All language subtitles for Drei Frauen, ein Plan und die ganz große Kohle[de]

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Original subtitles

So, Stumpfe.

Also.

Was also?

Jetzt oder nie.

Ja sicher, also los, raus mit dir!

Du zuerst.

Du Attila, ich bekomme so einen Schuss Luft

unter diesem scheiß Stumpf.

Du nicht?

Soll ich ehrlich sein, Freddy?

Du hast die Hosen voll.

Mach ich nicht so einen Scheiß, ja.

Ich denke an meine Zukunft, und die will

ich nicht im Knast verbringen.

Schließlich hab ich doch Familie.

Ja, Mann.

Schade.

Ich hab mich schon so auf eine Villa

am Strand von Kuba gefreut.

Was ist denn jetzt los?

Hm?

Hör abstehen.

Siehst du das?

Hey, die haben einen Zwerg als Begleitschutz.

Das ist ein Kind, du Idiot.

Wahrscheinlich muss es mal.

Das ist unsere Chance, Freddy.

Das ist unsere Chance.

Was?

Meine unsere Chance.

Los, Stumpfe.

Und?

Hast du mal wieder was für deine Ex

gehört?

Nee, Gott sei Dank nicht.

Willst du ganz Schalke unter Wasser setzen?

Komm, Lukas.

Was?

Nachschauen.

Das ist Überfall.

Runter mit dem Waffen.

Geh auf, Mann.

Runter mit dem Waffen.

Auf den Boden.

Mach keine Scheiß.

Das ist kein Scheiß.

Schnell, Mann.

Auf den Boden.

Ist das ein Überfall?

Bleib stehen, wo du bist, Lukas.

Mein Sohn bleibt aus dem Spiel, okay?

Man hat doch selber einen Sohn.

Ich bin doch kein Unmensch.

Ich will nur die Kohle.

Raus, raus.

Nach hinten.

Nach hinten.

Auf die andere Seite.

Schnell.

Das ist nicht vom Zweck, Mann.

Beweg deinen Arsch.

Los.

Aufmachen.

Wie viel da drin ist?

Gesundheit.

Wie viel da drin ist?

Nur alte D-Mark.

Shippingst du?

Altes Geld?

Nee.

Eine Million Euro.

Lukas.

Hey, krass Kumpel.

Eine Million.

Alter, halt die Klappe.

Raus mit dir und rein mit euch.

Komm her.

Tu, was Papa sagt.

Schnell.

Du.

Du.

Das sind Wasserpistolen, stimmt's?

Ich weiß es nicht.

Das ist doch nur Glöbel.

Und ihr bleibt da drin.

Warum hast du denn mit türkischem Akzent gesprochen,

Mann?

Ich wollte dich auf die falsche Seite locken.

Das ist aber keine falsche Seite.

Ich bin Türke, du Idiot.

Ja, aber ich nicht.

Pass doch auf.

Ist ja nur Wasser.

Los, legen wir ihn an.

Tja, das war's dann wohl.

Wieder eine zu.

Nach 50 Jahren Schicht.

Kommt, Leute.

Kaufen.

Kaufen.

Ja, vom Zuschauen steigert sich das Brutto-Sozialprodukt

hier auch nicht.

Mensch, ja auch.

Was sagt ihr bloß hier?

Wenn das noch länger dauert, berechnen die mir

Miete für den Stehplatz.

Ja, Moment mal.

Ramona, ich glaub, der Stefan braucht mal deine

Hilfe.

Entschuldigung.

Muss nur auf löschen und dann wieder neu

eingreifen.

Danke, Ramona.

Bitte.

Alles gut, Herr Ramona.

Tschüss, Otto.

Hallo.

Hallo.

Nur eine Pizza?

Ein Mann wie Sie sollte doch nicht alleine

essen.

Was würden Sie vorschlagen?

Na ja, Sie könnten ja mal jemanden wie

mich zum Essen einladen.

Ja.

Das ist der Preis für die Lebensmittel.

Und das ist meine Telefonnummer.

Danke.

Okay.

Kommst du mal?

Durch nicht die lang überfällige Gehaltserhöhung, oder?

Ramona, ich weiß nicht, wie ich es dir

sagen soll, aber es gibt schlechte Nachrichten für

uns beide.

Das Ladenschlussgesetz wird aufgehoben?

Wir müssen rationalisieren.

Och, nee.

Du weißt ja, ich persönlich, ich...

Scheiße, Mann, wovon soll ich denn jetzt leben?

Ich hab eine Tochter.

Es tut mir wirklich leid, Ramona.

Aber jetzt, wo die Zeche zu ist, da

geht's für uns alle bergab.

Ja, weißt du, für uns alle ist das

alles wunderbar, oder was?

Nein.

Ist was passiert, Ramona?

Noch nicht, aber jetzt.

Zur Feuerwehr-Zechenschließung, heute alles gratis.

Packen Sie's ein.

100%-Karbon, bitte schön.

Nehmen Sie so viel, wie Sie können.

Tach.

Entschuldigung.

Hübsches Paar, verheiratet?

Gehört Ihnen ein Wagen mit dem Kennzeichen GEEZ276?

Nein, aber meinem Ex-Ex-Exfreund.

Wieso, hat er was ausgefressen?

Der Wagen wurde beim Überfall verwendet.

Ist der Wagen noch da?

Ja, der steht hinterm Haus.

Aber der fährt schon seit Monaten nicht mehr.

Sonst hätte er ihn ja mitgenommen.

Ein Biber hat das Bremskabel durchgeknabbert.

Ein Biber?

Ja, oder ein Iltis, was weiß denn ich?

Ich war nicht dabei.

Können wir den Wagen mal sehen?

Ja.

Der Wagen ist da, komisch, was?

Aber die Nummernschilder fehlen.

Stimmt, die hat dann wohl jemand geklaut.

Der Fall führt ins Bergarbeiter-Milieu.

In dem Wagen, den wir gefunden haben, mit

Ihren Nummernschildern drauf, wurden Sprengstoffspuren gefunden.

Können Sie uns in diesem Fall weiterhelfen?

Ich?

Nein, ich hab in letzter Zeit ganz wenig

gesprengt.

Sie hat vielleicht die Nummernschilder von einem Freund

gegeben und der hat dann den Geldtransporter überfallen.

Wissen Sie was?

Ich fahr jetzt einfach mal wieder und wenn

Sie sich ein schönes Verbrechen für mich überlegt

haben, dann rufen Sie mich an, ja?

Moment!

Halt!

Stehen bleiben!

Tut mir leid, ich muss meine Tochter vom

Kinderladen abholen.

Mach doch was!

Ja, was denn?

Soll ich sie erschießen?

Tschüss, Ärmchen.

Tschüss, Henning.

Und grüß deine Frau.

Danke, mach ich.

Tschüss, Jupp.

Mach's gut.

Als Köchin finden wir sicher wieder einen Job.

Essen tun die Menschen immer, hm?

Was meinst du, Ärmchen?

Ja.

Mach's gut, Dan.

Du auch, Ärmchen.

Freddy ist doch auch arbeitslos.

Nö, nicht mehr.

Hat jetzt einen Job als Bademeister.

Und wie geht's deinem Attila?

Immer das Gleiche.

Die haben unsere Sorgen nicht.

Aber andere.

Ich frag mich bloß, welche.

Zum Beispiel wurde ihr Geld geklaut, hast du

nichts davon gespürt?

Der Überfall auf den Transporter?

Ich wusste nur nicht, dass das Geld von

denen ist.

Wahrscheinlich als Strafe, weil sie uns arbeitslos gemacht

haben.

Trotzdem tut man sowas nicht.

Tschüss, Walter.

Tschüss, Ärmchen.

Schönen Lieber.

Also bis später, Dan.

Bis später.

Ey, warte mal.

Hast du eine Minute?

Was gibt's?

Ich wohne ein paar Häuser weiter.

Schräg gegenüber.

Du bist der mit dem kleinen Jungen, stimmt's?

Lukas, ja.

Sag mal, was wollte die Polizei von dir?

Du bist aber ganz schön neugierig.

Ich glaube nicht, dass ich das bei Männern

besonders schätze.

Mit deinem Wagen ist ein Überfall verübt worden,

stimmt's?

Jetzt fängst du auch noch an.

Das ist absoluter Quatsch, okay?

Hör mal, wenn du zu den Leuten gehörst...

Pass mal auf, wenn du mich anmachen willst,

dann musst du dir was Besseres einfallen lassen.

Ansonsten hör auf, in meinem Leben rumzuschnüffeln.

Sorry, ich bin zu spät.

Schön, dass du überhaupt noch kommst, Chef.

Hi, Lola, Schatz.

Ich wurde aufgehalten.

Von Lukas' Vater.

Kennst du den etwa?

Der ist nett.

Gehen wir zum Dönerkönig?

Krieg ich Pommes?

Nee, wir fahren zu Irmchen und Freddy.

Ich will wissen, wie es denen geht.

Ach, der geile alte Moich.

Sag mal, wo hast du eigentlich diese Ausdrücke

her?

Von dir, Chef.

Von wem denn sonst?

Irmchen?

Hallo, Freddy?

Mann, hast du mich erschreckt.

Du bist aber sensibel.

Was machst denn du da?

Du hast unsere Verabredung vergessen.

Da bin ich einfach zu dir gekommen.

Und wie bist du da reingekommen?

Das Kellerfenster war offen.

Du, das passt jetzt wirklich nicht.

Irmchen kann in jedem Moment von der Zeche

zurückkommen.

Und da dachte ich...

Du stellst dir jetzt eine Insel vor.

Wir zwei ganz alleine, total ohne Klamotten.

Hör mal, Janett.

Das ist jetzt wirklich ungünstig.

Freddy, ist es wirklich ungünstig?

Wir lassen es doch lieber sein.

Und die Insel?

Welche Insel?

Nur du und ich, ganz nackt.

Ja, das hast du schon gesagt.

Red nicht wieder so viel.

Irmchen kann in jedem Augenblick zurückkommen.

Freddy?

Jetzt hab ich's.

Da.

Wat da?

Da.

Jetzt haben wir einen Salat.

Hab ich's nicht gesagt, jetzt ist er da.

Ich schwöre, da ist er.

Das, was du da siehst, ist falsch.

Du glaubst doch nicht.

Ich wollte mit Janett ins Bett.

Raus hier.

Ich schlage vor, du beruhigst dich erst mal.

Ich will mich nicht beruhigen.

Raus hier, hab ich gesagt.

Raus hier.

Soll ich das Radio ausmachen?

Nee, äh, ja.

Janett, hör ich meine Irmchen aus?

Ich wusste wirklich nicht, dass...

Raus hier, unter alle Beine.

Aber er wusste wirklich nicht, dass...

Raus!

Hallo, Herr Horner.

Hallo, Freddy.

Wo willst du denn hin?

Red nicht so viel.

Freddy, hast du dir weh getan?

Nee, ich will nur zum Vergnügen.

Bist du auf die Schnauze gefallen, Freddy?

Ja.

Erwin, kannst du mal den Krankenwagen rufen?

Hast du gehört?

Krankenwagen.

Ich hab mir was am Knie getan.

Siehst du das, Irmchen?

Lola, geh dir doch schon mal ein Video

angucken, ja?

Aber Mama...

Oder Hausaufgaben.

Tür zu.

Ich dachte, er liebt mich.

Und dann betrügt er mich mit so einer

Schlampe.

Und das in meinem eigenen Haus.

Männer.

Ja.

Wo hast du denn das Öl?

Darin.

Dann lass mal.

Ich mach das schon.

Jetzt wäre doch eigentlich genau der richtige Augenblick,

um alle Brücken hinter uns abzufackeln und in

unseren Traum einzutauchen, oder?

Karibik, ja.

Nur müsste man sich das leisten können.

Irmchen, woher hast du denn den Schatzplan?

Was soll das sein?

Keine Ahnung.

Wo hast du das denn gefunden?

Hier drin.

Da drin?

Der Wichser.

Bitte pass auf, was du sagst, ja?

Das kann doch deiner Kleinen gar nicht schaden,

wenn sie frühzeitig was über Männer lernt, nicht

wahr?

Ein Auto kommt auf euch zu.

Haltet das aus!

Jetzt guckt ihr mal die Penner an.

Die haben doch einen Arsch offen.

Die kriegen ihn nie.

Haktan, sprich nicht so grob.

Entschuldigung.

Attila, hast du meinen neuen Buddy gesehen?

Ey, Attila, hörst du nicht?

Du meinst doch nicht etwa diese hautenge Wurst,

Penner?

Und einen roten Fitness-Dress.

Wo ist er?

Ich muss los!

Musst du mal in der Mülltonne gucken.

Wo?

Mülltonne!

Und jetzt würden wir bitte weiter wieder Fernsehen,

ja?

Glaubst du, ich lasse zu, dass meine Frau

wie eine Nutte um die Häuser läuft?

Nutte?

Ich geh zum Aerobic.

Wir sind doch nicht in Anatolien.

Aber du bist die einzige Türkin, die überhaupt

noch so spät rausgehen darf.

Sei mal ein bisschen dankbar, Mensch.

Genau.

In unserem Herzen sind wir nämlich Türken, vergiss

das nicht.

Schlimm genug, dass wir hier Deutsch reden, nur

damit unser Herr Sohn akzentfrei Deutsch sprechen lernt.

Ist das denn so schlimm, dass auch mal

was von mir getan wird?

Jetzt hat die Klappe jetzt.

Der Samu war jetzt auch schon wieder leer.

Haktan kann das mal übernehmen.

Das ist Frauenarbeit.

Darüber reden wir später noch ein Wörtchen.

Aber nicht mit mir.

So viel steht fest.

Fuck.

Nee, also nach Fitness essen wir heute irgendwie

nicht.

Ich glaube, ich lege mich ins Bett und

mache eine Wodka-Kur.

Nee, nee, nee, nix da.

Du bist jetzt wieder Solo und unterlegst den

Gesetzen der freien Marktwirtschaft.

Wir gehen.

Dein Fleisch ist zu schwach.

Freddy mochte mich so, wie ich bin.

Deswegen ist er auch mit einer anderen ins

Bett gegangen.

Willst du nach Kuba fliegen?

Ich?

Nee.

Kuba?

Aber wir haben doch immer von Jamaika geträumt.

Das hier habe ich auch noch gefunden.

20.000. Wahnsinn.

Freddy?

Also von mir ist das nicht.

Der Typ bunkert hier 20.000 Euro und

du weißt nix davon?

Der wollte sich davon machen, ohne mich?

Nach Kuba.

Die Frage ist nur, woher hat der Typ

so viel Geld?

Obwohl, eigentlich ist es ja auch egal.

Ich rieche...

...Jamaika. Und nicht Kuba.

Wieso?

Jüngchen, das sind 20.000 Euro.

Damit kannst du richtig was anfangen.

Aber das Geld, das gehört mir doch gar

nicht.

Und ohne dich und Norayr gehe ich ohnehin

nicht von hier weg.

Na ja, dann ist es nicht genug.

Woher hat er das?

Weißt du was?

Den Plan hier nehmen wir mit.

Wir zeigen den Norayr.

Vielleicht weiß die ja, was das ist.

Hey, ihr drei Hübschen.

Was?

Von euch fehlen noch die Monatsbeiträge.

Bringen wir nächstes Mal mit, okay?

Aber ganz bestimmt.

Jaja, sicher.

Tschüss.

Ich sage euch was.

Nur mal mit dem notorisch Pleite sein.

Die muss ein Ende haben.

Du hast wenigstens noch deine Arbeit.

Wer, ich?

Ja, du.

Wieso, ist was?

Nix, alles okay.

Jüngchen und ich jedenfalls sind total abgebrannt.

Na ja, Jüngchen nicht mehr.

Was?

Hast du ein Lotto gewonnen?

Nee, wie kommst du denn darauf?

Sag mal, musst du sofort nach Hause oder

hast du noch was Zeit?

Wieso ist was?

Weißt du, was das ist?

Na ja, ein Streckenplan.

Sieht aus wie die siebte Sohle.

Woher habtet ihr den?

Von Freddy.

Von Freddy?

Der war noch nie in der Grube.

Der war doch oben Staplerfahrer.

Und dieses rote Kreuzchen?

Keine Ahnung.

Ich meine, das könnte ein Lageplan sein für

irgendwas.

Genau das denke ich auch.

Und wisst ihr, was da unten liegt?

Da liegt die Kohle von dem überfallenen Geldtransporter.

Eine Million Euro.

Was?

Bist du da sicher?

Ja, ziemlich.

Moment mal, ja?

Das heißt, du meinst, dass Freddy den Transport

überfallen hat?

Ja.

Das liegt ja wohl auf der Hand.

Was das meint?

Freddy ein Räuber ist, das meinst du?

Mit Pistole und so einem Zeug?

Mensch, Irmchen, jetzt überleg doch mal.

Den Prospekt über Cuba, den Lageplan hier.

Und ich meine, von seinem Job als Bademeister

hat er sich im Leben keine 20.000

Euro abgespart.

Und du willst meine Freundin sein?

Gut.

Nora, zahlst du für mich?

Betrogen hat er sie auch.

Nun mach schon auf!

Hör doch auf, Mann!

Wie ist denn das bisher?

Ich stolper.

Kann passieren, oder?

Ja, warte, holst du mich jetzt rein, oder

was?

Scheiße.

Gestolpert.

Ja, bin zu Hause rausgeflogen.

Mir ist die Kniescheibe rausgesprungen.

Na und?

Hat sie dich erwischt, oder was, du Trottel?

Kann ich heute bei dir schlafen?

Du und deine Dauerlatte.

Und der Streckenplan und die 20 Mille?

Sag jetzt bitte nicht, du hast alles bei

Irmchen gelassen.

Doch, hab alles gut versteckt.

Außerdem hol ich's morgen.

Alles kein Problem.

Alles kein Problem.

Ist es auch nicht.

Und wie kommst du in den Schacht?

Mit zwei Rädern am Arsch?

Muss mich jedem schieben.

Na los, hol mich jetzt rein.

Kippen, kippen, kippen!

Pass doch auf!

Wieder beruhigt?

Du hast Freddy rausgeschmissen, weil er dich betrogen

hat, hab ich gehört.

Wegen so einer Magersüchtigen.

Da hat er immer geschworen, dass er nur

auf Vollschlag steht.

Tut mir leid, Irmchen.

Mir nicht.

Und wie denkst du inzwischen?

Wegen der Million?

Na ja, irgendwie ist das schon sehr merkwürdig.

Vielleicht hast du recht.

Na ja, damit wir ganz sicher sind, gucken

wir selber nach, ob die Kohle da unten

ist.

Und wenn ja, dann ab mit uns nach

Jamaika.

Kann ich mir ein Bierchen holen?

Du auch noch mal?

Zur Feier des Tages.

Wie hast du es noch so schön beschrieben,

Irmchen?

Wir drei in luftigen Klamotten in unserer eigenen

Bar direkt am Strand.

Wir genießen die Sonne, den Sand, das Meer.

Personal um uns herum, das uns bedient.

Und Männer.

Männer, einer höflicher als der andere, die uns

nützendweise zu Füßen gehen.

So in etwa hast du das doch gemeint,

oder?

Ja, wie man eben so vorsichtig ist.

Wie man sich hinträumt.

Genau dasselbe haben wir auch nur so vor

uns hingeträumt.

Und auf einmal, Irmchen, könnte dieser Traum Wirklichkeit

werden.

Wir müssen nur früher in Sole 7 sein

als dein Freddy.

Was?

Wir darunter?

Nee.

In Sole 7?

Nee.

Mensch, Irmchen, dein Freddy pfeift doch auf dich.

Ich meine, guck dich doch mal um, wie

viel Mühe und Geld hast du in dieses

Haus gesteckt, nur um es dem Herrn gemütlich

zu machen.

Und was macht der?

Der überfällt einen Geldtransporter und will nach Kuba

abhauen.

Ohne dich, Irmchen, sonst hätte er dich doch

eingeweiht.

Nee, das hätte er nicht.

Der weiß genau, dass ich stehlen nicht mag.

Aber wir stehlen nicht, wenn wir da runtergehen.

Wir nehmen dem Freddy nur was weg, was

ihm nicht gehört.

Das war aber nicht Freddy allein.

Das waren zwei, haben die gesagt.

Wer sagt, dass der andere ein Mann war?

Die hatten Masken auf.

Vielleicht war die andere seine Tussi.

Mensch, Irmchen, so eine Chance kommt nie wieder

in unserem Leben.

Für dich nicht, für mich nicht und für

Nuray auch nicht.

Die wird dann außerdem noch ihre beiden Plagegeister

los.

So schlimm sind Attila und Hakta nun auch

wieder nicht.

Ein bisschen grob und faul, aber sonst ganz

lieb.

Warum musst du eigentlich immer auf meiner Familie

herumhacken?

Okay, tut mir leid.

So, liebe Nuray, du fragst deinen entzückenden Gatten

nach den Infos, wie wir da runterkommen, okay?

Ah, dafür ist dir Attila gut genug, äh?

Können wir diese Diskussion jetzt mal sein lassen?

Okay.

Mädels, auf die Karibik.

Auf die Karibik.

So, das heißt, du bist ab jetzt wieder

mit Freddy zusammen.

Nee.

Also für was hältst du mich denn?

Wir müssen wissen, wann er da runter will

und damit wir ihm zuvorkommen können, Irmchen.

Nee, also den rufe ich nicht an, nicht

in diesem Leben.

Wir besorgen einen Rennrollstuhl.

So ein wie bei dieser Behinderten-Olympiade und

ab geht die Post.

Rennrollstuhl?

875 Meter tief.

Sag mal, geht's noch?

Ja, fällt dir was Besseres ein?

Zum Beispiel fällt mir ein, dass du noch

zu Irmchen zurück musst, um zu checken, ob

sie nicht doch den Plan gefunden hat.

Schaffst du das?

Null Problem, die liebt mich.

Ja, Mann, hoffentlich.

Siehst du?

Das ist er, Irmchen.

Jetzt pass mal auf, wie man hierzulande mit

sterbischen Weibern umgeht.

Da seid ihr die puren weißen Knaben da

hinten, Muriel.

Ja, was willst du, Irma?

Merkst du nicht, dass du störst?

Jetzt pass mal auf.

Vergiss, was der Trottel sagt.

Er will zu dir zurück und darum bittet

er dich.

Und zwar auf Knien.

Tschüss, Irmchen.

Sag mal, du kickst wohl nicht ganz richtig.

Ich und auf Knien.

Und zwar mit einer Familienpackung Pralinen und einem

Wald Blumen, du Arsch.

Lieber gebe ich meine Dauerkarte auf Schalke zurück.

Morgen, Ramona.

Morgen, Bruno.

Wieder alles nur Rechnungen.

Direkt hier rein, bitte.

Wirklich?

Ja.

Waren wahrscheinlich auch ein paar letzte Mahnungen dabei.

Hoffentlich waren es wirklich die letzten.

Tschüss.

Tschüss.

Hallo.

Ich, ähm...

Ich wollte mich wegen gestern entschuldigen.

Ich habe meinen Job verloren.

Ach, ich war einfach neben der Kappe.

Das Gefühl kenne ich, ich bin selber gerade

rausgeflogen.

Ach, scheiße.

Ach, Mann.

Ich wollte nicht, dass du mich verletzt hast.

Ich wollte es eigentlich überhaupt niemandem erzählen.

Egal.

Und du auch wegen der Zechenschließung?

Ich habe den Geldtransporter gefahren.

Oh.

Du.

Äh...

Den mit der Million?

Ja.

Und weil die Polizei noch keine Spur hat,

versuchst du die Ganoven jetzt selber zu finden?

So einen Quatsch machst du doch nicht, oder?

Doch.

Ach, Mann, Mann, Mann.

Wieso müsst ihr Männer immer die Helden spielen?

Da muss ich dir wohl ausreden, ha?

Wie wär's mit einem Frühstück bei mir?

Ich hab schon.

Aber nicht in so einer Gesellschaft.

Okay.

Komm.

Telefonklingeln Musik

Hallo, Ärmchen.

Hör zu, das mit Janett, das war einfach...

Ich meine, ob du's glaubst oder nicht, ich

wollte das gar nicht.

Die war einfach da.

Eingestiegen durchs Kellerfenster.

Ein echter Überfall.

Ist das Zeug für mich?

Was?

Das?

Ja.

Danke.

Ja, wie?

Und ich muss draußen bleiben, oder was?

Irmchen!

Der Rollstuhl kommt mir aber nicht da rein.

Mmh, die riecht's aber gut.

Wie immer, wenn ich koche.

Na ja, deine Kohlrouladen hätte ich schon gewaltig

vermisst.

Nur die Rouladen, verstehe.

Natürlich nicht, Irmchen.

Na, wie wär's mit uns beiden?

Hübschen, so vorm Essen.

Die Kohlrouladen sind sowieso erst für heute Abend.

Weißt du was, Irmchen?

Hm?

Ich will ehrlich mit dir sein.

Als ich die andere so ganz ohne Pelle

hab vor mir stehen sehen, dass mir erst

so richtig klar geworden, was ich an dir

habe.

Du, das mit den Beinen, du, das tut

mir leid.

Ach, der Gips kommt in 14 Tagen wieder

runter.

Und, was willst du bis dahin tun?

Was ich?

Mich erholen, Zeit mit dir verbringen, Maus.

Sag mal, meine Sachen, sind die alle noch

da, wo sie waren?

Wieso?

Vermisst du was Bestimmtes?

Nee, war nur ne Frage, reine Routine, vergiss

es.

Kommst du nicht wieder zu den Kohlrouladen?

Nee, bin nur mit ner Freundin verabredet.

Freundin?

Mhm.

Bist du das sicher?

Hab gern was.

Ich hab nur noch nicht zwischen die Beine

geguckt.

Irmchen, Maus, ich muss auch noch mal weg.

Ich brauche...

Genau, das find ich gut, jeder macht, was

er will.

Keiner macht ihm anderen Vorschriften.

Und keiner fragt, was der andere so tut.

Das ist aber neu, ne?

War aber auch Zeit, wa?

Ob das noch hinführt?

Wir können das bei mir machen, sagst du

Noreil Bescheid?

Hey, Haktan!

Kannst du mal deinen Vater rausholen?

Hä?

Du sollst deinen Vater rausholen!

Attila!

Sag mal, geht's noch lauter?

Ja, das kann ich selber!

Die ganze Stadt zusammenbrüllen!

Na, dann mach doch!

Hey, hör mal!

Sag mal, was brüllst du eigentlich so, wa?

Genau meine Rede!

Ey, misch du dich nicht in unsere Familie,

klar?

Klar, Pison, das find ich auch.

Halt du dich da raus.

Haktan, Sonnenbrille legit.

Wat is?

Sonnenbrille, man.

Bei dem Wetter?

Und?

Hat sie dich reingelassen?

Überall, wo ich wollte.

Die hat gestrahlt, wie ein Weihnachtsbaum, als sie

mich gesehen hat.

Du, ich glaube, Irmchen ist durch meine Sachen

gegangen.

Der Plan war irgendwie anders zusammengelegt.

Ich trau ihr nicht über den Weg.

Bist du so ein Idiot, ey!

Ist ja super, dass mit Irmchen und dir

so alles wieder in Ordnung ist.

Sag ich doch!

Hallo, Freddy!

Hallo, Noreil!

Ach so, ja!

Irmchen hab ich wieder voll in der Tasche.

Apropos, wollt ein Tee nehmen und stell fest,

dass keiner gemacht worden ist.

Ist das sowas wie ne Revolution, oder was

ist das?

Ich bin kein Tintenfisch, das ist das.

Hab bloß zwei Arme, nicht acht.

Ganz schön frech.

Aber dat war gut.

Tintenfisch.

Bleiben wir mit der Sonnenbrille verpackt.

Hör mal, was ist da draußen?

Ist das nicht der Ton, den ich gewohnt

bin?

Ja.

Entschuldigung.

Haktan!

Brille!

Ja, ja!

Sag, wie bedient man eigentlich einen Förderkorb?

Das macht der Maschinist.

Wieso?

Und wenn einer alleine einfahren wollte?

Warum sollte das einer wollen?

Der steht auf der Plattform und muss selber

den Hebel umlegen.

Dann fährt der Korb aber ohne ihn weg.

Alleine geht er also nicht.

Wieso willst du das eigentlich wissen?

Weil ich mir Arbeit in einer anderen Zeche

suchen möchte und nicht so blöd dastehen will,

wenn die mich was fragen.

Brille!

Hier, meinen Sohn, habe ich dir mitgebracht.

Cool!

Mir fällt auf, du bist in letzter Zeit

ziemlich viel unterwegs.

Weil du eine Arbeit suchst?

Oder betrügst du mich etwa?

Los!

Hast du das Zeug?

Welches Zeug?

Klar, im Geld.

Was denn sonst?

Sicher habe ich das.

Wieso?

Weil es bei mir besser aufgehoben ist.

Also raus damit!

Weil ich ein Trottel bin.

Oder wie meinst du das?

Hey, Irmchen, trau dich nicht über den Weg.

Hab ich doch gesagt, meine Rede.

Natürlich deine Rede.

Ich meine, glaubst du, ich würde sowas mit

deiner Frau sagen?

Nee.

Du bist nur das macho Arschloch, wenn es

um deine geht.

Hey, die meine betrüge ich aber nicht.

Also raus damit!

Nervst.

Dass das Irmchen da runter geht, das kannst

du dir nicht vorstellen, oder?

Irmchen in die Grube?

Irmchen hat Klaus...

Hat Platzangst.

Hat sie.

Ach Mann.

Und wenn sie doch runterfährt, kommt sie nicht

ran an die Kohle.

Verstehst du?

Wir haben den Schlüssel.

Und wenn die Kumpels ihre Geräte aufgeholt haben,

dann fahren wir runter.

Und wir müssen früher runter, Freddy.

Sicher ist sicher.

Hallo, ihr beiden.

Danke.

Hallo.

Hallo.

Tada!

Ich hab ihn.

Das ist die Kopie vom Streckenplan.

Sehr gut.

Gibt's was Neues?

Das mit Freddy hat geklappt.

Ja, und schon kippt Irmchen wieder um wie

eine Knickpflanze.

Überhaupt nicht.

Ich hab nur gesagt, dass der Freddy in

seiner Kindheit zu kurz gekommen ist.

Und dass er mir alles gegeben hat, was

er hat.

Ja, als er nichts hatte.

Aber jetzt?

Mensch, Irmchen, du hast mit ihm gepennt.

Aber könntest du jetzt bitte mal wieder mit

deinem Kopf denken?

Sag's ihr nur rein.

Ramona hat recht.

Michi, jetzt hört auf, mich zu bemuttern.

Ich bin doch kein Trottel.

Nur weil ich ein paar Funde mehr hab

als ihr.

Ist ja gut.

Also pass auf, hab mich erkundigt.

Das ist ein ziemlich teuflischer Job.

Besonders für dich, Irmchen.

Für mich?

Wieso?

Hast du rausgefunden, wann Freddy runter will?

Noch nicht.

Wieso ist das für mich ein teuflischer Job,

Nora?

Gleich.

Alleinschaft hat es sowieso nicht.

Jemand muss den Förderkorb bedienen.

Ist das, weil da keine Luft mehr ist?

Nee, Luft ist da.

Es werden unten Geräte geborgen.

Und ab morgen nur noch in der Tagschicht.

In der Nacht ist alles ruhig.

Also, was heißt das?

Hallo?

Jochen, wer?

Ach, die Tiefkühlpizza aus dem Supermarkt.

Ja, okay.

Heute Abend um sieben?

Gut, das nehmen wir ja dann.

Tschüss.

Eigentlich hab ich überhaupt keinen Bock auf diesen

Typen.

Na, dann lass es.

Zwei Tage mal keine Affäre, das ist doch

auch nicht schlecht.

Zwei Tage, ja?

Wovon träumst du denn?

Schön wär's.

Jetzt lass sie doch so allein mit Kind.

Wo hast du Lola überhaupt?

Die ist bei Klaus.

Ist mein Nachbar.

Der fährt schreck gegenüber.

Und wieso ist das für mich ein besonders

teuflischer Job?

Na ja, technischer Kram.

Das ist ja nicht das, was dir liegt.

Man kann ja nicht alles können.

Also, Irmchen, du mit deiner Platzangst bleibst oben

und bedienst den Förderkorb.

Und Ramona und ich fahren runter.

Ich soll da runter?

Natürlich, wir beide fahren da runter.

Ja, Frage ist nur, wie wir auf das

Zechengelände kommen.

Das wird nämlich Tag und Nacht bewacht.

Ja, damit keiner die Kohle klauen kann.

Da reinkommen ist kein Problem.

Die Frage ist nur, wer den Förderkorb bedienen

soll.

Haktan?

Dein Sohn?

Ne.

Nora vertraue ich, bloß keine Frauen.

Hast du recht.

Ich vergesse manchmal, dass Nora eine Frau ist.

Ja, was denn sonst?

Na ja, sie ist sowas wie...

so ein Kumpel, weißt du.

Ja, ich gebe zu, zurzeit spinnt sie zwar

ein bisschen, aber sie ist einfach...

Wir wollten nur eine Frau nach Kuba abdampfen.

Hat sich da was geändert?

Sag mal, du tickst mir doch nicht richtig.

Ich bin doch kein Masochist.

Ich bin halt manchmal ein bisschen sentimental.

So, fertig.

Besseres Lager, größeres Reifenprofil und stabilere Räder.

Ja, und ein bisschen Klimpim hier.

Sag mal, will ich ein Briefträger oder was?

Der sieht ja aus wie von der deutschen

Post.

Ich habe doch einen Rennrollstuhl bestellt.

Ja, also nicht ganz dicht bis da oben.

Alter, für das, was wir vorhaben, ist das

Gold richtig.

Also jetzt halt die Klappe.

Nie kriege ich, was ich will.

Hey, der läuft!

Der läuft!

Juhu!

Richtig nett, dass Sie angehalten haben.

Hallo, Irmchenhaus.

Hallo, Freddy.

Neue Räder.

Siehste?

Und damit bist du jetzt auch schneller.

Nee, schneller nicht.

Aber stabil ist er.

Ideen muss man haben.

Stimmt.

Nur der Rollstuhl muss wieder raus.

Was?

Ja, machst du das?

Sag mal, hast du mein Handy gesehen?

Oben im Schlafzimmer, Freddy.

Gut.

Oder ich dachte schon, ich hätte es verloren.

So, ich haue mich mal ein Stündchen aufs

Ohr.

Habe ziemliche Schmerzen.

Im Kopf oder im Bein?

Sehr witzig.

Hallo, Zuckermaus.

Ich bin's, endlich.

Wir müssen am Samstagabend früher treffen, klar?

Um sechs am Tennisplatz.

Nee, um acht geht nicht.

Da habe ich einen wichtigen Termin.

Alles im Lack, Zuckermaus?

Küsschen.

So gehört sich das.

Mann, Mann, Mann.

Ja?

Ich bin mir jetzt sicher, dass Freddy der

Räuber ist.

Und Samstag um acht will er in die

Sohle runter.

Was?

Am Samstag schon?

Ja, und früher trifft er sich mit seiner

Nippelsuse am Tennisplatz.

Zuckermaus, sagt er zu ihr.

Mich nennt er nur schlicht und einfach Maus.

Acht ist zu früh, da ist es noch

nicht dunkel, Ärmchen.

Das müssen wir verschieben.

Aber ich mache das schon, okay?

Ciao.

Ciao.

So.

Jetzt haben wir genug geredet.

Ach so.

Hör mal.

Entschuldige, aber so geht das nicht.

An mich muss man sich langsam rantasten, ja?

Wie langsam?

Langsam.

Hallo?

Ich kann gerade nicht.

Ich bin's.

Norayr.

Norayr, kannst du bitte ein bisschen später anrufen?

Ich habe gerade Besuch und den muss ich

irgendwie...

Hat die hormongesteuerten Segen eigentlich noch was anderes

im Kopf als eine Männer?

Warte bitte einen Augenblick, ja?

Ich bin gleich wieder da, Klaus.

Jochen.

Heiße ich.

Tut mir leid, ich habe dich verwechselt.

Ich meine, es ist mir so rausgerutscht, okay?

Abend.

Abend.

Ich bin Klaus.

Oh.

Freut mich für dich.

Gratuliere.

Ist Ramona nicht da?

Doch.

Ist sie.

Jochen geht jetzt.

Dafür ist Klaus soeben eingelaufen.

Hoffentlich bringst du ein bisschen Zeit mit.

Bei der musst du dich nämlich langsam rantasten.

Macht's gut, Kumpel.

Ja, was ist?

Freddy?

Janett hier.

Ja?

Sag mal, kennst du meine Stimme nicht mehr,

Zuckermaus?

Du, Attila.

Wie ist Attila?

Tut mir leid, ich habe einen ganz schlechten

Empfang.

Ich gehe mal in ein anderes Zimmer, ja?

Attila?

Hörst du mich jetzt besser?

Ja.

Wo bist du?

Bist du verrückt?

Wieso rufst du mich an?

Wir müssen uns samstags woanders treffen.

Und eine Stunde später.

Was?

Wieso?

Ich wurde belauscht.

Oh, Freddy.

Du hast ja keine Ahnung, wie heiß ich

auf dich bin.

Sag mal, kennst du die Brücke über die

Dortmunder Straße?

Ja, sicher, Brücke Dortmunder Straße.

Wieso flüsterst du so?

Damit mich keiner hört, Zuckermaus.

Tut mir leid, aber es geht nicht anders.

Okay?

Hallo?

Er ist weg.

Jochen?

Ja, okay.

Ich kannte den Typen eigentlich gar nicht so

richtig.

Dafür war er aber ganz schön sauer.

Na ja, besser als glücklich, oder?

Besser für uns, findest du nicht?

Also, kein Stress.

Das Leben ist zu kurz.

Sind die Kinder allein?

Beim Nachbarn.

Und der hat eine Modelleisenbahn.

Ja.

Bei dir hab ich lieber Helme.

Das ist alles, was wir da unten brauchen.

Drei Helme?

Ich geh doch da nicht runter.

Helme braucht man immer auf einer Zeche.

Sag mal, wo hast du das ganze Zeug

eigentlich her?

Hab das Kellerabteil von meinem Nachbarn geknackt.

Der sammelt so ein Zeug.

Ich bring's nachher wieder zurück.

Also, bis später dann.

Bis dann.

Wie geht der Komplize von Freddy nicht aus

dem Kopf?

Attila kann das nicht sein, hä?

Wie kommst du denn da drauf?

Na, das ist der einzige, zu dem er

Kontakt hat.

Hör mal, lass mal meinen Attila aus dem

Spiel, ja?

Attila und ein Räuber.

Du spinnst wohl.

Frag ja bloß.

Freddy?

Hallo, Irmchen.

Da bin ich.

Siehst müde aus.

Ich geh auch nicht ganz Tag im Bett

und schau Pornos.

Du, das ist auch anstrengend auf Dauer.

Glaub mir.

Wohin geht die Reise?

Welche Reise?

Ach so.

Ich geh mich bei ihr einen neuen Job

vorstellen.

Das ist schön.

Als Bademeister ist sie auch nicht abendfüllend.

Und als was?

Hä?

Zwischenchef.

Nur so alles.

Zwischenchef.

Küsschen.

Da wartet er.

Total schwanzgesteuert, der Penner.

Stimmt, wenn kein Gefühl mit dabei ist, dann

bringt es sowieso nichts.

Das sind ja ganz neue Töne.

Tja, manchmal trifft einen der Blitz aus heiterem

Himmel.

Oh nein, die Kleine ist schon wieder verliebt.

Doch nicht in die Pizza.

Nee.

Der Mensch schlägt gegenüber.

Oh Gott.

Halt mich her.

Wo bleibt denn dieser Vollarsch?

Oder haben wir uns auf dem Gelände verabredet?

Ja, wenn nicht, dann nicht.

Auch gut.

Kuhblöde.

So, Freddy.

Mit mir machst du das nicht.

Mit mir nicht?

Achtung, ich helfe mit.

Komm.

Jetzt lass mal.

Ich hab auch Kraft.

Siehste?

Das gibt's doch nicht.

Sag mal, wo bleibst du denn so lange?

Ich steh mir hier die Beine in den

Bauch.

Ja.

Los, los, komm.

Nicht noch mehr Zeit verlieren.

Komm mit.

Und?

Wo ist das Werkzeug?

Ja da.

Bist du blind?

Okay, alles klar.

Komm her.

Hunde!

Was?

Sag

mal,

was machst du denn da?

Stricken.

Ich mach ein Loch, das siehst du doch,

oder?

Bist du blöd?

100 Stäbe und du mit deinem Brecheisen?

Los, anpacken.

Feierabend, Sense.

Siehste?

Super, dass ich zu spät war.

Sonst hättest du das schön in der Tinte.

Du bist ja der Obertitler.

Gegen die Köter kommen wir nicht an.

Vergiften.

Also ohne mich, ja?

Hab ja auch nur laut gedacht.

Aber sowas denkt man doch noch nicht mal.

Hör endlich auf herumzumeckern.

Lass dir lieber was einfallen oder kannst du

nur bumsen.

Aber davon gehen die Hunde auch nicht weg.

Dann machst du einen an der Klatsche?

Soll ich mein Leben vielleicht mit zwei Halbaffen

verbringen, die ich dann von vorne bis hinten

bedienen kann?

Nur rein, mein Essen ist scheiße.

Nur rein, mein Tee ist kalt.

Lass nur deine Familie aus dem Spiel.

Attila ist ein guter Mann und wenn nicht,

dann ist das ganz allein mein Café.

Du weißt ja noch nicht mal, von wem

deine Tochter ist.

Von mir und das reicht.

Das ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um

zu streiten.

Ich mach nicht mehr mit, wenn sie meine

Familie beleidigt.

Die ganze Sache ist sowieso eine Schnapsidee.

Ich glaub denn nicht, da sind Freddy und

Attila.

Also ist Attila der Komplize und nicht diese

Magersüchtige.

Ich lach mich kaputt, da hast du deinen

braven Attila.

Hast du den Arsch offen?

Wenn ich hüll, dass du mich auf die

Straße kippst oder was?

Was macht ihr denn hier?

Seht ihr doch, spazieren.

Ich fahre Freddy spazieren.

Ist ja auch so schön hier.

Ach so.

Und wie war die Bewerbung?

Was?

Ja gut.

Ja gut.

Die nächsten Tage krieg ich Bescheid, ob es

geklappt hat oder nicht.

Und du hast dich auch beworben.

Ich?

Ja.

Ich krieg auch Bescheid.

Ja.

Einer von uns beiden muss absagen.

Wollen uns ja nicht gegenseitig den Job wegschnappen.

Nicht wahr?

Ja.

Schließlich sind wir ja Kumpels.

Er und ich.

Ja.

Und genau das wollen Attila und ich bei

einer gepflegten losen Tier, wir in aller Ruhe

berechnen.

Sprechen.

Wollen wir.

Was dagegen?

Dann wollen wir mal sehen, wer am Ende

die Kohle kriegt.

Wir treffen uns morgen, Punkt neun Uhr, bei

Ramona zu Lagerbesprechung.

Okay.

Hallo.

Hi.

Schlafen die Kinder schon?

Klar, seit einer halben Stunde.

Komm rein.

Ähm, nee, heute nicht.

Ich muss morgen ganz früh raus.

Sag mal, kann Lola bei dir bleiben, so

bis morgen Mittag?

Probleme?

Nee, ich nicht, aber zwei Freundinnen von mir,

die wollen morgen zum Frühstücken vorbeikommen.

Und Lola muss ja noch nicht alles mitkriegen.

Klar, du kannst sie abholen, wann du willst.

Super, danke.

Ja, dann bis dann.

Ähm, ist bei dir alles okay?

Hast du Nachrichten gehört?

Nee.

Da ist jemand in die Zeche eingebrochen.

Ach.

Wer macht so was?

Vielleicht ist da das Geld versteckt.

Also, wenn ich an deiner Stelle wäre, ich

würde das echt dem Bullen überlassen.

Ich meine, die werden immerhin dafür bezahlt.

Weißt du was, ich komm doch noch auf

den Sprung mit dir, okay?

Ich meine, das bringt uns beide auf andere

Gedanken.

Hm.

Was guckt ihr denn so?

Ist was passiert?

Vorher haben wir doch auch ganz gut gelebt,

oder?

Außerdem macht Geld nicht glücklich.

Und was meint ihr damit?

Dass wir es sein lassen sollten.

Was ist denn plötzlich mit euch los?

Gibt's da irgendwas hinter meinem Rücken?

Nein, überhaupt nicht, wir reden doch mit dir,

wie du siehst.

Nur war es inzwischen schon in den Nachrichten,

dass in die Zeche eingebrochen worden ist.

Und das Gelände wird jetzt bestimmt viel besser

bewacht.

Außerdem sind wir doch nicht sicher, ob sie

ohne uns abhauen wollen.

Wir vermuten das bloß, Beweise haben wir nicht.

Also, Irmchen und ich, wir denken, wir lassen

die Männer das Geld raufholen und wenn sie

euch dann immer noch nichts sagen, dann nehmen

wir es ihnen halt wieder weg.

Das ist doch viel einfacher.

Lass die sich doch für uns plagen, Mensch.

Und wie willst du es ihnen abnehmen, das

Geld, meine ich?

Okay.

Dann ziehe ich die Sache eben alleine durch.

Ich gehe über das Förderband rein und wieder

raus.

Und zwar jetzt.

Jetzt?

Sag mal, bist du verrückt?

Das ist helllichter Tag.

Eben.

Heute ist Sonntag.

Da arbeitet niemand im Schacht.

Und tagsüber ist man weniger verdächtig.

Wenn alles gut geht, teilen tue ich trotzdem

mit euch.

Also bis später dann.

Sag mal, meinst du das ernst?

Das mit dem Teilen, oder was meinst du?

Also, ich lasse dich da nicht gerne alleine

runter.

Und wo kriegt man hier Schlaftabletten?

In der Apotheke.

Sonntagsdienst.

Wieso?

Ich habe da so eine Idee, wie wir

das vielleicht mit den Hunden machen könnten.

Hast du noch Eier?

Mhm.

Ich muss euch was sagen.

Dieser Typ.

Der Klaus.

Bist du schwanger?

Wenn ich jetzt schwanger wäre, dann könnte ich

das auch noch gar nicht wissen.

Du kennst ihn noch nicht so lange.

Genau.

Und deshalb wusste ich auch nicht, dass er

auch hinter dem Geld her ist.

Beziehungsweise hinter den Räubern.

Normalzeit.

Ist er etwa Polizist?

Nee, er war der Fahrer von dem Geldtransporter,

den Attila und Freddy überfallen haben.

Hast du ihm was von uns erzählt?

Nicht bekloppt.

Was weiß der Typ?

Hast du darüber was rausgekriegt?

Er glaubt, dass er das Geld irgendwo in

der Zeche versteckt ist.

Wegen dem versuchten Einbruch auf dem Gelände.

Er hat es im Radio gehört.

Na ja, Mädels.

Dann ran an die Frikadellen, bevor uns noch

jemand in die Quere kommt.

Wir checken schon mal das Gelände.

Alles klar.

Auch der Treffpunkt?

Macht euch keine Sorgen.

Freddy?

Bist du da?

Ja, ich komme, Herr Hermannschen.

Hast du es eilig?

Keiner fragt, was der andere tut.

Aber der Rollstuhl bleibt draußen, haben wir gesagt,

ja?

Ja, gleich, Maus.

Hallo, Attila.

Alles im Lack?

Es bleibt bei 12 Uhr mittags, ja?

Ja, bis gleich.

Hast du leckere Frikadellen gemacht, Maus?

Um Gottes Willen, rühre dich an!

Meine Freundin und ich, wir machen heute ein

Picknick.

Im Kühlschrank sind noch ein paar Kohlrouladen.

Also, bis dann.

Küsschen.

Hallo, Freddy.

Tach, Attila.

Auf, Walter.

Was macht ihr denn hier am Sonntagmorgen?

Ja, wir wollten ja mal rein.

Aus reiner Sentimentalität.

Pures Heimweh.

Obwohl ihr seit einem Jahr gekündigt seid.

Ja, eben, genau deswegen.

Schalke mal verliert, sehen wir noch lange keinen

Dortmund-Verein.

Ja, genau.

Glück auf, Walter.

Tschüss.

Mann, Mann, die beiden.

Hey, wo fährst du denn hin?

Der Korb ist da drüben.

Wer soll uns runterlassen, Herr Professor?

Euer heiliger Geist, ha?

Das haben wir doch schon x-mal durchgekaut,

Mann.

Genau.

Der heilige Geist hat mit Maria gepennt.

Ein bisschen Sex würde dir auch nicht schaden.

Sex beruhigt ungemein, du schlaffer Osmane.

Das sieht man an hier.

Nervöser geht's doch gar nicht mehr.

Da sind wir.

Aha.

So.

Ratso, was willst du denn hier?

Ja, schwimmen.

Hä?

Ja, runter, was denn sonst?

Moment mal, das ist aber nicht dein Ernst.

Wie soll ich denn da runter?

Die Treppen sind nach 50 Metern vorbei.

Dann geht's aufs Band und dann mit dem

Förderkorb weiter.

Okay?

Moment mal, das heißt, ich bleibe oben und

schalte ein, damit du mit der Kohle abhauen

kannst, hä?

Mann, der kleine Förderkorb ist ein Selbstverrat.

Ach, kein Scheiss.

Ach, kein Scheiss.

Attila.

Attila, um Gottes willen, lass den Rollstuhl nicht

los, ja?

Mach mal keinen Scheiss.

Ja.

Hier, halt mal.

So, M2, komm.

So, jetzt pass genau auf.

Dieser Hebel, dieser Hebel muss da hin.

Komm, mach mal.

Was?

Jetzt sofort?

Mein Gott, stell dich doch nicht so an.

Ist doch ganz einfach.

Für dich vielleicht.

Du hast das gelernt, aber ich...

Soll ich lieber oben bleiben?

Und ich da runter?

Nee.

Gott, ihr tut ja so, als ob wir

direkt in die Hölle fahren.

Komm, Ärmchen, versuch's bitte.

Stopp.

Funktioniert.

Ja, und jetzt hol ihn wieder rauf.

Wie geht denn das?

So.

Super.

Ja, so, Ramona, rein mit uns.

Na, komm.

Und denk dran, wenn du was falsch machst,

dann kommen wir hier nicht wieder rauf, ja?

Sind da unten keine Hebel?

Äh, doch, aber nicht im Korb.

Das heißt, einer von uns beiden müsste unten

bleiben und einschalten.

Mensch, das ist aber auch alles kompliziert hier.

Überhaupt nicht.

Und wenn es da oben klingelt, dann holst

du uns sofort wieder rauf.

Alles klar?

Und jetzt lass uns runter.

Wenn es da klingelt, ja, klar.

Also, Glück auf.

Glück auf.

Ah!

Jetzt schon aussteigen?

Nee.

Ärmchen ist aber auch zu blöd.

Erma!

Vergiss es.

Da sind ein paar hundert Meter dazwischen.

Die hört uns nicht.

Und jetzt?

Aua, aber ich seh mein Auto nicht.

Was geht denn da los?

Oh Gott, wenn das nur gut geht.

Was?

Wenn das nur gut geht.

Ja, wird schon.

Siehst du?

Tja.

Wie tief sind wir hier?

875 Meter.

Oh Gott.

Gib die Tasche.

Wir lassen sie hier.

Was hab ich dir gesagt, hm?

Solange wir hier noch Geräte rausholen, wird der

Strom nicht abgeschaltet.

Überall Licht, siehst du das?

Licht seh ich immer.

Nur wenn keins brennt, tu ich mich schwer.

Keine blöden Witze, hab ich jetzt echt keinen

Nerv, ja?

Na du schon.

Raus mit dem Zeug.

Was stinkt denn hier so?

Gibt's doch gar nicht, dass hier schon Gas

ist.

Was stinkt nicht?

Das riecht gut.

Irmchens Frikadellen.

Willst du eine?

Mit Schweinefleisch drin, oder was?

Pures Rindfleisch.

Willst du jetzt?

Lecker.

Vermischt mit Schweinefleisch.

Du Arsch.

Ich bin Moslem, Mann.

Was Allah nicht weiß, macht ihn nicht heiß.

Also iss weiter, oder schmeckt's dir ja nicht.

Du solltest Irmchen heiraten.

Und nicht mit irgendwelchen Weibern rummachen.

Irmchen ist eine gute Köchin.

Daran hab ich auch schon gedacht.

Früher mal.

Aber Kuba mit seinen Senoritas ist nicht zu

beachten.

Mann, ist das heiß hier.

40 Grad.

Ganz schön, nicht?

Ja.

Halt mal.

Es riecht auch so komisch.

Können wir hier ersticken?

Nein.

Ich hab doch gesagt, solange die hier ihre

Geräte bergen, werden die Stollen bewettert.

Bei der großen Palme machten sie Halt.

Links lag die kleine Fischerhütte.

Also waren sie genau richtig.

Sie bogen auf den Pfad, der in die

Insel hineinführte.

Jetzt mussten sie nur noch den großen Wasserfall

finden.

Denn auf ihrer Schatzkarte war genau dort ein

dickes, rotes Kreuz eingezeichnet.

Unter dem Wasserfall hindurch und dann wären sie

schon ganz nah an der großen Schatztruhe.

Leicht wird das nicht, sagte Benni zu Kim.

Meine Mama und Irmchen haben auch schon einen

Schatzplan gefunden von einer Zeche.

Einen Schatzplan von einer Zeche?

Du spinnst ja.

Gar nicht.

Das war erst vor ein paar Tagen.

Und ganz viel Geld haben sie auch gefunden.

Weißt du auch, woher das viele Geld stammt?

Wahrscheinlich von Freddy, dem geilen Mauchmann, Mama.

Ist das ein Freund von deiner Mama?

Nein, von Irmchen.

Aber meine Mama sagt, sie mag dich.

Verflucht nochmal.

Bin ich plötzlich so müde?

Jetzt links.

Pass doch auf!

Mann, siehst du, was ich sehe?

Ja, was denn?

Was macht denn der Förderkorb hier unten?

Wo?

Das ist gut.

Da sparen wir uns den langen Rückweg.

Und du bleibst hier unten und schaltest ihn

an, oder was?

Ach so.

Hey, Moment, warte mal, warte mal.

Was denn?

Schieb mich mal dahin.

Nicht fragen!

Du nervst so dermaßen.

Wenn mir das früher eingefallen wäre, hätte ich

mir die ganze Schieberei spalten können.

Tut mir leid, Attila.

Ich kann mich einfach nicht mehr wach halten.

Du kannst doch jetzt nicht drin schlafen.

Hallo.

Das gibt's doch gar nicht.

Freddy!

Nicht so laut.

Das ist ein Arschloch.

Ich bin kein Arschloch.

Nur müde.

Komisch.

Eigentlich müsste hier irgendwo eine Tür sein.

Nurai?

Ich finde, du machst das echt gut.

Ja.

Nur sind wir hier leider falsch.

Komm.

So, hier sind wir richtig.

Dahinten muss irgendwo diese abgedämmte Strecke abgehen.

Wie man mit so wenig Hirn so schwer

sein kann.

Wie machst du das nur, Mann?

Oder simulierst du nur, damit du nicht selber

fahren musst, ha?

Ich glaube, wir sind da.

Da ist die Türe.

Da drin muss es sein.

Scheiße, zu.

Oh Mann, ey.

Ohne Schlüssel geht gar nichts.

Und den haben wahrscheinlich Freddy und Attila.

Wenn sie ihn hier versteckt haben, dann suchen

wir tagelang.

Sag mal, kannst du so ein bisschen mit

mir reden?

Kannst du mit dem Ding fahren?

Das kann nicht so schwer sein.

Wieso?

Ramona, komm da weg!

Also mir wäre das nicht eingefallen.

Naja, irgendwas muss ich doch auch zu unserem

Glück beitragen, oder?

Ramona.

Komm mal.

Guck mal, das Kreuz.

Und da.

Okay, wenn die jetzt auch zu ist, dann

kriege ich echt die Kratze.

Aufwenden.

Das glaube ich jetzt nicht.

Was ist?

Guck mal.

Was?

Da.

Das sind die.

Hallo ihr beiden Hübschen.

Was macht ihr denn hier?

Siehst du doch, die saugen uns die Knete

ab.

Herr mit der Million Mädels.

Nee, nee, so nicht.

Ein Geldtransporter knacken und mir nichts davon sagen.

Und dann auch noch nach Kuba abhaben wollen.

Das hätte ich dir nicht zugetraut, Attila.

Deswegen bin ich doch kein schlechter Mensch, mein

Schatz.

Ich habe nur andere Interessen.

Also Herr mit der Kohle.

Okay.

Gut.

Da.

Wer war denn da?

Irmchen, du Trottel.

Irmchen!

Bleib sofort stehen!

Wer gibt das Geld her?

Los, Tempo Teufel!

Ihr Hübschen!

Das gehört uns!

Rechtmäßig geklaut!

Willst du wohl stehen bleiben?

Schneller, schneller!

Wir haben sie gleich!

Los, Attila!

Tempo, Tempo!

Nicht nachmachen!

Los, los!

Wir haben sie gleich!

Hör mal!

Hast du einen Knall?

Willst du mich umbringen oder was?

Hast du dir sehr wehgetan?

Nee.

War die einste Wohltat.

Scheiße, das andere Bein ist auch kaputt.

Jetzt hilf mir doch auf!

Wir müssen hinten nach!

Womit denn?

Es fehlt ein Rad.

Siehst du das nicht?

Ja, und wo ist es?

Schneller!

In die Korb!

Und wer hält uns hoch?

Ich frag nicht so viel.

Komm rein!

Rein in die Korb!

Los, rein!

Was machst du eigentlich?

Mach nicht!

Beeil dich!

Sie kommen!

Beeil dich!

Scheiße!

Mach schon!

Tja, meine Damen.

Pech, was?

Es gewinnen ja immer wieder die Männer.

Also, her mit der Kohle.

Kommt doch überhaupt nicht infrage!

Und wie wollt ihr wieder hochkommen?

Ganz ohne uns, hä?

Passt auf!

Vorschlag zur Güte!

Wir fahren gemeinsam hoch, teilen uns das Geld

und alles ist wieder paletti.

Und das sollen wir glauben, hä?

Dem sieht man doch an der Nasenspitze an,

dass er lügt.

Wir haben doch keine andere Möglichkeit.

Was?

Was?

Gut, dass wenigstens du es einsiehst, du Scheiß

-Gämbchen!

Hey Leute, tut mir leid!

Aber ich halte so lange Diskussionen nicht mehr

aus!

Na los, schieb mich rein!

Ich brauche einen Arzt!

Attila, komm her!

Und was jetzt?

Geht's bitte nicht zu viel!

Tut genau das, was ich euch sage!

Scheiße!

Komm!

Helfen wir Attila!

Was?

Du spinnst!

Kommt, Mädels!

Raus!

Macht, was ich euch sage!

Warum denn?

Das sag ich spinnend!

Lass!

Ja!

Mann, ihr bekommt ja euren Anteil!

Keine Sorge, Imbchen, wir teilen das Geld sowieso

nachher.

Alles wird gut!

Ihr fahrt schon mal auf!

Und wenn ihr oben seid, holt ihr uns

nach, okay?

Genau so ist es, Imbchen!

Super!

Super, Imbchen!

Und jetzt?

Moment!

Was ist?

So, und wir gehen jetzt da raus, wo

die reingegangen sind.

Aber die haben das Geld!

Aber wie?

Ich meine, woher hast du das denn geschafft?

Ich hab den Sack ausgeschüttet und das Papier

reingestopft.

Also Mädels, wo geht's hier nach oben?

Scheiße!

Und das nur, weil du gesagt hast, schick

mich rein!

Hör nicht so auf, Attila!

Wir sitzen zwar fest, aber wir haben das

Geld!

Und was haben wir davon?

Nur Trottel?

Hör mal, wie redest du eigentlich mit mir

hier?

Du bist Gast in diesem Land, also benehm

dich auch danach!

Ich bin ein deutscher Staatsbürger, genauso wie du,

Mann!

Und warum scheißt du dann so?

Tut das weh, oder was?

Hör mal, hast du noch ein paar Blödheiten

auf Lager, oder war's das?

Vorläufig war's das!

Na, hoffentlich!

Das war Imbchen!

Das war schon wieder Imbchen!

Das war Hundertbrunnen!

Das war das U-Rei!

Komm, schnell!

Schnell!

Geschafft!

Ja, ich auch!

Ziemlich sogar!

Ja, Freunde, hört mal zu!

Wenn ihr die Typen sucht, die den Geldtransporter

überfallen haben, dann kommt mal in die Zeche

Konrad!

Kann ich auch mal?

So, hol sie rauf, Imbchen!

Imbchen, was soll das?

Warum hältst du den Korb an?

Wir brauchen was von euch!

Ja, ich brauche einen Arzt!

Das andere Bein ist auch kaputt, und weißt

du, warum?

Hat Attila dir was getan?

Also, Imbchen!

Hier!

Was soll das denn?

Euer Geständnis!

Unterschreiben!

Aber beide!

Also, denkst du, wir sind Blöde?

Imbchen, lass sie wieder runter!

Halt!

Stopp!

Stopp!

Wozu braucht ihr das denn?

Das Geständnis wird beim Notar hinterlegt.

Und nur für den Fall, dass einer von

uns dreien was passiert, der Polizei übergeben!

Aber, was soll denn euch passieren?

Ihr habt doch uns!

Wenn ihr nicht unterschreibt, lassen wir euch da

unten hängen!

Ja, und wie lange?

Keine Verhandlungen mehr!

Ich glaube, wir müssen!

Ja!

Wenn die die Kohle bei uns finden, sind

die echt geliefert!

Und unterschreib schon!

Komm, geh her!

Scheiße!

Ciao!

Hey, Imbchen!

Wollen das Geld?

Jetzt sei doch mal ruhig!

Hast du gesehen?

Die wollen das Geld gar nicht!

Genau!

Die sind gar nicht hinter der Kohle her,

die wollen es in der Gittern sehen!

Glaubst du?

Scheißweiber!

Besonders deine!

Die deine ist auch nicht besser!

Ich hätte so gerne einen Tee!

Guck, Papier!

Das glaube ich nicht!

Sie liebt mich doch!

Was?

Stell dir vor, die Polizei hätte die Millionen

bei uns gefunden!

Aber warum lassen sie uns denn hier hängen?

Ist doch logisch!

Die brauchen Vorsprung!

Mona, was machst denn du hier?

Klaus!

Das ist jetzt relativ schwer zu erklären!

Guten Tag!

Hallo!

Tag!

Tag!

Also, eigentlich haben wir die Männer von Imbchen

und Nurai gesucht, das ist Imbchen und das

ist Nurai!

Freut mich!

Aber wir haben sie nicht gefunden!

Leider!

Wo sind eigentlich die Kinder?

Beim Nachbarn!

Beim Nachbarn?

Ja!

Dann muss ich jetzt ganz schnell nach Hause

fahren!

Kommt Mädels, wir müssen nach Hause!

Bis später dann!

Tschüss!

Guten Tag!

Haben Sie uns angerufen?

Ja!

Rima!

Klaus Rima!

Können wir das denn behalten?

Das gehört doch eigentlich der Bank!

Nee, nee!

Das gehört den Typen, die unsere Zeche verkauft

haben!

Wenn du willst, kannst du deinen Anteil ja

gerne der Manager Hungerhilfe spenden!

Außerdem haben wir es ja nicht geklaut, oder?

So, und jetzt Schluss mit der Grübelei!

Hier sind unsere Tickets!

Morgen früh geht's ab in die Karibik, Mädels!

Also ein bisschen Stimmung, wenn ich bitten darf!

Ja!

Dann Prost!

Dann Prost!

Prost!

Ich hab die Kinder schon abgeholt, die sind

bei mir!

Ich schick dir dann Lukas jetzt nach Hause,

okay?

Ja, also dann, tschüss!

Ich komm noch kurz mit!

Wir können ein bisschen reden, okay?

Reden?

Über was denn?

Na, warum Stimmung, wenn es nicht so gut

geht?

Zum Beispiel?

Mir geht's gut, keine Probleme, alles okay!

Lukas!

Kommst du bitte runter, du musst nach Hause!

Lukas möchte heute hier schlafen, Chef!

Nee, es tut mir leid, wir müssen morgen

ganz früh raus!

Ich will aber heute Nacht auch hier schlafen!

Oh Mann, ihr macht's mir aber auch schwer!

Nachts!

Und schlaft jetzt, hm?

Machen wir!

Wenn ihr nicht so laut seid!

Du bist ein freches Luder!

Und jetzt knallf die Augen zu!

Gute Nacht!

Wollen wir noch ein Video gucken?

Ja!

Habt ihr Attila und Freddy gefunden?

Ja, ja!

Aber die beiden haben auch nichts mit dem

Überfall zu tun!

Ach nee?

Der eine hat beide Beine gebrochen!

Und der andere ist zwar Türke, aber...

er spricht nicht mit Akzent!

Außerdem sehen Bankräuber anders aus!

Anders als die zwei gerupften Krähen!

Und Geld wurde auch gar nicht bei ihnen

gefunden!

Wieso bist du eigentlich hinter dieser Kohle so

her?

Ich wusste an dem Tag nicht, wohin mit

Lukas, also hab ich ihn mitgenommen!

Ich wollte ihn nicht gefährden!

Aber wenn Lukas nicht da gewesen wäre, dann

hätte es vielleicht eine Schießerei gegeben mit Verletzten

oder Toten!

Also war es doch auch irgendwie ein Glück,

oder?

Schöne Art, das zu sehen!

Jetzt vergiss einfach mal diesen blöden Überfall und...

freu dich darauf, dass in ein paar Stunden

ein neuer Tag beginnt!

Hey!

Ich glaub, ich hab mich in dich verliebt!

Hab ich was Falsches gesagt?

Nein!

Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil!

Kommst du von der Polizei?

Woher denn sonst?

Wo willst du denn hin?

Da, wo sie keinen von uns beiden sieht!

Du hast mich reingelegt!

Und du mich mein ganzes bisheriges Leben!

Trotzdem wünsche ich dir und unserem Lümmel von

Sohn...

das Allerbeste!

Ähm...

Vielleicht schreib ich mal, hm?

Aber Nurai, das kannst du doch nicht bringen!

Alter, irgendwie hast du mich falsch erzogen.

Wenn ich mich ändere, darf ich nachkommen, sagt

sie.

Du aber wahrscheinlich nicht.

Irmchen, mach sofort die Tür auf und ich

schlag's ein!

Tag Freddy, glücklich?

Wieso, weil ich jetzt beide Beine im Gips

habe oder wie?

Dass du nicht im Gefängnis sitzt, sondern hier

an der frischen Luft.

Aha, sehr witzig.

Was willst du überhaupt hier?

Hallo Nora, alles klar?

Alles klar.

Was ist klar?

Na einfach alles.

Also mach's gut, Maus, und schnelle Heilung.

Auch hier oben.

Ja, wo willst du denn überhaupt hin?

Weit weg, Freddy.

Ciao.

Morgen.

Morgen, Lida.

Morgen.

Hi.

Warst du noch nicht fertig?

Sag mal, ihr beiden, seid ihr mir sehr

böse, wenn ich euch einen Korb gebe?

Ich glaube nämlich, ich habe meinen Jamaika hier

gefunden.

Morgen.

Morgen.

Versteht ihr das?

Müssen wir wohl.

Viel Glück.

Du wirst uns sehr fehlen.

Ihr mir auch.

Mach nicht weinen.

Tschüss.

Dir auch.

Pass doch nicht auf.

Tschüss.

Wohin gehen, die Reise?

Jamaika.

Ja.

Und so wie es aussieht, wohl für immer.

Die drei hatten einen gemeinsamen Traum.

Unsere eigene Bar direkt am Strand.

Naja, das machen sich die beiden wohl alleine.

Wo haben die das ganze Geld?

Sagen wir mal, von ein paar unfreiwilligen Sponsoren.

Eins ist jedenfalls sicher, denen dieses Geld fehlt,

fehlt das Geld nicht.

Die haben immer noch mehr als sie zählen

können.

Nur wir sind durch diese geschniegelten Typen jetzt

arbeitslos.

Mehr muss der Fahrer eines Geldtransporters nicht wissen,

oder?

Irgendwie war es im Revier auch ganz schön.

Aber Karibik ist schöner.

Getränke!

Hallo.

Danke.

Das machen die Döner.

Und, fertig?

Lecker Dönerchen für ein Edelchen.

Danke.

So, einmal, bitte.

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