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Wir kommen jetzt zum Viechenschritt mit Drehung. Ich zeige Ihnen das einmal.
Eins und zwei und Viechenschritt.
Drehung und Stehen.
Darf ich Sie mal bitten? Ja, selbstverständlich.
Eins und zwei und Viechenschritt.
Drehung und Stehen.
Eins und zwei und Viechenschritt. Zwei und wiechen Schritt. Und Drehung,
Kann der kleine Kerl das genauso gut auf Kommando?
Danke, danke, Horst.
Und jetzt probieren wir es wieder alle mit Musik.
Ich darf Sie bitten, sich paarweise aufzustellen.
Und los geht's.
Eins und zwei und wiechen Schritt.
Drehung, stehen.
Eins und zwei und wiechen Schritt.
Drehung stehen.
Eins und zwei und vier Schritte.
Drehung stehen.
Bist du böse?
Wieso? Es steht doch gar nicht.
Und nun tanzen alle allein weiter mit Musik.
Nun wird es noch.
Stimmt nicht mein Knie.
Das ist nur dein Knie, es stört mich.
Na ja, es geht ja schon ganz gut. Etwas mehr dem Takt hingeben, ne, Frau?
Ich würde mich lieber dem Takt stock hingeben.
Macht sie das immer so auf Hawaii? Was heißt Hawaii? Ich habe mal auf einer
Ananas gesessen. Das ist alles, was ich von Hawaii kenne.
Du.
Du machst mich ganz geil.
Ja, jetzt hat er mich gerochen.
Na, warte. Danke, das reicht.
So, das langt. Wir setzen uns wieder. Mir platzt fast die Hose.
Gehen wir doch in die Garderobe, wenn du es nicht mehr aushältst.
Na, komm schon.
Komm, schmuggel ihn hinter die Wand, bevor er wieder einschläft.
Ich bin ja schon da.
Die schönen Möpse, schenk ihnen doch die Freiheit.
Ich freue mich über die Daten, die machen Fortschritte. Aber die Herren
etwas aktiver sein. Sie müssen ihren Schatten zu überspringen versuchen,
Herren. Etwas mehr Aktivität, dann geht es fast von allein.
Nicht hinten, Schätzchen, vorne.
Ach ja, da wollte ich auch hin.
Was machst du denn?
Soll er im Gefängnis bleiben?
Na also.
Na dann mal
hoch das Bein. Das Vaterland will leben.
Hörst du das?
Was denn?
Regie. Na und?
Ja, meine Lieben, unser Kursus neigt sich ja nur allmählich dem Ende zu. Und
Wochenende haben wir unseren Abschlussball.
Dabei werden dann hoffentlich auch Ihre Eltern bei uns zu Gast sein.
Und sie können Ihnen dann beweisen, dass Sie bei allen Frohsinn und Übermut eine
ganze Menge bei uns gelaunt haben. Ein paar der jungen Damen kennen das
Zeremonie ja schon. Sie waren ja schon als Anfänger bei uns. Sie werden sich
sicher noch sehr gut an Ihre ersten Versuche auf dem Tanzparkett erinnern.
Ach, hey.
Was wollte ich denn noch?
Ach so, ja.
Ach, die Vögel.
Nein.
Was Sie einmal gelernt haben, das werden Sie nie vergessen.
Vielleicht wird es sogar einmal Ihr Hobby.
Wenn. Wie könnte das auch sein?
Körpers zum Partner und zum Raum sind genauso wichtig wie die menschlichen
Kontakte, die sich nirgendwo schneller als beim Tanz nippen lassen. Sie wissen
ja, wie viele junge Menschen heute unter Kontaktschwierigkeiten leiden. Eine
Tanzstunde ersetzt natürlich kein gut funktionierendes Elternhaus, aber in der
Zukunft werden Sie bemerken, dass es überall angenehm auffällt, wenn Sie
wie man sich zu benehmen hat.
Sehen Sie mal, wenn Sie zum Beispiel Ihrem neuen Chef gegenüber treten oder
einer älteren oder vielleicht auch jüngeren Dame im Omnibus Platz machen,
wird das nicht nur angenehm auffallen, sondern es kann sich ergeben, dass sich
daraus womöglich ein Gespräch ergibt.
Verstehe nicht, dass sie sich für Sorgen macht oder hattest du schon mal
Kontaktschwierigkeiten? Ich kann nicht klagen. Als ich Margot damals nach der
ersten Tanzstunde nach Haus gebracht habe, da lief alles wie ganz selbst.
Ist deine Hütte sturmfrei oder wie?
So gut geht es mir nicht. Ich wohne noch bei meinen Eltern. Ach, den geben wir
einen Heiermann in die Hand und drücken sie ins Kino.
Das ist zum Kotzen immer der gleiche Ärger mit den Alten.
Doch nicht hier, wenn eine kommt. Dann muss er aufpassen, dass ihm die Augen
nicht übers Chemisett rollen.
So im Hausflur, dagegen habe ich eigentlich was.
Schleicht einem so schnell der Gilb in den Hacken. Aber wenn es nicht anders
geht...
Na und, was nun?
Komm, blicken wir in den Keller, bevor einer kommt.
Ja, wer meint es, so nachts schlafen und Salz und Krach zu machen? Geh nach
Hause. Robzeug, sicher wieder die Rocker. Als ich gleich daran gedacht
hier sind wir ziemlich sicher. Den Schlüssel habe ich zufällig bei mir.
haben wir uns übrigens schon als Kinder versteckt. Hoffentlich ist das der
richtige Schlüssel. Er ist.
Ich mache mal die Petroleumlampe an. Du machst das Licht im Flur aus.
Nun mach doch schon, Kindchen. Ich hole mir einen Schnupfen hier im Zug.
Ja, doch.
Was halt nun? Wo geht's los? Auf der Wiese bummst du immer? Aber Micha, wie
redest du denn mit mir? Du irrst mich wirklich. Wenn du mich nicht an die
Klingeln gedrückt hättest, wären wir nicht hier.
Es ist das erste Mal.
Wirklich.
Jedenfalls im Keller.
Lass den doch mal raus.
Gefällt mir gut, wie du das machst.
Die Hose musst du aber ganz hart ziehen, wenn schon, wenn schon.
Sonst falle ich beim Laufen auf die Schnauze.
Was heißt laufen? Willst du etwa weglaufen?
Kommt auf dich an.
Nun leg dich mal hin, sonst wird das so vertrauerisch.
Nun sei doch nicht so verklemmt, Mädel.
Mach ein bisschen auf.
Nun, da war doch was.
Na nun, sieh da doch das an.
Aber in Frust ist es ja, ich dachte schon, ihr ruht.
Aber das Schaffste ist ja, dass mir deine Fräulein Mutter erzählt, du lernst
der Tanzschule Anstand.
Anstand meinen Sie wohl?
Natürlich ist es ein Unterschied, ob Sie einen Mann oder eine Frau vor sich
haben. Einer Dame gegenüber fällt sich ein Mann als Kavalier. Aber auch Sie,
meine Damen, sollten Ihrem Partner gegenüber gewisse kleine Unterschiede
ne wahr?
Oder zum Beispiel an, dass Sie mit einem Freund oder Bekannten verabredet sind
zum Abendessen und die Absicht haben, hinterher noch irgendwo tanzen zu gehen
und ein Schälchen Sekt zu trinken. Falls dieser Herr nur eine lockere
Bekanntschaft hat... Meine Großmutter ist nicht mal so weltfremd wie die. Wenn
ich da an die Party zum Beispiel bei Ralf neulich denke... Kein Gesicht werde
ich nie vergessen.
Und die Blümelein, die fein, die du der Hausherrin überreichen wolltest,
einmalig.
Wolltest du meine Hand anhalten oder was sollen die Knickknäpfe? Ich dachte,
Frau Reifs Mutter sind die. Da kommst du zu spät. Seine Fräulein Mutter ist Frau
Reis. In Italien will heißt das Stichwort. In Italien. Wir machen hier
ein Fass auf, da fliegen dir die Hosen weg. Von der Bluse will ich gar nicht
reden. Komm rein, Junge. Nimm eine Tasse Whisky in den Mund.
Eins und zwei.
Wie geschreckt. Ich werde verrückt. Die dicke Macken -Lisa ist ja auch da.
Habt ihr die hier als Motten -Schutz angesteckt? Die Baut ist so scharf wie
Rasierklinge. Die kannst du bumsen, wenn du willst. Die schaffe ich nicht. Ich
habe noch nicht gegessen. Was mache ich nun mit meinen Blumen? Die kannst du in
die Haare schmieren. Oder mach einen Salat von.
Eins und zwei. Weich.
Wieche Schrittdrehung. Und?
Na, nun muss er aber stehen.
Herr Lothar, haben Sie denn kein Benimm? Wo liegt denn Ihre Hand auf der
falschen Stelle? Auf Erschleim?
Verzichtig. Ist mein Hinweis.
Frau Lanz -Schulte, was machen Sie denn mit Ihrer Zunge?
Lecken.
Mach weiter.
Bravo, bravo, Herr Michael. Sie haben den Rhythmus gut erfasst.
Wie wär's denn mit denen?
Das ist was, Gelle. Ich will auch mal.
Vor dem Volumen habe ich ein bisschen Angst.
So eine Party habe ich selten erlebt.
Zu trinken gibt's kaum was und trotzdem schwimme ich fast weg.
Ach, Herr Henning, diesen Schritt muss ich Ihnen nochmal persönlich zeigen.
Sie machen das zwar sehr gut, aber Sie können doch Ihre Tanzlehre nicht
vertrocknen lassen.
Also, darf ich mal bitten, Damenwahl?
Mäuschen, bei mir laufen doch gar die Geschäfte.
Bist du süß.
Meine Herren, so eine arme Tanzlehrerin wird ja ganz kribbelig, wenn sie immer
nur zugucken darf.
Wunderbar, Herr Ralf, wie Sie die Dame führen. Ein, zwei, ein, zwei.
Den Tanz möchte ich auch mal.
Bitteschön, Herr Ralf, Damenwahl. Immer unter die kalte Dusche, du hast mir zu
viel Dampf hinter der Lippe, du Ferke.
Was machst du denn?
Noch gar nichts, aber gleich.
Und was?
Stößt ihr im Plauder, mein Schatz.
Wo findet man denn hier ein ruhiges Plätzchen? Versuch doch mal mit der
So, Schluss mit dem Tag. Das ist unser Hürtenteil, das Abendfieber.
Das ist sehr hübsch. Das klingt doch ziemlich unbequem. Gibt's hier
was zu essen?
Im Kühlschrank.
Ich komme hier aber nicht rein, das Ding.
Da stößt er auf Öl.
So, jetzt will ich aber eine anständige Stoßburg finden, sonst kenne ich mich
nicht vor Wut. Lass mich runter.
Bitte lass mich runter. Du kommst ja gleich runter. Wir pflegen nämlich den
altdeutschen Stil.
Und was ist mit uns beiden?
Wie sehen wir denn aus, wenn wir als einzige hier tanzen? Das liegt doch ganz
dir.
Macht mal Platz hier. Wegen eurer Bumserei. Komm mal nicht mal zum Essen.
ist doch keine Art. Schön vorsichtig. Und der Abrutsch darf noch mal.
Klärchen, was hältst du von Würstchen? Du musst doch wohl was am Kopf haben.
hat von meinen Würstchen schon genug.
Ich habe immer gelesen, Liebe regt den Appetit an. Aber das kann ja bei dir
nicht so stark sein.
Mach dich lieber flüssig hier. Du siehst doch, wir haben Kirchendienst.
So, nun leier mal weiter in deiner Gebetsmühle.
Es gibt ja so gewisse Schwingungen.
Mein Körper, der braucht das.
Gleich schläft mir das linke Bein an. Ich war zwar mal in Indien, aber leider
nicht der Quark hier. Also kommen wir zum Schluss. Nein, noch nicht.
Bitte noch nicht.
Wartet noch.
Na, sag mal, Mädel, du hast wohl gar kein Schamgefühl. Wie siehst du denn
Die Uniform trage ich nur, weil ein braver Soldat zu allem bereit sein muss.
Außerdem wollte ich euch ein Würstchen anbieten.
Mir ist aber nicht nach Würstchen. Lass uns lieber allein. Der Koitus
interruptet uns. Kann schädlich sein, ich weiß. Aber zu dritt ist das auch
ulkig. Habt ihr schon mal probiert?
Mädel, bist du heiß. Du dampfst ja schon. Geh raus und stell dich mal unter
kalte Dusche.
Das hat mir gerade eben schon mal jemand gesagt.
Es gibt noch andere Paare, die das zu schätzen wissen.
Du, mit der Nummer könnten wir eigentlich auf dem Rummel auftreten.
Ja, nur die Zahl ist so wenig.
Die Musik ist immer so laut.
Will jemanden würgen?
Ja. Ob du das in der Stellung runterkriegst? Nein, auf jeden Fall.
Wenn das deine Eltern wüssten. Was Mutter sagen würde, weiß ich nicht. Aber
Vater würde ihn rausholen.
Du bist ein Ferkel.
Richtig. Und so soll es auch bleiben.
Na komm.
Pass bloß auf, dass er nicht abbricht.
Das macht nichts.
Ich habe doch einen Ersatzmann im Schrank.
Lass mich mal auf den Rücken, ja? Ist auch recht.
Das
kommt
wieder in Mode.
Das hat Zukunft.
Ganz ehrlich.
Entschuldige, Ralf, aber du hast doch gesagt, wir sollen noch ein bisschen
aufräumen, bevor deine Eltern nach Hause kommen. Wo soll ich anfangen? Aber
Lisa, Mädel, die kommen doch erst nächste Woche zurück.
Ach so, ich hab's ja nur gut gemeint. Wollt ihr vielleicht ein Würstchen?
Kindchen, wir wollen weder dein Würstchen noch irgendwas anderes.
Kannst du dich nicht mal fünf Minuten mit dir selbst beschäftigen? Wo soll ich
denn hin? Der Puff ist doch bis unter das Dach besetzt.
Zieh deine Hose aus, sonst hast du so einen fetten Hintern.
Was, dein Sohn wieder?
Kannst du einen Hunger haben?
Oh, ich vergesse gar nichts.
Wenn du mich so fragst, ich vögel dir die Laube voll.
Diese Schweine.
Tu doch mal das Bett weg.
Das Bett bleibt da.
Wozu denn?
Weil ich friere.
Ich habe doch das direkte Heizrohr zu dir verlegt und trotzdem frierst du. Das
ist doch nicht normal, Kindchen.
So ist es auch schöner.
Ja, endlich.
Ich dachte schon, du bist eingeschlagen.
Ach, shit.
Da fühle ich mich doch viel zu unbequem. Ich tritt was von unten.
Das spricht für dich.
Ich könnte schon wieder.
Und damit das Spiel nicht einseitig ausgeht, mal wieder eine Damenwahl.
Darf ich?
Alte Zicke.
Bitte?
Ich bitte mal.
Aber meine Herren, was sehe ich denn da? Die Hände sind beim Tanzen nicht zum
Anfassen da, sondern zum Führen.
Sehr richtig, und zwar zum Einführen.
Das bitte ich strengtens zu beachten, meine Herren.
Sonst werden Sie wahrscheinlich nie gute Tänzer.
Da müsste man mal die Spinnenleben rausbürsten. Und woraus? Sieg sie doch
Epps, der würde ja noch was anderes rausblasen. Ja, ich glaube, vor jeder
Stellung klatscht sie dreimal in die Hände. Was läuft denn bei dir eigentlich
heute Abend?
Eine kleine französische Party. Wenn du auch kommst, sind wir zu dritt. Auch
Hausbacken lässt mich kalt. Was heißt Hausbacken? Wir sind bei Epps und er
was springen. Und komisch ist er auch, wenn er auch nicht mehr so kann, wie er
will. Du bist gemein.
Neulich hat er mir gesagt, ich soll in seinem Swimmingpool auf einem Gummitier
reiten. Das Gummitier war er.
Sprich, für seinen guten Geschmack. Ach, du bist doof. Aber nur wochentags.
Motivo ist nur linke Arm.
Meine Damen, auch Sie sollen sich nicht bei Ihrem Partner festklammern, sondern
ihn nur ganz leicht berühren, damit er Sie führen kann.
Tanz ist letzten Endes rhythmisches Schweben. Tanz ist die Freude an der
umgesetzt in rhythmische Bewegung. Ein Tanz ist die Freude an der Erregung,
umgesetzt an einer geilen Begegnung.
Tanz ist für die meisten etwas Äußerliches, drückt aber doch eine
Bewegung aus.
Im Tanz...
streift man die Zahl ab und zeigt, was an wahren Werten drunter ist.
Mal sehen, was da drunter ist.
Du kommst ganz bestimmt, ja? Mit wem willst du denn auftreten?
Mit Reis und Klärchen, den geilen Pferden.
Eine heiße Party. Hier ist die Adresse. Aber komm nicht zu spät. Okay,
überredet.
Leichter schwingen, meine Damen und Herren.
Leichter schwingen. Sich führen lassen, sich hingeben, der muss ziehen.
Und direkt dunkel.
Trauerflor von der Dunkel.
Wann und wo?
Hier ist die Adresse.
Sicher doch.
Da wird man gerade heiß. Eine Gemeinheit ist das.
Meine Lieben, ich halte es für richtig, wenn wir jetzt unser Bäuschen einlegen.
Was ist denn so?
Hast du doch sonst nicht so eilig. Ich will ja nur, dass mir die Ärzte singen.
Beeilt euch aber ein bisschen, ja?
Die Fummeleien in Pausen müsste besser organisiert sein. Kein System drin wie
überall.
Wie oft habe ich Ihnen schon gesagt, dass Sie nicht mit Schülerinnen tanzen
sollen? Ich hoffe, wir haben uns verstanden.
Ich möchte Ihnen das nicht noch einmal sagen müssen.
Man hat mich aufgefordert und der Kunde ist König. Ich will das auch dann nicht.
Als mein Assistent gehören Sie schließlich und endlich zum Lehrkörper.
Deshalb ja gerade.
Ich kann den Mädchen beim Tanzen doch noch ein bisschen was beibringen.
Ich habe aber den Eindruck, dass Sie beim Tanzen mehr an die Konversation und
irgendwelche privaten Sachen denken als an den Unterricht.
Wie kommen Sie denn auf das schmale Brett? Das würde ich mir nie erlauben.
wissen jedenfalls, wie ich darüber denke.
Ich hoffe, wir haben uns verstanden.
Horst, meine Schüler und Schülerinnen sind hier, um tanzen zu lernen.
Nur tanzen, nichts anderes.
Geht aber auf die Ernste, die Kleider, Hage, Hängen, Luhmann. Von Hängen kann
doch bei mir keine Rede sein.
Mann, werden die sich wieder aus heute.
Ich gucke mal nach, wie weit die sind.
Vielleicht machen sie ein Nickerchen.
Jetzt gucken wir durchs Nensterchen nach.
Nur bring mal unter deinen Schuh. Wir werden immer älter.
Was ist denn das?
Ein Maizkolben, die Wochenration.
Ach, du armer Kerl, hast du wirklich nötig, oder?
Und im Haus, dazu habe ich auch keine Lust mehr. Herr Sicki!
Ich bin schon anwesend.
Herr Assigi, kommen Sie doch bitte mal her. Ich möchte etwas mit Ihnen
besprechen.
Ich bin, ich bin, ich bin jetzt schon unser Rot.
Ich möchte
Sie mal etwas ganz im Vertrauen fragen.
Fragen Sie. So, jetzt aber nichts wie rein hier. Der Platz gehört uns.
Doch ganz schön gemütlich hier in der Sturzburg.
Darauf kommen wir gerade erst in der letzten Tanzstunde. Wir sind doch
ganz schön bescheuert.
Und was sollen wir sagen, wenn Siegi jetzt wieder auftaucht? Den erpressen
ganz einfach mit seinem Spiegeltrick. Ja, das ist gut.
Mach schon, worauf wartest du denn?
Ist das was Feines.
Das tut gut.
Du könntest auch ein bisschen aktiver werden.
Na, wo ist er denn?
Mach einfach auf und zieh raus den ganzen Quatsch.
Vielleicht ist er dabei.
Wollen wir mal den Keuschheitsgürtel ablegen?
Das will zum Schuss freigeben.
Ganz wie mein Burka befiehlt.
So, Konigunde.
Ich bin nämlich besorgt um den guten Ruf meiner Schule.
So, aber weshalb denn?
Ich habe beim letzten Tanz etwas beobachtet, was mir Anlass zur Sorge
zwar bei der Damenwahl. Ach, bei der Damenwahl. Das habe ich wohl deutlich
gesagt, Herr Sigi. Ich werde sowas nicht dulden und zulassen. Ich habe dies
betreffend auch schon mit Horst ein Hühnchen gerupft.
Gerupft haben Sie mit Horst?
Ich habe das Gefühl, Sie nehmen mich überhaupt nicht ernst. Nein, durchaus
nicht. Ich meine, selbstverständlich. Ich hoffe, dass Sie mich weiterhin
unterstützen. Selbstverständlich. Sie können sich felsenfest verlassen.
Gut. Ich freue mich, dass Sie so viel Verständnis für mich zeichnen. Deshalb
möchte ich Sie bitten, ganz vertraulich, selbstverständlich, mal
herauszubekommen, ob Horst mit einer meiner Tanzschülerinnen... Nun ja, Sie
wissen schon.
Nein, wieso? Ich weiß davon gar nichts.
Sie können sich aber wohl denken, was ich meine.
Ich will wissen, ob Horst vielleicht mit einer meiner Schülerinnen auch privat
und so... Ach so, ob die fünf... Nun drücken Sie sich mal Gewälder. Ich habe
dieses Unternehmen über viele entbindungsreiche Jahre aufgebaut und
ich mir von niemandem kaputt machen lassen.
Und dabei werden Sie mir helfen, aber strengste Diskretion. Wenn Ihnen
irgendetwas auffällt, sagen Sie mir bitte sofort.
Selbstverständlich. Nun gut, Ziggy, ich danke Ihnen.
Ich bitte Ihnen.
Ja, wie, ja?
Beinahe hätte ich noch etwas Lichtschöns vergessen.
Würden Sie wohl so freundlich sein und für mich noch eine Kleinigkeit einholen?
Einholen, selbstverständlich. Dann bringen Sie mir bitte ein Bäckchen
Haferflocken und einen halben Liter fettfreie Diätmilch. Jetzt wird es aber
voll sein und wir... Ach ja, das macht ja nichts. Sie haben ja Geld. Können Sie
auslegen? Nein, nein, natürlich.
Ja, gut, danke, fein.
Ach, und Herr Siggi, Frau Malzbonbon bringen Sie auch noch mit.
Opa, Opa, Opa, Opa.
Opa, Opa, Opa.
Dann werden wir mal verbuddeln.
Den Knochen.
Junge, du hast aber auch ein Riemen.
So, die Pause ist zu Ende.
Ach, Fräulein Hamsel, können Sie die Pause nicht noch ein bisschen
Ach, Peter, ist doch heute das letzte Mal.
Wir haben uns nämlich noch gar nicht richtig erholt.
Meine Lieben, wir wollen gerade die letzte Stunde voll und ganz ausnutzen.
ich Sie bitten, wieder Ihre Plätze einzunehmen?
Und jetzt kommt die neue Position.
Ist recht.
Die Dame beugt sich weit zurück.
Eins und zwei. Immer schön in Schwung bleiben.
Dann lädt die Dame die Beine auf die Schultern ihres Partners.
Eins und zwei.
Ach so.
Keine Ahnung.
Meine Scheiße.
Sie überhalten sich doch sonst nie so.
Du bist doch gekommen, ne?
Ich würde doch sagen.
Sie sicher ist sicher, sicher.
Na, hast du Töne? Jetzt schließt der Tür zu.
Lass mal, das machen wir schon.
Alles wieder einpacken.
Was macht's nur?
Don Ritter sieht aus wie ein Zehnmarkschein.
Riecht wie ein Zehnmarkschein.
Passt dir auch an wie ein Zehnmarkschein.
Das ist ein 10 -Mark -Schein.
Ja.
Damit möchte ich aber nichts zu tun haben. Gar nichts möchte ich da haben.
ist doch doch mal ein Geschäft draus.
Das wird bestimmt eine echte Goldgrube, denke ich.
Ja.
Na ja.
Als kleines Abschlussbonbon zum Abschluss unseres Kurses noch einmal den
beliebten Partnerndausch. Zu diesem Zweck treten die Herren bitte ein Stück
zurück und wir geben sich dann auf mein Zeichen zu der nicht stehenden Dame.
Der Schimmel zahlt eine Mark in die Gasse für den Abschlussball. Das ist
sehr lustig. Also, auf mein Zeichen geht's los.
Und jetzt.
Musik, bitte.
Die Säcke hier.
Die müssen richtig liegen.
Für die Säcke.
So, das geht.
Das geht.
Bitte,
bitte, bitte.
So, so, so, so.
So, das geht.
Ich finde es eigentlich richtig schade, dass heute schon die letzte Stunde war.
Beim Schlussball werden wir nochmal richtig Abschied nehmen.
Tschüss, Lisa.
Tschüss, macht's gut.
Ihr nehmt uns doch mit?
In Ralfs kleinen Flitzer passen höchstens drei Personen rein. Aber
Lothar, ihr könnt doch mal mit dem Bus fahren.
Ausnahmsweise, ja?
Mit dem Bus finde ich scheiße. Wer weiß, wann wir dann da sind.
Wenn ihr mich mitnehmt, dann kann ich ja Lothar und Klärchen mitnehmen.
Danke, das erlaube ich Ihnen.
Aber heute nach der letzten Stunde könnte ich dich mal nach Hause bringen.
Ich habe ja nichts dagegen, aber du weißt, mein Vater holt mich immer mit
Wagen ab.
Wir haben eigentlich viel versäumt hier in der Tanzschule.
Wieso? Ich würde sagen, wir haben uns viel aufgehoben.
Wann stellst du mich eigentlich mal deinen Eltern vor?
Das mache ich beim Abschiedsball, so lange kannst du doch warten.
Oder bist du ein dringender Fall?
Das macht sich viel besser, wenn wir da erst unser Solo abgeliefert haben,
nicht?
Du, Luda, du.
Sind Sie ja. Ich habe auf Sie gewartet, Horst. Sie haben immer so nett und schön
für uns Musik gemacht. Und da habe ich mir gedacht, ich werde Sie heute Abend
mal zum Essen einladen. Oh, das tut mir aber wahnsinnig leid.
Ausgerechnet heute Abend, da habe ich schon eine Verabredung. Ja, aber
recht vielen Dank für die nette Einladung.
Auf Wiedersehen und beim Abschiedsball sehen wir uns ja nochmal, nicht?
Wiedersehen. Beim Abschiedsball.
Na, Herr Kollege, noch immer keinen Feierabend? Nee.
Ich gehe noch rüber zu Uli mal einen Schluck Bier in den Mund nehmen. Kommst
mit? Gern, aber ich habe noch ein bisschen zu tun hier. Komme nach,
Na, warte du.
Das kann ja heiter werden.
Ja, äh,
Lisa,
was machen Sie denn hier?
Ich werde Ihnen Ihre Tour gründlich vermasseln.
Wie denn? Was denn für eine Tour?
Dann fliegen Sie raus und Ihr schönes Geschäft ist geplatzt, Meister.
Oder aber?
Ich bin bei der nächsten Party, die Sie arrangieren, auch mit dabei.
Ach, du, du bist ja verrückt.
Ich habe es satt, immer nur zuzusehen, wenn die anderen sich einen ausstoßen.
Ich will doch die Pille auch nicht immer umsonst fressen.
Na ja, das kann ich natürlich gut verstehen. Ach, was nicht die Spur
du? Ich habe viel mehr zu bieten als diese halben Portionen. Wirklich.
Aber eigentlich will ich gar nicht auf so eine Orgienparty.
Na, da fällt mir was runter.
Am liebsten möchte ich zusammen sein mit dir, ganz allein.
An mir ist eine Menge dran, da weiß man, wo vorn ist. Wo vorn ist.
Das ist sehr schön. Ja, Verzeihung, da kommt sie.
Guten.
Hallöchen. Ist aber spät geworden bei dir, hast noch ein bisschen gefegt.
Komm doch her.
Ja, gleich.
Es wäre jetzt besser, wenn du gehst und kein Wort zu Sigi hörst.
Wenn du mich jetzt wieder wegschickst, dann fliegt dein Laden auf.
Also?
Also.
Also schön sei eine Stunde vor der Tanzschule.
Und deine Pille sollst du auch nicht mehr umsonst eingenommen haben.
Du versetzt mich auch bestimmt nicht. Aber wie kommt's? Na gut, weg nachher.
Bleib sauber, Mädel.
Für Sigi.
Ja, Sigi.
Ach, Uli, bring doch mal zwei Bier und zwei Korn, aber Erwachsene, ja?
Jetzt fühle ich mich zu wie ein Weltmeister.
Was war denn, Lillou?
Nichts Besonderes. Hat ein bisschen Ärger gegeben mit der Alten, weil ich
getanzt habe. Und jetzt noch Lisa, die nicht umsonst ihre Pille schlucken will.
Was hast du mit ihrer Pille zu tun?
Wenn sie sie weiter umsonst lutscht, wiegt alles auf.
Was wiegt denn auf?
Ach, ist ja auch scheißegal, suche ich mir eben einen anderen Job.
Aber ein Geschäft, das ein bisschen einträglicher ist, als die Tanzschule
junge Mädchen an gut situierte Herren zu verschachern.
Etwas, was sympathischer wäre, als mit Lisa die Nacht zu zerschlafen.
Stimmt doch, wer bin ich denn? Habe ich das nötig?
Was sagst du denn? Gegen Lisa hat doch schöne Runde zu sich gefitten.
Gefällt sie dir? Das trifft sich gut. Ich schenke sie dir, du kannst sie
Dann sei mal genau in einer Stunde vor der Tanzschule.
Also, du übernimmst Lisa und wirst mit 10 % am Gesamtumsatz beteiligt. Und zwar
ab sofort dem Morgen.
Na, wie schmeckt dir das?
Bei Epps steigt heute nämlich eine Riesenfete und da will ich nichts
lassen.
Sag mal, was will der alte Scheich eigentlich?
Ist der pervers? Ach wo, nur ein bisschen senil, wahrscheinlich impotent.
sich sicher mal die Kanüle verwoben.
Wie soll denn das laufen? Alle zusammen oder einzeln? Das wird mir schon noch
früh genug merken. Jetzt halt erst mal die Füße still.
Ich glaube, da kommt er schon.
Hallo, meine Lieben. Ach, ist das ein Zirken, was ich da alles sehe.
Also halt mir nicht böse. Ich habe mich ein bisschen verspätet.
Meine Süße.
Grüß dich, Ralf.
Oh, wen haben wir denn da?
Eine kleine Aufmerksamkeit von der Direktion.
Eine Schönheit aus dem Morgenland.
Da muss ich Sie enttäuschen. Ich bin aus Frankfurt, Sachsenhausen. Oh, Charmant,
das wird ja ein lustiger Abend werden. Ralf, gieß doch bitte mal die Gläschen
ein. Du bist ja hier zu Hause, du kennst dich ja aus.
Aber was haben wir denn da Schönes? Das habe ich ja noch gar nicht begrüßt.
Charmant, Appart, der Typ.
Tag. Tag, wie erfrischend.
Hast du so einen zarten... Ich weiß auch nicht, woher das kommt. So, dann greif
mal zu, Leute. Das trifft ja keinen Namen.
Zum Wohl, zum Wohl, meine Lieben. Charmant, charmant. Ein Scham muss am
erquicken und lachen.
Macht Spaß, ne?
Schön ist das.
Und praktisch, man bleibt immer frisch im Schritt.
Im Schritt.
So machen wir es.
Reizend, wie eine kleine Statue. Charmant, Charmant, ich bin hingerissen.
Entzückend, aber meine Liebste, nicht so verkrampft. Es passiert Ihnen doch
nichts. Wir machen nur ein paar schöne Fotos von uns beiden, das ist alles.
Nehmen Sie Platz, meine Göttin, machen Sie es sich komod.
Sie machen also Pornos, ja? Pornos, wo haben Sie diesen phonetischen Müll her?
Ich bete das Weibliche an. Aber vielleicht trinken wir uns erst mal ein
Mut an, mein kleiner Marmor.
Und morgen sehe ich die Bilder am nächsten Zeitungskirch. Ach, Dummerchen,
ist eine Polaroid -Kamera.
Da gibt es gar keine Negative. In Sekundenschnelle können wir das
besichtigen.
Meinetwegen.
Charmant, Charmant, mein weißes Gämschen.
Verdrängen wir doch erstmal die bösen kleinen Komplexe.
Man nennt mich Eberhard, mein Engel. Klärchen.
Klärchen, Charmant.
Nun leg dich mal hier hin, mein kleines Grazilis, du.
Noch ein bisschen näher. Ja, so ist gut.
Dieses verträumte kleine Marmorbandchen legen wir ein bisschen mehr nach links.
Spreize, spreize.
Ja, und das hier wickeln wir dann ein bisschen an.
Und den Torso ein bisschen zur Kamera. So, ja. Ach, was sind das da für
Himmelsdrehen. Oh, charmant, charmant.
Und das kleine, hübsche, zerbrechliche Ärmchen nach oben. Wie eine gefallene
Göttin musst du aussehen.
Ja.
Und das Goldgefühl mir nach links.
Ja, so ist gut. Charmant, charmant. So bleib nicht bewegen. Ein Zücken.
Und nun, mein Engel, naht sich dein strahlender Held.
Tippe, tippe, tippe, tippe.
Ernieden.
Und nun blicke deinem strahlenden Odysseus verliebt ins Angst.
Still, ganz still.
Tralala.
Hallöchen. Finde ich aber ganz beperbt, dass du die Düse schon ein bisschen
weich gemacht hast. Mit dir habe ich eine tolle Nummer vor.
Na komm.
Och, mein kleiner Ralf braucht jetzt eine Menge Trost, nehme ich an.
Einverstanden. Aber alles dran lassen, nicht abbrechen. Er ist gerade so schön
in Form.
Ja, wie ich sehe, könnte er sogar eine Abkühlung vertragen.
Na,
du bist ja ein ganz schönes Ferkel.
Was hast du denn vor mit den Bildern? Eine Wichsvorlage? Ui, die brauche ich
Repetitionszwecken. So ein Wort kenne ich nicht. Sicher eine Sauerei.
Und pass mal auf, guck mal. Das ist nämlich so.
Ein Mann in meiner Position muss Erfolge vorweisen. Auch bei Mädchen. Und die
Fotos zeige ich nur meinen engsten Bekannten und Freunden. Und die halten
dann, na ja, für einen tollen Hecht. Das finde ich aber kaputt. Warum machst du
es denn nicht richtig?
Mein Freund sagt immer, einen Haken eingibst. Na, du weißt schon.
Ach, mein kleiner schwarzer Engel, jeder hat so seine Probleme. Ach so ist das.
Und dein kleiner, das ist dein Problemchen. Dann lassen wir das.
Ich bin jetzt Bacchus und du meine Göttin der Fruchtbarkeit.
Das rechte Flügelchen hoch, ja. Du kannst ruhig fest zufassen.
Das linke Ärmchen hoch, noch höher.
Ja, so.
Ja.
Und jetzt die Bananachens.
Mal sehen.
Charmant, charmant. Genau so bleib, mein kleines schwarzes Teufelchen. Nicht
bewegen. Ein Hauch nur.
Und nun mein Kind.
Nahtig dein strahlender Held.
Tippe, tippe, tappe, Tim.
Das Zauberarmchen wie an meine Heldenbrust.
Und jetzt sieht es mich mal so richtig furchtbar an.
Da hebt mich doch was.
Wenn man hier aufs Tickenknöpfchen drückt, ist das ein Zeichen, dass unten
reinbricht. So schön war es doch gar nicht.
Aber ein bisschen verrückt.
Oh, diese wilde Schönheit. Diese übernatürliche Sinnlichkeit, Charmant.
Sie, mein Wild, geht's Ihnen etwas trinken, damit Sie sich nicht erkälten,
sondern braun möchte ich Ihnen gestarben. Scheiße, ausgerechnet jetzt.
Mittendrin, dem könnte ich vor Wut seine Nudel abbeißen. Ach du, da wäre nicht
viel zu beißen.
So wie ich Jane kenne, holt er sich bei ihr die erste Abfuhr.
Mach doch mal an, die Dusche.
Zum Wohl.
Prost. Auf Sie und Frankfurt Sachsenhausen. Aber nicht pervers.
nämlich überhaupt nicht. Nein, was kommt mir dazu gehört? Wie ordinär. Alles ist
ganz normal, was wir machen. Mein Wort darauf.
So, stell dich mal hier hin.
Und jetzt mit dem wilden Körperchen ganz weit nach vorne. Mit den Händchen
umfasst du den Knauf. Da das kleine Lümmelchen. Und die Gazellenläufe ein
bisschen spreizen.
Und dann machen wir da ein Schnürli drum.
Die Nummer bin ich aber gespannt.
Das ist doch nur Proforma, mein Schönes. Nur zur Dekoration.
Ja, das sieht schon ganz gut aus. Charmant, charmant.
Sag mal, was soll denn das jetzt wirklich werden?
Und nun, mein Kind, naht sich dein strahlender Held.
Tippe, tippe, tippe.
Und nun sieh deinen weißen Herrn mal so richtig ängstlich an.
Du bist ein ziemlich perverses und raffiniertes Arzt. Oh, dieses Bild ist
meiner schönsten Symphonien. Sag mal, mein schönes buddhistisches Kätzchen
getaner Arbeit sollten wir doch auch du und du trinken, das relaxt und
erheitert. Auf dein Wohl.
Machst du das eigentlich nur so mit dem Fotografieren? Reicht das? Oder hast du
so eine unheimliche Nummer drauf, die man nicht vorführen kann? Ich könnte mir
durchaus vorstellen, dass wir beide schöne, wilde Spiele spielen könnten.
Meinst du? Und was machst du, wenn ich ja sage?
Du kleines, wildes Biest. Du wächst Wellen in mir, die ich längst
glaubte. Du, hosche mal, Papa. Ich bin keine Krankenschwester. Ich soll ja
deinen Knick aus der Flöte büschle. Und wer küsst mich?
Jane, du kannst dir von mir wünschen, was du willst.
Wir fahren gemeinsam an die Riviera, nach Monte Carlo. Was für ein Wahrer
du eigentlich?
Ein Cadillac. Oh, wie schön. In einem Cadillac habe ich noch nie gefüschelt.
sich mein kleiner Wunsch wohl erfüllen lässt? Wo steht denn dein Wäschhaufe? In
der Küche nicht, in der Garage.
Na dann komm, mein Kleiner, worauf warte mir denn noch? Ich will doch mal sehen,
ob ich ihn wirklich wach kriege, den kleinen Kerl.
Schwänzlein in das Wasser, Ärschlein in die Höhe.
Seit wann hast du es nötig, dich an einem toten Gummitier zu vergreifen?
Tierchen ist mir ja auch lieber.
Ich bewundere dich, ehrlich.
Wieso? Das ist doch heute schon mindestens deine 15. Nummer. Wie machst
Na, jetzt mache ich eine und dann mache ich 14.
Du solltest als Show -Rammlein zugehen.
Danke.
Was ist denn mit euch los?
Weit uns doch mal ein. Wir wollen auch mitlachen.
Klärchen hat mir gerade den Vorschlag gemacht, dass ich mich als Show
zugeladen soll.
Da steht sie, unsere monumentale, offene Liebeslaube. Ein wilder, kleiner Engel.
Ich will das mal ein bisschen lüften. Nein, Ebs, lass es doch dunkel. Romantik
ist wie der Insel. Wie du befehlst. Deine Wünsche wären bei mir keine
sondern Realität.
Was ist mit der Garagetür? Bleibt die offen? Aber selbstverständlich. Wer soll
denn hier kommen? Mein Diener hat heute Ausgang.
Mein kleiner Angsthasen, komm zu deinem lösternden Maratsche.
Oh, diese Haut.
Wie das riecht.
Ach, sind das Wonnedrüsen. Na, na, na. Rauschen wir.
Nun komm mal wieder auf den Teppich, du wilder Fächer. Wir sind ja nicht beide
Kannibale, gell? Was willst denn du wirklich? Rede mal Tarle. Gott, wie sie
spricht.
Genauso, was habe ich geahnt. Du bist eben doch ein Altsauer. Aber wie kam es
denn? Aber ich bin ja nicht gerade kleinlich. Pass mal auf, komm mal her.
Das rechte Bein da drüben.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott, die Spannung wird unerträglich. Und das linke hier.
Jetzt fallen beide Hände hinter deinem Kopf zusammen.
Und dann legst du dich erst mal weit zurück.
Und jetzt beugst du dich nach vorne.
Weiter, noch weiter. So geht das aber doch nicht. Du bist steif, mein Lieber,
aber in der falschen Knoche. Wenn du jetzt noch ein bisschen übst, dann
du das ganz allein.
Ja, wie denn? Du bist,
du kannst mich doch nicht einfach so alleine... Es geht doch nicht.
Es führt so richtig alles durch.
Nun guckt dir den an, sogar unter Wasser. Der muss doch Draht in der
haben.
So, den geilen Molch habe ich geschafft.
Was hast du denn mit ihm gemacht denn?
Der bummelt jetzt allein, der ist eingeschluckt.
Was willst du denn hier? Wieso?
Wir sind doch verabredet. Wie?
Dich hat wohl ein Pferd getreten. Na, was suchst du denn hier mitten in der
Nacht? Ja, ja, ich weiß schon. Mit Horst, wie willst du vögeln? Wegen
Pillen. So was Gemeines. Na, warte, der soll nur... Mir hältst du gar nichts.
Ich habe eine Rute wie ein Schornstein.
Ich verrate dir mal was. Ich habe nämlich so einen großen. Ich habe eine
zu Hause mit Tankscheiben. Von Damen.
Wirklichen Damen.
Wieso bin ich in deinen Augen keine Dame? Ich habe doch noch gar nicht Nein
gesagt. Darf ich das als Antrag verstehen? Nicht als Antrag. Ich würde
bei dir mal einen verstecken. Mal sehen, ob das passt.
Darf ich bitten, Madame?
Oh, die Schildkröte ist noch da.
Das folgen wir mal unaufwendig.
Da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da,
da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da,
da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da,
da, da, da,
da, da, da, da, da, da, da, da, da,
da, da,
da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da,
da, da, da,
da, da, da, da, da, da, da, da, da, da,
Bitte, bitte, bitte.
Schnell.
Hier sollen
wir... Ich meine, hier willst du mich... Jetzt werde ich dir mal die Kakapulze
vollhusten. Mensch, es geht nur sehr nicht undankbar. Ich riskiere Kopf und
Stellung und du stellst Ansprüche. Nö, nö, schnell mal ab die Tapete. Was?
Alles? Ich bin kein Konfektionsnießer.
Mein Mantel hört nur.
Eine luxuriöse
Bettstadt.
Hier werde ich dir mal bügeln, dass dir die
Nudeln raus werden.
Was du so alles anhast.
Muss dir ja nicht gefallen.
Ja.
Ist es draußen kühl und nass, macht es auch im Saale Spaß. Kalte Bauernregeln.
Wie ein Weltmeister.
Na, steh nicht da wie ein begossener Pudel.
Raus mit dem Patengeschenk.
Und gleich zwei davon.
Meine Lieblingsstellung.
Man kann da bei der Fernsehen.
Man muss kein freundliches Gesicht machen.
Ach, Sie sind es, Frau Amsel. Ich sagte gerade zu meiner Frau, da brennt ja noch
Licht. Sie, was ist denn?
Er trennt die hin, sie schickt der Himmel. Das sind Einbrecher im Land, die
scheinen den ganzen Fußboden aufzustemmen. Ich hole die Polizei.
Ach was, keine Polizei.
Bleiben Sie mal hübsch hinter mir, da kann überhaupt nichts passieren.
Ich bin doch mal hochwohlhüblich ausgebildet worden.
Hab sogar die Nahkampfstange. Ach ja, in Nahkampf?
Oh!
Was ist denn los? Was passiert? Das ist ja der Sigi.
Von Herrn Amsel war der Meinung, hier sind Einbrecher im Saal, stemmen den
Fußboden auf.
Na, ist denn sowas die Möglichkeit? Ich bin sprachlos. Tag und Nacht arbeitet
der Gude für meine Tanzschule. So bin ich nun mal.
Das haben Sie aber sehr schön gemacht, lieber Sicki. Sehr geschmackvoll,
ehrlich.
Lecker, nicht?
Ach eben, was ich Sie noch fragen wollte. Haben Sie mal die kleine
die wir gehabt haben, überdacht?
Ich meine, haben Sie mal den Horst beobachtet nach der letzten Tanzstunde?
Mich interessiert, ob er mit einem Mädchen weggegangen ist.
Ich glaube, dafür denken Sie unberechtigt.
Wie darf ich das verstehen?
Nach der letzten Stunde habe ich ihn lokal sitzen sehen, mit einem Mann.
Da bin ich ja platt. Mit dem Mann?
Das hätte ich ja nie vermutet. Mit dem Mann. Die Hauptsache ist, dass er meine
Schülerin in Ruhe lässt.
Da können Sie, denke ich, ganz unbesorgt sein. Ich habe beobachtet mit einem
Mädchen, wo er wollte sich mit ihm verabreden, aber er wollte nicht.
Wollte nicht.
Ach, so ist das, wie man sich doch irren kann.
Aber besser so als anders. Ich danke Ihnen jedenfalls sehr für Ihre Giete.
Sie haben mir sehr geholfen. Ich bin begütet.
Horst, ich wollte mich entschuldigen, wie ich neulich.
Ich war etwas ungerecht und unwirsch, denke ich. Tut mir leid.
Ich wollte das zwischen uns aus der Welt schaffen, aber heute beim
Abschlussball. Da wollen wir alle nur vergnügt und heiter sein, ja?
Du, Rigi, sag mal, verstehst du das?
Die Alte hat sich bei mir entschuldigt wegen neulich. Die muss aber seine
haben. Ich kenne ja ihre Knolle nicht.
Wie will die von dir werden? Vielleicht nur.
Die hat so komische Andeutungen. Was für Andeutungen?
Naja, die glaubt vielleicht, dass du schwul bist.
Schwul, du.
Das ist doch wohl nicht dein Ernst.
Ausgerechnet ich soll schwul sein? Das glaubt die?
Ich bin doch von ihr nicht beleidigt.
Ich und schwul.
Der Braut werde ich jetzt die Mauer voll kleistern, dass der Samen flockig wird.
Die kann sich auf was gepasst machen.
Mein Täubchen, mach dich frei, dein Schwuler kommt.
Sie müssen sich geirrt haben, Sigi.
Der Hostel ist ja gar nicht so. Den muss ich mal nach Hause einladen.
Wie schön.
Nö, nö. Ich meine, ich muss ihn aus dem Haus ausladen. Ich habe ihn fristlos
hinladen. Ich bin ruiniert.
In einer Stunde beginnt der Ball.
Was soll ich jetzt die Musik machen?
Ach, Sigi, wenn ich Sie nicht hätte.
Sagen Sie mal, können Sie das hier auflegen? Ich meine, können Sie
die Schallplatten auflegen?
Ich weiß nicht.
Vielleicht finden Sie doch noch jemand anderen.
Ach was, das ist ganz einfach. Ich zeige Ihnen das einmal.
Und dies hier sind die beiden Lautstärkeregler. Und dies für die
Und sehr wichtig, diese beiden Knöpfe für den Vorhang.
Wenn Sie hier auf den linken Knopf drücken tun, dann geht der Vorhang auf.
So, nun mal.
Aber denken Sie dran, der Vorhang wird nur ein einziges Mal aufgemacht. Und
zwar, wenn unser bestes Tanzband Solo -Tanzbuch wird. Naja, in historischen
Kostümen. Sie kennen sie doch, die historischen Kostüme aus unserer
Bundeskammer.
Nun sehen Sie, ich bin überzeugt, Sie schaffen das.
Sagen Sie mal, Zwicky, was halten Sie überhaupt von der Idee, mein Assistent
werden?
Na?
Nun?
Na gut, ich danke Ihnen. Sie werden mir helfen, den guten Ruf meiner Tanzschule
in allen Ehren zu halten. Na wahr?
Und ich wäre auch gern noch mal so jung.
Wenn ich so an meine Tanzstundenzeit denke.
Ich glaube, an einer Tanzstunde hat sich noch nichts verändert.
Es ist alles noch genauso wie früher.
Tja, warum sollte es heute auch anders sein als früher? Doch, die Zeiten haben
sich doch geändert.
Aber zu diesem Walzer haben wir damals auch schon getanzt.
Ich bin echt von den Socken, Papa. Hab ja gar nicht gewusst, dass Mama noch so
viel Strom abzugeben hat. Was heißt denn das? Gehören wir für euch junges Gemüse
etwa schon zum alten Eisen? Ganz frisch seid ihr nicht mehr.
Wenn du erst über 40 bist, mein Kind, dann denkst du anders darüber. Aber egal
mit welchem Alter, man soll tun, was einem Spaß macht. Aber ich finde es sehr
wertvoll und angenehm, dass unsere Kinder in der Tanzstunde wenigstens noch
klassische Tänze lernen. Die guten Umgangsformen sind ja viel wichtiger.
fängt ja schon mit der Verbeugung vor der Dame und dem Dach und Kippen an. Auf
dem letzten Geburtstag von Margot habe ich doch gesehen, wie ein Mädchen
aufgefordert wurde. Und wissen Sie wie? Mit dem Handwinken und dem Pfiff.
Ich kann nur hoffen, dass sich mein Sohn besser Manieren angeeignet hat. Dafür
hat er ihn in die Tanzschule geschickt.
Gib doch mal einen Schlüssel.
Heute nur gegen Basel, sonst flitzt ihr nach.
Mann, du bist doch wohl nicht dicht. Das fällt doch auf, wenn wir die Scheine
hier über den Tisch reichen. Nun gib schon her, das Ding Menschenskind. Ich
reich nicht mehr aus.
gesteigerten Wert auf das Tänzchen oder wollen wir schnell ein paar löten?
Schlüssel haben wir ja.
Löten.
Guten Abend, Herr Siggi. Guten Abend. Guten Abend, ihr beiden.
Tut mir leid, aber ihr müsst euren Trieb aus die Augen nehmen. Die Funduskammer
ist besetzt. Wieso? Wir wollen uns doch nur umziehen. Wir haben doch gleich
unsere Solon gemacht.
Umziehen könnt ihr euch auch auf der Bühne. Ziehen wir uns auf der Bühne um.
Traumpaar des Jahres.
Ihr habt aber noch viel, viel Zeit.
Ach ja, Lothar, jetzt habt ihr bald wieder einen Lebensabschnitt hinter
Wenn die Tanzstunde vorbei ist, seid ihr bald richtige junge Männer.
gern ein paar Worte der Begrüßung loswerden. Es wird nur kurz sein. Danach
gleich wieder weiter gedanzt werden. Ich freue mich, dass es Ihnen bisher schon
so viel Spaß gemacht hat und dass Sie alle die richtige Stimmung mitgebracht
haben.
Ich danke Ihnen.
Hat es dir gefallen? Und der junge Tanz in Zücken.
Mensch, Lothar, dein Vater ist ja noch ganz toll in Form.
Danke für das Kompliment, mein liebes Kind. Sie tanzen aber auch ganz
fantastisch. Der nächste Tanz gehört ja bei mir, Männer. Mal sehen, ob du da
auch so viel Temperament entwickelst.
Liebe Tanzschüler und liebe Eltern, ich bin beglückt darüber, dass wir heute zu
festlichem Anlass gemeinsam den letzten Abend in der Tanzschule feiern.
Sie, meine hochverehrten Eltern, können jetzt einmal sehen, was Ihre Tochter und
Ihr Sohn hier schon gelernt haben.
Sollen wir was vorbumsen? Halt doch den Mund.
Aber eine Tanzschule ist ja nicht nur dafür da, was tanzen zu lernen. In
Schülern soll die Freude an der Eleganz der tänzerischen Bewegung geweckt
werden. Wie weckt sich bei dir bloß die Freude an der Bewegung?
Eine Tanzschule hat ja letzten Endes auch eine apfierische Funktion, die
zumindest ebenso wichtig für die Entwicklung eines jungen Menschen ist.
Disziplin und Anstand.
Die Achtung vor dem anderen Geschlecht.
Sind die Grundformen der Höflichkeit, von denen wir auch Gebrauch machen
Darf ich euch die Tittentüten umschneiden, teuerste?
Du, jetzt müssen wir aber wieder zurück.
Solange die Irrele da nahe runterbetet, können wir doch nicht in den Saal
zurück.
Ich könnte sie auffressen, deine frechen Lümmels.
Junge, doch nicht schon wieder.
Ach,
das Ärscheli.
Und bevor wir jetzt unser Fest durch den fröhlichen Tanz weiter fortsetzen
wollen, möchte ich daran erinnern, und Sie, liebe Eltern, werden mir das
bestätigen. Tanzen hält jung, es entspannt.
Stoßen macht aber mehr Spaß.
Und deshalb sollte für alle von Ihnen ganz gleich, wie alt Sie sind oder sich
fühlen, die Devise lauten, trimm dich, tanz mal wieder.
Abschluss meiner Rede möchte ich meinen nun fast ehemaligen Schülern noch einige
Worte auf ihren Lebensweg mitgeben.
Viele von Ihnen werden jetzt sicher traurig sein, dass die schöne
Tanzstundenzeit heute beendet ist.
Aber es ist nun mal leider so im Leben und daran sollten Sie denken. Immer wenn
es am schönsten ist, eine Worte sollten Sie aufhören.
Hey!
So macht man das nur von heute, wenn man innen sein will.
Na los, komm dann, komm.
Na, und wie jetzt bei beiden? Ich bin noch vom ersten Tanz ganz außer Atem.
mach mich jetzt frisch. Oh, da möchte ich bei sein. Du bringst die ganz vorn
verlendet heute Abend, ja? Na ja.
Mach aber nicht so lange.
Was stierst du mich so an? Dreh dich gefälligst um.
Wenn's sein muss.
Gib mal einen Schlüssel, ich will mal mein Rohr verlegen.
Du auf der Warteliste.
Ich bin die Gattrube an meinem Seeplatz.
Was denn, ihr auch? Euch habe ich ja noch nie hier gesehen. Tja, was soll man
machen? Die Natur verlangt ihr recht, auch in der Tanzschule.
Naja, wir haben ja alle mal angefangen und nach. Das muss ja sein.
Wenn ich deine Haare sehe, dann bin ich schon wieder ganz geil.
Abmeldung, Volk.
Nimm dich aber anständig, wenn nachher keiner ausrutscht.
Das ist doch... Also... Das gibt's doch wohl nicht.
Halt mal.
Hey, mach doch mal auf.
Was ist denn? Ich glaube, deine Mutter hat was gemerkt. Komm lieber raus.
Weißt du, was ich eben gesehen habe? Ich bin ja kein Held mehr. Auf dem Flur
hier gibt es eine Tür mit einem Schlüssel. Das haben Türen so an sich.
Was doch das jetzt? Stell dir vor, aus diesem Raum kam ein Pärchen. Und ein
anderes Pärchen verschwand hinter der Tür. Und die haben auch noch hinter sich
abgeschlossen.
Ja, das Lachen wird dir gleich vergehen, du. Denn zu diesem Pärchen, was da
reingegangen ist und hinter sich abgeschlossen hat, gehörte nämlich dein
Was willst du damit sagen?
Meinst du etwa, dass Michael jetzt... Den Gedanken finde ich sehr erfrischend.
Hast du schon mal sowas bemerkt?
Beständig nicht. Und von wem hat er das?
Von dir natürlich.
Tja, von dir leider nicht.
Also weißt du, ich verstehe dich beim besten Willen nicht. Solchem Treiben in
diesen Räumen muss man doch ein Ende setzen. Ich werde das gleich mal der
Lehrerin erzählen. Du wirst gar nichts, mein Muppich.
Willst du jetzt hier vielleicht einen Skandal machen mit deinem Sohn?
Aber wir können doch dabei nicht einfach zusehen. Die Kanzlerin hat doch davon
bestimmt keine Ahnung. Sieh mal, Frau Pädagogin tanzt gerade selbst.
Du kannst dir doch nicht ihren Ball vermassen. Nein, ich lasse das nicht zu.
Wenn du nicht sofort was unternimmst, dann tue ich jetzt eben. Na, dann wollen
wir erst mal tanzen, um deiner Unternehmensfreude entgegenzuarbeiten.
Dann können wir ja immer noch weitersehen.
Von Ralf, aber berechnen Sie mir das nicht. Ich kam nicht zum Schuss.
Richten? Wo sind Sie denn nicht hoch?
Aber die Frau weiß doch von alledem nichts. Sie hat doch überhaupt keine
was in ihrem Hause los ist. Halt doch den Rand. Mir wird schon irgendwas
einfallen. Ist doch gemütlich hier. Ich habe mir das nicht zunächst vorgestellt.
Ja, voller Überraschungen.
So, dann komm.
Jetzt werden wir uns das mal etwas genauer ansehen und unter die Lupe
Wird auch sein.
Einen schönen guten Abend wünsche ich.
Da geht dir gar nichts an. Ich möchte gern den Schlüssel haben.
Was für eine Schüssel?
Den Schlüssel, der zur Flurtür gehört.
Ich verstehe Sie immer noch nicht. Welche Schüssel?
Sag mal, was willst du denn mit dem Schlüssel? Psst, eine kleine
Wenn Sie jetzt nicht sofort mit der Schlüssel, mit dem Schlüssel
dann werde ich mit Ihrer Chefin sprechen müssen.
Nein, nein, bitte nur das, nicht die Chefin, bitte. Was willst du? Lass mich
doch bitte mal.
Was bekommen Sie dafür an Schweigegeldern?
Neunzehn Mark.
So, so. Und was kommt da so einen ganzen Abend über zusammen?
Übernehmen Sie sich da nicht den ganzen Abend?
Das ist meine Sache. Also wie viel?
Sie müssen ja hacken wie ein Kanickel, das hatte ich noch nicht.
50 Mark, okay? Halt dich im Kopf nicht aus.
Überredet.
So, und jetzt werden hier heute nur noch alle tanzen.
Bitte, Sigi, Musik.
Oh ja, Musik.
Das wäre was Schönes. Mein Mann und ich hier sind ja richtig aufgetaucht. Mädige
Frau, mein Kompliment. Das ist wirklich reizend hier bei Ihnen. Meine Frau hat
mich gerade eben überredet, den nächsten Kursus für Ehemacher bei Ihnen zu
überlegen. Mein Mann hätte nämlich schon alles vergessen. Und beim Tanzen, da
kann man endlich mal wieder richtig jung werden. Ich hoffe es.
Musik, Ziggy.
Musik.
Das ist die fortschrittlichste Tanzschule, die ich je kennengelernt
ist wenigstens modern.
Bravo, bravo!
Ja, und den, den, den.
Das ist ein grandioser Einfall. Mein Kompliment hier, Frau.
Klassischer Tanz, gepaart mit klassischer Schönheit.
Und dann noch im historischen Kostüm.
Dankeschön.
Bleib dran, Mädel, bleib dran. Wir dürfen doch noch eng zusammentanzen. Ich
einen Ständer, das ist nicht mehr feierlich. Dann zeig ihn doch.
Olé!
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