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Meine Geschichte beginnt auf einer kleinen frisischen Insel.
Man nennt sie Spiegeleiland.
Warum, weiß ich auch nicht.
Ich bin Maler und male Watt.
Watt gibt es hier mehr als genug.
Sonst gibt es hier eigentlich nur Sand und
Meer.
Und meine vier besten Freunde natürlich.
Es sind auch meine einzigen.
Pit, Oscar, Arthur und Mike.
Mike, der uns wie jeden Morgen aus unseren
Träumen weckt.
Mit dem lieblichen Ruf.
Aufgestanden!
Spiegeleiland ist vielleicht nicht die größte Insel der
Welt.
Die schönste ist sie auf jeden Fall.
Jedenfalls für mich.
Und ich glaube, jeder Tourist würde mir Recht
geben, wenn nur mal einer käme.
Vom Tourismus leben wir hier nämlich.
Wir versuchen es jedenfalls.
Und heute habe ich ein gutes Gefühl.
Showtime, Freunde!
Touristen!
Leute, wenn wir heute nicht endlich mal richtig
Kasse machen, dann...
Heute habe ich ein gutes Gefühl.
Das sagst du doch jeden Tag.
Jungs, ich habe hier leider eine Statistik.
Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich jemals
jemand über uns er...
Jungs!
Aussteigen, bitte!
Sind das alle?
Immerhin doppelt so viele wie gestern.
Hey!
Ich weiß genau, was du brauchst, mein Junge.
Du brauchst Bewegung.
Du bist doch so ein...
...Bewegungstalent. Ich kann dir mal ein paar coole
Moves zeigen.
Pass mal auf.
Na, sieht doch cool aus, oder?
Hab den Sapperfeld.
Wozu braucht man das?
Lenny-Line.
Wie wär's mit einer coolen Kappe, Kumpel?
Oder ganz neuem Angebot, unsere speziellen Spiegeleiland-Sportschuhe.
Von Schopf bis Spann auf Spiegeleiland eingestellt.
Hab den Cheeseburger.
Ah, ein Feinschmecker.
Da habe ich genau das Richtige für dich.
Unsere Kinderüberraschung, Kabeljau.
Ist das fest?
Wenn ich auf meine Kabel schaue, sehe ich
am liebsten Kabeljau.
Interessierst du dich für Bilder?
Ich habe ja ein paar Wattbilder.
Komm, Lenny.
Die haben ja gar nichts.
Nix habe ich auch.
Kostet nur drei Euro.
Wenn du das noch einmal machst, Freundchen, dann...
Was dann?
Beinahe.
Beinahe wären sie geblieben.
Der Junge hatte schon richtig Feuer gefangen.
Wenn unser maßlos miesgelauter Mike nicht einmal mehr
die Nerven verloren hätte.
Mikey, Mikey, Mikey.
Entschuldige, aber mein Nervenkostüm sitzt etwas stramm.
Außerdem hat er angefangen.
Und am liebsten hätte ich ihm...
Jungs, ja.
Ich habe hier eine Statistik, wie groß die
Wahrscheinlichkeit ist, dass sich jemals jemand für unser
Eiland interessieren wird.
Zwischen 0 und 1 Prozent.
Immerhin.
Außerdem habe ich gehört, dass nur 48 Prozent
aller Statistiken stimmen, weil 52 Prozent aller Befragten
bei Umfragen, ob sie auf Umfragen antworten würden,
Umfragen mehr als fragwürdig fanden.
Ich finde, wir brauchen eine Spiegeleiland-Homepage.
Weniger Regen, mehr Sonnidee.
Da, da, da.
Das ist es doch.
Wieso stottert der plötzlich auf einmal?
Verstehe.
Spiegeleiland, mein modernes Mallorca.
Ballermann für Bildungsbürger.
Genau, auf keinen Fall Bums-Tourismus.
Wieso?
Fremdenverkehr ist doch besser als gar keiner.
Pariser Woche auf Spiegeleiland.
Halt sich noch ein Boulevard.
Boulevard, Boulevard.
Damals auf dem Boulevard, mitten in Paris.
Ich kann auch einen Satz mit Boulevard.
Beim Melken wurde dem Melker klar, dass die
Kuh ein Bulle war.
Leute, ich meinte eigentlich mehr so eine Art
Werbefilm, der unsere Insel bekannt macht.
Und den müssen wir dann nur noch ins
Netz stellen.
Ganz großes Kino.
Spiegeleiland, Traum im Watt.
Wenig Regen, Sonne satt.
Spiegeleiland, du im Watt.
Watt, Watt, Watt, Watt, Watt, Watt, Watt.
Fernab der ausgetretenen Pfade des Massentourismus strömen alljährlich
Massen von Touristen aller Heere Länder nach Spiegeleiland.
Und alle sind hellauf begeistert von der naturbelassenen
Schönheit dieser einzigartigen Dünenlandschaft.
Wir sind hellauf begeistert von der naturbelassenen Schönheit
dieser einzigartigen Dünenlandschaft.
Jung und alt genießen das sonnige, unbeschwerte Strandleben.
Wir sind jung und alt und genießen das
sonnige, unbeschwerte Strandleben.
Bereits zur Begrüßung gibt es ein besonderes Leckerwissen.
Speziell für die Damenwelt.
Spiegeleiland, ja!
Über das leibliche Wohl ist auch gesorgt.
Unser mehrfach ausgezeichneter Chefkoch Pitt verwöhnt sie fürstlich
mit kulinarischen Highlights aus der maritimen Cuisine.
Fürstlich diese kulinarischen Highlights aus der maritimen Cuisine.
Und das zu durchaus bürgerlichen Preisen.
Das sind ja durchaus bürgerliche Preise.
Oskar, seines Zeichens bestuniformierter Inselführer der Insel, erwartete
zu einer seiner vielfältigen Inselrundfahrten.
Dann mal los, Oskar!
Natürlich mit Bioantrieb.
Die Rundfahrt führte zu den Nissenplätzen der seltenen
Kichermöwe.
Und nur hier ist das anmutige Liebesspiel der
majestätischen Kaiserpinguine noch in freier Wildbahn zu beobachten.
Unser geschultes Fachpersonal sorgt für die nötige Fitness.
Besonders stolz ist Mike auf seinen Powerwalk Strongrunner.
Geht das nicht schneller, Mike?
Kultur wird auch auf Spiegeleiland-Post geschrieben.
Auf Wunsch signiert der Maler seine Bilder sogar
persönlich.
Auf Wunsch resigniere ich sogar persönlich.
Wunderbar.
Wahnsinn.
Frau Rostal, sofort zu mir.
Unglaublich, Herr Dimirzak.
Der Groupier an Tisch 8 wollte wieder sein
Trinkgeld für sich behalten.
Was halten Sie von einer öffentlichen Degradierung?
Unsinn.
Schauen Sie sich das hier mal an.
Ja, und?
Sehen Sie denn nicht dieses Bild?
Diese zeitlose Schönheit, dieser enorme Ewigkeitswert.
Können Sie sich vorstellen, was mir dieses Bild
bedeutet?
Können Sie nicht, ne?
Nein, ehrlich gesagt nicht ganz.
Können Sie das Bild wenigstens vergrößern?
Das doch nicht, das da hinten an der
Wand.
Ja, der Sommer.
Kees van Waal, 1661.
Er ist schon etwas anderes als dieser alberne
Rokokokoloris.
Ich muss dieses Bild haben.
Ist das denn so wichtig für Sie?
Das können Sie sich doch denken.
Sie kennen doch die drei Bilder in meinem
Tresor.
Welche Bilder?
Ja, die vier Jahreszeiten.
Ich denke, es sind nur drei Bilder.
Spracherkennung aktiviert.
Rokokokoloris.
Code nicht akzeptiert.
Das war ein Code zu viel.
Ich weiß.
Rokokokoloris.
Code nicht akzeptiert.
Das war ein Code zu wenig.
Muss das denn so kompliziert sein?
Das war Ihr Vorschlag.
Rokokokoloris.
Code akzeptiert.
Und denken Sie sich gefälligst etwas Simpleres aus?
Da fehlt Ihr ein Bild.
Noch.
Verstehen Sie jetzt, worum ich das Bild haben
muss?
Koste ist, was es wolle.
Was soll es denn kosten?
Die drei haben mich fast gar nichts gekostet.
Die hatten mir ein Spieler als Sicherheit überlassen.
Vor ihrer Zeit.
Er wollte unbedingt weiter verlieren.
Das klingt günstig.
Was das vierte betrifft, hoffe ich, dass meine
elf Millionen reichen.
Das klingt aber nicht günstig.
Falsch.
Was glauben Sie, was der ganze Zyklus bringt?
Seit Jahren habe ich daraufhin gespart.
Sie haben elf Millionen gespart?
Ja.
An Steuer.
Da wird man ja schwerhörig.
Sie bitte.
Ist er offenbar schon.
Sagen Sie mal, wann kommen denn die anderen
Touristen hierher?
Welche anderen?
Ja, kommen denn immer nur so wenige?
So wenige?
Drei wären schon Rekord.
Ja, aber davon kann doch kein Mensch leben.
Die schon, aber fragen Sie mich nicht wie.
Frau Rostal, haben Sie das Geld?
Das ganze schöne Schwarzgeld.
Elf Millionen.
Und für den Fall, dass er nicht verkaufen
will, habe ich noch etwas Wirkungsvolleres.
Frau Rostal, Sie sind für meine Sicherheit zuständig.
Und das gilt auch und vor allem für
meine Image.
Eine polizeiliche Untersuchung kann ich mir in meiner
steuerlich mehr als labilen Position jetzt nicht leisten.
Sieht doch tatsächlich so aus, als hätten die
das Geld bitter nötig.
Sowas Primitives.
Vielleicht hätten wir besser Glasperlen mitgebracht.
Zum Tauschen.
Frau Rostal, wenn wir unser Kaufinteresse nicht allzu
deutlich zeigen, dann können wir den Preis bestimmt
drücken.
Unter elf Millionen?
Deutlich unter elf Millionen.
Leider.
Erlaubt es, an Land kommen zu dürfen.
Natürlich, bitte.
Gestatten, Jean Dumersac.
Dummersac, den Namen kann ich mir merken.
Meine Gattin.
Oh, da sind Sie wohl Frau Dummersac.
Ah, das ist wohl Ihre Visitenkarte.
Genau.
Ganz neu im Angebot unserer speziellen Spiegeleiland-Sportschuhe.
Oder wie wär's mit einer Kappe im klassischen
Clavauter-Look?
Von Schopf bis Spann auf Spiegeleiland eingestellt.
Ah.
Oh, wow.
Moment.
Dafür gibt's die dazu.
Na, wie seh ich aus, Schatz?
Als hättest du nie was anderes getragen, Schatz.
Schau nur diese netten Bildchen.
Zu Hause hab ich noch mehr davon.
Ah, die müssen wir uns unbedingt anschauen.
Nach dem Essen.
Wir haben in der Kabeljau-Klause einen schönen
Tisch für Sie reserviert.
Sie mögen doch Kabeljau.
Das ist so eine Art Dorsch.
Dorsch ist schlimmer als Heimweh.
Eben, deswegen verzichten wir auf Kabeljau.
Kabeljau, köstlich.
Erfrischend.
Mein persönlicher Gerichtskleid.
Kabeljau-Kübi, Spelle, Ponys.
Wie du so schorle.
Von Frisch aus Nippo.
Vor länger Hand.
Massierte Kabeljau-Sushi mit Wasabi.
I love.
Vereinigte Exzellenzen, erlaubt man nur wenigstens präsentieren zu
dürfen, Kabeljau-Hackbällchen-Curry mit Kichererbsen.
Und das ist es, Kabeljau-Marinier, mit seiner
Sauce, von Pfefferminze, wie aus Stein.
Das ist mein Liebling.
Zweimal.
Zweimal.
Natürlich.
Kabeljau-Marinier, mit deinem Pfefferminze-Stein, mit deinem
Mehl.
Im Diktionär stand nicht viel mehr, jetzt wird
es schwer, ich weiß nichts mehr.
Ein Kaiser-Pinguin.
Doch nicht.
Und hinterher sind Tellerle.
Wann schauen wir uns endlich die Bilder an?
Ach ja, es hätte ich fast vergessen.
Wie die Zeit vergeht.
Zu den Bildern geht's da lang.
CDU-Geschwärmung bringt's total.
Das sind die Ersten, die den ganzen Fisch
mit Gräten aufgegessen haben.
Sind die Ersten, die ihn überhaupt aufgegessen haben?
Ich zeige dir jetzt mal ein paar Watt
-Bilder.
Das ist Watt am frühen Morgen.
Und hier ist Watt am nicht mehr ganz
so frühen Morgen.
Und hier Watt am frühen Spätnachmittag.
Und hier Watt am späten Spätnachmittag.
Und jetzt habe ich noch was ganz Besonderes.
Tada!
Watt bei Nebel.
Fantastisch.
Nein, nein, Watt bei Dämmerung.
Man sieht ihn förmlich hier, dämmern den Morgen,
nicht wahr, Schatz?
Nein, nein, Abend, das ist Abends.
Kostet aber dasselbe, 5 Euro.
Morgendämmerung habe ich auch.
Wenn Sie noch eins dazu nehmen, mache ich
Ihnen ein Sonderangebot.
Drei Bilder zum Preis von vier.
Tja, dann nehme ich die beiden da und
das da.
Nein, das ist unverkäuflich.
Das hat mir mein Vater auf dem Sterbebett
verkauft.
Und der hat es von seinem Vater und
der von seinem Vater und der von seinem
Vater und der hat es von...
Lassen Sie mich raten, von seinem Vater?
Nein, von seiner Mutter.
Und der Vater der Mutter, der hat es
gemalt.
Und deswegen ist es unverkäuflich.
So, ich hole Ihnen jetzt die Morgendämmerung.
Will der den Preis hochtreiben?
Ich werde doch nicht an so jemanden mein
schönes Schwarzgeld verschwenden.
Ich hab's gleich.
Zum Glück gibt es ja noch billigere Methoden.
Ist doch viel zu laut.
Richtig.
Ich dachte eher an die Waffen einer Frau.
Vorausfall bitte.
Sie wissen genau, was ich meine.
Oh, Lady.
Fantastisch.
Ich hätte eine Bitte.
Ich würde so gerne die Schönheit meiner Gattin
verirrigen lassen.
Ob das geht?
Ewig ist doch niemand jung.
Obwohl man auf älteren Fotos irgendwie jünger aussieht.
Also, wollen Sie mich nun malen?
Naja, ich bin Wattmaler und brauche die Transpiration.
Deswegen dachte ich auch als Akt.
Hey, Sie sollen mich abmalen, nicht bemalen.
Haben Sie noch nie ein Akt gemalt?
Akt?
Ich Akt?
Ich noch keine Akt gemalt.
Ständig mal ich Akt.
Akt bei Nacht und Nabel.
Äh, Akt bei Nacht und Nippel.
Ähm, Nebel, Nebel.
Sie sollen mir kein Kostüm ausschneidern.
Nein, ich muss die beiden Portionen, die beiden
Proportionen messen.
Sonst mache ich einen busen Fühler, äh, bösen
Fehler.
Wenn Sie es lieber hinsetzen, Möpse, möchten, oder
haben Sie keine Brust, Lust zu warzen, warten.
So, fertig ist der Akt.
Adieu, Maestro.
Sie haben mich mit Ihrer Kunst unendlich bereichert.
Halten!
Ihr Koffer.
Hallo, ihr Bickel.
Hallo.
Was ist denn los?
Die haben ihr Bild vergessen.
Was ist denn für ein Bild?
Das hier.
Schweinkram.
Spracherkennung aktiviert.
Frau Kuckuck.
Moment.
Sie haben doch gesagt, ich soll mir was
Simpleres ausdenken.
Wie, was ist das denn?
Abraham.
Abraham?
Code akzeptiert.
Die vier Jahreszeiten.
Jetzt raten Sie mal, was mir der ganze
Zyklus bringt.
Ich schätze, die vier auf mindestens, ähm, 50
Millionen?
Bei einem Einsatz von 20 Euro.
Ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, würde ich
sagen.
Moment.
Ich habe jetzt einen sicheren Platz.
Sicher wie in Abrahams Schoß.
Otto.
Was ist denn mit dem?
Otto.
Er sagt nichts.
Das höre ich auch.
Da stimmt was nicht.
Über was?
Vielleicht fehlt ihm ja was.
Seht ihr das nicht?
Es wäre ein Unding, auf die Distanz die
Diagnose zu deuten.
Ich bin doch kein Doktor.
Fällt euch wirklich nichts auf?
Sein Wand-Gemälde.
Ich sehe kein Wand-Gemälde.
Ja eben, das ist ja die Situation hier.
Naja, wahrscheinlich hat er es gestern verkauft.
Sein einziges Erbstück, bestimmt, ja.
Wenn, dann haben sie es ihm geklaut.
Naja, dass er auch so an dem alten
Schinken hängt, das kann man sich kaum vorstellen.
Man kann.
Ich meine, jeder minimal mitfühlende Mensch wäre mitgenommen,
wenn ihm nur das einzige Erinnerungsstück entrissen würde,
was ihm sein einziger verstorbener Vater hinterlassen hat.
Aber ich nicht.
Das Einzige, was mein Vater mir hinterlassen hat,
war meine Mutter.
Sei froh, dass du eine Mutter hast.
Meine ist Zigaretten holen gegangen, nie wieder zurückgekommen.
Mit fünf.
So jung hat die schon geraucht?
Sie doch nicht.
Ich war fünf.
Achso.
Und ich habe erst mit sechs jungen Jahren
meinen ersten eigenen Elektrofön erhalten.
Meine Eltern haben mich immer mit Knoblauch gefüttert,
damit sie mich besser wiederfinden.
Im Dunkeln.
Gratulation zum großen Preis für die grausamste Kindheit.
Otto!
Er wird schon drüber hinwegkommen.
Und heute Abend ist er bestimmt wieder ganz
alt.
Obwohl...
So schaue ich mir das Ihnen jedenfalls nicht
länger an.
Und diese Mutter Monika mit anderem Hirn ist
auch ein Herzmörderisch.
Und was sollen wir dagegen tun?
Ist doch klar, wir holen ihm sein Beet
zurück.
Sonst wird das nie was.
Wie?
Das heißt, du meinst, da müssten wir runter
von der Insel?
Aufs Festland, ja.
Und was ist denn so schlimm?
Eigentlich alles, aber...
Kein Aber, es geht hier um Otto.
Was wären wir denn ohne ihn?
Ihr seht doch, was wir ohne ihn sind.
Ohne ihn sind wir...
zu viert.
Aber wer ist schon dieser dummer Sack?
Der wird sich noch wünschen, dass seine Mutter
nie geboren wäre.
Denn jetzt bekommt er es mit einer straff
organisierten, stramm disziplinierten, streng frisierten, stark engagierten,
voll durchtrainierten, frisch rasierten, hochmotivierten, auf ein Ziel
fixierten Elite-Einheit zu tun.
Kommt sonst noch jemand mit?
Fünf Finger sind eine Faust.
Schluss mit frustig.
Wir sind startklar.
Wir holen uns ein Bild zurück.
Ja, so sicher wie das Armen in der
Küche.
Genau.
Das wollt ihr wirklich für mich tun?
Du hängst doch so an dem Bild.
Wenn man sie nicht zusammen zusammenfaltet, wozu hat
man denn Feinde?
Alice wird gut, mein kleiner Pinguin.
Vorsicht!
Was?
Frisch gebuggelt.
Ach so, ähm...
Frisch frisiert.
Frisch manikürt.
Komm!
Ich sag wat.
Wir sagen Otto.
Ich sag wat.
Wir sagen Otto.
Ich sag wat.
Ich sag wat.
Sie sagen Otto.
Er sagt wat.
Sie sagen Otto.
Er sagt wat.
Sie sagen Otto.
Er sagt wat.
Sie sagen Otto.
Er sagt wat.
Sie sagen Otto.
Ich sag, was hat...
Ich sag, was hat...
Was hat das was, was das was nur
hat?
Was hat das was, was das was nur
hat?
Eben noch ein Erinnerungsfoto.
Gewohnt gelassen gucken.
Gucci.
Das war klar wie Kalbskonsumme.
Ohne Krawatte kommt keiner ins Casino.
Arthur.
Giftgrün auf Grasgrün, das geht gar nicht.
Was denn?
Dann nimm mal lieber die, die...
Die da?
Rostrot.
Gewagt, aber...
Genial.
Pitt, lass den Quatsch.
Querstreifen machen dick.
Da hab ich was ganz Besonderes.
Darf ich bitte?
Mike, kein Kabalier trägt eine Krawatte auf dem
Rücken.
Kennt ihr übrigens den Unterschied zwischen einer Krawatte
und einem Ochsenschwanz?
Der Ochsenschwanz bedeckt das ganze Arschloch.
Darauf wär ich ja gar nicht gekommen.
Aber er ist wirklich mehr der Fliegentyp.
Fliegentyp?
Ich dachte, ich hätte mehr was Hummelhaftes oder
was Zeckiges.
Scharfe Schnalle.
Bitte?
Guter Gürtel.
Ach so.
Ja, den hab ich selbst entworfen.
Die vier Jahreszeiten.
Und sie haben sie exklusiv.
Das Fernsehen.
Harry Hirsch.
Harry Hirsch vom Fernsehen.
Natürlich passt es mir morgen.
Ja, gegen 16 Uhr.
Sie kommen also mit dem Hubschrauber.
Also bis morgen.
Ich freu mich.
Alter Fatzke.
Jennifer, die neue Poker-Dealerin.
Guten Tag.
Umdrehen.
Hä?
Umdrehen.
Demnächst schicken sie mir noch Kinder.
Sie trauen sich also zu, einen Pokertisch in
den Griff zu kriegen, ja?
Ich denke schon, ja.
Sie denken schon.
Sie denken, blond sein, bisschen blöd lächeln, das
reicht schon.
Wissen Sie, hier wird Texas Hold'em gespielt.
Das ist eine ernsthafte Sache.
Eine Männersache.
Verstehen Sie überhaupt etwas vom Pokern?
Naja, beim Texas Hold'em erhält jeder Spieler
zu Beginn zwei verdeckte Karten im Preflop.
Dann werden drei Karten offengelegt, der Flop.
Danach wird die vierte Karte offengelegt, der Turner.
Es folgt die fünfte offene Karte, der River.
Nun zu den Bettings.
Der Spieler, der links vom Dealer sitzt, setzt
den Small Blind.
Und der Spieler links vom Small Blind, das
Doppelte.
Dem Big Blind also eigentlich doch recht überschaubar.
Und jetzt?
Fragen wir jemanden?
Die vielleicht?
Äh, Fräulein?
Sie, Sie...
Zigarre?
Ja, ich weiß.
Mike.
Bei uns raucht nur der Schornstein.
Wir sind auf der Suche nach Herrn Dümersack.
Ah, sein Büro ist im ersten Stock.
Durch die Tür da.
Die mit dem freundlichen Herren davor.
Achso.
Dann frage ich mich, wie der ausschaut, wenn
er erstmal unfreundlich ist.
Das sollten wir gleich mal ausprobieren.
Wir müssen zu Herrn de Maizac.
Sind Sie angemeldet?
Eben nicht, soll da Überraschung sein.
Dann kann ich Sie nicht passieren lassen.
Was?
Wenn Sie uns hier nicht sofort passieren lassen,
dann...
Dann...
Dann was?
Dann passiert was.
Und was bitte?
Dann...
Dann...
Dann...
Dann auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Bis dann.
Auf Wiederschauen.
Hey!
Was stehen Sie vor meiner Tür rum?
Entschuldigung, Chef.
Das macht doch nichts, Peter.
Sie sind doch mein bestes Pferd im Stall.
Zumindest, wenn man die Menge Mist zugrunde legt,
die Sie täglich machen.
Das macht Ihnen keiner nach.
Aber wenn ich Sie noch einmal vor meine
Tür erwische, dann...
Dann passiert was.
Also...
Cohiba!
Corinna!
Sag ich doch.
Du, nix Feierabend.
Noch arbeiten, ne?
Nix Samba.
Okay.
Hallo?
Du auch nix Feierabend.
Du gehst zu Gado...
Du gehst zu Gadilobe.
Ist es nicht herrlich, für so einen polyglotten,
eloquenten, sprachgewandten Ausbeuter arbeiten zu dürfen?
Wenn er nur nicht diesen fremdartigen Akzent hätte.
Komm, machen wir erstmal Pause.
Ja.
Ich leg die Türsteher ab, dann könnt ihr
rein und das Bild holen.
Okay?
Hier.
Oh, meine Herren.
Sie werden so verspannt.
Aber auch beim Kartenspielen sind Lockerungsübungen ganz besonders
wichtig.
Und los geht's.
Wir nehmen die Karten auf und mischen, mischen.
Schön aus dem Handgelenk.
Mischen, mischen.
Und mit links.
Mischen, mischen, mischen, mischen, mischen.
Und geben.
Geben, geben, geben.
Und schön die Ellenbogen hochlassen beim Geben.
Geben, geben.
Und rechts.
Und schauen.
Und kontrollieren.
Und links.
Und schauen.
Und kontrollieren.
Und Unschuld heucheln.
Los.
So, nun schauen wir uns das Blatt an.
Oh, wir haben den schwarzen Peter.
Wir haben verloren.
Und ärgern, ärgern, ärgern.
Und schön die Ellenbogen hochlassen beim Ärgern.
Und ärgern, ärgern.
Es hat geklappt.
Wir können nach Hause.
Und?
Habt ihr das Bild?
Och Otto, wie denn?
Das war die falsche Tür.
Wieso?
Seid ihr denn nicht durch die Tür mit
dem schwarzen Peter?
Doch, sind wir.
Was nur den Schluss zulässt, dass entweder die
Tür oder der Typ davor sich bewegt haben.
Ich tippe auf den Typ.
Tja, jetzt stehen wir damit sauber im Hals.
Und es ist noch nicht mal Sonntag.
Aber das kann man mit uns nicht machen.
Wir können auch anders.
Wir kommen da wieder rein.
Und wenn wir hier alles platt machen müssen?
Los!
Moment.
Wer will hier was platt machen?
Das war rein rhetorisches Gerede.
Wir wollen nur mein Bild wiederholen.
Psst.
Das muss doch nicht jeder wissen.
Was muss nicht jeder wissen?
Dass wir mein Bild wiederholen wollen.
Jetzt weiß es die ganze Nachbarschaft.
Otto, wir wissen doch gar nicht, wer das
ist.
Ich bin Jenny.
Tag.
Angenehm, Arthur.
Mike, Oskar, Pitt und Otto.
Ling Lu.
Oskar.
Mike, Arthur, Pitt und Otto.
Körner.
Mike, Arthur, Oskar, Pitt und...
Otto.
Richtig.
Ja, aber was denn das?
Eine andere Frage.
Was denn für ein Bild?
Das er uns geklaut hat.
Du meinst das?
Das ist also dein Bild, das er da
im Fernsehen präsentieren will.
Und das wollte er euch zurückholen.
Nur schade, dass ihr keine Chance habt.
Wieso?
Wir müssen doch nur in sein Büro rein
und...
Und ihr denkt, das Bild hängt da einfach
so rum in seinem Büro?
Wofür hat der Mann da sein SR-Strong
und WG-12-SP?
WG-12-SP?
Aha.
Was ist denn das?
Eine edelstahlarmierte Betonkonstruktion im Modulsystem.
Wanddicke 250 Millimeter, VDS geprüft und zertifiziert nach
Euronorm EN 2010.
Widerstandsgrad Centauri-12, das heißt Surroundschutz versus Sprengstoffe
inklusive TNT.
Sauerstoffpflanze, Wasserstrahlschneider, Diamantkronenbohrer, Laser.
SR steht eben für Strongroom.
Aber wofür SP steht?
Safety-Programm.
Der klassische SR-WG-12-SP mit optimiertem
Safety-Programm garantiert...
Moment mal, wie bist du auf die SR
-Seite gekommen?
Vector.
Ich hab mir einen kleinen Algorithmus programmiert, nur
so zum Spaß.
Du schreibst deine eigenen Spy-Tools?
Ja.
Entschuldige die Störung bitte, aber wie war das?
Hier, der SP garantiert absolute Sicherheit mit nur
einem einzigen Schlüssel.
Ha!
Wo ein Schlüssel ist, ist auch ein Weg.
Ja, aber wer hat den Schlüssel?
Den hat die Rostal.
Wer ist das?
Die Sicherheitschefin.
Leute, vergesst das Ganze.
Sie trägt den Schlüssel immer bei sich, direkt
am Körper.
Achtung, da kommt sie!
Vector!
Was soll das hier werden?
Eine kleine Verschwörung?
Das Lächeln wird Ihnen schon noch vergehen.
Los!
Leute, hier sind wir erstmal in Sicherheit.
Achtung, da kommt jemand!
Oh!
Herzlich Willkommen bei Spind Entertainment.
Haben Sie sich auch manchmal gefragt, warum ist
es in meinem Spind so öde und so
langweilig?
Na, wir haben die Lösung.
Spind Entertainment, ein Service der Casino-Leitung.
Verursacht keine Nebenkosten, wird finanziert durch Eigenwerbung.
Wo wir zu Hause sind, das weiß doch
jedes Kind.
Da weht ein frischer Wind durch unseren Spind.
Ja, ja, ein frischer Wind durch unseren Spind.
Spind!
Bitte.
Spind!
Wo wir zu Hause sind, das weiß doch
jedes Kind.
Da weht ein frischer Wind durch unseren Spind.
Ein frischer Wind durch deinen Spind.
Die Zeit verrinnt, und zwar gespinnt.
Der Spind, der spinnt.
Ja, ja, das stimmt.
Die haben
uns angelogen.
Changy!
Ling Lu!
Corinna!
Nein, die Massac und die Rostahl.
Da war das gar nicht von der Massac.
Nein, das ist eine Sicherheitschefin.
Ja, und die trägt den Schlüssel irgendwo an
ihrem Körper.
Wie sollen wir da rankommen?
Eins nach dem anderen.
Erstmal müssen wir da oben rein.
Ja, aber wie?
Ja, wenn nötig, mit Gewalt.
Es geht auch ohne Gewalt.
Zum Beispiel mit einem Tunnel.
Ich sehe gar keinen Tunnel.
Noch nicht, aber den kann ich euch buddeln.
Ich brauche bloß eine passende Tunnelbuddelstelle.
Ja, aber wo denn?
Das da rechts ist recht reizend.
Und auch gesamtgestalterisch ganz geschmackvoll.
Das ist viel zu weit.
Da!
Der Keller da drüben ist doch perfekt.
Ja.
Bloß, wie kommen wir da rein?
Wenn nötig, mit Gewalt.
Ich glaube, ohne Gewalt geht es genauso gut.
Dazu müssten wir uns trennen.
Trennen?
Fünf Minuten maximal.
Es geht um die Tür.
Tür?
Einer von uns muss den Türöffner machen.
Ja, aber wer denn?
Der, der von uns am seriösesten aussieht.
Aha!
Hallo, haben Sie Geister im Keller?
Ich bin nämlich Kellergeisterjäger.
Diplomierter Kellergeisterjäger.
Sozusagen Kellergeisterjägermeister.
Und ich dachte, so etwas gibt es nur
im Fernsehen.
Obwohl die Geisterjäger da irgendwie kräftiger aussehen.
Naja, mein Spezialgebiet sind die kleineren Kellergeister.
So die Silberfische, Goldhamster und Halsnasenohrenkneifer.
Kleingeist macht auch Mist.
Sie haben doch einen Keller?
Ja, da bewahre ich das ganze Zeug von
meinen Neffen auf.
Die sind ja ständig aufreißend.
Und jedes Mal haben sie mir was mitgebracht.
Ach, Ihre Neffen kommen wohl öfter zu Besuch?
Früher ja, jetzt schon länger nicht mehr.
Länger?
Wie lange denn?
Ach so, ein bis zweiundzwanzig Jahre mag es
wohl her sein.
Ich kann mich gar nicht mehr so recht
erinnern, wie sie aussehen.
Oh, wo sind die denn jetzt?
Das letzte Mal waren sie in Südamerika.
Überraschung, ich habe Ihre Neffen gefunden.
Wir sind's.
Aber ich habe doch nur drei Neffen.
Eddie, Teddy und Karl-Heinz.
Den Kleinen haben wir adoptiert, ein Indio-Junge.
Sprich kein Wort Deutsch.
Und wer von euch ist denn nun Eddie?
Und wer ist Teddy?
Ich bin Eddie, dann ist er Teddy.
Ich Eddie, er Teddy, Eddie Teddy.
Wer wäre ich dann wohl?
Du bist Karl-Heinz, das hat sich doch
eben...
Ach, ihr habt euch ja so verändert.
Wo habe ich denn meine Brille?
Die brauchst du doch nicht, die erkenne ich
doch auch ohne Brille.
Mann, dass ich das noch erleben darf.
Eddie, du schlaust mich so.
Und gleich bei TV-Egal.
Gordria Wienerin, Lena Meier.
Ach, diese Werbung.
Ich warf sie nur auf meine Lieblingssendung TV
-Egal.
Und mit diesem Stefan, leise genug, schon mal
schnell, dieser schwarze Vogel.
Amsel, Drossel, Fink, Starr.
Seit wann ist der Fink schwarz?
Stefan Fink, genau.
Und den gucken Sie, äh, guckst du gern?
Sehr gern.
Bei dem kann ich am besten einschlafen.
Aber ihr müsst doch auch müde sein.
Ich mach euch rasch eure Zähne.
Und ich jage die Kellergeister.
Da bitte.
Helf mir doch mit.
Da bin ich doch dabei.
Rasta la vista.
Meine Jungs.
Ist das griechisch, römisch oder Freistil?
Griechisch, römisch, das Griechisch nie raus.
Ist irgendwie imposant.
Hast du imposant?
Entfernen mit der Hand.
Ein flinkes Foto für die Fernfreude und Verwandten.
Yves Saint Laurent.
Leute, die ideale Tunnelbuddhistelle.
Achtung, Vorschlag!
Wieso?
Eure Zimmer sind bereit und die Bettchen bezogen.
Ihr müsst doch müde sein.
Danke, aber wir schlafen am besten hier.
Ist doch der ideale Zeltplatz.
Hier?
Hab ich hier gehört?
In Peru schläft praktisch jeder im Keller, weil
das Land zu hoch liegt.
Ich muss auch hier unten bleiben, aus Sicherheitsgründen
wegen der Kellergeister.
Die müssen rund um die Uhr überwacht werden.
Doch wie ihr meint.
Ihr müsst mich entschuldigen, jetzt kommt nämlich gleich
Stefan Fink.
Ständig runterkommt.
Wie soll ich dann bitte ein Tunnelbuddel?
Solange dieser Stefan Fink läuft, schläft sie doch.
Der läuft aber nicht ewig.
Sollte aber.
Also lasst euch bitte was einfallen.
Ewig?
Stellt es sich das vor?
So, meine Damen und Herren, da habe ich
noch eine interessante Meldung gelesen.
Und zwar, ich weiß nicht, ob Sie die
Dachsäule mitbekommen haben, Kabeljau soll angeblich gesund sein.
Warum auch nicht, oder?
Wenn er krank wäre, könnte er ja zum
Heilbutt gehen.
Heilbutt, verstehen Sie?
Und sie schläft echt.
Schauen wir mal.
Wie ein Murmeltier.
Und wer filmt Sie jetzt?
Das ist jetzt folgende Situation.
Schau, ich habe nicht nur meine Kamera mit
Ihrem Fernseher gekoppelt, ich habe auch noch eine
installiert, zur Kontrolle sozusagen.
Ja, aber die sehen Sie doch.
Nein, wenn er mal an die Tür klingelt.
Nein, die sieht sie nicht.
Pete, was macht der Tunnel?
Na ja, läuft.
Du wirst dich noch wundern, dummer Sack.
Code akzeptiert.
Sie hätten ihm wenigstens den Arm brechen können,
ist doch kein Beinbruch.
Ach, das war doch nur ein harmloser Irrer.
Ich will ihn mir trotzdem anschauen.
Bitte.
Das ist doch...
Halt, nochmal zurück.
Den Gang kenne ich.
Lieber Herr Hirsch, für kein Geld dieser Welt
würde ich mich von diesem Gemälde trennen können.
Herr Dümersack, kann ich Sie...
Können Sie nicht angreifen, anklopfen?
Sie sehen doch, ich berate mich auf morgen
vor.
Es geht um morgen.
Die Sache ist gefährdet.
Wie?
Kommt Hirsch etwa nicht?
Doch, doch.
Aber wissen Sie, wer der Typ mit der
Gymnastik am Pokertisch war?
Der Wattmaler.
Was?
Na, der Wattaktmaler.
Na, der!
Otto, er ist hier.
Irgendwo da draußen muss er sein.
Da!
Die Rostal, da oben am Fenster.
Ich habe ihn gesehen.
Da unten.
Eben war er noch da.
Frau Rostal, wenn Sie sich unbedingt lächerlich machen
wollen, dann ist das Ihre Sache, aber machen
Sie es bitte nicht hier, ja?
Ich werde Ihnen beweisen, dass ich recht habe.
Wenn er dich gesehen hat, dann ist hier
Schicht im Schacht.
Er hat mich nicht gesehen.
Dafür zu schnell.
So, ja.
Ich komme davon ein, ich stehe hier.
Und wann kommt die dann?
So, dann...
Scheiße!
Oskar!
Was ist da denn los?
Die Rostal-Entdeckung!
So, meine Damen und Herren, jetzt kommen wir
zur großen TV-Egal-Weg-WM.
Kasino-Sicherheitsdienst!
Aufmachen!
Ich weiß, dass Sie hier sind.
Jeder Widerstand ist zwecklos.
Das Haus ist umstellt.
Wenn Sie nicht freiwillig öffnen, hol ich Verstärkung
und lasse die Tür aufbrechen.
Ich habe Sie gewarnt.
So, das haben wir dann, die TV-Egal
-Weg-WM, und was kommt jetzt noch?
Dann gibt es noch morgen eine neue Ausgabe
von Stefan sucht den Kabel, der auch Fischer,
der die meisten Fische essen kann und danach
trotzdem alle restlichen Teller liebevoll abwaschen darf.
Kurz SSDKF, DDMF, EKU, DTA, RTL, AD, meine
Damen und Herren.
Otto, die wissen jetzt, dass du hier bist.
Dann müssen wir weg.
Du musst weg.
Genau, und zwar ganz weit weg.
Das ist die Situation.
Die müssen glauben, dass du weit weg bist.
Sie kommen mit.
Frau Rostal, was haben Sie jetzt schon wieder
vor?
Er ist hier, dieser Otto, gleich nebenan, und
ich werde ihn mir jetzt schnappen.
Ja, ja, jean-du-pas-sac.
Hallo, hier ist Otto.
Störe ich?
Nein, gar nicht.
Frau Rostal!
Ich bin nämlich ganz weit weg.
Ich bin in Rom.
Otto ist also hier, ja?
Gleich nebenan, ja?
Ja.
Wo sind Sie gerade?
Na, in Rom.
Ich dachte, ich gönne mir mal eine kleine
Reise, weil Sie mir doch die drei Bilder
abgekauft haben zum Preis von vier.
Und da gab es das Sonderangebot mit Plums
Air in die ewige Stadt für nur 19
,95 und eine Pizza vier Jahreszeiten inklusive.
Das ist doch günstig.
Oh, da kommt die Pizza gerade.
Super, Mario!
Hallo, ich bin Mario.
Ich will Pizza quadro staccioni con pepperoni.
Pepperoni?
Ohne Pfeffer?
Ja.
Was will denn euch du zu mir sagen?
Ciao, ciao.
Lassen Sie es sich schmecken.
Und, was sagen Sie nun?
Sie sind also in Rom.
Wie lange denn noch?
Wie lange?
Noch ewig und drei Tage.
Das trifft sich gut.
Ich bin morgen nämlich auch in Rom.
Wir sollten uns treffen.
Morgen?
Also, das ist ganz schlecht, weil mein Heimflug
geht ja gleich.
Also, heute.
Weil ich habe nämlich so einen Heimweh.
Sie sind morgen wieder auf Ihrer Insel.
Oh, ein Radrennen.
Der Giro d'Italia.
Da ist ja schon die Spitzengruppe.
Mann, haben die einen Zahn drauf.
Wow!
Oh, da kommt das Verfolger-Trio.
Oh, ich flipp aus.
Hallo, können Sie mich ein Stück mitnehmen zum
Flughafen?
Es hält einfach keiner an.
Frau Österreich, Sie leiden unter Verfolgungswahn.
Ich leide doch nicht.
Da haben Sie recht, ja.
Ihnen macht der Verfolgungswahn sogar Spaß.
Reißen Sie sich zusammen.
Sie sind nicht unersetzlich.
Der?
Der so mich?
Der Vordruckel glaubt doch tatsächlich, unser Mann wäre
in Rom.
Genau wie ich.
Da, der Herr müsste es doch wissen.
Morni, wo bist du, ich schlag dich im
Domino.
Heiliger Vater, können Sie mir sagen, wie ich
zum Flughafen komme?
Immer gleich raus und dann rechts.
Dankeschön.
Und suche mich nicht in der Unterfüllung.
So, dann haben wir noch eine Ausgabe von
Panieren oder Rasieren.
Moment.
So, HW muss Pap haben, meine Damen und
Herren.
Unfassbar, oder?
Der Heilige Vater.
Ich darf doch Papa sagen, oder?
Ich sehe, Sie üben schon für das große
TV-Egal-Hobby-Segnen.
Ich bin ein Profi, mein Sohn.
Sehr interessant.
Der Papst, meine Damen und Herren.
So, jetzt habe ich ihn gar nicht gefragt,
wie es seiner Frau geht.
Der Papst.
Das ist doch super.
Jetzt brauchen wir nur noch den Schlüssel.
Den hat doch die Roster.
Lass das mal den Papa machen.
Ich habe recht.
Habe ich recht.
Ich werde es ihm beweisen.
Ich werde es allen beweisen.
Du spielst mit dem Feuer, Kleiner.
Das ist ein unbekannter Erreger.
Außerdem habe ich mir extra für dich meine
Zunge rasiert.
Sie spielen unser Lied.
Adios.
Moment.
Jetzt kommt mein Lied.
Es geht
nicht mehr.
Ich kann keine Gelenkflüssigkeit mehr produzieren.
Frau Roster, was machen Sie da?
Verfolgungswahn und Vergnügungssucht.
Sie hat den Schlüssel nicht mehr.
Na, da kann ich ja lange so...
Aber hat er ihn?
Der Hümmersack?
Nein.
Er sagt immer, der Schlüssel ist so sicher
wie ein Abrams Schoß.
Das hättest du mir aber auch einen Tick
vorher sagen können.
Ach, du hattest doch Spaß.
Du tanzt wohl gern Tango.
Nö, das ist nicht so mein Ding.
Ach nicht?
Also meiner Musik ist es auch nicht.
Ich steh mir auf.
Wohin gehen Sie?
Und, wo ist der Schlüssel?
Ich hab ihn nicht.
Sie hat ihn auch nicht.
Es ist sicher wie ein Abrams Schoß.
Abrams Schoß?
Ich verstehe nicht so ganz, was daran jetzt
so gut sein soll.
Wie weit ist der Tunnel, Pete?
Es geht voran!
Verstehen Sie?
Da, ein guter Zentimeter.
Ich mein, ist doch gar nicht so schlecht
von Anfang, oder?
Wenn das so weitergeht, dann...
Wenn das so weitergeht, sind wir genau in
elf Jahren, zehn Monaten und neun Tagen unter
der Straßenmitte, Kollege.
Was guckt ihr mich denn so an?
Was soll ich jetzt wieder schuld sein?
Leute, ich hab doch alles versucht.
Ja, das sieht man.
Und du kommst hier rein ohne Schlüssel.
Entschuldige bitte, dass ich geboren wurde.
Soll auch nie wieder vorkommen.
Herzlich willkommen zum großen TV-Egal-Total-Versagen,
meine Herren.
Du bist ganz ruhig.
Ja, gerne.
Nachdem ich hier stundenlang als Stephan-Stachstuhl-Pieten
-Sturzaufgabe gelacht habe...
Der feine Herr hat sich doch noch nie
die Hände schmutzig gemacht.
Immer noch besser, als so ranzig rumzurennen.
Was reizt dich eigentlich daran, dass man dich
riechen kann, bevor du reinkommst?
Das mag ja alles stimmen, ja, aber vielleicht
haben wir hier ein Problem, Leute.
Ja, dein Problem kenn ich, Schwester.
Du sitzt ja den ganzen Tag vor deinen
Pisten und weißt überhaupt gar nicht, wie es
draußen aussieht.
Im wahren, saftigen Leben, du Vollpfosten!
Das nimmst du eventuell zurück, du.
Sag das noch mal!
Was?
Aber was ist denn los?
Sag mal, begreifst du das nicht?
Wir sind jetzt und hier am Ende.
Es ist alles vorbei.
Aus.
Finito.
Ohne uns würdest du doch noch am Anleger
sitzen und mit deiner Mundharmonika den Mond anbellen.
Ja, aber mein Bild!
Mal dir doch selbst eins.
Deine widerwärtig-wässrigen Wattmalereien nehmen dir wenigstens keiner
weg.
Für dich machen wir das doch alles hier.
Und das ist jetzt der Dank dafür?
Nee.
Ohne mich.
Aber das ist doch alles nicht so schlimm.
Und nicht so schlimm?
Schlimmer kann es gar nicht mehr kommen.
Damenbesuch!
Aus dem Casino!
Na?
Alles klar?
Nichts ist klar.
Du hattest vollkommen recht.
Wir haben keine Chance.
Das ist mal die Situation.
Aber habt ihr denn den Link nicht bekommen?
Link?
Das sieht ja aus wie mein Bild.
Nur kälter.
So ein Widerling.
Er wollte von Anfang an nur dein Bild.
Der hat's gut.
Der kommt ins Casino.
Ganz nah an mein schönes Bild.
Zum Greifen nah.
Vergreift ihr es denn nicht?
Ist doch ganz einfach.
Wenn einer von euch morgen als Harry Hirsch
ins Casino geht...
Tanzen?
Neffen!
Ich hab noch nie so gut geschlafen.
Leute, das ist doch ein Hammer!
Und du meinst, dass es sich so einfach
geht?
Ja, alles geht, du der Frosche!
Wir müssen bloß diesmal alles exakt vorbereiten.
Okay, gebt mir ein paar Minuten.
Ich mache euch ein maßstabsgetreues 3D-Modell vom
Casino.
Also nochmal von vorn, Leute.
Wann kommt dieser Harry Hirsch morgen an?
16 Uhr, Herr Hubschrauber.
Abholen und aufhalten, Oskar.
Abholen, aufhalten, alles in Arbeit.
Sein Kameramann kommt direkt zum Casino.
Den übernehme ich und bringe ihn zur Bar.
Und ich, was mache ich?
Und er, was macht er?
Kommt noch.
Als erstes gehe ich als Kameramann mit einem
von euch als Harry Hirsch ins Casino.
Wir passieren das Foyer und treffen im Spielsaal
auf Dümersag.
Der führt uns über die Treppen in den
ersten Stock durch den Flur direkt in sein
Büro.
Büro.
Dort öffnet er die Safe-Tür, um uns
das Bild zu zeigen.
So, ähm, Stromrohr, WC, ähm...
WG-12-SP.
WG-12-SP ist offen.
Jenny?
Ja, 5 Minuten nachdem ihr den Spielsaal passiert
habt, genau 5 Minuten, starten wir drei unser
Ablehnungsmanöver.
Genau aus diesem Grund verlässt Dümersag sein Büro.
Das heißt, wir gehen in den Tresorraum, schnappen
uns das Bild, stecken es in die Kamera,
stecken es in die Kamera, öffnen den Vorhang,
Vorhang offen, und Mike?
Vorhang, das ist mein Zeichen.
Und ich zünde die Rakete.
Seine Rakete, mein Rückzug.
Korrekt.
Vorhang, Rakete, geordneter Rückzug.
Arthur, du überwachst deinen Monitor.
Genau, ich hab im Keller die ganze Situation
technisch im Griff.
Und ich, und ich.
Und er, und er.
Kommt noch.
Nun die wichtigste Frage.
Wer von uns spielt Harry Hirsch?
Hallo, meine Damen und Herren!
Hallo, meine Damen und Herren, hier spricht Harry
Hirsch.
I love to surprise you.
Bravo!
Hast du das gesehen?
Moment, ich dachte, du bist am Hubschrauber und
hältst den echten Harry Hirsch auf.
Hallo, meine Damen und Herren, hier spricht Harry
Hirsch.
I love to surprise you.
Lord have mercy.
Ja!
Moment mal, aber wer zündet dann die Rakete?
Hallo, folgende Situation, ich bin der Hirsch, ähm,
der Harry Hirsch, and I love to surprise
you.
Und wer soll seinen Computer übernehmen und die
Webcams überwachen?
Das ist jetzt blöd, oder?
Verdammt, wir haben keinen Harry Hirsch.
Dann war ja wieder alles für den Friseur.
Hallo, meine Damen und Herren, hier spricht Harry
Hirsch.
I love to surprise you.
Äh, haben wir sonst noch jemanden?
Ich fand ihn toll.
Meinetwegen.
Zum Glück ahnt hier keiner, was wir vorhaben.
Ich weiß genau, was er vorhat.
Und ich werde beweisen, dass ich recht hatte.
Wieder?
Mein Problem, ihres.
Sobald Sie etwas Verdächtiges bemerken, was auf diesen
Otto hindeutet, zum Beispiel diesen Gang, informieren Sie
Dümersack.
Warum denn nicht Sie, Frau Rostal?
Weil ich es sage.
Außerdem werde ich morgen nicht hier sein.
Hey, du hast dich ja in unser Security
-System gehackt.
Naja, so sicher ist es auch wieder nicht.
Wir haben ja hier für morgen alle Webcams
am Start.
Für jede Situation.
Muss Liebe schön sein?
Ja, Liebe ist ein mächtiges Gefühl.
Erwachsen aus einer inneren Haltung, tiefer positiver Verbundenheit
zu einer Person, die den reinen Zweck oder
Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich meist
durch ein tätiges Zuwenden zum anderen ausdrückt.
Im engeren Sinn steht der Begriff auch für
ein Höchstmaß an Zuneigung, die ein Mensch zu
empfinden fähig ist.
Du, ich wollte dir nur sagen, ich habe
nichts gegen Computer und was ich vorhin gesagt
habe mit diesem Vollpfosten, war ja bestimmt lieb
gemeint, oder?
Na komm.
Danke.
Oh, durchgeknöpft.
Das ist gute alte Schule.
Du entdeckst definitiv jedes Detail.
Danke, aber genau darauf kommt es doch an.
Hier.
Doppelt gesäumt.
Oskar!
Ich wollte nur sagen, das mit dem Feinherrn,
das war nicht so gemeint.
Vergiss es.
Okay.
Pit!
Mit diesem gewissen Geruch gerade, mittlerweile möchte ich
den Nief nicht mehr missen müssen.
Okay, Leute, wir müssen uns unbedingt bei Otto
entschuldigen, ja?
Er ist zwar nicht der Älteste, aber...
Er übt schon für morgen.
Herr Heroch.
Ja?
Gestatten Sie die Messe?
Ah, hallo.
Ich habe noch keine Ihrer sensationellen Sendungen versorgt.
Ach ja?
Ja.
Was ist Ihr geniales Geheimnis?
Passen Sie auf.
Hallo.
Sind Sie etwa der Kameramann von Harry Hirsch?
Freilich.
Wir arbeiten immer zusammen.
Ohne mich ist er auch quasi...
Dann muss ich Sie um etwas bitten.
Wollen Sie ein Autogramm?
Nein, ich muss Sie bitten, in einer Bar
zu warten.
Herr Hirsch wird sich verspäten.
Ey, schau einmal an da.
Bin ich mit meinem alten Kombi und noch
schneller als der mit seinem Hubschrauber.
Sie sind drin.
Wenn Sie bloß schon wieder draußen wären.
Oh mein Gott, die gucken alle.
Ganz ruhig.
Lass uns lieber abhauen.
Es gibt jetzt kein Zurück mehr.
So.
Pardon.
Live.
Kamera.
Hallo, meine Damen und Herren.
Hier spricht Harry Hirsch.
Ich befinde mich hier im Spielsaal des Casinos
von Bad Reibach.
Mitten in der Welt der Reichen und der
Schönen.
Das heißt, da scheint hier mehr der Bereich
der Reichen zu sein.
Aber wo sind denn die Schönen?
Da ist ja einer.
Lieber Herr Hirsch.
Entschuldigen Sie bitte, aber man hat ja alle
Hände voll zu tun und ausgerechnet heute ist
meine Rechtehand nicht da.
Bitte folgen Sie mir doch in mein Allerheiligstes.
Sie sind durch.
Countdown läuft.
Noch fünf Minuten.
Bleibt der Arzt so aufgeregt?
Der muss noch durch.
Jetzt ruhig.
Hoffentlich kann Oskar Harry Hirsch aufhalten.
Hallo, meine Damen und Herren.
I love to surprise you.
Immer in Bewegung bleiben.
Apropos Bewegung, wir sollten mal langsam...
Langsam leuchtet es mir ein.
Würden Sie es mir noch einmal vormachen?
Es ist so unheimlich und nachahmbar.
Okay, weil Sie es sind.
Hallo, meine Damen und Herren.
Hier spricht Harry Hirsch.
I love to surprise you.
Es ist soweit.
Die vier Jahreszeiten live und exklusiv.
Moment, Herr Hirsch.
Unser Zuschauer wollte doch sicherlich zunächst erst einmal
erfahren, wie ich an diese Bilder gekommen bin.
Diesen einmaligen Zyklus.
Entschuldigen Sie die Störung, aber ich bräuchte für
den Background dringend das vierte Bild.
Ah, bei der Neuerwerbung.
Das ist eine rührende Geschichte.
Ich habe das Bild gekauft von einem bemitleidenswert
untalentierten Maler.
Moment, Moment.
Talent ist ja immer noch eine Geschmackssache.
In diesem Falle nicht.
Von einer Malerei hätte der niemals leben können.
Wissen Sie, was der gemalt hat?
Wat?
Ja, Wat denn?
Ja, Wat, genau.
Ja, aber Wat ist doch ein interessantes Motiv.
Quatsch, das gehört doch zu nichts.
Doch mal.
Ich möchte mehr über diesen Maler erfahren.
Der Maler lebt auf einer Insel und ernährte
sich von faulen Fischen.
Moment, Moment.
Dr. Gabriel.
Fische sind sehr schwer zu unterscheiden, wenn sie
ein gewisses Alter überschritten haben.
Sie behaupten also, Dr. Gab...
Das Gequatsche führt doch zu nichts.
Sie behaupten also, Dr. Gabriel war nicht mehr
ganz fangfristig.
Ist ja hochinteressant, aber kommen wir jetzt zu
den Bildern.
Hochinteressant ist zum Beispiel meine Einstellung zur Malerei.
Wissen Sie, dieser ganze Rokokokolores dient einer...
Entschuldigen Sie, ich muss jetzt.
Entschuldigen Sie bitte.
Ablenken kurz bei mir vielleicht?
So, jetzt muss ich aber wirklich zum Auto.
Auto, Auto.
Würden Sie mir wohl ausnahmsweise ein autorisiertes Autogramm
ausstellen?
Ein Autogramm?
Von mir?
Darauf war ich gar nicht vorbereitet.
Sie sind wirklich zu bescheiden.
Diese Kritik höre ich viel zu selten.
Schreiben Sie, für meinen vertrauten Verehrer, Jean Dumesac.
Kommen wir jetzt zum Expressionismus.
Sollen wir jetzt vielleicht noch Lademarkado schlabbern oder
was?
Wir brauchen doch die Bilder im Bild.
So viel Zeit muss sein.
Der Expressionismus.
Oder nein, schreiben Sie doch besser, für einen
echten Edelfern.
Für einen echten Edelfern.
Offen, hoffen.
Jetzt müsste der Tresor offen sein.
Das wollen wir hoffen.
Schreiben Sie.
Offen, hoffen.
Bist du besoffen?
Wo bleibt der Vorhang?
Der große Moment ist gekommen.
Ich hole jetzt den einzigen Schlüssel, der ins
Allerheiligste zu meinen Bildern führt.
Die Spannung steigt ins Unverträgliche und das bedeutet...
Und das bedeutet, ich hammer mal aus, denn
der Schlüssel befindet sich hier, in diesem Raum.
Chef, das müssen Sie sich anschauen.
Ja was denn?
Ich hab mich nicht gesehen.
Er ist hier, dieser Otto.
Was?
Wo ist denn die Rostal?
Entschuldigen Sie mich bitte, ja?
Die Bilder!
Ach, keine Sorge.
Die Bilder sind hier so sicher wie in
Abrahams Schoß.
Es kam zu früh.
Jetzt ist alles zu spät.
Da!
Ausgerechnet heute.
Der Typ darf auf keinen Fall vor die
Kamera.
Chef, soll ich das Allerheiligen?
Los, dazu ist die Sache zu wichtig.
Moment mal.
Er hat doch gesagt, der Schlüssel befindet sich
hier, irgendwo in diesem Raum.
Also durchsuchen wir einfach sein Büro.
Okay, aber wenn jemand kommt?
Ach, da kommt schon keiner.
Okay.
Tut mir leid, eine wichtige Chefsache.
Ich bin aber gleich wieder für Sie da.
Lassen Sie sich Zeit.
Ach, bitte, nehmen Sie doch Platz.
Danke recht freundlich.
Hey, ich habe einen Cracker für dich.
Guck mal.
Fein.
Der muss doch hier irgendwo sein.
Lass doch den Hund hier ruhen.
Der weiß bestimmt nicht, wo der Schlüssel steckt.
Was hat du mir satt nochmal gesagt?
Richtig, sicher wie in Abrahams Schoß.
Verdächtiges Objekt verlässt Spielsaal in Richtung Foyer.
Halt, korrigiere.
Objekt orientiert sich in Richtung Blackjack-Tische.
Moment.
Mit herzlichen Dank für die wertvolle, wunderbare, wahnsinnig
warmherzige Wartezeit.
Komm, dich mit meinem vertrauten Verehrer, Abrahams Schoß,
nicht vielleicht Abrahams Schloss.
Nein, Schoß, Abrahams Schoß.
Oder Abrahams Kloß.
Nein, Schoß, Abrahams Kloß.
Jetzt stell doch mal den Hund leise.
Wie soll man sich denn konzentrieren bei dem
Gewinseln?
Wo ist dieser verdammte Schlüssel?
Hier.
Ja, und wo war er?
In Abrahams Schoß.
Dafür hast du die Freiheit, mein Kleiner.
Komm.
Komm, gib mir schon den Schlüssel.
Mach hin, ey.
Bin gleich da.
Los, lauf.
Spracherkennung aktiviert.
Scheiße.
Code nicht akzeptiert.
Was?
Code nicht akzeptiert.
Halt, korrigiere mich.
Objekt orientiert sich in Richtung A.
Halt, Kommando zurück.
Zielperson ist jetzt bei den Roulettetischen.
Können Sie sich endlich mal entscheiden.
Und, immer noch kein Vorhang?
Doch, da ist immer noch der Vorhang.
Nein, ich meinte eigentlich, immer noch kein, kein
Vorhang.
Nein.
Vielleicht hat er das Passwort ja hier irgendwo
notiert.
Herr Dymersack?
Ich hatte recht.
Wer sind Sie?
Ich?
Ich?
Ich bin Kameramann.
Im Fernsehen.
Ach ja.
Dann lassen Sie die Kamera mal laufen.
Wieso?
Was ist denn los?
Passen Sie auf.
Mein Name ist Erika Roster, Security-Chefin.
Und ich bin eine Betrüger auf der Spur.
Sein Name ist Otto.
Otto?
Ja, er sollte jetzt nämlich auf Spiegeleiland sein.
Aber da ist er nicht.
Woher wollen Sie das so genau wissen?
Weil ich auf Spiegeleiland bin und das beweist,
dass er sich dort im Casino aufhalten muss.
Ganz in ihrer Nähe.
Hier?
Ja, genau da.
Und wo ist Herr Dymersack?
Der, der ist unten.
Gut, dann erreiche ich ihn ja unten.
Halt, nicht unten.
Der ist unter einem Tuch.
Unter einem Tuch?
Ja, der ist erkältet.
Der inhaliert unter einem Tuch.
Der inhaliert unter einem Tuch direkt neben mir.
Der Vorhang ist weg.
Entwarnung.
Ja.
Ich kann Sie gerne mal zeigen, Frau Rosenthal,
aber das ist wirklich kein schöner Anblick.
Da müssen Sie sich wirklich warm anziehen, weil
der Virus, der schwappt gleich zu Ihnen rüber,
bevor es einmal gut anfängt.
Herr Dymersack?
Hallo, Frau Rosenthal.
Mir geht es gar nicht gut.
Wie geht es Ihnen?
Mir geht es gut.
Sehr gut.
Ich hatte nämlich doch recht.
Bei Ihnen sonst alles in Ordnung?
Ja, alles okay so weit.
Wo ist Abraham?
Abraham, der ist hier.
Der ist erkältet.
Der hat mich angesteckt.
Und sag mal hallo zu Frau Rosenthal, Abraham.
Code akzeptiert.
Otto!
Oh nein!
Mist!
Subjekt Richtung...
Nein, Richtung Brunnen.
Oder?
Sagen Sie mal, welcher Vollidiot hat Sie eigentlich
eingestellt?
Ja, das frage ich mir auch.
Für wen ist das denn?
Für meine herzkranke Hebamme.
Ähnlich.
Hinten mit CH.
Nein, nein.
Ich meine nicht das Autogramm.
Ich meine das da.
Das bedeutet...
Bye-bye.
Ich werde
los.
Wo bleibt Otto?
Ja.
Nun mach schon.
Er kann jeden Moment.
Ist es nicht wunderwunderschön?
Und die anderen sind auch sehr schön.
Sollten wir nicht bei dieser Gelegenheit...
Gelegenheit macht Diebe, was?
Otto, wir nehmen nichts mit, was sonst nicht
gehört.
Okay, okay.
Jetzt läuft er in die Toilette.
Sind Sie sich diesmal ganz sicher?
Mhm.
Dann haben wir ihn.
Kommen Sie runter.
Over und out.
Jawohl.
Oh.
Oh Gott.
Chef.
Chef.
Mist.
Na, wie war ich?
Und, haben die beiden das Bild?
Sind die doch nicht da?
Die müssen doch längst da sein.
Sind sie aber nicht.
Sind sie nicht?
Dafür ist er da.
Harry ist der Echte.
Schau, da.
Da kommt er.
Nein.
Jetzt packen wir das Bild ein.
Ja, dazu brauche ich doch deine Kamera.
Warum hat es der so eilig?
Der geht direkt ins Büro.
Und die sind auch drin.
Okay Leute, was machen wir jetzt?
Mehr als das Menschenmögliche machbar zu machen, vermag
kein Mensch.
Ich sage euch jetzt, was die Situation ist.
Wir gehen da jetzt rein, holen die raus
und dann klatscht es.
Und zwar kein Beifall.
Egal, wer das ist.
Du gehst zur Tür.
Wieso ich?
Na, du bist Harry.
Hier ist schon vom Fernsehen.
Ich kümmere mich um das Bild.
Nur das Bild sollte vielleicht noch bei anderen
sein.
Oder nicht?
Otto, zum letzten Mal, wir nehmen nichts mit,
was uns nicht zusteht.
Obwohl.
Ah, da sind Sie ja, Herr Hirsch.
Und wer sind Sie?
Ich, ich bin...
Sind Sie mein neues Lichtdudel?
Richtig.
Lichtdudel, genau.
Ich bin der Lichtdudel.
Wieso, ist denn mein Kameramann schon da?
Ja.
Nee, nein.
Aber der neue Kameramann ist da.
Wie, der neue Kameramann?
Wo ist der alte?
Der alte?
Der alte Kameramann?
Der alte?
Hat der schon wieder eine Panne?
Panne, ja, genau.
Eine Panne, richtig.
Panne.
Mit seinem alten Kombi.
Ja, mit seinem alten Kombi.
Ja Gott, die alten Kombis.
Aber der neue weiß Bescheid.
Er ist gleich da.
Der Kameramann.
Mit seiner Kamera.
Guten Abend,
Herr Hirsch.
Ich bin dann für Sie bereit.
Wieder einer aus dem Osten.
Kamera läuft?
Der Dödel auch.
Ich mache da mal das Bild frei.
Ja, hallo, da bin ich wieder, Harry Hirsch.
Ja, und ich melde mich heute nicht aus
Hollywood, nicht aus Monte Carlo, nicht aus Venedig.
Nein, noch nicht einmal aus Berlin.
Nein, heute melde ich mich aus dem biederen
Bad Reibach.
Ja, und wie Sie sicherlich schon festgestellt haben,
geht es heute nicht um Randale und Skandale.
Heute geht es um Kunst.
Können Sie nicht aufpassen?
Entschuldigung, aber ich wollte Ihnen nur sagen, dass
das Zielobjekt das Casino verlassen hat.
Entwarnung.
Hätten Sie das nicht früher sagen können?
Ja, und er präsentiert heute hier bei HAHA
nicht nur eine, nicht nur zwei, nicht nur
drei, nein, er präsentiert vier Jahreszeiten.
Lieber Herr Hirsch, Sie wollen doch nicht schon
gehen?
Nein, ich habe Sie gesucht.
Ja, wir hatten kleinere Komplikationen, aber wenn Sie
mir jetzt in meinem Büro folgen würden...
Wer sind Sie?
Das frage ich Sie.
Ich bin Jean Dumasac.
Ach, Sie?
Nie im Leben.
Ach, dann sind Sie gar nicht Herr Dumasac.
Natürlich bin ich das, aber wer sind Sie?
Er ist Harry Hirsch, das muss ich als
sein Kameramann doch wissen.
Und wer ist das?
Er ist Harry Hirsch, das muss ich als
sein Kameramann doch wissen.
Kamera läuft?
Kamera läuft.
Ton auch?
Ton auch.
Und ready?
Und ready.
Hallo meine Damen und Herren, hier spricht Harry
Hirsch live aus dem Casino in Bad Reibach.
Hallo meine Damen und Herren, hier spricht Harry
Hirsch live aus dem Casino in Bad Reibach.
I love to surprise you.
I love to surprise you.
Ach, Herr Hirsch, dass ich Sie hier treffe.
Würden Sie mir bitte ein Autogramm geben?
Wer sind Sie jetzt?
Ich bin die Vorsitzende des Harry-Hirsch-Fanclubs.
Ach, dann müssen Sie ja wissen, wer der
echte Harry Hirsch ist.
Na, Sie sind es jedenfalls nicht.
Herr Hirsch.
Ich wusste es.
Lieber Herr Hirsch, ich wusste natürlich sofort, dass
Sie hier...
Wollen wir vielleicht in mein Büro gehen?
Moment, würden Sie bitte so nett sein und
von uns beiden ein Foto machen?
Und zwar draußen.
Ich habe keinen Blitz.
Aber selbstverständlich, gerne.
Ich bin doch Profi.
Halt, Interpol, Betrugsstationat.
Die Zweige sind gesucht, hier Betrüger.
Der Wattmaler.
Die Rostal hatte doch recht.
Genau, sofort abführen.
Moment mal.
Ihre Schuhe haben mir auf Spiegeleiland bedeutend besser
gefallen.
Ihr habt wohl geglaubt, ihr könnt Jean du
Merzac aufs Kreuz legen, ja?
Les Jeux sont faits.
Das Spiel ist aus.
Übergebt sie der Polizei.
Aber die richtigen.
Aber heute hat Interpol eine Bande von Schwerverbrechern
dingfest gemacht.
Jean...
Lieber Herr Hirsch, ich wusste natürlich sofort, dass
Sie der Richtige sind, aber ich wollte die
ganze Bande erwischen.
Ist klar.
So, ihr sichert den Weg zum Polizeipräsidium.
Und ab!
So, die sind wieder los.
Wir?
Sagen Sie mal, seit wann?
Was ist denn jetzt los?
Ach, das ist die Situation.
Ihre Hilfe kommt sehr überraschend.
Wieso?
Wenn man uns erniedrigt, schämen wir uns dann
nicht.
Wenn man uns beleidigt, leiden wir dann nicht.
Wenn man uns Türen an den Kopf haut.
Hat vielleicht von euch mal jemand eine Kopfschmerztablette?
Ich hab nur Cracker.
Die sehen lecker aus.
Sie mögen Cracker?
Klar.
Es gibt nur eins, was ich lieber mag.
Kabeljau.
Los, verschwinde!
Schnell, mach schon!
Halt!
Leute, was ist denn los?
Da ist jetzt einer von uns.
Sorry.
Dann sind wir jetzt ja zu zehn.
Zu elf.
Unser Gastgeber macht es spannend.
Oder gibt es vielleicht sogar Schwierigkeiten mit seinem
Safe, der ja angeblich die vier Jahreszeiten birgt.
Oh, mein kleines Hundchen.
Ist gleich soweit.
Unsere Sendezeit ist leider begrenzt, deshalb würde ich
sagen, jetzt oder nie.
Moment, Moment, Moment.
Also nie.
Tja, das, meine Damen und Herren, war Jean
Dumersac, der Kommissar Rex.
Unterdeutschlands Casino-Besitzer.
Mein Name ist Harry Hirsch und das war
es wieder einmal mit HaHaHa, Harry Hirschs hochinteressantem
Magazin.
Hallo, Herr Dumersac.
Dummersac, du Dummersac, wir sehen dich, du Dummersac,
du Dummersac, wir sehen dich, du Dummersac.
Otto, wieso ist der nicht im Gefängnis?
Dein Kaiperinha, Otto.
Dankeschön.
Suchen Sie vielleicht den hier?
Warme, ich drehe dir den Schwanz um.
Code akzeptiert.
Mein Geld!
Wo ist mein Bild?
Ihr Bild?
Das war immer mein Bild.
Aber das war mein Geld, meine elf Millionen.
Wie praktisch, wir sind nämlich auch zu elf
und jetzt ist jeder von uns Millionär, nicht
wahr?
Und auch du, Abraham.
Adios.
Aber...
Nachschub, Chef.
Was soll das?
Besorgen Sie lieber zwei Flugtickets.
Einmal First und einmal Holzklasse.
Wohin denn?
Nach Rio, Otto ist da.
So, Abraham.
Hast du schon mal Kaiser-Pinguine gesehen?
Ja, das ist nun das Happy End meiner
Geschichte.
Oskar ist glücklich.
Arthur hat endlich jemanden zum Fachsimpeln.
Mike hat seinen Spaß.
Und sogar Pitt.
Alle sind glücklich.
Und ich?
Naja, das Leben bietet immer wieder neue Überraschungen.
Sie wissen ja, I love to surprise you.
Alles okay?
Krass.
Aber geht das auch schneller?
Ja, ich glaube so.
Autopilot Mein
VorrPark Autopilot Autopilot Ich sag N-Worto Ich
sag N-Worto Ich sag Watt Ich sag
Wat Ich sag WAT Ich sag Watt Ich
sag Watt Watt hat was Watt hat was
Watt nur att Wadt hat was Was hat
das Watt, was das Watt nur hat?
Sie sagen Otto.
Er sagt Watt.
Sie sagen Otto.
Er sagt Watt.
Sie sagen Otto.
Er sagt Watt.
Sie sagen Otto.
Er sagt Watt.
Ich sag Watt.
Ich sag Watt.
Watt hat das Watt, was das Watt nur
hat.
Watt hat das Watt, was das Watt nur
hat.
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