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Alles klar? Los!
Wenn man eine Arbeit für ein Jahr in der Antarktis annimmt,
dann weiß man...
Also, wenn man Koch ist, so wie ich,
und wenn man beschlossen hat, ein Jahr in der Antarktis zu arbeiten,
dann weiß man, dass es hart wird.
Die Lebensbedingungen werden schwierig sein.
Es geht nicht. Er bleibt nicht im Bild...
Es hat keinen Zweck.
John, komm zurück!
Es ist sinnlos draußen.
Dieses Auf und Ab! - Wir sind eben auf einem Boot!
Schwimmst du zurück nach Sydney? - Er sieht besoffen aus.
Was willst du? - Drinnen ist es besser.
Hallo!
John! - Was?
Wie geht's? - Müde.
Darf ich vorstellen?
Hey, Sie da!
Wer ist die Frau da drüben?
Ich dachte, es gäbe hier nur Männer.
Sie ist die Präsidentin. Unsere Köchin.
Wir nennen sie so, denn bevor sie auf die Insel kam,
war sie Chefköchin des Präsidenten
im Elysée-Palast in Paris.
Die Pinguin-Insel ist am kleinsten.
Das ist Loïc, der neue Koch.
Willkommen! - Freut mich.
Schöne Exemplare!
Die habe ich drei Wochen lang gestopft.
Haben Sie schon Enten gestopft? - Nein.
Grégory, Sie erklären ihm, wie man Enten stopft.
So... Füllen Sie mir das Glas
mit Eiern und Trüffeln,
damit die Eier den Duft aufnehmen.
Das kann ich.
Ich filetiere so lange die Enten für das Abendessen morgen.
Kennen Sie mein Abschiedsmenü?
Nein, noch nicht.
Thai-Bouillon mit Entenleberwürfeln.
Entenbrust süß-sauer mit Bratkartoffeln.
Und Saint-Honoré-Torte à la Großmama.
Verzeihung!
Grégory! - Ja?
In zwei Minuten die Orecchiette abgießen!
Dann zur Minestrone geben und servieren, den Parmesan extra.
Ich drehe einen Dokumentarfilm.
Dürfen wir Sie filmen?
Ich bin mit dem Essen für morgen Abend beschäftigt.
Keine Zeit! Beschäftigt!
Sie waren die Köchin des französischen Präsidenten?
War die Arbeit im Elysée-Palast anders als hier auf der Insel?
Das müsste reichen für die Nudeln.
Es war doch anders, oder?
Der Kameramann soll aufhören zu filmen.
Sie können mit mir reden.
Unmöglich. Tut mir leid.
Unmöglich!
NACH EINER WAHREN GESCHICHTE VON DANIÈLE MAZET-DELPEUCH
Wir müssen umdrehen?
Sehr gut. Also nach dem Kreuz links abbiegen, danke.
Er ist in Terrasson.
Da muss er links abbiegen, nach dem Kreuz.
Habe ich ihm gesagt.
Links abbiegen. - Ja, er ist da.
Bis heute Abend. - Ja.
Der Präfekt wollte persönlich kommen, aber er war leider verhindert.
Es wird knapp.
Wir sind unterwegs.
Rufen Sie den Bahnhof in Brive an.
Der Zug um 8:35 Uhr nach Paris soll warten.
Danke, Nicole.
Ihre Fahrkarten:
Rückfahrt heute 17:23 Uhr, Ankunft 22:18 Uhr.
Ein Taxi wird Sie nach Hause fahren.
Vom Bahnhof aus geht es direkt in die Rue de Valois,
ins Kultusministerium.
Da treffen Sie den Kabinettsdirektor.
Wie hieß der noch? Irgendwas mit "zin"...
Ist das der hohe Beamte, der eine Köchin sucht?
Ich weiß es nicht.
Als mich Monsieur Landron anrief... - Wer?
Landron, der Vorsitzende der Kammer für die Haute Cuisine.
Kenne ich nicht. - Er rief gestern an.
Weil ein hoher Staatsbeamter eine Köchin sucht.
Mehr wusste er nicht.
Er sagte nur, dass man eine Frau sucht...
Seitlich überholen. Machen Sie schon!
Vorzugsweise mit üppiger Oberweite.
Wir schaffen's nicht.
Was sagten Sie?
Nichts, nichts.
Madame Laborie.
Bringen Sie mich ins Ministerium?
Nein, ich. - Ach so.
David Azoulay.
Wir fahren direkt zur Nummer 55. Kommen Sie.
Nummer 55? - Rue du Faubourg St-Honoré, Nr. 55.
Sie wissen, was das heißt? - Nein, sollte ich?
Nummer 55 ist der Elysée-Palast.
Bitteschön... Entschuldigung.
Folgen Sie mir.
Guten Tag. Sie werden erwartet. Folgen Sie mir.
Guten Tag. Kommen Sie herein. - Guten Tag.
Kommen Sie, nehmen Sie im Sessel Platz.
Bitte sehr.
Sie haben nicht viel Zeit, also ohne Umschweife.
Der Präsident möchte Sie zu seiner persönlichen Köchin ernennen,
für seine privaten Mahlzeiten mit Freunden und Mitarbeitern.
Ich fühle mich sehr geehrt, aber...
ich bin wohl nicht die Richtige.
Nein, nein.
Das heißt... Ich koche einfach, wie meine Mutter und meine Großmutter.
Genau das sucht der Präsident.
Er wünscht eine Küche wie zu Mutters Zeiten.
Schon, aber ich weiß nicht, Herr Staats...
Kabinettschef... Verzeihung. - Keine Ursache.
Ich meine... ich weiß nicht, ob ich geeignet bin.
Der Präsident ist davon überzeugt.
Sie wurden ihm wärmstens empfohlen.
Verzeihung, wer hat mich empfohlen?
Monsieur Joël Robuchon sprach von Ihnen.
Joël Robuchon?
Sie kennen ihn?
Ja, natürlich.
Nun ja... Wir sind uns... einmal begegnet.
Wir tauschten Visitenkarten aus. - Sehr schön.
Falls Sie ein paar Tage für Ihren Umzug nach Paris brauchen,
bekommen Sie die gerne.
Ja... Sie können sich vorstellen,
dass ich nicht einfach vom Hof wegkann.
Die Tiere, mein Onkel... Da gibt es viele Dinge.
Sie finden eine Lösung.
Ja, wenn Sie meinen.
Auf keinen Fall den Hof überqueren!
Immer an der Mauer entlang bis zur Tür ins Untergeschoss.
Oder durch den Osteingang,
aber das ist nur der Lieferanteneingang.
Bitte sehr.
Noch eine Empfehlung:
Alle, die ihnen begegnen, jung, alt, bekannt, unbekannt,
werden gegrüßt. Alle!
Sie grüßen sie ehrerbietig,
denn man weiß nie, wen man trifft.
Können Sie sich gut orientieren? - Brauche ich einen Kompass?
Das ist hier ebenso wichtig wie das Protokoll.
Dort ist der Ostflügel, hier der Westflügel.
Osten, Westen.
Beginnen wir mit dem "Far West"...
und echten Auftragskillern.
Um es kurz zu machen:
Die "Zentrale" mit 24 Beschäftigten liefert 70.000 Essen jährlich.
Das Kupfergeschirr geht auf Louis Philippe zurück.
Es wird täglich eineinhalb Stunden poliert.
Es gibt Dampfkochöfen,
die man wie Rennwagen fährt, mit Handschuhen.
Hier entlang. Entschuldigung.
Ich stelle Ihnen den Küchenchef, Monsieur Lepiq vor.
Ja... Nein.
Ein andermal ausführlicher.
Ich suche den Intendanten, Monsieur Coche-Dury.
Monsieur Moncoulon, zweiter Küchenchef. Madame Laborie.
Sehr beschäftigt, wie immer. Wo ist der Intendant?
Lepiq telefoniert immer noch.
Ich sehe Monsieur Coche-Dury nicht, ich werde kurz anrufen.
Guten Tag. Philippe Coche-Dury. Ich komme leider zu spät.
Ich war eben dabei, Sie anzurufen. - Es tut mir leid.
Wir sehen uns das Lebensmittelmagazin an.
Wenn es Ihnen recht ist, tun wir das gleich.
Folgen Sie mir. - Gerne.
Sie brauchen nie selbst einzukaufen.
Der Elysée-Palast hat eigene Lieferanten.
Ich kann nicht länger bleiben,
aber falls Sie mich brauchen, wissen Sie, wo ich bin.
Orientierungssinn... - Genau. Bis bald.
Wo war ich... Wenn Sie etwas Bestimmtes brauchen,
müssen Sie mich fragen, denn alles muss belegt werden.
Ein Blick in den Kühlraum? - Ja.
Hier drin natürlich Fleisch, Fisch, Milchprodukte und so weiter.
Machen wir weiter.
Im Zwischengeschoss ist Ihr Speisesaal.
Jeden Tag um Punkt 11:30 Uhr sind Sie eingeladen,
dort mit Pascal Lepiq, dem zweiten Küchenchef und dem Konditor zu essen.
Guten Tag, Fabienne.
Guten Tag.
Dieser Gang ist lang.
Wir nennen ihn hier "Tunnel".
Ist Monsieur Luchet nicht da?
Soll ich ihn holen? - Nicht nötig.
Das ist... - Nicolas Bauvois.
Ein junger Konditor aus der Zentralküche.
Guten Tag. - Guten Tag.
Er wird Ihnen helfen. Ich hole den Maître d'hôtel.
Sie wurden für mich freigestellt?
Ja, Madame.
Nun...
Das ist ein Profiherd "Lacanche".
Ja, das sehe ich.
Gegenüber noch einer.
Die sind ganz neu. - Stimmt, wurden kaum benutzt.
Was ist das für eine Maschine?
Das ist ein "Pacojet", ein...
Damit kann man Eis und Sorbets machen, aber nicht nur...
Können Sie mir später erklären.
Und da? Worum handelt es sich hier?
Das ist ein "Gastrovac".
Eine Art Druckkochtopf, aber mit einer Pumpe.
Hier geht er an, Temperaturregler...
Was ist das? - Eben für die Temperatur.
Eine Sonde... - Sieht kompliziert aus.
Das ist ein Bratofen. - Ein "Convotherm".
Ja, es steht drauf.
Das ist ein Kombidämpfer, ideal für Fisch,
Gemüse, Fleisch bei Niedrigtemperatur.
Darf ich vorstellen, Monsieur Luchet, persönlicher Maître d'hôtel.
Oft kennen Sie die Anzahl der Gedecke nicht im Voraus.
In der Regel erfahren Sie es um 11 Uhr für das Essen um 13:15 Uhr.
Sie haben zwei Stunden für die Zubereitung.
Sie schicken mir den Menüvorschlag.
Ich gebe ihn zur Korrektur ins Präsidialsekretariat.
Danach geht er in Druck.
Der Tisch wird vor 12 je nach Gästezahl gedeckt.
Die Tischdecken werden direkt auf den Tischen gebügelt.
Hier entlang, bitte.
Danach kommen Tafelsilber, Blumen.
Aber was erwartet der Präsident von mir?
Gibt es Dinge, die er lieber mag als andere? Oder nicht mag?
Keiner spricht über seinen Geschmack,
sondern über Wege, das Protokoll, Auftragskiller, Kompasse,
aber nie über die Küche.
Könnte ich den Präsidenten sehen,
um zu erfahren, was er mag?
So läuft das nicht.
Wenn er Sie sehen möchte, wird er es Ihnen mitteilen.
Sie kommen!
Meine Herren!
Ruhe, bitte!
Guten Tag, die Herren. - Guten Tag.
Oh, die Bluse! - "Landliebe".
Klappe, Jungs.
Sie leiten eine Herberge in der Dordogne?
Soll in der ganzen Region bekannt sein.
Das ist nicht ganz richtig.
Sie scheinen schlecht informiert zu sein.
Ich war eine der Ersten, die Seminare hielt
über French Cuisine für ausländische Kunden.
Herstellung von Foie gras, Entenbrust, Confit und so weiter.
Ich empfing oft junge Küchenchefs aus der ganzen Welt,
aus Japan, den USA.
Stand bestimmt im "Gault & Millau" oder im "Time Magazine".
Wir haben keine Zeit zum Lesen.
Guten Appetit!
Verzeihung, ich habe schon angefangen.
Das war das erste und letzte Mal, dass ich mit diesen Machos esse.
Sie sind nicht böse.
Nein, nur... rüpelhaft.
Bist du schon auf solchen Straßen gefahren?
Ja, John, ich bin schon auf solchen Straßen gefahren.
Du musst aufpassen.
Die Kamera! Das ist die Köchin!
Filme sie!
Siehst du sie? - Nein.
Wieso? - Ich sehe gar nichts.
Hast du das? Es sieht toll aus.
John, was ist?
Der Akku? Du Dummkopf!
Jacques! - Ja?
Sagen Sie der Australierin, sie soll damit aufhören.
Habe ich schon. - Sie hat's wohl nicht verstanden.
Ich bin gejoggt, und sie hinterher mit dem Jeep.
Die ertrage ich nicht länger.
Ich rede mit ihr.
Ich will meine Ruhe.
Es ist mein letzter Tag auf der Station.
Ich gebe ein großes Essen, ich bin müde.
Keiner soll um mich rumschleichen.
Sonst filmt sie mich noch auf der Toilette.
Ich kümmere mich darum.
Hallo? Guten Tag.
Sehr gut.
Und? - Los geht's.
Sechs Gedecke fürs Mittagessen.
Der Präsident isst heute hier mit fünf Gästen.
Wir sind schon auf dem Laufenden, Jean-Marc.
Was haben Sie geplant?
Ich weiß es noch nicht.
Sehr schön.
Nehmen Sie ein Dutzend Steinpilze,
außerdem...
Nein, nicht den... Hier, den großen Wirsing.
Karotten... Nein, lieber die da drüben.
Wir beginnen mit einem Rührei an Steinpilzen mit Kerbel,
danach gefüllter Wirsing mit Lachs,
vielleicht geschmort, oder mit Speckwürfeln.
Was soll ich notieren?
Gefüllter Wirsing mit schottischem Lachs und Loire-Karotten.
Ich will immer wissen, woher alles kommt.
Und zum Nachtisch?
Eine Saint-Honoré-Torte!
Sie können die Brühe passieren.
Sofort. In den Backofen damit.
Die Karotten fünf Minuten dünsten und zum Wirsing geben.
Ich brauche ein Passiertuch.
Was? - Ein Passiertuch.
Ein feines Stück Stoff zum Auskleiden des Siebs.
Das haben wir nicht.
Fragen Sie in der Zentrale nach.
Was will die Du Barry? - Ein Siebtuch.
Wozu ein Siebtuch?
Mein Geschirrtuch!
Sie braucht es, um ein Sieb auszukleiden.
Um gefüllten Wirsing zu machen. - Wirsing?
Da kann der Präsident pinkeln!
Ruhe, Jungs!
An die Arbeit, meine Herren.
Chef...
Nicolas, für die persönliche Küche
musst du den Intendanten Coche-Dury im ersten Stock fragen.
Sag deiner Chefin,
dass hier weder Wochenmarkt noch Armenküche ist.
In Ordnung.
Sie haben keins.
Aha...
Eine Viertelstunde.
Machen Sie die Saint-Honoré-Torte? - Mit Crème Chiboust?
Nein, à la Großmama.
Wie geht das?
Wohin gehen Sie? - Eine Viertelstunde!
Was ist eine Crème à la Großmama?
Na... Sie sind doch der Konditor.
Großmama... bedeutet vielleicht Großmutter.
Wenn das Mehl drin ist,
gießen Sie etwas heiße Milch zur Auflockerung rein
und mischen es unter die restliche Milch.
Auf kleiner Flamme
unter ständigem Rühren fünf Minuten erhitzen, verstanden?
Ah, ich habe es gefunden!
Nicolas, ganz wichtig, wenn Sie den Eischnee hinzugeben,
muss die Creme schön heiß sein, damit er leicht mitkocht. Gut!
Ich breite ihn aus...
Zwei Schichten Wirsingblätter und eine Schicht Lachs.
So.
Hier.
Jean-Marc, bitte, ich brauche ein wenig grobes Salz.
Danke.
Und dasselbe noch mal...
Sie gewöhnen sich dran. - Wie bitte?
Beim Kochen kommentiere ich, was ich tue.
Ist eben so. - Es läge mir fern...
Verzeihung. - Ja?
Bitteschön.
Genau wie die meiner Großmutter.
Bravo!
Bitte kommen Sie hier rüber.
Welcher Teller ist vom Präsidenten?
Stellen Sie alle hier hin.
Hat er den Wirsing aufgegessen?
Ich glaube. - Und das Karottengrün?
Zuerst schien er überrascht.
Er schnitt das Grün ab, aß eine Karotte,
dann spießte er das Grün auf, betrachtete es
und verzehrte es genüsslich.
Ein Punkt für den Präsidenten.
Bitte, Sie können abräumen.
Also dann behalten wir den Präsidenten im Elysée-Palast?
Persönliche Präsidialküche.
Spargelspitzen-Cremesuppe mit Kerbel,
Rinderfilet im Salzmantel,
ein Frikassee aus Pfifferlingen
und zum Schluss eine Tarte mit roten Früchten
und Pistazien-Krokant.
Die Türe ist noch zu.
Ich melde es dem Pförtner.
Ich komme schon zurecht.
Verzeihung, ich habe mich vertan.
Was gibt es? Sie sind...?
Ich bin Ihre Köchin, Herr Präsident.
Hortense Laborie.
Oh ja, natürlich.
Läuft alles nach Ihren Vorstellungen?
Haben Sie alles? - Ja, alles bestens.
Die Pflicht erlaubte mir noch nicht, Sie zu empfangen.
Doch ich werde bald Zeit dafür finden.
Mit Vergnügen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.
Ebenfalls, Herr Präsident.
Hier! - Danke.
Alle mal herhören!
Ein paar kleine Erklärungen.
Die Trüffel kommen direkt aus meinem Trüffelhain.
Es sind nur wenige im Gratin, aber heute Abend
sind viele in den Bratkartoffeln.
Noch etwas.
Die Steinpilze im Gratin sind leider gefriergetrocknet.
Tut mir leid.
Wollen Sie mal ein echtes Makkaroni-Steinpilz-Gratin kosten?
Dann kommen Sie zu mir ins Périgord.
Sind nur 12.000 Kilometer.
Sie sind alle eingeladen!
Ich mach's wie immer nach dem Essen...
Ein Nickerchen!
Hier sind Grégory und Loïc,
die sich weiter um Sie kümmern. Guten Appetit.
Wie lange bekochte sie den Präsidenten? - Drei Jahre.
Nein, es war kürzer.
Sie sagte mir "drei".
Wieso sagt sie mir nichts? - Geht uns genauso.
Sie mag nicht darüber reden.
Das ist so armselig.
Man muss sie verstehen.
Seit sie nicht mehr im Elysée ist,
fragen alle, wie der Präsident war,
was er gern aß.
Ob sie wusste, dass er krank war.
Ob sie mit ihm geschlafen hat. - Was?
"Geschlafen"... Liebe gemacht mit dem Präsidenten.
Die Politiker mögen es,
Sex mit hübschen Frauen zu haben.
Journalistinnen, Assistentinnen...
Ist das anders in Australien?
Wir haben keinen Präsidenten der Republik.
Stimmt, Australien ist eine konstitutionelle Monarchie.
Nein, aber machen Könige keine Liebe?
Doch!
Morgens, mittags, abends!
Ich soll zum Präsidenten kommen.
Bitteschön, der Präsident erwartet Sie.
Wir müssen los.
Ihr Gespräch soll nur zehn Minuten dauern.
Er kommt erst in zehn Minuten. - Zehn Minuten!
Ich gebe dem Flughafen Bescheid.
Bereithalten! Abfahrt in fünf Minuten.
Ich bin glücklich, in diesem wunderbaren Haus zu sein.
Das Vertrauen in mich ist mir eine große Ehre.
Ich habe gute Arbeitsbedingungen und einen begabten Beikoch.
Nur...
Mir fehlt etwas.
Ich habe keine Richtlinien.
Ich weiß nicht, welche Küche ich zubereiten soll.
Bereiten Sie mir eine einfache Küche zu.
Ich hasse Kompliziertes,
überladene Zubereitungen, unnütze Verzierungen.
Als ich hierher kam,
überschlug sich der Pâtissier, um mir eine Freude zu machen,
und verzierte seine Nachspeisen mit kleinen Zuckerrosen.
Zuckerröschen!
Ich verabscheute diese Zuckerröschen!
Systematisch schob ich sie auf dem Teller beiseite,
und systematisch waren sie wieder auf dem Teller.
Ich musste eine Mitteilung abfassen,
um sie endgültig loszuwerden.
Ich will den Geschmack der Dinge wiederfinden.
Einfache, ursprüngliche Dinge.
Ein Beispiel: Ich war entzückt
vom Steinpilz-Rührei, das Sie zubereitet hatten.
Wenn Sie wie meine Großmutter kochen,
bin ich vollkommen glücklich.
Geben Sie mir das Beste, was Frankreich zu bieten hat.
Hallo?
Wie bitte?
Er ist noch da?
Keiner sagte es ihm?
Weiß es der Präfekt?
Nein.
Wie lange ist sie schon drin? - 35 Minuten.
Was erzählen die sich bloß? - Ich weiß nicht.
Dann kriegen Sie's raus!
Als Kind liebte ich Kochbücher.
Kochbücher? Sie auch?
Kennen Sie das von Edouard Nignon mit dem Titel
"Lob der französischen Küche"?
Nein, ich glaube nicht.
Als ich ein Kind war, las ich Kochbücher.
Und das von Nignon war mir das liebste.
Seine Rezepte ließen mich träumen.
Ich lernte sie auswendig.
Ich glaube sogar,
dass ich mich noch an ein paar erinnere.
Ich erinnere mich zum Beispiel an:
"Enten-Überraschung auf Rouener Art".
Es begann mit den Worten:
"Aus dem Land des Pierre Corneille
bringe man eine beleibte Ente herbei."
"Aus dem Land des Pierre Corneille
bringe man eine beleibte Ente herbei."
So würde man heute nicht mehr schreiben.
Es war eine andere Zeit,
eine andere Kultur.
Ich könnte stundenlang mit Ihnen darüber reden.
Ich frage mich,
ob das nicht besser wäre, als Politik zu machen.
Achtung! Da sind sie.
Sie kommen!
Rufen Sie an: Abflug in einer halben Stunde.
Danke, Herr Präsident.
Nein! - Herr Präsident?
Was ist los?
Es sollte nur zehn Minuten dauern.
Ich stelle nicht die Qualität Ihrer Lieferanten in Frage,
aber ich finde noch Besseres.
Ich möchte meine Zutaten selbst wählen,
nicht die Zentrale.
Es gibt eine weitere Verzögerung.
In Pazayac kenne ich eine Dame,
die die allerbesten Hähnchen züchtet.
Kennen Sie das Coutancie-Rind aus dem Limousin?
Es wird wie in Kobe, in Japan gehalten
und regelmäßig massiert.
Das ergibt ein zartes, durchwachsenes Fleisch.
Danke.
Kann ich Sie kurz sprechen?
Ich muss an die Arbeit. Ein andermal.
Aufgepasst!
Der Lieblings-Champagner des Präsidenten.
Der Präsident erlaubt Ihnen...
Verzeihung... Hallo, Onkel?
Ja.
Ich möchte dich um etwas bitten.
Kannst du mir 3 bis 4 kg Steinpilze sammeln?
Keine großen.
Kleine, wie Champagnerkorken.
Ich möchte Monsieur Papin sprechen.
Das Präsidialamt der Republik.
Nein, es ist kein Witz.
Steckrüben... Nein, die nicht.
Zum Mittagessen gibt es Kräuter-Lamm mit Julia-Kartoffeln,
dann Käse aus Aravis mit Quittenpaste
und zum Nachtisch Nonnenfürzchen. Das war's.
Falls der Präsident fragt, warum "Julia",
sagen Sie, das ist der Name meiner Großmutter.
Das ist meine Hühnerzüchterin.
Sie füllt mir Geflügelblut ab.
Das brauche ich für meine Füllungen und Soßen.
Mit Essig, sonst gerinnt es.
Wieder obendrauf.
Ist das schwer!
Sagen Sie ihm,
er soll die Knoblauch-Croutons kosten,
die Madame Neuville reintat.
Rezept "Kopfkissen der Belle Aurore":
"Man bereite zwei Füllungen vor,
erstere aus Kalbs- und Schweinefleisch,
die zweite aus Leber, Hühnerbrust und Poulardenbrust,
Rebhuhn und Rindermark...
Alle Zutaten sollen der Größe des Teigs entsprechen
und werden gehackt...
Den Füllungen ein Ei zugeben...
In Rinderbrühe kochen und zu einer Paste verarbeiten..."
Perfekt!
Guten Tag. Danke.
Ich gebe meine Poularde in die kochende Brühe.
Ein Kräutersträußchen,
ein Salbeiblatt...
Vor sich hin köcheln lassen.
Ich kümmere mich so lange um das Gemüse von Monsieur Mirat.
Entschuldigung, Hortense, was kommt nach dem Salbei?
Kümmern Sie sich um Ihren Crumble.
Tu ich doch, Chef.
Sagen Sie nicht "Chef".
Ich habe einen schönen Vornamen.
Er kommt vom lateinischen "hortus".
Das heißt... - Ich hab's vergessen.
Garten. - Garten!
Genau, Garten.
Wissen Sie, was Nicolas bedeutet? - Nein.
Es bedeutet "Da, wo man den Wein kauft".
"Bei Nicolas"!
Hortense! Hortense!
Na... ich habe Sie überall gesucht.
Ich habe ein wenig länger geschlafen, aber...
Dann gehen wir das Essen vorbereiten?
Los geht's.
Herr Präsident. - Ich hörte, Sie waren krank?
Nichts Schlimmes.
Damit soll man nicht scherzen.
Gesundheit ist das höchste Gut.
Jedes Jahr um die Zeit, im Mai,
lade ich Familie und Freunde ein,
zu einem großen Bankett im Festsaal.
Ich versammle meine Geschwister, ihre Partner
und natürlich die Kinder
für ein Familienessen.
Für dieses außerordentliche Essen wünsche ich,
dass Sie mir einen Menüvorschlag unterbreiten.
Ja?
Treten Sie ein, Monsieur Coche-Dury.
Nehmen Sie Platz.
Ich war dabei, Madame Laborie zu erklären,
was für eine außergewöhnliche Note
das Treffen im Mai bekommen soll.
Ich bin gespannt auf das Menü, das Madame uns aushecken wird.
Sind Sie auch eingeladen?
Soweit ich weiß,
gehört Monsieur Coche-Dury noch nicht zu meiner Familie.
Die Verwendung des Wortes "wir"
erinnert mich an Louis XIV, der "wir" sagte,
wenn er von sich sprach.
Doch durch ihn
sprach ganz Frankreich mit einer Stimme.
Ich bin sicher,
Monsieur Coche-Dury wollte sagen,
dass ganz Frankreich
gespannt ist auf das Menü,
das Sie uns zusammenstellen werden.
Jedenfalls vielen Dank für ganz Frankreich.
Der Präsident wünscht im Wintergarten zu speisen,
um den Gästen nahe zu sein.
Zu diesem Essen sind etwa 20 Gäste eingeladen.
Genau 21 Gedecke.
Er wird also im Wintersalon speisen
und hier im Anschluss daran
Cousins, Neffen und Freunde versammeln.
Es war ausgezeichnet.
Ihr Frühlingsgemüse... - Danke, das freut mich.
Entschuldigung.
Zum Anschnitt der traditionellen Torte, sagte ich.
Sie sind also fürs Essen verantwortlich
und die Zentralküche für Buffet und Dessert.
Noch Fragen?
Ich denke an ein Familienessen
rund um die Loire und Nebenflüsse.
Zu Beginn Entenleber in einem Gelee aus Coteaux du Layon
mit Maisbrot.
Nicolas, kreieren Sie mir ein Maisbrot,
das in Richtung Lebkuchen oder Kuchen geht.
Aber es soll knusprig bleiben. - Gut.
Danach... was habe ich mir notiert?
Schneckenpfännchen Nantaiser Art, schön...
Dann ein Charente-Ragout.
Kennen Sie das? - Charente-Ragout?
Eine Fischsuppe mit Kalmar.
Das ist das Hauptgericht.
Dann Ziegen- und Schafskäse.
Zum Schluss "Jonchée Rochefortaise".
Ah, "Jonchée Rochefortaise"!
Was ist das? - Eine Art Quark.
Man lässt ihn mit Lorbeerwasser
auf geflochtenem Schilf abtropfen.
Den findet man nur vor Ort.
Wir könnten probieren, ihn hier herzustellen.
Das ist was für Sie, Nicolas. - Ja, das freut mich.
Wie finden Sie das Menü?
Ich finde es schlüssig.
Und Sie, Alix?
Ich mag den Aspekt "Land und Meer".
Dazu braucht es eine Logik.
Ich bleibe im Loire-Gebiet,
auf der frischen, mineralischen Seite.
Zur Entenleber einen Vouvray von Huet.
Darauf einen Silex von Daguenau.
Und zum Ragout?
Einen Coulée de Serrant.
Zum Schluss einen Clos Rougeard.
Ein Hoch auf die Loire!
Zum Wohl, Hortense.
Was hatten wir notiert?
Geben Sie mir bitte fünf Kalmare. - Gerne.
Und drei Seezungen.
Guten Tag, der Bauernverband...
Der Bauernverband der Charente-Maritime gab mir Ihre Nummer.
Ich hab's aus "Kochkunst der Charente",
aber es ist eine alte Ausgabe von 1922.
1922!
Hier...
das geflochtene Schilf.
Sie nehmen Dickmilch, verteilen sie auf dem Schilf
und klappen es zu.
Au weia.
So geht's nicht.
Nicht das richtige Rezept?
Zu trocken.
Sie geben keinen Weißwein hinein?
Doch, schon.
Aber das kommt vorher? Davor... danach...
Scheint ein wenig fest.
Nun...
Verzeihung, ich spuck's aus.
Nein... - Aber auf dem richtigen Weg.
Ja, und dann?
Einmal dies, einmal das!
Aber Madame...
Warten Sie... in Streifen oder ganz?
Nein, die Kalmare.
Es ist zu mürbe, es ist nicht...
Ich mach's anders.
Auf Wiederhören!
Uff! - Ganz genau.
Warten Sie, Hortense.
Noch ein Maisbrot-Versuch.
Ich hab's leicht geändert.
Bitter. Zu bitter.
Machen wir morgen.
Wiedersehen. - Schönen Abend.
Bitter...
Geschafft, das Menü wurde akzeptiert.
Vom Präsidenten.
Sehr schön.
PERFEKT
Beeilung, meine Herren.
Ich bringe Ihnen den Menüvorschlag.
Das ist wohl ein Witz?
Das Dessert am Ende! Ich mache das.
Sie machen Vorspeise, Hauptspeise, Käse.
Streichen Sie gefälligst Ihr Dessert!
Aber die "Jonchée" ist kein Dessert, sondern Quark.
Sie machen sich über mich lustig!
"Mandelcreme" soll Käse sein?
"Holundergelee", ein Käse?
Achtung, heiß!
Behalten Sie alles im Auge. - Mach ich.
Chef! Ich wollte Sie nicht kränken.
Es ist schon vom Präsidenten abgesegnet.
Der Präsident! Ich sehe Ihre Spielchen.
Sie als Opfer und ich der Bösewicht.
30 Jahre in diesem Hause. Aber solche wie Sie...
Kurtisanen!
Halten sich für Freunde des Präsidenten.
Nur ich bin fest hier.
Wer mit mir spielt, hat schon verloren.
Das Dessert mache ich!
Kein Dessert. - Keine Nachspeise.
Es ist und bleibt Quark.
Eine Spezialität aus Rochefort.
Die dem Auftrag der Zentrale nicht im Wege steht.
Woraus besteht ein Essen?
Es gibt Anfang, Mitte, Ende!
Jeder Gang ruft den nächsten.
Es gibt Ordnung, eine Logik.
Was bleibt, wenn Sie den Schluss streichen?
Etwas Schiefes...
Es kommt auf jedes Detail an. - Ja, gut.
Jede Zutat ist sorgfältig ausgewählt.
Der Präsident hat andere Prioritäten.
Wie haben Sie's gemacht?
Ich gehe vom Fladenbrot-Rezept aus.
Ein Drittel Maismehl,
ein wenig Honig und Safran, aber es gibt einen Trick.
Brotmaschine anstatt Backofen,
und nicht im Toaster, sondern unterm Salamander.
So bleibt's unten schön weich.
Genial! - Lecker mit Foie gras.
Jetzt ist die Struktur perfekt.
Göttlich, mit Ihrer Mandelcreme. - Danke.
Ist das Holundergelee nicht unnötig? - Keineswegs.
Es bringt die blumige Note hinein,
kontrastiert mit der bittersüßen Creme.
Verstehen Sie?
Zudem hat es den Geschmack von Bonbons, die ich als Kind aß.
Folglich...
Ein Dessert, dessen Geschmack uns in die Kindheit zurückversetzt,
aber ohne den Schnickschnack von Gummibärchen-Torte.
Verstehen Sie?
Stimmt was nicht?
Wir sind bereit. Bravo, Nicolas.
Es ist geplatzt!
Man befahl, die "Jonchée" zu streichen.
Wer, "man"? Wer, was?
Es kommt aus dem Hauptsekretariat.
Weiß es der Präsident?
Das würde mich wundern.
Ich habe keine Hilfe angefordert,
aber nun sind Sie da.
Ich schicke Sie nicht in die Zentrale zurück.
Ihre Vornamen?
Abdelkarim. - Jonathan.
Können Sie Seezunge filetieren?
Ja, Chef. - Ich heiße nicht Chef.
Ich bin Hortense.
Ich heiße auch nicht Du Barry!
Nennt man mich nicht so in der Zentralküche?
Wissen Sie, warum?
Ich weiß es nicht, und du?
Weil Sie oft Foie gras machen.
Ach so, Foie gras "Comtesse Du Barry".
Nicht nur.
Im 18. Jahrhundert war die Du Barry die Favoritin von Ludwig XV.
Wissen Sie, was eine Favoritin ist?
Nein. - Die Mätresse des Königs.
Eine Art Nutte.
An die Arbeit!
Jonathan, wie lange muss das Brot unter den Salamander?
45 Sekunden.
Los geht's, die Schnitten.
Können Sie bis 45 zählen?
Wo sind die Schnecken? - Hier.
Der Sud ist gut.
In zehn Minuten den Butt pochieren.
Oben ist alles bereit.
Wie viel, Jonathan?
Elf Sekunden. - Laut zählen.
Zehn, neun...
Jeder nimmt zwei Teller.
Fünf, vier...
Drei, zwei...
Eins, null!
Schnell! Beeilung!
Und, Jean-Marc?
Er sagte nichts übers Ragout, aber das muss nichts heißen.
Nicht müde werden!
Bitte die Teller für den Salat.
Ist das Dressing bereit? - Ja, bereit.
1/3 Balsamico-Essig?
1/3 Walnussöl? 1/3 Olivenöl?
Und 1/3 Saft von Zitrusfrüchten?
Nicolas? - Macht vier Drittel.
Typische Konditor-Antwort!
Alles gewogen, gezählt.
Aber ein Koch ist kein Buchhalter, sondern ein Künstler.
Einer, der Kunststücke zaubert mit einfachem Spargel aus Argenteuil,
einer Zwiebel aus Paimpol,
einem Schuss Essig aus Modena.
Ich glaube, er ist dort.
Entschuldigen Sie.
Verzeihung, die Damen.
Madame Laborie.
Ich wollte Ihnen zu diesem Essen gratulieren.
Ihr Fischragout
ist genau dasselbe, das wir in meiner Familie aßen.
Das Essen rief eine Menge Kindheitserinnerungen wach.
Ich wollte Ihnen persönlich danken.
Aber... - Madame!
Wunderbar, nicht?
Danke.
Geben Sie es mir.
Wie nannte er es?
"Millefeuilles Schokolade-Vanille, Bitterorangen-Ganache".
Wie findet ihr's, Jungs?
Es... schmeckt gut.
Und Sie?
Ich weiß nicht recht.
Bitterorange passt nicht zu Vanille.
Wenn man in eine Vanilleschote beißt, schmeckt die schon herb.
Ja? Sie ist bitter.
Zusammen mit der Orange dominiert das Bittere.
Außerdem...
ist es Routine.
Gut gemacht, aber keine persönliche Note.
Einverstanden. Es könnte von irgendwem sein.
Keine Handschrift...
Die Johannisbeere ist lecker. Ich scherze.
Der Präsident dachte, es würde Ihnen gefallen.
Vorwort von Sacha Guitry:
"Aus dem Lande der fetten Wiesen,
aus der Normandie, wo stattliche Rinder leben,
nehme man den Rücken eines jungen Kalbes,
dessen Fleisch so weiß wie zartes Geflügel ist."
"Man lege ihn bereit und umwickle ihn viermal mit Bindfaden.
Man brate ihn in goldgelber Butter in der Schmorpfanne an."
Ja?
Nein, ich war nicht auf dem Laufenden.
Ich komme gleich.
Wussten Sie, dass Azoulay weg ist?
Nein.
Das hat nicht er zu entscheiden.
Er ist sowieso unfähig.
Madame Laborie, Köchin des Präsidenten.
Ja...
Wie du willst.
Sag nicht, dass es von hier kommt.
Er soll denken, die undichte Stelle sei beim "Kardinal".
Genau. Ja, wir reden später weiter.
Jean-Michel Salomé.
Hortense Laborie.
Man sagte mir...
Sie besäßen einen Trüffelhain im Périgord.
Stimmt. Die Eichen pflanzte ich erst letztes Jahr.
Bis zur Ernte dauert es noch drei, vier Jahre.
Hallo? Ja. Und?
Sagte ich doch. Der größte Dreckskerl überhaupt.
So kriegt er keinen Wahlkreis.
Ja, einverstanden.
Entschuldigen Sie.
Also... Ich habe Sie hierher gerufen,
weil wir die Abteilungen im Elysée-Palast umstrukturieren.
Was die persönliche Küche betrifft,
wünschen wir ab nächster Woche,
die Menüs für den Präsidenten früher zu erhalten.
Mit größerem Vorlauf. - Aha.
Zur ausführlicheren Kontrolle.
Was für eine Kontrolle?
Der Arzt des Präsidenten wünscht es.
Und?
Ich hoffe, Sie mögen Obst, denn mit den Rum-Savarins,
Schokoladen-Tartes und Pistazien-Madeleines ist es aus.
Warum?
Ab nächster Woche gilt ein neuer Plan: in der Politik wie bei der Diät.
Wir haben alle Ihre Menüs seit Ihrer Ankunft untersucht.
Auf Soßen, Käse und Kuchen muss von nun an verzichtet werden.
Zu reduzieren
sind auch alle tierischen Fette.
Lieber mageres Fleisch, Fisch, über Dampf gegart.
Aber für die Gäste des Präsidenten ändert sich nichts.
Das wird sehr schwierig sein.
Außerdem...
Was die Speisen für nächste Woche angeht...
Entschuldigen Sie.
Was ist ein "Rhône-Schiffer-Rind"?
Ein Schulterstück,
mageres Rindfleisch.
In Scheiben geschnitten, mit dampfgegarten Kartoffeln.
Zubereitungsart? - Im Topf.
Ich erkläre es Ihnen:
In den Topf gebe ich eine Schicht Zwiebeln,
dann Fleisch, Thymian, Salz.
Eine weitere Schicht, und beenden mit Zwiebeln.
Folgen Sie mir?
Ich erhitze auf kleiner Flamme.
Dann gieße ich den Saft ab,
gebe Sardellenfilets hinzu
und gieße die Soße zurück.
Es kocht eine Stunde. Eine leckere Land-Meer-Mischung.
Aber es ist ein Essen mit Soße.
Was Sie Soße nennen, wird mit Butter und Mehl zubereitet
und mit Brühe oder Wein abgelöscht.
In meinem Rezept ist kein bisschen Fett.
Das Wasser aus Fleisch und Zwiebeln ergibt die Soße.
Es gibt also Soße, sagte ich doch.
Verzeihung, aber in meinem Beruf kenne ich mich aus.
Ich koche gerne, was man von mir verlangt, aber...
Bis jetzt stellte ich meine Menüs selbst zusammen.
Wenn es dem Präsidenten gefiel, gut für mich. Andernfalls...
Nun ändert sich alles. Ich soll Befehle ausführen, aber...
Für seine Gäste wählen Sie nach wie vor das Menü.
Ich wurde nicht geholt, um für diesen oder jenen zu kochen.
Ich sollte die Köchin dieses Präsidenten sein.
Wenn das nicht mehr so ist, müssen Sie mir das sagen.
Taten wir eben.
Heute habe ich ein neues Wort gelernt:
"Anstoßen".
Willst du mit einer Australierin anstoßen?
Was haben Sie heute gedreht?
Wie sagt man noch...
"Berufsgeheimnis". - Ach so.
Sie waren in Australien?
Das ist eine andere Geschichte. Erzähle ich später.
Setzen Sie sich bitte.
Loïc, Sie sollen doch nicht abräumen.
Ja, aber... - Schon gut.
Helfen Sie beim Servieren der Entenbrust.
Vorsicht, heiß.
Vorsicht, Jungs.
Hortense, komm zu uns!
Hier, es ist fertig.
Hortense, komm zu uns!
Hortense, komm zu uns!
Wie weit sind die Törtchen? - Sie sind fertig.
Ich hole sie raus.
Wir können sie wieder aufwärmen.
Der Präsident will Austern!
Ein Tablett für sechs in 15 Minuten.
Austern?
Das war nicht geplant.
Nicolas, rufen Sie die Brasserie "La Lorraine" an.
Kein gutes Zeichen, die Austern.
Ich gehe.
Beides, sechs "Gillardeaux", sechs "Saint Vaast".
Mit schönen Garnelen.
Kein Eis... - Und kein Eis aufs Tablett.
Das war's. Danke.
Er will kein Eis.
Hier. Ich habe keinen Parkplatz.
Ausgezeichnet. Vielen Dank. - Wiedersehen.
So, kommen wir rechtzeitig? - Ja.
Stellen Sie's bitte hier hin.
Hier sind Zitronen-Mayonnaise und Schalotten-Vinaigrette.
Sehr schön. Ich mache zwei Gläser Foie gras auf.
Zusammen mit den Austern, wie in Arcachon.
Die Ernährungsberaterin kann mich mal.
Ich fürchte um die Austern bei der Hitze.
Fragen Sie in der Zentrale, ob sie uns mit dem Kühlraum aushelfen.
Die Zentrale...
Soll ich's machen? - Nein.
Los, Jungs, es ist 14 Uhr. Um 15 Uhr sind wir fertig.
Alexis, ich sagte, du machst das.
Bitte!
Abschöpfen!
Sie geben uns den Kühlraum nicht.
Tut mir leid.
Jean-Marc Luchet am Apparat.
Ja. Ich gebe sie Ihnen.
Wer?
Monsieur Salomé.
Nein, danke.
Was Sie eben taten, ist abscheulich.
Abscheulich!
Nicht eines Koches würdig!
Wäre ich keine Frau, hätten ich Ihnen eine gescheuert.
Sie mögen mich nicht? Ich Sie auch nicht! Verstanden?
Die Du Barry hat die Schnauze voll.
Was ist los?
Ich ließ Sie rufen, weil ich ein Problem habe.
Weil die Zentrale uns den Kühlraum verweigert?
Wie bitte?
Meeresfrüchte bei der Hitze, das Tablett war zu groß für...
Ich verstehe kein Wort.
Ich habe ein Problem mit Ihren Fahrkarten.
Setzen Sie sich.
Was soll Brive-Paris, hin und zurück,
2. Klasse am 3. März?
Oder die andere am 17. Juli?
Brive-Paris war für die Steinpilze.
Steinpilze?
Nach der Hitze im Juni
hatten wir einen regnerischen Juli.
An einem Tag sammelte meine Tochter mehr als 40 kg.
Da der Präsident Pilze liebt... - Natürlich.
Ein Transportproblem.
Ich brauchte jemanden, der hinfuhr
und mir zwei Kisten tadelloser Steinpilze mitbrachte,
schön rund und glatt.
Meine Tochter nutzte die Gelegenheit und gab eine Kiste Käse dazu.
Der Ticket-Handel muss aufhören.
Was für ein Handel? Es ist doch kein Handel!
Es geht um Pilze.
Sonst wären sie verfault.
Der Elysée ist kein Reisebüro.
Ich kriege die Fahrkarten zum Abzeichnen.
Es diente allen, dem Präsidenten, dem Elysée.
Ich verstehe das nicht.
Hätte ich so erlesene Pilze hier gekauft...
Kommen wir zur Qualität Ihrer Waren.
Meine Berechnungen zeigen,
dass die Kosten pro Gericht
in der Zentrale drei Mal niedriger sind als für eines bei Ihnen.
Schon, aber... - Es ist zu viel!
Eine Küche mit 3000 Essen monatlich und eine mit 150 sind unvergleichbar.
Abläufe und Waren sind nicht dieselben.
Beim Preis Ihrer Lieferanten wechsle ich den Beruf.
Soll ich Ihnen die Rechnungen zeigen?
Hören Sie. Ich versichere Ihnen, dass ich nichts vergeude.
Ich beschäftige begeisterte Leute,
die Grandioses leisten, und so wollte es der Präsident.
Da ist zum Beispiel ein Landwirt, der Gemüse von früher züchtet.
Dieser Geschmack wäre sonst verloren.
All das hat seinen Preis.
Der nach unten korrigiert werden muss.
Ich danke Ihnen.
Das ist der letzte Kuchen, den ich hier gebacken habe.
Morgen fahre ich nach Frankreich. Ich verlasse die Station.
Aber auf dem Boot sind noch andere.
David wird dabei sein. Baptiste auch.
Edouard auch.
Olivier, oder? - Richtig.
Ich wollte nur kurz etwas sagen.
Heute Abend erinnere ich mich an die Anzeige
vor einem Jahr.
"Für eine Tätigkeit in den Süd- und Antarktisgebieten
suchen wir einen jungen Küchenchef
für eine Verpflegung des Typs Schulkantine."
Ich bekam die Stelle, aber ich musste dafür kämpfen.
Ich wollte wirklich hier herkommen.
Ich will das nicht ausdehnen...
Ich erkläre nun, warum es heute Abend eine Saint-Honoré-Torte gibt.
Zwei Gründe:
Zur Erinnerung an meine Großmutter.
Sie zeigte mir die Version ohne Blätterteig,
nur mit Brandteig und Creme.
Und der andere Grund:
Mehr als zwei Jahre lang
arbeitete ich in einer Straße, die den Namen der Torte trägt.
Nummer 55.
Das hinterlässt Spuren.
Aber hier konnte ich neu beginnen.
Ein Jahr lang auf dieser Insel zu leben,
Wind, Kälte und Abgeschiedenheit ausgesetzt,
hat mir viel Kraft gegeben.
Schluss mit den Geständnissen, denn ich sehe hier...
Wir wollen essen!
Man muss die Torte schneiden.
Es ist genug für alle da.
Das ist für mich.
Brauchen Sie etwas, Herr Präsident?
Alles bestens.
Alles bestens.
Madame Arvelet sagte mir, dass die Trüffel da sind.
Ja, Sie sind gut informiert.
Wollen Sie sie sehen?
Wenn es Ihnen nichts ausmacht. - Im Gegenteil.
Es sind wohl die ersten der Saison. - In der Tat.
Sehen Sie her!
Ein Wunder der Natur!
Château Rayas 1969.
Danke.
Ausgezeichnet.
Man quält Sie neuerdings, oder?
Mich auch.
Die Feindseligkeit...
Mich persönlich
hält die Feindseligkeit am Leben.
Sie verleiht Würze. Verstehen Sie?
Guten Abend.
Guten Abend, Herr Präsident.
Seezunge... Aber ich bin schon bei 1025.
Oder einen mageren Fisch. Nehmen wir Kabeljau.
Der bringt uns auch nicht weiter.
Aber schon besser.
Wir könnten auch...
Guten Tag, Nicolas. - Guten Tag.
Der Präsident isst heute nicht hier.
In Ordnung.
Schönen Tag noch. - Ebenfalls.
Monsieur Lepiq begleitet den Präsidenten
auf seiner Tunesienreise.
Während der viertägigen Reise
machen Sie die Vertretung im Elysée-Palast, Madame Laborie.
Bei seiner Rückkehr nehmen Sie Ihren Dienst wieder auf.
Das wird am... siebten sein. Am siebten morgens.
Ein Dienstag.
Ein Ermüdungsbruch.
Der kleine Strich über dem Schienbein.
Beim einfachen Röntgen nicht erkennbar.
Es heilt von alleine.
Ausruhen, möglichst wenig gehen
und Belastungen des Beins vermeiden.
Kollegen, los geht's.
Kollegen!
Hortense?
Ich bin hier.
Was hast du?
Versteckst du dich?
Bisschen müde, das ist alles.
Danke fürs Abendessen. Es war vorzüglich!
Der Entenbrust fehlte der Saft.
Manchmal missglückt es eben.
Ich habe nie verstanden, warum.
Bist du traurig? - Nein.
Echt blöd, dass du morgen gehst.
Weißt du, was ich tue?
Mich besaufen.
Ich mich auch. - Riskant.
Was gibt's? - Hortense!
Meine Damen und Herren.
Meine Damen und Herren.
Heute Abend erzählen wir Ihnen in einem Menü
die Geschichte... Zu früh!
Die pikante Geschichte der Köchin,
die fast Premierministerin geworden wäre.
Diese wahre Geschichte beginnt in den Gemächern des Elysée.
An jenem Tag
kam der Präsident wie immer, um den Duft zu schnuppern,
der in sein Büro hochstieg.
Was haben Sie mir heute zubereitet, meine liebe Hortense?
Herr Präsident, Kalbsnieren mit...
Sagen Sie nichts!
Lassen Sie mich erst an Ihren Nieren schnuppern.
Der Präsident liebte ihre Kalbsnieren in heller Soße.
Er liebte alles an ihr,
ihre gefüllte Brust,
ihre scharfe Zunge.
Alles an ihr, bis hin zu den parfümierten Nonnenfürzchen.
Ich würde gerne die Nierchen mit Ihnen kosten.
Wir versuchen seit zwei Stunden, Sie zu erreichen.
Wir brauchen Sie in der Küche.
Ein Flugzeug nach Tunesien...
Kommen Sie herein. Was ist?
Morgen früh geht ein Flug zum Präsidenten.
Machen Sie ein Reisebuffet für die Herrschaften an Bord.
Der Flug wird heute Nacht bestätigt.
Wo steckten Sie denn? Wir suchen Sie seit drei Stunden.
Wann geht der Flug?
Um 6:50 Uhr.
Ich pflückte diese Rose... Mist, sie ist weg.
Die Rose!
Ich pflückte diese Rose in den Gärten des Elysée.
Ohne dass mein Gärtner es sah.
Denken Sie an Ihre Arthrose! - Ach, ja. Aua, aua!
Helfen Sie mir, mein liebes Kind. Ich schaff's nicht allein.
Sie tun mir weh.
Sie und ich, das ergäbe eine feine Koalition!
Wenn Sie so weitermachen,
schicke ich Sie in die Zentralküche.
Nein, nicht die Zentrale!
Mein Herz sagt mir...
Sie haben nicht das Monopol der Herzen.
Wo ist der Akzent?
Ich verleihe Ihnen die Ehrenlegion.
So kriegen Sie mich nicht!
Ich mache Sie zur Premierministerin.
Worte, nur Worte, nur Worte
Wie bist du schön
Worte, nur Worte
Du bist immer noch schön
Die Worte, die du da redest Will nicht mal der Wind
Süße Worte leere Rederei
Danke nicht für mich Doch bitteschön
Versuch's bei einer andern
Die Vorstellung ist aus.
Zum Glück,
liebe Hortense,
wollten Sie nicht Premierministerin werden.
So kamen Sie eines Tages zu uns auf diese verlassene Insel.
Vor einem Jahr. - Sie sahen nicht umgänglich aus.
Man durfte Sie nicht ärgern.
Wir hatten sogar Angst vor Ihnen.
Man durfte nicht in Ihre Küche.
Gerade sitzen beim Essen!
Sich melden fürs Salz!
Keine Fehler in Französisch!
Sonst hieß es: Abspülen!
Es hieß "Madame", Duzen trauten wir uns nicht.
Aber heute, Hortense,
wollen wir "du" sagen.
Wir mögen dich so. - Du wirst uns fehlen.
Du bist unvergesslich.
Wie deine Nonnenfürzchen!
Deshalb: Auf ein Wiedersehen, Hortense.
Ein Wiedersehen!
Wir werden Hortense wiedersehen
Es heißt Auf Wiedersehen!
Nehmt Abschied, Brüder...
Ich bitte um Entlassung.
Je nach Frist. Noch heute, wenn möglich.
Mein Kündigungsschreiben.
Und hier ein Brief an den Präsidenten.
Danke.
Guten Tag, meine Herren.
Ich suche Monsieur Moncoulon.
Er ist da hinten.
Guten Tag, Monsieur Salomé.
Die Zentralküche übernimmt wieder die persönliche Küche.
Ich habe schon Monsieur Lepiq in Tunesien benachrichtigt.
Das war's.
Wiedersehen.
Wiedersehen.
Gewonnen! Wir kriegen wieder die persönliche Küche!
"Herr Präsident,
wenn Sie diesen Brief lesen,
werde ich nicht mehr da sein.
Ich werde die Schürze abgelegt und den Elysée-Palast verlassen haben.
Ich beschloss, zu gehen,
weil ich glaubte, dem Auftrag nicht mehr gewachsen zu sein.
Zwei Jahre lang gab ich alles, um ihn zu erfüllen.
Mit Hingabe.
Aber heute bin ich erschöpft,
schrecklich erschöpft.
Es ist an der Zeit, meinen Platz weiterzugeben.
An einen, der jünger, begabter, aber auch gehorsamer ist als ich.
Meine Arbeit stand im Schatten,
war manchmal mühselig.
Ich sah Sie nur selten
und wusste nicht immer, ob es Ihnen schmeckte.
Trotz all dem stand ich gerne in Ihren Diensten, Herr Präsident.
Der Abschied fällt mir schwer.
Ich nehme viele Erinnerungen mit.
Ich hoffe, Sie vergessen mich nicht ganz
und denken zuweilen
an die Köchin, die Ihnen Akazienblütenkrapfen
und Totentrompeten-Risotto zubereitete.
Ich werde Sie nicht vergessen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Hüten Sie sich vor Diäten.
Schon Montesquieu wusste:
"Eine durch übermäßige Diät erhaltene Gesundheit ist eine üble Krankheit".
Ich weiß nicht, ob es das Protokoll erlaubt,
aber ich umarme Sie. Hochachtungsvoll.
Hortense Laborie".
Du... sagtest mir... gestern,
dass du...
in Australien warst.
Ich stellte dort Nachforschungen an.
Ich suchte ein Stück Land
bei Canberra für einen Trüffelhain.
Aber den perfekten Ort fand ich in Neuseeland.
Deshalb kam ich auf diese verdammte Insel.
Der Job war gut bezahlt.
Mit dem Geld kann ich mich nun dort niederlassen.
Neuseeland ist wunderschön.
Unglaublich, das unberührte Land,
so "neu".
Nicht der Goldrausch, aber der Trüffelrausch.
Keine Goldnuggets, aber Trüffel.
Mögen Sie Trüffel?
Ich liebe "truffle". - Tr-ü-ffel.
"Ü", ist das schwer auszusprechen?
Gut!
Für mich gibt es nichts Besseres.
Sie gehen frühmorgens mit dem Hund raus.
Sie betreten den Waldboden, riechen die Erde.
Plötzlich wird Ihr Hund wie toll, sucht, schnüffelt.
Und da, am Fuße eines Baumes,
liegt die Vollkommenheit,
das Wunder.
Wir müssen los. - Ja.
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