All language subtitles for 1973 - Schluesselloch-Report

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Original subtitles

Das Schlüsselloch.

Anziehungspunkt aller Neugierigen, die ganz genau sehen wollen, was die, die

hinter dem Schlüsselloch sind, nicht zeigen wollen.

In den galanten Geschichten aller Zeiten hat das Schlüsselloch genauso seinen

festen Platz wie in den Akten gewisser Moralhüter.

Die eben jene verdammen, die einen genüsslichen Blick durch dieses kleine,

sinnige Loch zum Nachbarn oder der Nachbarin riskieren.

Und wer von uns riskiert nicht gern ein Auge, Bei solchen Aussichten.

Und deshalb haben wir uns gedacht, sehen Sie sich doch mal ganz unbeschwert an,

was sich hinter Schlüssellöchern so abspielt.

Vieles können wir zur Nachahmung empfehlen. Über manches werden wir auch

bisschen nachdenken.

Aber eigentlich wagen wir den Blick in die vier Wände der anderen mit viel

Heiterkeit.

Denn einem echten Lochgucker muss ja der Schalt im Nacken sitzen.

Natürlich zeigen wir Ihnen nicht, wie Herr Müller seine Steuererklärung

Da würden wir uns schämen. Nein, nein.

Bei uns geht's aufrichtig zu, mit herzhaftem, handfestem Sex.

Und damit sind wir auch schon beim Schlüsselloch Nummer 1.

Ein junger Mann, leicht abgeschlafft, hat es am Ende doch geschafft.

Er heißt Kurt.

Er kommt aus dem Rheinland und besucht seine Tante in der Siegfriedstraße 22,

Stock, rechts.

Ach, Tante. Kurt!

Schön, dass du da bist. Mein Gott, bist du ein Riesenkerl geworden. Komm mal.

Die Sachen stellst du am besten gleich in dein Zimmer.

Ist gut.

Wenn du müde bist von der Reise, kannst du dich auch ein bisschen hinlegen.

Wie lange fährt man von Iserlohn nach München?

Sieben Stunden, aber ich bin überhaupt nicht müde.

Hast du Hunger?

Nee. Komm mit. Ich bin gerade beim Bügeln, da können wir uns blendend

unterhalten.

Setz dich doch.

Fährst du mit deinen Eltern nach Jugoslawien? Ich bin doch nicht

Urlaub mit den Alpen.

Aber deine Eltern sind doch ganz vernünftig. An sich schon, aber die sind

autoritär. Zum Beispiel, wenn ich mich mal mit einem Zahn treffen will, dann

geht das gleich schluss. Wer ist der Vater, wer ist die Mutter und das geht

auf die Nerven.

Aber eine Freundin wirst du doch bestimmt haben.

Aber keine Feste.

Ich werde mir doch wie in einem Baum nicht mit dem ganzen Wald verderben.

Ganz der Papa.

Was?

Dein Vater hat früher genauso dumme Sprüche geklopft.

Das können nur meine Kinder sein.

Die sind doch am Internet.

Hast du recht, Christoph.

Los, ihr seid's.

Ja, Mama.

Sag, Mama.

Was macht ihr denn hier?

Hey, wer ist denn der da?

Das ist unser Herr Vetter Kurt aus Iserlohn.

Hoppla. Sieht aus wie ein richtiger Mensch, der Herr Vetter.

Servus.

Servus.

Jetzt erst mal zu euch.

Sag mal, wo kommt ihr denn plötzlich her?

Mensch, so eine wirkliche Frage.

Aus dem Internat natürlich, das weißt du doch.

Und wieso, wenn ich fragen darf?

Was tut ihr?

Nein, was tut?

Also, um es kurz zu machen, morgen spielt Santana hier, die berühmte

Naja, und weil sie nach uns geschrieben hat, dass sie Karten für uns hat. Und

für Santana könnte ich sterben.

Ich auch. Deswegen haut ihr einfach aus dem Internat ab. Was habe ich denn bloß

für Kinder?

Ihr beide könnt einen richtig in Verlegenheit bringen.

Könnt ihr mir sagen, wo Kurt jetzt schlafen soll? Ich schätze nur selbst.

Ja, Kurt, es würde uns aber gar nichts anderes übrig bleiben.

Mensch, sei doch froh und schlaf im Klo.

Du spinnst wohl.

Entschuldige, Mami, ich meine im Bad.

Und so schläft er denn auch im Bad.

Das heißt, er versucht es.

Und auch Tante Doris schläft, allerdings auffallend unruhig.

Die Mädchen schlafen nicht, im Gegenteil, sie werden erst munter.

Woran denkst du?

Dreimal darfst du raten.

Ob er wohl schläft?

Schön wär's.

Dabei sollen schon viele Leute in der Badewanne eingeschlafen sein. Tja, aber

war auch Wasser drin.

Was soll das?

Ich habe gehört, dass du Wasser eingelassen hast. Ja, und zwar ganz

Mir ist auch ganz heiß.

Schaffst du mir den Rücken?

Und jetzt die andere Hände. Du tust ja beinahe für diese Abgrupperei Spaß

machen.

Ich lässt mich gerne wissen.

Du bist anders da.

Kannst du mich spritzen? Hast du eine Ahnung?

Hallo, da steht ja einer.

Tantchen schläft.

Züchtig, wie sie nun einmal ist und nichts ahnet.

Es sieht aus, als würde sie träumen.

Wie verwirrt.

Du brichst sie mir ja ab. Wir haben wenigstens ein Ansehen.

Was denn das gewährt?

Gehabt.

Tantien träumt wirklich.

Aber wovon?

Was bedeuten diese sanften Bewegungen?

Träumt sie von einem neuen Kleid, das sie zärtlich streichelt?

Vielleicht träumt sie auch von einer neuen Perlenkette, die ihr, tja, die ihr

genau bis dahin reicht.

Sollte sie aber das träumen, was sie und ich befürchten, dann kann ich bloß

sagen, Tantien, tu die Finger weg.

Sie macht sich's doch tatsächlich selber, dieses Biest. Aber mit wem

es so intensiv? Mit Marlon Brando? Oder mit dem Metzger an der Ecke, dessen

Glied ebenfalls in aller Munde ist?

Aber wollen wir Tantje nicht verdammen, vielleicht träumt sie nur heute so wild.

Und sicher träumt sie nur ganz sitzsam vom kleinen, aber emsigen ihres eigenen

Gatten, der leider zu früh von ihr ging.

Und Vollmond ist ja auch, wie wir sehen, Mensch hat die einen Arsch.

Sag mal, bist du unter die Schlafwandler gegangen?

Nein, ich habe mich nur fit getrennt.

Ich habe mich anständig zusammenwumpfen lassen.

In den nächsten Ferien war ich ins Rheinland. Da steht fest, was du hast

Kurt gemacht, unserem Vetter. Und wie wir es gemacht haben. Du, der ist super.

Wie heißt noch der berühmte Spruch? Ein Vetter macht viel netter. Oh, den hast

du mir weggeschnappt.

Nicht so laut. Außerdem habe ich dir noch was übrig gelaunt, Backe. Den nehme

ich mir zur Brust und fahre sofort.

Astrid, die ist auch noch da.

Olé! Tete, Tete, Tete.

Hi!

Ach, lass mich ein bisschen ins Wasser. Ich muss das einfach haben.

Also, wenn das die selbe Idee kommen sollte wie deine Schwester, dann muss

das ahnen. Ich bin ein ganz normaler Mann.

Aber das musst du mir doch nicht sagen. Das spüre ich in der linken Hand.

Gar nicht hundertmal hintereinander.

Und damit wären wir wieder bei Tante Doris.

Mensch, hat die einen Arsch.

Sie entwickelt einen ungeheuren sportlichen Ehrgeiz.

Nur ist das ein Sport, den man freihändig nicht treiben kann.

Gut, kannst du gut.

Hast du schon die Zeitung gelesen? Nee, was denn?

Die Spargelsaison hat angefangen.

Mensch, das ist lange. Wenn du Diarzt machst, kannst du damit über den

schnippen. Wenn du mal Maurer werden wirst, dann wirst du bei mir Polier.

Mensch, das geht ans Herz.

Bei Tantjen sitzt das Herz anscheinend drei Fingerlängen tiefer.

Und sie scheint in ihren Fingerübungen einsame Spitze zu sein.

Ach, Tantchen, warum strampelst du dich nur so ab? Wenn du so weitermachst,

musst du morgen den Finger in der Binde tragen.

Mensch, du glaubst die letzte Mutter aus dem Keller.

Nicht eben so gestöhnt?

Fragt sich Tantchen.

Seit wann haben wir hier ein Echo?

Ach, das war... Mensch, das ist ja keine Spritzpistole mehr, das ist nur ein

Wassergang.

Du machst es ja auch irre.

Wo hast du denn das gelernt?

Im Zernat.

Komm.

Was nun, Tante Dori?

Jetzt hilft nur noch kühler Kopf.

Denk mal ganz scharf nach.

Du hast zwei Möglichkeiten.

Entweder du hüpfst wieder in dein Bettchen und brichst dir den Finger,

du steigst auch zu Kurtchen in die Badewanne.

Was, da überlegst du noch?

Aber Tantchen, wir wissen doch ganz genau, was du willst.

Das ist doch die Gelegenheit.

Dann hast du wieder mal einen nackten Kurt in der Badewanne.

Und was der Junge für einen Dampf drauf hat, hast du doch eben gesehen.

Sei ehrlich.

Du bist doch heiß wie ein Bügeleisen.

Also, Tantchen, gib deiner Muschi einen Stolz.

Nie wüsste.

Tanzen du?

Hast du Bauchschmerzen?

Tu mir das nicht an.

Mich? Mich? Ich bin doch noch ein halbes Kind.

Ich habe genug gehört und gesehen. Du brauchst dich gar nicht auszuregen.

Nee, danke.

Mich. Du, der hat Albträume. Meinst du?

Nee.

Nicht, dass er ertrinkt. Nee.

Das hat er durch.

Mich.

Nee.

Mich. Das rauche ich nicht aus. Na, pass mal auf. Sei doch mal still.

Nee, danke.

Ich mache ja so viel Lust. Ich muss es mir gut machen.

Du brauchst dich gar nicht anzusteigen.

Du brauchst dich wirklich nicht anzusteigen.

Weil du nicht zufrieden bist.

Hilfe, Hilfe.

Lächerlich, das sind ausgewachsene Nimmerchen. Das sind wirklich kein

Lieber Flavius Lackenbaum, Hauptbahnhof.

modische Schlüsselloch zu werfen, hat sich auf Campingplätzen eingebürgert.

hier auf dem Campingplatz schöne Aussicht.

Ja und hier begegnen wir einem jungen Mann, der hinter Mädchen hier ist.

Am liebsten jeden Tag hinter einem anderen.

Der Blick hat sich gelohnt.

Jetzt braucht die Dame nur noch allein zu sein.

Den richtigen Trick hat unser Urlaubskasanova immer auf Lager.

Haben Sie sich wehgetan?

Kann ich Ihnen irgendwie helfen?

Nein, es ist halb verwirrt.

Sagen Sie bloß, Sie sind alleine hier.

Nein, ich habe einen Freund mit. Schade. Und ob das schade ist. Jeden Morgen um

vier geht er zum Angeln und abends um sieben bringt er keinen Schwein mit.

Da würde ich mir an Ihrer Stelle einen Angeln, der gleich einen Schwanz dabei

hat.

Pardon,

aber ich bin manchmal ein Elefant im Porzellanladen.

Na, wo kommen Sie denn, Fräulein?

Ich glaube, ich habe ein Splitter im Schenkel. Ein Splitterchen im Schenkel.

Na,

das verlassen Sie sich mal ganz auf mich.

Der sitzt aber tief, den müssen wir wohl rauslaugen.

Wenn Sie meinen.

Er ist aber da unten.

Es ist mir auch viel lieber, dass er da unten ist.

Das sieht aber gefährlich aus.

Sieh, das ist einer, der wandert.

Da muss ich mir erst die nötige Kraft ansaugen.

Das wird nicht schuld, dass ich eine Schmatte brauche.

Ich bin ja auch so schwach.

Ich bin immer gleich überredet.

Komm, mein Süßer. Ruf das Krankenhaus an. Sag, die sollen dich abholen. Aber

wieso? Ich bin doch ganz unschuldig.

So siehst du aus, du alte Sau.

Hier ist meine Gurke.

Lass meine alte Rammen wollen. Ich bringe dich jetzt zum Platzverwalter.

soll dich der vollen Zeit übergeben.

Hier,

Campingplatz Schöne Aussicht, Platzverwalter Moser.

Wer? Herr Moser! Wenn Sie zulassen, dann werden

Sie was erleben.

Seien Sie doch ruhig. Ich habe das Gesundheitsamt am Telefon.

Aha, ein Inspektor fragen Sie.

Jetzt nicht, nur bis du dran bist. Wann kann ich mit dem Eintreffen des Herrn

denn rechnen?

Ach so, unangemeldet.

Er kann vielleicht schon hier sein.

Ja, die Personenbeschreibung könnte stimmen.

Der Herr Inspektor wird uns jede Hilfe erhalten.

Wiedersehen, wiedersehen.

Ja, das war prima. Dann könnten Sie dem Inspektor ja gleich diesen Schweinehund

hier übergeben. Halten Sie doch Ihren Mund und lassen Sie den Herrn da endlich

los. Merken Sie denn nicht, das ist ein Inspektor vom Gesundheitsamt.

Entschuldigen Sie, Herr Inspektor, dass ich Sie nicht gleich habe begrüßen

können. Aber das macht doch gar nichts, Mümmelmann.

Ich meine, ich heiße Friedrich Mümmelmann. Sehr angenehm, Herr

Mümmelmann.

Jetzt haben Sie es.

Ach, Sie begrüßen dieses Schwein auch noch. Den müssen Sie verhaften lassen.

wollte meine Braut verführen. Hören Sie mal, merken Sie immer noch nicht, wen

Sie vor sich haben.

Natürlich ist Herr Mümmelmann gar nicht Herr Mümmelmann. Und er ist erst recht

nicht Inspektor vom Gesundheitsamt. Aber einmal Inspektor vom Gesundheitsamt zu

sein, das eröffnet ungeahnte Perspektiven.

Ist das Trinkwasser oder was für Wasser ist das? Warmes und kaltes. Das ist mir

zu wenig.

Erschrecken Sie nicht, meine Damen. Das ist kein Mann.

Das ist nur ein Inspektor der Gesundheitsbehörde, der eine Inspektion

muss. Es besteht leider der Verdacht, dass das Wasser verseucht ist.

Ich bitte Sie daher, den Inspektor hauptsächlich zu unterstützen.

Es besteht die Gefahr auf Typhus, Lymphitis, Lektitis und Hypomanie.

Wenn ich Sie mir mal kurz genau ansehen dürfte, dann lässt mich alles schaukeln.

Was wollen Sie denn, wenn man sich duscht? Ich kann ja nichts geholt haben.

wasche mich sonst nur im Sinn.

Schmutz das Wasser?

Ich will wissen, ob ich gesund bin.

Wie immer Sie sich auch vergiftet haben könnten. Man merkt es zuerst an den

Lymphen. Sie schwellen an und reagieren spürbar auf Druck.

Sind Ihnen irgendwelche Druckstellen aufgefallen?

Überhaupt nicht. Aber gestern hast du gesagt, dir tut die Brust weh. Nein.

Aha, Ihr Freund hat einen falschen Handgriff.

Ach,

die Röhre.

Tetonie, das ist sehr schlimm.

Wie sehen wir denn hier aus?

Das scheint mir eine leichte Verspannung zu sein.

Spannter? Nein.

Da kann man nichts machen.

Sehen wir mal weiter.

Einatmen.

Ausatmen.

Rauscht was.

Das gehört mal durchgeputzt.

Und hier?

Nette halbe Portion.

Gut, gut.

Bitte bitten.

Sogar.

Und Sie?

Mir geht's besser auf. Da knackt meiner.

Ich meine, sehr, sehr knackig.

Und Ihrer?

Ich bin auf 90.

Ich meine, 90 Zentimeter Umfang.

Auch bei Ihnen, da sehe ich schwarz. Da muss ich tiefer dringen.

Die anderen Damen dürfen gehen.

Was ist das eigentlich, Tetonie?

Das ist ein Leiden, das mit den Brüsten anfängt. Und was gibt es dagegen für ein

Mittel? Ein Dickhündchen.

Oh, was machen wir da?

Das ist das älteste Mittel gegen die Tetonie. Das fanden die Griechen, das

fanden die Römer und das kennen die Ostfriesen.

Schau!

Du willst einer von uns sein? Du bist ein ganz gewöhnlicher Bumser. Du bist

Spätzler. Ich habe vergessen, dir einen Ausweis zeigen zu lassen.

Bitte zeigen Sie Ihren Ausweis.

Entschuldigung. Was haben Sie denn? Ein Bier.

Den Lumpen, den er wisse, den nehme ich, den nehme ich als Rangelschreder. Das

muss ich doch einfach versteckt haben.

Habt nur keine Angst, Süße. Komm, mein Busen, komm.

Dich hat mir der Himmel gekriegt.

Erfülle mich, erfülle mich ganz.

Na, du wärst klar, das war so leicht.

komischer Sack. Ich gebe dir einen Hunderter, wenn du mich mitnimmst. Ist

geriss, da kann ich endlich mal wieder einen Puff und das ist meine Alte, was

merkt. Da komme ich mit.

Aber meine Herren, so verstehen Sie mich doch. Ich kann doch nichts dafür.

Gehört doch nicht, lassen Sie mich einfach in Gesundheit sagen.

Aber so glauben Sie mir doch, ich bin doch so unschuldig, ein ungeborenes

Aber Sie sind doch für alles verantwortlich.

Sie müssen doch wissen, was auf dem Platz passiert.

Wofür werden Sie überhaupt bezahlt?

Sagen Sie mal, wer sind Sie denn überhaupt?

Ich bin Inspektor vom Gesundheitsamt. Wir haben die Befürchtung, Ihr Wasser

versäumt. Vom Gesundheitsamt.

Wasser versäumt. Ich bin eine Amtsperson.

Auf die billige Tour, die Mädchen sind es dann.

So, du wirst mich sofort versäumen.

Öffentlich den Mädchen an. Öffentlich rammen.

Was du mit dem Inspektor scheinst, ist rumzusprechen. Das ist genau so ein

Ficker.

Steh und gesundheitsamtlich.

Was machen Sie denn, mit wem Sie das zu tun haben?

Ausgekochtert. Ich erfülle ja noch ohnehin mein wahren Pflicht. Sie weisen

in falsche Küche.

Das werden

Sie mir büßen, das

schwöre ich Ihnen.

Das ist gesund, nicht wahr, Herr Inspektor von Geschäft?

Gute Platz.

17 bis 23, ein Hotel.

Mit 748 Schlüssellöchern. Eine Fundgrube nicht nur für Sie und mich, sondern es

spricht für... Aber sehen Sie selbst.

Kümmern Sie sich bitte um mein Gepäck und fahren Sie den Wagen in die Garage.

Bitte von Kramer. Ich habe telegrafisch bestellt.

Selbstverständlich, Baronin. Es ist alles in bester Ordnung.

Hallo.

Wir haben Ihnen ein Appartement auf der Südseite.

Nummer 201.

Sie werden sich bestimmt sehr wohl fühlen. Wenn Sie freundlicherweise die

Anmeldung ausfüllen würden. Gerne.

Ein Blick aus der internationalen Hotelsprache. Er heißt, das ist eine für

die hat Kohlen. Meine Prozente sind mir doch sicher.

Soweit die Sprache des Portiers.

Und das Nicken des Berufsliebhabers der einsamen, liebeshungrigen Frauen, die

Nächte versüßt, bedeutet nichts anderes als ist geretzt.

Na komm, mein Süßer, du brauchst auch ein bisschen Auslauf.

Na lauf, lauf schon.

Na komm her.

Na komm doch.

Na was bist du denn für ein Zauberschatz?

Na komm mal her.

Antonius!

Aber Antonius!

Wie oft hat Frauchen dir schon gesagt, dass ein braver Hund nicht bettelt?

Entschuldigen Sie bitte, aber das muss wohl mit der ungewohnten Umgebung zu tun

haben. Antonius ist eben kontaktfreudig.

Ich hoffe, sein Frauchen ist das auch.

Gestatten Frank Rahn.

Sehr erfreut, Betty von Kramer.

Antonius kennen Sie ja schon.

Darf ich Sie vielleicht zu einem Trink einladen?

Nein, danke. Ich bin sehr müde von der langen Fahrt und möchte mich gerne ein

bisschen ausruhen und mich frisch machen. Wie schade. Und ich dachte, ich

Sie und Antonius zu einem Spaziergang einladen. Mich vielleicht später.

Aber Antonius müsste eigentlich schon längst Gassi gehen.

Nach der langen Fahrt.

Er hat sie an der Leine.

Sie will.

Das ist klar.

Und er kassiert.

Das ist auch klar.

500 Mark.

Darunter tut er es nie.

Schließlich hat er was zu bieten in der Hose, wenn er sie erstmal runter hat.

Wer ist da?

Ja, bitte.

Antonius!

Um Antonius brauchen Sie sich nicht zu kümmern.

Er hat sein Treffen schon bekommen.

Sie denken aber auch an alles. Ich möchte mich für Ihre Freundlichkeit

revanchieren. Ich bin gerührt.

Hallo, Sie sind ja noch ein Gentleman. Aber gnädige Frau, das ist doch das

Mindeste, dass man noch Achtung vor dem weiblichen Geschlecht hat.

Und wer hat es heute noch Achtung?

Prost.

Oh, entschuldigen Sie, ich bin noch nie so ein Tollpatsch gewesen.

Das gibt Flecken.

Nicht, wenn man versucht, sie gleich herauszureiben. Hoffentlich haben Sie

recht.

Natürlich hat er recht mit dem Herausreiben.

Und so ganz zufällig reibt er nur noch da, wo es die Damen besonders gern

Sie werden sehen, Sie haben diese albernen Flecke gleich vergessen.

Logisch, denn gleich denkt sie bloß noch an das eine.

Spüren Sie nicht, dass das Glück vor Ihrer Tür steht?

Glück?

Was hier steht, ist was ganz anderes.

Und so kommt man sich nah.

Hautnah.

Sie will, er will.

Schnell mit dem Finger ein bisschen über die Brust.

Da hat's geklingelt.

Man hilft sich gegenseitig galant aus der Wäsche.

Es läuft wie geschmiert.

Nur die Frage nach der Zahlungswilligkeit der Dame ist noch

Aber die erledigt sich nach der Erfahrung unseres Freundes fast von

er sie erst mal richtig im Griff hat.

Du, lass uns doch bitte vorher noch das Geschäftliche erledigen.

Oh, aber gerne.

Also, wie erwartet, die Preisfrage.

Ich denke, so ein 500.

Oh, daran habe ich auch gedacht.

Also?

Komm, gib mir schon das Geld.

Dein Wunsch ist mir gefehlt.

Es kostet mich allen Kraft.

Bitte, mein Liebling.

Du meinst, ich

soll dich?

Moment mal.

Meinst du etwa ich soll dich?

Du bist vielleicht eine alte Sau.

In diesem Gewerbe soll man keinem Freund trauen.

Zehn Prozent für den Portier, wenn der Prachtjungen die Baronin bummt.

Mal sehen, ob...

Ein

Kompliment.

Du machst das alles raus und weg. Und du hast auch einiges auf der Latte.

wie du meinen Antonius eingewickelt hast. Das war klasse.

Er sagt bloß, du hast das alles beobachtet. Aber ich habe Antonius nur

alleine losgemacht, damit er zu dir hinlief.

Und was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Abend?

Ich würde sagen, nachdem wir beide schon Profis sind, machen wir einen

Wettbewerb. Es muss ungeheuer sein, wenn wir uns in Schwung bringen.

Und was machen wir, wenn plötzlich die Liebe ausbricht?

Na, dann lassen wir sie ausbrechen, du großer, dummer Mann.

Ist das schön, einmal wirklich geliebt zu werden. Nicht für Geld, sondern wenn

man glücklich sein will.

Und dann werde ich dich glücklich machen.

Klar wird hier gebummelt.

Aber aus Liebe, wie es aussieht. Und das ärgert den Herrn Portier.

So eine Sauerei.

Große Scheiße. Meine Prozente, die kann ich abschalten.

Hier sind wir vor dem Haus Wohlgemutstraße 10. Viel Spaß.

Garantiert Schulmädchen. 16 Jahre alt und ganz wild.

Wo hast denn die aufgerissen?

An der Litfaßsäule. Pass auf, die kommt garantiert. Kommt die?

Willst du sie nicht lieber allein? Guck auf die überhaupt nicht in Frage. Du

bleibst hier.

Allein krieg ich sie doch gar nicht rauf.

Aber ich hab doch noch nie.

Ich doch auch nicht.

Wir können doch sonst nie landen. Und außerdem ist alles so schön eingepädelt.

Mensch, da kommt sie.

Na, wenn die so vögelt, wie sie läuft.

Tag, Jackie.

Du bist der Fritz, ne? Tag, Poldi.

Also? Sag doch was.

Wir werden es dir beide ganz sanft machen.

Ganz professionell. Hier bitte, hier kommt die Frischluft rein.

Also gut, ich probiere es. Anders kriegen wir dich nicht auf unserer Bude,

Poldi.

Unsere Wirtin passt auf wie ein Schießhund.

Vor der ist kein Schlüsselloch sicher.

Hält das Ding auch?

Klar, darauf kannst du dich verlassen.

Lass mich bloß nicht fallen.

Wir tragen dich sicher wie in einer Sänfte.

In diesem Fall soll ein Schulmädchen von zwei, nennen wir sie mal Sex -Prospe,

in die Liebe eingeweiht werden.

Vorsicht, nicht stürzen!

Ja, Herrschaftszeiten!

Was schleppt ihr mir denn da ins Haus?

Was ist denn das denn drum?

Ein Fernseher.

Ja, in... Color.

Ein Farbfernseher.

Sie, da müssen Sie mir aber mehr Miete bezahlen.

Das ist ein ganz klarer Fall.

Wieso mehr Miete?

Ja, mein.

Ein Zimmer mit einem Farbfernseher kostet mehr.

Kommt mir.

Wir wissen ja noch gar nicht, ob wir ihn behalten.

Ja.

Was war denn jetzt das?

Das muss der Fernseher gewesen sein.

Hier zieht nämlich.

Die Geräte sind ja so empfindlich, Frau Stange.

Los ins Bett.

Äh, ins warme Zimmer.

Halten Sie mich für deppet. In meiner Wohnung zieht es nämlich überhaupt

Ein Farbfernseher, der niest.

Klump. Nein, modisches.

Mach das Radio an. Nun häng das Loch zu. Das Schlüsselloch, dann nimmst du so

einen Socken.

Wenn es zu klingt, das haben wir uns. Da stimmt doch was nicht.

Also, was ist?

Ja, einer muss ja mal den Anfang machen.

Du bist schon auf dem richtigen Weg.

Na?

Wo hast du das Buch? Das hast du doch. Was ist so ein Buch?

Über GV.

GV? Wollt ihr etwa einen Gesangverein aufmachen?

Nein, das ist...

Wo ist es denn? Da ist es, da ist es, ja.

Stellungen der Liebe.

Die Frau liegt auf dem Rücken, der Mann oben drauf.

Gott hilf, das bist du.

Wollen wir nicht erstmal lieber eine Tasse Tee trinken? Du bist wohl blöd,

runter mit den Klamotten.

Süßes Knöpfchen.

Haben Sie schon drin, den Fender?

Leider nein, Frau Stangel.

Nur ein Testbild.

Nein, bitte, Frau Stangl.

Das soll eine Überraschung für Sie sein.

Sagen Sie mir doch rechtzeitig Bescheid. Ich möchte doch so gern heute Abend den

coolen Campingfahrer besuchen.

Seid ihr auch wirklich so tolle Casanovas?

Was heißt Casanovas? Ich habe es erfunden und er hat es patent drauf.

Du machst es zuerst, Gottlieb. Nein, nein, machst du es zuerst. Ich gehe so

lange raus. Nein, nein, bitte bleib hier.

Kommt überhaupt nicht in Frage.

Ihr seid vielleicht zwei Angeber. Nur keine Müdigkeit vorschützen. Klamotten

runter und auf geht's.

Meine Unterhose lasse ich aber an.

Du bist wohl blöd. Wie willst du das machen mit Unterhose? Du noch ein Wort.

Warte. Her mit dem Quatsch.

Die Frau liegt flach auf dem Rücken und der Mann bedeckt sie mit seinem Körper.

Die Kniegelenke der Frau werden so angezogen, dass sie ihre Brust und die

Schultern des Mannes berühren.

Die Frau kann ihre Beine auch auf den Schultern des Mannes ruhen lassen.

Ein Kissen unter ihrem Gesäß ist angezeigt. Habt ihr überhaupt ein

Also.

Also, ich bin auf Empfang.

Oh, oh, oh, ungeheuer.

Fahr die Antenne aus, Jackie.

Auf die Plätze.

Eins, zwei.

Wollt ihr hier Hindernis dran spielen?

Werden wir noch kasselt weh?

Ich hab gehört, Wegen. Ein heißer Schluck tut immer gut. Der kriegt dich.

Und jetzt rein.

Und jetzt ich.

Herr Jakob, ich mach uns auf.

Ich hab noch nie ein Testbild gesehen.

Ist ja auch ein Testbild.

Ist ja schon ein Tastenbild.

Ich habe

Ihnen

einen guten Tee gemacht.

Und das mit der Mieterhöhung war bloß ein kleiner Spaß.

Sie sind ja so eine vergreifliche Aussicht. Im Gegenteil.

In meiner Brust verschlägt ein liebes Herz.

Ihr drückt mich an den Arm.

Halt! Halt!

Halt!

Halt! Halt! Halt!

Halt! Halt! Halt!

Halt! Halt! Halt!

Halt!

Halt!

Halt!

Fehlstörung. Der Kasten muss aus dem Haus.

Wie heißt denn der Hübschkopf? Der Schrei am Nachmittag.

Jetzt muss ich sehen.

Ist doch schon vorbei, der Schrei.

Jetzt können Sie ihn doch verpassen.

Was sondern Sie denn gegen die Tür? Er ist wirklich aus.

Hallo, Frau Stangl.

Suchen Sie was?

Ich wollte doch den Hübschkopf sehen. Nein, das wird leider nicht. Der Apparat

hat eine Mama.

Eine Mama. Eine Mama? Eine Mama Macke.

Tauschen wir um.

Ui.

Das war also euer Krimi. Das ist ein Kriminell.

Ich bin nämlich ein anständiges Haus. Und drum kriege ich ihn hier mit. Steh

den Fusen. Auf der Stelle. Fritz los. Ja, Fritz los.

Der Blick durchs Schlüsselloch ist allerdings nicht immer der

Und den folgenden hätten wir uns gern erspart.

Da drüben, da ist eine U -Bahn -Haltestelle.

Also viel Glück, Fräulein. Vielen Dank.

Das Mädchen will in die Wiegernstraße 12.

Sie will überraschend ihren Verlobten besuchen.

Ach, Sie sind sicher, Fräulein Gabler. Kommen Sie noch rein.

Er wird sich ja so freuen.

Was glauben Sie, wie ich mich jetzt freue, ihn wiederzusehen? Haben Sie ihn

gut gemerkt? Er ist ja so ein Braver. Was glauben Sie, er sitzt nur da und

büffelt. Er erzählt mir so oft von Ihnen.

Das ist aber lieb von Ihnen, dass er an mich denkt. Was heißt an Sie denken?

Jedes zweite Wort sind Sie. Ganz im Ernst. Wenn er mir nicht so viel von

erzählt hätte, wie hätte ich Sie denn sonst erkannt?

Das ist wahr.

Er ist mal wieder mittendrin in einer Bruchvogel. Das hat er mir gar nicht

geschrieben. Das kann ich mir vorstellen. Wie ich ihn kenne, wollte er

nicht aufregen.

Na, nun machen Sie es sich erst mal richtig gemütlich.

Ich darf also hier auf Eberhard warten? Aber was dachten Sie denn?

Meinen Sie, ich werde so ein Drachen von Wirtin? Nein, ich höre nichts und sehe

nichts. Danke, Frau Sand. Sie sind wirklich sehr lieb. Aber das ist doch

selbstverständlich. So, und nun machen Sie es sich bequem.

Übrigens, am Freitag kommt der Herr Strecker immer ein bisschen später.

Also, wenn ich so jung wäre wie Sie, dann würde ich es mir erst mal richtig

gemütlich machen. Und dann würde ich ihn empfangen, dass er wirklich seine

Freude daran hat.

Endlich einmal eine Wirtin, die nicht durchs Schlüsselloch schaut, so wie es

aussieht.

Du fährst doch heute Abend wieder für mich Taxi. Du weißt ja, ich habe eine

Miete. Ist klar, aber du hörst mich ja pünktlich ab, sonst komme ich in die

Kämme, okay?

Servus.

Frau Sanden, sind Sie da?

Frau Sanden!

Ingrid, wie kommst du denn hierher? Der Anhalter, wie denn sonst?

Mensch, freue ich mich, dass du da bist.

Wie bist du denn auf die Idee gekommen?

Ich habe nicht nur nach dir gesehen. Da bin ich bei Anhalter runtergebraucht.

Weil du nicht kamst, habe ich gedacht, ich lege mich ein bisschen ins Bett.

Mensch, du wirst erwacht.

Du, ich habe einen Mordshunger.

Du?

Ich habe aber richtigen Hunger.

Beherrsch dich und fritt die Hälfte.

Beherrsch du dich lieber, sonst nimmst du überhaupt nichts. Wenn ich nichts

esse, werde ich trotzdem dick.

Ich denke überhaupt nicht daran, mich zu beherrschen.

Ach, schlumpf.

Und wenn jetzt Frau Sanden kommt?

Frau Sanden kommt nicht. Sie ist ein Engel.

Du bist ein großer, lieber Junge.

Du meine kleine, zauberhafte Frau.

Du bist ja so wahnsinnig.

Was hast du, Eberhard? Du bist auf einmal so still geworden.

Bist du etwa müde?

Nein.

Hey, du, hast du Sorgen?

Nein, Sorgen nicht. Ich muss nur gleich weg. Ich verdiene mir als Taxifahrer ein

bisschen Geld nebenbei.

Und um zehn muss ich fahren.

Und jetzt ist es schon nach neun.

Muss denn das heute sein, Eberle?

Besser wäre es, du würdest noch ein bisschen arbeiten fürs Mündliche am

Und ich lese so lange ein Buch.

Nein, nein.

Schnaps ist Schnaps am Dienstag 10.

Die rechnen mit mir.

Um zehn übernehme ich an der Amalienstraße. Und am Montag fällst du

durch.

Du, ich habe eine Idee.

Was denn?

Ich fahre.

Du bist ja verrückt.

Wie so denn? Ich kann doch fahren. Aber kein Taxi. Und außerdem kennst du

München überhaupt nicht.

Es gibt doch einen Stadtplan.

Wie stellst du dir das vor?

Und nachts fahren auch keine Frauen.

Das ist aber doch nicht verboten.

Schluss und Ende.

Ausgeschlossen. Ich will aber nicht, dass du deine Zeit vertrödelt. Mir ist

lieber, du baust eine prima Prüfung. Du holst den Wagen und kommst hierher und

ich übernehme ihn dann vor der Haustür.

Und dann?

Dann arbeitest du schön für dein Examen. Und deine Muschimas wird so lange Geld

verdienen. Und morgen?

Morgen früh bringst du den Wagen zurück.

Und am Montag baust du eine dufte Prüfung und dann heiraten wir.

Ja, Eberhard? Also, was du dir da vornimmst.

Keine Widerrede.

Das ist doch gut, Kathi.

Einen Sexualkomiker kennen Sie sicher. Und bei ihm riskieren Sie sicher gern

einen ganz besonders ausgiebigen Blick.

Was soll ich denn da?

Das kannst du doch nicht machen so in aller Öffentlichkeit.

Was willst du machen, wenn wir so brechen?

Ich könnte dich vor Liebe aufregen.

Ich mag aber keine Männer, die mit den Händen essen.

Wer redet von Händen, habe ich einen riesen Pimmel.

Und Pimmel hat Heimweh. Ich möchte dir mal lieben. Aber auch nicht, wenn ich

deinem Kollegen so ziehe.

Geil.

Wir trinken auf den ersten Hochzeitstag.

Das war schön.

Aber wer weiß, ob ich das je erlebe.

Ich werde ja ein wunderschönes Hotel in Bella Italia. Und du wirst eine Mama von

vielen kleinen Kinderchen.

Also geh, bleib auf dem Teppich. Du als Etagenkellner und ich als publikes

Zimmermädchen. Wie sollen wir denn jetzt zu einem Hotel kommen?

Und wenn wir Tag und Nacht arbeiten?

Arbeiten?

Tag und Nacht?

Tag und Nacht?

Was Rico unter Nachtarbeit versteht, erraten Sie?

Und nach?

Du? Und ich?

Wir werden arbeiten, Tag und Nacht ohne Paul.

Wir haben eine schwere Zeit, Paul.

Aber die Mühe wird sich lohnen.

Und am Ende, wir haben viel Geld.

Um es kurz zu machen, Rico und Vicky hatten sich vorgenommen, einsamen

Hotelgärten Freude zu machen. Gegen Geld, versteht sich. Gegen viel Geld.

Das heißt, Rico durfte...

Und Vicky durfte nur beinahe...

Gutes

Geschäft. In 30 Minuten komme ich dich retten.

Abendessen sind mir...

Ich bin doch ganz friedlich.

Sind wir doch beide arme Hunde. Champagner?

Nein? Wie wär's denn mit Fleisch hier? Guck mal.

Noch ein Halb.

Hörst du auf?

Willst du einmal Rico Pimmel abbeißen?

Ich bin doch schon ganz dran.

Signora.

Ja, dich.

Als Vorspeise? Ja.

Aber vorher muss der Löwe weg.

Platz.

Oder muss ich erst die Peitsche holen? Fantastisch, wenn Sie den im Griff

Ja, auch den.

Ist es genug für die Vorspeise?

Dafür möchte ich mal Spargel.

Jungen Spargel auf guten Brot.

Und so nachtes heiße Fläumchen im Schlafrock.

Und wenn der Hund in meinen Spargel beißt? Er beißt nur, wenn ich will.

Und jetzt decken wir den Tisch.

Decken ist immer gut.

Vergiss nicht, die Vorspeise war Spargel auf guten Brüsten.

Der Spargel kocht bereits. Und ich sehe, die Brüste sind gesattelt.

Nein, ich habe Hunger.

Keine Angst, mein Spargel weckt dich. Der ist ganz frisch gestochen.

Inzwischen ist Vicky ein paar Zimmer weiter bei ihrer Nachtarbeit. Sie fängt

immer ganz harmlos an.

Sie richtet einem einsamen Reisenden das Bett her.

Das macht sie doch ganz brav, nicht?

Ein süßes Ding.

Heiß hier nicht?

Heiß? Mich überkommt eine Hitzewelle.

Was erlauben Sie sich?

Ich muss nicht haben. Koste es, was es wolle.

Was fällt Ihnen ein? Ich bin ein anständiges Mädchen.

Na wunderbar. Du sollst es mir ja auch anständig machen.

Wo bin ich? Bekommen Sie mich nicht? Ich bin ja auch willig, ganz tief

hineinzugreifen.

Wo hinein?

In meine Bildtasche.

Denn jede Lust ist ihre Lust.

Sieh mal.

Wenn du immer so hinlangst.

Und die Sachen immer so wegsteckst.

Na, dann wollen wir uns nicht mehr lange bei der Vorrede aufhalten. Komm her,

Sösar, komm.

Oh, ich bin schon da.

Ich bin bereit.

Ich bin nämlich klopferbekannt.

So ist es schön, so ist es gut.

Warum hörst du denn auf, du kleiner Lump, du Süßer? Du kriegst gleich ein

hinter die Ohren.

Kann ein Wäuslein.

Oh, ich lass ein Anblick.

Aber mein Hobby war schon immer die Archäologie.

Komm, lass mich graben in deinem Graben.

Was soll das?

Ciao, ciao, bellissima.

Was soll das heißen?

Das war der Spargel.

Und das Pflaumchen im Schlafrock, das kommt morgen.

Ich hab nämlich noch einen Beruf.

Ich muss gehen, ein paar Tümer weiter.

Da muss ich abräumen.

Und wenn ich da nicht sofort abräume, dann räumt ein anderer ab.

So ein blöder Spaghetti. Alles muss man selber machen.

Machst du mich heiß.

Haust du mich hoch.

Ich kann kaum noch an mich halten.

Und damit kommen wir zur Stunde der Wahrheit.

Wer könnte das sein?

Das ist mein Verlobter.

Du bist verlobt? Ja, mit einem Sizilianer.

Wenn der uns hier findet, der macht aus uns Verlässlichkeit.

Hier ist nur eine Schleppe.

Wo hast du meine Braut versteckt? Wenn ich sie finde, nackt in diesem Zimmer,

ich werde dich zerschießen.

Nein, bitte nicht zerschießen. Ich habe... Wo ist sie?

Meine Frau, die ist gerade... Hab ich dich, du Hule!

Gegeben hast du deine Liebe diesem Mann? Nein, sie hat sie mir ja gar nicht

gegeben. Wir haben uns nur über Gruppe unterhalten. Ich habe nämlich eine

Clubfabrik.

Ich will dich zerschießen, Bruder Bestia. Ich will dich zerschießen.

Aber erst du.

Nein.

Halten Sie das Ding nicht so hoch.

Was machen Sie mit mir?

Es ist ja gar nichts gewesen.

Denken Sie an meine vielen Kinderlein.

Wissen Sie was? Wir trinken zusammen eine Flasche.

Das ist alles vergessen.

Ich zerschieße dich. Aber wenn ich erst mal so erschlossen bin, dann sind Sie

auch hinüber. Das ist mir ganz leicht. Du hast eine Braut, Herr. Und dafür

ich dir die Luft auf.

Aber erst mal zu dir. War das deine ganze Liebe zu mir?

Was als Liebe? Er hat mich verführt mit viel Geld.

Geld?

Du Schwein hast sie aber mit Geld versürft. Mit ein paar Eiern. Ich meine

Ich meine Mücken.

Bitte hier, sehen Sie selbst. Das meiste habe ich ja noch.

Ja, hab. Und jetzt ab in den Schrank.

So, Wittau. Ja, ja, in den Schrank.

Nein, das ist mein Schicksal.

Bei mir endet es immer im Schrank.

Kommen Sie daran.

Das ist Jamie.

Das ist noch drei Jahre.

Und unser Hotel steht... Was Sie

hier zu sehen bekommen, wird

vielleicht Ihren Widerspruch hervorrufen.

Aber ich habe doch immer noch mein Geld von zu Hause.

500 Mark.

Davon gehen allein 320 für diese Bude ab.

Etwas will dir deine Mutter doch trotzdem finden.

Vielleicht das Geld nehme ich?

Bitte trink nichts und wieder. Ich mache dir lieber was zu essen.

Ein Studium kann ich erst mal abschreiben.

Das steht fest.

Deshalb brauchst du nicht gleich bis Zentralafrika wegzulaufen. Das ist doch

Quatsch. Weißt du was Besseres?

Als Entwicklungshilfer kann ich dir bis 5000 Mark im Jahr zurücklegen.

In zwei Jahren habe ich genug, um bis zum Startexamen durchzukommen.

Und ich? Ich zähle dabei überhaupt nicht. Aber hier müssten Sie sich doch

irgendeine Möglichkeit finden lassen. Ja, offenbar.

Oder als Zeitungsverkäufer in Lokalen. Nein, danke. Dann bin ich in drei Jahren

genauso weit wie jetzt.

Rolf, wo willst du denn hin? War doch wenigstens bis das Essen... Die

Geschichte, die in einer Mansardenwohnung in der Hirtengasse 4

begann, kann man von vielen Seiten sehen.

Man kann das Mädchen, das sich anschickt, für ihren Freund das Geld zu

verdienen, verurteilen.

Mancher wird aber auch sagen, die ist fantastisch. Aber noch sind wir nicht so

weit. Stellen wir zunächst fest, dass Ingrid sich entschlossen hat, ihrem

das Studium zu finanzieren.

Und das ist für ein hübsches Mädchen kein Problem.

Und jetzt den Unterkörper absnicken. Den BH öffnen, öffnen.

Merkst du denn nicht, dass ich gerade schöpfe? Geh da hinein und mach den

an.

Ja, das ist fabelhaft. Und jetzt die Finger in den Slip.

Schön geil spreizen.

Ekelhaft. Ja, genau so machen wir es. Da gucken wir, wo das kleine Vögelchen

ist. Dann lassen wir es laufen.

Fabelhaft.

Und jetzt ganz runter.

Stell dir vor, du wärst die Blume von Hawaii.

Ach, ist das scheußlich. Die Männer werden geil auf dich sein.

Gut.

Hervorragend. Gott, ist das ein Bild.

So, mach mal ganz auf die Verträumte, Mäuschen. Dreh den Stängel ein bisschen.

Fabelhaft. Und jetzt das Ding etwas höher.

Noch höher. Noch höher. Ja, genau so.

Entzücken.

So, jetzt zieht mir selber mal was an.

Natürlich hat Gisela gewusst, dass es um Aktaufnahmen ginge. Warum auch nicht?

Es störte sie nicht.

Nackt ist ja nicht unmoralisch.

und es ist schnell verdientes gutes Geld. Das hatte wenigstens die

Florentin verbrochen.

Und jetzt streichelst du dann über dein unausweichliches...

So, und jetzt streichelst du deinen Arsch.

Ja, so, Zucker.

So, Mäuschen, und jetzt setzt du dich auf den Stuhl und nimmst die Flasche und

denkst, es wäre einer.

So. Scheiße.

Halt, mein Mäuse, nicht bloß auf die Tröte. Wenn schon, dann übers ganze

Geschlamp.

Ja, so ist es fabelhaft.

Fabelhaft. Jetzt den rechten Arm hoch.

Das sieht ja aus, als würde sich einer beschimpfen.

Fabelhaft.

So, und jetzt machst du dich wieder schön trocken.

Und dann setzt du dich einen Augenblick dahin.

So, Schätzchen, jetzt kommst du dran.

Dich verkaufe ich erst mal auf unschuldig.

So, wie stehst du im Licht?

Ein bisschen Rübe?

Hoch, was haben wir denn? Das entlassen Sie sich. Dann schickst du doch bloß die

Titten hoch. Ohne Stehtitten sind Frauen unverkäuflich.

Ach, du glaubst gar nicht, wie mich das anwidert. Aber was nun sein muss, muss

eben mal sein.

Ach Gott, steht die da, das rechte Bein ein bisschen vor, der rechte Arm in die

Hüfte. Und jetzt denk mal an einen riesen Pimmel.

Ach nein, das ist ja schade und negativ.

Ach, das besagt gar nichts. Mit dir müssen wir eben etwas ganz anderes

meine Maus.

Würdest du bei dir auch morgen Nachmittag gehen, dann hätte ich nämlich

deinem Partner Bescheid zu sagen. Was für einen Partner?

Aber jetzt hör doch mal, Süße. Mit simplen Nacktaufnahmen holst du doch

Hund mehr hinterm Ofen vor. Die werden doch vom Fernsehen heute schon frei Haus

geliefert. Also jetzt sagen Sie bloß, ich soll Porno machen, aber nicht mit

Also bitte, wenn ich mit einem Partner den Leben mit einer Partnerin... Sag

gleich, dass der Weiber steht. Warum denn nicht? Ist doch nichts Schlimmes.

dann leg dich mal gleich schön hin. So, und jetzt streck deine Beinchen aus. Mal

sehen, was wir da Hübsches zusammenkriegen.

Schwarz auf Weiß zieht immer.

Stehst du auf so etwas?

So! und du legst dein Patschhändchen ganz unschuldig auf ihren Tieflader und

tust, als ob du gerade einen abschaufeln würdest. Und sie macht ja sowieso immer

das gleiche geile Gesicht.

Moment mal.

Solche Aufnahmen, die mache ich auch nicht.

Aber nun komm doch schon. Leg ich mich eben oben drauf und bumse ein bisschen.

Ach, diese Weiber. Was für ein Segen, dass der Schicksal mich davor bewahrt

Du bist ja doof.

Ach, mein Hüftpfeiler bringt mich um.

Ach, Florentin, die Göttliche.

Was hast du mir denn diesmal für eine Krücke geschickt?

Meinetwegen können Sie so bleiben.

Vor mir brauchen Sie sich nicht zu genieren.

Ende der Vorstellung.

Ach, mach mich nicht immer so fickrig mit der blöden Kette.

Also, auf Wiedersehen bis morgen Nachmittag um drei. Ich besorge dann

Partner für Sie. Ich habe doch gesagt, dass ich keine Pornos mache.

Ach, dann lass ich doch für Trockenmilch knipsen. Dann eben nicht.

Andere Mütter haben auch hübsche Töchter. Machen Sie sich nichts daraus,

Florentin weiß für jede das Richtige.

So wie Sie aussehen, kann ich Ihnen ein anderes Angebot machen.

Das andere Angebot war eindeutig.

Gisela sollte die Geliebte eines verheirateten Fabrikanten werden. Er

einmal die Woche kommen.

Sie würde ihm den Gefallen tun und Schluss.

Aber das ist doch nur ein Job wie jeder andere.

Nur, dass er besser bezahlt wird.

Eine meiner Damen ist mit einem Studienreferendar verheiratet, der sein

Existenzminimum nicht erreicht.

Eine andere ist mit einem Assistenzarzt verlobt.

Ich hätte aber nur Zeit während der Nachmittagsvorlesung.

Also zwischen drei und sechs.

Na wunderbar.

Die meisten meiner Herren kommen ohnehin während der Geschäftszeit.

Wann darf ich Ihnen den Herrn vorstellen?

Vielleicht morgen.

Noch eins.

Manche Herren versuchen auch, sich privat mit meinen Damen zu treffen.

Ich hoffe, dass sie mit den von mir vermittelten Leuten nur in meinen Räumen

verkehren werden.

Selbstverständlich.

Grüß dich.

Ich denke, die Vorlesung ist erst um fünf zu Ende.

Rate mal, wen ich getroffen habe. Meine Tante Ebba.

Die aus Oberaudorf. Ich habe dir doch mal von ihr erzählt.

Ich komme gerade vom Arzt.

Er hat festgestellt, dass ich tot und totlich bin.

Aber das ist doch schön.

Nein, ich finde das überhaupt nicht schön. Du musst hierbleiben. So ganz

Geld?

Wir finden bestimmt einen Weg.

Ich habe so das Gefühl,

Tante Ebba will was für mich tun.

Weißt du...

Es geht ihr gar nicht gut.

Kreislaufbeschwerden und so.

Wenn ich mich ab und zu ein bisschen um sie kümmere... Ich würde sagen, er hilft

dir gerne ab.

Sicher hat sie einen.

Aber ich bin ihre einzige Verwandte.

Sie hat sich schon erkundigt, ob ich mit dem Geld von zu Hause auskomme.

Warum hast du dich eigentlich bisher nicht um sie gekümmert?

Gisela hat sich tatsächlich mit diesem Mann getroffen.

Sie hat sich mit ihm eingelassen, wie man so schön sagt, für Geld.

So groß ist ihre Liebe zu Rolf, dass sie sich einem anderen hingibt, nur um Rolf

zu helfen.

Verstehen Sie das?

Mach mal ein bisschen mit, komm.

So ein kreuziges Mädchen habe ich noch nie mitgehabt.

Ich bin total erschöpft.

Das war herrlich.

Komm, spiel noch ein bisschen mit mir.

Wir hätten auch noch bis hier.

Weißt du, was mir gefällt?

Dass du so aktiv bist.

Wenn ich mit meiner Frau ins Bett gehe, heißt es immer bloß, mach so, mach das

und das.

Ich bin in meinem Beruf für 2600 Mitarbeiter verantwortlich.

Aber im Bett werde ich behandelt, als ob ich der letzte Kuli wäre.

Weißt du, ich muss sehr aufpassen, dass ich mich nie verliebe.

Du hast etwas, was mich irgendwie nicht reizt.

Ach, der Teufel, was das ist.

Wir müssen uns öfter sehen.

Das müssen Sie mit Madame Florentin ausmachen. Aber doch nicht hier. Wir

mal über das Wochenende ein bisschen wegfliegen.

Mal kurz nach Rom oder nach Paris.

Das stimmt nicht.

Aber ich will doch dafür bezahlen. Ich bezahle sehr viel dafür.

Wir sehen uns einmal in der Woche bei Florentin oder überhaupt nicht.

Also gut, dann mache ich dir einen anderen Vorschlag. Du bekommst von mir

und richtest uns davon eine hübsche kleine Wohnung ein.

Was hältst du davon?

Für das bisschen Liebe ist das nicht zu viel Aufwand? Naja, so ein kleines

Apartment mit zwei Zimmern und Bad.

Hier. Hier.

Nimm das erst mal.

Falls Sie eine Mietvorauszahlung haben wollen.

Ruf mich an, wenn du was Hübsches gefunden hast.

Na, nimm schon.

Nimm.

Also gut.

Isola hatte nur einen Liebhaber. Den einen, den sie brauchte, um für ihren

zu sorgen.

Du, rate mal, dass ich dir alles mitgebracht habe.

Getrüffelte Gänseleber.

Getrüffelte Gänseleber.

Wodka. Wodka.

Weckt. Sag mal, kannst du nicht jetzt an deine alte Tante geschlachtet werden?

Warte, die Hauptsache kommt jetzt noch.

Den Fünften habe ich schon für die Fresserei angebrochen. Alles von deiner

Tante? Das muss ich erhaben gern haben.

Na ja.

Wie gesagt, dass sie sonst niemand auf der Welt hat, können Sie auch nie das

Geld geben. Das bekomme ich jetzt jeden Monat. Jeden Monat?

Essen lebe die Tante!

Oh, bitte.

Dann lass uns wenigstens mal was essen.

Wir sind schlau im Magen.

Kommt nicht in Frage.

Ich habe dich sowieso viel zu wenig lieb. Aber das Studium geht vor, das ist

doch klar.

was du mir jetzt gibst, das bekommst du wieder. Das ist nur gepumpt.

Kannst du verstehen, dass eine Frau für den Mann, den sie liebt, alles tut?

Du bist die beste Frau der Welt.

Gisela schämte sich.

Sie schämte sich, dass sie bei dem anderen war.

Und sie würde auch nur zu ihm gehen, denn sie war ja keine, die sich kaufen

ließ, sondern sie wollte ja nur ihre Liebe erhalten.

Und dass sie es mit den Waffen einer Frau versuchte, aber warten wir ab.

Wie sich später vor Gericht herausstellte, verdiente sie bei Madame

etwa 3000 Mark im Monat.

Bis auf die 500 von Tante Ebba legte sie alles auf die Bank, für die Einrichtung

der späteren Praxis. Aber wie sollte sie Rolf die Herkunft des Geldes erklären?

Eines Tages musste die Tante sterben und sie zur Alleinerbe machen.

Vorläufig ging alles noch, wie Gisela sich eingeredet hatte.

Wöchentlich eine Stunde mit diesem ungeliebten Mann, um sich eine Woche

erkaufen.

Du, ich muss dich was fragen. Ich habe ein kleines Problem.

Etwa wegen der Wohnung?

Sag bloß, die wollen noch mehr Vorschuss. Ich habe doch gerade erst...

nein, ich möchte nur einen juristischen Rat.

Du brauchst mir den Mietvertrag nur zu zeigen, bevor du ihn unterschreibst.

Es handelt sich um meine Erbtante, die möchte ich dem nicht sterben lassen.

Na hör mal, du willst sie doch nicht ermorden.

Die Tante gibt es ja gar nicht.

Ich will nur wissen, ob man für ihr Testament eine notarielle Bestätigung

braucht, falls er es machen würde.

Sag mal, für wen tust du das eigentlich alles?

Sag schon.

Für irgendjemand, ist das nicht egal?

Wie vielen Männern ziehst du mit deiner Prüge zu, das Geld aus der Tasche? Lass

mich los.

Sag's mir.

Pass mal auf.

Du kleines Biest.

Reinlegen lasse ich mich nämlich von dir nicht. Oh mein Gott, das ist ein

Unsinn. Ob das Unsinn ist, das wirst du dich noch herausstellen.

Gnade dir.

Woher hast du meine Adresse?

Also, das ist der Palazzo, den du dir von meinem Geld eingerichtet hast.

Das ist nicht wahr und du weißt es genau.

Also gut, ich lebe nicht allein.

Jetzt weißt du es und ich erfinde es. So einfach ist das nicht, mein Liebling.

Du vergisst, dass ich Jurist bin. Lass mich.

Wenn du die Mietvorauszahlung zurück willst, das Geld kannst du haben.

So will ich schon für mich davon.

Reicht schon, um dich ins Gefängnis zu bringen.

Hartnäckige Täuschung. Außerdem gibt es da noch ein paar andere Paragraphen.

Was ist hier los?

Er muss sich in der Wohnung geirrt haben. Du siehst, er ist angetrunken.

Mir war ein bisschen nach Liebe.

Da bin ich eben raufgekommen.

Gestatten Sie, Dr.

Peters. Ich bin ein Stammkunde von Gisela.

Kunde?

Was ist denn wohl verrückt? Sind Sie ihr Zuhälter oder auch nur einer der...

Raus hier! Moment mal.

Wenn Sie mir nicht glauben, am linken Oberschenkel hat sie Ihnen einen

Muttermal.

Was hat er gesagt? Wieso kennt er deine Mutter mal?

Was passiert, wenn er einen Schädelbruch hat? Bitte rufe einen Rettungswagen.

Erst beantworte meine Frage.

Mein Gott, ist das jetzt so wichtig?

Lass uns lieber überlegen, was wir der Polizei sagen.

Also gut, ich habe mit ihm geschlafen.

Ich brauchte das Geld für uns beide.

Das war also die reiche Tante.

Rolf, versuch doch zu verstehen, bitte.

Wo willst du hin?

Ich besorg mir noch heute Nacht eine andere Bude.

Denn für eine Hure bin ich mir zu schade.

Als es zur Anzeige kam, hat Gisela sich als die Schuldige erklärt. In der

Verhandlung schwieg Dr. Peters zu dieser Lüge. Er fürchtete wohl um seine Ehe.

Und so kam es zum Urteil.

Da die Angeklagte sich im Zustand hochgradiger Erregung befand, wird ihre

unter Zubiedigung mildernder Umstände zur Bewährung ausgesetzt.

Gisela hat gesühnt.

Hat sie für einen Menschen bezahlt, der ihre Liebe nicht wert war?

dann verdiene ich das Geld.

Tja, das war er, der Blick durchs Schlüsselloch.

Was wir auch gesehen haben, es war immer ein Stück Leben, wie es nun einmal ist.

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