All language subtitles for Merlin 2 - Der letzte Zauberer[de]

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Original subtitles

Heute

versammeln wir uns wieder einmal hier, so wie

in jedem Jahr, um uns zur Sonnenwende dankbar

zu verneigen vor dem Heiligen Gral.

Seine Gnade macht Camelot zum strahlenden Mittelpunkt unserer

Welt.

Er schenkte uns Gerechtigkeit, uns und allen, die

sich in seinen Schutz begeben haben, und Sicherheit.

Lasst uns Dank sagen, dass uns diese Gnade

zuteil wird.

Seine Anwesenheit verleiht uns Hoffnung.

Preisen wir uns glücklich, dass wir seiner würdig

sind.

Es war ein glorreicher Tag, an dem ich

von König Arthus Abschied nahm.

Nun trugen sie Früchte, die Jahre der siegreichen

Kämpfe und Schlachten.

An jenem Tag lag dies alles endlich hinter

uns.

Und was waren das für Kämpfe gewesen?

Einzig und allein dazu bestimmt, Licht in die

dunkle Welt zu bringen.

Aber auch ein Zauberer muss ab und zu

ruhen, zum Ursprung seiner Macht zurückkehren, in den

Schoß der Erde, damit sie ihn heile und

erneuere, im sicheren Bewusstsein, dass ein guter König

den Thron innehat und dass der Gral über

Camelot erstrahlt.

Was ist geschehen?

Nun wag es schon.

Ich hatte vorgehabt, eine Zeit lang zu schlafen.

Aber nun war mehr als eine Jahreszeit vergangen.

50 Jahre.

Wie konnte ich nur 50 Jahre lang schlafen?

Waren das die Folgen einer Schlacht?

Die einzigen Zeugen schweigen für immer.

Wenigstens etwas ist noch dort, wo es sein

sollte.

Da stehen sie, die Mauern von Camelot.

Wie sollte es auch anders sein?

Ich habe jeden Stein bei seiner Errichtung verzaubert

und ihnen die Macht zurückgegeben.

Die Macht verliehen, alle Angriffe von außen abzuwehren.

Doch stimmt hier etwas nicht.

Ganz und gar nicht.

Wer seid ihr?

Ich bin ein Freund.

Wiederholen, Sir Thomas.

Dies ist kein Weg, auf den wir zum

Ziel kommen.

Arthurs!

Ich schlage vor, dies noch einmal gründlich zu

überdenken.

Während wir hier debattieren, nimmt Drowskauks Heer an

Stärke zu und verwüstet das gesamte Königreich.

Ich bin kein Mann des Schwertes, Sir Thomas,

aber wenn wir mit denen, die uns verblieben

sind, in die Schlacht ziehen und verlieren...

Und selbst wenn wir siegen, würden daraufhin nur

noch Gräber das Land bedecken und in jedem

rot die Saat für weitere Kriege.

So wie ich es sehe, ist dies eine

Prüfung unseres Glaubens.

Dass Camelot zu Recht besteht, kann kein noch

so großer Sieg unseren Feinden beweisen.

Wenn wir die legitimen Erben von König Arthurs

sein wollen, müssen wir die Suche fortsetzen.

Seit Arthurs Tod ist Camelots Stern verblasst.

Wie kam es dazu?

Gibt es niemanden mehr, den ich kannte?

Wo waren meine Freunde?

Parzifal.

Kay.

Und wer war dieses Kind?

Verzeiht, Mistress.

Ich war in Gedanken.

Euer Gewand ist bereits fertig.

Ich habe ein Boten zu Lord Weston gesagt.

Ich werde mein Schicksal erfüllen, Mistress.

Was könnte eine Enkelin von Zergavain anderes tun,

als ihr Schicksal zu erfüllen?

Enkelin?

Genug.

Ich muss mehr erfahren.

Was ist das?

Der heilige Gral?

Das Herz von Camelot ist fort.

Was ist hier geschehen?

Sprich, heiliger Stein.

Und dann bestieg ein König namens Griffith den

Thron.

Der erste, der in Camelot herrschte und nicht

an Arthurs Seite gekämpft hatte.

Der Gral würde keinen Mann dulden, dessen Herz

unrein war.

Sieg!

Mir Lord Weston, es wird Zeit, wenn wir

stören.

Lady Yvonne, wir haben noch einmal mit der

Lady gesprochen.

Sie fragt sich, ob ihr eure Entscheidung nicht

überdenken wollt.

Die letzte Blutsverwandte eines Ritters der Tafelrunde mit

euch verwunden, das braucht das Volk von Camelot

mehr denn je.

Ihr wisst, wie ich den Tag herbeisehne.

Und ihr wisst auch, dass ich geschworen habe,

weder Arthurs Krone zu tragen, noch das Blut

von Zergavain zu entehren, bevor der Gral wieder

hier ist.

Ich bin untröstlich, dass ich euch enttäuschen muss,

Yvonne.

Es gäbe nur eines, womit ihr mich enttäuschen

könntet, Mir Lord.

Dass wir ein gemeinsames Glück erleben, ohne dass

Camelot seinen früheren Ruhm erlangt.

Kein Arthurs.

Kein Gral.

Der Krieg vor den Toren.

Und doch gibt es noch einige, die sich

erinnern an die einstige Größe von Camelot.

Merlin?

Dass ich euch noch einmal wiedersehe.

Ich war nur ein einfacher Squire, als ihr

verschwandet.

Merlin, ich bin Weston, Lord von Camelot.

Mir Lord?

Ich hätte mir nie erträumt, den Gründer unserer

glorreichen Vergangenheit kennenzulernen.

Und ich mir nie, mich in einer solch

finsteren Zukunft wiederzufinden.

Wieso kamt ihr zurück?

Ich kam zurück, weil ich niemals vor hatte,

wegzugehen.

Ich glaube, die Vorsehung brachte euch zurück.

Wir können zusammen dafür kämpfen, dass der Funke

der Hoffnung nicht ausgelöscht wird, den ihr entfacht

habt.

Ich glaube, ihr seid zurückgekehrt, damit ihr mir

helft, den Gral zurückzubringen.

Der Gral spricht nicht zu mir und hat

es nie getan.

Ich denke, es ist höchste Zeit für solch

ein Wunder.

Vielleicht ist es an der Zeit, Mir Lord.

Wer erst einmal die Gunst verlor, erringt sie

so leicht nicht wieder.

Ich bin eine einfache Weberin.

Unser Dorf ist für euch ganz unwichtig.

Wir tun doch niemandem etwas.

Deshalb gestatte ich dir auch, dich zu entscheiden.

Tu dich mit denen zusammen, die Camelot mit

seinen Stiefeln der Hochmut zertreten hat.

Oder geh zu deinem Schöpfer.

Ich geh so gern mit euch.

Wer zu uns gehören will, der muss uns

in seinem Herzen tragen.

Das Volk der Sumpfenden Drache!

Ha!

Mörder!

Bei ihm kommt die Fette an der Ecke!

Seid ihr anderer Meinung?

Wir sind befleckt und reingewaschen.

Camelot muss geläutert werden.

Die Nächste!

Und nochmal!

Na los!

Was soll das denn?

Seht euch den an!

Sollte man so eine kleine Ratte mit dich

nicht ertränken?

Das ist schon versucht worden, Sir.

Aber wisst ihr, meine Mutter war eine Meerjungfrau.

Ein Fisch?

Ja.

Dann war dein Papa aber ein sehr einsamer

Mann.

Du siehst nicht aus wie ein halber Fisch.

Aber du siehst aus wie ein Lügner.

Ihr könnt mich ja entgräten.

Aber zuerst, hört euch meine Geschichte an.

Ich wurde auf dem Grunde eines wunderschönen Meeres

geboren.

In einem Korallenschloss, in allen Farben schillernd.

Rot, Blau, Grün und sogar Gold.

Das ist das Schöne an diesem kleinen Tal,

das so weit weg von allem Unbild dieser

Welt liegt.

Hierher verliert sich so gut wie nie ein

Dieb.

Ja, das sind wirklich sehr schlimme Gesellen, diese

Diebe.

Zu spät für Elfenstaub und Feenzauber, mein Fischjunge.

Rostock-Männer, lauf!

Oh, reiche Leute.

Ja, das hat sich gelohnt.

Oh, mal hier.

Das brauchst du ja nicht, gib doch mehr.

Das nehm ich doch mal nicht.

Gib mir doch.

Hey!

Das ist ja super, noch was.

Nehme ich mal hoch.

Das ist meins.

Da hängt doch noch was dran.

Geh hoch jetzt.

Was willst du?

Sein Liebesferkelchen.

Mach Quick, quick, quick und verschwinde wieder.

Ich bin unterwegs nach Camelot, mein Schweinefreund.

Eine innere Stimme sagt mir nämlich, ich bin

aufgehoben hinter hohen Mauern und beschützt von vielen

Wachen.

Doch deinesgleichen kommt dort leicht auf Bratspieße.

Na schön.

Aber auf deinen Speck musst du selbst aufpassen.

Na komm, du kannst haben, was ich übrig

lasse.

Habt ihr gehört?

Merlin ist zurück.

Der Merlin?

Sind die auch gut genug?

Ich denke schon.

Die meisten gehörten den Unseren.

Das Schwein kommt nicht allein.

Hätte nie gedacht, dass die Mitte unserer dunklen

Welt so warm und hell ist.

Und wurde doch auf dunklen Verließen erbaut.

Ich fürchte, ihr habt mich missverstanden, Knappe.

Ich bin mit dem Schwein hier.

Wir haben uns reingeschlichen, weil es draußen zu

gefährlich für uns ist.

Wo geht's übrigens hin?

Zum Kommandanten.

Ach ja, genau darüber wollte ich mit euch

reden.

Wisst ihr, ich bin der Ansicht, dass es

für euch lohnender sein könnte, wenn ihr mich

nicht zum Kommandanten bringen würdet.

Ich muss euch sagen, ich habe gewisse Fähigkeiten

und kann euch jeden Herzenswunsch erfüllen.

Puh.

Macht euer Zauber mich zum Ritter?

Machst du das?

Ähm, nein.

Die Sache ist nämlich...

Die Sache ist die, deine Festnahme wird ein

weiterer Beweis für Sir Thomas sein, dass ich

es verdiene, zum Ritter geschlagen zu werden.

Verdammt!

Seid schön anwünschig.

Bis morgen.

Ah!

Schatztruhe.

Du kannst jetzt gehen.

Gute Nacht, M'Lady.

Graham.

M'Lady.

Ich muss euch zu eurer bevorstehenden Vermehlung gratulieren.

Merlins Rückkehr heißt nicht, dass auch der Gral

zurückkehren wird.

Er ist auf der Suche.

Aber ich hörte ihn sagen, dass er niemals

zu ihm spricht.

Das Schicksal gewährt uns einen Aufschub.

Auch wenn es sich von Camelot abgewendet hat.

Es muss die Strafe für irgendetwas sein, Lady

Yvonne.

Unser Land siegt dahin, unsere Ritter sterben.

Camelots Einwohner sind auf einen erbärmlichen Haufen geschrumpft.

Und doch kehrt der Gral nicht zu uns

zurück.

Welches Recht haben wir auf ein gestohlenes Glück,

wenn andere leiden?

Liegt es an uns?

Was glaubt ihr?

Ich glaube nicht, dass Liebe jemals bestraft wird.

Nicht so eine gräusche Liebe.

Nicht die Liebe, die wir uns versagen.

Verzeiht mir.

Es scheint, ich bin im Vorteil.

Das hier sei euch eine Warnung.

Ich bin Jack, der mächtige Zauberer.

Nenn dich wie du willst, Merlin selbst weilt

in diesen Mauern, die er zu unserem Schutz

erbaut hat.

Neben ihm bist du trotz aller Zaubertricks nichts

weiter als ein Dieb.

Also Dieb, sagst du jemandem, was du gehört

hast, wird man mich hinrichten.

Und mit meinen letzten Worten werde ich dich

verraten.

Verstanden?

Ja.

Willst du sonst nichts sagen?

Wenn du ungebeten die Kammer einer Lady betrittst

und sei es auch nur als ein Dieb,

könntest du dich zumindest entschuldigen.

Es tut mir leid.

Oh ja, und wie es mir leid tut.

Bin ich mehr Dieb als ein Magier?

Sollte vielleicht ein Dieb aus mir werden?

Der Magier besteht.

Während der Zeit, in der du diesen Gassenjungen

in Gewahrsam hattest, hättest du ihn leicht aus

der Stadt hinausschaffen können.

Ein Kommandant der Schildwache hätte genau das getan.

Ich dachte, der Kommandant möchte ihn vielleicht verhören.

Verhören?

Einen Landstreicher?

Nein, knappe Brian.

Deine Überlegung war...

Beine mehr zusammen.

Du hast gemeint, es würde ein gutes Licht

auf dich werfen und eben mit deinem Tun

hast du versäumt, die Einwohner von Camelot vor

genau dieser Art von Landstreichern zu beschützen.

Du bist mein bester Knappe.

Keiner wünscht es sich mehr als du.

Aber ein Ritter sein...

Heißt dienen, Sir Thomas.

Die Worte sind dir bekannt.

Irgendwann erkennst du auch ihre Bedeutung.

Ein wenig...

enttäuschend.

Offenbare, was noch kein Zauberer je zu Gesicht

bekommen hat.

Den heiligen Gral.

Der Gral möge sich offenbaren.

Man sehe und staune, ein Arsenal der Magie

aus der Mottenkiste.

Das bringt ein hübsches Sümmchen.

Ein Zauberstar.

Augen nicht aufmachen, schön zulassen.

Was willst du hier?

Ja!

Meister Merlin!

Was für ein Zufall!

Du hast mich in meiner Konzentration gestört.

Verzeiht, ich wollte euch nicht verpatzen.

Stiehl die Kunststückchen der Scharlatane, mein Junge.

Aber ich, ich bin Merlin und du wirst

mir nicht in die Quere kommen.

Ich bin doch auch ein Zauberer.

Warum tauschen wir uns nicht aus?

Ihr lehrt mich ein paar klassische Sachen und

ich euch ein paar moderne.

Hier würde ich mich mit einem Mistkäfer paaren.

Das war einer der klassischen.

Raus hier!

Ah!

Können wir keine Abmachung treffen?

Das ist unsere Abmachung.

Was war das?

Der heilige Gral.

Nun, eins muss man dir lassen, Junge.

Du hast den Funken in dir.

Der Himmel weiß, wo du das her hast,

aber so hielt noch nie jemand meinen Kräftenstand.

Tja, man kommt eben viel rum.

Vielleicht sollten wir doch eine Abmachung treffen.

Als ich von Arthus Abschied nahm, waren Güter

und Kraft in den Herzen der Menschen und

der Gral befand sich in Camelot.

Dann sind, während ich schlief, 50 Jahre vergangen,

ein für mich unerklärliches Rätsel und dann tauchst

du hier auf.

Ein Hans Wurst, dem der Gral erscheint.

Ein weiteres Rätsel, ein vollkommen ahnungsloser und doch

wird ihm diese wunderbare Vision beschert.

Nun, ich will keine Fragen stellen, ich nehme

diese Gabe als gegeben hin.

Und ich werde, wir werden den Gral finden

und Camelot zu alter Größe verhelfen.

Was du auch bis jetzt bewirkt hast, ich

werde wie ein Gewitter in dich fahren.

Was denn für ein Gewitter?

Merlin!

Browskog wurde zuletzt in dieser Gegend gesehen.

Der Fluss führt zur Zeit viel Wasser, eine

natürliche Barriere.

Melord Weston!

Der Gral wird uns gehören, zu den Waffen.

Geduld, Melord.

Alles wird sich finden.

Junge, du wirst nichts tun.

Ganz egal, was du siehst oder empfindest.

Was soll ich empfinden?

Sei still.

Du bist der Köder, dem der Gral sich

zeigen wird.

Wenn das Licht des Gral zerstrahlt, wird es

gleich einem Leitstern sein.

Für die Ritter Camelots.

Sie werden sehen, was 50 Jahre lang verborgen

lag und Camelot wird zu alter Macht gelangen.

Der Gral hat sich gezeigt.

Weston, seht ihr das?

Sieger!

Eines Tages werden wir in der großen Chronik

erscheinen, Jew.

Das ist eine Falle!

Wo ist der Gaal?

Der Gaal wird euch nie gehören!

Aussehen!

Wer hat diesen Zauber erzeugt?

Zeig dich mir!

Du hättest weiter schlafen sollen, Merlin.

Es war also dein Zauber, der mich in

der Höhle schlafen ließ, blind für all das?

Was immer du auch ausgelöst hast, du wirst

nicht in der Lage sein, deinen Sieg auszukosten.

Wer bist du?

Nicht jemand, der dich besiegen wird.

Du hast dir deinen Gegner selbst geschaffen.

Was ist passiert?

Ich habe Camelot seinem Feinden ausgeliefert.

Ihr habt euer Versprechen gehalten, Zauberin.

Mit Merlins Hilfe.

Und jetzt werdet ihr tun, was ihr geschworen

habt.

Ihr werdet das Gespür Camelot ausmerzen und die

Welt erneuern.

Ja, ich höre dich.

Verdammt sein, diese Mauern.

Nun denn, Schwein.

Wir alle wissen, dass Merlins Mauern nur von

außen verzaubert sind.

Das bedeutet, unser Problem ist, dass meine magischen

Fertigkeiten noch lange nicht ausreichen, um es zu

lösen.

Aber sei es, wie es wolle.

Wir müssen hier irgendwie raus.

Dieser Ort ist ein Friedhof.

Also würde ich sagen, einer hilft dem anderen.

Siehst du, Schweine können fliegen.

Gut gemacht.

Es spielt keine Rolle, wie groß eine Beute

ist.

Wenn man tot ist und nichts mehr von

ihr hat.

Seht nur!

Was hat er gemacht?

Was wird ihm gemacht?

Mein Vater!

Alle zurück!

Hinter das Tor!

Dieses Kind ist keine Bedrohung.

Sei denn, wir lassen zu, dass es zum

Mann wird.

Halt!

Spring auf!

Nein!

Sollen wir denn warten, bis wir verhungert sind?

König Wollond hat Rousecocks Heer geschlagen.

Und wir?

Wir müssen zuerst angreifen, bevor sie noch stärker

werden.

Was ist mit euren Knappen, Sir Thomas?

Sind sie bereit zu kämpfen?

Es sind alles noch schmächtige Jünglinge.

Wir haben eine andere Möglichkeit.

Merlin hat doch einst einen Tunnel für Atlus

gebaut.

Ich hörte, er ist ziemlich lang.

Bis jenseits von Rousecocks Truppen.

Wenn man ihn von Merlins Zauber befreien würde,

könntet ihr und einige eurer Leute entkommen.

Fliehen und die Bevölkerung sterben lassen?

Ihr beleidigt mich.

Und entehrt diejenigen, die schon ihr Leben gelassen

haben und nach Gerechtigkeit schreien.

Ich bitte um Verzeihung, Milord.

Aber es ist meine Pflicht.

Sei es nun Recht oder Unrecht.

Ich weiß, dass euch dies nie in den

Sinn gekommen wäre.

Lord Weston, ich habe mein Leben stets dem

gewidmet, was Atlus geschaffen hat.

Aber Camelot ist so gut wie gefallen.

Bei der Möglichkeit, von der ich sprach, geht

es nicht darum, Bestehendes zu retten.

Es geht auch nicht um die Ehre.

Seid ihr Herr von Camelot geworden, um zuzusehen,

wie es zerstört wird?

Nein, ich glaube, euer Ziel ist es, derjenige

zu werden, der ein neues Camelot erbaut.

Der den Traum von König Atlus erneuern wird.

Sir Thomas?

Ich wüsste nicht, was sonst noch zur Wahl

stünde.

Und ich kann nicht sehen, wie wir so

weiterleben sollen.

Vielleicht ist der Zauber mit den Jahren verblasst.

Milord, ich habe Merlins Zauber in seiner ganzen

Kraft erlebt.

Auch wenn er nicht mehr so stark sein

sollte, müssen wir vorsichtig sein.

Merlin, ich weiß, dass ihr da seid.

Ihr habt mich in diese Falle gelockt.

Ihr könnt euch jetzt nicht weigern, mit mir

zu sprechen.

Geht weg.

Wir brauchen nur euren Tunnel, Merlin, der für

Atlus gedacht war.

Ein Angriff ist Wahnsinn.

Wir greifen nicht an, wir...

Wir fliehen.

Ich habe keine andere Wahl.

Man muss die Menschen innerhalb dieser Mauern verteidigen.

Nehmt ihr nun den Zauber von dem Tunnel?

Nein!

Dann lautet mein Befehl, ihn freizugeben.

Merlin!

Ihr mögt kein Malott erbaut haben, aber ich

bin nun hier König und ihr tut, was

ich euch befehle.

Still jetzt!

Verlass diesen Ort, oder ich werde...

den ätzenden Saft dieses vergifteten Apfels tief in

eure Herzen gießen.

Noch heute Morgen habe ich dir das Leben

gerettet, Junge.

Solltest du dem Herrn von Camelot noch einmal

drohen, dann werde ich dich so zerquetschen.

Bitte, lasst mich mit ihm reden.

Na schön.

Geh weg, Junge.

Und wohin?

Irgendwo hin, wo du überleben kannst.

Ich habe mich geirrt.

Ich dachte, ich könnte dich benutzen, um den

Graal zu finden.

Stattdessen habe ich zugelassen, dass ich selbst benutzt

wurde und...

andere mussten für meine Torheit bezahlen.

Nutze deine Zauberkünste, schleicht dich an Rauskauksposten vorbei,

nun geh schon!

Meister Merlin, ich bin immer nur weggelaufen.

Ich will nicht mehr!

Lass Junge sterben, vielleicht?

Na was schon.

Helfen will ich euch.

Ist dir denn immer noch nicht klar, ich

bin für Camelots Ruin verantwortlich?

Vielleicht hat uns das Schicksal zusammengeführt.

Wenn dann ganz sicher zu spät.

Nein, aus gutem Grund gerade jetzt.

Merlin, wir beide haben den Graal gesehen.

Vielleicht, weil wir zu zweit waren.

Das bedeutet, wir können ihn vielleicht auch zurückholen.

Zu zweit.

Ihr habt gesagt, Rauskaukszauberin hätte den Schlüssel zu

eurer Macht.

Aber von mir weiß sie nichts.

Wenn ihr mich nun zu eurem Lehrling machen

würdet.

Du liebe Goethe.

Ja, es mag albern klingen.

Heute Morgen noch war ich nicht fähig, einen

Pfeil an seinem Flug zu hindern.

Ich weiß, ich werde niemals etwas Besseres sein

als ein Dieb und ein Possenreißer.

Und ich weiß, dass Camelot vor dem Untergang

steht.

Nichts kann daran etwas ändern, gar nichts.

Nur Zauberkräfte.

Ich will nicht mehr fortlaufen.

Denn wo immer ich hingehe, bin ich doch

derselbe.

Erlaubt mir, bei euch zu bleiben, damit ich

lerne, etwas Besseres aus mir zu machen.

Hört, hört.

Und was ist aus dem Dieb geworden, der

versucht hat, meinen Zauberstab zu stehlen?

Unterrichtet mich.

Wenn ein Funke in mir ist, entfacht ihn.

Sorgen wir dafür, dass Weston noch eine Chance

bekommt.

Gut, schön.

Komm nun, Lehrling, wir haben keine Zeit zu

verlieren.

Die Versammlungshalle wurde über diesen Klagestein erbaut, damit

unabhängig von jeder Jahreszeit jede Stimme gehört werden

kann.

Im Auftrag von König Arthus.

Das sind seine Worte.

Und hier war das Herz von Camelot, noch

bevor es Camelot gab.

Dir diese heilige Weisheit zu vermitteln, würde Jahre

dauern.

Erst dann würde sie dir in Fleisch und

Blut übergehen.

Wir haben nicht Jahre Zeit.

Ich habe die Kräfte schon immer gespürt, tief

in mir.

Gut, manchmal ging was daneben.

Als erstes musst du lernen, diese Kräfte, die

du in dir spürst, zu kontrollieren.

Dann zeigt es mir, lehrt es mich und

ihr könnt haben, was ihr wollt.

Zuerst einmal ist es wichtig, dass die schwarzhaften

Stimmen in deinem Körper zum Schweigen gebracht werden.

Sag mir, was ist im Augenblick dein dringendstes

Bedürfnis?

Komm schon Junge, raus damit.

Trinken, Essen, eine Frau, vielleicht?

Was ist es?

Bin ein bisschen hungrig.

Hab heute noch nichts gegessen.

Gut, dann lasse ich den Leckerbissen erscheinen, den

du dir am meisten wünschst.

Was wäre das?

Ein Rhabarberkuchen.

Ein Rhabarberkuchen.

Den Kuchen bekommst du aber nicht.

Rieche daran, er weckt ein Verlangen.

Doch du darfst nicht nachgeben.

Unsere Kräfte dürfen niemals unseren eigenen Wünschen dienen.

Ein wahrer Zauberer hat sich in seiner Gewalt.

Und mehr noch, Jack.

Deine Aufgabe wird sein, in diesen Mauern den

verlorenen Ring zu finden, verstehst du?

Nimm dir vor, dich so zu beherrschen, als

ob dein Leben davon abhänge.

Und glaub mir, so ist es auch.

Wenn du der Meinung bist, du könntest vielleicht

den köstlichen Belag dieses Buttergebäcks anheben und nur

ein ganz klein wenig von der süßen Füllung

Kosten, die darunter ist, überleg dir das gut,

denn ich werde es erfahren.

Wo geht ihr hin?

Ich vertraue dir, Jack.

Fang an, dich selbst zu überwinden.

Sir Thomas, ihr seid euren Gegnern überlegen?

Ja, denen, die ich in die Finger kriege.

Es wird gemunkelt, dass Rousecock etwas im Long

Valley erbauen werde.

Gott weiß was, es kann gut sein, dass

sie vorhaben, Camelot unter Wasser zu setzen.

Aber Weston gestattet nicht, dass ich mir das

anschaue, er hält mich für unentbehrlich.

Merlin, nimm den Zauber vom Tunnel, das gefällt

mir ja auch nicht.

Ich weiß einen anderen Weg.

Zum Graal?

Vielleicht, aber zuerst muss ich wissen, was ihn

vertrieben hat, was geschehen ist, kurz bevor und

nachdem er verschwunden ist.

Nun, Sir Griffiths war nicht Arthurs.

Er umgab sich mit Leuten, die es sich

leisten konnten, ihn reich zu beschenken, machte sie

zu Vertrauten.

Der Graal erkannte das und er verschwand.

Ah, und doch ist er nach Griffiths Tod

nicht zurückgekehrt.

Was haltet ihr eigentlich von Weston?

Er würde alles für die Rückkehr des Graals

tun.

Er glaubt leidenschaftlich an Camelot.

So wie er an die junge Lady Yvonne

glaubt.

Ja, ein Vermächtnis, Meister Merlin.

Die verschollene Enkelin von Gawain lässt die alten

Zeiten nicht verblassen und schön dazu.

In der Tat.

Ich dachte schon, ich könnte das nicht mehr.

So viele Ringe habe ich gestohlen.

Da kommt es auf einen nicht mehr an.

König Arthurs.

Und die Ritter der Tafelrunde.

Das war der verlorene Ring.

Er ist wiedergefunden, Schwein!

Wiedergefunden von Jack!

Verzeiht mir.

Ich habe noch nie wirkliche Zauberkünste gesehen.

Das war nur eine Art Übung.

Falls ihr hier Merlin sucht, muss ich...

Nein, ich suche euch, Meister Jack.

Wir haben gehört, dass ihr Merlins Lehrling geworden

seid.

Und eines Tages bewundern alle eure Weisheit und

Macht.

Bitte, setzt euch doch.

Meister Burton und ich sind eher bescheidene Leute,

denen einmal im Leben das Glück gelacht hat.

Zur Gewalt gab es eine Enkelin in unserer

Obhut.

Eine Verantwortung, der wir uns nie entziehen werden.

Und damit dienen wir auch der Zukunft von

Camelot.

Was bedeutet, dass wir ebenfalls eure Diener sind.

Falls ihr gestatten.

Ich sehe keinen Grund, das abzulehnen.

Ich hoffe, ihr findet es nicht unverfroren.

Oh nein, überhaupt nicht.

Ihr werdet sicherlich durstig sein.

Zweifellos.

Vielleicht noch eine Scheibe Schinken?

Nein, vielen Dank.

Ich möchte keine Gefühle verletzen.

Ihr seid rollig, Meister Jack.

Da ich nicht immer hier sein kann, um

eure Wünsche zu erfüllen.

Nehmt das hier an euch.

Ich habe euch beleidigt.

Nein, nein, ganz und gar nicht.

Ich war nur erstaunt über eure Großzügigkeit.

Ich soll euch helfen, nicht wahr?

Es wäre nur eine Kleinigkeit.

Wärt ihr vielleicht in der Lage, mir zu

sagen, wer das verfasst hat?

Lasst mich sehen.

Die Scholle verlangt nach Gerechtigkeit.

Strafe wird folgen.

In Kürze werde ich wissen, wessen Handschrift das

ist.

Und verlasst euch darauf, dass euch dann mein

Zauber schützen wird.

Oh, danke, Meister Jack.

Ich werde die Ehre meiner Familie rächen, Mistress.

Und auch du kommst an die Reihe.

Sieh nur, Schwein.

Das ist eine neue Art von Magie.

Eine Magie, durch die mir nur Gutes widerfährt.

Gar nicht schlecht, solche Diener zu...

Lauf, Schwein.

Lauf!

Meister Merlin!

Könntet ihr mir nicht ein wenig helfen?

Ganz ruhig, du hast mich nicht.

Ich will dich nicht, aber jemanden, den du

beschützen willst.

Durch einen Zauber, der bald sehr mächtig sein

wird.

Du findest Jack sehr sympathisch.

Du...

Du liebst mich!

Nicht übertreiben!

Stopp!

Du bist der Erste.

Aufhören!

Du heißt doch nicht wirklich Brian, oder?

Brianna.

Aber du musst mir was versprechen.

Schon versprochen.

Du hast mich ganz schön reingelegt.

Anders geht es nun mal nicht.

Frauen dürfen nicht Ritter werden.

Keine Sorge.

Und nur als Ritter kann ich verlangen, was

mein Vater schon so lange einfordert.

Gerechtigkeit.

Durch ein Kampfgericht.

Du hast diese Zeilen an Deborah geschrieben.

Und ihren verschlagenen Ehemann.

Wieso?

Vor ein paar Jahren wollte mein Vater benachbarte

Ländereien erwerben.

Button sagte, er leite ihm das Geld.

Aber er hatte uns reingelegt.

Und jetzt können wir ihm die Schulden nicht

zurückzahlen.

Er hat uns unser Land und unser Haus

genommen.

Einfach alles.

Von dir abgesehen.

Ich werde das bestimmt noch sehr bereuen.

Aber würdest du kurz deine Augen zumachen?

Keine Sorge.

Niemand wird es erfahren.

Das will ich doch hoffen!

Brianna!

Ich habe den Zauber rückgängig gemacht.

Also lass mich leben.

Tut mir leid, aber ich habe ein Eid

geschworen.

Hol sie!

Halt!

Hör auf damit!

Das kann doch nicht wahr sein.

In diesem Fall könnte dein erschreckendes Unvermögen zur

Rettung der Situation beitragen.

Ich schlage vor, wir warten nicht ab, bis

man anfängt uns Fragen zu stellen.

Komm schon.

Bestimmt hat er es verdient.

Er ist ein vorlauter Bengel.

Aber Tatsache ist, es fehlt mir leider die

Zeit nach einem Ersatz zu suchen.

Sieh an.

Da wird ein Mädchen von Sir Thomas ausgebildet.

Er wird wohl langsam alt, wenn er so

etwas nicht sieht.

Ich habe mehr Talent und Geschick als jeder

seiner Jungen.

Ja, ja.

Versuch einmal, Herr über deinen Zorn zu werden,

statt dich von ihm beherrschen zu lassen.

Sonst wird aus dir nie ein neuer Gerner

het.

Und keine Sorge, dein Geheimnis ist bei mir

sicher.

Verzeiht mir, Merlin.

Sie wollte mich umbringen.

Die anderen Dinge...

Ja, da war noch einiges mehr.

Da du ja imstande bist, so viel Unheil

anzurichten, wird es vielleicht Zeit, es bei jemandem

zu tun, der es auch verdient hat.

Gut.

Aber bei wem soll das sein?

Jack, das heute ist kein Kinderspiel, sondern eine

ernste Sache.

Verzeiht, Meister, aber könnte man Rauskauk nicht besser

mithilfe eurer Zauberkünste auskundschaften?

Und damit sofort Rauskauks Zauberin auf den Plan

rufen?

Nein.

Jetzt bist du an der Reihe, Jack.

Ich weiß ja euer Vertrauen zu schätzen, aber...

Das hat nichts mit Vertrauen zu tun.

Du musst wissen, die Kunst jedes Zauberers ist

einzigartig.

Jeder hat seine eigene Handschrift.

Nun, diese Zauberin, sie kennt dich noch nicht,

verstehst du?

Und selbst wenn ihr irgendetwas auffallen würde, deine

Kräfte sind so chaotisch, dass sie sie wahrscheinlich

für die Magie von Feld- oder Wühlmäusen

halten würde.

Jack, der verlorene Ring.

Arthus und die Ritter der Tafelrunde.

In der Tat, das sollte deine gute Absicht

prüfen.

Und du hast mich überrascht.

Du hast deine Selbstsucht lange genug beherrscht, um

den Schatten eines Mannes herbeizurufen, dessen Herz rein

war.

Jack, wir werden nur kurz zusammen sein.

Deshalb frage ich dich, ist das wirklich dein

Wunsch, mein Lehrling zu werden?

Dann kannst du gleich anfangen.

Zeig, wozu du fähig bist.

Verbirg uns in dichtem Nebel.

Fülle uns in dunkle Schatten, dass wir unbemerkt

sehen können, was sich dort tut.

Die Erde begehrt auf und mein Damm ist

brüchig.

Aber in drei Tagen wird das Wasser hoch

genug sein.

Ruhig, Jack.

Ganz ruhig.

Wir werden die Schleusen öffnen und eine Flut

freisetzen, in denen keiner noch für immer untergeht.

Tu jetzt nichts.

Ich habe das Gefühl, er trennt sich ein

Zauberer ab und wir müssen ihn suchen.

Gut.

Lauf, Jack.

Lauf.

Merlin, was gibt es Neues?

Milord, wir haben gerade gesehen, wo...

Das ist ein Teil der Ausbildung meines neuen

Gehilfen.

Wie ihr seht und hört, steckt sein Können

noch in den Kinderschuhen.

Offen gesagt, er ist schon ein wenig einfältig,

aber vielleicht wird es noch.

Komm, Junge.

Merlin, der Graal oder der Tunnel?

Ich muss eins davon haben.

Milord, der Graal ist nicht zurückgekehrt.

Vielleicht verlangt das nach mehr Buße und Läuterung

eurerseits.

Auf jeden Fall lassen sich solche Dinge nicht

erzwingen oder herbeireden und ganz gewiss nicht befehlen.

Komm jetzt, Junge.

Ich unterstehe dich noch einmal, so etwas Törichtes

von dir zu geben.

Noch eine Lektion, Jack.

In manchen Fällen ist Schweigen Gold.

Warum hat ihr ihm nicht gesagt, dass Rousecock

Camelot überfluten will?

Wenn die paar Ritter, die wir noch haben,

sich dort leise anschleichen, die Schleusen in Brand

setzen und Rousecocks gesamtes Heer überraschend angreifen, würden

sie in den Fluten untergehen.

Denkst du, das wäre so einfach, Junge?

Rousecocks Zauberin ist die Herrin vom See.

Es ist undenkbar, dass sie sich jemals von

Camelot abwendet und wir müssen herausfinden, wieso.

Um Camelot zu retten, müssen wir unser Augenmerk

auf seine Seele richten.

Mit dem Graal?

Merlin, auch wenn wir ihn finden sollten, wer

würde ihn dann ergreifen?

Wenn ich mich recht erinnere, muss dessen Herz

vollkommen rein sein, sonst wird er vom Graal

sofort vernichtet.

Ein neuer Held wird sich finden.

Wenn es Camelot nicht mehr gibt, wo soll

der Held ihn hinbringen?

Jack, wir werden folgendes tun.

Du musst in die Versammlungshalle gehen und deine

erwachenden Kräfte dazu benutzen, dass der Graal sichtbar

wird.

Und ich werde mit der wenigen Macht, die

ich ohne Gefahr ausüben kann, nach der Feulnis

suchen, die sich ins Herz von Camelot gefressen

hat.

Und doch befürchte ich, dass sie sich vielleicht

hinter dem schönen Antlitz verbirgt, das so manche

als Camelots letzte Hoffnung bezeichnet.

Gehabt dich wohl, Jack.

Die wichtigste Aufgabe eines Ritters ist welche?

Zu dienen, Sir Thomas.

Ja, doch dann kann ich gar nicht verstehen,

wie das jemand so wie du als Auftrag

sieht Merlins neuen Lehrling ohne Umstände.

Schweife ins Jenseits zu befördern und was mir

noch ein viel größeres Rätsel ist, warum ist

dir, meinem besten Schüler, nicht möglich war ihn

zu töten?

Nun?

Ich bin versucht, dich grün und blau zu

schlagen, Brian.

Doch selbst das würde bei dir nichts nützen.

Das ärgert mich!

Du wirst der Letzte auf meiner Liste.

Der Metzger, der Bäcker und sogar der Kerzenmacher

werden noch vor dir zum Ritter geschlagen.

Dienen ja, aber nicht dir selbst!

Meister Merlin, es ist mir ein Vergnügen...

Es ist kein Vergnügen, Mistress.

Wo ist Lady Yvonne?

Die Lady Hood, möchtet ihr vielleicht so lange...

Möchtet ihr vielleicht beiseite treten?

Sir Gawain hat uns seine Enkelin anvertraut, Merlin.

Dieser Auftrag wird von uns sehr ernst genommen.

Der Gral ist das Einzige, was zwischen euch

und dem nicht mehr fernen Tod steht.

Ich glaube, mithilfe des Mädchens könnte ich ihn

finden.

Soll ich nun gehen, oder...

Öffnet ihr mir die Tür zu eurer eigenen

Rettung?

Meister Merlin!

Me Lady Yvonne?

Ich fühle mich geehrt.

Gawain war einer von Arthurs tapfersten und besten

Rittern.

Ja, nur leider habe ich keinerlei Erinnerungen mehr

an ihn.

Ihr erscheint genau wie er.

Ruhig und stark und doch voller Geheimnisse.

Ich hatte gehofft, euch sprechen zu können.

Wir beide sind Teil von Arthurs Traum.

Ihr habt Camelots glorreiche Vergangenheit geschaffen und ich

soll angeblich seine Zukunft in mir tragen.

So ist es.

Ihr seid das Glied zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Das bedeutet, dass Camelots Zukunft nicht besser sein

wird als ihr selbst.

Ich bin gekommen, um in euer Innerstes zu

schauen, Yvonne.

Wann tut es?

Euer Geheimnis zehrt an euch.

Je mehr ihr es verbergt, desto stärker wird

es.

Ich habe nichts getan.

Ihr seid mit Gawain verwandt.

Die zukünftigen Herrscher von Camelot werden die Frucht

eures Leibes sein.

Könnt ihr mir deshalb schwören, dass der Rebstock

unversehrt ist?

Wenn ihr mich das noch fragt, dann habt

ihr nicht schief genug in meine Seele geschaut.

Versteckt euch nicht hinter Worten, Lady.

Erlaubt ihr bitte zu sprechen.

Aha, ich sehe, das Geheimnis löst sich von

selbst.

Die zukünftige von Lord Weston und der Sohn

eines Schmiedes.

Ich war so töricht, auf den Gral zu

warten, während sich hier so ungeheuerliche Dinge abspielen.

Ja, Merlin.

Wir wissen, dass unsere Liebe verurteilt wird.

Wir haben beide versucht, uns von ihr zu

befreien.

Ja, da bin ich mir sicher.

Es ist eine Keuscheliebe.

Es ist uns nichts vorzuwerfen.

Wir haben stets der Versuchung widerstanden und Yvonne

ist noch immer so rein wie am Tag

ihrer Geburt.

Ist es nicht genau das, was ritterliche Tugend

verlangt?

Dass man Diener der Liebe ist, aber nicht

ihr Sklave.

Tja, und damit ist für euch alles in

Ordnung?

Verdammt nein!

Ist denn das in Ordnung?

Hätte Arthurs das zugelassen?

Das Schlechte, das ihr sucht, Merlin, es ist

überall.

Alles hat seinen Ursprung.

Weston.

Aha, höre ich der Eifersucht.

Ja, ich bin eifersüchtig.

Aber ich glaube auch an Weston.

Er hat mein Vertrauen.

Ich würde mein Leben für ihn lassen, wenn

es denn sein müsste.

Aber die Zeit vergeht und der Gral will

nicht zurückkommen.

Und ich bin nach wie vor der Überzeugung...

Darf ich euch noch etwas fragen, Yvonne?

Ihr habt euren Großvater nicht gekannt.

Ich sagte euch doch...

Ihr habt keine Beweise.

Sie ist die Enkelin von Gawain.

Das sagt ihr.

Aber was, wenn Westons zukünftige in Wirklichkeit eine

Betrügerin ist?

Es ist nicht wahr.

Was, wenn Camelots Einwohner einer betrügerischen Königin ihre

Treue geloben?

Merlin, ich schwöre...

Was, wenn von dieser Generation an...

Merlin, hört auf!

...das Erbe Arthurs auf einer infamen Lüge gegründet

wäre?

Verrat nistet wie eine faulende Wunde im Herzen

von Camelot und dass der Gral nicht mehr

zurückkehren will, daran seid ihr schon...

Merlin!

Du weißt ja nicht, was du da tust.

Warum sprichst du nicht zu mir?

Ich bin hier.

Ich höre.

Und was es auch sei, vielleicht sind wir

gar nicht so verschieden.

Außer, dass du ein Gefäß von immerwährender Tugend

bist.

Und ich?

Für mich war immer nur das von Bedeutung,

was ich mir in die Taschen stopfen konnte.

Störe ich dich etwa?

Nur, wenn du mich wieder töten willst.

Ich glaube, ich sollte dir danken, dass du

mich nicht verraten hast.

Warum denn?

Sollte ich jedem erzählen, dass ich von einem

Mädchen verprügelt wurde?

Tun wir beide so, als wäre nichts passiert.

Gar nichts.

Jedenfalls nichts, was man gegenüber anderen unbedingt erwähnen

müsste.

Und was ist das?

Weißt du, was von dem Tunnel durch den

Westen fliehen möchte?

Werden sie es schaffen?

Kann ich dir ehrlich nicht sagen.

Was ist wohl schlimmer, etwas wiedergutmachen zu können

und zu versagen oder gar nicht die Gelegenheit

zu kriegen?

Wiedergutmachen?

Was hast du Falsches getan?

Dass ich zur Welt gekommen bin.

Und dass ich dich neulich nicht getötet habe.

Können wir später reden?

Ich hatte eben Besuch von deinem Meister.

Seitdem weint Lady Yvonne nur noch.

Er hat gesagt, sie wäre eine Betrügerin.

Das kläre ich schon.

Aber man hat knappe Brian befohlen, in den

Ställen zu arbeiten?

Nicht, dass ich wüsste.

Er darf sich nicht mehr Squire nennen.

Er ist nur noch Pasha.

Er hat durch irgendetwas Sir Thomas sehr aufgebracht.

Und so kann er niemals Ritter werden.

Du Trottel!

Squire Brian wird etwas tun, um Sir Thomas

zu beeindrucken.

Und das ist meine Schuld.

Brian!

Zurück!

Da kommst du niemals durch!

Brian, du musst ihn aufhalten.

Hier ist dein Zauber gefragt, Jackie.

Neben dem von Merlin bin ich machtlos.

Du wirst

tun, was ich sage!

Keiner von uns weiß, wozu er fähig ist,

Jackie.

Und irgendwann wachsen wir über uns selbst hinaus.

Kannst du uns durch Merlins Falle führen?

Ich bin immer noch ein Lehrling.

Du sollst es ja nur versuchen.

Wenn du gehst, gehe ich auch.

Nur, dass du es schaffst.

Ich will der Ehre wegen, nicht um Ruhm

zu erwerben.

Ich will nur den Ruhm.

Auf dass er mir die Ehre widerschenkt.

Nun macht

schon!

Fließt das Tor!

Kabanat hat viele mutige Männer gesehen.

Und die dort waren die Letzten.

Dass ich dir vorhin geholfen habe, war hoffentlich

keine Beleidigung.

So früh zu sterben wäre die einzige Beleidigung.

Merlin hat einen würdigen Lehrling gefunden.

Ihr seid so freundlich, Lord Weston.

Bescheidenheit.

Das ziert den künftigen Zauberer von Camelot.

Ich setze große Hoffnung in viele unserer jungen

Leute, Graham und Brian, um uns weitzunehmen.

Tapfer und außerordentlich mutig.

Ja.

Was für eine kühne Tat.

Und dass sie so einfach hinaus gelangt sind,

ohne dass man es bemerkt hat.

Ich weiß, du hast den Tunnel geöffnet.

Das ist Merlins Zauberkraft.

Wenn jemand den Tunnel geöffnet hat, dann nur

mein Meister.

Ich bewundere Loyalität.

Und ich würde gern deine verdienen.

Du hast die Macht, einen Teil von all

dem hier zu retten, aus dem ein neues

Camelot entstehen wird.

Nur du allein.

Nur du allein kannst das mit deiner Gabe

erreichen.

Du musst dich entscheiden, wem du Treue schwören

willst.

Das wird entscheiden über Tod oder Leben.

Also dann.

Oh, verzeiht.

Ich werde nochmal wiederkommen.

Nein, Jack.

Du musst etwas für mich erledigen.

Ich will versuchen...

Es ist keine Zeit mehr für Versuche.

Ich will herausfinden, wer oder was eine so

bösartige Krankheit in Camelot verbreitet.

Und du wirst mir dabei helfen.

Das hier ist euer Werk.

Und was hier nicht stimmt, müsst ihr wissen.

Ist das nicht ein wenig hochmütig, Jack?

Und seit wann willst du eine Gelegenheit auslassen,

in den Geheimnissen anderer zu stöbern, hm?

Ihr sagt selbst, ich wäre noch nicht so

weit.

Du weißt doch etwas, nicht wahr, Jack?

Was ist es?

Und keine Lügen, bitte.

Na schön.

Weston, der Lord von Camelot hat befohlen, den

Tunnel zu öffnen.

Aber ihr habt ihm nicht gehorchen.

Denk doch mal nach, Jack.

Was ist, wenn es genau das ist, was

Rousecock will?

Was ist, wenn wir den Damm entdecken sollten,

hm?

Weston ist der Lord von Camelot.

Er hat entschieden.

Nur, ihr habt andere Absichten.

Ihr sagt mir, dass ich mich beherrschen soll.

Aber was ist mit euch?

Überredlicher Grünschnabel!

Ich wollte das alles überhaupt nicht.

Was hat Weston zu dir gesagt?

Ach, lasst mich doch in Ruhe!

Arthus.

Verzeih mir, Arthus.

Merlin, eines Tages wirst du mich verlassen, oder?

Ja, Arthus.

Wir beide werden Camelot erbauen.

Aber nur du allein wirst unser Werk in

die Zukunft tragen.

So sollte es auch sein, glaube ich.

Jede Generation trägt die Last der Vorangegangenen.

Du bist sehr weise für dein Alter, Arthus.

Wollt ihr wissen, was ich denke?

Ihr habt Arthus geschaffen.

Und dann habt ihr diesen Ort erbaut, nur

für ihn.

Und dann seid ihr einfach gegangen.

Fort.

Von hier.

Habt euch schlafen gelegt.

Ihr habt ihn sterben lassen, Camelot zugrunde gehen

lassen.

Gut, ihr habt diesen Mann und diesen Traum

erschaffen, aber danach?

Ihr wisst bereits, wo die Vollnis steckt.

Nicht wahr, Merlin?

In euch selbst.

Ihr seid fort von hier gegangen.

Euer Camelot ist verschwunden, Merlin.

Aber ein neues ist entstanden.

Vielleicht will der Greim hier genau das klar

machen.

Was Camelot jetzt am meisten braucht ist ein

Magier, der nicht aus der Vergangenheit kommt.

Jack.

Ich danke euch für den hier.

Ich öffne also Merlins Tunnel.

Aber nicht so, dass nur wenige fliehen können.

Hauptsache, wir können zuerst angreifen.

Wenn es uns gelingt, sie zu überraschen, ertränken

wir Rauskauk in seiner eigenen Falle.

Und einmal wieder ist es ein Junge, der

vielleicht das Schwert aus dem Stein zieht.

Schlagt alle Knappen so gleich zur Ritter.

Ja, Melord.

Hat der Junge recht, Arthurs?

Habe ich dich im Stich gelassen und alles,

was wir zusammen erschufen?

Zeig es mir.

Zeig mir die Wahrheit.

Oh!

Armes Kind.

Hunger war dein Lehrmeister.

Welche Eltern ohne jede Verantwortung haben dich diesem

Schicksal überlassen?

Ich sorge für ihn als wäre es mein

Sohn.

Ich werde dich niemals enttäuschen.

Wach auf,

Henry!

Wach auf!

Steh auf, Henry!

Steh doch auf!

Steh endlich auf und erfüll deine Pflichten gegenüber

Meister Jack!

Bitte steh auf!

Steh auf!

Armer Waisenjunge.

Das kannst du mir nicht antun!

Bitte, Henry!

Gut, gehen wir zurück.

Zurück zum Anfang.

Nun ist er in mir.

Ich danke dir.

Ihr könnt nicht die Mutter des Jungen sein.

Ihr seid die Herrin vom See.

Ich bin es wohl.

Ich konnte die Einsamkeit nicht länger ertragen.

Ich wusste, ich kann mein Kind bekommen, wenn

ich einen Vater finde, der über Zauberkräfte verfügt.

Die Wahrheit liegt auf dich, Merlin.

Mein Sohn.

Im Namen Gottes, des heiligen Michael und des

heiligen Georg schlage ich euch zu Rittern von

Camelot.

Graham!

Graham!

Das ist eine Falle.

Ihr dürft den Tunnel nicht öffnen um Camelots

Willen.

Ihr müsst Jack aufhalten, denn sonst fällt er

direkt in die Hände von Rauskauks Zauberin.

Versteht ihr?

Ich werde ihn suchen.

Gut.

Und Graham?

Yvonne.

Naja, ich hab ihr Unrecht getan.

Bitte sagt eurer Lady, dass es mir leid

tut.

Das werde ich.

Aber sie ist nicht die meine.

In etwas gerechteren Zeiten wäre sie es.

Du darfst den Tunnel nicht öffnen!

Graham, das ist unsere einzige Hoffnung.

Ich kann das nicht zulassen, Jack.

Wenn du es verhindern willst, verwandle ich dich

in einen Frosch.

Genug!

Als Lord von Camelot befehle ich es.

Als Schmied von Camelot sage ich euch, ich

kann nichts tun, was ich für falsch halte,

ganz egal, wer es befiehlt.

Ihr wisst, auf Verrat steht die Todesstrafe.

Me Lord, wie lautet die Strafe für Treue

zu den Idealen von Camelot?

Ergreift ihn!

Jack!

Jack, tu's nicht!

Es ist soweit.

Ritter von Camelot, zeigt den Feinden, wie tapfer

ihr seid.

Unser Schicksal liegt in euren Händen.

Ja, me Lord.

Vor der Wiedergeburt steht der Tod.

Das wird ein wahres Fest.

Innerhalb der Festung sind die Mauern nicht unverwundbar.

Sie werden zu Staub zerfallen.

Ihr wisst, was ihr zu tun habt.

Dann los!

Da ist kein Damm, wir wurden reingelegt.

Me Lord!

Hört doch!

Da kommt jemand.

Das können nicht unsere Leute sein.

Jack, waren denn die anderen da?

Ja!

Ja!

Ja!

Haltet sie auf!

Jack, jetzt hilft nur noch Zauberkraft.

Wir müssen uns verbinden.

Und wie retten wir Camelot?

Bei Sonnenaufgang liegt es in Trümmern.

Doch wenn wir die Einwohner in Sicherheit bringen,

gibt es noch Hoffnung.

Jack, die Herrin von Camelot ist zwar bösartig

und sie ist mächtig, aber sie ist noch

etwas.

Sie ist auch deine Mutter.

Was?

Sie hat deine Schwächen benutzt, um diese Mauern

zu zerstören.

Und doch bist du ihr gegenüber im Vorteil.

Du hast mich.

Du bist mein Sohn.

So, es gibt viel zu tun.

Wenn ihr mein Vater seid und sie ist

meine Mutter, macht ihr da Betrug?

Es war ihr Zauber.

Sie hat mich nur benutzt, Junge, genau wie

dich.

Und darauf habe ich mein ganzes Leben lang

gewartet?

Wir müssen eine Brücke bauen.

Sie muss so hoch und lang sein, dass

Rousecock nicht an sie herankommt.

Wir können sie nur erbauen und aufrechterhalten, wenn

wir unsere beide Kräfte zusammentun.

Hast du verstanden?

Beginnen wir!

Konzentriere alle deine Kräfte!

Na komm, Jack!

Das ist alles, was ihr mir vererbt habt.

Dann steig nicht mehr an!

Brianna!

Geh zu ihr, Jack!

Aber die Brücke?

Ich mache das allein.

Ich bin ein Mensch, ich kann nicht allein

sein.

Geht weg!

Geht durch!

Nein, wir müssen helfen!

Jack!

Für den Verräter von Camelot!

Nein!

Für deine Schuld wirst du ein andermal bezahlen!

Westen auf die Brücke mit euch!

Sofort!

Ich kann sie nicht mehr lange halten!

Geht schon!

Was habt ihr getan?

Alles, was ich konnte.

Hinauf!

Geh!

Ihr müsst mitkommen!

Nun geh schon, Jack!

Wo sind sie?

Seht ihn euch an, den Tod dieses Monsters,

das ihr erschaffen habt, Merlin!

Und jetzt, werdet ihr sterben!

Nein!

Ohne Merlin wird diese Brücke einstürzen.

Wenn wir ihn töten, tötet ihr eure nachrückenden

Krieger.

Ich hätte niemals erwartet, dass ihr noch über

solche Kräfte verfügt, Merlin.

Ich kann nicht mehr.

Das wird mein Tod sein.

Ich bedauere, dass alles so enden musste.

Es endet doch nicht, Lady.

Der Junge hat alles in sich, das Beste

und das Schlechteste von uns beiden.

Und er wird nicht ruhen, bis Camelot wiedererstanden

und der Gral an seinem Platz ist.

Nach allem, was euch widerfahren ist, wie könnt

ihr euch dennoch für diese Menschen opfern?

Es ist gewiss kein Opfer, wenn ich für

einen Traum wie Camelot sterbe.

Ein Traum, der von einem anderen verwirklicht werden

muss.

Von meinem Sohn.

Tötet ihn.

Das Camelot, das Merlin sich mit Arthas erträumt

hatte, gab es nicht mehr.

Seine ganze Pracht ruhte zusammen mit Merlin in

dessen frischem, ungeweihtem Grab.

Nur das Volk war übrig geblieben.

Auf der Flucht vor Rosecocks brutalen Barbaren lag

Camelots einzige Hoffnung in noch unerprobten Händen.

Den Händen von Merlins Lehrling.

Meinen Händen.

Und als ob das noch nicht genug wäre,

wurden wir von Graham beschattet, der mir die

Schuld am Untergang Camelots gab.

Es gab nur einen Ausweg für uns.

Und so unwahrscheinlich es auch scheinen mochte, dass

mir gelingen könnte, was Merlin nicht gelungen war,

ich musste den heiligen Gral finden.

Verdammt!

Wenn wir über den Kamm sind, müssen wir

uns links halten.

Komm, komm Männer!

Ich sehe dich, Graham!

Dich und deine Bande von Verrätern!

Könntet ihr mir sagen, wie ich mich bei

diesem Geschnatter konzentrieren soll?

Ihr habt den Zauberer gehört!

Jeden, den ich noch lange hier sehe, der

trägt die doppelte Last!

Packt zusammen!

Weston hat befohlen, wir brechen in einer Stunde

auf!

Können wir kurz reden?

Ich habe Graham auch gesehen, Jack.

Ich glaube nicht, dass er dir etwas antun

will.

Auch wenn Weston ihn verbannt hat, so liebt

er doch Camelot.

Und du bist Camelots letzte Hoffnung.

Du warst auch wittend damals.

Graham war ganz außer sich über, wie er

meinte, meinen Verrat an Camelot.

Er glaubt an seine Sache, genau wie du.

Du etwa nicht?

Ich bin die Tochter eines Bauern.

Da zählen die Dinge, die du anfassen kannst.

Auf die verlassest.

So wie der Boden oder ein Pflug.

Aber es gibt viele, für die der Glaube

das Wichtigste ist.

Du jedenfalls bist sicher.

Vor Grahams Zorn und allen möglichen Gefahren.

Es ist dir vielleicht nicht aufgefallen, aber du

hast erstaunliche Kräfte.

Nicht, wenn ich schlafe.

Wenn du schläfst, dann wachen andere über dich.

Aber das Schwein ist fort.

Jack Merlin verließ Artus und sein Volk und

der Gral hat Camelot im Stich gelassen.

Merlin hat das mit seinem Leben bezahlt.

Vielleicht bist du jetzt an der Reihe.

So wie er für euch zu sterben?

Hast du Hunger?

Das haben wir alle, Jack.

Die Vorräte reichen noch für eine Woche.

Und Nahrung finden unsere Leute nur sehr wenig

in dieser unörtlichen Gegend.

Wenn Jacks Suche nach dem Gral uns noch

weiter nach Norden führt, haben wir bald den

äußersten Punkt unserer Insel erreicht.

Dort waren wir noch nicht, oder Sir Thomas?

Wir geben den Glauben nicht auf.

Nicht den an uns, noch den an Merlins

Lehrling.

Nicht weit von hier ist ein Dorf, dort

können wir Zuflucht suchen.

Seht ihr?

Rauskommt, Speer!

Vater!

Sie dürfen nichts mehr tun.

Hey, herzlichen Glückwunsch.

Danke, danke.

Ja, das hat die gut gemacht, Meister Jack.

Du müsstest mir sagen, wo wir sie finden.

Camelots neuer Zauberer könnte in Zukunft sehr mächtig

werden.

In ihm vereinen sich Erdenzauber und Wasserzauber.

Also weder das eine noch das andere.

Das macht unsere Jagd so trügerisch.

Und doch verschafft es mir die Gelegenheit, euch

euren größten Wunsch zu erfüllen.

Mein größter Wunsch wird sich niemals erfüllen.

Also genüge ich mich mit Blut.

Ich erinnere mich daran, wie Camelot meine Flüsse

vergiftete, nur weil seine Feinde an ihren Ufern

standen.

Es trocknete meine Seen aus, um Getreide anzupflanzen.

Das alles verbindet uns.

Und doch müssen wir unsere abmachen und ändern.

Nun beanspruche ich Camelots Hetzmeister für meine eigenen

Zwecke.

Kein Dämon Camelots wird noch einmal so eine

Hölle errichten.

Am wenigsten Merlins Nachfolger.

Denn Merlin war es doch, der die erste

geschaffen hat.

Alles Unrecht wurde gesünd, das euch geschehen ist.

Und allen, die die Arroganz dieses Reiches zu

erdulden hatten.

Es ist nicht so viel, was ich verlange.

Für das, was ich für euch tue.

Ihr werdet mir das sicher nicht verweilen.

Und dann werde ich den Rest des Volkes

an einen Ort bringen.

Wie?

Indem ich ihren Zauberer vor die Pforte des

Graals lockere.

Ich hatte gedacht, sie würden ihn niemals finden.

Der Graal wird den Leuten von Camelot nicht

holz sein.

In Fedyroy.

Er wird auch euch nicht holz sein.

Denn ihr hinterlasst eine Spur des Mordens und

Leidens, die inzwischen das ganze Land durchzieht.

Aber da unsere Feinde ihre ganze Hoffnung in

den Graal setzen, werden sie dort bewegungslos verharren.

Und so könnt ihr sie abschlafen.

Ich töte sie um der Gerechtigkeit willen.

Ach, wirklich?

Oh ja, nur deshalb.

Ihr legt die Dinge sehr merkwürdig aus.

Was für wunderliche Wesen die Menschen doch sind.

Melord.

Das war Roscog.

Wir bleiben nur so lange, bis sich unsere

Leute gesammelt haben.

Sehen wir, was sich noch an Proviant und

Vorräten finden lässt.

Jack.

Hatte ich dir nicht gesagt, dass Schicksal ist

denen Gold, die reinen Herz zünden?

Das tut mir so leid, Merlin.

Ihr müsst müde sein nach der langen Reise.

Darf ich euch etwas Fleisch anbieten?

Zuerst zeigt sie mir.

Wir haben euch schon erwartet, deshalb.

Gaben wir ihr einen Schlaftrunk.

Sie steht in der Blüte ihrer Jugend, wie

ihr sehen könnt.

Lady Yvonne ist die Enkelin Sir Gawain.

Ich glaube nicht, dass euer Herr den Umstand

gutheißen würde, dass ein Bote sie angerührt hat.

Vielleicht möchtet ihr die Juwelen sehen, die Sir

Gawain ihr vermacht hat.

Gut.

König Wollund begehrt eine Frau von edlem Geblüt.

Ich werde ihm berichten, dass ich eine solche

gesehen habe.

Gewiss doch.

Und wenn, wovon ich überzeugt bin, König Wollund

unseren Schützling mit einem Heiratsantrag beirrt, wann können

wir dann mit eurer Eskorte rechnen?

In fünf Tagen, sofern die Winde günstig stehen.

Fünf Tage?

Wollund ist ein mächtiger König, aber Herr über

das Meer ist er auch nicht.

Vielleicht können wir Weston überreden, ihn auf Heidenweg

zu treffen.

König Wollund?

M'Lord, Rosecocks Heer musste im Kampf gegen

Wollund eine Niederlage einstecken.

Wir wären dort in Sicherheit, wenn ihr unserem

Volk befehlen würdet, ihm die Treue zu schwören.

Damit machen wir aus Camelots Volk zweitrangige Untertanen

eines despotischen Eroberers.

Sie würden eine neue Heimat bekommen.

Sie haben eine Heimat.

M'Lord, ich habe Yvonne wie meine eigene

Tochter aufgezogen.

Ich träumte davon, dass ihr sie irgendwann zu

eurer Frau macht und sie Königin von Camelot

wird.

Aber das existiert nicht mehr.

Es lebt nur noch in der Erinnerung der

Menschen und nur ihretwegen, da, da habe ich

den Mut zu sprechen.

Ich weiß, dass ihr sie liebt.

Und ich weiß auch, dass ihr alles Erdenkliche

tun würdet, um sie in einen sicheren Ort

zu bringen.

Ihr nehmt euch das sehr zu Herzen.

Deshalb stelle ich euch beiden frei, fortzugehen.

Aber nicht Yvonne.

Wir werden unserer Bestimmung auch weiter folgen.

Und wenn der Gral wieder dort ist, wo

er hingehört, werde ich wieder auf Arthurs Thron

sitzen und an meiner Seite die Enkelin Gawains.

Wenn es soweit ist, dürft ihr sie gern

einmal besuchen.

Lord Weston, vergeht uns.

Wir weichen nie von eurer Seite.

Gibt es etwas Neues zu berichten?

Ich hoffe auf heute Nacht, Milord.

Jede Nacht schleuchen sich mehr davon.

Sie verlieren ihren Glauben an Camelot.

An mich meint ihr?

Ich habe die Verantwortung für Camelot übernommen und

die Geschichte wird mich richten, wenn ich scheitere.

Oder Rümen, wenn ich es gerettet habe.

Holst du mir den Gral zurück?

Ja, Milord.

Das werde ich.

Ich glaube dir.

Diese Juwelen garantieren uns ein besseres Leben.

Sollten wir sie nicht auch in eure Kleidung

einlehnen, Mistress?

Es könnte mir doch etwas zustoßen.

Ihr seid unser kostbarster Schatz, Yvonne.

Wir werden euch nicht aus den Augen lassen.

Genauso wenig, wie ihr es mit eurem Familienwappen

tun würdet.

Denkt nur einmal.

Ich werde es nicht tun.

Ich bin Ihre Nicht-Gerweins-Enkelin.

Ich hatte nie das Gefühl, das Glück verdient

zu haben, das mir zuteil geworden ist.

Wie könnt ihr es wagen?

Wenn Sir Gerwein, Gott habe ihn selig, euch

mir nicht selbst in Obhut gegeben hätte, wäre

ich fast versucht, euch zu glauben.

Doch so entehrt ihr ihn und sein Andenken.

Also untersteht euch.

Es tut mir leid.

Ich wollte niemals...

Sir Gerwein hat euch uns anvertraut, auf das

ihr einmal eurem Schicksal gerecht werdet.

Aber es ist, als würdet ihr euch dagegen

sträuben.

Ihr hättet Weston dazu bringen können, euch zu

heiraten.

Aber ihr wolltet erst einwilligen, wenn alle Voraussetzungen

erfüllt sind.

Und nun wird sich nichts mehr erfüllen.

Habt ihr einmal daran gedacht, dass der Gral

deswegen nicht zurückkehrt, weil er auf eure Vermählung

wartet?

Eure Vermählung mit Weston?

Seht ihr nun, was ihr angerichtet habt?

Es hat den Anschein, dass er euch nicht

mehr will.

Oh, der Deborah.

Ihr habt ein ganz passables Gesicht.

Wenn sich nur einmal ein Lächeln darin verirren

würde.

Lady Yvonne, Nein,

du störst überhaupt nicht.

Yvonne ist draußen.

Sie braucht einen Zauberer.

Da ist sie nicht die Einzige, würde ich

sagen.

Jack, das ist nicht nur Gerede.

Merlin hat sie zu Tode erschreckt.

Aber wegen ihm ist der Gral nicht zurückgekommen.

Nicht wegen Yvonne.

Kannst du ihrem Gedächtnis ein bisschen nachhelfen?

Sie soll sich keine Sorgen mehr machen.

Bitte.

Er sagt, vielleicht später.

Er sagt, ihr sollt nie vergessen, Lady Yvonne,

dass Merlin überzeugt war, dass er sich in

euch getäuscht hat.

Er hat sein Leben geopfert deswegen.

Ja.

Ja, so ist es.

Du hast ein gutes Herz, Brian.

Solltest du jemals Graham treffen, bitte grüß ihn

von mir.

Yvonne, steh auf der Klippe!

Ich weiß, komm schnell!

Nenn dir einen Zauberer an.

Der erreicht nur ihren Körper, aber nicht ihre

Seele, die sie hierher geführt hat.

Lady Yvonne?

Ihr wolltet mich sprechen?

Danke, Jack, aber ihr könnt mir nicht helfen.

Die Letzte, die ich in meinem Leben gesehen

habe, die Last ist zu schwer.

Ich habe alles versucht, deine Frau zu werden,

die würdig ist, auf dem Thron von Camelot

zu sitzen.

Aber ich bin nicht von so edler Gesinnung,

wie jedermann glaubt.

Da geht es euch so ähnlich wie mir.

Jeder meint, ich wäre der Nachfolger Merlins.

Und so schauen alle auf mich.

Und hoffen.

Ich sollte nicht weiter klagen.

Nein!

Nein!

Das müsst ihr sogar.

Ich tue es oft.

Es hilft.

Ihr solltet es versuchen.

Wenn ich mein Schwein hier hätte, würde ich

es euch leihen.

Ist für sowas ideal.

Yvonne, falls ihr das wirklich vorhabt, da gibt

es eine Sache, die ihr wissen sollt.

Ich habe euch etwas gestohlen.

Das Verlobungsgeschenk, das ich von Nordwesten bekommen habe.

An meinem 14.

Geburtstag.

Ich habe West nie geliebt.

Ja, ich wäre seine Frau geworden, weil es

eben so sein sollte.

Aber ich habe nie einen anderen geliebt als

Graham.

Deswegen muss ich es tun, Jack.

Nicht, Yvonne!

Tut es nicht!

Genau wie Merlin habe ich einen Fehler begangen.

Ich wollte, ich könnte etwas anderes für euch

tun.

Also ich lebe wohl, zu sagen.

Aber das habt ihr doch.

Ihr brachtet mich hierher.

Ihr und Graham.

Ich war ein Dieb, als ich in euer

Schlafgemacht geklettert bin.

Und ich war ein Dieb, als ich aus

dem Fenster flog.

Ich bin vorher mein ganzes Leben lang nur

fremden Dingen nachgejagt.

Aber da wart auf einmal ihr beide.

Habt euch so gewünscht, immer zusammen zu sein.

Und habt euch doch so dagegen gewehrt.

Danach dachte ich immer wieder daran, wie es

wohl wäre, etwas wirklich zu lieben.

Mehr als sich selbst.

Deshalb ging ich zu Merlin.

Deshalb bin ich hier.

Das war euretwegen.

Ihr dürft mich jetzt nicht belügen.

Lady Yvonne, dazu habe ich hier viel zu

viel Angst.

Nein, ich habe ihn nicht gefunden.

Was ist aus dem Dieb geworden, der versucht

hat, meinen Zauberstab zu stehlen?

Ist es wirklich dein Wunsch, mein Lehrling zu

werden?

Wir können die Brücke nur erbauen und aufrechterhalten,

wenn wir unser beider Kräfte zusammen tun.

Unser beider Kräfte.

Jack, hatte ich dir nicht gesagt, dass Schicksales

denen holt, die reinen Herzens sind?

Ich habe ihn nicht gefunden.

Merlin, ihr habt gesagt, eure Zauberkraft läge mir

im Blut.

Ich habe alles so gemacht, wie ihr es

mich gelehrt.

Doch der Gral ist nicht zurückgekommen.

Ich bin auch der Sohn meiner Mutter, ich

weiß.

Wenn das der Grund ist, dann sagt es

mir, dass es ein Ende hat.

Dein Vater kann dich nicht hören im Land

der Toten.

Ich schon.

Was ist das dir geworden, mein Sohn?

Wieso verleugnest du mich?

Wieso?

Ich gestatte dir diese Vision.

Der Gral!

Lord Weston!

Weston!

Ja, Lady Yvonne, das ist deine Vision.

Milord, ich habe den Gral gesehen.

Wo?

In einer Höhle.

Sie liegt östlich von hier.

Und wieder hat ein Junge das Schwert aus

dem Stein gezogen.

Tragt so viel Vorräte zusammen, wie wir brauchen.

Und morgen früh erfüllen wir unser Schicksal.

War schon beeindruckend.

Die Vision, das war sie wirklich?

Nein, auf der Klippe mit Yvonne.

Oh.

Tja, wenn du meinst.

Du hast wohl genau das Richtige gesagt.

Ich habe nur so geplaudert.

Irgendwann wollte sie wohl nur noch, dass ich

sie verliebe.

Ich habe ihr gesagt, ich wäre ihretwegen in

Camelot geblieben.

Hab mir gegenüber keine Hemmungen.

Wenn ich wäre, was ich zu sein vorgebe,

hätte ich mich wohl auch in sie verliebt.

Entschuldige.

Das hoffe ich doch.

Brian!

Das muss unser großes Geheimnis bleiben.

Aber Lady Yvonne ist in Graham verliebt.

Unsterblich.

Das ist ein weiterer Grund, wieso er...

wieso er...

Der Fluss!

Dann los!

Jemand sollte unseren Zauberer daran hindern, sich umzubringen.

Der Grat ist nicht mehr weit!

In der Vision sah es näher aus.

Ein wenig nervös?

Was, ich?

Wenn der Grat sich mir gezeigt hat.

Glaubt er vielleicht doch an mich?

Oder er hält nichts von mir und ich

soll in seine Falle laufen.

Du wärst nicht allein doch.

Ich bin kein Ritter.

Mann oder Frau, du kannst jedenfalls kämpfen.

Ich danke dir.

Aber das habe ich nicht gemeint.

Ehre, Opferbereitschaft, Treue.

Ich habe nicht alle Tugenden eines Ritters.

Wenn wir zum Grat kommen, wird er jeden,

dessen Herz nicht rein ist, vernichten?

Ich hoffe nicht.

Genau so habe ich es gesehen.

Es muss ganz in der Nähe sein.

Hört ihr, Milord?

Das ist sehr ermutigend.

Jeder Schritt entfernt uns weiter von Bollunds Königreich.

Sag das nicht so laut und schau nicht

ganz in meine Streife.

Wenn diese Farce unserem wertvollsten Schatz davor bewahrt,

sich in die Tiefe zu stürzen, ist die

Zeit nicht vergoldet.

Wenn wir dabei nur nicht den Gral finden.

Warum denn?

Was, wenn er wirklich mehr als ein schöner

Kesch wäre?

Wenn er tatsächlich erkennt, wie es in unseren

Herzen aussieht.

Sieh ihn nur.

Unser Gralsucher ist voller Taten dran.

Wer weiß, was er noch für Kunststücke auf

Lager hat.

Aber bedeutet es denn nichts, dass Merlin ihn

als Nachfolger vorgesehen hat?

Wir leben in der Wirklichkeit, meine Lieben.

Wo Gold und Stahl unser Schicksal entscheiden.

Der Gral ist schon lange eine Legende.

Die einzige Legende, an die ich glaube, ist

die von Serga Vines jungfräumischer Enkel.

So bist du gekommen.

Wenn man dich hier erwischt, wirst du getötet.

Ich bin gekommen, um dich zu holen.

Dein edles Wesen erlaubt dir nicht, das Offenkundige

zu sehen.

Camelot ist nicht mehr.

Diese verblendeten Leute werden nur im Todstrost finden,

komm.

Ich kann nicht.

Wenn diese Menschen merken, dass sie von mir

im Stich gelassen wurden, dann werden sie noch

verzweifelter sein.

Da ist er.

Es reißt Ihnen den Schleier von den Augen.

Nein, das glaube ich nicht, Graham.

Jack hat eine Vision.

Jack?

Er hat sich geändert.

So wie wir alle.

Geht es euch gut?

Ja, danke.

Master Jack.

Das gefällt dir, was?

Wenn sie dich so ansehen.

Ich kenne das.

War in vieler Hinsicht so wie du.

Ja?

So wie ich, M'Lord?

Ich war der Siebte in der Thronfolge.

Und doch sollte ich eines Tages plötzlich Lord

von Camelot werden.

Ich hatte mich in keiner Weise auf die

Verantwortung vorbereitet, die man mir da aufbürdete.

Aber das Glück schenkte mir Frieden und Wohlstand

und schließlich glaubte ich, ich hätte das Recht,

Lord zu sein.

Und dass die Irrtümer meiner Jugend...

...nicht mehr zählten.

Dann erschien Rousecock.

Erst da sah ich die Folgen meiner Selbstsucht.

Hundert Geringfügige vergehen.

Die meine Seele belasten.

Meine Prüfung heißt Rousecock.

Ich weiß, wenn ich ihn besiege und rette

Camelot, dann bin auch ich gerettet.

M'Lord, ich fürchte, dies ist auch meine

Prüfung.

Ich weiß.

Und ich weiß auch, es genügt nicht, Rousecock

zu überlisten.

Wir zwei haben uns nicht zufällig getroffen, mein

Junge.

Ich glaube, wir sind dazu berufen, ein neues

Camelot zu erschaffen.

Ich muss ein neuer Arthus werden und du,

du musst ein neuer Merlin werden.

Wenn wir den Gral gefunden haben, wird uns

unsere Vergangenheit für immer verziehen sein.

Dort drüben, M'Lord!

Lauf!

Das ist ein Befehl!

Hinter den Wasserfällen!

Da habe ich ihn gesehen!

Meister Jack!

Könnte mich führen!

In meiner Vision lag dahinter eine Höhle.

Ich glaube eher links, aber warte!

Kannst du denn auch schwimmen?

Ich mag nur kein Wasser am falschen Ort.

Ich sehe etwas!

Was ist es?

Sieh doch!

Halt!

Das hier ist kein Gaukler-Treffen!

Wir sind schon ganz nahe beim Gral, also

etwas mehr Demut!

Sir Thomas, zügelt eure Männer!

Ah!

Ein Zauber!

Alle heraus aus dem Wasser!

Was das auch gewesen ist, es hat euch

nichts getan.

Es hat euch verschont.

Ich habe Jack die Vision gezeigt.

Ihr werdet ihn am Fuß des Wasserfalls finden.

Folgt dem Flusslauf.

Wie viel Zeit ist noch?

Sie werden ihre Hoffnung nicht aufgeben, auch wenn

sie unerreichbar ist.

Sie sind heute und morgen dort.

Ich glaube nicht, dass ihr länger brauchen werdet.

Wenn Rousecock irgendwann hier auftaucht, ist niemand mehr

da, den er töten kann.

Wo ist die Lady?

Ich bin im Auftrag von König Wollund her,

um einen Vorschlag zu unterbreiten.

Den Vormunden von Lady Yvonne.

Lady Yvonne bietet mein König ein Hochzeitsgeschenk.

Von 30 Pfund in Gold, 80 in Silber

und 15 Rubine dieser Größe.

Und natürlich ein Haus am Hof von Stromness.

Und?

Befreiung von der üblichen Leibeigenschaften.

Wollund's Lehensgesetz.

Was heißt das denn für die anderen?

Ach ja, allen, die nach Stromness kommen, ist

erlaubt, ihren eigenen Interessen nachzugehen.

Sobald die 10-jährige Leibeigenschaft vorüber ist.

Aus diesem Grund klopfen sicher nicht viele Arbeitswillige

an die Tore von Stromness.

Und wenn wir den Vertrag noch schmackhafter machen?

Indem wir alle aus diesem Lager in den

Dienst des Königs stellen?

Ihr bekommt ein äußerst komfortables Haus am Hof

von Stromness.

Aber...

Was ist mit Weston?

Was?

Der Mann, der Lady Yvonne heiraten wollte?

Ich möchte nicht so dreist sein und König

Wollund vorschlagen, was er tun soll, aber...

Ich persönlich...

Ich würde Weston ein Schiff für die Überfahrt

zur Verfügung stellen.

Und ihn brünstig um schlechte Wege beten.

Mirna!

Es wären doch nur 10 Jahre, Milord.

Als zweiten Weg sehe ich nur den Tod.

Sollte das denn angenehmer sein?

Ist das die sichere Zuflucht, die ihr für

uns vorgesehen habt?

Sklaverei!

Sagt, bewegt sich Roscog nicht rasend schnell auf

uns zu?

Er rückt auch bei Nachtvorberichten die Speer.

Milord, wir können hier bleiben und sterben.

Oder wir überqueren die See und bezahlen für

unser Überleben mit dieser Lehenschaft.

Camelot wird weiter bestehen, unerkannt.

Dort im Exil.

Und auf den Tag warten, an dem es

wieder aufersteht.

Aber finden wir hier den Tod, wird dieser

Tag niemals kommen.

Doch, wenn wir den Gral finden...

Ein junger Wiederer schafft das niemals.

Er...

Er will es von ganzem Herz.

Milord, es braucht etwas mehr als das.

Bringt mir den Vermittler.

Wir werden die See überqueren.

Dort ausharren und irgendwann zurückkehren.

Ich bin Camelots größer Zauberer!

Ich habe nicht viel Übung in solchen Dingen.

Brianna!

Komm, setz dich doch zu mir und lass

uns zusammen auf den Untergang eines Reiches anstoßen.

Auf Sir Thomas!

Einen tapferen Mann.

Einen Mann der Tag.

Jack.

Es ist doch nicht deine Schuld.

Das hier ist meine Feier.

Und hier hält man sich an meine Regeln.

Und meine erste Regel lautet...

Keine Lügen.

Dass die Menschen nicht froh sind, dass jemand

versucht ihnen zu helfen.

Du hilfst ihnen doch schon.

Ihr neuer, tapferer Beschützer.

Du weißt, deswegen bin ich nicht Ritter geworden.

Oh ja.

Du willst Burton zum Zweikampf herausfordern.

Du tust es, nur nicht.

Ich tue, was ich will und wann ich

es will.

Was im Augenblick zählt, ist dein nächster Schritt.

Soll ich dir mal was sagen?

Weswegen ich bei euch geblieben bin?

Merlin sollte mich unterrichten.

Ich wollte anders werden.

Was ganz Besonderes.

Und genau das ist eingetroffen.

Denn alle schauen auf mich und ich bin

was Besonderes!

Jack.

Ich mein's ernst, wenn ich meine was Besonderes.

Hatte ich dir schon gesagt?

Das Rousecocks Zauberring.

Meine Mutter ist...

Sie ist die Herrin vom See.

Und Merlin...

Merlin!

Ist mein Vater.

Nicht nur eine Vaterfigur, sondern mein richtiger Vater.

Was?

Deswegen habe ich nach ihm gerufen, damit er

mir die Vision vom Graal zeigt.

Du wirst verstehen, dass es mir seltsam vorkam.

Als meine Mutter das tat.

Man weiß, sie hat keine Macht über den

Graal.

Deswegen war es so merkwürdig.

Es sei denn, sie wusste, dass sie uns

ins Verderben führen würde, wenn wir nach dem

Graal suchen.

Und dass der Graal nichts tun würde, um

uns zu helfen.

Weißt du, woher sie das wusste?

Weil er nichts damit zu tun hat.

Der Schuldige war nicht Merlin.

Ist alles unwichtig.

Denn es ist immer noch was faul in

Kemmelheim.

Ich.

Jack.

Der Graal ist verschwunden, lange bevor...

Niemand fragt, was den Graal vertrieben hat.

Wir wollen nur wissen, warum er nicht zurückkommt.

Das Beste wird sein, wir lassen alle abstimmen.

Seht her, ich komme, mein Volk!

Jetzt nicht, Jack.

Erst, wenn es dir wieder besser geht.

Besser?

Da müssten wir aber lange warten.

Volk von Kemmelort!

Ich bin zurück.

Es ist eine Schande.

Will niemand?

Keine Meinungen?

Ich weiß schon.

Ich werde euch mit Kunststücken verzaubern.

Schaut her!

Ich bin Kemmelort, mächtiger Zauberer.

Bisschen zu viel getrunken, was?

Endlich.

Sag mir schon, was fangen wir nun mit

Kemmelorts großem Zauberer an?

Was macht ihr da?

Bitte, Meister Jack, helft uns doch.

Nur ihr habt die Macht.

Lass mich in Ruhe, dummes Weißstück.

Was seid ihr für Geschöpfe?

Schafe?

Schön!

Werde zu Schafen!

Na ja.

Ich kann ja schweben.

Der Wasserfall, die Fessel, die Ungeheuer, nur ein

Kinderspiel für Merlin.

Aber wenn das alles ein wenig zu viel

für euch sein sollte, wer wird dann den

Verlust bedauern?

Den Tod eines falschen Zauberers, der uns alle

ins Verderben geführt hat?

Nein!

Nein, wartet!

Das Übel

ist noch nicht ausgemerzt.

Erst dann wird der Gral das Volk retten,

wenn Kemmelorts Seele reingewaschen ist.

Du kannst die Folgendes finden.

Jack.

Ihr habt euch einfach schlafen gelegt.

Wir können die Brücke nur erbauen und aufrechterhalten,

wenn wir unser beider Kräfte zusammentun.

Unser beider Kräfte!

Einfach schlafen gelegt.

Ich habe dir ja gesagt, nur dessen Herz

fein ist, dem ist das Schicksal heute.

Ach, lass mich doch in Ruhe!

Einfach schlafen gelegt.

Keine Zauberei.

Verstanden.

Dir wird nichts passieren, ich habe Kopfweh.

Warum kannst du nicht zum Gral?

Da ist ein Ungeheuer im Wasser, das Werk

der Zauberer.

Ich möchte etwas über den Gral erfahren.

Ist er da irgendwo?

Hinter dem Wasserfall, ja.

Aber es geschieht nichts, was er nicht will.

Wenn du schon alles weißt, warum fragst du

dann?

Jede Nacht schleichen sich Leute aus dem Lager,

Jack.

Wenn alle fort sind, wird Kemmelot nur noch

eine Legende sein.

Obwohl seine Mauern gefallen sind.

Und ich vertrieben wurde von Lord Weston, fühle

ich es immer noch in mir.

Kemmelot ist die Seele all dessen, was gut

und edel ist in uns.

Und das wird nicht einfach vergehen.

Aber es wird in dieser Welt auch nicht

bestehen können, wenn nicht jemand dafür kämpft.

Deshalb muss ich tun, was ich für richtig

halte.

Was haben Weston und der Mann aus Jomnes

vereinbart?

Burton hat ihn doch zu Weston geführt.

Worüber haben sie geredet?

Davon habe ich nichts gewusst.

Das ist nicht der erste Bote, den König

Wollond gesandt hat.

Ich sagte, ich weiß nichts davon.

Was da auch besprochen wurde.

Es kann doch nur bedeuten, dass Weston den

Gral aufgegeben hat.

Und nun macht er unser Volk zu Leibeigenen

von König Wollond.

Ich hatte eine Vision am Wasserfall.

Es liegt immer noch ein Fluch auf Kemmelot.

Jack, ich werde alles tun, um Kemmelot zu

retten.

Ja, das musst du auch.

Lass ihn frei.

Erwartest du, dass ich mich verteidige?

Wenn ich mich irre, dann soll der Gral

selbst dich verteidigen.

Graham!

Das ist nicht dein Kampf, Brian.

Vielleicht hat der Gral ja mich geschickt.

Genug!

Die Wahrheit, die du suchst, und die ich

nie wahrhaben wollte, sie liegt in mir begründet.

Und ihr Zauberer müsst sie ergründen.

Davon?

Ja.

Das wird gefährlich werden.

Vielleicht sehr gefährlich.

Ich weiß nicht, was dann aus euch wird.

Einen Augenblick.

Wer braucht

schon Merlins Zauberstab?

Es ist, äh, es ist gar nichts.

Das war nur ein kleiner Scherz.

Kemmelots bester Kämpfer ist eine junge Frau, und

das nennt ihr nichts?

Der Himmel weiß, warum ich das nicht früher

erkannt habe.

Das gab's wohl noch nie.

Der Ritter ist eine Lady, Kompliment.

Mag die Wahrheit unsere Rettung sein oder unser

Untergang, lasst sie uns suchen.

Schließt die Augen.

Fühlt ab jetzt nur den Druck meiner Hand.

Lasst euren Gedanken freien Lauf.

Und du bist Zeuge, hörst du?

Ich hab's satt, immer allein schuld zu sein.

Ich weiß, es ist ein ungewöhnliches Verlobungsgeschenk, aber

ihr seid ein ungewöhnliches Geschenk für mich.

Hier blieb dir mein Herz, Milord.

Mit stetigem Füllen.

Es war der Tag, an dem Weston meine

Hand anhielt.

Einmal sah ich auch Meister Bolton bei der

Arbeit zu.

Das dauert.

Jeden Tag betreut er weniger.

Das Volk aus dem Moor, Rousecogs Volk, sie

haben diesen Krieg begonnen.

Eisenerz aus dem Sumpf, daraus wurden unsere Schwerter

gemacht, unsere Schilde, alles.

Der einzige Grund, warum noch einige von uns

am Leben sind.

Alles aus den Sümpfen stammt.

Die Wolke!

Das ist meine Familie, mein Clan, mein Dorf.

Und sie müssen alle hungern.

Ich kann euch verstehen, aber ich bin nicht

euer Befehlshaber.

Ich bin nur ein Kaufmann.

Aus Camelot, Camelot, dessen Ritter ruhig zusehen, wie

mein Volk zugrunde geht.

Ich bin nicht ihr König.

Sie gehorchen nicht meinen Befehlen.

Ihr lügt, ihr lügt, ihr lügt, ihr lügt!

Ihr lügt!

Ihr lügt!

Vorsichtiger sein.

Ich dachte schon, ich verliere euch.

Eure Schönheit reizt diese Barbaren.

Ich weiß, Meister Burton.

Es, es wird nicht wieder geschehen.

Ist ja schon gut.

Gott helfe uns.

Camelot hat den Krieg begonnen.

Und du wusstest es.

Etwas anderes ist nicht möglich.

Ich bin Lady Yvonne aus der Familie von

Gerwein und ich musste beschützt werden.

Ich muss noch weitergehen, Meister Jack.

Dann sehe ich den Grund dieses Dumpfes.

Wenn ich in der Lage sein, bis Michaelis

den vollen Betrag zurückzuzahlen, wird der Schuldner...

Clint, das ist genau derselbe Vertrag, den du

schon letztes Jahr vorgelesen hast, als dein Vater

ihn unterschrieb.

Ich will hören, was in dem Vertrag steht.

Seine gesamten Ländereien verlieren.

Das ist schon alles, Vater.

Ich glaubte, ihr wärt ein aufrechter Mann, Burton,

weil Gerwein euch zum Vormund dieser Kleinlady gemacht

hat.

Gerwein hat mich zu ihrem Vormund bestellt, weil

ich zu meinem Wort stehe, auch zum geschriebenen

Wort.

Ich bin vielleicht kein feiner Herr, aber eines

Tages werde ich einen starken Sohn haben und

er wird euch für das hier zur Rechenschaft

ziehen.

Und wie kommt ihr auf die Idee, dass

Gott euch von dem Fluch befreien könnte, nur

Töchter zu bekommen?

Komm, Mädchen.

Dagegen können wir nichts tun.

Ich hätte dich wiedererkennen müssen.

Dein Vater hätte das sicher nie gewollt.

Du hast recht.

Als ich die Haare abschnitt und die Kleider

eines toten Jungen anlegte, da hat er mich

verstoßen.

Gut genug.

Wir wollen nicht weitermachen.

Doch, wir müssen noch weiter zurück.

Yvonne, was hast du denn da?

Leg das wieder hin.

Ich sagte ...

Ach, lass es ihr doch.

Was für ein eigensinniger Balg ist aus den

Mädchen geworden.

Man könnte fast meinen, sie ist nicht von

uns.

Nein, es liegt an mir.

Merlin hatte recht.

Wer wusste das nicht?

Das spricht mich also frei?

Die beiden waren schon immer böse, aber ohne

mich war sie machtlos.

Sie machten aus mir das perfekte Werkzeug.

Den Pfahl, den sie Camelot ins Herz gestoßen

haben.

Solange bis Arthurs und Merlins großartiges Werk zerstört

war.

Ich bin schuld, weil ich ihnen geglaubt habe.

Yvonne, ihr seid nicht der Grund der Zerstörung.

Ihr drei, ihr seid nur ein paar Fäden

in einem ganzen Netz von Übeltaten.

Burton hat die ersten gesponnen.

Und nun ist ganz Camelot in diesem Netz

gefangen.

Dann wird es Zeit, es zu zerstören.

Und ich durchtrenne den ersten Faden.

Halte dich lieber zurück, Graham.

Soweit ich weiß, wird dir Verrat vorgebrochen.

Und wessen Schuld ist das?

Packt zusammen!

Wir brechen auf!

Alle, die uns suchen, suchen nach ihr.

Was willst du noch mehr?

Ich will, dass du sie findest.

Habt ihr auch sicher genug Schiffe?

Wir werden niemanden zurücklassen.

Bin ich wohl und ließe mir den Kopf

abschlagen, wenn ich es wagen würde, so nachlässig

zu sein.

Milord, Lady Yvonne ist zurück.

Meine Liebe, ihr habt uns große Sorgen gemacht.

Milord Weston.

Lady Yvonne, ich habe einst um Ihre Hand

angehalten, unter anderen Umständen.

Wollt ihr auch die Königin eines Volkes im

Exil werden?

Nein, Milord.

Wenn ihr Antworten erhalten wollt, dann müsst ihr

die Enkelin von Zurgabein finden.

Denn die bin ich nicht.

Oh, ihr Liebeskind, ihr scheint nicht bei Winnen

zu sein.

Verzeiht mir, Mutter.

Wenn ihr mich schrecklich dickköpfig findet.

Aber ich weiß, was ich tue.

Und zwar seit langer Zeit das erste Mal.

Ich kann das nicht glauben.

Nein, ich weiß doch, was für ein gutes

und edles Herz ihr habt.

Ich bin nicht von Adel, das alles ist

Schwindel.

Ich bin die Tochter dieser Drei.

Ihr müsst eines wissen.

Lady Yvonne fühlte sich nicht wohl.

Neulich dort auf der Klippe, da hatte sie

doch vor...

Sich wegen der Verbrechen umzubringen.

Die andere begangen haben in ihrem Namen.

Die sind darin geübt, sich unterwürfig zu verhalten

und Dinge zu äußern, durch die anderen verrufgebracht

werden.

Sagt mir, hat Burton euch in letzter Zeit

zu etwas geraten, das angeblich gut für uns

alle wäre?

Da greift sie.

Oh nein.

Es scheint endlich an der Zeit, Gerechtigkeit weiten

zu lassen.

Nun, wenn ihr meint, ihr müsst jemanden richten,

dann frage ich, wer soll bestraft werden?

Denn jeder einzelne von euch verdankt sein Leben

dem Eisen, das ich gefunden habe.

Ich brachte es vor eure Tore für Camelot's

Schwerter.

Daran solltet ihr denken, bevor ihr jemanden verurteilt.

Ich habe Ritter ausgeschickt, um ein Mädchen zu

beschützen, von dem ihr sagtet, es sei...

Die Zukunft, Camelot?

Ja, und genau das taten eure Ritter, Winston.

Sie beschützen unsere Zukunft, mit genau solchen Schwertern,

wie ihr eins haltet.

Milord!

Auch wenn dieser Makel nur auf einem Mann

liegt, so geht es doch eigentlich um uns

alle.

Ihr müsst Burton vor Gericht bringen.

Wenn man ihn für schuldig befindet, dann sind

wir es auch.

Und ganz Camelot muss Buße tun für seine

Taten.

Das ist unsere einzige Hoffnung.

Bitte.

Bürger von Camelot!

Hinter diesem Wasserfall liegt die Rettung, für die

wir alle so viele Opfer gebracht haben.

Aber noch immer sind wir ihrer nicht würdig.

Burton!

Wir müssen wissen, wie weit euer Verrat ging.

Milord!

Milord!

Rauhskauk ist im Anmarsch.

Zwei Kolonnen.

Eine auf der Straße nach Durham, die andere

über das Moor.

Sie werden gegen morgen hier sein.

Milord!

Wenn wir bleiben, sitzen wir in der Falle.

Was sagst du, Zauberer?

Wir können immer noch zu König Wollund fliehen.

Aber der Graal ist hier.

Ich habe ihn gesehen.

Verzeiht mir, Meister Jack.

Was ist denn, wenn der Graal sich nicht

zeigen will?

Was ist, wenn wir hierbleiben und der Graal

lässt uns im Stich?

Dann würde unser Volk untergehen.

Wir rücken zum Wald vor.

Sobald wir in Sicherheit sind, soll Recht gesprochen

werden.

Ihr habt gehört, was Lord Wendler gesagt hat.

Und wenn alles zu unseren Gunsten verläuft, begegnen

wir Rauhskauk mit dem Graal in unseren Händen.

Jack, ich möchte meinen Magier an meiner Seite

haben.

Ja, Lord Weston.

Da lang!

Komm, komm, komm!

Los, kommt mit mir!

Jeder hier bildet die Nachhut.

Lasst uns sehen, ob der Graal denen hilft,

die sich selbst helfen.

Da hinten noch, da noch ein paar rüber!

Versammelt alle am Rand der Klippe, nahe beim

Wasserfall.

Werner, folgt mir!

Komm!

Rhianna, Weston ist bereit.

Die Verhandlung kann stattfinden.

Du hast mich mal gefragt, warum ich Burton

nicht herausgefordert habe nach dem Ritterschlag.

Ich hatte immer nur daran gedacht und plötzlich

war es greifbar nahe.

Ich hatte nie ein schlechtes Gewissen wegen meines

Schwindels.

Sir Thomas und all seine Vorträge über Pflicht

und Dienst und den Sinn des Rittertums bedeuteten

mir nichts.

Als Ritter hast du das Gesetz auf deiner

Seite und du solltest stets für die gerechte

Sache kämpfen.

Aber wegen dir wurde das alles unwichtig, Jack.

Ich wollte, dass du dein Ziel erreichst.

Ich habe mich ja nicht plötzlich verliebt.

Nein, nicht sofort.

Doch ich habe die ganze Zeit nur daran

gedacht, was für dich wichtig ist.

Genug.

Ich kann es auch nicht glauben.

Dir so ein Dieb stiehlt alles, sogar Herzen.

Ich habe mich geändert.

Ja, dadurch hast du ein Zeichen gesetzt.

Dass gerade so jemand wie du sich einer

verlorenen Sache verschreibt, weil du etwas Besseres aus

dir machen wolltest.

Ich dagegen wollte nur, dass Burton bezahlt.

Jack, Camelot ist längst verloren.

Sieh uns doch an, wir sind nur noch

ein letztes Häufchen.

Graham hat ein gutes Herz, aber sein Leben

lang hat er nur die Schwerter glatt gehämmert,

die dazu da waren, Burtons Habgier zu schützen.

Dessen Tochter wurde als Gawains Enkelin ausgegeben.

Und unser Retter ist ein Dieb.

Und unser bester Kämpfer ist eine Frau.

Brianna.

Es spielt keine Rolle, was wir waren.

Es ist nur wichtig, was aus uns geworden

ist.

Dann muss ich dir jetzt sagen, dass aus

eurem besten Kämpfer ein Mörder geworden ist.

Was?

Rosecaug ist im Anmarsch.

Und Weston ist entschlossen, auf ihn zu treffen.

Deine Charade ist zu Ende, Jack.

So wundervoll und mutig sie auch war.

Glaub mir, ich habe versucht, mich dagegen zu

wehren.

Aber letzten Endes konnte ich dann nur das

tun, was mein Schicksal vorgesehen hatte.

Auch wenn es nur dazu diente, Rosecaug die

Mühe zu ersparen.

Du hast uns getötet.

Hast uns alle getötet.

Das war die einzige Chance, uns vor dem

Graal zu beweisen.

Es geht nicht um die Seele von Camelot.

Alles ist verrottet.

Wir, du, einfach alles.

Wir leben nicht mehr in der Welt, die

Arthurs geschaffen hat.

Der Graal ist fertig mit uns.

Jack.

Bitte, geh weg von hier.

Burton ist nicht mehr.

Ich habe versucht, Camelot von seinen Sünden zu

reinigen.

Der Graal wird Camelot nicht retten.

Zu viele Verbrechen sind in seinem Namen begangen

worden.

Verbrechen?

Ihr seid Rosecaugs Zauberin.

Es war kein Zauber nötig, um alle Stämme

gegen Camelot aufzuhebeln.

Durch seine Arroganz und Stärke erkrankte das Land.

Der Graal kennt die Wahrheit, mein Sohn.

Alles, was du je getan hast.

Du kannst nichts ungeschehen machen.

Ein Schatten liegt auf deiner Vergangenheit und der

von Camelot.

Aber da ist ein Unterschied.

Auch wenn Camelot sterben wird, so hast du

doch die Wahl.

Du kannst haben, wonach du immer verlangt hast.

Schließ dich mir an.

Ich unterrichte dich, mein Sohn.

Dann mache ich aus dir einen der größten

Zauberer.

Vergessen sind die Fehler der Vergangenheit.

Du besitzt die Macht.

Keine Unterwürfelkeiten mehr, nur um dir einen Platz

in Marlins Welt zu verschaffen.

Komm, Jack.

Lady.

Ich wäre lieber ein Diener in meines Vaters

Haus, als ein Gebieter in eurem.

Platz zur Seite drücken.

Wer hat hier das Kommando?

Halt!

Burton und Deborah sind tot.

Das wissen sie schon.

Habt ihr auch keine Hoffnung mehr?

Camelot ist Geschichte, Jack.

Ihr seid eine Schar von Rittern.

Ich bin ein Magier, was brauchen wir mehr?

Jemand oder etwas, dem wir dienen können.

Camelot war schon lange vor dem Angriff verloren,

Jack.

Camelot siegte dahin und wir haben nichts unternommen.

Nun, in den letzten Stunden unseres einmal so

schönen Traumes sollen wir uns noch Gewissensbisse machen?

Du willst dein Volk seinem Schicksal überlassen?

Sie sollten mit mir fliehen.

Für etwas zu kämpfen, was schon lange nicht

mehr existiert, ist nur Heuchelei und die Sucht

nach Ruhm.

Von all dem habe ich genug.

Ich hoffe, wir treffen uns in der nächsten

Welt, Jack.

In einer besseren Welt.

Komm, lass uns gehen.

Seit ich mir das Haar abgeschnitten habe, warst

du der einzige Mensch, der mir wirklich etwas

bedeutet hat.

Camelot!

Ich ...

Ich dachte, du hättest mich verlassen.

Nein.

Mein ganzes Leben lang wollte ich immer jemand

sein, zu dem andere aufschauen.

So jemand wie ihr.

Aber Dieb oder Zauberer, die ganze Zeit war

ich hinter was her.

Deswegen will der Gral auch nicht zu mir

kommen.

Aber wenn ich von nun an nur noch

die in euren Diensten stehe, dann kann ich

ihn euch bringen.

Falls ihr mir meine Fehler verzeiht.

Was brauchst du dafür?

Zeit, Milord.

Sie stellen Geschütze auf.

Milord, gib mir zwölf Männer, dann nehme ich

drei dieser Wurfgeschütze an.

Nein, ich brauche ...

Jack braucht Zeit.

Tut, was ihr tun müsst, opfert Männer, wer

nötig, aber verschafft uns Zeit.

Milord, sie brauchen Hilfe gegen die Über ...

Nichts.

Nichts ist jetzt so wichtig wie der Gral.

Flüchtet euch nicht!

Es kann nicht schlimmer werden als die Hölle!

Wir müssen direkt vor den Wasserfällen sein!

Also da hinein, und was sonst noch alles

komme.

Du wirst mich zum Gral führen.

Sie hat mir die Zauberkraft im Wasser genommen.

Also muss ich mir etwas anderes einfallen lassen.

Sie sind erkundet!

Was immer jetzt zu tun ist, tu es

schnell!

Jack, wir können nicht mehr zurück!

Wir müssen auch nicht mehr zurück!

Jack, er ist verzaubert.

Das ist jetzt deine Stunde.

Du musst alle Macht, die Gott dir verliehen

hat, dazu benutzen, den Zauber von ihm zu

nehmen.

Und Camelot?

Ich werde den Gral in Händen halten.

Ich muss!

Junge, tu was Merlin getan hätte, gib mir,

was ich verdiene!

Lord Weston, rührt ihn nicht an!

Milord, euch trifft keine Schuld.

Ich gebe niemandem die Schuld.

Wieso mir?

Ich habe dafür alles geopfert.

Ja, sogar das Volk von Camelot, um euch

selbst rechtfertigen zu können.

Weston, ihr seid die Schande Camelots.

Du wagst es.

Du bist kein Merlin.

Ihr keine

Arthurs.

Camelot!

Trommelmacht!

Heute, verkammelt fein!

Raskak!

Hilf mir dir!

Dann.

Und so hat Camelot eben nicht gekämpft.

So sterben die tapfersten.

Aber das war noch nicht der letzte!

Siegreiche Kämpfer!

Der Schatten von Camelot ist von uns genommen.

Ihr habt Blut verloren.

Mitkämpfer!

Aber jeden Einwohner von Camelot hat heute sein

Schicksal ereilt und diese Brut erhebt sich nie

wieder!

Geht zurück zu euren Stämmen, zu euren Familien!

Verbreitet die Nachricht vom Anfang einer neuen Zeit!

Vergisst ihn drei.

Er wird dir nie gehören.

Die Schlacht ist vorüber, Jack.

Es besteht kein Grund mehr zu kämpfen.

Ich bette deine Gefährten zur letzten Ruhe, wenn

du es tötest.

Du darfst gehen.

Nein!

Du hast dein Leben noch, Jack.

Nutze es.

Ich habe genug für mich selbst getan.

Jetzt versuche ich es mit etwas anderem.

Nein!

Ich habe noch nie beweisen können, dass

ich etwas tauge.

Und so ist es auch diesmal.

Ich bitte dich, lass es einmal zu.

Ich bitte dich für all die anderen.

Mach diesen Wahnsinn ungeschehen.

Dann tu mit mir, was du willst.

Jack!

Was ist geschehen?

Bin ich nicht getroffen?

Seht doch!

Was ist das?

Was ist das für ein Licht?

Der Karl!

Feinde von Camelot!

Das Königreich, das ihr besiegen wolltet, ist nun

zerstört!

Ihr habt uns großen Schmerz zugefügt.

Genauso wie wir euch.

Lasst uns heute dieses Schlachtfeld verlassen.

Nach Hause zurückkehren, unsere Wunden verbinden und uns

für immer von diesen Irrwegen abwenden.

Wir errichten von nun an ein neues Camelot,

das nicht seiner Vergangenheit verpflichtet ist, sondern der

Zukunft, die wir alle herbeisehnen.

Von dem heutigen Tag an seid ihr und

ich, sind wir alle das geeinigte Volk von

Camelot!

Lasst uns beten.

Und was sollen wir uns in unseren Gebeten

wünschen?

Ein neues Camelot, das du begründen wirst.

Aber das kann ich nicht allein.

Milady, eure Meinung, wenn ich bitten darf.

Genauso wie ich es in Erinnerung habe.

Und nun dürft ihr es auch meinem Gemahl

zeigen.

Milord, bitte sehr.

Ausgezeichnet.

Mach's gut, Schwanzchen.

Reichen wir es noch einmal mit dem Plan?

Ich glaube, da drüben gehört noch einer hin.

Siehst du?

Das dürft ihr schon.

Für heute ist es genug, Leute.

Dich habe ich schon die ganze Zeit hier

erwartet.

Ach, ich freue mich, dass du dich wieder

bis nach Hause gekriegt hast.

Wenn du das sehen könntest, Merlin, vielleicht hätte

es dich an dein Camelot erinnert.

Ich wünschte, dieser Stein würde bis ins Land

der Toten reichen.

Und du könntest alles sehen, in Erinnerung an

Merlin, den Begründer Camelots.

Jeden Tag sehe ich mich um.

Und das alles erscheint mir wie ein Wunder.

Ich hoffe, du wirst einmal erfahren, dass ich

jetzt alles verstehe.

Und ich weiß, dass ich...

dass ich...

dich sehr vermisse.

Ich würde dir das so gern selbst sagen.

Schwein, was ist denn los mit dir?

Verzeihung.

Schwein?

Du kannst reden?

Warum hast du nicht vorher was gesagt?

Ich dachte, du würdest gern erfahren, dass du

ins Land der Toten gehen kannst, wenn du

ein Wort aussprichst.

Und das wäre?

Tartarus.

Tartalus?

Nein, Tartarus.

Tartarus?

Tartarus.

Jack, mein Junge.

Du bist im Land der Toten.

Sehr eindrucksvoller Zauber.

Na ja, ich weiß es von dem Schwein.

Merlin, ich weiß es von dir.

In der Zeit vor deinem Tod haben wir

so vieles gesagt.

Eigentlich ich das meiste davon.

Ich konnte lange über die Weisheit deiner Worte

nachdenken.

Mein Sohn, ich weiß, wie du empfindest, denn

nur dieses reine Herz ist imstande, in unser

Reich zu gelangen.

Wirklich?

Oh ja.

Wer bist du denn?

Sehr witzig.

Wie findest du es?

Es ist beinahe perfekt.

Weißt du, ich könnte es ja noch etwas...

Das könntest du aber.

Aber es ist mir lieber, du sparst deine

Zauberkunst für etwas anderes auf.

Ich war bei Merlin.

Ich weiß, hab's gehört.

Hast du's gehört?

Das Schwein hat es mir erzählt.

Das Schwein redet also mit dir?

Was hat es noch gesagt?

Es hat gesagt, dass heute eine äußerst günstige

Nacht dafür wäre, die Saat für die nächste

Ernte auszubauen.

Na schön.

Das Schwein hat immer recht.

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