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Willkommen. Sicher kann hier niemand den nächsten Auftritt erwarten, oder?
Meine Damen und Herren, ich bitte um einen Applaus für die Mädchen,
die uns jetzt auf der Bühne einen Mondscheintanz präsentieren.
Tian.
Nai Nai, schlaf nicht ein.
Bravo!
Zum Geburtstag viel Glück.
Zum Geburtstag viel Glück.
Zum Geburtstag, lieber Tian,
zum Geburtstag viel Glück.
Alles Gute, mein Sohn.
Wow!
Die Geste zählt, nehme ich an.
Ja.
Wie wäre es mit einem Foto?
- Mach ein Foto. - Ja.
Cheese!
- Wünsch dir was. - Tian!
Der Schlechteste.
Er ist der Klassenschlechteste in diesem Vierteljahr.
- Wusstest du das? - Hey!
Übertreib's nicht. Eile mit Weile.
Mom.
Okay.
Das E-Sport-Camp kannst du in den Ferien vergessen.
Tian, warte.
Kann ein Mensch unweiser als ein Vogel sein?
Das ist nicht von mir. Das hat Konfuzius gesagt.
Vielen Dank.
Das bringt Glück. Alles Gute zum Geburtstag, Tian.
Danke, Liya.
Hallo, mein Junge.
Für dich.
Langsam.
Das ist ein Symbol für Wiedergeburt.
Wie diese Zikade fühlst du dich vielleicht verloren,
aber hab Geduld.
Du wirst auferstehen und davonfliegen.
Sie ist für dich.
Danke, Nai Nai.
Alles Gute zum Geburtstag.
Warum ruinierst du immer alles?
In diesem Fall ruiniert er sein Leben. Und du ermutigst ihn.
Ich sehe jetzt nach meinem Sohn.
Hey, mein Schatz.
Komm her.
Mom ... Es ist hoffnungslos.
Ich verstehe in der Schule gar nichts.
Dad hat recht.
- Ich bin ein Loser. - Hey!
Ich verbiete dir, so was über dich zu sagen.
Du bist nicht hoffnungslos. Du hast viele Talente.
Und Daddy hält dich nicht für einen Loser.
Okay?
Weißt du was? Ich habe da vielleicht eine Idee.
Das wird schon wieder.
Luo.
Hallo, Luo.
Ich freue mich auch, dich zu sehen.
Miau, Miau, Miau.
- Weißt du noch, wo dein Zimmer ist? - Ja.
- Da drüben. - Ja, geh schon.
Du bist unmöglich. Du sollst nicht damit spielen.
Tian.
Hi.
Kannst du für mich Holz aus dem Wald holen?
Bitte? Oder du arbeitest mit mir und deiner Schwester im Gemüsegarten.
Dann hole ich lieber Holz, Nai Nai.
Okay. Das habe ich mir gedacht.
- Danke. - Bitte.
Ich kann dich zurückbringen.
Zu deiner Mami.
Komm mit. Komm da raus, na los.
Komm her.
Ja.
Komm schon, Baby.
- Hallo, Herr Li. - Hallo, Tian.
Ich glaube, das reicht.
- Ja. - Gut.
Okay.
Hier, nimm das mit.
Liya? Warte, warte, warte!
Setz dich hin.
Liya ...
Du machst mir Sorgen.
Warum? Ich habe nichts gesagt.
Genau. Du hast dich verbrannt.
Aber du schreist nicht, du gibst keinen Ton von dir, nicht mal ...
Du weinst nicht und du lachst nicht. Das macht mir Sorgen.
Du bist meine kleine Jadeperle, okay?
Sei vorsichtig, ja?
Junge. Oh, mein armer Junge!
Was ist passiert?
Tian ...
Tian ...
Nicht mal ein kleiner Zweig.
Und hast du deine Spielekonsole verloren?
Meine Spiele ...
Ich wusste immer, dass die Berge magisch sind.
Aber sie können einen manchmal ganz schön mitnehmen.
Oh, das ist nichts.
Es tut nicht mal weh.
Ich bin nur in der Nähe einer Höhle ausgerutscht.
Eine Höhle?
Wie sieht diese Höhle aus?
Ach ja, die Höhle. Also, diese Höhle sieht so aus.
Eine Mundhöhle?
Dann hast du dich ein bisschen zu weit vorgewagt.
Geh dich waschen,
damit du wieder hübsch aussiehst.
Geh.
Er hat seine Spielekonsole verloren!
Hey.
Brauchst du noch mehr Holz?
Ja, ich wollte dich gerade darum bitten.
Schau mal.
Es sieht so aus, als wäre sie in einem Tresor eingeschlossen.
Ja, so ist es.
Bring diesmal bitte mehr Holz mit.
Es freut mich, dass du sie magst, kleiner Panda.
Sorry. Habe ich dich erschreckt?
Du hast die Karotte vergessen!
Ist deine Mami heute nicht da?
Darf ich näher kommen?
Du bist wunderschön.
Ich glaube, Karotten schmecken dir. Hier.
Und jetzt willst du meine Karotte?
Du hast doch schon eine Karotte, du Dummerchen.
Alles gut. Ich werde dir nicht wehtun.
Okay? Ich werde dir nicht wehtun.
Deine Mutter kommt zurück.
Bis morgen!
Guten Morgen! Ich gehe Holz sammeln.
Hallo, kleiner Panda.
Okay, wie beruhige ich deine Mutter?
Ich könnte dich ja nachmachen.
Die ist für dich.
Bis morgen!
Hallo, kleiner Panda.
Ich habe dir Karotten mitgebracht.
Magst du sie lieber als Bambus?
Wir könnten Freunde werden. Ich heiße Tian.
Wie kann ich dich nennen?
Dein Kopf sieht aus wie ein Mond.
Ich glaube, ich nenne dich Moon.
Mit deinem runden, hellen Kopf
und deinen Augen, die wie Sterne leuchten.
Okay? Gefällt dir der Name?
Schön, dich kennenzulernen, Moon.
Mein neuer Freund.
Ich habe keine Freunde in der Schule, weißt du?
Ich habe überhaupt keine Freunde. Sie mögen mich einfach nicht.
Die Kinder in der Schule ...
Sie sind voll gemein zu mir.
Sie wollen nicht mit mir spielen.
Sie gehen mir aus dem Weg. Ich weiß nicht, warum.
Aber ich glaube, dass du mir genügst.
Du bist wie 100 Freunde. Du bist besser als 100 Freunde.
Du sagst nicht wirklich deine Meinung. Jeder muss seine Meinung sagen.
Bei meinem Dad hinterlasse ich zum Beispiel immer einen schlechten Eindruck.
Er hat immer eine schlechte Meinung von mir.
Willst du mir einen Kuss geben?
Alles klar, bis bald, Moon.
Du musst zurück zu deiner Mami. Und ich muss zum Abendessen.
Bis morgen, Moon.
Tschüss.
Tschüss!
Welches Tier ist das?
Es ist die Gottesanbeterin.
Kannst du mir die Panda-Pose zeigen?
- Panda? - Ja.
Eine Panda-Pose? Ich glaube, es gibt keine.
Warum fragst du nach Pandas?
Weil er zu viel Fernsehen guckt. "Kung Fu Panda".
Ja, "Kung Fu Panda".
Nai Nai?
Erzählst du mir was über den Wald?
- Bitte. - Du hast mich nach Pandas gefragt.
- Ja. - Okay.
In alten Zeiten
hatten Pandas ganz weißes Fell.
Doch eines Tages starb die jüngste Tochter der Panda-Familie.
Und ihre drei Schwestern waren sehr traurig.
Und ...
Sie beschlossen,
die Pfoten in ihre Asche zu legen,
als Zeichen der Trauer.
Und ...
Sie rieben sich die Augen
und ...
die Nasen,
um die Tränen wegzuwischen.
Sie umarmten sich und hielten sich die Ohren zu,
um das Schluchzen nicht zu hören.
Seither blieben die schwarzen Spuren von der Asche
auf ihrem Fell und gingen nicht mehr weg.
Und hier ist mein kleiner Panda.
Hallo, Moon!
Ich habe wieder Karotten dabei, und dazu noch eine Überraschung.
Ich habe ein Geschenk für dich.
Ja, gut so.
Ja.
Was machst du da? Hey, schubs mich nicht. Komm schon, Mann!
Oh mein Gott, sieh dich nur an!
Das ist ein gutes Spiel, oder?
Hör auf damit, okay. Bitte.
Nein, nein, nein.
Ich versuche auch mal, an meinen Füßen zu kauen.
Das ist doch widerlich. Wie kannst du daran kauen?
Zwei, drei.
Oh, du hast ihn gefangen!
Gut gemacht, Moon. Du hast jeden Tag ein gutes Leben.
Du frisst, du schläfst, du spielst.
Ja!
Das heißt: "Ich bin glücklich."
Vier. Fünf. Sechs.
Okay, das reicht.
Jetzt brauchen wir etwas mehr Wasser.
Und fertig ist ...
das leckere Panda-Dessert.
- Prost. - Prost.
Ich liebe es!
Lecker, oder? Wollt ihr noch mehr?
Sicher? War's das?
Okay, okay.
Hier.
Hier. Komm her.
Okay?
Braver Junge.
Ich verstehe nicht,
wie ein Urlaub bei meiner Mutter eine Lösung sein soll.
Mom wird ihn auch nicht zum Lernen bringen, das sage ich dir.
Er kann von ihr lernen.
Glaub, was du willst, aber wenn es nicht funktioniert,
nehmen wir meine Methode.
Und da wundert es dich, dass dein Sohn an Bildschirmen klebt?
Das ist nicht dasselbe. Ich arbeite.
- Hey! - Hallo!
Ja, natürlich.
- Meine liebe Tochter. - Mom.
- Mom. - Ich hab dich vermisst.
- Nai Nai! - Hey.
- Hallo, Emma. - Hallo, Nai Nai. Wie geht es dir?
Wow! Wo ist Tian?
- Was hast du mit ihm gemacht? - Das ist die Magie der Berge.
Wie geht's, Großer?
Mir geht's gut, Dad.
- Gut. - Gehen wir ins Haus.
- Das ist für dich. - Für mich? Danke.
- Hallo, mein Schatz. - Hallo, Dad.
Die Kinder sind wunderbar.
Ihr macht euch zu viele Sorgen.
- Das sind alle meine Hausaufgaben. - Zeig her.
Gut.
Sag mal, hast du ihm geholfen?
- Nein. - Sicher?
Natürlich. Er hat sie ganz allein gemacht.
Du hast das alles gemacht?
Gut gemacht. Gut gemacht.
Dein Lieblingsessen.
Hm, das sieht toll aus. Danke, Mom.
Essen wir?
- Ich habe Hunger. - Es sieht lecker aus.
Aufgepasst.
Wir haben eine Überraschung für dich.
Weil du deine Hausaufgaben so brav gemacht hast,
darfst du an der letzten Woche des E-Sport-Camps teilnehmen.
Ja.
Moment mal.
Ihr gebt mir meine Enkelkinder
und nehmt sie mir wieder ab, wann ihr wollt.
Das gehört sich nicht. Es ist respektlos.
Die Kinder sollten bis zum Ferienende bei mir bleiben.
Sorry, Mom. Wir wollten nicht respektlos sein.
- Es tut mir wirklich leid. - Mir auch.
Okay?
Ist es okay, wenn ihr bei mir bleibt?
Natürlich, Nai Nai.
Also dann. Worauf warten wir?
- Dad, gibst du mir bitte die Eier? - Ja, sicher.
Gut so, ja!
- Ich tue mein Bestes. - Machen wir ein Foto.
- Cheese! - Eins, zwei, drei.
Ja, ich hab's. Schaut mal alle her.
- Und noch eins. - Ja.
Eins, zwei, drei.
- Ja! - Frohes Mondfest!
- Und ... Ja! - Da fliegen sie.
- Ja, bitte ... - Ein magischer Moment.
Wow.
Danke, Nai Nai.
Wünscht euch was.
Oh mein Gott.
Du bist ganz schön durchtrieben.
Du bist so ein großer Junge. Willst du heute spielen?
Willst du eine Umarmung?
Was machst du da? Komm schon.
Oh mein Gott.
Wo willst du denn hin?
Wo willst du hin, kleiner Panda?
Was hast du gerochen? Was ist da?
Liya?
Du verpetzt mich doch nicht, oder?
Ich weiß, dass es ernst ist, und ich weiß, dass es verboten ist.
Es tut mir leid. Ich hätte es nicht machen sollen.
Aber ich habe ihn nicht gestört. Er ist mein bester Freund.
Sein Name ist Moon.
Was soll diese ganze Panda-Geschichte?
Verstehst du es nicht? Er spielt uns was vor.
Bravo! Gut gemacht!
- Es ist wahr! Ich habe sie gesehen! - Liya!
- Ist schon okay. - Nein, ist es nicht.
Er hat die Wahrheit gesagt.
Ich habe meine Hausaufgaben nicht selbst gemacht.
Was ist das dann?
Ich habe einen Roboter gekauft, der meine Hausaufgaben macht.
Zeig ihn mir.
- Was machst du? - Ich habe auf dich gehört und gestanden.
Ich kann nichts dafür, wenn sie mir nicht glauben.
Jetzt habe ich ein Recht auf mein Geheimnis.
Liya, sag ihnen bitte nichts.
Fu!
Warte, Fu. Beruhige dich bitte.
Hast du das gesehen? Er ist ein Lügner.
Du lässt nicht mit dir reden. Wir müssen immer zustimmen.
Er hat uns verarscht.
- Es sind Kinder. - Ja, ja, ja.
- Komm schon, Fu. - Mir reicht's. Ab jetzt entscheide ich.
Kinder sind nicht für die Probleme ihrer Eltern verantwortlich.
Niemals.
Aber ... werden sie sich scheiden lassen?
- Geh und komm nicht zurück! - Vielleicht.
Vielleicht auch nicht.
Aber was auch passiert,
ihren wertvollsten Schatz behalten sie.
- Einen Schatz? - Ja.
Du und du. Ihr beide.
Ich treibe Tian ab jetzt zur Arbeit an.
- Ihr könnt ihnen nicht helfen. - Ich entscheide!
Konzentriert euch also auf euer Glück.
Warte bitte.
- Es ist schwer. - Sei nicht albern.
Wir fahren zurück nach Chengdu.
Hey. Weißt du ...
Deine Eltern hatten so eine schöne Liebesgeschichte.
Weißt du, wie sie sich kennengelernt haben?
Deine Mutter war Kunstdozentin an einer Universität in Frankreich.
Dein Vater ist aus Versehen in ihre Klasse statt in den Französischkurs gegangen.
Und in dem Moment, in dem sich ihre Blicke trafen,
haben sie sich ineinander verliebt.
Aber heißt das, dass Liebe vergeht?
Nein.
Ich glaube, sie sind nur verwirrt.
Sie haben nach Antworten gesucht,
ohne zu verstehen, was die Frage ist.
- Du wirst deinen Weg finden. - Ja.
Nicht wahr?
Moon, hör zu. Ich muss gehen.
Es ist meine Schuld.
Aber ich verspreche dir, dass ich zurückkomme.
Darf ich dich umarmen?
Du musst mir glauben.
Schon okay. Ich weiß, dass du nicht verstehst, was los ist.
Du willst spielen, oder?
Nur noch eines.
Eine Sache, um die ich bitte.
Vergiss mich nicht, mein Freund.
Mein einziger Freund.
Auf Wiedersehen, Moon.
Auf Wiedersehen.
- Zehn. - Zehn.
Ich habe meinen Kurs für morgen vorbereitet.
Dein Bruder kommt in einer Stunde von deinem Vater zurück.
Sollen wir was essen gehen? Nur wir beide?
Nein, danke.
- Warum nicht? Das wäre doch nett. - Ich habe Hausaufgaben.
- Willst du auf deinen Bruder warten? - Ja.
Okay.
Wie war's mit dem Tutor?
Halte durch. Du schaffst das.
Es ist der einzige Weg zurück zu Nai Nai.
Ja, aber hör auf damit.
Tian.
Da ist ein Brief für dich gekommen.
- Was ist drin? - Woher soll ich das wissen? Mach ihn auf.
"Lieber Freund. Ich bin's, Moon.
Ich hoffe, dir geht es gut. Hier siehst du, was es Neues bei mir gibt.
Ich denke an dich und hoffe, du denkst auch an mich.
Strebe nach Gleichgewicht im Leben."
Die Nahrung wird knapp. Wie lange kannst du dort noch leben?
Ich muss mich beeilen.
Das ist die Papaya.
Das stimmt, Tian. Gut gemacht!
- Du machst Fortschritte. - Danke.
Gern. Das war's für heute.
- Aber wir sehen uns morgen. - Okay. Bis dann.
- Danke, Herr Zhao. Bis morgen. - Bis dann.
- Hallo. Das ist für Tian. - Danke.
- Spielst du mit mir Schach? - Nein, ich habe zu tun.
Zu viel zu tun!
Willst du das nicht filmen?
Anscheinend bist du mit der Kamera viel besser geworden.
Wovon redest du?
Ich weiß nicht mal, wie man dieses Ding hält!
Sie ist so süß.
Zum Geburtstag viel Glück,
zum Geburtstag viel Glück.
Zum Geburtstag, lieber Tian,
zum Geburtstag viel Glück.
Glückwunsch, mein Sohn.
Ich habe gute Neuigkeiten. Er ist der Klassenbeste.
Wow. Ich bin so stolz auf dich, Schatz.
Danke, Mom. Danke, Dad.
- Ich möchte euch um was bitten. - Was immer du willst.
Aber zuerst müssen wir euch was sagen.
Fu, wir haben gesagt, wir warten noch.
- Es ist sein Geburtstag. - Es ist sinnlos, zu warten.
- Sie haben das Recht, es zu erfahren. - Was ist los?
Na gut.
Hört zu, Kinder.
Zuerst sollt ihr wissen, dass Dad und ich euch von ganzem Herzen lieben.
Ihr lasst euch scheiden?
Ihr werdet in Frankreich bei eurer Mutter leben.
- Was? - Ich habe ein gutes Internat gefunden.
Liya kann sich dort weiterentwickeln.
Tian, dank deiner guten Noten haben sie dich ebenfalls angenommen.
Liebling ...
Ich komme euch oft besuchen. Dad natürlich auch.
Mindestens einmal pro Monat und dann ...
- Wir wollen zu Nai Nai. - Schatz ...
Wir reden hier über etwas Wichtiges.
Ich verstehe, dass du wütend bist. Du darfst dich äußern ...
Wir wollen zu Nai Nai!
Entschuldigt.
Darf ich etwas sagen?
Bitte?
Moon!
Moon!
Moon, bist du da? Ich bin's, Tian!
Ich habe mein Versprechen gehalten. Moon?
Hey, du kleines Tier.
Glaubst du, dass er sich an mich erinnert?
Mein Panda, Moon.
Ich habe ihn so lange nicht gesehen.
Er hat mir so gefehlt.
Was habe ich mir nur gedacht?
Ich bin so dumm.
Du bist jetzt schon lange weg, Moon.
Sie haben dich sicher schon geholt.
Moon.
Moon.
Ich habe dich so vermisst.
Erinnerst du dich an mich?
Tian, kannst du mir bei meinen Matheaufgaben helfen?
Tian!
Was hast du nur vor?
Deine Zähne sind riesig.
Damit könntest du Metall zerkleinern.
Du hast auf mich gewartet, stimmt's?
Du hast wirklich auf mich gewartet.
Ich bin jetzt hier und gehe nicht weg, bis sie dich holen. Okay?
Tian?
Tian?
Tian?
Tian? Tian!
Hab keine Angst! Nein, nein, nein.
Geh nicht. Bleib hier. Ich komme zurück.
Tian, das ist verboten!
Warum bist du hier? Komm mit nach Hause.
Hau ab, Liya!
Ich habe Angst! Komm zurück!
Ich brauche dich nicht. Lass uns in Ruhe!
Du brauchst mich nicht? Das ist ja ganz was Neues.
Führ dich nicht auf wie meine ältere Schwester!
Du zwingst mich dazu.
Was du machst, hat keinen Sinn.
Moon! Moon!
Hi.
Also, was ist hier los?
Wolltet ihr einen Spaziergang machen, ohne Nai Nai einzuladen?
Es ist alles in Ordnung.
- Warte! - Ich wollte dich nicht stören.
Ich wollte ihn holen, aber er will nicht zurückkommen.
Mach dir keine Sorgen um mich. Ich bin nicht aus Glas.
Tian!
Tian! Kannst du mich hören?
Wo ist er?
- Tian? - Tian! Kannst du mich hören?
Moon! Warte auf mich!
Nicht so schnell. Warte auf mich.
Ich kann nichts sehen.
Tian?
Tian! Kannst du mich hören?
Tian?
Wo bist du?
Moon, lauf bitte langsamer!
Moon?
Liya! Liya!
Nai Nai! Hilf mir!
Liya?
- Nai Nai, ich habe Angst! - Halt dich fest!
Liya, ich habe dich!
Schau nicht hin. Es ist alles okay.
Alles okay.
Nai Nai!
- Das war beängstigend knapp. - Schon gut.
Es ist alles okay.
Alles gut.
Lass mich in Ruhe. Ich bin dir völlig egal.
Dir ist egal, welche Folgen dein Handeln hat.
Du machst, was du willst.
Du nimmst allen Raum in dieser Familie ein.
Aber du bist der Liebling. Du bist perfekt, innerlich und äußerlich.
- Alle lieben dich. - Aber ich hasse es, wie ich bin.
Ja, ich bin vernünftig, fleißig und ernsthaft.
Aber mein Herz klopft so schwer in meiner Brust.
Oh, meine kleine Liya.
Ich freue mich.
Du freust dich?
Ja. Du hast geweint.
Moon!
Jetzt spricht er auch noch Panda.
Hallo, mein Freund.
Ich bin so froh, dass du mir gefolgt bist.
Du bist ein braver Junge.
Ja, ja, ja.
Du warst so brav. Das hast du dir verdient.
- Ja, diese hier. - Sehr gern.
Weiß jemand, wo wir sind?
Ich erkenne diese Felsen nicht.
Ich weiß nicht mal, wie wir hierhergekommen sind.
Aber ich glaube, wir sind auf der anderen Seite des Bergs.
Was ist mit dir, kleiner Wald-Elf?
Ich habe keine Ahnung. Aber ich folge Moon.
Willst du mich verarschen? Wir haben uns in den Bergen verirrt.
Und du willst, dass wir einem Panda folgen?
- Kommt, folgt uns. - Nein.
Menschen folgen keinen Pandas.
Wir folgen Karten, GPS, Pfeilen, sogar Kieselsteinen.
- Aber doch nicht Pandas! - Okay, okay.
Ich glaube, er hat recht.
Nai Nai, haben wir uns wirklich verirrt?
Das ist eine Frage der Perspektive.
Ich glaube, wir haben genug für die Suppe heute Abend.
- Die Suppe? Heute Abend? - Ja.
Ja, köstlich, köstlich.
Okay, gehen wir.
Halt mal.
Willst du uns verraten, was du da machst?
Ich berechne die Zeit, die wir noch haben,
bevor die Sonne untergeht.
- Macht er Witze? - Nein, macht er nicht.
Schau mal, was ich gefunden habe.
Das wird ein gutes Bett für uns.
Blöde Viecher.
Okay, wir machen das Bett. Komm schon!
Komm schon, friss nicht das Bett. Friss deinen Bambus.
Friss den Bambus, nicht das Bett.
Ich lebe allein in den Bergen, also denke ich immer voraus.
Sie ist fertig.
- Hier. - Danke.
Kann ich auch Suppe haben, Nai Nai?
Danke, Nai Nai.
Gibt es nichts zu befürchten?
Es gibt nichts zu befürchten.
Es ist so cool, sich gemeinsam zu verirren.
Schmeckt sie nicht gut?
- Doch. - Ja.
Ich habe eine ganze Seite geschafft.
Die weiße Seite.
Was für ein wunderbares Abenteuer wir gemeinsam erleben.
Findest du nicht?
Ja.
Okay, ich helfe dir, damit du gut schläfst.
Okay, mach die Augen zu.
Und entspann dich.
Konzentriere dich auf deine Atmung.
Frische Luft.
Atme ein ...
Gleite langsam
in die Unendlichkeit
und darüber hinaus.
Nicht so schnell. Komm schon, warte auf mich!
Warum so eilig?
Was machst du da?
Na los, komm runter, okay?
Nai Nai und Liya stören uns doch nicht, sie folgen uns nur.
Nai Nai, gib mir den Rucksack.
- Bist du sicher? - Ja, bin ich.
Ja, okay.
Danke.
- Leute ... - Hey.
Moon ist zu müde, er will nicht mehr laufen.
Gut, wir campen heute Nacht hier.
In Ordnung? Na komm.
Sammeln wir Blätter für das Bett.
Liya?
Kannst du mir deine Tanzschritte beibringen?
Meine Tanzschritte?
Ja, deine Tanzschritte. Sie gefallen mir.
Du willst tanzen?
Liya, du brauchst einen Fächer.
- Bist du sicher? - Ja.
Du bist bestimmt eine gute Lehrerin.
Okay.
Also dann. Erste Position.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht.
Halte deine Hand so.
Fünf, sechs, sieben, acht. Noch mal. Eins, zwei, drei, vier.
Drehung.
Nein, nein, nein.
Die Hand oben auf den Kopf.
Nein, so. Etwas aufrechter.
Okay, und jetzt dreh dich.
Willkommen zum Meeting.
Unser heutiges Thema ist der Immobilienmarkt.
Sehen wir uns die Präsentation an.
Sehen wir uns die Präsentation an. Wie wir wissen, ist die Lage schwierig.
Nicht wahr? Und ...
Und wir brauchen einen Plan.
Also, jetzt ...
Entschuldigung.
- Ich bin in einem Meeting. - Fu.
- Sie sind verschwunden! - Wer ist verschwunden?
Die Kinder und deine Mutter!
Wovon redest du? Dass sie nicht rangehen, heißt gar nichts.
Nein, ich bin hier, und es ist niemand da.
Aber was machst du da?
Ich wusste nicht, was ich tun sollte! Ich erreiche sie seit drei Tagen nicht.
Niemand hat mir geantwortet, weder deine Mutter noch Tian.
Und du auch nicht.
Keine Ahnung, ich dachte, vielleicht ist das Netz zusammengebrochen.
- Ja. - Oder ein Sturm hat den Mast gekappt.
- Oder es gab keinen Strom für die Akkus. - Ja.
Ich weiß es nicht. Ich habe nach einer Erklärung gesucht.
Ich habe versucht, irgendwas zu finden:
Einen Brief, eine Notiz, ein Zeichen.
Ich weiß nicht.
Ich warte seit heute Morgen, aber es ist niemand hier.
Alle ihre Handys sind hier, auch das von Tian.
Sie kommen sicher irgendwann zurück. Bleib einfach da. Keine Panik.
Es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid.
Ja, zwei Kinder und ihre Großmutter.
Seit drei Tagen.
Ich weiß. Natürlich bin ich sicher.
Bevor ich herkam,
hat meine Frau drei Tage lang versucht, unseren Sohn zu erreichen.
Ja.
Doch, das ist ein guter Grund. Mein Sohn geht immer an sein Telefon.
KEINE SORGE
Sie wollen nicht eingreifen. Es sei zu früh.
Sie gelten noch nicht lang genug als vermisst.
- Das ist die Schrift meiner Mutter. - Was meint sie damit?
- Keine Ahnung. - Sie ist deine Mutter.
Du musst doch eine Ahnung haben.
Nichts ist so besorgniserregend wie "Keine Sorge".
Emma, ich habe keine Ahnung.
Genau das ist das Problem. Verstehst du das nicht?
Andere sind dir egal.
Ihre Probleme, Wünsche und Bedürfnisse.
Du weißt nicht, wer dich am meisten liebt.
Die Leben von deinen Kindern, deiner Mutter und mir gehen an dir vorbei.
- Emma ... - Wo sind meine Kinder?
Ich habe Hunger. Mir ist kalt. Ich bin müde.
Aber trotzdem ...
Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll.
Trotz allem ...
Weißt du, was das für ein Gefühl ist?
Was für eins?
Es ist Freude.
Große Freude.
Manchmal muss man nicht alles wissen.
Komm.
- Gut? - Sehr gut.
Emma, das habe ich in Moms Zimmer auf dem Boden gefunden.
"Nai Nai, ich habe meine Zikade dabei. Keine Sorge, mir kann nichts passieren."
Wo willst du hin? "Meine Zikade?" Was soll dieser Unsinn?
Ich weiß es nicht, aber es heißt, dass wir Tians Sachen durchsuchen müssen.
Er ist allein weggegangen. Die anderen müssen ihm gefolgt sein.
Die Zikade.
Hat sie nicht was mit Unsterblichkeit zu tun?
Ja, kann sein.
Genau das macht mir Sorgen.
Pass auf!
Nein!
Moon!
Moon!
Er ist zu klein! Er wird getötet werden!
Moon gibt uns eine Chance, zu fliehen.
Und wir werden sie nutzen.
- Okay. - Gut. Lauft zu dem Felsen.
Los, lauft!
Ruf einen seiner Freunde an. Sie müssen sein Passwort kennen.
Er hat aber keine Freunde.
Freunde ...
Warte mal.
Was ist?
Ein Stern?
Licht?
Wovon redest du?
Moon! Wir versuchen es mit Moon.
Wie hast du das gemacht?
Moon? Das ist ...
- Sein Panda. - Panda.
Tian!
Ich bin nicht der Sohn, den mein Vater wollte.
Das kann nicht sein.
Er ist bei ihm.
Er ist zu ihm gegangen.
Hoffentlich ist ihnen nichts passiert.
Wir werden ihn finden.
Zusammen, okay?
Gehen wir.
Moon!
Moon!
Und, friedlicher Krieger, geht es dir gut?
Oh Gott. Oh nein!
Er ist verletzt! Er ist verletzt!
Es gibt ein Dorf auf der anderen Seite der Berge.
Wir holen Hilfe. Bleib bei deinem Freund. Er braucht dich.
- Na los. - Warte mal.
Für Moon.
Ich bewundere dich, Liya.
Nai Nai, wenn du das wusstest, warum?
Manchmal verirrt man sich, findet aber doch seinen Weg. Komm!
Komm schon, halte durch.
Halte durch.
Halte durch, Moon.
Bleib bei mir. Wir werden dich retten.
Folge mir. Vertrau mir.
Du schaffst das.
Für mich.
Oh, nein. Nein, nein, nein!
- Lass uns das machen. Er schafft es. - Warten Sie. Nein!
- Er ist mein Freund. - Tian!
Komm, mein Junge.
Breitet das Tuch aus.
Er könnte auch dehydriert sein.
Nein.
Liya!
Mom?
- Mom! - Tian!
- Oh, Liya. - Tian.
- Nai Nai, ist alles okay? - Ja, alles okay.
Bringt das Tuch her.
Gut so.
Nai Nai, er wird Moon nie wiedersehen!
Wir müssen Moon danken.
Er hat uns alle wieder zusammengebracht.
- Die ganze Familie. - Ja.
Ich bewundere dich auch.
Ich hab dich lieb, Dad.
- Los. - Vorsicht, Stufe.
- Okay, vorsichtig. - Jungs, kommt rein.
- Alles ist bereit. - Hebt ihn hoch.
Legt ihn hin.
Seine Lebenszeichen sind schwach.
PANDA-KRANKENHAUS
Da ist Moon.
Ja, die Wunde heilt gut.
Sobald er das GPS-Halsband hat, können wir den Transport organisieren.
Ja, das machen wir.
Seht ihr? Es geht ihm gut.
Der Vater des kleinen Jungen ist hier.
Sie müssen verstehen, dass Ihr Sohn einen Fehler gemacht hat.
Pandas in ihrem natürlichen Lebensraum zu stören, schadet ihnen sehr.
Wir geben uns sehr viel Mühe, um Pandas zu schützen,
und können nicht dulden, dass unsere Arbeit behindert wird.
Ich weiß.
Und ich möchte mich persönlich dafür entschuldigen.
Kommt schon, Kinder, nehmt es ernst.
Und zurück ...
Okay, macht weiter.
Hallo?
Ja.
Hey, das Panda-Forschungszentrum hat angerufen.
Sie wollen Tian treffen.
- Wirklich? - Ja.
Hallo, meine lieben Freunde.
Danke, dass ihr zu diesem besonderen Treffen gekommen seid.
Wir alle widmen unser Leben dem Schutz der Pandas.
Und wir alle wissen,
dass Pandas zu den kostbarsten Tieren der Welt gehören.
Tian, ich denke, du weißt das besser als jeder andere.
Und Tians Forschungen zu Pandas sind bemerkenswert.
Deshalb möchte ich dich fragen,
ob du "Pambassador" werden willst.
Du hast richtig gehört. Du weißt, was das bedeutet, oder?
Als Panda-Botschafter hast du die Aufgabe,
Kindern zu vermitteln, dass Pandas wichtig sind,
und dass wir sie schützen müssen.
Wenn du den Posten annimmst, ist deine erste Aufgabe,
uns zu begleiten, wenn wir Moon zurück in seinen Lebensraum bringen.
Was sagst du dazu?
Es wäre mir eine große Ehre.
Dann ist das für dich.
Sir!
Schauen Sie hierher.
Vielen Dank.
Noch eins, bitte.
Was hat sie dazu gebracht, ihre Meinung so plötzlich zu ändern?
Das verstehe ich nicht.
Ich wollte Tian etwas geben,
das ihm sonst immer gefehlt hätte.
- Und was? - Etwas, das ihm jetzt nie fehlen wird.
Als wir wieder im Haus waren,
wollte ich alles verstehen, das ich nicht verstanden hatte.
Als dann alle weg waren,
bin ich in Tians Zimmer gegangen.
Ich habe alles gelesen,
was er über Pandas geschrieben und recherchiert hat.
Alles.
Ich habe viele Stunden lang gelesen.
Ich hatte das Gefühl, meinen Sohn zum ersten Mal richtig kennenzulernen.
Ich habe verstanden, wie sehr ich mich in ihm getäuscht habe.
Er weiß alles über Pandas,
bis hin zu den kleinsten Details über ihr Ökosystem,
die geografische Lage ihres Lebensraums,
ihre Geschichte, Legenden,
Schwächen und Kommunikationsformen, einfach alles.
Er hat es alles gelernt, studiert und analysiert.
Und diese Leistung
hat er aus Liebe zu den Pandas erbracht,
nicht aus Verpflichtung.
Und er wusste seit Wochen,
dass Moon an einen anderen Ort gebracht werden würde,
weil es in dem Gebiet, in dem er lebte, bald keine Nahrung mehr geben würde.
Deshalb wollte er die wenigen Tage, die Moon noch blieben, mit ihm verbringen.
Er wusste, dass Moon ihn verlassen musste,
aber er wollte für ihn da sein, was auch passiert.
Er wollte ihre gemeinsame Zeit genießen.
Hi.
Wie geht es meiner kleinen Liya?
Du kehrst also als ganz neues Mädchen zurück.
In Wirklichkeit war ich die Einzige, die verloren war.
Aber jetzt bist du nicht mehr verloren, oder?
Also gut. Ich werde dich vermissen.
Ich dich auch.
Ich habe seine Forschungsarbeit mit in das Zentrum genommen.
Um für ihn einzutreten, habe ich ihnen die Recherchen gezeigt,
an denen er monatelang gearbeitet hatte.
Ich habe ihnen von seiner Leidenschaft und dem Eifer erzählt, der ihn antreibt.
Ich war nicht sehr erfolgreich als Vater.
Aber ich wollte meinem Sohn zumindest diese Chance geben.
Es ist Zeit, Tian. Mach es.
Hey, nimm eine letzte Karotte, mein Freund.
Hier.
Es ist schon okay.
Schau, wie schön es hier ist.
Siehst du, Moon?
Das da ist dein neues Zuhause.
Hier wirst du glücklich sein.
Hier gibt es mehr Bambus, als du je wollen oder brauchen wirst.
Auf Wiedersehen, Moon.
Ich werde dich sehr vermissen, Moon.
Sei glücklich.
Komm her, mein Junge.
Ja! Gut gemacht!
Mein Bein!
Untertitel: Dominika Berger und Nadja Wiederhold
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