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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Wir haben uns vor zehn Jahren bei einer Hochzeit gesehen.

Ja.

Ihr habt euch gestritten.

Er nannte dich eine "blöde Kuh".

Und du hast ihn geschubst und geweint.

Und meine...

Seine Eltern wollten, dass er mit dir tanzt.

Du hast eine richtige Show abgezogen, zu dieser Disco-Musik,

die damals angesagt war.

Alle haben geklatscht.

Und ihr habt euch vertragen...

...und geküsst.

Waren Sie dort? Haben Sie uns gesehen?

Sind Sie wirklich ein Verwandter von Eduard?

Nein. Nicht wirklich.

Wer sind Sie dann?

-Ich kann es nicht sagen. -Warum nicht?

-Du würdest mir nicht glauben. -Versuchen Sie es.

Sagen Sie es mir, bitte. Wer sind Sie?

Ich bin...

Nein, halt an! Eduard!

Eduard!

Eduard!

Eduard! Eduard!

Ruft einen Krankenwagen!

Eduard!

Nicht anfassen! Ich bin Arzt.

Elisa...

Ich bin dieser Junge.

Und ich bin ich.

Wir haben uns als Kinder geküsst. Das hat uns verdammt.

Geh und komm nie wieder zurück.

Du musst überleben, mein Herz. Du musst...

DER KUSS

PRODUZIERT VON ENRIC BANQUÉ

Hey, hallo. Du kommst spät.

Was gibt's zum Abendessen?

Du musst dir selbst etwas machen, Papa.

Ich habe schlimme Kopfschmerzen. Ich gehe auf mein Zimmer.

Lass mich einfach, okay?

Hey, was ist los?

Ich habe einen Unfall gesehen und muss mich etwas ausruhen.

-Wurde jemand verletzt? -Weiß ich nicht.

Leihst du mir später dein Auto? Ich will ins Krankenhaus fahren.

Klar. Ich fahre erst morgen.

-Okay. -War es jemand, den du kennst?

Nein. Na ja, ich weiß nicht. Lass uns später reden, okay?

Elisa?

Ich bin hier, okay?

Ja, Papa.

Du bist in letzter Zeit so komisch. Was ist los?

Vermisst du deine Mama?

Ich weiß, es ist nicht dasselbe.

-Aber wenn du reden willst... -Nicht jetzt, Papa, bitte.

Ich bin dieser Junge. Und ich bin ich.

Wir haben uns als Kinder geküsst, und das hat uns verdammt.

APRIL 1981

-Darf ich auch mal? -Nein.

Du bist unhöflich, egoistisch und gemein.

Und du bist eine blöde Kuh. Total blöd.

Was ist los?

Dieser Junge hat mich gehauen.

Warum hat er dich gehauen? Was hast du gesagt?

Er wollte mich nicht mitspielen lassen. Er hat mich "Kuh" genannt und gehauen.

Elisa. Sag die Wahrheit. Ich kenne dich doch.

-Was hast du zu ihm gesagt? -Nichts!

-Ich sage doch, er hat mich gehauen! -Ist ja gut.

Lass uns mit ihm reden.

-Komm mit. -Nein, ich will nicht.

-Elisa? -Was?

Ich will wissen, was du gesagt hast. Ich werde nicht schimpfen.

Aber wenn du es mir nicht sagst, kommt dein Kassettenspieler weg.

Ich habe gesagt, dass er unhöflich, egoistisch und gemein ist.

Es stimmt.

-Mama? -Was?

Denkst du, ich bin blöd?

Du bist alles andere als blöd.

Warum hältst du dann zu ihm und nicht zu mir?

Ich halte nicht zu ihm. Ich will nur das Beste für dich.

Aber manchmal geht dein Temperament etwas mit dir durch.

Das musst du in den Griff kriegen.

Wie soll das gehen, wenn ich wütend bin?

Keine Ahnung. Lass einfach Dampf ab. Du kannst spielen, springen, tanzen...

Na los.

Verzeihst du mir?

-Willst du mit mir tanzen? -Nein.

Warte. Also gut, ich tanze mit dir. Aber ich verzeihe dir nicht.

-Elisa? Ist alles in Ordnung? -Ja!

-Was war das für ein Schrei? -Schon okay.

Ich bin nur... eingeschlafen.

-Mach auf. -Nein, ist schon gut.

Es war nur ein Albtraum.

Okay.

Ich bin hier, wenn du mich brauchst.

Danke, Papa. Ist schon gut.

Was ist das?

Hallo?

Hallo?

Hallo?

Mama?

Entschuldigung?

Das kann nicht sein. Mama!

Du verwechselst mich, Liebes.

Kennen wir uns?

Du lebst. Wo...?

-Geht es dir gut? -Ja.

-Ist alles okay? -Nein... Ich weiß nicht.

Ich bin dort drüben, wenn du etwas brauchst, okay?

-Entschuldigen Sie! -Nein, ist schon gut.

Das hast du fallengelassen.

Wir haben nichts getan.

Ich weiß. Ich sag ja auch nichts.

Okay. Mach's gut.

Warum hast du das getan? Wer bist du?

-Ich bin... -Wer?

Das ist unglaublich.

Du hast mit meiner Mama geredet.

-Ich habe dich gesehen. -Ach ja?

Warum siehst du ihr so ähnlich?

Findest du, ich sehe wie deine Mama aus?

Ja, sehr. Warum?

-Warum ich wie sie aussehe? -Ja.

Bist du meine Schwester?

Haben sie dich zur Adoption freigegeben?

Ich finde das nicht witzig.

Mama hat gesagt, wir sollen nicht so oft wütend sein.

-Siehst du? Du hast es gesagt! -Was?

Du hast "Mama" gesagt.

Ja, aber nur weil...

Und warum "hat gesagt"?

Meine Mutter ist tot.

Es ist also nicht... die da?

Hier, behalte das.

Ich will es nicht.

-Warum nicht? -Was soll ich damit?

Das erfährst du vielleicht in ein paar Jahren.

Ich werde nie heiraten.

Ja, das sage ich auch immer. Hast du gern mit Eduard getanzt?

Woher weißt du, dass er so heißt?

Egal. Hat es dir gefallen oder nicht?

Ich wollte ihn küssen. Aber du hast mich nicht gelassen.

-Das ist nicht wahr. -Doch, ist es. Du bist gemein.

Warum? Woher weißt du, dass ich es nicht wollte?

Ich weiß es einfach.

Noch hast du Zeit. Na los, tu es. Er lässt dich bestimmt.

Jetzt will ich nicht mehr. Du hast die ganze Stimmung versaut.

Wow, ich erinnere mich gar nicht... War ich wirklich so?

Warum sagst du so komische Sachen?

-Elisa? -Warum sagst du meinen Namen?

Er wird ihn auch sagen. Er war auch hier.

Der alte, der junge und der kleine Eduard. Aber jetzt sind sie womöglich tot.

Du machst mir Angst. Wie heißt du?

Elisa, so wie du. Ich verstehe das nicht.

Du machst mir wirklich Angst.

-Mama, Papa! -Nein! Elisa!

Was war das?

Mama, Papa! Kommt schnell!

-Sie ist verschwunden! -Wer?

-Habt ihr sie nicht gesehen? -Nein.

Sie sah aus wie meine ältere Schwester.

Als hättet ihr früher schon ein Kind gehabt.

Sie war wie ich, aber sie kam irgendwie aus der Zukunft.

Hey, jetzt mal ganz langsam. Dein kleiner Kopf...

Es stimmt, Papa!

Hör mal, warum tanzt du nicht mit diesem netten Jungen?

-Glaubst du mir nicht? -Na los, geh tanzen.

Du glaubst mir, oder?

Du hast uns gesehen, oder?

Ich will, dass du noch da bist, wenn ich diese Elisa werde, Mama.

Was ist das?

Helfen Sie mir!

-Tut es weh? -Nein.

Hilf mir erst zu verschwinden.

Was ist hier los?

Ich erkläre es dir, aber wir müssen weg.

Woher weiß ich, dass ich Ihnen trauen kann?

Weißt du das nicht längst?

Lass uns gehen.

Wie geht es ihm?

-Wem? -Eduard.

Sie haben ihn operiert, aber es lief nicht optimal.

Er muss in ein paar Stunden noch mal rein.

Seine Familie hat Angst. Hast du sie gesehen?

-Noch nicht. -Nein.

Warum ist der Kerl bei dir?

Was wollen Sie von uns? Wer sind Sie?

Seit Sie hier sind, geht alles den Bach runter.

Das sieht jeder.

Wir müssen jetzt gehen. Wir reden...

Ich habe nichts mit Ihnen zu bereden! Nichts!

-Was hast du da? -Nichts. Nichts, das...

-War er das? -Nein.

Mein Vater ist bis morgen weg. Kommen Sie rein. Nur zu.

Was?

Du fängst an.

Womit?

-Woher du das hast! Hast du es gestohlen? -Nein, ich will nicht.

Sie fangen an.

-Was willst du wissen? -Alles.

Wer Sie sind. Woher Sie kommen. Was Sie von uns wollen. Von uns.

Worum es hier geht. Und vor allem,

warum ich erlebt habe, was ich gerade erlebt habe.

Hast du...?

Was?

Was wollten Sie sagen? Hast du...?

Blaue oder rote Pille?

Wie bitte?

Ein einem Film, den es noch nicht gibt,

muss sich die Hauptfigur zwischen zwei Pillen entscheiden.

Schluckt er die blaue,

erhält er eine falsche, aber angenehme Darstellung dessen, was er erlebt.

Schluckt er die rote, erfährt er die Wahrheit.

Eine Wahrheit, die schlimmer ist als sein schlimmster Albtraum.

Er ist sicher nicht so dumm und wählt die blaue Pille.

Nein, natürlich nicht.

Denken Sie, dass ich die blaue Pille wählen werde?

Nein.

Na dann.

Die rote Pille.

Woher wissen Sie das, wenn es den Film noch gar nicht gibt?

Ich habe das Buch gelesen.

Ich will außerdem wissen, warum Sie mir diese Sachen gesagt haben.

Was habe ich denn gesagt?

Sie erinnern sich nicht?

-Nein. -Warum nicht?

Was habe ich...

Sie nannten mich zum Beispiel "mein Herz".

Nein, das dürfen wir nicht.

-Bist du es? -Ich?

Du sagtest: "Ich bin dieser Junge. Und ich bin ich."

-Welcher Junge? -Der Junge von der Hochzeit.

Der, den ich geküsst habe. Mein erster Kuss.

Nein. Das war Eduard. Der Junge, der...

Der Junge, der so ist wie du. Nur jünger.

Der, den du gerade gerettet hast.

Das bist du.

Darum hast du es getan, oder?

Ich habe mich auch gesehen.

-Was? -Ich habe es benutzt.

Auf einmal war da ein weißes Licht und dann war ich dort.

-Und ich sah mich selbst. Vor Jahren. -Dort?

Auf dieser Party. Alle waren da.

Mein Vater war so jung und meine Mutter lebte noch.

Und das Mädchen, das war ich.

Und er war der Junge. Und du auch.

Wovon redest du da?

-Ich habe es versehentlich aufgehalten. -Was aufgehalten?

Als ich sie sah... Als ich uns sah, wie wir uns...

Und sie sah mich auch.

Ich sah mich selbst. Ich kam von hier, aus ihrer Zukunft.

Und ich verhinderte es.

Ich verstehe nicht.

-Tu es. -Was?

Das.

Elisa...

Wir dürfen nicht, verstehst du nicht?

Du bist Eduard. Du bist er.

Du bist aus der Zukunft gekommen, um mich zu suchen.

-Red keinen Unsinn. -Ich weiß es.

Dir ist das Gleiche passiert.

Das ist doch absurd.

-Ich habe es gesehen. -In deiner Fantasie. Es war ein Traum.

Nein, es war echt. Jedenfalls, als ich dieses Ding trug.

Das ist nur eine Prothese.

Eine Prothese, die meinen Arm stützt, den ich mir mal gebrochen habe.

Es gibt keine Prothese, die man wie durch Zauberei an- und ablegt.

Das ist keine Zauberei, sondern Wissenschaft.

Vielleicht in der Zukunft. Aber nicht hier, in meiner Gegenwart.

Ich bin nicht aus der Zukunft. Ich suche dich nicht.

Warum bist du dann hier?

Um zu verhindern...

Ich warte seit damals.

Seit dieser Hochzeit, seit diesem Kuss.

Auf das hier.

Elisa...

Elisa.

Es gibt keine Zukunft.

Es gibt keine Vergangenheit oder Gegenwart.

Ich habe Universen durchquert, um dich zu finden. Und jetzt bist du hier.

Ich liebe dich.

Ich habe... Ich habe nicht das Recht dazu.

Warum nicht?

Wie bin ich? Dort, von wo du kommst?

-Nicht. -Bin ich schlechter?

Lass es.

-Hast du mich sehr geliebt? -Genug.

-Warum bist du hier? -Hör auf.

-Ich habe dich sicher geliebt. -Du bist tot.

Sie ist tot!

Und es ist meine Schuld.

Es ist alles eine Lüge. Du siehst aus wie meine Frau, das stimmt.

Aber das ist alles. Du bist nicht sie.

Doch, bin ich.

Und was ich vorhin sagte, ist wahr. Das ist kein Zauberwerkzeug.

Es ist eine Titanprothese, die meine Armknochen stützt.

Du warst nicht in einer anderen Realität.

Du hast Dinge geglaubt, die ich im Delirium gesagt habe,

und hattest eine Halluzination, sonst nichts.

-Ich will nicht die blaue Pille. -Ich gehe jetzt.

-Geh nicht. -Doch, ich werde..

Ich habe den unwiderlegbaren Beweis, dass du lügst.

Was für einen?

Das hier.

-Was ist das? -Das weißt du ganz genau.

Das Brautpaar hat es uns geschenkt, ehe wir uns küssten.

Ich habe es aufgehoben. Darum ist es etwas ramponiert.

Und jetzt sieh dir das an.

Das habe ich von dort mitgebracht.

Völlig neu. Sieh es dir an.

Wie erklärst du dir das?

Ich enttäusche dich nur ungern.

Sie lagen übereinander. Und als du sie rausnahmst,

sah die untere Figur eben aus wie neu.

Die andere Figur hat sie vor Abnutzung geschützt.

-Wie ist sie gestorben? -Wer?

Deine Frau.

-Ich will nicht darüber reden. -Sehe ich ihr sehr ähnlich?

"Ich habe Universen durchquert, um dich zu finden."

Das ist auch ein Zitat aus einem Film. Aus einem Buch.

"Ich habe Ozeane der Zeit überquert, um dich zu finden."

Sehr alt, du kennst es bestimmt. Aus Dracula von Bram Stoker.

"Ozeane der Zeit" sind keine Universen.

Was ist passiert?

Elisa...

-Mein Beileid. -Es tut mir so leid.

-Wie geht es dir? -Nicht gut.

Und deine Eltern?

Sind drinnen. Sie unterschreiben Formulare.

Was für eine beschissene Situation. Unfassbar beschissen.

Mein Beileid für deinen Verlust.

Wer sind Sie?

Ich wollte es verhindern, kam aber nicht mehr rechtzeitig.

Ich verstehe nicht. Was meinen Sie? Haben Sie ihn angefahren?

Nein, nein.

Aber Sie waren dort? Hatten Sie etwas damit zu tun?

-Pere. Hör auf zu schreien. -Nein! Sagen Sie es!

Warum sagen Sie nichts?

Mein Bruder ist tot!

-Was haben Sie ihm angetan? -Er hat nichts getan.

Er war Zeuge des Unfalls.

Er wollte ihn retten. Ich war dort.

Nein.

Mein Bruder hat zwei Stunden vor dem Unfall angerufen.

Wir wollten heute zusammen essen.

Er erzählte von einem merkwürdigen Mann, der aussehen würde wie er.

Nur älter. Und dass dieser Mann ihn verarschen würde.

Nun wird er es mir nie mehr sagen können.

Erzählen Sie es mir?

-Werden Sie das? -Pere, bitte. Lass uns gehen. Komm.

Es tut mir so leid.

Ja.

Ich habe es noch gar nicht realisiert.

Mein Eduard.

Ein Kind zu verlieren ist...

INTENSIVSTATION

Ich weiß.

-Sie wissen es? -Ja.

Hatten Sie Kinder?

Zwei.

Zwei? Und eines ist...

Beide.

Das tut mir leid. So leid.

Darf ich Sie umarmen?

Wir können nach Hause.

Es ist alles unterschrieben.

Tut mir leid.

Was wollen Sie? Eduard?

Tut mir leid. Wir... Ich habe Sie mit unserem Sohn verwechselt.

Es ist nur... Tut mir leid, wer sind Sie?

Sie haben schon recht. Ich heiße auch Eduard. Ich bin...

Ich war... ein guter Freund Ihres Sohnes.

Sie sind der Mann, der...

Er hat oft von Ihnen beiden geredet.

Mein Eduard?

Was hat er denn gesagt?

Dass er sich keine besseren Eltern hätte wünschen können.

"Ich mache mir keine Sorgen um Mama.

Ich liebe sie.

Sie ist stark und wird es noch viele Jahre bleiben.

Aber Papa...

Sein Herz ist schwach und der Tabak tut ihm gar nicht gut.

Sollte ihm etwas zustoßen,

würde Mama den Schmerz verbergen.

Aber innerlich würde sie zerbrechen.

Wenn man mit solchen Eltern gesegnet ist,

löst die Vorstellung, einen von ihnen zu verlieren,

regelrecht Panik aus."

Das hat er gesagt.

Er... Tut mir leid. Es tut mir leid.

Wo willst du hin?

Geh zu ihnen, sie brauchen dich.

-Wer? -Òscar und Clara.

-Und du? -Nein, ich muss gehen.

-Wohin? -Spielt keine Rolle.

Doch, für mich spielt es eine Rolle.

Lass mich. Ich bin verflucht.

Ich bin schuld an seinem Tod. Und an allem anderen.

Ich... Ich will nicht... Lass mich.

-Du bist nicht sie. Und nicht wie sie! -Du lügst!

Du bist ein Kind. Du weißt nicht, was gut für dich ist.

Das ist eine Lüge. Du hast nur Angst!

Lass mich, bitte. Geh zu ihnen.

Du behältst lieber dein Leben, als dich anderen zu opfern?

Weil du Angst hast, was mit dir geschehen könnte?

Ich will dein Leben retten.

Toll. Dann geh. Feigling!

Dr. Everest?

BÜCHER IM SONDERANGEBOT

ENTSPERRUNG UND REPARATUR

Hallo. Ich bräuchte bitte ein Ladegerät für dieses Handy.

Mal sehen.

Hier. Danke.

Was ist das?

Was ist das?

-Tut mir leid. -Nein, ist schon gut.

-Hier. Danke. -Okay.

-Die Geheimnummer, bitte. -Ja.

Dürfte ich? Nur eine Minute.

-Eine Minute? -Ja. Danke.

LYCAMOBILE SURF AUF DEINE ART

Ist heute der 22. August?

Ja.

Mama? Ja, ich bin's.

Hör zu, Mama. Nein, lass mich... Bitte schrei nicht so, Mama.

Bitte. Sei doch mal still! Mama, mein Akku ist gleich leer.

Ich komme nach Hause. Jetzt gleich. Keine Sorge...

-Vielen Dank. Auf Wiedersehen. -Okay.

Danke.

Alle dachten, du wärst tot.

Aber ich wusste, du lebst.

Es tut mir leid.

Mein Junge.

Gut, er ruft dich morgen an. Er will sich jetzt ausruhen.

Nein, er hat mir noch nichts erzählt.

Er war sieben Monate weg.

Ich sage es ihm. Vielen Dank, Clara.

Das war Clara. Ruf sie an, wenn du etwas brauchst, egal wann.

Warum willst du nicht reden?

Sie hat Òscar angerufen. Mein Vorschlag gefällt ihnen.

Welcher Vorschlag?

-Da Òscar Urlaub hat und hier ist... -Was?

Ich dachte, wir könnten gemeinsam essen. Die ganze Familie.

Und deine Freunde. Morgen.

Um deine Rückkehr zu feiern. Dann könntest du alles erklären.

Mama, es...

Alle wollen wissen, was du getrieben hast.

Du warst verschwunden, ohne ein Lebenszeichen.

Für sieben Monate.

Weißt du, was wir alles versucht haben?

Ich war beim Fernsehen!

-Ihr solltet nicht suchen. -Das ist leicht gesagt.

Wie auch immer, Mama. Ich will nicht streiten, okay?

Wo warst du, Eduard?

Morgen werde ich alles erzählen, versprochen.

Von diesem Essen kann ich dich wohl nicht mehr abbringen, oder?

Willst du das denn?

Spielt es eine Rolle, was ich will?

-Nein. -Siehst du?

Lad sie ein, wenn es dich glücklich macht.

Glücklich würde mich machen, wenn du es auch willst.

Willst du deine Freunde nach so langer Zeit nicht wiedersehen?

Was geht dir durch den Kopf?

Nichts, Mama. Ich bin sehr müde.

-Ich gehe jetzt schlafen, okay? -Ja.

-Ruh dich aus. Wir reden morgen. -Ja.

-Warte mal, das hätte ich fast vergessen. -Was?

Drei oder vier Monate nach deinem Verschwinden

kam eine sehr merkwürdige alte Frau zu uns.

-Was? -Ja, sie sagte ihren Namen nicht.

-Was hat sie gesagt? -Sie hat mir das gegeben.

"Lieber Eduard,

seit Wochen quält mich der Gedanke, dass ich versagt haben könnte.

Er hat mich all meiner Kraft beraubt.

Ich ertrage diesen leeren Sessel keinen weiteren Tag.

Ich ertrage das Warten nicht mehr."

-Was ist los? -Nichts.

-Gehst du wieder? -Keine Sorge.

-Klar sorge ich mich. -Nein.

Versprich mir, dass du morgen wieder hier bist, Eduard.

Bei deiner Familie und deinen Freunden.

Ich verspreche es.

EDELWEISS PFLEGEHOTEL

Hey, wo wollen Sie hin?

Ich will zu Dr. Everest.

Ein Doktor ist erst am Montag...

Nein, nein. Sie lebt hier. Warten Sie.

-Das ist doch hier, oder? -Ja.

Ich habe es von ihr.

Ohne Genehmigung dürfen Sie hier nicht rein.

Es ist dringend. Sagen Sie ihr das. Das ist ein Notfall.

Ich kann sie nicht wecken. Sie schlafen.

Ich bin Eduard Marina.

Sie wird mich sehen wollen. Und Sie sind sicher...

Wer?

Sie waren ihr Fahrer. Es ist sehr wichtig. Bitte.

Kommen Sie mit.

Untertitel von: Matthias Ott

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