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Kommt, erzählt mir nichts. Dein Kind ist mit Abstand die Schärfste. Schon
alleine, weil sie den meisten Sex hat. Aber das ist euch Knallköpfen ja gar
nicht beizubringen. Da kann ich eher mit zwölf Bällen jonglieren. Versteht ihr?
Sag mal, warum du immer von dieser unerotischen Schlampe quatschelst?
Kleiner. Es gibt nur eine richtige Frau auf der ganzen Welt und das ist Rakel
Belsch. Hast du schon mal die Knie von der gesehen?
Ich sage euch eins...
Schöner als das andere. Ja, weil sich jeden Tag das Wachs herausziehen lässt.
Was für was? Ich sage ja, du versinnst von Frauen so viel wie die scharfen
Hörnchen vom Bolin. Oh, ist die Entzückung, das darf doch wohl nicht
Diese herrlichen Beine und dieses traumhafte, schwabarbe, warze Haar.
mal, du wandelnder Forst, ich denke, du hattest welcher blonder Haar, oder?
Ja, ist so schwarz wie die Nacht, mein Freund, sieh sie dir doch an.
Mein Gott, der Penner hat ja recht.
Ich glaube, ich bin hier verfallen.
Wette 1 zu 7, dass die rasiert ist. Das sieht man am Gang, seht euch das an.
Habe ich mal probieren durfte?
Na, du bist wirklich drollig, Alter. Nein, das kann ich nicht verantworten.
wirst ja ein Herzlach kriegen. Ich spreche nur vom Eis.
Und ich dachte, du meinst die Biene.
Zerkel!
Meine Herren, ich glaube, es handelt sich hier um unseren neuen Doktor.
Ja, mein Gefühl sagt mir, sie muss es sein.
Sie entschuldigen mich wohl für einen Augenblick.
Verzeihung.
Doktor!
Doktor!
Doktor!
Hey, ihr müden Säcker, ein neuer Zahn ist angekommen.
Was du nicht sagst, du Schlauberg, aber vergiss es, hier ist der neue Doktor.
Ach was, du meinst unser Dorfarzt? Genau.
Na, deswegen ist sie drüben reingegangen, wie?
Weißt du, manchmal hast du, sag ich es nicht richtig, lichte Momente. Das traut
man dir gar nicht zu. Also hörst du jetzt sofort mit der Streiterei auf. Ich
kann diese ordinären Beschimpfungen nicht mehr hören. Wir müssen
und die Lage gemeinsam meistern, verstanden?
Das finde ich auch. Also gehen wir rüber und vernaschen sie.
Die Frage ist nur, wer ist der Erste?
Ich mache dir einen Vorschlag, Dicker. Geh doch rüber und fang schon mal an. Du
sprichst mir aus der Seele.
Ich fliege schon.
Herr Doktor, Frau Doktor, Frau Doktor, meine ich. Sie müssen mich helfen, ich
bin gestorben.
Das ist ja blöd, um überwacht zu sein.
Ja, so wie bereits erwähnt, sind wir überglücklich, Sie bei uns begrüßen zu
dürfen.
Ja, und alles, was zu Ihnen gehört.
Nun ja, und unter diesen Voraussetzungen glaube ich doch mit voller Berechtigung
sagen zu dürfen, dass es bei Ihnen ein wahres Vergnügen sein dürfte, krank zu
werden.
Also, ich hoffe, Sie verzeihen mir nun meine einführenden Worte und wir führen
Ihnen nun ein.
Oh, eine Störung ist denn da?
Sie haben Ihre Handtasche verloren, aber das ist doch gar kein Problem.
Ich
habe
doch gar nichts getan.
Ich bin unschuldig.
Sie halten sich da raus.
Sonst sprechen Sie den nächsten Satz im Liegen.
Was ist denn überhaupt los?
Die Fugie, nicht mich.
Wenn du die Brillenschlange annimmst, du könntest mich hinter meinem Rücken
betrügen. Dann hast du dich gewaltig vertan. Du impotenter Rotzlöffel. Hören
mir mal genau zu, Sie hysterische Ziege. Ich bin der neue Doktor. Ich kenne
Ihren Mann nicht und möchte ihn auch nicht kennenlernen. Merken Sie sich das.
Ich hoffe, wir haben uns ein für alle Mal verstanden.
Das soll der neue Doktor sein?
Stimmt. Das wollte ich dir die ganze Zeit erklären, aber du hast mir ja wie
immer nicht zugehört.
Sie ist heute angekommen und wird hier bei uns arbeiten.
Ihre Tasche ist auf den Fußboden gefallen und ich habe sie aufgehoben,
alles. Und du drischst auf mich ein wie ein arabischer Kameltreiber.
Kannst du mir mal verraten, warum du hier so dumm rumgrunzt? Ich fühle so mit
dir. Und du hattest wirklich überhaupt nichts mit ihr? Nicht die Spur?
Dann hat mich diese bellige Hure doch tatsächlich verarscht. Dann wird sie mir
büßen, so wahr ich hier stehe. Sie hat mich zum Clown gemacht.
Hättest du vielleicht die Liebenswürdigkeit, mir zu sagen, wovon
Sie hat mir gesagt, dass du ihr nachstellst.
Oh, sie ist Haushälterin, dieser Drecksack. Aber diesmal wird er mir
bezahlen. Ich werde ihm den Atem zur Halskrause aufreißen. Das verspreche ich
hoch und heilig.
Was willst du denn mit der Halskrause? Ich möchte einmal so blöd sein wie du,
nur um mal zu wissen, was das für ein Gefühl ist. Du sollst nicht immer so
unvollständig mit mir reden. Ich lasse mir das nicht mehr bieten. Das war das
allerletzte Mal, dass ich mir das von dir angehört habe.
Kann ich Ihnen behilflich sein? Danke, ich komme sehr gut allein. Ich wollte
Ihnen nur behilflich sein.
Mein Name ist Marcel Rosio. Ich bin sowas wie die gute Seele hier im Dorf.
ich Sie mir so ansehe, kommen Sie mir eher wie ein Witwintröster vor.
Gnädigste, jetzt tun Sie mir aber Unrecht. Ich weiß wirklich nicht, warum
misstrauisch sind. Fragen Sie jeden hier im Dorf. Marcel Rosio kann keiner
Fliege etwas zu leiden bringen. Also jetzt geben Sie mir schon die Tasche.
Ich bin der neue Arzt. Ah, der neue Arzt. Ist das nicht fantastisch? Ich
gehört, wo Sie wohnen. Kommen Sie. Ich zeige es Ihnen.
Gleich da drüben.
Sind Sie schon lange im Dorf?
Immer rein in die gute Stube.
Es ist zwar nicht das Hilton, aber man kann es aushalten.
Oder finden Sie nicht?
Und das ist die Küche. Gefällt sie Ihnen?
Ich habe schon schlimmer gewohnt.
Sagen Sie mal, wie alt sind Sie eigentlich?
Oh, ich bin schon ganz schön alt. Zwar nicht ganz so alt, wie ich aussehe, aber
ich bin 21.
21? Nicht schlecht, gar nicht schlecht.
Wo wohnen Sie?
Auf einer Farm. Sie ist ziemlich abseits gelegen. Ich lebe da mit meinem Vater.
Wissen Sie, er verträgt es nicht, mit anderen Menschen zu leben.
Ja, ist ein komischer Kerl.
Kommen Sie, ich zeige Ihnen das Schlafzimmer. Es ist oben.
Also, da sind wir.
Oh, das nehme ich lieber runter.
Das wird nicht unbedingt Ihr Geschmack sein, Frau Doktor. Sie wissen, ich bin
Arzt und der nackte Körper ist für mich ganz natürlich.
Ja, ja, das sehe ich auch so.
Gibt es hier eigentlich ein Bad?
Oh ja, gleich da drüben. Also ich mache dann, dass ich fortkomme. Moment mal,
warum warten Sie nicht unten, bis ich mich ein wenig zurecht gemacht habe und
führen mich dann durch das Dorf? Sie sind der Erste, dem ich hier begegnet
und tragen eine gewisse Verantwortung.
Ja, dann bis später.
Eins, zwei, drei.
Und dann nach dem Vertrag mit den drei anderen geilen Böcken, dann bin ich
reich. Sehr reich.
20 .000 Lire für eine Viertelstunde. Das macht 80 .000 in der Stunde. Mal drei
sind 240 .000 Lire.
Reich. Das Ganze mal 30 macht 7 ,2 Millionen im Monat. Mal zwölf sind Runde
Millionen im Jahr. Das ist zu schön, um wahr zu sein.
Ich kaufe ein Motorrad.
Was rede ich? Ein Motorrad, eine riesen Segeljagd kaufe ich mir.
Doch, ein Motorrad kaufe ich mir auch. Das muss einfach sein. Da bin ich der
schnellste Blitz auf der Straße.
Das riecht ja wunderbar. Ja, ich bin bekannt für meinen guten Kaffee.
Und was ist Ihr Geheimnis dabei?
Man braucht kein Geheimnis, um guten Kaffee zu machen, Frau Doktor.
Sicher.
Sie sind nicht wohl?
Doch, doch, es geht mir gut. Es muss der Kaffee sein, er ist zu stark für mich.
Haben Sie eine Freundin?
Ja, ja, sicher, aber das ist eine sehr komplizierte Geschichte.
Das interessiert Sie bestimmt nicht.
Ich würde sie gerne hören.
Ja, also unsere Eltern sind mit unserer Freundschaft nicht einverstanden und
verbieten uns, uns weiterhin zu treffen. Also treffen wir uns heimlich und das
ist im Grunde schon das ganze Problem.
Verrückt, nicht? Schlafen Sie zusammen? Hielten Sie das für normal?
Natürlich ist das normal.
Also schön, dann bumsen wir zusammen.
Untertitelung des ZDF, 2020
Also, junger Mann, ich muss mich jetzt um meine Arbeit kümmern. Es ist schon
ziemlich spät.
Und was haben Sie jetzt vor?
Ich begleite Sie noch zurück und dann haue ich auch ab.
Sehr aufmerksam.
Willst du mir mal sagen, was eigentlich los ist?
Nichts ist los.
Ich habe es nur dick, mich heimlich aus dem Haus zu schleichen und hier hin zu
hetzen, um dich zu sehen. Und der Herr kommt über eine Stunde zu spät.
Schau mal, dass du dich heimlich rausschleichen musst, ist ja nicht meine
Schuld. Ich kann ja nichts dafür, dass unsere Eltern so bescheuert sind. Und
warum kommst du zu spät?
Das will ich dir ja gerade erklären.
Wie du ja vielleicht schon gehört hast, haben wir einen neuen Doktor hier im
Dorf. Und den habe ich zufällig auf der Straße getroffen.
Weil er fremd hier ist, hat er seine Wohnung nicht gefunden und ich habe ihm
Weg gezeigt.
Du weißt ja, jeden Tag eine gute Tat.
Also hab dich nicht so, bitte. Suso. Du brauchst mich gar nicht so anzusehen.
Bitte, Susi, sei nicht immer so misstrauisch. Ich sage die Wahrheit,
Das mag ja sein. Aber ich habe es satt, immer irgendwo auf dich zu warten.
Ich will dir mal was sagen.
Wenn wir volljährig sind, heiraten wir. Wir hauen einfach ab und die können uns
alle kreuzweise. Wir fahren irgendwo hin und heiraten. Das verspreche ich dir.
Und du wirst mich nie wieder verlassen?
Nein, niemals.
Untertitelung des ZDF, 2020
Bis zum nächsten Mal.
... Musik ...
Hi Daddy.
Warum kommst du so spät? Weißt du, ich habe den neuen Doktor getroffen. Die ist
heute erst angekommen und da habe ich ihr ein bisschen geholfen. Wer weiß,
vielleicht untersucht sie uns eines Tages mal ansonsten. Man kann nie
Diese jungen Männer heutzutage haben nur ihr Vergnügen im Kopf. Aber wenn sie
auf ihre Pflichten angesprochen werden, auf die Dinge, auf die es wirklich
ankommt, dann verschließen sie auf einmal ihre Ohren. Dann tun sie so, als
sie von einem anderen Stern.
Oh mein Gott.
Mein Sohn ist von keinem anderen Stern.
Sehen Sie ihn sich doch an. Er meint, er würde im Paradies leben. Er ist von
einem anderen Stern. Zumindest meint er das.
Bevor ich es vergesse, du denkst doch daran, morgen die Fuhre Holz ins Dorf zu
fahren. Ich versuche gegen 11 Uhr wieder da zu sein. Du weißt, wir müssen noch
die Sache mit der Schleinerei regeln, wegen den Auslieferungspreisen. Ja, ja,
das ist kein Problem. Ich bin bestimmt schon um 10 wieder hier.
Also, ich gehe dann jetzt ins Bett. Das wird morgen bestimmt ein anstrengender
Tag. Gute Nacht, Dad.
Weißt du, dass ich heute einen unheimlich aufregenden Tag hatte?
Na, was dachtest du, was ich hatte? Meinst du, ich hätte hier ein Picknick
veranstaltet? Also, Junge, mach, dass du ins Bett kommst und denk daran, dass du
morgen pünktlich wieder hier bist. Keine Sorge, du kannst dich auf mich
verlassen. Du bist ja auch langsam alt genug.
Das ist für den Herr Rosio. Haben Sie sich verletzt?
Ach, was? So ein Hintern muss das aushalten. Komm runter, Anna. Ich muss
reden.
Oh, Herr Rosio.
Ein bisschen Albert Heine. Sie wissen genau, dass ich der alten Zunft der
keuschen Mägde angehöre. Sie benehmen sich unmöglich.
Ich muss ihn mit allem Nachdruck zurückweisen.
Und ich möchte ihn mit allem Nachdruck einführen.
Wie können Sie so unnötig sein, einen alten Mann so auf die Folter zu spannen?
Ich bin noch Jungfrau und das möchte ich bis zu meiner Hochzeit bleiben.
Wo geht's denn hin? Ich bin rein beruflich unterwegs.
Und was hast du denn da an? Das ist ein reingeschäftlicher Briefwechsel. Ich
habe ein größeres Ding voll. Wenn du willst, kannst du dich daran beteiligen.
Lass mal sehen. Nein, nein, nein, das ist unmöglich. Komm, komm, keine Oper.
Pass mal auf, ich mache dir einen Vorschlag.
Du kennst doch den neuen Doktor. Du kannst sie nackt duschen sehen und das
für 30 .000 Lire. Komm mit zu mir und zieh sie dir an. Was sagst du dazu?
Dass wir die ins Hirn geschützt haben.
Wenn ich die nackt sehen will, dann ziehe ich sie in meinen Lustpalast.
Dicker?
Angeber.
Ich muss mal gerade weg, bin gleich wieder da, ja?
Hörst du?
Hey, Bella, wo bist du?
Hi.
Wird es denn sehr lange dauern?
Nein, nein, ich bin gleich wieder da.
Dann mach schnell mal ein kleiner Goldspatz. Du weißt, wie sehr du mir
Ja, das weiß ich.
Also,
meine Süßen.
Dann sind wir jetzt schön anmeist, und wir haben ab jetzt richtig Uhr.
Hey, ihr dämlichen Halbaffen! Was fällt euch ein, hier rumzurasen? Seht ihr
nicht, dass ich am Fischen bin?
Hört ihr nicht?
Ich fische hier!
Verdammt nochmal!
Unverschämtheit!
Diese Vollidioten, sobald sie ein paar PS unterm Arsch haben, meinen sie, sie
wären die Größten. Und was soll ich heute Abend essen?
Hallo.
Was machen Sie denn da?
Was ich hier mache? Ich warte auf Sie und freue mich darauf, dass Sie mich
Fischen stören. Sehen Sie, was Sie angerichtet haben. Sie haben Sie alle
verscheucht. Wen, die Fische?
Wen denn sonst?
Ach, das dürfen Sie nicht so verkniffen sehen.
Was meinen Sie denn mit vergriffen? Ich möchte hier nur in Ruhe fischen.
Aber warum regen Sie sich denn so auf, junger Mann? Denken Sie an Ihre Nerven.
Sie machen mir vielleicht Spaß. Also bitte würden Sie jetzt weiterfahren. Sie
sehen doch, wie ich aussehe und nicht so viele Wellen machen.
Ich weiß nicht.
Mir ist zu heiß. Ich glaube, ich werde mich ausziehen.
Aber, Frau, Sie können sich doch hier nicht ausziehen.
Natürlich kann ich das, indem ich diesen Knoten löse. Aber ich fische doch hier.
Ja, und ich ziehe mich hier aus. Meinen Sie mir nicht ein bisschen Gesellschaft
leisten beim Schwimmen?
Oh Gott, was meinen Sie mit Gesellschaft leisten? Meinen Sie, ich könnte die
Fische mit der Hand fangen?
Also verschwinden Sie!
Also ich muss schon sagen, Sie sind wirklich nicht sehr höflich. Das ist mir
egal, für was Sie mich halten. Ich bin genauso Staatsbürger wie Sie und brauche
meine Ruhe also weg mit Ihnen. Also schön, wie Sie wollen, Sie Ignorant.
Hallo, Frau Doktor.
Entschuldigen Sie, dass ich hier so einbringe, aber ich fühle mich ein
übel.
Selten Sie sich bitte.
Ja, also, ich weiß gar nicht, wie ich das erklären soll.
An und für sich habe ich die Konstitution eines Holzfällers.
Aber seitdem ich Sie gesehen habe, da habe ich ein bisschen
Ja, sicher. Wollen wir nicht zur Sache kommen?
Ja, kommen wir zur Sache. Wo waren wir denn stehen geblieben?
Also, um die Wahrheit zu sagen, ich habe Probleme mit meiner Frau, wissen Sie.
Ich... Ich kann einfach nicht mit dir schlafen, wissen Sie. Ich weiß auch
woran es liegt, aber vielleicht können Sie mir da weiterhelfen.
Schließlich haben Sie ja jahrelang auf unserer Kosten studiert.
Ich lege also meine unschulige Seele in Ihre vertrauensvollen Hände.
Ich kann Sie untersuchen, das ist alles.
Ja, dann lassen Sie sich nicht aufhalten.
Also bitte, was sind jetzt genau Ihre Beschwerden?
Ja, Beschwerden habe ich eigentlich weniger.
Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Nichts lieber als das, aber vielleicht sollten wir nichts überstürzen. Ich
hier ein sehr nettes Restaurant. Was würden Sie davon halten, wenn ich Sie
einladen würde und wir schlagen uns richtig die Wampe voll?
Sind Sie nur deswegen gekommen?
Nein, ich muss gestehen, danach wollte ich Sie zu einem Drink einladen. Neben
dem Restaurant gibt es nämlich eine ganz nette Bar. Da könnten wir danach
hingehen.
Und das hier ist eine Einladung zu einer Party am Samstagabend.
Wissen Sie, mein todkranker Sportsmann, ich pflege weder mit wildfremden Männern
Essen zu gehen, noch mit ihnen irgendwelche Partys zu besuchen. Aber
uns doch nun schon eine ganze Weile.
Mindestens zehn Minuten.
Ich dachte, Sie wären eine emanzipierte Frau, aber da habe ich mich wohl geerrt.
Wie wäre es denn nächste Woche mit einer Einladung zum Mittagessen?
Da ist doch nun wirklich nichts dabei.
Also, wenn Sie Ihre Predigt beendet haben, dann können Sie sich jetzt
Ich habe noch eine Menge zu tun. Und wenn Sie mal wirklich krank sind, dann
können Sie ja wieder vorbeikommen. Vielen Dank.
Wie bitte? Ich sagte, vielen Dank.
Oh, bitte, keine Ursache.
Na, hast du sie in deinen Sexpalast gezogen? Was meinst du damit?
Sie hat dich wohl abblitzen lassen, was?
Mich? Tritt keinen Schluss, du Wattelpudding.
Die konnte die Hände gar nicht mehr vor mir lassen. Am Schluss musste ich sie
richtig wegtreten. Ach komm, du Angeber, ich kann mir genau vorstellen, wie das
bei euch abgelaufen ist. Du hast sie zum Essen eingeladen, sie hat Nein gesagt
und jetzt lässt du die Wut an mir aus.
Also ich kann euch sagen, diese neue Ärztin hat das Faustdicht hinter den
Wenn ihr mich fragt, ist sie eine Nymphomanin. Wie kommen Sie denn darauf?
Weil ich sie mit Rosi als Sohn gesehen habe und zwar in einer eindeutigen
Situation.
Ich kann Ihnen sagen, die hat Feuer im Arsch. In diesem süßen Arsch hat die
Feuer.
Was kann ich für Sie tun?
Bitte nehmen Sie Platz.
Danke, es wird nicht lange dauern. Ich möchte Sie nur etwas fragen.
Ja, bitte. Und das wäre?
Also, ich habe gehört, dass Sie und mein Freund Marcel eine Affäre haben.
Wer hat Ihnen das denn erzählt?
Marcel ist nur ein guter Freund von mir. Und zwar der Einzige, den ich hier
habe. Machen Sie sich keine Gedanken darüber.
Er ist für mich nicht mehr als ein Bruder.
Sie wollen ihn doch heiraten, oder?
Natürlich will ich das. Er bedeutet mir sehr viel. Dann wünsche ich Ihnen sehr
viel Glück.
Er ist wirklich ein feiner Kerl. Sie haben einen guten Fang gemacht.
Und hören Sie nicht auf das Geschwätz der Leute. Sie wissen doch, was die
reden, wenn sie nichts anderes zu tun haben.
Hören Sie einfach nicht hin. Ich glaube Ihnen.
Und nachdem ich mit Ihnen gesprochen habe, fühle ich mich schon viel besser.
Wissen Sie, dass Sie ein sehr hübsches Paar sind?
Ich würde gar nicht den Versuch machen, Euch auseinanderzubringen. Das können
Sie mir glauben.
Hätten Sie was dagegen, wenn wir uns noch mal treffen würden?
Wann immer Sie wollen. Was halten Sie davon, wenn ich bei Ihrer Hochzeit
trauzeugin werde? Das ist keine schlechte Idee. Ich komme darauf zurück.
bald.
Der Nähte, bitte.
in unseren Bürgermeisterkandidaten.
Im Gegensatz zu Ihnen muss ich mein Geld hart erarbeiten.
Wie sieht es bei Ihnen aus?
Was macht der Wahlkampf?
Wissen Sie, das ist ein Grund, warum ich Sie besuche, mein alter Freund.
Wir sollten uns mal unterhalten.
Ich weiß genau, was Sie wollen. Sie wollen mich nur dazu bewegen, die
zurückzuziehen, damit Sie sich bei uns auf den Bürgermeistersessel setzen
können. Aber das können Sie vergessen. Ich werde kandidieren. Basta!
Ich habe es ja gewusst. Sie sind nun einmal ein verbissener, sturer Hund.
Verbissen und stur schon.
Aber nicht dämlich, mein lieber Freund.
Naja, der Weg war umsonst. Wie konnte ich mir auch einbilden, mit
politische Probleme ausdiskutieren zu können? Sie sind nun mal ein
zurückgebliebener Dorftrottel und für die große Politik einfach nicht
Jetzt wird Ihnen der zurückgebliebene Dorftrottel mal etwas sagen. Wenn Sie
nicht auf der Stelle machen, dass wir hier wegkommen, dann vierteile ich Sie,
dekaderiertes Arschloch. Ja, ja, ja, ja, sicher.
Eine andere Reaktion war von Ihnen ja auch nicht zu erwarten.
Sie sind nun mal ein Vollidiot. Was haben Sie gerade gesagt?
Nein, hier habe ich schon ein Kommunismus. Wollen Sie sich sofort von
Wunsch verschwenden?
Haben Sie mich verstanden?
Bitte,
bitte, bitte. Ich möchte
mal
wissen, warum er uns überhaupt besucht hat.
Meinst du Lambrad? Natürlich.
Ich könnte mir vorstellen, dass er nur ein bisschen schnüffeln wollte.
Warum er hier war, weiß ich auch nicht.
Ich kann Sie nur warnen.
Er wird alles tun, um Bürgermeister zu werden.
Also Leute, wo brennt's? Hier bin ich.
Punkt halb elf.
Ich bin stolz auf dich. Hey, was ist los?
Erlan Prati war hier?
Ich hätte ihn fast erschlagen, diesen Wurm.
Was wollte er denn?
Tja, das ist eine gute Frage.
Also, was er wirklich wollte, das weiß ich nicht.
Es geht ihm gar nicht um die Wahl.
Er regt sich nur auf, weil ich immer noch mit Susi zusammen bin.
Hör mir mit dieser Schlampe auf. Du weißt genau, dass ich auch gegen diese
Freundschaft bin. Dieses Blondchen hat genauso wenig Hirn wie ihr Vater.
Na komm, Junge, lass uns gehen. Wohin gehen wir? Erst mal durch die Tür hier.
Was sagt man dazu?
Die sind genauso bescheuert wie der Opa.
Was ist los mit dir, Baby?
Ist es so langweilig für dich, mit mir zu schlafen?
Warum? Hat es dir nicht gefallen?
Natürlich hat es mir gefallen.
Ich bin nur nicht ganz fertig geworden.
Das ist dein Problem.
Du bist unersättlich.
Wie dem auch sei, du hast meine Frage noch nicht beantwortet. War es das
Mal? Du weißt doch, dass ich von hier weg muss.
Morgen früh werde ich abreisen.
Also war es das letzte Mal.
Aber du hast nicht gesagt, dass ich nicht mit dir fahren könnte.
Du wirst mir sehr fehlen, weißt du das?
Nach allem, was wir erlebt haben. Wir könnten doch... Bist du verrückt? Ein
Liebhaber in der Provinz, das ist einfach unmöglich.
Mein Gott, wir leben doch nicht mehr im Mittelalter. Und meine Karriere?
Ach, ja.
Deine Karriere.
Aber warte mal, ich hab deine Idee.
Du und dann ist die...
Tschüss.
Wir haben alle bezahlt hier.
Was siehst du alles?
Die hat hier noch nicht mal eine Blinde am Lachen.
Hör mal rum, Kuh. Ich würde mir die Kleine gerne morgen mal alleine
Geht das in deine Holzbirne rein, ohne diese impotenten Spannen, verstehst du?
Na klar, bis morgen.
Die hätten ja auch wirklich woanders hingehen können.
Mach keinen Ärger, Baby, ein Katakombenbums ist riesig. Aber ich mag
nicht. Hör mal, Schatz. Wir wollen hier nicht die Flitterwochen verbringen,
sondern nur eine schöne Nummer schieben. Also mach keinen Alarm.
Sag mal, für was hältst du mich eigentlich?
Ich bin ein anständiges Mädchen.
Ja, dann können wir die Sache wohl vergessen.
Der hat doch nicht gleich eingeschnappt. Ich wollte dich nur ein bisschen auf
die Folter spannen.
Sag mal, hast du sie nicht mal alle auf der Reihe? Stell dich nicht so an.
Ich wollte nur, dass du nicht denkst, dass ich so einfach zu haben bin.
Das ist alles.
Du bist ja eine richtig kleine Scherzkanone. Aber was soll's? Ich würde
wir legen uns hier hin und machen es uns gemütlich. Was hältst du denn von
meinen Augensternen?
Das ist ja alles gut und schön. Aber wir hätten wirklich auch zu dir gehen
können. Anstatt es hier in diesem Rattenloch zu treiben. Bei dir wäre es
bestimmt romantischer.
Bei dir wird hier das Rattenloch zur Lusthöhle.
Gibt es denn etwas Schöneres als zwischen dicken Busen zu schmosen?
Lass mich an deinen Alabasterkörper.
Ich merke schon, du bist ein ganz Schlimmer.
Ich will jeden Quadratmillimeter deines Körpers verkonsumieren.
Komm, leg dich hin, mein Engel.
Es war ja ganz schön mit dir, aber ein bisschen kurz.
Weil du mich so erregt hast.
Ich weiß auch nicht, woran es lag.
Das ist mir noch nie passiert.
Ach, hör auf. Das habe ich schon so oft gehört.
Jetzt könnte ich wieder stundenlang.
Sag mal, wie spät ist es eigentlich?
Oh, schon acht.
Ich glaube, jetzt muss ich aber wirklich gehen.
Was? Sagst du acht?
Mein Gott, wie die Zeit vergeht.
Hey, was hast du vor? Warum schon wieder diese Eile?
Das kann ich dir erklären, Monty. Ich erwarte einen wichtigen Anruf. Das ist
eine geschäftliche Sache. Wer ruft dich denn an?
Das ist ein Geschäftspartner von mir, verstehst du? Also, Märchenfee, komm,
das Röckchen an und schwing deinen Hintern durch die Tür.
Moment mal, nicht so schnell, mein Herr. Du hast gesagt, du würdest mich nach
allen Regeln der Kunst verführen, aber das war ja wohl nicht. Ja, das machen
ein andermal zu kaputt.
Und du lässt mich hier einfach so zurück?
Ja, wenn du ein Schnürchen in meinem Schuh hättest, würde ich ihn dir
aber dem ist ja... Du mieses Schwein!
Ich glaube, bei einem Hamsterbonus hast du es ja noch alle. Ich hoffe, es hat
schön wehgetan.
Ja, ich sage ja, das Einzige, was man braucht, ist ein Papagei und eine
Waschmaschine.
Na, das ist ja riesig.
Und das soll der größte Playboy sein?
Das muss ich auch nicht mehr haben.
Da hätte ich es besser mit dir gemacht.
Josefine, wo läufst du hin?
Hey, wer ist denn das nun wieder? Entschuldigung, die Dame, mein Schaf ist
wieder durchgebrannt.
Aber Sie brauchen Sie doch nicht zu entschuldigen. Das Schaf hat wieder das
Gestänge zerbrochen.
Lassen Sie mich das Gestänge doch mal sehen. Vielleicht kann ich irgendwie
helfen. Ich glaube, dem ist nicht mehr zu helfen.
Mama mia.
Hallo Fatima.
Marcel?
Was ist los? Ist was passiert?
Nein, ich wollte nur mit Ihnen sprechen.
Sie haben mich ganz schön erschrocken.
Kommen Sie rein.
Wie wäre es mit einer schönen Tasse Kaffee? Zum Teufel mit Ihrem Kaffee. Was
eigentlich los? Haben Sie Aktien bei Onko oder Edusha? Ist doch nicht zu
glauben. Was macht eine Frau wie Sie hier in diesem kümmerlichen Kaff und
nur ans Kaffee trinken? Das würde mich interessieren, also wirklich.
Was ist los mit Ihnen?
Ich weiß gar nicht, warum Sie sich so aufregen.
Sagen Sie mal, habe ich Ihnen irgendwas getan? Nein, gar nicht, überhaupt
nichts. Nur, dass ich drei Stunden auf Sie gewartet habe.
Das ist ja rührend von Ihnen. Aber doch nun wirklich nicht meine Schuld.
Also, was ist los?
Haben Sie vielleicht Ärger mit Ihrer Freundin? Oder ist was mit Ihrem Vater?
Nein, nein, darum geht es nicht.
Also, dann erzählen Sie mir doch mal, warum Sie draußen drei Stunden auf mich
gewartet haben.
Können Sie sich das nicht vorstellen?
Ich bin verrückt nach Ihnen. Hören Sie, ich muss mit Ihnen schlafen. Sind Sie
übergeschnappt? Sie sind doch ein Kind.
Was heißt hier Kind?
Ich bin ein Mann, verstehen Sie? Ein Mann mit allem, was dazugehört. Ich
es Ihnen beweisen.
Ja, ja, ich glaube es Ihnen.
Wissen Sie, Marcel, um das zu machen, müssen es beide wollen.
Na und? An mir soll es nicht liegen.
Soll ich dir mal was sagen? Du bist ein wirklich netter Junge.
Aber denkst du überhaupt nicht an Susi?
Ich glaube, dass sie dich wirklich sehr gern hat.
Ja, natürlich. Ihr Frauen seid alle gleich. Sobald es aufs Ganze geht,
ihr euch mit irgendwelchen Sentimentalitäten auf der Affäre zu
Also willst du sie nicht heiraten?
Was hat das mit unserer Heirat zu tun? Warum sprechen Sie überhaupt über Susi?
Ich bin verrückt nach Ihnen und möchte gerne mit Ihnen schlafen. Verstehen Sie
das nicht?
Hör mal, du Zimtstange. Ich glaube, jetzt übertreibst du ein bisschen.
Bitte, Daniel, sei nicht so aggressiv. Soll ich mir das Gelaber noch weiter
anhören? Was ist das denn für ein Vogel?
Ich bin ihr Liebhaber, falls du nichts dagegen hast.
Also, dann habe ich hier wohl nichts mehr zu suchen.
Marcel, sei nicht albern und du auch.
Marcel, das ist Daniel.
Weißt du, wir leben zusammen.
Daniel, das ist Marcel.
Na Marcel, wie geht's der Mami?
Danke, gut.
Wirklich?
Weißt du, man kann ja gar nicht böse sein.
Fatima ist wirklich eine süße Maus.
Ja, das finde ich auch. Sie ist wirklich eine entzückende Frau. Das habe ich
gleich gesehen.
Also ich würde mich freuen, wenn wir uns mal wiedersehen.
Also bis dann.
Marcel, versprich mir eines. Red im Dorf nicht über die Sache. Du weißt ja, wie
die Leute quatschen. Außerdem, wenn ich an deine Hochzeit mit Susi denke, ist es
ja nur in deinem Interesse.
Von welcher Sache soll ich nicht reden?
Schon gut.
Geh jetzt.
Fatim, die Witzfigur will ich ja nicht mehr sehen.
Vielen Dank.
Untertitelung. BR 2018
Wo ist sie ab?
Wo ist sie ab?
Wo ist sie ab?
Nein, Sie schon wieder. Der Tag hatte so schön angefangen. Was wollen Sie,
Kröte, denn schon wieder hier?
Da ich ein fairer Intellektueller bin, möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen,
dass Sie den Wahlkampf schon jetzt verloren haben. Hören Sie schon jetzt.
Was haben Sie, Wurm, sich denn jetzt schon wieder ausgedacht? Das werde ich
Ihnen gerade unter die Nase binden, Sie Küchenschabe.
Also sind Sie nur gekommen, um mir das zu sagen? Ich habe alle Leute im Dorf
meiner Seite. Jawohl.
Wie wollen Sie das denn fertiggebracht haben? Sie haben sich keine Hoffnung.
lasse mich nicht ausfragen.
Sie mieser Wurm haben mich bei den Leuten schlecht gemacht. Aber eins kann
Ihnen sagen, wenn ich dahinter komme, trete ich Sie in den Arsch und zwar so
tief.
Wissen Sie was?
Ich kann Leute nicht vertragen, die Niederlagen nicht wie ein Mann
können. Sie sind doch für mich ein Schwächling.
Aber was soll man auch von diesem Bauernpacken hier ersachen?
Sie werden auch von mir hören.
Gute Fahrt. Hahaha.
Hier, Alambra, Ihre Hühner. Wir verabreden Sie. Prima abgelehnt. Und
zu irgendjemand.
Vielen Dank.
Wenn der dämliche Dorftrottel sieht, dass ihm die Hühner fehlen, dann wird er
bestimmt einen Feisttanz aufführen.
Also, Jungs, ich werde mich irgendwann revanchieren. Und bestellt euren süßen
Schwestern schöne Grüße von mir.
Schöne Grüße von eurem zukünftigen Bürgermeister.
Ah, das sind sie ja. Die entzückenden kleinen Hühnchen von meinem Wahlgegen.
Stell sie hin. Die sehen ja wirklich verlockend aus.
Lass doch die Finger weg.
Haut rein, Jungs.
Lasst es euch schmecken.
Schmeckt das nicht wunderbar?
Gib mir mal das Nerv -Brot. Gib mir mal das Brot rüber.
Das war's für
heute.
Das stimmt schon, aber er ist ein verdammt harter Bursche. Ich weiß nicht,
ich machen soll.
Wie auch immer, wir müssen seine Achillesferse finden und dazu sollen Sie
verhelfen. Sagen Sie mir, wie ich ihn besiegen und den Wahlkampf gewinnen kann
und Sie haben in mir einen Freund auf Lebenszeit. Also wenn Sie mich fragen,
glaube, dass jeder Mensch bestechlich ist. Das ist nur eine Frage, wie viel
ihm anbieten.
Nein, nein, den interessiert Geld überhaupt nicht. Das ist so einer von
sturen Bauern aus dem Süden, die keine materiellen Werte kennen. Aber es muss
einen Weg geben.
Aber welchen? Also für Lamprati lege ich meine Hand ins Wasser.
Ach, ins Feuer. Was hat er nicht mit Frauen?
Ich glaube nicht, dass wir ihn auf diese Weise kriegen können.
Sagen Sie das nicht zu früh. Ich glaube auch nicht, dass wir ihn mit Weibern aus
der Reserve locken können. Das Einzige, wofür er sich wirklich interessiert, ist
sein Hof und seine Arbeit.
Und vielleicht noch sein missratener Sohn. Damen interessieren ihn gar nicht.
Da bin ich aber nicht so ganz von überzeugt.
Ich habe gehört, Sie haben so eine entzückende Frau.
Das ist richtig, deine Frau. Wirklich.
Meine Frau, diese alte Besen.
Deine Frau ist hübsch.
Kannst du mir mal sagen, was das damit zu tun hat?
Nun, er hat sicher recht.
Nun, das mag schon sein, aber wir können ja nicht von unserem armen Lamprati
verlangen, dass er seine Frau als Köder auswirft. Ich würde sagen, wir versuchen
es besser mit Ihrer Frau.
Also, dann wären wir soweit und ich kann die Vorbereitungen treffen.
Ich glaube, dass das die beste Lösung ist. Was meinen Sie?
Mit meiner Frau, das klappt nie.
Na komm, jetzt lass dich nicht so hängen.
Also, wenn ihr das so seht, dann muss ich euch ja zustimmen, aber ich glaube
nicht, dass meine Frau mit...
Ihr wisst schon, was ich meine. Also ich glaube nicht, dass sie sowas macht.
Nein, sowas wird sie nicht machen. Typischer Ehemann glaubt doch an die
Aber es soll nicht zu deinem Schaden sein, mein alter Freund.
Es ist wie alles nur eine Frage des Geldes.
Stimmt? Genau so ist es, Lambratti. Also lassen Sie uns versuchen, am Freitag
die Aktion zu starten. Ja, das ist mir sehr recht.
Ja, ja, ja.
Wenn Sie meinen... Hallo.
Ah, da sind Sie ja.
Ganz schön spät. Wir waren um acht verabredet und jetzt ist es neun. Es tut
furchtbar leid, aber es ist nicht meine Schuld. Ich bin aufgehalten worden. Aber
es ist nett von Ihnen, dass Sie gewartet haben.
Also, lassen Sie uns reingehen.
Nun, wo brennt es denn?
Wo soll es denn brennen?
Sie haben mir gesagt, Sie wollten mit mir sprechen. Ja, aber ich bin gerade
gekommen. Lassen Sie mir ein paar Minuten Zeit.
Ich hoffe, es hat Sie niemand gesehen. Mich? Nein, bestimmt nicht.
Sind Sie ganz sicher? Ich möchte nämlich keinen Ärger haben.
Was für einen Ärger?
Rede.
Hören Sie mal, Ramollo, für wie blöd halten Sie mich? Ich bin eine
Frau. Also gut.
Dann erst mal auf Ihr Wohl.
Hey, was machen Sie denn da?
Seit drei Jahren machen Sie mich verrückt. Ich kann von morgens bis
nichts anderes denken.
Ich gehe nicht hier weg, bevor wir nicht zusammen geschlafen haben.
Was halten Sie davon, wenn Sie jetzt schön brav nach Hause gehen und nochmals
drei Jahre warten?
Wie lange habe ich darauf gewartet?
Hören Sie doch.
Nein, das will doch nicht. Was machen Sie denn da?
Nein, ich habe doch Prinzipien.
Also das mache ich nicht nochmal.
Der wird hier überhaupt nicht müde.
Wirklich? Mit dir denn jetzt noch die Knie?
Aber sagen Sie, haben Sie jetzt irgendwelches Beweismaterial in der
Nein, überhaupt nicht.
Haben Sie denn nichts aufgenommen?
Nein, er hat so rumgerammelt, dass der Kassettenrekorder zerbrochen ist.
Zerbrochen? Das heißt, dass Sie einmal völlig umsonst gerammelt haben.
Sechsmal, mein Lieber.
Also, wir müssen einen neuen Anfang starten. Es fragt sich, wie wir es am
anstellen. Das fragen Sie sich mal lieber selber.
Ich möchte mit ihm nichts mehr zu tun haben. Aber Sie können Lambrati doch so
kurz vorm Ziel nicht im Stich lassen.
Danke, aber die sechs Mal haben mir gelangt. Was würden Sie denn von einer
Verlängerung mit einem so fischen Hengst wie mir halten?
Ohne Kassettenrekorder und nur fünf Mal.
Das wäre natürlich etwas völlig anderes.
Also, worauf warten wir noch?
Also, machen Sie, was ich gesagt habe, und es geht alles in Ordnung.
Das hat er ordentlich dumm von sich gemacht.
Herr Lambratti, haben Sie eine Sekunde Zeit? Dann nehme ich Ihre Schmutzhände
vor meine Lacken. Aber es ist wichtig.
Was soll der Pöbel denken, wenn ich auf offener Straße mit irgendwelchen
dahergelaufenen Arbeitern rede? Schließlich bin ich wer. Aber ich muss
jetzt sagen. Wissen Sie, mit wem der neue Doktor zusammen ist?
Mit Marcel Rosio, na und? Ja, aber Lambratti, kapieren Sie denn nicht?
Das kann uns doch im Wahlkampf helfen.
Oh, ja.
Es könnte alles noch so laufen, wie es mir vorgestellt habe.
Sehr gut, sehr gut.
Ich glaube, jetzt tappt er uns in die Falle. Einen Moment.
Hier, darf ich für dich sagen.
Ich möchte, dass du mich davon im Kenntnis setzt, wenn wir uns das nächste
treffen. Und hör zu, mein Freund. Dissension, Dissension.
Ich habe meine Verabredung um sechs Uhr in ihrem Haus. Na prima, jetzt mach das
doch weg aus, klar?
Herr Rosio?
Ramolo?
Ramolo, ich muss mit Ihnen sprechen.
Ramolo, kommen Sie raus.
Ich muss mit Ihnen sprechen. Es ist ganz wichtig. Es ist ganz wichtig. Kommen
Sie raus.
Kommen Sie schon.
Was willst du denn schon? Kommen Sie mal raus.
Warte doch. Was machen Sie denn da?
Sie sagen immer, ich komme. Ich komme und komme doch nicht. Was soll das
eigentlich?
Ich komme.
Worauf warten Sie denn?
Sie haben ja für Spezialwünsche.
Also, was willst du, Nervensegel? Sie wollen sie fertig machen. Was, mich
machen? Ja, also, eine Riesenkampagne läuft gegen sie, angeführt von diesem
miesen Lamprati, dieser erbärmliche Kröte, der nur darauf aus ist, sie in
irgendeiner Form zu diffamieren. Aber ich lasse das nicht zu. Ich kämpfe für
sie, Ramolo.
Um was geht es denn eigentlich?
Ja, aber verstehen Sie doch, es ist wegen der Wahl. Sie wollen sie
Aber wie sollen die mich denn ruinieren?
Ich habe doch keinem Menschen etwas getan. Aber die werden mich
Hier. Mal sie, ihr Sohn Marcel treibt es mit dem neuen Doktor. Und Sie wollen
die beiden in einer kompromittierenden Situation erwischen, sodass deren und
damit auch ihr Ruf ruiniert ist.
Verstehe. Danke, alter Freund.
Das werde ich dir nicht vergessen.
Der Kleine, bring mir meine Jacke. Ich muss sofort weg und beeile dich. Ich
keine Zeit zu verlieren.
Sie machen mir vielleicht Spaß.
Jetzt kommandieren Sie mich wiederum. Mehr als rein, raus, rein, raus und
Kommandos geben können Sie auch nicht.
Aber ich sage doch, sie wollen herkommen und euch überraschen. Versteht ihr
nicht? Wen überraschen? Euch zwei natürlich.
Was soll das denn?
Uns zwei?
Jetzt tut doch nicht so scheinheilig. Sie kommen vorbei, wenn ihr gerade am
Rammeln seid.
Was meint ihr mit Rammeln?
Ach, ja geht das denn nicht in euren Kopf?
Jedes Schulkind im ganzen Dorf weiß von eurer Affäre. Ihr braucht euch doch
jetzt meinetwegen nicht zu verstellen. Ja, jetzt verstehe ich. Ich habe
verstanden. Hier, das ist für Sie.
Hast du immer noch nicht verstanden?
Nein, aber vielleicht würdest du es mir lebenswürdigerweise erklären. Gut, gut,
eine Sekunde.
Daniel, kommst du mal bitte?
Was wird hier eigentlich gespielt? Sofort, ich erkläre es dir sofort. Einen
Moment noch.
Setz dich hin, Daniel, weißt du schon das Neueste?
Um was geht es, Kumpel? Das ganze Dorf weiß, dass Fatima eine Affäre hat, aber
die Leute denken, sie hat sie mit mir.
Jetzt verstehe ich, jetzt verstehe ich. Und daraus wollen diese miesen Brüder
einen Skandal machen. Genau, aber passt auf, ich habe eine tolle Idee. Hört mir
genau zu.
Gib mir mal das Pferd.
Ja, bitte.
Lass mal die Lupe rüber wachsen.
Sag mal, bist du auch ganz sicher, dass es dich um Rosios Sohn handelt? Ich
meine, es sieht schon so aus, aber wir müssen ganz sicher sein, dass es dich
handelt. Ja, Herr Lampratti, dafür würde ich meine Mutter verwenden.
Ich muss mir das nochmal... Ich werde langsam die Aktion starten. Wenn wir
länger warten, sind Sie am Ende schon fertig. Ihr wisst ja auch, die heutige
Jugend ist kein Verlass.
Ja, er hat recht. Was zum Teufel haben wir hier oben noch verloren? Lass uns
runtergehen und sie uns schnappen. Also ich würde sie erst richtig in die
Ekstase kommen lassen.
Wovon sprichst du? Ich weiß nicht, was Ekstase heißt. Was sagst du?
Du willst uns Sexualunterricht erteilen? Du läufst nicht auf mich, immer auf
mein Sexualleben.
Ich weiß genau, worüber wir sprechen. Ich will dich jetzt nicht streiten. Ich
habe, weiß Gott, wichtige Dinge. Ja, das glaube ich auch.
Mir nach.
Komm, lass es auf mich.
Abteilung halt, aufschwärmen und anklopfen.
Pass doch auf, du Dummlachs.
Hallo, Ambrati.
Warum sind Sie angezogen? Wir haben Sie etwas sexierloser in Erinnerung, vor
einem kleinen Moment noch.
Und wer wird wohl dieser junge Mann sein? Wenn Sie es genau wissen wollen,
ist mein Verlobter. Und wo ist dann der Junge?
Der Junge ist da drin.
Entschuldigen Sie mich.
Was für eine Blamage für mich. Was sage ich für die ganze Familie?
Machen Sie doch nicht so einen Skandal um nichts, meine Herren. Die Sache ist
doch ganz einfach.
Ich würde vorschlagen, Sie machen sich mit dem Gedanken vertraut, dass die zwei
sich lieben und heiraten werden.
Was sagen Sie dazu?
Niemals.
Dann wollen Sie also einen Skandal? Nein, natürlich nicht.
Tja.
Also, meine Herren, was soll's? Die zwei lieben sich doch.
Na los, wie legen Sie schon ein?
Und außerdem, es wäre doch so eine Art diplomatischer Vertrag für Sie.
Also, wenn Sie mich so fragen, ich persönlich hätte ja nicht unbedingt
dagegen, wenn dieser Bauern -Trotzkopf hier auch ein Willi gibt.
Auch wenn es schwerfällt.
Aber bitte, keine Zeit, wo die Kinder so glücklich sind.
Hört ihr?
Ich habe noch was zu erledigen. Los, ihr geht schon mal vor. Macht schon.
Na, wie hat es geklappt?
Wie am Flürchen. Jetzt ist wenigstens einer aus der Familie Bürgermeister. Das
ist einer aus der Familie. Das kann ich Ihnen erklären.
Sein Sohn heiratet meine Tochter, verstehen Sie jetzt?
I just can't help it.
Oh, I'm so brave.
Oh, I'm so brave.
I guess I'm falling in love slowly.
What can I do?
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Was gibt es denn da zu sehen?
Nichts Besonderes. Ich sehe nur zwei Waffen.
Lass mich auch mal sehen. Was soll das?
Ich muss das aus anatomischen Gründen machen.
Bella? Das gibt es nicht. Du bist es?
Nein, das darf nicht wahr sein.
Aber Liebling, was ist denn los? Ich wollte dich doch nicht erschrecken,
Bitte steh wieder auf. Du weißt doch, wie sehr ich dich brauche. Was hältst du
davon, wenn wir uns jetzt gemütlich etwas kochen? Mir ist jetzt nicht nach
Kochen zumute. Und außerdem erwarte ich sowieso jemand. Daniel?
Vielleicht. Wo wir gerade von sprechen, wo ist der? Er ist nach Rom gefahren.
Aber er hat mir hochenteilig versprochen, dass er bald wieder hier
Und wann kann ich dich wieder anrufen?
Nie mehr.
Weißt du, Marcel, alles hat ein Ende.
Unser Abenteuer war eben nur kurz.
Willst du damit sagen,
dass alles jetzt schon vorbei sein soll, dass es schon zu Ende ist, bevor es
richtig angefangen hat?
Es tut mir leid, Marcel. Aber du bist noch jung und du musst noch viel lernen.
Ich habe mit dir geschlafen, um dir eine Stunde Glück zu bereiten. Das ist
alles. Pass auf, betrachte es einfach als mein Hochzeitsgeschenk. Also hör
du machst mir wirklich Spaß. Das soll einer verstehen.
Du hast recht.
Frauen sind unberechenbar.
Und nun mach, lauf zu deiner Frau.
Wir vergessen die Sache und bleiben gute Freunde.
Was hältst du davon?
Nur sag doch was.
Sehr wahrscheinlich hast du recht.
Es war schön mit dir.
Mach gut.
Daniel! Hallo, Liebling. Bin ich schnell genug zurück?
Schneller ging es nicht.
Schnell schon, aber ich weiß nicht, ob schnell genug.
Warum? Was meinst du damit?
Ach, nur so, du hast mir gefehlt.
Kannst du mir das schriftlich geben?
Du weißt, dass ich dich liebe.
Ich liebe dich auch.
Aber Liebling, was machst du da? Ich habe dich noch gar nicht richtig
Das sollst du ja gerade. Du sollst mich richtig begrüßen.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wählt Ramulo Rosio.
Wenn es mit unserer Gemeinde aufwärts gehen soll, dann wählt Ramolo Rosio.
Meine lieben Mitbürger, die Zeit der Entscheidung ist nun für euch gekommen
ich weiß, sie ist nicht leicht. Doch ich stehe hinter euch. Euer Lamprati steht
hinter euch und lässt euch nicht im Stich. Wählt Lamprati.
Hört nicht auf das Geschwätz dieses Analphabeten. Ich kann euch nur nochmals
beschwören. Wählt den Aufschwung. Wählt Ramolo Rosio.
Damit ihr euren Kindern auch später noch in die Augen sehen könnt, wählt Ramolo
Rosio.
Jungs, Mädchen, Männer, Frauen unserer Gemeinde, ich will euch nicht unnötig
die Nerven fallen. Ich will euch nicht eurer kostbaren Freizeit berauben, um
meinen belanglosen Worten zu lauschen. Aber eins müsst ihr wirklich wissen.
Stimmt für Rosio!
Stimmt für Rosio!
Denkt an eure Kinder und wählt verantwortungsbewusst! Wählt Rosio!
Wählt Lamprasi!
Wählt Lamprasi für eine schönere Gemeinde!
Nur wer sein Kreuz hinter meinem Namen macht, das heißt hinter Rosio, kann
unsere Gemeinde noch nach zehn Jahren als atomfrei bezeichnen. Also seid nicht
dumm, Leute, wählt Rosio. Rosio ist euer Mann. Ich kann euch nur beschwören,
wählt nicht, wählt Rosio.
Es darf doch für vernünftig denkende Menschen gar keine Frage sein, wer diese
Wahl gewinnen muss und wer sie gewinnen wird, nämlich euer Top -Kandidat
Landrassi. Wählt Ramelow Rosio und aus euren erbärmlichen Hütten werden
Schon bald werdet ihr eurer klapprigen Fahrräder gegen... Luxusautos tauschen
können. Freunde und Mitbürger, ich bin sicher, ihr seid nicht so zu Gott.
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