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Gib du mal heute die Wäsche ab. Freitags bin ich meistens überlastet.
Und vergiss die Quittung nicht. Ja, klar.
Guten Tag, ich bringe die Wäsche.
Guten Tag, wo ist denn der andere?
Ich bin zu Hause, warum denkst du schnell Dienst?
Ja, dann kommen Sie mal ganz schnell rein.
Ja, ich weiß, heute ist Freitag, da warten viele auf die Wäsche.
Na,
was ist denn? Hier kommt die Wäsche her. Nur keine Angst, Kleiner.
Na, komm schon.
Nicht zu schüchtern.
Was ist denn mit dir?
Lass mal nachschauen.
Nein.
Bitte, bitte nicht.
Herr Egon, lass du dir die Quittung geben.
Du bist mir aber eine schöne Hilfe.
Tag, Anna.
Ist dein Mann immer noch verreift?
Ja.
Dann muss ich dich wohl wieder mal trösten.
Ja, Egon.
Bei dem ersten Hausfrauenreport, den wir durchführten, ging es uns hauptsächlich
um die Gründe für das Emporschnellen der Ehescheidungsziffern.
Dabei wurde ganz besonders Gewicht gelegt auf die soziologischen Ursachen.
Erhöhter Leistungszwang, beruflicher Stress, gesteigerter Konsumanreiz und so
weiter. Also überleg dir das, bevor du so wild drauf loskonsumierst. Bei
zweiten Umfrage wollen wir die rein menschlichen Gründe für das
der Hausfrau in den Vordergrund stellen.
Herr Dr. Danzer wird Ihnen hierzu alles Nähere mitteilen.
Selbstverständlich haben wir den Personenkreis verändert.
Der soziale Querschnitt bleibt der gleiche. Das spielt aber keine große
bei unserer Fragestellung. Frauen reagieren ziemlich konform, egal welchen
Kreisen sie angehören.
Als Hauptursachen für das Fehlverhalten von Hausfrauen würde ich annehmen wollen
Unausgefülltheit, Frigidität, mangelnde sexuelle Befriedigung oder im Gegensatz
dazu Nymphomanie. Verzeihen Sie, mir scheint Sie haben da einen besonders
wichtigen Hinweis vergessen.
Das Fehlverhalten des Mannes, das diese Erscheinung überhaupt erst auslöst.
Ich möchte Sie hier nicht mit der Feststellung langweilen, dass der Mann
Frau seit Jahrtausenden unterdrückt und zu seinem persönlichen Eigentum
erniedrigt.
Worauf es Ihnen bei Ihren Recherchen ankommen sollte, ist doch die Frage.
Weshalb sind die Frauen so, wie mein Kollege sie Ihnen eben geschildert? Ich
wollte Ihnen nicht zu nahe treten.
Weshalb sind die Frauen unbefriedigt oder nicht ausgefüllt? Doch nur, weil
Männer Ihnen nicht das geben, was sie brauchen.
Mein liebes Kleiberchen, drei Dinge braucht der Mann. Feuer, Pfeife und eine
Frau, die ihm sagt, was er tun soll.
Wenn Sie meine Meinung wissen wollen.
Ich würde versuchen, ganz unparteiisch festzustellen, warum es in so vielen
nicht stimmt. Und damit viel Glück bei Ihrer Arbeit.
In diesem Großbetrieb arbeitet Steffi Mahler als Lagerbuchhalterin und
815 Mark netto im Monat.
Sie wurde vor einem Jahr geschieden und bekommt von ihrem Mann keinen Unterhalt.
Und wie ist es zu Ihrer Scheidung gekommen?
Wo soll ich da anfangen? Am besten mit dem Pudel, den mir mein Mann geschenkt
hat. Dem Pudel? Ja, ein süßer kleiner.
Bubi hat er geheißen.
Wissen Sie, meinem Mann ist die Hand sehr leicht ausgerutscht. Er war
bei einer großen Baufirma.
Hinterher hat es ihm dann jedes Mal sehr leid getan.
Das ist er, Oskar Mahler, 36 Jahre alt.
Mit dem Fehler vieler Ehemänner behaftet. Er ist eifersüchtig und
seine Frau nur als Besitz.
Guten Abend, Oskar. Wo hast du dich denn herumgetrieben?
Aber ich war doch nur mit der Heidi. Mit der Heidi?
Wir sind dann im Kino vorbeigegangen.
Da gab es einen Film.
Der mit der Romy Schneider.
Mit der Romy?
Du bist gemein. Ich werde es dir zeigen.
Mit der Heidi ins Kino.
Hätte ich dich doch bloß betrogen, dann wüsste ich nichts.
Wofür? Das hast du schon versucht.
Ich will wissen, wie ihr heißt.
Wie ihr heißt, will ich wissen.
Wenn ich sie doch sage. Ich habe dir schon tausendmal gesagt, du sollst dich
nicht mit der Heidi rumtreiben.
Eine Frau gehört ins Haus.
Hinterher hat es ihm dann immer leid getan. Das war jedes Mal so. Und Sie?
Sie ihn jedes Mal verziehen?
Nachdem die Versöhnung immer das Schönste war?
Oh, mein Ossi.
Ossi.
Und am anderen Tag kam er mit dem Bubi an, einem süßen
Vieh mit runden Knopfaugen und einem schwarzen Näschen.
Ich weiß nicht, wo Oskar den Hund hergebracht hat, aber irgendetwas war
los.
Jedenfalls hatte er eine Vorliebe für Autos.
Was ist denn das für ein süßes Kerl? Was machst du denn da?
Entschuldigen Sie bitte, das ist mir sehr peinlich.
Vielleicht fährt er gerne Auto, Pudel mögen sowas. Entschuldigen Sie nochmals.
Komm, Bubi, komm.
Süßes Kerl.
Zuerst dachte ich mir noch nichts dabei.
Vielleicht hatte ihn die Dame nur an sein früheres Frauchen erinnert. So,
schön dein Bächlein.
Bubi! Bubi, verflixt noch mal!
Bubi, was fällt dir ein?
Ja, wo ist denn dein Frauchen? Wo ist aber ein schönes Kerl? Bitte
Sie tausendmal. Ich habe ihn erst seit gestern. Ein cleverer kleiner Bursche.
Haben Sie ihn so abgerichtet?
Komm, gehen wir zu Frauchen.
So ein böser Bubi.
Entschuldigen Sie bitte.
Mir ging das natürlich im Kopf rum, was der Herr da eben angedeutet hatte.
Wenn das wirklich stimmte, wo hatte Oskar den Hund her?
Nein, Bubi, schon wieder läuft er weg. Bubi, Bubi.
Oh, bist du ein braves Kerlchen.
Entschuldigen Sie, es ist wirklich nicht meine Schuld. Natürlich, ich hätte auch
nie gedacht, dass Sie ihm das vorgemacht haben.
Hey, Sie, packen Sie woanders.
Steigen Sie schnell ein, die Lünchen möchte ich sagen. Hier gerät Steffi
unbewusst in eine Situation, in der viele Frauen nicht gewachsen sind. Dass
von ihren eigenen Männern falsch behandelt werden.
Ein hübsches Kerlchen. Das macht Ihnen bestimmt viel Freude.
Bis jetzt hat er mich ganz schön Nerven gekostet. Lustige Augen, ganz bezaubert.
Das niedliche, feuchte Schnäuzchen, das seidenweiche Fell.
Finden Sie?
So könnte ich stundenlang streicheln.
Ich kann mir schon denken, was Sie meinen. So, was denn zum Beispiel?
Wie viel Uhr ist es?
Erst fünf.
Oh mein Gott, da müsste ich ja längst zu Hause sein.
Aber du hast doch nur den Hund ausgeführt.
Das schon, aber es war länger als eine Stunde.
Was? Nur eine Stunde?
Das ist ja die reinste Tierquälerei. Was ein richtiger Hund ist, der braucht
mindestens zwei Stunden, um sich richtig auszulaufen.
Abends brachte ich Oskar bei, ich müsste Bubi mindestens zwei Stunden am Tag
spazieren führen. Oskar, bist du es? Hast du jemand anderes erwartet?
Sag mal, was hast du denn für ein Fummel da an?
Fummel, was du schon verstehst.
Wo du das her hast, habe ich dich gefragt.
Aus dem Schlussverkauf, das hast du mindestens schon sechs Mal an mir
So was Blödes.
Ich glaube, ich habe mir den Fuß verknackst.
Ich kann gar nicht auftreten.
Mach dir halt einen Umschlag.
Der Hund ist ja auch noch da. Warst du schon unten mit ihm? Nein, noch nicht.
Dann gehe ich mit ihm runter. Komm, Bubi.
Da,
Bubi. Hier kannst du frei rumlaufen.
Warte, ich mache dich los.
Bubi! Bubi! Was soll denn das?
Was bist du denn für einer?
Bubi, sowas macht man doch nicht. Na, na, scheint ja ein richtiger Autohund zu
sein.
Autohund? Ich habe kein Auto.
Wo willst du denn schon wieder hin?
Bubi! Bubi!
Da bist du ja, Bubi. Wo ist denn die Steffi heute? Die Steffi? Die hat sich
Fuß verstaucht.
Das tut mir aber leid. Mir auch.
Den Hund können Sie behalten. Und die Steffi dazu.
Natürlich hat er mich nicht behalten, aber gewarnt hat er mich wenigstens. Und
das war meine Rettung.
Und als mein Mann nach Hause gekommen ist, war ich schon über alle Berge.
Und wäre es zur Scheidung gekommen, wenn er den Bubi nicht geschenkt hätte?
Ja nie, der Bubi ist doch an allem schuld.
Was halten Sie von eifersüchtigen Ehemännern?
Naja, ein bisschen Eifersucht gehört schon dazu.
Denn sonst weiß man ja gar nicht, ob er noch gern heißt. Wenn er tätlich wird?
Mei, dem würde dann schon helfen dafür.
Ja, wenn er einen echten Grund hätte.
Ich mag gern sein Gewand und Nasebettetieren. Das ist normal, finde
sie eifersüchtig sind, sind sie eifersüchtig. Was halten Sie von
Ehemännern? Gar nicht viel. Gar nicht?
Nicht viel.
Nicht viel?
Die sind nicht viel wert, wenn sie eifersüchtig sind.
Keine Nächsten. Wenn ich von einem eifersüchtigen Ehemann her, dann laufe
weit, als der Pfeffer wächst. Ehemänner sollen nicht eifersüchtig sein, sondern
die Liebe der Frau gewinnen.
Du, schon halb acht?
Ich habe Hunger.
Du, ich auch. Gehen wir heute noch aus? Nein, wir müssen früh schlafen.
Oder auch nicht.
Ach du, wir müssen früh aufstehen. Wir haben doch wieder Befragung.
Ich kann ja ganze Menge Sex vertragen, aber wochenlang darüber quatschen, ja da
nicht abschlafen. Ich bring dich schon in Form.
Außerdem brauchen wir Geld.
Hoffentlich schafft unser alter Schlitten es durch den TÜV.
Wenn es nicht schafft, dann fahren wir eben mit dem Rad. Na klar.
Du, wir gehen heute Abend trotzdem noch aus.
Dann schlafen wir besser. Oh ja.
Du bist heute dran mit Zahlen.
Ach, immer ich. Das schöne Haushaltsgeld.
Am nächsten Morgen ist Brigitte auf dem Weg zu Frau Gudula Hansen.
Ihr Mann ist Buchhändler und trägt den Doktortitel.
Er ist vornehmlich geistigen Dingen zugewandt. Es ist der Fehler dieser Ehe,
dass die sexuelle Aktivität ausschließlich von der Frau erwartet
Milch? Nein, danke.
Sie haben ja angegeben, Ihre Ehe wäre äußerst harmonisch. Haben Sie nie
Differenzen? Wissen Sie, mein Mann ist so etwas wie ein Ästhet.
Bei ihm gibt es keine lauten Äußerungen.
Nicht, dass er temperamentlos wäre.
Bei ihm geht eben alles mehr nach innen.
Soll das heißen, er kann seine Gefühle nicht so recht zeigen?
Das schon.
Er kann sogar sehr zärtlich sein.
Bloß... Bloß?
Mein Gott, müssen Sie das denn wirklich wissen?
Nur Brutalitäten in diesem Buch.
75 Kilo.
Genau.
Wie immer.
Pflegereien, Söhne reden, Widerlichkeiten.
Und es ist doch nicht zu fassen.
Ausgerechnet dieser Schmöker hat Aussichten, der Bestseller des Jahres zu
werden.
Hast du den Roman da?
Na, du denkst doch nicht etwa, ich stelle mir sowas in den Bücherschrank.
Kommst du noch, Liebling?
Ja, natürlich, Liebling.
Zum Paulchen?
Ja, ganz zart, bitte.
Verstehen Sie, ich habe ja nichts dagegen, für ihn den Verführer zu
Aber manchmal möchte ich auch gern verführt werden.
Wenn ich es gar nicht mehr aushalten konnte, ging ich dann zu Kalinka, einer
Freundin von mir.
Sie hat eine Boutique und dadurch viele Bekannte in der Stadt.
Guten Tag, Frau Dr. Hansen.
Guten Tag.
Ich gehe Ihnen auf.
Ja, Madame ist oben.
Grüß dich, Kalinka.
Du, Gudela, heute?
Ja, heute.
Du kennst ja meinen Kummer.
Tja, was soll man dir da raten?
Vielleicht solltest du vernünftig mit ihm reden. Und wie soll ich das machen?
Wo er sowieso schon Komplexe hat.
Was für Komplexe? Naja, dass er ein bisschen feminin ist.
Ich kann doch seine Gefühle als Mann nicht verletzen. Dann soll er erstmal
beweisen, dass er ein Mann ist. Du, entschuldige, ich bin furchtbar in Eile.
Wenn du mich begleitest, können wir unterwegs weiterreden. Wo musst du denn
Johnny abholen.
Du, ich schwöre dir.
Der hat bestimmt nicht solche Probleme.
Kalinka hat mich in eine private Trainingsschule mitgenommen.
Dort hatte sie Freunde.
Für mich war das ganz neu.
Wie gefällt es dir?
Guck mal den da.
So viele wohlgebaute Männer.
Und der Geruch nach Schweiß.
Ja, es hat mich schon ziemlich erregt.
Aber das wurde mir erst später klar.
Zuerst konnte ich nur staunen.
Kalinka hatte das alles schon genossen.
Und ich kannte bisher nur Paulchen.
Charlie. Hallo.
Ein schlechter Junge, oder?
Ist er nicht gut gewachsen?
Ich kenne sie alle.
Hallo.
Das sind schon Kerle.
Soll ich dich mit einem bekannt machen?
Vielleicht ist Charlie. Netter Junge, Amerikaner.
Zur Not kann man sich auch mit ihm unterhalten.
Vielleicht ein andermal.
Paulchen wartet schon.
Ich ruf dich an.
Tschüss.
Hallo, Johnny.
Grüß dich.
Hey, who was this baby?
Vielleicht wirst du nur von ihr hören.
Na, wie wird's?
Wollen wir nicht heute Abend was Hübsches essen gehen? Aber was
Glauben Sie, dass es Betrug ist, wenn man mit dem einen Mann schläft und dabei
an den anderen denkt?
Ich weiß nicht so recht. Mir ist es noch nicht passiert.
Auf jeden Fall hat es ihn geheilt.
Möchten Sie ein Stück Kuchen? Nein, danke. Wie meinen Sie?
Ich spreche von meinem Mann.
Zu seinem Geburtstag wünscht er sich immer etwas Besonderes.
Und zum Dessert? Die bekannte Verführung.
Ich hatte schon vorher Angst.
Zum Glück rief meine Freundin Kalinka an.
Sie fragte, ob ich zu den Ketschern mitkommen wollte.
Ich habe so etwas noch nie gesehen.
Ich mache es.
Ich mache es.
Ich mache es.
Ich mache es.
Ich mache es.
Stundenlang hatte Herr Dr. Hansen an diesem Abend auf seine Frau gewartet.
Es war das erste Mal nach zehn Ehejahren, dass sie das festliche
Feier seines Geburtstages vergessen hatte.
Oh, du musst entschuldigen, Paulchen.
Gut, Ulla.
Wo bist du denn so lange gewesen?
Nirgends. Ich war bei einer Freundin.
Nirgends ist ja wohl keine Antwort.
Jawohl. Ab und zu verspüre ich das Bedürfnis, mit richtigen Männern
sein. Mit... Was hast du da eben gesagt?
Mit Männern. Und nicht mit Ätheten, die sich im Bett hinlegen und hauchen. Komm,
nimm mich.
Willst du damit sagen, dass ich kein Mann bin?
Lass mich, du tust mir weh. Darauf kann ich jetzt auch keine Rücksicht mehr
nehmen.
Bin ich ein Mann oder bin ich keine? Zeig's mir doch, Faulchen.
Zeig's mir doch.
Das will ich auch.
Endlich wurde Paulchen aktiv.
Er hatte an diesem Abend seines Geburtstages
unbewusst seine Ehe für immer gerettet.
Darf ich Sie was fragen, bitte?
Wer sollte Ihrer Meinung nach die Initiative übernehmen? Der Mann oder die
Wer muss größere Interesse haben?
Der Mann natürlich.
Die Frau hat die gleichen Rechte. Der Mann muss sich genauso emanzipieren wie
die Frau.
Der Mann natürlich.
Ich glaube, reich sind beide.
Können Sie mir sagen, warum sich der Mann alleine anstrengen soll?
Gemeinsam. Im häuslichen Bett? Ja, beide.
Und Ihre Meinung? Ja, auch beide.
Darf ich Sie was fragen, bitte?
Bitte. Wer sollte Ihrer Meinung nach die Initiative übernehmen, der Mann oder
die Frau?
Ich bin gabalieralter, Julie.
Also ich finde, dass der Mann so wie die Frau.
Wie unser Beispiel und unsere Umfragen gezeigt haben, würde es viele Probleme
heutigen Ehen nicht geben, wenn sich Mann und Frau in der Liebe als
gleichberechtigte Partner anerkennen würden.
Natürlich löst das nicht alle Probleme zwischen Mann und Frau.
Hier wohnt der Straßenbahnführer Opitz mit seiner Frau Kathi.
Da er nicht genug Geld mit nach Hause bringt, muss sie als Raumpflegerin etwas
dazu verdienen.
Aber alles wäre einfacher in diesem Leben, wenn sich Herr Opitz ein bisschen
mehr in die geheimen Wünsche seiner Frau hineindenken könnte und nicht nur die
Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in wirtschaftlichem und beruflichem
Bereich sehen würde.
Frauen haben berechtigte Wünsche, die über das tägliche Einerlei hinausgehen.
Ich komme vom Meinungsforschungsinstitut.
Grüß Gott.
Ich mag gerade die Wünsche. Das macht gar nichts. Lassen Sie sich nicht
Sie haben angegeben, bei Ihnen ist alles in Ordnung. Lieben Sie Ihren Mann?
Ja, was meinen denn Sie?
Jedenfalls habe ich ihn nie betrogen.
Auf jeden Fall nicht richtig.
Was heißt das nicht richtig?
Naja, wissen Sie, als Frau kommt man manchmal in Verlegenheit.
Das kann ich sehr gut verstehen, aber würden Sie das ein bisschen näher
erklären?
Ja. Ja, nein.
Wissen Sie, ich machte eine Junggesellenwohnung im Herzogpark.
Ein Penthouse.
Der Besitzer ist ein Generaldirektor aus dem Ruhrgebiet.
Aber er ist fast nie da.
Ich habe gar nicht so viel Arbeit mit der Wohnung, obwohl es viele Zimmer
Alles Air -Kondition.
Drei Bäder und vier Clous.
Wie ich schon sagte, ich wäre nie da.
Manchmal gibt es auch Partys.
Viele berühmte Leute.
Ich helfe dann immer aus beim Bedienen.
Es ist immer viel los.
Und dann die Stereoanlage, die der hat.
Die schalte ich mir immer ein beim Putzen.
Ich weiß nicht, ob Sie das verstehen.
Aber manchmal möchte man sich als Frau fühlen.
So richtig mit allem Komfort.
So zu überraschen. Darf ich das Telefon benutzen?
Nein, nein, nein. Das dürfen Sie auf keinen Fall.
Bleiben Sie ruhig hier.
Ich gehe sowieso schon wieder.
Ich bitte Sie, gnädigste.
Ich werde Sie jedoch nicht verdrängen.
Aber wieso?
Ich habe doch meine eigene Wohnung.
Kennen Sie den Generaldirektor schon länger?
Seit er die Wohnung hier hat.
Wissen Sie, wann er zurückkommt?
Im Augenblick ist er in Kanada.
Ach, dann ist es ja gut.
Ich nehme nur rasch meine Sachen und dann fahre ich. Wozu denn diese Eile?
Trinken wir doch einen Schluck auf den bezaubernden Zufall, der uns hier
zusammengeführt hat.
Und auf den Generaldirektor.
Eigentlich durfte ich das ja nicht.
Nehmen Sie es so ernst, Herr Treuer?
Im Allgemeinen schon. Und im Besonderen?
Im Vertrauen gesagt, der Generaldirektor wird musikal.
Verraten Sie ihm auch bestimmt nichts.
Soll ich mir einen Feind fürs Leben machen?
Und dann schob er mir ein Kissen unter, für eine richtige Mädchenfrau.
Ich meine, richtig betrügen kann man das ja nicht nennen. Ja, wirklich? Was
würden Sie darunter verstehen?
Ja, wissen Sie, wenn man mit jemandem schläft, in dem man wirklich verliebt
Ich habe mich nicht ein einziges Mal auf den Mund küssen lassen.
Sag mal, du willst doch nicht schon gehen.
Ach, was glauben Sie denn? Wenn mein Mann vom Dienst kommt, muss das Essen
auf dem Tisch stehen.
Was denn für ein Dienst?
Ach, er ist Trambahnführer auf der 21.
Trambahn...
Und was machst du denn so den ganzen Tag?
Ich habe gefragt, was Sie den ganzen Tag machen.
Oh, was gerade dran ist.
Hier bin ich zweimal in der Woche zum Saubermachen.
Zum Saubermachen.
Und wann werden wir uns wiedersehen?
Ich bin am nächsten Freitag wieder hier zum Putzen.
Dann möchte ich, dass Sie das hier nehmen.
Gewissermaßen als Pfand.
Damit Sie auch bestimmt wiederkommen.
Es war doch sehr schön mit uns beiden, oder?
Das brauchen Sie doch nicht.
Danke Ihnen auch schön.
Natürlich wollte ich, dass mein Mann auch was von dem Geld hat.
Und wo er so gern ist, habe ich mir gedacht, stellt es ihm was Besonderes
den Tisch.
So was, wie die Gäste beim Generaldirektor essen.
Ach, kommt's schon?
Grüß dich.
Grüß dich, Fatti.
Na?
Hast du was Schönes gekocht? Du, das riecht. Hast du da Knoblauch dran? Nur
Zehe. Was?
Das glaube ich aber nicht recht.
Das stinkt ja bis zum Nachtwein über nach Knoblauch.
Die Schnecken in die Schneckenhäuser.
So.
Na nun, die passen ja gar nicht rein.
Verpfickst es, das heißt.
Macht ja nichts, dann kriegt er sie eben so.
Ein bisschen Petersilie.
Der Tisch am Tisch, Kathi. Ja, alles.
So, jetzt.
Ja.
Probier doch mal. Das ist was ganz, ganz Teures.
In die Häuser habe ich sie nicht reingekriegt. Aber das macht ja nichts.
Der Geschmack ist derselbe.
Was ist das nachher? Och, iss doch erst mal.
Na, ich weiß nicht recht.
Na?
Schnecken sind das.
Echte französische Weinbergschnecken.
Ja,
spinnst du denn? Du trutschst, du Darmische, ha? Ja, sag mal, kannst du
doch nicht gescheit nicht am Tisch bringen? Was gescheit?
Schade um das schöne Geld, aber das hat man davon, wenn man dir eine Freude
machen will.
Jetzt tu ich Butter ran und dann kriegst du Muschi.
So eine damische Urstel.
Schnecken.
So ein
blöder Kerl.
Der weiß auch nicht, was gut ist.
Ja, Karte, was ist denn jetzt mit dem Essen? Trinkt ihr bald was?
Hoffentlich wird ihm das schmecken. Danach würde mancher sich die Finger
Ich komme ja schon.
Zum Glück habe ich noch was anderes gekocht. Das magst du sicher.
Schaut ein bisschen mager aus.
Wenn du nur granteln kannst.
Was soll denn das sein?
Spatzenragout?
Dir soll es einer recht machen, du Depp.
Hast du noch nie etwas von Froschschenkeln gehört?
Was? Du, wenn du unseren Hansi umgebracht hast, hau dir das Kreuz ab.
Die werden da nicht unseren Hansi umgebracht haben. Um Gottes willen,
Maria und Josef, das darf doch nicht wahr sein.
Ach, da hast du noch einmal Glück gehabt, Weibi.
Hoffentlich hast du auch an unsere Achsschenkel gedacht. Ich habe den
nichts anderes getan.
Und wie viel ist von unserem Honorar noch übrig?
Für einen halben Achsschenkel würde es vielleicht noch reichen.
Ich bin doch mit dem verschwenderischsten, leichtfertigsten
Weib dieser Erde geschlagen. Und ich mit dem größten Feinschmeckermuffel aller
Zeiten, das bist du.
Die meisten der in diesem Film gezeigten Fälle sind, wie schon im ersten
Hausfrauenreport, Sonderfälle, die für das Verhalten der Frau im Allgemeinen
nicht exemplarisch sind, sondern dazu dienen sollen, auf Gefahren des
Zusammenlebens aufmerksam zu machen.
Hier der Fall des Bierfahrers Illing und seiner Frau Gretel.
Schau uns da drüben, da arbeitet mein Mann. Da drüben in der Brauerei.
Und mittags, da kommt er dann rüber und dann will er dann was von mir.
Wissen Sie, ich habe ja nichts gegen Sex.
Manche Frauen wären ja vielleicht froh, wenn sie einen Mann hätten, der sie so
hernimmt. Wie lange dauert es denn noch? Ich habe einen Mordshunger. Ist der
schon fertig?
Du kannst ja ja doch nicht roh essen.
Das ist Gottlieb Elling.
42 Jahre alt.
Seit 20 Jahren fährt er Bier.
Hast du den Knopf an den Eingriff schon angenommen? Ja, Gottlieb.
Zu wenig gesalzen. Magst du noch ein paar Spiegeleier? Nein.
Pro Tag trinkt er 20 bis 30 Halbe.
Mit seiner Frau Gretel verkehrt er durchschnittlich dreimal innerhalb 24
Stunden. Am Wochenende entsprechend öfter.
Bier ist Kraftfutter, pflegt er zu sagen.
Seiner Frau wäre es manchmal lieber, er trinke Limonade.
Geh auf Gottlieb, hast du erst heute Nacht zweimal.
Wissen Sie, manchmal möchte ich auf und davon laufen.
Und warum tun Sie es nicht?
Ja, schauen Sie, fast war es schon mal so weit da.
Damals, als ich den Harald kennengelernt habe. Er war Lektor an einem Lexikon
-Verlag.
Weißt du nicht, wo ich meine Manschettenknöpfe hingelegt habe?
Du bist doch ständig auf der Suche nach irgendwas.
Mal sind es die Manschettenknöpfe, mal ist es der Regenschirm. Bitte sei so
lieb. Warte, ich mache sie dir rein.
Ich habe übrigens noch eine halbe Stunde Zeit, da kann ich schon ein bisschen
aufmachen. Mach dir doch nicht so viel Mühe, lass es da.
Ach was, das tue ich doch gerne.
Übrigens habe ich mir den Film angesehen, von dem du so begeistert
Ich will dich ja nicht kränken, aber mir hat er überhaupt nicht gefallen.
Aber dafür brauchst du dich doch nicht zu entschuldigen.
Dem einen gefällt die, dem anderen da.
Nein, nein, viel zu viel Unechtes. Verschwommene Gefühle statt Logik.
Warum siehst du dir nicht mal ein gutes Theaterstück an? Oder gehst du in die
Oper?
Vielleicht mit meinem Mann? Wir können ja mal zusammen gehen.
Da gibt es zum Beispiel die Neuinszenierung von Schwanensieg. Die
auf jeden Fall ansehen. Und zwar mit dir.
Wissen Sie, bei ihm hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich kein Automat
bin, wo man einen Zehner reinwirft und dann funktioniert er.
Am Küchenherd, mit dem Scheuerlappen und im Bett. Und, hat es angehalten?
Nein. Vielleicht ist es meine Schuld gewesen.
Ich hätte nicht anfangen sollen, ihn von hinten und vorne zu bedienen.
Das macht die Männer nur träge.
Zuerst hatte ich ihm immer erzählen können, was einen so beschäftigt.
Aber dann hörte er kaum noch zu.
Nach ein paar Wochen kam ich mir vor, als wären wir seit Jahren verheiratet.
Ist was?
Eben nicht.
Ach so.
Hast du den Knopf endlich angenäht an meinem Sakko?
Ich habe noch keine Zeit gehabt, aber... Sag mal, was hast du?
Hör auf.
Habe ich was gesagt oder getan?
Mir ist nur eben was eingefallen.
Edel, was hast du plötzlich?
Zwei Männer zu viel, das ist alles.
Jetzt hör auf zu sagen. Komm.
Komm, das ist doch kein Grund.
Du weißt doch, dass ich dich gern habe.
In Zukunft lasse ich dich nicht mehr so viel arbeiten.
Ich verbiete es ganz
einfach.
Im Moment war ich sogar etwas getröstet.
Aber als er dann so neben mir gelegen ist, da habe ich gemerkt, dass ich mich
selber belüge.
Ich musste mich doch ein bisschen überwinden, ihn zu verlassen.
Er war viel zärtlicher und viel rücksichtsvoller im Bett als mein Mann.
Und wollte das nicht ständig von mir.
Ich meine, nicht 24 Stunden am Tag.
Aber besser gleichlebwohl sagen, als zu spät.
Verstanden Sie eine Frage, bitte? Würden Sie beim Gruppensex mitmachen?
Nein.
Sie? Nein.
Nein, ich bin dagegen.
Daran ist nur Oswald Kolle schuld.
Warum nicht? Sehe ich wie ein Sexmuffel aus?
Ich persönlich würde vielleicht schon mitmachen. Was halten Sie vom
Partnertausch?
Nix. Wer es mag, der kann es machen. Ich habe nichts dagegen.
Nein.
Um die eheliche Treue geht es auch bei dem Ehepaar Elwein.
Sie sind seit zwölf Jahren verheiratet.
Otto Elwein ist ein betuchter Sargschreiner und gehört zu den
kleinen Gemeinde in Unterfranken.
Zwölf Jahre ist eine lange Zeit.
Sie waren sich immer treu.
Ja, die Treue.
Was soll ich da sagen?
Mein Mann und ich sind da etwas bürgerlich.
Andere Leute tun sich da leichter.
Das klingt fast so, als täte es Ihnen leid, dass Sie kein Talent zur Untreue
haben. Da gibt es nichts zum Bedauern, schließlich wird man ja nicht jünger.
Sie noch ausschauen, was sagt denn Ihr Mann dazu? Der hat seine Arbeit. Tun Sie
das bitte weg. Und dann der Kegelverein und dann ist er noch Vorstandsmitglied
vom Fußballclub.
Schlafen Sie getrennt? Wie kommen Sie denn darauf?
Bloß seit zwei oder drei Jahren hat er die Schmerzen im Genick und ich in der
Hüfte. So Stiche, wissen Sie?
Und dann vergeht einem das Gefühl.
Tja.
Tja, ich gratuliere.
Wenn alle so gesund wären wie Sie, könnte ich meinen Laden dicht machen.
Ja, aber wenn es mich doch hinten im Knack sticht, Herr Doktor. Mensch, Otto.
Fühlen Sie sich niedergeschlagen?
Manchmal schon.
Aber was die Ärzte sagen, muss man ja nicht unbedingt glauben.
Die Gründe für Ihre gelegentlichen Indispositionen müssen ja nicht
Natur sein.
Sie haben mir erzählt, Sie hatten Bedenken wegen Ihrer Potenz.
Otto, ist das wirklich wahr?
Aber das habe ich Ihnen doch in Vertrauen gesagt, Herr Doktor.
Und Sie haben Angst, Sie näherten sich bereits dem Klimakterium.
Das hast du mir gar nicht gesagt, Franzi.
Ich bin mir ja auch nicht ganz sicher. Mit Recht.
Wie oft haben Sie eigentlich Verkehr miteinander?
Ja, mal ein-, zweimal vielleicht.
Am Tag?
Im Monat, Herr Doktor.
Franzi. Ja, wenn Sie von Ihren Fähigkeiten so wenig Gebrauch machen,
sich nicht wundern, wenn Sie verkümmern.
Das hat eben seine Folgen. Siehst du, ich habe dir gleich gesagt, dass deine
Schmerzen bloß eingebildet sind.
Jeder Sportler, der fit bleiben will, muss sein Trainingspensum einhalten.
Vielleicht ist das nach zwölf Ehejahren nicht mehr so aufregend. Nachdem wir
beim Arzt waren, stand das zufällig in der Zeitung. Lesen Sie mal.
Das hier ist das gleichgesinnte Ehepaar, Herr und Frau Steineder. Er
ist vom Beruf Dekorateur, sie war früher Friseuse.
Auch bei ihnen ist es der erste Versuch auf diesem Gebiet.
Trinken wir erstmal einen Schluck, die Damen vielleicht etwas Süßes. Warum
nicht?
Die Blumen sind schön.
Du, gib mir mal die Gläser her. Ja, ich hole sie.
Darf ich Ihnen vielleicht behilflich sein? Danke, es geht schon.
So, wollen wir mal.
Wollen wir uns nicht setzen? Wir statt Rombelika für die Damen.
Wir die Herren.
Wir sind verscherzt.
Wir trinken einen Cognac, nicht?
Also, dann auf unsere Bekanntschaft.
Prost. Prost.
Wohlbekommen. Zuwohle.
Es ist schwül heute, finden Sie nicht? Ja, sehr.
Die Herren können doch ruhig ihre Jacketts ausziehen. Wenn Sie gestatten.
bin so frei.
Da fühlt man sich gleich viel leichter.
Ja. Ja, was ich noch sagen wollte, wir waren voriges Jahr in Jugoslawien, in
Dubrovnik. Ja, wir haben es nicht so sehr mit dem Baden. Wir fahren lieber
Tirol. Darf ich? Ich bitte Sie.
Damit Sie nicht meinen, Sie sollen die Katze im Sack kaufen.
Gut gebaut, hä?
Bei mir muss eine Frau Holz vor der Hütte haben.
Bei Ihnen scheint ja in der Hinsicht alles zu stimmen.
Hier.
Das bin ich.
Alles dran.
Was meinen Sie?
Na, fass sie ruhig mal an.
Mein Mann hätte es gern, dass ich oben bin.
So im Reitsitz, verstehen Sie?
Und wie haben Sie es gern?
Also eine bestimmte Vorliebe haben wir da nicht.
Meine Frau und ich machen es lieber nach der althergebrachten Methode.
Nichts gegen die 0815 -Methode. Vor allem, wenn man schon am Einschlafen
Also, ich bin noch gar nicht müde.
Ich auch nicht.
Dann wird es Zeit, dass wir loslegen.
Ich bin nämlich gar nicht für müde Sachen.
Wie wollen wir uns denn verteilen?
Ich würde sagen, wir beide bleiben hier.
Ja, was schaust du denn mich so an?
Als dann, darf ich bitten?
Was ist? Warum wollen Sie sich denn nicht ausziehen?
Ja, wenn es sein muss.
Na, kommen Sie schon, gnädigste.
Ja, Himmel kratzt Hirten noch mal.
Warum soll ich mich denn nicht ausziehen?
Hier.
Oh, ich habe stürmische Männer gern.
Oh, mein Süßer, ich bin ganz verrückt nach dir.
Massives Bett, gute Matratze, echt rosa.
Wie?
Trauen Sie sich nur, ich beiße ja nicht. Nur auf ausdrücklichen Wunsch.
Ah!
Na sowas, das kann... doch nicht wehgetan haben.
Was passiert, Franzi?
Bis jetzt leider noch nicht.
Kannst du noch was? Ich wollte bloß meine Magen pillen.
Entschuldigung. Nicht möglich, Magen pillen.
Ja, was macht denn der arme Kleine? Schläft er noch?
Dann müssen wir ihn aber rasch wecken.
Was ist denn da passiert?
Da scheint es aber sehr wild zuzugehen, Franzi. Schön wär's ja. Ich bring's
einfach nicht fertig, Otto.
Da sind Sie nicht allein, Frau Elfwein. Ihm geht's ganz genauso.
Ja, nein, ich bin nur nicht gerade momentan gewesen.
Na und?
Was fangen wir jetzt mit dem angebrochenen Abend an?
Wie wär's mit einer Runde Skat?
So wurde es also doch noch ein gelungener Abend.
Hier bitte.
Vielen Dank.
Und, wie ist es dann weitergegangen mit Ihnen und Ihrem Mann?
Seit der Zeit ist er wieder ganz rege.
Na los, komm endlich.
Ach, nun steh doch endlich auf.
Lass uns doch ein bisschen. Nein, ich habe jetzt keine Zeit zum Bumsen. Ich
Frühstück machen. Ach, nur ein paar Minuten.
Du Spaßverderber. Du weißt doch, dass wir heute ein großes Pensum haben. Sonst
schaffen wir es nicht. Beeil dich.
Du liegst ja immer noch im Bett. Jetzt aber hoch. Ach, komm schon her.
Der
Toast
brennt an.
Mein ganzer Toast verbrennt. Was hast du nun davon?
Ein Buch der Hausfrau.
Muss ich löschen?
Heiß. Komm, lass mich das machen.
Wir haben heute wahnsinnig viel zu tun.
Ach ja?
Und wen befragst du denn als Ersten?
Ach, den Lebensmittelhändler.
Den alten Sprückemacher?
Das duftendste Brauen meines Lebens. Und was brauchen Sie noch?
Bitte ein Kilo Boskop. Boskop.
Jawohl, ein Kilo Boskop. Wie Sie wünschen.
Oder vielleicht lieber den treuen Jonathan. Nein, Herr Lemming, bitte
Gut, also Sie weckern Bosköppchen.
Dieser Altstadtteil wird abgerissen. Es entstehen Neubauten.
Nicht nur die Bewohner, vor allem die Geschäftsleute sind existenzgefährdet.
Einer der Grundbesitzer in dieser Straße benutzt seinen Vorteil, um die Mieter
zu erpressen.
Besonders betroffen ist die Familie des Lebensmittelhändlers Anton Lehming und
seiner hübschen Frau Loni.
Durch diese Umstände hat ihre Ehe bereits gelitten.
In Ihrem Fragebogen haben Sie angegeben, dass es in Ihrer Ehe keine Probleme
gibt. Ich finde das ungewöhnlich, wenn man sich nicht gerade gleichgültig ist.
Wenn wir uns gleichgültig wären, hätten wir nicht geheiratet. Und wie steht es
mit der Liebe?
Bedauern Sie manchmal Ihre Wahl?
Mein Gott, wenn man so viel um die Ohren hat, denkt man nicht darüber nach.
Allein schon die Steuern und der ganze Papierkram. Der frisst einen ja auf.
Sie machen den Haushalt und außerdem helfen Sie im Geschäft. Ist das nicht
bisschen viel?
Als ob einer danach fragen würde.
Da habe ich weiß Gott andere Sorgen.
Morgenstund ist aller Laster Anfang.
Zwei Fläschchen Bier zum Feierabend. Wir schließen auch gleich.
So, sechs Mark zurück.
Dankeschön, Frau Römpel. Beehren Sie uns wieder.
Dankeschön.
Ja, so die Rabattmarken, Loni.
Irren ist menschlich, sagte der Hahn und trat die Ente.
Habe die Ehre, Frau Heimlich, wünsche einen schönen Abend.
Die Eier liegen oben auf. Schön vorsichtig.
Bitte schön. Danke. Du kannst das Gemüse reinholen. Ja. Um halb sieben.
Ich mache inzwischen die Kasse.
So doll war es heute nicht.
Der Spitzing, verflucht, wenn der jetzt die Kündigung bringt.
Mein Gott.
Das ist er, Alfons Spitzing.
Spätiteur und Besitzer von diesem Haus, in dem die Lemings wohnen und ihr
Geschäft haben.
Treten Sie ein, ein kleines Schnäpschen gefällig?
Eine Schachtel Pralinen von den Besten, für meine Alte.
Bitte sehr, bitte gleich.
Pralinen am Abend, erquickend und labend, zu sechs oder zu neun Mark.
Rosen auf den Weg gestreut, immer kavaliert, Herr Spitzing.
Was ich noch sagen wollte, schaut euch lieber nach einem neuen Laden um.
Das Haus kommt runter.
Für den Supermarkt.
Kann man denn da gar nichts machen?
Ich hab's ja geahnt.
Schrecklich. Wissen Sie was?
Schreiben Sie es auf. Gute Nacht miteinander.
Eine angenehme Nacht, Herr Spitze.
Verreck doch.
Das hat uns gerade noch gefehlt.
Jetzt brauchen wir nur noch einen Strick.
Wenn du so weitermachst, brauchen wir keinen Strick. Dann erledigt das deine
Leber.
Zwei Tage später, kurz vor Feierabend.
ging Loni zu Spitzing.
Aber selbstverständlich nehme ich dich da mit rein.
Ist das auch amtlich?
Alfons Spitzing hatte die Familie Lehming so weit getrieben, dass Anton
Frau so etwas vorschlug und Loni sich zu diesem verzweiflungsvollen Schritt
entschloss.
Ach, ein Spitzing im Rathaus.
Na, wenn die neue Ringstraße direkt durch das Grundstück geht, dann wäre ich
blöd, wenn ich das Haus abreiße. Ist das ein Wetter!
Moment. Also dann bis morgen. Mach's gut und vielen Dank, Fritz.
Gehen Sie ruhig rein, es ist Feierabend.
Dankeschön.
Guten Tag, Herr Spitzing. Ja, was verschöpft mir dieses Vergnügen? Bitte
Es ist wegen des Mietvertrags. Wenn wir wirklich bei Ihnen raus müssen,
vielleicht könnten Sie uns im Neubau... Ach was, Neubau.
Legen Sie doch ab.
Mit einem bisschen guten Willen müsste man sich doch einig werden, meine ich.
Wir haben uns denn gestritten?
Nein, ich wüsste da keinen Grund.
Es ist halt nur dieser Mietvertrag.
Mir sieht eine Kündigung eindeutig vor. Ich wollte Ihnen auch nichts
Zweideutiges vorschlagen.
Aber wenn einer dem anderen entgegenkommt... Na, wir wollen mal
Ich bin ja kein Unmensch.
Was haben Sie denn so zu büten?
Ich hätte schon ein paar Aktiva.
Zum Beispiel die Teilhaberschaft mit meinem Mann. Wenn ich Sie da mit
würde?
Mit wie viel Prozent?
Halbe, halbe?
Na ja, das wäre zu überlegen.
Und Ihr Mann, was sagt der dazu?
Was der schon zu sagen hat. Er hat wohl seit Jahren mit der Schnapsflasche
verheiratet. So, etwas Süßes für die Süßen.
Nie war er so süß wie heute.
Wie würden Sie reagieren, wenn ein
Mann seine Potenz verliert?
Ja, wenn er kein richtiger Mann mehr ist, wozu soll ich dann noch die Socken
stopfen? Einmal hört alles auf.
Das vertraue ich für ihn.
Für ihn schon, aber für seine Frau wahrscheinlich noch trauriger.
Hauptsächlich, dass es menschlich ist. Und Verständnis ist wichtig.
Hier wohnt Regierungsrat Clemens Nickel. Ein tüchtiger Beamter, der wegen seines
Fleißes und vor allem seiner Gründlichkeit geschätzt wird.
Seit neun Jahren ist er mit seiner Frau Erika verheiratet. Tochter eines nicht
unbekannten Landschaftsmalers.
Sie lernen Spanisch?
Ja, wir fahren am Freitag in Urlaub. Halten Sie sich immer so gründlich vor?
sehen Sie sich das erstmal an.
Spanische Kirchen, Baudenkmäler, Gemäldesammlungen. Wollen Sie sich das
einverleiben? Ja, wenn mein Mann sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist da
wenig zu machen.
Vor meiner Heirat hatte ich meinen Vater oft auf seinen Reisen begleitet.
Er war Maler. Ins Gebirge oder ans Meer.
Es war jedes Mal ein Fest für mich.
Er hat ein ausgesprochenes Talent zum Improvisieren.
Bitte, setzen wir uns doch. Danke. Ich verstehe sehr gut, was Sie meinen, mein
Mann. Und ich mache auch niemals Pläne.
Allein die Entdeckerfreude, wenn man auf etwas stößt, das nicht im Reiseführer
steht. Ein stilles Plätzchen am Strand oder eine Weinkneipe mit besonderen
Spezialitäten. Ja, aber davon gibt es doch jede Menge in Spanien.
Meinen Sie?
Im Barockbilde de Ribera die Malerei Caravaccios Fort, von der auch Suraban
ausging. Berühmt wurden Morillos Madonnen. Alle überragte Velázquez, der
Impressionismus vorausnahm. Von bis?
1599 bis 1660.
Erika, was hast du plötzlich?
Anit, Anit, warum läufst du nicht allein durch dein verdammtes Museum?
Ich kann nicht mehr. Aber Erika. Ich will auch nicht mehr.
Ich habe es satt bis oben hin.
Aber Erika, bis jetzt hatte ich immer geglaubt, unsere Reisen machten dir
Freude. Freude? Ich meine, wo dein Vater doch Künstler gewesen ist. Mein Vater
hat verstanden, in erster Linie zu leben.
Ich habe dir Rom gezeigt und Paris.
Von Rom habe ich das Vatikanische Museum gesehen und von Paris nichts als den
Louvre. Nie war ich auf dem Montmartre und nie in einem schicken Restaurant.
Also gut, wir können ja eines der weniger bedeutenden Museen streichen und
einen Tag ans Meer fahren.
Wirklich?
Oder zu den Zigeunern?
Dann werden die einzigen Zigeuner, die ich zu sehen bekomme, aus Öl sein und an
einer Museumswand hängen.
Erika!
Und von da an hörte die Abfragerei auf.
Ja, mein Mann und ich einigten uns. Die Baudenkmäler und Kunstgegenstände waren
ab sofort seine Domäne.
Und ich sollte dafür etwas Spanisch lernen.
Zufällig entdeckte ich in der Zeitung ein Inserat für Spanischunterricht. Und?
Wie sind Sie vorangekommen?
Oh, sehr gut. Die Methode, nach der dort unterrichtet wird, ist sehr
individuell.
Bitte Platz zu nehmen, gnädige Frau.
Zuerst einen kleinen Drink.
Oh, dafür ist es noch zu früh am Tag.
Nur ein ganz kleiner Tequila.
Eine Spezialität aus Mexiko.
Und buen aperitivo.
Laut Inserat unterrichten Sie nach einer ganz bestimmten Methode. Und wie sieht
die aus?
Das richtet sich nach meinen Kunden.
Jeder hat seine eigenen Wünsche und Vorstellungen.
Das ist ja... Sieht so Ihr spanischer Unterricht aus? Vielleicht sagen Sie
was ist Ihre Lustvorstellung?
Danach richtet sich, ob piano oder furioso, ein oder zweizelliger Takt.
Sie mich nicht an.
Por favor, Senorita.
Ich bin doch ein Cavaliero.
Lassen Sie mich sofort los.
Ich reiße uns das ganze Haus zusammen.
Nein, bitte nicht. Wenn die Polizei kommt, dann haben wir keine Freude.
Moment, Tito.
Machen wir sie wieder zu.
So, und jetzt trinken wir einen Tequila.
Ich bin Student.
Maschinenbau muss ein bisschen Geld dazu verdienen.
Salud. Salud.
So, jetzt zeige ich Ihnen meinen Torero -Anzug.
Una prenda familiar.
Familienerbstück.
Na?
Oh, fantastisch.
Sauber.
Dieses Material.
Wie sich das anfühlt.
Von vielen fleißigen Frauen.
Buenos días.
Comprendo un poco el inglés.
Tenga la amabilidad de hablar despacio.
Perdone usted, por favor.
De nada.
¿A qué hora sale el autobús para Córdoba? El primero sale dentro de 45
¿En qué puntos para el autobús? Para una sola vez.
¿De dónde sale el autobús? De aquí, de la estación de autobuses.
Where is the nearest gas station?
About 600 meters.
Please give me 15 liters of gasoline.
I have a breakdown.
You make me...
Du kommst spät. Na, wie war's? Hay diversos medios para aprender una
und was heißt das?
Es gibt verschiedene Arten, eine Sprache zu lernen.
Von jetzt ab werde ich jeden Tag eine Stunde nehmen.
Das lobe ich mir.
Der
Mensch
lernt, solange er lebt.
Vor allem in der Ehe.
Und eheliche Probleme gibt es nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem
Lande. Das ist zum Beispiel bei den Haltmeiers so, die in diesem
aber einsam gelegenen Dorf am Rande des Voralpengebietes ihren kleinen Hof
haben, seit mehr als 200 Jahren im Besitz der Familie.
Die Landwirtschaft bringt so wenig ein, dass Alois Haltmeier gezwungen ist, in
der nächsten Kreisstadt zu arbeiten.
Er ist zum Pendler geworden.
Seine Frau Liesel vermietet Zimmer an zahlungskräftige Sommergäste.
und sieht ihren Alois nur zum Wochenende.
Manchmal stinkt es mir schon hier.
Den ganzen Tag arbeiten und auf den Abend überhaupt keine Abwechslung.
Kein Mensch besucht einen hier.
Einen Film gibt es auch nur einmal in der Woche, im Winter sogar nur zweimal
der Woche.
Und die Nachbarn? Die Nachbarn. Hier sind nur drei Höfe und die liegen weit
auseinander. Man trifft sich nur sonntags beim Kirchgang und hinterher
kochen. Und die Männer gehen in die Kneipe. Ein schöner Sonntag für mich.
Mama, ich mag mein Brotzeit.
Herrschaft, wie du wieder aussiehst.
Du bist ein richtiger Dreckfink. Du kannst doch nicht rumlaufen. Komm her.
Mama, ich habe einen Hunger.
Fühlen Sie sich nicht einsam, wenn Ihr Mann Sie die ganze Woche über allein
lässt? Letztes Jahr hatten wir Sommergäste. Ein nettes Ehepaar.
Besonders der Mann, der Herr Dollinger. Bei denen ist es umgekehrt. Wissen Sie,
er ist Maler und verdient nicht sehr viel.
Deshalb geht sie arbeiten.
Wissen Sie, wenn man einen Mann hat, So nett und so liebenswürdig, da geht man
auch gern arbeiten.
Wenn ich noch denke, wie schön das war, wenn er draußen im Garten gesessen ist,
gemalt hat und ich ihm sein Frühstück gebracht habe. Ich bin richtig aufgelebt
in der Zeit.
Ihr Frühstück? Guten Appetit, Herr Dollinger. Danke.
Darf ich das mal sehen?
Das ist nichts für katholische Pfarrerstöchter.
Da gehen Sie zu, wo ich acht Jahre verheiratet bin.
Was würde wohl Ihr Mann sagen, wenn ich Ihnen das zeige?
Ein Mann ist auch für was Scharfes.
Wie heißt das, Marianne? Josef, was ist das nachher das?
Eine Illustration für eine japanische Liebesgeschichte.
Aber sowas gibt es doch gar nicht. Wenn man sowas macht, da verrenkt man sich ja
sämtliche Beine.
Das sieht nur so aus, wenn man das richtig macht.
Es ist ein richtiger Genuss, vor allem für die Frau.
Mir wäre das zu anstrengend. Sowas hält doch kein Mensch aus.
Da wird man ja müde, bevor man so weit ist.
Nein, Herr Dollinger, ich bin eine anständige Frau.
Jesus, ich muss ja die Eier einsammeln.
Sie sind ja ganz ein Schlimmer.
Die alten Japaner haben schon was von der Liebe verstanden.
Also diese Mannsbüde, ich sag's ja.
Herr Dollinger!
Wetten, dass es ganz einfach ist?
Kommen Sie, ich zeige es Ihnen. Ich bitte Sie.
Letzen Sie sich hin.
Es passiert Ihnen nichts.
Ja?
Keine Angst.
Ich sehe schon... Aber nicht wehtun, bitte schön.
Im Gegenteil, ich werde Ihnen wohltun.
Und zu gleicher Zeit bekommen Sie Anschauungsunterricht in Kunst.
Wie süß.
Nein, ich mag nicht. Nichts dagegen.
Probieren geht über Studieren.
Nein.
Das sagen wir gleich. Jetzt können Sie gleich laufen. Aber Herr Dollinger, was
machen Sie denn da?
Herr Dollinger.
Herr Dollinger.
Herr Dollinger.
So, komm.
Gleich. Gleich haben wir es.
So, und das Höschen runter.
Ja.
So ist es gut. Das machen Sie mit mir.
Ja.
Und jetzt das Hacksal rübergelegt, wie im kaiserlichen Japan.
Gleich sind wir soweit.
Man ist halt viel zu vertrauensselig.
Und wie mein Alois am Freitagabend heimgekommen ist, da habe ich mir
nichts gedacht, dass ihn die Frau Dollinger im Wagen heimgefahren hat. Er
gesagt, dass er sie zufällig am Bahnhof getroffen hat, wie er dort gestanden
ist. Sie glauben nicht an Zufälle?
Und ob ich dran glaube, denn in der Nacht bin ich draufgekommen, rein
Mei, bin ich froh, dass ich wieder daheim bin.
Da ist es halt doch am schönsten.
Ist dir die Zeit lang geworden, Lidl?
Das kannst du gleich mal lösen.
Na, komm her.
Na nun, was ist denn das?
Das ist ja ein Parfüm.
Magst du das alles? Riecht gut, gell?
Na also.
Mich freut's schon. Komm.
Du Alois, weißt du was?
Was ist?
Ich hab in der Illustrierten was gesehen, was mir gefällt.
Ah, wo?
In was für einer Illustrierten? Am Kiosk an der Haltestelle.
Jetzt leg dich doch nicht hin wie ein Sack Erdäpfel.
Was soll ich denn tun?
ist es ganz leicht. Ja.
Liesl!
Woher weißt du denn das? Was hast du denn auf einmal?
Ich möchte wissen, woher du das gelernt hast. Ich weiß gar nicht, was du willst
aus der Zeitung halt.
Scheißdreckverfluchter! Beim Dollinger hast du das gelernt und sonst bei keinem
anderen. Ach, und woher weißt du das so genau?
Wieso?
Weil du es mit der Dollingerin getrieben hast, du grundschlechter Wüstling.
Sei still! Und ich war so blöd und hab mir nichts gedacht, dass sie dich im
mitgenommen hat.
Eben. Aber das ist doch lang kein Grund, dass ihr dieser Schlawiner sowas
beibringt.
Ich bin dein Mann.
Ja, alles stimmt.
Du bist mein Mann. Nur du bist mein Mann. Oder sehst du mal, bring ich dich.
Ich würde sagen, die Umfrage hat ein ziemlich umfassendes Bild ergeben.
Das Fehlverhalten der Hausfrau. Sie wollten wohl sagen, das Fehlverhalten
Ehemannes.
Verzeihung, aber so sind die Ergebnisse. Lassen Sie mich etwas dazu sagen.
Zugegeben, mehrere der recherchierten Fälle scheinen der landläufigen Moral zu
widersprechen. Aber schauen wir uns doch einmal an, wie es dazu gekommen ist.
Ein Mann, der seine Frau schlägt, ein anderer, der sie zur häuslichen Sklavin
erniedrigt, ein dritter frustriert seine Frau und ein vierter missbraucht sie
und so fort.
Solange sich das nicht ändert.
Solange die Frau als Besitz des Mannes geht, muss sie sich mit den Mitteln
wehren, die ihr zur Verfügung stehen. Und was sind das für Mittel?
Andere Männer.
Jetzt würde ich am liebsten lange Ferien mit dir machen, auf dem Land sein,
schlafen und... Du, ich auch. Am liebsten gleich.
Kannst du dir nur ans Pumsen denken? Ich meine wirklich ausschlafen und
spazieren gehen.
Weißt du, das Schlimme ist nur, dass wir noch weitere Umfragen machen müssen,
damit wir die Raten für unseren neuen Käfer bezahlen können.
Wir müssen uns mal einen anderen Job suchen.
Warum interessieren sich Leute nur mehr für Ehen, die schief gehen? Es gibt doch
auch normale.
Offenbar viel zu wenige.
Dabei ist es doch so schön zu zweit auf dieser Welt.
Komm.
Ja, finde ich auch. Wir beide führen doch eine richtige Musterehe. Ja, ich
doch verliebt in dich wie am ersten Tag. Und ich in dich.
Nicht so schnell.
Schau mal, die Kühe.
Du bleibst Angst vor denen. Nicht, wenn du dabei bist.
Ich liebe dich, ich liebe dich.
Ich auch.
Vielen Dank.
Can't find what you're looking for?
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