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Wir wollen unser eigenes Leben wieder haben.
Wir wollen unser eigenes Leben
wieder
haben.
Wie steckst du dir das vor? In einem Monat ist die Seminararbeit, mein Gott.
Gott wird dich erhören. Er hat die Welt in sechs Tagen erscheint. Aber ohne Uli,
was macht das Tier verflucht? Das kannst du dir vorstellen.
Man wird noch sehen, wem die Glocke schlägt.
Willst du mal die Scheiben einschlagen? Nein, aber dem Uli die Zähne.
Fritz will nicht anspringen. Es ist ihm zu kalt geworden.
Dann geben wir ihm doch was zu trinken. Lass mal, mein Lieber. Wir brauchen ihn
noch nicht.
Wenn euch die Technik wichtiger ist als der Mensch, dann
ist das scheiße. Dann ist das eine große, schöne Scheiße.
Verflucht! Könnt ihr nicht aufpassen?
Seid ihr besoffen?
An allem ist der blöde Uli schuld. Komm, lass den Quatsch. Gehen wir lieber ins
Kino. Ich habe schon lange kein Porno mehr gesehen.
Schau mal, ich lasse mir das Semester nicht verderben. Ich werde im Vieh schon
ein Kino machen.
Gut, weiter.
damit wir weitermachen können.
Ich schwimme nicht allein in einer Herrenwohnung.
Du bist hier nicht allein.
Ich bin nicht zu Hause.
Du bist hier nur im Bett.
Schau dir das an, letzter Termin.
Sonst wird man uns das Semester nicht anerkennen.
Ich habe heute verschlafen.
Es ist eben immer dasselbe bei dir.
Wenn ich verheiratet wie ihr zwei, dann kostet eben alles andere mehr Zeit.
Man muss menschliche Kontakte pflegen.
Bett beiseite. Wir haben das Thema auch in deinem Namen akzeptiert.
Wie heißt dir das Thema?
Soziologischer Parameter der Ursachen und des Verlaufs der Winterrekreation.
Wo findet man die Quellen?
Nirgends.
Wieso? Es gibt keine, das heißt... Man muss an einem berühmten Skiort, St.
Moritz oder so fahren.
Aha.
Verstehe.
Bewegungen auf einem frischen Körper machen eben hungrig.
Uli, warum fahren wir nicht auch in die Berge?
Ich bin ja Stadtmensch.
Und habe Angst vor Bergen.
Berge sind gefährlich. Da leben Kobolde und vielleicht auch Rübezahl.
Sollen wir für das Vieh die ganze Arbeit machen?
Du hast recht.
Lassen wir ihn bis zur Pensionierung studieren.
So,
das war's wohl.
Tschau, Uli. Geh doch nicht meinetwegen.
Schweig, sonst werde ich schrecklich. Wir können uns einfach keine
leisten.
Ich übernehme lieber die Hälfte der Kosten.
Sag zwei Drittel.
Sonst kann Trübe zahlen.
Also schön, wenn Vati und Mutti mich einen Unschuldigen schon auf die Schule
schicken, dann sollen sie auch dafür büßen.
Uli, warum fahren wir nicht doch in die Berge? Es ist so in.
Du hast heute noch nicht mal geduscht und das ist auch so in.
Das ist meine Erfindung gegen empfindliche Seelen, wenn sie vom
träumen.
Sie wirst dich wundern, aber wir zwei waren noch nie in sogenannten besseren
Kreisen.
Die sogenannten besseren Kreise sind die schlimmsten, die du dir vorstellen
kannst. Gehen wir packen, ja?
Uli, Uli, Uli, komm.
Komm, machen wir weiter.
Nein, nein, lass mich.
Ich habe Sorgen.
Ich bin ein Stadtmensch.
Ich muss mal mit jemandem ganz normalen reden.
Die beiden werden es auch nicht schaffen.
Chief Agentur Argus? Ja, hallo. Ich bin's, Uli. Kann ich zu Ihnen kommen?
Gerne. Ich habe gerade einen äußerst wichtigen Fall abgeschlossen.
Herr Rhein?
Hallo. Hallo.
Ich werde Sie beschatten.
Wozu? Um Sie zu schützen wie ein Engel auf dem schmalen Pfade des Lebens.
Das ist richtig. Das ist sehr gut.
Soll ich Ihnen meinen Wagen bohren?
Ich ziehe mich gleich um.
Man wird noch staunen, was unser eins so alles schafft. Dann
stellen Sie mal einige soziologische Untersuchungen an.
Also, hör zu.
10 bis 15 Prozent der Skitouristen sind zwischen 20 und 30.
Rest zwischen 30 und 50.
In dieser Gruppe überwiegen die Männer.
Mir teilt.
Meist übt nur die Gruppe zwischen 20 und 30 den Skisport ernsthaft aus. Die
anderen dagegen... Kann man sich vorstellen.
Hast du warme Socken eingepackt?
Weiß nicht.
Das wird sich oben schon zeigen.
Etwas zeigt sich schon jetzt.
Lass mich.
Was ist los mit dir?
Weißt du, ich war noch nie in den Bergen.
Ich auch nicht. Hast du Angst vor Rübezahl?
Das nicht.
Aber wir waren drei und Vater wurde schon so früh pensioniert.
Wir konnten uns das einfach nicht leisten.
Deshalb bin ich auch so scharf in finanziellen Dingen.
Und auch was das Studium betrifft.
Bist du mir böse?
Sonst fehlt dir nichts, oder?
Ich bin ein bisschen frustriert von der Aussicht, in fremden Betten
herumschnuppern zu müssen.
Ich glaube, fast unter unserem hat sich auch jemand versteckt, der mich dann
fragt, was ich dabei empfinde.
Wirklich? Und was empfindest du?
Na?
Würdest du mir das so sagen?
Ich möchte es gern.
Teilen wir uns die Arbeit.
Du fragst die Frauen aus, ich die Männer.
Warum nicht umgekehrt? Weil wir für die Arbeit zwei und nicht neun Monate zur
Verfügung haben.
Junge, Junge.
Mein Gott, du bist noch immer eifersüchtig.
Ich bin ein moderner Ehemann und daher zu Konzessionen bereit.
Ich frage die Männer aus und auch die Frauen.
Du aber nur die Frauen.
Großzügig.
Guten Tag. Guten Tag.
Sie wünschen... Können wir den Besitzer sprechen? Fräulein Lobkowitz, die Dame
von 235, will nicht mit ihrem Hund schlafen.
Wer zwingt Sie dazu?
Sie hat kein Bett für ihren Hund im Zimmer und im Doppelbett, da will sie
ihrem Hund nicht schlafen.
Sie sagt, sie zahlt die Miete für zwei, zieht aus und will klagen.
Zimmer 235 ist frei.
Vielen Dank.
Willst du?
Bist du müde?
Was macht die Höhenluft?
Was hast du dort oben gefunden?
Leider war es dünn.
Und du?
Ein Draufgänger.
Er studiert Medizin. Also, etwas für dich.
Blamiere dich nicht, bitte, lieber Kommiliton.
Keine Burschenschaften. Nein, rein wissenschaftlich.
Ich habe von ihm bloß noch einmal gehört, was für eine Rolle die Farben im
menschlichen Leben spielen.
Hey, Sie haben mir die schönste Landschaft weggenommen.
Oh, wir können teilen.
Gerne.
Einberg für Sie, Einberg für mich.
Der nächste für Sie. Danke.
Einer für mich.
Für Sie.
Und für mich.
Ach, sagen Sie, ich würde Sie ganz gerne wiedersehen.
Sieht man Sie hier beim Skilaufen?
Wenn Sie das wirklich möchten, wird das auch geschehen.
So sagt man bei uns.
Aber nur im Märchen.
Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.
Guten Abend.
Was? Ein Paket von Ihnen?
Eher eine Frechheit von mir, denn ich wollte Sie wiedersehen.
Wen soll ich rufen? Die Polizei, den Feuerwehr oder einen Psychiater?
Ihren Mantel, bitte.
Dankeschön.
Sie sind mir also nicht böse, dass ich Sie hier überfallen habe?
Überraschungen. Sie kann angenehm oder unangenehm sein.
Ich mag das Erste.
Nun sagt man, der Gast muss bei meinem Tisch sitzen.
Ich habe aber keinen.
Ich meine, keinen richtigen orientalischen.
Aber dem kann man helfen.
Bitte?
Das wäre gut.
Bitte?
Okay.
Ist das ein Zaubertrank?
Ja, wenn man trinkt viel davon. Man hört Vögel und Schlangen reden.
Aber man muss warm trinken.
Kann ich Ihnen helfen?
Sie
sind
so... Ich möchte Sie am liebsten tagelang anschauen.
Das ist kein Kompliment. Zum Anschauen sind Bilder da nicht Menschen.
Bitte.
Meine Kimono sehnt sich nach ihr hin.
Ich glaube, ihr Hose ist auch ungeduldig.
Dass Hosen reden können, wusste ich gar nicht.
Guten Tag.
Guten Tag.
Er hat sich eingefunden.
Das ist aber nett von ihm.
Sind Sie froh?
Froh? Ja, natürlich.
Ich bekomme 50 Mark von Ihnen.
Wofür? Für ihn.
Ja, wir wollen ihn gar nicht kaufen.
Das ist Finderlohn. Er gehört nicht uns.
Das ist die Höhe. Was stellen Sie sich eigentlich vor? Ein Viertel Kilo Leber
hat er mir weggefressen. Wie komme ich jetzt zu meinem Geld?
Halten Sie sich an den Dackel. Er wiegt mindestens drei Kilo.
Diese Gäste.
Der Kobold.
Kannst du mir ein Stück Seife geben?
Bitte. Danke.
Da rein?
Nicht da rein.
Raus! Jawohl.
Was wünschen Sie?
Badewanne messen.
Wenn die Herrschaften gestatten. Wozu?
Wir haben gedacht, dass darin noch ein Herr schlafen könnte.
Welcher Herr zum Teufel? Eben der...
der gerade angekommen ist.
Womit kann ich sonst noch dienen? Bringen Sie bitte die Schuhe meiner
Das wollte ich bitte gerade erwähnen.
Jemand hat sie für kurze Zeit entwendet. Es handelt sich wahrscheinlich wieder
um ein Irrtum.
Was wünschen die Herrschaften sonst noch? Irgendetwas vielleicht?
Ja, den Besitzer bitte.
Interessieren Sie sich für die Berge?
Bestatten Sie, dass ich Ihnen ein paar Fragen stelle?
Wenn mein Mann mich durch Sie beschatten lässt, dann richten Sie ihm gefälligst
aus, dass er mich besser persönlich fragen sollte.
Aber ich bitte Sie, ich bin Soziologiestudent und deshalb... Ach so,
wir gehen.
Ich habe ein paar Semester Jura studiert und habe dann geheiratet.
Ich war von zu Hause aus nicht arm und mein Mann auch nicht.
Aber leider fühlt er sich immer irgendwie an seine Firma gebunden.
Und so reise ich.
Und er lebt in Frankfurt.
Am Wochenende kommt er mich manchmal besuchen.
Hierher oder anderswohin.
Wenn es nicht zu weit ist.
Und ein paar Monate im Jahr leben wir in der Stadt.
Auch so kann man ihren Mann beneiden.
Meinen Sie?
Frau Generaldirektor, ich habe die Ehre.
Zu meinem Tisch, Franz.
Bitte.
Darf ich Ihnen die Speisekarte zeigen?
Champagnerpfann. Meine Marke. Jawohl.
Schon wieder ein Abend.
Nicht viel los.
Ein paar Nutten, beliebes Paar, dass ich nicht lache.
Verheiratete Huren, na scheiße.
Der kleine Junge, er würde mir die halbe Nacht die Hände küssen. Bis ich ihn ins
Bett bringe, da geht mir jede Lust.
Und er ist im Bett.
Mit seinem weißen Nachthemd.
Bitte, er beichtet mir deine große Liebe vor vielen Jahren.
Nee, freut mich.
Ob der Kleine überhaupt reinfände?
Helfen kann man ihm nicht.
Sonst weint er vor Scham und ich kann die Nacht als Kinderfräulein
Im Bett ist er korrekt.
Macht zweimal hin und zurück und fällt gleich neben dich.
Nie in seinem Leben hat er zweimal in einer Nacht.
Wenn er nur nicht schnarchen würde.
Aber er schnarcht bestimmt und weckt dich um fünf Uhr.
Er fährt ja Ski.
Guter Schneider, guter Masseur.
Aber er muss ein Korsett tragen.
Er quält seinen Schneider, damit seine Figur nach was aussieht und geht immer
pissen mit einer höflichen Entschuldigung, bevor er sich neben
Ich hasse Männer, die vor der Sache pissen müssen.
Ein strammer Knabe mit Schweißbüßen.
Die Socken stinken während einer langen Nacht.
Gott, wie lang Nächte sein können, wenn das dabei stinkt.
Ach, der kann nur im Dunkeln.
Männer, die schamhaft sind.
Seine kleine Freundin hat ihn noch nie nackt gesehen.
Zum Wohl.
Sagen Sie, Franz, gibt es denn heute hier nichts Brauchbares?
Ich bedauere außerordentlich, gnädige Frau, aber Sie sehen ja selbst, heute
Abend ist hier eine große Flaute.
Und was Schönes?
Leider. Was Neues, Franz?
Ach, lassen Sie doch den Quatsch. Ich brauche einen Mann, und zwar heute
Alles, was hier war, hat die gnädige Frau bereits verbraucht.
Oh, guten Abend.
Wie geht's?
Sie haben sehr gut gespielt. Oh, danke vielmals, danke.
Und der junge Mann im silbernen
Smoking aus dem Orchester?
Die sind noch ganz neu hier, haben alle erst heute angefangen.
Schick ihn nachher in mein Apartment.
Und wenn er Geld braucht, das kann er haben.
Sehr wohl.
Unterrichte ihn davon.
Und pass auf, dass ich nicht so viel trinke. Zu Ihren Diensten.
Herein. Guten Abend.
Nun komm da, Stefan.
Alles ist gut.
Die Nächte, das Leben.
Zieh dich aus.
Na, nicht zu schüchtern.
Ich habe schon Mut.
Aber es ist etwas seltsam.
So hat man mich noch nie behandelt.
Sind Sie Sadistin?
Keine Angst, ich bringe dich nicht um.
Ich bin normal.
Du normal.
Was er wohl über mich denkt?
Das ist ja auch egal.
Dieser Affe glaubt wohl, schön zu sein.
Sieh mich an.
Sie sind also 49 Jahre alt, Herr Habermann. Und von Beruf?
Unternehmer. Aus Düsseldorf.
Haben Sie eine große Firma? Eine mittlere.
37 Mann.
Sind Sie zum ersten Mal hier? Ja, ich zum ersten Mal. Meine Frau schon zum
dritten Mal. Ich hatte früher nie Zeit. Man muss mich nämlich aus der Höhle
locken, damit ich auch mal in die frische Luft komme. Und warum sind Sie
hergekommen? An sich wegen der Erholung.
Und auch wegen der Familie.
Haben Sie Kinder?
Ja, einen Sohn.
Peter, da geht er.
Könnt ihr wenigstens grüßen.
Das ist das Alter.
Ja, das sagt meine Frau auch immer. Gilt wohl heute als Entschuldigung für
alles, oder?
Macht er Ihnen Sorgen? Na und ob.
Karl. Hm?
Jemand muss schon einmal mit Peter reden.
Ach, was soll ich ihm denn sagen?
Hat man dir denn nichts erklärt?
Bei der Armee.
Einmal das war nicht viel wert.
Karl, vergiss nicht, Peter ist schon 16.
Er ist erwachsen.
Ich meine, körperlich.
Steht ihm halt.
Du weißt doch, dass der Junge onaniert.
Na und?
Was hast du denn in seinem Alter getan?
Ich?
Dasselbe, mein Kind.
Halten Sie bitte an.
Wollen Sie es doch?
Soll ich Sie ein Stück mitnehmen?
Bitte, steigen Sie ein.
Ich möchte Philosophie studieren, aber mein Vater hat was dagegen.
Warum? Weil er ein Scheißer ist.
Ist das sein Beruf?
Bei ihm fast.
Er ist schon vom Beruf ein Scheißer.
Oh, pardon.
Er ist bei der Polizei.
Nicht jeder Scheißer ist bei der Polizei.
Sagen Sie, wie alt sind Sie?
Also, bitte wiedersehen.
Bitte nicht.
Was soll das?
Und was wollen Sie?
Warum fragen Sie mich so aus wie einen kleinen Idioten? Hast du schon die
Aufgaben gemacht? Nein, Fräulein, heute noch nicht.
Was für ein Recht haben Sie mich so auszufragen?
Wischen Sie mir doch die Nase ab und geben Sie mir ein bisschen Schokolade,
damit ich brav bin.
Und wovon soll ich mit Ihnen sprechen?
Ich spreche eben nicht genug Deutsch.
Nur von der Schule.
Peter ist ein Student.
Er wohnt in Düsseldorf.
Komm doch.
Du musst keine Angst zu haben.
Danke. Ich warte auf dich.
Was ist, mon petit chou?
Du, habe ich dir jetzt ein Kind gemacht?
Wirklich? Du bist doch ein Mann.
Ja, aber was willst du jetzt tun?
Ich behalte es.
Dich werde ich vergessen, aber das Kind wird mit mir leben.
Non, Peter, du hast mir kein Kind gemacht.
Ja, aber was habe ich denn nicht richtig gemacht?
Du hast alles richtig gemacht, Peter. Hast du noch nie von der Pille gehört?
Von der schönen Pille?
Soll ich weggehen?
Willst du weg?
Sehen wir uns wieder?
Bestimmt. Morgen oder übermorgen.
Wann du willst.
Aber da muss ich zurück nach Paris.
Zurück zur Arbeit.
Du arbeitest?
Wovon glaubst du, dass ich lebe?
Ich entwerfe Modelle.
Aber... Bist du enttäuscht?
Dass du keine Prinzessin getroffen hast?
Sei froh. Ich kenne sie.
Ich mache die Prinzessin. Ich.
Wissen Sie, Fräulein, hier oben brauche ich etwas Leichtes.
Etwas Kraftes.
Schau mal.
Echt Pariser Modell.
Und an einem so schönen Mann.
Ich bin nicht schön.
Ich bin hässlich.
Du bist sehr schön.
Du musst dich nicht schämen.
Du hast keinen Grund dazu.
Ich liebe dich.
Das ist dein großes Wort.
Liebst du jemand anderen?
Wenn, dann wäre ich nicht mit dir.
Hast du Peter kennengelernt?
Der ist ganz in Ordnung.
Etwas bockig vielleicht.
Wie alle jungen Leute in seinem Alter.
Und was ist mit seiner Sexualaufklärung? Hast du es geschafft?
Das war nicht nötig. Du glaubst doch nicht an das Märchen von einer Französe
dem Namen Marie Claire, die auf einem Schlitten fährt und der Peter ist schon
aufgeklärt.
Die Marie Claire habe ich kennengelernt. Sie ist nicht nur zauberhaft, sondern
auch klug.
Märchen können hin und wieder Wirklichkeit werden.
Und im Winter kann man hier genauso gute Geschäfte machen wie im Sommer in Saint
-Tropez.
Gratuliere, mit Ihnen geht's bergauf.
Zu jeder Arbeit gehört halt Köpfchen.
Ah.
Guten Tag.
Guten Tag.
Geschäftsbekanntschaft?
Das ist wohl das richtige Wort dafür.
Karl, heute ist ein geiler Abend mit Josephine Baker im Grand Hotel.
Ich habe einen Tisch reservieren lassen.
Frau,
können Sie?
Nein, danke.
Das ist heute Abend schon der dritte Korn, den Sie vergeben.
Tanzen Sie nicht gern? Doch, aber ich mag diese modernen Tänze nicht so gern.
Die Herrschaften wünschen?
Darf ich Ihnen was anbieten?
Das ist sehr nett.
Ein Gin Fist.
Ein Gin Fist und eine Cognac. Aber bitte Markelle.
Gerne.
Entschuldigen Sie, dass ich mir erlaubt habe.
Mein Name ist Habermann.
Sind Sie schon lange hier? Erst seit drei Tagen.
Laufen Sie gern schön?
Nicht gern.
Warum auch?
Meine ersten Ferien seit fünf Jahren.
In welcher Branche sind Sie denn tätig?
Kühlschränke. Aber das wird Sie ja langweilen.
Ein Unternehmer, das wäre das Letzte, was mich langweilen könnte.
Ich glaube, ich muss jetzt gehen.
Wollen wir nicht noch irgendwo anders einen Whisky trinken?
Nein, danke, lieber nicht.
Hoffentlich denken Sie jetzt nichts Schlechtes von mir. Aber ich habe auf
Zimmer noch Whisky.
Unterbringen kann ich ihn natürlich nicht.
Kommen Sie mit auf einen Drink?
Aber gern.
Der Mond ist schon untergegangen.
Schade, morgen schneit es.
Ja, vielleicht.
Wunderbares Gold ist das.
Ein Geschenk.
Wollen Sie noch was trinken? Danke.
Aber Sie trinken ja fast nichts.
Es wäre schade, in so einer Nacht etwas zu trinken.
Hören Sie den Wind?
Wollen Sie, dass wir tanzen?
Ja, gern.
Ich wünsche dir einen schlaflosen Abend.
Ich wünsche dir einen schlaflosen Abend.
Warum sollte ich Ihnen böse sein?
Männer sind nun mal Eroberer. Das ist ihre Natur.
Ich habe Sie ja eingeladen.
Wie halt?
Ilse, und du?
Karl. Willst du noch was trinken? Wozu?
Gut. Was machst du eigentlich?
Ich meine, von Beruf.
Von Beruf?
Genau das?
Hast du das nötig?
Nötig? Es ist ein Beruf wie jeder andere.
Aber gerade das, warum?
Generalstochter ins Elend geraten. Nee, das ist mir zu langweilig.
Heute ist meist die Frau in Schwierigkeiten oder in Scheidung.
Willst du mir beim Duschen zuschauen?
Meine Frau kann das nicht leiden.
Du kannst doch nicht alles von einer haben.
Wozu wären wir sonst da?
Sagst du, Elsa, ich habe eigentlich meine Frau sonst nie betrogen.
Wir haben einen fast erwachsenen Sohn.
Sag mal, wann willst du endlich mit diesem Beruf aufhören?
Wenn alles gut geht, in drei Jahren.
Weil ich bin gelernte Friseuse und will mit meiner Freundin ein Geschäft
aufmachen. Hast du Kapital auf der Bank?
Wo denn sonst? Denkst du im Strom?
Aber sowas tut man heute nicht mehr. Heute investiert man. Du wirst am Anfang
einen kleinen Kredit aufnehmen.
Schulden machen?
Nie. Meine Mutter hat eine Molkerei in Bayern.
Wir haben in unserer Familie nie Schulden gehabt.
Kredite sind keine Schulden. Da macht Geld einfach Geld.
Übrigens, verzeih, was nimmst du denn eigentlich?
Manche geben bis zu 400.
Und über deine Zukunft werde ich mit meinem Anwalt über einen Kredit
Wenn du dich entschieden hast.
Hier ist meine Karte.
Aber du kennst mich doch gar nicht. Du bist eine sehr tüchtige Geschäftsfrau.
wirst es sehr weit bringen.
Dann gebe ich dir Rabatt.
Aber dafür musst du mir nun eine Frage beantworten.
Was hat dir an mir am besten gefallen?
Dass man sich so schön vernünftig mit dir unterhalten kann.
Liebling, trinkst du etwas?
Ein Kirsch.
Ich fühle, ich habe es nötig.
Ich werde gleich bestellen. Geht natürlich auf meine Rechnung. Aber
geht doch nicht.
Ich bekomme sowieso 30 Prozent von dem, was man bestellt, wenn man hier mit mir
sitzt. Das macht auch ein paar Mark. Die Geschäfte gehen nämlich nicht immer so
rosig. Oft ist es gar kein Honiglecken.
Oh,
danke.
Das ist wirklich sehr nett.
Sie sind Amerikaner?
Cicero, das ist ein Dichter. Cicero is a town, a Stadt.
Naja, wenn bei euch auch Washington eine Stadt ist.
It's real bad.
Bourbon ist eine königliche Familie und bei euch ist ein Whisky. In Amerika ist
doch alles anders.
Just look, Ski is a good sport. Yes, yes.
Boys, ihr müsst Deutsch sprechen, sonst verstehe ich euch nicht.
Oh, Sie glauben, wir sind Gangster?
Ihr seht energisch genug aus.
We are no gangster.
We are Zionist -Storic.
Verstanden? Verstanden? Verstanden? Verstanden? Verstanden? Verstanden?
Verstanden? Verstanden?
Verstanden?
Wir treffen uns unten am Ski -List. Okay.
Come on, boys.
And now let's take it.
Oh, what a fun.
Come on, boys.
Willst du nicht?
Das kommt drauf an.
Nein,
erst du.
Warum willst du keinen Spaß?
Spaß? Das kostet Geld.
Wir amerikanische Männer, wir nicht brauchen Zahn.
Look, wenn ich mir diese Finger in mein Ohr bohre, wer
hat mehr Spaß davon?
Finger?
Oh, der Ohr. Ohr!
Dann bohr doch mit deinem eigenen Finger in deinem verfluchten Ohr. Oder bohr,
womit du willst und wo du willst. Und mich losgehen.
Take it easy. Wie viel?
200. Oh, das ist viel.
Sie sind ein Wendel.
200. Dafür ich arbeite eine Woche dafür.
Nein, 200 Mark, du Maultier. Nicht Dollar.
200 Mark.
50 Dollar.
That's all right, Jack.
Und zwar von jedem von euch.
Und dann könnt ihr euch von mir wünschen, was ihr wollt.
Okay, time is money.
Nein, nein, aber zuerst bezahlen.
Wir machen Orgien. Wir nach Europa kommen, Orgien in Europa zu machen. Zu
Aber zuerst bezahlen.
Na, schmeckt's?
Origin nicht für schmecken. Origin für Abwechslung. Wir bezahlen.
Aber anständig sein, Boys.
Wir in Amerika immer anständig. In Amerika Job, Frauen, immer anständig.
Nicht gesund.
Womit soll ich anfangen?
Soll ich mich ausziehen?
Striptease!
Nicht
unten!
macht schon. Wer kommt zuerst?
Ich. Ich?
Macht doch.
Ihr könnt nur was
Auf Wiedersehen, Boys.
Es hat mich sehr gefreut. Seid nicht traurig. Ihr hättet sowieso nichts davon
gehabt.
Entschuldige, wie geht's dir?
Normale Ferien mit Halbtagsjob. In zwei Wochen fangen die Vorlesungen wieder an.
Was machst du? Ich studiere nicht mehr.
Ich erzähle dir die Geschichte meines Lebens.
Mein Kind.
Aber natürlich kannst du dich immer frei entscheiden.
In unserer Familie gibt es seit drei Generationen Akademiker.
Und dein Großvater.
Heimrat von Moser ist von dem stupiden Kaiser, den er nie ertragen konnte,
einzig und allein seiner Intelligenz und seiner Kenntnisse wegen geadelt worden.
Heute ist das natürlich eher lächerlich.
Unsere Familie war immer liberal.
Und das gilt, wenn man überhaupt darüber spricht.
Aber das tut man grundsätzlich nicht.
ist hier nicht dazu da, um es zu zeigen oder um sich im Leben darauf zu
verlassen.
Wir beide haben studiert.
Nicht der Titel wegen, sondern um unsere Berufe wirklich auszuüben.
Du bist über 18, aber bei dir war es mehr ein Flattern als eine Laufbahn.
Aber wehe der Frau, die ihr Leben nur darauf baut, dass sie eine Frau ist.
Ratschläge für das Leben?
Die können wir doch nicht erteilen.
Aber wähle endlich deine Lebensweise.
Oder geh in ein Kloster, Ophelia.
Aber sei nur nicht so matt, Ophelia.
Liberalismus ist Quatsch.
Sozialismus ist Quatsch.
Bescheidenheit ist der Quatsch der Quetsche.
Jede dritte Generation einer Familie wird zahnlos geboren.
Scheiße, Scheiße, sag ich euch. Beutet die Ausbeuter aus.
Was mein Vater gestohlen hat, das werde ihm gestohlen. Klasse.
Du bist zu beneid.
Wenn es dir hier nicht passt, dann kannst du ja zu den Bolschewicken gehen.
Dann kannst du wenigstens hoffen, dass du uns mal was verbieten darfst.
Armselig, das Ganze.
Aber wenigstens der Versuch, einen neuen Stil zu finden.
Die letzte Flamme des krepierenden Systems.
Was würde dein Vater hier zu dem Ganzen sagen?
Enterben. Würde er mich nicht, denn sonst muss er das Ganze der Heilsarmee
vermachen. Und das hasst er. Und da hat er recht.
Wer nicht kämpft, der nicht lebt.
Hey, lass das.
Du kannst doch nicht mal kämpfen, du Schwächling, du.
Kampf um die Beute.
Welche Beute?
Deine Karin.
Aber wir lieben uns, Helmut und dich.
Dann geh zu den heißen Männchen. Hier gilt das nicht.
Dann sitz doch, Ursula.
Ich werde dich gewinnen.
Gut.
Kampf um Ursula.
Ursula, Ursula, schau.
Weichen Propheten, laufen wir nach.
Weichen Gebieten, beten wir nach.
Habt noch Geduld.
Das Lied der Freiheit wird weich gesungen.
Von freier Liebe.
Mit Engeln zu lernen, wer trägt die Schuld?
Zeig mir den Weg,
wie diese Welt zu ändern wär,
ohne Krieg und Militär.
Zeig mir den Weg,
zeig mir den Weg.
Liebst du denn den Jörg? Doch.
Mein Gott, wie soll das weitergehen?
Ich weiß nicht.
Ich möchte ihn nicht lieben. Aber wen möchtest du lieben? Ein Tätibärchen.
Aber mit ihm kann man nicht leben und nicht sprechen.
Aber man kann für ihn sprechen.
Entschuldigung, gnädige Frau.
Was machen Sie für das Sexualleben Ihres Hundes?
Es fällt Ihnen ein, so mit mir zu sprechen. Ich kenne Sie doch gar nicht.
auf Kasse führen, das ist alles?
Ja, das... Das tue ich immer.
Und Hundebekanntschaften? Die beschafft er sich selber.
Angenommen, Ihr Hund wäre bisexuell veranlagt. Das ist ja gesetzlich
Sind Sie wahnsinnig? Sagen Sie, was würden Sie tun, wenn Sie Ihren Hund bei
einem Gruppensex erwischen oder sowas? Bei so einer modernen Schweinerei?
Dinge fragen Sie.
Es muss sein. Also das passiert mir nicht. Und das wird mir auch nicht
passieren. Würden Sie ihn verstoßen? Nein, verstoßen würde ich ihn nicht.
Sehr interessant, sehr modern.
Sie tolerieren das also? Oder würden Sie ihn entmannen?
Sehen Sie, er ist direkt empört.
Ja, ich glaube, er versteht uns. Er versteht uns wirklich.
Er versteht doch die Sprache.
Versteht er die Sprache?
Soll ich leiser sprechen?
Geben Sie Ihrem Hund dieselbe Antibabypille, die Sie hoffentlich auch
Ach, ich sehe, Sie nehmen beide die gleiche Pille.
Was würden Sie machen, wenn Ihr Hund beispielsweise seine Pille vergessen
Natürlich hat der moderne Verhütungskriegskampf etwas für sich.
Praktisch eine Konkurrenz für Beate Use.
Ein Geschäft.
Sehr bedenklich.
Bitte erlauben Sie mir doch noch eine letzte Frage.
Wie lange, glauben Sie, würde Ihr Hund durchhalten, wenn er so Gelegenheit
hätte, einen nach dem anderen zu vernaschen, nachdem er potenzstärkende
eingenommen hat? Sie antworten nicht, das sagt mir natürlich alles. Ein
ein armes Tier mit so was zu füttern.
Ich... Ich kann Ihnen darauf nicht antworten. Sie sind ja total verrückt
geworden. Also lassen Sie mich mit dem Quatsch bitte in Ruhe.
Was würden Sie machen, bitte noch eine allerletzte Frage. Was würden Sie
wenn Ihr Hund geschlechtskrank werden will? Was würden Sie unternehmen?
Abschneiden. Ja, abschneiden.
Abschneiden? Um Gottes Willen, abschneiden!
Also bergab.
Fade.
Glaubst du, wir haben Bugbatterien?
Auch bei Uli?
Der kümmert sich sowieso nicht um uns.
Ein soziales Schwein.
Es geht doch ums Teamwerk.
Glaubst du wirklich, dass ich so fahren kann?
Ich glaube, es geht ums Teamwerk.
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