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Wo bleibt das Bild?
Schärfer!
Und jetzt die Männer auf die Bühne!
Und Licht!
Männer, da wo ihr jetzt steht, wird in
wenigen Tagen er stehen.
Ambos der Rabiator.
Männer, wisst ihr was das heißt?
Oh nein, ihr wisst nicht was das heißt.
Soll ich es euch sagen?
Hier findet in wenigen Tagen die Premiere unseres
neuesten Filmes statt.
Ambos der Rabiator.
Dieser Mann, Männer, braucht Männer wie euch.
Starke Männer.
Harte Männer.
Entschlossene Männer.
Intelligente Männer.
Ich bezahle dafür, dass meinem Goldbaby hier niemand
an die Windeln fasst.
Leibwächter, liebe Freunde.
Ich brauche Leibwächter.
Jetzt zeigt mal, was ihr habt.
Und nun mach schon!
Sehr witzig!
Was ist denn das für ein Vogel?
So ein hässliches Entlein.
Na holt dieses Häufchen Edelt von der Bühne!
Moment!
So redet man nicht mit mir.
Jedenfalls nicht ungestraft.
Und ich rate Ihnen eins, merken Sie sich
dieses Gesicht.
Oder dieses.
Oder wie wärs damit?
Oder dieses.
Und merken Sie sich meinen Namen!
Mein Name ist Edelt.
Meine Familie.
Vater, Mutter, Großvater und ich.
Sie wollten mich immer von der Steuer absetzen,
als außergewöhnliche Belastung.
Ich habe ihnen nicht viel Freude bereitet, ich
weiß.
Ich erinnere mich noch an die ersten Worte
meines Vaters, als ich ins Gefängnis kam.
Herzlich willkommen.
Mutter sagte immer zu mir, spiel doch draußen,
spiel doch draußen, sitz dich immer zu Hause
rum, spiel doch draußen mit den anderen Kindern,
mit Herbert zum Beispiel.
Ich sag, Mutti, willst du mit einem Jungen
spielen, der ständig uneinständige Worte sagt und immer
lügt und betrügt?
Und mir mit Zwillen, nein!
Nee, Herbert auch nicht.
Ich musste immer helle Sachen tragen auf meinem
Schulweg um von den Autos besser gesehen zu
werden.
So ging ich dann los, weiße Mütze, weißer
Schal, weiße Jacke, weiße Hose, weiße Schuhe und
wurde vom Schneeflug überfahren.
Großvater, 95 Jahre.
Er hatte ein Geheimrezept zum Altwerden.
Jeden Abend vorm Schlafen gehen, bis er an
eine Knoblauch zähe.
Und wenn dann nachts der Tod an sein
Bett kam und sagte, Alter, es wird Zeit,
dann sagte er, wer ist da?
Und er, oh!
Und jetzt sind alle fort.
Und hier ist auch alles weg.
Mein Schrank ist weg.
Mein Bett ist weg.
Mein Stuhl ist weg.
Mein Bücherregal ist weg.
Mein einziges Buch musste ich versetzen.
Mein Telefonbuch.
Scheiß Handlung, aber tierische Besetzung.
Sogar meine einzige Hose haben sie mir ge...
Nee, hab ich ernst.
Mein Fernseher ist weg.
Naja, ich bin ja auch nie zum Fernsehen
gekommen.
Ich war ja ständig auf der Suche nach
Arbeit.
Ja, ja, ja, ich wollte arbeiten.
Aber du hast mich ja nicht gelassen, du
Stadt!
Du hast mir nichts gegeben.
Allerdings auch nichts genommen.
Außer vielleicht mein Mut, meine Hoffnung, mein Lebenswillen,
mein Selbstvertrauen.
Manchmal wünschte ich, ich wäre wieder so, wie
ich war, als ich das werden wollte, was
ich jetzt bin.
Mein lieber Muschelwalkman, spiel mir noch einmal das
Lied von der Heimat.
Christi, o Trio, lu, tu, tu.
Mein Hühneroog.
Es war nur eine kleine Insel.
Ein gottverlassener Sandhaufen mitten im weiten Wattenmeer.
Aber was ein Verkehr da war!
Tierisch!
Als wenn ich nicht gewesen wäre.
Das reinste Chaos.
Aber ich hab ihnen gezeigt, wo es lang
geht.
90% der Vögel hier haben bei mir
den Mauerseglerschein gemacht.
Warum?
Na ist doch klar, damit sie nicht dauernd
gegen die Mauern segeln.
Nur die Fledermäuse schaffen es nicht.
Von wegen Spitzenorientierungsvermögen, Radarsystem und so weiter.
Wissen Sie, warum die nur nachts fliegen?
Die schämen sich.
Die wollen nicht, dass ihnen jemand zusieht, wie
sie dauernd gegen die Wände knallen.
Aber ich war für sie alle da.
Für alle.
Ja, kommt nur, meine Gänzchen.
Drüben wartet der Fuchs.
Heimat, dich hab ich nicht hergegeben.
Aber dich wollte ja auch keiner haben.
Hühner hoch!
Ich komme!
Otto!
Otto, was hast du vor?
Ach Anna, du bist's.
Ich dachte schon, du wärst dein Vater.
Da muss ich dich leider enttäuschen, der ist
mit Haras Gassi gegangen.
Das passt mir ganz gut, ich wollte nämlich
auch gerade weggehen.
Du willst weggehen, für immer?
Ja, und dann möchte ich mich auch gleich
von dir verabschieden.
Halt mal!
Otto!
Tschüss, Anna.
Otto, gibt's denn nichts mehr, was dich hier
hält?
Was denn?
Ich meine, gibt's denn niemanden mehr, der dich
hier hält?
Wer denn?
Na, ich zum Beispiel.
Ich halte sehr viel von dir.
Ich weiß, dass eine ganze Menge in dir
steckt.
Oder drittens, Otto, du kannst doch alles.
Außer vielleicht...
Na, was denn?
Na ja, dann Gitarre spielen, das ist nicht
so toll.
Moment!
Das hättest du jetzt nicht sagen sollen.
S!
Gib mir ein M!
M, Lismuth.
Lismuth?
Alright!
Go!
Go, Arti, go!
Go!
Bester Freund!
Otto!
Wer hat's immer gut mit euch gemeint?
Otto!
Wen liebt ihr bis zum jüngsten Tag?
Otto!
Wem leiht ihr sofort 100 Mark?
Der Künstler gibt sein Abschiedskonzert in der Wattermusik,
oder?
Wir nannten früher sowas Körperverletzung.
Aber bitte, man ist ja tolerant heutzutage.
Leider.
Oh, mit die Frau, zu Professor Edelsen.
Sechster Stock, bitte, Sie wissen ja Bescheid.
Bitte sehr, sechster Stock.
Moment, Maestro!
Haben wir noch nicht die Kleinigkeit vergessen?
Zu meiner Zeit gab es einen schönen alten
Brauch.
Man ging nicht ohne ein Abschiedsgeschenk.
Das ist aber ein schöner Brauch.
Moment, da habe ich was für Sie.
Etwas ganz Persönliches.
Schade.
Als Fahndungsfotos leider ungeeignet.
Na, gehen wir mal.
Hier rein!
Was?
Machen wir mal schön.
Schönes Vorlesen.
Oh, oh, oh, oh.
Was haben wir denn da?
Darf ich meinen alten Augen überhaupt noch trauen?
Fehlt da eine Monatsmiete?
Oder zwei?
Oder sind das am Ende sogar ...
Drei Monatsmieten.
Drei Monatsmieten bist du schuldig.
Und mit den Schulden kommst du mir hier
nicht weg.
Na, dann lass ich die Schulden eben da.
Ist ja witzig.
Mal sehen, ob der Richter das auch so
witzig findet.
Die sollen ja in letzter Zeit immer wieder
ordentlich scharf durchgreifen bei böswilligem, vorsätzlichem Mietbedrohung.
Angeklagter, ich verurteile Sie zu 2000 DM oder
fünf Jahren Haft.
Dann nehme ich lieber das Geld.
Hä?
Anna!
Anna!
Ruf die Bulg.
Das kann ich nicht, Vater.
Das können alle selber machen.
Gibt es ja niemanden mehr, der einem alten
Mann eine Drecksarbeit abnimmt.
Nein, nein, nein, Vater.
Das sollst du nicht.
Du hast ja ganz recht.
Du brauchst Hilfe.
Wenn du einen jungen Mann hättest, der dir
alles abnimmt.
So eine Art Sklave, hä?
Ja, der macht dann alles für dich.
Wer?
Ja, ja, ich mache alles.
Ich nehme ihm alles ab.
Auch den Hörer.
Soll ich die Polizei rufen?
Moment!
So leicht kommst du mir nicht in den
Arsch, du.
Schwere Ketten.
Und so dicke Eisenkugeln dran.
Das hat mir ganz gut gefallen.
Aber was mache ich, wenn der Typ abhaut,
bevor er die Miete abgearbeitet hat, so in
drei, vier, zehn Monaten?
Das wird er nicht.
Dafür verbirge ich mich, Vater.
Für den?
Guck dir den doch an.
Fliehende Stirn, fliehende Augen, fliehende Nase, fliehender Mund,
fliehendes Kinn.
Wenn du nicht ganz genau aufpasst, dann haut
der ganze Restaurant ab.
Es gibt nur eine Sprache, und
zwar Harras.
Wenn du dieses Geräusch hörst, dann bist du
sofort hier.
Sonst holt dich der da.
Fass, Harras, fass, Harras, fass!
Fass, Harras, fass!
Hörst du, wie sie fassen?
Das Arsch fasst wieder mal nicht.
Du sollst ihm beißen.
Soll ich ihm beißen?
Idiot.
Du schaffst das runter, Anna, und du bringst
Harras rauf zu Professor Edelsen.
Der soll sich die Töter mal richtig vornehmen,
damit er endlich mal wieder ordentlich zubeißen kann.
Ich bring dich jetzt rauf zu Professor Edelsen,
und inzwischen erzähl ich dir eine schöne Geschichte.
Da kam nämlich mal ein kleiner Hund auf
mich zu und hob das Beinchen.
Ich hatte furchtbare Angst, aber der Besitzer sagte,
hab keine Angst, der beißt nicht.
Beißen?
Ich dachte, der wollte mich drehen.
Ich find sie so winzig, ein blöder Hund.
Stoppt die Tierversuche!
Halt's Maul!
Stoppt die Tierversuche!
Schnauze, hab ich gesagt.
Stoppt die Tierversuche!
So ein Quatsch, es gibt gar keine Tierversuche.
Wir wollen doch nicht, dass man an uns
herum experimentiert, oder?
Da ist er ja, unser kleiner Versager.
Will nicht mehr böse sein?
Dann muss ich wohl erst böse werden, was?
Harras, hau aus, dein Retardat!
Die Tür nicht auf!
Ich wolle hier nur rum, damit das liebe
kleine Hund hier glaubt, dass es ganz groß
und böse ist und kräftig zubeißen kann.
Was?
Was?
Was?
Aus!
Aus!
Aus!
Aus!
Aus!
Ausgezeichnet, gratuliere, junger Mann.
Noch nie hat jemand die Edersehnenmethode so schnell
begriffen und in die Praxis umgesetzt.
Meine einzige Hose!
Das ist gut, die einzige Hose.
Hast du gehört, da ist die einzige Hose.
Junger Mann, sie schickt mir der Himmel.
Einen Tierfreund für Sie kann ich gerade im
Moment sehr gut gebrauchen.
Kommen Sie mit.
Ich kann doch nicht!
So, Herr Harras, Platz!
Kommen Sie, ich werde Ihnen etwas sehr Kostbares
zeigen.
Psst, sie schläft wahrscheinlich.
Unsere Prinzessin aus dem Morgenland.
Mitzuleika ist die letzte ihres Geschlechts.
Der Sultan von Bahrain hat sie mir anvertraut.
Sie leidet an einem rätselhaften Leiden.
Jede kleinste Störung könnte die letzte sein.
Sehen Sie nur.
Sieht doch ganz putzmunter aus.
Sie ist ja quick lebendig.
Sie haben wirklich eine glückliche Hand mit Tieren,
junger Mann.
Das trifft sich ausgezeichnet.
Ich muss nämlich für einige Tage zum Edelsinn
-Kongress für angewandte Tierpsychologie.
Aber Sie sind mein Retter.
Ich werde Ihnen Mitzuleika anvertrauen.
Soll ich Sie gleich mitnehmen?
Nein, nein, um Gottes Willen.
Das edle Tier darf diesen Raum unter keinen
Umständen verlassen.
Und sie braucht jeden Abend ihre Edelsinn-Diät.
Hä?
Alles für die Katz?
Oh, so leckere Sachen bekommt die?
Jeden Abend, Punkt 18 Uhr, werden Sie diesen
Gong dort schlagen, junger Freund.
Och, das ist ja einfach.
Halt!
Nicht doch jetzt.
18 Uhr.
Ich habe Ihnen doch gesagt, Mitzuleika tut sich
bei der geringsten Störung etwas an.
Ach, die macht's selbst?
Doch, die macht's selbst.
Nicht in ihrer Gegenfahrt.
Ja, genau.
Ich werde mich übrigens jeden Abend telefonisch erkundigen,
ob unsere Patientin noch wohl auf ist.
Haben Sie alles verstanden?
Jawohl, jeden Abend pünktlich um 18 Uhr.
Denn sonst bringt sie sich ja...
Oh.
Hier ist mein Wohnungsschlüssel.
Und wenn Sie meinen Wagen bei Gelegenheit in
die Garage fahren könnten...
Mach ich sofort.
Ja.
Was machst du denn da draußen?
Ich seh' wohl nicht richtig, was?
Komm sofort hierher!
Ich soll doch den Wagen vom Professor in
die Garage fahren.
Verrass, was?
Ein Glück, dass der nur auf Menschen abgerichtet
ist.
Schöne Sachen haben Sie hier.
Ich will die schönen Sachen aber nicht hier
haben.
Dafür hab' ich ja dich.
Los, weg damit!
Nee, nee, ich muss erst mal den Wagen
des Professors in die Garage fahren.
Die ganz schweren Sachen übernehme ich.
Los, an die Arbeit.
Was?
Was kriegen wir fix?
Ja, ich bin auch sowas von fertig.
Wann du fertig bist, bestimme ich.
Fünfter Stock, Appartement A, da zieht gerade jemand
ein.
Appartement A?
Das ist doch meine Wohnung.
Das war deine Wohnung.
Ab jetzt Keller, Appartement.
Mit unverbaubarem Blick auf die Waschküche.
Natürlich hätte ich da auch drei Gastarbeiterfamilien unterbringen
können, aber ich finde, wir Deutschen sollten zusammenhalten,
ne?
Jawohl, mein Hausmeister.
Meister Otti putzt so sauber, dass man sich
drin spiegeln kann.
So, jetzt können die Herren von der Flurbereinigung
kommen.
Hintermann an Vordermann, da vorne kommt eine Ecke.
Verstanden.
Volle Kraft voraus.
Jetzt nur noch die Tür.
Fertigmachen zum Rammen.
Vorsichtig absetzen.
Vorsicht.
Wir wollen auf der frisch gestrichenen Wand nichts
antun, gell?
Sauber.
Tja, das ist Berufserfahrung.
Gratuliere, Kollege.
Feierabend.
Tschüss.
He's a man of iron, he's a man
of steel.
If the sword don't get you, his sleigh's
gonna will.
He's Amboss.
He's the Amboss.
He jumps like a pirate, swings like a
beat, does fighting fast.
He's Amboss.
He's the Amboss.
Amboss, Amboss.
He'll save the world.
Amboss, Amboss.
Who's the boss?
He's the boss.
Hallo, ist da der Hausmeister?
Ich brauche einen starken Mann.
Hm?
Ja, meine Schranktür klemmt.
Ja, die neue.
Im fünften Stock.
Apartment A.
Schweig still, mein Herz.
Was für eine Frau.
Wow.
Wenn ich nur wüsste, wie sie hart ist.
Frisch gestrichen.
Was für ein Name.
Frisch gestrichen.
Als vermählte Grüße, Otto.
Und frisch gestrichen.
Ob das wohl je wieder rausgeht?
Ob sie wohl mit mir ausgeht?
Findest du sie denn so toll?
Toll, was heißt toll?
Okay, sie sieht gut aus.
Aber was heißt das schon?
Sie hat schöne lange Beine.
Na und?
Einzigartig.
Ihr Haar ist wie Engelshaar.
Und ihre Brüste sind wie wohlgeformte Früchte.
Wie Rehzwillinge, die unter den Rosen weiden.
Ihre Lenden stehen aneinander wie zwei Spangen, die
des Meisters handgemacht.
Sag mal, Otto, bist du sicher, dass wir
von der gleichen Frau reden?
Ihr Name ist wie Silberklang, ist wie der
Abendwind, der den ziehenden Fischer fahren lässt.
Hinaus, hinaus.
Wie heißt sie nun?
Frisch gestrichen.
Ist ein ziemlich eigenartiger Name, das gebe ich
zu.
Aber das stand so an ihrer Tür.
Hättest vielleicht besser auf ihr Klingelschild gucken sollen.
Wieso, was stand denn da?
Gabi Drösel.
Gabi Drösel.
Ein Name wie Silberklang, wie der Wind, den
der ziehende Fischer am Abend fahren lässt.
Hinaus, hinaus.
Jetzt hör bitte auf rumzuschnurren, du heißgelaufener Kater.
Kater?
Oh mein Gott, wie spät haben wir es?
Fünf nach sechs.
Ist was?
Liebe Brüder und Schwestern, ihr lasst die Köpfe
hängen, ich aber sage euch alles Gute kommt
von oben.
Denn dort oben ist Hoffnung für jeden von
euch.
Wenn es ihm dort oben gefällt, wird er
auch dich, liebe Schwester, zur Oberschwester machen.
Und dich, kleinen Gauner, wird er zum Obergauner
befördern.
Das Unterhemd wird zum Oberhemd und ich weiß
überhaupt nicht mehr, was ich noch sagen soll.
Schönen guten Abend.
Ah, der Lachs für die Mietz, da wird
sie sich freuen.
Mietz, Mietz, Mietz, Mietz, Mietz, Mietz, Mietz, Mietz.
Mensch Mietzi, was wolltest du denn in der
Tiefkühltruhe?
Du holst dir doch einen Schnupfen, Mensch.
Herr Professor Edelsen, gestatten Sie mir dennoch einen
Einwand.
Halten Sie es wirklich für vertretbar, eine so
sensible und so unersetzliche Katze einem jungen Menschen
anzuvertrauen, der keinerlei akademische Qualifikation besitzt.
Ich glaube, wenn ich als Tierpsychologe mich auf
eins verlassen kann, dann ist es meine Menschenkenntnis,
und ich sage Ihnen, dieser junge Mann ist
ein Naturtalent.
Er ist feinfühlig, zuverlässig, pünktlich, vertraunerregend.
Hallo?
Ja, hallo?
Ach, Herr Professor.
Ja, pünktlich auf die Minute.
Ja, der Empfang war zwar am Anfang etwas
frostig, aber so langsam taut sie auf.
Der Appetit, ganz ausgezeichnet.
Alles aufgegessen.
Lachsröllchen, lecker.
Also, bis morgen.
Guten Tag, Herr Professor.
Ich muss Sie leider stören.
Ich bin nicht der.
Doch, doch.
Ich glaube, dass Sie hier verantwortlich sind.
Ich wohne seit heute direkt unter Ihnen, und
es tropft durch die Decke.
Es tropft?
Nee, es tropft nicht.
Nicht hier bei Ihnen, bei mir.
Na, dann gehen wir doch zu Ihnen unter
Ihre Decke.
Nein, wollen wir nicht lieber hier mal nachgucken?
Bei mir, unter meiner Decke?
Oh, Moment.
Bleiben Sie drin.
Kommen Sie raus.
Gehen Sie hinein.
Da haben wir ja das Rätselslösung.
Diese orientalischen Katzen wie Kamele.
Sie saufen, saufen, saufen und müssen natürlich dann
auch einständig.
Aber schwamm drüber, Fräulein Drösel.
Sie kennen meinen Namen?
Naja, als Hausbesitzer weiß ich natürlich, wer in
meinem Haus wohnt.
Äh, Wohnung, Haus.
Mein Name ist übrigens Gabi.
Ach, was fusel ich denn da zusammen?
Apropos Fusel.
Daraufhin haben wir eine kleine Stärkung verdient.
Was darf es denn sein?
Was Alkoholisches oder lieber was Hochprozentiges?
Etwas, was blau macht oder was grün macht?
Oder lieber einen Espresso?
Ich denke, ich hätte gern einen Manhattan.
Manhattan oder Manhattan nicht?
Ich habe jedenfalls nicht...
Aber Herr Professor, Manhattan ist ein Cocktail.
Haben Sie nicht den Film Ambas der Liquidator
gesehen?
Wie Ambas gleich am Anfang diesen Cocktail trinkt?
Das war in Manhattan.
Ah.
Und den kennen Sie nicht?
Ich soll keinen Manhattan kennen?
Sie fragen mich, ob ich keinen Manhattan kenne?
Nee, kenn ich nicht.
Aber ich kenn was Besseres.
Den sogenannten Professorenflop.
Den trinken wir immer bei der Nobelpreisverlosung.
Das heißt immer danach.
Denn wir wollen ja König Nobel nicht doppelt
sehen.
Einer reicht, sag ich immer.
Haben Sie die etwa alle gelesen?
Meistens lasse ich lesen.
Aber hier ist mein Lieblingsroman.
Der kleine Brockhaus.
Toller Typ.
Hat mir mal gut gefallen, wie der kleine
Brockhaus in die Welt hinauszieht.
Er fängt an als Aalangler in Aachen und
endet als Zitronenpresser mit einer Züste auf Zypern.
Toll haben Sie es hier.
Sie müssen ja wunschlos glücklich sein.
Das hätten Sie jetzt nicht sagen sollen.
Denn jetzt singe ich Ihnen das Lied von
den armen, reichen Professoren.
Wir reichen Professoren sind auch nicht frei von
Wünschen.
Denn ist in Hamburg mal was los, dann
müssen wir nach München.
Wir reichen Professoren sind einsam und allein.
Ja, ja, mein Kind, so ist nun mal.
Drum stimmet all mit ein.
Wir reichen Professoren mit unseren Problemen.
Das Herz, das hängt in Heidelberg, die Hose
hängt in Bremen.
Wir reichen Professoren sind einsam und allein.
Jawohl, mein Kind, so ist nun mal.
Drum stimmet all mit ein.
Hummel, Hummel, Mensch, Mädel, weint doch nicht.
Na, Fräulein Gabi, ich fühle mich sauwohl.
Fühlst du dich sau auch wohl?
Was ist das für ein Hämmern?
Was für ein Hämmern?
Na da.
So, Sie hören also ein Hämmern.
Das hört sich ja gefährlich an.
Kleiner Augenblick, das haben wir gleich.
Das ist ja viel zu langsam.
So, jetzt stimmt es wieder.
Hören Sie noch was?
Nein.
Na, sag ich doch.
Toller Wagen.
Was macht der in einer Stunde?
Ach, lassen Sie doch den Wagen fragen.
Was der in einer Stunde macht, fragen Sie
doch lieber, was wir in einer Stunde machen.
Wir können ja hinterher ein bisschen Auto fahren.
Sie müssten mich mal auf der Autobahn sehen.
Geradeaus.
Ja!
Und dann rechtsrum.
Ja!
Und dann linksrum.
Ja!
Nur hinterher bin ich unheimlich heiser.
Es hat geklingelt.
Hochzeitsglocken.
Das werden wohl schon die Trauzeugen sein.
Sag mal, sitz du auf deinen Ohren, Vater
Raas, du sollst sofort runterkommen.
Im Hof liegen 50 Zentner Koks, die müssen
in den Keller.
Hier ist deine Hose.
Wie siehst du überhaupt aus?
Hä?
Hä?
Hä?
Und was macht die blöde Gans da?
Wie?
Was?
Die blöde Gans?
Ah, ein Notfall, Schwester Anna, die Gans ist
verblödet.
Ist sie ganz verblödet oder ist sie nur
halb verblödet?
Sag mal, spinnst du total?
Ah, da oben fehlt's.
Ja, das kommt von vielen Köpfchen in das
Wasser und schwänzt sie in die Höhe.
Das machen wir ab sofort umgekehrt.
Schwester Anna, veranlassen Sie das Nötigste.
Schwester, Zange, Schlipfer, ich komme sofort.
Fräulein Gaby, Sie müssen jetzt sehr tapfer sein.
Es gibt Momente im Leben eines Arztes, in
denen er am Scheideweg steht.
Zwischen Leben erhalten und Reden halten.
Ja, Sie wissen, auch bei einem Halbgott in
Weiß müssen die Kohlen stimmen.
Ich lade Sie dann morgen zu einer Spritztour
ein.
Morgen?
Das geht nicht.
Dann muss ich zum Flughafen.
Morgen am Sonntag zum Flughafen?
Ja, da kommt doch Ambas an.
Das muss ich gesehen haben.
Da fahre ich Sie natürlich hin.
Und danach?
Danach, danach können Sie mich so richtig schick
zum Essen einladen.
Dann mache ich mich den ganzen Tag für
Sie frei.
So, Harras, jetzt wollen wir mal sehen, was
du gelernt hast.
Ist von Türk.
Harras, ein deutscher Hund nimmt nichts von Türken.
Harras, nochmal.
Ist von Türk.
Harras, ein deutscher Hund nimmt nur von Deutschen.
Harras!
Hier, ist vom Deutschen.
Dummer Hund.
Starker Hund.
Wo kommst du denn her?
Melde mich zurück von der Koksfront.
Und in dem Zustand willst du Babysitten?
Nö.
Nö, nö, versteh ich.
Aber Dalli, du musst doch mal sagen, du
hast schließlich kein Neger-Baby.
Und sei nett zu dem Kind.
Bedimm dich anständig.
Und wenn Sie nicht gestorben sind, rasieren Sie
sich noch heut.
Das ist doch eine Wiederholung.
Die Socken kommen mir so bekannt vor.
Ja, werden auch Sie schön und stark in
fünf Wochen.
Durch Amboss Fit Kraftfutter.
Nerv.
Auf die Knie.
Guten Abend, meine Damen und Herren.
Sehen Sie nun einen Ausschnitt aus dem neuesten
Amboss-Film.
Amboss, der Rabiator.
Jetzt wiederholen Sie den ganzen Amboss-Quatsch.
Wofür zahle ich eigentlich keine Fernsehgebühren?
Das Sandmännchen kommt.
Dafür zahle ich gerne keine Fernsehgebühren.
Herr Professor Otto, bitte, zur Kinderstation 5.
Herr Professor Otto, bitte, zur Kinderstation 5.
Ich komme aus der Zukunft, um die Menschheit
vor dem Schlimmsten zu bewahren.
Die Wurzeln des Übels liegen hier.
Wo sind die Kinder von Frau Modern und
Frau Torki?
Da ist sie.
Da und da.
Auftrag ausgeführt.
Oh mein Gott, was habe ich getan?
Die liegen ja da.
Hoffentlich war alles nur ein Traum.
Der Fleck ist raus.
Kann ich reinkommen?
Hilfe nein, ich habe keine Hosen an.
Ich weiß.
Willst du haben?
Aber nicht gucken.
Hauteng sollte sie sein.
Wochenend und Sonnenschein und dann mit Gabi ganz
allein.
Und alle Professoren schreien, Wochenend und Sonnenschein.
Du, Anna, ich brauche dein Rad als Frau.
Welches Jackett passt besser zu meinem Typ?
Dies hier?
Oder das hier?
Oder dies?
Nicht wahr?
Finde ich auch.
Wochenend und Sonnenschein und dann mit Gabi ganz
allein.
Und alles wegen der blöden Gans.
Der Schlüssel zum Glück.
Was hast du denn hier zu suchen?
Ich habe was vergessen.
Was denn?
Was ich hier zu suchen habe.
Ach, jetzt fällt es mir ein.
Ich habe eine kleine Bitte.
Ich hätte gerne einen großen Vorschuss.
Bitte?
Ich habe nur eine große Bitte.
Ich hätte gerne einen kleinen Vorschuss.
Oh, du willst Geld.
Warum sagst du das denn nicht gleich?
Eine kleine Frage habe ich vorher aber auch.
Im Winter 7071 wurde im Verlauf der heldenhaften
deutschen Ardennen-Offensive unserem geliebten Feldmarschall Ferkel von
Ranzau das Ross buchstäblich unter dem Gesäß weggeschossen.
Wie hieß das Pferd?
Das weiß ich nicht.
Mach mal 5000 Liegestütz.
Aber zack, zack.
5000?
Das kann ich nicht.
Das kannst du nicht.
Dann mach wenigstens mal diese Handgranate scharf.
Das mache ich nicht.
So, das machst du nicht.
Dann gibst du alles selber zu.
Du weißt nichts.
Du kannst nichts.
Und du machst nichts.
Und dafür willst du ja noch Geld.
Ich weiß was viel besseres für dich.
Arbeit.
Was?
Heute?
Am Sonntag?
Jetzt?
Gleich?
Aber nein.
Sofort.
Ach so, das ist was anderes.
Arschloch.
Wer die ganze Woche über Arbeit hat, für
andere, der hat sich sein Wochenende redlich verdient.
Was, Harras?
Und wir lassen sogar am Wochenende für uns
arbeiten.
Immer im Dienst.
Jawohl.
Na, schon fertig?
Das ging aber sehr fix.
Der ganze Hof war doch voller Müll.
Ein bisschen Müll auf dem kleinen Hof.
Siehste, Harras, mir kommt der Hof in der
letzten Zeit auch immer kleiner vor.
Das muss ich mir direkt mal ansehen.
Wozu denn?
Wozu denn?
Das liegt bestimmt am Fernsehen.
Da wirkt alles viel kleiner.
Guck mal, die Ansage unten.
Sei doch mal ruhig, ich will ja was
ansagen.
Meine Damen und Herren, in unserer Reihe mit
Amboss-Filmen sehen Sie nun Amboss, der Kontrollator.
In diesem Film aus dem Jahre 1984 verkörpert
Amboss einen furchtlosen U-Bahn-Kontrolleur.
Das war ein Film für die ganze Familie.
Was hast du?
Willst du heute mal Gassi gehen?
Na gut.
Also, na los.
Einmal um den ganzen Block.
Komm, Harras.
Einmal um den Block, aber schnell.
Mann.
Nun mach schon, das dauert.
Jetzt reicht's.
Mensch, na endlich.
Na endlich.
Da bist du ja, du dummer Hund.
Du hast ja schon den halben Film verpasst.
Guck doch mal hin.
Jetzt wartet er auf dich.
Zwölf.
Das ist die Schwarzfahrer-Linie.
Da sitzen Sie alle drin.
Die ganzen Banker und Rocker und Dealer und
Zocker und Kiffer und Fixer und Säufer und
Mixer und die ganzen Latzhoser und Schlitzaugen und
das ganze Gesocks.
Gleich macht Amboss sie alle hin.
Guck hin.
Kommen Sie rein.
Kleinen Moment noch, Herr Professor.
Amboss ist gleich fertig.
Nur noch der letzte Wagen.
Ach, das ist der mit den Bankern und
Rockern, den Dealern und Zockern, den Kiffern und
Fixern, den Säufern und Mixern, den Latzhosen und
Schlitzaugen und dem ganzen Gesocks.
Ja, ja.
Sonst haben Sie ja alles rausgeschnitten.
Die ganzen Action-Szenen.
Typisch Fernsehen.
Wollen Sie sich das wirklich alles anschauen?
Wollen wir nicht lieber raus in die Natur,
in die Natur, in die Natur?
Gleich, Herr Professor.
Nur noch den Schluss.
Der ist total geil.
Stark.
Auftrag ausgeführt.
Dieser Zug ist garantiert schwarzfahrerfrei.
Und wer sind Sie?
Ich bin der Stationsvorsteher.
Das sagen Sie alle auf die Knie.
Na?
Toller Wagen.
Genau so einen hat der Amboss in dem
Film.
Der Eliminator.
Amboss, Amboss, Amboss.
Können Sie denn wirklich an nichts anderes denken
von einem Gabi?
Doch.
Ich muss gerade an ein Flugzeug denken.
In dem sitzt Amboss.
Und gleich wird es hier bei uns landen.
Wollen Sie wirklich zum Flughafen?
Wohin denn sonst?
Na, dann wollen wir mal.
Fabelhaft leise der Wagen.
Schnurrt wie ein Schnurrbart.
Man merkt gar nichts von der Geschwindigkeit.
Äh, fahren wir nun los?
Blendende Idee.
Toller Klang, was?
Spezialanfertigung vom letzten Hubschmied Englands.
Ich könnte stundenlang zuhören.
Also bitte.
Wenn wir jetzt nicht losfahren, kommen wir überhaupt
nicht mehr zum Flughafen.
Dann haben die alles abgesperrt und ich sehe
überhaupt nichts mehr von Amboss.
Hier eine Verkehrsdurchsage der Polizei.
Die Zufahrtsstraßen zum Flughafen sind blockiert.
Bitte umfahren Sie das Gebiet großräumig.
Wir unterhalten Sie weiterhin mit Musik, um Amboss
zu vergessen.
Dann war doch eben was von Amboss.
Machen Sie mal lauter.
Fahren wir nun endlich zum Flughafen.
Zum Flughafen?
Haben Sie nicht gehört, was das Radio gesagt
hat?
Was wollen wir denn im überfüllten Flughafen?
Bleiben wir doch lieber hier.
Hier ist es doch viel schöner.
Wir beide ganz allein unter uns.
Ich schließe nur schnell den Wagen ab.
Und dann?
Können Sie nicht schneller fahren?
Noch schneller?
Meinen Sie so richtig mit Vollgas?
Also bitte.
Auf Ihre Verantwortung.
Sie wissen, warum ich Sie anhalte?
Ähm, lassen Sie mich raten.
Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie
mit der Herstellung bzw.
Wegstellung verdorbener Ware in geschlossenen Anstalten beschäftigt sind,
Sie alter Schlingel, Sie?
Sie haben mein Stoppschild überfahren.
Oh mein Gott, das tut mir leid.
Wie geht's Ihnen?
Wird es jemals wieder Stopp machen können?
Und Sie sind zu schnell gefahren.
Oh, Sie haben mich geblitzt?
Wie sind die Fotos geworden?
Scharf?
Da hätte ich gerne drei Abzüge.
Eins für mich, eins für meine reizende Begleitung
und eins fürs Stoppschild.
Oder wollen Sie auch eins?
Dann machen Sie mir vier.
Darf ich mir den Führerschein sehen?
Sie meinen das kleine graue Büchlein?
Das hat meine Mutter zu Hause.
Die liest das gerade.
Also jetzt reicht's, ja?
Ihren Namen bitte.
Darf ich vorstellen, Fräulein Drösel.
Warum geht's denn nicht weiter?
Worauf warten Sie noch?
Sagen Sie ihm, dass Sie Professor Edelsen sind.
Ich glaube nicht, dass sich dieser aufrechte, unbestechliche,
zutiefst demokratische Ordnungshüter davon beeindrucken lässt, dass ich
Professor Doktor Edelsen bin und Ehrenvorsitzender des Freundeskreises
unseres verehrten Polizeipräsidenten, oder?
Ich bitte um Entschuldigung, Herr Professor, und wünsche
noch eine angenehme Weiterfahrt.
Moment!
Moment!
Sie kennen doch das Gesetz zum Schutz der
rasenden Professoren.
Was?
Paragraf 1, Absatz b.
Wer rasende Professoren anhält, aufhält oder von etwas
abhält oder angehalten, aufgehalten und von etwas abgehaltenen
Professoren anmacht oder nachmacht oder angemacht oder nachgemacht
den Professoren mehr als in Umständen entsprechend behindert
oder belästigt, wird mit einer Geldbuße nicht unter
100 D-Mark bestraft.
Bitte schön!
Tja, äh, es tut mir leid, ich hab
nur 10 Mark.
Na, dann wollen wir mal ein Auge zudrücken.
Und den Rest, den geben Sie bitte dem
Polizeipräsidenten.
Wir holen die bei nächster Gelegenheit ab, wir
haben jetzt keine Zeit, wir müssen zum Flughafen.
Noch schöner als im Film!
Einmal!
Einmal!
Ich kann doch nichts sehen!
Können Sie es nicht ein bisschen kleiner machen?
Auf die Klingel!
Danke, das reicht.
Sie können wieder aufstehen, ich hab genug gesehen.
Das war heiß, oder?
In welches Restaurant gehen wir jetzt, Herr Professor?
In das größte Restaurant aller Zeiten.
Und da sind wir auch schon.
Das ist doch kein Restaurant!
Aber die beste Köchin von allen.
Und ich zeig Ihnen jetzt, wie Mutter Natur
für Ihre Kinder sorgt und wie reichlich sie
uns, ihr Tischlein, deckt.
Darf ich zu Tisch bitten?
Ja, Mutter Natur hat schon gedeckt.
Meinen Sie diese Müllhalde hier?
Hier hat Mutter Natur schon abgedeckt, denn hier
haben die Waldgeister gefeiert.
Zwerg Edeka und Wichtel Aldi.
Ich kann doch was essen!
Warum sagen Sie das nicht gleich?
Das reinste Schlaraffenland, wir müssen nur zugreifen.
Ihhh!
Forelle total blau.
Mögen Sie keinen Fisch, mögen Sie lieber Wild,
das haben wir gleich.
Was soll das denn nun wieder werden?
Frau Mangabi, Sie werden jetzt ein majestätisches Schauspiel
erleben.
Zufällig bin ich in der Lage, den Brunftschrei
des Hirsches täuschend ähnlich nachzuahmen.
Gleich wird es hier von leckeren Hirschkühen nur
so wimmeln, passen Sie auf.
Oh!
Hallo Mädels, ich bin's, euer Hirsch.
Kommt, schön seid ihr, schön.
Der Zwölfänder.
Wir schall' hier ins Kiosk ab.
Puh, da war ich wohl ein bisschen zu
echt, wie?
Daraufhin haben wir eine kleine Stärkung verdient.
Die letzte Ernte des Bananenbaumes, die Waldbanane.
Ein bisschen holzig, aber dafür ungespritzt und ohne
das gefährliche Bananarama.
Ich will jetzt in ein richtiges tolles Restaurant.
Jetzt?
Wo wir unterm Kneckebrotbaum stehen?
Kneckebrotbaum?
Ja, Sie haben ja recht, Fräulein Gabi, es
ist gar kein Kneckebrotbaum.
Halten Sie mich gut fest, es ist die
Fuchsberger Liebesbuche.
Sie hat sie alle gesehen, die berühmten Liebespaare,
die sie in ihren Schatten geliebt haben.
Cäsar und Kleopatra, Romeo und Julia, Hinz und
Kunz, Dick und Dofix und Foxy, Asterix und
Obelix.
Sie will auch uns zusehen, uns und unseren
Kindeskindern, wie wir in ihren festen Ästen schwingen
und singen und schaukeln und gaukeln, genau wie
ich.
Ich glaub, ich hab noch was zu essen
zu Hause.
Ich kann glauben, Fräulein Gabi, daheim schmeckt es
immer noch am besten.
Oh Mann, Sie haben wirklich was Gutes zu
essen im Haus?
Sie fragt mich, ob ich was Gutes zu
essen zu Hause hab, aber ich in meinem
Haus hab ich, hab ich.
Mh, das riecht doch schon gut.
Ja, wonach eigentlich?
Machen Sie es uns schon ein bisschen bequem,
draußen auf der Terrasse.
Ich bin der Walden der Küche.
Moment, erst mal der Gong.
Ih!
Herr Professor Edelsen, ich bin bestimmt kein Schwarzherr,
aber die Tatsache, dass sich Ihr Schützling einmal
bewährt hat, ist doch noch lange keine Garantie.
Hallo?
Ja, hallo?
Ah, Herr Professor, ja, ja, pünktlich für die
Feuerwehr.
Und der Empfang war diesmal viel wärmer.
Hitze ich geradezu.
Ob's dir schmeckt?
Sicher.
Also bis morgen.
Ob's ihr schmeckt?
Ob's ihr schmeckt?
Sicher wird's ihr schmecken.
Voila!
Da haben Sie aber nicht zu viel versprochen,
Herr Professor.
Lassen Sie doch das, dämliche Professor.
Sagen Sie doch Doktor zu mir.
Was sollen eigentlich all diese Förmlichkeiten, diese Titel,
diese Unterschiede zwischen den Menschen durch Bildung, Besitz,
Privilegien und Positionen?
Wieso?
Das ist doch das Wichtigste im Leben.
Frau Langabi, ich muss Ihnen Rheinwein einschenken.
Das ist ein 64er Rüppelsheimer Nierentritt, ein edles
Tröpfchen.
Was bin ich bloß für ein Feigling, aber
jetzt muss es raus.
Frau Langabi!
Ich muss Ihnen etwas gestehen.
Ihnen ist Ihr Knöchelchen runtergefallen und die Bananenbäume
sind bei uns längst ausgestorben.
Jetzt sag ich's ihr!
Gabi, ich heiße, also ich heiß nicht, ich
bin...
Schauhaare, sein Knöchlein.
Und schön laut bellen.
So ist schön.
Siehst du, und jetzt wird Herrchen neugierig und
holt sein Leiterchen, um über den Zahn zu
gucken.
Und wenn er da Ottos Müllkappe sieht, das
wird den heißgelaufenen Kater ganz schnell zurückholen auf
den Boden der Tatsachen.
Aus dem siebten Himmel der Liebe.
Da, eine Sternschnuppe.
Schnell, Frau Langabi, wir dürfen uns etwas wünschen.
Na, warte noch.
Fertig?
Haben wir uns etwa das Gleiche gewünscht?
Das glaube ich kaum.
Wieso, was haben Sie sich denn gewünscht?
Ich will es wissen, ich muss es wissen.
Ich habe mir eine Karte für die Ammos
-Premiere gewünscht.
Wieso das denn?
Da gehen Sie doch alle hin.
Die ganze Prominenz.
Wer da reinkommt, der ist wirklich in.
Und Ammos ist persönlich anwesend.
Blöder Hund.
Wie bitte?
Ich meine, da, das Sternbild des blöden Hundes.
Und welches ist der große Wagen?
Falls das doch nicht wahr sein wird.
Der Wagen?
Der Wagen?
Mein Fahrrad ist nicht abgeschlossen, ich bin sofort
wieder da.
Haben Sie Professor Edelsen gesehen?
Edelsen?
Der ist doch schon seit Tagen verreist.
Ach, der ist verreist.
Und mit wem war ich eben die ganze
Zeit in der Wohnung?
Ach der, das ist Otto, unser Müllschlucker.
Der ist im Hinterhof.
Das kann doch nicht sein.
Gabi, ich habe dich belogen.
Zwerg Edeka und Wichtel Aldi gibt es gar
nicht.
Gabi Ammos.
Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie hier
im Medicine-Quergarten zum größten Boxsportereiknis des 20.
Jahrhunderts.
Hier der Superschwergewichtschampion aller Klassen aus Amerika, Ammos.
Der Herausforderer aus Bühneau, Ostfriesland, Otto.
Zum Zeichen, dass er einen fairen Kampf liefern
will, reicht er sich jetzt die Hände.
Eins.
Zwei.
Drei.
Bei neun musst du aufstehen.
Wie spät haben wir es denn jetzt?
Gabi, du hast mir verziehen.
Aber natürlich.
Wir gehören doch zusammen.
Oh, ich will.
Du musst aufstehen, Otto.
Guten Morgen.
Du bist der Morgen, ich
bin der Taub.
Du bist der Himmel, ich bin das Blau.
Du bist die Rebe, ich bin der Wein.
Du bist die Sonne, ich bin der Stein.
Du bist der Weizen, ich bin das Brot.
Du bist der Abend, ich bin das Rot.
Wir gehören zusammen, wie der Tag und die
Nacht.
Und hab dir da oben füreinander gemacht, füreinander
gemacht.
Wunderschön!
Wirklich?
Meinst du, dass es auch ihr gefallen wird?
Das musst du schon selbst rausfinden.
Mach ich!
Du bist der...
Warte auf mich, nur eine Minute, ich will
alles für dich tun.
Eine Minute?
Dass ihr mich auch nur eine Minute lang
mit einem Typen wie dir abgegeben habt, der
keine Kohle hat, so aussieht und so rumläuft,
dafür könnte ich mich jetzt noch ohrfeigen.
Nicht doch, ich mach alles für dich.
Aua!
Gabi, wir gehören doch zusammen, ich kann ein
Lied davon singen.
Du bist der Hunger, ich bin der Durst.
Du bist die Leber, ich bin die Wurst.
Wie war das auch noch?
Du bist das Feuer, ich bin das Zeug.
Du bist der Husten und ich bin der
Keuch.
Du bist der Morgen, ich bin der Tau.
Du bist der Himmel und ich bin so
blau.
Ach, ich bin der ganze Blau, ich bin
der Stau.
Du bist der Käfer, ich bin der Mai.
Du bist der Spiegel, ich bin das Ei.
Auch nicht ganz richtig.
Du bist das Watten, ich bin das Meer.
Du bist das Gummi, ich bin der Bär.
Du bist der Donner, ich bin der Blitz.
Du bist die Pommes, ich bin der Fritz.
Fritz?
Ich bin der Otti.
Du bist das Frühjahrs, ich bin der Putz.
Du bist der Schniedel, ich bin der Wutz.
Schniedelwutz?
Du bist die Fleder, ich bin die Maus.
Du bist das Freuden, ich bin das Haus.
Du bist das Ketchup, ich bin der Fleck.
Du bist die Made, ich bin der Speck.
Du bist die Stramme, ich bin der Max.
Du bist der Brunnen, ich bin der Schwach.
Wir gehören doch zusammen.
Gabi.
Du bist der Herr.
Garantiert schön und stark in 5 Wochen durch
Ambos Fit-Kraftfutter.
Garantiert schön und stark in 5 Wochen.
So viel Zeit hab ich nicht.
Vielleicht haben die auch schön und stark in
5 Minuten.
Ah, mein Gott.
Aber weißte, was wirklich los geht, Mozart.
Ja, aber unter Karajan klingt er echt ätzend,
also wie der die Tempi im Requiem verschleift.
Von welchem Mozart reden wir hier überhaupt?
Von Mozart der Haydn-inspirierten Kammermusik oder von
Mozart der Opera Sinosa?
Du, das kannst du nicht trennen.
Hier Rococo, Divertimenti da, Wiener Neoklassik, das nervt
doch total!
Aus dem Milch, ich hab's eilig!
He he he!
Schnell, unser Bus!
Ja, flieht nur!
Lauft um euer Leben!
Euer Glück, dass ich was Besseres vorhabe!
Ja!
It's a man's world!
Between the two of us guys, you know
I love you more!
It took me by surprise, I must say!
When I found out, yes!
Gabi, Baby, ich komme!
Wo ist sie denn?
Gabi?
Nee, das ist sie nicht!
Das ist sie auch nicht!
Und das?
Nee, das kann sie nicht sein!
Wo ist sie nur?
Gabi!
Mensch, Gabi, hast du was?
Nee!
Warum bist du denn so?
Weil ich nichts hab!
Was wirst du denn haben?
Ein Eis?
Nee, eine Karte für die Ambus-Premiere heute
Abend!
Das wär so geil!
Gibt's doch keine mehr!
Aber Eis, Gabi, was gibt's?
Willst du eins?
Meinetwegen!
Und was krieg ich dafür?
Du?
Wart's doch ab!
Haben Sie auch Eis?
Ja, ich habe Melone, Marone, Limone, Fragole, Ciliegie,
Mirtille, Mocha, Banana, Schokolade, Vanille, Karamella, Stracciatella!
Dann nehm ich, ähm, ähm, was war das
auch noch?
Nun, ich habe Melone, Marone, Limone, Fragole, Ciliegie,
Mirtille, Mocha, Banana, Schokolade, Vanille, Karamella, Stracciatella!
Einmal Mortadella, bitte!
Krieg ich 4,50 Mark!
Alles in bar?
Stimmt so!
Danke!
Zeig mich mal, bitte!
Du denkst wohl, das ist Deutschläger?
Quiet, please!
Advantage Bäcker!
Wer war das?
Hau schnell ab, Kleiner!
Los!
Pass mal!
Los geht's!
Black Ice with the sunshine Black Ice with
the sunshine I'm melting away On a sunny
day Black Ice with the sunshine Black Ice
with the sunshine I'm melting away On a
sunny day If you wanna have some fun
Feeling groovy down by the sea Lay down
at the summer sun Feel a good vibration
with me Black Ice with the sunshine Black
Ice with the sunshine I'm melting away On
a sunny day When you walk along the
beach See the boys and girls hand in
hand Relax in the midday heat With an
ice cream in your hand Black Ice with
the sunshine Black Ice with the sunshine I'm
melting away Hilfe!
Um Himmels willen!
Ein Glas Wasser!
Ein Glas Wasser!
Sie braucht Mund-zu-Mund-Beatmung.
Meinen Sie?
Hehehehe!
Haha!
Danke fürs Halten.
Schau mal Pussy, so sieht ein kleiner, hässlicher
Mann aus, wenn er tot ist.
Pussy?
Die Katze!
Das kannst du mir doch nicht antun!
Pussy!
Der ist wahnsinnig.
Der braucht einen Arzt.
Einen Psychologen.
Psychologen, Psychologen, Psychologen, Psychologen...
Edelsen, Professor Doktor.
Tierpsychologe.
Warum nicht?
Miezi, nu sag doch was!
Miststück!
Ja, Herr Professor?
Nein, Herr Professor?
Ich bin der Professor?
Ich bin der Professor, jawohl, Herr Schmiriak!
Wir haben ein kleines Problem mit unserem großen
Star.
Amboss, wer sonst?
Das kann ich Ihnen am Telefon jetzt nicht
erklären.
Sie müssten herkommen.
Sofort.
Zuverlasst.
Ja, aber bitte beeilung.
Er muss um in 53 Minuten halbwegs normal
und topfit auf der Bühne stehen.
Sie sind Psychologe, oder?
Also bitte, Herr Professor, keine Aufhebung.
Sie kommen zum Guteingang.
Das Losungswort lautet die glorreichen sieben.
Die glorreichen sieben.
Jawohl, Herr Schmiriak, ich komme sofort.
Aber nicht alleine.
Die glorreichen sieben.
Gabi, wir kommen!
Entschuldigung.
Ist natürlich nur ein reiner Routineabruf.
Wann geht die nächste Maschine?
Gabi, ich hab was für dich!
Ich kann dich zur Amboss-Premiere bringen.
Gabi!
Die glorreichen sieben!
Gabi!
Lass mich rein, sonst komm ich raus!
Hallo, Bobby, Pitt und Benni.
Bin im Dance-Center.
Gabi!
Gabi, ich komme!
Das ging aber fix.
Ich hab's ja noch gar nicht erhämmert.
Wieso denn nicht?
Weil ich noch eine kleine Überraschung für dich
habe.
Gute Idee!
So ein Scheiß.
Dein Hinterhof, ne?
Da könntest du noch eine kleine Nachbehandlung vertragen.
Gute Idee!
So ein Scheiß.
Für diese Vollreinigung habe ich ja extra einen
kleinen Spezialbesen mitgebracht.
So ein Scheiß!
Gute Idee!
Was hast du gesagt?
So ein Scheiß!
Wenn ich dich erwische noch!
Jetzt wird alles gut.
Gabi, die glorreichen sieben!
Sie wird mich küssen!
Ich muss hier aussteigen.
China-Restaurant Lotusblüte.
Ähm, äh, speak, speak, speak in English, speak
in it, speak in it.
Ähm, ähm, you have ungeheuer Kohldampf, hä?
Ungeheuer Kohldampf, ungeheuer, ungeheuer.
Kohldampf.
Äh, Kohl, Kohl.
Ähm, Birne, Birne.
Meine Damen und Herren, die Menschen in diesem,
unserem Land.
Kohl.
Dampf, Dampf.
You go, you go, ähm, you go to
the Hochspannungsmessung, Hochspannung.
High, high, hoch, high, high.
Und Spannung, Spannung.
Und Tempo!
Los!
Eins, zwei, drei, vier.
Los!
Auf!
Gabi!
Hau ab!
Aber Gabi, ich kann dich...
Du kannst mich mal!
Hör mir doch wenigstens einmal zu!
Jetzt hör du mir mal zu!
Du nervst, wie du rumläufst, wie du anmachst,
wie du rumlaberst, alles an dir nervt.
Hau ab!
Aber Gabi, ähm, ich kann dich reinbringen in
die Ambush-Premiere.
Echt?
Otto.
So etwas habe ich noch nicht erlebt.
Liebe Zaungäste, liebe Zuschauer, meine Damen und Herren.
Volksfeststimmung bei den unzähligen Fans hier vor dem
Zoo-Palast.
Und ein unglaubliches Aufgeholt an Prominenz in dem
Jährentheater, wo nun in Kürze die lang erwartete
deutsche Uraufführung des neuesten Ambush-Streifens stattfinden wird.
Lass mich doch mal durch da!
Die glorreichen Sieben.
Die kommen hier auch nicht rein.
Das habe ich doch gewusst, dass wir hier
nicht reinkommen.
Ich mache das schon.
Ja, diese Premiere lässt sich keiner entgehen.
Prominente Ehrengäste aus aller Herren Länder.
Und hier aus Italien, direkt aus der Mainländer
Skala, Schluckiano Mamferotti.
Herr Mamferotti, bitte einen Satz von der Premiere.
Schönen Dank für das Gespräch.
Und wen begrüße ich jetzt?
Die glorreichen Sieben.
Na, dann kommen Sie mal wieder, wenn die
anderen sechs Zwerge auch da sind.
Das habe ich doch gleich gewusst, dass wir
hier nicht reinkommen.
Moment, wir haben ja noch unseren extra Eingang.
Wir kommen hier nicht rein.
Fass ab!
Lass mich rein!
Parole!
Das Rohr reicht zum Wiegen.
Was hat er gesagt?
Das Rohr zeigt nach Süden.
Ein Tor reicht zum Siegen.
Der Chor schreit im Liegen.
Die Moorleichen fliegen.
Die glorreichen Sieben.
Rein mit dem Anschleppen!
Ich habe es dir doch gesagt, dass wir
hier nicht reinkommen.
Kommen Sie herein!
Hey, woher kenne ich Ihr Gesicht?
Welches Gesicht?
Meinen Sie das hier?
Oder dieses?
Hey, Moment mal.
Dieses kennen Sie bestimmt noch nicht.
Professor Edelsen?
Genau.
Wunderbar.
Verzeihen Sie, gnädige Frau, Sie dürfen hier leider
nicht rein.
Wenn Sie gestatten, Reihe 1, Platz 14 für
die gnädige Frau.
Vielen Dank.
Tja, wie Sie sehen, Professor, wir haben hier
ein kleines Problem.
Was sagen Sie dazu?
Was ist...
Das sind ja alles Knoten!
Wer macht denn sowas?
Ihr Patient, Herr Professor.
Und der muss genau in sieben Minuten auf
der Bühne stehen.
Ich möchte nicht, dass er mir meine Ehrengäste
draußen auch noch verknotet.
Ich habe das Gefühl, dass er seine letzte
Rolle nicht mit zurückgefunden hat in die Wirklichkeit.
Er ist der Radiator.
Jetzt macht er mir vielleicht auch noch die
Premiere kaputt.
Ach, machen Sie sich keine Sorgen, das wird
prompt erledigt.
Na wunderbar, Professor, Sie sind der Fachmann.
Und Sie haben genau fünf Minuten Zeit.
Hier ist Ihr Patient.
Ich muss auf die Bühne.
Halt!
Ich muss Sie warnen.
Ich bin Träger der schwarzen Socke.
Aber keine Angst, ich musste meinen Meister geloben,
nur in äußerster Not bei meinen Schuhen auszuziehen.
Auf die Knie!
Doch nicht auf meine, auf deine!
Apropos Knie, kennst du die Geschichte von dem
kleinen Ottili?
Wie er damals in den Wald ging und
seinem Mann verliebt wurde?
Und seine Mutter zu ihm sagte, du Otti,
da war einmal ein kleines Knackdick...
Scheiße!
Vor!
Ladies and Gentlemen, Schmiriak Enterprises proudly presents, live
and in person, Amboss!
Amboss!
Wir kennen ihn alle.
Er war der Schrecken der Steinzeit.
Er war die Fackel des Mittelalters.
Amboss, der Illuminator.
Er war der Rächer der Neuzeit.
Amboss, der Kontrollator.
Und jetzt ist er hier.
Amboss, der Radiator.
Auftrag ausgeführt.
Er ist wieder okay.
Hallo Mutti!
Ja, mein Kind!
Na, wie war ich?
Ich hasse dich!
Ich hasse dich!
Ich hasse dich!
Extra Blatt!
Amboss Premiere wegen totaler Verblödung des Hauptdarstellers geplatzt.
Extra Blatt!
Extra Blatt!
Vom Täter fehlt jede Spur.
Extra Blatt!
Mein Retter!
Wo haben Sie nur die ganze Zeit gesteckt?
Sie haben mich zum glücklichsten Menschen der Welt
gemacht.
Und nicht nur mich, hier!
Sehen Sie mal, wen Sie noch glücklich gemacht
haben.
Und wir dummen Professoren hatten immer gedacht, diese
edle Katze müsste aussterben.
Aber was die Wissenschaft nicht so hoffen wagte,
das hat ein junger Mann mit seinem gesunden
Menschenverstand und wahrer Liebe zum Tier geschafft.
Ich hab das ja immer gewusst.
Und meine Mietschulden?
Vergesst, vergesst.
Ich kann gehen, wohin ich will?
Ich möchte einen Toast auf Herrn Otto aussprechen,
der...
Wo ist er denn?
Anna.
Ich bin so dumm gewesen.
Aber eins hab ich jetzt gelernt.
Es gibt Leute, die sind wirklich schön.
Schön sind sie.
Schön doof.
Lass doch die Schönen bleiben, wo der Pfeffer
wächst.
Deine Hose.
Anna, wir gehören doch zusammen.
Wir pfeifen auf die Schönheit.
Zieh jetzt bitte deine Hose an.
Wir gehören doch zusammen.
Wir beide sind hässlich, wie die finsterste Nacht.
Uns hat der da oben füreinander gemacht.
Füreinander gemacht.
Gehen wir jetzt, Otto?
Anna.
Anna.
Du bist ja gar nicht...
Du bist ja wunderschön.
Ich dachte, wir gehören zusammen, weil wir beide
doch...
Na ja, dann will ich diesmal noch eine
Ausnahme machen.
Hausmeister, rette ich zur Stelle.
Das Gepäck bitte zum Bahnhof.
Das Gepäck zum Bahnhof, ja.
Und wie sehen Sie überhaupt aus?
Ziehen Sie mal was Anständiges an und lassen
Sie sich die Haare wachsen.
Abtreten.
Ja, man muss es nicht nur hier haben,
sondern auch hier.
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