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Es war einmal, nein, so kann man nicht
anfangen, ihr würdet es für ein Märchen halten,
aber es ist keins.
Es sind Elemente des Märchens drin, Drachen, Elfen,
Greifen, Feen und sowas.
Und Zauberei ist da.
Aber damals, zu meiner Zeit, da war Zauberei
noch weitaus verbreiteter.
Was soll's, alles verändert sich.
Die Zeit fliegt wie ein Pfeil immer nur
in eine Richtung.
Ja, so, wo fange ich am besten an?
Feuer!
Das Beste ist, scheint mir, ich beginne am
Anfang.
Mit den schrecklichen Jahren der Finsternis.
König Constance war der erste christliche König von
England.
Tötet sie!
Tötet sie!
Tötet die Gefangenen!
Keine Warmen, keine Verräter!
Soll die ganze Welt sterben?
Ich muss es ja auch.
Vortiger ist da!
Herr Retter!
Er hat alle Gefangenen abschlafen lassen!
Ich verfluche euch alle!
Der Tod kam damals so schnell und die
Krone wanderte von einem Tyrannen zum nächsten, noch
schlimmeren.
Der Bürgerkrieg riss das Land in Stücke.
Dann kamen die Sachsen.
Christliche Kirchen wurden zerstört und entweiht.
Ebenso die heiligen Orte der alten heidnischen Religion.
Jene, die dem alten Weg folgten, schrien auf
in ihrer Qual.
Nur ein Wesen ganz allein konnte sie retten.
Sie kam aus dem Lande der Zauberei.
Ich habe eine wichtige Entscheidung getroffen.
Schwester, ich kann den Klang deiner Stimme nicht
ertragen, so wie du redest.
Ich werde einen Anführer für die Menschen erschaffen.
Einen mächtigen Zauberer, der Britannien retten wird und
die Menschen wieder auf den Weg zu uns
führt.
Auf den alten Weg.
All das wird zu schwer für dich sein,
es wird dir alles an Kraft nehmen, was
du jetzt noch besitzt.
Aber wir werden sterben, wenn ich es nicht
tue.
Wenn die Menschen aufhören an uns zu glauben,
werden wir nicht mehr existieren.
Die neue Religion hat uns an den Rand
des Abgrunds getrieben.
Bald werden wir vergessen sein.
Alles endet sich, Schwester.
Es ist traurig, aber der Himmel, Hölle und
die Welt bewegen sich weiter.
Es ist Schicksal.
Das nehme ich nicht hin, Schwester.
Ich kämpfe dagegen.
Wirst du mir helfen?
Nein.
Wie könnte ich das?
Ich bin die Herrin vom See.
Ich bestehe aus Wasser.
Und nun fließt alles von uns weg.
Und ich nehme es.
Es tut mir leid, liebe Schwester.
Schön, dann tue ich eben alles selbst.
Frick!
Hast du das gehört, Frick?
Gewiss, aber ich fürchte, Madame, eure Schwester ist,
wie soll ich sagen, wenig entschlussfreudig, wenn Entscheidungen
zu treffen sind.
Sie hat euch niemals so unterstützt, wie ihr
es verdient.
Wir stehen allein da.
Wir sollten anfangen.
Aber meint ihr nicht, ihr solltet doch noch
ein paar Tage warten, um neue Kräfte zu
sammeln?
Keine Zeit.
Unsere Welt sieht dahin.
Er ist überwältigend.
Und nun, und nun gebe ich ihm Leben.
Es ist ein wunderhübscher Junge.
Bitte, du musst dich um ihn kümmern.
Ich flehe dich an.
Ich flehe dich an.
Was ist?
Habt du keine Angst?
Schwester.
Schwester.
Ich sterbe.
Ich schwöre es.
Ich kümmere mich um dein Kind.
Lass mich das Kind doch anziehen.
Ich gebe ihm den Namen Merlin.
Wo ihr schon mal hier seid, tut was
für die Mutter.
Sie stirbt.
Das tut sie nicht.
Sie ist tot.
Dein Schlaf sei leicht, Kind.
Mögen die Engel dich fortheben.
Wie könnt ihr das entschuldigen, der Mutter nicht
zu helfen?
Sie hat ihren Zweck auf Erden erfüllt.
Ihren Zweck auf Erden erfüllt?
Wie könnt ihr so kalt sein?
Wenn ich versuchte, euch ins Herz zu treffen,
breche ich mir die Faust.
Wenn ich daran denke, dass ich euch gedient
habe auf dem alten Weg.
Also hast du mich verlassen.
Du bist zum Christentum gekrochen.
Wer hat euch das erzählt?
Dieser schleimige, grinsende, dumme Schwester.
Ich folge nur meinem Herzen.
Das ist alle Religion, die ich brauche.
Wie könnt ihr euch einen derartigen Ton gefallen
lassen, Madame?
Ganz einfach, weil ich gebraucht werde, du Idiot.
Wozu sollte ich dich wohl brauchen, Embroser?
Um für dieses Kind hier zu sorgen.
Das kann ich genauso gut selbst.
Sehr schön.
Und die Ziege melken.
Sehr schön.
Oh ja.
Und die Milch hinstellen.
Ja.
Kreis für Kreis.
Ja, so ist es schön.
Ganz prächtig.
Ja, sehr schön.
Oh, natürlich.
Und das Moos hinein.
Sehr schön.
Kunststückchen.
Das genügt nicht, um ein Kind groß zu
ziehen.
Ihr braucht Geduld, Verständnis, Liebe.
Vor allem braucht ihr dazu Liebe.
Das hattet ihr früher mal.
Jetzt nicht mehr.
Also, wie habt ihr entschieden?
Das Kind soll bei dir leben.
Aber vergiss nicht, es ist nur zur Hälfte
menschlich.
Damit gehört es mir.
Es ist mein Sohn.
Ich werde nach ihm schicken, sobald die Zeit
reif ist.
Ambrosia beschützte mich wie eine Tigerin ihr Junges.
Raus mit dir und bleib draußen.
Sie war der mutigste, freundlichste Mensch, der mir
je begegnet ist.
Ich nannte sie Tante, aber eigentlich war sie
eher eine Mutter für mich.
Ist euch schon mal aufgefallen, wie die Zeit
dahin kriecht, wenn es einem schlecht geht?
Andererseits, wenn man glücklich ist.
Meine Kindheit muss sehr, sehr glücklich gewesen sein,
denn sie war im Nu vorbei.
Bitte verzeiht ihre Unhöflichkeit.
Wir wollen zu Lord Lamberts Schloss und haben
uns verirrt.
Knapp eine Meile weiter.
An der Gabelung rechts, aber geht nicht vom
Weg herunter.
Es ist gefährlich, man kann sich verirren.
Ich danke euch, Sir.
Was dürfen wir euch als Lohn anbieten?
Einen Kuss.
Wisst ihr eigentlich, wer da vor euch steht?
Das ist die Lady Nimue, Lord Ardens Tochter.
Sie hat mich gefragt, was ich will.
Ich habe nur die Wahrheit gesagt.
Ich denke, es ist nicht zu viel verlangt.
Mein Name ist Merlin.
Mein Name ist Nimue.
Und ihr seid ein sehr ungehobelter, junger Mann.
Ich vergesse euch nicht, Nimue.
Wir werden uns wiedersehen, ich bin mir sicher.
Ich fürchte, daraus wird nichts, Merlin.
Nimue.
Ich hatte Nimue ermahnt, den Weg nicht zu
verlassen, aber sie war sehr starkköpfig, auch damals
schon.
Nun, ich nehme an, alle jungen Menschen sind
so.
Sie trennte sich von ihrem Gefolge.
Merlin!
Merlin!
Verhalte dich ruhig.
Du siehst nur Tiefe ein.
Ruhig bleiben.
Was, Trisk?
Noch heute, nach so vielen Jahren, erinnere ich
mich, wie es war.
Ich fühlte in mir diese Macht.
Wachse!
Wachse doch!
Halt dich fest.
Gut so.
Du hast es geschafft.
Ich wusste, wir sehen uns wieder.
Wie hast du das nur geschafft?
Mit dem Ast?
Ich weiß es nicht.
Egal, wie du es gemacht hast, ich verdanke
dir mein Leben.
Du verdienst noch einen Kuss.
Tante Ambrosia!
Ich habe sie gesehen, das wunderbarste Mädchen der
Welt, die einzige, die ich jemals lieben werde.
Und sie liebt mich, und wir werden uns
ewig lieben.
Was ist das wieder für ein dummes Geplapper?
Und du bist völlig durchnässt.
Los, runter damit.
Und ein Held bin ich auch.
Ich habe sie gerettet.
Sag, los.
Dann erzähl doch mal, wen wovor.
Nimue.
Nimue, sie ist die Tochter von einem Lord.
Ich habe sie aus einem Schlammloch herausgezogen.
Das war sehr tapfer von dir, mein Junge.
Aber das Verrückteste dabei war, dass ich diesen
Ast hatte.
Und irgendwie habe ich ihn wachsen lassen.
Ich weiß, sowas gibt's überhaupt nicht.
Aber ich hab gesagt, wachse, wachse.
Und da ist er gewachsen.
Was hast du denn?
Ich...
ich setze mich lieber hin.
Aber was ist mit dir los?
Das ist der Moment, vor dem ich Angst
hatte.
All die Jahre.
Es wird Zeit, dass du fortgehst.
Ich soll fort?
Ich verstehe dich nicht.
Du bist ein Geschöpf von Königin Meb.
Du hast keinen sterblichen Vater.
Hier ist Zauberei am Werk.
Und nun ruft sie dich zu sich.
Ich will nicht.
Du hast keine Wahl, mein Junge.
Du kannst dich nicht wehren.
Noch nicht.
Es spricht mit mir.
Es sagt, ich muss mitkommen.
Damit wirst du es warm haben.
In den kalten Nächten.
Tante...
Nein, nein, nein.
Lass den Kopf nicht hängen.
Zauberei hat keine Gewalt über das menschliche Herz.
Ich liebe dich, Tante Ambrosia.
Nun geh.
Und das eine sagt unserer königlichen Majestät, Königin
Meb, ob mit oder ohne Zauberei.
Wenn sie dir auch nur das geringste antut,
mache ich mir aus ihrem Gedärm neue Schnürsenkel.
Es war überaus seltsam.
Und auch wieder nicht.
Etwas in mir verrät mir, dass all dies
das Natürlichste auf der Welt war.
Ich meine, ich soll in das Boot steigen.
Dieses Gefühl in mir wurde stärker und immer
stärker.
Ich war unterwegs nach Hause.
Verzeih die Verspätung.
Das Schiff hat ohne mich abgelegt.
Sowas von ungehörig.
Bitte an Bord kommen zu dürfen.
Wer bist du?
Ich muss mich konzentrieren.
Hier sind heimtückische Gewässer.
Versteckte Riffe, tosende Stromschnellen.
Bitte, folgen bitte.
Nicht verlaufen, nicht verlaufen.
Wenn du mir bitte folgen würdest, mein junger
Merlin.
Euer Majestät.
Mit großer Freude und Befriedigung darf ich euch
vorstellen.
Merlin?
Ja.
Merlin.
Da bist du ja endlich.
Und weißt du auch, wer ich bin?
Königin Merlin.
Ja.
Wie groß du geworden bist und wie schön.
Als ich dich schuf, habe ich Großes geleistet.
Dies ist Merlin.
Der geschaffen wurde, um uns zu retten.
Er führt die Menschen zurück auf den alten
Weg.
Wieso bin ich hier?
Um zu lernen.
Ich werde dich lehren, der mächtigste Zauberer zu
werden, den es je gab.
Wozu?
Um die Sterblichen zu uns zurückzuführen.
Auf den alten Weg.
Aber wenn ich kein Zauberer werden will?
Es ist doch dein Schicksal.
Wie war das mit dem Ast, den du
zum Wachsen gebracht hast?
Darum bist du hier, um zu lernen.
Oh, Merlin.
Merlin.
Schon bald wirst du die Macht kennenlernen, die
in dir ruht.
Und wenn sie erst erweckt ist, wirst du
das ganze Welten rund in der Höhle deiner
Hand halten können.
Eine Magie des Universums und jeder Zauberspruch, den
du je brauchen wirst, ist hier in diesen
Büchern, Merlin.
Wenn ich halb Mensch bin, sterbe ich wie
andere?
Wie deine Zeit abläuft.
Wir können das nicht ändern.
Aber das Äußere können wir ändern.
Das Äußere ist nur eine Illusion.
Besonders, soweit es ihn angeht.
Manchmal können wir sogar in die Zukunft blicken.
Das bist du, wie du einmal sein wirst.
Werde ich wirklich so alt?
Nimm dich in Acht, junger Merlin.
Verzeihung, Sir.
Aber du hast ja recht.
Bleibe im Inneren stets so jung, wie du
es jetzt bist.
Und hüte dich noch vor etwas anderem, junger
Merlin.
Anderen guter Ratschläge aufzudrängen.
So, bist dran.
Wohl an, mein junger Merlin.
Wir kennen drei Klassen der Zauberkunst.
Drei Stufen des persönlichen Aufstiegs zum vollen Zaubererstatus.
Die erste und niedrigste Stufe ist das Zaubern
mit Hilfe von Zaubersprüchen.
Die zweite Stufe der Zauberei ist die Handzauberei.
Die Zauberei wird dadurch bewirkt, dass man mit
Fingern und Händen Gesten ausführt.
Die dritte und auch höchste Stufe der Zauberkunst,
die unübertreffliche Vollkommenheit, ist Zauberei durch bloßen Gedanken.
Man setzt keine Wörter noch Gesten ein.
Vielmehr der Wille allein verwagt, Berge zu versetzen.
Natürlich sind es nur die im Übermaß begabten
Personen, die jemals Zauberer der dritten Stufe werden.
Kommst du eigentlich zum bösen Wissen?
Ja, Madam.
Irgendwelche Fragen?
Ich lernte Tag und Nacht.
Ich erfuhr von den unsichtbaren Kräften, die diese
Welt zusammenhalten.
Ich erkannte die geheimen Wege anderer Welten, die
unter der Oberfläche und hinter den Spiegeln existieren.
Jetzt versuch du es.
Muss ich?
Ja.
Rechte Hand, rechte Hand.
Sehr brav, Merlin.
Nun mach sie aus.
Linke Hand.
Konzentrier dich.
Sowas kommt davon, wenn man sich nicht richtig
konzentriert.
Also, wie entwickelt sich dein Schirm?
Habt ihr den Bericht nicht bekommen, Madam?
Sicher, sicher.
Aber deine persönliche Beurteilung ist mir wichtig.
Um offen zu sein, ich glaube, dass seine
Fähigkeiten beachtlich sind.
Er könnte wirklich einmal der Größte werden.
Ich wusste es doch.
Aber er wird es niemals werden.
Er schafft den Sprung über die Stufe des
Handzauberers nicht.
Er will ihn nicht schaffen.
Tief im Herzen schätzt er die Zauberei nicht.
Was hast du da gesagt?
Wisst ihr, das klingt natürlich schockierend, aber es
ist nun mal wie es ist.
Dann werden wir ihn eben zwingen, die Zauberei
zu schätzen.
Ich habe Unmengen von Arbeit für ihn.
Nun, die Wahrheit ist, dass er wieder nach
Hause möchte.
Warum rufst du mich, Merlin?
Tue ich gar nicht.
Oh, doch.
Wer bist du?
Ich bin die Herrin vom See.
Wie verstehst du dich denn mit meiner Schwester,
Mer?
Wir zwei vertragen uns nicht.
Wieso nicht?
Ich billige nicht, was sie angerichtet hat.
Dich zu erschaffen und deine Mutter einfach sterben
zu lassen.
Sie hat meine Mutter sterben lassen?
Oh je.
Das hätte ich nicht sagen sollen.
Und nun ist es mir doch entschlüpft.
Ich muss nach Hause gehen.
Das solltest du.
Deine Tante ist schwer krank.
Mein junger Merlin?
Wo steckt er denn?
Auf dem Weg nach Hause zu dieser giftspritzenden,
alten Hexe Ambrosia.
Wie soll er denn über den See gelangen?
Meine liebe Schwester.
Oh.
Wenn ihr mir gestattet wären, es wäre überaus
hilfreich, wenn Sie beide sich darauf einigen.
Wenn ich mir Lehrungen wünsche, werde ich danach
fragen.
Wie ihr wollt, Merlin.
Aber was wollt ihr tun?
Ich werde ihn nicht aufgeben.
Wo ist er?
Sieh an.
Da seid ihr ja wieder.
Und noch genauso forstig wie ein Eisberg, sehe
ich.
Oh bitte.
Klopfen ist nicht nötig.
Wo ist Merlin?
Das heißt, ihr habt ihn verloren?
Ich kann nur sagen, wieder mal typisch.
Aber ihr seid ja in den letzten Jahren
die Erfolgsleiter in solcher Geschwindigkeit herabgerutscht.
Dass euch die Splitter davon noch im Hintern
stecken.
Treibt mich nicht zur Weißglut, Ambrosia.
Ich bin nicht in der Stimmung für deine
kleinen Späße.
Ich mache mir auch Sorgen um ihn.
Hättet ihr nur besser auf ihn Acht gegeben.
Er kommt hierher.
Er hat gehört, du seist krank.
Ich bin nicht krank.
Ich bin fast tot.
Wenn er kommt, schickst du ihn zu mir
zurück.
Das werdet ihr doch wohl selber können.
Es ist besser, wenn du ihm sagst, dass
sein Platz bei mir ist.
Nein, das werde ich nicht tun.
Heißt das, du widersetzt dich mir?
Natürlich widersetze ich mich euch.
Ich habe mich euch immer widersetzt.
Wieso?
Es ist meine Natur.
Wenn mein Junge zu mir zurückkommt, wird er
kein einziges Wort von mir hören.
Er wird tun, was sein Herz sagt.
Nein!
Siehst du, wie weit du mich gebracht hast?
Ambrosia!
Ambrosia!
Was hast du?
Das fragt ihr mich?
Eher die Beherrscherin der Magie.
Tante Ambrosia!
Tante Ambrosia!
Du lieber Junge, dass du gekommen bist.
Was ist los?
Gar nichts.
Alles ist so, wie es sein muss.
Merlin, versprich mir bitte, dass du nur auf
dein Herz hören wirst.
Du hast sie getötet.
Oh nein, das ist unmöglich.
Du hast sie umgebracht, wie meine richtige Mutter.
Ich doch, ich habe sie nur sterben lassen.
Du hast eben die Macht noch nicht, die
du dafür brauchst.
Pass auf, meine Macht wird wachsen.
Das war wirklich gut, Merlin.
Ich bin beeindruckt.
Das vergebe ich dir niemals.
Es tut mir leid um deine Mutter und
Ambrosia.
Hamel und Krieg sind gewisse Opfer gefordert.
Ich kämpfe, weil ich nur so mein Volk
vor dem Untergang rette.
Von mir aus kannst du sterben und verschwinden.
Deswegen ist es besser, wenn ich kämpfe und
gewinne.
Ich werde dir nicht aber helfen.
Doch, du wirst.
Ich zwinge dich dazu.
Ich schwöre an Ambrosias Grab und am Grab
meiner Mutter, dass ich meine Kräfte nur im
Kampf gegen Meb anwenden werde.
Das schwöre ich.
So legte ich meinen zukünftigen Weg fest.
Ich wusste, dass Meb mich gehört hatte.
Aber sie war von Anfang an überzeugt, dass
sie mich dazu bringen könnte, meinen Eid zu
brechen.
Immerhin steckte ein Teil von ihr in mir.
Und so wartete sie im Verborgenen geduldig auf
den Zeitpunkt, an dem sie zuschlagen und mir
meinen Irrtum vor Augen führen konnte.
Und die Welt drehte und drehte sich.
Der Regen fiel auf die Gerechten wie auf
die Ungerechten.
Männer und Frauen wurden niedergemäht wie das Korn,
nur um stark wiedergeboren zu werden.
Meb musste Jahre warten.
Aber das spielte keine Rolle.
Diese Jahre vergingen wie Sekunden.
Und dann fand sie einen Weg, mich meinen
Eid brechen zu lassen.
Zieht an!
Hochziehen!
Es ist ein prächtiger Standort für eine neue
Burg.
Meint ihr nicht, Lord Ardent?
Sie wird uneinnehmbar sein, Euer Majestät.
Keine Armee kann ihr gefährlich werden.
Nicht einmal Ussers.
Aber Lord Uther ist in der Normandie, Majestät.
Meine Spione haben herausgefunden, er lässt eine Armee
aufstellen und will mit ihr nach England.
Er hat geschworen, mich zu töten.
Ich nehme es ihm nicht übel.
Ich tötete seinen Vater, König Constant.
König Constant war doch ein Tyrann.
So ähnlich wie ich selbst.
Ja, sire.
Nein, nein, sire.
Nein, nein.
Das klingt nicht besonders überzeugend, mein Lord.
Was mich beschäftigt, ist die Frage, auf wessen
Seite wärt ihr, wenn es zum Kampf kommen
sollte?
Seiner oder meiner?
Ich habe euch stets unbedingte Loyalität erwiesen, Euer
Majestät.
Ich habe euch stets meine ganze Armee unterstellt.
Durchaus.
Bis jetzt jedenfalls.
Das Dumme ist leider, dass ich keinem traue.
Ich will Garantien.
Ihr habt mein Wort, sire.
Das genügt nicht.
Darum nehme ich eure Tochter Nimue, um ganz
sicher zu gehen.
Wache!
Sire?
Das ist doch ungeheuerlich, sire.
Ihr dürft mich sehr leiden.
König Fortigern, mir könnt ihr antun, was ihr
wollt.
Mein Vater handelt nach seinem Gewissen.
Sicher, das hoffe ich.
Solange ihr euch loyaler weist, habt ihr nichts
zu fürchten.
Aber solltet ihr mich verraten, dann mache ich
sie persönlich um.
Vater!
Vater!
Wie läuft es denn?
Gute Fortschritte?
Prächtig, sire, prächtig.
Die Gerüste an der westlichen Seite sollten wir
noch verstärken.
Auf zu neuer Liebe!
Wache!
In kurzen Worten, was ist da passiert?
Ich, äh, ich weiß es auch nicht, sire.
Wache!
Sire?
Weg mit dem Mann!
Das hätte nicht passieren dürfen.
Das liegt an den Gerüsten.
Das liegt nur an den Gerüsten.
Holt mir einen vernünftigen Architekten!
Hey, du da!
Du!
Warum hält hier nichts?
Oh, ich bin nur ein Wahrsager, euer Majestät,
und kein Architekt.
Wenn du also ein Wahrsager bist, solltest du
es wissen.
Sag mir, wie es kommt, dass jedes Mal,
wenn ich den Turm aufzubauen versuche, er zusammenfällt.
Ah, wisst ihr?
Ja, in der Tat.
Ihr meint, ich sollte das wissen, sire?
Ja.
Ja, ja, dann werde ich mal die Steine
befragen.
Befrag sie mal.
Das mache ich, sire, das mache ich.
Darauf verstehe ich mich wunderbar, wunderbar.
Wie kommt es, dass ich von einem Haufen
von völlig unfähigen Trotteln umgeben bin?
Mein ganzes Leben lang bin ich auf dem
alten Weg gewandelt.
Mein ganzes Leben lang.
Nun ist dieses Leben in Gefahr.
Und überaus wertvolles Leben.
Nämlich meins.
Ich habe niemals Hilfe bekommen.
Nein, nicht einmal.
Was mache ich denn jetzt nur?
Ich habe keine Ahnung, warum dieser elende Turm
immer zusammenfällt.
Das Land ist verflucht.
Ihr scheint, ihr scheint wirklich nach so vielen
Jahren.
Ihr seid, ihr seid Königin Mab.
Ihr alter Mann.
Oh, meiste.
Das Land ist verflucht.
Weder Turm noch Burg werden darauf stehen.
Also, was sollen wir tun?
Du musst einen Mann finden, der keinen sterblichen
Vater hat.
Und sein Blut mit dem Mörtel vermischen.
Fabelhaft.
Aber einen Mann zu finden, der keinen sterblichen
Vater hat.
Ähm.
Ich habe das Gefühl, das dürfte problematisch werden.
Ich werde ihn dir zeigen.
Komm bitte.
Ergreift diesen Mann.
Ich heiße euch bei mir willkommen.
Was kann ich für euch tun?
Ich bin der königliche Wahrsager.
Eine wichtige Stellung.
Oh, und eine Badklinge.
Ich bin schon der dritte königliche Wahrsager dieses
Jahr.
Der König verschleißt euresgleichen beängstigend schnell.
Er verschleißt alles beängstigend schnell.
Er scheint ja zu halten.
Diesmal hält es bestimmt, Majestät.
Hab keine Angst.
Hab ich nie.
Gut, gut.
Die Fundamente sind so solide.
Wo waren wir gerade?
Euer Majestät.
Euer Majestät, ich habe ihn gefunden.
Den Mann, der keinen sterblichen Vater hat.
Das wird doch keine von deinen Ausflüchten sein.
Nein, nein, nein, Scheier.
Die reine Wahrheit.
Es gibt nur einen Weg, das festzustellen.
Hol ein Gefäß und schneid ihm die Kehle
durch.
Also los, worauf wartest du?
Er ist ein Zauberer.
Ich kann nicht sagen, dass er mich besonders
beeindruckt.
Ich habe euch nie etwas getan.
Deshalb wollt ihr mir die Kehle durchschneiden.
Es ist nichts Persönliches.
Ich muss dein Blut mit dem Mörtel für
die Burg vermischen lassen.
Der Alte sagt, das wäre der einzige Weg,
damit der Bau stehen bleibt.
Für so einen guten Zweck opfert man sein
Leben doch freudig.
Wenn ich euch vorher einen Rat geben dürfte?
Euer Majestät.
Die Majestät redet, als wäre dir etwas einfältig.
Was hast du da eben gesagt?
Einfältig.
Dieser Mann denkt, er sei ich.
Deshalb nennst du mich einfältig.
Weil es doch deutlich sichtbar ist, warum ihr
die Burg dort nicht bauen könnt.
Seht ihr?
Was gibt es zu sehen?
Ich sehe gar nichts.
Seht ihr denn nicht den Strom?
Der fließt in eine große Höhle darunter.
Da gibt es kein Wasser, ich schwöre es.
Ich kann es sehen.
Wir können es alle sehen.
Du wolltest meine Burg auf ein Wasserloch bauen?
Aber das ist noch nicht alles.
Ihr habt die Drachen erweckt.
Drachen?
Was für Drachen?
Ich kann zwei Drachen sehen.
Einen roten, einen weißen.
Mein Wappentier ist ein weißer Drache.
Es ist ein Omen, meint ihr nicht auch,
Sire?
Was hast du noch gesehen?
Der rote Drache hat den weißen besiegt.
Es ist ein Omen, meint ihr nicht auch,
Sire?
Ich meine, es könnte jedenfalls ein Omen sein.
Schnell!
Euer Majestät.
Prinz Uther aus der Normandie hat übergesetzt mit
einem großen Heer.
Er marschiert auf Winchester.
Was hast du vorher gesehen?
Ich sehe Dinge, ehe sie geschehen.
Lasst die Armee aufmarschieren!
Wir marschieren auf Winchester!
Ich bekämpfe meine Feinde nun seit 15 Jahren.
Jedes Mal, wenn ich einen vernichte, nimmt ein
anderer seinen Platz ein.
Wird das jemals enden?
Vielleicht braucht ihr mich, um euch die Zukunft
vorherzusagen.
Dann könnt ihr mit ihnen fertig werden, ehe
sie euch Ärger machen.
Nur, dass ihr dann auf mein Blut verzichten
müsstet.
Du bist ein außergewöhnlicher Mann.
Aber ich kann nicht dulden, dass außergewöhnliche Männer
frei herumlaufen.
Du bist zu langsam.
Den Fehler machen viele von meinen Feinden auch.
Die denken, bevor sie handeln.
Ich handel, bevor ich denke.
Das ist mein Vorteil.
Und du?
Du bist entlassen.
Oh, gewiss, Herr...
Fesselt den Zauberer!
Komm mit, schnell, bevor er sich's anders überlegt.
Platz für den König!
Weg da!
Hörst du das?
Da rennen wir nicht.
Frick.
Ach, Frick, wie geht es dir?
Überfordert und unterbezahlt.
Wie überaus liebenswürdig von dir, dass du fragst.
Du steckst dieses Mal ernsthaft in der Klemme,
Merlin.
Wie kann man nur solchen Pöbel wie Vortigern
zum König gründen?
Ihr Sterblichen habt sogar kein Gefühl dafür, dass
ich gehört.
Wirklich abstoßend.
Wie dem auch sei, ich habe für dich
eine Botschaft von Mab.
Natürlich.
Sie wird dich bestrafen.
Sie hasst mich.
Nein, aber sie ist recht enttäuscht, dass du
dich weigerst, deine Zauberkraft anzuwenden.
Das habe ich an Ambrosias Grab geschworen, Frick.
Aber warum willst du sie nicht anwenden, Merlin?
Weil Mab will, dass ich es tue.
Irgendwann wirst du es doch tun.
Ein Teil von dir ist menschlich.
Sie ist eine furchtbare Feindin, lieber Merlin, und
eine Heimsuchung als Arbeitgeber.
Ich meine also, ich könnte dir da Sachen
erzählen, aber das sehen wir uns lieber auf.
Merlin?
Merlin?
Merlin?
Merlin?
Nimue.
Tatsächlich, du bist es.
Nimue.
Aber was tust du denn hier?
Ich bin eine Geist.
Fortigan will verhindern, dass mein Vater sich Prinz
Uther anschließt.
Aber wieso?
Wollte er das denn?
Nein, aber Fortigan traut keinem Menschen.
Groß ist mankette heute Abend und wir kriegen
nur Reste.
Er ist unberechenbar.
Niemand weiß, wer als nächster dran ist.
Ich glaube, ich habe etwas Falsches gesagt.
Ich habe gesagt, dass Uther ihn besiegt.
Ich hoffe, du hast recht.
Was ist denn mit dir?
Bist du krank?
Nein, nein, nicht krank.
Nur in diesem Loch kann man nicht atmen.
Irgendwie ersticken mich diese vier Wände.
Ich habe dich nie vergessen können.
Die ganzen Jahre nicht.
Ich musste auch immer an dich denken.
Uther hat Winchester überfallen.
Er ist nicht mehr aufzuhalten.
Ich werde ihn aufhalten.
Ich habe dich nicht gerufen.
Deshalb bin ich hier.
Ich habe schon Männer aus geringerem Grund getötet.
Und Frauen wohl auch.
Und Kinder.
Ich bebe vor Angst.
Dürfte ich erfahren, woher du so viel Mut
nimmst?
Ganz einfach.
Wenn ihr mich tötet, werden mein Vater und
seine Männer sich auf Uthers Seite stellen.
Also gut.
Dann rede.
Was willst du, wo du schon hier bist?
Merlin, der Zauberer.
Er ist krank.
Schick von mir seinen Arzt hin.
Es gibt keine Heilung, wenn er nicht freikommt.
Ich kann ihn aber nicht freilassen.
Dann wird er sterben.
Das müssen wir alle, früher oder später.
Sogar Zauberer.
Doch wenn er tot ist, erfahrt ihr nichts
mehr über die Schlacht.
Er hatte wieder eine Vision.
Oder möchtet ihr nicht wissen, wie ihr gewinnen
könnt?
Ich habe jetzt die stärkste Armee, die Britannien
jemals gesehen hat.
Und das wird vielleicht nicht genügen, Majestät.
Uther und seine Männer folgen dem christlichen Weg.
Ich dachte, die halten nichts vom Töten.
Doch, im Dienst einer heiligen Sache.
Und euch zu vernichten, ist eine heilige Sache.
Nein, wie bequem.
Sie töten, wenn es ihnen in den Kram
passt.
So, wie wir auch, Majestät.
Wann wird er angreifen?
Nicht vor dem Frühjahr.
Gut, ziehen wir den Winter auf unsere Seite.
Wir werden den Feind überraschen.
Merlin, ich brauche deine Hilfe.
Wie geht es dir?
Ich weiß, ich war ein wenig aufbrausend.
Aber Geduld zählt nicht zu meinen Tugenden.
Davon habt ihr so wenige, dass ihr euch
nicht um diese eine viel Gedanken machen solltet,
Sire.
Wie kann ich euch helfen?
Kann Uther besiegt werden?
Ich träumte von einer Schlacht nahe Winchester.
Aber ich konnte nicht sehen, wie sie ausging.
Ich war zu schwach.
Träum sie noch mal.
Ich möchte erfahren, wer sie gewinnt.
Und ich möchte frische Luft und Licht.
Ohne das träume ich keine Träume, habe keine
Visionen.
Ist das alles?
Weit fort von hier, hinter diesen Hügeln, liegt
eine Insel namens Avalon.
Josef von Arimathea brachte bei seiner Rückkehr aus
Jerusalem den Heiligen Gral dorthin.
Den Becher, aus dem unser Herr Jesus Christus
während des letzten Abendmahls trank.
Und dieser Becher hat die Kraft, Hungrige zu
speisen und Kranke zu heilen.
Aber der Heilige Gral ging uns verloren.
Viele Menschen haben nach ihm gesucht, doch niemand
hat ihn seither gesehen.
Aber eines Tages wird ihn ein Mensch, der
reinen Herzens ist, wiederfinden.
Und die Menschen haben wieder Frieden und Glück.
Eine wunderschöne Geschichte.
Oh, das tut weh, die Erinnerung.
Die Erinnerung an Liebe, das tut weh.
Von so einer Welt zerriss ich in Stücke
und mich war es ganz blank.
Dies waren wahrhaftig die glücklichsten Tage meines Lebens.
Bist du wirklich ein Zauberer?
Ein Handzauberer.
Du meinst, es liegt Magie in deinen Händen?
Aber natürlich.
Zum Beispiel, mit den Händen kannst du so
viel mehr sagen als mit Worten.
Sie können begrüßen, bitten, beten, sie können...
Hände sind sogar fähig.
Nur alles so einfach halten könnten wie die
runde Gestalt des Mondes.
Siehst du diese einfache Form im Ring?
Alles ist gleich.
Kein Teil von ihm ist wichtiger als der
Rest.
Ich dachte, dass du niemals zaubern wolltest.
Nun, das war keine Zauberei.
Zauberei ist wirklich.
Das war nur ein Kunststück.
Was gibt's denn nun wieder?
Ich grüße dich, Frank, der König der Briten.
Ich bin Mel, Königin des alten Weges.
Und was führt euch her, Madame?
Ich kann dir sagen, wie du den Ufer
besiegen könntest.
Was wird mich dieses Bündnis kosten?
Es gibt nichts umsonst.
Den Zauberer, Merlin.
Ich will ihn haben.
Er ist viel zu wertvoll für mich.
Er sieht Dinge.
Er hat Visionen.
Jeder vermag Visionen zu haben.
Hast du keine Vision?
Siehst du dich nicht selbst als Sieger?
Schon, aber ich wüsste nicht, was du davon
hättest, mir zu helfen.
Es ist mir weitaus lieber, dich auf dem
Thron zu sehen als Ufern.
Aber ich glaube nicht an deinen alten Weg.
Du...
Du glaubst sowieso an gar nichts.
Ich glaube an mich.
Das genügt noch nicht, damit wir gewinnen.
Jetzt verstehe ich.
Wenn Uther gewinnt, bringt er das Christentum zu
den Menschen.
Und das wäre das Ende für dich.
Also gut.
Ich gebe dir den Zauberer.
Dann sag mir jetzt auch, wie ich Uther
schlagen kann.
Du opferst Lady Nimue, dem großen Drachen.
Da sehe ich Schwierigkeiten.
Ethische.
Politische.
Ich kann das nicht tun.
Sie ist meine Geisel.
Sie zwingt ihren Vater zur Loyalität.
Drängende Nachrichten, Euer Majestät.
Lord Ardent ist ein Abtrünniger.
Er steht auf Seiten von Uther.
Wie überaus passend, Mab.
Für uns beide, nicht wahr?
Sie wird sterben.
Lass Merlin dabei zusehen.
Nicht doch.
Er fürchtet.
Mach schon.
Alles weg hier!
Wirklich gut, Merlin.
Wirklich gut.
Wie Josef von Arimatea kam ich nach Avalon.
Nicht mit dem heiligen Graal, sondern mit etwas,
das mir viel kostbarer war.
Schwester!
Vorsicht!
Ganz langsam.
Sie ist sehr schwer verletzt.
Sie werden uns um sie quälen.
Tori, hab keine Sorgen.
Während die Mönche beteten und ich auf Rache
sang, dachten die Nonnen viel praktischer.
Sie wandten ihr uraltes Wissen um Kräuter und
Tränke an, um meiner einzigen Liebe das Leben
zu retten.
Merlin?
Ihre Verletzungen sind sehr schwer.
Die Schwestern tun alles, was sie können, aber
ihr müsst dafür mit uns beten.
Zu wem sollte ich beten, eurem Gott?
Ihr und er versucht sie mir wegzunehmen, aber
das war doch nicht Gottes Werk.
Stimmt, das war es nicht.
Wisst ihr denn, wie er es getan hat?
Oh ja, das weiß ich.
Hörst du mich, Mab?
Du hast alle zerstört, die ich geliebt habe.
Meine Mutter, Ambrosia und jetzt Nimue.
Der Zweck heiligt nun Malte mit.
Ich habe das für dich getan.
Ich will, dass du die Macht in dir
anwendest.
Erhebe dich, Lieber.
Lieber Merlin, sei groß.
Nein, Mab.
Für das, was du mir antust, werde ich
dich vernichten.
Das kannst du nicht, Merlin.
Ich werde immer zu stark sein.
Ich finde einen Weg.
Ich werde einen Weg finden!
Schmerz!
Versuch nicht zu sprechen, sei sparsam mit deiner
Kraft.
Nein, nein, dreh dein Gesicht nicht zur Wand.
Nimue.
Ich werde entstellt sein.
Viel wichtiger ist doch, dass du noch lebst.
Nimue.
Ich muss für eine kleine Weile fortgehen.
Doch wenn ich wiederkomme, bleibe ich für immer.
Für mich wird es niemals eine schönere Frau
geben.
Meine Herren vom See!
Ich rufe dich Merlin!
Ich brauche deine Hilfe!
Bei welchem Vorhaben, Merlin?
Ich will Fortigan besiegen.
Er ist Mevs Verbündeter.
Und ein Tyrann.
Guter König.
Böser König.
Du richtest zu leichtfertig, Merlin.
Du wirst es lernen.
Ich gebe dir Excalibur.
Ich hörte den
Gesang des Schwerts.
Und er war schön.
So bewaffnet mit dem Schwert der Gerechten, trat
ich einem anderen Drachen gegenüber.
Einem Roten.
Es war Uther's Wappentier.
Und ich war im Begriff, ihm zur Herrschaft
zu verhelfen.
Wenn er mich ließe.
Ein Mann namens Jan begehrt euch zu sprechen,
mein Lord.
Ihr seid willkommen auf Winchester Castle, Merlin.
Seid ihr Merlin, der Zauberer?
Zauberer?
Wir hier sind aufrechte Christen.
Wir glauben nicht an eure Gotteslästerung.
Das mögt ihr halten, wie ihr wollt.
Aber ob Heiden oder Christen, ich hoffe, ihr
glaubt an wichtige Neuigkeiten.
Mal sehen.
Sind sie gut oder schlecht?
Das kommt darauf an, wie ihr sie benutzt.
In ein paar Tagen greift euch Fortigan an.
Niemand führt im Winter Krieg.
Das ist Usus.
Die Regel schreibt vor, wir kämpfen im Sommer
und ruhen im Winter.
Fortigan schert sich nicht viel um Regeln und
Traditionen.
Er will nur gewinnen.
Und wenn die Umstände anders wären, würde ich
für ihn kämpfen.
Sein Heer ist schon auf dem Marsch.
Macht etwas daraus.
Wieso erzählt ihr mir das?
Fortigan ist mit meiner Feinde Meb verbündet.
Also ist der Feind meines Feindes mein Verbündeter.
Abgesehen davon habe ich gesehen, wie der Rote
Drache den Weißen besiegt.
Und ich denke, ihr gebt einen recht brauchbaren
König ab.
So, das denkt ihr tatsächlich.
König Konstant war keiner.
Ihr müsstet schon besser als euer Vater sein.
Und dazu biete ich euch meine Dienste als
Zauberer an.
Merlin, ich muss euch Abbitte leisten.
Ihr hattet recht mit Fortigan.
Was für ein Narr, im Winter zu kämpfen.
Vielleicht war ich ein Narr, zu denken, dass
der Winter mich beschützen würde.
Aber wir werden ihn gebührend empfangen.
Wir müssen das Schlachtfeld festlegen, Sire.
Hier.
Wir kämpfen hier mit ihm.
Ihr meint neben dem Fluss?
Darauf.
Sein Heer muss in jedem Falle hier durch
den Pass und dort entlang.
Auf dem Weg nach Winchester.
Uther, hier werdet ihr Fortigan empfangen.
Und ihn zerschmettern.
Wer ist das?
Madame.
Uther weiß, dass du ihn angreifen wirst.
Er wartet auf dich.
Wer ihm wohl erzählt hat, dass ich komme?
Merlin.
Der Drache hat ihn nicht umgebracht.
Und das Mädchen?
Auch sie lebt noch.
Das hat man nun von der Zauberei.
Es ist nicht wichtig.
Ich habe sowieso nie daran glauben können.
Du bist ein so tapferer Mann, Fortigan.
Aber so dumm dabei.
Du musst einfach an irgendetwas glauben.
Zum Beispiel?
Seit 20 Jahren bin ich nun König und
es hat mich noch nie jemand besiegt.
Es ging auch ohne Zauberei ganz gut.
Ich habe es mit bloßen Händen geschafft.
Was ist das?
Es wird dich beschützen.
Wovor fürchtest du dich am meisten?
Die Welt lebt an dir vorbei.
Du bleibst zurück.
Könige und Königinnen.
Der alte Weg, der neue Weg.
Sie finden am Ende wieder zueinander.
Ich habe mich niemals gefürchtet.
Und ich werde es niemals.
Ach, Fortigan.
Fortigan, du bist zu stolz.
Dein übergroßer Stolz verdammt dich.
Lord Ardent, der Verräter, der die Seiten gewechselt
hat.
Los!
Wieder hoch!
Ich wünschte, ich könnte es.
Griff!
Fortigan!
Fortigan!
Glaubst du, dass dir deine Zauberei gegen mich
hilft, Merlin?
Es ist mir gleich, wie ich euch töte,
Fortigan.
Aber ich werde euch töten.
Nur eine Träne wurde für Fortigan vergossen.
Und sein Stolz hatte sie weggeworfen.
Er bezahlte dafür mit seinem Leben.
Das ist ein mächtiges Schwert.
Das ist Excalibur.
Es darf nur von einem guten Mann für
eine gute Sache geführt werden.
Ich verstehe.
Ich dachte, ich könnte mir nun Zeit für
Nimue nehmen.
Ich dachte, Uther würde ein guter König werden
und helfen, Meb zu besiegen.
Aber Menschenkämpfnis war noch nie meine starke Seite.
Ich erwartete immer viel zu viel von ihm.
Halt!
Cornwall!
Euer Majestät, darf ich euch meine Frau vorstellen,
Lady Ygraine.
Und meine Tochter.
Seid mir willkommen auf Pendragon, my Lady.
Und du auch.
Morgen, Le Fay, Euer Majestät.
Cornwall, würdet ihr mir erlauben, eure Lady Ygraine
zum Tanzen zu führen?
Wenn es Eurer Majestät gefällt, ja.
Oh ja, ja.
Es gefällt seiner Majestät sogar sehr.
Merlin!
Ygraine.
Sie ist wunderschön, nicht wahr?
Wunderschön und die Frau von einem anderen.
Aber trotzdem wunderschön.
Das andere ist unwichtig.
Seid ihr wirklich ein Zauberer?
Man sagt so, ja.
Dann zaubert doch mal etwas für mich.
Sind wir auch sauber, Ygraine?
Ich weiß, dass das keine Zauberei ist.
Das ist nur ein Kunststück.
Sowas kann auch jeder.
Bitte versuch's doch mal.
Na also, da seht ihr, ich kann es
auch.
Du hast wohl recht, sowas kann jeder.
Morgen, glaubst du?
Kaum hatte er die Krone auf dem Kopf,
fing alles wieder von vorn an.
Ich beschloss fortzugehen und sie im eigenen Saft
schmurken zu lassen.
Merlin!
Darf ich mit euch reiten?
Aber natürlich.
Ich glaube an euch, Merlin.
Und ich an euch, Uther.
Wie groß ist eure Macht wirklich?
Könnt ihr machen, dass eine Frau mich liebt?
Nein, Zauberei gebietet nicht über Liebe.
Könnt ihr ihren Mann töten?
Ygraine, ich will sie, Merlin.
Mehr als ich jemals irgendwas auf der Welt
wollte.
Ihr könnt sie nicht haben.
Wisst ihr, was Liebe ist?
Ja, traurigerweise weiß ich, was Liebe ist.
Verschaff mir Ygraine.
Dazu habe ich nicht die Macht.
Dann nehme ich sie mir, auch wenn es
Krieg bedeutet.
Das wird es.
Von mir aus?
Ich hab ja Excalibur.
Wie ihr wollt.
Gebt mir das Schwert.
Ich spreche einen Zauber darüber.
Es mich zu wecken.
Ich wage es, Merlin.
Und dies ist das Schwert Excalibur.
Und wo ist es?
Wo hast du es her?
Die Herren vom See.
Es ist ein Geschenk von ihr.
Eine sehr liebe Freundin von mir, schon bevor
die Zeit begann.
Wenn ich so weit zurückdenken kann, dann muss
ich wohl ein alter Mann sein.
Willst du das Schwert Excalibur für mich aufheben?
Es wird ein guter Mann kommen und es
für sich beanspruchen.
Dann werde ich es bis in alle Ewigkeit
aufbewahren.
Wenn nicht noch länger.
Ihr habt mich überlistet.
Warum so böse, Uther?
Ich bin doch Zauberer, das ist mein Beruf.
Das Schwert gehört euch, wenn ihr es nehmen
könnt.
Merlin?
Merlin, wo seid ihr?
Das ist Avalon.
Wir sind bald am Ziel, Rupert.
Das will ich auch hoffen.
Weißt du, so jung sind wir nun auch
nicht mehr.
Ganz ruhig, ganz ruhig.
Komm, Alter.
Ich glaube
nicht, dass du mich ansehen willst.
Lass lieber mich darüber entscheiden.
Ein Monster.
Ich kann es nicht.
Merp ist zu stark.
Geh doch von mir fort und komm mit
mir.
Nein, ich bin noch nicht bereit für die
Welt.
Aber wann wirst du bereit sein?
Ich weiß es nicht.
Drei Monate Belagerung und wir sind noch keinen
Schritt weiter.
Den Weg über den Damm schaffen wir niemals,
Majestät.
Ich würde euch raten, aufzugeben.
Es ist Wahnsinn.
Ich gehe nicht ohne Igraine.
Als jemand, der vor Colchester an eurer Seite
war, als jemand, der Erfahrung hat, muss ich
euch sagen, das Königreich läuft Gefahr zu zerfallen,
während wir uns hier nur selbst zerfleischen.
Wenn es dabei um Geld ginge oder um
Liebe oder um Macht, dann könnte ich es
noch verstehen.
Aber all das hier nur wegen Cornwall's Wipe.
Ihr wart schon alt, als ihr geboren wurdet.
Ihr begreift nicht, was es heißt, ein solches
Verlangen zu verspüren.
Ich habe mein Leben lang nur den Kampf
gekannt.
Blutige Tage und kalte Nächte und nur das
nackte Schwert zum Bettgenossen.
Ihr werdet niemals den Tetzel einnehmen.
Merwin, der Zauberer ist da!
Hunderte sind schon gefallen, nur weil euch der
Hafer sticht.
Wollt ihr mich nicht davon heilen?
Ihr habt euren Ruf schon verloren, Uther.
Und der Ruf eines Mannes ist wie Glas.
Einmal beschädigt, ist er für immer ruiniert.
Werdet ihr mir helfen?
Ich erkenne euch kaum wieder.
Ihr kommt mir vor wie ein geil wucherndes
Kraut.
Ihr verschlingt die ganze Welt mit eurer Gier.
Werdet ihr mir helfen?
Ja, ich helfe euch.
Um diesen Wahnsinn zu beenden, muss ich selbst
wahnsinnig sein.
Was verlangt ihr dafür?
Ihr bekommt die Lady Egraine.
Aus dieser Verbindung wird ein Kind, ein Knabe
entstehen.
Ich habe ihn gesehen, Uther.
Er gehört mir.
Und was wollt ihr mit ihm anfangen?
Ihn zur Güte und Ehre erziehen.
Aber das kann ich auch.
Güte und Ehre?
Ihr müsstet an diesen Worten glatt ersticken.
So wie ihr am Ende an eurem eigenen
Erbrochenen ersticken werdet.
Niemand.
Einverstanden.
Aber vergesst nicht, niemand erhebt die Hand gegen
Kong.
Ich bestimme nicht.
Brecht das Lager ab.
Das Heer soll abrücken, solange es noch hell
ist, damit Kornwall es sieht.
Uther bricht sein Lager ab.
Wir folgen ihm.
Nein, geht bitte nicht fort.
Wieso nicht?
Ich habe das Gefühl, dass ich auf dir...
Die Burg ist gut bewacht.
Ihr seid hier sicher meine Liebste.
Kümmer dich um deine Mutter, ja, morgen?
Das mache ich, Vater.
Und los!
Vergesst nicht, Uther.
Ihr habt nur Zeit bis zum Morgen.
Die Nacht ist euer Freund.
Nutzt sie.
Du hältst wohl nichts davon.
Aber natürlich halte ich nichts davon.
Der Zweck heiligt nun mal die Mittel, Sir
Rupert.
Das habe ich doch schon mal gehört.
Seine Lordschaft Kornwall ist wieder da.
Öffnet das Tor!
Öffnet das Tor, seine Lordschaft ist da.
Ihr seid ja so schnell wieder zurück.
Ja, ja.
Uther ist tatsächlich fort.
Mutter?
Mein Platz ist hier bei dir.
Mutter, dass er ist...
Zeit für dich ins Bett zu gehen, Kleine.
Nein, lass mich los.
Na, na, na, und?
Kein Wort mehr.
Muss ich hier nicht noch Gute Nacht sagen?
Alles vergeht, so heißt es.
Uther hatte mich verraten und Kornwall getötet.
Andererseits hatte ich Ygraine verraten, indem ich Uther
den Weg in ihr Bett ebnete.
Und so dreht sich das Rad des Lebens
und Verrat führt zu Verrat und wieder zu
Verrat.
Und die Unschuldigen sterben.
Es verfolgte mich mein Leben lang.
Nein, nein, nein.
Hast geschafft und nahe geschafft.
Komm her mit dem Wasser.
Freak, was tust du da gerade?
Ich erfinde Märchen und Geschichten, damit man immer
an euch denkt.
Oh, du weißt doch, dass das unnötig ist.
Ich werde niemals vergessen.
Mein Gott.
Was?
Meint ihr auch, dass es sich für uns
hervorragend entwickelt?
Ich gedenke dafür, zu sorgen.
Guten Tag, Morgan.
Wer bist du?
Ich bin ein Zwerg.
Ganz schön groß für ein Zwerg, meinst du
nicht?
Was die meisten nicht wissen, es gibt uns
Zwerge in allen möglichen Formen und Größen.
Ich bin die Große Art.
Kannst du für mich zaubern?
Aber sicher.
Pass auf.
Ah, mein edles Fräulein.
Ich bin euch stets zu diensten.
Euer Wunsch ist mir befriedigend.
Ring, Ring, Ring, Spitzbube.
Das war richtige Zauberei, keine Kunststücke.
Denkst du, du könntest mir zeigen, wie das
geht?
Das werde ich ganz gewiss.
Das heißt, wenn du dafür etwas für mich
tust.
Dein kleines Brüderchen wird ja nun bald auf
die Welt kommen.
Das ist doch riesig aufregend, findest du nicht?
Er ist überhaupt nicht mein richtiger Bruder.
Der Mann, der ihn gemacht hat, war nämlich
auch nicht mein wirklicher Vater.
Was bist du für ein kluges Mädchen, Morgan.
Du wirst noch sehr viel Freude haben an
den fantastischen Dingen, die ich dich lehren werde.
Was soll ich dafür für dich tun?
Du musst nur diesen Stein deinem Bruder in
die Wiege legen.
Nur noch einmal.
Kräftig pressen.
Pressen, pressen, ja.
Ja, ihr macht das sehr gut.
Ja, nochmal.
Nehmt meine Hand, nehmt meine Hand.
Los, vorwärts.
Vorwärts.
Nur noch einmal pressen.
Und so wurde Arthus geboren.
Es ist ein Junge.
Nun endlich.
Ein guter Mensch, ein guter König.
Du lässt dich leicht zum Narren halten, Merlin.
Ursa hat es getan, als er Korporum brachte.
Jetzt ist sein Kind verdammt.
Dieser Junge gehört mir.
Er wird seines Vaters Sohn sein.
Und seine Trägen werden die Tage des Blutes
andauern.
Und die Menschen werden zurückfinden auf meinen Weg.
Ich sehe dich.
Hilf mich.
Schwimm.
Ach, mein Herrchen.
Du lässt dich wieder.
Nein, jetzt gewinne ich.
Fahrt auf!
Pass auf!
Da ist noch einer, Vorsicht!
Achtung!
Ich habe doch nichts getan.
Dich meine ich auch nicht.
Was war das?
Das?
Das war eine Botschaft von einer alten Freundin.
Arthas verlangte nach einer Erklärung.
Er konnte nicht wissen, dass auch wer alles
erklärt, nichts verändert.
Ja, es ist...
es ist an der Zeit.
Ich hoffte, dass er für meine Rolle Verständnis
hätte.
Arthas, du solltest wissen, dass Sir Hector nicht
dein richtiger Vater ist.
Dein Vater war König Uther und du bist
der rechtmäßige Thronerbe.
Es lief besser, als ich erhofft hatte.
Wenn ich Uthers Sohn bin, dann will ich,
was mir gehört.
Dann will ich König sein.
Und wenn du König bist, was dann?
Also...
Vorsicht!
Halt!
Was?
Was ist jetzt los?
Sie war vor uns auf dem Weg.
Sprich ruhig weiter.
Wenn du König wirst, dann würde ich alles
tun, was du mich gelehrt hast.
Ich würde eine goldene Stadt errichten und sie
dem Frieden widmen und der Mehltätigkeit.
Was der Welt fehlt, ist wohl eher Gerechtigkeit
und Mitgefühl statt Mehltätigkeit.
Trotzdem, Camelot hört sich an wie ein Traum,
der eines Königs würdig ist.
Weiter geht's, Frodo.
Camelot?
Komm endlich, Arthurs!
Alle Ritter Britanniens haben sich daran versucht, aber
es ist das Schwert des wahren Königs.
Es gehört dir, Arthurs.
Merlin, ich habe das Gefühl, du warst erst
vor einem Moment hier.
Mein Lord, dieser Mann will das Schwert Excalibur.
Und wer ist er?
Arthurs, einziger Sohn des Uther und rechtmäßiger König
der Briten.
Warum sollten wir ihm das Schwert lassen?
Er wird das Volk verraten, so wie es
sein Vater getan hat.
Ich weiß nicht, was ich tun werde oder
was aus mir wird.
Ich weiß nur, was ich jetzt bin.
Eine weise Antwort.
Ich hatte einen weisen Lehrer.
Damit zerstörst du den alten Weg.
Irgendwann wirst du vergessen, wie alle anderen von
uns.
Das sind nur deine Ängste, nicht meine.
Ich kann nicht sterben.
Denn ich bin der Fels in den Zeiten.
Ich lebe ewig.
Am Rande der Träume.
Nimm das Schwert!
Jetzt, Arthurs!
Das Schwert ist dein.
Excalibur!
Excalibur!
Seh dir an.
Seine Herrschaft beginnt mit Blut.
Und mit Blut wird sie auch eng.
Nein, Meb.
Diesmal ärgst du dich.
Arthurs wird das Land retten.
Endlich mal sauber, Frick.
Ich versuche es, aber ich bin damit überfordert.
Unsere kleinen Kobolde, Zwerge und Feen sind von
Grund auf nutzlos für praktische Zwecke.
Ich meine, ich habe so viel zu tun.
Es wird auch noch mehr.
Dieser Mann treibt mich zur Verzweiflung.
Ich dachte, ich habe gehofft, dass er vergisst,
was passiert ist.
Und sich zuletzt doch noch auf unsere Seite
stellt.
Er ist wirklich ein starkköpfiger junger Kerl, nicht?
Ich wollte ihn unbedingt...
Ich habe mir was vorgemacht.
Solche Gefühle habe ich bei euch ja noch
niemals erlebt.
Wie bei einer Sterblichen.
Arthurs ist verflucht.
Das müssen alle erfahren, zur rechten Zeit.
Und das wird deine Aufgabe sein, Frick.
Uther war mein Vater.
Ich erhebe Anspruch auf den Tod.
Das könnt ihr nicht.
Ihr habt das Schwert Excalibur nicht aus dem
Fels gezogen.
Das hat niemand getan.
Das spielt keine Rolle.
Mein Vater ist König mit dem Recht des
Blutsverwandten.
Ich stand Lord Uther viel näher als ihr.
Ich stelle mich und mein gesamtes Heer hinter
Lord Lindos.
Herr Hector, wie könnt ihr es wagen, Ansprüche
zu erheben?
Kein Mensch mit einem glasköpfigen Fettsack folgen wie
ihr einerseits.
Das lasse ich mir von euch nicht bieten,
ihr seid...
Schon viel besser, nicht wahr, mein Lord?
Nun könnt ihr zuhören.
Statt rumzustreiten, für die meisten von euch sicher
eine neue Erfahrung.
Uther hatte einen Sohn.
Hier bringe ich euch Arthurs, den wahren König
der Briten.
Uther hatte keinen Sohn.
Jedermann weiß das.
Er hatte einen.
Uther hatte sehr wohl einen Sohn.
Seit wann?
Als Uther Tintagel eroberte, nahm er die Lady
Ygraine.
Ein Sohn kam zur Welt.
Es ist die Wahrheit.
Ich war Zeuge.
Arthurs?
Ist Uthers Sohn?
Wenn das wahr ist, soll er das Schwert
aus dem Fels ziehen.
Das habe ich schon.
Gut.
Beweist es.
Beweist uns, dass es Excalibur ist.
Es ist wahr, ihr habt Excalibur.
Ihr seid Uthers Sohn.
Ich erkenne euch an, mein Herr und König.
Und ich tue es auch.
Er hat das Schwert.
Huldigt ihm, Lord.
Niemals!
Ich werde nie mein Knie vor einem Knaben
beugen und meinen Sohn auch nicht.
Ich kann es für mich selbst sprechen, Vater.
Er hat Excalibur.
Er ist der König.
Gawain, du steckst dich gegen deinen eigenen Vater?
Wenn das Recht es verlangt, ja.
Und wenn es Unrecht ist und du dich
irrst?
Dann sehen wir uns auf dem Schlachtfeld.
Ich bin das Königsmann, Vater.
Gut von mir aus.
My Lords, so schwer es euch auch fallen
mag, denkt einen Moment nach.
Wir haben genug Krieg geführt.
Meine Meinung ist unumstößlich.
Wer zu mir steht, der folgt mir.
Irgendwann wird sie mit dem Ding noch davonfliegen.
Guten Tag, Morgan.
Bist du groß geworden.
Wer seid ihr denn?
Weißt du nicht mehr, wer ich bin?
Als du noch klein warst, habe ich dich
oft erheitert.
Jetzt fällt es mir wieder ein.
Ich dachte, du wärst nur ein Traum.
Ich bin wirklich.
Du hast mich gelogen.
Du hast mir versprochen, du würdest mich schön
machen.
Aber das war gelogen.
Ich habe dir versprochen, ich würde dich schön
machen?
Ich halte mein Wort.
Aber erst verabschieden wir uns von den Kindereien.
Es ist nur ein Spielzeug.
Schau nicht so traurig.
Sieh dich genauer an.
Auf einmal schön.
Sehr, sehr schön sogar.
Ich finde, Kleider nach dem römischen Schnitt sind
das einzig Passende für eine modebewusste Dame.
Es ist wundervoll.
Jetzt verschafft mir den Traum.
Das übersteigt meine Möglichkeiten.
Aber eins kann ich dir aus persönlicher Erfahrung
sagen.
Echte Elfen sind so klein, dass sie, wenn
es regnet, bis ins Letzte fahren.
Ah!
Weil sie so witzig sind.
Flecken!
Hör mit diesem Hörrum einmal auf und komm
langsam zur Sache.
Ich habe gerade gedacht, Morgan, es könnte einen
Weg geben, auf dem du bekommst, was du
willst.
Dein Sohn wird König.
Wie soll das gehen?
Wenn Arthurs Lot besiegt, wird er König, aber
ich kann nicht seine Frau.
Um Arthurs Sohn zu bekommen, musst du ihn
nicht heiraten.
Wir haben doch dieselbe Mutter.
Und unter meinem charmanten und teuflisch verführerischen Äußeren
bin ich ein grießcremiger alter Kobold.
Ist das wichtig?
Nicht ein bisschen.
Um mich zu überzeugen, brauchst du mich nicht
zu verführen.
Wie jeder im ganzen Land, bin ich bloß
die Krone.
Du gefällst mir, Morgan Lachey.
Eine junge Frau, die weiß, was sie will.
Du gefällst mir auch, was immer du bist.
Nehmt Aufstellung!
Das Heer ist so gut wie bereit, Sire.
Das wird ein prächtiger Kampf werden.
Wartet auf mein Zeichen.
So, gleich geht's los.
Will er sich umbringen?
Merlin!
Teufel noch eins, was soll denn das werden?
Es gibt keinen Grund, hier Menschen in den
Tod zu schicken, mein Lord.
Dieser Streit betrifft nur uns.
Sehr richtig.
Dies ist Excalibur, das Schwert unseres wahren Königs.
Wenn ihr darauf ein Recht zu haben meint.
Ergreift es.
Tötet mich.
Erwartet.
Jetzt kann ich es fühlen.
Das Schwert gehört euch.
Ihr seid der wahre König.
Der Krieg ist vorbei.
Arthus ist unser wahrer König.
Von Blutes und Rechts wegen.
Hier.
In diesem Kreis hier, lasst uns alle unseren
Schöpfer für diese Rettung danken.
Und diesen Kreis wollen wir zum Symbol unseres
Lebens machen.
Ein jeder Mann darin ist dem anderen gleichgestellt.
Jeder lasse seine Stimme hören.
Und jeder soll mit allen Kräften für die
Wahrheit und für die Ehre eintreten.
Lasst uns beten.
Ich glaubte, für mich wäre ein Traum in
Erfüllung begangen.
Endlich saß ein guter König auf dem Thron.
Euer Majestät.
Darf ich vorstellen, Lady Maria.
Königin der Bovokelten.
Sie kommt, um euch ihre Aufwachtung zu machen.
Seid mir willkommen, My Lady.
Was soll ich sagen?
My Lady.
Wir sind überwältigt von eurer Großzügigkeit.
Wäre es möglich, dass ich und meine Dienerschaft
euch heute Nacht Gesellschaft leisten?
Es war eine lange, anstrengende Reise.
Und wir brauchen Ruhe, bevor wir nach Hause
reisen.
Aber sicher.
Wir können den Abend zusammen verbringen.
Und ihr erzählt mir vielleicht von eurem Volk.
Es wäre mir eine Freude, Euer Majestät.
Was willst du mir zeigen?
Was hast du getan?
War das...
An jenem Tag ritt ich schnell.
Aber ich wusste, was für uns das Ende
bedeuten könnte, und ich wusste nicht, wie es
endet.
Wir haben sie einfach alle zusammengetrieben.
Hinaus, mein Lord!
Hinaus!
Und schließt die Tür hinter euch!
Merlin, was gibt es denn?
Sag mir die Wahrheit, Arthus.
Vor zwei Nächten habt ihr mit einer Frau
geschlafen.
Ja, wenn ihr mich so fragt, ja.
Obwohl ich nicht weiß, was euch das angeht.
Das war Morgan Le Fay.
Ihre Mutter war Lady Igraine.
Eure Mutter!
Das wusste ich nicht.
Das wusste ich nicht, ich schwöre es euch.
Es wird ein Kind geboren werden.
Ned wird schon dafür sorgen.
Ihm gehört die Zukunft.
Und uns wird er vernichten.
Ein Spiegel?
Es gibt keine Spiegel in Avalon.
Hast du gesehen, wie ich dich verändern könnte?
Du hast mich schon verändert.
Du hast mich entstellt.
Ich weiß, das war Unfall.
Unfall?
Das war bösartig.
Wenn ich nur von Bösem umgeben bin, kann
ich nicht anders als böse handeln, um zu
überleben.
Oh, so leicht machst du es dir.
Du kannst es bekämpfen, so wie Merlin.
Aber es hätte ohne Merlin gar nicht erst
so weit kommen müssen.
Das ist nicht wahr.
Warum bist du hier, Map?
Um dir ein Angebot zu machen.
Ich werde deine Schönheit wiederherstellen, wenn du dafür
Merlin zu einem Ort bringst, den ich für
euch geschaffen habe.
Du wirst doch mit ihm leben können bis
ans Ende eurer Tage.
Und zusammen glücklich werden?
Und zusammen glücklich werden?
Er hat seine Bestimmung.
Es wird ihn von seinem Ziel abbringen.
Es wird ihn davon abbringen, sein Leben zu
verschwenden.
Aber er ist überzeugt davon, dass der Kampf
für das, was reicht, keine Verschwendung ist.
Ich könnte ihm das nie antun.
Ich liebe ihn.
Ich liebe ihn.
Du hasst ihn.
Ich hasse ihn ebenso, ja.
Wie lautet deine Antwort?
Nein.
Was?
Bedauere ich.
Doch, falls du es dir noch überlegst.
Rufe nur meinen Namen.
Schön.
Laut.
Ich konnte nicht lange fortbleiben.
Arthus war für mich mehr als nur ein
König.
Und ich war neugierig zu erfahren, was vor
sich ging.
Merlin!
Wie schön, euch zu sehen, alter Freund.
Was wird das hier, Arthus?
Die Erfüllung meines Versprechens.
Ich baue die goldene Stadt Camelot.
Es soll ein Neuanfang werden.
Diese Nacht mit Morgen war ein Fehler.
Aber ich weigere mich zu glauben, dass ich
deshalb für alle Zeit verdammt sein soll.
Von mir bestimmt nicht.
Ich werde euch niemals verdammt.
Demnächst heirate ich Lord Leos Tochter.
Liebt ihr sie?
Sie wird eine wunderbare Königin sein und mir
eine gute Frau.
Wir wollen die Hochzeit in Camelot feiern.
Auch wenn es bis dahin noch nicht fertig
ist.
Wollt ihr mir zur Seite stehen?
Ich fühle mich geehrt.
Wie ist der Name eurer Braut?
Gimiver.
Benedigatus.
Ich begab mich nach Tintagel Castle.
Vielleicht wäre Arthus nicht so begierig gewesen, noch
die Suche nach dem heiligen Gral auszuziehen, hätte
er gewusst, welchen schrecklichen Feind er in Gestalt
von Morgan Le Fay zurücklassen würde.
Merlin!
Wünscht euch zu sprechen, My Lady.
Ich lasse bitten.
Hast du gehört, Mordred?
Ein Zauberer kommt uns besuchen.
Wird das ein Spaß werden?
Meine Frau Morgan.
Wisst ihr, warum ich hier bin?
Kennt ihr schon meinen Sohn, Mordred?
Guten Tag, Mordred.
Das war unhöflich, Mordred.
Du kannst tun, was du willst, aber sei
niemals unhöflich.
Damit zeigt man Schwäche.
Wo wart ihr gerade, Merlin?
Wisst ihr, warum ich hier bin?
Es geht wohl um meinen Sohn.
Ist er nicht groß geworden?
Ja, allerdings.
Und zwar erheblich größer als es normal ist,
muss ich leider sagen.
Oh, natürlich.
Durch Zauberei.
Morgan.
Ich beschwöre euch im Interesse unseres Landes.
Ihr dürft den Jungen nicht auf den alten
Weg führen.
Ach, dieses Land bedeutet mir gar nichts.
Ein Bastard sitzt auf dem Thron, der mir
gebürtete.
Ein Bastard, der obendrein durch ein Verbrechen gezeugt
wurde, weil sein Vater Uther die Schuld am
Tod meiner Eltern...
Es ist die Zukunft, an die ich dabei
denke, Morgan.
Ja, ihr müsst an die Zukunft denken.
Weil die Vergangenheit zu schmerzhaft ist.
Ihr selbst habt doch Uther zum König gekräumt.
Ihr habt ihm geholfen, meine Mutter zu verführen.
Und ihre Tochter zu vernichten.
Letzten Endes habt ihr Mordred gezeugt.
Ihr treibt dieselbe Schuld wie Könige Meb und
Arthas.
Das weiß ich, aber ich kann damit leben.
Genauso wie ihr mit der Tatsache leben müsst,
dass Mordred schon bald König ist.
So weit wird es niemals kommen.
Mordred.
Merlin ist unser Gast.
Seid lieb.
Er will bloß Zuneigung.
Davon bekommst du noch genug, wenn du erst
König bist.
Und das wird er auch, Merlin.
Er ist Arthas Sohn.
Was ist mit dem alten Weg, Morgan?
Ich lasse mich nicht von euch darüber belehren,
was ich darf oder nicht.
Abgesehen davon war der alte Weg stets für
mich der bessere.
Er hat mir einen Sohn geschenkt.
Und mir Schönheit verliehen.
Arme Morgan.
Das ist doch nur eine Illusion.
Schönheit ist immer nichts als eine Illusion, Merlin.
Wusstet ihr das nicht?
Wir dachten, wir nehmen den traditionellen Weg durch
die Tür.
Traditionell ist es, sie vorher zu öffnen.
Mordred, wen haben wir denn da?
Deine Tante Meb und Onkel Frigg.
Das muss ja ewig her sein, mein lieber
Merlin.
Denkst du nicht auch an die alte Schule
zurück, wo ich dich die Grundbegriffe der Zauberei
lehrte?
Du hättest mein Musterschüler werden können.
Aber du warst...
Eine herbe Enttäuschung.
Aber du wirst uns nicht enttäuschen, Mordred.
Ist er nicht hübsch?
Die wahre Schönheit kommt von innen.
Was bedeutet das?
Ich habe das nie so richtig verstanden.
Deine Tante hat dir wieder wunderbare Spielsachen mitgebracht.
Siehst du, Merlin?
Du hast mir meine Familie genommen, und nun
habe ich eine neue.
Das wird nicht von Dauer sein.
Nichts ist von Dauer.
Siehst du es nicht, spürst du es nicht.
Ich werde gewinnen, Merlin.
Denn ich besitze die unschätzbare Gabe der Geduld.
Es dauert noch Jahre, bis Mordred Anspruch auf
den Thron erheben kann, aber ich kann warten.
Für mich hat Zeit keine Bedeutung.
Du wirst Arthas den Tod bringen.
...und alle Träume des armen Merlin zunichte machen,
nicht wahr, mein Liebling?
Ja, seh nur!
Der böse Zauber kriegt es mit der Angst
zu tun!
Merlin, etwas bedrückt dich wieder.
Es ist wieder mal eine Betonhilfe.
Deine Schwester Meb wird immer mächtiger.
Und ich werde schwächer.
Was soll ich tun?
Ich muss einen Mann finden, der den Thron
bewacht, solange Arthas auf der Suche nach dem
Heiligen Graal ist.
Ich fürchte um die Sicherheit der Krone, solange
er fort ist.
Suche nach einem Mann, der im Herzen rein
ist.
Das habe ich schon mal versucht, er existiert
nicht.
Die Antwort liegt in Joyous Gar.
Mein Schiff bringt dich dorthin.
Es war wie ein Traum.
Wie ein Traum in einem Traum.
Der Himmel teilte sich und ich sah den
Traum vor meinen Augen lebendig werden.
Eines Tages wird man sich an mich, Arthas,
Ginevra und Camelot wie an einen Traum erinnern.
Wer seid ihr?
Ich bin Merlin, der Zauberer.
Ich weiß, dass es keine Zauberer mehr gibt.
Ich bin der letzte Lebende.
Und wer bist du?
Galahad.
Meine Mutter ist Lady Helene und mein Vater
ist Zolanselot.
Ich bin auf der Suche nach einem Mann,
der König Arthas und sein Königreich verteidigt.
Aber er muss ein guter Mensch sein, reinen
Herzens.
Ihr habt ihn gefunden.
Es ging alles zu einfach.
Seid ihr ganz sicher, dass ihr das wollt?
Es ist nicht, was ich will.
Es ist, was ihr wollt.
Ich kann euch nicht zurückhalten.
Es ist eure Gelegenheit zu einem letzten großen
Abenteuer.
Ich hätte es wissen müssen.
Galahad, beschütze deine Mutter, solange ich fort bin.
Meine Damen und Herren, Ritter des Reiches.
Ich werde bald auf die gottgefällige Suche nach
dem Heiligen Gral gehen.
Unter euch suche ich den Besten, damit er
das Land und die Ehre unserer Königin in
meiner Abwesenheit beschützt.
Ich erhebe Anspruch auf diese Ehre.
Ach, Gawain, ich hoffe, dass ihr nicht gewinnt.
Ihr wisst, dass ihr mich begleiten müsst.
Ihr solltet mich beim Turnier antreten lassen.
Ihr seid zu alt, Sir Boris.
Natürlich ist er zu alt, aber ich bin's
nicht.
Euer Majestät.
Ich möchte für Sir Lancelot of the Lake
bürgen.
Er will am Turnier teilnehmen.
Wenn das ein Wunsch ist, Merlin.
Ah, Gawain
oder dieser Lancelot.
Bleib liegen, mein Ring!
Vorwärts!
Ha!
Gawain!
Sir Lancelot of the Lake, gebührt die Ehre.
Er ist der Beste und der Edelste der
Ritterschaft.
Er ist wirklich sehr hübsch, nicht wahr?
Ja.
Wie meintet ihr, my Lady?
Gar nichts.
Euer Majestät, ich biete euch mein Schwert und
mein Leben an.
Euer Angebot ehrt uns.
Als Sieger des Turniers soll Lancelot...
Was ist denn mit ihm?
Wie geht es ihm?
Recht gut, den Umständen nach, wenn man bedenkt,
dass wir die Lanze noch nicht draußen haben.
Und wieso nicht?
Wir haben noch einen Disput, einen wissenschaftlichen Disput.
Ob wir die Spitze mit dem Lauf der
Sonne oder dagegen entfernen.
Oder, wie der Laie sagen würde, ob wir
sie links oder rechts herum herausdrehen sollten.
Kann ich irgendetwas für euch tun, Sir Lancelot?
Nein, nein, nein.
Meine Hand, my Lady.
Nein, nein, dreht und zieht mit dem Lauf
der Sonne.
Dann üben die Planeten Venus und Uranus einen
dominierenden Einfluss.
Um zu streiten, solltet ihr Ärzte euch zusammenraufen
und es tun.
Tun?
Wir müssen zunächst darüber diskutieren.
Sehr richtig.
Das sind gewichtige Fragen, die nur die Experten
betreffen.
Vertraut uns.
Behandeln wir einen Ritter wegen eines gebrochenen Arms,
dann wird er auch nur daran sterben.
Jetzt reicht es mir genug.
Lancelot, wollen wir es versuchen?
Tut es, Gawain.
Ah!
Lebt wohl, Merlin.
Lebt wohl, Ardent.
Kommt bald zurück.
So zogen sie fort, um Träume zu jagen.
Schatten.
Aber auf mich hätten sie sowieso nicht gehört.
Und so flogen die Jahre dahin.
Und auf ein Jahr folgte das nächste und
wiederum das nächste.
Wenn ihr fünf Herren nicht mit dem Zittern
aufhört, könnte es passieren, dass ich euch alle
töte.
Noch nicht ganz perfekt, oder?
Ah!
Nun reicht's aber, Mordred.
Du darfst dich nicht hinreißen lassen, mein Liebling.
Das zeigt Mangel an Selbstbeherrschung.
Warum schießt du auf Tante Map und Onkel
Frigg?
Ich will doch hoffen, dass der Bursche nur
einem Spaß macht und es nicht persönlich meint.
Er meint es nicht persönlich, er mag dich.
Ich frage mich manchmal, was er täte, wenn
es nicht so wäre.
Das war überflüssig, Mutter.
Tante Map versteht das, nicht wahr, Tante Map?
Aber natürlich verstehe ich das.
Du musst dich ausprobieren.
Los, komm doch ein bisschen zu mir.
Du weißt doch, du bist mein Liebling, Mordred.
Aber du musst deinen Zaun noch richtig lenken.
Gegen Arthas?
Ja, immer gegen Arthas.
Und Merlin.
Du siehst so blass aus, Mordred.
Ich fürchte, du isst nicht genug.
Hör zu, ich habe schon die Kraft von
zehn Männern.
Hör auf deine Tante.
Und mach irgendwas mit deinen Haaren.
Wie du meinst, Mutter.
So ist es brav.
Die Arbeit geht viel zu langsam voran.
Aber ihr verändert immer die Pläne, Sir Lancelot.
Erst dieses, dann jenes.
Was soll ich um alles in der Welt
mehr tun als mein Bestes?
Mag sein, aber ihr müsst euch einfach mehr
Mühe geben.
So ganz allein, my lady?
Merlin ist mein allgegenwärtiger Schatten.
Das ist gut so und vernünftig.
Warum nicht ihr?
Ihr seid mein Ritter.
Wenn ich euch nahe bin, weiß ich nicht,
was mein Herz tut.
Ihr seid mir jetzt nahe.
Das ist gefährlich.
My lady?
Ja.
My lady?
Vielleicht müssen wir dankbar sein für meinen Schatten.
Stimmt was nicht, Merlin?
Die Wände flüstern mir etwas zu, General.
Hört ihr es nicht?
Was sagen sie denn?
Dass ihr zu freundlich mit Sir Lancelot umgeht.
Glaubt ihr an das, was die Wände flüstern?
Nein, aber ich habe gesehen, wie ihr zwei
euch anseht.
Es ist mir gleich, was andere denken.
Ich bin die Königin.
Deswegen habt ihr erst recht, die Pflichtsorge zu
tragen.
In diesem Fall kann ich euch nicht beschützen.
Ihr seht wunderschön aus.
Ich sollte springen.
Mich umdrehen und in die Tiefe werden.
Dann werde ich auch springen.
Ich kann nicht mehr ohne euch leben.
Nein, das glaube ich einfach nicht.
Lancelot würde niemals...
Tante, du siehst heute überaus zufrieden mit dir
selbst aus.
Was hast du getan?
Ist es abscheulich?
Sag schon.
Ich weiß, dass es vollkommen ist.
Ich habe dafür gesorgt, dass Pilet weiß, dass
Lancelot und Guinevere ein Liebespaar sind.
Wie unübertrefflich köstlich.
Ist es nicht ein wenig unter unserer Würde?
Unserer Würde?
Was bedeutet das Wort, Mutter?
Oh, ich habe es vergessen.
Was hieß das Wort?
Ja, es ist unter unserer Würde.
Aber das lasse ich mir nicht gerne sagen,
Frick.
Frick.
Ich hatte euch gewarnt.
Ihr wolltet nicht hören.
Was ist passiert?
Elaine.
Wie ist sie gestorben?
Sie starb an gebrochenem Herzen.
Eure Thegen.
Es tut mir leid.
Ich richtete zu streng über sie.
Die Schuld traf auch mich.
Immerhin hatte ich Lancelot ausgesucht.
Ich wünschte, ich hätte es ihnen gesagt.
Das hätte manches leichter gemacht.
Oh, gute Neuigkeiten.
Gute Neuigkeiten, Nimue.
Arthus kommt bald nach Hause.
Oh, Gott sei Dank.
Und hat er den Graal gefunden?
Nein, aber wem kümmert das?
Er kommt nach Hause.
Heiliger Graal oder kein Heiliger Graal.
Er hätte nie weggehen sollen.
Merlin ist frei.
Er kann wieder sein eigenes Leben führen.
Ja, und das sollte er mit dir tun,
mein Kind.
Deine wahre Berufung ist doch Merlin.
Gott will dich nicht, wenn du einen anderen
liebst.
Ich sollte das in diesen heiligen Hallen vielleicht
nicht laut sagen.
Der Glaube ist und bleibt das höchste Gut.
Aber Liebe ist sogar noch viel besser.
Vorsicht, mein Lieber.
Diese Stufen sind sehr schlüpfrig.
Wo gehen wir denn hin?
In mein Land.
Das Land der Zauberei.
Kann ich da Monster erschaffen?
Oh, bitte, Merlin.
Du bist so gut zu mir, Tante.
Aber es wird nicht nur Vergnügen und Spiel.
Arthus kommt bald wieder.
Bis dahin muss ich nicht noch vieles lernen.
Kommt Mutter auch mit?
Nein, die brauchen wir jetzt nicht mehr.
Bab, wohin willst du mit meinem Sohn?
Es ist so weit.
Ganz ohne Einwort?
Und ohne meine Erlaubnis?
Ich muss ihn vorbereiten.
Du kannst ihn nicht haben.
Er ist mein Sohn.
Er gehört mir.
Ich habe ihm Liebe gegeben.
Du hast ihm Spielzeug geschenkt.
Er verdankt mir das Leben.
Ich lasse ihn niemals mit dir gehen.
Nein!
Das war geschickt gemacht, Tante.
Meine Liebste.
Meine Liebste.
Mein Liebste.
Ich bin doch immer noch schön für dich.
Viel mehr als Worte sagen können.
Und bin ich es?
Oh, ja.
Mehr als Worte sagen können.
Du hast sie getötet!
Vielleicht ist sie ja nur gestolpert.
Nicht, dass es noch eine Rolle spielte.
Du hilfst uns auch, Frick.
Wir haben noch viel zu tun.
Neb, du widerlicher alter Teufel!
Möge Gott deiner armen Seele gnädig sein.
Deinem Wesen gegenüber war er es nicht.
Verstehe ich nicht.
Was haben plötzlich alle gegen mich?
Frick.
Ich überlasse dich von nun an der Verzweiflung
und dem Elend.
Aber ohne die Fähigkeit der Zauberei.
Von nun an wirst du auf Erden wandeln.
Hässlich und einsam.
Gerade als ob du ein Mensch wärst.
Leb wohl, Frick.
Du wirst mir fehlen.
Nein, ich glaube nicht.
Warum hast du ihn nicht umgebracht, Hunter Mapp?
Weil es genau das gewesen wäre, was er
gewollt hätte.
Nein!
Camelot.
Es ist erbaut.
Lancelot hat sein Versprechen gehalten.
Wir müssen mit erhobenem Banner die Stadt reiten,
Sire.
Wayne, ihr habt recht.
Erhebt eure Banner und eure Herzen!
Wir sind zu Haus!
Ja!
Wieso ist niemand hier?
Irgendetwas stimmt nicht, Sire.
Es wäre herrliches Willkommen.
Was ist hier los?
Genivere.
Wo ist Merlin?
Wo ist Lancelot?
Ich sage es euch.
Was?
Wer beim Teufel seid ihr?
Sehr elegant formuliert.
Wer beim Teufel.
Ja, in der Tat.
Wer beim Teufel.
Aber erkennt ihr mich nicht?
Nein.
Sollte ich?
Oh, ich bin getroffen.
Hier, tief im Herzen drin.
Eigentlich nicht der Punkt, an dem ich leicht
verletzbar bin.
Dafür erkenne ich euch, Vater.
Ich bin euer verlorener Sohn, Mordred.
Morgan Le Fay ist eure Mutter?
Sie ist es nicht, Vater.
Sie war es.
Sie wanderte rüber in eine bessere Welt.
Nun endlich schläft sie allein.
Ein schwerer Verlust.
Gestern Nacht trieben wir Späße miteinander.
Heute ist sie dahin.
Wie des Sommers Windhauch.
In der Mitte des Lebens.
Und so weiter und so fort.
Darum bin ich hier.
Ich verstehe euch nicht.
Um eure Interessen zu schützen, Vater.
Versteht ihr, eure Interessen sind meine Interessen.
Während ihr unterwegs wart, um auf großer Pilgerfahrt
eure Seele zu läutern.
Wie sage ich es am besten?
Hat man euch betrogen?
Mordred!
Du hörst auf.
Noch lange nicht.
Nur zu, Merlin.
Lass uns die Wahrheit ans Licht bringen.
Jetzt ist nicht der Zeitpunkt.
Lancelot hat euch mit der Königin betrogen.
Was?
Oder wäre richtiger, die Königin hat euch mit
Lancelot betrogen.
Aber bitte seien wir nicht pedantisch.
Ihr wurde betrogen.
Iniver, es ist nicht der richtige Ort für
so ein Gespräch.
Im Gegenteil, er ist genau richtig.
Ist es wahr?
Ihr seid eben zurückgekehrt.
Wir müssen das in aller Ruhe besprechen.
Iniver, ist das wahr?
Ja, es ist wahr.
Mordred, ihr habt hier nichts verloren.
Ich habe sehr wohl das Recht dabei zu
sein.
Wir haben beide das Recht.
Das ist keine Privatsache mehr.
Sie geht uns alle an.
Wie konntet ihr nur so etwas machen?
Dachtet ihr nicht einen Augenblick an mich?
Ihr habt mich für Jahre verlassen.
Dachtet ihr an mich?
Was war mit meiner Ehre, als ich feststellen
musste, dass der König mit Morgenlefay einen Sohn
hat?
Ja, da habt ihr recht.
Oh, ich bitte euch, Vater.
Das wird langsam unappetitlich persönlich.
Schließlich handelt es sich dabei um eine Staatssache.
Wir sind Staatssache.
Immerhin geht es hier doch um Hochverrat.
Oder etwa nicht?
Mein Lord?
Nein!
Nein!
So geht das nicht!
Ich kann darin keinen Verrat sehen.
Sie hat mich betrogen.
Und nur mich.
Nicht weniger und nicht mehr.
Nein, Majestät.
Mordred hat recht.
Ihr seid der König, damit ist ihr Ehebruch
Hochverrat.
Aber dann müssen wir sie zum Tode verurteilen.
Habt ihr wirklich, dass wir das tun sollten?
Es ist Gesetz.
Es ist Tat.
Das soll es auch sein.
Mein Lord, ist es nicht an der Zeit,
die Stränge des Gesetzes durch Gnade zu mildern?
Vergessen wir nicht.
Eure Religion spricht sich dafür aus.
Derjenige unter euch, der ohne Sünde ist, der
werfe den ersten Stein.
Also, ich weiß, dass ich oft Schuld auf
mein Hauptgeladen habe.
Und ich nehme an, das habt ihr auch.
Ich muss wohl gestehen, dass ich gesündigt habe,
als ich es noch vermochte.
Was soll das?
Wollen wir Ausreden erfinden, weil sie die Königin
ist?
Weil sie ein schwacher Mensch ist.
Nein, weil sie Arthus' Gemahlin ist.
Wollt ihr für wieder ein Recht für die
Herrscher und eins für die Beherrschten?
Soll es wieder so sein?
Arthus, ich dachte, Camelot sollte etwas Neues werden.
Das ist es.
Dann zeigt, dass es euch damit ernst ist.
Merlin, was soll ich jetzt tun?
Am Ende müsst ihr das Gesetz achten.
Gyniver wird wegen Verrats verurteilt.
Eine meisterhafte Entscheidung.
Von Vernunft und Recht geleitet, Vater.
So, nun wollen wir trinken und feiern.
Ich will euch hier in Camelot nie mehr
wiedersehen.
Aber Vater, ich bin doch eben erst gekommen.
Ich dachte, wir plaudern ein bisschen über alte
Zeiten und frischen Familienwanderungen.
Stopf dem Kerl das Maul!
Das kann nicht euer Ernst sein, Vater.
Ich bin euer geliebter Sohn, euer Kronprinz, Erbe
und einziger Sohn.
Kommt mir nie mehr wieder unter die Augen!
Umarmt mich, Vater.
Niemals!
Ihr zwingt mich, mir zu nehmen, was mir
gehört.
Wache festnehmen!
Behütet euch nicht, bitte.
Ich weiß, wo die Tür ist.
Ich bedauere, Vater, aber ich werde euch vernichten.
Und diesmal wird euch euer zaubernder Schoßhund auch
nicht helfen.
Mab?
Hier bin ich, Nimue.
Du hast mir vor Jahren etwas versprochen.
Wirst du es halten?
Ja.
Aber warum dieser Sinneswandel?
Der König kommt nach Hause.
Merlin ist frei und kann bei mir sein.
Ich weiß jetzt, dass ich niemand anderen will
als Merlin.
Bist du einverstanden, mit ihm dort zu leben,
wo ich es vorsehe?
Wenn du mir mein Gesicht zurückgibst.
Doch, ich muss dich warnen, Nimue.
Wenn du dich an diesen Ort begibst, kannst
du ihn niemals verlassen.
Aber er wird zu mir kommen.
Ja, es wird er.
Dann tu es mir.
Aus Feuern in die Ehe!
Los, Platz machen, aus dem Weg!
Du Hure, du beste Wehrbrecherin!
Habt Erbarmen, Gott schütze die Königin!
Aber nicht zu sehr.
Die Schuld liegt bei mir, nicht bei ihr.
Zu spät, er ist schon angezündet.
Komm schon!
Lancelot ließ sich immer Zeit bis zum allerletzten
Moment.
Aber so wie ich mich an ihn erinnere,
hat er nie irgendetwas richtig gemacht, Gott sei
Dank.
Und so ritten Lancelot und Ginevere aus meiner
Geschichte ins Reich der Legende.
Was hat das zu bedeuten?
Das war dreister Betrug, Vater.
Ihr habt getan, als hättet ihr die Königin
verurteilt, dann habt ihr sie von eurem verdammten
Zauberer retten lassen.
Ihr hattet nicht einmal die Courage, ihr selbst
die Freiheit zu geben.
Das ist wahr.
Ich hätte es tun sollen.
Ein Recht für euch und ein anderes für
die übrige Welt?
So können wir nicht leben!
Hört ihr das?
So können sie nicht leben, sagt er.
Ich rufe hiermit alle freiheitsliebenden Briten auf, das
Banner der Freiheit hochzuhalten.
Und der Tyrannei...
Ihr habt mich unvorbereitet erwischt.
Das Gefühl kenne ich gut.
Ihr Herren, die Zeit für Verhandlungen ist vorbei.
Jene, die Recht und Freiheit wollen, folgen mir.
Wieder gehen mit Morbert?
Wie mit der Tyrannei?
Tragöder!
Nieder mit der Tyrannei!
Er hat die längste Zeit auf dem Thron
gesessen.
Wer ist da?
Ihr würdiger Vater?
Ich bin die ganze Nacht hindurchgeritten.
Nemo ist verschwunden.
Verschwunden?
Ja, aber sie lässt euch etwas sagen.
Sie erwartet euch an der Pforte des Zaubers.
Ihr seid ein Lügner.
Merlin, wie könnt ihr so etwas Schreckliches sagen?
Ihr seid ein Lügner!
Es freut mich sehr, dass du noch nicht
alles verlernt zu haben scheinst, was ich dich
seinerzeit gelehrt habe.
Ich habe nichts davon verlernt.
Und es war Frigg, der mich unterwiesen hat.
Erwähne diese Kröte nie wieder!
Er steht nicht mehr in meinen Diensten.
Ich muss ihn entlassen, wie dem auch sei.
Nemo ist fort.
Und sie hat wirklich den Wunsch, dass du
zu ihr gehst, wenn du soweit bist.
Merlin, meine Männer wünschen, dass ihr nicht mit
uns gegen Mordred zieht.
Sie sagen, wenn ihr mitkommt, werden sie mir
nicht mehr folgen.
Was wollt ihr jetzt tun?
Meine Bücher schließen, den Stab zerbrechen und mich
zurückziehen.
Ich habe noch ein Leben vor mir und
nun kann ich es leben.
Nemo?
Sie erwartet mich schon.
Ihr werdet mit Mordred doch fertig.
Es ist ein Gefecht wie jedes andere.
Und das Recht ist auf unserer Seite.
Ich bin sehr stolz auf euch, Arthas.
Habt keine Angst um mich, Merlin.
Noch habe ich ja Excalibur.
Schöner Tag heute.
Nimue!
Nimue!
Merlin, ich bin hier.
Sieh nur.
Sieh nur, wo wir sind.
Das ist
alles Meps Werk.
Vergiss sie doch.
Wir haben doch schon so viel von unserer
gemeinsamen Zeit verschwendet.
Aber nun gehört sie uns.
Hast du dir das nicht immer gewünscht?
Erfreuliche Überraschung.
Hört auf zu reden, Mordred.
Und wehrt euch.
Ich dachte, ihr möchtet noch ein wenig gepflegt
plaudern, bevor ihr sterbt.
Aber wir wünschen...
Mordred!
Vater!
Kluger Junge!
Vater!
Vater!
Endlich.
Mordred.
Guten Tag.
Vater.
Gut, dann bringen wir es jetzt zu Ende.
Wie fern?
Nein, zumindest darin sind wir uns einig.
Und wisst ihr, Vater?
Auch wenn ihr nicht sterben würdet, hätten wir
doch keine harmonische Familie abgegeben.
Was ist denn, Merlin?
Da schrie doch jemand.
Ich hör nicht das Geringste.
Es klang wie Kampfgeschrei.
Arthas und Mordred.
Nein.
Es schickt uns nichts mehr an.
Nein.
Mordred.
Nein, Vater.
Schon wieder eine Sünde.
Ihr tötet euren eigenen Vater.
Mein Sohn?
Arthas stirbt.
Ich muss zu ihm.
Ich komme sehr bald zurück.
Ich werde immer auf dich warten.
Immer.
Sehr bald, das störe ich.
Warum hast
du mir das nicht gesagt?
Limue!
Limue!
Ich wusste, dass ich sie nie wiedersehen würde.
Ich kann dir nicht mehr helfen.
Stirb nicht, Mordred.
Ihr solltet nicht handeln.
Das wäre das Letzte, was ich tue.
Merlin, alter Freund.
Ich wusste, du kommst.
Wie war der Tag, Arthas?
Ich hatte schon bessere.
Merlin.
Wirf das Schwert in den See.
Niemand darf es bekommen.
Gib ihm, Merlin.
Sofort, Merlin.
Habe keine Angst, ich tue es.
Du warst der richtige Mann für das Schwert,
Excalibur.
Nimm es zurück, Helm!
Du hast mich belogen!
Ich habe dich nicht belogen, Merlin.
Ich hatte dir gesagt, die Antwort wäre in
Joyous Garden.
Dort habe ich Lancelot gefunden.
Die Antwort war nicht Lancelot.
Die Antwort war der junge Galahad.
Es ist nur menschlich, sich zu irren, Merlin.
Und immerhin ist ein Teil von dir Mensch.
Der bessere Teil.
Leb wohl, Merlin.
Meine Schwester Mer behält wohl doch in einem
Punkt recht.
Wenn wir vergessen werden, hören wir auf zu
existieren.
Was tust du hier, Frick?
Meine Prinzipien verraten fürchte ich.
Dabei war ich immer der Auffassung, dass man
besser eine Sekunde lang feige, als ein Leben
lang tot sein sollte.
Und doch, da stehe und kämpfe ich.
Und noch dazu für die Guten, was noch
schlimmer ist.
Und, Map?
Es verwies sich als notwendig, den Dienst bei
ihr zu quittieren.
Wenn du es auf einen Kampf ankommen lassen
willst, kannst du Hilfe brauchen.
Ich wusste, dass ich dich hier finde, Map.
Ich nehme an, du willst an meinem Triumph
teilhaben.
Und ich will Zeuge deines Untergangs werden.
Du warst immer schon ein Träumer, Merlin.
Aber wie stehst du da?
Du hast Arthurs verloren?
Das Gefecht heute?
Deine einzige große Liebe?
Das Gefecht ist noch lange nicht vorbei, Map.
Du kannst nicht gewinnen.
Sie ist geschwächt.
Ich weiß, aber wir müssen uns darauf konzentrieren.
Machst du gemeinsame Sachen mit diesem Verräter?
Madame, nach so vielen Jahren treuergebenden Dienstes finde
ich das wirklich etwas hart.
Ich kann sogar noch viel härter werden, wenn
ich möchte.
Verzeihung, hab's sehr eilig.
Arthurs ist tot.
Also haben wir beide nichts zu verlieren.
Diesmal wird es ein Gefecht zwischen dir und
mir, Map.
Jetzt werde ich dir zeigen, wie schwach ich
bin.
Merlin!
Meine Kraft mag wohl im Schwinden begriffen sein,
aber euch lächerlichen kleinen Menschen bezwinge ich immer
noch leicht.
Was habt ihr denn jetzt vor?
Wollt ihr eure Ätzchen und Schwärzchen gegen mich
erheben?
Nein, Map.
Wir werden dich einfach vergessen.
Merlin!
Was tut ihr da?
Du kannst keinem mehr wehtun oder ihn erschrecken.
Du hast einfach keine Bedeutung mehr für uns.
Wir vergessen dich, Königin Map.
Geh zu deiner Schwester in den See und
bleibe vergessen.
Sieh her zu mir.
Sieh mich an!
Trick!
Merlin!
Merlin!
Du wirst mich niemals vergessen, Merlin.
Ich liebe dich.
Wie einen Sohn.
Merlin!
Merlin!
Merlin!
Ich hatte gewonnen.
Ich versuchte zu lächeln, aber es war ein
Lächeln der Verzweiflung.
In mir führte ich nur das Mitleid und
das Grauen und den furchtbaren Verlust.
Jeder, den ich je geliebt hatte und jeder,
der mich je geliebt hatte, alle waren fort,
für immer verschwunden.
Und dann kehrte Galahad zurück und brachte den
heiligen Gral mit und den Frühling und das
Land wurde wieder fruchtbar und der ewige Kreis
von Tod und Finsternis endete.
Gerade so wie meine Geschichte jetzt.
So.
Wenn meine Geschichte euch unterhalten oder bezaubert hat,
dann bitte ich euch, mir eure Anerkennung zu
zeigen, wie es euch gefällt.
Aber vorzugsweise mit Münzen.
Meister Merlin, habt ihr Nimue wiedergefunden?
Nein, ich habe sie nie wiedergefunden.
Oder auch nur die Höhle.
Was ist mit der Zauberei?
Herrscht ihr die Zauberei noch?
Nein, ich bin ganz aus der Übung und
im Übrigen glaubt heute sowieso niemand mehr daran.
Vielen Dank.
Das war's, mein Freund.
Mehr gibt es heute nicht.
Es war nicht ganz so, wie ich mich
darauf besinne, mein junger Merlin.
Rick, kann das sein?
Ja, ich bin es.
Ich muss zugeben, du verstehst dich gut aufs
Geschichten erzählen.
Ungemein aufregend und so weiter.
Aber es war doch interessant, dass du einige
kleine Einzelheiten verändert hast.
Denen gefällt es so besser und abgesehen davon,
es würde doch niemand glauben, wenn ich erzähle,
wie es wirklich war.
Und wie findest du dich in dieser Welt
zurecht, lieber Rick?
Weißt du, was in dieser Welt immer noch
gefragt ist?
Ist der perfekte Kammerdiener für Gentlemen.
Und in dem Fach war und bin ich
immer noch einer der besten.
Das kann nicht wahr sein.
Er ist es.
Sir Rupert.
Ich traf ihn kürzlich beim Grafen auf einer
Weide und geplauderten über alte Zeiten.
Lieber alter Freund.
Müsstest du nicht inzwischen tot sein?
Nein, nicht doch.
Ein wenig Magie steckt auch in mir noch,
Merlin.
Oh, um ein Haar hätte ich's vergessen.
Nimm ruhig.
Was soll mit dir sein?
Eigentlich nichts weiter.
Nur, dass er mich gefragt hat, wo du
wohl wärst, als wir uns kürzlich über den
Weg liefen.
Was hast du gerade gesagt?
Wie ist das möglich?
Eine Weile nachdem Königin Mep verschwunden war, fing
Meps Zauber an, seine Kraft zu verlieren.
Und Nimue war wieder frei.
Wo ist sie, Rick?
Sir Rupert weiß den Weg.
Ich danke dir, mein alter Freund, für alles.
Oh, es ist nicht nötig, mir zu danken.
Du kennst ja meine Schwäche für ein gutes
Ende.
Merlin.
Oh, meine Liebste.
Rick hat dich wiedergefunden.
Ich habe niemals so offen gewagt, ich würde
dich wiedersehen.
Du bist älter geworden.
Du aber auch.
Spielt das eine Rolle?
Nein.
Nein, jetzt nicht mehr.
Aber...
Ich glaube, ich bringe noch ein Kunststück zu
Rick.
Und nun
nie wieder.
Jetzt hat die Zauberei ernennt.
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