Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Oh, yeah!
Das Wind schickt weiter!
Morgen, Amelie, mein Wölkchen.
Hallo, Marc.
Hallo, hier ist dein Wetterfrosch, dein grenzhafter Leiter.
Wie geht's dir?
Ich hoffe, du hast mich vermisst.
Doch, ich dachte schon, du hättest mich ganz
vergessen.
Wie kannst du denn sowas auch nur denken?
Natürlich bin ich nur für dich da.
Du bist doch meine zarte Zirruswolke.
Ja, hoch am Himmel.
Ein himmlisches Versprechen, sozusagen, an einem strahlenden Sommertag.
Ja, genau.
Das bist du für mich.
Meine Zirruswolke.
Ach, Marc.
Aber wir haben uns doch so lange nicht
gesehen.
Ich weiß überhaupt nicht, ob du noch an
mich denkst.
Ich denk Tag und Nacht an dich.
Ich denk nur an dich.
I wanna show it all.
Well, whatever you're doing, blow it up, all
day.
That's what they say, lock up.
You know, I just got paid.
I got my hot rod with me.
Ich hab einfach Sehnsucht nach dir.
Ich auch, mein Zirruswolkchen.
Ich finde, wir sollten uns bald mal wieder
sehen.
Was hältst du von heute Abend?
Das ist grad irgendwie unwitzig.
Kann ich Sie zurückrufen?
Oh, nein.
Oh, nein.
Sie ist schon wieder.
Sie ist schon wieder?
Äh, wissen Sie was?
Legen Sie doch einfach auf.
Legen Sie doch einfach auf.
Nein, Sie legen auf.
Nein, Sie legen auf.
Was ist denn da für eine Frau in
der Leitung?
Das ist nur im entferntesten Sinne eine Frau.
Das ist eigentlich ein Problem der Telefongesellschaft.
Elit, wie alle Widermänner.
Was wollen Sie eigentlich von mir?
Na, ganz einfach, dass Sie auflegen.
Legen Sie doch auf.
Mhm, legen Sie doch auf.
Nein, diesmal legen Sie auf.
Hören Sie, ich muss arbeiten.
Was glauben Sie, was ich hier tue?
Hahaha, arbeiten nennt man das, ja?
Zimtzicke.
Penner.
Entschuldigung, kleines technisches Problem.
Möchten Sie, Peter, die hier anwesende Lilian Schmidt
zu ihrer rechtmäßigen Ehefrau nehmen, sie lieben und,
naja, wie auch immer, so antworten Sie mit
Ja, ich will.
Ja, ich will.
Sie dürfen die Braut jetzt küssen.
Man kann's auch übertreiben.
So, ihr dekoriert weiter.
Ich brauch Blumen, Blumen, Blumen.
Ihr geht schon mal ein Sekt trinken.
Und, ähm, Charlie, du warst eine tolle Erfahrung.
Die Probe hat da schon ganz gut geklappt.
Ich bin mir sicher, Ihrer Braut wird die
Hochzeit gefallen.
Klar, ich fand's sehr schön.
Das freut mich.
Mist.
Na toll.
Die waren aber nicht aus Kuba.
Die waren bloß nicht vom Balkan.
Echte Kubaner waren das, aus Havanna.
Warum hat keiner von denen Spanisch gesprochen?
Das ist nur Kubanisches Spanisch.
Kann ich ja nichts dafür, wenn Sie das
nicht verstehen.
Wenn Sie sich Zeit für diese Vorstellung.
Auf keinen Fall mehr als 50 Euro.
Auf keinen Fall.
Äh, 98, 98, 98.
Hallo?
Hallo?
Ach, Mist.
Mann.
Charlie, meine liebe Charlie, kannst du mir nicht
helfen?
Bitte, sag mir, was los ist.
Tausend Vorstellungen auf einmal.
Und dann dieser wildgewordene Höschensammler in meiner Leitung.
Ich muss mein wichtigstes Arbeitsinstrument mit lauter Zirruswolken
teilen.
Saturn.
Was?
Na, Saturn steht im Mars.
Na endlich, jetzt küschen Sie sich.
Und dafür haben Sie jetzt den ganzen Film
gebraucht.
Wie findest du das?
Gut.
Aber das Warten hat sich doch gelohnt.
Wie man es nennt.
Hast du es immer noch nicht satt?
Das sieht scharf aus.
Hm, ich habe doch gerade erst angefangen.
Immerhin geht das jetzt schon 10 Wochen so.
Es sind 10 Wochen und 5 Tage, um
genau zu sein.
10 Wochen und 5 Tage?
Wann lebt man eigentlich wieder als Jungfrau?
Jetzt halt doch mal die Klappe.
Ich habe diese One-Night-Stands so satt.
Diese Typen, die schneller gehen, als sie kommen.
Und dann machst du und tust du und
räufelst dich auf und kannst dich nicht mehr
konzentrieren.
Und am Ende ist es doch nicht der
Richtige.
Genauso wie dieser Stefan.
Besser so einer als gar keiner.
Nein, wirklich, ich habe einfach die Nase voll.
Bei mir gilt Plan B.
Abwarten, bis der Richtige kommt.
Weißt du, dass meine Mutter vor meinem Vater
mit nur zwei Typen rumgeknutscht hat?
Man muss einfach ein bisschen Geduld haben.
Und irgendwann kommt da dann schon der Richtige.
Der nicht nur auf dem Busen starrt.
Und mit dem man dann nach hochgeistigen Gesprächen
auch noch ganz doll vögeln kann.
Mit dem man einfach alles machen kann.
Hey.
Musst du denn schon gehen?
Leider.
Schlechtes Wetter im Anmarsch.
Aber ich rufe dich wieder an.
Ja.
Meine süße, kleine Zirruswolke.
Ein Hochdruckgebiet über dem Atlantik sorgt von der
Vizcaya bis zur Ostsee für freundliches Wetter.
Von der Nordsee strömt aber kühlere Luft nach
Mitteleuropa.
Zwischen den Pyrenäen und der Tatra bringt ein
Tief kaltige Regengüsse und Gewitter.
In Spanien lässt die Hitze gebietweise nach.
Gern geschehen.
Morgen.
Morgen.
Was ist los mit dir?
Siehst schlecht aus.
Danke.
Könntest du meinen Urlaub vertragen?
Klar.
Wie wär's mit Italien?
Hier, herrliches Wetter gerade.
Sole amore vino.
Hm?
Sollen wir jetzt nicht loswerden?
Nein, ich mach mir Sorgen um dich.
Guck dich mal an.
Ich brauch keine Frau in Italien.
Ich brauch eine Frau hier.
Spinner.
Hallo?
Hallo, meine süße, kleine Zirruswolke.
Ich hoffe, ich hab dich nicht geweckt.
Nee, nee.
Bin schon lange wach.
Ich liege schon in der Badewanne.
Schön.
Ich hab die ganze Nacht nur von dir
geträumt und da dachte ich, ich ruf dich
mal an.
Oh, Marc.
Nur du allein kannst deinen strahlenden Sommertag noch
strahlender machen.
Ohne dich hat die Sonne keine Chance.
So viel Schmuse am frühen Morgen.
Könnten Sie auflegen?
Ich würd nämlich gar nicht telefonieren.
Marc, wer ist denn diese Frau in der
Leitung?
Das ist keine Frau.
Das ist eine atmosphärische Störung.
Ignorier sie einfach.
Okay.
Du, sehen wir uns heute Abend?
Sie sehen, wann Sie wollen, aber bitte legen
Sie jetzt auf, ja?
Marc, da ist diese Störung schon wieder.
Ja.
Ignorier sie, Zirruswolkchen.
Ignorier sie.
Leg auf, Zirruswolkchen.
Leg auf.
Sie sagen meiner Freundin nicht, was sie tun
soll.
Ach, Ihre Freundin.
Das ist doch mindestens die 25.
Zirruswolke der letzten drei Tage, oder?
Marc, stimmt das, was die Störung sagt?
Nein, nein, nein.
Das ist totaler Quatsch.
Hör einfach nicht hin.
Pass auf.
Leg einfach auf.
Ich ruf dich gleich wieder an, ja?
Aber Marc, ich...
Bitte.
Leg auf, ja?
Mhm.
Leg auf, ja?
Danke.
Ach, wie schön.
Eine Zirruswolke weniger am Himmel.
Übrigens haben Frauen manchmal auch Namen, aber die
können sich natürlich bei ihrem Verbrauch unmöglich merken.
Wie wäre es, wenn Sie auch auflegen?
Dann könnte ich jetzt nämlich arbeiten.
Das ist offensichtlich das Einzige, was Sie können.
Wie soll ich denn das verstehen?
Es ist früh am Morgen und Sie denken
nur ans Arbeiten?
Was läuft denn da schief bei Ihnen?
Haben Sie nicht jemanden, der Sie gelegentlich mal
ablenkt?
Wovon denn?
Sie wollen mir doch nicht allen Ernstes erzählen,
dass Sie keine Sehnsucht danach haben.
Sehnsucht wonach?
Dass Ihnen jemand die Füße massiert oder den
Nacken krault.
Dass jemand mit Ihnen vor dem Fernseher kuschelt,
am Kaminfeuer Geschichten erzählt.
Ihnen Frühstück ans Bett bringt.
Dass jemand Sie mal so richtig bestäubt, damit
Sie mit Ihrem unbefriedigten, ich nicht, permanent unschuldigen
Mitmenschen wie mir auf die Nerven gehen müssen.
Und diese Sehnsucht, die haben Sie bestimmt schon
seit, sagen wir mal, 10 Wochen und 5
Tagen, stimmt's?
Also, jetzt wünsche ich Ihnen noch einen aufregenden
Arbeitstag.
Ich.
Unbefriedigt.
Wenn ich niemanden zum Nackenkrauen hab, dann weil
ich niemanden zum Nackenkrauen haben will.
Und wenn ich niemanden zum Kuscheln vor dem
Fernseher hab, dann eben weil ich niemanden hab.
Und dann 14 Tage Hawaii.
Oder 4 Wochen.
Oder auf die Malediven, was du willst.
Alles, was du willst.
Bernhard, ich bitte dich.
Ich flehe dich an.
Steh auf.
Bitte.
Ich weiß wirklich nicht, wie viel der Antrag
das jetzt grad war.
Aber meine Antwort bleibt unverändert.
Ich versteh dich nicht.
Ich bin reich.
Ich weiß.
Ich bin gut im Bett.
Glaub ich dir.
Ich bin wirklich gut im Bett.
Ich mach dich zu Chef in sämtlicher europäischen
Niederlassung.
Bernhard, weißt du wirklich nicht, was das Problem
ist?
Ich liebe dich nicht.
Aber das kann sich ändern.
Und wenn ich Chefin werde, dann eigentlich doch
ganz gerne, weil ich gut arbeite und nicht,
weil ich mit dir im Bett war.
Ansonsten verzichte ich lieber.
Ich weiß.
Jetzt lass uns einfach die Eröffnung besprechen.
Ich hab nämlich ein paar ganz tolle Ideen,
ja?
Zehnmal ziehen, Stühle auf jede Seite.
Haben wir 200, ja?
Auf was meinst du Bogen?
Dann guck mal, auf Höhe der dritten Stufe
kommt die Bühne.
Und dann stehen hier unsere Swinging-Handys und
natürlich Dr. Fillinger.
Dann brauchen wir einen Spot, Lautsprecher und ein
Mikro, so ein altmodisches, klassisches, weißt du?
Sag mal, wie sehe ich eigentlich aus?
Gut, wie immer.
Und meine Stimme, ist die irgendwie anders als
sonst?
Nee, wieso?
Ich dachte schon, man merkt mir was an.
Merkt dir was an?
Trampi?
Sag mal was.
Was soll ich denn sagen?
Nee, man merkt nichts, noch nicht.
Du, weißt du was?
Da fällt mir was ein.
Gib mir doch mal dein Handy.
Wie ist denn das, wenn ich einfach die
Karten austausche, oder liegt es an der Antenne?
Dann müsste doch das Problem mit meinem Handy
mal gelöst sein, oder?
Das hat keinen Sinn.
Wieso hat das keinen Sinn?
Der Ton steht im Mars.
Ach so.
Dann ändert es natürlich wirklich keinen Sinn.
Das ist ein echter Geheimtipp.
Hat mir mein Freund Daniel empfohlen.
Ich war selber noch nie da.
Das ist ja wunderschön hier.
Ein Sommergewitter?
Wie wundervoll.
So was liebe ich.
Mit den Bestwünschen von deinem Wettermann.
Extra für dich.
Geh doch schon mal vor, ich komme gleich.
Okay.
Wir warten.
Wir warten.
21, 22, 23.
21, 22, 23, 24.
Abend, ihr Herren.
Ach, guten Abend, Herr Westerkamp.
Ihre Zirkuswolke ist schon oben.
Sie kennen ja den Weg.
Ich habe drei, drei Handys bei Ihnen bestellt.
Ist das so schwer zu verstehen?
Und wenn ich drei Handy-Mädchen brauche, brauche
ich drei Handy-Mädchen.
Nicht zwei, nicht eins.
Hallo, komm mal her.
Was ist mit dem Licht dahinten?
Das gefällt mir doch gar nicht.
Kannst du mal mit ihm reden?
Ja, mein William hat sich schnupfen.
Dann gehen Sie mit ihr zum Arzt.
Besorgen Sie irgendwas Nasentropfiges.
Würde doch wohl irgendwie möglich sein.
William?
Ja, mein Bruder?
Ich stehe da nicht drauf.
Ich, ich komme hier nie wieder raus.
Herr Dr. Fillinger, Lampenfieber ist doch vollkommen normal.
Ich bin mir sicher, Sie werden eine hervorragende
Rede halten.
Sie sind ein rhetorisches Naturtalent.
Sie, Sie sind der Höhepunkt des Abends.
Niemals.
Nie.
Ich, ich, ich mache das nicht.
Ich, ich kann das nicht.
Niemals.
Ich nie.
Ich kann das nicht.
Ich mache das nicht.
Ich will das nicht.
Herr Dr. Fillinger, Sie wollen doch wohl nicht
Ihrem Stellvertreter die Bühne überlassen, oder?
Bühne.
Ist doch schlecht.
Er ist wieder.
Was sollen wir denn jetzt machen?
Ist doch nicht irgendwas da?
Irgendein Beruhigungsmittel, irgendwas?
Sieht nicht so aus.
Ich habe eine Idee.
Was machst du denn hier?
Was spielst du?
Wieso?
Ich brauche es doch sowieso nicht.
Ich habe doch eh keinen.
Herr Dr. Fillinger, sind Sie noch da?
Ja, ich bleibe auch hier.
Alles wird gut.
Ich habe hier wirklich was ganz, ganz Tolles
für Sie.
Ein Beruhigungsmittel, rein homöopathisch, ein Import aus den
USA.
Nehme ich Sie aber auch immer.
Ich habe nämlich furchtbare Angst vor solchen Menschenansammlungen.
Das hilft wirklich ganz wunderbar.
Ähm, vielleicht kommen Sie einfach raus?
Nein.
Ich verspreche Ihnen, in fünf Minuten fühlen Sie
sich wie ein neuer Mensch.
Ich spüre so eine Hitze in mir.
Jetzt kommt der Höhepunkt der Veranstaltung.
Ich tanze.
Als Kind war ich mal im Karnevalsverein.
Ich kann nicht mehr.
Wir haben ein Problem.
Was denn?
Er hat bei seiner Heulerei so viel Klopapier
benutzt, dass die Herrentoilette völlig verstopft ist.
Ich hätte ihm Valium geben sollen.
Meine süße kleine Zirruswolke, ich habe dich so
vermisst.
Und ich dich auch.
Oh nein.
Oh nein.
Oh nein.
Können Sie vielleicht später weiter telefonieren?
Es ist ein Notfall.
Ich denke gar nicht dran.
Kaufen Sie sich endlich mal ein neues Handy.
Genau.
Sie sind so ein Schlaumeier, als ob ich
da nicht schon selbst drauf gekommen wäre.
Aber leider nützt es nichts.
Also bitte, es ist dringend.
Ich hab's.
Sie sind Jungfrau.
Was?
Nein ey, ich bin Wassermann.
Ich rede nicht von Ihrem Sternzeichen.
Wovon denn dann?
Soll ich es Ihnen wirklich erklären?
Nein, danke, brauchen Sie nicht.
Also habe ich recht?
Sie haben überhaupt nicht recht.
Sie haben keine Ahnung.
Aber Sie, ja natürlich, Sie sind eine moderne
Frau.
Sie haben.
Sie haben wahrscheinlich vier Kreditkarten, zwei Lieblingsfriseure, von
denen keiner vom anderen wissen darf und drei
E-Mail-Adressen.
Aber im Ernst, wie oft haben Sie denn?
Wie oft habe ich was?
Naja, eher selten oder liegen Sie noch im
statistischen Jahresmittel?
Also hören Sie mal, ich habe wirklich keine
Ahnung, wovon Sie eigentlich reden.
Aber wenn Sie davon reden, wovon Sie zu
reden scheinen, dann lassen Sie mich zu dem
Thema mal sagen, dass 95 Prozent aller Frauen,
auf was sage ich, 98 Prozent aller Frauen,
ihren Männern den Orgasmus nur vorspielen.
Eine wahre Kennerin.
Wie fühlt es sich bei Ihnen an?
Wie Kribbeln auf trockener Haut?
Oder ist das eher so der Schmetterling in
der Magengegend, kurz bevor Sie sich neue Schuhe
kaufen?
Was?
Ich rede nicht von Kribbeln oder sowas, ich
rede von Naturgewalten, von Wirbelstürmen, von Hurricanes.
Wenn Sie bei der Gelegenheit mal meine helfende
Hand brauchen, dann rufen Sie mich doch einfach
an.
Meine Nummer muss ja inzwischen mehrfach in Ihrem
Handy gespeichert sein.
Also jetzt hören Sie mir mal gut zu,
ja?
Ich brauche Ihre helfende Hand nicht.
Ich mache mir meine Orgasme nämlich selber.
Und ich habe wunderbare, ich habe herrliche, ich
habe unzählige, ich habe so unglaublich schöne und
ich habe leise und laute und echte und
unechte Höhepunkte.
Ich glaube, in jedes Wort.
Hören Sie auch mit mir?
Das sind die Tabletten.
Hallo?
Hier ist Lilian Schmidt.
Ich brauche zehn multiple mobile Toiletten.
Und?
Also, mir gefällt's.
Ich weiß nicht.
Und das hier?
Putchenhaft.
Oh nein.
Sind Sie von dem Modell?
Klasse.
Bisschen zu Tango, oder?
Ja!
Nein.
Don't you feel like a crowd?
Come on, come on, come to me.
Das war wirklich klasse.
Als dein Steuerberater würde ich dir allerdings abraten.
Ich weiß nicht, wie ich es absetzen soll.
Findest du mich hübsch?
Nein.
Ich finde dich schön.
Und attraktiv?
Ungemein.
Sexy?
Wie ein offenes Messer.
Begehenswert?
Ich liege dir zu Füßen.
Würdest du mit mir schlafen?
Oh ja, sofort.
Wenn ich nicht demnächst die Frau meines Lebens
heiraten würde.
Die zweite Frau meines Lebens.
Es ist wirklich ein Jammer.
Nicht mal mehr der beste Freund ist zu
haben.
Oder Mexiko.
Ich weiß, du wolltest immer schon nach Mexiko.
Hennert, dass du es nicht verstehst.
Es geht mir auch nicht um das Wohin,
sondern um das Mit wem.
Es dauert ungefähr zwei Stunden.
Ja, geh du ran, wenn's klingt.
Bora Bora!
Ja, aber nicht mit dir.
Das ist Wassermann, du bist Steinbock.
Ganz schlechte Zeit.
Ganz schlecht.
Hennert, kommst du?
Ja.
Ich weiß nicht.
Kann sein.
Charlie, ich brauche Locationfotos von den Schwestern.
Charlie!
Charlotte?
Wer war das?
Wer war was?
Am Telefon.
Das geht dich gar nichts an.
Entschuldige bitte, das ist mein Handy.
Ja, und?
Ja, wer war es denn nun?
Okay, wenn du es unbedingt wissen willst.
Er war dran.
Der Handyman.
Ich verstehe überhaupt nicht, was du hast.
Der Typ ist nett, einfühlsam.
Der leidet wirklich sehr unter dir.
Du solltest beim nächsten Telefonat einfach mal ein
bisschen netter sein.
Schließlich kann er nichts dafür, dass du ständig
in seiner Leitung landest.
Das ist wie Elektro-Smog, da kann man
einfach nichts gegen machen.
Charlotte?
Ja?
Du wirst nie, nie wieder an mein Handy
gehen.
Hast du mich verstanden?
Wie du meinst.
Ich gehe nie wieder an dein Telefon.
Auch nicht, wenn du vorher sagst, ich soll
ran gehen.
Ich gehe nicht ran.
Vor allem nicht, wenn er dran ist.
Hallo, bist du noch dran?
Ja.
Ich habe ein Problem mit meinem Handy.
Jedes Mal, wenn ich telefoniere, also, nein nicht
jedes Mal, aber fast jedes Mal, wenn ich
telefoniere, habe ich irgendeinen unverschämten Kerl in meiner
Leitung, der raubt mir wirklich den letzten Nerv.
Ich muss aber arbeiten.
Ich habe schon alles probiert.
Ich habe die Handys getauscht.
Funktioniert nicht.
Jetzt bräuchte ich von Ihnen eine neue Karte
mit meiner alten Nummer.
Geht das vielleicht jetzt gleich?
Haben Sie mich nicht verstanden?
Haben Sie keine neuen Karten?
Ich bitte Sie.
Ich flehe Sie an.
Bitte helfen Sie mir.
Junge Frau, das ist telekommunikationstechnologisch schlichtweg unmöglich.
Die Chance geht gegen negativ unendlich, also rein
telekommunikationstechnologisch.
Da ist sowas gar nicht drin.
Es sei denn, der Typ in der anderen
Leitung befindet sich im Paralleluniversum.
Paralleluniversum?
Soso?
Ja, ich kann Ihnen das ganz einfach beweisen.
Dann wählen wir irgendeine Nummer, ganz egal welche,
Zeitansage.
Und schon haben Sie diesen Kerl in der
Leitung erfasset irgendwas von Cyrus Wörkchen.
Und jedes Mal ist eine andere Frau dran.
Hallo?
Hallo?
Ist da nicht ein klitzekleines Cyrus Wörkchen?
Alles klar.
Tag.
Tag.
Ich habe da ein Problem mit meinem Handy.
Jedes Mal, wenn ich telefoniere, also jetzt nicht
jedes Mal, aber fast jedes Mal, ist da
noch jemand in der Leitung.
Wie jetzt?
Bei Ihnen auch?
Telekommunikationstechnologisch unmöglich.
Tja, das interessiert mich eigentlich die Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Mark Westerkamp, guten Tag.
Hallo?
Ist da jemand?
Hallo?
Hallo?
Ich wollte Sie eigentlich gar nicht sprechen.
Ach, Sie sind's.
Das ging ja schneller als ich dachte.
Die nächsten zwei Tage habe ich leider überhaupt
keine Zeit, aber dann kann ich Sie sicher
irgendwo dazwischen schieben.
Wie schade.
Ich kann es nämlich kaum erwarten.
Wie bitte?
Ich sagte, ich habe meine Bluse schon ausgezogen.
Sie haben Ihre Bluse schon ausgezogen?
Wo sind Sie denn gerade?
Wissen Sie was?
Typen wie Sie, die können einfach mal gestohlen
bleiben.
Und lieber habe ich keinen Sex als schlechten
mit solchen Flachburgern wie Ihnen.
Und ob ich in letzter Zeit und wie
oft und wie lange, das geht Sie gar
nichts an.
Haben Sie eigentlich schon mal Ihren Hormonspiegel testen
lassen?
Vielleicht, das ist ja ein drösen Problem.
Aber kommen wir zur Sache.
Ich habe mir was überlegt.
Ja, ich bin ganz oha.
Lassen Sie uns doch einfach eine vernünftige und
sozial verträgliche Lösung finden.
Ich würde sagen, wir wechseln uns einfach ab.
Eine Stunde gehört mir, die nächste Stunde gehört
Ihnen.
Start ist heute Mitternacht, ich fange an.
Wie finden Sie das?
Großartig, ein Problem hätten wir damit gelöst.
Was für ein anderes Problem haben wir beide
denn noch?
Nein, nein, wir machen das genau so, wie
Sie wollen.
Denn telekommunikationstechnologisch tendiert das Ganze sowieso gerne
unendlich.
Genau.
Es sei denn, man befindet sich in einem
Paralleluniversum.
Genau.
Genau.
Hier, der kommt auch ins Kinderzimmer.
Wenn du weiterhin jeden Müll aufhebst, dann werde
dir bald eine ganze Reihe einer Aussiedlung gewohnen.
Und wenn du so weitermachst, dann wirst du
nie mit einer Frau zusammenleben.
Das ist auch nicht mein erklärtes Lebensziel.
Das habe ich früher auch gedacht, aber die
Zeiten ändern sich.
Und demnächst werde ich sogar Vater.
Ja, ich weiß, aber doch erst in sieben
Monaten.
Hast du eigentlich nie daran gedacht, zu heiraten?
Weißt du, ich brauche noch keinen sicheren Hafen.
Meine Segel sind noch nicht vom Sturm der
Liebe zerfetzt.
Ach was, du hast bloß noch nicht die
richtigen gefunden.
Sag mal, wer sind diese Spitzen hoch?
Das geht dich gar nichts an.
Sag schon.
Ich denke nicht dran.
Also deine Frau ist es jedenfalls nicht.
Sie hätte es aber durchaus mal werden können.
Wieso kenne ich die dann nicht?
Weil es schon ewig her ist.
Wir sind die besten Freunde und sie ist
meine Klientin, genauso wie du.
Die besten Freunde?
Ja, das ist eine besondere Frau, ich will
nicht, dass du sie kennenlernst.
Wieso nicht?
Die ist genau mein Klima.
Genau deswegen.
So jemand wie dich braucht Lilian nicht.
Von der Sorte hatte sie schon genug.
Daniel!
Daniel!
Hände weg von Lilian.
Die ist tabu, verstanden?
Ich bräuchte Sie am Freitag und Samstag, geht
das?
Hallo, wenn ich Sie vielleicht noch unterbrechen dürfte.
Sie sind in meiner Stunde.
Ich bin nicht in Ihrer Stunde, Sie sind
in meiner Stunde.
Was?
Es ist 17.49 Uhr.
Ja, okay.
Sie haben mir umgeraten, ich habe dir geraten.
Ja, Sie haben recht.
Das war Ihre Idee.
Warum halten Sie sich nicht an Ihrer Abmachung?
Ich bin in Ihrer Stunde, aber ich muss
arbeiten.
Sie führen Sexgespräche.
Marc, wer ist denn das?
Augenblick zur Rüstung.
Ein Zirruswölkchen, das habe ich gleich.
Ein kleines Zirruswölkchen.
Fällt Ihnen gar nichts anderes ein?
Wie wäre es denn mal mit einem Kugelblitz?
Oder einem Regenbogen?
Die können ja richtig komisch sein.
Apropos, hat sich dann jetzt jemand erbarmt?
Erbarmt?
Ja.
Wieso erbarmt?
Ich will überhaupt nicht, dass sich irgendjemand erbarmt.
Ich finde, Sie sollten positiver an die Sache
rangehen und nicht aus Selbstschutz-Tatsachen verdrehen.
Selbstschutz?
Vielleicht sind Sie nicht für die Liebe geschaffen.
Ich meine, ich verdrehe überhaupt nichts.
Ich finde es einfach nur billig, wie Sie
die Mädels ins Bett zerren.
Ich zerre überhaupt niemand ins Bett.
Die kommen freiwillig.
Sie würden sich wundern, wie viel sogar darum
betteln.
Freiwillig?
Das glauben auch nur Sie.
Ja, ich glaube, Sie würden auch darum betteln.
Ich?
Betteln?
Vergessen Sie es.
Wollen wir wetten?
Ich wette nicht mit Ihnen.
Ich verklage Sie.
Verklagen?
Ja, ich verklage Sie.
Sie wollen mich verklagen?
Was wollen Sie denn einklagen?
Ja, ich verklage Sie einfach.
Wollen Sie vielleicht nicht vollzogene Beischlaf mit Ihnen
verklagen?
Das gibt eine interessante ...
Vielleicht schlägt uns der Richter ja auch einen
Vergleich vor.
Sie sind wirklich so widerlich, so unangenehm, dass
Sie das nicht merken.
Sie, die Kleine, möchte gern Don Juan.
Sie, alles, was nicht bei drei auf den
Bäumen ist, ins Bett zerren.
Sie, erotomane, Sie, Sex-Maniac.
Mist, was war das denn?
Ein Kaninchen.
Jetzt haben Sie irgendwie ein Kaninchen tot gefahren,
Sie idiotische Bastarde.
Hallo, ist da noch jemand?
Oh, hallo.
Haben Sie das alles auch mitgehört?
Ja, es ist unglaublich, dabei wollte ich nur
ein Engagement.
Und ich nur ein Date.
Hey, haben Sie heute Abend schon was vor?
Was ist denn los da vorne?
Das gibt's doch gar nicht, ausgerechnet jetzt.
Es ist immer dasselbe.
Hey, hoffentlich geht es da vorne gleich weiter.
Oh, scharfer Hase.
Das ist doch Daniels Ex.
Na klar, das ist Lillian Schmidt.
Meine Telefonzicke.
Können wir vielleicht mal jemand auf die andere
Seite ziehen?
Marc, heute ist dein Glückstag.
Dann wollen wir doch mal sehen, wie du
betteln wirst.
Lillian Schmidt, ja.
Und zwar...
Michele wirst du anbetteln.
Los, Kaninchen.
Hallo?
Entschuldigen Sie.
Lassen Sie mich Ihnen helfen.
Ich bin ein Tierarzt, ich weiß, wie man
mit Tieren umgeht.
Ja, bitte.
Schauen Sie, hier sind wunderschöne Kleider.
Das geht schon.
Komm schon her, du Mistviech.
Spiegelfelix mit.
Was haben Sie gesagt?
Das ist eine sehr seltene Rasse.
Das ist ein Tasmanisch Hängerohrhase.
Ist wahrscheinlich ausgesetzt, passiert sehr oft.
Armes Tier.
Lassen Sie ihn nur ein bisschen laufen.
Das ist ein Männchen.
Er hatte sich nicht verletzt, nur ein bisschen
erschreckt.
Er brauchte Pflege und Liebe.
Amore, wie wir alle.
Gut.
Ich heiße Lillian Schmidt.
Machiochi Michele.
Ich bin Italiener, aber ich habe in Deutschland
studiert.
Darf ich Ihnen vielleicht was anbieten?
Einen Tee oder Kaffee?
Vielen Dank.
Ja.
Nein.
Was?
Das ist sehr liebenswürdig, aber ich muss gehen.
Aha.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Ach, und geben Sie ihm erst in einer
Stunde etwas zu essen.
Er steht noch unter Sock.
Wenn er innerhalb von 30 Sekunden nachläuft, habe
ich ihn drei Wochen im Bett.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.
Oh, schneller als ich dachte.
Ihre Telefonnummer haben?
Also natürlich die Nummer vom Kaninchen, falls es
Ihnen schlechter geht.
Die Nummer von der Praxis, falls es dem
Kaninchen schlechter geht.
Das geht leider nicht.
Meine Praxis wird gerade umgebaut und die neue
Telefonanlage ist noch nicht installiert.
Ach so.
Ihre Handynummer?
Bitte halten Sie mich nicht für altmodisch.
Aber ich hasse diese ganze moderne Kommunikationszeug.
Am liebsten zeige ich Briefe mit der Amt.
Das ist natürlich schlecht.
Ich meine, das ist toll.
Das ist so romantisch.
Können Sie mich anrufen?
Wegen den Kaninchen?
Ja, klar.
Ja, natürlich.
Natürlich.
Schön.
Dann, tschau.
Tschüss.
Möhrchen?
Nein, auch nicht.
War doch ein toller Mann, unser Tierarzt, oder?
Herr Clooney hat nicht vielleicht einen Tierarzt angerufen?
Ach, du bist wieder nicht rangegangen.
Nein, Clooney.
Sieh mir mal die Tatsachen ins Auge.
Er interessiert sich nicht für dich.
Und für mich auch nicht.
Telefonklingeln Lilian Schmidt?
Hi, hier ist Jessie.
Und, hat er angerufen?
Nein, hat er nicht.
Und wird er auch nicht.
Ist ja auch klar.
Plan A funktioniert nicht.
Und Plan B ist richtig.
Lilian, er ist Italiener.
Ja, und?
Er ist nicht wie die anderen.
Das hast du bei Stefan auch gesagt.
Och, wer interessiert sich denn für Stefan?
Aber mein Doktor ist so höflich und nett
und zuvorkommend, charmant und gutaussehend.
Er ist ein Gentleman.
Lilian, Kopf hoch, vielleicht ruft er ja noch
an.
Und ich sag's dir nochmal, du solltest auch
die anderen Jungs nicht von der Bettkante schubsen.
Ich hatte vor kurzem einen Wahnsinn.
Einen Hurricane würde ich sagen.
Du, es hat gerade geklingelt.
Wir sehen uns morgen Abend, okay?
Ja, okay.
Und vergiss nicht, du kannst deinen Plan jederzeit
wieder aufnehmen und zurück ins Sexualleben kommen.
Okay?
Mach's gut.
Ciao, du Süße.
Tschüss.
Ich finde, Ihre Freundin hat vollkommen recht.
Was?
Ich finde, Ihre Freundin hat vollkommen recht.
Ein Italiener?
Ich meine, sind Sie noch zu retten?
Sie fallen wirklich auf alles rein.
Der quatscht wahrscheinlich dauernd von seiner Mama und
wohnt noch zu Hause.
Haben Sie etwa die ganze Zeit zugehört?
Zeit, ja, das ist genau mein Stichwort.
Sie sind schon wieder in meiner Stunde, seit
genau 15 Minuten.
Das gibt Ihnen auch lange nicht das Recht,
meine Privatgespräche zu belauschen.
Ich konnte leider nicht, anders nicht, dass mir
dieses ganze Liebesgesäusel irgendwie Spaß gemacht hätte.
Lassen Sie sich doch mal einen Tipp geben.
Italiener sind Feinschmecker.
Verstehen Sie?
Wahrscheinlich geht der nach der klassischen Methode vor.
Der lässt Sie schmoren, um Sie dann umso
schneller ins Bett zu kriegen.
Ist ein uralter Trick.
Ich wette, spätestens heute Abend ruft er Sie
an und dann, beim nächsten Date, legt er
Sie flach.
Sie haben ja keine Ahnung.
Naja, genießen Sie es doch einfach.
Vielleicht haben Sie einen von diesen Superorgasmen und
zerplatzen an der Decke.
Dann kann ich endlich wieder in Frieden telefonieren.
Und jetzt tun Sie mir einen Gefallen und
gehen aus der Leitung, ja?
Sie können mich mal.
Was wollen Sie denn noch?
Glauben Sie nicht, dass ich heute schon unverschämt
genug war?
Hier spricht der Michele Mazzocchi, der Tierarzt.
Hallo?
Hallo.
Was macht der untere Hase?
Welcher Hase?
Ach, Cluny.
Ja, den genießt du bestens.
Wunderbar.
Dem geht's scheußlich.
Er frisst nicht, er hat überhaupt keinen Appetit.
Und er hinkt.
Machen Sie sich keine Sorgen.
Ich wollte Ihnen sowieso vorschlagen, morgen vorbeizukommen und
ihn einmal mir anzusehen.
Vielleicht könnten wir ja auch dann danach zusammen
essen gehen?
Ja, doch.
Selbstverständlich, nur wenn Sie nichts dagegen haben.
Nein, ich habe nichts dagegen.
Cluny, du?
Nein, keiner.
Wir können gehen, gerne essen.
Na gut, dann sehen wir uns morgen Abend.
Ciao.
Ciao.
Cluny, mein nächstes kleines Hobby-Mäßchen, dann wollen
wir doch mal sehen.
Was?
Zieh dich an.
Wie gefällt dir das?
Bisschen nackig, oder?
Wollen ja nicht gleich mit der Tür ins
Haus fallen.
Und das hier?
Weißer Unschutzkragen?
Na, ist auch nicht das Richtige.
Und das?
Schwarz?
Plastisch?
Schön?
Cluny, ich weiß, du bist ein Mann, aber
könntest du mich ein bisschen ernst nehmen?
Wie wär's denn mal mit...
Und?
Nicht überhöhen.
Hallo, ich hab Feierabend.
Feierabend?
Sie sind mit David verheiratet, Sie haben kein
Feierabend.
Aber ich hab keine Zeit für Sie.
Wie wär's, wenn Sie mit Ihrem Fokuswörkchen telefonieren,
mit irgendwem?
Ist mir ganz egal.
Schönen Abend noch.
Halt!
Zwei Sekunden, bitte.
Gut, machen Sie es kurz.
Ich musste ja leider gestern Abend dieses Gespräch
mit Ihrem Michele mit anhören.
Ach, ist die Spanne.
Weil Sie wieder mal in meiner Stunde waren.
Ja, und?
Wenn Sie weiter so pappig sind, dann lege
ich einfach auf.
Ich muss Sie ja nicht warnen.
Warnen?
Wovor denn?
Also, ein Mann, der beim ersten Runde gut
gleichzeitig nach Hause kommt, der wird zum Essen
nicht wieder weggehen wollen.
Sondern?
Der wird mit Ihnen ins Bett gehen wollen.
Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen,
dass nicht alle Männer so sind wie Sie?
Sie sind so naiv.
Scheren Sie sich zum Teufel.
Ich schau mal nach, wo Clooney ist.
Meistens sitzt er im Bett.
Clooney!
Clooney, wo steckst du denn?
Hallo, junger Hase.
Clooney?
Wahrscheinlich hat er Angst vor dem Doktor.
Vielleicht gehen wir jetzt einfach essen.
Können wir das Ganze nicht abkürzen?
Wie bitte?
Lassen Sie uns hierbleiben.
Wo, hier?
Natürlich, wir können es uns hier sehr gemütlich
machen.
Ich bin sowieso ein bisschen müde.
Und außerdem wird es in einer halben Stunde
regnen.
Es hat aber den ganzen Tag die Sonne
geschien.
Glauben Sie mir.
Haben Sie Spaghetti und Öl und Knoblauch?
Ja.
Dann mache ich uns eine schöne Spaghetti.
Haben Sie Basilico?
Sicher.
Ja.
So, so, mein lieber Dr. Michele Maciocchi.
Jetzt haben wir schon gekocht und Wein getrunken.
Und was machen wir jetzt?
So einfach bin ich nicht zu haben.
So einfach nicht.
So, so, liebe Frau Lilian Schmidt.
Da sind wir jetzt aber ganz schön nervös.
Will der liebe Herr Doktor vielleicht doch nur
auf dem schnellsten Wege mit Ihnen ins Bett?
Nein, nein, so einfach ist das nicht.
So einfach ist das nicht.
Ja dann.
Ja dann.
Gute Nacht.
Was für ein Mann, Clooney.
Was für ein Mann.
Der Blick von der Treppe, der ist ganz
zauberhaft.
Ist das nicht herrlich hier?
Ich finde es ja ganz wunderbar.
Und ich sehe Blumen, überall Blumen und alles
duftet und blüht.
Was ist los mit ihr?
Das ist doch im Kongress für Motiv des
Spirosespezialisten.
Steht Ihre Venus jetzt in der Sonne oder
was?
Ich würde eher sagen, Plan B hat doch
funktioniert.
Plan B?
Aha.
Ja, Lilian Schmidt?
Hallo Lilian, hier spricht der Michele.
Hallo.
Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich den
Abend bei Ihnen sehr schön fand.
Ja, ich auch.
Und das Essen war so gut.
Schön, dass es Ihnen geschmeckt hat.
Ich wollte Sie nur fragen, ähm, nein, das
sage ich anders.
Ich habe mir gedacht, die Wetter ist so
schön und...
Ja?
Entschuldigung, wenn ich die Idylle mal eben unterbreche.
Was machen Sie in meiner Leitung?
Das ist meine Stunde.
Ich weiß, dass es Ihre Stunde ist.
Bitte trotzdem, legen Sie einfach auf.
Es ist wichtig.
Wir hatten da eine Abmachung.
Flirten Sie gefälligst in Ihrer Stunde.
Ich weiß, dass wir eine Abmachung hatten.
Könnten Sie trotzdem mal auflegen, bitte?
Ich gebe Ihnen fünf Minuten, ja?
Vielen Dank.
Fünf Minuten.
Ja, vielen Dank.
Ähm, Michele?
Hallo?
Hallo, Lilian?
Wer war dieses sehr...
Hallo.
Wer war dieses sehr unöffentliche Mensch?
Ach, ignorieren Sie ihn einfach.
Er...
Ich habe keine Ahnung.
Der ist immer in meiner Leitung.
Also, ich wollte Ihnen nur sagen, die Wetter
ist so schön und soll auch so bleiben.
Ob Sie vielleicht Lust haben, mit mir einen
kleinen Ausflug zu machen in die Grüne, in
die...
In die Grüne, in die Grüne.
Genau.
Ja.
Ja.
Wann denn?
Ah, diese Parke.
Sie ist so schön.
In die Grüne.
Die Sonne scheint.
Oh, hallo.
Mitgelaufen.
Die Decke.
Hey!
Hey!
Die Decke.
Oh!
Mamma mia!
Oh!
Oh!
Oh!
Komm jetzt hier, Lilian.
Ganz hin, ganz hin.
Das ist eine sehr große.
Langsam.
Oh!
Ist schon gut.
Komm, zieh zurück.
Mensch, ist bitter.
Kann der Hund denn nicht an der Leine
geführt werden?
Und einen Traum hat er auch nicht.
Äh, vielleicht machen wir mal was.
Sie sind doch Tierarzt.
Also, ganz schnell.
Ja.
Aber die Tier sieht eigentlich überhaupt nicht krank
aus.
Ja, aber wir müssen uns keine Sorgen machen.
Wenn er gegessen hat, dann ist er müde.
Genauso wie ich nach dem Essen.
Also, mir reicht es.
Ich hab die Schlotze voll.
Ich ruf jetzt die Polizei.
Bitte machen Sie doch was.
Bitte.
Bitte.
Ganz brav.
Ganz ruhig.
Du musst keine Angst haben.
No, no, no.
Ganz brav.
Alles im Griff.
Machen Sie sich keine Sorgen.
Männchen, warum rufst du mich denn immer an?
Mist.
Der mutigste ist er aber auch nicht gerade.
Nein.
Ja, schieße.
Brav.
Platze.
Aus.
Schöner ist es.
Erfolgsam.
Auf.
Da ist
er ja.
Was ist denn los mit dem verantwortungslosen Hund?
Danke.
So ein netter Hund ist ja gleich zu
mir gekommen.
Entschuldige, Sie sind Italiener.
Danke, danke.
Sie hat meinen Hund gerettet.
Ja, manchmal.
Und in der Hitze, weißt du, die Hormone,
immer dasselbe.
Aber sie ist gut.
Ja.
Aber Sie, woher kommen Sie?
Ja.
Aber Sie verstehen mich nicht?
Nein.
Ah, ich verstehe.
Dann lasse ich Sie.
Einen schönen Tag.
Einen schönen Tag.
Kein Problem.
In der Liebe ist alles ermöglicht.
Was hat sie gesagt?
Nein, sie hat nur gesagt, dass die Hunde
normalerweise überhaupt keine Fleisch fressen, sondern nur Müsli
und Bananen.
Schöner habt ihr es hier.
Der Blick geht in Sicherheit.
Grüne.
Idyllisch.
Die Einrichtung ist auch sehr hübsch.
Besonders das Kinderzimmer.
Ich fürchte nur, es ist ein bisschen zu
klein.
Zu klein?
Für ein Kind?
Wie groß ist denn so ein Kind?
Marc, Kinder wachsen.
Außerdem möchten wir noch mehr haben als nur
eins.
Sag mal, wie geht's eigentlich...
Kaffee.
Das ist lieb.
Danke, Susanne.
Machst du unten mal die Sicherung aus?
Mach ich.
Wie geht's eigentlich Lilian?
Wie kommst du jetzt darauf?
Ähm, keine Ahnung.
Nur so.
Gut geht's ihr.
Warum willst du es wissen?
Du hast mir doch erzählt, dass sie deine
beste Freundin ist.
Und da dachte ich, du weißt vielleicht, wie
es ihr so geht, was sie so macht.
Aber wenn das jetzt ein Problem ist wegen
Susanne, dann lassen wir das einfach bleiben.
Ihr sind gute Freunde, sonst nichts.
Außerdem hat sie einen neuen Verirrer.
Schön für sie.
Finde ich auch.
Schade.
Das finde ich nicht.
Sie ist sehr verliebt.
Ich freue mich für sie.
Du bist zu spät, Marc.
Tja, Schicksal.
Wenn der Kerl ihr das Herz bricht, dann
breche ich dem das Genick.
Das meine ich ernst.
Wann die eigentlich nicht füttern?
Das ist wegen dem Gleichgewicht.
Kann ich ein Foto machen?
Ach, Lilian.
Bitte.
Ja, bitte.
Ist mir unangenehm.
Warum haben Sie eigentlich ein Regenschirm mit?
Meine Mama hat immer gesagt, zwischen einem lachenden
Gesicht und einem weinenden Gesicht ist oft nur
eine Sekunde.
Na, ein Glück, dass Ihre Mutter so gute
Sprichworte kennt.
Oh, ja.
Wieso sind Sie Kinderarzt geworden?
Tierarzt?
Ja, natürlich.
Ich meinte ja auch, Sie sind so einschülsam.
Sie hätten auch Kinderarzt werden können.
Das ist komisch.
Das hat meine Mama auch gesagt.
Ja?
Aber wissen Sie, ich verstehe Tiere besser als
Menschen.
Tiere sind so einfach.
Tiere zum Beispiel liegen nie.
Liegen nie?
Liegen nie.
Aber dafür kratzen und treten Sie.
Ich habe genau gesehen, dass Clooney Sie gebissen
hat.
Das stimmt.
Aber er hat es nicht böse gemeint.
21, 22, 23.
Drei Sekunden.
Einen Kilometer.
Wissen Sie, was ich so toll an Ihnen
finde?
Dass Sie so ehrlich sind.
Ich glaube, Sie könnten nie lügen, selbst wenn
Sie wollten.
Und es klingt vielleicht komisch, aber ich habe
das Gefühl, ich kenne Sie schon ganz lange.
Sogar Ihre Stimme klingt irgendwie vertraut.
Komisch, ne?
Nein, das ist nicht komisch.
Das ist schön.
Finde ich auch.
Sagen Sie mal, Sie könnten ja auch langsam
Du sagen, oder?
Du?
Du.
Lilian, ich bin sehr glücklich, dass ich Dich
getroffen habe.
Dann sage ich Dir gleich noch was.
Ich habe bis jetzt nicht so viel Glück
gehabt mit Männern.
Ich glaube, ich bin ziemlich verletzt worden.
Vielleicht machst Du das einfach nicht?
Du?
Ich.
Oje.
Wir sind doch tatsächlich nur lauter Singles im
Notstand.
Na, dann sind wir ja genau richtig hier.
Ich habe keinen Notstand.
Ja, Du brauchst ja auch einen Baseballschläger, um
Dir die Frauen vom Hals zu halten.
Vergiss nicht, Du hast versprochen, mir zu helfen.
Was ist denn los mit Dir?
Was?
Mit mir?
Gar nichts.
Ich habe keinen Bock auf Fahrten.
Hoffentlich kriege ich keine Grippe.
Boah.
Siehst Du die?
Spitzenhoch auf drei Beinen.
Tatsächlich.
Spitzen, spitzenhoch.
Dann musst Du jetzt nur noch hingehen und
mit ihr reden.
Doch, ja.
Und über was?
Über irgendwas, übers Wetter.
Übers Wetter.
Ja, da kenne ich mich aus.
Danke für die Hilfe.
Noch zwei Tequila.
Okay, kommt sofort.
Hey, ich nehme meinen Bocca Martini.
Oh, hallo.
Lilian.
Das ist eine schöne Überraschung.
Was machst Du hier?
Ich?
Ich?
Ich trinke Tequila.
Und Du?
Ich arbeite hier.
Was?
Du arbeitest hier?
Ja, ich habe hier Party organisiert.
Ah, Kompliment.
Es ist eine sehr, sehr schöne Party.
Danke.
Eine sehr geschmackvolle Berufskleidung auch.
Ja, man tut, was man kann.
Und was machst Du hier?
Ich?
Ich arbeite auch.
Tiernorddienst.
Für alle die armen Frosche, die sich heute
Nacht in eine Prinzfrau handeln müssen.
Das ist nicht einfach.
Ja?
Nein, immer ernst, ich bin hier mit einem
Kollegen.
Und er hat sich nicht getraut, alleine zu
kommen.
Ach so.
Ja.
Bist Du ein Schüchter?
Ja.
Ja, ich bin auch mit zwei Freundinnen hier.
Ah.
Ja, Charlie und Jessica.
Guck mal, die große Blonde, die da tanzt.
Ich bin gleich wieder da.
Ja, warte doch mal, ich will Dich vorstellen.
Weißt Du, ich muss...
Wie sagt man?
Hände waschen.
Ach, okay.
Und wie findest Du ihn?
Du, Mikaela ist da.
Wer ist denn Mikaela?
Na, Tierarzt Mikaela.
Tierarzt Mikaela.
Oh mein Gott, ich muss mich unbedingt kennenlernen.
Wo ist er denn?
Königstiger.
Da muss ich doch mal hin.
Besucher, Kontrolle.
Ah.
Keine Angst, ich bin vom Gesundheitsamt.
Ich nehme jetzt die Hand weg und Sie
schreien nicht.
Ja?
Gut.
Können Sie sich nicht so wohl angekommen, dass
das nicht nur eine Gymnastik-Toilette ist, sondern
dass hier auch noch ungeschützter Sex stattfindet.
Das wollen wir natürlich verhindern.
Es gibt nichts, keine Chance.
Verstehen Sie?
Machen Sie ruhig weiter, das stört mich nicht.
Entschuldigung.
Nächstes Mal erwische ich Sie ohne Papier.
Entschuldigen Sie, ich musste Ihnen einfach sagen, wie
wundervoll ich Sie finde.
Ich hätte mir das nicht verzeihen können, wenn
ich einfach gegangen wäre.
Und deshalb wollte ich Sie fragen, ob Sie
mir Ihre Telefone mal geben könnten.
Ja, so sieht man sich wieder.
Dein Lieblingsdrink.
Du siehst, ich habe ihn nicht vergessen.
Aber ich habe dich vergessen.
Schade.
Wie man es nimmt.
Wieso bist du eigentlich immer noch sauer?
Du, ich bin gar nicht sauer.
Ich bin, was dich betrifft, irgendwie so gar
nichts mehr.
Wie wär's, wenn du einfach gehst?
Haben Sie nicht gehört, was die Dame gesagt
hat?
Sie will offenbar nichts von Ihnen wissen.
Tut mir sehr leid, dass es so lange
gedauert hat.
Ja, macht nichts.
Wer war das?
Stefan.
Stefan wer?
Ein Ex.
Entschuldigung, das tut mir leid.
Nein, nein, nein, das musst du nicht leid
tun.
Mir tut's leid, dass ich was mit ihm
hatte.
Reine Zeitverschwendung.
Warum?
Ach, du weißt schon, er ist einer von
der Sorte, die ständig schwören, wie sehr sie
dich lieben.
Und dann ist er weg.
Genau.
Oder er sagt, du bist die Einzige für
mich.
Aber nur für die nächste halbe Stunde.
Genau.
Wie dieser Höschensammler in meiner Leitung.
Einer Höschensammler?
Ja, der Mann in meinem Handy.
Habe ich dir von dem noch nicht erzählt?
Nein.
Habe ich nicht?
Nein.
Diese Veranstaltung hier wäre genau das Richtige für
ihn.
Ich könnte wetten, dass er da ist.
Ah, ja?
Vielleicht einer von den Sunnyboys da hinten.
Weißt du was, ich ruf ihn einfach mal
an.
Mal sehen, ob einer rangeht.
Du musst mir doch beweisen, ich möchte nicht
deinen Höschensammler kennenlernen.
Gönn mir den Spaß.
So.
Komm.
Der da hinten?
Und?
Keine Verbindung.
Vielleicht hat der schon ein Häuschen gefunden.
Ah, das ist du.
Ich habe vergessen, ich muss in die Tierklinik.
Ich habe einen Notdienst.
Was jetzt?
Nachts?
Eine Entbindung, eine Elefantentzündung.
Elefantenkuh, sehr zwiebelig, sehr groß.
Elefantenkuh.
Lilian, ich muss.
Tut mir leid.
Und?
Wo ist er jetzt?
Warte mal, wie war das?
Er entbindet gerade.
Also, wir sind uns einig.
Wir nehmen das Lachskarpaccio und dann dieses Geflügel
-Dings da.
Kann nachher alle orange.
Ja, genau.
Ich glaube, die Leute haben einfach genug von
diesem Schischi hier, Schischi da, Schischi an, Schischi
bei.
Sie haben eine prächtige Laune heute.
Ah, und Sie haben mir gerade noch gefehlt.
Was gibt es denn?
Ist denn da immer noch nichts gelaufen?
Was soll denn gelaufen sein?
Da ist doch noch Fenderleitung.
Ich weiß.
Ich höre Ihnen das doch an.
Ich möchte Sie auch gar nicht lange aufhalten.
Ich wollte nur sagen, vielleicht liegt das ja
gar nicht an Ihnen, dass da bisher noch
nichts gelaufen ist.
An wem soll es denn liegen?
Vielleicht liegt es an ihm.
Vielleicht ist er schwul.
Schwul?
Was für ein absurder Gedanke.
Na ja, im Ernst, viele Italiener wissen gar
nicht, dass sie eigentlich schwul sind.
Ja, das stimmt.
Wir haben hier einen jungen Koch und das
stimmt.
Jetzt halten Sie doch mal bitte still.
Oder er sieht in Ihnen den Kumpel.
Ich bin überhaupt kein Kumpeltyp.
Na ja, aber vielleicht sind Sie für ihn
die ideale Frau für eine platonische Beziehung.
Vielleicht will er sich ja nur ein bisschen
bei Ihnen ausheulen oder sowas.
Vielleicht könnten Sie sogar Strapse anziehen und ihn
abfüllen und es würde nichts passieren.
So was gibt es.
Aha.
Na ja, wie gesagt, das wollte ich nur
gesagt haben.
Also wenn das wirklich ein Problem für Sie
ist.
Austern und Sellerie, das wirkt Wunder.
Habe ich selbst, also hat ein Freund von
mir probiert.
Und bei dem hat es wirklich Wunder gewirkt.
Komm schnell, schnell, gleich landen Sie im Bett.
Und das nach zwei Minuten, das ist ein
Rekord.
Oh, alle gehen miteinander ins Bett.
Nur ich kriege ihn gar nicht rein.
Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, will ich
ihn einfach nur küssen.
Küssen.
Er macht einfach nichts.
So.
Vielleicht hat ja dieser schreckliche Mark wirklich recht
und Michele sieht in mir so eine Art
Kumpel oder sowas.
Was ist denn mit dir los?
Was soll mit mir los sein?
Ich fühle mich schrecklich.
Aber du hast doch den Plan B ins
Leben gerufen.
Kein Sex mehr, bis der Richtige kommt.
Aber Michele ist doch der Richtige.
Ich würde schon mal ganz gerne mit ihm
so ein bisschen...
Proben, proben, bis der Tierarzt kommt.
Ja, klar.
So was nennt man ironie des Schicksals.
Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, den ersten
Schritt zu machen.
Habe ich doch schon, oder?
Und den zweiten?
Wenn es sein muss, auch den dritten.
Sag mal, hat das Ding auch irgendwo eine
Naht?
Und du bist sicher, dass das hilft, ja?
Todsicher.
Sag mal, der Ausschnitt ist doch nicht dein
Ernst, oder?
Da sieht man ja den BH.
Genau.
Oh la la.
Wir nehmen noch zwei Sex on the Beach.
Lilian, das war so schön.
Ich liebe Tanz.
Schon als kleiner Junge wollte ich immer in
die Ballett.
Mein Vater ist ja fast ausgeflückt.
Wie findest du mich eigentlich?
Hä?
Na, findest du mich nett?
Nette?
Ich finde dich sehr nette.
Lilian, du bist eine wundervolle Mensch.
Ich konnte mit dir, wie sagt man, Pferde
stehlen.
Und auch Kaninchen konnte ich mit dir stehlen.
Ich hätte nie gedacht, dass man vor einer
Frau solche Gefühle haben kann.
So freundschaftlich.
Das ist ja echt selten zwischen Mann und
Frau.
Das hat meine Mama auch gesagt.
So eine Freundschaft, das geht eigentlich immer erst
danach.
Danach wonach?
Nachdem man sozusagen intim miteinander war.
Bei uns geht das ohne.
Das finde ich sensationell.
Das ist sozusagen, als wäre unsere Freundschaft auf
einem hoher Niveau.
Du erwiderst meine Gefühle nicht.
Doch.
Ich hätte es nur gerne lieber mit auf
ohne Niveau.
Ich muss gehen.
Nach dem Dienst.
Schlafe gut.
Charlie?
Hier, komm mal her.
Ich will, dass du mir hilfst.
Ich muss eine sehr, sehr spezielle Veranstaltung organisieren.
Und wenn alles klappt, dann kannst du den
nächsten großen Auftrag ganz alleine machen.
Okay.
Jetzt bist du fällig.
Das sieht nicht gut aus.
Hä?
Das sieht nicht gut aus.
Ach je.
Ich ruf mal an.
Ich telefonier mal.
Das sieht nicht gut aus.
Gar nicht gut.
Das kann man nicht reparieren.
Ist wahrscheinlich die Kurbelwelle.
Ja.
Die Kurbelwelle.
Das dauert bestimmt zwei Tage.
Dann können Sie uns vielleicht mit zurück in
die Stadt nehmen.
Das geht nicht.
Ich habe die ganze Nacht Dienst.
Ach je.
Ein Taxi kommt wahrscheinlich auch nicht hier raus.
Taxi?
In der Gegend?
Um die Zeit?
Nein, das können Sie vergessen.
Im Auto schlafen ist mir zu kalt.
Kennen Sie vielleicht ein kleines Hotel hier?
Ich kenne ein kleines Hotel hier direkt um
die Ecke.
Da können Sie übernachten.
Ich kann Sie mit dem Auto mitnehmen und
morgen früh sehen wir weiter.
Das ist doch schön.
Dann fahren wir ins Hotel.
Ich bezahle es auch.
Ist ja mein Auto und mein kaputt.
Dann bin ich gleich wieder da.
Gute.
War ich gut?
Ich hoffe, es lohnt sich für Sie.
Ja, das hoffe ich auch.
Hallo, Daniel.
Ich wollte Ihnen nur sagen, ich komme morgen
früh nicht zum Joggen.
Ich übernachte nämlich nicht zu Hause, weil ich...
Das erkläre ich Ihnen anders mal.
Gut, tschüss.
Ich müsste auch mal.
Gut.
Ja.
Hallo, Daniel, hier ist Lilian.
Kannst du mir einen Gefallen tun?
Kannst du heute Abend Klo nicht füttern?
Ich komme nicht nach Hause.
Ich erkläre dir später, warum.
Ja, danke.
Tschüss.
Guten Abend.
Guten Abend.
Wir hatten eine Autopanne und würden gerne übernachten.
Haben Sie vielleicht zwei Einzelzimmer für uns?
Es tut mir wahnsinnig leid, aber ich fürchte,
wir haben keine zwei Einzelzimmer mehr.
Keine Einzelzimmer mehr?
Tja, da ist eine Tagung.
Ach je, was machen wir denn da?
Ich weiß ja auch nicht.
Ein anderes Hotel?
Ich könnte Ihnen allerdings noch die Hochzeitssuite anbieten.
Die ist das ganze Wochenende frei.
Die Hochzeitssuite?
Ja.
Wir können ja nur nicht auf der Straße.
Wir nehmen die.
Danke schön.
So, was ist mit dem Klima da für
die Frise?
Was ist denn da los?
Weiß ich nicht.
Ich gehe noch mal runter und hole meine
Kreditkarte.
Ah, Lilian, das mache ich schon.
Nein, nein, nein, ich kann das machen.
Bitte, ich bin gleich wieder da.
Bitte schön.
Das ist für den Portier, er weiß schon
wofür.
Und das ist für Sie.
Wir möchten nicht gestört werden.
Danke.
Pass nicht auf.
Sie kennen mich nicht.
Sie hat mich nie gesehen.
Ich heiße jetzt Machokey.
Und die Karte von Frau Schmidt?
Ja, selbstverständlich, Herr Westerkamp.
Machokey?
Capito.
Übrigens, mein sehr treibender Neuzios war echt scharf,
wenn ich das mal so sagen darf.
Nein, Jakob, eben genau nicht.
Du kennst mich nicht, du hast mich nicht
gesehen.
Hier, die
Karte.
Ohlala, ohlala.
Ein schönes Zimmer.
Sehr groß.
Ja.
Ha.
Na komm mal her, du kleiner Mistkerl.
Ich weiß doch nicht, ob der Daniel hier
Leckeres für dich hat.
Mh.
Noch wählerisch, was?
Was ist das denn?
Nimm schon ab.
Ihr gewünschter Gesprächspartner ist nicht erreicht.
Wie ist
denn das eigentlich morgen?
Frühstücken wir noch zusammen?
Oder hast du schon was vor?
Natürlich frühstücken wir morgen zusammen.
Und nächsten Monat?
Was?
Ja, natürlich auch nächsten Monat.
Und wie ist das am 7.
März 2009?
Weisst du, ich möchte die nächsten 55 Jahre
mit dir danach frühstücken.
Und dann sehen wir weiter.
Meine Süße.
Kleine.
Süße Wolke.
Was hast du gerade gesagt?
Was habe ich gerade gesagt?
Süße Wolke?
Ich verstehe das nicht.
Ich verstehe das gerade überhaupt nicht.
Du bist, du bist Westerkamp?
Du bist dieser widerliche Mark-Höstchensammler Westerkamp?
Ich kann dir das alles erklären.
Du hast mir überhaupt nichts zu erklären.
Ich habe nämlich verstanden.
Du hast es nicht verstanden.
Doch, ich habe alles verstanden.
Ich habe ja gehört, wie du mit Frauen
umspringst.
Und jetzt lass mich gehen.
Bitte.
Bitte.
Lass mir.
Äh.
Au.
Und ich dachte, du bist mein Freund.
Und ich dachte, wir hätten eine Vereinbarung.
Und ich dachte, du wärst Michele.
Ja, ja.
Lilian!
Warum gehst du eigentlich nicht ans Telefon?
Ich habe die ganze Nacht hier gewartet.
Ich muss unbedingt mit dir reden.
Bitte.
Gib mir fünf Minuten.
Nur fünf Minuten.
Ich kann dir das alles erklären.
Das ist völlig anders, als du denkst.
Lilian, bitte.
Halt!
Du kommst hier nicht durch.
Da musst du mich schon über den Haufen
fahren.
Ich bleibe hier einfach so lang stehen, bis
du mit mir sprichst.
Nein.
Doch.
Auf gar keinen Fall.
Charly, bitte.
Du bist wahnsinnig.
Ja, ja und?
Ich mach das nicht.
Charly, du musst mir helfen.
Ich bin ein Esel mit Aszendent Rindviech und
sie ist Venus mit Ascendent Traumfrau.
Wir sind füreinander bestimmt.
Das sagen auch die Sterne.
Bitte.
Hier.
Ich schätze, das kannst du dringend gebrauchen.
Lilian, jetzt hör auf, dich selbst fertig zu
machen.
Du hättest eh nichts ändern können.
Ich hab dich ja vor Saturn gewarnt.
Wenn der am Mars steht, dann kann man...
Charly, kannst du mich einmal Ruhe lassen mit
deinem Sternenscheiß?
Du sag mal, wärst du sauer, wenn ich
den Job mit der Hochzeit übernehme oder willst
du?
Hochzeit?
Ich?
Auf keinen Fall.
Das kannst du machen.
Okay, dann rufst du dich jetzt erstmal aus.
Narko wandert nämlich...
Hör auf damit!
Sag mal, haben wir überhaupt nichts Ernsthaftes zu
arbeiten?
Irgendwas Solides?
Irgendeine Museumseröffnung oder...
Ich weiß nicht.
Eine Beerdigung?
Den Kongress der Scheidungsanwälte?
Ja.
Das ist gut.
Das mach ich.
Hättest du denn noch ein paar Tipps für
die Hochzeit?
So ein paar klitzekleine?
Wer zum Teufel heiratet zu dieser verdammten Jahreszeit?
Na alle, wir haben Sommer.
Also wenn du heiraten würdest, was würdest du
dann...
Sorry.
Bisschen blöd die Frage.
Bisschen sehr blöd die Frage, hm?
Ich heirate nicht.
Aber wenn ich heiraten würde...
Ich mein natürlich, wenn ich geheiratet hätte, bevor
ich mir überlegt hab, dass ich nicht heirate,
dann...
ganz pur.
Ganz einfach, ohne großen Aufwand.
Ein riesiger lichter Raum.
Klavier.
Auf keinen Fall Orgel.
Ich hasse Orgel.
Nur die engsten Freunde.
Und Palm.
Als Einstimmung auf die Hochzeitsreise.
Und Palm.
Und Palm.
Aber ich heirate nicht.
Das Ding macht mich wahnsinnig, bitte.
Was bist denn so nervös?
Ich bin doch nicht nervös.
Ich bin...
vollkommen ruhig.
Vollkommen ruhig.
Naja und wenn schon.
Jetzt schließe ich das erste Mal.
Ja und hoffentlich das letzte Mal.
Also dann.
Los.
Oldtimer, tolle Idee.
Du Charlie, mein Schreibtisch quillt wirklich überall.
Kannst du das nicht irgendwie alleine und ich
arbeite das irgendwann mal an?
Ach komm, wir können kurz vorbeischauen.
Wir machen doch sonst auch immer eine Durchlaufprobe.
Ich verstehe ja, dass du stolz bist und
aufgeregt.
Aber meinst du nicht, es geht auch ohne
mich schief?
Eine Probe, bitte.
Komm, eine einzige.
Ha?
Überredungskünstlerin.
Hallo Lilian.
Hey, was machst du hier?
Ich bin eher zufällig hier.
Kann das sein, dass ich hier irgendwas für
dich mitkriege?
Also ich will mal so sagen...
Hallo Lilian.
Hallo.
Ich weiß, das ist jetzt sicher überraschend für
dich.
Willst du hier und jetzt meine Frau werden?
Ich?
Ja.
Jetzt?
Ja.
Hier.
An.
Du spinnst doch alle!
Hey!
Hab ich mir doch gedacht.
Komm, bleib hier.
Wir klären das schon allein.
Nein!
Wieso denn nein?
Bleib doch einfach mal stehen!
Red mit mir!
Hey!
Wir haben einen großartigen Job gemacht!
Danke!
Schade, dass ich mir die ganze Arbeit umsonst
gemacht habe.
Umsonst?
Das sehe ich anders.
Marc und Lilian haben den ganzen Park für
sich und wir amüsieren uns.
Ja, nur dass niemand geheiratet hat.
Wollen wir nicht?
Was?
Heiraten!
Du bist Steinbrock, ich bin Waage.
Passt perfekt.
Ganz normal.
Lilian!
Wo bist du?
Das gibt's doch nicht.
Na gut, sonst hat's ja auch mal geklappt.
Hallo?
Lilian?
Jetzt sag doch was!
Na schön, gut, ich nehme jetzt einfach mal
an, dass du mir zuhörst.
Also zunächst mal, ich kann das wirklich gut
verstehen, dass du einfach abgehauen bist.
Das hätte ich an deiner Stelle auch getan.
Das war ein idiotischer Plan, das tut mir
leid.
Außerdem kennst du mich wirklich nur als triebgesteuerten
Deppen.
Und dann, ich wollte dich wirklich nicht verletzen.
Das tut mir wirklich alles wahnsinnig leid.
Ich weiß gar nicht, Lilian, was mache ich
hier eigentlich?
Ich renne einer Frau hinterher, die mich nicht
ausstehen kann und versuche zu erklären, dass nicht
nur der Italiener in mir sie richtig liebt.
Das ist doch alles Schwachsinn!
Außerdem, ich klatsche nass.
Lilian, da ist noch was, was ich dir
unbedingt sagen möchte.
Ich habe dich nicht angelogen.
Ehrlich nicht.
Das ist alles genau so, wie ich es
dir gesagt habe.
Ich habe das wirklich so gemeint.
Ja, und die Geschichte mit Michele.
Hätte ich denn eine Chance gehabt, wenn ich
mich als Marc Westerkamp vorgestellt hätte?
Eben.
Deshalb nicht Michele.
Manchmal habe ich den Idioten wirklich gehasst, weil
du ihn so verliebt angeschaut hast.
Ja.
Lilian, weißt du, was das Verrückte an der
ganzen Geschichte ist?
Ich bin richtig froh, dass alles genau so
gekommen ist.
Weil, als welcher von beiden hätte ich denn
den Antrag machen sollen?
Als Marc oder als Michele?
Ich will dich jetzt einfach nochmal fragen.
Stellvertretend für die beiden sozusagen.
Lilian, willst du meine Frau werden?
Und nagele mich jetzt bitte nicht fest wegen
den 55 Jahren, da lege ich gerne noch
ein paar drauf.
Das war auch eine Schnapsidee.
Wollt ihr schon unter Palmen heiraten?
Ich?
Nein, ich will nicht.
Weißt du, Lilian, was meine Mama immer zu
mir gesagt hatte?
Michele, wenn du einmal in deinem Leben eine
Frau triffst, die ist wie ein Sommergewitter, dann,
Michele, dann zieh dich hier warm an.
Weißt du, Lilian, was meine Mama immer zu
mir gesagt hatte?
Michele, wenn du einmal in deinem Leben eine
Frau triffst, die ist wie ein Sommergewitter, dann,
Michele, dann zieh dich hier warm an.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.