All language subtitles for 1972 - Krankenschwestern-Report

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Original subtitles

Vielen Dank.

Ähnlich stellen sich die meisten das lustige Leben der Karbull -Mäuschen vor,

sofern sie nicht selbst einmal als Patient in einem Krankenhaus gelegen

Ist es tatsächlich so oder anders?

Woran liegt es, dass es die Krankenhäuser trotz aller Propaganda

haben, Nachwuchs für ihren Schwesternbedarf zu bekommen?

Sie haben Mittagspause und Sie sind hier nebenan in der Berufsschule. Ich hätte

ein paar Fragen an Sie. Und zwar wollte ich Sie fragen, ist Ihnen nie der

Gedanke gekommen, Krankenschwester zu werden?

Was ist der Grund für Sie, nicht Krankenschwester zu werden? Können Sie

beantworten, bitte?

Ich glaube, zu der Drecksarbeit gehört sehr viel Idealismus dazu.

Ja, das verstehe ich natürlich, bei Dreckarbeit.

Ich glaube, ich würde es nicht machen.

Sie würden es nicht machen?

Gut. Im Krankenhaus und sich immer mit Kranken rumärgern, die immer meckern und

einen auf Dreh arbeiten.

Ich weiß nicht, ich möchte schließlich wissen, wann ich Nachmittag Schluss

Das kann ich verstehen, natürlich.

Vielleicht, wenn man die richtigen Ideale hat und anderen Menschen helfen

Ja, natürlich, Idealismus, das gehört bestimmt dazu, ja.

Als Sekretärin würde ich 1400 Mark verdienen. Wenn ich dann noch Englisch

dazunehmen würde, käme ich auf 1700 Mark.

Als Krankenschwester könnte ich das nicht erreichen.

Ja, haben Sie sich denn mal erkundigt, wie hoch heute die

Krankenschwestergehälter sind?

Ja, leider gibt es als Krankenschwester nur sehr wenige Möglichkeiten, in ihrem

Beruf weiterzukommen. Schließlich möchte doch jeder etwas erreichen.

Ich meine, sie sollten sich vielleicht mal erkundigen, denn ich könnte mir

vorstellen, dass man auch da entsprechende Möglichkeiten hat,

Richtung Operationsschwester. Auf alle Fälle lernt man viele Menschen kennen,

zum Beispiel Ärzte, Studenten und so.

Studenten ist natürlich sehr wichtig.

Die Krankenanstalten haben versucht, durch Werbung und sonstige

Öffentlichkeitsarbeit den Schwesternberuf attraktiver zu machen.

Trotzdem geht die Zahl der Ordens - und Freienschwestern ständig zurück.

Eines der großen Meinungsforschungsinstitute hat deshalb

die Gründe ausfindig zu machen.

Aufgrund der Ergebnisse unserer schriftlichen Umfrage haben sich

ergeben, auf die Sie bei der mündlichen Befragung achten sollten.

Die Ergebnisse kreuzen Sie bitte in Ihren Tabellen an.

Bei Antworten, die sich nicht auf einen Generalen erbringen lassen, machen Sie

eine gesonderte Notiz.

Für das Ehepaar Mittler habe ich eine Sonderausgabe.

Setzen Sie sich mit Rechtsanwalt Holzmann in Verbindung.

Hier ist seine Karte und machen Sie mit ihm einen Termin aus. Hat sich der

Anwalt das Schwestern umschulen lassen?

Er vertritt eine, die fristlos gefeuert wurde.

Vielleicht kann sie Ihnen einige Tipps geben, die uns weiterhelfen. Das ist

Schwester Beate, 27 Jahre.

Bis vor zwei Wochen OP -Schwester in der chirurgischen der städtischen

Krankenanstalten. Der Entlassungsgrund ist so fadenscheinig, dass man sich

beinahe geniert.

Ich habe mir erlaubt, das Mittagsmenü einer Leberzirrhose zu essen, das die

Patientin nicht angerührt hatte.

Paragraf 14, Absatz 3 der Hausordnung.

Und die wahren Gründe?

Teils privater, teils dienstlicher Natur.

Ich war mal mit dem Chefarzt und mit dem Oberarzt aneinander geraten.

Die Herren sind von ihrer Gottendlichkeit anscheinend verdammt

Sonst wären sie auf meinen Vergleichsvorschlag eingegangen.

Lassen wir einmal die arbeitsrechtlichen Ansprüche meiner Mandantin beiseite. Wo

gibt es denn sowas, dass man einer bewährten Mitarbeiterin einfach die

vermauert? Wenn man so viel Zeit und Arbeit investiert hat.

Das Wort Idealismus möchte ich mir sparen. Dann wirken diese

ein bisschen deprimierend. Wir würden Ihnen natürlich gerne helfen, bloß ich

sehe wenig Möglichkeiten.

Vielleicht können Sie das Krankenhaus in Ihre Recherchen mit einbeziehen.

Irgendwie findet sich immer die berühmte Ratte im Keller.

Meine Mandantin ist der Ansicht, na sagen wir, es durchzukämpfen.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich will hier niemanden denunzieren.

wenn ich schon gefeuert werde, will ich die Wahrheit wissen.

Das St.

Martin Krankenhaus.

Verwaltung, Schwesternhaus und Schwesternschule besitzen nur einen

Zugang. Diesen hier.

In der Pförtnerloge sitzt Herr Eichinger wie die Spinne im Netz.

Da er gleichzeitig die Telefongespräche vermittelt, weiß er auch über die

privaten Verhältnisse von Ärzten und Personal bestens Bescheid.

Bei mir kommt keiner vorbei, den will ich nicht kennen.

Hallo, Fräulein.

Wo wollen Sie denn hin? Ich möchte zur Schwesternschule, vor der Melanie.

Sie meinen sicher Lernschwester Melanie?

Ja. Gewehrgebäude, Zimmer 18, hinten links. Ja, danke.

Der Herr Professor, Chef der Chirurgischen.

Jede seiner Schwestern hat eine Ausbildungszeit von drei Jahren hinter

Operations - und Röntgenschwestern fünf Jahre.

Eins, zwei, drei Personen.

Schauen Sie sich nur um in unserer Klosterzelle. Es ist alles

alles geregelt. Unser Stundenplan, drei Stunden Unterricht am Tag, acht Stunden

Krankenhausdienst. Meistens mehr.

Satz - und Nachtdienst, Bereitschaftsdienst.

Und alles für noch nicht mal 50 Mark Taschengeld pro Woche.

Die Hausordnung, Frisur, Nachtruhe, Absatzhöhe sind vorgeschrieben.

Ausgang bis höchstens 22 Uhr.

Alkohol ist verboten.

Rauchen nur im Aufenthaltsraum gestattet.

Strümpfe dürfen auf dem Zimmer zwar gewaschen, aber nicht getrocknet werden,

sonst gibt es Strafpunkte.

Drei Strafpunkte ergeben einen Verweis und drei Verweise den Rausschmiss.

Und damit die Punkte auch richtig addiert werden können, sind die Türen

innen nicht verschließbar.

Die Schulschwester kann zu jeder Tages - und Nachtzeit hereinplatzen und uns

kontrollieren. Auch wenn Sie auf dem Klo sitzen?

Dem Reinen ist alles rein.

Keine Angst, ich habe sowieso schon zwei Verweise.

Warum wollten Sie eigentlich Krankenschwester werden? Nein, danke.

Das ist schwer zu sagen.

Mit 15 habe ich mal ein Buch gelesen, Der Engel von Sibirien.

Ich habe es mir interessant vorgestellt, mit Menschen zu tun zu haben.

Vor allem, wenn es sich um schicke junge Ärzte handelt, am besten Junggesellen.

Naja, abrichten haben sie alle.

Bloß ans Heiraten denkt keiner.

Das ist Dr.

Abdul Ramin, Narkosearzt. Er stammt aus der Türkei. Sein Vater ist ein

international anerkannter Professor.

Aber das ist nicht der einzige Grund, warum er sich für unwiderstehlich hält.

Wieso? Überzeugen Sie sich selbst?

Wenn Sie erlauben.

Tatsächlich. Vielleicht hat mich geblendet, der Feuer scheint.

Von deinen blonden Haaren.

Ich sehe dann Dinge, die es gar nicht gibt.

Wir beide nackt auf bunten Teppichen.

Draußen pfeift ein Sandsturm.

Aber im Palast ist es warm.

Es ist warm und schwül. Wir beide küssen uns.

Das wäre doch schön.

Na, alles fertig?

Ach, guten Morgen. Guten Morgen, Kerstin.

Futter, die Zitimusse noch in Nummer 19 aufbinden. Schwester Enne, vertritt im

Au -pair.

Bitte aufstehen und die Betten machen.

Na, wie fühlen Sie sich denn unter so vielen Männern?

Riecht Sie das nicht an?

Nicht, dass ich wüsste.

Aber vielleicht riecht das uns an. Ich kann es auch.

Schwester, helfen Sie mir bitte. Ich habe ein Problem.

Sie schweinen.

Warum läufst du weg? Meiner ist noch schöner.

Was ist?

Sind Sie einem Gespenst begegnet? Nein, das war schon sehr real.

Kommen Sie, Sie sind ja ganz verwirrt.

Am liebsten hätte ich den Kerl erschlagen.

Beruhigen Sie sich.

Prost.

Liebes kleines Mädchen, wie kannst du dich beaufrichten?

Ich weiß, es ist albern von mir.

Aber im Moment bin ich so erschrocken.

Ist es denn ein so großes Glied gewesen?

Ich weiß nicht. Ich habe nicht so genau hingesehen.

War es größer als meines? Herr Doktor, wie können Sie bloß?

Und ob ich kein kleines Sättich?

Dr. Ramin, sofort in den Aufnahmeraum, bitte.

Alla, zünde dieses Haus an.

Keinen Augenblick Ruhe.

Dr. Ramin, kommen Sie bitte sofort in den Aufnahmeraum.

Sehen wir uns heute Nachmittag?

Sagen wir um halb sechs?

Aber ich habe nur bis neun Ausgang. Wie wäre es mit einem kleinen Backschisch

für den Pförtner?

Fünf Mark auf jedes Auge. Und er ist blind.

Du müsstest mein Land kennenlernen. Es ist wundervoll.

Die meisten denken, bei uns gibt es nur Moscheen und Passare.

Dabei haben wir wunderbare Landschaft, Berge, Inseln.

Und die Zukunft lesen die Türken aus dem Kaffeesack. Mein Vater ist Gynäkologe.

Er hat eine eigene Klinik in Istanbul.

Und ich dachte, er wäre Haremswächter.

Wenn er sich zurückzieht, übernehme ich seine Klinik.

Wir haben... Mein Gott, schon so spät. Ich muss unbedingt heim. Aber doch nicht

jetzt.

Schon als ich dich zum ersten Mal sah, habe ich mir vorgestellt, wie das sein

würde mit dir.

Die gelegentliche sexuelle Not in den Heimen der Lernschwestern ist nur

auf den Mangel an Partnern zurückzuführen. Denn die Veranlagungen

und der Grad ihrer Entwicklung sind zu unterschiedlich. Mit Sicherheit aber hat

die Selbstbefriedigung zum überwiegenden Teil ihre Ursache in übertrieben

strengen Hausordnungen, die für die Mädchen ein entwürdigender Eingriff in

freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit sind, gegen den sie sich wehren.

Und so kommt es immer wieder zu Szenen wie dieser.

Arme Marianne.

Aber der treibt sie ja mit der Doris aus dem Labor.

Na und?

Du bist ja auch manchmal gut zu mir.

Marianne! Karin!

Haben Sie denn überhaupt kein Schamgefühl?

Wieso? Wir haben uns nur was erzählt.

Erzählt? Und dazu müssen Sie nackt sein?

Wenn es doch so heiß ist.

Wühl dürfte hier wohl besser passen.

Und wo ist Melanie?

Da liegt sie doch.

So.

Und was ist das?

Aha. Guten Abend, Herr Eichinger.

Ich war noch bei meinem Onkel und da habe ich mir erlaubt.

Ein bisschen zertrückt, schauen Sie aus.

Ich meine, die Züge können auch fallen.

Melanie, würden Sie mir freundlichst erklären, wo Sie gewesen sind?

Ich war zum Essen eingeladen und es ist leider ein bisschen spät geworden.

Interessant. Sie haben sich also verpflichtet gefühlt, sich für das Essen

revanchieren. Wenn Sie damit meinen, ob ich mit dem Herrn geschlafen habe,

jawohl. Wenn Sie darauf bestehen, kann ich Ihnen eine schriftliche

Entschuldigung von meinem Verlobten vorlegen.

Ihr Verlobter?

Diese Sörte kennt man.

Ich glaube, da hast du einen ziemlichen Blödsinn gebaut.

Meinst du, dein Abdullah spielt da mit?

Wenn der merkt, du meinst es womöglich ernst, siehst du von dem nur noch eine

Staubwolke und zwei Stiefelsohnen. So schnell ist er weg.

Wenn es stimmt, was ihr sagt, dann ist es nicht schade um ihn.

Wisst ihr, was er letztens vor versammelter Belegschaft von sich

Eine Frau ist erst eine Frau, wenn sie mit mir geschlafen hat.

Ja.

Ja.

Halt nur richtig dagegen.

Du bist nicht schön.

Ich sehe, du hast in der Zwischenzeit fleißig geübt.

Woher willst du das wissen?

Der Knutfleck.

War es wenigstens schön?

Kannst du mir ruhig sagen?

Du weißt ja, ich bin eben in jeder Beziehung ein echterer Außenmann.

Bei uns zu Hause, da haben wir viele Frauen. Das macht Männer recht

Aber nicht für mich, Doktor.

Komischerweise hat es mir nicht mal so viel ausgemacht. Das Leben hier

einen mehr, als man glaubt.

Sie meinen, mit der Zeit verflüchtigt sich der Idealismus?

Vielleicht liegt es am Eingesperrtsein.

Bei vier bis sechs Überstunden täglich spielt sich das Leben ausschließlich im

Krankenhaus ab.

Inklusive Sex.

Ich muss los.

Und was meinen Sie, wer der aktivere Teil ist?

Die Ärzte, die Schwestern oder die Patienten?

Das ist schwer zu sagen.

Das ist wohl die ganze Atmosphäre hier.

Vielleicht kann Karin Ihnen das besser erklären.

Was soll man da sagen?

Man ist müde und überreist?

Oder man hat ganz einfach das Alleinseinsatz?

Den Ärzten geht es da nicht viel anders.

Haben Sie keinen Freund?

Ich meine außerhalb des Krankenhauses. Ich hatte mal einen, bevor ich in die

Schwesternschule eintrat.

Die erste Liebe.

Etwas ganz Normales im Leben eines jungen Mädchens.

Das sich selbst entdecken. Das beglückende Gefühl, sich auszuleben.

Ein Thema, ohne dass die Weltliteratur nicht denkbar wäre.

Und doch darf es kein Thema für Karin sein.

Ich dich auch.

So schön wir ein bis immer sein.

So schön bleibt es auch.

Jetzt hören wir uns viel zu lieb.

Wie man sich irren kann.

Mit uns hört es auf, als ich in die Schwesternschule eintrat.

Wir sahen uns immer seltener. Und wenn, hat es Kraft.

Ich wollte es einfach nicht glauben, dass ich im Heim so gut wie eingesperrt

war.

Erzähl das wem du willst.

Gibt es denn sowas?

Ein erwachsener Mensch, der nicht über seine freie Zeit verfügen kann.

Glaubst du, ich kaufe dir das ab?

Axel, wie oft soll ich dir denn noch erklären?

Wenn du einen anderen hast, dann sag es doch einfach und Schluss.

Aber wenn es doch keinen gibt.

Vorigen Monat habe ich für Cortina gebucht. Du sagst im letzten Moment ab.

Letzten Sonntag wollten wir zur Rotwand und da hast du plötzlich

Bereitschaftsdienst. Heute kannst du nicht wegen deinem scheiß Nachtdienst.

Meinst du, mir macht das Spaß?

Aber ich habe keine Lust, dauernd mit dem Ständer in der Hose rumzurennen.

Wenn das der einzige Grund ist, weshalb du mich überhaupt noch sehen willst.

Also gut, vertragen wir es bis zum nächsten Samstag.

Es war an meinem Geburtstag.

Axel und ich wollten wieder ins Gebirge und mein Geburtstag auf der Hütte

feiern. Aber dann fiel eine Schwester aus und ich wurde zum

eingeteilt. Ich verstehe.

Als ich Axel anrief, hing der auf. So ganz einfach, ohne ein Wort.

In meinem ganzen Leben habe ich mich nie so allein gefühlt wie in dieser Nacht.

Dann kam er auch wirklich, aber leider zu spät.

Auf unser Geburtstagskind. Prost.

Auf dich, Schäfchen.

Hey, hast du mich gehört?

Ach, kommen Sie, Dr. Mildmann. Sie wird sich schon wieder einkriegen.

Also, noch mal auf Ihr ganz Spezielles.

Prost.

Ja, was haben wir denn?

Ein Geburtstag, da hat man schon mal den Moralischen.

Das geht ja nicht allein so.

Nett von Ihnen, aber ich brauche keinen Trost.

Es ist zum Verrücktwerden.

Da gibt es tausende von gutaussehenden jungen Männern. Ganze Heerscharen, die

dich nur zu gern trösten würden.

Aber ich brauche keine Heerscharen. Der eine reicht mir völlig.

Tja, dann werden wir uns eben beide mit dem Alleinsein abfinden müssen.

Oder?

Wie auch?

jetzt nicht mehr.

Eins würde mich interessieren.

Woher hast du gewusst, dass ich dich schon immer gemocht habe?

Deine Halsschlagader hatte ich verraten. Du hattest 20 Pulsschläge zu viel.

Dr. Moser dringend zum OP.

Dr. Moser dringend zum OP.

Ich komme.

Schade, ausgerechnet jetzt.

Und was ist daraus geworden? Die OP -Schwester muss etwas gewittert haben.

Jedenfalls hat sie dafür gesorgt, dass Herrn, ich meine Dr. Moser und ich,

mehr Nachtdienst zusammen machen.

Wenn er operiert, teilt sie mich zum Sterilisieren ein oder ich muss

Gummihalsschuhe pudern.

Am nächsten Tag hat Bernd Dr. Moser befragt.

Natürlich hatte Dr. Moser keine Ahnung, dass Bernd bereits einiges über ihn

wusste. Es wird behauptet, in Krankenhäusern herrscht ein besonderes

Reizklima. Was denken Sie darüber?

Ich würde sagen, das Klima ist nicht anders als im Großraumbüro oder im

Friseursalon.

Natürlich gibt es Schwestern, die an Torschlusspanik leiden, vor allem die

älteren Semester, aber das ist ja überall der Fall.

Immerhin gibt es auch Junge, die den Blutdruck ganz schön in die Höhe

Ist dieser Dauerkontakt nicht eine ständige Versuchung? Tja, vergessen Sie

nicht. Wir leben hier isoliert.

Ein Drittel der Planstellen ist unbesetzt.

Sprechen Sie von den Ärzten oder von den Schwestern?

Sowohl als auch.

Danke. Praktisch bedeutet das ein Arbeitstag von 12 bis 15 Stunden.

Dazu bist du 14 mal Nachtdienst im Monat und alle drei Wochen sonntags dient von

48 Stunden. Das ist ein Schlauch, das werden Sie begreifen.

Sie können sich ausrechnen, was einem da noch bleibt.

Die Freizeit fällt flach. Liebe findet im Krankenhaus statt.

Liebe ist ein großes Wort. Ach, Sie entschuldigen.

Du wolltest mich doch abholen, meinst du? Ich will meinen freien Nachmittag

verschlafen. Allein? Das wäre nicht zu verantworten.

Noch eine Nacht halte ich das nicht aus. Mir kommt es schon halb, wenn ich an

dich denke.

Du darfst mich nicht verdursten lassen. Ich brauche das einfach.

Gerade eine Nacht brauche ich das.

Diese Dreckskerl. Jedes Gespräch hört ja ab.

Nur die Saftigen. Bei dem Leistenbruch müssen noch die Vorbereitungen gemacht

werden. Ja, schon.

Sag, Schwester.

Sieht man Sie auch mal wieder? Ich bin immer wieder eine Reihe.

Mit dem Rasiermesser? Du sagst nicht, aber rasieren.

Rasieren? Mich?

Aber ich bin doch schon rasiert. Im Gesicht ja, aber es gibt ja noch andere

Stellen zum Rasieren.

Also bitte, wenn es sein muss.

Schwester, Sie haben eine richtige Gärtnerhand. Wieso?

Wo Sie hinlangen, da weg.

Sie können jetzt ruhig ablassen. Der steht von alleine.

Vorsicht.

Vorsicht, Schwester. Ich habe Lust in einen.

Au.

Ich habe gar nicht gewusst, wie schön das sein kann.

Wie wäre es, kommen Sie heute Nacht nochmal?

Wieso, schlafen Sie schlecht oder haben Sie Angst, nachts so allein?

Das nicht, aber ich leide an sexuellen Zwangsfurchten. Ich glaube eher, die

genießen Sie. Warum wollen wir die heute Nacht nicht zusammen genießen?

An diesem Abend macht Schwester Doris besonders sorgfältig Toilette.

Sie ist 30 und glaubt noch immer, den Mann fürs Leben unter den Patienten im

Krankenhaus zu finden.

Wie so viele vor ihr.

Schwester, wie darf ich das missverstehen? Ich trau doch wohl meinen

nicht.

Schlafen Sie weiter. Sie haben sexuelle Zwangsvorstellungen. Das kommt von den

Medikamenten.

Wie konnte sie wissen, dass der Leistenbruch in Wirklichkeit nur eine

war und in die Orthopädische verlegt werden musste?

Irren ist menschlich.

Auch Chefärzte sind dagegen nicht immun.

Sie kommen von meiner Freundin Beate. Ja, ich soll Sie auch schön grüßen.

Am besten Sie kommen nachher aufs Zimmer, da sind wir ungestört. Ja, ist

Auf 18 Schwestern kommt eine Badewanne und eine winzige Küche mit zwei

Kochplatten. Wenn mein Freund mich besucht, dann können wir nicht mal zu

am Tisch essen.

Das Bett ist ja wohl auch ein bisschen schmal. Für zwei.

Wo denken Sie hin, das wäre Untergang des Abendlandes, wenn im Schwesternhaus

ein Mann übernachten würde.

Und warum nehmen Sie sich nicht ein eigenes Zimmer?

Als OP -Schwester verdiene ich monatlich 758 netto. Und davon gehen noch die

Nebenkosten ab. Wenn ich mir ein Zimmer miete, dann kann ich in den Ferien nicht

mal verreisen. Also ist die einzige Lösung ein gut verdienender Freund.

Oder gibt es sonst noch eine Chance für eine junge Schwester?

Eine alte Schwester zu werden?

Natürlich möchte ich gerne einen prima Mann haben.

Womöglich einen Arzt.

Dr. Hellwig war Oberarzt an der Chirurgischen.

Schon ein paar Mal hatte ich bemerkt, wie er mich heimlich von der Seite

musterte.

Es war schwül und wir waren alle nervös.

Fabelhaft. In einer Woche können Sie aufstehen und herumlaufen.

Aber ich fühle mich noch derart elend.

Sie müssen sich unbedingt mehr um mich kümmern.

Wir tun, was wir können. Das wissen Sie doch nicht, Frau.

Aber...

Haben Sie sich denn schon mit dem Fall vertraut gemacht?

Tja, ich weiß nur, es handelt sich um ein Geschwür an zwei Fingern da.

Also, dann kommen Sie mal mit.

Machen Sie inzwischen schon weiter. Sie wissen ja Bescheid.

Betten, er zeigt dir jetzt die Röntgenaufnahmen.

Gewonnen.

Hier, das war vor der Operation.

Sie können das Geschwür deutlich erkennen.

Du gefällst mir schon lange.

Das musst du doch gemerkt haben.

Nein. Nein, ich weiß nicht.

Nimm doch ein bisschen mit, verdammt.

Jetzt haben sie mir das Gummibild zerrissen.

Ich hoffe, ich störe sie nicht.

Der Thorax für Herrn Dr. Bauer.

Ich war damals Lernschwester im letzten Monat und noch neu auf der

chirurgischen. Deshalb hatte ich keine Ahnung, dass Dr. Hellwig mit Vorliebe

die Röntgentour reiste.

Und Sie haben geglaubt, es war Liebe?

Sonst hätte ich mich kaum von ihm trösten lassen.

Schuld daran war dieser Zwölffinger da.

Die Ziege hieß Weigand und war Privatpatientin vom Chef. Hier ist das

runtergefallen. Nehmen Sie es auf.

Hier bitte.

Schwester? Darf sonst noch etwas sein?

Ja, ein etwas freundlicheres Gesicht, wenn ich bitten darf.

Ja, machen Sie die Türe auf, man erstickt ja hier.

Machen Sie die Türe zu. Ich soll mir wohl den Tod holen.

Bitte.

Schütteln Sie mir das Bett auf.

Ich frage mich wirklich, wozu Sie da sind.

Nanu.

Tränen?

Ich halte das nicht mehr aus. Hier sind zwölf Finger da. Von Nummer sieben.

Sie versucht also, dich ebenfalls zu schaffen.

Komm.

Komm.

Mach dir nichts draus.

Sie steckt mitten im Klimakterium.

Da versucht sie nochmal, ihre weibliche Machtmittel auszuspielen.

Leider fehlt dir alles, was eine Frau attraktiv und liebenswert macht. Also

halt? Wenn du hier fertig bist, komm gleich in mein Zimmer.

Wir sprechen dann nochmal über den Fall.

Irgendwann mussten wir eingeschlafen sein.

Als ich aufwachte, war es Mitternacht.

Wach auf!

Mein Gott, wie soll ich jetzt in mein Zimmer?

Ich kann doch nicht am Pförtner vorbei.

Das könnte peinlich werden.

Für uns beide.

Hat der Zwölffinger dann heute Abend sein Schlagmittel bekommen?

Ich habe es ihr selbst gegeben.

Umso besser.

Du gehst über die Terrasse.

Von da ist es nur ein Sprung zur Schwesternschule.

Herr Doktor?

Herr Doktor, das sage ich dem Professor.

Da möchte ich Ihnen von vornherein eine Enttäuschung ersparen.

Ein Oberarzt, der seinem Chef hier an Apfel und an Ei die Arbeit abnimmt, ist

ihm bestimmt wichtiger, als eine Patientin, die schlecht geträumt hat.

Mir ist aufgefallen, dass die meisten Ärzte die Schwestern duzen, während die

Schwestern brav sie und Herr Doktor sagen. Wie kommt das?

Das ist ganz einfach.

Die Schwestern sind genauso überlastet wie wir.

Dabei tragen sie ein verdammt hohes Maß an Verantwortung.

Daraus entwickelt sich natürlich ein kameradschaftlicher Umgangstolz.

Der aber zwangsläufig ein bisschen einseitig ist. Ich wollte da eigentlich

auf das Klischee Halbgott in Weiß hinaus.

Alle Welt bringt ihm Verehrung entgegen. Vor allem seitens der Weiblichkeit.

Wenn Sie damit...

Die Patientin, mein... So wirkt das manchmal störend.

Ich erinnere mich an einen Fall, da hatte sich die Patientin eingeredet, ich

hätte sie während der Narkose missbraucht.

Aber ich schwöre, dass ich Ihnen nichts nachtrage. Warum wollen Sie es denn

nicht zugeben, dass Sie mich besessen haben?

Liebe gnädige Frau, bei einer Operation sind außer dem Narkosearzt und den

Assistenten noch mindestens drei Schwestern anwesend. Schon rein

ergeben sich da Schwierigkeiten.

Zimmer, kurz bevor ich zu mir kam.

Kommen Sie doch ein bisschen näher.

Die Verständigung ist sonst so schlecht.

In der Vollnarkose werden oft Wunschvorstellungen projiziert, die

Unterbewusstsein bleiben.

Sie können mich nicht täuschen, Doktor. Ich weiß ganz genau, wie Sie mich

genommen haben.

Ich bin vor Glück fast gestorben. Es war wundervoll.

Leider stimmt es nicht.

Trotzdem, vielen Dank für die Blumen.

Also gut, angenommen es waren nur Wahnvorstellungen.

Warum sollte ich mir das alles eingebildet haben?

Ich brauche Sie so, Doktor.

Ich fürchte, für diesen Fall bin ich nicht zuständig.

Aber wenn ich Ihnen raten darf, suchen Sie sich einen netten jungen Mann. Ich

will aber keinen netten jungen Mann.

Ich will dich.

Gnädige Frau, als Arzt verschreibe ich die Medizin, aber ich nehme sie nicht

ein.

Vielleicht sollten Sie uns doch noch ein paar konkrete Anhaltspunkte liefern.

Hat Monika mit Ihnen nicht über meinen Krach mit Bauer gesprochen?

Und den Professor?

Nein, nur über Ihre eigenen Erfahrungen.

Ich möchte den Eindruck vermeiden, dass ich jemanden etwas anhängen will.

Manche Ärzte sehen in uns sowieso nur Handlangerinnen.

Und sind maßlos erstaunt, wenn wir eine eigene Meinung äußern.

War das der Grund, weshalb Sie mit dem Chef aneinandergeraten sind?

Da war die Sache mit dem Aufnahmeraum.

An sich war der Untersuchungsraum nur für einen Patienten vorgesehen.

Wegen des chronischen Platzmangels wurden aber meistens drei gleichzeitig

untersucht.

Ich muss Sie bitten, den Aufnahmeraum frei zu machen.

Der Professor benötigt ihn für eine Privatpatientin.

Wir können jetzt nicht unterbrechen. Wenn es sich um einen Zwerchfellriss

handelt, muss er sofort aufgemacht werden.

Sie haben doch gehört, der Professor wünscht, dass der Raum sofort geräumt

Ich kann nicht einsehen, warum der Fall des Professors wichtiger sein soll

als... Wie war das eben, Schwester?

Der Patient, Herr Professor, hat einen Zwerchfellriss.

Wir haben hier ein Diaphragma, das einen sofortigen Eingriff verlangt. Haben Sie

die Diagnose favorisiert?

Wenn man sieben Jahre im OP ist, bekommt man eine gewisse Erfahrung und ich

meine... Wenn ich Ihre Meinung hören will, Schwester, dann sage ich es Ihnen

vorher.

Ist das klar?

Wie sich herausstellte, handelt es sich um die Frau eines Stadtverordneten. Eine

harmlose Blinddarmreizung.

Ob das eben sehr klug war, wollen wir dahingestellt sein lassen.

Auf jeden Fall warst du großartig.

Nicht.

Bitte, ich bin wirklich nicht in der Stimmung.

Der Alte verzeiht mir das nie.

Ach was, bis morgen hat er das vergessen.

Der muss sich ja jeden Tag einen Knoten im Penis machen, damit er das Ruinlassen

nicht vergisst.

Dabei fällt mir ein, essen wir heute Abend zusammen?

Pech, ich habe Nachtdienst mit dem kleinen Mettmann.

Schöne Schweinerei. Hier allein der Mittelfinger viermal gebrochen, der

zweimal.

Natürlich auch nur Sehneres. Er ist der Teufel, wenn es in dir hingerutscht ist.

Wie soll ich denn das zurechtflicken?

Was ist er denn von Beruf?

Dreher.

Was ist?

Mit meiner Hand werde ich sie noch mal gebrauchen können.

Aber natürlich.

Sie wollen ihm doch nicht die Finger amputieren, oder? Was bleibt mir übrig?

Und wenn Sie Dr. Bauer anrufen, so viel ich weiß, ist er zu Hause.

Er springt vor Freude an die Decke, wenn ich ihn bitte, die Manier zurecht zu

flicken.

Ausgerechnet jetzt.

Verdammte Diktat.

Diese Bimmela ist ausgesprochen erektionswidrig.

Ja.

Wer? Mettmann?

Na, hör mal zu, du hast Nerven.

Wie stellt er dir das vor?

Ich habe schon ein Schlafmittel genommen.

Junge, nun stell dich doch nicht so an wie ein Unterprimaner. Dann nähst du

die beiden Seitensehnen über dem Fingergelenk zusammen.

Also dann, viel Vergnügen.

Wo waren wir stehen geblieben?

Von stehen kann keine Rede mehr sein.

Aber komm, das ist doch für dich eine Kleinigkeit.

Komm, versuch's.

Professor.

Also fangen wir an.

Wir geben ihm voll Narkose.

Doktor. Was wird, wenn er seine Hand nicht mehr gebrauchen kann? Er hat Frau

Kinder.

Tatsächlich.

Jetzt ist er wieder da.

Lass die, ich will dich haben.

Gib's auf.

Beim Eskenarbeit windet sich zwar auch eine Schlange an den Stab, aber aus es

dauert.

Nicht, weil er hat so schöne Stimmung.

Beatrice! Entschuldigung.

Ich hätte wissen müssen, dass Sie Ihre Disposition für den Abend nicht umstoßen

würden. Aber da es sich um einen dringenden Fall handelt... Sagen Sie,

er soll auf mich warten. Ich bin in fünf Minuten da.

Haben Sie schon mal in einem Krankenhaus gelegen? Und wie war die Pflege dort?

Die Schwestern sind schon sehr in Ordnung. Sie tun mehr, als man von ihnen

erwarten kann. Aber das System ist wohl das Letzte.

Dankeschön. Da wird von klassenloser Gesellschaft gequatscht.

Aber wie es in den Krankenhäusern teilweise noch aussieht, das ist wie im

letzten Jahrhundert. Ich bin selber Arzt. Und die Leistungen unserer

sind leider nie im vollen Umfang gewürdigt worden.

Was wären wir ohne Sie?

Ja, wissen Sie, ich habe den Schwesternberuf im Kriege kennengelernt.

Also was die Frauen da geleistet haben, sage ich nur Hut ab.

Und ich wünsche, dass es Ihnen nicht so geht, wie es mir damals gegangen ist.

Was halten Sie vom Berufsbild und vom persönlichen Image der Krankenschwester?

Ja, wenn der Beruf der Krankenschwester etwas attraktiver gestaltet wäre und die

Bezahlung besser wäre und vor allen Dingen die Arbeitszeit anderer Berufe

angepasst wäre, könnte ich mir schon vorstellen, dass ich Krankenschwester

werden würde. Ich meine, für die Dreckarbeit, volle Betten und so, dazu

sehr viel Idealismus.

Also ich glaube, ich könnte es nicht.

Ich arbeite acht Stunden und dann ist Schluss.

Unsere Gewerkschaft.

Wenn ich aber höre, was die armen Mädchen so arbeiten müssen, dann kann

Ihnen sagen, kein Fall für mich.

Das ist natürlich alles Unsinn.

Anfänger operieren niemals selbstständig. Und wenn, dann nur unter

eines erfahrenen Kollegen.

Aber die Planstellen sind doch so unterbesetzt, dass die Ärzte bis zu

Stunden im OP -Raum stehen. Da müssen sie doch auch weniger erfahrene Ärzte

Einsatz bringen. Beispiel beim Bereitschaftsdienst.

Einmal muss man ja anfangen.

Jeder Assistenzakt ist froh, wenn er eine Chance bekommt.

Und warum bezeichnen sich so viele junge Krankenhausärzte als Wegwerfertitel?

Diese Phase macht jeder mal durch.

Man protestiert, man glaubt, man kann es nicht schaffen.

Aber langsam kommt doch die Vernunft.

Sehen Sie, die Krankenhäuser sind Zuschussbetriebe. Deshalb versuchen sie

natürlich, die Personalkosten so niedrig wie möglich zu halten. Manchmal ist man

nach den Überstunden so fertig, dass man heulen möchte.

Den Ärzten geht es nicht anders. Das müsste sie doch einander näher bringen.

Das trifft vielleicht auf die jungen Ärzte zu.

Die sind für jeden Rat dankbar. Aber die Arrivierten dagegen sind in uns nur

tadellos funktionierende Maschinen.

Noch acht Stunden, dann haben wir es hinter uns.

Was ist mit unserem Tee? Den können wir weggießen, der steht schon zu lange.

Aber das ist doch kein Fehler, ich finde, er kann gar nicht stehen lange

Ich rede vom Tee. Ach so, und der schmeckt dann nicht mehr, aber sonst?

Sie denken auch bloß an das eine.

Nach 48 Stunden, Dean, da kann ich mich nur noch hinlegen.

Wunderbar. Herr Dr.

Eder, bitte melden. Ja,

Eder?

Machen Sie alles fertig für einen Eingriff.

Luftrollenschnitt. Was Besonderes, Herr Doktor? Ja, das kann man wohl sagen.

Ein kleiner Junge hat einen Murmel verschluckt. Der ist am ersticken.

Ich könnte mal versuchen, ob Dr. Hellwig zu erreichen ist. Der ist in seinem

Haus.

Ja, Eder?

Wo brennt's denn?

Was? Hast du noch nie gemacht?

Dann wird's ja höchste Zeit.

Hör mal, bis ich da bei euch aufkräufe...

Sie sind dem Jungen längst Flügel gewachsen.

Wen hast du denn als OP -Schwester?

Na also.

Keine Angst, ihr werdet es schon hinkriegen.

Von mir aus können wir.

Als ich Dr. Hellwig bei einem ähnlichen Fall assistiert habe, hat er den Schnitt

so gelegt.

Jetzt noch die Naht.

Danke, Schwester.

Das Kreuz haben wir hinter uns.

Bitte nicht. Sie haben schon genug Aufputschmittel, Intus.

Legen Sie sich ein bisschen hin. Meinen Sie, ich könnte jetzt schlafen?

Wie lange hat der Eingriff eigentlich gedauert?

Wissen Sie, dass der Junge sein Leben Ihnen verdankt?

Aber das ist doch Unsinn.

Nein. Wenn Sie nicht gewesen wären?

Allein schon die Ruhe, die von Ihnen ausgegangen ist.

Das hat bloß so ausgesehen.

Innerlich habe ich gezittert.

Um den Jungen?

Das natürlich auch.

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob vielleicht die übergroße Anspannung

war. Seine Zärtlichkeiten erwiderte.

Eine gewisse Überreiztheit. Ich irgendwie abreagieren musste.

Aber dann konnte ich mich überzeugen, dass es doch mehr gewesen war.

Anne -Lore?

Hier, im Garten.

Herr Dr. Eder, mein Mann.

Kurz nach der Hochzeit hat Dr. Eder die Praxis seines Onkels übernommen.

Er hat behauptet, seine Frau sei die beste Sprechstundenhilfe der Welt.

Da hat er Glück gehabt.

Zumindest hat ihm das eine chronische Rückgratverkrümmung erspart.

Was heißt das?

Ja, weißt du, in einem Krankenhaus müssen die Ärzte buckeln.

Wenn sie jemals weiterkommen wollen.

Und so etwas schlägt auf den Charakter.

Das soll es auch in anderen Berufen geben.

Bei Behörden, in Ingenieurbüros, bei der Presse. Und in der Ehe. Weh, wenn ich

bei dir unter den Pantoffeln gerate. Keine Angst, ich habe gar keine

Aber nur Holz, was?

Nicht alle Arzt -Ehen gehen gut aus.

Vor allem nicht bei Krankenhausärzten, die allein schon aus Zeitmangel den

Kontakt zu ihren Familien verlieren. Wir sind zu Besuch bei Frau Elga Hilwig.

Ihren Mann, den Oberarzt, kennen wir ja bereits.

Da haust er meistens.

Sein komplettes Apartment mit Bad. Wenn er etwas braucht, telefoniert er zum

Haus herüber.

Und Sie bringen es ihm womöglich noch?

Ursprünglich war es nur für den Fall gedacht, dass es spät würde.

Er wollte mich und die Kinder nicht stören. Aber dann...

Haben Sie nie an eine Scheidung gedacht?

Natürlich habe ich mich gewehrt. Zuerst mit Szenen, dann mit weiblichen

Methoden. Zum Beispiel, als ich einmal zu meiner Mutter fahren wollte, hat er

sich sofort ein paar Krankenschwestern eingeladen.

Gleich ein paar.

Genauer gesagt drei. Als ich es per Zufall erfuhr, bin ich natürlich nicht

gefahren. Und deshalb verlief der Besuch ein bisschen anders, als mein Mann sich

das vorgestellt hatte.

Ah, guten Tag. Wollen Sie zu meinem Mann? Er muss jeden Augenblick kommen.

Setzen Sie sich doch zu mir und leisten Sie mir Gesellschaft.

Es kann nicht lange dauern.

Ich bin nämlich gerade dabei, die Rechte für meinen Mann herzurichten. Wenn es

Ihnen nichts ausmacht, Sie können mir gerne ein bisschen helfen.

Ausgesprochene Liebestöter, aber Sie glauben ja gar nicht, wie mein Mann

hängt.

Wir haben's gut.

Bisher kennen Sie von den Männern nur die Sonnenseite.

Aber wenn Sie erst einmal verheiratet sind... Die Sachen hatte ich mir vom

Gärtner ausgeliehen.

Die langen Unterhosen waren vielleicht etwas übertrieben. Aber was tut man

alles? Was Sie brauchen, finden Sie alles da drin.

Ich weiß nicht, wie mein Mann es fertig bringt, seine Socken so zu zerreißen.

Vielleicht kommt es von den Senkfußeinlagen, die er trägt.

Oberarzt Dr. Hellwig hat natürlich keine Ahnung, was ihn zu Hause erwartet.

Aber dieses Schicksal teilt er mit vielen Ehemännern.

Und deshalb stellt er sich den Nachmittag, den er mit den drei

verbringen möchte, noch in den schillerndsten Farben vor.

Untertitelung des ZDF,

2020

Ist kein Stopfei mehr da?

Dann nehmen Sie bitte die Unterhose.

Oder ist Ihnen das zu intim?

Wissen Sie, mein Mann neigt ein wenig zu Blasen, Katar.

In seinem Alter muss man vorsichtig sein.

Trägt er im Bett auch eine Mütze?

Wo denken Sie hin?

Dafür ist sein Schnarchen sehr amüsant. So eine Art melodisches Pfeifen.

Sie müssen schrecklich viel Spaß haben.

Augen im Kopf.

Ich finde nichts dabei, wenn man älter wird.

Schlimm wird es erst, wenn jemand sich damit nicht abfinden kann.

Ich finde, das lohnt sich nicht mehr. Ich glaube auch. Mir brennt es schon

unterm Hintern. Wie schade.

Mein Mann hätte sich sicher sehr gefreut.

Soll ich ihm etwas ausrichten?

Ist nicht nötig. Wir sind sowieso nur zufällig vorbeigerauscht.

Seht mal, da ist er.

Ja, guckt mal.

Sind Sie sicher, dass es sich bei diesen acht Frauen und vor ihrer

Krankenschwestern handelt?

Alles recherchierte Fälle.

Drei Selbstmordversuche, zwei Fälle von Drogenmissbrauch, vier Fälle von

Alkoholismus. Und wie steht es mit den ehrenvollen Krankenschwestern, die im

Beruf geblieben sind?

Die Probleme liegen ähnlich, nur mit umgekehrten Vorzeichen.

Hier ist es der Mann, der unter der Überbeanspruchung der Frau zu lachen

Wenn Sie mich fragen, dann sollte eine Schwester nur heiraten, wenn sie dann

nicht mehr zu arbeiten braucht.

Ganz im Ernst, ich habe hier ständig 40 bis 60 Säuglinge auf der Station.

Ja, aber für mein eigenes Kind habe ich keine Zeit. Entschuldigen Sie,

Schwester, ich bin ein bisschen spät dran. Ich habe unterwegs einen Platten

gehabt, aber ich muss unbedingt mein Baby sehen. Wo ist denn das

Sie wollen Ihr Kind sehen, das geht jetzt leider nicht. Aber Schwester, wo

doch extra in die Stadt rein bin. Aber das ist im Moment leider ganz unmöglich.

Also Schmalzhauser ist der Name, und zwar Schmalzhauser Florian. Das Kerlchen

ist gestern auf die Welt gekommen.

Also wenn das so ist, dann will ich mal ausnahmsweise sehen, was ich machen

will. Danke, danke schön.

Karin, haben wir hier irgendeinen Säugling, der zufällig noch wach ist?

Ja, da drüben.

Also gut, dann nehmen Sie ihn bitte hoch und zeigen Sie ihn dem stolzen Vater da

drüben. Ist gut.

Ich bin's doch, dein Papilein. Ich hab dich ja so lieb.

Entschuldigen Sie bitte. Wo waren wir stehen geblieben?

Wir sprachen von Ihrer beruflichen Belastung. Ach so, ja.

Wissen Sie, es ist ja nicht nur das Kind, das zu kurz kommt. Oder der

Es ist auch mein Mann.

Er versteht einfach nicht, dass ich manchmal einfach umfallen möchte vor

Müdigkeit. Warum bringen Sie ihn nicht mal mit hierher und zeigen ihm, was los

ist? Ach, wissen Sie, ob das Sinn hat?

Manches Mal habe ich das Gefühl, wir sprechen verschiedene Sprachen.

Hallo, Michael.

Woran hat es denn heute gelegen? Wieder diese scheiß Überstunden?

Was soll es denn sonst sein?

Dabei habe ich mich noch beeilt.

Gib her.

Na, hat dich wieder dieser Herr mit dem roten Opel nach Hause gefahren?

Michael, wie oft soll ich dir noch sagen, das ist ein Zufall gewesen.

Dr. Nader hatte damals den gleichen Weg.

So macht ein Bäuerlein.

In eurem Verein scheint es von Zufällen zu wimmeln.

Neulich nachts, als ich im Krankenhaus anrief, weil der kleine Temperatur

da war auch dieser Dr. Nader dran.

Na und?

Wie ist er denn so beim Nachtdienst?

Gut?

Deine Eifersucht ist doch albern.

Eines Tages wirst du damit alles kaputt machen.

Entschuldige, Gerti.

Aber was habe ich denn noch von dir?

Den ganzen Tag bist du weg.

Fast jede dritte Nacht.

Und wenn du wirklich mal einen Nachmittag frei hast, dann... Sag doch,

das noch ein Leben?

Nein, das ist kein Leben.

Wenn er wenigstens noch einen Grund hätte für seine Eifersucht.

Einen Grund ließen sie schon liefern.

Den haben sie schon geliefert.

Indem Sie mich letztens nach Hause gefahren haben.

Dabei hatte ich nur ganz im Geheimen dran gedacht, Sie mal kurz zu verführen.

Aber meistens ist man eben einfach zu müde.

Wenn das Ihr einziges Problem ist. Nun, da kann ich Ihnen jede Menge besorgen.

Meine Verlobte ließ Tamman, Hesse und Helder lehnen.

Außerdem beschäftigt sie sich mit Yoga.

Ah ja?

Tja, ja.

Wenn ich mich lieber mit ihrem niedlichen Körper befasse, statt mit

nennt sie mich einen Pragmatiker und behauptet, mir fehlt das große Gefühl.

So ähnlich geht es mir auch.

Ich habe etwas gegen die großen Worte.

Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich es eben einfach satt habe.

Ich weiß nicht, aber manches Mal habe ich das Gefühl.

Aber immerhin haben Sie wenigstens Gefühl, stimmt's?

Das sagen Sie.

Mein Mann behauptet, ich wäre kalt.

Bitte nicht.

Es tut mir leid, dass ich mich Ihnen anvertraut habe.

Aber Mädel, du arbeitest dich hier kaputt. Zu Hause hast du jeden Tag

gibst du doch wohl die Hunde.

Entschuldigen Sie bitte eine Frage.

Glauben Sie, dass Krankenschwester leichter mit jemandem ins Bett gehen als

andere? Auf jeden Fall machen sie keine große Gefühlskiste draus.

Und außerdem kann man bei ihnen vielleicht etwas lernen, bestimmte

Massage oder so.

Dankeschön. Halten Sie Krankenschwestern für sexuell triebhaft? Sie sollten sich

schämen, junger Mann.

Das ist ja nur eine Frage. Wieso kommen Sie gerade auf Krankenschwestern?

Krankenschwester sieht Mädchen wie andere Mädchen auch, wie Ihre Freundin,

meine Freundin und wie Mädchen anderer Berufsgruppen.

Am schönsten hat sie eine Haut als.

Erstens, weil ihm kein Patient nach Sand ruft. Und zweitens, weil ihm keiner

wird. Und drittens, weil ihm niemand gesund wird.

Deswegen vertragen wir auch noch einen Steinpilz. Was?

Erst einen Steinheger, dann einen Pilz.

Ich vertrage alles.

Aber eins vertrage ich nicht.

Das System.

Genau. Richtig.

Das ist dem. Das ist dem. Die einen sitzen auf ihrem dicken Bankkonto und

lassen die Puppen tanzen. Und die anderen? Vielleicht was.

Und die anderen, die schlagen durchs Ofenrohr ins Gebirge. Ich habe da

dass der Professor im Jahr mindestens 750 .000 Mark verdient. Reicht, reicht.

In der Stadt eine Villa und eine am See.

Und ich schaue eine neue Freundin, wo ich keine Marke nicht kasse.

Wenn uns einer mal pumsen will, muss er mindestens 30 Mark zahlen.

Meistens mehr.

Und wie wird das jetzt, meine Damen, wieder los?

Das erledige ich schon das Personalbüro vom Magistrat.

Wer will nun?

Verstehen Sie, Verbindungen.

Ja, Prost. Prost.

Die, die er vor zwei Jahren gehabt hat, ist jetzt Oberärztin in der

Kinderklinik. Und die Vorwagane hat jetzt einen solchen Kosten an der

ginekologischen. Ah ja, Prost. Prost. Ja, ja.

Ja, ja.

Den seinen geht der Herr.

Im Beispiel.

Natürlich ist diese Väterleswirtschaft eine Schweinerei.

Aber versuchen Sie mal, so etwas nachzuweisen.

Sehen Sie, wenn Sie wirklich einen Zeugen kriegen, der fällt Ihnen doch

garantiert wieder um. Ein kleiner Wink der Oberen gegenüber und fünf Minuten

später weiß es bereits der Professor.

Bitte, aber das müsste ich Ihnen überlassen.

An sich fehlt mir nur noch ein winziges Detail, um die Sache zum Abschluss zu

bringen. Ich habe gehört, zu seinem Geburtstag will der Professor die

Belegschaft mit einer Kaffeetafel erfreuen.

Die paar Stück Kuchen, die er spendiert, sind bestimmt nicht so viel wert, wie

das Geschenk, das er von den Schwestern erwartet.

Sophie, ich weiß, wollen Sie ihm eine Tischuhr aus Marmor schenken.

Wollen wir uns die Feier nicht mal ansehen? Also gut.

Schwester Oberin! Schwester Oberin! Die Decke ist fertig!

Was meinen Sie? Wird der Herr Professor sich darüber freuen? Meine Mädchen haben

sich so viel Mühe gegeben.

Das hoffe ich.

Haben Sie...

Die Spendenliste dabei?

Leider nein.

Es fehlen noch ein paar Beträge. Tun Sie das Geschenk weg. Der Professor kommt.

Weg mit dem Tempel.

Eine kleine Spende, dass der Professor weiß, was die Uhr hinschlagen

hat. Ich denke, die haben Sie... Ja, was denn?

Ihr Ritwein habe ich vielleicht einen Albtraum erlebt. Noch schlimmer als Ihre

Zwangsvorstellungen. Wie wäre es, wenn wir heute Nacht darüber reden würden?

Für den Fall, dass ich etwas wieder gut machen kann.

Vielleicht haben Sie schon gehört, unser verehrter Professor feiert nämlich

heute seinen Geburtstag.

So eine Zumutung, bei den Patienten betteln zu gehen, da pfeife ich doch auf

ganze Kaffeetafel.

Jede Wette. Der Professor kommt sich mit seinem Festessen noch wunder wie

großzügig vor. Dabei kostet die Schreibtischuhr 350.

Wie viel hast du denn gegeben?

Zehn Mark. Ich glaube, ich bleibe hier nicht lange.

Ah, Sie sind neu hier.

Darf ich mal fragen, wo Sie herkommen? Ich bin schon eine Woche hier.

Ich komme von Curaçao.

Von Curaçao?

Wir werden ja immer internationaler.

Sehr interessant, Curaçao. Darüber müssen Sie mir mehr erzählen.

Kommen Sie ja nachmittags zu mir. Die Ordination.

Sieht ja an so aus, als wollte der Alte auf diesen widerlich süßen Likör

umschalten.

Weißt du was, Topsy? Du kannst uns allen einen ganz dicken Gefallen tun.

Auf Zimmer 29, da ist was am Kochen. Der Leistenbruch möchte Schwester Doris

verzupfen. Eher umgekehrt. Bist du sicher?

Na, wenn er ihr schon zwischen die Beine fasst.

Das gehört nun wieder nicht zu der Therapie, die ihm der Arzt verschrieben

Das muss ja sehr erbaulich sein, was Sie da haben. Kann man mal sehen?

Nicht schlecht.

Liebesschauke nennt sich die Stellung.

Da stehe ich aber nicht drauf.

Drehen Sie sich auf der Seite.

Was geben Sie mir denn da?

Aua!

Wokobi Kengolin, zur Beruhigung und für zusätzlich zwölf Stunden Schlaf. Gute

Nacht.

Nein, bitte, ich...

Warte doch auf, ich bin es.

denn mit dir gemacht?

Das darf doch nicht wahr sein.

Diese Beetschwestern mit das kleinste Vergnügen in seinem.

Ich soll Ihnen etwas ausrichten vom Herrn Professor.

Ja? Der Herr Professor möchte noch eine Nachuntersuchung machen.

Aber nicht hier.

Oben im Massageraum. Um drei Uhr.

Oh, da muss ich mich aber beeilen.

Was mache ich denn nur?

Wie sehe ich denn überhaupt aus?

Wo ist denn mein Schminkkoffer?

Lieber Herr Professor.

Lieber Herr Professor.

Mein lieber Herr Professor.

Sorgen Sie dafür, dass der Chor mindestens eine Viertelstunde vorher zur

ist. Ich möchte keine Panne bei der Geburtstagsfeier.

Jawohl, Schwester Oberin.

Der Geburtstag des Professors.

Eine willkommene Gelegenheit der gestrengen Obrigkeit des Krankenhauses

Martin, einen Streich zu spielen.

Und wer würde sich dazu besser eignen als Frau Isabella Ziegler, die Manns

Operetten -Diva, die leider leider ein bisschen zu kurzsichtig ist.

Darf ich? Aber das kann ich doch sehen.

Am besten, wir legen sich dorthin. Der Professor kommt in einen Augenblick.

Lassen Sie sich nicht stören. Wir wollten nur gerne von der

Herrn Professor berichten.

Oh, bitte.

Entschuldigung.

Meine Damen, nach dem Liebheitlichen...

Frau Ziegler. Ich möchte sofort die Stationsschwester.

Warum geht er denn weg?

Raus! Raus!

Die Dirne!

Entsetzen.

Wenn das an die Öffentlichkeit kommt.

Nicht wahr?

Wenn das die Frau Professor erfahren würde.

Oder Schwester Beate.

Soll das vielleicht eine Drohung sein?

Aber nein, Sie brauchen nur die christlose Kündigung zurückzunehmen.

Ich werde mit dem Herrn Professor darüber reden.

Tatsächlich war das Glück auf Beates Seite.

Das Krankenhaus nahm die Kündigung zurück.

Also damit wäre dieser Fall erledigt.

Tja, schade.

Das dicke Ende kommt noch. Ihr Honorar. Tja, das ist natürlich ein Problem.

Ich würde vorschlagen, ein Menü, fünf Gänge, für erster Klasse Patienten.

Darf ich Sie dazu einladen?

Gerne.

Krankenschwester. Einer der notwendigsten Berufe überhaupt.

Einer der menschlichsten.

Wir haben schonungslos seine Probleme aufgezeigt. Denn wie viele andere

auch wir, dass dieser Beruf in unserer veränderten Welt endlich die Würdigung

findet, die er verdient.

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