All language subtitles for Eis am Stiel 3 - Liebeleien[de]

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Original subtitles

Hau ab!

Hau ab!

Du Fenge, dir werd' ich zeigen, was du

hier zu beobachten tust!

Das ist mir zu!

Du verdammtes Ungeheuer!

Das sollte man hinter Gittern brennen!

Nichts anderes im Kopf als Schwingereien!

Die Ohren sollte man dir langziehen!

Komm, komm, komm, komm, komm!

Nicht weglassen!

Scherz!

Schönes Herz!

Oh, hat man doch!

Die Polizei!

Warte, warte, warte!

Die Polizei!

Warte, warte, warte!

Die Polizei!

Warte, warte, warte!

Die Polizei!

Warte, warte, warte!

Die Polizei!

Nein!

Das können wir ja sehen!

Aus unserem Strand ein Bordell machen!

Das würde euch sofort befreien!

Ruhig hören!

Sie sind stolz, alte Ziege!

Die Polizei!

Du bist so sauber!

Du bist so sauber!

Halt, halt, halt!

Du hast die Jungmänner nur anstrengt!

Der Dame, ich scheibe um, ist das kaputt,

verstehst du?

Hast du mich verstanden?

Sonst verantwortest du!

Schweherichtig wohl auch noch, was?

Lauf!

Vollstöckchen!

Nein, nein!

Du hast es ja so eilig.

Ich gehe ganz locker auf der Promenade spazieren,

da werde ich auf einmal überfallen von einem

so dicken alten Tier.

Was machst du?

Bennilein, du wolltest mir doch einen Hotdog mitbringen.

Was wollte ich?

Momo hat es jedenfalls gesagt.

Ja, das wollte er auch.

Aber als wir an dem Kiosk waren, sind

gerade drei Menschen an Fleischvergiftung gestorben.

Stimmt's oder habe ich recht?

Na ja, da haben wir doch mal Glück

gehabt.

Sag mal, spinnt ihr?

Da komme ich doch nicht wieder raus.

Ihr könnt mich doch nicht einfach eingraben.

Mädels, soll ich euch zum Eis einladen?

Das ist mir immer wenig.

Ist wirklich nett, dass du uns mal einledst,

Momo.

Hast du einladen gesagt?

Das ist ein Fremdwort für mich.

Ich werde es dir bei Gelegenheit übersetzen.

Nimm die Hand aus meiner Hose.

Ich habe kein Geld.

Ich bin pleite.

Das werden wir gleich haben.

Es soll ja auch nur ein Kredit sein.

Nein, nein, nein, nein.

Borden bringt's auch.

Der ist aber ganz schön schwach.

Auf, Leute, zum Eis essen.

Auf, Augenblick, ihr könnt mich doch hier nicht

einfach im Sand stecken lassen.

Hallo?

Du hast gar nicht so dumm zu glotzen.

Hast du noch nie einen eingegrabenen Menschen gesehen?

Los, mach eine Fliege.

Hörst du nicht?

Abmarsch nach Hause.

Spinnst du?

Du bist wohl nicht dicht.

Hände weg vom Puller.

Du kannst doch nicht einfach hier rumwinkeln.

Verdammt noch mal, mach woanders Pipi.

Du kannst mir doch nicht einfach auf den

Kopf winken.

Mein Kopf ist doch kein Toilettenbecken.

Wenn ich dich erschüsse, drehe ich dir den

Hahn ab.

Hör endlich auf.

Dauert nicht mehr lange, dann ersaufe ich.

Hallo, ihr.

Habt ihr mal einen Moment Zeit?

Bobby muss euch was Wichtiges sagen.

Wer ist bitteschön Bobby?

Der da.

Kuckuck.

Der soll gefälligst selbst kommen, wenn er was

will.

Alter, ticken gerade.

Die hab ich gar nicht gesprochen.

Was ist, kommt ihr?

Ja oder nein?

Sollen wir, Tina?

Na gut, von mir aus.

Na, hallo Tim.

Hallo.

Was ist denn so wichtig?

Könntest du vielleicht ein Schrittchen näher kommen, damit

nicht das ganze Volk zuhört?

Nun?

Du sollst so eine fantastische Tänzerin sein.

Schon, aber was geht dich das an?

Wir wollen zur Versetzung eine kleine Show machen

und da haben wir an dich gedacht.

Was für eine Show sollen das werden?

Naja, so ein Musikdings, wo ein Ballett rumhüpft.

Und was hab ich da drin zu suchen?

Du bist uns empfohlen worden und wir suchen

eine Tänzerin, die einen Spagat kann.

Ist natürlich nicht ganz leicht.

Ich hoffe, du kannst Spagat.

Natürlich, bist doch was für Anfänger.

Ja, zeigst du uns mal einen?

Hm, meine Zwiegen.

Da bin ich aber gespannt, Leute.

Ich auch.

Noch weiter?

Ja, ja, noch ein bisschen weiter.

Wir wollen auch deine Kunst bewundern.

Gut so?

Noch weiter.

Noch tiefer?

Ja, noch ein bisschen.

Vielleicht noch eine Idee.

Gelbe!

Das war genau mein Tipp.

Sie hatten gelben Slipknoten.

Schönen Dank, Temmi.

Du kannst demnächst mal wieder vorbeikommen.

Schweine.

Na, was hab ich gesagt?

Dürfen wir deine Muschi auch mal sehen?

Ferkel.

Nebelgräber.

Dann wollen wir uns mal ein neues Opfer

suchen.

Wisst ihr, wem ich gern unter den Rock

gucken würde?

Der Mathe-Paukerin.

Okay, Viktor, dann darfst du sie für uns

holen.

Du bist doch Spezialist, Alter.

Verrückt, was?

Red jetzt keinen Scheiß.

Na gut.

Wenn ihr das nicht verstanden habt, dann empfehle

ich euch das Buch Rechnen für Alle.

Da ist zum Beispiel Haarklein beschrieben, wie ihr

den Dreisatz lösen solltet.

Das solltet ihr nochmal durchlesen.

Entschuldigung, dürft ich mal stören?

Ja.

Miss Franklin, wir haben mal eine Frage an

Sie.

Ich meine...

Ihr entschuldigt mich einen Augenblick.

Über die Noten reden wir nachher.

Doch.

Ja, meine Herren, was haben wir für eine

Note?

Ich meine...

Ach, hier, die schönen Bücher.

Oh.

Ich sollte dir schämen.

Na, bist du schon aus der Puste?

Du könntest ein bisschen näher rücken.

Was hast du denn heute gemacht?

Geträumt habe ich.

Das kann ich mir denken.

Natürlich, nur von dir.

Das ist zu komisch.

Weißt du, was ich gemacht habe?

Ich habe den ganzen Tag nur von dir

erzählt.

Und dann habe ich deinen Namen mindestens 100

Mal in mein Heft geschrieben.

Wann musst du eigentlich Abend zu Hause sein?

Spät.

Spätestens um elf.

Benny, nicht.

Doch, lass das.

Was hast du denn?

Ich will das nicht.

Wieso?

Wir lieben uns doch.

Das ist mir egal.

Ich möchte das trotzdem nicht.

Kannst du mir erklären, was das soll?

Nein, das kann ich nicht.

Ich kann das nicht so einfach.

Benny, ich habe dir doch gesagt, du sollst

das lassen.

Meine Hand macht das automatisch.

Komm jetzt, beherrsch dich.

Sei bitte nicht sauer.

Ach, ich habe die Nase voll.

Du musst mal erwachsen werden.

Alle meine Freunde schlafen mit ihren Mädchen.

Deine wird nie in Aufstand gemacht.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht

will.

Den Eindruck hab ich nicht.

Möchtest du etwa für den Rest deines Lebens

eine alte Jungfrau bleiben?

Ich liebe dich sehr, Benni.

Das ist bloß so in die Rede.

Ich möchte gerne lieb zu dir sein.

Wie denn?

Na, wie neulich.

Mach die blöde Funzel aus, du Idiot.

Dann brauchst du doch immer Licht, damit du

ihn überhaupt findest.

Ein Hirni ist das.

Seit wann verstehst du denn keinen Spaß mehr?

Benni, was machst du denn da draußen?

Ich such meine Luftpumpe, ich kann sie nicht

finden.

Junge, hab ich dir nicht schon tausendmal gesagt,

dass du da oben nichts zu suchen hast?

Spul dich doch nicht auf, ich kann doch

mal nachsehen, oder?

Benni, da wird nicht gekramt.

Ich brauch sie aber.

Neulich hab ich sie in deinem Schrank gesehen.

Hey.

Was ist denn hier drin?

Das ist nur ein Schuhkarton von den Schuhen.

Los, stell ihn sofort wieder da oben rauf.

Lass mich doch mal gucken.

Benni, das ist nichts für dich, das geht

dich nichts an.

Was sind das für komische Dinge?

Das gehört alles deinem Vater, das brauchst du

wohl für die Arbeit, das sollen wir nicht

drangehen.

Stell sofort den Karton wieder da oben rauf.

Was ist denn da los, Mutti?

Sieh dir mal an, womit dein Sohn spielt.

Wer hat dir eigentlich erlaubt, da drin rumzuschnüffeln?

Vielleicht kann ich davon was gebrauchen.

Gebrauchen, gebrauchen, das sind Knöpfe und Nähsachen.

Die braucht deine Mutter, stimmt's, Sonja?

Hab ich recht?

Lass mich doch mal in Ruhe gucken.

Siehst du, jetzt liegt alles unten.

Oh mein Gott.

Also wenn das Nähsachen sind, kannst du mir

den Apparat als Beutlein zenden, den für die

Monatskarte.

Wenn du deiner Mutter mit diesen Albernheiten auch

noch durch den Kakao ziehst, gibt's was hinter

die Löffel, du Strolch.

Du versaust mir meinen Benni, ich war von

Anfang an gegen diesen Schweinkram.

Ja, aber der Schweinkram macht auch dir Spaß,

oder?

Ich hab dich mindestens hundertmal gebeten, die Pariser

mit ins Geschäft zu nehmen, aber was machst

du?

Du versteckst sie hier, damit alle denken, wir

sind Sexbesessene.

Was glaubst du, was hier los ist, wenn

das die Nachbarn erfahren?

Aber Sonja, alle Ehepaare machen das.

Ja, und wenn morgen alle vom Dach runterspringen,

dann würdest du's auch machen, hä?

Porno-Heini.

Ich bitte um Ruhe.

Benni, was ist das?

Was ist was?

Ich habe doch Augen im Kopf.

Das ist ein Faden.

Der gehört nicht zum Unterricht, weg damit.

Sind Sie sicher, was Sie da sagen?

Ganz sicher, sofort mit dem Faden weg.

Wär's nicht besser, Sie überlegen sich das nochmal.

Keine Diskussion, der Faden verschwindet.

Na gut.

Oh!

Langsam glaube ich, dass uns die Bräute ganz

schön versetzt haben.

Ich wette, die sind in der Sekunde hier.

Das kannst du deiner Oma erzählen.

Vater hat mir gesagt, dass das ganz scharfe

Feger sind.

Ich mit den Hinternplatzsitze haue ich lieber ab.

Also, wir sehen uns morgen.

Da wird sich wohl drücken, was?

Keine Rede.

Meine ich doch.

Da steht eine Eugie ins Haus und du

verdammst.

Mensch, Benni, das wird ein Riesending und Sally

erfährt kein Wort.

Wo sollen denn deine Bräute herkommen?

Kannst du mir das mal flüstern?

Woher, woher?

Wenn sie dir nicht gefallen, ziehst du ihnen

den Sack über den Kopf oder legst ein

Handtuch drauf.

Reg dich ab, Momo.

Da wackeln sie an.

Na, Bobby, habe ich nicht recht, absolute Spitzenbräute.

Endlich aufzufressen.

Hallo, schöne Frau.

Hallo.

Das hier ist Miriam und das ist das

Tachler.

Na, alles im Lot, Mädels?

Wir sind begeistert.

Ihr dürft euch setzen.

Wird Zeit, dass wir uns zu der Vete

aufmachen.

Von einer Vete war nie die Rede.

Ist das wahr?

Hat Martha nichts erzählt?

Ich wollte euch ja nicht alle Einzelheiten erzählen,

aber bitte, wenn ihr nicht wollt, dann gehe

ich ohne euch.

Du hättest wirklich ein Tun von der Vete

sagen können.

Ist doch logisch, warum sie nichts davon erzählt

hat.

Das sollte nämlich eine Überraschung werden, eine sogenannte

Überraschungsparty.

Habe ich zu viel versprochen?

Da sind jede Menge Leute und scharfe Musik.

Das wird ein echter Hammer.

Da müssen wir da mitmischen, oder?

Kann ich mal mit ihr unter vier Augen

sprechen?

Wenn's sein muss.

Wir sind gleich wieder zurück, meine Herren.

Mann, das sind doch eine Schrottbräute.

Ach, Beats, wie die aussehen, ist egal.

Dafür knirpseln die wie irre.

Martha hat gesagt, die Kleine hat schon gebumst,

bevor sie überhaupt laufen konnte.

Also ehrlich, ich habe ein ganz ungutes Gefühl.

Ach, was du hast, ist eine Verabredung mit

den Jungs, mit ein bisschen Musik und Tanzen

und so.

Versprichst du auch, dass die nicht mehr wollen?

Natürlich, die sind harmlos.

Gugina, ich glaube, das heißt...

Also geht ihr nur mit, oder nicht?

Bringen wir nicht zu, wir sind noch nicht

fertig.

Ich gehe jetzt.

Wir haben heute Abend leider nur bis 10

Uhr Auszeit.

Ich juck das schon.

Geht, geht, geht, Mädels.

Kommt rein, fühlt euch wie zu Hause.

Immer rein in die guten Stube.

Ist doch sehr schön hier.

Ihr könnt ganz cool sein, Bennys Eltern sind

nicht da.

Das habe ich mir schon gedacht.

Also wie gesagt, Mädels, wir sind ganz unter

uns.

Erst mal den Tisch weg.

Habt ihr nicht vorhin gesagt, dass hier eine

Menge Leute sein sollen?

Ja, ja, die sind schon scharenweise unterwegs.

Das wird eine Völkerwanderung.

Ja, ja, eine Völkerwanderung.

Ich schätze, dass ihr tanzen wollt.

Natürlich, alle Leute tanzen auf Partys.

Siehst du, Benni, endlich mal eine, die es

drauf hat.

Und schon geht's los.

Also.

Benni, du kannst aufdrehen.

Na, mein Lieber, wie habe ich das gedeichselt?

Ich hoffe bloß, dass das keine Jungfrauen sind.

Also, das kann ich nicht garantieren.

Ich sag dir, Benni und Bobby schneiden mir

den Schniebel ab, wenn mit den Tanten nichts

läuft.

Dann würde ich ihn aber schnell nochmal benutzen.

Wieso?

Hör schon auf.

Du hatest nur nicht viel vom Tisch.

Das habe ich auch nie behauptet.

Dann lass uns was Besseres machen.

Aber ich habe dich doch eben erst kennengelernt.

Ich dich doch auch.

Nein, nicht doch.

Oder...

Doch.

Na, du?

Wollen wir eine Runde tanzen?

Ist mir egal.

Ist es dir egal, ja oder egal, nein?

Es ist mir egal.

Das ist eine klare Antwort.

Dann tanze ich ihm, wenn du willst.

Natürlich will ich.

Gut, dann will ich auch.

Na, dann...

Bitte?

Na, geh doch.

Wie findest du ihn?

Wen denn?

Cliff Richard.

Ich sag dir gleich, das führt zu überhaupt

nichts.

Was führt zu nichts?

Dieses Rumgequatsche.

Ich will doch nur wissen, ob du ihn

magst.

Und ich weiß genau, wohin diese Fragerei führen

soll.

Wenn du glaubst, mich so rumzukriegen, hast du

dich aber geschnitten.

Du musst rein.

Ich hab genug.

Tja, Mädels...

Tja, also...

Ist ganz schön was los hier, nicht?

Komm her.

Die ist auf dich abgefahren, ich schwör's dir.

Ihr seid doch sicher durstig, Mädels.

Habt ihr eine Brause da?

Haben wir Brause da, Chef?

Haben wir Brause da?

Loco, draußen im Kühlschrank.

Alles klar.

Da ist Brause.

Und wollt ihr jetzt einen Schluck Brause?

Ja, natürlich.

Wir gehen nur mal eben raus und machen

eure Drinks.

Schon gut, schon gut.

Als er anfing rumzulabern, da hab ich ihm

gesagt, du hast mit dem Quatsche keine Chance.

Das bist du.

Du weißt es, du sagst ihm einfach, du

hast deine Tage.

Hm, ist eine gute Ausrede.

Er wird staunen, ich hab meine Tage wirklich.

Ehrlich?

Ich bin heilfroh, dass ich sie habe.

Ich hab euch doch mal erzählt, dass ich

immer so Ärger mit den Tagen habe.

Mal kommen sie und dann ist wieder zwei

Monate Ruhe.

Hast du schon meinen Arzt?

Ich sag dir, meine ist schon ganz feucht

im Schrank.

Haben wir nicht was Alkoholisches für die Puppen?

Ich glaub, wir haben noch Wodka.

Ja, das ist genau das Richtige.

Hier, nimm mal.

Benni, ich geh nachher mit der Blondin auf

dein Zimmer, ist das klar, ja?

Das seh ich noch nicht, das ist doch

eine Jungfrau.

Wenn Jungfrauen sind, dann bin ich eine Lokomotive.

Ja doch, also wir jungs Radlern im Fall.

Hallo.

So, dreimal Brause.

Ich hab noch ein paar Erdnüsse ausgegraben.

Trink nicht so schnell, ihr seid geschwitzt.

Kiki, das schmeckt ja wie Abwaschwasser.

Das ist ein Portbrause, die kommt vom Mond.

Die hat uns die Nasa verkauft.

Hm, er ist glaubwürdig.

Hm.

Martha, ich muss dir mal was zeigen.

Man ruft mich, ich bin gleich wieder zurück.

Du darfst dich gern zu mir setzen.

Ich seh ja kaum was.

Warum ist es denn hier so dunkel?

Tja, die Gäste sind schon weg.

Die Birne hat sich leider verabschiedet.

Schmeiß dich doch ran!

Hm?

Ich will erst wissen, was du mir hier

zeigen willst.

Das war die Glühbirne, aber die ist ja

nun leider kaputt gegangen.

Hör doch auf!

Und jetzt, jemand reinkommt!

Vomo!

Ist doch egal, was wir hier machen.

Wird jeden Tag tausendmal gemacht!

Nein!

Nicht doch!

Du bist ja so schwer!

Darauf stehst du doch!

Ich komm hier vor wie unter einem Bechsteinflügel!

Unbequem hier.

Wir sollten woanders hingehen.

Was du nicht sagst.

Ich wünsch euch noch was.

Möchtest du welche?

Wenn's sein muss.

Nein, nicht weiter, bitte nicht!

Hast du etwa Angst?

Es geht nicht, ich hab meine Tage.

Das stört mich nicht.

Aber mich stört es.

Es macht mir nichts aus.

Ich...

Willst du auch eine Erdnuss haben?

Nein, nein, danke.

Danke.

Die Platte hat einen Sprung.

Was ist los?

Die Platte hat einen Sprung oder die Nadel

hängt.

Dann lass sie doch hängen.

Das reicht jetzt, aber hör auf zu fummeln.

Ich will doch nur mal sehen, was da

drin ist.

Komm, ich bin frage, die zieh ich nicht

aus.

Beschwer dich nachher nicht, wenn sie zerknittert ist.

Außerdem hast du mir versprochen, dass du sie

ausziehst.

Hab ich nicht!

Und wenn du dich auf den Kopf stellst,

du ziehst das blöde Ding jetzt aus.

Ich...

ich geniere mich so.

Vor wem denn?

Meinem Allgemeinen.

Ist doch keiner weiter hier, wir sind allein.

Trotzdem, Momo.

Ich will mich nicht ausziehen.

Okay, ich mach's, wenn du auf den Balkon

gehst.

Was soll ich denn da?

Ich zieh mich aus, während du da draußen

bist.

Und dann, wenn du bis 100 gezählt hast,

darfst du wieder reinkommen.

Bis 100 zählen?

Okay, und wenn ich dann reinkomme, bist du

nackt, ja?

Hoffentlich zähl ich nicht zu weit.

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8,

9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16,

17...

Hm?

Hm.

Benilein, Junge, bist du zu Hause?

Ja, ja, Mama, ich bin da.

Mein Gott!

Was ist denn hier los?

Romek, ich hoffe, dein missratener Sohn liefert uns

eine Erklärung.

Benny, könntest du das freundlicherweise deiner Mutter erklären?

Miriam, das ist Miriam.

Miriam, das sind meine Eltern.

Ja, ich bin der Vater.

Freut mich.

Ich bekomme einen Herzanfall.

Unsere schöne Wohnung ist ein Brotel.

Romek, sag deinem Sohn, er sollte die Nutten

und diese Sträuche entfernen.

Benny, schaff deine Freunde heraus.

Wie oft soll ich dir eigentlich noch sagen,

dass deine Mutter zu hohen Blutdruck hat?

Könnt ihr nicht mal eine neue Platte auflegen?

Romek, warum tut mir der Junge das an?

Das ist zu viel für mich.

Können wir doch nicht den Frieden nehmen.

Schau, da beruhige dich, beruhige dich.

Meine Frau ist an der Augenhöhe.

Das ist ein Schreck, Herr Morgenstimme.

Ich finde, das sollte gefeiert werden.

Lass uns an den Strand gehen und ein

Fass aufmachen.

Das ist ja riesig.

Wir haben Momo ganz vergessen.

Wer ist denn da oben?

So, du legst dich jetzt schön hin, ziehst

dich aus und regst dich nicht mehr auf.

Und ich werde dir eine schöne Tasse Tee

machen.

Dann wirst du gleich wieder auf Dexter.

Ja, ja, mach die Tür zu.

Ich habe solche Gedanken.

Ja, ja, mache ich.

Nur keine Aufregung.

Warum haben wir bloß diesen Sohn in die

Welt gesetzt?

78, 79, 84, 85, 96, 97, 98, 99,

100.

Hör auf, ich habe Migräne.

Was sagst du, du spinnst, Len?

Bennis alter Mutter, was machen Sie denn hier?

Was ich hier mache?

Ich wohne hier, das ist mein Bett, du

Stolz!

Warum schlagen Sie mich?

Steh doch!

Ich komme.

Was geht in unserem Bett vor?

Ja, ich meine, also das ist ein Missverständnis.

Ich kann das alles erklären.

Ich habe ja vorhin mit denen Versteck gespielt

und da habe ich meine Hose gesucht.

Versteck spielen nennt man das?

Ich habe doch nur meine Hose gesucht.

Die Polizei!

Ich will ja in Umständen bitte keine Polizei.

Du wolltest mit meiner Frau an die Wäsche

gehen.

Das stimmt ja gar nicht, ich bin doch

schwul.

Ich werde dir schon zeigen, wie man in

Betten versteckt geht.

Vor allen Dingen mit meiner Frau.

Das ist ja die pure Unzucht, die reichste

Vollos.

Ich habe gerade von einem Freund Melissa gehört,

Ich hab

gehört, die Kleinsten sollen den größten Pillermann haben.

Ich dachte, das ist umgekehrt.

Weißt du, was mir einer erzählt hat?

Was denn?

Man könnte es an der Größe der Nase

sehen.

Dann stell dir mal den von de Gaulle

vor.

Ich sag dir nicht, er sind ganz scharfe

Brüder.

So?

Na, höchstens scharf auf Bananen.

Ehrlich, das ist wahr.

Wer sagt denn sowas?

Als ich neulich duschen war, da hab ich

einen Typen gesehen, der hatte einen, der war

ohne Übertreibung.

So lang.

Kann aber nur in der Trappe gewesen sein.

Du quackst wieder von Sachen, von denen ihr

keine Ahnung habt.

Aber du, Klugscheißer, du weißt ja nicht mal,

warum du da einen anfassen sollst.

Hoffentlich weißt du das, Momo.

Für Wichters braucht man zwei Zollstricke, einer langt

ja nicht.

Und ich wachse noch.

Messen kann jeder.

Viel wichtiger ist, was du mit ihm anstellst.

Da musst du noch lernen.

Ach ja?

Ich hab in Bayern schon Preise gewonnen, da

hast du noch beidhändig gepullert.

Wo soll denn das gewesen sein?

Im Kindergarten?

Erst neulich hat er sich vertan, er hat

ihn mit einem der drei Haare verwechselt.

Uh!

Dir steigt wohl das Eis, du Kopf, hm?

Komm, mach keinen Sturm.

Das geht doch für dich.

Du hast sie wohl nicht alle, du heimlicher

Wichser.

Also was ist los?

Ich schlage vor, wir gehen ins Wasser.

Na gut.

Hey, pass doch auf!

Benni!

Hey, Niki!

Ich hab dich ja schon Ewigkeiten nicht gesehen.

Man sieht so umher.

Erzähl mal, wie geht's dir?

Ganz gut.

Und was machst du so?

Ich?

Ach, es läuft so.

Ich häng mit unheimlich vielen Leuten rum und

geh auf Partys.

Ziehst du eigentlich immer noch mit den Jungs

rum?

Mit Momo und Bobby und wie die alle

hießen?

Natürlich.

Dann grüß sie mal schön.

Ja, mach ich.

Du kannst es ihnen auch selbst sagen, sie

sind nämlich hier.

Nein, das machst du sicher besser, Schatz.

Okay.

Also dann, wir können uns ja dann mal

sehen.

Gute Idee, am besten du rufst einfach an.

Einfach so?

Ach komm, doch gleich am Freitag vorbei.

Ist das ein Witz?

Ich mein das ernst.

Ganz sicher?

Du bist eingeladen.

Okay, danke.

Hi, hi.

Sali, das ist Niki.

Sehr schön, hi.

Hi.

Tja, also ich muss dann.

Tschüss, wir sehen uns.

Das hoffe ich doch, Benni.

Komm, gehen wir.

Wer ist denn das?

Ach, eine alte Freundin, die war mal in

meiner Klasse.

Bist du mit ihr gegangen?

Nein, aber Bobby.

Ach so.

Los, Benni, zeig sie.

Du musst drücken.

Ja, drücken.

Gut so.

Hey, Victor, du hast uns doch eine Party

versprochen.

Freitag, alles schon vorbereitet.

Deine Eltern sind doch wirklich weg.

Keine Sorge, meine Hübsche, mit meinen Eltern ist

alles klar.

Jeder muss aber eine Flasche mitbringen.

Genügt doch eine für Benni und mich.

Nein, du, ich kann Freitag nicht.

Gehst du woanders hin?

Ja, ich muss, ich muss zur Mathe ackern,

sonst rassele ich durch.

Aber wir könnten doch wenigstens eine Stunde rüber

gehen.

Nein, ich hänge sowieso schon.

Das geht einfach nicht.

Du kannst ja allein hingehen, wenn du willst.

Allein, ohne dich?

Warum denn nicht?

Bist du alt genug, oder?

Leute, kommt mal her, da sind zwei schwer

am Knirpseln.

Da vorn!

Wartet hier, Momo klaut ihre Klamotten.

Entdeckung, einer muss an den Rasensprenger.

Benni, kann dir deine Mutter vielleicht helfen?

Nein, ich suche noch frische Unterwäsche.

Dass du nicht wieder alles durcheinander bringst.

Ich habe mir nur eine U-Hose und

ein T-Shirt genommen, die ziehe ich an,

wenn ich duschen war.

Gehst du heute mit deinen Freunden aus?

Ja.

Und wohin geht ihr?

Wir sind heute auf einer kleinen Party.

Dass du diese schrecklichen Partys im Kopf hast.

Du hast dir so recht.

Ich weiß genau, was das für Partys sind.

Da wird geraucht, getrunken und mit Mädchen rumgemacht.

Hörst du, für die Füße ist das gelbe

Handtuch da, dass du nicht etwa wieder das

rote nimmst.

Ja, ja, ist gut, das rote für die

Füße.

Deinetwegen werde ich noch mal einen Herzernfall kriegen.

Benny!

Hey.

Was machst du denn hier?

Ich denke, du musst für die Matheprüfung pauken.

Ja, weißt du, ich, äh, ich dachte, ich

mache mal eine Pause und ziehe einfach bei

dir vorbei.

Aber was, was machst du eigentlich hier?

Ich habe etwas für dich gekauft.

Was denn?

Ein kleines Geschenk.

Ein Geschenk für mich?

Ja, Benny, ich hoffe, es gefällt dir.

Komm, ich mache es dir um.

Oh, das gefällt mir riesig.

Das ist toll.

Aber was ist das denn?

Aber wieso schenkst du mir plötzlich sowas?

Weißt du nicht, was heute für ein Tag

ist?

Nein.

Wir gehen heute genau zwei Monate zusammen und

da möchte ich dir ein kleines Geschenk machen.

Was, so lange gehen wir schon?

Mir kommt es ganz kurz vor.

Ja, mir eigentlich auch.

Willst du denn gar nicht tanzen?

Mir ist nicht danach.

Dann lass uns wenigstens was trinken.

Nein.

Was hast du?

Ich bin okay.

Was machst du denn für ein Gesicht?

Wenn es dir nicht passt, dann guck dir

doch ein anderes ein.

Tanz doch mit irgendeinem.

Ich möchte aber mit dir tanzen.

Ich bin nicht in der Stimmung.

Ich habe es einfach nicht drauf heute.

Entschuldige, dass ich gefragt habe.

Hey, du Sally, kann ich dich mal von

Frau zu Frau was fragen?

Ich bin gleich wieder zurück.

Bobby, gib mir meine Zigarette.

Hä?

Tommy, kommst du mal kurz mit?

Bis später dann.

Darf ich mal raten, du hast Stunk mit

Sally?

Ich sage dir, Stunk gibt es überall.

Läuft bei euch was schief?

Nein.

Und was ist mit Niki?

Was sollte mit dir sein?

Ich bin ja nicht blind, ich habe das

nämlich am Strand mitbekommen.

Na und, was soll da gewesen sein?

Hör zu, Benni, die Braut taugt nichts.

Am besten du vergisst sie schleunigst.

Mensch, Bobby, hör auf mich von der Seite

anzumachen.

Du hast unser Bennilein aber ganz schön durcheinander

gebracht.

Ich weiß auch nicht, was mit ihm los

ist.

Ich dachte, du wüsstest das, ihr seid doch

Freunde.

Hör auf rumzuhaken.

Sag mal, um wie viel Uhr musst du

zu Hause sein?

Ist das die diskrete Art, mich loszuwerden?

Ach, hör auf mit sowas.

Ich will nicht, dass deine Alten auf mich

sauer sehen.

Keine Sorge, Benni, heute haben sie mir erlaubt,

dass ich bis Mitternacht weg sein darf.

Ha, ha, ha, ha!

Ja, auf die Idioten, die das meiner Eltern

erfahren.

Dreh das Finger verdammt nochmal.

Hallo, Nicky?

Hier ist Benni.

Nein, ich, äh, ich hänge hier noch fest.

Ich setze mich aber bald ab, ja?

Hör mal, Nicky, ist es doch okay, wenn

ich nachher vorbeischaue?

Natürlich, dauert nicht mehr lange.

Ja, versprochen.

Bis bald, Schatz.

Also, pass auf dich auf, ja?

Und schlaf gut.

Sehen wir uns morgen?

Ja.

Wie wär's, wenn wir schwimmen?

Können wir machen, okay.

Ich freue mich.

Komm gut nach Hause, ja?

Bis morgen dann.

Schlaf schön.

Hi.

Hi.

Ich bin doch nicht zu spät, oder?

Meine Leute sind eh im Urlaub.

Wir haben eine sturmfreie Bude.

Los, komm rein.

Wo hast du denn so lange gesteckt?

Ich hab mir Sorgen gemacht.

Ich hab Ewigkeiten gebraucht, die Klette loszuwerden.

Du meinst deine Freundin von neulich.

Ist nicht meine Freundin.

Am Strand hat das aber so ausgesehen.

Kann schon sein.

Ich find sie niedlich.

Ja, kann sein.

Sie klebt richtig an mir.

Sie ist gerade aufgetaucht, als ich losgehen wollte.

Dann hat sie mich ja noch mit zu

dieser blöden Party geschleppt.

Ist sie in dich verliebt?

Na ja, ich glaub schon.

Liebst du sie?

Bin ich blöd?

Oder habt ihr jetzt Schluss gemacht?

So kann man's nennen.

Als ich ihr gesagt hab, dass mich die

ganze Sache langweilt, da ist sie ganz schön

abgefahren, die Arme.

Das kann ich verstehen.

Du siehst ja ganz geschafft aus.

Du schwitzt ja.

Ich bin ja auch hergerannt.

Du gehst jetzt erst mal unter die Dusche

und ich mach dir was Schönes zu trinken.

Und was ist, wenn deine Eltern auftauchen?

Du kannst ganz locker sein, die kommen erst

morgen wieder zurück.

Alles klar?

Ja.

Hast du alles oder fehlt's?

Alles okay.

Benni.

Hm?

Ich möchte dich was Persönliches fragen.

Was denn?

Versprich mir, die Wahrheit zu sagen.

Mach ich.

Warst du eigentlich damals schon in mich verliebt,

als ich noch mit Bobby rumgezogen bin?

Warum fragst du?

Sag's mir.

Ja, aber das weißt du doch.

Bist du's auch noch heute?

Merkst du das nicht?

Ich möchte es hören.

Ich liebe dich, Niki.

Hör auf mit dem Blödsinn und zieh sofort

die Hosen an.

Er ist ja so ein lieber Junge, unser

Benni.

Aber wenn es um Sachen zum Anziehen geht,

will er diese verrückten Sachen tragen, wie dieser

Musiker, dieser Elvis Presler.

Wie heißt dieser Knabe?

Elvis Presler.

Kennen Sie den etwa nicht?

Das ist dieser Wahnsinnige mit den langen Goteletten.

Goteletten-Trick.

Das mit der Hose kannst du vergessen.

Ich will eine schwarze, nicht so einen Kartoffelsack.

Wenn du mich zu Grabe trickst, dann kriegst

du eine schwarze.

Mit dieser blöden Hose hab ich keine Chancen

bei den Frauen.

Du denkst immer nur an Sex.

Du hast nichts anderes im Kopf.

Und dass du rumläufst wie die Mafia, kommt

nicht infrage.

Wenn deine Cousine kommt, soll sie einen anständigen

jungen Mann vorfinden und nicht einen von diesen

Pennern.

Sagen Sie doch auch mal einen Ton.

Ja, ja, also, hör zu, Junge.

In dieser Hose siehst du aus wie ein

Graf.

Sie sitzt, als wäre es eine Maßarbeit.

Ich würde sagen, wenn ich genau hinsehe, dann

siehst du aus wie ein Prinz.

Das stimmt doch.

Die ist viel zu groß und hat die

falsche Farbe.

Ich wollte eine schwarze haben, sonst laufe ich

nackt rum.

Hör zu, Junge.

Wer läuft denn im Sommer noch mit Schwarz

rum?

Das ist völlig aus der Mode.

Solche Hosen trägt auch ein weltbekannter Wahnsinniger.

Der, der mit den Koteletten Musik macht.

Sie meinen Elvis Pressler?

Ja, Albert Pressler.

Unsere Cousine wird denken, was hat der Junge

für einen Geschmack.

Lass endlich mal die Cousine aus dem Spiel.

Da sehen Sie, wie er mit seiner Mutter

spricht.

Ich will aus ihm einen schicken jungen Mann

machen und muss zum Dank mir das alles

anhören.

Wie viel?

Kleine 22.

14.

Ich habe zehn unmündige Kinder.

22 ist mein letztes Wort.

Gut, dann vergessen wir es.

Benny, zieh die Hose aus.

Wir gehen rüber ins Kaufhaus.

Ach Mutter, da geht deine Affentanz weiter.

Ich gehe nie wieder mit dir einkaufen.

Hör auf, beruhige dich.

Ich sage dir, wenn du erst mal die

Hose aussiehst, dann geht das schon runter.

Muss das sein?

Du machst jetzt, was ich sage.

Du gehst rein und ziehst die Hose wieder

aus.

Sie können doch nicht einfach weglaufen.

Kommen Sie.

Es hat sich leider erledigt.

Nicht doch.

15.

Damit ist der Bart ab.

Ja, ja, ist gut.

Ich muss an meine Kinder denken.

Kommen Sie.

Ich muss ja wohl nicht betonen, dass der

Preis die Änderung mit einschließt.

Ach, das noch.

Ach, das noch.

Ja, ja.

Woher soll ich denn wissen, ob was geändert

werden muss, wenn du schon umgezogen bist?

Du hast doch eben gesagt, ich soll sie

ausziehen.

Und jetzt wird sie wieder angezogen, damit du

nicht wie ein Penner rumläufst.

Sollte sie einlaufen, dann schicke ich meinen Mann

vorbei.

Das ist Exportqualität.

Die läuft nicht ein.

Deine Füße hoch.

Ich möchte mich nicht schämen, wenn ich dich

deiner Cousine vorstelle.

Pack bloß nicht dauernd auf mir rum.

Kannst froh sein, dass ich überhaupt mitgekommen bin.

Sonja, weißt du eigentlich, wie deine kleine Nichte

aussieht?

Als ich sie zum letzten Mal gesehen habe,

war sie drei.

Aber sie soll ihrer Mutter wie aus dem

Gesicht geschnitten sein.

Weißt du noch, wie ihre Mutter aussieht?

Ich weiß schon, was ich tue.

Sie ist jung und hübsch ist sie auch.

Warum muss sie ausgerechnet bei uns wohnen und

nicht bei Tante Fanny?

Das habe ich mich auch schon gefragt.

Jetzt fängst du wohl auch noch damit an,

deinen Sohn anzupassen.

Ich unterstütze ihn ja nicht.

Ich frage mich nur, ob es nicht schon

eng genug ist.

Wie Sie sind wir ja kein Hotel, Sonja.

Deine Schwester hat ein großes Haus.

Sie kann jederzeit Gäste aufnehmen, wenn es nötig

ist.

Meine Schwester hat kein Verständnis für junge Leute.

Sieh mal, sie muss den ganzen Tag arbeiten.

Da kann man sich nicht einfach Gäste einladen.

Man hat ja schließlich Verantwortung zu tragen.

Hallo, ihr Hübschen.

Na, wie geht's euch denn?

Ach, du braver Gebacht.

Ist das eine Überraschung.

Ich freue mich ja so, dich zu sehen.

Das hier ist unser Benni.

Lass dich umarmen, mein Junge.

Und das hier ist mein Mann.

Ich freue mich.

Benni, er herrscht immer die Koppel.

Eine reizende Familie, genau, wie es mir vorgestellt

hat.

Ja, diese Blumen sind süßlich.

Hier sind Süßigkeiten drin.

Ich hoffe, du magst sowas.

Wir haben uns so viel zu erzählen.

Wie geht es deinem Vater?

Was für einen Vater?

Na, deinem Vater.

Mein Vater ist seit Ewigkeiten tot.

Gestorben?

Gott sei seiner Asche genehmigt.

Ist mir aber unangenehm, dass er tot ist.

Bitte kein Wort mehr über ihn.

Ich dachte, Mimi hätte dir alles erzählt.

Welche Mimi denn?

Ich habe noch nie von Mimi gehört.

Du behauptest, du kennst nicht Mimi?

Sekunde, Sekunde, Sekunde.

Wie ist dein Name?

Wie heißt du?

Was heißt hier, wie heißt du?

Ich bin Rosie Finch.

Rosie Finch heißt du?

Und wo bitte ist Trixie?

Sonja, sie ist nicht deine Nichte.

Oh, um Gottes Willen, das fehlt ja noch.

Entschuldigen Sie bitte.

Wenn Sie nicht meine Nichte sind, dann stehen

Ihnen nicht die Blumen und das Konfett zu.

Gib dieser wildfremden Dame die Koffer zurück.

Guten Tag noch.

Können Sie mir wenigstens sagen, wo meine Familie

ist, die mich abholt?

Was fragen Sie mich?

Haben Sie keine Augen?

Nun gehen Sie schon, gehen Sie.

Sie ist hier genau aus dem Gesicht geschnitten.

Was kann ich dafür, wenn diese Frau uns

überfällt?

Dann verteilen wir doch gleich Geschenke.

Na ja, also.

Sonja, bist du es etwa?

Ja, ich bin Trixie.

Oh, wie schön, meine Trixie, meine kleine Nichte,

wie ich mich freue.

Wenig sagt deiner Kusine, wie ich mich freue.

Rommel, Rommel, das ist sie.

Oh, dieses blonde Geschenk.

Und so schön schlank.

Mein Kind, mein Herz, jetzt essen Sie Blumenküche,

das süße Schokolade.

Ich weiß doch, dass du was Süßes magst,

du blonder Engel.

Verdammt noch mal, ruhig doch, da kommen Sie

extra hierher, und du stehst da wie ein

Ölgötter.

Steh die Koffer ab und vor, und ich

tu mir den Gefallen.

Schlafe gemüß und ein schönes.

Fahre meinen Sohn und seine Küsse.

Lollipop, oh Lolli, Lolli, Lolli, Lollipop.

Lollipop, Lollipop, oh Lolli, Lolli, Lolli, Lollipop.

Lollipop, oh Lolli, Lolli, Lolli, Lollipop.

Lollipop, oh Lolli, Lolli, Lolli, Lollipop.

Komm, mein Baby, Lollipop, ich zeig dir, warum.

Es ist süßer als ein Apfelkuchen.

Und wenn er es macht, schlägt er Rock

'n'Dance.

Man, I haven't got a chance.

I call him Lollipop, Lollipop, oh Lolli, Lolli,

Lolli, Lollipop.

Lollipop, oh Lolli, Lolli, Lolli, Lollipop.

Süßer als Candy on a stick.

Huckleberry, cherry or lime.

If you had a choice, be your pick.

But Lollipop is mine.

Lollipop, Lollipop, oh Lolli, Lolli, Lolli, Lollipop.

Lollipop, oh Lolli, Lolli, Lolli, Lollipop.

Lollipop, oh Lolli, Lolli, Lolli, Lollipop.

Crazy way you thrill me.

Tell you why.

She's like the lightning from the sky.

You have to kiss me till I can't

be strange.

She's my Lollipop.

Ah, darf die Suppe geschmecken?

Ausgezeichnet, wirklich wunderbar.

Glaubt mir, so eine Suppe bekommt ihr nicht

im Restaurant.

So ist es doch, Romek.

Du hast wie immer recht, Sonja.

Ist gut so.

Ja, geht so.

Schönen Dank.

Vielleicht möchte Trixi doch lieber zu mir ziehen.

Warum denn, Fanny?

Wir haben doch jede Menge Platz hier.

Du musst doch arbeiten.

Dann ist doch noch die Sache mit der

Verantwortung, oder?

Bei Tisch wollten wir doch nicht reden, Benni.

Lang nur zu, bevor es kalt wird.

Romek, was machst du denn da?

Ich nehme einen Schluck Soda.

Starr mich nicht an, iss.

Eine Prise Pfeffer?

Ja, danke sehr.

Stimmt was nicht mit den Klößchen?

Sie sind ein Gedicht.

Stocher nicht auf dem Teller rum.

Fanny, ich muss noch mal in die Küche.

Könntest du vielleicht in der Zwischenzeit abräumen?

Aber gern.

Gut, nicht?

Was ist denn hier los?

Das solltest du lieber deinen Sohn fragen.

Der Bengel ist ja total übergeschnappt.

Was hat sie denn?

Du weißt es genau.

Ja, er weiß es ganz genau, was er

gemacht hat.

Du solltest dich was schämen, Benni.

Benni, bist du's?

Antworte mir.

Ja.

Du schläfst im Wohnzimmer auf der Couch, hörst

du?

Warum denn das?

Wir haben Trixi dein Zimmer gegeben, solange sie

hier ist.

Wenn's sein muss.

Trixi, lache.

Benni, was machst du denn hier?

Na, und du?

Ramech, warum bist du nicht im Bett?

Ich bin noch mal aufgestanden, ich brauch eine

Tablette.

Dann bring mir ein Glas Wasser mit.

Ein Glas Wasser, ich bring's sofort.

Los, raus aus dem Bett.

Dass ich dich hier finden muss, mir schwante

schon sowas.

Du bist eben mein Sohn.

Aber du bist...

Keine Widerrede, rauf auf das Sofa.

Du hast hier drin nichts verloren.

Gastrecht ist ein Privileg.

Ja, dann...

Gute Nacht.

Also, nochmals.

Gute Nacht.

Jetzt reicht es aber mit eurem Gute Nachtgesag,

ich habe Durst.

Mach, dass du auf das Sofa kommst.

Und wehe, du wünschst mir noch mal gute

Nacht.

Ihr seid ja schlimmer als eine Platte mit

einem Sprung.

Mein Blatt ist aber sehr interessant.

Das habe ich schon mal von dir gehört.

Trixie ist wirklich ein wunderhübsches Mädchen, nicht wahr?

Ja, stimmt.

Warum hast du sie nicht gefragt, ob sie

mitspielen will?

Sollte ich das?

Die jungen Leute spielen doch alle Karten, da

können wir vielleicht noch was lernen.

Ja, sie hatte heute einen schweren Tag und

wo sie doch morgen schon abfährt, da muss

sie sicher noch packen.

Trixie, was machst du denn da?

Ja, wenn Bobbi macht, dann macht sie es

natürlich auch mit mir.

Hey, Bobbi, ich bin's, ruck mal ein Stück

rüber, wenn ihr es mir erlaubt.

Und hör schon auf.

Ja, und jetzt kommt der Meister.

Ja, gut.

Ich hab wieder ein Blatt gekriegt.

Sonja, ich hab vom Kartenspielen Durst bekommen.

Du kannst ja mal Wasser aufsetzen, dann trinken

wir Kaffee.

Ich hab wieder Küchendienst, die Runde spielt ja

mal ohne mich, ich steig dann wieder ein.

Warum kann nicht Sonja den Kaffee machen?

Du glaubst wohl, das kann ich nicht, was?

Spiel weiter, spiel schon.

Dein Mann ist wirklich Gold wert.

Es ist nicht alles Gold, was Geld ist.

Nein, Sonja, köstlich.

Die könnte ich stundenlang beackern.

Wer ist denn das?

Ich bin's, Romik.

Möchtest du auch was trinken?

Nein, nein, nicht jetzt, nachher.

Dürfte ich vielleicht reinkommen?

Nein, nein, nachher.

Okay, okay, dann komme ich nachher.

Steh schon auf, geh runter von mir, geh

runter von mir.

Ich kann nicht, ich stecke fest.

Ach schon, ach schon, muss ich ihn raus.

Was hast du jetzt hier rausgeklemmt?

Der Kerl steckt in der Falle.

Oh Mann, ich bin einzeln enttäuscht.

Das hat man nun davon.

Wir müssen auseinander.

Ich sage euch, ihr macht mir ein Ärger.

Euch kann man noch keinen Moment allein lassen.

Wir sollten unter die Dusche gehen.

Unter die Dusche, hast du nicht gehört?

Ja, die Dusche, das ist meine Rettung.

Wir brauchen jede Menge Kaltes Wasser.

Das war das letzte Mal in meinem Leben.

Was tust du mir denn auf den Fuß?

Das kann ich dir erzählen.

Ihr seid ja eine Horde von Schwachkörpern.

Ich zeck Fettstein, ja.

Du bist auf das Lagen getrennt.

Brauchst doch nicht das Bad.

Los, kommt, Beeilung, mäht euch aus, Leute.

Was sagst du?

Das macht mich wahnsinnig, sowas Ungelenkiges.

Du weißt gar nicht, in was für einer

Situation ich stecke.

Ich stehe auch zu Quatschen.

Los, rein da.

Ja, ja.

Rein da.

Wie war das eigentlich?

Wenn du mal angehen willst, dann tu mich

befreien.

Sag mal, hast du die Niagara-Fälle umgeleitet?

Der Hahn war kaputt.

Ich hab ein bisschen an rumgeschraubt.

Jetzt geht er wieder.

Was sollen wir hier in der Wohnung?

Wassertreten.

Ist ja schon alles wieder in Ordnung.

Oh, gnädigste.

Ich sagte, ich fühle mich wie zerstört.

Oh, schon wieder.

Ich hab doch nur versteckt gespielt.

In meinem Haus wird nicht versteckt gespielt.

Merkt ihr das eigentlich für alle Mal?

Gnädige, gnädige, gnädige.

Vorsicht, ich stehe unter der Turschrause.

Gnädige, gnädige.

Gnädige, gnädige, gnädige.

Gnädige.

Den möchte ich.

Hallo Nicky, wie geht's dir?

Oh, alles gut.

Na du?

Na du?

Was machst denn so?

Na, so ist das in Kiel jetzt.

Wir haben uns ja Ewigkeit nicht gesehen.

Das kannst du laut sagen.

Hier, träum nicht, mein Junge.

Schön, dich zu sehen.

Wenn du in der Gegend bist, komm doch

mal vorbei.

Logisch, das mach ich.

Tschüss.

Oh, vielen Dank, Baby.

Wer war denn das?

Ach, das war Stuart, der ist gar nicht

so übel, der Junge.

Ist er ein Freund von dir?

Wir sind mal eine Weile zusammengegangen.

Du hast doch nicht irgendwas dagegen, oder?

Dann muss er dich ja nicht gleich begrapschen.

Warum lässt du dir das Gefallen?

Was ist denn da Schlimmes dran?

Das ist schon gut.

Ich würde mich nicht von jedem anmachen lassen.

Ist doch vollkommen egal.

Ist es nicht.

Das ist mir dein Problem.

Ich glaube, das geht uns beide an.

Eins will ich dir mal ganz klar sagen.

Ich habe so viele Freunde, wie ich will.

Und dazu gehört auch Stuart.

Er ist einer von meinen Freunden.

Nicht mehr und nicht weniger.

Genau wie du.

Verstanden?

Ich hoffe, ich bedeute dir mehr.

Wie kommst du darauf?

Du liebst mich doch.

Jetzt fang bloß nicht mit dieser Tour an.

Ich will kein Wort mehr davon hören.

Aber ich liebe dich wirklich, Niki.

Ich habe dir doch gerade gesagt, dass ich

dieses Liebesgequatsche nicht mehr hören kann.

Also richte dich bitte danach.

Wenn man den richtigen Spruch drauf hat, dann

klappt es mit allen.

Ja, ja.

Ich komme gleich.

Hallo, Sally.

Ich habe dich gar nicht gesehen.

Ich habe gestern auf dich gewartet.

Ich konnte gestern nicht.

Du weißt doch, wegen der Matheprüfung.

Also mach's gut.

Ich muss rüber.

Ich möchte mit dir reden.

Du, ich muss rüber.

Ich bin letztes Mal schon zu spät gekommen.

Ich habe das Gefühl, du magst mich nicht

mehr.

Sag mal, wie kommst du denn auf sowas?

In letzter Zeit bist du so komisch.

Du behandelst mich manchmal, als ob ich Luft

für dich bin.

Du hast eine lebhafte Fantasie.

Es ist alles in bester Ordnung.

Wir sehen uns ja kaum noch.

Es gibt bald Zeugnisse.

Eine Mathe 5 kann ich mir nun mal

nicht leisten.

Klar?

Nach dem blauen Brief war die Hölle los.

Sally, bitte hör auf zu weinen.

Das kann ich nicht.

Hör doch auf.

Die starren uns alle schon an.

Macht ihr das was aus mir nicht?

Du hast ja recht.

Hör auf, Kleines.

Okay?

Benny, sag mir bitte die Wahrheit.

Wenn es zwischen uns aus ist, dann sag

es.

Es ist überhaupt nichts aus.

Du hast dich verändert.

Das haben sogar meine Freundinnen gesagt.

Ich sage dir, das kommt nur daher, weil

ich im Augenblick so viel um die Ohren

habe.

Nach der Versetzung ist das anders.

Benny, ich möchte von dir hören, dass du

mich liebst.

Das geht jetzt nicht.

Da haben wir es doch.

Also gut, wenn es sein muss.

Ich liebe dich, Sally.

Ich muss jetzt aber wirklich weg.

Ist gut.

Geh nur, Benny.

Hallo Leute, was gibt's?

Du siehst ja so schick aus, Momo.

Schön wär's.

Kann ich euch Männer mal unter vier Augen

sprechen?

Nein, nein, du bist doch kein Mann, oder?

Das ist nämlich eine kitschige Sache.

Tschüss, bis gleich.

Los kommt, Leute.

Ist ja nicht zu fassen.

Du machst einen Chef, du bist der Klitschnass.

Und du wirst ja gleich in die Hosen

pinkeln, wenn du meine Story hörst.

In dem Ton kannst du mit deiner Mutter

reden, klar?

Ihr kennt doch Tommy, den Freund von meinem

Bruder.

Wisst ihr was, der hat Klavierunterricht.

Das ist aber Hammer.

Also Leute, die Klavierlehrerin, das ist nur ein

Formalin.

Wenn man der an die Muschi fasst, dann

soll die Wiener Rakete abgehen.

Hast du die Adresse?

Glaubst du, ich komme vom Mond?

Sie wohnt im ersten Stock.

Wie war noch mal ihr Name?

Koppersmith.

Okay, Leute, ich mach den Vorreiter.

Bobby, die brauchst du gar nicht erst weich

zu quatschen.

Gib mir mal vorsichtshalber einen Zehner.

Hast doch erst neulich was gekriegt.

Vielleicht will sie Kohle sehen.

Quatsch jetzt nicht, ich krieg schon eine Latte.

Wenn sie dir was rausgibt, krieg ich das

Kleingeld zurück.

Augenblick, ich komme.

Bitte.

Ja, bitteschön.

Guten Tag.

Guten Tag, junger Mann.

Kann ich etwas für Sie tun?

Ich möchte gern Klavier spielen lernen.

Natürlich.

Dann würde ich doch sagen, kommen Sie erst

mal rein.

Bitte schön, kommen Sie.

Immer rein in die gute Stube.

Ich beiße nicht, haben Sie keine Angst.

Erzählen Sie mir doch erst mal Ihre Wünsche.

Sie sind die Dame mit dem Klavier?

Ja, genau.

Ja, ich meine, ich würde gern Klavier lernen

und so.

Sind Sie Anfänger oder Fortgeschrittener, mein Lieber?

Anfänger.

In diesem Fall wird meine Schwester den Unterricht

übernehmen.

Fritzi!

Fritzi, komm mal her.

Wir haben einen neuen Schüler.

Sie könnten schon mal nach drüben gehen.

Meine Schwester wird sofort da sein.

Es dauert nicht lange.

Fritzi, wo bleibst du denn?

Ich hab dir doch gesagt, ein neuer Schüler

ist da.

Ob er schon dran ist?

Psst!

Guten Tag, junger Mann.

Mein Name ist Fritzi.

Na bestens, ich bin Bobby.

Es ist doch richtig, meine Schwester sagte, du

bist ein Anfänger?

Ja, ja.

Oh, du siehst aber gar nicht so aus.

Tja, also dann setzen wir uns und fangen

mal an, ja?

Hier bitte.

Das ist das Klavier.

Soll ich mich auf diesen Schemel hocken?

Ja, also fangen wir an.

Am besten du schaust zunächst mal zu, ja?

Schau genau auf meine Hände, ja?

Na, das werde ich ja wohl noch bringen.

Das glaube ich auch.

Gäschen!

Gäschen!

Gut!

Oh!

Gut!

Gut!

Fort!

Fort Kiefen!

Gäschen!

Christian, ich habe es geschafft!

Ich habe

es geschafft!

Sehr gut.

Gut.

Mirja, ich bin gut.

Ja, gut.

Sehr gut.

Do, Re, Mi, Fa, Sol, La, Si, Do,

Do, Do, Do.

Ich glaube, da kommt jemand.

Weg hier.

Weg, Leute.

Na, wie war's?

Alles klar.

Na, habe ich zu viel versprochen?

Eine scharfe Braut ist das.

Sie sollte mir dem Klavier aufhören und Flötenunterricht

geben.

Jetzt bin ich aber drauf.

Hier wird nicht vorgedrängelt.

Ja, was gibt's denn?

Ich bin wegen des Klavierunterrichts hier.

Ja, natürlich.

Ich würde gern ein bisschen...

Ja, dann kommen Sie doch freundlicherweise rein.

Nur zu gern.

Ja, also?

Ich würde gern die Nummer mit dem Klavier

machen, verstehen Sie?

Und wann wollen wir mit dem Unterricht anfangen?

Am besten sofort.

Nein, über die Gebühren können wir nachher noch

reden.

Sagen Sie mir bitte Ihren Namen.

Frankenstein.

Ah, Frankenstein.

Sind Sie Anfänger oder gar schon Fortgeschrittener?

Gute Frage.

Ich bin Profi, man nennt mich Weltmeister.

Gut, Herr Frankenstein, dann gehen wir mal rein.

Ist ein Künstlername.

Ja, ja, ein Pseudonym.

Genau.

Sie setzen sich am besten mal neben mich.

Na, wenn's denn sein muss.

So.

Ich werde mir zunächst mal Ihre Fingertechnik anschauen

und dann sehen wir weiter.

Lieber Beethoven oder Tchaikovsky?

Ist mir egal, was dich am meisten anmacht.

So, so.

Wir nehmen zuerst das Duett da oben auf

der Seite.

Ich gebe den Rhythmus an.

Konzentration, hopp, hopp, schon geht's los.

Ich habe das Gefühl, dass Sie etwas aus

der Übung...

Naja, das stimmt.

Ich hatte mir die Hand gebrochen und musste

lange aussetzen.

Könnten wir nicht blasen?

Ich meine Flöten...

Zum Blasen sind Sie hier falsch.

Sie sagten doch, Sie wollten Klavierunterricht haben.

Also bitte weiter, etwas Konzentration und die Hände

ganz entspannt.

Und mit den Händen locker gleiten.

Ganz entspannen, weich und zart.

Wir heben die Hände, über die Tasten gleiten,

schweben.

Locker, ganz locker.

Eins, zwei, drei und vier.

Und eins, zwei, drei und vier.

Was hast du denn los mit der Pomparei?

Das ist doch nicht so einfach!

Das ist ja unverschämt!

Die Musik ist so extrem!

Tchaikovsky, wir sind im Garten!

Verstehen Sie sich aus hier?

Was ist das denn?

Eine Schande für die Musik ist das!

Los, verstehen Sie eine Unverschämtheit aus!

Ich will euch wann denn nie wieder hier

drin sehen!

Verlassen Sie die Hände!

Eine Dame so zu berühren, nein!

Hi.

Hi.

Das ist Niki von neulich.

Natürlich, wir kennen uns.

Gibt's bei dir was Neues?

Eigentlich nicht.

Musst du denn immer noch für diese wahnsinnig

wichtigen Prüfungen lernen?

Ja, muss ich.

Ist das die, die ich am Strand gesehen

habe?

Genau.

Du, ich muss mal für eine Sekunde raus.

Ist gut.

Dauernd höre ich, dass du keine Zeit hast

und dann gehst du mit der Schnöpf ins

Kino.

Und was ist mit dir los?

Du hast ja schon wieder einen Typen geangelt.

Du machst aber einen ganz schönen Spruch.

Hast du mir nicht gesagt, dass zwischen euch

nichts mehr läuft?

Und was war das da eben?

Was hast du bloß?

Hast du erwartet, dass ich mit ihr sofort

Schluss mache?

Ich hab überhaupt nichts erwartet.

Nur lass ich mich nicht belügen.

Was willst du von mir, Niki?

Du sollst diesem Trampel den Laufpass geben.

Salli!

Salli!

Salli!

Es tut mir leid.

Nein, das braucht es nicht.

Ich möchte das erklären.

Das hilft jetzt auch nichts mehr.

Ich möchte dir noch deine Sachen zurückbringen.

Ach so.

Als wir verliebt waren, hast du mir dieses

sentimentale Zeug geschenkt.

Ich hab dafür keine Verwendung mehr.

Ich hab dich nicht belogen, Salli.

Ach nein?

Verabredung hinter meinem Rücken, das findest du wohl

schick, oder?

Aber ich liebe sie doch gar nicht.

Nein?

Was ist es denn dann?

Eine Affäre?

Ja, nichts weiter.

Hör mal, wenn du eine alte Jofa werden

willst, ist das deine Sache, okay?

Aber ich will auch mal mit einem Mädchen

was anderes machen, als nur Ringe reinspielen.

Ich dachte nie, dass ich dich hassen würde.

Ich liebe dich.

Ich liebe dich.

Und ich...

Ja!

Das ist so lustig, das ist

so lustig!

Wir kommen und es ist so lustig!

Hallo, Benni, alter Aufreißer, ne?

Nicht so viel, sonst platz ich auch das

Herz.

Das ist mir nur neidisch.

Auch ein Stück?

Na, Alter.

Hi.

Hi.

Na, Benni-Lan, ist sie auch gut im

Bett?

Na, bestimmt besser als du.

Sally, hör auf damit.

Seitdem Benni mit Nutten ausgeht, hat er wohl

nicht mehr viel zu melden.

Könntest du vielleicht eine vorlaute Fresse halten, sonst

gibt's Ärger.

Er hat schon Angst vor einer Puppe.

Bloß keinen Streit vermeiden.

Wenn ich nicht noch was anderes vorhätte, würde

ich dem kleinen Trampel den Hintern versohlen.

Bobby, wollten wir nicht noch woanders hingehen?

Ich glaub schon.

Ich kann dir gar nicht sagen, wie ich

dich hasse.

Hey, Alter.

Die Bräute drehen ja durch.

Bloß keine Vorwürfe.

Warum musstest du auch Nicky herbringen?

Woher sollte ich wissen, dass Sally hier ist?

Du könntest doch noch mal hingehen und mit

ihr reden.

Nein.

Ich kann das nicht mit Ansehen.

Geh doch wenigstens rüber und sag ihr was

Nettes.

Los, Benni, tu es mir zuliebe.

Fuck you, Alter.

Hab ich was versäumt?

Egal.

Hör mal, Sally.

Ich hab mich falsch benommen.

Du musst doch jetzt nicht mehr weinen.

Ich hab allen Grund dazu.

Warum hab ich mich mit dir eingelassen?

Es fällt mir schwer, dir das zu erklären.

Du kannst dir deine Erklärung für eine andere

aufheben.

Lass mich in Ruhe.

Meine Freundinnen haben schon recht gehabt, als sie

mich von dir gewarnt haben.

Ach, Sally.

Fass mich nicht an.

Ich will nie mehr was mit dir zu

tun haben, auch wenn du auf Knien vor

mir rutschst.

Hast du mich verstanden?

Nein.

I said shake, rock'n'roll Well, you

never do nothing I'm the same, you're a

drug, oh, and so You wear no dress

But your hair's gone up so nice You

wear no dress But your hair's gone up

so nice You look so warm But your

heart is cold as ice Los,

komm mit!

Was ist denn auf einmal los?

Lass uns bitte gehen, ich muss mit dir

reden.

Und was ist, wenn ich noch hierbleiben will?

Ladies and Gentlemen, wer möchte mit mir tanzen?

Na, du!

Ja!

Du sollst meinen Arm loslassen.

Das war das letzte Mal, dass du mich

vor meinen Freunden lächerlich machst, klar?

Du bist ja bloß eifersüchtig.

Ich hab dir schon mal gesagt, es ist

nicht weh, dass dich jeder angrapscht.

Langsam krieg ich genug von dir.

Du kannst doch jetzt nicht einfach weggehen.

Und ob ich das kann?

Lass uns mit dem Quatsch aufhören.

Das musst du gerade sagen, wo du dich

die ganze Zeit wie ein Idiot benimmst.

Und was du treibst, ist richtig.

Lass mich in Ruhe, ich will nach Hause.

Nicki!

Ich entschuldige mich auch.

War nicht so gemeint.

Wenn du nach Hause willst, begleite ich dich.

Tu, was du nicht lassen kannst.

Erst möchte ich dich küssen.

Ein Gentleman versetzt man.

Wenn wir noch ins Kino wollen, kriegen wir

nur noch Rasiersessel.

Ich muss noch warten, Nicki ist nicht da.

Du bist also kein Gentleman?

Die Tante kannst du ruhig abschreiben, mein Freund.

Wenn man vom Teufel spricht.

Von wem?

Ach so.

Dein Nicki.

Wir warten schon auf dich.

Ehrlich?

Sekunde.

Wir können uns ja morgen sehen.

Bist mir recht, wann immer du willst.

Du, wir wollten ins Kino gehen.

Wenn Erwachsene reden, quatscht man nicht dazwischen.

Willst du mich anwichsen, du Gammler?

Hast du Gammler zu mir gesagt?

Du bist wohl nicht bei dir.

Du lässt dich flossen von mir.

Erst wenn ich fertig bin, du Furz.

Verdammt, Benni, wollen Sie an die Wäsche?

Lass mich los, dem lasse ich eine.

Ich nehme euch alle auseinander, wenn ihr es

wollt.

Das werden wir sehen.

Komm, Ronny, bleib ganz ruhig.

Hör auf, die sind zu viert.

Schwein gehabt.

Du rufst mich an, vergiss es nicht.

Was gibt's denn da zu glotzen?

Haut ab, mach eine Fliege.

Mensch, krieg dich heim, Benni.

Ist doch alles wieder in Butter.

Du verbrachtest die Mädchen ins Kino.

Wir kommen später nach.

Warum kann er denn das nicht machen?

Der Chef hat gesprochen, klar.

Aber ich sag doch...

Wer ist jetzt recht?

Geh schon vor, ich kümmere mich um Benni.

Ab geht's.

Warum habt ihr mich nicht gleich gerufen?

Ich hätte die beiden aufgemischt, da würden jetzt

lauter Tote liegen.

Ist gut, Chef, du bist der Größte.

Das weiß ich.

Das nächste Mal rufe ich dich.

Ja, das kannst du machen.

Ich möchte mich ja nicht in deine Sachen

einmischen.

Aber wenn es sich einrichten lässt, möchte ich,

dass du eine Schlägerei das nächste Mal vorher

anmeldest, klar?

Dann muss es auch um was Richtiges gehen

und nicht um seine abgeloberte Braut.

Ich sag dir, die kannst du vergessen.

Ich kann allein entscheiden, was richtig und was

falsch ist.

Du hast wohl noch nicht bemerkt, dass die

dich für doof verkauft.

Ist ja gut, kümmere dich um deinen Schein.

Ich sag dir, du hast dich schon viel

zu lange mit diesem Giftzahn abgegeben.

Dort höchste Zeit, dass du diese ausgelutschte Zitrone

einem anderen überlässt.

Ich weiß gar nicht, was du an ihr

findest, Benni.

Es gibt einen Haufen Mädchen in der Stadt,

die viel besser aussehen als sie.

Du ärgerst dich doch nur, weil du nicht

mehr dran bist.

Du spinnst doch.

Du erzählst mir hier Märchen, du bist doch

vollkommen durchgegangen.

Ich bin der Mann, der Ahnung von Frauen

hat.

Von mir kannst du was dazulernen.

Ja, du kannst mir eine drücken.

Versuch's doch, drück mir eine.

Benny, renn doch nicht weg, ich meine, warte

doch mal.

Lass mich in Ruhe, verdammt noch mal.

Benny, hör doch mal, ich muss dir was

erzählen.

Das da vorhin, das war nicht so gemeint.

Ich weiß, alles ist ein Missverständnis.

Ich konnte ja nicht wissen, dass er so

aggressiv ist.

Hättest du ihn ja vorher fragen können.

Kannst du mal stehen bleiben, ich möchte dir

was sagen.

Dass wir zu spät ins Kino kommen?

Ach, das interessiert doch jetzt nicht mehr.

Hör zu, Benny.

Es tut mir alles so leid.

Ich hab mich ganz blöd verhalten.

Aber ich wollte dir nicht wehtun.

Ich möchte dir sagen, dass ich dich sehr

lieb hab.

Hi.

Hi.

Das ist aber eine Überraschung, dass du doch

noch rumgekommen bist.

Ich kann ja nicht dauernd lernen.

Ich muss auch mal eine Pause machen.

Okay, komm rein.

Komm schon, setz dich.

Ach ja, Charlie, das ist Benny.

Benny, das ist Charlie.

Benny, das ist Charlie.

Alles klar, Spatzfreund?

Ach so, ich wollte dir ja noch sagen,

wie es weiterging.

Die beiden haben sich also verdrückt.

Und wie sie gerade weg waren, da geht

die Tür auf.

Und was soll ich dir sagen?

Da rücken uns Johnny und Hammy auf die

Bude.

Das hat natürlich tierisch Laune gemacht.

Kannst dir ja vorstellen, wenn die Stimmung richtig

down ist.

Und die bringen auch noch Bier mit.

War ganz schön was los.

Was ich dich noch fragen wollte.

Kennst du eigentlich Helen?

Die war eine klasse Überraschung.

Ich erinnere mich, Dunkel.

Also war die mit den Zöpfen.

Die hat immer so kurze Röcke getragen.

Die war auch da.

Die trug ein Sammkostüm.

Ich sage dir, das war sowas von scharf.

Alle flogen auf sie.

Sag mal, Benny, kannst du Wasser aufsetzen?

Du trinkst auch einen Kaffee mit.

Dann muss ich dir noch was von Murray

erzählen.

Meinst du Murray, der in Frankreich war?

Den habe ich letzte Woche getroffen.

Ich sage dir, das ist ein ganz verrückter

Hund geworden.

Ach ja?

Kocht das Wasser schon?

Also weißt du, du musst doch das Gas

andrehen.

Stimmt was nicht?

Alles in bester Ordnung.

Ach, ich habe genug von deinen Launen.

Wenn du mir was zu sagen hast, dann

sag es jetzt.

Weißt du, was du bist?

Na, was denn?

Eine kleine dreckige Nutte bist du in meinen

Augen.

Ich höre dir überhaupt nicht mehr zu.

Du wirst mir noch verdammt gut zuhören.

Und weißt du, was du bist?

Du bist ein eingebildeter blöder Affe.

Geh doch zu deiner ziggigen Freundin.

Die hört sich sicher deine Märchen an.

Sprich nicht noch mal so von ihr, sonst

könnte ich mich vergessen.

Zieh endlich Leine.

Idiot.

Geben Sie mir die da.

Wie viel willst du?

Schon gut, ich nehme alle.

Und dann auch von denen da.

In Ordnung.

Sehr gut so.

Das macht sieben.

Danke.

Das macht sieben.

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