich eile, ich eile. Pfui Teufel. Wo fasse ich hier rein?

Immer diese Küsserei an der Mauer. - Hört auf zu Knutschen.

Du bist ein braves Kind.

Was weißt du über den Herzog von Buckingham?

Er ist ein guter Freund von Frankreich.

Gewiss. Aber ist er nicht vor allem ein guter Freund der Königin?

Ah. Oh. Oh.

Grimaud. Jetzt keine Grimassen mehr. - Nicht auf die Nase.

Aua. Du trittst mir in den ...

Ziehen musst du.

Was mache ich denn? - Schieben. Jetzt halten.

Noch eine Stufe. - Das mache ich nicht noch mal.

Ich stehe das nicht durch. Ich bin für so was nicht geschaffen.

Du bist zu dämlich dazu.

Kinder. Wie kamen sie bloß früher hier immer rauf?

Ich bin fix und fertig. - Hör schon auf. Komm schon.

Das bisschen hat dich angestrengt. - Ruhe. Sonst hört man uns.

Ich bin tot. Endlich tot.

Halt. Leise. Seid doch mal ruhig.

Leise.

(Lachen von nebenan)

Wer foltert heute? - Vater Joseph.

Dann haben wir unseren Spaß.

Seine Spezialität sind abgeschnittene Zehen.

Vorige Woche schnitten wir einem Mädchen die flinke Zunge raus.

Furchtbar. Die Folterkammer ist nebenan auf demselben Gang.

Gibt es noch eine Tür? - Nur eine.

Auch für die Folterknechte? - Ja, wieso?

Dann habe ich die Lösung. - Ich kann kein rotes Blut sehen.

Halt. Damit geht es leichter.

Mach schon. Wo ist es denn? Wo? - Da entlang.

Und was jetzt? - Wir warten, bis sie vorbeikommen.

Hier sind vier Nischen.

Begreife doch. Ich will dich vor Schlimmerem bewahren.

Wo ist der Herzog von Buckingham?

Das weiß Gott allein. Fragt ihn. Vielleicht verrät er es Euch.

Ja. Ich frage ihn. Er wird mir die Antwort durch Euch verkünden.

Mit der Stimme der Unschuld. Wachen, Wachen, Wachen.

Die Vorderzähne sind hin. Führt das Fräulein in die Folterkammer.

Sie ist schüchtern, aber sie wird alles fallen lassen.

Sie wird ... - Ich will nichts wissen.

Wachen, bringt sie weg. Nicht so brutal. Seid sanft zu ihr.

(Bedrohliche Musik)

Hoppla. Du hast gut zugeschlagen. - Du auch nicht schlecht.

Pass auf und fang. - Wir können los.

Einer hinter dem anderen. Da.

Leise.

Ah. Ein Massage-Salon der brutalen Art.

Aua. - Pass doch auf, du Armleuchter.

Oh. Vorsicht.

Hör auf jetzt. Da rührt sich was. - Wo? Bei dir?

Habt ihr eure Werkzeuge bereit? - (alle) Ja.

Komm, mein Kind. Nur keine Angst.

Euch brauche ich nicht. Haltet euch in der Wachstube bereit.

Wir sind es.

So, und jetzt auf die Folterbank mit ihr.

Dann komm mal. Komm.

Auf die Folterbank, ihr Esel. Himmelsakrament.

Scheiße, ich habe geflucht. Verzeiht einem unwürdigen Scheißer.

Was macht ihr da? Das arme Kind. - Wir binden sie fest.

Ja. Aber den Bauch da, wo der Hintern hingehört.

Oh, der süße kleine Hintern. Der stramme.

O Gott. O Gott. O Gott. Verzeiht mir. Ich habe gesündigt.

Ich bin dem süßen strammen Arsch erlegen. Meine große Schuld.

Jede gebeichtete Sünde ist halb vergeben. Alles wieder gut? Ja.

Ihr müsst schön laut schreien.

Ja.

Aua, aua. - So weh tun ihr die Buben? Stopp.

Meine Arme. Ich möchte diesem süßen Leib keine Schmerzen zufügen.

Sage alles und wir krümmen dir kein Härchen.

Wo ist der Herzog von Buckingham? - In England.

Wie sie mich anlügt, diese kleine Bestie.

Wir nehmen die Füßchen in die Zange. Bring die Zange. Du auch eine.

Flink und hurtig. Für die Zehen die ganz große. Die fasst besser.

Wie wäre es mit der hier? - Vorsichtig ansetzen und zudrücken.

Aua. - Aua. Oh, diese Hexe, diese Ketzerin.

Wollen wir es damit versuchen? - Damit werden die Finger abgezwackt.

Dann die Säge. - Die ist erst später dran.

Erst die Zange. Dann arbeiten wir uns immer weiter rauf.

Hochwürden. - Mit der Säge immer weiter rauf.

So wird es gemacht. Diese lieben kleinen, putzigen Zehen.

Oh. Wie sind sie lieb und klein und putzig.

Diese kleinen Putzelchen.

Oh, oh, oh, oh, oh.

Mein liebes Kind. Sag dem Vater Joseph, wo Buckingham ist.

In London. - Sie lügt schon wieder, die Hexe.

Fester zudrücken. Mehr. Mehr. - Aua, aua, aua.

Ja. - Wo ist er?

In Frankreich. - Kanalschwimmer.

Wo in Frankreich? - Ich weiß nicht.

Du weißt es und ich hole es aus dir raus. Oh. Die kleinen Brüstchen.

Was sie für hübsche Brüstchen hat.

So liebe ich sie, so lobe ich sie: klein und fest. Oh.

Du liebes Kleines. Du kleines Liebes. Was hat der Herzog vor?

Wann schleicht er sich zur Königin? Wann? Sag es mir doch.

Verstocktes Weib. Die Zangen aus Solingen.

Aua, aua. - Weiter, bis Blut spritzt. Nein.

Sie ist so weit. Sie gesteht. - Ja.

Nun erleichtere dein Gewissen? - Er ist nicht ihr Liebhaber.

Wer ist dann ihr Liebhaber? - Kardinal de Richelieu.

Nein. Verleumdung. Gotteslästerung.

Ausgeburt deiner Fantasie. Dieses Weib ist mit Beelzebub per du.

Eine Hexe ist sie. O Herr. Eine dreimal verhexte Hexe.

Brennen soll sie. Habt Ihr Feuer? - Nein.

Ihr seid mir schöne Folterknechte. O Herr. Hilfe. Aua. Oh.

Das hier ist auch lecker. - Die große Zange tut aber weh.

Das soll sie auch. Aufstehen, Dickwanst. Die Kutte ausziehen.

Das wirst du büßen. - Jetzt kommst du auf den Thron hier.

Das ist doch Eure Erfindung. Man muss alles selbst ausprobieren.

Ihr zieht seine Kutte an. Dann erkennt Euch niemand.

Hinlegen und die Arme nach hinten. Nach hinten.

Das werdet ihr büßen. Nein.

Nun das andere Füßchen. - Die Füße wäscht er nie.

Fest anziehen. Ja. - Das bringt euch keinen Segen.

Was sagst du? - Gott möge euch verzeihen.

Da habe ich keine Sorge. - Ihr werdet es fürchterlich büßen.

Das Verhör mit dem Mädchen verläuft nicht gut.

Die Folter dauert schon lange. Offenbar ein schwieriger Fall.

Vater Joseph bringt sogar Tote zum Reden.

Er spart nichts aus. - Bitte nicht ausführlich werden.

Ich will nur die Wahrheit wissen. Egal, wie er das schafft.

Wenn man die Wahrheit erfahren will, darf man nicht zimperlich sein.

Der Zweck heiligt die Mittel.

Die Wahrheit ist wahrhaftig, alles Wahrhaftige ist wahr.

Wer wenig weiß, weiß mehr als die, die gar nichts wissen.

Aber dieses Verhör geht länger als zwei Stunden.

Wir sollten mal nachschauen. Ich darf Euch bitten.

Ah, Eminenz.

Wo ist die Sünderin? - Sie sind mit ihr ausgerissen.

Und Eure Kutte? - Die nahmen sie mit.

Hat man Euch Gewalt angetan? - Nein. Das Äußerste unterließen sie.

Gott sei Dank. - Ihr verkühlt Euch.

Hatschi. Dieses ist bereits geschehen.

Der Durchzug ist schlimmer als jede Folter.

Trotzdem erwarte ich eine Erklärung.

Wir haben keine Macht über Satan und diese Frau ist besessen.

Und sie hat Euch verhext. Unglaublich ist das.

Verfolgt sie, Rochefort. Sie darf nicht entkommen.

Ganz ruhig, Eminenz.

Fast wäre es mir geglückt. Ich hatte den Beweis schon in der Hand.

Der Beweis ist der Herzog von Buckingham.

Ich weiß nicht, wo er steckt.

Überwacht die Königin. Dann habt Ihr bald den Herzog.

Vielleicht findet Ihr sie zusammen.

"Die vier Diener hatten Constance und sich selbst in Sicherheit gebracht."

"Sie schmiedeten Pläne für die nächste Zukunft."

Vorläufig kann Constance nicht nach Paris zurück.

Aber wir können. - Wir vertreten Euch würdig.

Ja, aber ... - Ihr müsst uns einweisen.

Damit wir Bescheid wissen. - Auf uns ist Verlass.

Gut. Die Königin erwartet Buckingham heute Abend.

Ihr müsst ihn zu ihr bringen.

Bringt ihn in den Louvre durch einen Hintereingang.

Kennwort: Verdon Carcassonne. - Verdon Carcassonne.

Aber zur Königin dürfen nur weibliche Bedienstete.

Den Unterschied überspielen wir. - Wir rissen schon andere Hürden.

Ich gehe zum Gärtner. Kommst du mit? - Ich muss bügeln.

Aber bei heute Abend bleibt es. - Klar. Ich freue mich.

Hier rechts muss es sein. Die zweite Tür, sagte sie.

Und mache eine piepsige Stimme und bleibe dabei.

Ob sie zu Hause ist? - Klopfe an. Ich warte hier.

Dann klopfe ich.

Herein.

Majestät.

Ich bin eine Freundin von Constance Bonacieux.

Und ich soll Eurer Majestät einen Brief geben.

Ach, da ist er ja.

Oh. Ich bin heute völlig verhuscht.

Du bist also Angel. - Ja, Fräulein Königin.

Majestät. - Ja, Fräulein Majestät.

Sag Constance danke. Gut, dass sie nicht hier ist. Das wäre gefährlich.

Nein. - Hilf mir beim Umziehen.

Aber ich bin harsch im Griff. - Das ist doch einfach.

Du musst nur die Haken aufmachen.

Constance sagte dir sicher, dass ich nicht streng bin.

Du musst nur willig sein. - Darüber klagte noch keiner.

Aua. Du zerquetscht mich.

Der Kerl hat wieder ein Dusel. Er erwischt immer die besten Happen.

Du stellst dich ungeschickt an. - Geschafft. Alles offen.

Hinter dir steht warmes Wasser. - Wasser? Soll man das eingießen?

Ich bin ein Unglückswurm.

Beeil dich. Mir wird kalt. - O Gott.

Was hast du denn? - Heiliger Vater. Hilf mir.

Du sollst nicht dich abreiben, sondern mich. Komm schon.

Ja, das tut gut. Nimm das hier vorn weg.

Wohin denn? - Nach hinten.

Ich bin nass. Reibe mich trocken. - Was treibt der Lümmel da?

Oh. Ich kann nicht mehr. Mir ist ganz rund vor beiden Augen. Ganz rund.

Du Armer erträgst gar nichts. - Eine Ritze. Eine Ritze.

Mein Herz schlägt so heftig. Fühlt ihr es?

Bist du etwa schwanger? - Nein, im Moment nicht.

O Gott.

Möchtest du was trinken? - Ammoniak. Ein kleines Fässchen.

Fühlt hier auch. Ich habe zwei Pülse: rechts und links.

(Eine Tür wir geöffnet.)

Da kommt einer.

Was haben wir hier für einen flotten blonden Dragoner?

So ein Kammerkätzchen wie dich nehme ich auch in meinen schweren Dienst.

Das geht schon viel besser. - Ich bin willig, aber schwach.

Hast du dir gemerkt, was du heute Abend zu tun hast?

Ich bin treu und zuverlässig. - Beruhigend.

"Planchet und Grimaud transportierten den hohen Gast."

Halt. Halt doch. Absetzen. - Aber wir sind noch nicht da.

Muskelarbeit ist nichts für mich. Ich arbeite mehr geistig.

Wir müssen uns beeilen. - Ich bin ausgepumpt.

Warum geht es nicht weiter? - Hinten ist die Luft raus.

Was ist los?

Hast in der Sänfte du Eunuchen, musst du tüchtig essen Kuchen.

Ich verstehe.

Das riecht furchtbar.

(Buckingham) Hast du Eunuchen, musst du essen kräftig Kuchen.

(Buckingham) Hurry. Schnell. Hurry. - Harry hat keine Zeit.

Auch das noch. Ich kann nicht mehr. - Ich auch nicht.

Ist er noch drinnen? Da ist er.

Ab jetzt geht es zu Fuß weiter. Ich gehe vor. Und links ...

Hier kommt niemand durch. - Verdon Carcassonne.

Das klingt schon besser. - Im Dienst der Königin.

Tut Eure Pflicht. Passieren lassen.

Hier entlang. - Ja, bitte.

Hurtig, hurtig.

Ja. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.

Das ist Gertrüde, die Rüde, die zweite Kammerzofe.

Sie übernimmt die Tour. - Die Königin erwartet Euch.

Gertrüde, Gertrüde.

"Vater Joseph wusste, was er dem Kardinal schuldig war."

"Er arbeitete technisch raffiniert."

"So wusste er, was in den Gemächern der Königin vorging."

Komm.

Kommt, Monsieur.

Das ist Angel, die erste Zofe der Königin.

Monsieur Herzog.

Ja, bitte.

Da ist eben eine Tür gegangen.

Oh.

Scheiße.

O Madame. Ich weiß, es ist ausweglos, Euch zu lieben.

Ihr habt mir den Verstand geraubt.

Aber ich gebe ihn gern her, da ich Euch sehen darf.

Ich empfange Euch nur, damit Ihr mir schwört, mich nie wiederzusehen.

Schwört es mir. - Diesen Eid könnte ich nicht halten.

Seit ich Euch sah, ist mein Inneres aufgewühlt.

Ich habe alles andere vergessen.

Ach, wenn Ihr mich nur vergessen könntet.

Niemals. Ich würde Frankreich den Krieg erklären, um Euch zu sehen.

Die Ratte sitzt in der Falle. - Leise.

Meinetwegen können Millionen sterben, damit mein Glück gerettet wird.

Ich gestehe, ich bin gerührt von so hohen edlen Gefühlen.

Aber bitte geht jetzt. Verlasst mich wieder.

Macht das Maß Eurer Güte übervoll. Gebt mir ein Souvenir mit.

Als Beweis dafür, dass dies kein Traum war.

Kehrt Ihr dann nach England zurück? - Ich schwöre es Euch.

Hier, Mylord. Das sollt Ihr als Andenken mitnehmen.

Euer Halsschmuck. Ihr habt ihn bei unserer ersten Begegnung getragen.

Das ist der richtige Augenblick. - Die Zeit ist reif.

Vorwärts. Für den Kardinal. Für den König. Für Frankreich.

(Bedrohliche Musik)

Das sieht böse aus. Vater Joseph kommt mit den Knechten.

Riegel vor. Jetzt ist alles verloren. - Die stürmen die Tür.

Nach nebenan ins Boudoir. Alle drei. - Oh, Euer Allerheiligstes.

Was wollt ihr, ihr losen Mädchen? - Euer Beinkleid.

Das ist nicht der passende Augenblick.

Doch. Wir tauschen. Dann kommen wir hier raus.

(Spannende Musik)

Niemand da.

Dann mit Gewalt. - Das sind die Gemächer der Königin.

(die Königin) Was ist das für ein Lärm?

Majestät, höchste Gefahr. Fremde Männer in Euren Gemächern.

Dummes Zeug. - Man hat es beobachtet.

Einer ist bei Euch. Ich sah es selbst.

Es geht um die Ehre der Königin. - Ihre Ehre geht mir über alles.

Aber, o mein Gott. Was für eine Maskerade. Ich will es versuchen.

Ein Mann hat sich eingeschlichen. - Warum flüstert Ihr so?

Ein Mann hat sich eingeschlichen.

Vergesst das goldene Vlies nicht. Das macht den Herzog komplett.

Tempo.

- Wer ist da? - Vater Joseph.

Nein, er ist nicht hier. - Er ist hier.

Wer beweist mir das? - Ich selbst und Graf Rochefort.

Ja, ich bin auch hier. - Der Graf von Rochefort.

Könnt ihr nicht lauter sprechen? - Graf Rochefort.

Warum sagt ihr das nicht gleich?

Wie sehe ich aus? - Sehr gut.

Halt. Der Turban.

Ja, der Hut. Der Herzog mit so einem Kopfputz. Unmöglich.

Vorsicht. Meine Locken. Wohin hat mich meine Leidenschaft getrieben?

Edler Herr, mit Gott für die Königin. - Mit Gott für die Königin.

Öffnet. Es hat sich ein männlicher Mann bei Euch versteckt. Ein Spion.

Da ist er. - Nehmt ihn fest. Überwältigt ihn.

Ein zusammenklappbarer Reisebet- stuhl für den, der ihn fängt.

Für Euren Schnauzer. - Wie sehe ich aus?

Toll. - Gott schütze die Königin.

Links, rechts. Frei. Wir können. - Okay.

Dort hinein.

So.

(Heitere Musik)

Oje. - Wie? Wo? Was? Da.

Ich will ihn haben, den zusammen- klappbaren Reisebetstuhl.

Nichts. Da. - Huhu.

Der Schlingel. So.

Der Reisebetstuhl.

(Heitere Musik)

Rechts oder links? Er kriegt den Mund nicht auf.

Rochefort, wir umzingeln ihn. - Aber wie?

Wir teilen uns. Ihr da, ich hier. - Vorwärts, Leute.

He, Rochefort. Doch nicht beide Hälften. Eine Hälfte für mich.

Zurück mit mir.

Oh, da ist mein blondes Kammerkätzchen.

Sittenloses Mannsvolk. Ihr glaubt wohl, wir sind Freiwild. Komm.

Keife nicht. Bei dir würde mir die Lust vergehen.

Mousqueton und Bazin. Was wollen die hier?

Der Herzog von Buckingham. - Er hat sich verändert.

O mein Gott. Schnell. Quick. - Nun quickt euch schon.

Ich komme unten wieder raus. - So sind wir schneller.

Sechs Beine sind schneller als vier. Wendung. Und marsch. Links, rechts.

(Heitere Musik)

Ja.

Der Herzog ist aus den Gemächern der Königin entflohen.

Aber niemand kann den Louvre verlassen. Er entkommt nicht.

(Heitere Musik)

Eins, zwei ... - O mein Gott. Was ist los?

Wir müssen weiter. - Was macht ihr mit meinem Herzog?

Tolle Bande. - Ich laufe im Leerlauf.

Hoppla. - Wird es gehen?

Er macht es allein, das ist schön. - Er hat Kräfte.

Er muss nur laufen. - Toll, dass Herzöge so laufen können.

Und du? Schaffst du es? - Ich verlor etwas den Boden.

Wie soll das weitergehen? - Halt aus. Halt aus.

Halt, mein Freund.

Halt.

Diesmal haben wir ihn erwischt. - Lasst nicht wieder locker.

Kommt mit. Seine Eminenz wird in die Hände klatschen.

Loslassen.

Ihr legt Hand an einen Herzog? Ich beschwere mich bei der Krone.

Gelobt sei der Herr. Wir haben ihn endlich.

Hier ist der Herzog von Buckingham. - Nein.

Was? Der Herzog von Buckingham? - Ja.

Ist der Teufel in Euch gefahren? - Der Hanswurst ist nicht der Herzog.

Er rannte sehr englisch.

Der Teufel spielt Euch böse Streiche.

In drei Tagen hängt er mit den vier Musketieren.

Aber Pesti ... Aber Pestilenz.

Einer musste sich opfern und ich habe etwas Aristokratisches.

Wir tauschten die Kleider. Er entkam, ich nicht.

Trotzdem freue ich mich über Gesellschaft.

Das hast du gut gemacht. - Es ging um die Ehre der Königin.

Ja. Sie muss nur mit dem Fuß zeigen.

Da muss man einfach. - Die Sache hat einen Pferdefuß.

Ich brauche einen neuen Diener, wenn wir hier rauskommen.

Warum einen neuen? - Dich werden sie bestimmt aufhängen.

Das wäre mir nicht angenehm. Das muss nicht sein.

(Heiter-idyllische Musik)

"Unsere kleine Constance war inzwischen guter Dinge. "

"Sie erwartete mit ihren Tieren die Rückkehr ihrer Retter."

Constance. - Schneewittchen, deine Zwerge kommen.

Wie war es? - Er entkam mit einem Halsschmuck.

Die Königin wird euch das niemals vergessen.

Jetzt brauchen wir ihre Hilfe. - Mousqueton soll an den Galgen.

Die Königin wird das nie zulassen. - Wir müssen ihn rausholen.

Aus der Bastille? Unmöglich. - Wir müssen eben früh aufstehen.

Die Königin muss uns helfen. Wir brauchen eine Kutsche.

Eine erstklassige Kutsche. - Eine Staatskarosse.

Du schlotterst ja. - Ich habe Schiss in der Kutte.

Was wir machen, ist äußerst gewagt. - Vier Leute zu befreien, ist riskant.

Aber die Königin hilft uns doch? - Ja. Sonst hätten wir keine Kutsche.

Oh. Da sind wir ja schon.

Los. Dein Sprüchlein.

Wache. Zum Kommandeur ... Zum Kommandanten. Los, vorwärts.

Jawohl.

Seine Majestät, der König.

Ähm ...

Er will Mousqueton, D'Artagnan, Athos, Porthos und Aramis sehen.

Ich bin nur Stellvertreter. Ich kenne nicht die Namen aller Gefangenen.

Dann wird es aber Zeit.

Alle in einer Zelle. Soll ich sie holen lassen?

Gewiss. Majestät will ein königliches Verhör machen.

Sofort, Eminenz.

Ich muss nur den Oberaufseher finden. Das wird ein Weilchen dauern.

Wer hier alles beschäftigt wird. - So.

Habt Ihr den Oberaufseher gesehen? - Ja, leider. Er ist unten.

Das lief ja wie geschmiert. - Sie werden überrascht sein.

Keine Vorschusslorbeeren.

Abteilung halt.

Rechts um.

Rochefort geht. - Rochefort kommt.

Links um. Vorwärts marsch. Links, zwei, links, zwei.

Oberaufseher, die Gefangenen von Zelle 27 in mein Arbeitszimmer.

Alle fünf? - Alle fünf, aber schnell.

Bei mir geht es immer schnell.

Kommt da etwa eine Kutsche? - Eine Kutsche?

Und? Wer kommt da? - Das darf nicht wahr sein.

Da kommen wir. - Die sehen richtig nachgemacht aus.

Dort läufst du ihnen entgegen. - Da lang.

Zum Kommandanten.

Wo landen wir hier? - Im Kittchen.

Hier ist eine Treppe zu den Zellen runter, keine Rutschbahn.

Mein lieber Vater Joseph. - Raus hier.

Seine Majestät der König.

Niemand da. Das sind Zustände wie in der Fledermaus.

Verzeiht. Ich werde den Kommandanten rufen.

Aber schnellstens. Unglaublich.

Hier kann man uns von Hof aus sehen. - Brüll nicht so.

Da drüben geht ein Gang entlang.

Da ist man nur am Röcke raffen.

Mist. Hier ist weit und breit keine Zelle.

Wenn Richelieu mich jetzt sieht. - Wer kennt sich schon selbst?

Das war knapp. Habt ihr sie gesehen? Sie waren ganz munter.

Ich sehe mich schon am Galgen hängen. - Du Jammerlappen, du Hosenscheißer.

Jeden Tag will ich nicht so gehetzt werden.

Ich sagte, dass es etwas dauert, bis ich den Oberaufseher finde.

Aber er wartet schon draußen. Meine Brille. Wo habe ich meine Brille?

Er ist nicht bei Sinnen. Was redet Ihr für wirres Zeug?

Statt Eurer Brille solltet Ihr Euren König ehren.

Majestät.

Und seiner Eminenz. - Eminenz.

Und Vater Joseph. - Mein Vater.

Ihr seid doch der Kommandant? - Nur sein Stellvertreter.

Und gefällt es Euch hier? - Ich fühlte mich nirgends wohliger.

Gut. Ihr bleibt lebenslänglich hier.

Soll ich die Gefangenen hereinrufen? - Wie denn? Was denn?

Der Kommandant gab mir Anweisung. - Welch weise Voraussicht. Schlau.

So viel Eifer erfordert Anerkennung. - Euer Majestät beschämen mich.

Jetzt die Gefangenen. - Reinkommen.

Ihr wartet. Zu euch komme ich später noch.

Die Musketiere haben Strafe verdient. - Ja, aber das hat keine Eile.

Sie sind harmlos im Vergleich zu dem Schurken.

Nenne mir deinen Anstifter. Dann lasse ich Gnade walten.

Oder ich lasse die Wahrheit aus dir herausfoltern, bevor du hängst.

Leise.

Nun? Wirst du sprechen?

Du stößt meine gnädige Hand zurück. Ich hoffe, du weißt, was du tust.

Dein Schweigen bezahlst du mit dem Leben.

Bringt sie in die Zelle zurück.

Ihr habt gehört. Vorwärts.

Soll ich das schwarze Schaf aufs Sterben vorbereiten?

Ja. Auch Unwürdige brauchen Gottes Beistand.

Außerdem beichtet er vielleicht einiges.

Wenn es zu Ende geht, wollen sie sich alles von der Seele quasseln.

Schön. Hauptmann, wo bitte geht es zu den Kerkerzellen?

Nur flugs die Treppe runter. - Danke, mein Sohn.

Was will Vater Joseph hier? - Vor der Hinrichtung beichtet man.

Das ist kein gutes Zeichen. - Nein, ich habe eine Idee.

Jemand sagte mal: "Teile, um zu herrschen." Ich werdet staunen.

Wohin will er? - Teilen vielleicht.

Er bringt uns an den Galgen. - Hauptsache, wir hängen nicht.

In unseren Privatgemächern ein Unbekannter bei der Königin.

Und er sagt nicht aus. - Das muss ein Spion sein.

Das büßt er mit dem Leben.

Gebete helfen. Lasst es mich versuchen.

Ich bitte Gott, dass der Kerl Vater Joseph bekennt, was Ihr erwartet.

Und dass er danach gnädig und barmherzig ist.

Denn Gott vergibt dem, den unsere irdischen Gesetzte verdammt haben.

Aua.

Vater Joseph hat mich getreten. - Oh, Eminenz.

Wie tief seid Ihr gesunken? - Mit den Gedanken war ich ganz oben.

Vater Joseph. - Wo? Nicht doch. Ich bin es.

Bazin. Und? - Ich brachte alles in Ordnung.

Ich gab dem Kardinal einen Tritt in den Hintern.

Und ich habe ihm blindlings vertraut.

Wem? - Vater Joseph.

Es tut weh, wenn man enttäuscht wird. - Was hat er getan?

Er gab mir einen Tritt mitten in den A...

Mitten wo? - Mitten ins Gesäß.

Mitten hinein. Da ist es aber mit ihm durchgegangen.

Er benimmt sich seit längerem sonderbar.

Er hat den Teufel in sich.

Ich habe Vater Joseph nicht gesehen. - Aber ich. Er floh durch diese Tür.

Seid Ihr sicher? - Ja. Ich nehme ihn ins Gebet.

Er ist mir eine Erklärung schuldig. - Ruhig Blut, Eminenz.

Vater Joseph. Vater Joseph. - Habt ihr gehört? Der Kardinal.

Und unser letztes Stündlein. - Du Spielverderber.

Vater Joseph. Vater Joseph. Vater Joseph.

Stell dich nicht so an. - Kräftig hinten rein. Mach schon.

Vater Joseph. Wo seid Ihr denn? Vater Joseph. Hört Ihr mich nicht?

Oh. Der König. Der König war es.

Oh. Diesmal sogar ein königlicher Arschtritt.

Unser Monarch ist umnachtet. O armes Frankreich.

Er kommt.

Das darf nicht wahr sein. Gib, dass es nicht wahr ist.

Heilige Maria, Heiliger Jacques de Compostelle. Heiliger Louis.

Helft, dass es nicht wahr ist. Helft.

Er humpelt stark. - Ich stellte mir dich vor.

Wo ist der Kommandant? - Er schließt die Gefangenen ein.

(Der Kardinal stöhnt.)

O Herr. Befreie unseren König von seiner geistigen Verwirrung.

Nimm den Schatten von ihm. Lass ihn wieder gesund werden.

Vater Joseph, wo seid ihr denn? Eminenz. Vater Joseph.

So. Jetzt kriegt der König einen Tritt vom Kardinal.

Die schönsten Rollen hast immer du. - Aufgepasst. Die Pflicht ruft.

Vater Joseph. Antwortet doch. Eminenz, wo seid ihr denn?

Der Kardinal.

Was ist das für eine dumme Retourkutsche?

Eminenz. Ihr habt Eurem König einen dummen Streich gespielt.

Ich hatte viel Nachsicht mit Euch. Aber so geht das nicht.

Besser kann es gar nicht klappen. - Und wann hängen sie uns auf?

Gar nicht. Dann müssten sich sich selbst aufhängen.

Herr, erbarme dich meiner.

(Er betet leise weiter.)

Aua. Nein.

Der König. Er hat wieder zugetreten.

O Herr, du hast mich nicht erhört. Unser König leidet noch immer.

Was soll ich tun? Der Thron von Saint Louis wankt in seinen Grundfesten.

Das war ausgleichende Gerechtigkeit. Jetzt sind wir quitt.

Gut. Aber könnt Ihr mir erklären, warum wir quitt sind?

Und warum habt Ihr Euren Fuß gegen meinen königlichen Hintern erhoben?

Ich war das nicht. Ihr habt mich so misshandelt.

Wie Jarl der Künfte auf der Fagd. Wie Kurl der Fanfte auf der Jagd.

Was hat Karl der Fünfte damit zu tun? - Er verlor den Verstand.

Ich weiß. Und? - Verderben kommt über Frankreich.

Eminenz, keine Panik. Weder Ihr seid verrückt, noch ich bin es.

Ihr habt recht. Satan hat seine Hand im Spiel.

Satan hat sich in die Bastille eingeschlichen.

Was für ein Datum haben wir heute? - Den 14. Juli.

Den 14. Juli.

Der Strolch will nicht reden. Aber ich habe Mittel und Wege.

Die Stricke, die Zangen, die Säge. Du wirst den Mund schon aufmachen.

Jetzt kommt es darauf an. Wenn es daneben geht, gehe ich ins Kloster.

Und ich danke ab. - Das wäre ein Segen. Komm.

Niemand darf zu den Gefangenen. Ich hafte mit meinem Leben dafür.

Herr Kellermeister. Alle Gefangenen nach oben. Der König nimmt sie mit.

Eben befahl er verschärften Kerker. - Er änderte seine Meinung.

Aber ich verbürgte ... - Muss der König selbst herkommen?

Nein, nicht nötig. - Sträubt euch.

Öffnen. - Wachen, der König will sie sehen.

Jawohl. Alles raus hier. - Aber warum? Uns geht es gut hier.

Was soll das? Aufmachen. - Weihnachten kommen wir wieder.

Kümmert Euch darum, wo der Kommandant bleibt.

Da kommt er. - Das ist aber Vater Joseph.

Er will nicht. Er will nicht, aber er muss.

Er ist ganz abwesend.

Vielleicht hat sein Oberstübchen Schaden genommen.

Ich bringe ihn zum Reden. Mit meinen Zangen. Der Herr weiß immer Rat.

O Herr. Was muss ich tun, um diesen sturen Sünder zum Reden zu bringen?

Überlassen wir ihn seinem Gebet.

Holt den Kommandanten, damit wir aufbrechen können.

Verlasst Euch ganz auf mich.

Herr, erinnert Euch auch an meinen sehr hartnäckigen Ischias-Nerv.

Aua.

Vater Joseph, erniedrigt Euch nicht zu sehr.

Ich fiel auf die Schnauze. Ach, Ihr wart das.

Ich mache so was nicht. Eminenz, bitte.

Die reine Versuchung. Ihr wärt auch schwach geworden.

Ich? - Jetzt sind wir sind quitt.

Begraben und vergessen. - Womit sind wir quitt?

Ihr habt euch ebenso an mir vergangen.

Niemals. Ich war die ganze Zeit bei den Gefangenen.

Bleiben wir bei der Wahrheit ...

(Alle reden durcheinander.)

Schließe sie ein. - Hier. Der Schlüssel.

Schnell. Die werden da unten gleich einen fürchterlichen Krach schlagen.

Ihr habt diesen Anschlag also nicht verübt.

Den Angriff auf meine Würde. Deshalb bitte ich Euch um Verzeihung.

Und ich hoffe sehr, dass unsere Freundschaft darunter nicht leidet.

Wenn man dich auf die linke Backe schlägt, halte auch die rechte hin.

Die Kutsche für die Musketiere. - Danke, Sire.

Es gab drei Tritte. Und derjenige, der ertappt wird, weiß nichts mehr.

Verhext. Das war doch wieder so ein böser Schelmenstreich.

Ja. Da waren Schelme am Werk, die pfiffiger sind als wir. Eminenz.

Nein.

Buckingham zu mir in die Kutsche. Eminenz, Vater Joseph.

Tut was, Eminenz. - Ich habe eine Erscheinung.

Das übertrifft alles. Wir sind eingeschlossen.

Aufmachen. Im Namen des Königs.

(von draußen) Der Schlüssel ist weg. Ich rufe einen Schlosser.

Schlüssel weg, Schlosser kommt.

Das wird in die Geschichte eingehen.

Ludwig XIII. und Richelieu eingesperrt.

Toll gemacht. Aber das ist noch nicht alles.

Jetzt geht es richtig los.

Unsere Königin war nämlich dumm. - Sie verschenkte die teure Kette.

Jetzt holen wir die Gage. - Deshalb ist erst mal Schluss.

Wenn ihr wissen wollt, wie es endet:

Da werden wir niemand schonen. - Der zweite Teil wird sich lohnen.

Untertitel: zeile 21 / Frank H. Richter

Bitte bewerte diese Untertitel bei %url% Helfe anderen Usern die besten Untertitel auszuwählen.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.