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Warst du nicht fett und rosig? Warst du nicht glücklich?
Bis auf die Beschwerlichkeiten, mit den anderen Kindern streiten, mit Papa und
Mama?
Wo fing das an und wann?
Was hat dich irritiert?
Was hat dich bloß so ruiniert?
die man eigentlich nicht erzählen kann, die so viel Unsägliche, so viele Tabus
beinhaltet, dass jedes Wort und jeder Erklärungsversuch einer
Grenzüberschreitung gleich käme.
Ich kann Sie schon jetzt beruhigen.
Sie werden sie sehen, nackte, schwitzende Pornoliver, die sich
aneinander reiben.
Besser gesagt, ineinander reiben.
Schließlich geht es hier nicht um Nähe, es geht um Sex.
Es geht nicht um Zärtlichkeit, es geht ums Kommen.
Mitten in ein Gesicht, auf eine Brust, in einen Arsch.
Das schockiert sie jetzt.
Da müssen sie durch.
Genauso wie ich, der noch heute auf der Suche nach einer Antwort ist.
Und schon daran scheitert, die Geschichte dieser Suche richtig zu
Meine Eltern sagen immer, Reisen erweitert den Horizont.
Also habe ich mich auf eine Reise begeben.
Von Ost nach West.
Von Budapest nach Los Angeles.
Vom tristen Grau der Plattenbauten ins grelle Pink des San Fernando Valley.
Das klingt jetzt vielleicht widersprüchlich, doch Sie werden sehen,
Widersprüchlichkeiten sind im Pornogeschäft relativ.
Wenn ich eines gelernt habe, dann das.
Für Porno gibt es nicht die eine Erklärung.
Darum hilft es vielleicht, wenn man Porno wirken lässt.
Ohne Verstärker.
Einfach so.
Unplugged.
Ja, Reisen erweitert den Horizont. Aber wie viel Horizont möchte man wirklich
sehen?
Untertitelung des ZDF, 2020
Und Pornoproduzenten waren nicht minder vertreten, die wiederum klauten gern
Titel von Filmklassikern und Blockbustern und so weiter.
Und folglich gab es Pornofilme, die hießen Der Club der großen Dinger und
Herr der Ingen und Aladin und die Wunderschlampe und Alice im Ständerland
Ben's Huren und Das Soldatsch im Schwein und Die Reise zum G -Punkt der Elke und
Die Prinzessin auf der Eichel und Das Wunder von Bernd und Eiskalte Schwängel
und Harry Potter und Die Kammer des Schleckens und Indiana Jones und Der
des Poppen.
Die Leute können zwischen Erotik und Pornografie kaum unterscheiden.
Die Begriffe sind ihnen völlig fremd.
Man spricht heute von einer Erotikmesse und verkauft dort die grausigste
Pornografie, die überhaupt noch möglich ist.
Und dann frage ich immer bei der Polizei, dann sagt die Pornomesse, nein,
korrigieren Sie mich, das ist ja die Erotikmesse. Aha, und was ist denn da
ein Unterschied zwischen Erotik und Pornografie?
Dann sind Sie total verlegen.
Erotik ist eine kultivierte Darstellung der menschlichen
Sexualität mit einer Vornehmheit, Zurückhaltung.
während die Pornografie eine ganz gemeine,
verzerrte Darstellung menschlicher Sexualität ist.
Man möchte glauben, dass Pornostars besonders kaputte Menschen sind.
Exhibitionisten, die nur durch die Entblößung Lust empfinden können.
Selbstzerstörer, für die jeder Stoß ein Akt der Aggression ist.
Süchtige, die ihre Obsession finanzieren oder substituieren.
Huren, die für Geld alles tun und vielleicht auch tun müssen.
Missbrauchsopfer, deren pornografisches Handeln Teil der verstümmelten
Sexualität ist.
Tatsächlich bewegen sich in der Branche viele, die schwere Zeiten hinter sich
haben.
Vor allem unter den Darstellerinnen.
Was aber für den Durchschnittsbürger noch viel schockierender ist.
Es finden sich im Business genauso viele, deren Lebensläufe vollkommen
unauffällig sind.
Ganz normale Menschen also.
Genau das möchte man nicht glauben.
Denn deren Sexualität könnte dann auch die unsere sein.
Bloß, dass wir diese Chance permanent verstreichen lassen.
In deren Leben könnte genauso gut das unserer Kinder sein.
Auf diese Weise ist Porno oft näher an uns dran, als wir denken.
Leider oder Gott sei Dank, je nachdem.
Eltern wünschen sich immer, dass das Kind einen tollen Beruf hat,
dass es viel Geld verdient, dass es ihm gut geht.
Nur ich sage, das, was die Eltern wollen, wollen die Kinder dann
letztendlich nicht. Und man kann das auch nicht entscheiden dann als Mutter
als Vater, du musst das jetzt machen, weil wir das so wollen.
Letztendlich geht jeder seinen Weg.
Man kann das Kind nur dahin steuern und sagen, du, das wäre mir schon recht,
wenn du das machen würdest.
Aber ob es dann wirklich so ist, das ist was anderes.
Was wäre Ihr Plan für mit gewesen?
Ja, es hat eigentlich alles recht gut angefangen. Also Mittelschule, Matura,
Pulme, dann irgendwo in einer tollen Firma, einen guten Beruf.
Das wäre es eigentlich ja gewesen. Das hat ja alles recht gut angefangen.
Und er hat damals mit seinem Freund, haben sie immer schon überlegt, könnte
vielleicht nicht einmal irgendwas machen mit Pornografie oder mit Filmen und so,
weil da könnte man viel verdienen.
Und wir haben das eigentlich nie ernst genommen, wir haben immer gedacht, naja,
redet er halt so.
Tatsache war, dass er dann ganz heimlich, still und heimlich im
Fäden gezogen hat, ohne mir was zu sagen, ohne dem Vater was zu sagen.
Und plötzlich war er dann bei einem Casting, ne?
Naja, das Casting, das war irgendwo, glaube ich, in Salzburg, da irgendwo, eh
vom Janisch, glaube ich, war das.
Und er hat dann gesagt, wie das dort war, also genau habe ich eigentlich
erkannt. Ich merke nur gesagt, das war toll und das hat ihm so gut gefallen und
er hat eigentlich gewonnen.
Und wenn irgendetwas daraus wird, dann wird er das auch machen.
Und dann war das so, dass er,
Und schon kleinere Aufträge gekriegt hat und immer herumgefahren ist.
Und eigentlich nicht wirklich was verdienen hat. Keine Ahnung, weil das
eigentlich mehr Aufwand, da hinzufahren und irgendwas zu machen.
Als ich erinnere mich, da war er einmal in Deutschland.
Da ist er mit dem Zug hingefahren.
Und beim Heimfahren hat er kein Geld mehr gehabt.
Und dann habe ich gesagt, weißt du was, wir sind deine Eltern. Wenn du kein Geld
hast, dann komm zu uns.
Da kannst du nicht ohne Geld irgendwo hinfahren.
Geschlafen hat er, glaube ich, irgendwo im Freien.
Alle wollten immer wissen, was macht denn der Michi jetzt? Er macht
Werbefilme und Fotoaufnahmen.
Ich bin nie ins Detail gegangen.
Dann haben sie nicht mich mehr gefragt, dann haben sie immer die Claudia, die
Schwester, gefragt.
Wenn irgendein Familienfeier war, haben sie gesagt, Was macht denn der Michi
jetzt eigentlich?
Und sie hat dann halt auch immer so herumgeredet.
Aber es war schwierig.
Ich habe auch gelernt, damit umzugehen, was er macht.
Bis ich mir dann gedacht habe, es ist eigentlich ein Job und ein Beruf wie
andere. Und er verdient auch sein Geld damit. Und er will das machen. Und warum
soll er das nicht machen?
Und dann war es mir aber wirklich zu blöd. Und ich kann mich gut erinnern,
war, das ist jetzt vielleicht sechs oder sieben Jahre zu Weihnachten.
Die ganze Verwandtschaft war bei den Eltern versammelt.
Und dann ist wieder so herumgeblödelt worden. Ja, was macht denn der Michi?
der ist ja nicht da.
Und dann habe ich mich hingesetzt, habe ich gesagt, so, und damit ihr das jetzt
alle wisst, ich sage euch jetzt, was der Michi macht.
Ihr könnt jetzt noch mit uns reden oder auch nicht.
Und lasst uns in Ruhe und fragt nicht hinten herum, was er macht. Er macht
Borner Filme.
Also wir werden jetzt dann...
Erste Frage, wie alt bist du?
19.
In einem Jahr, was würdest du in einem Jahr sein? Würdest du ein großer Star
im Geschäft sein?
Dann denke ich, um Zeit einzusparen, werde ich schnell den Softpart drehen
den Mädels.
Mit mir inklusive.
Wird circa sein 15 bis 16 Minuten.
Und danach werden die Mädels einen Touch -Up drehen, damit das Make -up wieder
passt. Und dann drehen wir die Hardcore -Szene.
Hat er eigentlich jemals andere Berufswünsche apikuliert?
Naja, er wollte Elektroingenieur werden. Damit hat man nicht so viel Geld
verdienen, wie er verdienen wollte.
Weil jetzt viel verdienen kann man auch nicht sagen, es ist mühsam.
Aber es macht ihm Spaß und ich glaube, Sex an und für sich hat ihm Spaß
Und dann hat er das eben zum Beruf gemacht, was ihm Spaß macht.
Und wer kann das heute schon, das beruflich machen, was er gern macht.
Gibt es manchmal so Situationen, wo Sie konfrontiert sind mit dem Beruf von
Michael zum Beispiel? Haben Sie Filme schon von ihm gesehen?
Also ich habe einen einzigen Film gesehen, also keine rein pornografischen
Filme, die schaue ich mir nicht an.
Aber er hat vor Jahren einen Film gedreht in einer Softversion und was
lieben. Das ist ja noch der Vorlage von diesem Film, glaube ich, mit Mel Gibson.
Und diesen Film habe ich mir angeschaut und der hat mir sehr gut gefallen. Also
es war eine italienische Synchronisation und der hat mir wirklich sehr gut
gefallen, der Michi als Schauspieler.
Wie viel schauspielersches Talent braucht man für einen Porno?
Hängt von der Rolle ab, würde ich mal sagen.
Was gibt es da für Abstufungen?
Welche Abstufungen es gibt?
Ja, es gibt die Abstufungen, wo es rein auf die Sexualität geht.
sondern durch die andere Abstufung, wo es auch um ein bisschen Schauspielerei
geht, Storys in den Filmen, die sogenannten Feature -Filme.
Ist das deine erste klassische Mainstream -Filmproduktion oder hast du
anderen mitgespielt?
Das ist die erste klassische.
ungewöhnlicher Einfall, dass man drei Pornos auf das eincheckt für so eine
Produktion.
Inwiefern war das notwendig?
Notwendig war es überhaupt nicht.
Es ist von der Geschichte her, von der Motivation her, einfach ein sehr
lustiger, interessanter Gag, weil es hätte auch durchaus ganz normale
Schauspieler sein können.
Dass die drei drinnen vorkommen, ist eigentlich genial und das ist eigentlich
das Ippelchen.
Und im Prinzip Zufall, dass die mitmachen und dass gerade die großen
eigentlich mitmachen. Sie sind nämlich echt Topstars.
Im Prinzip spielst du dich selber. Genau, im Prinzip spiele ich mich selber
macht es für mich natürlich auch einfacher, schauspielerisch zu glänzen,
man sich selber spielt.
Da kann man nicht so viele Fehler machen.
Kann man sich von so einem Besetzungs -Schachzug auch ökonomisch was erhoffen?
Natürlich, wenn die mitmachen, bringt das natürlich sicherlich was für den
Das wäre sonst gelogen.
Ich meine, in einem bestimmten Filmgenre bist du ja schon ein Star.
War das jetzt irgendwie so der logische nächste Schritt, dass man sagt, jetzt
muss das nächste her?
Man wird ja auch nicht jünger, ne?
Ich sage mal, nächsten logischen Schritt würde ich nicht sagen, weil...
Der Trieb, in die Pornobranche zu gehen, war ja nicht, ein
Schauspieler zu werden.
Der Trieb war eher der sexuelle Trieb, um mit der Sexualität Geld zu verdienen.
Lieber wäre es mir vielleicht auch, wenn er nur mehr selber produzieren würde
und nicht mehr selber darstellen würde.
Weil ich sage, die Gefahr AIDS läuft ja immer mit.
Das ist eigentlich meine einzige Angst.
Ganz im Hinterkopf. Aber ich sage, es kann woanders auch was passieren. Du
hinauf auf die Straße und bist tot. Du stürzt mit dem Flieger ab oder hast
Autounfall. Hier, bitte, Entschuldigung, du hast weg, aber du hast das Papier
hier. Klar, sie will dich nicht mit E -Tür versorgen, sie will gar nicht.
Super. Es ist ein bisschen streitig heute, weil die eine die ganzen
nicht komplett gehabt hat. Jetzt müssen wir warten, bis die Freundin das
herbringt.
Was ist das Formular? Was muss man alles mitbringen, wenn man so ein Training
angefangen haben will? Zwei IDs und einen kompletten Test.
Komplettes in dem Fall?
Ja, es ist HIV, Hepatitis C, Syphilis, Chlamydia und Gonorrhea.
Aha, das ist also der Standard.
Das ist der Standard und der darf nicht älter als ein Monat sein. Aha, verstehe.
Was sind das für Sorgen, wenn man...
Hat man Angst, dass er mit irgendwelchen Kriminellen in Verbindung kommt?
Nein, ich glaube mit Kriminellen überhaupt nicht, weil das hängt immer
jeweiligen Person ab, ob er sich mit diesen Leuten einlässt.
Und der Michi war eigentlich immer einer, der sehr korrekt war und der nie
irgendetwas gemacht hat, was nicht mit dem Gesetz konform gehen würde.
Und er war auch von mir schon zu beeinflussen. Er hat immer gewusst,
Drogen, kein Alkohol, keine krummen Dinge.
Das waren eigentlich die Begriffe, mit denen ist er groß geworden. Und das gibt
man, glaube ich, als Mutter und als Vater dem Kind mit. Und daran hat er
gehalten.
Ja, also so kleine Hinweise an den Sohn in der großen weiten Welt gibt es ja
überall in der ganzen Wohnung. Ja,
klar.
Aber es ist so, wie er das erste Mal ausgezogen ist, hat er das ganze Zimmer
ausgeräumt, das war komplett leer.
Hat alles mitgenommen. Hat alles mitgenommen, weil da hat er kein Kopf,
brauchte eine Einrichtung.
Und dann bin ich zurück reingegangen und da war das ganz leere Zimmer, da habe
ich eigentlich auch geheult.
Na klar.
Wenn das Kind das erste Mal weggeht, inzwischen kann man dann damit umgehen.
Wie war das eigentlich für Sie, wie ist das gekommen mit Amerika?
Ich meine, er war ja schon öfters drüben, aber...
Aber dass er jetzt komplett drüber gegangen ist, hat sich das für Sie schon
abgezeichnet? Naja, er wollte eigentlich schon immer, hat immer gesagt, naja,
wenn es sich so mal ergibt, der Markt in Amerika zum Arbeiten ist einfach viel
besser als in Europa.
Und ich habe schon gewusst, irgendwann, wenn es passt, wird er hinüberfliegen
und drüben bleiben.
Und das war voriges Jahr im September, kann mich erinnern, wie er weg ist.
Das war, er ist schon so oft weggeflogen und immer wieder zurückgekommen. Aber
voriges Jahr, das war irgendwie anders.
Es hat im Prinzip im März angefangen, da waren ein oder zwei Fälle von Syphilis,
die in der Tschechei aufgetreten worden sind.
Ist von der tschechischen Branche im Prinzip ein bisschen heruntergespielt
worden, haben im Prinzip nichts dagegen gemacht.
Dann war es eben der Fall, dass seit Juli 2007
einer der bekanntesten tschechischen Darsteller positiv rausgekommen ist auf
Syphilis.
Und aufgrund dessen habe ich für mich selber dann gesagt, okay, nachdem der
mit ungarischen Darstellern gearbeitet hat in Europa weit, habe ich gesagt, ich
möchte jetzt in Europa nicht mehr arbeiten.
Und was mir dann an Europa nicht gefallen hat, war einfach das, dass in
Tschechei zum Beispiel haben sie im Prinzip eine Quarantänezeit nur von zwei
Wochen gehabt, wo man normalerweise bei Syphilis
Sofern man das jetzt nicht flächendeckend impft.
Normalerweise kann man eine Zeit von sechs bis acht Wochen haben.
Das ist der Michael als kleiner Bub mit seiner kleinen Schwester.
Was steht da drauf?
Das Glück kommt zu denen, die es erwarten. Nur müssen sie die Tür auch
halten. Ja, bitte.
Und wie ist das mit der kleinen Schwester? Ich meine, ich nehme mal an,
Schwestern schauen immer auf die Brüder, ein Paar, Vorbilder. Wie geht die mit
diesem Beruf um, den der Bruder hat?
Ja, sie akzeptiert das schon.
Sie prallt nicht damit herum, aber es fragt auch kein Mensch, wenn du irgendwo
bist, was macht dein Bruder.
Aber ich muss sagen, es imponiert ihr schon, was er macht.
Ich meine, sie kann schon damit umgehen. Also sie schenkt sich nicht für ihren
Bruder.
Und inzwischen, wenn ich mit Leuten rede und frage mich immer, wie geht es dem
Michi, was er macht, dann sage ich, naja, der ist in Amerika, ja toll, und
er jetzt den Durchbruch geschafft und geht es ihm gut und er hat einen Namen.
Und ich sage dann eigentlich auch schon nicht ganz ohne Stolz, eigentlich hat er
sich schon einen Namen gemacht.
Also man fragt schon nach und er ist, glaube ich, in der Branche schon ein
Begriff.
Ich glaube, und er ist auch nicht schlecht, obwohl ich noch keinen Film
habe. Aber wenn ich höre, dass er immer gebucht ist und dass jetzt wieder ein
Fernsehteam eine Reportage macht und sie sind nicht das Erste, dann glaube ich,
dass es schon ein bisschen interessant ist auch für die.
Breite Masse.
Aber ich glaube, als Mutter oder als Vater muss man immer zum Kind halten.
Ich sehe das halt so.
Und ich breche eher mit den anderen als mit meinem Kind.
Weil das ist ja mein Fleisch und Blut. Ich kann meinen Sohn jetzt ja nicht
verstoßen, wenn er das macht.
Sanchi.
Es gibt
In Österreich keinen qualifizierten Gauner, der schlechtes Auftreten hat.
In Österreich haben unsere Gauner, wie man sie so im Fernsehen dann sieht,
ein gutes Auftreten.
Aber sie sind trotzdem Gauner.
Das, was sie tun, ist gemeinschaftsschädigend.
Die Triebe der Menschen ausnutzen und missbrauchen.
Der alte Peter Janisch ist ein geldgieriger Filou.
Sein Sohn ist mäßig gescheiter.
Manchmal liegen Erklärungen direkt vor unseren Augen, mit denen jedoch die
Pornografie vor lauter Nackten nicht.
Ein Blick ins Altgriechische hilft da schon weiter.
Pornäa, der Stand für Unzucht, Horne war die Dirne und Pornos der Hure, so
ist der Pornograf jener Berufsstand, der von Huren schreibend sein täglich Brot
verdient.
Auch ich bin also ein Pornograf.
Sie sollten aber nicht mit dem Finger auf mich zeigen und auch nicht auf jene
herabblicken, die als moderne Huren abseits der Bordelle und Straßenstriche
arbeiten. Denn die moralische Entrüstung relativiert sich, wenn man sich das
kolpidierte Ausmaß des Pornokonsums vor Augen hält.
Laut dem Internet Filter Review generiert Pornografie weltweit einen
mindestens 97 Milliarden Dollar.
Die Adult -Industry ist damit erfragreicher als Microsoft, Google,
Yahoo und Apple zusammen.
Und angeblich auch eine größere Wirtschaftsmacht als das renommierte
Der Betrieb Sex wird, obwohl er in den offiziellen Statistiken von Google und
Co. nicht gelistet ist, rund 76 Millionen Mal jährlich gesucht.
Hinsex ist in dieser Erhebung mit ca. 14 Millionen Anfragen ebenfalls prominent
vertreten.
Ein Erstkontakt mit Pornografie findet durchschnittlich mit 11 Jahren statt.
In der Altersgruppe von 8 bis 16 haben sich schon 90 % mit medialem Sex
Die Zahlenspiele ließen sich beliebig fortsetzen.
Das Resultat wird immer dasselbe bleiben.
Porno ist kein Nischenphänomen, sondern Mainstream jenseits der
Wahrnehmungsschwelle. Für jeder Hure gehört auch ein Zuhälter.
Und die Pornografie ist ein großer und mächtiger Zuhälter, der dank der vielen
Freier Millionen an Steuern überweist.
Auch in Österreich.
Mein Vater hat mit der Zeitschrift -Ökonomie 1981 begonnen. Sie erschien
ursprünglich monatlich.
Dann stellten wir auf einen zweiföchigen Erscheinungszyklus um.
Und 1990 kam eine ungarische Ausgabe dazu, 1992 eine tschechisch
Und dann gab es auch noch eine griechische Ausgabe.
Und im Bereich Internet sind wir überhaupt international aktiv.
Man wächst natürlich hinein mit der Zeit und irgendwann hat es sich dann
ergeben, dass ich die Geschäfte weitergeführt habe.
Es hat mir Spaß gemacht, in gewisser Weise expansiv tätig zu sein.
Ich denke, wir sind wunderbar integriert hier in das kleinstädtische Leben.
Wir haben in den letzten 20 Jahren eigentlich nie irgendwelche negativen
Äußerungen gehört oder Ressentiments gespürt und wir fühlen uns hier sehr
Ich denke, dass die Partyschlerinnen und Partyschler andere Themen bewegen als
die Tatsache, dass ein, wie dies bezeichnet, Erotikkonzern seinen Sitz in
unserer Stadt hat. Ich denke, die Probleme, die es in der Kommune gibt für
Bevölkerung, die sind ähnlich wie in anderen vergleichbaren Städten und da
spielt diese Tatsache eigentlich im alltäglichen Miteinander und in den
Gesprächen eine untergeordnete beziehungsweise gar keine Rolle.
Also ich kenne den Thomas Janisch daher, dass ich dieselbe Schule besucht habe
wie er, das Gymnasium in Bad Isl.
Ich bin jetzt sehr kurz Bürgermeister und ich scheue mich nicht, vor einem
persönlichen Gespräch oder auch bei allfälligen Themen Kooperationen mit ihm
einzugehen. Man muss sich das sicherlich von Angelegenheit zu Angelegenheit
genau anschauen. Aber da gibt es keine irgendwelchen Barrieren oder
Scheu, miteinander zu reden oder in Kontakt zu treten von meiner Seite. Die
Firma ist sicher nicht so einfach vergleichbar mit anderen Unternehmen.
dieser Größenordnung, weil einfach die Thematik eine sehr spezifische ist und
gibt es natürlich Dinge, auf die man besonders achten muss und das ist jeden
aufs Neue eine interessante Herausforderung.
Leider bringt die Boulevardpreise oft die Pornobranche in Verbindung mit
diversen kriminellen Machenschaften.
Das sind Aspekte, die zum Glück nicht zutreffen, wenn man sich vor Augen
wer oft die Täterkreise bei
diversen Dingen sind. Es sind oft Lehrer.
oder kirchennahe Personen.
Und die Hardcore -Branche selbst ist eigentlich sehr sauber. Man hört
kaum von Skandalen und irgendwelchen Machenschaften. Und
die Pornoproduktionen haben auch nichts mit Prostitution zu tun. Das sind zwei
total schüchterne Ebenen.
Wir werden jetzt im Versand ein Promi -Pornopaket auflegen mit den DVDs von
Pamela Anderson, Clarice Hilton, Dieter von These und die Sibel Kekili.
Ah, die den goldenen Bären gegen die Wand. Richtig.
Und von der Dieter von These gibt es tatsächlich einen Pornopaket? Zwei, zwei
Stück. Mit sehr expliziten Lesboszenen, wo man sieht, dass sie wirklich absolut
fertig bei der Sache ist.
in allen Details gefilmt und ja, riesen Spaß an Lesbo -Action hat.
Ein Pornodarsteller hat die Aufgabe, seine sexuelle
Leistung zu erbringen, auch wenn die Umstände vielleicht
sexuell manchmal nicht sehr antönernd sind, weil eben eine Szene fertig
werden muss, weil gedreht wird an einer Location, wo es eben eher...
kühl und ungemütlich ist, vielleicht im Freien.
Und da soll er dann vor allem als Mann keine Schwäche zeigen und
doch die bestmögliche Leistung liefern. Und das ist oft ein wirklich
harter und gar nicht so beneidenswerter Job.
Mick Blue hat sich bei uns gemeldet, er wurde zu einem Casting eingeladen.
hat sich dort ganz wacker und wunderbar geschlagen. Die Mädchen, die seine
Partnerinnen waren, zeigten sich vollauf begeistert und waren nachher auch ganz
ausgelaugt und erschöpft. Und das haben ihnen das beste Zeugnis ausgestellt. Und
dann war es klar, dass er sofort für weitere Produktionen engagiert wurde.
Aber häufig spricht man gerade in Bezug auf die Darstellung von einer
Brutalisierung der Branche. Auch wenn man sich hier bei ÖKM umschaut.
Ich finde diese Entwicklung auch nicht
richtig. Es haben halt einige Produzenten damit...
Andere sind eben auf den Zug aufgesprungen und ich denke, dass der
oft zwangsbeglückt wird mit diesen Produkten.
Und was diese Extremschienen betrifft, so
könnte ich gar nicht sagen, dass die jetzt überdurchschnittlich gut gehen.
es wird immer noch in erster Linie erotischer Mainstream -Porno verlangt.
Bemerkenswert ist vielleicht eines.
dass der Jugendwahn nicht mehr so gültig ist, sondern verstärkt auch Filme
mit reiferen Frauen, reiferen Darstellern in den 50ern, 60ern verlangt
werden und die hervorragend laufen.
Im Dezember haben wir in unserem ÖKM Club in Bad Ischl eine sogenannte Ladies
Night veranstaltet, zu der nur Damen kommen durften.
überrascht, wie viele normale Hausfrauen zu uns ins Geschäft gekommen sind, um
sich eben über Liebesspielzeug, Filme etc.
zu informieren. Sie haben das Susann probiert und auch für uns sehr
eingekauft. Also wir sind da dabei, einen doch ganz neuen, interessierten
Kundenkreis oder Kundinnenkreis zu erschließen.
Man glaubt nicht, wie viele Frauen erotisch sehr aufgeschlossen sind. Sie
sich nur einmal trauen, ihre Hemmungen abzulegen und dann geht oft die Post ab.
Mittlerweile ist es ja so, dass die Sache nichts Besonderes mehr ist. Erotik
an sich allgegenwärtig heutzutage. Man braucht nur den Computer.
einschalten und bekommt genügend Pop -Ups von diversen einschlägigen Firmen.
Beeindruckt heutzutage weit nicht mehr so viele Leute wie noch vor 20 Jahren.
Fliegen ist ein totales Abschalten. Das heißt, man ist gefordert, man muss sich
zu 100 % auf das, was man tut, konzentrieren.
Und es macht irgendwie das
Gehirn wieder rein, sauber.
Und man hat es wieder schuldig nachher, entspannt.
kann wieder neue Ideen haben und die Dinge oft auch entspannen.
Immer wenn Kamerateams auftauchen, dann erwarten die Nachbarn, dass auch hübsche
Mädchen kommen, was eben heute nicht der Fall ist, weil ihr nur zu zweit da
seid.
Und ja, hin und wieder tut sich ein bisschen was und bringt
Kurzweil da in diesen Ortsteil von Bad
Eschl.
Eben, wir haben es eh gesehen damals bei der Vivian.
Da hin und wieder wird es bei uns gedreht, nicht sehr oft, aber wenn, dann
ordentlich. Hier dahinter war die Action.
Das kennen wir hier bei dieser innentlichen Probe.
Wenn ich mich da jetzt draufsetze, dann weiß ich, da sind schon wilde Dinge
vorgefallen. Hallo.
Mein Vater kümmert sich natürlich auch um die Pfingst.
Und wir werden das Beste machen. Nur, wie gesagt, machen wir dann bei einer
anderen Kunst auf.
Hier hat die Viviane Schmidt sich geregelt.
Und an ihr dran waren zwei, später hat es auf der Homepage geheißen, zwei
österreichische Superstecher.
Nämlich der Mick Blue, dem wir auch schon öfters begegnet sind. Und ein
Markus Wachsenegger, der hauptsächlich in Deutschland tätig ist.
Man hat immer wieder gehört, als sie jammern, also stöhnen, die beiden waren
so gegangen hier. Und immer wieder ging es kalt. Und dann ist einer da
reingelaufen und hat zum Beispiel ein Kleid gegeben.
Das war alles ganz steril, überhaupt nicht.
sagen wir mal in Werftzeit, wie wenn man essen oder Fleisch oder was man
inszenieren will, das ist überall so süßlich nach Parfum geraucht, weil die
Darsteller extrem gepflegt sind.
Und hier, und das ist jetzt sehr schade, dass es schon hier Nacht ist, denn hier
draußen, was man sich jetzt vorstellt, ist ein Acker.
Und an dem Tag, an dem hier gedreht worden ist, auf der Couch, ist ständig
Mähdrescher hin und her gefahren.
Und jedes Mal, wenn der Mähdrescher hierher gekommen ist, ist er langsamer
geworden, hat reingeschaut und dann ist er weitergefahren. Und dann ist er
wieder zurückgekommen, hat wieder geschaut und ist wieder weitergefahren.
Wir lachen, wenn wir von durchgegangen sind, dass man diese geballte Ladung
an nackten Sechsspielzeugen, wenn man das Tag für Tag hat, jetzt irgendwie,
wo man nie nach Hause kommt.
Ich glaube,
ich führe immer noch ein relativ normales Leben.
Man gewöhnt sich natürlich daran, das heißt, Dinge, die für jemanden, der
nicht wirklich damit konfrontiert ist, etwas Aufregendes sind, die empfindet
dann.
als normal und alltäglich, was aber nicht heißt, dass man den Spaß an der
Europik verliert.
Pass auf, Trieb ist eine sehr positive Kraft, die im Leben
integriert ist, im Menschen drinnen ist. Der Trieb treibt
zum Leben.
Und jetzt kommt es, wenn die Lust Selbstzweck wird, wenn
die Lust Selbstzweck wird, dann verkümmern die anderen Triebkomponenten
lebenserhaltende Kraft.
Beim Sexualtrieb?
Was, du bist doch nicht Blödsinn!
Lass dich scheiden!
Gemeinschaft bildende Kraft, weg!
Oder willst du Kinder?
Bin ich deppert?
Ich brauch dir keinen zu bangerten!
Man lehnt den Nachwuchs ab.
Man lehnt auch die Gemeinschaft ab, wenn die Lust Selbstzweck wird.
Und dann?
Da sieht man einmal, wie sind die Perversionen da.
Von dem normalen Geschlechtsverkehr geht man weg.
Man kann nur mehr Geschlecht verkehren, wenn man
irgendwelche Perversionen anwendet. Das geht dann so weit, dass man sagt, jetzt
brauche ich Hilfe.
Man müsste länger darüber reden.
Da wirkt das Rauschgift herein. Das geht dann so weit, dass sogar beim
Geschlechtsverkehr sehr oft die sogenannten Snuff -Orgien vorkommen,
wo ein Wüterich seine, jetzt
kann man sagen Partnerin, zu Tode schändet.
Er kriegt sonst gar keine, er verschwört sonst überhaupt.
Keine Lust mehr, denn die Schwelle, die ist immer höher.
Er braucht immer einen höheren Einstieg, um die Lust zu überwinden.
Das ist etwas ganz Gefährliches. Da sind alle diese ganzen Perversionen drinnen.
Im Gegensatz zum Lebensstil überwiegt das Selbsthaft, der Wunsch nach der
Vernichtung des Sexualobjekts.
Der Kampf um das eigene Dasein, die Eroberung eines geliebten Wesens werden
gleichgültig.
Stattdessen geben an der Masochismus und Sadismus die Klinke in die Hand.
Man könnte meinen, die moderne Pornoindustrie ist ein Sinnbild des
Eine Zuspitzung von Aggression und Destruktion.
Denn der Gonzo -Film, eine handlungslose Aneinanderreihung von Sexszenen, hat
längst die Oberhand gewonnen.
Mit ihm der Siegeszug von Anal, Doppelanal und Double Penetration.
Dazu Dominanz, Spucken.
Würgen an den Haaren ziehen, je nachdem, wie extravagant das Produkt am Ende
werden soll.
Eine Pussy, wie es im Pornosjargon heißt, interessiert heute keinen mehr.
Zwei Schwänze in einem Arsch schon eher.
Es scheint fast so, als ob der Todestrieb in einer stetig
Brutalisierung der Branche manifest wird.
Die einen stecken ein, die anderen teilen aus.
Nichts passiert auf Augenhöhe.
Doch das perfide daran, der pornografische Todestrieb präsentiert
blühende Lehm in einer Melange aus braungebrannter Muskelmasse, operierten
Brüsten und großspurigem Entertainment.
Auch oder gerade deshalb fühlt er sich dort am wohlsten, wo die Moral zum guten
Ton gehört.
Zum Beispiel in den USA.
Durchbohrt von Lanz, wie ein betäubtes Tier, bist tief in deinen Rachen.
Drei Männer wollen alles und noch mehr von Therese's Gequältern lachen.
Du erstickst fast an der gewalttätigen Lust, augenweit aufgerissen. Ich glaube,
du siehst nur mich an. Ich kann deinen Blick nicht vergessen.
Ja, ich habe mit allem Schluss gemacht.
Immer bist du virtuell bei mir.
Meine Welt reduziert auf dieses Zimmer.
Komme ich nicht mehr los von dir.
Es dürfte nie Tag werden, aber es wird. Dann bin ich einsam als tot.
Das Leben aus Fleisch und Blut ist mir nichts mehr wert.
Außen schwarz, innen rot.
Todesengel.
Du bist mir so ferne nah.
Du bist verdammt und wunderbar.
Also in Amerika kann man im Prinzip so sagen, der Antrag von Leuten, auf die
Messe zu gehen, um eben diese Stars zu sehen, ist schon sehr groß.
Also ich kann im Prinzip sagen, wenn Bands zu mir kommen und sagen, ich kenne
dich von irgendwoher, ist das im Prinzip cool.
This is Lani Barbie.
She is a country girl from Vivid.
And she is a French -Canadian from Montreal, right?
Okay, Fabian.
This is Brianna Banks.
She is a country girl from Vivid.
And she is great, as you can see.
How are you? I'm doing fine.
Das ist Nicky Benz. Das sind unsere Freunde aus Austria. Sie machen einen
Dokumentar über die Industrie.
Und er ist einer meiner Lieblingssänger.
Hatten wir Sex?
Ja, wir haben.
Sehr schön.
Das sind unsere Freunde aus Austria.
Das ist Gianna.
Sie hat... Sie hat... Sie hat...
Das wird ganz rot.
Stefan, schau, wie rot der Fabian wird.
Das ist die Annette Schwarz.
Eine Münchnerin.
Hallo. Das sind meine Freunde aus Österreich.
Sie machen ein Dokumentarfilm über die Industrie.
Von diesem Film jetzt an, war im Prinzip, dass jede Szene mit so einer
Prittis anfängt.
Der Grund, warum die Farben im
Prinzip sehr stark sind, ist der, was mir persönlich gut gefällt, wenn die
Farben schreien.
Zum Beispiel, wenn es jetzt ein Pink hat, und das Pink poppt richtig aus.
Vielleicht haben wir ja gar schon selber...
sind nicht für die Öffentlichkeit.
Sollen die Leute dies bezahlen, wissen sie.
Die Dame, die Hauptsache hat ihr schon gesehen.
Das ist meine Freundin.
Die Diana.
Und bei diesem Element haben wir das im Prinzip in einem Studio gedreht.
Und ich finde zum Beispiel den weißen Effekt toll.
Ja, das war's im Prinzip.
Also, keine eindrücklichen Filme, die wir gedreht haben.
Ja, das war's.
Also ich denke mal, jede Beziehung, egal ob du in der Pornobranche bist oder
nicht in der Pornobranche bist, hat gute
Seiten und auch schlechte Seiten.
In jeder Beziehung hat man einfach Diskussionen über Sachen.
Ich würde mal sagen, es ist im Prinzip...
Ähnlich wie jede andere Beziehung.
Klar, dadurch, dass ich eben diesen Beruf ausübe,
sind manchmal Diskussionen
einfach anders, als sie in normalen Beziehungen sind.
Also Gonzo ist im Prinzip eine Art Film, der sich nur auf den Sex spezialisiert.
GGB ist eine Bezeichnung fürs Zählen, die wir machen, heißt Girl, Girl, Boy.
Zwei Frauen mit einem Mann.
DP heißt Double Penetration.
Das heißt, ein männlicher Darsteller oder ein Mann steckt ein Penet in den
Arsch der Frau.
und der andere Mann hat den Penis in der Vagina der Frau.
Cumshot ist im Prinzip der Samenenguss am Ende der Szene.
ATM heißt Ass to Mouth heißt der Penis,
der im Hintern der Frau drinnen war, kommt ohne Unterbrechung in den
Mund der Frau.
DAP heißt
Double Anal Penetration, das heisst zwei Penisse im Acker.
Wir haben sozusagen Abgründe oder Tiefgründigkeiten
oder ein Glamour in der amerikanischen Porno -Branche gesehen.
Aber das erste Mal im Laufe dieses Drehs fühlen wir uns ein bisschen schmutzig
und hoffen, dass wir das bis morgen, wenn wir uns dann mit nach L .A. machen,
ablegen können.
Untertitelung des ZDF, 2020
Wenn ein Mensch den Glauben verliert,
die Orientierung von oben, dann verwildert
er.
Der Mann hat eine gewisse
Resistenz vor totaler Verwilderung. Aber die Frau ist sensibler.
Und wenn eine Frau die Orientierung verliert und deppert wird,
dann ist sie, man kann es so sagen, grenzenlos.
Und ich treffe ja Frauen an in den Pornoläden.
Na, das sind solche Kanonen, dass man so wird.
Was ist denn da dem Teufel passiert, dass er so eine Konstruktion auf die
loslässt? Die ist ja für den Teufel selber noch gefährlich, kommt mir vor.
Sondern ich habe eine sehr humorvolle Art, mit denen zu reden.
Und wenn sie spüren oder wenn sie mich dann erkennen, da gibt es solche, die
wirklich nur aus sozialer Not in diesem Pornoladen sind, nicht?
Aber wenn eine...
sich identifiziert mit dieser Sauerei, dann ist sie vergleichbar
mit der Großmutter des Teufels.
Simone de Beauvoir schrieb ein, man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird
Und? Nur die Vermittlung anderer kann ein Individuum zum anderen machen.
Was macht einen Menschen also zu einer Frau, die im Pornobusiness bestehen
Und wer sind diejenigen, die sie dann für anders machen?
Die Antworten fallen diffus und verstörend aus.
Denn eigentlich haben die Frauen die Macht.
Es sind ihre spermerverschmierten Gesichter, die Konsumenten anlocken.
Ihre biegsamen Körper, die jede Pornomesse zum Publikumsmagneten machen.
Ihre überzogenen Lustschreie, die männliche Fantasien befriedigen.
Deshalb kommen Pornostarlets einfach nicht aufs Set, wählen und canceln ihre
Aufträge je nachdem, wer die männlichen Konterparts sind.
Und zelebrieren den Star -Kult des Porno -Business.
Die können sich schließlich leisten.
Der Weg dorthin ist ein einziges Paradoxon.
Denn in jenen Situationen, die den Porno -Ruhm begründen, lautet das Gebot der
Stunde und der Werfung.
Da wollen es die Frauen schneller, fesser, härter.
Am besten von zwei Kerlen gleichzeitig.
Gerne auch mal Add to Mouth oder mit Doppelanal.
Am Ende haben die Männer den Orgasmus und die Frauen einen roten Arsch.
So ist das Geschäft.
Und in dem gilt, niemals aus der Rolle fallen, gegen das Klischee rebellieren
oder den echten Namen preisgeben.
Wir sind ja nicht zum Spaß hier.
Wir sind hier, um zu bitten.
Die Rolle der Frau ist in dem Sinne ja mehr als irgendwie, dass sie gut
aussieht. Und sie ist nach wie vor das Wichtigste am ganzen Geschehen. Sie ist
immer im Fokus.
Und bei so Filmen, wo es jetzt die härteste Sache geht, ist es eher dann
dass man schaut, wie weit kann man bei dieser Frau gehen.
Es ist jetzt nicht so, dass der Mann, auch wenn er eine dominante Rolle hat,
dass er jetzt im Vordergrund steht, sondern schon die Frau.
indem sie einfach sagt, okay, ich kann das, ich schaffe drei Männer, ich
vier Männer, ich schaffe dieses und jenes.
Also es geht immer um die Frau, auch wenn die Männer das Sagen haben.
Also man geht jetzt nicht mit der Idee ran, ich mache jetzt Matura und dann
werde ich Pornostar.
Da sind einfach Dinge, die sich entwickeln. Also entweder ist man schon
exhibitionistisch veranlagt oder man stolpert da einfach irgendwie rein. Bei
war das so, dass ich einfach einen Nebenjob gebraucht habe.
Und Frauen brauchen sowieso immer ein bisschen mehr Geld.
Und deswegen habe ich nach der Kirche meinen normalen Bürojob und zur Schule
hinzu, werde ich mir irgendwas suchen, was einfach ist, was irgendwie Spaß
macht. Und da war eben diese Anzeige von diesen Webcam -Shows, mit denen ich
aber absolut auch nicht vertraut war. Also ich wusste nicht, was mich da
erwartet. Da hat mich damals auch mein Freund begleitet, weil ich war mir da
bisschen unsicher. Der hat draußen im Auto gewartet.
Ich bin dann auch in Kontakt gekommen mit Hobbyfotografen, habe dann
meine eigene Website gebastelt, weil es mir einfach Spaß gemacht hat, auch mich
zu zeigen.
Es war schon immer alles sehr explizit, also es war nie irgendwie so klassisch
ästhetisch, diese Schwarz -Weiß -Bilder mit schönen Figuren, was auch immer. Es
war immer gleich von vornherein hardcore.
Keine Ahnung, warum ich diesen Weg gegangen bin, es war einfach so, mir hat
Spaß gemacht.
Das Feedback war halt auch entsprechend.
Und zu der Zeit war das noch recht neu im Internet, dass die Mädels alle eine
Website haben.
Und dann konnte man ja auch einen Member -Bereich machen. Man kann sich ja
wirklich gut was dazu verdienen.
Und der Weg dann zu den Pornos war ganz einfach dieser, dass ich im Internet
irgendwas gesehen habe von wegen, es wird eine Nachfolgerin von China Wild
gesucht. Das war die einzige, die ich gekannt habe. Also ich habe mit der
Branche überhaupt nichts zu tun gehabt.
kannte gerade dieses Label Videorama und China Wild und dachte mir, okay, das
sind welche, die einen Namen in der Branche haben, also wenn ich die kenne
wenn man das so verfolgt und wie die China Wild eben zum Star gemacht haben,
könnte man eventuell einsteigen und das probieren. Und ich habe mir jetzt keine
großen Hoffnungen gemacht, ich habe da einfach mitgemacht und gesagt, okay, ich
will in Nachfolge antreten.
Wobei ich mir selbst ein bisschen dämlich dabei vorgekommen bin, denn Gina
hat ja eben diese Silikon -Möpse, ist blond und hat eben diesen typischen
Pornostar -Look, den ich ja nie hatte.
Und sie haben mich dann eben eingeladen und ich war dann auf dieser Venus -Messe
in Berlin, habe noch keinen einzigen Film gedreht, geschweige denn mit
irgendjemandem in der Branche Kontakt gehabt und die Medien sind richtig auf
mich zugelaufen, wobei ich nicht selber wusste, warum.
Aber da waren sie halt alle von RTL bis Wahre Liebe und das komplette Paket. Und
ich war völlig überfordert damit. Also mir war das ein bisschen unangenehm. Vor
allem, weil ich hatte noch keinen Künstlernamen. Und mein richtiger Name
mein Beruf und mein Herkunftsort, das war dann alles so im Untertitel von den
ganzen Sendungen drinnen.
Ja, da hatte ich nicht so den Spaß mit meinen ganzen Kollegen und Verwandten,
die das so gesehen haben.
Aber ich war dann schon mittendrin und habe gedacht, okay, jetzt kann ich es
auch durchziehen.
Aber diese Situation, wo du sagst den Eltern, setzt euch hin, ich muss euch
sagen, da flippst du fast aus, da kriegst du einen halben
Und da war ich diejenige, die dann fix und fertig war und zu heulen angefangen
hat, weil ich das selber nicht verkraftet habe.
Sie haben noch nie so meine Reaktion gezeigt und ich war schon so, okay,
okay, was sagst du jetzt, was sagst du jetzt?
Und sie haben dann auch nicht großartig was gesagt, weil es war auch, wir waren
halt völlig überrumpelt und...
Ja, die Reaktionen waren dann halt unterschiedlich. Im Endeffekt war es
alle okay, sie machen sich nur Sorgen.
Das ist ja auch verständlich, wenn es diese Klischees halt gibt.
Sie haben aber gewusst, was ich halt für ein Typ bin.
Und ich habe mir das auch so rübergebracht, dass sie wissen, dass
jemand anderes beeinflusst hat oder dass ich irgendwelche Sorgen habe, dass ich
das jetzt unbedingt machen muss, sondern dass ich wirklich das aus Überzeugung
mache.
Ich hatte damals zu der Zeit, wo ich noch mit Hobbyfotografen gearbeitet
auch so meine Erfahrungen gemacht, die mich dann irrsinnig geprägt haben. Da
waren halt eben Männer dabei, die sich in erster Linie eine Wix -Vorlage
produzieren wollten. Und wenn es überhaupt das war, weil es war auch oft
dass es ihnen nicht um die Fotos gegangen sind, sondern darum, dass sie
ein junges, knackiges Mädel haben, mit dem sie weniger machen können, was sie
wollen, für nicht weiß Gott wie viel Geld.
Und die testen dann schon auch immer deine Grenzen und fangen dann an, sich
verbal zu äußern und zu sagen, ja, also wenn du dieses vielleicht machen würdest
und jenes und sie zahlen dir extra und dergleichen oder sie packen dann ihr
raus und fangen an zu wichsen und ich denke mir da, oh, ich glaube, ich bin
jetzt falsch und ja, es ist schwierig.
Man kriegt schon eine gewisse Menschenkenntnis und man kann das
einschätzen, aber sowas kann dann halt auch immer passieren. Deswegen habe ich
auch mit den Hobbyfotografen dann aufgehört, weil es sehr unangenehm war.
Und ich glaube mich zu erinnern, dass ich einmal sogar etwas weiter gegangen
bin.
Und das war ein ganz schmieriger Typ, mit so Goldkettchen und voll eklig
irgendwie.
Und ich glaube, dass ich da eben nur einen kleinen Schritt weiter gegangen
Ich dann, wie ich den Typen, also das Hotel oder was das war, verlassen habe,
war das so dermaßen unangenehm.
Ich habe mich so schlecht gefühlt, ich habe zu heulen angefangen.
Und dabei ist gar nichts Schlimmes passiert. Ich meine, er hat mich ja
nichts gezwungen, das war alles freiwillig.
Und da habe ich dann...
diesen Schlussstrich für mich gezogen, wo ich gewusst habe, okay, das kann ich
nicht machen.
Also wenn jemand ins Spiel kommt, der zu mir sagt, okay, ich gebe dir Geld,
damit du das und das mit mir machst, das geht für mich nicht. Also da ist für
mich der Unterschied, dass ich einfach etwas darstelle, um andere zu animieren.
Und ich arbeite ja auch nicht mit Männern, die jetzt unbedingt mit mir Sex
wollen, sondern die auch dafür bezahlt bekommen, dass sie mit mir das
darstellen.
Bis zum nächsten Mal.
Tschüss.
Also in den Staaten, als Contra -Darstellerin, also der Klassiker quasi,
da ganz eine genaue Staffelung. Also ich weiß nicht, ob das ganz aktuell ist.
Aber wie ich angefangen habe, hat es angefangen bei 250 Euro,
war das ein Blowjob.
Und also, wenn es mal richtig zur Sache geht, das ist jetzt mit einer Frau zum
Beispiel, sind das 600.
Eine normale Stine mit dem Mann sind 800 Dollar.
Wenn Analarbeit ist, sind es 900 oder 1000 Dollar. Wenn du mit zwei Männern
arbeitest, sind es 1200.
Und so geht es halt immer rauf, sukzessive, was du machst und wie viele
Beteiligten da dran sind.
Es hat mir alles sehr Spaß gemacht. Das war toll. Und natürlich, das Geld war
verlockend.
Und man überlegt sich dann schon, Anal -Szenenarbeit war für mich jetzt nie das
Problem. Das war auch immer ein bisschen besser bezahlt.
Und wenn du dann mit mehr Männern arbeitest,
kriegst du auch noch, also nicht für jeden extra, den kriegst du noch ein
bisschen da.
Und ich hab dann auch die Bang -Bangs natürlich auch gemacht, von wegen ist eh
egal.
Und ging meistens dann auch schneller voran, weil wenn du mit so vielen
beschäftigt bist, du hast ständig irgendwas zu tun und es ist schon sehr
interessant. Und es war für mich auch insofern toll, weil ich einfach Sachen
machen konnte, die würde ich wahrscheinlich privat nie machen. Also
mich sicher nie mehrere Männer ein, oder hätte es damals zumindest nicht
gemacht.
Und mache Dinge, wo man privat wirklich Vertrauen zu den Leuten braucht, damit
man das machen kann. Also die geben ja auch wirklich sehr viel Gas dort.
Aber in Deutschland ist das Penalty -System zwischen 300 und
400 Euro, wo es ganz gleich ist, was du machst.
Und das ist auch von den Prozenten her absolut Auslegungssache, ob das jetzt
Tagesgase oder Sinnengage ist.
Und da muss man mittlerweile schon verhandeln.
Und dann gibt es auch Darstellerinnen, die zum Teil bis zu sechs Szenen am Tag
machen. Das ist sehr, sehr viel, vor allem wenn man jetzt immer mit einem
zusammen was macht.
Und die sich dann halt einreden lassen, okay, weil du hast nur einen Tag
Aufwand, jetzt zahlen wir dir pro Szene 150 Euro ungefähr.
Wenn sie die Glocke als Geschenk entgepackt haben.
Oh, ja gerne.
Ja? Sehr gerne, ja.
Okay. I'm really making sure that I do movies that I
really can be satisfied with. So I'm not shooting a movie for
somebody else.
Das war ein Gespräch mit Frankreich, mit Arte Paris.
Und sie helfen mich gerne.
In einer Diskussionsrunde mit einem Menschen, der halt anders ist als ich.
Damit es spannend ist.
Und das Thema ist, also auch zu Themenabend.
Der kommt mit mir.
Das Thema ist Jugend und Pornografie.
Quasi die Auswirkung der Pornografie auf Jugendlichen.
Weil es ja auch so ein Thema ist.
dass die alle selber ihre Handy -Pornos machen.
In den
USA
ist es so gewesen, dass ich immer für meine Analztinnen
bekannt war und dafür, dass ich mit Schwarzen gearbeitet habe.
Und das hat sich irgendwie so ergeben, eben aus der Sache, dass ich gesagt
ich mache alles.
Also ich habe nie ein Problem mit Schwarzen gehabt, es war immer sehr
und ich habe das auch sehr genossen.
Und gerade mit denen sind die Analysen noch einfacher, weil die sind zwar groß,
aber die sind halt nicht steinhart und das funktioniert auch gut.
Ich habe zum Beispiel, und das war vielleicht ein Versehen, ich war
Also ich habe gedacht, ich wäre für Label XY gebucht, für die ich ja schon
gearbeitet hatte.
Und es war so ein Spontan -Dreh, haben sie gesagt, okay, für Mittag willst du
heute Abend noch was drehen.
Das war eine Geschichte für eine Website.
Und ich wusste jetzt aber nicht, was jetzt auf mich zukommt. Ich dachte,
wir machen eine Szene mit drei Typen und wird schon gut gehen.
Also die Typen hatten jetzt...
sehr derbe Art an sich, wie sie mit mir gesprochen haben, wie sie mich
herumgeworfen haben.
Und das ging dann so weit, dass sie so rassistische Anmerkungen gemacht haben.
Und was ja bei mir immer sich anbietet, ist Hitler.
Das können wir ja wieder mal einbauen.
Wie sie dann angefangen haben, ihre Spielchen zu spielen, da haben sie zum
Beispiel meine heruntergefallene falsche Wimper genommen und sie mir da
hergesetzt.
Und dann wollten sie, dass ich da diesen speziellen Gruß mache.
Dann sollte ich noch sagen, Hi Mommy and Daddy, are you proud of me? Und dieses
und jenes. Und dann hat es mich ziemlich gestunken.
Da war ich schon knapp dran zu sagen, Mädel, du musst schon ein bisschen
aufpassen, was du jetzt machst.
Ich habe auch mal für ein Label gearbeitet, die hatten so eine
ich wusste nicht.
wofür ich jetzt gebucht war, die hatten halt ihre klassischen Pornos und dann
hatten die eben diese Rough -Sex -Schiene noch dabei laufen.
Ich habe mit zwei Männern gearbeitet und ich war halt irgendwie diese Schlampe,
mit der sie da zu tun hatten.
Die haben mir dann versucht, ihre Fäuste reinzustecken hinten vorn gleichzeitig,
dass ich wirklich dann schon so da irgendwie gehockt bin und gesagt habe,
Leute, ihr geht an meine physischen Grenzen und das geht einfach nicht mehr.
Und ich wollte einfach nicht.
und sagen, okay Leute, ich brauche eine Pause, sondern ich habe gesagt, wir sind
bald fertig, das schaffst du auch noch.
Dann habe ich urplötzlich zum Schreien angefangen und zum Heulen und habe halt
alles rausgelassen. Es war so emotional, wo ich gehofft habe, es kommt nie raus,
aber in dem Moment war das egal.
Das Schlimme war für mich, dass die Kamerafrau nämlich, die das auch
hat, auf mein Gesicht gehalten hat und gesagt hat, komm mach weiter, das ist
geil.
Bei mir war das so, dass ich weiß,
Vor der ganzen Pornogeschichte schon mit meinem Freund liiert, warum ich es
heute auch bin.
Aber man muss schon Kompromisse eingehen. Wir haben schon oft
gehabt, wo es eskaliert ist und wo wir einfach Stress miteinander gehabt haben,
weil er andere Vorstellungen hat als ich. Und es ist jetzt nicht eher so,
er nicht damit einverstanden ist, was ich mache, sondern er meint, ich könnte
noch mehr aus mir machen.
Gerne viele andere Projekte, die mit Porno halt nichts zu tun haben.
Und da sieht man sich dann halt in die Haare. Und er hat halt auch sein eigenes
Ding laufen.
Und es verwundert mich nicht, dass das läuft für uns eigentlich wunderbar. Und
man muss halt auch bedenken, dass wenn er nicht den gleichen Beruf hat wie ich,
aber ich halt quasi sexuell alles machen kann, was ich will, ob ich das...
Also ob ich das jetzt will oder nicht, ich mache jetzt sehr viel vor der
da habe ich es gemacht.
Er will das dann ja auch, klarerweise. Also wieso sollten andere, die auch noch
Geld dafür kriegen, einen Post -it bekommen?
Was war jetzt?
Ich hatte das Gefühl, dass es mir ging ab.
Es war so, dass ich am Anfang nicht eifersüchtig war.
mit der Branche jetzt vielleicht gar nicht so viel was zu tun, aber gerade
die wenigen Porno -Kolleginnen jetzt mal da waren,
dass das einfach nicht so ist, dass die jetzt Fickfleisch sind, sondern dass das
auch einfach Mädels sind und dass man da jetzt nicht, wenn die zu Besuch ins
Bett kommen, denkt, dass man mit der ins Bett gehen kann.
Das sind Sachen, wo ich dann ein bisschen ganz sensibel reagiere.
Das sind einfach Sachen, die ausdiskutiert werden müssen und das hat
sicher auch eine Zeit gebraucht, bis jedem klar war, was man machen kann und
nicht und dass man sich einfach einig wird.
Und es ist interessant, dass ich jetzt absolut nicht mehr eifersüchtig bin,
ich halt auch erkannt habe, dass ich ihm das auch alles gönne, was ich gehabt
habe. Wenn ich jetzt keinen Bock auf diesen inneren Sex mehr habe, sage ich,
will überhaupt keinen Sex mehr, kann er noch immer machen, was er will, dann hat
er halt mit mir keinen Sex, dann hat er halt mit anderen Sex.
Was essen eigentlich die Männer in der Post um 70 zu bleiben?
Was essen die denn länger? Keine Ahnung. Die essen nicht.
Aber sie trinken viel Ananas, auch damit der Sperma gut schmeckt.
Ansonsten glaube ich auch viele Tomaten.
Und dann...
Spargel und würfelig geschnittenen Schinken unter die Soße mischen. Jetzt
wir, wo die Spargelsauce herkommt.
Das muss man sich jetzt auch konzentrieren, ja?
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich jetzt bei der Familie am meisten komme.
Ich komme zwar aus einer Großfamilie und
habe da immer genug Leute um mich gehabt, aber ich glaube, ich hätte die
Nerven nicht finden können.
Das ist in heutzutage alles so furchtbar.
Und dann muss ich dem Mann jemandem mal erklären, was ich so mache.
Was ich gemacht habe.
Nein, ehrlich, ich habe keine Ahnung.
Ich kann auch für Freunde kochen.
Ich kann mir auch eine Katze oder einen Hund zulegen.
Das ist nicht so eine Sehnsucht,
denke ich.
Naja, man muss sich vielleicht schon mal irgendwie... Wie soll ich sagen?
Dass irgendwas übrig bleibt von einem, wenn man mal nicht mehr da ist.
Für die Zukunft und so.
Das Weitergeben.
Nein, ich brauche keine Kinder. Das sage ich jetzt.
Fragt mich in zwei Jahren oder in fünf Jahren nochmal.
Menschen, die im Bereich ihrer Sexualität
verdorben sind, verwildert sind.
Die wollen von Gott, von einer Kirche oder auch nur von schöngeistiger
Literatur oder Philosophie. Überhaupt nichts mehr wissen. Die sind
unansprechbar. Das merkt man auch schon bei den Kindern, so sagen die Lehrer, in
der Schule.
Kinder, die sich mit diesem niederträchtigen Zeug befassen, sind
nicht mehr erziehbar.
Ich bin kein Lehrer, aber da sagen Lehrer, und ich glaube, die werden schon
wissen, wovon sie reden.
Manche meinen, man könne sich Pornografie abseits des Konsums nur mit
moralischen Anspruch nähern.
Mit einer Form von ethischer Edukation.
Natürlich ist das vollkommen absurd.
Denn wer macht die Normen, nach denen wir unser Urteil fällen sollten?
Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein, heißt es schon in
Bibel. Und in der Bibel...
findet sich auch die passendste Metapher für die Verlockungen der Pornografie.
Denn die verbotenen Früchte heißen im Adult -Business Geld, Ruhm, Reisen und
Preise.
Einmal der Versuchung erlegen, erweist sich Porn als Baum der Erkenntnis von
und Böse und Jenseits davon.
Denn aus Koketterie wird plötzlich Ernst. Der Traum ist Kompensation für
was einem Tag für Tag begegnet.
Kompensation für eine Schlange, die schmerzhafte 25 cm lang ist.
Zu moralischen Urteilen sei ihnen gesagt, wir haben immer Distanz gewahrt
sind dennoch nicht drüber gestanden.
ÖKM publizierte im April 2008 einen obszönen Artikel, der aus meiner Feder
stammt. Man muss manchmal Grenzen überschreiten.
um wirklich verstehen zu können.
Nirgendwo anders fällt das so leicht wie im glamourösen Epizentrum der
Pornografie, im berühmt -berüchtigten San Fernando Valley.
Wir produzieren Filme, Sexfilme, die Männern im Prinzip die
Möglichkeit geben, sich selbst zu befriedigen.
beziehungsweise die Paaren die Möglichkeit geben, ihr sexuellen Leben
aufzufrischen, beziehungsweise einen neuen Kick zu geben. Auch wenn 90
der Menschen nicht zugehen, dass sie Pornofilme schauen, egal ob es jetzt
oder Frauen sind, sie schauen sie, weil sonst würden wir nicht Geld damit
verdienen, beziehungsweise sonst würde diese Industrie nicht existieren.
Kannst du rekonstruieren, mit wie vielen du schon im Laufe deiner Karriere Sex
hattest?
Das ist wirklich sehr schwer.
Das ist sehr schwer zu sagen, aber ich würde mal sagen, es waren einige
Hier in Amerika ist es im Prinzip so, dass sie ein System entwickelt haben, wo
alle Tests, die für die Industrie gemacht werden, online verfügbar sind.
Das heißt im Prinzip Produzenten Direktoren, Regisseure, die haben
Abwörter, dass die jetzt zum Beispiel online gehen können und sich Tests der
Darsteller ausdrücken, beziehungsweise nachschauen, ob diese Tests eben
vorhanden sind.
Das ist im Prinzip der Test, den wir beim Arbeiten brauchen hier in Amerika.
Wie ihr sehen könnt, werden hier zum Beispiel Chlamydien, Gonorrhea, HIV
getestet. Gott sei Dank ist alles negativ.
Das ist das Wichtigste.
Das ist das Wichtigste.
Very nice.
Thank you.
My cup.
It is very hot.
I don't know.
My name is John.
John Strong.
And now Fabian, come here and put your face in her eyes.
Also ich denke mal, dass ich in der mittleren Kategorie mitspiele. Also
mittlere komplett klein, sondern in der größeren mittleren Kategorie, aber nicht
in der X -Large -Kategorie.
Ob es mich etwas ausmacht oder ob es mich irritiert, würde ich sagen eher
Ich bin da irgendwie egoistisch und schaue da einfach auf mich selber. Mir
das im Prinzip egal, ob der Typ, der mit mir gemeinsam arbeitet, ob der hat
einen großen oder einen kleinen Schwerter, der ist mir im Prinzip
schmutzig. Ich konzentriere mich da auf mein eigenes Ding.
Im wahrsten Sinne des Wortes. Auf mein eigenes Ding und mache im Prinzip meine
Arbeit und fertig.
Wie bringst du dich mental oder körperlich aus der Situation?
Also wenn du jetzt, sage ich mal, davor am Werken bist und du spürst, jetzt wird
es mir eigentlich kommen.
Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Was ich zum Beispiel einmal verwendet habe in einer Szene, das klingt jetzt
vielleicht komisch, aber das ist irgendwie urcool.
Eine Situation, wo ich zum Beispiel
verfolgt werde von einer
ururhässlichen, fetten, abgrundtief schierchen alten Frau.
Das ist einfach eine Vision, da schließt einfach die Augen und währenddessen,
dass du jetzt in irgendeinem Zusammenarbeiten bist, denkst du einfach
Bild und diese absolut grausliche Vision und
dann geht es weg.
So, jetzt ist im Prinzip das Ende der Szene.
Man heißt Kammstadt, das heißt die männlichen Teilnehmer, unser Special
006 John Strong.
wird auf dem Gesicht dieser hübschen Dame, Maria, kommen.
Und ich ebenfalls.
Ist etwas in deiner Anfangszeit manchmal passiert, dass du das nicht
kontrollieren konntest und einfach mittendrin das finalisiert hast?
Ja, das sind die, die mich die erste Szene in Paris gedreht haben.
Das war im Prinzip eine lustige Situation, weil...
Ich war das erste Mal im Prinzip vor einem richtigen Filmteam.
Und der Direktor hat zu mir gesagt, hey du, ja, diese Frau, du bist ja ein
Detektiv.
Und du erwischst die halt so beim rauslaufen, da kommst du rein und hast
Sex.
Und ich habe jetzt Sex mit ihr, bla bla bla und hin und her.
Das ist jetzt marginal.
Und dann halt einmal, ne.
funktioniert alles, war super, hat mir getaugt.
Und dann habe ich jetzt gemerkt, naja, okay, also das war schon ziemlich lang,
habe ich mir gedacht, jetzt haben wir da jetzt schon ziemlich lang, so 20
Minuten oder was weiß ich was.
Und dann habe ich mir gedacht, naja, okay, es passt perfekt, jetzt komme ich
einfach auf den Hintern.
Und das hast du dann halt auch gemacht, ne? Na klar, weil ich habe ja keine
andere Anweisung gekriegt vom Direktor, da hat mir niemand gesagt, dass wir noch
Fotos machen müssen.
In Frankreich hatte er dann sozusagen auch dein erstes traumatisches Erlebnis
gehabt. Das war für den gleichen Produzenten.
Das war das erste lustige Erlebnis und auch das dramatische Erlebnis. Und das
dramatische Erlebnis war dann im Prinzip das dritte Mal in Folge, wie ich für
diese Produktion in Paris war. Das war dann so ein Film mit alten Frauen.
Und diese Frau, für die ich der Butler sein habe müssen, also um ihr...
behilflich zu sein, einen Orgasmus zu haben.
Diese Frau war abgrundtief hässlich.
Also wenn ich dir diese Frau zeigen würde, dann würdest du davonlaufen. Da
der Stefan davonlaufen, da würde jeder davonlaufen.
Dann habe ich eben das Zeichen vom Direktor bekommen, dass ich ihr eben den
Vibrator bringen muss.
Der Vibrator, ohne Scherz, der war meine Hand, meine Faust
mit der Hand,
Schaut, eigentlich ist es kleiner gewesen als der Vibrator, den ich
habe müssen.
Das war auch eine Faust, nur größer als meine Faust. Also du kannst dir
vorstellen, ich war ja noch glücklich, dass ich meine eigene Faust nicht dafür
verwenden habe müssen. Da war ich sehr dankbar, danke vielmals.
Die hat mich immer so angeschaut, wie wenn sie etwas wollte von mir. Und das
im Prinzip...
Du willst mir so wegschauen, du siehst mich, du schaust mich nicht an.
Nein, ich will nicht.
Dann habe ich sie halt so bearbeitet und dann irgendwann einmal hat sie dann zum
Pissen angefangen.
Oh Gott, jetzt fängt sie zum Pissen auch an.
Du bist so heilig, du bist so schicken, jetzt fangst du zum Pissen auch an.
Und dann irgendwie bin ich dann fertig und dann ziehe ich diesen Dildo raus
und dann
Und dann stehst du dort und hier auf einmal lässt er sich da irgendwie so auf
allen Vieren auf dem Boden runterfallen, wo die Pisse war, da war überall nur
Pisse, Pisse, Pisse.
Und dann kniet sie dich runter, so wie in Doggystellung, und da hast du schon
die Hunde gesehen, wenn die aus dem Wasser...
Wasserpott da rausbringt. Genau das gleiche hat sie mit dieser Pisse
Die hat ihre eigene Pisse auf dem Boden aufgeschlürft.
Und dann irgendwie am ganzen Körper verteilt.
Und ich bin dann eben gestammelt.
Mädels, wenn die eine Ananas -Zähne machen, die...
setzen sich normalerweise ein in den Einlauf, essen am Vortag nichts und
drum und dran, reinigen den Hintern und machen den Hintern im Prinzip
arbeitsfähig, würde ich einmal sagen.
Das Mädel hat ein bisschen stärker gebaut, hat aber ein hübsches Gesicht
muss ich sagen.
Und die Vorgebe vom Produzenten war im Prinzip die, dass man so die ersten 18
Minuten machen nur vaginal, also Blowjob.
Küssen, allem drum und dran und dann Vaginal. Und dann nach 18 Minuten gehen
Anal für weitere 14, 15 Minuten.
Ich persönlich weiß nicht, was Leute interessant finden an Anal -Facts, aber
Prinzip spürt man beim Anal -Fact nur die ersten 2 bis 3 Minuten etwas und
ist es ein gedehntes Loch, wo man im Prinzip, ja weiß ich nicht, da spürt man
einfach nicht mehr wirklich viel.
Oder vielleicht ist es nur bei der Pornotasche, keine Ahnung.
Aber wie gesagt, Diesen Tag, denke ich mir, das fühlt sich heute gut an, so
schön warm, vier Minuten, fünf Minuten, leisig, und dachte, ja,
ein gutes Arschloch.
Guck mal, das ist im Prinzip die Position, weil du jetzt im Reißkabel
dann spreizt du diese Arschbacken, und dann lieft es die Frau so im Prinzip
oben, und die Kamera kann dann im Prinzip ins Loch reinschauen.
Das heißt, guck mal.
Und in dem Augenblick, wo guck mal gemacht worden ist, habe ich auf einmal
gespürt, wie so eine warme Dusche.
Das war eine warme Dusche, die sich da im
Prinzip... von meinem Unterleib die ganzen Füße runter verbreitet hat und im
gleichen Augenblick habe ich im Prinzip den Kameramann und den Produzenten nur
mehr auf dem Balkon stürmen gesehen.
Drei Mal kann ich dir raten, was das war.
Das war im Prinzip eine braune...
Jauchenartig stinkende Gemüsesuppe, die dann im Prinzip von meinem Unterleib
über die Beine auf den Boden runtergeronnen ist, beziehungsweise die
ganze Schlachtzimmer überflutet hat.
Den Sex, den wir vor der Kamera haben, ist nicht immer ganz privat tauglich.
Wieso nicht?
Ja, weil man einfach vor der Kamera selber jetzt für die Kamera arbeitete
jetzt nicht nur für sich selber jetzt einmal.
Und man muss zum Beispiel Positionen öffnen beziehungsweise auf
Sachen aufpassen und Acht geben, die man im Privatleben nicht muss.
Privatsex, das ist immer Privatsex, das ist das, wo man im Prinzip
seine Lebensenergie nimmt und Beruf ist Beruf.
Der berufliche Sex kann dem privaten Sex nie gleich kommen.
Wie gesagt, grundsätzlich ist es sehr schwierig, eine Beziehung zu finden,
man diesen Beruf aussucht, weil es ganz normal ist, dass Menschen einfach
eifersüchtig sind. Ich habe einfach Sex mit anderen Frauen.
Deswegen bin ich sehr froh, dass ich die ärztliche Freundin kennengelernt habe,
die das kompensieren kann.
akzeptieren kann.
Und ja, es ist wahrscheinlich...
Jetzt, nachdem ich drei oder vier Monate da bin, kann ich im Prinzip sagen, dass
es eigentlich relativ gut funktioniert.
Also bis jetzt hat es relativ gut funktioniert.
Aber es war natürlich sehr viel Stress damit verbunden, Haus zu finden, Möbeln
zu kaufen und allem drum und dran.
Sehr stressig.
Hast du Schwierigkeiten gehabt, wieder in die Szene hier reinzufinden oder hat
das sofort funktioniert?
Also es hat im Prinzip sofort wieder funktioniert, ist aber im Prinzip auch
zurückzuführen, dass ich langjährige gute Kontakte habe, für die ich
immer wieder arbeite, sind im Prinzip auch Freunde von mir und da ist es im
Prinzip nachher nicht so schwierig, jetzt immer einen guten Start
Klar, das Problem ist natürlich, wenn man jetzt eine längere Zeit nicht da
verändert sich die Branche.
Verändert sich natürlich die Branche, wenn man mal sieben bis acht Monate weg
ist, die Produzenten, die Direktoren ändern sich und es dauert dann halt
wirklich wieder Zeit, dass man wieder bekannt wird bei denen, die einen nicht
kennen.
Aber bis jetzt habe ich immer Glück gehabt.
Was ist jetzt deine unmittelbare Perspektive?
Wie lange willst du hierbleiben?
Das steht im Prinzip in den Sternen. Ich habe mir jetzt selber mal gesagt, die
nächsten drei bis vier Jahre möchte ich auch noch für sich hierbleiben.
Mal schauen, was sich beruflich ergibt, beziehungsweise welche Möglichkeiten ich
haben werde in diesen drei Jahren, wie weit ich komme.
Und dann schauen wir einfach mal weiter.
Aber im Prinzip bin ich kein Mensch, der auf Jahre hinweg vorausbleibt. Es kann
auch genau sein, dass es nach ein paar Monaten mir persönlich anzifft in
und dann sage ich, okay, die Zelte werden wieder abgebrochen und wieder
nach Europa.
Wahrscheinlich erwarten Sie sich, dass ich Ihnen zum Schluss eine Botschaft
mitgebe, einen letzten Versuch, die Dinge, wie sie sind, zu erklären.
Doch Pornografie ist ein sprachloses Genre.
Und weil die Worte fehlen, wird in jedem Moment, in Drehpausen, auf Messen, in
Interviews, mit Hilfe von Sex kommuniziert.
Entweder als Gesprächsthema oder einfach nur als Image.
Wie also das scheinbar Unaussprechliche in Sätze gießen.
Manchmal spürt man sie, die Angst.
Vor Krankheit, Anfeindungen, emotionalen Verletzungen und dem Verlust der
Integrität.
Vor allem spürt man aber die Angst davor, die falschen Entscheidungen
zu haben.
Eine Angst vor falschen Antworten auf die persönliche Lebensgeschichte.
Denn in der Pornografie gibt es kein Rückfahrticket.
Wie soll man eine Vergangenheit vergessen machen, die auf Millionen
festgehalten ist?
Es sind genau diese Nuancen, die das verborgene Gesicht der Branche ausmachen
und eine von Millionen Erklärungen liefern, wie Pornografie und ihre
Protagonisten funktionieren.
Aber Worte?
Mein Erklärungsversuch sind Menschen.
wie sie sind, ohne Verstärker, einfach so, unplugged.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Untertitelung des ZDF,
2020
Untertitelung des ZDF, 2020
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