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Hallo.
Willkommen zurück. - Hi, wie geht es dir?
Hallo.
Hi. Wie geht es Ihnen?
Willkommen zuhause, Vanessa.
Danke, es ist schön hier zu sein.
Hi, alle zusammen. - Hi.
Freut mich, dass ich bei euch sein kann. Vielen Dank für eure Einladung.
Was steht in dem Buch?
Es geht um mich und eine Stadt.
So eine wie unsere?
Na ja, ich will ja nicht gleich das Ende verraten,
aber ich verrate dir schon mal ein Geheimnis:
Es geht um Magie. Seid ihr bereit?
Ja? Ja? Okay.
Ja.
"Weihnachten des Herzens"
Ein Kürbiskopf im August, oder ein Weihnachtsbaum im Herbst? Wow! Wie lustig!
Ein Achtjähriger kann sich das nicht vorstellen. Aber ich schon.
Ich wusste, dass es Zauberei gab. Und sie war überall. Man musste sie nur sehen.
Mein magisches Abenteuer begann an einem ganz normalen Sommermorgen,
in einem ruhigen Städtchen, als alle anderen noch schliefen.
Na ja, es schliefen nicht mehr alle.
"WEIHNACHTEN DES HERZENS"
Sag mal, siehst du nicht, was ich sehe?
Na kräh endlich.
Die Sonne ist schon vor 15 Minuten aufgegangen. Worauf wartest du noch?
Wie lange stehst du schon da?
Lange genug.
Muss ich mir Sorgen machen,
dass du dich jetzt sogar schon mit dem alten Vogel unterhältst?
Ja, wahrscheinlich. Vielen Dank.
Wade hat gerade angerufen. Er wird nervös wegen der Eier.
Der ist immer nervös. Wenn ich hier fertig bin, bring ich sie ihm rüber.
Musst du noch irgendwas in der Stadt erledigen?
Nein. Nein, ich wollte jetzt in die Bibliothek.
Was willst du heute Abend zum Nachtisch?
Nur dich. Und einen Obstkuchen.
Wir sehen uns nachher.
Okay. Bis dann.
Wie spät ist es?
Es ist Zeit, dich hinzusetzen. Zieh nicht so ein Gesicht.
Setz dich hin, wir gehen doch bald wieder.
Das Bild hier schenk ich Schwester Angie.
Oh, ich bin sicher, das wird ihr gefallen.
Mum? - Ja, Gordon?
Wann kommt Dad wieder zurück?
Jetzt!
Vielen Dank.
Gehen wir. Gehen wir?
Oh, Vanessa, wir müssen noch auf Dr. Patel warten,
damit er deine Entlassungspapiere unterschreibt.
Wie lange noch?
Oh, zehn Sekunden...
Eins, zwei, drei...
Okay, fünf Minuten. Hey, Gordo, schau mal, was ich für dich hab.
Wow, danke, Dad!
Hier Kumpel, und das ist für dich.
Wow. Danke.
Du musst es schütteln.
Was?
Du musst es schütteln, dann kannst du sehen, wie es schneit.
Guten Morgen, Ladys.
Hey, mach langsam und genieß die Fahrt! So ein Idiot.
Kaffeepause?
Ich brauche das, okay?
Ich hätte es gebraucht, dass du heute Morgen mal pünktlich gewesen wärst.
Und heute Nachmittag hast du Spüldienst. - Schon wieder.
Kunden. Mach schon.
Er hat schon nach dir gefragt, und er hat keine gute Laune.
Da bin ich aber geschockt.
Ich höre, du hast mich vermisst. - Ja, allerdings.
Sollen sie in die Kühltruhe?
Ah, stell sie dahin, wo ich ran komm.
Mein Spüler ist nicht aufgetaucht. Mal wieder.
Ich dachte immer, die Leute wollen arbeiten.
Wo zum Teufel steckt sie jetzt wieder? Tammy!
Wenn es nach meiner Nichte ginge, würde morgens erst mittags anfangen.
Hast du Hunger? - Nein, ich hab gegessen.
Nimm dir einen Muffin, bevor du fährst. - Danke, Wade.
Schon gut. - Bis morgen.
Niemand mag kaltes Essen. Also beeil dich etwas. Tisch sechs.
Das wäre jetzt der Super-GAU gewesen. - Sorry.
Onkel Wade ist unmöglich. Ich wäre pünktlich gewesen,
wenn er mich mit seinem Wagen hätte fahren lassen.
Beweis erst mal, dass man dir vertrauen kann.
Ich bin hier, ich arbeite.
Aber deine Einstellung gefällt mir nicht.
Er will, dass ich nach meiner Schicht noch hier bleibe und abspüle.
Natürlich. Schon wieder.
Guten Morgen, Tammy. - Ja, guten Morgen.
Hier bitte.
Wie geht es Ihnen heute Morgen, Mr. Zachary?
Viel zu tun. Ich musste bei den Richters die Küchenspüle reinigen,
bei den Hammers das Netz an der Tür reparieren
und eine Klappe für das Kaninchen einbauen.
Ich danke Gott, dass diese Stadtmenschen hier rausziehen.
Danke.
Krieg ich einen Muffin? - Ja, kommt sofort.
Nur geguckt.
Jetzt bist du dran, Gordon.
Ich sehe... Vanessa beim Schlafen zu.
Ich schlafe gar nicht.
Wir sind bald zu Haus. - Ja.
Mum?
Ja, Liebling?
Dieses kleine Mädchen da in der Schneekugel,
sie hält auch wieder eine Schneekugel in ihren Händen.
Wirklich?
Und es sieht so aus, als ob in der Kugel wieder ein kleines Mädchen ist.
Das ist mir gar nicht aufgefallen. Ziemlich cool, oder?
Nur es ist so winzig, dass ich es nicht wirklich sehen kann.
Darf ich mal sehen?
Das ist echt cool.
Fühlt sich gut an, wieder zu Hause zu sein, oder?
Ja.
Soll ich dir helfen, deinen Rucksack auszupacken, mein Liebling?
Geht schon.
Okay.
Ein Brief von der Schule. Wir sollen Vanessa für die dritte Klasse anmelden.
Da ist nichts drin.
Absolut nichts zu beißen, wie Gordon sagen würde.
Reiswaffeln und Anchovis.
Igitt, wie unsere Tochter sagen würde. - Was würde ich sagen?
Schau mal, was dein Vater sich zum Essen macht.
Igitt. - Schmeckt auch so.
Was stellen wir heute an?
Wir gehen es langsam an. Wir waren den ganzen Vormittag im Wagen.
Irgendwas müssen wir machen.
Ich schlage vor, wir beide gehen einkaufen, für deine Mama.
Aber ich will nicht, dass sie sich gleich überanstrengt.
Krieg ich ein Spielzeug?
Wo hat er diese Ohren her? Du hast doch schon ein Spielzeug gekriegt.
Nur ich und Dad, Gordon!
Dad und ich, bitte. Und wir müssen hier nicht schreien.
Warum darf ich nicht mitkommen?
Siehst du, was du angerichtet hast?
Keine Panik, Leute. Also los, ihr Zwerge, Abmarsch, in den Wagen.
Wir verdünnisieren uns und du tust mal etwas für dich.
Wir kommen schon klar, okay?
Und? Wie läuft es?
Gut. Wir haben alle Bücher für die vierte Klasse auf der Liste, bis auf eines,
und das ist spätestens nächste Woche hier.
Fantastisch. Und ein neuer Flyer. Bitte überprüfe die Bücher für die Lesereihen
im Herbst und Winter. Ich habe alle deine Buchvorschläge aufgegriffen.
Ich sehe es.
Claire, bitte übernimm du das.
Oh nein, Abby, ich hab gesagt, ich mach das für den Sommer, aber...
Claire, ich bitte dich. Du machst das doch gern.
Das schon...
Und ich will noch eine Gruppe aufnehmen.
Für die Zeitplanung und die Betreuung der Leser brauche ich dich einen Tag mehr.
Das wären dann drei Tage die Woche, die ich von der Farm weg bin.
Ich muss mit Jess reden.
Na klar. Danke.
Dad? Dad?
Was gibt es, Gordon? - Ich werde Batman an Halloween.
Ich fürchte, dein Kostüm ist zu klein geworden.
Aber ich muss Batman sein.
Okay, dann müssen wir dir eben ein neues Kostüm besorgen, wenn es so weit ist.
Wann ist es soweit?
Oh, das dauert noch eine Weile.
Warum?
Weil jetzt erst August ist. - Wann ist Halloween?
Ende Oktober.
Wie lange ist das noch?
Zwei Monate.
Und wie lange sind zwei Monate?
Das sind 60 Tage, Kumpel.
Hi Süße. - Hi.
Alles klar, mein Sonnenschein?
Wirklich? Soll ich dich heim bringen, damit du dich ausruhen kannst?
Unser Gemüse können wir auch morgen holen.
Nein, mir geht es gut.
Na dann raus hier!
Hallo Tom. Freut mich, Sie zu sehen.
Ja, mich auch. Kinder, sagt Mr. Sanford Guten Tag.
Tag. - Hi.
Können wir uns die Tiere anschauen?
Nur, wenn Mr. Sanford es erlaubt. - Natürlich könnt ihr.
Passt auf, wo ihr hintretet.
Wie lange leben Sie jetzt schon hier draußen?
Sieben, acht Monate? Wieso?
Mr. Sanford war mein Vater. Ich bin Jess.
Die Kinder werden groß, was?
Yep. Viel zu schnell.
Ja. Tomaten auf der Liste?
Allerdings. Vier.
Die sind gut. Ich nehme sechs.
Mögen die Kinder Mais?
Und wie. Und ich auch. Stehen auf der Liste. Sechs Stück.
Ich hab Sie lange nicht mehr hier gesehen.
Kaufen Sie ihr Gemüse sonst immer woanders ein?
Nein, wir... Wir waren beschäftigt.
Na ja. Beschäftigt ist gut. Besser als anders herum.
Entschuldigen Sie.
Hi.
Ja, ja, ja, ich... ich habe die Diskette.
Nein, der IP-Stick ist schon auf der Uni-Site geladen.
Ja, ich habe das direkt erledigt.
Komm her. Sitz, sitz. Sitz. Sitz.
Wie heißt er?
Er heißt Stanley.
Nein, nein, nein, ich wollte eigentlich selbst da sein,
aber jetzt schaff ich es doch nicht.
Rufen Sie mich einfach nach der Besprechung an.
Okay, Wiedersehn.
Das kannst du ihnen geben. Das mögen sie.
Echt?
He Beth.
Hallo Claire.
Ich hab Sie den ganzen Sommer über nicht gesehen.
Und? Wie geht es Ihnen denn?
Uns geht es großartig. Ja, wir waren einfach nur sehr viel unterwegs.
Hören Sie, wir wollen die Vorschul-Lesereihe im Herbst fortsetzen.
Gordon hat sicher Spaß daran.
Habe es schon. Ich werde darüber nachdenken. War schön, Sie zu sehen.
Ebenso. Grüßen Sie Tom und die Kinder.
Beth!
Hi...
Megans Mutter, Rita.
Richtig. Tut mir leid, natürlich. Ich hatte so viel um die Ohren...
Oh, wem sagen Sie?
Sommercamps, Familienkram, die Kinder müssen wieder in die Schule...
Ja, allerdings.
Wie geht es Ihrer Tochter?
Verzeihung, ich hab nur gefragt weil...
Ist schon okay. Es geht ihr viel besser. War schön, Sie zu sehen.
Es ist doch niemand da.
Ja?
Wie fühlt sich dein Bauch jetzt an?
Okay.
Ja? Komm her.
Wann wird es mir wieder besser gehen?
Schon bald.
Und wie lange ist „bald"?
Erinnerst du dich noch daran, als wir die Blumen im Garten gepflanzt haben?
Ja. - Ja?
Weißt du noch, sie waren ganz gesund, als wir sie eingepflanzt haben,
aber nach einer gewissen Zeit, da waren sie verwelkt.
Also haben wir sie zurück geschnitten, und... das weißt du nicht,
aber dein Dad hat ihnen eine spezielle Pflanzennahrung gegeben,
damit sie besser über den Winter kommen und so konnten sie wieder gesund werden.
Und so ist es auch bei dir. Dr. Patel gibt dir Medizin, und die bewirkt,
dass du dich erst schlechter fühlst, bevor es dir wieder besser geht. Okay?
Bis Halloween?
Vielleicht. Aber wahrscheinlich doch eher bis Weihnachten.
Das ist aber nicht immer so, oder?
Hey, nein. Das darfst du nicht denken. Sagen wir doch einfach,
dass es dir wieder besser geht, wenn der erste richtige Schnee fällt,
okay, mein Schatz?
Soll ich dich ganz zudecken? - Ja.
Wie eine Made im Speck.
Ich hab dich lieb! - Ich liebe dich auch, mein Schatz.
Freut mich, Sie zu sehen, Tom.
Jess. Haben Sie Kürbisse da?
Kürbisse? Nein, ist noch zu früh.
Ich hab eine Menge Saft und ein paar schöne Zucchini besorgt.
Wann ungefähr haben Sie wieder Kürbisse?
Oh, vor Mitte Oktober werden Sie hier weit und breit keine Kürbisse bekommen.
Der Sommer war zu trocken und zu kühl. Vielleicht in New York, New Jersey,
aber nicht hier in der Gegend. Zu Halloween haben wir wieder eine Menge.
Na gut. Okay. Danke, Jess.
Gern.
Was war das denn?
Nicht die geringste Ahnung.
Kriegen wir heute noch Besuch?
Nein, wieso?
Du hast Schmorbraten gemacht. Montagabend?
Ich hatte einfach Lust dazu.
Ich Glückspilz.
Apfel? - Ja.
Sehr gut.
Der Hund schläft mir in letzter Zeit zu viel.
Hoffentlich hat er nichts mit der Schilddrüse.
Ah, der ist in Ordnung. Er ist einfach nur alt.
Wie gut, dass du das nicht über mich sagst.
Du schläfst auch nicht so viel.
Das kommt durch den Kuchen, mit dem du mich fütterst.
Also, was ist los, Claire?
Abby möchte die Kinderlesereihe im nächsten Schuljahr fortsetzen.
Und sie möchte gerne, dass ich mich darum kümmere.
Das bedeutet, ich bin einen zusätzlich Tag pro Woche in der Bibliothek,
aber ich denke, ich werde ihr zusagen.
Mach das. Du hast doch Spaß daran. Und du kannst gut mit Kindern umgehen.
Die haben richtig Glück mit dir.
Ich hab Beth Marks getroffen. Sie war heute in der Bibliothek.
Ach ja? Tom und die Kinder waren vor kurzem Mal zum Einkaufen hier.
Er ist schon komisch.
Er ist nicht komisch. Er ist einfach nur jung.
Er war heute wieder da und wollte Kürbisse. Im August. Das ist komisch.
Kannst du das Licht anlassen? Und meine Tür einen Spalt weit offen?
Natürlich, mein Schatz. Und ruf einfach nach mir, wenn du was brauchst, okay?
Okay.
Gut. Ich liebe dich. Gute Nacht.
Ich finde, wir sollten Vanessa wieder in der Schule anmelden.
Ihr Immunsystem ist noch zu schwach, das ist zu gefährlich mit den anderen Kindern.
Liebling, du bist... - Ich will nicht darüber diskutieren, Tom.
Wir können sie aber nicht in einen Kokon einpacken.
Irgendwann muss sie wieder zur Schule. - Ja, aber erst, wenn es ihr besser geht.
Sie wird wieder gesund werden.
Ich sage ja auch nur, dass es jetzt noch zu früh ist,
um jetzt schon irgendwelche Pläne zu machen?
Aber ich finde, genau das sollten wir tun.
Ich glaube, du siehst das nicht realistisch.
Wir sind doch wegen der Schule hierher gezogen. Was stört es,
wenn wir die Lehrer treffen und Vanessa kann sich in Ruhe an die Schule gewöhnen.
Nein. Da ist nicht gut. Das wäre viel zu viel Druck für sie.
Und am Ende fühlt sie sich schlecht,
weil sie nicht bei den anderen Kindern sein kann.
Ich unterrichte sie dieses Jahr noch zuhause,
und bitte setz mich nicht wieder unter Druck.
Entschuldige.
Hey, entschuldige.
Okay. Schon gut.
Warum ist das nicht einfach mir passiert?
So. Was machen wir heute?
Wir sehen uns ein Video an.
Okay, du willst lieber spielen. Können wir auch.
Aber wir müssen doch nicht drin bleiben. Es regnet nicht mehr.
Gehen wir schwimmen?
Ja, super.
Wir haben doch noch dieses Planschbecken, oder?
Das ist für Babys. Können wir nicht schwimmen gehen?
Nein. Wir können nicht schwimmen gehen.
Wir müssen nicht schwimmen gehen, um Spaß zu haben.
Wenn ich von meiner Besprechung zurück bin, gehen wir raus.
Da ist eine. Da ist eine, genau da. Schau mal, wie sie krabbelt.
Ist das ein Baby?
Ich glaube, das ist noch ein Baby, ja.
Wo ist die Mama? - Keine Ahnung.
Wenn wir Glück haben, kriegen wir sie vielleicht noch zu sehen.
Ist sie das?
Ja. Ich glaube, das da vorn ist sie.
Das ist die Mama?
Vorsicht, pass auf. Siehst du ihre Zehen? Schau mal, siehst du ihre Zehen?
Weiter so, ja, gib in bisschen mehr Schnur. Ja, gut so. Sehr gut.
Jetzt noch ein bisschen höher, Kumpel....
Okay, los, gehen wir.
Ja.
Noch etwas schneller, Kumpel, schneller. Ja! Gib Gas, Kumpel, schneller.
Gut so, ja! Immer die Schnur straff halten!
Lass Vanessa mal ran. Hey Gordon, lass Vanessa mal ran.
Hier.
Und jetzt musst du laufen und die Schnur gut festhalten, Süße, ja...
Okay, los, lauf!
Sehr gut.
Du machst das super.
Hey, langsam, ganz ruhig, mein Schatz.
Will noch jemand etwas? - Ich!
Natürlich.
Hey, hey, hey, Süße, wo willst du hin?
Oh, ist schon gut.
Dieses Buch hab ich auch.
Ja, es ist auch ein sehr gutes Buch.
Ich kann es auswendig. Und ich hab auch die gleichen Buntstifte.
Cool. Malst du gerne?
Ich male am liebsten Menschen und Tiere.
Manchmal sehen die Bilder richtig lustig aus.
Das hier soll eine Beutelratte werden.
Meinst du, du könntest mir helfen?
Ich weiß nicht, ich hab erst einmal eine Beutelratte gesehen.
Aber ich glaube, ich kann mich erinnern.
Du machst das gut. Wie heißt du denn?
Vanessa.
Ich bin Tammy.
Bist du gerade hergezogen? - Vor fünf Monaten.
Liest du eigentlich viel?
Das mach ich am liebsten. Und malen.
Ich überlege, ob ich vielleicht selbst ein Buch schreibe.
Das wär toll.
Mit einer Beutelratte.
Tom, ruf die Kinder nochmal.
Hey, Frühstück ist fertig, los!
Hey!
Dad.
Kein Fieber, kein Grund zur Sorge.
Wir haben es übertrieben. Ich wusste, wir hätten mir ihr zuhause bleiben sollen.
Beth...
Es war dumm von mir, zu glauben, dass alles schon gut wäre.
Beth, es ist alles gut.
Ich rufe lieber den Arzt.
Keine Angst.
Es geht dir bald wieder besser. Du musst dich nur ein bisschen ausruhen.
Okay.
Entschuldigung!
Hallo Schatz, wie geht es ihr?
Hallo. Also, nach dem Mittagessen ist sie wieder ins Bett gegangen
und schläft jetzt. Ich habe mit Dr. Patel gesprochen, und sie sagt,
dass eine Untersuchung nicht nötig ist.
Ich denke, wenn sie Fieber gehabt hätte, hätte sie sie untersucht.
Ich hätte vielleicht drauf bestehen sollen, dass sie untersucht wird.
Sie hat... Sie hat nächste Woche sowieso einen Termin.
Wir lassen sie durchchecken und dann wirst du sehen, dass alles gut ist.
Du hast recht, wir haben es übertrieben, Schatz.
Okay. Wir sehen uns dann.
Ich bin fast zu Hause. - Okay.
Erst sehe ich Sie den ganzen Monat nicht, und dann gleich drei Mal in der Woche.
Entschuldigung, ich hätte vielleicht vorher anrufen sollen.
Ich wäre wahrscheinlich nicht rangegangen.
Ziemlich friedlich hier, was?
Ja, allerdings.
Sagen Sie, ist es möglich, dass ich mir einen Weihnachtsbaum aussuche?
Nein. Wir markieren die Bäume frühestens ab Mitte November.
Wir lassen uns da immer den Sommer über Zeit.
Und wenn ich die Zeit anhalten könnte, würde ich das genau jetzt tun.
November Baummarkierungen. - Genau.
Danke. - Gern.
Ich glaub, ich weiß, was Tom vorhat.
Tom wer?
Marks. Der Mann von Beth.
Ihre kleine Tochter ist ziemlich krank.
Er will die Uhr vorstellen.
Was meinst du denn damit?
Er möchte alles vorziehen. Er will mitten im Sommer Kürbisse
und Weihnachtsbäume auftreiben.
Er will, dass die Kleine auf jeden Fall noch Halloween und Weihnachten erlebt.
Hat er dir irgendwas gesagt?
Es ist mehr, was er nicht sagt.
Ich brauch deine Hilfe, Teddy.
Das kleine Mädchen meiner Nachbarn ist ziemlich krank.
Und was willst du dann von mir?
Kürbisse. Dein Neffe züchtet sie doch noch?
Wir verkaufen eine Menge Melonen und Äpfel an dieser Straße.
Glaubst du, was die Meteorologen sagen,
dass der Winter dieses Jahr schon im Oktober kommt?
Das Gute am Wetter ist, egal was vorhergesagt wird,
es kommt an Ende doch immer wieder die Wahrheit raus.
Bitte entschuldige.
Ich hätte das schon längst sagen müssen.
Als Stevie starb, bin ich lange nicht damit fertig geworden.
Und dann hast du Ellen verloren, und ich war nicht für dich da.
Claire und ich haben sie sehr gemocht, das weißt du?
Ich würde gerne glauben,
dass Ellen das verstehen würde. Und wenn ja, vielleicht könntest du das dann auch.
Diese ganze Sache zwischen uns, die hat sich schon viel zu lange hingezogen.
Es war wirklich dumm von mir.
Ja, gut, wir... Wir haben beide viel durchgemacht.
Dann ist alles wieder in Ordnung?
Alles wieder in Ordnung.
Hab sie.
Der hier ist schön.
Ihr könnt mir noch so ein paar schöne bringen.
Rick! Sag deinem Onkel und Mr. Sanford, dass sie zum Abendessen bleiben sollen.
Macht sie glücklich, sonst wird keiner glücklich.
Ich hab noch nie eine Gratismalzeit abgelehnt, vielen Dank.
Woran arbeitest du?
An einem großen Roman über Amerika.
Für Kinder unter sieben Jahren.
Und wie läuft es?
Wäre es kitschig zu sagen, dass ich gerade eine Schreibblockade habe?
Von hier aus sieht das nicht so aus, finde ich.
Sag mal, wenn du gerne mit Kindern und Büchern zu tun hast,
wir könnten in der Bibliothek etwas Hilfe bei der Vorschul-Lesereihe gebrauchen.
Wenn du etwas Zeit übrig hast.
Ja. Vielleicht.
Gut.
Lilly, das Essen war einfach fantastisch.
Schön, wenn es dir geschmeckt hat.
Susie, ich freu mich sehr, dass du auch kommen konntest.
Oh, vielen Dank für die Einladung.
Susie lebt hier in der Nähe.
Nur zehn Minuten weg, in der Stadt.
Sie hat Verwandtschaft in Sulivan.
Cousine ersten Grades, Lara Booker.
Oh, ich kenne ihren Mann. Wir haben früher zusammen gespielt.
Kommen Sie oft nach Sulivan?
Na ja, Ted kommt meistens hierher.
Wir sollten uns auf den Weg machen, denk ich.
Warum bleibt ihr nicht über Nacht hier?
Wir haben genug Platz.
Na ja, bevor ich mich schlagen lasse. Ich muss nur meine Frau anrufen
und ihr sagen, dass ich heute nicht mehr nach Hause komme.
Gut für mich.
Es ist noch nicht zu spät, nach Hause zu fahren.
Ich finde Susie nett.
Ich auch.
Sie mag dich.
Ich weiß. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich so ein Glück verdient hab.
Zum zweiten Mal.
Oh, ich schon.
Ich war mir nicht sicher, was du denken würdest.
Ich denke, das ist toll. Ellen hätte gewollt, dass du wieder glücklich bist.
Hör auf!
Hey Gordon.
Was ist?
Werde ich auch krank?
Was?
Werde ich auch krank?
Nein.
Warum ist Nessa krank?
Das weiß ich nicht, Kumpel, das...
Das ist so eine Frage, die wir nicht beantworten können.
So wie die Frage, ob noch andere kleine Mädchen in Nessas Kugel sind?
In Vanessas Schneekugel?
Vanessa versucht immer zu sehen, wie viele kleine Mädchen da drin sind.
Sie sagt, wir werden es nie wirklich erfahren.
Ja, Vanessa hat recht.
Das ist auch so eine Frage, die wir nie werden beantworten können.
Hey, weißt du was?
Was?
Deine Schwester ist unglaublich stark.
Und von ihr können wir alle lernen, genauso stark zu sein.
Ich bin stark.
Du bist der stärkste kleine Mann, den ich kenne, Gordon.
Tom, Gordon! Kommt mal runter!
Komm mit.
Schaut euch mal die Kürbisse an. Wow!
Sind die alle für uns?
Lies, was auf dem Zettel steht.
Kaum zu glauben, doch noch ein paar reife gefunden. Jess Sanford.
Wow, das sind ja gleich ganze Millionen.
Was machen wir mit den Kürbissen?
Ich glaube, das entscheiden wir, wenn ihr euch angezogen habt, okay?
Na los, geht hoch und zieht euch um.
Mama hat das Kommando. Also ab nach oben und umziehen.
Was hast du Jess gesagt, dass er darauf kommt,
dir eine komplette Wagenladung Kürbisse vorbei zu bringen?
Gar nichts. Ich hab ihn nur gefragt, wann es welche gibt.
Was sollen wir denn mit den Kürbissen machen?
Na, wir feiern Halloween.
Es ist August, Tom.
Ja, aber wir haben die Kürbisse. Lass uns eine Halloween-Party schmeißen,
das wäre toll. Verwandeln wir das Wohnzimmer in ein Geisterhaus.
Vanessa, es gibt eine Halloween-Party.
Gordon! Was haben wir über das Belauschen von Gesprächen anderer Leute gesagt?
Mach schon, Kumpel, geh hoch und zieh dich an. Beeil dich.
Sag mal, ist das wirklich dein Ernst?
Verschieben wir die Ferien nach vorn. Verschieben wir Halloween,
und dann unsere nächsten Ferien, und die nächsten,
so oft es geht, für sie, egal wie lange.
Was? Die ganze Zeit tust du nichts anderes, als uns aufzumuntern
und dabei glaubst du es selbst nicht?
Du glaubst nicht, dass sie es schafft?
Schau mich an.
Was ist so falsch daran, wenn unsere Tochter jetzt etwas glücklich sein kann?
Ich will sie nur etwas glücklich machen.
Unser Nachbar Mr. Sanford hat Kürbissamen gepflanzt,
die über Nacht auf magische Weise gewachsen sind. Es gab sehr große
und sehr kleine, orangefarbene und gelbe.
Ich war das glücklichste Mädchen auf der Welt,
und Gordon war der glücklichste Junge. Wir fuhren zur Farm unseres Nachbarn,
um ihm für die vielen Kürbisse zu danken,
mit denen wir ein frühes Halloween feiern konnten, nur wir allein.
Die haben wir für Sie gemacht.
Oh, vielen Dank, Vanessa. Rosa Cookies, die mag ich am liebsten.
Erdbeer-Cookies. Dad hat die auch am liebsten.
Wir machen eine Halloween-Party. Ich werde da als Cowboy gehen. Hab ich recht, Dad?
Das stimmt, Kumpel.
Und ich verkleide mich als Prinzessin.
Oh. Aber dann siehst du ja genau so aus, wie jetzt auch schon.
Dann werde ich eine Schildkröte.
Schildkröte? Gute Wahl.
Ja, Sie haben ja auch nicht das Glück, das Kostüm nähen zu müssen.
Ah, wenn du zu den Gänsen willst, geh ruhig.
Komm, Stanley.
Ich weiß immer noch nicht, wie Sie das gemacht haben. Was schulde ich Ihnen?
Das ist doch schon bezahlt, Tom.
Vielen Dank.
Ich danke Ihnen.
Hierher, Junge.
Gordon!
Ist okay, Mum. Stanley ist mein Freund.
Hey.
Hey.
Manche Frauen bekommen Diamanten, und du überschüttest mich mit Kürbissen.
Es hat mich eben so überkommen.
Sie wollen am Donnerstagabend eine Halloween-Party feiern.
Du hattest recht.
Was hast du da oben gemacht, Jess?
Das sind nicht seine Sachen. Nur der ganze Halloween-Kram.
Weißt du, ich frage mich die ganze Zeit, ob ich sowas auch für
Stevie gemacht hätte, wenn ich die Chance dazu bekommen hätte.
Lass das! Hey!
Es wird jetzt auch langsam Zeit.
Schluss jetzt, Kinder, zusammenpacken!
Welchen Teil von „Schluss jetzt" versteht ihr Raufbolde nicht?
Ich spiele heute Morgen Babysitter für die Kinder meines Neffen.
Ich sehe es. Ich hab eine kleine Belohnung für dich, dafür,
dass du 400 Meilen gefahren bist.
Kürbis? - Gut geraten, ja.
Alles abgeliefert?
Alles gut abgeliefert. Sie planen, demnächst eine Halloween-Party zu feiern.
Ich will ihnen jetzt noch ein paar Sachen dafür hinbringen.
Wieso schaust du so?
Ich weiß genau, was du da tust, Jess, es ist mir schon klar.
Du lässt dich da zu sehr reinziehen. Ich finde es nicht gut,
dass du schon wieder diesen Weg gehst.
Diesen Weg wird es immer geben, ob es dir gefällt, oder nicht.
Und hin und wieder werde ich diesen Weg gehen, Teddy. Und Claire auch,
weißt du, das ist nun mal einfach so.
Wenn ich ein Lächeln auf das Gesicht dieser Familie zaubern kann,
dann werde ich das tun. Und das wird sich auch nicht ändern.
Wie geht es Susie?
Der geht es gut, danke. - Schön.
Einen schönen guten Tag, Tom. - Jess!
Was ist das?
Alte Halloween-Sachen von unserem Dachboden.
Ich hab noch etwas mehr davon im Truck. Sie können sie haben, wenn Sie wollen.
Gerne, vielen Dank. Möchten Sie eine Tasse Kaffee?
Ja, ein Kaffee wäre gut. - Kommen Sie rein.
Es ist schon lange her, dass ich in diesem alten Haus war.
Leben Sie schon immer hier in Sulivan?
Nein, ich bin im Südwesten aufgewachsen. Bin durch die Armee hierhergekommen.
Traf Claire, und das war es dann.
Früher war hier mal ein hübscher Kamin, wo jetzt die Bar ist.
Wirklich? Schade, dass er weg ist.
Ja, schade. - Entschuldigung.
Hallo?
Warum seid ihr noch nicht weg?
So wenig Blutkörperchen?
Sogar nach der Transfusion?
Ja, ich weiß.
Nur bitte, fahr vorsichtig.
Ich denke, Sie und Ihre Frau machen das schon richtig.
Jemand anderen als Sie würde ich auf meinem Felsen auch nicht dulden, Mr. Sanford.
Was führt Sie denn hierher?
Mein Sohn und seine Freunde haben hier im Winter immer Hockey gespielt.
Das war sein Traum. Hockey spielen für die NHL.
Und alles, was ich in seinem Alter immer wollte, war Baseball spielen.
Was ist mit dir? Weißt du, was du werden willst?
Glücklich.
Ist nicht so einfach, wie es klingt, oder?
Eigentlich würde ich gerne Schriftstellerin werden.
Wirklich? - Ja.
Wie bist du denn darauf gekommen?
Ich schreibe ein Tagebuch, seit ich neun war. Eine Flucht vor meiner Mutter
und was zu Hause los war, aber das wissen Sie ja wahrscheinlich alles.
Wade hat mir nie etwas erzählt. Außer, dass du seine Nichte bist.
Und dass du bei ihnen geblieben bist.
Meine Freunde und ich, wir wurden ein paar Mal von der Polizei aufgegriffen.
Aha.
Nichts ernstes, aber, ja, ich musste Eltern angeben, sonst rein ins Heim.
Ich fand meine Mutter nicht. Große Überraschung, was?
Also rief ich Onkel Wade an. Er kam und hat mich hergebracht.
Ja.
Ich habe angefangen, ein Kinderbuch zu schreiben. Ich weiß nicht...
Wahrscheinlich ist es dumm. Was weiß ich denn schon über Kinder?
Ich wette, du weißt eine Menge über sie.
Ja? Wieso?
Na, du bist doch selbst mal eins gewesen. Und das ist noch nicht lange her.
Ich glaube nicht, dass jemand weiß, ob er etwas gut kann,
solange er es nicht versucht hat.
Dein Traum ist es Schriftstellerin zu werden, ich meine, dann schreib!
Ehrlich gesagt, ich bin in der Hoffnung hergekommen,
dich hier zu treffen. Ich habe eine Bitte an dich.
Dafür müsstest du dich wieder wie ein Kind benehmen.
So ist gut. Warte, du musst hier noch den Arm durchstrecken.
Okay, gut.
Dreh dich um. Okay. Du siehst richtig gut aus. Fühlst du dich gut?
Ja.
Du siehst aus wie eine richtige Schildkröte.
Komm mit. Wir schauen mal, wer da ist.
Kommt.
Komm mit, Kumpel.
Hör auf, hör auf!
Süßes oder Saures!
Ich habe gar keine Süßigkeiten da.
Das macht gar nichts. Wir sind nur für die Party hier.
Wow. Kommt rein.
Ja, kommt rein.
Hi. - Hi.
Oh! Das ist echt super. - Ja, ziemlich cool.
So, bedient euch, Kinder.
Hier.
Danke.
Du auch.
Danke.
Die Tür zum Durchgang hat geklemmt.
Das einzige Licht, von der einzigen Kerze,
flackerte und flackerte. Es ging aus!
Kleine Lichtblitze huschten herum. Mäuse oder noch viel Schlimmeres.
Sie kommt.
Sie kommt, die böse Hexe.
Sie kommt näher.
Sie versucht es an der Tür, immer wieder. Und die Schreie wurden lauter und lauter,
und die Hexe kam immer näher, und auf einmal, Buh!
Das war toll.
Und?
Happy Halloween.
Ja.
Jemand zu Haus?
Hier drüben, Tom.
Tut mir leid, dass es ein paar Wochen gedauert hat,
bis ich die Sachen zurück bringe.
Die Sachen waren für die Kinder. Sie hätten sie nicht zurückbringen müssen.
Oh, danke.
Und? Die Party gut gelaufen?
Ja, großartig, ja. Die... Gordon und Vanessa waren begeistert,
dass die ganzen Kinder da waren, und wir auch.
Ja? Gut. - Ja.
Eine Party ohne Kinder ist auch keine Party.
Stimmt, ja.
Freut mich sehr.
Vielen Dank.
Hey, Sie... Haben Sie etwas Zeit?
Wir könnten zur Baumschule gehen und einen für Sie markieren.
Ja, liebend gern. Ich würde das gerne mit der Familie machen.
Natürlich, das geht auch.
Unser Zeitplan ist etwas hektisch zurzeit.
Wie sieht es bei Ihnen nächste Woche aus?
Nächste Woche ist okay.
Gracie war hungrig. Es war noch früh am Morgen in den Parkanlagen,
und sie war bereit für das Frühstück.
Gracie warf sich freudig in das kühle Wasser
des Springbrunnens, schüttelte und plusterte sich
und spritze alles so klitsch klatsch nass, als hätte es geregnet.
Die öffentlichen Parkanlagen würden bald aufgeschlossen werden
und dann kam immer Mr. Blacksuit. Er würde sich wie immer auf die Parkbank setzen
und seinen Kaffee trinken.
Und wie immer würde auch wieder sein Frühstück mit ihr teilen.
Muffins, dachte Gracie, als Mr. Blacksuit plötzlich um die Ecke bog.
Das sieht aus wie eine Muffintüte! Oh, wie lecker.
Ich möchte Ihr Angebot für die Hilfe bei der Lesereihe gern annehmen,
oder ist es jetzt schon zu spät dafür?
Es ist niemals zu spät.
Wann könntest du denn?
Seit Schulbeginn habe ich Samstag frei,
ja und Donnerstagnachmittag würde auch gehen.
Samstag wäre gut. - Toll.
Das hier ist die Leseliste mit den Terminen.
„Die fünf chinesischen Brüder". Schönes Buch.
„Harold und die Zauberkreide".
Meine Mum hat mir früher daraus vorgelesen. Die gute, alte Zeit.
Mein Sohn liebte das Buch.
Ich freu mich, dass du da bist.
Ich auch.
Ist das nicht ziemlich langweilig?
Das Beste an diesem Buch sind die Bilder.
Ja, richtig. Coole Mütze. Du trägst oft welche.
Ich muss, weil ich leider keine Haare habe.
Meine beste Freundin hat sich den Kopf rasiert.
So hab ich mit der Geschichte angefangen, über die wir gesprochen haben.
Mit der Beutelratte?
Ja. Nur jetzt ist es ein Hahn.
Das ist besser.
Die Geschichte heißt jetzt „Mein heimlicher Freund".
Ich male öfter Hähne. Wir haben einen an der Wand.
Darf ich die auch mal sehen?
Besuch uns doch.
Okay. Hört sich gut an. Vielleicht kannst du mir bei der Geschichte helfen.
Du könntest vielleicht etwas malen, wenn du willst.
Okay.
Den da! - Ja, den da, den da.
Ich weiß nicht. Ich finde, der ist viel zu groß.
Nein, das ist genau der richtige. - Ja.
Ich liebe dich.
Ich beweis es dir mit noch mehr Kürbissen.
Das war wunderschön. Und dieser Kuchen.
Danke. Das ist einer von Jess' Lieblingskuchen.
Das wundert mich nicht. Wie haben Sie sich kennengelernt?
Es war einmal in den 60er Jahren. Jess war für ein Konzert hier,
in einem nahegelegenen Bauernhof, und ich war eine Einheimische
und habe für die Show gearbeitet.
Ich sah, wie er da stand und am Erste-Hilfe-Zelt wartete.
Er hatte diesen fürchterlichen Schnitt an seinem Fuß. Oh, er sah so umwerfend aus.
Und mein Onkel war der Arzt in unserer Stadt, da hab ich ihm angeboten,
ihn hinzubringen, und... Er sagte ja, und dann ist er nie wieder weggefahren.
Und wie war das bei Ihnen?
Wir trafen uns bei unserem ersten Job, direkt nach dem College.
Oh, er brachte mich zum Lachen.
Ich vermisse diese Zeit.
Beth,
Sie wissen, wir sind nur ein Stück die Straße runter.
Wenn Sie irgendetwas brauchen...
Danke.
Ist das echtes Spielzeug?
Das hat unserem Sohn Steven gehört.
Er starb, als er 13 war.
Was ist passiert?
Er war auf dem Heimweg von einem Hockeyspiel.
Der Minivan ist auf dem vereisten Highway ins Rutschen gekommen.
Der Fahrer hat die Kontrolle verloren.
Stevie und der Fahrer des Vans waren auf der Stelle tot.
Jemand hat versucht, mich mit der Vorstellung zu trösten, dass,
wenn einem ein Kind genommen wird,
seine Seele hier nur eine klitzekleine Aufgabe zu erfüllen hatte.
Und dann wieder nach Hause gehen durfte.
Ich muss nicht erwähnen,
dass Gott und ich uns seither nicht mehr begegnet sind.
Ich habe furchtbare Angst, Jess.
Vanessa ist so stark.
Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass wir sie verlieren.
Es sieht wohl nicht so gut für euch aus, Tom.
Ich wünschte, ich könnte etwas tun.
Was hat er angestellt?
Er hat einen Ball durch das Kapellenfenster geworfen.
Er hat wohl einen guten Wurf.
Eher nicht.
Ich würde Sie gerne um einen Gefallen bitten, Bob. Bei Ihren täglichen Gebeten,
würde es Ihnen was ausmachen, meine Nachbarn mit einzuschließen?
Tom Marks und seine Familie. Seine Tochter Vanessa?
Ja. Das mache ich.
Danke.
Aber wissen Sie, Ihre Gebete haben genauso viel Gewicht wie meine.
Ja. Aber ich bin bei Gott schon lange kein Stammgast mehr.
Gott kennt Sie sehr gut, Jess. Und er hört Ihnen immer zu, glauben Sie mir.
Vielen Dank.
Die Teller sind in der Spüle. Ich hab das Gebäck für morgen bestellt,
und ich bin zurück, bevor meine Schicht beginnt.
Warte mal, Tammy.
Was hab ich vergessen?
Ich will nicht, dass du im Dunkeln Fahrrad fährst.
Es ist aber noch hell.
Kein Fahrrad. Augen immer auf der Straße, nicht rasen, kein Radio. Ja?
Vielen Dank.
Das hier soll eine Wolke sein.
Ist das deine Ärztin?
Das ist Dr. Patel. Sie ist echt nett.
Bist das du?
Das bin ich mit Haaren.
Das hier ist ein Aquarellbild. Das hier auch.
Und hier, das ist mein zweitliebstes Bild. Das ist Pastell.
Du bist wirklich echt gut.
Darf ich noch mehr sehen? - Klar.
Das hier ist auf einem Bauernhof.
Das soll Stanley sein.
Und das ist auf dem Meeresgrund. Soll es jedenfalls sein.
Und das ist eine Prinzessin auf einem Einhorn. Sie reitet den ganzen weiten Weg
bis in die Berge und dort findet sie ihre wahre Liebe.
Hey, da kommt ja mein Helfer. - Vielen Dank.
Ich danke. Ich freue mich über etwas Gesellschaft.
Ich bin gleich nach dem Abendessen wieder da.
Wie lange ist das?
Nicht lange.
Wir werden so beschäftigt sein, dass du gar nicht merkst, wie die Zeit vergeht.
Gehen wir mal heimlich schauen, was Mr. Sanford und Stanley gerade machen, okay?
Und dann zeig ich dir mal den richtigen Garten. Das ist nämlich nur ein kleiner Teil davon.
Vanessas Werte sind runter.
Aber sie waren schon immer unten.
Ja. Aber dieses Mal waren Lymphoblasten in ihrer Blutprobe.
Wir müssen sie ins Krankenhaus bringen und mit einer neuen Chemo beginnen.
Ja, und was hat das zu bedeuten?
Wir versuchen ein neues Medikament. Eben eins nach dem anderen.
So, Kumpel.
Wann kommt mein Daddy wieder hierher?
Wenn du geschlafen hast.
Und bleibst du bei mir, wenn ich schlafe?
Aber klar.
Und Stanley?
Der ist auch schon da.
Hey Jess, ich hab gehört, du hattest in den letzten Wochen einen jungen Gast?
Nur während des Tages. Sein Vater holt ihn jeden Abend wieder ab.
Und läuft es gut?
Das läuft sehr gut. Claire kümmert sich sehr um den kleinen Gordon.
Das ist gut für uns alle. Wir haben wieder etwas jungen Schwung um uns.
Tut mir nur leid, dass es gerade unter diesen Umständen sein muss.
Wie gehts denn der Kleinen?
Sie kämpft, so gut sie kann. Ich fahr jetzt mal rüber.
Grüßen Sie sie von mir?
Natürlich. - Bewundernswert, was Sie da tun, Jess.
Danke, Bob.
Hör zu, Jess. Wenn sie irgendwas zu Essen brauchen, dann, egal was, sag es mir.
Ja, mir auch.
Ich mein, das ist doch das wichtigste, dass man sich hilft.
Ja.
Bis dann.
Sie ist ziemlich schwach.
Sie reden darüber, dass sie uns bald nach Hause schicken.
Sie müssen die Behandlung unterbrechen, bis sie wieder kräftiger ist.
Können sie schon Genaueres sagen?
Ihre Werte müssen besser werden.
Das Medikament ist sehr stark.
So ein Monat, sechs Wochen? Wir werden sehen,
wann sie für die nächste Behandlung wieder hier sein muss.
Gordon kann so lange bei uns bleiben, wie Sie beide hier sein müssen.
Sie sollten mal hier rauskommen. Gehen Sie spazieren. Atmen Sie etwas frische Luft.
Keine Sorge. Ich bleib eine Weile bei ihr.
Ja.
Ist schon okay. Gehen Sie ruhig.
Hi. - Hi.
Einverstanden, wenn ich mich ein bisschen zu dir setze?
Klar.
Wie geht es dir?
Ich bin okay. Wie geht es Stanley?
Sehr gut. Er würde sich sicher freuen, dich zu sehen.
Mein Dad sagt, wir können bald wieder nach Hause.
Aber es könnte Weihnachten werden. Mir gefällt es hier nicht.
Ich will Weihnachten nicht mehr hier sein müssen.
Deswegen bin ich hergekommen. Ich weiß aus sicherer Quelle,
dass du Weihnachten wieder zu Hause sein wirst.
Ich möchte, dass du dich gut ausruhst.
Damit du dann auch richtig feiern kannst.
Okay?
Okay.
Das lag unter dem Weihnachtsbaum,
als mein kleiner Sohn Stevie gerade mal zwei Jahre alt war.
Siehst du? Wie gefällt dir das?
Wow.
Und dann... schau dir das an. Dieser große Kerl hier ist Mr. Billingsly.
Wow.
Und er muss immer alles wissen, was hier im Haus passiert.
Und er stellt ununterbrochen Fragen über Fragen, genau wie... du weißt schon.
Ich. - Du, ja.
Wow.
Und dann noch das hier.
Wow. Können wir damit spielen?
Erst wenn es nicht mehr regnet. Dann gehen wir nach draußen,
und dann will ich aber auch mal sehen,
wie schnell du mit diesem Pferd reiten kannst. Okay?
Okay. - Gut.
Willst du? - Wow.
Es ist viel schöner, als ich erwartet hatte. Es ist einfach und großartig.
Ich finde, Hahn Tim sollte eine Brille tragen.
Ich muss wieder los. Das Auto gehört meinem Onkel,
und ich darf nicht zu spät kommen.
Hey, das nächste Mal treffen wir uns bei mir zu Hause, okay?
Komm schon, Vanessa.
Wir arbeiten an einem Buch. Ich meine, du kennst meine Malkünste.
Ich hab Susie heute einen Heiratsantrag gemacht.
Sie hat angenommen.
Hat sie das?
Jess, willst du mein Trauzeuge werden?
Bist du sicher, dass sie ja gesagt hat?
Hör auf!
Wunderschön.
Unglaublich.
Komm her zu mir. Komm her, mein Schatz.
Willkommen zu Hause, Vanessa.
Frohe Weihnachten.
Schön, dich wiederzusehen.
Siehst du?
Mr. Sanford, Sie hatten recht. Es ist Weihnachten.
Frohe Weihnachten, Vanessa.
Danke.
Frohe Weihnachten, Vanessa.
Frohe Weihnachten.
Komm, mein Schatz, lass uns reingehen.
Komm, Gordon.
Wie soll ich Ihnen danken?
Sie brauchen sich nicht zu bedanken.
Gehen Sie einfach rein und feiern Sie mit Ihrer Familie.
Genau, wie meine Mutter versprochen hatte,
ging es mir nach dem ersten Schnee besser. Und gerade, als ich glaubte,
dass da immer mehr Mädchen in meiner Schneekugel sind, habe ich auch angefangen,
an die unendlichen Möglichkeiten für mich zu glauben.
Die eigentliche Medizin für meine Genesung war die menschliche Herzlichkeit
gegenüber mir und meiner Familie.
Und so, wie wir ein Teil unserer kleinen Stadt geworden waren,
wurde ich Teil von etwas, von dem ich nie glaubte, dass ich dazu gehören würde:
Dieser wunderbaren Welt.
Super.
Das war toll.
Danke.
Hat mir echt gefallen.
Danke. Vielen Dank.
Schade, dass es schon vorbei ist.
Tolle Geschichte.
Ich freu mich schon aufs nächste Mal.
Das war super.
Bis zum nächsten Mal.
Bye.
Bye.
Frohe Weihachten.
Bye.
War die Geschichte über dich wirklich echt?
Ja, war sie.
Musstest du nochmal ins Krankenhaus zurück?
Ganz unter uns beiden: musste ich. Aber bald danach ging es mir schon viel besser.
Das ist gut.
Ja. Dir Frohe Weihnachten.
Danke. Bye.
Das war noch viel schöner als im letzten Jahr.
Ziemlich cool, was? - Echt unglaublich.
Hi Dad.
Hey.
Hi.
Hey, Gordon. - Schön, dich zu sehen.
Ich freu mich auch.
Hallo. - Willkommen zu Hause.
Danke.
Hallo, ich wollte meinen Baum abholen.
Zu spät. Wir feiern Weihachten hier schon im November, vergessen?
Frohe Weihnachten, Vanessa.
Vielen Dank.
Komm mit. Mal sehen, ob wir den perfekten Baum für dich finden.
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