All language subtitles for Der.Graf.von.Monte.Christo.Teil1.1954.

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Original subtitles

Der Graf von Monte Christo - Teil 1 dTV - MDR - 27. Mai 2012

Edmond Dantes, 1. Offizier des Segelschiffes "Pharao"

Gerard de Villefort, Staatsanwalt Caderousse, 2. Offizier der "Pharao"

Mercedes, Verlobte von Dantes Jacopo, Schmuggler

Mercedes, die "Pharao" kam nicht zur?k.

Sie ist bestimmt gesunken. Das ist schlimm f? dich.

Wer sagt das? Der Hafenkommandant.

Ich glaube das nicht. Ich glaube ihm nicht.

Er sieht ?erall Katastrophen, seit seine Frau ihn betr?t.

Glaube, was du willst. Ich wei? Dantes kommt zur?k.

Egal. Du wirst trotzdem meine Frau, nicht seine.

Ach ja? Bestimmt.

Ich bin ein Dicksch?el, wie alle Mondegos.

Ich auch. Ich bin deine Cousine. Ich bekomme immer, was ich will!

Vor 18 Monaten ging ich zur Armee. Ich besa?nichts. Das ist vorbei.

Ich bin jetzt Unterleutnant. Napoleon begann auch so.

Napoleon! Du hast einen Eid auf Ludwig XVIII. geschworen.

Macht nichts. Napoleon war auf Ludwig XVI. vereidigt.

Der Erfolg ist wichtig. Man muss sich anpassen.

Dann heirate eine reiche Frau. Nein! Ich heirate dich.

Wir beherrschen eines Tages Paris! Armer Fernand! Du bist wahnsinnig.

Und du wartest auf ein gesunkenes Schiff!

Fernand! - Jawohl, gesunken!

Ein Rat! Schau nicht nur nach dieser Seite des Horizonts.

Wir m?hten etwas sagen, Kapit?. - Wir sind zufrieden.

Wieso? Nur so. Wir sind einfach zufrieden.

(zornig) Der "Kapit?" Dantes ?dert den Kurs und rudert an Land.

Wir versp?en uns nur um 36 Stunden. Wir sind schon jetzt zu sp?.

Ich bin nur 2. Offizier und muss Disziplin halten.

Was ist mit euch los? Fein machen f? den Landgang? An die Arbeit!

Dantes ist nicht an Bord. Jetzt bin ich Kapit?!

Ich lege euch in Ketten, wenn ihr nicht gehorcht.

Probieren Sie, Herr Kapit?!

Warum warten wir hier? Ich spendiere ein Fass Wein, wenn jemand das wei?

Pr?entiert das Gewehr!

Fanfarensignal

Sie erwarten sicher den Kapit? der "Pharao".

Ja. Wo ist er? Er starb vor einer Woche am Fieber.

Er beauftragte mich, Ihnen das zu ?ergeben.

Der arme Kapit?!

Ich wollte ihn um einen Dienst bitten.

Keine Angst! Nichts Politisches.

In Paris denkt man, wir sind Verschw?er. Das sind wir nicht.

Hier ist der Beweis. Lesen Sie das! Ja, ja. Lesen Sie!

(liest) Monsieur, Ihr Auftrag wird ausgef?rt.

50 Fass Wei?ein und 50 Fass Rotwein werden am 28. Februar verladen.

Ein Reeder bef?dert sie nach Paris. Dort werden sie am 20. M?z ankommen.

Das sind normale Gesch?te. Herr Gro?arschall...

Der Kapit? sollte diesen Brief unserem Korrespondenten geben.

Ich sollte nur einen Brief bringen. Meine Mission ist beendet.

Gut. Reden wir nicht mehr davon.

Lassen Sie sich nicht st?en!

Ihre Schiffe segeln unter der Flagge mit den k?iglichen Lilien.

Sie machen einen Umweg um Elba. Die Welt hat wohl Angst vor mir.

Ich freue mich sehr ?er den Besuch eines franz?ischen Seeoffiziers.

Wie hei?n Sie? Edmond Dantes.

Ich kannte einen Dantes. Er war... Tambour des 2.Garderegiments, Sire.

Er war mein Cousin. Diese Tambours waren die Besten.

Wurde Ihr Cousin ausgezeichnet?

Nein, Sire. Bedauerlich.

Auf Wiedersehen. Sie haben Gl?k, dass Sie die "Pharao" f?ren.

Sch?es Schiff. Wer ist der Reeder? Monsieur Morrel.

?ermitteln Sie ihm meine Gl?kw?sche!

Herr Gro?arschall, ich bef?dere das Schreiben.

Wie ist die Adresse? Der Brief wird abgeholt.

Wei?man, dass ich ihn habe? Ja. Sie sind Nachfolger des Kapit?s.

Wer holt ihn ab? Ein Mann namens Noirtier. Gute Fahrt.

Segeln Sie sofort! Dann sind Sie ?ermorgen in Marseille.

Alle Mann in die Wanten!

Refft die Segel!

(Junge) Die "Pharao" ist da!

Monsieur Morrel, sie ist da! Sie l?ft ein!

Wer ist da? - Die "Pharao"!

Die "Pharao" ist da! Ich wusste es. Sei kein Dickkopf. Komm mit, Fernand!

Sei nicht eifers?htig! Ich habe keine Zeit.

Monsieur Dantes! Monsieur Dantes!

Was ist los? Warum redest du nicht? Ich habe Angst um Ihr Herz.

Was ist? Ihr Sohn ist wieder da!

Kommen Sie! Ziehen Sie sich an! Wo ist Ihr Hut?

Da ist er. Und eine Krawatte.

Ich binde sie unterwegs um. Wo ist mein Stock? - In Ihrer Hand.

Traurig... Er war ein guter Kapit?. Was ist mit der Ware?

Hatten Sie eine Havarie? Antworte! Du bist jetzt Kapit?.

Nein, keine Havarie. Hier sind die Schiffspapiere.

Die Inventur war in Ordnung.

Klopfen

Monsieur Dantes, Ihr Vater wartet mit einer Dame.

Dann schnell! - Das Logbuch.

Sie erz?lten schon alles. Gehen Sie nur!

Darf ich das Logbuch weglegen? Ja, ich lese es sp?er.

Ich freue mich schon. Vielleicht wundern Sie sich auch.

Was hei? das? Fahrt unterbrochen f? zwei Stunden, auf offener See?

Ja, in der N?e einer kleinen Insel.

Der alte Kapit? sollte dort ein P?kchen abgeben. Verstehen Sie?

Dantes f?rte nur den Auftrag aus. Sie sagen, Disziplin ist wichtig.

Ja, ich wei? Ich bin nur ehrlich.

Sie kennen mich. Ich sage, was ich denke.

Ihr heiratet in einer Woche! Ich bestelle das Aufgebot.

Er tut, als ob er selbst heiratet. Das ist fast so. Wir sind Freunde.

Wir sprachen nur von dir. Und von Viktor.

Wer ist Viktor? Dein erster Sohn wird so hei?n.

Er muss es wissen. Das wird ein schlimmer Lausejunge!

Ich sehe ihn schon vor mir. Mit zerrissenen Hosen...

Wei? du noch dein Versprechen? Ja. Verlobung bei meiner R?kkehr.

Wir laden alle Freunde ein.

Dantes! Ich suchte Sie. Das ist meine Braut.

Wir kennen uns. Seit einem Jahr sprechen wir von der Verlobung.

Ich lade mich ein und fahre Sie nach Hause.

Aber der Zoll, die Begleitpapiere... Caderousse erledigt das. Gehen wir!

Caderousse! Komm zu uns heute Abend! Ja, ich komme!

Er hat das Gl?k gepachtet. (ver?htlich) "Gl?k gepachtet"!

Hast du noch von dem gestrigen Wein? Nein, alles eingeschlossen.

Der Zoll kommt. Jetzt kannst du Kapit? spielen.

Napoleon begr��te Sie! Er dr?kte mir sogar die Hand. So.

Wie gefiel ihm die "Pharao"? Er gratuliert Ihnen dazu.

Er kennt mich! - Ja. Er sagte...

Morrel geh?t zu den besten Reedern.

Ich hoffe, ich kann bald rufen: Es lebe...

...die Braut.

Etwas Schlimmes? Eine Nachricht von Cousin Fernand.

Ich wollte ihn dir vorstellen. Was ist denn?

Er muss weg. Wir sehen ihn noch, wenn wir uns beeilen.Komm zur Postkutsche!

(spricht mit) An den Herrn Staatsanwalt...

Schreiben Sie immer so langsam? Sie sagten, mit links schreiben.

Als Freund von Krone und Kirche warne ich Sie.

Stimmt es, dass man ?er mich lachte? Ja, am hinteren Tisch.

Einer sagte: Ehe Caderousse Kapit? wird, lernen die Fische fliegen.

Schweinebande!

Edmond Dantes, Offizier der "Pharao"...

Noch eine Flasche!

...brachte vorgestern ein Schreiben...

Sagen Sie: Warum muss die Sache anonym bleiben?

Namen sind unwichtig. Ist es die Wahrheit?

Nat?lich. Na also.

Ja, die Wahrheit braucht keine Unterschrift.

Sie hatten genug. Ich habe nie genug.

Im Wein liegt Wahrheit. Ich bin der Beweis.

...brachte vorgestern ein Schreiben auf die Insel Elba.

Achtung! Sie kommen. Ich will sie nicht sehen.

Guten Tag, Kapit?.

Hallo, Kapit?! Du musst mich nicht so nennen.

Kennen Sie Fernand Mondego? Sahen Sie ihn hier?

Er fuhr gerade weg. In einem Armeewagen.

Schade. Dann feiern wir ohne ihn.

Tut es dir leid? Etwas.

Trinkt ihr ein Glas Wein mit mir? Wir treffen uns doch gleich.

Wir haben eine Bitte. Wollen Sie unser Brautf?rer sein?

Oh bitte, Monsieur Caderousse.

Tust du das f? uns? Einverstanden?

Ich bin ?errascht... Einverstanden. Danke, alter Junge.

Daf? bekommen Sie einen Kuss. Ich?

Nat?lich du. Bis heute Abend.

O Gott, o Gott, o Gott.

Ich will nicht weiterschreiben. Er gab mir eben noch die Hand...

Die Rechte wei?nicht, was die Linke tut.

Das M?chen ist noch h?scher als voriges Jahr. Der Mann hat Gl?k.

Seien Sie still! Sie sind bestimmt am Strand. Er h?t sie im Arm...

Also: Insel Elba!

Er hatte dort eine Zusammenkunft mit Napoleon und empfing einen Brief.

...empfing einen Brief.

Glaubst du, was die Handlinien zeigen? Unser Schicksal steht darin. Alles.

Das auch? - Ja, bestimmt.

Ich kann die Zukunft nicht lesen, wenn du mich immer k?st.

Lies sie morgen.

Was ist das? - Ach, nichts.

Ein Unfall? Nein. Bitte frag nicht.

Wie du willst.

Ich tat das. Ich hatte einen schlimmen Traum.

Du gingst f? immer fort.

Ich wachte auf. Du wei?, dass ich abergl?bisch bin.

Ich f?te mir diese Wunde zu, damit der Traum gebannt ist.

Der b?e Traum erf?lte sich nicht. Du bist hier.

Romantische Melodie

H?st du? Unser Lied! Kennst du es noch?

Ich schloss die Augen bei seinem Klang, als du fort warst.

Ich war dann in Gedanken bei dir.

Wir m?sen zur?k. Warum? Ist es nicht sch??

Wir kommen zu sp? zur Feier.

Ich entf?re dich! Wir mieten eine Kutsche und verstecken uns irgendwo.

Wir k?nen das tun, wenn die Feier zu Ende ist.

Er klopft an.

Verschlie?n Sie nie die T?? - Nein, nie.

Wohnt hier Edmond Dantes? - Ja.

Ich m?hte ihn sprechen.

Mein Sohn ist nicht da. - Hinterlegte er einen Brief?

Ich hei? Noirtier. - Nein, er hinterlie?nichts.

Mercedes! Was ist?

Hinterlie?Edmond einen Brief? Nein.

Tut mir leid, Monsieur.

Feiern Sie ein Fest? - Ja, Verlobung.

Dazu geh?t Mut im Jahr 1815. Na gut, ich komme wieder.

Auf Wiedersehen.

Monsieur! Monsieur! Wie war Ihr Name?

Noirtier.

Roter Bart, schwarzer Mantel, Hut, Band der Ehrenlegion.

Sein Name? Er ?dert ihn t?lich.

Er kam aus Paris? Mit der Kutsche.

Ist er jetzt in Marseille? Ja. Unser Agent sagt das.

Und der Unbekannte? Er ist ein Agent Napoleons!

Der Minister sagt, alle Spuren f?ren nach Marseille. - Der Minister?

Sie sind zuverl?sig, obwohl Ihre Familie revolution? ist. - Wie bitte?

Ihr Vater war Offizier des Kaisers. Ich sehe ihn nie.

Ich bin mit der Tochter des Marquis de Saint-Meran verlobt.

Diese Verbindung wird gern gesehen.

Grundlage dieser Verbindung sind Herz und Gesinnung.

Beides geh?t zu einem Ehrenmann. Ganz meine Meinung.

Ich unterwarf mich dem Korsen. Auch ich tat das.

Ich rief nie: "Es lebe der Kaiser!" Ich auch nicht. Niemals!

Deshalb k?nen wir uns stets... ...aufeinander verlassen.

Vater! Du sollst nicht hierherkommen. Es ging nicht anders.

Die Stra?n von Marseille sind ?e. Man braucht eine Zuflucht.

Wurdest du wieder verfolgt? Ja, man gew?nt sich daran.

Ich sah den Justizpalast und erinnerte mich an dein B?o hier.

Ich versp?te sofort Vatergef?le f? den Zweiten Staatsanwalt Noirtier.

De Villefort! Ich glaube, ich gew?ne mich nie an diesen angeh?gten Namen.

Ich wollte deiner bonapartistischen Vergangenheit entfliehen.

Du kennst meine Meinung. Sie passt zur jeweiligen Regierung.

Und du bist ein Verschw?er. Jawohl!

Es ist Verrat, wenn ich dich nicht ausliefere.

Verrat? - Ich habe ein Gewissen.

Das ist gut, gen?t aber nicht. Jemand wie du braucht zwei.

Eins f? heute und eins f? morgen. Heute ist dein Verlobungstag.

Soll der Marquis lesen: "Vater von Staatsanwalt Noirtier verhaftet"?

De Villefort. Ja, ja, schon gut!

Heute ist der Doppelname n?zlich. De Villefort kann Noirtier retten.

Und er tut es.

Anklopfen

General Noirtier hilft de Villefort, falls der Kaiser wiederkommt.

Entscheide dich! Was ist?

Du hast recht. Ein Sohn muss seinen Vater retten. Dort hinein.

Entschuldigung, Herr Staatsanwalt. Wir verfolgen einen Verd?htigen.

Er floh in den Justizpalast. Das ist nicht Ihr Ernst!

Ich bin Staatsanwalt des K?igs! Das ist uns klar. Befehl ist Befehl.

Wohin f?rt diese T?? Privateingang zu meinem B?o.

Ein Eingang kann auch Ausgang sein. Ich habe den Schl?sel stets bei mir.

Verzeihung, mein Sohn. Ich wusste nicht, dass du noch Besuch hast.

Ich will jetzt nicht st?en. Halten Sie ihn bitte nicht auf.

Er muss mit seiner Verlobten heute den Ball er?fnen.

Denke an Talleyrands Worte: "Blinder Eifer schadet nur." Gr�� den Marquis!

Entschuldigung.

Wie gesagt: Blinder Eifer schadet nur!

Lassen Sie sich nicht st?en! Tun Sie Ihre Pflicht.

Sie sehen, niemand ist da. Wir durchsuchen die anderen B?os.

Tun Sie das! Der Sekret? der Wache sagt mir Bescheid, was es Neues gibt.

Monsieur de Villefort? Was wollen Sie?

(alle singen) "Ich wei?ein M?delein mit wundersch?en Augen."

"Sie soll die n?hste sein."

"Und dieses sch?e M?chen mit bl?enwei?r Haut ..."

"... wird unsre n?hste Braut, wird unsre n?hste Braut."

"Wem wird sie angetraut, wem wird sie angetraut?"

Jubel und Bravorufe

Mein guter Dantes! Gl?ksg?tin Fortuna beschenkte Sie reich:

Mit dem besten Schiff und dem sch?sten M?chen Frankreichs.

Ich m?hte heute gern mit Ihnen kurz tauschen.

Dann w?ste ich, wie Gl?k sich anf?lt.

(drau?n) ?fnen, im Namen des K?igs! - Das ist bestimmt ein Streich.

Wer von den Herren ist Edmond Dantes?

Was wollen Sie von mir?

Ich verhafte Sie im Namen des K?igs.

Warum? Sie erfahren es beim Verh?.

Das ist seine Verlobungsfeier! - Ich habe einen Befehl.

Wir kennen uns gut. Verraten Sie mir, um was es geht.

Ich darf es nicht. Ich bin Beamter der Polizei.

Das ist sicher ein Irrtum! - Dann kl?t es sich schnell.

Ohne Zweifel. Hast du keine Ahnung, Junge?

Nein, Papa. Beeilen Sie sich!

Auf Wiedersehen.

Monsieur Morrel... Bis gleich.

Caderousse... - Bis gleich.

Ich wette, er ist gleich zur?k! Los, los! Es wird Zeit.

Fangt schon an zu tanzen!

Bleib hier! Verlass mich nicht! Ich muss den Mann heute verh?en.

Monsieur de Villefort tut seine Pflicht.

Er verhindert vielleicht ein Komplott der Bonapartisten.

Ich feiere aber nur einmal Verlobung. Zerst?e mir nicht den Abend, Vater!

Dein Gro?apa starb auf dem Schafott! - Wir lebten 10 Jahre in Emigration!

Ich musste Klavierstunden geben! - Ihr sprecht immer nur dar?er.

Ich tanzte heute Abend nur ein einziges Mal!

Hoffentlich h?t Monsieur de Villefort nicht auf dich.

Ich beantrage gegen einen Agenten Napoleons immer die Todesstrafe.

Tun Sie das auch dieses Mal. - Aber Vater!

Renee! Was sind das f? neue Neigungen zu humaner Gesinnung?

Fordere besser von deinem Verlobten, unerbittlich zu sein. Also, tu es!

Gerard, sei unerbittlich.

Aber nicht zu sehr. Heute ist unsere Verlobung. Das ist meine erste Bitte.

Ich verspreche es dir.

Anklopfen

Herein!

Der Kommissar brachte Edmond Dantes. Er soll hereinkommen.

Monsieur Dantes!

Bitte kl?en Sie dieses Missverst?dnis schnell.

Meine G?te warten. Was f? G?te?

Ich verlobe mich. Die St?ung ist sehr unangenehm.

Sie k?nen sich das nicht vorstellen. Glauben Sie?

Warum bin ich hier? - Sie sind Edmond Dantes, Kapit? der "Pharao".

Ja. Sie waren nie Bonapartist.

Ich umsegelte fast die ganze Welt. Aber Politik...

Haben Sie einen Feind? Ich wei?nicht.

Man wei?es nie. Lesen Sie dieses Schreiben. Es betrifft Sie.

Die Schrift ist verstellt.

Beweisen Sie, dass die Anschuldigung falsch ist.

Wenn Sie nie einen Brief aus Elba mitbrachten, sind Sie sofort frei.

Doch, Herr Staatsanwalt. Ich tat es. Hier ist das Schreiben.

Es geht um Weinf?ser, nicht um Politik.

Vielleicht ein verschl?selter Brief. Aber keine Aufregung!

Man hatte von Ihnen einen guten Eindruck auf Elba.

Niemand traut Ihnen Schlechtes zu. Ihre Gutm?igkeit ist Ihr Verbrechen.

Ich kann Sie daf? nicht einsperren. Lassen Sie mich frei?

Bestimmt. Das freut mich f? Sie und f? mich.

Warum f? Sie? Ich feiere heute auch Verlobung.

Das ist ein seltsamer Zufall. Lassen Sie mich wirklich frei?

Nat?lich. Ein Verlobungsgeschenk f? meine Braut.

Meine wartet bestimmt ungeduldig. Meine vermutlich auch.

Moment noch. F? wen war der Brief? Er hatte keine Adresse.

Ein Monsieur Noirtier sollte ihn abholen.

Wie bitte? Noirtier.

Kennt noch jemand diesen Brief?

Nein, niemand. - Sehr gut.

Ich beweise Ihnen mein Wohlwollen und vernichte ihn.

Damit ist jede Spur beseitigt.

Zufrieden? Ich danke Ihnen, Herr Staatsanwalt.

In Marseille wissen nur wir beide von dem Brief.

Leugnen Sie alles! Dann kann Ihnen nichts passieren.

Ich habe diesen Brief nie gesehen.

Und Monsieur Noirtier? Ist mir nicht bekannt.

Schw?en Sie auf die Bibel.

Heben Sie die rechte Hand! Ich schw?e es.

Darf ich jetzt gehen? (klingelt) Man bringt Sie zur?k.

Noch etwas Geduld! Haben Sie Vertrauen und lassen Sie sich f?ren.

Vielen Dank, Herr Staatsanwalt.

Schlie?n Sie die T?!

Der Befehl. Lesen Sie!

"Edmond Dantes soll im Chateau d'If eingekerkert werden."

"Strenge Geheimhaltung und Bewachung erforderlich."

Wohin bringt ihr mich? Du sollst ohne Widerspruch mitgehen.

Sie haben den Befehl, mich freizulassen. Was tun Sie?

Lassen Sie mich frei!

Fahren Sie mich nach Paris!

Sire, selbst auf Elba bleibt Bonaparte sehr gef?rlich.

Aber nein, keine Sorge! Napoleon wirft zurzeit Steinchen ins Wasser.

Sehen Sie, unser Polizeiminister ist zuversichtlich.

H?en Sie den Beamten aus Marseille an, wenn Sie mir nicht glauben!

Meinetwegen. Ich h?e ihn an.

K?ig lacht ?er Vogelgezwitscher.

Ein Geschenk meines Cousins, des Kaisers von ?terreich.

Beeilen wir uns!

Sehen Sie die Telegramme durch. - Ja, Sire.

Ich bekam Ausk?fte, dass Napoleon... ...versucht, mich zu st?zen.

Also kamen Sie sofort nach Paris, um mir das mitzuteilen.

Sie k?nen nach Marseille zur?kkehren.

?erbringen Sie dem Marquis de Saint-Meran meine besten Gr��e.

Sire! Ich bin in 5 Minuten abgesetzt. - Aber warum?

Napoleon landete am 1. M?z! - Heute ist der 3. M?z!

Sie mit ihrer ganzen Polizei sind wieder der Letzte, der etwas erf?rt!

Ein Beamter aus Marseille wei?es eher! Wir vergessen Ihnen das nie.

Bin ich abgesetzt? - Ich verzeihe Ihnen ein letztes Mal.

Ich mag keine Dummk?fe. Aber ich mag noch weniger neue Gesichter.

Bonaparte ist sicher schon verhaftet.

Wir lassen ihn vor Eurer Majest? tanzen wie einen Jahrmarktsb?en.

K?stlicher Vogel zwitschert.

Begeisterte Rufe und Beifall von drau?n

An die Arbeit, meine Herren!

Volksmenge jubelt begeistert.

Vogel pfeift eine Melodie.

Der Kaiser landete vor 92 Tagen. Heute wird sein Bild aufgeh?gt.

Der Dienstweg ist lang. Immer eine Regierung zu sp?.

Staatsanwalt de Villefort? Noirtier, bitte.

Es handelt sich um Dantes. Der Vater, die Verlobte und Freunde sind hier.

Eine gro? Delegation. Treten Sie ein!

Ja, Dantes. Warten Sie...

Er war angeklagt, Napoleon zu dienen. Der K?ig lie?ihn verhaften.

Heute kommen wir aber zum Kaiser. Ich beugte mich dem K?ig, wie alle.

Mein Vater ist rehabilitiert. Sie k?nen sich auf mich verlassen.

Wenn Dantes nicht freigelassen wird, wende ich mich an den Kaiser!

Ich wei?nicht, wo er ist. Er wechselte mehrmals das Gef?gnis.

Ich schreibe an die Direktoren und drohe mit dem Minister.

Dann muss man ihn freilassen. Vielen Dank.

Keinen Dank! Ich tue meine Pflicht. Ich k?mere mich pers?lich darum.

Waren Sie heute schon am Kaiserhof? Jawohl.

Gibt es Neuigkeiten von der Schlacht? Noch nicht.

Wo findet sie statt? Bei Waterloo.

Ein unbekannter Ort. Napoleon siegt bestimmt.

Sie feiern Dantes' Befreiung und den Sieg bei Waterloo am selben Tag.

Ist das f? den Kurier? Das hat Zeit bis morgen.

Du wieder mit deinem Saufra? Ich bin Beleidigungen gewohnt.

H? zu!

Ich gebe dir 100 Silberst?ke. Du hast Geld!

In meiner Wohnung. Das ist alles, was ich besitze. Ich gebe es dir.

Du musst nur einen Brief abliefern. Dann sperrt man mich ein.

Ich schlage dir die Knochen kaputt, wenn du dich weigerst.

Dann lege ich mich vier Wochen ins Hospital und habe Urlaub.

Aber du wirst angekettet. Das ist schlimmer.

Ich will zum Gouverneur! Warum nicht gleich zum lieben Gott?

Ja, aber... Was soll ich machen? Abwarten.

Brausender Volksjubel

Das viele Umziehen geht mir auf die Nerven.

Wie geht es Ihnen heute? - Ich glaube, ich sterbe.

Aber was denken Sie denn?

Hier ist Ihre Suppe. Danke.

Danke, Monsieur Morrel. Hat er wieder alles bezahlt?

Ja, auch die Miete. Sie d?fen das nicht.

Sie haben eigene Probleme. - Wer sagt das?

Sie verkauften ein Schiff. - Die "Pharao" bleibt f? Ihren Sohn.

Ich hoffe noch. Meine Frau stickte diesen Geldbeutel f? Sie.

Ich nehme ihn gern, aber ohne Geld. - Dann nicht.

Ich wollte gern noch meinen Enkel sehen.

Aber jetzt glaube ich nicht mehr daran.

Ermutigen Sie ihn, Monsieur Morrel.

Sie soll ihre Zeit nicht mit meiner Pflege verschwenden.

Und nicht auf meinen Sohn warten. Edmond kommt wieder.

Ich helfe dir... Siehst du, so.

Kommst du jetzt mit?

Schneide du mir ein St?k ab.

Stumme Szene

Leutnant Mondego. Meinen Gl?kwunsch. Ich kenne Sie... Ja, die Delegation!

Schweigen wir davon. Das war gegen meinen Willen.

Ich sah Sie schon vorher. Im Februar 1815.

Viele hatten Vorteile von dieser Begegnung.

Sie auch? - Als Staatsanwalt, in der Aus?ung meines Berufes.

Sagen Sie es mir, wenn Sie irgendwann Hilfe brauchen.

Vielen Dank. Ich beneide Sie. Um meine Bef?derung?

Nein, um Ihre k?ftige Ehe. Ich m?hte auch gern heiraten.

Mercedes? Woher wissen Sie das?

Sie konnten sie damals nicht ansehen. Sie will mich nicht heiraten.

Sie wartet auf Dantes. Sie glaubt, dass er noch lebt.

Sie verlangen viel. Er muss nicht wirklich sterben.

Sie soll es nur glauben. Viele wurden erschossen nach dem Regierungswechsel

Damals gab es viele Tote ohne Totenschein.

Jetzt gibt es einen Totenschein ohne einen Toten.

Eine pr?htige L?ung. Abgemacht. (sp?tisch) Armer Dantes!

Bedauernswerter Dantes. Bedauernswerter Dantes.

Glocken l?ten, Kinder rufen Gl?kw?sche.

Jetzt zu Nummer 27, Herr Inspektor. Das ist...

Ich kann den Namen nicht lesen. Die Feuchtigkeit verwischte ihn.

Wie lange ist er hier? - 17 Monate.

Strenge Einzelhaft? - Ja.

Die Einzelhaft ist gut. Nach zwei Jahren sind die Gefangenen verr?kt.

Sie leiden nicht mehr, wenn sie verr?kt sind.

Der Gef?gnisinspektor m?hte Ihnen einige Fragen stellen, Dantes.

Ich wei?schon, was Sie antworten. Ich h?e immer wieder dasselbe.

Sie sind unschuldig. Das Essen ist schlecht.

Dantes st?nt.

Er setzt die Tradition fort. Das Essen ist mir egal.

Warum? - Er isst nicht mehr.

Ich will ein Urteil! Wurde er nicht verurteilt?

Ich will wissen, was ich getan habe! Wof? werde ich bestraft?

Ich wei?es nicht. Ich pr?e Ihren Fall.

Sie werden... meinen Fall pr?en. Ja, nat?lich. Aber essen Sie wieder!

Es ist nicht so gut wie im Restaurant, aber es schmeckt.

Sie sind bei meinem n?hsten Besuch hoffentlich verurteilt. Und kl?er.

Wollen Sie noch etwas sagen? Ja. Welcher Tag ist heute?

Der 30. Juli 1816. Danke, Herr Inspektor.

Warum ist er hier?

Ich glaube, auf Befehl von Monsieur de Villefort.

Er lie?Dantes am Tag vor der Ankunft Napoleons einsperren.

Ein Bonapartist! Dann lassen wir den Fall besser ruhen.

Dantes lacht hysterisch.

Dantes h?t in seiner Fantasie Wellen rauschen und Glocken l?ten.

Leise Klopfger?sche

Klopfen wird lauter.

Klopfen verstummt.

Schritte

Geht es dir besser?

Was ist mit dem Essnapf? Runtergefallen.

Das gibt Arrest. Habe ich schon.

Dein Gl?k! Ich hole dir aber keinen neuen Napf.

180 Stufen hochklettern: Das f?lt mir nicht ein. Iss das irgendwie.

Alles in Ordnung? - Alles in Ordnung.

H?en Sie mich? Sind Sie noch da?

Haben Sie Angst zu antworten? Was ist los?

(st?nt) Habe ich mich verh?t? Ich verlor wohl schon den Verstand.

Klopfen

Wer sind Sie? Antworten Sie! Und wer bist du?

Gefangener Nummer 27. Ich bin Nummer 34.

Hast du Werkzeug? Ein St?k Eisen.

Arbeite dich zu mir durch!

Hier? Nein, nicht ganz.

Hier? Ja. Das ist richtig.

Wer sind Sie? Ich bin... Ich war Abbe Faria.

Abbe Faria...

Ich bin es nicht mehr gewohnt, dass jemand meinen Namen ausspricht.

Faria war einst ein sch?er Name.

Alle Revolution?e Italiens jubelten ihm zu.

Wer bist du? - Edmond Dantes.

Edmond Dantes... Mein Name h?t sich auch fremd an.

Du bist noch nicht sehr lange hier. 17 Monate. Oder zwei Jahre?

Ich wei?nicht genau, wie lange.

Wie lange sind Sie hier gefangen? Zehn Jahre.

Verurteilt zu lebenslanger Haft. In Frankreich und Italien.

Warum? Weil ich die Freiheit liebe.

Sie waren ein Verschw?er! Ja, Verschw?er gegen alle Tyrannen.

Ich bin es immer noch. Der Hass gibt mir Kraft.

Du bist auch politischer Gefangener, du w?st sonst nicht hier.

Erz?l mir von deinen Feinden. Ich erz?le von meinen.

Dann planen wir, wie wir uns r?hen. Ich will mich nicht r?hen.

Wenn Rache zur Gerechtigkeit f?rt, gibt es nichts Sch?eres.

An wem soll ich mich r?hen? Ich habe keine Feinde.

Ich wurde hergebracht, ohne Urteil. Wer befahl das?

Niemand wollte mir das sagen. Wir erfahren es! Wenn du nicht l?st.

Dann bestrafen wir die Schuldigen.

Ich bek?pfe die Ungerechtigkeit mit allen Kr?ten.

Wir f?ren den Kampf in Zukunft gemeinsam. Wir haben die Mittel.

H? genau zu! Du siehst nur einen zerlumpten Gefangenen.

Aber er ist vielleicht der reichste Mann der Welt.

Denkst du auch, ich bin wahnsinnig? Nein, ich bewundere Sie.

Woher dieser Mut, nach zehn Jahren? Ich arbeite jeden Tag. An der Flucht.

Ich versuchte alles. Ich t?schte Krankheit vor.

Ich bestach die Wachen, bot dem Direktor mein Verm?en an.

Alles umsonst. Dann stellte ich dieses Werkzeug her.

Seit ?er drei Jahren grabe ich. Viel Arbeit, um einige Steine zu lockern.

Wieder umsonst! Meine Berechnungen waren falsch.

Ich wollte unter der Gef?gnismauer durch, an der oberen Felsenkante.

Die Felsen sind da! Ich behielt die Orientierung, als man mich brachte.

Wir beginnen wieder mit der Arbeit! Aber das dauert Jahre, auch zu zweit.

Die Zeit z?lt nicht, wenn man Hoffnung hat.

Wir erleben den Tag gemeinsam, an dem wir das Meer sehen.

Das Meer...

Alle Segel setzen!

Kapit?, ein Unwetter kommt. Ist mir egal. Hier befehle ich!

Sie sind streng. Ich bestimme hier. Und Gott.

Aber Gott beachtet uns beide nicht sehr. Wir w?en sonst nicht hier.

Trinken wir auf Ihre schnelle Ernennung!

Ich bin zum t?kischen Sultan kommandiert.

Darum bringe ich Sie nach Konstantinopel.

Wie bekamen Sie diesen wichtigen Posten?

Durch einen Beamten des K?igs. Trinken wir auf sein Wohl!

Ich glaube, ich kenne seinen Namen. Zum Wohl!

Er f?lt sich sicher wohl. Wohler als Dantes. Er musste so jung sterben...

Bedauerlich f? ihn. Das ist Schicksal, mein Freund.

Die Araber sagen "Kismet". Das ganze Leben ist vorgeschrieben.

Bei Dantes mit der linken Hand. Sie reden zu viel!

Einer von uns kann sicher fliehen, auch wenn unsere Arbeit scheitert.

Wie?

Sie n?en tote Gefangene ein in ein Segeltuch und werfen sie ins Meer.

Man muss nur den Platz des Toten einnehmen.

Aber in einem Sack ertrinkt man! Man muss ihn von innen aufschlitzen.

Dazu braucht man ein Messer. Das ist richtig.

Ich arbeitete lange daran. Pr?e, ob die Klinge scharf genug ist.

Du siehst: Der ?erlebende kann fliehen. Du bist der J?gere.

Hast du genug Geduld, um auf diesen Tag zu warten?

Glauben Sie, ich werde Sie t?en? Nein, du hast keine b?en Gedanken.

Du kannst mir gerade ins Gesicht sehen.

Gott entscheidet zwischen uns.

Noch ein kleines St?k! Dann m?sen wir wieder rauf.

Eine Steinlawine prasselt.

Hochw?den, sind Sie verletzt? Antworten Sie!

Sind Sie verletzt, Abbe Faria?

Faria st?nt.

Ich kann mich nicht mehr bewegen. Bestimmt ist etwas gebrochen.

Ich rufe jemanden. Nein! Du sollst nicht rufen.

Sparen Sie Ihre Kr?te bis zur Nacht. Ich erlebe die Nacht nicht.

Sie werden nicht sterben! Doch. Aber es tut mir nicht leid.

Meine Erfahrungen, meine Gedanken, mein Werk: Nichts ist verloren.

Ich ?ermittelte dir alles. Du lebst. Du wirst mein Nachfolger.

Ich flehe Sie an... Ich verrate dir jetzt mein Geheimnis.

H? zu, Dantes! Du wirst einmal der reichste Mensch der Welt sein.

Ich fand einen Schatz. Den Schatz des Cesare Spada.

Dieser Schatz liegt seit zwei Jahrhunderten bei Orbetello.

Auf der Insel "Monte Christo". An der Wand da... an der Mauer...

Eine Zeichnung.

Der Plan der Insel. Das Wappen der Familie Spada.

In der Grotte... Der Schatz. Der Schatz! (st?nt laut)

Beruhigen Sie sich! Der Schatz.

Glaubst du mir nicht? Doch, aber Sie haben Fieber.

Schw?e, dass du hingehst! Ich schw?e es.

Du siehst, Gott hat entschieden.

Es ist sein Wille, dass du der Gerechtigkeit dienst.

Bestrafe die Schuldigen!

Aber... Das Messer! Nimm das Messer!

Schritte

Ich f?re Ihr Werk zu Ende. Mein Sohn...

Er schl?t schon wieder am Tag. Ich m?hte auch so ein faules Leben.

Abbe Faria st?nt.

Bist du krank?

Faria st?nt und r?helt.

Das wird jetzt kalt im Wasser. - Er friert bestimmt nicht mehr.

Eins!

Zwei!

Drei!

Dumpfer Aufprall

Ihr habt es gut. Ihr schlaft den ganzen Tag und wir m?sen arbeiten.

Fehlt dir etwas?

Hilfe!

Hilfe!

Das ist bestimmt eine Falle der Grenzer. - Ruder hart backbord!

Spinnst du, Jacopo? Ich lasse keinen Menschen sterben.

Der Zoll kommt bestimmt nicht zu uns. Ich sagte, hart backbord!

Hilfe!

Nahmst du ein Morgenbad? Woher kommst du?

Antworte! Wir nehmen nicht jeden mit.

Unser Schiff prallte heute Nacht auf die Felsen.

Felsen? Wo? - Da dr?en.

Warum sahen wir nichts davon?

Wir sahen keine Schiffbr?higen. Alles gelogen!

Sag uns lieber die Wahrheit! Nein.

Kanonensch?se

Das ist die Kanone von Chateau d'If! Vielleicht entfloh ein Gefangener.

Hier! Das ist Rum. Du hast sicher viele Jahre keinen getrunken.

Welcher Tag ist heute? Der 28. Februar.

Welches Jahr? - 1833.

Ach, Unsinn. Ihr macht einen Scherz.

1833? Nein, ich glaube das niemals.

18 Jahre.

Trink! Hier an Bord bist du sicher. Lieber Fl?htlinge als Zollbeamte.

Ihr wisst es!

Aber ja! Fl?htlinge bekommen die gro? Salve. 12 Kanonensch?se!

Wenn sie dich einfangen, gibt es nur 12 Gewehrkugeln.

Sie werden dich nicht einfangen.

Besser, ich verlasse euch bald. Bei einer dieser kleinen Inseln.

Wann kommt Ihr wieder vorbei? In acht Tagen.

Holt mich auf der R?kfahrt ab! Wohin willst du?

Auf die Insel Monte Christo. Einverstanden.

In acht Tagen! Ja, in acht Tagen!

V?el zwitschern laut und vielstimmig.

Wasser gurgelt und klatscht an die Felsen.

Spannende Musik

(Gesang) "Ich wei?ein M?delein mit wundersch?en Augen."

"Das soll die N?hste sein."

"Und dieses sch?e M?chen mit bl?enwei?r Haut ..."

"... wird unsre n?hste Braut, wird unsre n?hste Braut."

"Wem wird sie angetraut? Wem wird sie angetraut?"

Bravorufe und Beifall

(Frauenstimme) Wartet! Jemand klopft.

Bitte sehr? Ich will nicht st?en...

Ja, wir haben eine kleine Feier. Nur eine Frage!

Kennen Sie einen Monsieur Dantes? Er wohnte hier.

Monsieur Dantes? Ja, er wohnte hier. Aber er ist schon lange tot.

Und... Mademoiselle Irera?

Mercedes Irera? Das ist wohl schon lange her?

Fast 20 Jahre. Damals wohnten wir nicht hier.

(alle) Tante Helene, Tante Helene! - Sie rufen mich.

Wir wollen weiterfeiern. Man muss solche Gelegenheiten nutzen.

Was wurde aus Monsieur Morrel? Lasen Sie das Plakat?

Er ist beliebt. Darum ist das Haus noch nicht versteigert.

Die Gl?biger hatten Geduld. Aber alles war gegen ihn.

Die Konkurrenz, die Pr?ektur... Warum die Pr?ektur?

Wegen seiner Einstellung. Er hatte auch viel Pech.

Trinken Sie ein Glas mit mir. Gern.

Alles begann mit dem Untergang der "Pharao". - Ist sie gesunken?

Ja, bei Sch?wetter. Das Schiff hatte einen seltsamen Kapit?.

Einen Trunkenbold namens Caderousse. Caderousse?

Ja. Sein Vorg?ger wurde wegen politischer Umtriebe verhaftet.

Wie hie?er nur... Ist Caderousse noch Kapit??

Nein. Nach dem Schiffbruch musste er seinen Abschied nehmen.

Er ist jetzt verheiratet und Gastwirt am Pont du Gard.

Hier ist nichts los! Warum heiratete ich nur eine Kneipenbesitzerin?

Deine Schuld, dass keiner kommt! Du betr?st!

Ich tue das wenigstens mit einem L?heln.

Wo war dein L?heln, als ich mir von dem Adjunkt Geld borgen wollte?

Ich hatte keine Lust, dich mit ihm zu betr?en. - Alles nur Gerede.

Guckt ein armer Kerl mich an, bist du w?end. Ist er reich, siehst du weg.

Reden wir davon, dass wir pleite sind. Wir sind arm, weil du feige bist!

Lass die Schmuggler ihre Waren im Keller verstecken!

Das ist gef?rlich. Genau. Du bist ein Feigling.

Willst du Ohrfeigen? Versuche es nur! Feiger Kerl.

Du bist kein Mann!

Entschuldigung. Ich bin Pater Busoni. Ich will den Wirt sprechen.

Ich habe kein Geld. Ich bitte nicht um Almosen.

Dann setzen Sie sich. Das ist meine Frau.

Kannten Sie im Jahr 1815 einen Schiffsoffizier mit Namen Dantes?

Oh, sehr gut! Ich war Zweiter Offizier und sein bester Freund.

Ich war verzweifelt bei seiner Verhaftung.

Er wurde sp?er erschossen. Wer sagt das?

Fernand Mondego. Kennen Sie ihn? Er war der Cousin von Dantes' Braut.

Er sagte 1816, dass Dantes tot ist. Glaubte Mercedes das?

Ja. Sie h?te Fernand sonst nicht geheiratet.

Das war ein schlauer Kerl! Wurde Dantes etwa nicht erschossen?

Nein, er starb erst vor kurzer Zeit. Ich selbst segnete ihn.

Wusste er, warum er eingesperrt war? Nein.

Was f? Zust?de sind das! Er starb also im Elend...

Nein, er hatte im Gef?gnis einen reichen Freund.

Dieser vererbte ihm einen Diamanten. Einen Diamanten?

Einen echten? Hier ist er.

Wie viel ist er wert? 50.000 Franken. Mit Ring noch mehr.

Sind Sie der Erbe? Nein, der Testamentsvollstrecker.

Der Erl? wird zwischen dem Vater, Mercedes und Caderousse geteilt.

Der Vater ist tot! Ich wei? Es geht in zwei Teile.

Darf ich ihn ansehen? Bitte.

Wundervoll. Warum in zwei Teile? Mercedes bekommt eine H?fte!

Das ist ?erfl?sig. Warum?

Sag es ihm! Sprich! Ich wei? sie ist verheiratet.

Gibt es noch einen Grund? Viele Gr?de.

Sie ist reich genug. Mondego machte Karriere und hat viel Geld.

Er hei? jetzt Graf de Morcerf. Das ist kein Grund sie auszuschlie?n

Dantes wurde denunziert. Wissen Sie das genau?

Mondego war daran beteiligt. Still! Das ist nur eine Annahme.

Ja, dann... Es ist wahr!

Sei still!

Mein Mann sah, wie Fernand den Brief zu Ende schrieb. - Wer begann ihn?

Ich war betrunken! Fernand hat den Brief abgegeben.

Das erschwert die Erbschaft. Geben Sie uns den Stein.

Dantes hatte keinen besseren Freund als Caderousse.

Ich begrub seinen Vater.

Sie? Ich verkaufte die M?el.

Wir hatten viel �rger damit. Der Tisch dort ist von ihm.

Die St?le auch. - Und die Lampe.

Die Tischdecke und diese Geldb?se. Wir haben ihn nicht vergessen.

Ein J und ein M? Das sind nicht seine Initialen.

Monsieur Morrel schenkte ihm die B?se mit etwas Geld darin.

Dann ist alles klar. Der Diamant geh?t rechtm��ig Ihnen.

Es ist sp?. Ich muss gehen. Darf ich Ihnen etwas anbieten?

Ein Andenken an Freund Dantes? Ja, die Geldb?se.

Nat?lich nur, wenn sie leer ist. Wenn Ihnen das Freude macht...

Bitte sehr! Vielen Dank, Madame. Adieu!

Der Stein soll Ihnen Gl?k bringen! Sie haben es verdient.

Hoffentlich ist er echt. Nat?lich!

Ich gehe sonst nie mehr zur Kirche.

Wir fragen den Juwelier aus Paris. Er ist in der Stadt.

Niemand soll es erfahren. Die Leute sind geschw?zig.

Ich reite los.

Sturm heult, Donner kracht.

Schnell! Was ist? Der Stein ist echt.

Aber er bietet nur 45.000. Mehr nicht?

Wir einigten uns nicht. Er will erst Sie fragen.

5000 verlieren? Wir sind daf? zu arm.

Schade. Ich habe das Geld schon hier. - Wir finden einen anderen K?fer.

Er wird sich wundern. So ein Diamant f?lt nicht vom Himmel.

Vielleicht alarmiert er sogar die Polizei. Aber wie Sie wollen...

Los, gib ihm den Ring! Dann bem?ten wir Sie nicht umsonst.

Hier ist Ihr Geld.

Essen Sie noch mit uns! - Nein, ich habe es eilig.

Monsieur, machen Sie uns die Freude! Ja, bitte.

Nein, ich muss zur?k.

Warten Sie das Gewitter ab. - Das kann die ganze Nacht dauern.

?ernachten Sie hier! - Nein, ich habe zu tun.

Dann wollen wir Sie nicht aufhalten. Danke. Gute Nacht! Ist das finster!

Gehen Sie am Kanal entlang!

Warum lie?st du ihn gehen? Er hatte so viel Geld!

Ich wollte die 5000 sp?er kassieren. Halte den Mund.

Du dachtest dasselbe wie ich. Aber du bist eben ein Feigling.

Was? - Du hast ihn weggelassen!

45.000 Franken sind viel. Du bist immer zufrieden.

Wir bedauerten Sie in dem Unwetter. - Das war auch kein Vergn?en.

Hier ist es angenehmer. - Ganz bestimmt.

Das Unwetter hat aufgeh?t. Nein, es f?gt erst an.

Sie haben es hier warm und trocken. - Keine Umst?de bitte.

Vorher gibt es ein gutes Abendessen.

Krachen

(Juwelier) Diebe! M?der!

Glockenl?ten

Entschuldigung, sind Sie die Tochter des Reeders Morrel? - Ja.

Morgen 10 Uhr. Sie m?sen dabei sein bei der Versteigerung Ihres Besitzes.

Ich wei? das ist schmerzlich. Aber vielleicht m?hten Sie mitbieten.

Ich habe kein Geld, darum kam es so weit.

Ja, das ist wahr.

Vater!

Vater! Wir sind gerettet. - Gerettet?

Hier! Mach auf!

Ich soll dir das geben. Alle deine Schuldscheine sind darin!

Eingel?t! Wer gab dir das?

Monsieur Morrel!

Was ist los? - Der Hafenkommandant schickt mich.

Ein Schiff mit Ihrer Flagge und dem Namen "Pharao" kommt an.

Monsieur Morrel? - Ja.

Wieso tr?t das Schiff meine Flagge? - Es geh?t Ihnen.

Woher kommen Sie? - Aus Genua, von der Werft.

Wer lie?das Schiff bauen? - Eine Bank ?erwies das Geld.

Aber niemand kennt den Auftraggeber.

Guten Tag, Jacopo. Trauerst du deinem fr?eren Gewerbe nach?

Ach, nein... Immer nur Tabak! Ich bin froh ?er die Ver?derung.

Du bist nun der Verwalter des Grafen von Monte Christo.

Diese Urkunde macht mich zum Grafen.

Mein Herr Graf... Nenne du mich bitte nicht so!

Steig ein! Ich erkl?e dir alles.

Ich zahle 200 Louisdor, wenn wir bis Dienstag in Paris sind!

Ich sage dir jetzt, warum ich so eilig nach Paris will...

Untertitel: Claudia Streibig

Der Graf von Monte Christo - Teil 2 dTV - MDR - 28. Mai 2012

Edmond, Graf von Monte Christo Gerard de Villefort, Staatsanwalt

Caderousse, Str?ling Jacopo, ehemaliger Schmuggler

Mercedes, fr?ere Verlobte von Edmond

Jacopo! Du erf?rst jetzt, wen du vor einem Jahr aus dem Wasser zogst.

Ich war 20 Jahre alt und der gl?klichste Mensch der Welt.

Ich war 1. Offizier der "Pharao". In Marseille wartete meine Verlobte.

Caderousse war 2. Offizier und wollte Kapit? werden.

Er schrieb mit verstellter Schrift einen Brief.

Er bezeichnete mich darin als Napoleon-Anh?ger.

Fernand war der Cousin meiner Verlobten Mercedes. Er liebte sie.

Er brachte den Brief zum Staatsanwalt.

Das Ungl?k begann am Abend meiner R?kkehr. Ich wurde verhaftet.

Der Staatsanwalt de Villefort versprach mir die Freiheit.

Er hatte aber Angst, selbst Probleme zu bekommen.

Er gab darum den Befehl, mich ins Chateau d'If zu bringen.

Ich verlangte vergebens ein Urteil. Man wollte mich lebenslang einkerkern

Ich konnte Verbindung zu einem Mitgefangenen aufnehmen.

Ich w?e sonst wahnsinnig geworden. Er hie?Abbe Faria.

Er verriet mir einige Tage vor seinem Tod sein gro?s Geheimnis.

Er hatte vor Jahren auf der Insel Monte Christo einen Schatz gefunden.

Ich konnte fliehen, am Todestag von Abbe Faria.

Ich lie?mich im Leichensack in die See werfen. Du hast mich rausgefischt.

Du brachtest mich nach Monte Christo, wo ich den Schatz fand.

Ich werde ihn dazu benutzen, meine drei Feinde zu vernichten.

Sie nahmen mir die Braut, mein Schiff und meine Freiheit.

Ich begann mit Caderousse.

Ich verkleidete mich als M?ch und brachte ihm einen Diamanten.

Caderousse war noch am selben Abend erledigt.

Er und seine Frau versuchten, den K?fer des Diamanten zu ermorden.

Er hat sein Schicksal selbst gew?lt.

Jetzt sind noch zwei Rechnungen offen: Villefort und Fernand.

Villefort ist Staatsanwalt des K?igs.

Fernand nennt sich jetzt General de Morcerf.

Er soll in die Pairskammer aufgenommen werden.

Haben Sie das Recht, sich nach so vielen Jahren noch zu r?hen?

Ich muss das mit Gott abmachen.

Pr?entiert das Gewehr!

Gewehr ab! Rechts um! Abteilung marsch!

Meine Herren! Heute ist feierliche Einf?rung von General de Morcerf!

Er erhielt soeben die W?de eines Pairs von Frankreich.

Seine Laufbahn diente ausschlie?ich dem Wohl der ?fentlichkeit.

Ich bitte den General auf die Rednertrib?e!

Meine Herren, ich danke Ihnen.

Ich versichere unserem K?ig Louis Philippe meine Treue und Ergebenheit.

Schreiben Sie den Bericht f? die Nationalzeitung? Was notieren Sie?

Ich schreibe ?er Madame de Morcerf. Ihr L?heln wirkt gezwungen.

Sie langweilt sich.

Ich sagte dir doch: Unser Schicksal ist darin vorgezeichnet...

Stumme Szene

Ich muss gehen. - Kommen Sie zum Opernball?

Ja. Ich wei? welches Kost? Madame de Morcerf tr?t.

Bitte sagen Sie es! - Sie geht als Zigeunerin.

Orchester spielt einen Can-Can.

Der Scharfrichter sucht K?fe zum Abschlagen.

Oder zum Verdrehen.

Er d?fte mich gern k?fen. - Er fand schon sein Opfer.

W?de die sch?e Zigeunerin mir die Zukunft sagen?

Die Zukunft eines Scharfrichters ist sehr interessant.

Eine seltsame Hand... Die Linie rechts zeigt, dass Sie logisch denken.

Diese Querlinie... Sie mussten eine geliebte Frau verlassen.

Sie finden sie, werden aber nicht mit ihr vereint sein.

Ich kenne diese Hand. Habe ich Ihnen irgendwann wahrgesagt?

Dann m?sten Sie au?r der Zukunft auch meine Vergangenheit kennen.

Sie w?lten Ihre Verkleidung sehr gut.

Vielleicht bin ich wirklich Henker und suche Opfer.

Auf dem Ball? Ich m?hte wissen, wer Sie sind.

Sie erfahren es noch fr? genug.

(angstvoll) Wer sind Sie? Ich verrate es nicht.

Wiener Walzer

Ich h?te Ihre Stimme schon einmal. Wo? Wann?

Ich wei?es nicht.

Ich m?ste glauben, Sie sind ein Geist.

Welche Erinnerungen weckt der Geist? Gute oder b?e?

Antworten Sie! Vielleicht kommen auch mir Erinnerungen.

Wenn ich diese Musik h?e, bin ich zwanzig Jahre alt. - Sie auch?

Ja. Vergleichen wir unsere Erinnerungen!

Erz?len Sie zuerst von Ihren. Das kann Sie unm?lich interessieren.

Sie benutzen den Tanz, um mich zum Sprechen zu bringen. H?en wir auf!

Aufh?en? Ich wei? warum. Sie haben feuchte Augen.

Das macht die Hitze... Was haben Sie?

Woher kommt diese Narbe? Sie ist alt. Niemand beachtet sie.

Scharfrichter haben scharfe Augen.

Spanier wollen mit Verletzungen das Schicksal g?stig stimmen.

Aber woher... Man entgeht seinem Schicksal nicht.

Begleiten Sie mich. Wollen Sie nicht mehr tanzen?

Ich habe das Gef?l, meinen Erinnerungen untreu zu werden.

Auf Ihren Erfolg!

Sie werden sicher auch bald in die Pairskammer aufgenommen.

Warum l?heln Sie? Ich denke 20 Jahre zur?k.

Ja, ein gewaltiger Aufstieg. Ich verdanke Ihnen viel.

Auch die Stellung im Orient.

Sie haben das wiedergutgemacht nach Ihrer R?kkehr.

Eine kleine Gruppe von Menschen k?nte die ganze Welt besiegen.

Vorausgesetzt, etwas verbindet sie. Zum Beispiel ein Toter.

Ich muss mich wohl von Ihnen verabschieden.

General und Staatsanwalt verzeihen hoffentlich die Entf?rung.

Wie haben Sie uns erkannt? Ein Scharfrichter erkennt jeden.

Dann nennen Sie auch Ihren Namen. Scharfrichter haben keine Namen.

Sie sind nur Werkzeuge des Schicksals.

Scharfrichter unterstehen der Justiz des K?igs.

Ich gehorche vielleicht nur der Justiz Gottes.

Sie sind romantisch. Schw?men Sie f? die Dramen Hugos?

Ich lehne sie nicht ab. Wir treffen uns sicher nie im Theater

Die ganze Welt ist ein Theater.

Man kann das St?k nicht w?len, in dem man spielt.

Wir sehen uns wieder, wenn der Autor es will. Meine Verehrung, Madame.

Sorge dich nicht, Mama. Wir sind morgen fr? zur?k.

Wohin wollt ihr, mein Sohn? - In die Spelunke "Zur Glocke"!

Ihr werdet sehen: Hier ist es kein bisschen gef?rlich.

Irgendwann f?rt man die Fremden her und nimmt Eintritt wie im Museum.

Die reichen Knaben spotten ?er uns.

Wirklich malerisch! - Jedenfalls besser als in der Oper.

Ich liebe das einfache Volk. Trinkt ihr ein Glas Rotwein mit uns, Leute?

Nein! Es ist 5 Uhr fr?. Jetzt habt ihr es mit richtigen Kerlen zu tun.

Was hei? das? - Du erf?rst es noch.

Rei? euer feines Maul nicht so auf! - Herr Wirt, Sekt f? alle!

Um diese Zeit bezahlt man im Voraus. - Lassen Sie das!

Nerv?? Zeig uns das Geld! - Ich glaube, wir gehen besser.

Hier kommt man leichter rein als raus.

Wir wollten nur jemanden suchen. - Und mich habt ihr gefunden.

Wolltet ihr ein wenig die Nase in die Unterwelt stecken?

Lassen Sie mich durch! - Geh doch vorbei.

Vielen Dank. Darf ich um Ihren Namen bitten?

Ich bin der Graf von Monte Christo. Albert de Morcerf.

Meine Mutter wird sich freuen, Ihnen zu danken.

Monte Christo? Das ist italienisch. - Ja, aber er ist Amerikaner.

Er besitzt Goldminen. Er verlor im Kasino gestern fast eine Million.

Aber nein! Er ist ein Nachkomme des Kalifen von Bagdad.

Das klingt wie ein M?chen aus 1001 Nacht.

Mama, das ist der Graf von Monte Christo.

Ich muss Ihnen danken. Ich h?te ohne Sie meinen Sohn nicht wiedergesehen.

Ich danke Ihrem Sohn. Ich h?te vermutlich sonst nicht die Freude,

schon heute vor Ihnen zu stehen.

Das ist auch f? mich eine Freude.

Ganz Paris spricht vom Grafen von Monte Christo.

Ja. Woher er kommt, wer er ist, ob er verheiratet war...

Oder verlobt. Was kann das f? Sie bedeuten?

Wenn man reich und gl?klich ist, vergisst man leicht die Vergangenheit

Ja, wenn man das k?nte...

Albert, widme dich unseren G?ten! Ich zeige dem Grafen das Gew?hshaus.

Guten Tag.

Guten Tag, Albert.

Guten Tag, Albert.

Edmond, Sie leben! Sie erschienen mir schon gestern Abend sehr vertraut.

Warum wolltest du nicht mit mir tanzen?

Ich hatte Angst, dass ich dann meinen Mann verlasse.

Zum Gl?k habe ich mich besonnen.

Mein armer Freund, es ist zu sp?. Nein!

Doch. 20 Jahre sind vergangen. Vergessen wir sie! Fliehen wir!

Kein Mensch wird wissen, wo wir sind. Daf? ist es zu sp?.

Nein, Mercedes! Ich habe 20 Jahre lang diesen Tag herbeigesehnt.

Jetzt bin ich endlich frei. Ich lasse mich nicht abweisen!

Ich bin unglaublich reich. Ich werde meinen Willen durchsetzen!

Mercedes, wir fahren heute Nacht. Man kann nicht alles ausl?chen.

Das w?e zu einfach. Was h?t dich zur?k?

Ich habe einen Sohn. Ich darf das nicht vergessen.

Wenn er h?t, dass seine Mutter mit ihrem Geliebten floh...

Er wundert sich bestimmt schon, wo wir so lange bleiben.

Du denkst nur an deinen Sohn. Ich glaube, ich bin dir gleichg?tig.

Ich bin nicht schuld, dass man Edmond Dantes totgesagt hat!

Du wei?, wer diese L?e verbreitete. Ich kann Fernand nicht verlassen.

Ich will alles vergessen, aber du offenbar nicht.

Ich will nichts mehr davon h?en! Schlimm f? den Schuldigen.

Entschuldigen Sie mich.

Verzeih die Versp?ung.

Albert erz?lte, dass der Graf von Monte Christo hier war.

Er musste schon fort. Gut. Dieser Besuch gefiel mir nicht.

Albert ist ihm verpflichtet. Ein Pair muss seine G?te ausw?len.

Monte Christo ist nicht von altem Adel.

Wir auch nicht. Umso mehr m?sen wir uns zur?khalten

Der alte Adel w?de nie so protzen.

Dieser Verschwender kaufte wieder ein gro?s Haus.

Monsieur de Morcerf ist tot. Nein, bei ihm warten wir noch.

Der Hauptschuldige soll vorher die anderen sterben sehen.

Das hei?: Monsieur de Villefort.

Wollen Sie den Staatsanwalt vor die Pistole fordern?

Ich werde ein Duell nie verweigern, aber auch nie herausfordern.

Ich durchforsche seine Vergangenheit.

Ich finde bestimmt etwas, das ihn vernichtet.

Das wird schwierig. Im amtlichen Bericht steht:

Unbescholtener Beamter, guter Familienvater, geachteter B?ger.

Sonst ist nichts bekannt ?er Monsieur de Villefort.

Er hat vor 20 Jahren ein Haus gemietet, das er nie betrat.

Wei? du, welches Haus? Auteuil, Rue la Fontaine 28.

Was wollen Sie in diesem Haus? Ich will es kaufen.

Kaufen! In diesem Viertel sind sch?ere H?ser zu verkaufen.

Ich will aber gerade dieses Haus. Ich reise viel.

Ich brauche eine Vertrauensperson, die das Haus dann bewacht.

So wie Sie. Ich habe die Adresse des Notars.

Die ber?mte Picard von der Comedie Francaise!

Sahen Sie die Picard auf der B?ne? Nein, aber ich kenne dieses Bild.

Ich bin die Picard! Nein!

Meine Karriere wurde unterbrochen. Ein Unfall?

Nein, ein Gardeoffizier. Ich bin nicht aus Holz. Ich ging ab vom Theater.

Ich fand zum Gl?k eine Stellung bei einem jungen M?chen.

Sie wohnte hier in diesem Haus. Aber sie ging bald fort.

Offenbar hatte sie Kummer. Irgendein Geheimnis steckte dahinter.

Fast so aufregend wie am Theater! War sie allein?

O nein! Der Mann nannte sich Baron Danglars.

Die arme Kleine war sehr nerv?. Kein Wunder in ihrem Zustand.

Zustand? - Ja, nat?lich. Sie war ein M?chen aus den besten Kreisen.

Darum versteckten die zwei sich hier.

Wurden Sie nicht mitgenommen bei der Abreise?

O nein. Sie verschwanden irgendwann nachts. Ich habe geschlafen.

Pl?zlich wurde ich wach durch L?m im Garten. Dann Stille. Sie waren weg.

Haben sie nie geschrieben? Nein, nie.

Der Notar sagte, ich soll das Haus h?en.

Wann geschah das alles? - 1817, in der Nacht vom 27. zum 28. September.

Gro?rtiges Ged?htnis! Kein Wunder.

Mein Liebhaber verlie?mich in derselben Nacht. Er hie?Bertuccio.

Er kam nicht in dieser Nacht. Er kam ?erhaupt nie mehr.

Nicht leicht f? eine Frau, die ganz Paris begeisterte.

Ich sah ihn nie wieder. Er arbeitet im Cafe Anglais.

Vielen Dank, Herr Graf.

Guten Abend, Herr Graf.

Etwas vergessen, Herr Graf? Ja, Bertuccio. Meine Uhr.

Oh! Ich sah keine. Hatten Sie die Uhr wirklich bei sich?

Ganz bestimmt.

Sie ist nicht auf dem Tisch und nicht unter dem Tisch.

Sehen Sie in Ihrer linken Westentasche nach.

Warum denken Sie, dass die Uhr sich gerade da befindet?

Ich sah gestern, wie mein Geldbeutel in derselben Tasche verschwand.

Ist sie das? Sie k?nen beides behalten.

Sie sind sehr gro??ig.

Sie k?nen in meinen Diensten noch viel mehr verdienen.

Sie sind ab heute mein Haushofmeister mit dem Gehalt eines Ministers.

Sie k?nen es verdoppeln durch Ihre eigenen F?igkeiten.

Sie m?sen mich nur bestehlen. Aber Herr Graf!

Ich warte, Monsieur Bertuccio.

Ich muss zur Direktion gehen. Nicht n?ig.

Wohin f?ren Sie mich dann? In mein neues Haus.

Auteuil, Rue la Fontaine 28.

Gef?lt Ihnen Auteuil nicht? Doch. Aber ich m?hte nicht dorthin.

Soll ich lieber die Polizei rufen?

Warum f?ren Sie mich dorthin? Damit Sie erz?len, was dort geschah.

In der Nacht zum 28. September 1817.

Damals verschwand das Paar, das in dem Haus wohnte.

Und Sie h?ten auf, Ihre Geliebte dort zu besuchen.

Denken Sie, ich besuchte die Dame nur um zu stehlen? Sie irren sich.

Ich habe nichts gestohlen! Also? Sagen wir: Sie h?ten es gern getan.

Ich bestreite das nicht. Aber es war keine gute Idee.

Was war also in jener Nacht?

Ich hatte mich im Garten versteckt. Ich sah einen Mann, der etwas vergrub.

Da dr?en, an der Mauer.

Ich blieb ganz still, bis der Mann weg war.

Er kam wieder mit einer Frau am Arm. Das Gehen machte ihr M?e.

Sie fuhren weg, in einer Kutsche. Ich grub dann an der Stelle.

Ich hoffte, dass ich Gold finde. Oder Juwelen. Aber es war...

Es war was?

Ein S?gling. Er gab einen winzigen Schrei von sich. Und dann...

Es war dumm von mir, aber ich lief mit dem Kind davon.

M?chen oder Junge? Ein Junge.

Was ist aus ihm geworden? Ich hatte einen h?schen Plan.

Ich h?te den Papa gern erpresst. Den Baron Danglars.

Ja. Aber dieser Baron existierte nie.

Staatsanwalt de Villefort war der Vater.

Ich gab den Plan auf und brachte den Jungen zum Professor.

Wer ist dieser Professor? Er hat irgendwo eine Schule.

Wo ist die Schule? Im Lokal "Goldener Tropfen".

Jetzt du. Vorsichtig... Die Glocke bimmelt! Gleich noch einmal.

Langsam... Du darfst es nie mit Gewalt machen.

Pass auf, dass die Glocke nicht bimmelt. Vorsichtig!

Professor!

Was ist? Erkennst du den alten Bertuccio nicht?

Lange nicht gesehen. - 20 Jahre.

Das ist ein Freund. Er interessiert sich f? diesen Jungen...

Den meine Schwester dir brachte.

Vor 20 Jahren... O ja, ich wei? Er wurde "Bruno" getauft.

Erinnerst du dich an die gro? Bettlerin Charlotte?

Sie wurde reich durch ihn. Er war sehr begabt.

Er konnte einem Polizisten unbemerkt die Hosentr?er abkn?fen.

Was wurde aus ihm? - Der Dummkopf verliebte sich.

Es war vorbei mit seiner Pr?isionsarbeit.

Er wurde erwischt und wehrte sich gegen die Polizisten.

Darum sage ich immer: Niemals Gewalt anwenden! Bruno bekam zehn Jahre.

Ist er im Zuchthaus? Ja, in Toulon.

Was machst du da? An die Arbeit, aber schnell!

Du machtest dir sicher Gedanken ?er deine Herkunft.

Ja, manchmal. Ein Findelkind hat es schwer.

Es sucht seine Eltern und findet sie nicht.

Ich habe gute Nachrichten. Ist mein Vater auch ein Lump?

Im Gegenteil. Du stammst aus einer sehr angesehenen Familie.

Fein. Das hat einige Vorteile. Wie hei? mein Papa?

Ich sage es dir sp?er.

Verstehe. Moralpredigten, aber kein Geld.

Diesmal gibt es keine Predigt, aber sehr viel Geld.

Kann ich dann in der Kantine essen? Das ist nicht mehr n?ig.

Heute Nacht wartet eine Kutsche auf dich.

Fliehen? Der Posten schie? sofort. Er bekommt viel Wein.

Was ist mit der Zelle? Die T? ist offen.

Wir sind nachts zusammengekettet. Deine Kette wird angefeilt sein.

Ich durfte dir ein Brot mitbringen. Ich muss es mit den anderen teilen.

Ich wei? Behalte diese H?fte f? dich. Sie enth?t eine Feile.

Ich muss gehen. Mache den Wachen keinen �rger an deinem letzten Tag.

Sie sind ein seltsamer M?ch. Sei klug und nutze die Gelegenheit.

Wie hei? der M?ch? Busoni? Rede! Lass mich in Ruhe!

Gib mir die Feile oder ich rufe die Wache!

Still! Du wartest!

Das ist Caderousse. Nehmt mich mit, sonst schreie ich.

Dann m?st ihr euch die Kleidung teilen.

Es sind zwei! Ich wei? Ich kenne den anderen.

Bitte melden Sie mich an beim Generalinspektor der Gef?gnisse.

Schreiben Sie ein Gesuch und warten Sie ab.

Lesen Sie diese B?her? Nein.

Also liest der Inspektor sie. Nein, seine Frau. Sie liest sehr viel.

Melden Sie dem Herrn Generalinspektor Monsieur Honore de Balzac.

Monsieur Honore de Balzac m?hte Sie sprechen.

Bitte sehr.

Sind Sie wirklich der Romanschriftsteller Balzac?

Ja, aber sagen Sie es keinem.

Meine Freunde ?erh?fen mich sonst mit Einladungen.

Selbstverst?dlich. Was kann ich f? Sie tun?

Mein neuer Roman soll mit einem Gef?gniskapitel beginnen.

Denken Sie an das Chateau d'If? Leider ist verboten, es zu zeigen.

Sie k?nen mir aber davon erz?len.

Die Gefangenen f?ren ein hartes, aber gesundes Leben.

Ja, ich wei? - Ich bin oft dort, notiere alle Beschwerden.

Ich h?te davon. Gibt es nie Fluchtversuche?

Doch, das kommt vor.

Ich h?te von einem Abbe... Faria. Das war 1833.

Sonderbare Umst?de begleiteten den Tod dieses armen Kerls.

Einer seiner Mitgefangenen war ein Mann namens... namens...

Dantes! Ein gef?rlicher Bursche. Er hatte Verbindung zu diesem Faria.

Er lie?sich in die Leinwand einn?en anstelle des Toten.

Man warf ihn ins Meer. Gelang ihm die Flucht?

Nein. Er tauchte nicht wieder auf.

Eine Eisenkugel war an seinen F��en befestigt.

Ich w?e gern dabei gewesen, als er das merkte.

Kann ich mir vorstellen. Der Direktor sagte:

"Ich wusste, dass dieser Faria einen Sack voll List bereith?t."

Ich bewundere den Witz in unseren Gef?gnissen.

Ich glaube, er stammt von mir. Darf ich das durchsehen?

Bitte. Die Akten sind nicht mehr geheim, wenn die H?tlinge tot sind.

Ich muss einige Briefe unterschreiben.

Ein Brief ohne Unterschrift? Das gibt es oft.

Versuchen Sie nicht, die Schreiber zu finden?

Manchmal. Das ist einfach. Man muss nur ermitteln, wem es n?zt.

Ja, nat?lich.

Hier ist mit Villefort und Noirtier unterschrieben. Dieselbe Handschrift.

Monsieur Noirtier de Villefort ist Staatsanwalt in Paris.

Sie kennen ihn bestimmt. Ich begegnete ihm vor Jahren.

Ich spreche mit ihm ?er den Fall Dantes, wenn ich ihn sehe.

Sind sie da? Ja, eben mit dem Schiff angekommen!

Exzellenz, das ist Haydee.

Die junge Sklavin, die El Cobir in seinen Briefen erw?nte.

Er versteht Ihre Sprache nicht. Wer sind Sie?

Ich hei? Fatima und war beim Pascha von Janina im Dienst.

Spricht im Befehlston

Was will er? Er sagt, sie soll Sie begr��en.

Sagen Sie ihm, er soll sie in Ruhe lassen.

Ich bin froh, dass Sie Haydee kauften Wurde sie geschlagen?

Haben Sie die Papiere?

Das ist die Urkunde ?er den ersten Verkauf vor 13 Jahren.

Quittung f? den Sklavenh?dler El Cobir ?er 1.500 Piaster.

Preis f? das M?chen Haydee, sechs Jahre, Tochter des Paschas von Janina

Unterschrift: Fernand Mondego.

Diese Urkunde bezeugt Haydees Herkunft. - Wunderbar.

Mein Verwalter wird Ihnen die Summe auszahlen.

Haydee! Du musst nicht freundlich zu mir sein, wenn du das nicht willst.

Aber glaubst du, dass wir Freunde werden k?nen?

Ich... Ja, ich glaube es.

Herr Graf, Ihr Wagen steht vor der T?. - Vielen Dank.

Ich entf?re dich jetzt nach Paris. H?test du schon von Paris?

Mist! Ich sehe nichts von Paris! Du wolltest unbedingt mitkommen.

Ich bin Seemann, ich brauche frische Luft!

Bis dahin flie? noch viel Wasser den Fluss hinab. - Wasser ist hier genug.

Die T? ist offen. Niemand h?t dich. Ja, damit die Polizei mich f?gt!

Du bereitest dich vor auf das gro? Wiedersehen mit deinem Vater.

Aber dann bin ich noch da und werde Geld brauchen!

Dar?er sind wir uns einig. Ich rede sonst.

Ich wei?

Ich habe Hunger. Wann bringt dein Freund das Essen?

Es wird schon serviert.

Schauen wir, was dein Freund uns bringt. Ich habe riesigen Hunger!

Was ist das? Das ist f? Monsieur.

Schuhe? Ein Anzug? Das ist f? Monsieur.

Handschuhe, Hut und Stock auch. Und was ist mit mir?

Darf ich Monsieur beim Umkleiden helfen?

Danke, nicht n?ig. - Was ist mit mir?

Ich bekam keinen Befehl, was Sie betrifft.

Bekomme ich nichts zu essen? Doch. Hier ist Ihr Fr?st?k.

Ist das alles? Ja.

Trockenes Brot? Essen Sie eine Zwiebel dazu.

Ein Brot ist f? zwei zu wenig. Das Brot ist nur f? Sie.

Monsieur wird in der Stadt essen.

Verspottet ihr mich? Endlich komme ich hier raus!

Was ist mit mir? Ich bin nur f? Monsieur zust?dig.

Feiner Pinkel! Achten Sie auf Ihre Ausdr?ke.

Was bildest du dir ein! Caderousse, werden Sie vornehmer.

Wenn es mir gut geht, dann geht es Ihnen auch gut. Ehrenwort.

Sag lieber: Ein Mann, ein Wort. Ein Mann, ein Wort.

Wir stammen eben aus verschiedenen Kreisen.

Versuchen Sie nicht, mich zu tr?ten. Ich werde mich umbringen.

Etwas Champagner tut Ihnen gut. Ich t?e mich trotzdem.

Ganz unauff?lig. Niemand erf?rt es. Ich sterbe in Neapel aus Liebeskummer

Wie voriges Mal. Nein, das war in Palermo.

Wegen eines kleinen Prinzen. Aber nun ist es der Herzog von Sachsen.

Ich mache ihm keinen Vorwurf. Er muss heiraten, wegen der Nachkommen.

Aber das ?dert nichts. Ich werde es nicht ?erleben.

Ich erfuhr, dass er Sie versorgt hat. Mit einer Perlenkette!

Reisen Sie heute? Ich muss abends noch auftreten.

Mein Schwanengesang. Sie wollen unbedingt sterben.

Es muss sein. Sie haben recht.

Es gibt nur zwei L?ungen: Tod in Neapel oder... Oder?

Ein neuer Geliebter. Nichts ersetzt den Herzog von Sachsen

Niemals? Au?r: Sie werden sein Nachfolger.

Wir w?den uns gut verstehen. Es geht nicht um mich.

Um wen dann? Um einen jungen Grafen aus Florenz:

Andrea Cavalcanti. Ein bedeutender Name?

Ein ausreichender Name. Mit sehr viel Verm?en.

Reich? Ich h?te nie von ihm. Er besitzt das Geld erst seit Kurzem.

Er wurde als Kind vom Vater ausgesetzt und wuchs irgendwie auf.

Hei? das, er hat keine Erziehung? Sie sollen ihm alles beibringen.

Ich bin kein Kinderm?chen!

Dann muss ich ihn Armandine vorstellen.

Auf keinen Fall! Der Graf hat die sch?sten Kutschen.

Paris wird nur Augen f? Armandine haben.

Warum qu?en Sie mich? Sie wollen in Neapel sterben.

Das interessiert keinen Pariser.

Er bewundert lieber eine vornehme Kutsche in Paris.

Sie haben recht. Ich ?erlege es mir. Es klopft... Herein!

Sind Sie bereit, Herr Graf? Das ist er. Ja oder nein?

Nat?lich ja! Aber ich bin nicht vorbereitet!

Ich muss mich zurechtmachen. Nur einen Augenblick!

Was ist mit Caderousse? Er ist w?end. Er begreift es nicht.

Ausgezeichnet. Bitte!

Mein Vater! Das ist der sch?ste Tag meines Lebens... Schlecht gespielt.

Sie haben diesen Satz einstudiert. Woher wissen Sie das?

Das ist kein Vorwurf. Ich sch?ze Ihre Bem?ungen.

Das Schicksal gibt Ihnen eine einmalige Chance:

Nutzen Sie diese! Und t?schen Sie niemals Gef?le vor. Noch nicht.

Ist die Lektion beendet? - Ja.

Lassen Sie sich anschauen...

Ich glaube, Sie machen eine gute Figur in der Gesellschaft.

Mir fehlt nur ein Name. Vielleicht Monte Christo?

Sie sind nicht mein Sohn. Aber ich wei? wer Ihr Vater ist.

Ich habe Gef?le f? ihn, die ich schnell beweisen m?hte.

Ich will meinen Namen wissen. Sie erfahren ihn rechtzeitig.

Heute beziehen Sie Ihre Wohnung. Auteuil, Rue la Fontaine 28.

Unter welchem Namen? Sie hei?n Graf Andrea de Cavalcanti.

Damit Sie sich nicht l?herlich machen:

Die Familiengeschichte Ihrer Vorfahren.

Oh! Zwei P?ste in meiner Familie!

Sie finden Ihren Stammbaum auf der letzten Seite.

Wo bin ich? Dritter Zweig links, ganz oben.

Das gen?t nicht. Ein Graf muss ?er Geld verf?en. Wie steht es damit?

Selbstverst?dlich, Monsieur. Sie bekommen jeden Monat 15.000 Francs.

Kommt das Geld von meinem Papa? Nein, ich gebe es Ihnen.

Aber ich schulde Ihrem Vater viel. Wof??

Ich habe mein Verm?en stark vermehrt durch eine kleine Reise.

Ihr Vater empfahl sie mir. Dann sahen Sie viel von der Welt.

Nicht ?erm��ig viel.

Mademoiselle besteht darauf... - Ich wei? dass Sie hier sind.

Darf ich Sie heute zur Vorstellung erwarten?

Ich bin leider verhindert. Aber Graf Cavalcanti bewundert Sie gern.

Oh... Ich habe nur eine winzige Rolle. Trotzdem bin ich aufgeregt.

Ich werde noch ausfahren. Der Graf wird Sie begleiten.

Seine Kutsche steht unten. Bitte, mein Freund. - Ja, aber...

Der Sohn ist so wenig wert wie sein Vater.

Orientalische Musik und Gesang aus dem oberen Stockwerk

Mein Gebieter... Haydee!

F? mich sind Sie mein Herr und Gebieter.

Darum werde ich Sie immer so nennen. Ihre Besuche sind meine gr��te Freude

Hast du sonst keine Freuden? Doch.

F? Sie die Wasserpfeife stopfen. Mit sehr viel Tabak.

Warum viel Tabak? Sagst du mir das? Nein.

(Fatima) Der Gast bleibt l?ger, wenn viel Tabak in der Pfeife ist.

Haydee, bist du gl?klich? Ja und nein.

Gl?klich, weil Sie da sind. Ungl?klich, weil ich in Paris bin.

Warum? Warum, Fatima?

Ein M?chen von 18 Jahren ist bei uns eine Frau. Hier ist sie noch ein Kind.

Du wirst eine Frau sein, wenn wir in den Orient zur?kkehren.

Aber vorerst bleiben wir hier. Warum? Was h?t Sie in Paris?

Wahrscheinlich eine Frau. Sie wollen es nicht sagen, aber ich wei?es.

Sie geben nur ihretwegen die gro? Gesellschaft. Habe ich recht?

Wenn wir vor 20 Jahren geheiratet h?ten...

Dann w?en wir die Stufen der Kirche hinabgeschritten, ich an Ihrem Arm.

Wir w?en ein h?sches Paar gewesen.

Vergessen wir, was nicht zu ?dern ist!

Vorsicht. Man beobachtet uns.

Bleiben Sie noch lange in Paris, lieber Graf?

Ich gebe ein gro?s Fest, ?er das ich noch nicht sprechen will.

Danach verlasse ich Paris.

Wirklich? Ganz allein? Nein, mit meinem Sch?zling.

Den Sie mir nicht vorstellen. Sp?er vielleicht.

Sie haben sich schnell getr?tet. Scherzen Sie nicht. Sie ist ein Kind.

Knaben k?nen Kinder sein. M?chen sind immer Frauen.

W?en Sie eifers?htig? Ich glaube es fast.

Sagen Sie nur ein Wort, dann schicke ich die Kleine in ihre Heimat zur?k.

Nein. Sie wissen, es ist unm?lich.

Warum verh?lst du dein Gesicht? Haydee ist ungl?klich.

Sie bleiben bei der anderen Frau. Haydee ist au?rdem tief gekr?kt.

Warum? Der Mann dort ist Fernand Mondego.

Er verriet Haydees Vater vor 12 Jahren.

Beruhige dich. Er ist auch mein Feind. Hilf mir, ihn zu bestrafen.

Ich lud ihn nur ein, damit du ihn wiedererkennst.

Glaubst du mir? Haydee!

Was machen Ihre Nachforschungen? Sind beendet.

Alle Banken Europas erkennen Monte Christos Unterschrift an.

Leider. Ich h?te ihn gern verhaftet.

Stattdessen verkehrt ganz Paris bei ihm.

Monsieur de Monte Christo! Wir reden gerade schlecht ?er Sie.

Man schwatzt viel ?er den Grafen.

Zum Beispiel, dass er der reichste Mann der Welt ist.

Mein lieber Freund, ich will Sie jemandem vorstellen.

Einem Staatsanwalt. Das fehlt mir gerade noch.

Darf ich vorstellen: Graf de Cavalcanti.

Er interessiert sich f? die Justiz. Ich verstehe das.

Ich freue mich, Sie beide zusammenzubringen.

Cavalcanti. Sehr alter Adel. Wir haben zwei P?ste in der Familie.

Ich kenne Ihren Namen auch. Er wird in meinen Kreisen viel genannt.

Man spricht oft von mir. Sie kennen die Gesetze.

Ich brauche Ihren Rat. Mein Freund ist unehelich.

Er sucht seinen Vater. Eine edle Gesinnung.

Der Mann ist offenbar reich. Was soll mein Freund tun? - Keinen Prozess!

Vielleicht eine kleine Erpressung? Gibt das �rger? - Seltsame Frage.

Sprechen wir nicht mehr davon. Ich muss eilig weg.

Eine T?zerin wartet in der Oper auf mich.

Ich nehme Sie mit, wenn Sie m?hten. Nein, danke.

Es war mir ein Fest.

Hallo! Was ist los? Hast du Caderousse vergessen?

Ich habe keine Zeit. Bleib hier!

Fahre in die Oper! Sag Fr?lein Emilienne, ich wurde aufgehalten.

Wir fahren in die Schenke "Zur Glocke". Dort k?nen wir reden.

Ich habe kein Geld, Caderousse! Du verjubelst jeden Monat 20.000.

Die Rechnungen werden direkt bezahlt. Dein Wagen? Deine Villa?

Geh?t mir nicht. Ich habe nichts. Du t?schst mich nicht.

Wenn du mir nicht hilfst, verrate ich dich!

Ich habe eine Idee. Die Sache ist Gold wert.

Danach l?st du mich in Ruhe!

Das Haus, aus dem ich herauskam: Es geh?t einem sehr reichen Mann.

Er zieht jeden Freitag in sein Schloss. Sein Haus hier ist leer.

Im Schreibtisch im Arbeitszimmer ist sehr viel Geld.

Zeichne den Plan auf.

Das hier ist der Eingang...

Was machst du, Schatz? - Ich tue einem Freund einen Gefallen

Schreibt man Individuum mit i oder u? - Mit u, Schatz.

Es ist gleich halb zw?f. Alles ist bereit.

Ich glaube, dem Einbrecher folgt gleich ein zweiter.

Geh in den ersten Stock und sage mir sofort Bescheid.

Der zweite kommt!

Scheibe zerbricht klirrend.

Spannende Musik

Guten Abend, Caderousse.

Pater Busoni!

Ich wusste genau, dass ich Sie wiedersehe.

Wir sind uns schon zweimal begegnet.

Beim ersten Mal schenkte ich Ihnen ein Verm?en. Sie kamen ins Zuchthaus.

Beim zweiten Mal verhalf ich Ihnen zur Flucht. Sie wurden ein Dieb.

Das haben Sie gemacht aus diesen gro?n Chancen! Sch?en Sie sich!

Ja, Sie gaben mir zwei gro? Chancen. Versuchen Sie es noch einmal mit mir!

Ich werde nie wieder r?kf?lig! Rufen Sie nicht die Polizei!

Hast du nie einen Menschen der Polizei ausgeliefert?

Nie einen Unschuldigen einkerkern lassen?

Sie wissen es! Hat Dantes es erfahren? Ja, ich tat es.

Ich bin ein Schweinehund! Aber ich habe es bereut!

Ist das wirklich wahr? Ich schw?e, dass ich es bereue.

Gut, Caderousse. Ich gebe dir eine dritte Chance.

Du Dummkopf! - Auf was warten Sie? Rufen Sie die Polizei!

Ich bin nicht so ein Schuft wie du. Geh! Aber den Weg, auf dem du kamst.

Darf ich wirklich gehen? Ja. Aber pass gut auf dich auf!

Starre mich nicht an! Verschwinde! Ich glaube, ich sehe Gespenster.

Das ist nicht m?lich... Geh!

Lass ihn vorbei.

Leben Sie wohl, Pater. Lebe wohl, Caderousse.

Warum darf er gehen? Er verdient Strafe!

Gott wird entscheiden.

Schnelle, aufgeregte Musik

Schrei

Haltet den M?der! Haltet den M?der!

Ich wei? wer mich ermorden wollte: Bruno, ein entflohener Str?ling.

Er lebt in Paris als Graf Caval... Cavalcanti. Cavalcanti!

Der Graf von Monte Christo bitte!

Leider muss ich Sie als vielbesch?tigten Mann st?en.

Aber es geschah vor Ihrem Haus. Die Spuren des Einbruchs sind sichtbar.

Ich muss Sie als Zeugen vernehmen.

Eine langweilige Angelegenheit, aber sie f?lt in meinen Amtsbereich.

Was wurde gestohlen? Geld oder ein Kunstwerk?

Nichts wurde gestohlen. Der Mord geschah also vorher.

Vermutlich ein Streit ?er den Anteil.

Kennen Sie diesen Cavalcanti schon l?ger?

Seit seiner Ankunft in Paris. Er ist sehr jung. Ich bitte um Nachsicht.

Rechnen Sie nicht damit. Ich bin ihm schon begegnet. Bei Ihnen.

Ich f?lte gleich, dass er ein Gauner ist.

Eine Tatsache spricht f? ihn: Sein Vater hat ihn als S?gling ausgesetzt

Wir kennen solche Geschichten. Vielleicht ist es wahr.

Das hilft nichts. Ich beantrage sowieso die Todesstrafe.

(Mann) Der Graf von Monte Christo ist angeblich in die Sache verwickelt.

Der Ermordete wollte bei ihm einbrechen.

Klingel

Angeklagter, erheben Sie sich! Nennen Sie Namen, Alter, Geburtsort.

Welchen Namen? Ich habe mehrere. Mein erster Name war Bruno.

Meine Freunde im Zuchthaus nannten mich "Langfinger".

Dann bat man mich, mich "Graf de Cavalcanti" zu nennen.

Na ja, Graf oder nicht... Suchen Sie sich einen Namen aus.

Weiter! Wir kommen darauf zur?k. Geboren...

Der Angeklagte ist ein Findelkind! Seine Angaben sind ungenau.

Gut. Angeklagter, Sie sagten: "Man bat mich, mich Graf zu nennen."

Das Gericht m?hte gern wissen: Wer ist "man"? Antworten Sie!

(Angeklagter) Der Graf von Monte Christo!

Tumult im Saal

Sehr interessante ?erraschung. Der Graf ist als Zeuge anwesend.

Gerichtsdiener, f?ren Sie den Grafen herein!

Aufgeregtes Stimmengewirr, dann gespannte Stille

Mein Herr! Ich habe die Pflicht, Sie nach Namen und Geburtsdatum zu fragen

Edmond, Graf von Monte Christo. Geboren am 21.9.1793 in Marseille.

Sie sagen die reine Wahrheit. Heben Sie die Hand und schw?en Sie.

Ich schw?e.

Sie verlangten vom Angeklagten, dass er sich Graf de Cavalcanti nennt.

Das ist die reine Wahrheit. Sie machen sich damit zum Mitt?er!

Ja. Aber nur, was die F?schung seines Namens betrifft.

Was bezweckten Sie mit der Namensf?schung?

Ich wollte eine angesehene Familie sch?zen und vor Schande bewahren.

Welche Familie? Verlangen Sie keine Antwort.

Sie beschw?en einen Skandal herauf.

Einen Skandal bis in die h?hsten Kreise der Gesellschaft.

Ihr Schweigen ist ein gr��erer Skandal als die Wahrheit!

Nennen Sie den Namen des M?ders!

Der Angeklagte ist in der Nacht vom 27. zum 28. September 1817 geboren.

In Auteuil, Rue la Fontaine 28. Woher wissen Sie das?

Von drei Personen, die hier anwesend sind.

Bitte vernehmen Sie die drei, Herr Pr?ident.

Die Verteidigung stimmt zu.

Es geht um Monsieur Bertuccio, Madame Picard und Monsieur Mireille.

Die genannten Personen bitte vortreten!

Name? - Emile Bertuccio, 14.4.1790 geboren.

Gegenw?tig im Dienst des Grafen von Monte Christo.

Was wissen Sie ?er die Herkunft des Angeklagten?

Ich war damals im Park des Hauses in Auteuil. Ich wollte einbrechen.

Sollen Einbrecher hier Beweise liefern?

Von Einbrechern wie mir k?nten Sie nicht leben, Herr Staatsanwalt.

Ich habe in dieser Nacht nichts gestohlen.

Ich sah einen Mann. Er begrub ein Neugeborenes, das noch lebte.

Ich nahm das Kind sp?er mit.

Diese Aussage ist nutzlos. Herr Pr?ident!

Ich stand in Diensten jenes Mannes. Er war der leibliche Vater des Kindes

Er nannte sich Baron Danglars. - Dann bin ich Baron Danglars!

Ein Baron Danglars existierte nie.

Er hat sich den Namen zugelegt: der Staatsanwalt de Villefort!

Lautstarke Emp?ung im Saal

Ruhe, oder ich lasse den Saal r?men!

Monsieur de Villefort, treten Sie dieser furchtbaren Anklage entgegen!

Herr Pr?ident, diese Leute sagen die Wahrheit. Ich bekenne mich schuldig.

Ich stelle mich dem neuen Staatsanwalt zur Verf?ung.

Emp?te Rufe

Ich kann Ihren Kopf retten.

Die Sitzung ist geschlossen! Wache, den Angeklagten abf?ren!

Warum verfolgen Sie mich? Was wollen Sie?

Erinnern Sie sich an einen Seemann, dem Sie die Freiheit versprachen?

Sie sperrten ihn lebensl?glich ein. Ich erinnere mich.

Es war der Abend Ihrer Verlobung und seiner auch.

Das ist das Aktenst?k mit Ihrer Unterschrift.

Edmond Dantes.

Leben Sie wohl, Monsieur de Villefort.

Der Staatsanwalt ist wahnsinnig geworden! Wir sehen ihn nicht wieder.

Urheber dieses Skandals: Der Graf von Monte Christo!

Was hast du? Ber?rt die Sache dich so sehr?

Ich bin nur nerv? und ersch?ft.

Ach! Man m?ste Paris und alles vergessen!

Albert, ich m?hte f? einige Wochen verreisen.

Unm?lich! Vater hat eine Sitzung in der Kammer.

Was gehen uns die Skandale dieses Grafen an?

Wir m?sen nichts bef?chten. Du hast recht.

Aufgeregtes Stimmengewirr

Ich will unbedingt dabei sein! - Ich will sehen, wie er das erkl?t.

Monsieur de Villefort? - Aber nein! Das war gestern.

Heute geht es um Monsieur de Morcerf.

Monsieur de Morcerf wagt nicht zu kommen.

Der Artikel beweist nichts.

Ich versichere: Sie haben unsere Sympathie.

Dieser Pressekrieg ist ein Skandal! - Wie in einer Republik!

Bitte die Pl?ze einnehmen! Die Sitzung beginnt.

Meine Herren, die Sitzung ist er?fnet!

Die Presse schadet der Ehre unserer Pairskammer!

Was kann Monsieur de Morcerf auf die Anklagen der Journalisten erwidern?

Aber vielleicht ist er noch gar nicht bereit, darauf zu antworten?

Doch, meine Herren!

Einen Angriff zur?kschlagen: Das duldet keinen Aufschub!

Hier geht es um Feinde, die wir alle kennen! Ich verlange Kl?ung!

Die Kammer ist einverstanden. Graf de Morcerf, Sie haben das Wort.

Meine Herren! Ich war mit 36 Jahren General.

Ich diente meinem Vaterland mein Leben lang, war zweimal verwundet.

Eine Zeitung wagt es jetzt, meine Ehre anzutasten!

Aber wir wissen alle, wer hinter dieser Zeitung steht:

Ein Fremder, dessen riesiges Verm?en ein Geheimnis ist!

Meine Herren, wem glauben Sie mehr: diesem Fremden oder mir?

Man wirft mir Verrat vor!

Man sagt, ich habe den Pascha von Janina seinen Feinden ausgeliefert!

Aber ich genoss sein Vertrauen!

Kurz vor seinem Tod hat er mir seine Frau und seine Tochter anvertraut!

Wo sind sie geblieben?

Beide sind leider umgekommen w?rend der letzten K?pfe.

Ihr Tod war f? mich der schwerste Schlag meines Lebens.

Leider gibt es f? diese Ereignisse keine lebenden Zeugen mehr.

Doch, einen gibt es! Er m?hte aussagen.

Kein Zweifel, dass Monsieur de Morcerfs Unschuld bewiesen wird!

Darum schlage ich vor, ihn anzuh?en.

Zustimmende Rufe

Monsieur de Morcerf, nehmen Sie Ihren Platz ein.

Amtsdiener, holen Sie den Zeugen.

Das ist ein Betr?er! Es gibt keinen Zeugen!

Madame, bitte nennen Sie uns Ihren Namen.

Haydee, Tochter des Paschas von Janina.

Verwunderung im Saal

K?nen Sie Ihre Identit? beweisen? - Ja. Hier ist meine Geburtsurkunde.

Au?rdem die Urkunde ?er den Verkauf der Prinzessin Haydee:

An den Sklavenh?dler El Cobir, durch den Offizier Fernand Mondego.

Monsieur de Morcerf, erkennen Sie die Tochter des Paschas? - Nein!

Aber ich erkenne Sie! Sie haben meinen Vater betrogen, mich verkauft!

Er hat auf der Stirn noch das Blut meines Vaters!

Eine Untersuchung!

Alle verlangen eine Untersuchung.

(Graf) Das ist eine Beleidigung! - Sie verurteilen sich selbst!

Wer ist f? eine Untersuchung?

Madame, Sie k?nen gehen. Die Kommission wird Sie morgen vorladen.

Mein Herr, ich will eine Erkl?ung! Hier in der Oper?

Sie, Ihre Geliebte und Ihre Zeitung l?en!

Leise, Monsieur de Morcerf. Sie k?nten sich unsterblich blamieren.

Sie sind ein Betr?er und ein Feigling!

Ihre Freunde finden mich nach der Vorstellung zu Hause.

Meine Herren, ich will Sie nicht aufhalten.

Acht Uhr, auf Pistolen. 20 Schritt Abstand, erster Schuss auf Kommando.

Ich habe Sie erwartet. Sie hatten keine andere Wahl als herzukommen.

Sie wollen mich bitten, dass ich Ihren Sohn morgen verschone.

Sie wollen mich durch Tr?en zum Mitleid bewegen. - Ja, das will ich.

Sie w?en jetzt sogar einverstanden, mit mir wegzufahren. - Ja.

Jetzt ist es zu sp?, Mercedes. Ich bin morgen zum Duell verabredet.

Und ich gehe! Warum verfolgen Sie uns?

Fernand hat gelogen, als er von Ihrer Erschie?ng berichtete.

Ich verzeihe ihm das niemals. Aber wir waren f?einander verloren.

Sie waren im Gef?gnis. Aber durch wessen Schuld?

Bitte, lesen Sie.

Wegen dieser Zeilen verbrachte ich meine Jugend im Gef?gnis.

Mein Vater starb, meine Verlobte heiratete einen anderen.

Der Brief ist anonym! Ja, zweifach.

Caderousse schrieb den Anfang. Der Schluss ist von Fernand Mondego!

Dann ist alles verloren. Alles. Sie k?nen das nicht verzeihen.

Es war hart f? mich. Aber es gibt noch Schlimmeres.

Eine ganze lange Nacht darauf warten, dass mein Sohn sterben muss...

H?en Sie die Glocke? Zwei Uhr.

Noch sechs Stunden.

Ich glaubte, Sie lieben mich. Jetzt bezweifle ich das. - Mercedes!

Sie haben gewonnen. Ihr Sohn wird lebend zur?kkommen.

Ich verspreche es. Gleichzeitig sind Sie von mir befreit.

Wenn ich ihn verfehle... Er trifft bestimmt. Er hat den zweiten Schuss.

Sie werden ihn nicht t?en oder verwunden.

Ich gebe Ihnen mein Wort. Danke.

Monsieur de Morcerf teilte mit, dass er hierherkommt... Da ist er!

Man reitet nicht zu einem Duell! - Mit offenem Mantel!

Er ist verr?kt.

Ich muss den Grafen von Monte Christo sprechen.

Das ist gegen die Regeln! - Kommen Sie bitte mit.

Monsieur de Monte Christo! Ich kannte gestern nur einen Teil der Wahrheit.

Ich erfuhr alles erst heute Nacht. Ich bitte Sie um Verzeihung.

F? den Verrat, den Leutnant Mondego vor 23 Jahren an Ihnen beging.

Meine Zeugen denken hoffentlich nicht, ich bin feige.

Ich muss sonst das Gegenteil beweisen.

Mein lieber Morcerf!

Wir k?nen uns hier trennen. - Ich komme mit.

Monsieur de Morcerf m?hte Sie sprechen.

Mein Herr! Mein Sohn lehnte es ab, aber ich duelliere mich mit Ihnen!

Dann sofort! Und hier!

Wird Ihnen klar, dass Edmond Dantes Sie besiegte?

Edmond Dantes...

F?ren Sie Graf de Morcerf hinaus! Mein Haus bleibt ihm verschlossen!

Bist du so weit? Sofort.

Schuss kracht.

Mutter, sei nicht mehr traurig! Dein Sohn wird Seeoffizier.

In f?f Jahren bin ich bestimmt Kapit?.

Wann f?rt dein Schiff? Am Freitag, nach �gypten.

?er Bastia, Malta und Tripolis. Dieselbe Strecke...

Was tue ich, bis du zur?kkommst? Du wartest auf mich.

Du wirst an diesem Fenster sitzen. Ich bin das gewohnt.

W?rend meiner ganzen Jugend wartete ich so und schaute auf das Meer...

Wehm?ige Musik

Untertitel: Rosemarie Streibig

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