All language subtitles for Mio, mein Mio[de]

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Das Ganze fing an einem Dienstag an, nach

der Schule.

Ich wartete auf meinen besten Freund Benka.

Ich hatte keine Ahnung, dass dieser Dienstag der

tollste Tag meines Lebens werden würde.

Ich hab schon auf dich gewartet.

Los, wir müssen schnell machen.

Ich muss aber noch zu Frau Lunden.

Na dann komm.

Und vorher muss ich noch nach Hause.

Kannst du doch, ich warte.

Das wird heute spitze, der Wind ist stark.

Ja, glaub ich auch.

Benka wollte seinen neuen Drachen ausprobieren.

Den hat er nämlich selbst gebastelt.

Naja, ein bisschen hat ihm sein Vater geholfen.

Aber ich muss schnell noch was für Tante

Edler besorgen.

Eine Schachtel Cracker, aber keine gesalzenen.

Auf Wiedersehen, Frau Guth.

Auf Wiedersehen, Frau Lunden.

Hallo, Frau Lunden.

Hallo, ihr zwei.

Hier.

Das kriegst du zurück, Bosse.

Vielen Dank, Frau Lunden.

Schon gut, Bosse.

Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Also, ich lebe bei Tante Edler und Onkel

Sixten.

Sie haben mich aus dem Waisenhaus geholt.

Meine Mutter ist nämlich bei meiner Geburt gestorben.

Und keiner hat sich die Mühe gemacht, meinen

Vater zu suchen.

Ich komm gleich wieder, Benka.

Ist gut.

Mach die Tür leise zu.

Und zieh die Stiefel aus.

Ich will dich dauernd sauber machen, weil du

so viel Dreck reinträgst.

Tante Edler wollte eigentlich ein kleines Mädchen haben.

Damals gab's aber keins im Waisenhaus.

Darum mussten sie mich nehmen.

Hast du die Cracker mitgebracht?

Ja, Tante Edler.

Dann ist gut.

Lass den Kühlschrank nicht offen stehen.

Nein, Tante Edler.

Und wasch das Glas gleich wieder ab.

Aber richtig.

Hast du gehört?

Russe!

Russe!

Warum antwortest du nicht?

Ich hab das Glas doch schon abgewaschen.

Benka wartet unten auf mich, Tante Edler.

Darf ich runtergehen?

Bitte.

Das sind gesalzene Cracker.

Ich hab dir ausdrücklich gesagt, du sollst ungesalzene

bringen.

Aber du hörst ja nie zu, wenn ich

was sage.

Hörst einfach nicht zu.

Da kann man sich den Mund fusselig reden.

Dabei weißt du genau, dass Onkel Sixten wegen

seines Herzens überhaupt nichts Gesalzenes essen darf.

Das ist nun der Dank dafür, dass wir

dich für unser eigenes Kind behandeln.

Komm, Bosse.

Halt fest.

Lauf.

Langsam, langsam.

Komm mit, Benka.

Lauf, Junge.

Jetzt bin ich dran.

Hier.

Langsam, langsam.

Haha.

So ist es gut.

Noch ein bisschen nachlassen.

So.

Manchmal wünsche ich mir, dass Benkas Vater auch

meiner wäre.

Nein, nicht zu locker lassen.

Oh, klasse.

Ich muss viel an meinen Vater denken.

Wer er ist.

Wo er ist.

Und warum ich nicht bei ihm sein kann.

Sondern bei Tante Edler und Onkel Sixten sein

muss.

So, jetzt holen wir ihn runter.

Schon halb sieben.

Und ich sollte um sechs zu Hause sein.

Allerspätestens.

Hier rüber.

Dann los doch.

Mann, oh Mann.

Geh zu mir.

Schlaf nicht.

Mann, bist du lahm?

Ich bin selber lahm.

Macht, dass ihr hier wegkommt.

Scherzt euch hier weg.

Hierher.

Ja, schieß rüber.

Zu mir.

Nein, zu mir.

Ich mache ein Tor.

Na los, schieß doch.

Oh, verdammt.

Endlich.

Was machst du denn hier?

Was willst du hier?

Psst.

Mach, dass du wegkommst.

Los, verschwind.

Warte mal.

Guck mal, was wir hier haben.

Rotkäppchen.

Lass mich los.

Ferdermann.

War mal rot.

Hier rüber.

Nein, zu mir.

Hier rüber.

Was ist los?

Gib sie mir.

Hier, gib mir meine Mütze wieder.

Nein, hierher.

Ach, lass sie in Ruhe.

Weißt du auch, dass es 20 vor 7

ist?

Wie oft soll ich dir noch sagen, dass

du dir die Füße abtreten sollst, bevor du

reinkommst?

Ich kann den Flur nicht immer zu sauber

machen.

Und häng deine schmutzige Jacke nicht über Onkel

Sixtens Mantel.

Warum kommst du so spät?

Entschuldige bitte.

Was ist denn mit deiner Mütze los?

Ich kann aber nichts dafür.

Komm mit ins Bad.

Guck dir das mal an.

Die Mütze ist hinüber.

Warte nur, bis Onkel Sixten nach Hause kommt.

Und jetzt geh in dein Zimmer.

Ja, Tante Edler.

Und lass dich heute Abend ja nicht wieder

blicken.

Du hast ihn in dein Haus aufgenommen und

ihm eine ordentliche Erziehung gegeben.

Aber nun wird es höchste Zeit, dass du

mal ein ernstes Wort mit ihm redest, Sixten.

Hm?

Sixten!

Wir haben nur Ärger mit dem Jungen.

Wir hätten ihn nie zu uns nehmen sollen.

Jetzt haben wir ihn auf dem Hals.

Der Junge taugt nicht, Sixten.

Er ist erblich belastet.

Sein Vater ist ein nichtsnutziger Lumpen.

Und der Junge wird genauso werden.

Ein Pennbruder, wie sein Vater.

Mein Vater ist kein Pennbruder.

Nein, das ist er nicht.

Das ist er nicht.

Das ist er nicht.

Ich such so lange, bis ich ihn finde.

Und ich find ihn bestimmt.

Dann sieht sie endlich, wie gut er ist.

Ja, das wird sie.

Ich find ihn bestimmt.

Sie wird schon sehen.

Hallo, Bosse.

Hallo, Frau Lundin.

Warte doch mal, Bosse.

Ich habe dich erwartet.

Möchtest du einen Apfel?

Ja, bitte.

Dann komm rein.

Danke.

Frau Lundin war immer so nett zu mir.

Sie schenkte mir oft Süßigkeiten.

Und Obst und all sowas.

Ich habe später viel an sie gedacht.

Denn eigentlich hat das Ganze in ihrem Laden

angefangen.

Würdest du bitte die Karte für mich einstecken?

Natürlich, klar.

Aber steck sie bitte nur in den Briefkasten

am Ende der Straße.

Okay.

Leb wohl, Bo Wilhelm Olsson.

An den König vom Land der Ferne.

Der Sohn, den ihr so viele Jahre vermisst

habt, er ist jetzt auf dem Weg zu

euch.

Er reist bei Tag und er reist bei

Nacht.

Und er bürgt ein Zeichen in der Hand.

Das ist ein Apfel aus Gold.

Der König vom Land der Ferne.

Ich wünschte, ich wäre dort.

So ist es schon viel besser.

Wer bist du denn?

Ich bin der Geist aus dem Land der

Ferne.

Aus dem Land der Ferne?

Kommst du von da her?

So ist es.

Gehst du wieder dahin zurück?

So ist es.

Bitte, lieber Geist.

Bitte nimm mich mit, lieber Geist.

Ich tue auch alles, was du willst.

Es tut mir leid, mein Junge.

Aber das kann ich nicht.

Doch, das kannst du wohl.

Ich weiß genau, dass du es kannst.

Bitte.

Bitte mich um etwas anderes.

Doch das steht nicht in meiner Macht.

Ein goldener Apfel?

Sag mir bitte, mein Junge, wie ist dein

Name?

Bosse.

Bo Wilhelm Olson.

Bo Wilhelm Olson.

Und du bürgst ein Zeichen in der Hand.

Einen Apfel aus Gold.

Du bist der Junge, den zu holen ich

gekommen bin.

Du bist der Junge, den der König aus

dem Land der Ferne so viele Jahre gesucht

hat.

Und nun klammere dich an meinen Bart.

Halt dich gut fest!

Und das ist der falsche Weg.

Ich sehe die Erde.

Es ist ein Ort der Träume.

Ich sehe die Erde.

Ich sehe die Erde.

Ich singe die Lieder.

Ich bin weit weg.

Mein Herz schlägt.

Mein Herz schlägt.

Wo sind

wir jetzt?

Wir haben das Land der Ferne erreicht.

Das ist die Insel der grünen Wiesen.

Und der Mann dort unten, das ist...

Nein, bitte nicht!

Sag mir nichts!

Ich weiß es schon.

Das ist mein Vater.

Ja, das ist dein Vater.

Der König vom Land der Ferne.

Ich wusste es.

Ich wusste, dass ich dich finden würde.

Mio, mein Mio.

Mio?

Mein Name ist doch Bosse.

Mio, mein Sohn.

Ich habe neun Jahre nach dir gesucht.

Du hast mir sehr gefehlt, mein Sohn.

Wie oft habe ich nachts wach gelegen und

mit dir gesprochen.

Mio, mein Mio.

Ich muss ja schließlich wissen, wie du heißt,

nicht wahr?

Ich wusste es doch, dass Bosse überhaupt nicht

gestimmt hat.

Da sieht man es mal wieder.

Es ist alles falsch gewesen.

Auch das mit Tante Edler und Onkel Sixten.

Ja, doch jetzt ist alles wieder so, wie

es richtig ist.

Und von nun an wirst du mit mir

in meinem Schloss auf der Insel der grünen

Wiesen leben.

Im Land der Ferne.

Mein Vater hielt mich an der Hand.

Und es war echt gut, meine Hand in

seiner zu fühlen.

Wenn ich vielleicht auch schon ein bisschen zu

groß dafür bin.

Aber nur ein bisschen.

Tante Edler und Onkel Sixten hatten mich nie

in der Hand genommen.

Ich wünschte, sie könnten jetzt sehen, was für

einen wundervollen Vater ich habe.

Es ist wunderschön hier.

Ich bin so froh, dass ich bei dir

bin.

Ich hab dich lieb, Vater.

Ich dich auch, Mio.

Mein Mio.

Vater?

Ist es nicht schön?

Oh ja.

Dieses Pferd gehört dir.

Es heißt Miramis.

Das Pferd gehört mir?

Ja, mein Sohn.

Möchtest du es vielleicht reiten?

Komm her.

Beug dein Knie ein bisschen.

Ich bin noch nie geritten, Vater.

Meinst du, dass ich es überhaupt kann?

Ja, du kannst alles, mein Sohn.

Wenn du nur genug Mut im Herzen hast

und niemals aufgibst.

Also los.

Lauf, Miramis.

Danke, Vater.

Danke.

Ich wünschte, Benka wäre auch hier.

Benka?

Ja, das ist mein bester Freund.

Willkommen auf der Insel der grünen Wiesen.

Benka!

Ich heiße aber Jumjum.

Jumjum?

Hi, ich bin doch der Bosse.

Bosse?

Ach ja.

Mein Name ist Mio.

Ich weiß.

Der König hat im Land verkünden lassen, dass

Prinz Mio heimgekommen ist.

Jumjums Vater pflegt meinen Rosengarten.

Er ist der königliche Gärtner.

Du kannst wirklich froh sein, Mio.

Miramis ist das beste Pferd im ganzen Reich.

Willst du auch mal auf ihm reiten, Jumjum?

Das fragst du noch?

Jumjum!

Du bist das schönste und klügste Pferd auf

der ganzen Welt.

Es ist wunderschön, du hast recht.

Nicht wahr?

Sein Name ist Miramis.

Ich bin Mio.

Ich weiß.

Und ich bin Jiri.

Dies sind meine beiden Brüder und meine beiden

Schwestern.

Hi!

Ist es denn schon so weit?

Nein, noch nicht.

Warum fragst du das?

Das wirst du bald hören.

Ist der aber tief.

Wie holt der denn das Wasser rauf?

Überhaupt nicht, das ist kein Wasserbrunnen.

Das ist ein Brunnen, der am Abend raunt.

Was macht der?

Warte bis zum Abend, dann erfährst du, was

wir meinen.

Willkommen, Prinz Mio!

Du weißt, wer ich bin?

Natürlich weiß ich das, jeder weiß doch, dass

du Prinz Mio bist.

So allmählich kapiere ich das.

Aber wer ihr alle seid, davon habe ich

keine Ahnung.

Wie ist zum Beispiel dein Name?

Nono.

Und das hier sind meine Schafe.

Was für eine seltsame Flöte.

Bitte zeig mir, wie man darauf spielt.

Mache ich.

Hier, die haben meinen beiden Brüdern gehört.

Aber ich glaube, sie werden nie mehr darauf

spielen.

Setz die Flöte einfach nur an die Lippen

und lausche, wie der Wind in den Blättern

der Bäume singt.

So lernten wir von Nono diese geheimnisvolle Melodie.

Er erzählte uns, dass sie sie von seinem

Vater gelernt hatte.

Und der hatte sie von seinem Vater gelernt.

Seit tausenden von Jahren, sagte Nono, spielen die

Schäfer auf der Insel der grünen Wiesen diese

Melodie.

Hier, das ist für dich.

Danke.

Hier.

Danke.

Da, danke.

Das Brot schmeckt aber ganz besonders gut.

Wir nennen es Brot, das den Hunger stillt.

Nimm das mit, du wirst es brauchen.

Danke.

Jetzt ist es soweit.

Was meint sie damit?

Das wirst du gleich sehen, pass auf.

Du weißt zu wenig, Prinz Mio.

Schaut in den Brunnen, aber ihr müsst mucksmäuschenstill

sein.

Es war einmal ein grausamer Ritter, der hauste

in einer finsteren Burg hoch über dem Totensee.

Er hatte ein Herz aus Stein und war

so grausam, dass er seine Mannen aussandte, um

viele Kinder, die in friedlichen Landen lebten, rauben

zu lassen.

Auch alle seine Mannen hatten Herzen aus Stein,

und jahrtausendelang lebten die Menschen in Furcht und

Schrecken vor dem grausamen Ritter.

Die Kinder, die sich weigerten, dem grausamen Ritter

zu dienen,

Verwandelte er in Vögel.

Ruhelos und klagend umkreisten sie die finstere Burg.

So lange, bis einmal nur noch ein Haufen

Steine von ihr übrig bleiben würde.

Aber eines Tages kam ein Königssohn, der ritt

auf einem herrlichen weißen Pferd im Mondschein durch

den Wald der Geheimnisse.

Er hatte nur seinen besten Freund als Gefolge.

Vater, wo ist der Wald der Geheimnisse?

Warum fragst du das mir?

Ich will heute Abend dort hinreiten.

Jetzt schon.

Bitte Vater, ich möchte es.

Jetzt schon.

Jetzt schon.

Ist es dir lieber, ich tue es nicht?

Machst du dir Sorgen, wenn ich im Mondschein

durch den Wald der Geheimnisse reite?

Nein.

Warum sollte ich?

Ich habe keine Angst um dich.

Ein Wald der Friedlichen im Mondschein schläft, tut

dir kein Leid an.

Aber vielleicht möchtest du doch lieber, dass ich

bei dir bleiben soll.

Nein, Mir, der Wald der Geheimnisse wartet auf

dich.

Durchstreife ihn, solange Miramist dich tragen kann.

Aber etwas musst du wissen, mein Sohn.

Es gibt ein Gebiet, das heißt, das Land

außerhalb.

Und es liegt dicht hinter dem Wald der

Geheimnisse.

Und wer lebt da, Vater?

Kato, der grausame Retter.

Ich habe dich so lieb, Mir, mein Mir.

Und mein Herz tut sehr weh bei dem

Gedanken an Kato.

Wenn du an ihn denkst und dein Herz

tut weh, dann vergiss ihn doch einfach, Vater.

Du hast recht, das werde ich versuchen.

Und du bist nicht mehr traurig?

Bestimmt nicht.

Versprochen?

Ja, versprochen.

Und nun lauf, Mir.

Lauf, lauf!

Danke, Vater.

Ich komme bald zurück, Vater.

Versprochen?

Ja, versprochen.

Jum-Jum!

Weißt du, wo ich jetzt hinreite?

Ich habe beschlossen, heute im Mondschein durch den

Wald der Geheimnisse zu reiten.

Endlich!

Ja!

Kommst du mit, Jum-Jum?

Natürlich komme ich mit.

Habt doch schon alles vorbereitet.

Die Decken halten uns warm und dann haben

wir das fantastische Brot, das den Hunger stillt.

Her damit!

Brücke des Mondlichtes.

Sie gehört zum Königreich deines Vaters.

Das Land auf der anderen Seite der Brücke

auch.

Und das sind die Brückenwächter?

Ja.

Abends ziehen sie die Brücke hoch, damit niemand

auf die Insel der grünen Wiesen kommen kann.

So brauchen wir die Nacht über keine Angst

zu haben.

Wieso denn?

Wer ist da drüben auf der anderen Seite?

Kato.

Der grausame Ritter vom Lande außerhalb.

Kato.

Ich muss jetzt auf die andere Seite reiten.

Komm los!

Jum-Jum!

Halt!

Halt!

Als ob er geflogen ist.

Hab gar nicht gewusst, dass Miramis so springen

kann.

Du weißt so wenig, Mio.

Weißt du, wer da in der Hütte wohnt?

Keine Ahnung.

Gucken wir mal nach.

Komm, Miramis.

Warte hier, Miramis.

Mio und Jum-Jum, warum kommt ihr so

spät?

Rein mit euch.

Habt doch keine Angst.

Kommt rein.

Die Jahreszeiten sind vergangen, während ich auf euch

gewartet habe.

Auf einen Prinzen und seinen treuen Begleiter.

Warum bist du jetzt noch wach und webst?

Mitten in der Nacht?

Ich webe Gespinste, die voller Wunder sind.

Und das kann nur bei Nacht geschehen.

Die Märchenteppiche, der Stoff, aus dem die Träume

sind, das alles wird immer nur nachts gewebt.

Gib mir dein Kälb, Mio.

Es ist ein Riss darin.

Warum singt der Vogel so ganz anders?

Wie heißt er?

Trauervogel.

Der klagt um mein Kind.

Meine Tochter.

Sie ist geraubt worden.

Wer hat sie geraubt?

Wer war es?

Nein!

Sag es mir nicht.

Ich weiß es genau.

Bitte.

Erspar mir den furchtbaren Namen.

Ja.

Denn sonst wird der Mond sein Antlitz verhöhen.

Es ist Kato gewesen.

Kato.

Immer wenn ich diesen schrecklichen Namen höre, bekomme

ich Angst.

Ich weiß nicht, warum.

Und ich weiß nicht, was ich tun soll.

Aber als ich Trauervogel wieder singen hörte, seinen

klagenden Gesang, da wusste ich plötzlich, was ich

tun muss.

Jumjum.

Ich werde in das Land außerhalb gehen.

Ja, ich weiß.

Kannst du doch gar nicht.

Ich weiß es doch selbst erst seit eben.

Ich habe das aber schon lange gewusst, Prinz

Mio.

Jeder von uns weiß es.

Jeder von euch weiß es?

Ja.

Trauervogel weiß es.

Und Nono weiß es auch.

Seine Flöte erzählt davon.

Und Jiri ebenso wie seine Geschwister.

Der Brunnen hat es ihnen zugeraunt.

Es wissen einfach alle.

Und mein Vater?

Der König?

Der weiß es auch.

Aber er ist traurig.

Und er erwartet, dass ich dorthin gehe?

Ja.

Ich habe Angst, Jumjum.

Warum muss ich dahin?

Nur ein Königssohn kann das Land der Ferne

von Kato befreien.

Und das bist du, Prinz Mio.

Und wenn ich sie nun nicht überwinde?

Mein Vater lässt mich ins Land der ewigen

Nacht ziehen, obwohl er weiß, wie gefährlich das

für mich ist?

Dass es mein Tod bedeuten kann?

Ja.

Aber ich will nicht.

Ich will nicht mehr.

Jumjum.

Ich habe auf einmal so schreckliche Angst, dass

Kato mich töten könnte.

Ich will nicht.

Du musst.

Dem, der seine Furcht überwindet und dessen Absichten

edel sind, wird alles gelingen.

Jumjum.

Ich werde ins Land der ewigen Nacht ziehen.

Lebe wohl, Jumjum.

Ich begleite dich.

Das tust du nicht.

Ich will nicht, dass du dein Leben aufs

Spiel setzt.

Ich begleite dich.

So ist es doch vorherbestimmt.

Ein Prinz auf seinem weißen Pferd, begleitet von

seinem besten Freund.

Das wurde vor tausenden von Jahren vorausgesagt.

Du kannst es nicht ändern.

Du bist ein guter Freund, Jumjum.

Mio.

Dein Käfig.

Ich habe es mit einem Zauberstock gefüttert.

Es gehört dem, der mir meine Tochter wiederbringt.

Milimani.

Ich danke dir.

Bist du bereit?

Ja, das bin ich.

Und so brachen wir auf.

Wir ritten in das Land außerhalb, um den

bösen Ritter Kato unschädlich zu machen.

Und um Milimani, die Tochter der Weberin, zu

retten.

Und Nonos Brüder, Iris Schwester und all die

anderen Kinder, die Kato geraubt hatte.

Wir haben unser Ziel erreicht.

Das Land außerhalb.

Los, weiter.

Das ist Katos Burg.

Du brauchst ein Schwert, Mio.

Ja.

Hilf mir!

Was ist das?

Ich habe solchen Hunger.

Das ist vielleicht eine Falle.

Aber wenn es nun keine ist...

Hilfe!

Hilfe!

Da ist der Mensch in Not.

Wir müssen ihm helfen, Jumjum.

Hilf mir!

Du hilfst mir doch!

Warte hier, Miramis.

Hab bitte keine Angst.

Wir bleiben nicht lange.

Ich habe solchen Hunger.

Hier, danke.

Hilf mir!

Jumjum!

Hast du dir auch nichts getan?

Nein.

Danke, Mio.

Ich bin so hungrig.

Komm weiter.

Hilfe!

Tut mir nichts.

Tut mir nichts.

Wir tun dir nichts.

Wir haben dich rufen hören.

Wie hungrig du bist.

Komm, bringen wir dir ein Brot.

Nimm es nur.

Du brauchst dich nicht zu fürchten.

Hier.

Brot.

Brot, das den Hunger stillt.

Und warum seid ihr beide hergekommen?

Wir wollen den grausamen Ritter Kato unschädlich machen.

Geht wieder zurück dahin, wo ihr hergekommen seid,

bevor es zu spät ist.

Nein, das tun wir nicht.

Ich bin gekommen, um Kato zu vernichten und

das werde ich auch.

Deshalb brauchst du doch hier nicht so rumzuschreien.

Seine Speer werden dich sonst hören.

Vielleicht sind sie da draußen.

Oder auch hier drin.

Oder unter uns.

Überall sind seine Speer.

Du meinst damit Katos Speer.

Hüte deine Zunge.

Willst du dein Leben verlieren?

Was immer ihr auch tun wollt, traut keinem

Menschen.

Habt ihr verstanden?

Und betretet ja keines Menschen Haus.

Auch wenn ihr fest glaubt, ihr seid unter

Freunden.

Aber das stimmt nicht.

Sie werden euch verraten.

Und euch damit ihm ausliefern.

Ihr dürft keinem Menschen vertrauen.

Keinem Menschen.

Habt ihr verstanden?

Nicht einmal mir.

Woher willst du denn wissen, dass ich euch

nicht seine Speer nachschicke?

Na, mein Junge?

Wissen tue ich es natürlich nicht.

Aber ich glaube einfach nicht, dass du uns

verrätst.

Du hast recht, ich tue es nicht.

Es sind in diesem Land noch ein paar

Menschen übrig geblieben, die keine Verräter sind.

Und es gibt in diesem Land noch ein

paar Menschen, die die Waffen schmieden.

Das ist gut.

Wir suchen eine Waffe.

Mio braucht ein Schwert.

Davia hat doch einen Gaul.

Kommt von da drüben.

Was machst du denn hier?

Na dann komm mal mit.

Hoch.

Hoch.

Hoch.

Ihr habt doch gesagt, es gibt noch ein

paar Menschen, die Waffen schmieden.

Geht zum Schwertschmied und sagt ihm, sagt ihm,

dass ich, Eno, euch zu ihm schicke.

Sag uns bitte, wo finden wir den Schwertschmied?

Such die tiefste Höhle im schwärzesten Berg auf.

Doch zuerst müsst ihr durch den toten Wald.

Und jetzt geht.

Danke.

Danke.

Jumjum.

Mit Miram ist irgendwas passiert.

Los komm.

Komm.

Komm schnell Jumjum.

Miram ist...

Sei still, sonst kriegen sie uns auch noch.

Miram ist...

Miram ist...

Nein nicht Leo.

Dann führt ihn am Süden.

Komm du Sack.

Vorwärts.

Wir müssen so schnell wie möglich zum Schmied,

damit du ein Schwert kriegst.

Ja, aber zuerst müssen wir noch durch den

toten Wald.

Armer Miramis.

Und wie sollen wir nun ohne ihn zum

Schwertschmied kommen?

Eigentlich wollte ich umkehren.

Aber dann dachte ich daran, dass Kato vernichtet

werden muss.

Ich darf nicht aufgeben.

Ich muss für Miramis und all die Kinder,

die Kato geraubt hat, kämpfen.

So Mio.

Jetzt sind wir im toten Wald.

Ja.

Drinnen sind wir.

Hoffentlich kommen wir auch wieder raus.

Es ist so still, so unheimlich.

Augenblick mal.

Ich hab was gehört.

Ja, hab ich auch.

Es kam von da drüben.

Nein, ich glaube von da drüben.

Irgendwo müssen sie doch sein.

Wir kriegen sie schon.

Hier gibt's keine Verstecker.

Wenn die uns finden.

Kato Speer.

Sie haben uns nicht gesehen.

Wir müssen uns verstecken.

Aber wo?

Aber wo?

Wir müssen sie irgendwo stecken.

Jum Jum.

Jetzt stoppen sie uns.

Dahinten sind sie.

Hüa.

Hinterher.

Hüa.

Mio, guck mal.

Hier rein.

Der Baum

hat uns gerettet.

Warum wohl?

Vielleicht hasst der Baum Kato.

Der hat ganz bestimmt aus lauter Bosheit all

diese Bäume tot gemacht.

Ich glaube, das kann ein Baum nicht verzeihen,

wenn man seine Blätter verdorren lässt.

Guck mal, Mio.

Da drin muss die Hülle des Schwertschmiedes sein.

Guck bloß.

Der schwärzeste Berg.

Das ist er bestimmt.

Los, komm.

Jetzt haben wir den Berg gefunden, Jum Jum.

Aber wie kommen wir rein?

Dahinten sind sie.

Schnell, hinterher.

Jetzt haben wir sie gleich.

Los, los.

Umkehr.

Der Fisch.

Der Fisch.

Komm, hierher.

Jum Jum.

Sie waren doch eben noch hier.

Los, weiter.

Eben sind sie doch noch hier gewesen.

Diese Banditen.

Vielleicht ist hier irgendwo ein Eingang.

Zurück zur Burg.

Vier Mann sichern die Grenze.

So Mio, jetzt sind wir endlich im schwärzesten

Berg.

Hoffentlich finden wir auch wieder einen Weg raus.

In der tiefsten Höhle, die im schwärzesten Berg

ist, da lebt der Schwertschmied.

So hat es uns Eno gesagt.

Jum-Jum?

Jum-Jum?

Wo bist du, Jum-Jum?

Jum-Jum?

Jum-Jum?

Mio!

Mio!

Jum-Jum.

Alles in Ordnung?

Ja, und bei dir?

Bei mir auch.

Sollte ich Nonno wiedersehen, dann werde ich ihn

umarmen für unsere wunderbaren Flöten.

Ich auch.

Ich dachte schon, ich würde dich nie mehr

wiedersehen.

Du bist mein bester Freund, Mio.

Ich hatte solche Angst um dich.

Ich dachte, dir wäre was zugestoßen.

Gut, dass wir uns gefunden haben.

Welche Richtung gehen wir jetzt?

Ich weiß nicht, aber das macht doch nichts.

Hauptsache, wir haben uns gefunden.

Wer steht in meinem Berg Flöte?

Ein Prinz und sein Begleiter.

Ein Prinz aus dem Land der Ferne.

Prinz Mio ist es, der in deinem Berg

Flöte spielt.

Wie klar dein Blick ist.

Und wie licht deine Stirn.

Und wie wunderbar du in meinem Berg Flöte

gespielt hast.

Ich bin gekommen, dich um ein Schwert zu

bitten.

Eno hat mich geschickt.

Wozu brauchst du ein Schwert?

Ich will den grausamen Ritter Kato unschädlich machen.

Tod, Tod dem grausamen Ritter.

Tod für Kato.

Siehst du die Schwerter dort?

Dies hier sind die besten und schärfsten Schwerter

der ganzen Welt.

Jedes Schwert habe ich eigenhändig geschmiedet.

Für Kato.

Ich schmiede alle Schwerter für Kato.

Und warum wünschst du ihm dann den Tod?

Weil niemand ihn mehr hasst, als sein eigener

Schwert schmiedt, Prinz Mio.

Warum bist du an den Berg gekettet?

Warum machst du die Ketten nicht glühend und

zerschlägst sie dann auf dem Amboss?

Ich kann es nicht.

Weil Kato persönlich diese Ketten geschmiedet hat.

Kein Feuer ist heiß genug, sie zu schmelzen.

Kein Hammer schwer genug, sie zu zerschmettern.

Katos Ketten des Hasses zerbricht man nicht so

leicht.

Ketten des Hasses?

Ich schmiede alle Schwerter für Kato.

Ich schmiede die Schwerter, die die Guten töten.

Die Unschuldigen.

Kato braucht mich.

Er braucht meine Schwerter.

Deshalb hält er mich hier gefangen.

Tag und Nacht an den Berg gekettet.

Aber...

Ich habe einen großen Schatz und den kennt

Kato nicht.

Er weiß nicht, dass ich dies hier besitze.

Tausend Jahre lang habe ich an einem Schwert

geschmiedet, das den härtesten Stein schneidet.

Und in der letzten Nacht war es fertig.

Mein Schwert.

Meine Feuerflamme.

Dieses wurde nicht geschmiedet, um die Guten und

Unschuldigen zu töten.

Dieses wurde nur geschmiedet, um den grausamen Kato

zu vernichten.

Aber warum muss es den Stein durchschneiden können?

Weil Kato ein Herz aus Steinen hat.

Wirklich?

Ja.

Und eine eiserne Klaue.

Ja, er hat keine linke Hand mehr.

Stattdessen hat er eine eiserne Klaue und damit

reißt er seinem Gefangenen das Herz aus der

Brust.

Und er setzt es durch ein Herz aus

Steinen.

Gleich seinem eigenen.

Herz aus Steinen.

Bitte, gib mir das Schwert.

Prinz Mio.

Den kannst

du nicht mehr benutzen.

Hier könnt ihr raus.

Das ist ein Geheimausgang.

Ist der nicht zu eng?

Für mich vielleicht, aber nicht für euch.

Folgt getreulich dem Lauf des Baches.

Er führt euch zum Ufer des Toten Sees.

Dort liegt ein Floß, das bringt euch über

das Wasser zu Katos Burg.

Viel Glück euch beiden.

Viel Glück.

Bald, bald, bald kämpfst du deinen letzten Kampf,

Kato.

Sei auf der Hut, Prinz Mio.

Rüte dich vor der eisernen Klaue.

Sobald du kannst, schlage mit deinem Schwert zu.

Oder es ist zu spät.

Zu spät, Prinz Mio.

Wir müssen da raufklettern, Jummi Jummi.

Sonst kommen wir nicht in die Burg.

Komm, los.

Gib mir die Hand.

Die Fackel her, schnell.

Ich hab da was gehört.

Gleich haben wir's geschafft.

Leuchte nochmal darunter.

Die Wachen.

Ich seh nichts, ich hab aber was gehört.

Das waren bestimmt diese verdammten Vögel.

Halt die Fackel mal ein bisschen tiefer.

Noch tiefer.

Da ist kein Mensch, glaub's mir.

Nein, das glaub ich dir nicht.

Das nächste ist mies.

Danke, du armer Vogel.

Hol eine neue Fackel.

Vielleicht klettern sie auf der anderen Seite hoch.

Gucken wir mal nach.

Über die ganze Burg.

Die Feinde sind hier oben.

Diesmal dürfen sie uns nicht entwischen.

Rein, rein.

Komm hier rein, Jummi Jummi.

Jummi Jummi.

Kato.

Willkommen, Prinz Mio.

Stellt euch nicht so an.

Los, los.

Ihr könnt doch laufen, ja?

Ah.

Ah.

Los.

Ah.

Rein mit euch, ihr Strolche.

Ein gefährlicheres Schwert habe ich noch nie in

meiner Burg gesehen.

Damit kann man die Guten und Unschuldigen nicht

töten.

Was mache ich mit diesem Schwert?

Ich werde es in den toten See werfen.

Ein gefährlicheres Schwert habe ich noch niemals in

meiner Burg gesehen.

Und was soll ich mit meinen beiden Feinden

machen?

Mit meinen Feinden, die von weit her gekommen

sind, um mich zu töten?

Was soll ich mit ihnen machen?

Soll ich ihnen Vogelkleider geben, damit sie tausende

und abertausende von Jahren klagend um meine Burg

fliegen?

Soll ich ihnen das Herz aus der Brust

reißen, es durch ein Herz aus Stein ersetzen

und sie als meine Parschen verwenden?

Nun, ich kann sie auch in den Turm

sperren und verhungern lassen.

Ja, ich werde sie in den Turm sperren

lassen.

In meiner Burg verhungert man in einer Nacht.

Der Hunger ist so furchtbar, dass eine Nacht

völlig genügt.

Und wenn die Nacht vorüber ist, dann ist

von Prinz Mio und seinem treuen Gefolgsmann nur

noch ein kleines Häuflein bleicher Knochen übrig.

In den Turm!

Und verteilt siebenmal sieben Wachen auf dem Gang

zwischen dem Turm und meinem Rittersaal.

Und wenn die Nacht vorüber ist, werde ich

mir das kleine Häuflein bleicher Knochen im Turm

betrachten.

Leb wohl, Prinz Mio.

Leb wohl.

Mirâmes!

Mirâ mes!

Mirâmes!

Mirâ mes!

Mirâmes!

Los jetzt!

Hier könnt ihr ordentlich schreien, hört euch sowieso

keiner.

Wenn die Nacht vorüber ist, sind wir bloß

noch ein kleines Häuflein bleicher Knochen.

Ich will aber nicht sterben.

Ich will kein Häuflein bleicher Knochen werden.

Ich will wieder auf die Insel der grünen

Wiesen zu meinem Vater.

Aber vielleicht sehe ich ihn nie wieder und

Miram es auch nicht.

Ich bin müde und ich habe Hunger.

Noch nie im Leben bin ich so hungrig

gewesen.

Ich habe auch großen Hunger.

Wenn wir bloß noch ein bisschen von dem

Brot hätten, das den Hunger stillt.

Wo bist

du?

Hier.

Wo denn?

Hier, neben dir.

Ich kann dich nicht sehen, Mio.

Du hast mich richtig erschreckt.

Was war denn los?

Wo warst du denn?

Neben dir, durch das neue Futter ist mein

Cape ein Tarnmantel geworden.

Wenn ich das Cape linksrum anziehe, dann werde

ich unsichtbar.

Guck mal.

Wenn bloß die Turmtür offen wäre, dann könntest

du dich mit deinem Tarnmantel an den Wachen

vorbeischleichen und ins Land der Ferne fliehen.

Und was ist mit dir, Yumyum?

Ich bleibe hier.

Du hast doch bloß einen Tarnmantel.

Ja, den habe ich.

Und auch bloß einen Freund.

Wir bleiben zusammen, was auch geschehen sollte.

Mein Schwert, Yumyum!

Und jetzt kommt Katos letzter Kampf.

Aber wie kriegst du die Türen auf?

Und wie kommst du an den sieben mal

sieben Wachen vorbei, die bis zu Katos Rittersaal

aufgestellt sind?

Mein Schwert wird mir die Türen öffnen und

mein Cape wird mich vor den Wachen verbergen.

Und wenn ich zurückkomme, dann bin ich mit

meinen letzten Gedanken bei dir und meinem Vater.

Viel Glück, Yumyum.

Viel Glück.

Ein Knarren gehört.

War mehr ein Klirren.

Dreh dich um, Kato.

Jetzt kommt der letzte Kampf.

hast mich besiegt, Prinz Mio.

Schlag zu, sorge dafür, dass dein Auftrag erfüllt

wird.

Ich habe seit langer Zeit gewusst, dass dieser

Augenblick kommt.

Doch bedenke eins, Prinz Mio, auch wenn du

mich vernichtest, das Böse kannst du niemals vernichten.

Ein neuer Kater wird kommen und noch einer

immer wieder und was kannst du dagegen machen,

Prinz Mio?

Gar nichts.

Lass mich leben.

Nimm deinen kleinen treuen Freund und dein weißes

Pferd und kehre auf die Insel der grünen

Wiesen zurück, zu deinem Vater.

Er wartet auf dich.

Verlasse meine Burg, ehe es zu spät ist.

Oh nein, Kato.

Ich bin hier, dich endlich zu vernichten und

das werde ich tun.

Und wenn du mich tötest, wird ein neuer

Prinz kommen und noch einer und noch einer.

Dann musst du sterben.

Endlich werde ich von diesem schrecklichen Herz aus

Stein befreit.

Es hat so lange Schmerzen bereitet, so lange.

Der Fluch ist aufgehoben.

Alle waren sie wieder da.

Sie saßen am Ufer.

Jetzt sind sie keine klagenden Vögel mehr, die

ruhlos um die Burg fliegen.

Sie sind frei.

Milimani, die kleine Tochter der Weberin, Nonos Brüder,

Jiris kleine Schwester und all die anderen Kinder,

die Kato gehobt hatte.

Na, was habe ich gesagt?

Die Zeit für Katos letzten Kampf war gekommen.

Genau das habe ich gesagt und ich hatte

recht, nicht wahr Prinz Mio?

Schaut her, schaut her.

Das habe ich im toten Wald gefunden.

Es ist dort gewachsen.

Im toten Wald ist wieder etwas gewachsen.

Ich wusste, dass du Erfolg haben würdest.

Es ist wieder etwas gewachsen.

Es ist

wieder

etwas gewachsen.

Ich wusste, dass du Erfolg haben würdest.

Neon, mein Neon.

Nun bin ich schon so lange im Land

der Ferne.

Ich würde ja gern wissen, ob sich Tante

Edler und Onkel Sixten gewundert haben, dass ich

nicht mehr nach außen gekommen bin.

Aber vielleicht haben sie gar nicht gemerkt, dass

ich nicht mehr da bin.

Wäre ihnen glatt zuzutrauen.

Tante Edler denkt sicher, dass ich immer noch

im Park sitze.

Aber da findet sie mich nicht mehr.

Nie mehr.

Ich bin im Land der Ferne.

Bei meinem Vater.

Den ich ganz furchtbar lieb habe.

Und der mich auch furchtbar lieb hat.

Ja, so ist es.

O Willem Olsson ist im Land der Ferne.

Bei seinem Vater, dem König.

Und er ist sehr, sehr glücklich dort.

Neon, mein Neon.

Ich bin im Land der Ferne.

Bei meinem Vater.

Im Land der Ferne.

Bei meinem Vater.

Im Land der Ferne.

Bei meinem Vater.

Neon, mein Neon.

Ich bin im

Land der Ferne.

Bei meinem Vater.

Im Land der Ferne.

Bei meinem Vater.

Im Land der Ferne.

Neon, mein Neon.

Ich bin im Land der Ferne.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.