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EREIGNISSE UND FIGUREN SIND FIKTIV, JEDE ÄHNLICHKEIT IST ZUFÄLLIG.
Anwältin Moranzón,
Sie haben sicher den Bericht des Staatsanwalts gelesen.
Er ist negativ.
Richterin, wenn ich ehrlich sein darf.
Nur zu.
Ich arbeite seit Monaten an Gastóns Fall.
Ein vierjähriger Junge,
der bei seiner Mutter lebt in einer kleinen Wohnung in Villa Lugano.
Ich kenne den Fall genau.
Und ich teile diese Meinung nicht.
Seine Mutter war suchtkrank,
aber sie ist seit zwei Jahren trocken und drogenfrei.
Es gibt Liebe in diesem Haus.
Und ich glaube,
keiner kann besser für Gastón sorgen als Susana.
Ich bin mir sicher, weil ich es gesehen habe.
Und ich weiß,
es gibt eine stabile emotionale Bindung zwischen ihnen.
Das ist fundamental
für seine zukünftige emotionale und psychologische Entwicklung.
Und tatsächlich auch für jedes andere Kind in Zukunft.
Mami, komm her! Komm ins Bad!
Gastón, geh mir nicht so auf die Nerven!
Mami, jetzt gleich! Komm schon!
Antworte schon, Mama.
Komm schon.
Wach auf, Mama.
Eine Nachricht für Anwältin Moranzón
aus der Kammer von Richterin Martínez.
Sie müssen sich dringend bei uns melden.
Es gab einen Unfall mit dem Kind Gastón López.
Leider starb er dabei.
Der Richterin will Sie sprechen, da Sie den Fall gut kennen.
TODESURSACHE: MEHRERE KNOCHENBRÜCHE NACH STURZ
Tut mir so leid.
IM DRECK
Eine allergische Reaktion auf die Beruhigungsmittel.
Lügner.
Das zweite Mädchen, das in zwei Monaten stirbt.
Außerdem haben wir Ärger. Es wird gegen Richter Romero ermittelt.
In den Akten steht dein Name.
-Nur mein Name? -Ja.
Dann ermitteln sie schlecht.
Du bist genauso verantwortlich dafür.
Sie hat wie verrückt nach dem Baby gebrüllt.
Ich musste was unternehmen, weil du versagt hast.
Du Perversling.
Scheinbar verlierst du deine Manipulationskünste.
Du weißt genau, weshalb ich das alles mache.
Ich wollte sie nur aus dem Scheißknast in ein besseres Zuhause bringen.
Dir geht es ums Geld.
Wer war dein Partner?
Wenn ich untergehe, dann auch du. Das weißt du.
Was ist mit Romero?
Woher weißt du das?
Vom Gouverneur.
Keine Sorge. Er wird deswegen nichts unternehmen.
Allerdings…
…will er etwas dafür.
Perfekt.
Ich kümmere mich hierum.
Du bist schnell zurück nach der Untersuchung.
Alles wird gut.
Sie sagen, nach der Biopsie musst du dich nur ausruhen.
Ausruhen?
Ist das etwa ein Spa mit Gitterstäben?
Ich habe keine Wahl, aber du?
Wie kamst du her?
Das ist mein Job.
Ich bin wegen Moranzón hier.
Du bist noch jung und könntest was Besseres finden.
Tut mir leid. Mir geht nur viel durch den Kopf.
Mein Mann wurde aus dem Knast geholt, um im Krankenhaus zu sterben.
-Wie dieses Mädchen. -Welches denn?
Die Schwangere.
Nach der Geburt kam sie nie zurück.
Oh, Noelia.
Genau, Noelia.
Sie sagten ihr wohl, es wäre ganz einfach.
Und es erging ihr wie meinem Mann.
Was ist mit ihr geschehen?
Komplikationen bei der Geburt.
Borges.
Du musst doch ausruhen.
Lass sie in Ruhe.
Alles wird gut werden.
Du musst das nehmen.
Bleib hier, du siehst ziemlich blass aus.
Hast du die Videos gesehen?
Ja?
Ich muss wissen, ob du gewusst hast,
dass du jedes Mal beim Sex gefilmt wurdest.
Wusstest du es?
Die Sprachnachrichten beweisen,
dass es eine einvernehmliche Beziehung zwischen dir und ihnen gab.
Redest du nicht, sind wir raus. Wie sollen wir dich verteidigen?
Du musst ehrlich sein.
Ich bin ehrlich zu euch.
Von Anfang an war es seltsam.
Ich kam nach Buenos Aires und kannte niemanden.
Dann traf ich die beiden, und sie gaben mir ein Zuhause.
Die Beziehung zu meinem Freund war anfangs ganz normal.
Es gab keine Eifersucht. Dann ging alles den Bach runter.
Und nein,
ich wusste nicht, dass sie mich filmten.
Wir müssen rekonstruieren, was in dieser Nacht geschah.
Ich weiß, wie schmerzhaft das ist.
Aber du musst stark sein, ja?
Wenn sie dich jedes Mal gefilmt haben,
wäre es durchaus möglich, dass Darío auch dagewesen ist.
Natürlich, er war sicher irgendwo versteckt. Klar doch.
Ok.
Ich werde den Ansatz vor Gericht weiter verfolgen.
Gut. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Erschreckt?
Nein, ich lache mich tot.
Das ist für dich.
Du liegst mir am Herzen, deshalb bin ich hier.
Keine Sorge. Moranzón weiß nichts davon.
Wir wissen, dass mehrere Babys gekauft und adoptiert worden sind
aus Einrichtungen unter der Führung von Moranzón.
Sieht nach verdecktem Kinderhandel aus.
Diese Schlampe. Ich wusste es. Man muss sie anzeigen.
Wo denn anzeigen?
Sie könnte mehrere Richter schmieren. Das geht nach hinten los.
Willst du sagen, diese blöde Kuh verteilt Kinder wie Teebeutel
und wir können nichts tun?
Das ist Argentinien.
Man sagt ja: "Wer nicht fragt, kriegt nichts."
Komm mir nicht mit diesem Scheiß.
Bitte nicht.
Ich fand das mit Moranzón heraus. Jetzt erfüllst du deinen Teil.
Ich will nicht hier drin sterben.
Ich brauche mehr Beweise.
Etwas, das überzeugender und eindeutiger ist.
Der Gouverneur und seine Frau
haben engen Kontakt zu einem Mädchen hier.
Von einer Gefangenen?
-Faccia? -Sie wollen sie adoptieren.
Und Moranzón versucht alles in ihrer Macht Stehende,
damit die Mutter sie hergibt.
Das sind ja ganz tolle Neuigkeiten.
Weiter so,
und du sitzt nächstes Wochenende mit deinem Enkel am Strand.
-Was willst du noch? -Mehr Beweise, unwiderlegbare.
Verzeihung, Antín.
Wir müssen los.
-Selva. -Selva.
Hat mich gefreut, Capece.
Hey, willst du das?
Geschmack?
Dulce de leche.
Nein, meine Zahnarztkosten sind schon hoch.
-China, mach Tee für Zurda. -Nicht nötig.
Doch, ist es. Setz dich.
Mach es dir bequem.
Setz dich kurz.
Weißt du, was mir hier im Gefängnis am meisten zusetzt?
Die Einsamkeit.
Geht dir auch so.
Als ich von zu Hause wegging,
war ich so 17 oder 18 Jahre alt.
Ich rannte meinem Freund hinterher.
Ein Arschloch. Ein Idiot.
Gott! Der Erste von so vielen.
Eine lange Liste.
Ich war nie wirklich allein.
Niemals.
Ich sprang nur von einer Beziehung zur nächsten.
Bis Rabe auftauchte.
Und mit ihm war ich zehn Jahre zusammen.
Zehn Jahre lang waren wir unzertrennlich.
Das ist irre. So viele Jahre.
Unglaublich, dass ich erst in dieses Höllenloch kommen musste,
um zu verstehen,
dass wir allein geboren werden und allein sterben.
Such dir Freundinnen, statt auf allen rumzutrampeln.
Oh nein! Nein!
Freundinnen sagt sie.
Ich meinte eine andere Art von Einsamkeit.
Ich wäre lieber mit Kakerlaken befreundet.
Hier ist dein Anteil. War keine gute Woche.
-Mehr gibt es nicht. -Das ist sehr wenig.
Streng dich an. Es läuft doch gut. Die Mädels sollen Gas geben.
Ich muss sie bezahlen. Das ist alles.
Dann erkläre den Mädels, wie es jetzt läuft.
Ich würde es ungern sehen, wenn meine Leute Lalo behelligen müssen.
Ich möchte nur nicht, dass die Dinge außer Kontrolle geraten
und du auch allein endest.
So wie ich.
Ist nicht nötig.
Du hast gewonnen.
Das Geschäft gehört ganz dir.
Wir müssen sie überzeugen.
Freunde dich mit ihr an.
Was denkt sie sich nur? Das ist zu ihrem Besten.
Wir verstehen uns nicht gut, aber ich versuche es.
Sie hat große Angst. Es ist viel passiert.
Wir müssen jetzt Geduld haben.
-Ich rede mit ihr. -Nein.
Wieso ausgerechnet du?
Wie sollst du mit ihr reden?
Rosetta.
Ich weiß, du bist aufgebracht wegen Noelia.
Ich verstehe, dass es schmerzt.
Aber wir haben getan, was wir konnten. Du weißt, wie wichtig mir Kinder sind.
Warum strenge ich mich so an,
damit dein Enkel bei dir ist statt bei deiner Tochter?
Ja, das weiß ich. Und danke.
Mal sehen, was ich tun kann.
Geht jetzt.
Gehen wir.
Komm schon.
Verzeihung.
-Verzeihung, Cecilia. -Was ist?
Sie übernimmt heute die Reinigung des Büros.
Das Reinigungsteam hat sie versetzt.
Ich stehe Ihnen zur Verfügung.
Nun, mach alles schön sauber.
-Irgendwo anfangen? -Ja.
Klar.
-Ich lege los. -Ja.
Mach nichts kaputt!
So ein Schreck!
Nun ja.
Was macht der hier?
Die Mutter hatte einen intimen Besuch.
In ihrem Block ist es angespannt.
Sie bat mich, etwas auf ihn aufzupassen.
-Ist irgendwas? -Gar nichts.
Schläft er?
Fast.
Hier, nimm ihn kurz. Ich brauche eine Zigarette.
Oh, ok. Still.
So ist recht.
Genau so.
Das liegt dir wohl.
Vergiss es.
Bei meiner Haftstrafe wirst du keine Tante.
Oh, wie schade.
Es macht mich fertig, dass Lalo sich die ganze Zeit verstecken muss.
Lalo kann draußen weglaufen.
Wir müssen auf uns aufpassen und hier drin wieder stark werden.
Ja, ich weiß.
Das Mädchen.
Oh, Marina. Ich habe dich gesucht.
Du hast später einen Besucher.
Heute?
-Heute. -Wen denn?
Den Prinzen von Wales. Ist doch egal.
Wechsle dein Höschen.
Such dir einen dieser süßen, supergeilen Tangas aus.
Alles wird gut.
Gut, ich mache es. Aber für die doppelte Bezahlung.
Sieh sie dir an.
Ihre Muschi hat einen Preis.
Zahlst du eine Luxuswohnung ab?
Ich brauche es, Zurda.
Du bist hübsch, er wird bezahlen. Aber gewöhne dich nicht dran.
Oh, die Hochnäsige verlangt mehr Kohle.
Mach keinen Ärger. Hier schläft jemand.
Machst du jetzt eine Kita auf?
Ok, aber leise.
Die Einnahmen sind lausig.
Stellst du dich dumm mit der Spanierin?
Du kennst dich aus. Du weißt, wie viel reinkommt.
Ihr habt mich rausgeschmissen.
Ich arbeite nicht mehr für euch. Ihr arbeitet für mich.
Ich treibe das Geld ein.
Du treibst nichts ein.
Du bist nur ein Laufbursche, der Ärger macht.
Du hast jedenfalls nichts mehr zu sagen.
Für dich gibt es keine Gehaltserhöhung, Goldmuschi.
Kümmer dich um deinen Scheiß!
Erst warst du prüde, jetzt bist du eine Hure.
Ich mache dir ein neues Loch ins Gesicht!
-Dumme Fotze! -Hey! Das reicht!
Ich zerstöre den Rest deines Gesichts.
Die Spanierin macht dich alle.
-Ich töte dich! -Wir gaben dir alles! Undankbare Schlampe!
Was soll das?
Unruhestifter kommen ins Loch. Ist das klar?
Ihr habt mich gehört.
-Komm, Brisa, iss was. -Nein.
Du hast den ganzen Tag nichts gegessen.
-Ich will es nicht. -Warum? Verdammt, Kind, iss!
Nein.
Warum nimmst du deren Angebot nicht an?
-Ich will nicht. -Woher weißt du das?
-Woher ich es weiß? -Nur einen Bissen.
Wir wissen hier alles. Das habe ich schon erklärt.
Willst du sie wirklich im Knast großziehen?
-Ist das das Beste für sie? -Wage es ja nicht.
Keiner hat dich gefragt. Halte dich da raus.
Wie soll sie ohne ihre Mutter klarkommen?
Dein Enkel ist auch hier.
Ich bekam das Angebot nicht.
Überleg, was zu deinem Besten ist.
Ist ein freundschaftlicher Rat.
Wir sind keine Freundinnen.
-Iss. -Nein.
-Iss, Schatz. -Nein.
Verwöhnte Göre! Dann lass es.
Komm mit, Brisa.
-Magst du draußen Eis? -Nicht.
Rede nicht mit meiner Tochter, blöde Schlampe!
Mit den Tränensäcken siehst du 15 Jahre älter aus.
-Es gibt Hyaluronsäure. -Kein Interesse.
-Du hast es nicht mal probiert… -Kein Interesse.
-Wenn du es nicht… -Ok.
Wo warst du?
Papierkram.
Die Spanierin geht zu weit.
Ich hab Ideen, wie wir sie drankriegen.
Lass mich in Ruhe.
Worauf warten wir?
Sie mischt sich in mein Geschäft ein.
Sie muss weg.
Es ist nicht der richtige Moment.
Zurda, kann ich dich sprechen?
Was ist los?
Wie geht's dir, Süße? Wie fühlst du dich?
Wie die Kuh im Schlachthof.
Die Resultate brauchen Wochen.
Alles wird gut. Keine Sorge, das wird schon wieder.
Das ist lieb, aber dein Blick sagt was anderes.
Ich weiß nicht weiter.
Was ist?
Es geht um meine Tochter. Sie benimmt sich so komisch, so anders.
Sie war so lieb, so brav und folgsam.
Jetzt ist sie verwöhnt und unhöflich. Sie mag nichts.
Sie fragt nur nach ihrem Welpen und nach Eugenia,
und wieso sie nicht bei ihnen ist.
-Was ist das Beste für sie? -Bei ihrer Mutter zu sein.
Bekomm das in deinen Schädel rein.
Hier?
An diesem Ort?
Ohne Bildung, ohne Zukunft?
Gladys, sogar der Hund isst wahrscheinlich besser als wir.
Ich will sie nicht verlieren.
Hör auf damit. Das wird nicht passieren.
Nein, wir werden stark sein.
Das passiert nicht.
Hör zu. Etwas Größeres geht vor sich, klar?
Wenn es gut läuft,
wird sie das aufhalten.
Wen aufhalten? Ich verstehe nicht.
Moranzón. Etwas geschieht mit den Kindern, mit den Babys.
Das Gleiche wie bei dir.
Sie manipulieren die Schwangeren, damit sie die Babys weggeben.
Wie eine Zuchtfarm.
Zuerst war es Patricia, oder?
Dann Noelia.
Ich hörte Noelia und Elba über Patricias Baby reden.
Ein Verdacht allein reicht nicht.
Es muss etwas Konkretes sein wie ein Dokument oder eine Unterschrift.
Etwas, das Moranzón erledigt.
Bewahrt sie nicht alle Akten im Büro auf?
Du hast mich erschreckt. Was ist?
Wir reißen der Alten den Arsch auf.
Du hast mich erschreckt.
Aufhören, oder ich werfe kaltes Wasser auf euch.
Isst du auch gut?
Alles ok?
Ich dachte, im Familienblock wäre heute mehr los.
Das mit dem Mädchen ist furchtbar.
So ein Desaster.
Aber du kennst ihren Zustand. Ihre Körper sind nicht…
Ehrlich gesagt, man könnte kaum ungesünder sein.
Vielleicht fehlt Soriano das nötige Können.
Um sich um alles zu kümmern.
Wie bitte? Warum?
In so einer Situation sollten sie ins Krankenhaus.
Die können dort mehr für sie tun. Wir haben hier gar nichts.
Wieso gar nichts?
Du weißt genau, wie viel ich zur Verfügung stelle.
Aber wünsche ich mir zu viel, holt mich die Realität ein.
Nämlich die Bürokratie und das Budget.
Was weiß ich? Ich meine ja nur.
Nein, schon gut.
Warst du bei deiner Mutter?
Ich rief sie gestern an.
Besuch sie. Das tut ihr gut.
KEIN UNBEFUGTER ZUTRITT
Du hast mich warten lassen.
Zieh dich aus.
Entspann dich.
Ganz langsam. Wir haben Zeit.
Zieh alles aus.
Ganz ruhig. Überlass es mir.
Es wird dir sicher gefallen.
Halt die Schnauze, Hure!
Aufhören!
Nein, bitte!
Nein, du Mistkerl! Nein!
Nein! Bitte nicht!
-Nein! -Ruhig.
Zier dich nicht so.
Halt! Warte, nein!
-Bitte. Nein! -Entspann dich.
-Bitte nicht. Nein! -Komm her, Hurensohn!
Ich habe bezahlt.
Lass los! Ich bin zahlender Kunde!
Geh rein. Johanna, ich lasse sie bei dir.
Ok. Nein.
Die zwei Hohlköpfe sollen draußen warten. Ich will keine Unruhestifter.
-Komm rein. -Aber ich brauche nichts.
Warum bin ich hier?
Das steht nicht zur Diskussion.
Soriano entscheidet. Er kümmert sich um dich.
Setz dich. Wir machen eine subkutane Infusion.
Das dauert, also bleib ganz entspannt.
Was tut sie hier?
Sie wurde der Krankenstation zugewiesen.
Geb ich dir die Infusion?
-Bitte, Olga. -Nein.
Ich will sehen, wie ihr eine neue Nadel öffnet.
Entspann dich.
Ich öffne die Nadel gern vor dir.
Schau. Hier ist sie.
Sie ist noch versiegelt.
Ich liebe dieses kleine Geräusch.
Na also.
Tada. Danke, Süße.
Los geht's.
Mein Vater vergewaltigt meine Schwester
und sie bekommt eine wunderschöne Tochter.
Du glaubst wirklich nicht, wie schön.
Also haben wir sie alle verwöhnt.
Dann vergewaltigt der Scheißkerl mich.
Ich bekomme einen Sohn.
Was macht meine Oma?
Sie gibt ihn einer Frau in unserer Stadt.
Sie nimmt ihn mir weg und gibt ihn ihr.
Was mache ich also?
Ich nehme ein Messer, gehe in ihren Garten
und töte alle Hasen.
Einen nach dem anderen…
-Ich töte über 100 Hasen. -Eine Menge.
Warum erzähle ich das?
Es ist wichtig. Sagen wir, du kommst…
Komm, Piquito.
-Was? -Räumen wir auf.
Ich erzähle ihr von meinem größten Trauma.
Weshalb ich hier bin.
Ich erzähle den Rest. Säubere den Wagen.
Aber… ok, ist gut.
Was ist los?
Da drüben herrscht Chaos. Ich brauche Hilfe.
Was ist mit dir, Schlampe?
-Hure. -Gib ihr keine Genugtuung.
Die blöde Schlampe geht mir immer auf die Nerven.
Noch ein Video, ok?
-Nein, Lechu. -Mach dich hübsch.
Bitte, ich kann nicht.
Ich bin müde. Meine Beine sind schwach.
-Cleo! Sie haben ihn. -Nicht mehr.
-Was? -Sie haben deinen Sohn gefunden.
-Was? -Ich sprach mit Luna. Du hattest recht.
Seine Oma hat versucht, mit ihm nach Paraguay zu gehen.
-Sie bringen ihn zurück. -Das Bordell ist geschlossen.
Was?
Vorerst ist geschlossen. Hört ihr?
Tut, was ich sage!
-Raus hier! -Na los.
Los! Raus, sofort!
Raus hier! Na los, geht!
Zurda erträgt es nicht mehr. Ich kann sie nicht aufhalten.
Sie fing Ärger mit der Spanierin an.
Sie schloss das OnlyFans-Geschäft.
Wir wollten uns doch gedulden?
Sie will zeigen, dass sie das Geschäft nie hergibt.
Wir hatten einen Deal.
Du machst doch keinen Rückzieher?
Wie geht es dir?
Gut, keine Ahnung.
Du solltest dich ausruhen.
Ich glaub nicht, dass ich das jetzt kann.
Wer war der Kerl?
Keine Ahnung.
Zurda hat es arrangiert.
Was? Ich muss vor Gericht. Anwälte sind teuer.
Ich will nicht ewig hierbleiben.
Alan, komm zum Hof. Ich brauche dich hier.
Spiel keine Spielchen hier.
Ich komme.
Wir sehen uns dann.
Was ist, Zurda? Hast du den Mädchen freigegeben?
Ich hab es satt! Verschwinde wieder nach Spanien!
Hau ab!
Gern doch, aber hol erst meinen Pass aus deinem Arsch.
Na los, auf sie!
Sehr mutig,
aber das Einhorn wird dich noch aufspießen.
Weg mit dem Messer, Verräterin!
Beschissene Verräterin!
Das ist für María, du Schlampe!
Blöde Schlampe! Verdammte Scheiße!
-Fotze! -Schlag sie!
Sie verdient es!
Dumme Schlampe!
Ich sorgte für Gerechtigkeit!
Aufhören! Das reicht!
Elba?
-Was ist? -Komm her. Sie glüht.
Ich weiß nicht, aber sie ist total verschwitzt.
-Mal sehen. -Fühl sie.
-Ja. Sie glüht. Gehen wir. -Sie hat Fieber.
-Gibst du mir ein Thermometer? -Geh zu Soriano.
-Sie sollte zu ihm. -Danke.
Oh, Schätzchen.
Ich bringe dir etwas Wasser. Warte kurz.
Als wir Kinder auf dem Land waren, schickte uns meine Oma zur Schule.
Doch anstatt zur Schule zu gehen,
rannte ich davon.
Ich ging zu den Schafen und schlief bei ihnen ein.
Was willst du? Shampoo? 500 Pesos.
Also rannte ich weg
und ging zu den Schafen.
Ich schlief den ganzen Tag mit den Schafen.
-Weißt du, wie Schafe sind? -Sie stinken?
Was meinst du damit?
Stinken sie nicht?
Oh nein, hör mal…
Nein, du kannst dich an sie schmiegen. Sie sind warm und flauschig.
Komm her.
Hey, Sol.
-Hey. -Was gibt's?
Noch viel zu wischen?
Bis zum Ende des Gangs.
Ich will dir später was erzählen.
Etwas Gutes oder Schlechtes?
Neutral.
Frag weniger.
Deine Neugier bringt dich noch ins Grab.
-Gehen wir. -Warum drohst du mir?
Ich warne dich nur.
Oh, ok.
Ich habe da gerade geputzt.
Die Leute wollen immer alles wissen.
-Man muss ihnen alles sagen. -Erzähl weiter von den Schafen.
Was hat sie?
Ihr Hals ist geschwollen. Sie hat hohes Fieber.
Sie muss zum Kinderarzt. Wir bringen sie hin.
Nein, wohin bringen?
Was, allein? In diesem Zustand? Sie sind Arzt. Geben Sie ihr was.
Ich bin ein Arzt für Erwachsene.
Ich habe hier nicht die Ausrüstung, um Tests an einem Kind durchzuführen.
Und jetzt?
Bleib bitte ganz ruhig.
-Oh, Andrés. -Danke. Cecilia.
-Herr Gouverneur. -Hallo.
Was tut er hier?
-Entspann dich. -Bitte vertrauen Sie mir.
Meine Frau kann sich um sie kümmern.
Sie bringt sie zum Kinderarzt, bis sie gesund ist.
Glauben Sie mir. Darf ich?
Darf ich schauen?
Schauen Sie sich nur ihr Gesicht an.
Hallo, Herzchen.
Sie hat hohes Fieber.
-Ja. -Bitte.
Lassen Sie sie mich mitnehmen. Vertrauen Sie mir.
Es ist das Beste.
Hör zu, Süße.
Du gehst mit Herrn Andrés zum Arzt, ja?
Aber du kommst zurück. Ich warte auf dich, Schätzchen.
-Sie bringen sie mir zurück, ja? -Natürlich. Eins, zwei, drei.
Ich kümmere mich um sie, bis es ihr besser geht.
-Ich bin hier. -Klar doch.
Komm, Süße. Mach's gut. Geh nur.
Sie wird wieder.
Danke, Andrés.
Na also.
-Ciao, mein Schatz. -Ganz ruhig. Alles wird gut.
Weißt du?
Bitte. Unterschreib hier, Liebes.
Was ist das?
Soriano!
Cachetes Wunde ist nicht schlimm. Ihre Wange wurde aufgeschlitzt.
Aufgeschlitzte Wange.
Was laberst du da, China?
Was ist mit dir?
Was meinst du?
Meine Güte.
Sieht aus wie eine Blase.
Was sieht so aus?
Dein Gesicht, Spanierin. Du hast da was im Gesicht, wie ein…
Was zum Teufel?
Hast du was Komisches gegessen?
Dieses Miststück.
Wo ist der Hof?
Der Hof? Dort.
-Auf der Karte. Wo ist er? -Oh.
Wie rum gehört die Karte?
-Sag es ihr. -Sag du es.
-Hier vielleicht? -Ja, vielleicht.
Gut. Markiere es.
Die Tribüne als Orientierung.
-Die ist hier. -Hier.
Wo ist Moranzóns Büro? Suche es.
Gut.
-Das ist ein Tisch. -Vogelperspektive.
Du wirst hier putzen.
-Ich putze hier. Damit. -Womit du willst. Was ist das?
"Wartung…"
Na los, machen wir weiter.
Ich fange hier an,
gehe hier entlang, dann hier und komme hier raus.
-Sobald du… -Warum bewegt nur sie sich?
-Du passt auf. -Du hältst Wache.
Du sagst uns, ob Moranzón da ist.
-Zeichne ein Symbol. -An der Tür?
-Ja, da. -Nein, da.
-Da. -Schließ nicht die Tür.
Ich kann nicht rein, wenn du da bist. Was suchst du?
-Klar… -Ich suche Unterlagen.
-Das habe ich schon gesagt. -Ok, schon klar.
-Abgemacht? -Los geht's.
-Ich bin aufgeregt. Los. -Ja. Legen wir los.
Schlagen wir ein.
-Wie geht's? -Gut.
-Hast du, worum ich dich gebeten hab? -Ja.
Hier ist es.
Perfekt.
-Sind das alle Überwachungsvideos? -Ja. Alles, was du angefordert hast.
Einige Dateien fehlen.
Im Grunde der Tag des Geschehens.
Wenn sie nicht da sind, dann weil…
…sie nicht angefordert oder nicht gefunden worden sind.
Oder sie wurden übergeben.
Kannst du nachsehen?
-Sie wurden den Parteien übergeben. -Wem?
Dem Anwalt Zárate.
Nein, das ist nicht richtig.
Zárate hat den Fall abgegeben. Ich bin ihre Anwältin.
Ok, ich nehme das mit.
Muss ich unterschreiben?
-Nein. -Nein?
Alles klar. Danke.
Mal sehen.
In letzter Zeit bist du schwer erreichbar,
seit du im Resozialisierungszentrum arbeitest.
Danke fürs Kommen.
Wie könnte ich nicht?
Wie geht es dir?
Gut.
-Merke ich. Siehst gut aus. -Du auch.
-Kann ich sehen, was du tust? -Ja, klar.
-Darf ich rumschnüffeln? -Ja.
Ist eine Menge.
Sie sagten, du leistest tolle Arbeit.
Ich bin zufrieden und helfe ihnen.
Nach der Freilassung neu anzufangen, ist schwer.
Warum wolltest du zu diesem Typen?
Ich verteidige jemanden aus La Quebrada.
Er war früher ihr Anwalt.
Ich brauche etwas, aber er antwortet mir nicht.
Ich weiß nicht, ob es Probleme gibt, ob er mich meidet
oder ob er einfach nur ein Arsch ist.
Ist etwas passiert?
Nein.
Etwas ergibt keinen Sinn.
-Ja. -Gehen wir.
Weißt du, was? Warte hier auf mich.
Ich sage, wenn ich dich brauche. Er soll nicht nervös werden.
Ok?
Klar. Ich warte hier.
Herein.
-Was für eine Überraschung, Lunati. -Wie geht's?
-Wie kann ich helfen? -Ich brauche keine Hilfe.
Ich verteidige Marina Delorsi.
Sie haben ihren Fall dieses Jahr abgegeben.
Klar. Das weiß ich noch.
Ein nettes Mädchen. Sehr schade das mit ihrem Freund.
Ich suche nach fehlenden Beweisstücken.
Ja. Und?
Das ist lange her, so viele Fälle.
Es fehlen Überwachungsaufnahmen. Laut Unterlagen hat sie die Verteidigung.
Das heißt, Sie haben sie zuletzt gesehen.
Ich möchte Sie mal was fragen.
Haben Sie jemals als Pflichtverteidigerin gearbeitet?
Haben Sie eine Ahnung von der ganzen Bürokratie?
Eine Lawine von gleichen Fällen.
-Keine Ahnung. -Halten Sie mich nicht für blöd.
Nein, Frau Anwältin, bitte.
Ich will der Richterin nichts sagen.
Und ich würde nicht herkommen und danach fragen,
wenn dieses Material nicht wertvolle Beweise enthalten könnte.
Alle relevanten Informationen sollten unter uns bleiben.
-So muss ich Sie nicht vorladen. -Klar.
Und auch nicht aussagen lassen.
Ist das alles?
Idiotin.
-Machen Sie keinen Ärger. -Nein.
Jemandes Freiheit steht auf dem Spiel.
Auch mein Job. Wissen Sie, mit wem Sie sich anlegen?
-Mit wem? -Keine Ahnung?
-Nein. -Wollen Sie nicht wissen.
-Mit wem? -Wollen Sie nicht wissen.
Würdest du lieber vor Gericht aussagen, Fettsack?
-Hör zu, Nutte. -Lass mich.
-Ein Schläger? -Leg dich mit mir an, Arschloch.
Was ist los mit dir?
-Was machst du? -Hau ab, Schlampe!
Was hast du da, Arschloch?
Alles ok?
Bist du verletzt?
Er hat einen USB-Stick mit den Beweisen.
-Alles ok? -Ja, mir geht's gut.
Sie ist betäubt.
Weck sie auf. Sie muss unterschreiben.
Geht nicht anders.
Doch.
Sie verschwinden lassen.
Schau mal, Gla.
-Mit einem Fuß oben. -Wie ein Straßenjongleur.
Sie kommen. Fuß runter.
Abfall.
Was sagst du?
Ich meinte den Abfall.
Ja. Mach schön weiter.
Gehen wir.
-Komm schon. -Jetzt?
-Jetzt sofort, komm. -Ja.
Hier ist mehr.
Ich habe hier vielleicht was.
-Gladys! -Still! Was?
-Alles sauber. -Dann sag nichts.
Sag, wenn jemand kommt!
Vielleicht ist hier was.
-Schau, was ich habe. -Sieh dir den Ordner an.
Unglaublich! Gib mir das andere.
-Schau, das Mädchen. -Die Kleine.
"Brisa…"
-Die Kolumbianerin. -Was machst du?
Ich langweile mich.
-Ich sagte, du sollst raus. -Gut.
Was macht ihr hier?
-Wir haben… -Wir machen nichts Falsches.
Ruhe. Das müsst ihr nicht mir erklären. Daniel.
Kommen, Daniel.
Verdammte Scheiße.
Nimm das.
Bitte nimm das.
Sie betreiben hier Babyhandel.
Draußen ist eine Ermittlung im Gange.
Weißt du noch, Patricia? Die tote Schwangere.
Danach Noelia.
Sind jemals ihre Familien gekommen, um ihre Babys abzuholen?
Alan!
Alan!
Alan, gibt es ein Problem?
Geh rein!
-Lass mich los. -Vorwärts.
Ok, Frau Doktor. Jetzt kümmere ich mich um dich.
Siehst du, wie schön du mich gemacht hast?
Jetzt gebe ich dir deine Vitamine.
Nicht wahr, hübsches Blondchen?
Mein Schatz.
Welches der beiden Augen willst du opfern?
-Welches? -Es war nicht meine Idee.
-Nicht? -Nein.
Bist du so dumm, dass sie dich dazu zwingen?
Wer hat dich gezwungen?
Sag schon, wer?
Wer?
Wer?
Genau so. Jetzt schrei, du Fotze!
Schrei jetzt!
Untertitel von: Matthias Gross
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