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Original subtitles

Jungs, wir sind nicht so schnell!

Das wissen wir doch.

Nicht jammern!

Nadja! Hast du dich verletzt?

- Hast du dir wehgetan? - Sabine, es ist nichts passiert.

Voll umst�ndlich mit den Dingen an den F��en.

Das geht nicht anders, daf�r hat es zu viel geschneit.

Komm hoch. Sonst bist du gleich ganz nass, komm.

Alles halb so wild, Sabine.

Halb so wild, ja? Halb so...

Ich geb dir gleich dein "halb so wild".

Stopp, stopp, stopp! Ich geb auf!

(Sabine) Ich geb auf.

Der Schnee ist in einigen Schichten ganz fest, in anderen nicht. Siehst du das?

Deinen ersten Sturz in den Schnee, den haben wir festgehalten.

Du hast wieder tausend Bilder von mir gemacht. Aber kein einziges von dir.

- Stimmt. - Jetzt machen wir mal eins von dir.

Ach, nee, lass mal.

Das ist sowieso zu kompliziert mit diesem Apparat, wei�t du.

Wow, wo hast du das denn her?

Von Julia. So 'ne Art Freundschaftsarmband oder so.

Sieht teuer aus.

Sie passt wirklich gut zu dir. Gl�ckwunsch!

Und sie passt zu uns.

Ja, weil sie f�r euch so gerne den Babysitter macht.

Hey! Ich bin kein Baby mehr!

- Ach bitte, Mama. - Okay.

Auf drei, ja? - Komm her.

Eins, zwei, drei. Eins, zwei, drei.

Eins, zwei,... drei.

Sagt mal, k�nnen wir nicht eigentlich auch 'ne Abk�rzung nehmen?

Nee, wir nehmen den einfachsten Weg. - Danke.

Abk�rzen ist nicht. Markus hat da schon ganz recht.

Markus hat doch gar nichts gesagt.

Die Jungs verstehen sich auch ohne viele Worte.

Ah, beneidenswert.

Und? Wie ist das bei uns beiden?

Sag mal,

bekommen wir beide das auch vielleicht irgendwann mal hin?

Kommt weiter, ich hab Hunger.

- Tut das weh? - Nein.

Das? Mh-mh.

Jetzt?

Frau Doktor hat heilende H�nde.

Ein Knorpelschaden m�sste aber wehtun.

Normalerweise, zumindest ein bisschen.

Kann es sein, dass du schwindelst?

Ist der Papst heilig? Es zwickt ein bisschen hie und da, ja.

Okay, kannst dich wieder anziehen.

Der Patient folgt auch dieser �rztlichen Anweisung.

- Darum ist alles so gut verheilt. - Schmerzen ja oder nein?

- Nein. - Ja.

Unser Held definiert Schmerzen anders, will ich nicht, hab ich nicht.

Es wird wahrscheinlich weniger, aber sp�ren wirst du das immer ein bisschen, macht aber nichts.

- Zufrieden? - Bist also wie neu.

Sag das nicht mir, sondern meiner Reha-Domina.

Du kannst aufh�ren, Andreas zu qu�len.

- Okay. - Es ist alles in Ordnung.

Vor allem kannst du aufh�ren, ein schlechtes Gewissen zu haben.

- Das sagt sich so leicht. - Du bist nicht dran schuld.

Ich bin dran schuld. Der Job war dran schuld.

Fr�her haben wir uns nur gesehen,

wenn ihr Leute aus dem Berg geholt habt. - Die Leute gehen uns aus.

Du bist 100 Prozent wieder fit, ja? Das wei�t du.

150 Prozent m�ssen es sein, und das wei�t auch du. Danke dir.

- Ciao. - Tsch�ss.

Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?

Julia und ich? Das wei�t du doch.

Durch Zufall an der Supermarktkasse beim Einkaufen.

Wir hatten beide nur Singlekram im Wagen, das war eindeutig.

Ja, aber wer hat wen angesprochen?

Du wei�t doch, M�nner reden nicht so viel.

Nadja, geh mal nicht so weit vor, bitte.

- Also Julia hat dich angesprochen. - Ja.

Und so haben wir uns dann alle kennengelernt.

Wir sind in etwa zehn Minuten bei der H�tte.

Na endlich, ich hab Hunger.

Die Aussicht lohnt sich wirklich? - Los.

Hey! Na warte!

Fuck!

Okay, alle runter zum Felsen!

Macht schon! Wir holen Nadja!

Nadja, renn!

- Nein! - Komm!

Nein!

Los, los, los! Nicht nach hinten schauen. Achte auf den Weg.

R�ber zum Felsen!

Eine Wandermeldung im betroffenen Gebiet, f�nf Personen.

Alles ordnungsgem�� und sauber ausgef�llt.

- Habt ihr versucht anzurufen? - In der Region ist kein Empfang.

Der Bergf�hrer ist ein Profi.

Wenn der sich an alle Regeln gehalten hat, ist keinem was passiert.

Die f�llen den Zettel aus, damit wir sie suchen.

Aber ich war doch mit der Kontrolle noch gar nicht fertig.

Eine Lawine nimmt auf so einen Korinthenkacker keine R�cksicht.

T.O.T. von Turbine 1 zu hoch, Torque weicht ab.

Versprich mir, dass das ein kurzer Ausflug wird.

Ich sag's dir, irgendwann da puste ich dem Rudi

sein h�ssliches Ding vom Kopf.

Dein Mechaniker wird wohl kaum f�r sein Modebewusstsein bezahlt, oder?

Hast auch wieder recht.

(Funk) "Wo geht's hin?"

Lawinengebiet. Nicht zu �bersehen.

Bei fragiler Schneelage kann ich da nicht einfach runtergehen, gell?

Hat ja keiner gesagt, dass es ein Spaziergang wird.

Hilfe!

Hilfe!

Ist alles in Ordnung? Ist alles in Ordnung, mein Schatz?

Sabine, hilf mir, bitte.

Bitte. Zieh mich hoch!

Zieh mich hoch, bitte.

Wie hast du uns gefunden?

Bitte, zieh mich hoch.

Bitte.

Du wei�t, dass ich das nicht tun kann.

Nein! Tu das nicht, Sabine.

Mein Kind bleibt bei mir. Bis in den Tod, wenn es sein muss.

Bitte, zieh mich hoch.

- Julia, ich komme! - Markus!

- Julia! - Hilfe!

- Bitte, hilf mir. - Julia! - Bitte!

Markus! Hilfe!

H�rst du mich?

Was ist mit Nadja?

Nadja ist in Ordnung.

Thomas, Thomas, komm her!

Julia ist abgest�rzt!

Du musst mich abseilen!

Du bleibst hier, ja?

Sabine, du musst zu Nadja r�ber. Geh zu Nadja, bitte!

Thomas, komm!

Julia, ich komme!

Geht's dir gut? Geht's dir gut? Ja?

(fl�sternd) Bist du bereit?

Alles klar.

Markus, warte. Da sind die Bergretter.

Drei Uhr, seht ihr das?

(Michael) Das wird aber nichts, Freunde.

Da vorne Lawinengefahr und dahinter Tiefschnee, kaum eine gerade Fl�che.

Ich will nichts h�ren. Keine Widerreden, keine Ausnahmen.

Die regeln das. Die kennen sich aus.

Gerade weil die sich auskennen,

werden die in so einer Situation nicht runtergehen.

(Funk) "'ne Seilbergung?"

(Michael) "Vergiss es, wir sind laut."

Wenn wir Pech haben, l�sen wir mit dem Heli die n�chste Lawine aus.

(Katharina) "Noch mal haben die nicht so viel Gl�ck."

Lass mich ab.

- Alles klar? - Ja.

Setz uns weiter unten ab. Wir steigen auf.

"Keine Chance, wir nehmen den Expressweg. Wie sieht's oben aus?"

Ja, da kann ich dich rauslassen, wenn's schnell geht.

Es wird ein H�llenritt, das sag ich dir gleich!

Was soll das denn jetzt werden?

Toni, f�r so was zahlt manch ein Tourist viel, viel Geld.

(Michael) Gr�nes Licht, Andreas. Go, go, go!

(Toni) "Okay, Ende der Vorstellung, T�r zu."

- "Nein, du bleibst hier!" - (Michael) "Was hat die vor?"

(Toni) "Nein, das verbiete ich! Nein!

Nein!

Toni, wei�t du, was dein Problem mit Frauen ist?

Die h�ren nicht auf dich.

Die sind doch alle nicht mehr ganz dicht, sind die doch, alle.

Katharina, bleib oben! K�mmere dich um die anderen!

Okay.

- Hallo? - Okay, weiter.

K�nnen Sie mich h�ren?

Und? Lebt sie noch?

Ja, sie atmet, flacher Puls.

Julia, Julia!

Ich bin bei dir. H�rst du mich?

Julia, es wird alles gut.

Julia, wir holen dich hier runter, okay?

Was ist mit der Wunde?

Sieht nach starken Blutungen aus. Aber wir schaffen das.

Auf eins, zwei, drei.

- Andreas Marthaler. - Markus Kofler.

- Ist das deine Frau? - Freundin.

Du bist vom Fach, oder?

Baukletterei in Chile und Bolivien.

Ich hab Hochh�user und Br�cken hochgezogen.

- Stabile Seitenlage? - Ja.

Sag mir bitte, dass das nichts Ernstes ist, Micha.

Wie w�rde sich ernst denn f�r dich anh�ren?

Der piepst doch schon wie die H�lle, oder?

Wie ernst ist es?

So ernst, dass ich Rudi recht geben muss.

Man soll auf seinen Mechaniker h�ren. - M�ssen wir sterben?

Ja, aber nicht hier und nicht heute.

(Michael �ber Funk) "Andreas, ich muss abdrehen."

"Wir haben ein technisches Problem." - Bist du sicher?

"Ja."

Was, die fliegen wieder weg?

- Okay. - Schei�e.

Michi ist der Beste, der wei� genau, wann und wo Schluss ist.

Hast du sie?

Blutung ist gestillt. Aber sie hat zu viel Blut verloren.

Wir brauchen Blut, sonst wird's eng.

Blutgruppe B.

Hat jemand Blutgruppe B?

Ich hab AB. Geht das irgendwie?

Und jetzt?

Wir k�nnen sie doch nicht einfach so sterben lassen.

Ich hab B.

Nein, Nadja. Ich denke, das ist nicht m�glich.

Doch, das haben wir in der Schule testen lassen.

Das hast du dir bestimmt falsch gemerkt.

Wir k�nnen das ganz einfach �berpr�fen.

Jetzt macht's einen ganz kleinen Piks, okay?

So, ganz fest dr�cken.

Eindeutig B.

Kann sie uns helfen?

Jetzt kommt schon Leute, bitte!

Okay, komm mit, ja?

Setz dich mal da hin.

Jetzt seid ihr gleich so was wie Blutsschwestern. Das ist wie verwandt.

Ah, jetzt ist er da.

Servus, guten Abend.

- Michi! - Guten Abend.

Andreas ist noch auf dem Berg im Einsatz.

Was ist denn passiert?

Nichts ist passiert.

Es war seine Entscheidung. Die Katharina ist auch dabei.

Ich geh davon aus, dass sie morgen runterkommen.

Was anderes bleibt ihnen nicht �brig,

denn der Hubschrauber ist nicht einsatzbereit.

- Magst was essen? - Nein, danke.

Im Moment haben wir keinen Kontakt, aber die kriegen das schon hin.

Aber die sind ja gar nicht ausger�stetf�r die Nacht und die K�lte, oder?

Nein, da gibt es ja die H�tte, die sind in die H�tte rein.

Das passt schon.

Franz, die machen das schon. Ist ja nicht das erste Mal.

'n Bier?

Ja, bring mir ein Bier.

Wird sie aufwachen?

Ja, keine Ahnung wann, aber sie ist stabil.

Wir fahren runter, sobald es hell wird.

- Ich begleite euch. - Ist nicht n�tig.

Sie ist meine Freundin, ich muss da mit.

- Wir fahren mit den Skiern runter. - Ich auch.

Die sind steinalt.

Darum passt die Bindung auf jeden Schuh.

Ich begleite euch.

Das ist keine Bitte.

Oh, Mist!

- Und? Wie schaut's aus? - Alles voller �l hier hinten.

Was hei�t das?

Eine verdammt lange Nacht.

Ja komm, dann mach hin und jammere nicht!

Servus, Toni.

"Servus, unser Heli kann nicht fliegen."

Wir br�uchten eure Schneeraupe f�r eine Bergung oben an der Br�ggler-H�tte.

Da ist die Lawine dr�ber gegangen.

Das dauert den ganzen Tag, bis wir die freigeschaufelt haben.

Ja, okay, danke.

Mist!

- (Funk) "Andreas f�r Toni." - Andreas h�rt.

Warum d�rfen wir denn nicht alle mit?

Die sind mit ihren Skiern schneller als wir zu Fu�.

Der Heli ist noch nicht startklar. Raupenbergung geht auch nicht.

Das sind ja alles gute Nachrichten.

- "Kommst du zurecht?" - Alles gut, Toni.

Ich steig dann wieder auf und bring Ausr�stung f�r alle mit.

Alles, was jetzt noch fehlt.

Wir m�ssen mal sehen, wie die Schneeverh�ltnisse weiter unten sind.

Ja, in jedem Fall wartet ihr hier, ja?

Wir machen das dann zusammen. - Thomas.

Du bist meine kleine Heldin.

Ich hab euch ein Funkger�t in der H�tte gelassen.

Aber die Reichweite ist begrenzt, ja?

- Danke. - Jederzeit.

Willst du wirklich keinen Ton dazu sagen?

- Wozu? - Sag mal, willst du mich verarschen?

Ich hab im Biologieunterricht aufgepasst.

Und ich kenne deine und meine Blutgruppe.

Du und ich haben A, Nadja hat B.

Nadja ist nicht meine Tochter.

Sie schafft das.

Wenn wir es schaffen.

Und?

�stlich �ber den Grat.

Ja, dauert zwar l�nger, aber es wird flacher, ist besser f�r uns.

- Was macht das Knie? - Kein Problem.

Der Schmerz ist nie das Problem, der vergeht.

Was immer bleibt, ist die Angst vor dem Schmerz.

So ist es.

Vielleicht ist die Erinnerung an den Schmerz manchmal auch ganz gut.

Daran ist gar nichts gut. Es bremst. Zeit ist Leben. Komm.

Und jetzt stellt sich heraus,

du warst vielleicht gar nicht allein.

Mach's nicht kaputt, Thomas.

Ich habe Markus gebeten, auf dich aufzupassen.

Und genau das hat er ja wohl auch gemacht.

Mach die verdammte T�r auf, Sabine.

Mach die T�r auf!

Hey, Jungs, die offizielle Route, es dauert viel zu lang.

Okay, dann gehen wir �ber den eingefrorenen Fluss zur Stra�e.

Ob das h�lt?

Wir haben keine andere Wahl.

Sie muss so schnell wie m�glich ins Krankenhaus.

Okay, probieren wir's. Ich hab das schon mal gemacht.

In Kanada.

Du hattest dich bei uns beworben, auf die Ausschreibung.

Ich hab mich so ziemlich �berall beworben.

Ich musste irgendwas anderes machen. Ich wollte raus aus meiner Routine.

Dann habe ich Julia kennengelernt.

Und ihr habt jemand anderen genommen.

Nee, als Andreas angeschlagen war, haben wir nur �berlegt,

ob wir Unterst�tzung brauchen. - Okay.

- Lasst mich auch was f�r Julia tun, bitte. - Okay.

Danke.

Bis gleich.

- Okay! - Okay!

Keine Angst, das hei�t nichts.

Doch, dass der Typ da genauso verr�ckt ist wie du.

Da ist Toni. Toni!

Wo ist die Funke?

Die schlittert gerade �ber das Eis.

Schei�e.

Das sieht er nicht, ist viel zu hell.

Ja.

Ich sag's zum letzten Mal!

Papa?

Papa ist nur...

Ich bin nur traurig, mein Schatz.

Weiblich, 32, Polytrauma nach Sturz.

Die Cervicalst�tze?

Verdacht HWS-Fraktur ist negativ. Zum Gl�ck.

Aber 'ne schwere Gehirnersch�tterung. - Pneumothorax?

Nee, aber die Verletzung im Bauchraum, die ist kritisch.

Du kannst jetzt nichts f�r sie tun.

Das ist die beste �rztin, die es hier gibt.

Du hast auf mich geschossen. - Und getroffen.

Ich fass es nicht.

Ich geh wieder hoch und k�mmere mich um die anderen.

- Brauchst du Hilfe? - Ich schaff das schon.

- Danke. - Ja.

Ciao.

Was machst du da?

Rede endlich mit mir.

(Sabine) Du kannst es nicht verstehen.

(Thomas) Doch, ich verstehe das ganz gut.

Zehn Jahre lang. Beschissen habt ihr mich.

So war das nicht.

Nadja ist doch deine Tochter.

Ich will jetzt endlich die Wahrheit wissen.

Und wenn du sie mir nicht sagst, dann werde ich eben meinen Freund Markus fragen m�ssen.

Bitte, Thomas, ich kann... - Psch!

Wir waren uns doch einig.

Wir streiten uns nie vor dem Kind.

Eine unserer Regeln.

Da hab ich mich immer dran gehalten.

Ich hab mich nie gestritten. Nie.

(Sabine) Ich erkl�r's dir. - Nein.

Markus wird es mir erkl�ren.

Markus kommt zur�ck.

Und ich frage ihn.

- Wo willst du denn hin? - Aufr�umen.

Aber warte, warte, warte... Das brauch ich doch noch!

- Wozu? - F�r die alte Lady.

Naa, die willst du wieder flott machen?

Ja.

- Und damit auf Europareise gehen, oder was? - Um die Welt.

Andreas, was machst du da?

Ich hauch der alten Lady Leben ein.

Du wohnst in dem Camper, weil du es in vier festen W�nden nicht aush�ltst.

Aber ob das Ding f�hrt oder nicht, war dir immer egal. Sei ehrlich.

Ich bin ehrlich. Ich mag Rost.

Seit Wochen bastelst du an dem Ding rum.

Ich hab drinnen die alten Karten und Routen gesehen.

Also, was ist los?

- Es ist soweit, stimmt's? - Ich h�ng mein Seil an den Nagel.

Du machst das Richtige.

Da gibt's nur einen Haken an der Geschichte.

Ich hab mir versprochen, auf dich aufzupassen.

Ja, das hast du ja auch gut gemacht.

Jetzt hab ich ja Tobias.

Wir alle haben Tobias.

Ja, also fahr mit dem scheu�lichen Ding durch Europa

Jetzt bist du dran.

- Womit bin ich dran? - Mit dem Leben.

Julia ist im Krankenhaus.

Wir haben's geschafft.

Wo sind die anderen?

Du und Sabine, wie lange schon?

Was denn?

- Verarscht ihr mich die ganze Zeit? - Was redest du?

(Sabine) H�rt auf! Thomas, du machst einen Fehler!

Thomas, h�r auf!

Thomas, h�r auf! - Verschwinde!

Mama, Papa, h�rt auf!

Bleib da!

Beruhig dich!

Verdammt noch mal, beruhig dich! Was ist los mit dir, hm?

Los, gib's zu! - Was denn?

Gib's endlich zu! - Verdammt noch mal, was?

Los, pack deine Sachen. Wir m�ssen hier weg.

Papa sagt, wir alle zusammen gehen ins Tal zur�ck. Allein ist das gef�hrlich.

Alles wird gut. Papa beruhigt sich wieder.

Warum ist er b�se auf dich?

Er ist nicht b�se, er ist traurig, weil er so lange keine Arbeit hatte.

Jetzt hat er wieder Arbeit. Wir ziehen um. Zieh deinen Helm an.

Papa sagt, es endet b�se, wenn man sich nicht auskennt.

Wir folgen den Spuren von Markus. - Aber Papa und Markus...

Die vertragen sich wieder. Mach, was ich dir sage!

Du bist mein bester Freund!

Sie ist nicht von mir.

Sie ist nicht von mir!

Ich bin nicht ihr Vater!

Sie ist nicht meine Tochter!

Ich bin nicht der Vater!

H�r auf zu spinnen! Ich bin nicht zeugungsf�hig.

Okay? Ich bin nicht zeugungsf�hig.

Und darum haben Sabine und ich uns damals getrennt.

Das war der Grund.

Kapiert? Sie wollte unbedingt ein Kind!

Und daf�r war ich nicht der Richtige.

Und wenn sie sich f�r so ein Arschloch wie dich entscheidet,

dann nennt man das Liebe. Hast du das verstanden? Ja?

Ich bin Doktor Auerbach.

Julia, Sie sind in der Klinik. Sie hatten einen Unfall.

(undeutlich) Die Wahrheit...

Die Wahrheit... Tod...

Sie ist in Gefahr.

Ich muss sie besch�tzen.

Wen m�ssen Sie besch�tzen?

Nadja.

Die Narkose?

Narkose einleiten.

Der Blutverlust war lebensgef�hrlich. Ihr habt alles richtig gemacht.

Die vielen H�matome sind dagegen eine Bagatelle. Schmerzhaft, aber davon stirbt man nicht.

Und h�tte sie den Rucksack nicht aufgehabt,

dann w�re sie jetzt querschnittsgel�hmt.

Das hei�t, sie ist bald wieder auf den Beinen.

Und warum hast du mich gerufen?

Vor der OP sprach die Patientin von einer Nadja.

Nadja, so hei�t das M�dchen, das mit ihr oben auf dem Berg war.

Jedenfalls stammelte sie etwas von Tod und Wahrheit

und dass sie sie besch�tzen m�sse.

Hast du sonst noch irgendwelche Infos?

Es war nur Gestammel, aber...

- Wann wacht sie wieder auf? - In ein paar Stunden.

- Kannst du das beschleunigen? - Nein, nicht unter der Medikation.

- Sicher? - Andreas! - Okay, okay.

Habt ihr ihre Verwandten schon informiert?

Ihr Freund Markus hat gesagt, sie hat keine Verwandten.

Julia Staack war oder ist verheiratet, hat also Verwandte.

Sie ist hier als Patientin registriert, mit Kontaktdaten.

Das ist alles uralt, die Adresse stimmt wahrscheinlich nicht mehr.

Aber das sind die Fakten.

Danke.

Du musst mit Sabine reden, Thomas. Es gibt f�r alles 'ne Erkl�rung.

Es passte alles so gut zusammen.

Ich hab mich immer ausgeschlossen gef�hlt.

Wie meinst du das?

F�r Sabine kam immer das Kind zuerst.

Erst Nadja, dann sie und dann ich.

Ich dachte immer, das h�ngt mit den Umst�nden zusammen.

Mit der Geburt von Nadja?

Ich war nicht da. W�hrend der ganzen Schwangerschaft nicht.

Nicht als Nadja zur Welt kam.

Niemand war da.

Ich hab sie die ganze Zeit allein gelassen.

Sabine!

Wo seid ihr?

Hier ist niemand.

Sie sind weg.

Sabine kennt sich nicht aus in der Gegend.

Thomas, sie sind hier lang.

�eviri: Harun Ko�a

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