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Papa?
Hier ist Papa.
Ich kann dich sehen.
Papa?
Papa?
Ich werde an Heiligabend sterben.
Das steht bereits fest.
Wie ich sterbe? Das steht ebenfalls fest.
Irgendwo abgelegen. Irgendwo, wo es still ist.
Irgendwo, wo keine von Menschen gemachten Geräusche zu hören sind.
Irgendwo, wo ich allein sein kann.
Und dann, während ich einen albernen Traum träume,
werde ich dieses nutzlose Leben beenden.
Nach meinem Vater sah ich zehn Jahre lang keine Leiche.
„Tod“
Ich hatte mit ihrem Tod nichts zu tun.
Aber ich hörte auf zur Schule zu gehen und schloss mich in meinem Zimmer ein.
„Warum müssen wir sterben? - Freunde 3“
Aus irgendeinem Grund beunruhigte das meine Mutter und sie ließ einen Arzt kommen.
„Warum gehst du nicht zur Schule?
Warum schließt du dich ein?
Warum machst du nicht irgendetwas?“
Das war alles, was sie fragten: „Warum? Warum? Warum?“
Sie dachten, ich hätte so eine Art Hirnschädigung.
Vielleicht hab ich das.
Vielleicht bin ich ein geschädigtes, menschliches Wesen.
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich zu einer anderen Spezies gehöre.
"18 heute!"
lrrtümlicherweise wurde ich als Mensch geboren.
So wie ein Mensch, der als Mann auf die Welt kommen sollte, als Frau geboren wird.
Wahrscheinlich sollte ich als irgendein wildes Tier geboren werden,
wie ein Berglöwe.
Aber etwas ging schief, und ich wurde in Gestalt eines Menschen geboren.
"Fröhlichen 19. Geburtstag"
Ein Berglöwe kann nicht als Mensch unter Menschen leben.
War ich einsam? Nein.
"Der Tod der Sonne"
Ich weiß nicht, wie sich die Emotion, die als „einsam“ bezeichnet wird, anfühlt.
Ich bin ein geschädigtes, menschliches Wesen.
„5.567 Freunde“
Die Beerdigung ist morgen.
Natürlich sind Sie nicht verpflichtet, teilzunehmen.
Das hier sind Ihre Finanzen.
Und dann wäre da noch eine Sache.
Ich lasse Ihnen noch ein Buch von Ihrer Mutter da, ich lege es hier auf den Boden.
Sie hat es selbst geschrieben und es ist sehr detailliert.
Es enthält Instruktionen.
Nun, für alles.
Sollten sie noch Fragen haben, rufen Sie mich an.
Lieber lan, ich habe dieses Buch geschrieben, um dir zu helfen,
wenn ich nicht mehr da bin.
Unterlagen für den Anwalt, Bankdaten, wie man Rechnungen bezahlt.
Wie man Einkäufe tätigt, wie man Essen kocht, Essen bestellt.
Wie man putzt.
Ich weiß, wir haben nicht miteinander geredet, als ich noch lebte,
aber ich wusste einfach nicht, wie.
Für eine sehr lange Zeit wünschte ich mir nichts sehnlicher,
als deinen Vater zurück in meinem Leben.
Ich kann nicht behaupten, die Mutter gewesen zu sein, die du verdient hast.
Aber vielleicht war ich die Mutter, die du gebraucht hast.
Und vielleicht kann ich es jetzt wieder gutmachen.
Du hast das gleiche Recht auf der Welt zu sein wie jeder andere.
Versteck dich nicht. Sei nicht einsam.
Finde jemanden, den du lieben kannst.
Jemanden, der dich liebt.
Probier eine.
Krieg ich denn auch eine?
Okay.
Willst du eine? - Gib mir eine.
Meine Mutter meinte es gut, aber ich glaube nicht, dass sie es verstanden hatte.
Ein Berglöwe kann nicht unter Menschen leben,
nicht einmal, wenn er es gern würde.
„Suizid“
„Legal“
„Wie viele Pillen?“
„Gefährten“
„Erhängen“
„Schlafmittel. Vergiften.“
„Klassische Methode“
„Tod durch Abgase. Kohlenmonoxidvergiftung.“
„Einfach“
„lch werde an Heiligabend sterben.“
Das steht bereits fest.
Wie ich sterbe? Das steht ebenfalls fest.
Komm und hilf mir.
Kommt.
Sieh dir die Zeichnung von dem Blatt an.
Siehst du es?
Das Muster?
Ist es nicht schön?
Nein.
Findest du mich schön?
Kommt schon! Hier rüber!
Passt auf!
Ich habe versucht, dass die Menschen mich lieben.
Ich hab versucht, dass sie mich brauchen. Aber alles, was sie sagten war:
„Du bist hübsch, aber nicht hübsch genug.“
Und: „Du kannst singen, aber nicht schön genug.“
„Du kannst tanzen, aber nicht gut genug.“
Ich bin in allem nur durchschnittlich, und in nichts etwas Besonderes.
Ich kann nicht leben, ohne etwas Besonderes zu sein.
Ohne dass die Menschen mich lieben. Ohne dass Menschen mich brauchen.
Lebt wohl.
Ich brauche dich.
„Die menschliche Verwesung“
Das ist schön.
Tut mir leid.
Du hast mich erinnert an...
Ich dachte nur...
Wenn du erst gegangen bist...
Ich muss auch gehen.
„Suizid“
„Gift oder Abgase?“
„lch kann nicht mehr weiterleben“
Ich bin 30 Jahre alt, verheiratet, und ich kann nicht mehr weiterleben.
Multipliziere 30 mit drei und du erhältst 90.
Das bedeutet, ich habe schon über ein Drittel meines Lebens hinter mir,
und ich habe Angst vor den zwei Dritteln, die noch übrig sind.
Ich suche nach einem gleichgesinnten Freund, der mich auf dieser Reise begleitet.
Bitte nicht meine Zeit verschwenden.
Ian?
Ja.
Du bist Tina? - Ja, ja.
Freut mich sehr, dich kennenzulernen.
Ist schon okay.
Gehen wir?
Ja, ja.
„Vermisst: Anna Moore. Alter: 17 Augenfarbe: Grün Größe: 5.7" Rotes Haar.“
Lass uns fahren.
Ja.
Was ist in dem Korb da?
Champagner. Ich dachte, wir können die Schlaftabletten damit nehmen.
Champagner, wie schön. Du hast es echt gut geplant.
Weißt du denn auch schon, wo?
Ja, ja. Ich kenne den perfekten Ort. - Oh, gut. Gut.
Kann ich das Radio anmachen?
Was ist das?
Das ist Bill Baileys, „Lets Get lt On“. Ist Nummer Eins in den Charts.
Welche Musik hörst du denn gern?
Na ja, was mir meine Freunde so schicken.
Black Metal, meistens. Burzum, Mayham.
Das sind Norweger.
Du müsstest ihn aus dem Fernsehen oder den Zeitungen kennen.
Ich hab seit zehn Jahren nicht ferngesehen oder Zeitungen gelesen.
Wirklich? Nicht ein Mal in zehn Jahren?
Ich war in meinem Zimmer.
Was... Aber... Was hast du zehn Jahre lang gemacht?
Ich hab mit meinen Freunden geredet, meinen Internet-Freunden.
Ich habe mir die Muster an der Wand angesehen,
die Sterne beobachtet und geschlafen.
Zehn ganze Jahre?
Ja.
Oh, ich liebe diesen Song.
I used to think maybe you loved me now baby I'm sure.
And I just cant wait till the day when you knock on my door.
Now everytime I go for the mailbox, gotta hold myself down.
Lass uns was essen!
Oh bitte, komm schon. Das wird nett.
Ach komm schon, bitte. Oh bitte. Bitte, bitte. Bitte. Oh bitte, bitte.
Bitte, bitte.
Das ist der Wahnsinn.
Ich würde normalerweise nie so essen.
Guck dir das an.
Ich verstehe nicht.
Normalerweise muss ich auf mein Gewicht achten, aber...
Wieso willst du sterben?
Ich weiß, wie du dich fühlst.
Was ist mit dir?
Vor zehn Tagen
hab ich meinem Mann Frühstück gemacht, so wie immer.
Ich sah ihn und meinen Sohn Robbie, wie sie da warteten und ich dachte:
Wer sind diese Leute? Was ist geschehen? Warum bin ich hier?
Wer sind dieser Mann und dieses Kind?
Warum mache ich Omeletts in dieser schmutzigen Küche?
Das war der Moment.
Weder mein Mann noch mein Kind hörten es,
aber ich konnte den Klang ganz deutlich hören, wie etwas in mir zerbrach.
Ich wusste nicht, dass du ein Kind hast.
Ich fühle nichts für ihn.
Ist das normal?
Ich weiß nicht.
Ist es?
Es ist nicht wahr, was ich dir gerade erzählt hab.
Also es ist wahr. Es ist nur nicht der wahre Grund.
Ich bin krank.
Du siehst nicht krank aus.
Nein. Aber manchmal kann ich nicht rausgehen,
ich kann den Leuten nicht in die Augen sehen.
Ich hab seltsame Gedanken, kann tagelang nicht schlafen.
An dem Tag, als ich in der Küche Frühstück machte,
hatte ich Angst vor meinen Gedanken, Angst um meine Familie.
Der Arzt verschrieb mir Medikamente, aber ich sah alles verschwommen,
durch einen Nebel, ich hab sie abgesetzt. Ich kann so nicht leben.
Für dich sieht es aus, als hätte ich keine Sorgen auf dieser Welt.
Aber ich weiß, was noch kommt. Deshalb hab ich keine andere Wahl. Ich muss gehen.
Für meinen Sohn.
Für Robbie.
Ergibt das einen Sinn?
Was sagst du?
Sieht gut aus.
„Unserer liebsten Freundin Sarah. Für immer in unseren Herzen.“
Jetzt?
Ich denke, ja.
Lass uns anstoßen.
Auf was?
Auf... Auf einen besseren Ort.
In ein paar Minuten werden wir schläfrig.
Ian?
Ja?
Ich hab Angst.
Tina?
Tina?
Sieh dir die Zeichnung von dem Blatt an. Siehst du es?
Das Muster?
Ist es nicht schön?
Nein.
Findest du mich schön?
Ja.
Du wolltest nicht mehr leben. Ich hab dir geholfen. Du wolltest sterben.
Sei mir nah.
Komm näher.
I'm walking on Sunshine, yeah.
It's time to feel good.
Ich will einfach sterben.
So etwas darfst du nicht sagen. Komm schon Naomi, ich kann mir vorstellen,
wie schwer es für dich ist. Aber bitte gib nicht auf. Versuch, weiter zu machen.
Verwesung beschreibt den Prozess, bei dem sich das Gewebe eines toten Organismus
zu einfacheren Formen von Materie abbaut.
Dieser Abbau von toten Organismen ist unerlässlich für neues Wachstum
und die Entwicklung lebender Organismen,
denn er recycelt die in begrenzter Menge vorhandene Materie,
die den vorhandenen Platz im Biom einnimmt.
Die Ursache für den Geruch sind lndole und Schwefelwasserstoffe,
die der Körper abgibt, wenn der Metabolismus stoppt
und in den Verwesungszustand übergeht.
Du kannst Trockeneis benutzen, um mich frisch zu halten.
Im Inneren des Körpers zersetzen sich die Zellen.
Und das Blut löst sich in den Venen auf.
Und wenn du mir Einbalsamierungsflüssigkeit injizierst?
Auf den inneren Organen bilden sich Hämoglobinflecke.
Galle beginnt auszufließen und das Pepsin, eine der Magenflüssigkeiten,
löst die Magenwand auf und es bilden sich Löcher.
Nein. Wenn du die inneren Organe und das Gehirn entfernst,
kannst du mich mumifizieren.
Rote Male, genannt Leichenflecken, zeigen sich auf dem Körper.
Bald danach erscheinen grüne Flecken auf dem Bauch.
Der Bauch schwillt an, wie ein Ballon, der sich mit Luft füllt.
Es ist wegen der Frau auf der Bank? Oder?
Bitte. Überlass mich nicht der Dunkelheit. Ich hab Angst.
Ich weiß nicht, was danach kommt.
Es tut mir leid.
Danke.
Was kann ich Ihnen bringen?
Brauchen Sie noch einen Moment?
Ja.
Wieso willst du sterben?
Entschuldigung?
Wieso willst du sterben?
Kenne ich dich?
Ich bin lan.
Was meinst du mit dieser Frage?
Oh, nichts. Gar nichts, aber du hast es gesagt. Ich hab dich gehört, hier im Park.
Ja.
Tut mir leid.
Was geht dich das eigentlich an?
Nichts.
Ganz genau. Also verpiss dich.
„Trauerbewältigung“
Ich hab das Gefühl, meine ganze Welt bricht auseinander.
Als ob Gott sich entschlossen hätte, mich zu prüfen.
Ich gehe raus und ich sehe mich um und ich frage mich,
warum die Welt nicht einfach aufhört. Die Leute spazieren am Strand,
aber wissen sie denn nicht, was für eine schreckliche Sache passiert ist?
Ich vergesse dauernd Dinge wie Autoschlüssel,
oder was ich vor einem Jahr von ihm gedacht habe.
Kommen Sie doch rein.
Ich bemühe mich, die Erinnerungen an besondere Ereignisse zu bewahren.
Es sind wirklich die größten Schmerzen, die ich je gefühlt habe.
Aber mir ist klar, dass dies nicht die Zeit ist, stark zu sein, dies ist die Zeit,
menschlich zu sein, zu teilen und Kraft von anderen zu schöpfen.
Danke, Paula. Wir haben heute einen neuen Gast.
Ian, würdest du uns bitte von dir erzählen?
Ians Mutter ist letztes Jahr gestorben.
Wie hat dich das beeinflusst?
Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Als ich sechs war, wurde ich ins Bestattungsinstitut gebracht,
um meinen Vater zu sehen.
Er trug seinen besten Anzug und lag in einem Sarg.
Er sah aus, als würde er schlafen.
Ich hatte in diesem Jahr Walkie-Talkies zu Weihnachten bekommen,
und als niemand hinsah, schob ich ihm eines in die Tasche.
Danach lauschte ich jede Nacht an dem anderen Walkie-Talkie.
Ich lag unter der Bettdecke und rief ihn. Aber alles, was ich hörte,
war das leere Geräusch von knackendem Holz. Und Erde, die durch die Ritzen fiel.
Hey.
Ich bin Naomi.
Ich bin lan.
Ja, ich weiß.
Es ist irgendwie nicht fair, oder?
Was ist passiert?
Es war letztes Weihnachten,
und Terry, mein Mann, mein Ex-Mann,
war unterwegs mit David, unserem sechsjährigen.
Sie wollten Geschenke kaufen.
Ich wartete darauf, dass der Truthahn geliefert wurde.
Und sie waren spät dran, es wurde dunkel.
Ich weiß nicht, warum er nicht draußen geparkt hatte,
unten waren so viele Plätze frei, aber er wollte immer aus dem Fenster sehen,
um nach dem Auto zu sehen.
Und David rannte auf die Straße.
Es war ein 17-Jähriger, im Wagen seiner Mutter. Er war selbst noch ein Kind.
Er war mit seinen Freunden unterwegs.
Das war das Ende unserer glücklichen Familie.
Deshalb hab ich gesagt, dass ich sterben will.
Und willst du?
Ich will in keiner Welt leben ohne David.
Wollen wir noch mal was zusammen unternehmen?
Ja. - Okay, bye.
Oh nein.
Wer ist das?
Das ist mein Mann.
Kann ich irgendetwas tun?
Nein, ist schon okay.
Bye.
Was machst du hier?
Wer ist das? Wo warst du mit dem Kerl?
Ist das dein neuer Macker, oder was?
Das geht dich nichts an. - Doch geht es.
Ich möchte, dass du jetzt gehst. Okay?
Das ist doch nicht wirklich dein Ernst. Was willst du mit so einem kleinen Jungen?
Ich hab dir doch schon gesagt, dass dich das nichts angeht.
Sie streiten sich.
Sie ist genervt, weil er nicht versteht, was sie stört.
Und er ist genervt, weil sie nicht versteht, was ihn stört.
Du bist dran.
Was ist mit dem alten Mann mit dem Hund?
Denkt er, dass es bald regnen wird?
Und er hofft, zu Hause zu sein, bevor es anfängt.
Siehst du, wie er stehen bleibt und Leute grüßt,
weil er hofft, dass sie mit ihm reden?
Ich glaube, er ist traurig und einsam, und er fragt sich,
ob er oder sein Hund zuerst sterben wird.
Und wer sich dann um den kümmert, der zurück bleibt.
Ich kann diese Dinge nicht sehen. - Doch, kannst du.
Du musst nur genau hinsehen.
Also, wie kommt es, dass du nie schwimmen gelernt hast?
Du lebst doch direkt am Strand?
Ich war in meinem Leben nicht ein Mal im Meer.
Nicht ein Mal?
Nein.
Naomi? - Ja?
Wieso bist du so glücklich? Obwohl dein Sohn gestorben ist?
Ich bin nicht glücklich.
Aber du kannst lachen.
Du bist ein sehr eigenartiger Mann, oder?
Ich finde alle anderen eigenartig.
Ich stelle mir vor, er wäre noch bei mir.
So wie ein Geist?
Nein, ich glaube nicht an Gott.
Ich stelle mir vor, er wäre überall um mich herum, in allem.
Zum Beispiel, wenn ich im Wasser bin und die Tropfen von mir abfallen.
Sie bestehen aus winzigen Molekülen und Atomen, so wie wir.
Und sie kehren einfach dorthin zurück, wo sie hergekommen sind.
Und dann stelle ich mir vor, dass wir alle nur winzige Elemente
im großen Plan der Natur sind.
Wir sind Natur, die sich ihrer eigenen Existenz bewusst ist.
Das Universum ist sich seiner selbst bewusst.
Es ist ein ständiges Ringen.
Man muss Dinge tun, um sich abzulenken, um sich lebendig zu fühlen.
Und was?
Komm mit.
Komm schon!
Was?
Spring runter!
Nein, ich kann nicht schwimmen.
Na und? Ich helfe dir.
Zwei Whiskey.
Runter damit.
Noch zwei.
Glaubst du, es ist richtig? In einer Situation, in derjemand,
den du liebst, an Schuld zerbricht,
50 Prozent der Schuld auf dich zu nehmen?
Auch wenn es vollkommen seine Schuld war und nicht deine?
Ihm die Last zu nehmen und seinen Verstand zu schützen?
Denkst du, das wäre das Beste, was man tun kann?
Als ich 16 war, lief ich in den Wald hinter unserem Haus.
Ich fand dort ein Mädchen.
Sie hatte sich an einem Baum erhängt. Und sie war ein sehr beliebtes Mädchen,
aus der Schule. Ich kannte sie nicht, aber ich hatte sie schon gesehen, na ja.
Und ich ging wieder hin jeden Tag, um sie zu sehen. Ich erzählte niemandem etwas.
Eigentlich weiß ich nicht, warum ich das getan habe, aber...
Geht es? Ich helfe dir.
Ich habe es. Warte, warte.
Okay, alles klar,
wir sind drin. Wir haben es geschafft. - Ja.
Alles klar?
Okay. Da runter.
Da runter? - Ja.
Ja, okay.
Mach es dir bequem. Ich zieh mich nur kurz um, okay?
Denkst du, du wirst irgendwann noch ein Kind bekommen?
Ich werde jetzt ins Bett gehn. Hier ist eine Decke für dich.
Du bist wirklich gut, ich bin beeindruckt.
Woher bekommst du deine Rezepte?
Die sind von meiner Mutter.
Darf ich mal sehen?
Ja. Sie hat sie mir hinterlassen, als sie starb.
Ja. Sie muss dich sehr geliebt haben.
Tut mir leid. Es tut mir leid.
Naomi!
Naomi!
Hallo?
Naomi?
Naomi!
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