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Zulu
Hey!
Ein Junge!
Klasse, Alter!
Ein Junge!
Es ist ein Junge!
Alles Bestes.
Ein strammer Kerl.
Herzlichen Glückwunsch.
Danke.
Super gemacht.
Nur sein, tja, bestes Stück ist etwas zu
klein geraten.
Aber machen Sie sich keine Sorgen.
Das kriegen wir in den Griff.
Wir nehmen einfach eine Vakuumpumpe.
Nein.
Nein, keine Vakuumpumpe.
Setzen Sie drauf.
Nein.
Keine Vakuumpumpe.
Und?
Nein, keine Vakuumpumpe.
Es wird gar nicht wehtun.
Keine Vakuumpumpe.
Nein.
Nein.
Nein.
Läuft doch aus!
Was?
War nur ein Traum.
Ja, zum Glück.
Und jetzt bist du wach.
Und er auch.
Wirklich?
Wirklich.
Tja, wir
machen keine Raten zurück.
Äh, das ist nur, weil...
Es tut mir wirklich leid, junge Mann.
Bar oder mit Kreditkarte?
Bar.
Ist das ihr Freiberg?
Ja.
Ich bin wieder da.
Wo warst du denn so lange?
Ach, warst mit nem Auto.
Ich mach schon mal Kaffee.
Okay.
Ich bin gleich da.
Ja, ist gut.
Ich mach schon.
Ich mach schon.
Du, ich muss gleich los.
Nein.
Ich mein, ich weiß.
Lass uns doch noch zusammen frühstücken.
Ich hab doch extra frische Brötchen geholt.
Ja.
Na, bitte.
Du, wir fangen übrigens heute mit den Theaterproben
an für das neue Stück.
Du weißt schon, Schneewittchen hab ich dir vorhin
erzählt.
War jetzt auch mal was.
Achso.
Ich dachte mir, vielleicht hast du Lust, später
mal vorbeizukommen, ein bisschen zuzugucken.
Alles in Ordnung?
Marc!
Was ist
das denn?
Lara, willst du meine Frau werden?
Ja!
Morgen, Frau Kurz.
Morgen, Densky.
Herr Professor?
Herr Professor?
Professor?
Ah, Densky!
Densky, wo stecken Sie eigentlich wieder, hm?
Wissen Sie, wie man die abgebrochene Bleistiftspitze hier
rauskriegt?
Ja, darum frage ich auch.
Ich wollte eigentlich ganz gerne mal mit Ihnen
sprechen.
Ja, ja.
Später, später, später.
Kommen Sie mal mit.
Ich habe einen interessanten Fall für Sie.
Ein Mönch?
Seit exakt einem Jahr.
So lange dauert die Probezeit, in der man
für sich selbst herausfinden muss, ob man eine
Schweigeglippe tatsächlich ablegen will, nicht?
Ja, und?
Unser Patient hat während des gesamten Probejahres nicht
ein einziges Wort von sich gegeben.
Also wollte man ihm gestern das Schweigeglippte abbringen.
Man stellte dabei fest, dass der Typ gar
nicht reden kann.
Er war schon überall, hat sich überall durchchecken
lassen.
Ohne Ergebnis.
Tja, jetzt sind wir hinten dran.
Ach, und jetzt soll ich ihn zum Reden
bringen, damit er sein Schweigeglippte ablegen kann, ja?
Densky, Sie sind immer so negativ.
Das ist Ihre Chance.
Ja, mein Assistent Marc Densky.
Morgen.
Herr Professor, ich wollte Sie doch noch kurz
sprechen.
Die Sache ist die, wir haben morgen Nachmittag
einen kleinen Umtrunk, und da wollte ich Sie
ganz gerne einladen.
Was gibt's denn zu feiern?
Meine Verlobung.
Oh, excellent.
Bravo, Densky.
Du bist offensichtlich der richtige Therapieansatz.
Hier, mein Kind.
Du kannst du sicher sein, dass der Apfel
nicht vergiftet ist.
Du isst die eine Hälfte, und ich werde
die andere Hälfte essen.
Du musst dir den Apfel beißen, Samira.
Und was mit meiner Vitamineallergie?
Stopp.
Ich bin mir sicher, dass dir der Apfel
guttun wird.
Ach ja?
Ich dachte, er sei vergiftet.
Jetzt mach hin.
Du schiebst doch sonst auch immer alles in
mich rein.
Ach, du sollst nicht immer so gemein zu
mir sein.
Du willst mein Prinz sein, ja?
Der Mann meines Lebens.
Na, klasse.
Also, wenn ich ehrlich bin ...
Okay, Timmy, das reicht.
Und du lass dich nicht so leicht ärgern.
Guck mal, Jungs sind auch nur Männer, und
die sind alle gleich.
Nur manche liebt man und manche eben nicht.
Und gerade seinen Prinzen sollte man eine ganze
Menge verzeihen können.
Wer sagt das?
Ich.
Und wenn du Pech hast, dann schreiben wir
da eine kleine Arbeit drüber.
Was meinst du, Samira?
Okay, ich würde sagen, das war's für heute.
Zieht euch um, wir sehen uns dann alle
morgen zum Unterricht.
Okay.
Hallo.
Hi.
Such die nicht schneller.
Schwertjäger hat einen neuen Fall für mich.
Macht nichts, ich verzeihe dir, mein Prinz.
Wo soll's denn hingehen?
Dahin, wo alles begann.
Mögt ihr Champagner?
Auf euch.
Bravo.
Ah, super.
Ich kann einfach nicht fassen, dass die zwei
heiraten.
Und da drüben hat alles angefangen.
Da ist mir sofort dieser gutaussehende Typ aufgefallen,
der sich immer hinter seiner Zeitung versteckt hat.
Dabei wäre nie was passiert, wenn ich dieses
kleine Ding in die Quere gekommen wäre.
Oh Gott, ja, das kleine Ding.
Damit fing der ganze Ärger an.
Die Salben, die Vakuumpumpe.
Weißt du noch?
Mann, war das eine Show, als sie die
Pumpe...
Mario, Mario.
Was denn?
Ist doch vorbei.
Sie meint die Fischgräte.
Ach so, das kleine Ding.
Ich dachte, du meinst das kleine Ding.
Jetzt hör doch auf.
Ich bin übrigens sehr zufrieden mit dem kleinen
Ding.
Ja, dann lass uns den jetzt mal anstoßen.
Auf das kleine Ding.
Und, wie steht es mit euren Vorbereitungen?
Er hat mich noch heute erst gefragt.
Aber ich weiß schon ganz genau, wo wir
heiraten werden.
Ach wohl?
Ich begrüße euch sehr herzlich zu unserer heutigen
Sitzung.
Ich habe mich schon genauso wie ihr alle
die ganze Woche richtig auf Quaffos spannenden Vortrag
über die halsbrecherischen Sexualpraktiken der Pygmäen gefreut.
Aber bevor wir dazu kommen, möchte ich noch,
dass wir gemeinsam ein neues Mitglied in unserer
Runde begrüßen.
Das ist Gregor.
Hallo.
Hi.
Hallo.
Wenn du dich vielleicht kurz vorstellen magst, Gregor.
Ach so, ja.
Ja, also ich heiße Gregor, bin 32 Jahre
alt und habe...
Naja, ich...
Ich habe auch zu kleinen Penis.
Du musst dich nicht schämen, Gregor.
Du bist hier wirklich unter Freunden.
Gregor ist ein sehr schwerer Fall.
Wie schwer?
500 PS.
Oh mein Gott.
Freundin?
Ja, also Gregor ist wahrscheinlich eine von diesen
emanzipierten Männerfressenden Tussis, was?
So eine Madonna-Frau.
Madonna?
So eine Madonna, die in den 80ern auftauchte.
Es war wie ein Schnitt.
Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern wurde total verändert.
Man kann sagen, eine neue Epoche brach an.
Seitdem vögeln wir nicht mehr unsere Frauen.
Quaffo.
Was denn?
Stimmt doch.
Die Frauen vögeln uns.
Nein.
Die Frauen vögeln ihm nicht.
Also Gregor ist schwul.
Ähm, homo.
Sexuell, sozusagen.
Ach, hier seid ihr.
Hey.
Hey.
Das ist ja eine tolle Überraschung.
Hallo zusammen.
Hallo.
Hallo.
Mensch.
Alter.
Na?
Schön.
Mann, komm setz dich.
Quaffo.
Mach doch mal Platz für ihn.
Danke.
Ja, ich wollte mal vorbeischauen.
Aber ist alles in Ordnung, oder?
Sag mal, hat Lara dich verlassen?
Ah.
Lara und ich werden heiraten.
Oh.
Echt?
Und ich habe mein Auto verkauft.
Oh.
Das hätte ich dir nicht...
Du hast es geschafft.
Das ist so schön.
Das freut mich total für dich.
Gregor, darf ich dir Marc vorstellen?
Marc.
Gregor, hallo.
Hey.
Marc war früher auch ein Mitglied in unserer
Gruppe.
Und er war ein genauso hoffnungsloser Fall wie
du jetzt.
Genauso hoffnungslos wie wir alle.
Ja, genau.
Ich bin so stolz auf dich.
Seht ihr?
Das ist der Beweis dafür, dass es nicht
auf die Größe ankommt.
Ja, genau.
Man darf sich nur nicht aufgeben.
Man darf sich nicht hängen lassen.
So wie unser Marc.
Ja, genau.
Wie hast du das denn geschafft?
Na ja, es kommt eben nicht auf den
Schwanz an.
Ist gar nicht so wichtig.
Worauf denn sonst?
Liebe.
Liebe.
Ja, da bin ich ja mal gespannt, wo
du mit mir hinfährst.
Willst du mir nicht mal sagen, was das
für eine Überraschung ist?
Wo ist denn eigentlich Nicole?
Ich dachte, die wollte mitkommen.
Sie kommt nach.
Sie wollte noch jemanden mitbringen.
Ich glaube, sie hat einen neuen Lover.
Ach, echt?
Das ist noch sehr weit.
Nicht so ungeduldig.
Ist gleich da vorne.
Also, ich weiß nicht, Lara.
Sieht nicht so aus, als wenn wir hier
heiraten könnten.
Das ist nicht wahr.
Ich kann aus meiner Kirche doch kein Clubhaus
machen.
Ach komm, Lara.
Wir finden eine andere Kirche.
Will ich aber nicht.
Das wäre perfekt gewesen.
Tim?
Lara.
Schön, dich zu sehen.
Hallo, wie geht's?
Überraschung.
Na, ihr beiden.
Hi.
Hi.
Hallo, Nicole.
Da habt ihr euch aber ein schönes Örtchen
ausgesucht.
Wirklich, ganz reizend.
Ja, aber das wird nichts.
Die wollen ja die Kirche umbauen.
Muss man schon noch was machen, ne?
Was?
Darf ich vorstellen?
Marc, das ist Tim.
Ja, Tim Lawrence hier.
Ist Rainer zu sprechen?
Danke.
Hier ist Tim.
Nicole!
Wieso hast du mir nicht erzählt, dass Tim
und du...
Hallo, Rainer.
Tim hier.
Tut mir leid, aber ich hab dich wirklich
die ganze Zeit versucht anzurufen.
Ich wollte mich treffen.
Ihr wollt doch diese alte Kirche für einen
eurer Edelspielplätze nutzen.
Aber ich hab sie...
Vielleicht muss ich eigentlich noch warten, bis ich
meinen bailändlichen Gewaltenwasser versenken darf.
Ach, scheiße.
Du, könnt ihr die Sache ein bisschen rausschieben?
Meine Ex will sich unbedingt hier in ihr
Unglück stürzen.
Ich wollte dir da nicht jetzt reinhauen.
Okay, wir sehen uns im Club.
Ciao.
Bingo, alles klar.
Ihr könnt die Party hier steigen lassen.
Ah.
Klappt das jetzt doch?
Super.
Marc.
Tim, Kleinigkeit, kein Problem.
Für Lara tu ich doch alles.
Man sollte nie so früh aufgeben, mein Freund.
Nie aufgeben.
Lust auf ein schönes Champagnerfrühstück?
Na dann los.
Ich darf doch.
Tim.
Hoch!
Hoch!
Oh, sorry.
Lara, es tut mir leid.
Ich hab mir das anders vorgestellt.
Ich...
Mach dir nichts draus, Mike.
Marc.
Genau.
Beim nächsten Mal bist du dran.
Ich hab Tim letzte Woche im Krankenhaus getroffen.
Tim ist Gynäkologin.
Ich war über ein Jahr in Zürich am
Unispital und bin gerade erst nach Berlin gezogen.
Toll.
Und an meinem ersten ernsthaften Arbeitstag ruft mich
plötzlich jemand im OP an und lädt mich
zu eurer Hochzeit ein.
Hat ja schon immer ein Faible für den
richtigen Zeitpunkt, unsere liebe Nicole.
Lawrence?
Ja, einen Moment.
Krankenhaus.
Auch natürlich mein Rat.
Dauert nur eine Sekunde.
Ja.
Ist das ein Mann.
Kannst du machen, Dietz?
Sag mal, glaubst du, ich hab Chancen bei
dir?
Du hast vielleicht Nerven, mit meinem Ex im
Schlepptau aufzukreuzen.
Schon gut, Lara.
Er ist ja ganz nett.
Wie lange wart ihr zusammen?
Drei Jahre.
Drei Jahre.
Ja, aber das war lange vor unserer Zeit.
Wie konntest du überhaupt mit so einem Traum
einen Schluss machen?
Sag mal, spinnst du?
Hallo?
Ich hab ihn nicht mehr geliebt.
Außerdem hab ich was viel Besseres gefunden.
Genau.
Oh, ich wollte noch zu Mario.
Außerdem wollte ich ja noch ein paar Ex
-Freundinnen zu meiner Hochzeit einladen.
Unterstehe dich, Demski.
Was finden Frauen nur an solchen Typen?
Drei Jahre.
Naja, das passiert mir jedes Mal.
Ist gar nicht so einfach, wenn das beste
Stück nicht der deutschen Industrienamen entspricht.
Ich muss dir sagen, Marc, ich bin ein
bisschen neidisch auf dich.
Lara ist echt eine super Frau.
Ist alles okay?
Ich bin zwar eine Klinikologe, aber vielleicht geht's
einer Prostata.
Na dann, bis gleich.
Ja, bis gleich.
Ich mein, ich muss noch.
Wohin?
Dann werd ich mich wohl um die Braut
kümmern müssen.
Größer.
Noch größer.
Ach du spinnst, das geht nicht.
Damit kann man gar nicht mehr laufen.
Wenn ich's dir noch sage.
Ein Baguette.
Pecorino, bitte.
Bring ich einen Tisch, ja?
Ja, genau, genau so.
Nein.
Doch.
Das kann ich sehen.
Ich hab ihn doch gesehen.
Schön.
Mein lieber Scholli.
Ja.
Wenn der wirklich so ein Ding hatte, dann
war das ja auch für Lara.
Ach Marc, komm, jetzt fang nicht schon wieder
an.
Weißt du was, ich weiß, ich weiß, dass
Lara dich liebt.
Das weiß ich.
Und sie liebt dich trotz, oder vielleicht sogar
weil.
Hey, sie will dich heiraten.
Ganz offensichtlich hast du sozusagen unterm Strich mehr
zu bieten.
Zum Beispiel Charakter.
Und äh, Charakter.
Ja, hab ich auch.
Na siehste.
Alles halb so schlimm.
Los, geht nach Hause.
Macht euch einen schönen Abend.
Mal was anderes.
Sag mal, habt ihr eigentlich schon Musik für
die Trauer?
Ich könnte ja mal wieder mit Harmonika spielen.
Nee, Mario.
Nee, nee, lieber nicht.
Kann ich noch ein Stück Gurke haben?
Komm rein.
Nee, du, ich geh direkt weiter.
Quatsch.
Du holst sie ja am Tod.
Geht schon, keine Sorge.
Das seh ich, los, hopp ins Bad.
Ich geb dir ein paar Trott mit Klamotten.
Ach.
Lara?
Alles in Ordnung?
Ist nichts.
Das Bad ist gleich oben rechts.
Na los.
Quatsch.
Du, wir haben kein Kaffee mehr.
Ich geh nochmal zum Kiosk.
Ja.
Wir müssen ja jetzt nochmal loslaufen.
Ist schon okay.
Na, ganz schnell.
Lara?
Wie ein Tenor mit Schaumelohr, wie ein Tenor
mit Schaumelohr.
Ich sing den barren Tango, barren Tango.
Mein Zuhause.
Bin wieder da.
Na?
Gesundheit.
Danke.
Na, ich werd dann mal.
Ich bring dich noch zur Tür.
Nee, bleib mal sitzen.
Okay.
Bis bald mal wieder.
Hat nett, dich kennenzulernen.
Die Klamotten bring ich dann Lara vorbei.
Oh Gott.
Du musst nur zugeben, dass das wirklich komisch
war mit euch und der Badewanne.
Ey, bist du etwa eifersüchtig?
Ja, und wenn?
Lara, hör mal auf.
Lara.
Du, du hast doch deinen Wagen verkauft.
Was ich übrigens ganz toll finde.
Das heißt aber auch, dass wir jetzt keine
Hochzeitskarosse mehr haben.
Ja, und?
Und da dachte ich mir, Tim, der hat
doch so einen schönen, großen ...
Lara.
...
grauen Wagen.
Vielleicht können wir uns den ja für die
Hochzeit ausleihen.
Bisschen, Schatz.
Was denn jetzt?
Hab ich dir nicht gesagt, dass ich mit
Nicole noch eintrinken gehe?
Nein.
Macht ja nix, wir sind ja schließlich noch
nicht verheiratet.
Warum tun Menschen so etwas?
Warum zwängen sie sich für einen einzigen Tag
in so einen teuren Wein zu fummeln, stellen
sich vor 100 Leute, schwören sich die ewige
Treue, um sich dann doch wieder scheiden zu
lassen?
Wieso?
Weil sie sich lieben?
Ich war auch schon öfters verliebt, aber deshalb
heirate ich doch nicht gleich jeden.
Ich heirate auch nicht jeden, ich heirate Mark,
weil ich ihn liebe.
Das fließt mir jetzt, aber woher willst du
denn wissen, dass das für die Ewigkeit ist?
Das weiß man doch nie.
Du willst es wirklich nicht?
Hey, Harald.
Neue Karre?
Ja, deswegen muss ich auch mit dir reden.
Hast du mal einen Moment Zeit?
Ja, klar.
Oder musst du zu Lara?
Nee, nee, die ist mit einer Freundin unterwegs.
Was meine Frau auch schon mal gesagt hat.
Entschuldige, das war ich nicht so gemeint.
Du, ähm, komm steig ein, ich kenne eine
richtig coole Bar, die wird dir gefallen.
Fett.
Nein, nicht du, das Kleid.
Richtig fett.
Also fett ist nie gut.
Komm, hilf mir mal.
Sag mal, du warst doch lange mit Tim
zusammen.
Und da wir ja alle wissen, was Tim
für Qualitäten hat.
Hören Sie, wir hatten uns da noch drei
Kleider ausgesucht.
Können wir die bitte auch mal sehen?
Sehr gern.
Danke schön.
Die holen wir.
Woher weißt du das?
Wir waren zusammen schwimmen.
Jetzt guck nicht so, du warst dabei.
Vor Jahren schon.
Jedenfalls habe ich Augen im Kopf.
Und da du mit Tim und mit Mark,
möchte ich jetzt endlich mal von dir wissen...
Ist die Größe wirklich total egal?
Was meinst du?
Du weißt schon, die Größe, ich meine, es
geht auch um was anderes, oder?
Ich meine, es ist nicht gerade der richtige
Ort, um über solche Sachen zu sprechen.
Ich muss es aber wissen.
Groß, klein, ist da alles Quatsch.
Du solltest das wissen, das sind deine Worte.
Ja, ich weiß.
Die Sache ist die, ich habe jemanden kennengelernt,
den ich richtig gut finde.
Hey Harald, Mann, super, gratuliere, endlich.
Lieber nicht.
Wieso?
Derjenige ist sie?
Wer?
Gregor.
Gregor?
Der Typ aus der Selbsthilfegruppe?
Harald, das ist ein Mann.
Ja.
Irgendwie schon.
Die Größe ist doch vollkommen egal.
Und unter uns.
Bei Mark und mir ist es richtig schön.
Es ist einfach so über mich gekommen.
Gregor hat es echt drauf, du.
Weißt du, ich habe gerade so an den
Auspuff gedacht und an die neuen Breitreifen und
da habe ich mich so nach Zärtlichkeit gesehen.
Ja, du weißt das mit den Frauen, das
war es doch sowieso nie so richtig.
Das ist ja alles ganz schön, Harald.
Aber ich dachte immer, dass du, also die
Gruppe und dein Auto, ja.
Doch du weißt schon, dass das nur eine
Frage der Zeit ist, bis die richtig oder
beziehungsweise bis der richtig...
Mann, Harald, du bist ein klasse Typ.
Jeder Typ hat so seine Problemchen.
Die meisten ackern sich ja so lange ab,
bis ich ihnen einen großen Gefallen tue und
ihnen nur vorspiele, dass es mir gefällt.
Oh, Baby, du bist wirklich gut.
Oh, ja, komm.
Ja, komm, jetzt mach es mir richtig.
Komm, sei ein Mann.
Aber ist das nicht krank?
Gott, die Realität ist doch wirklich...
Was ist denn schon die Realität?
Liebe ist die Realität.
Da muss man sich auch ein bisschen...
Und dann waren wir plötzlich mitten im Vorspiel
und der hat nicht gestutzt, also...
Ja, aber was ich eigentlich fragen wollte, du
bist doch Experte.
Ich meine, wenn man jemanden wirklich gerne hat,
dann sollte man sich doch nichts vormachen, oder?
Dann sollten doch solche Kleinigkeiten keine Rolle spielen.
Also du, bei Lara und bei mir verspielte
Größe schon lange keine Rolle mehr.
Da geht's um Liebe, um Nähe, um...
Aber was willst du denn eigentlich damit sagen,
dass Lara mir was vormacht, oder was?
Sie liebt mich, ja?
Und der Sex ist auch super.
Denski?
Denski?
Haben Sie was gesagt?
Na geh doch!
Was haben Sie nur mit dem armen Kerl
vor, Denski?
Wollen Sie ihn so lange einschweigen, bis er
vor lauter Langeweile zu sprechen anfängt?
Was ist nur mit Ihnen los?
Sie sind nicht bei der Sache!
Nein, es läuft wirklich gut.
Alles okay, Herr Professor.
Ja, das habe ich gehört.
Ist es die Verlobung?
Der Frühling, die Liebe, Bienen auf den Blumen?
Machen Sie doch mal hin, Denski!
Wir haben noch andere Fälle.
Ja, dann fangen wir mal an, was?
Anton.
Also meine Theorie zu Ihrem Fall ist die,
es muss in Ihrem Leben irgendetwas Schreckliches passiert
sein, das Sie verstummen ließ.
Vielleicht braucht es irgendein schönes Erlebnis, um Sie
wieder zum Sprechen zu bringen.
Aber bevor...
Was ist denn das?
Nicht bewegen!
Moment.
Sehen Sie mal, was ich hier gefunden habe.
Das bringt mich auf eine Idee.
Sie als Mönch sind doch quasi so eine
Art Priester.
Wie wäre es, wenn Sie meine Freundin und
mich am Samstag trauen würden?
Bitte, Anton.
Ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar.
Ja, vielleicht muss man Sie nur ins kalte
Wasser werfen.
Wollen Sie sie kennenlernen?
Dann müssen Sie aber sprechen, sonst sitze ich
ganz schön in der Tinte.
Haben Sie heute noch was vor?
Damira, stopp!
Die hat versucht, mir ihre Zunge in den
Mund zu schieben.
Naja, so geht es nun mal.
Du musst das Ganze ein bisschen weniger wild
spielen.
Versuch, dich in Schneewittchen hineinzuversetzen.
Na genau, das tue ich doch.
Meine Stiefmutter will mich kaltblütig ermorden lassen und
darum verbringe ich meine Zeit hinter sieben Bergen
mit sieben widerlichen, stinkenden Zwergen, die alle scharf
auf mich sind.
Ich bin nicht scharf auf dich.
Sei bloß still.
Und dann kommt der erste richtige Prinz meines
Lebens und küsst mich.
Und ein bisschen Leidenschaft ist ja wohl nur
verständlich.
Tja, irgendwie hat sie recht.
Aber doch nicht mit der Zunge!
Yes!
Links rüber, los!
Ach, sag mal, Anton, wird dir dein Dach
irgendwie auf?
Ist das eine Karre?
So ein Idiot!
Der hat doch keine Ahnung von Autos.
Junge, spuck dir ein fettes Auto!
Das ist ja unmöglich!
Nutzungsspringer!
Hm!
Samira!
Ich hab noch nicht mal richtig losgelegt.
Pass auf, ich mach's dir mal vor.
Steh auf.
Timmy, du gehst wieder auf deine Position.
Sie meinen, ich soll sie?
Genau.
Und wenn du deine Abneigung gegen Zungentöße plötzlich
ablegst, dann kriegst du eine Sechs, einen Sack
voll Hausaufgaben und eine Eintragung ins Klassenbuch.
Kapiert?
Ich werde sie küssen.
Ich werde Frau Senger wirklich küssen.
Kommt ihr jetzt?
Wer sind sie?
Kleine Überraschung.
Hey, aber das ist mein Auftritt.
Das ist sie.
Tim!
Was denn?
Nun hab dich nicht so.
Es ist halb eins.
Der Typ vom Bauamt kommt um halb drei
zur Kirche.
Ich muss noch ein paar Sachen unterschreiben.
Du kannst doch nicht einfach so in meine
Probe reinplatzen und versuchen, mich vor meinen Kindern
zu küssen.
Was ist denn?
Schon wieder?
Hast du das schon mal untersuchen lassen?
Nach der Hochzeit.
Und ich hab jetzt echt keinen Nerv zum
Arzt zu gehen.
Wir hätten aber noch Zeit.
Wofür?
Für ein paar Doktorspiele.
Genau deshalb hab ich mit dir Schluss gemacht,
falls du dich daran erinnerst.
Okay, aber du hast Krämpfe und das ist
echt kein Spaß.
Wir fahren jetzt sofort ins Krankenhaus und machen
Ultraschall.
Willst du das nicht ein bisschen übertrieben?
Das werden wir ja sehen.
Einsteigen.
Fahr nicht
zu nah.
Will rechts raus, fahr mal rüber.
Jetzt fährt er ja doch wieder rüber.
Mein Gott, der fährt ja wie eine Sau.
Komm, Antwort schaffst du noch.
Bleib dran.
Ist ja eigentlich schade, dass es zwischen uns
beiden nicht so richtig geklappt hat, oder?
Nein, finde ich nicht.
Okay, das war deutlich.
Lass mich mal rüber, du Arschloch.
Vorsicht!
Wie wird er denn hin?
Aber den Mart liebst du wirklich?
Mehr als alles auf der Welt.
Mein Gott, ist das alles kitschig.
Was machen die denn hier?
Tag, Dr. Laumann.
Hallo, Inge.
Herr Dr. Platt, bitte zur Notaufnahme.
So, hier rein.
Mach die schon mal frei.
Ich komme gleich.
So, Sie warten hier auf Ihre Untersuchung.
Das kann nicht lange dauern.
Und wenn der Doktor kommt, dann sagen Sie
mir Bescheid, ja?
Hm.
Sind Sie bescheuert, oder was?
Wollen Sie Ihren Job verlieren?
Räscherei, Kasper.
So.
Oh, Enttäunung.
Müssen Sie mich so erschrecken?
Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen wahren und
erschlagen?
Ah!
Kalt?
Und wie.
Was denn?
Siehst du den kleinen Knubbeln da?
Der wird dir die nächsten 20 Jahre eine
Menge Taschengeld kosten.
Herzlichen Glückwunsch.
Danke.
Kann ich Ihnen helfen?
Äh, nein, nein.
Ich bin Arzt, ich wollte zur Untersuchung.
Frau Dr. Astrid Schulz?
Sie rühren sich nicht von der Stelle.
Kann mal jemand kommen?
Ich habe es geahnt.
Ich habe es die ganze Zeit geahnt, Vater.
Aber ich bin bereit.
Ich bin bereit.
Bitteschön.
Ist noch nicht viel zu sehen, aber immerhin.
Das erste Bild von Lara Junior.
Oder Mark Junior.
Ja.
Oder Mark Junior.
Das war auch das einzige Mal, dass ich
meinen Gerd betrogen habe.
Bis zu dem Tag, wo ich mich heimlich
in die Duschräume von den Harlem Globetrotter geschlichen
habe.
Ich nehme dir noch Blut ab.
Die Ergebnisse gibt es aber erst heute Abend.
Ich rufe dich dann an.
Okay.
Warum hast du mich eigentlich damals verlassen?
Nur, weil ich mal fremdgegangen bin.
Mal?
Außerdem wolltest du immer alles kontrollieren.
Ja, und?
Und?
Mark zeigt mir einfach jeden Tag, dass er
mich liebt, verstehst du?
Dann ist sich ständig was Neues einfallen.
Jeden Tag?
Darauf steht ihr Frauen, was?
Ich werde euch nicht verschwenden.
Oh!
Hier wollte er rein.
Und den Kickel hat er hier einfach hingeworfen.
Wie sah er denn aus, Inge?
Verdammt gut.
Na komm, den kaufen wir uns.
Okay, wir kicken da und du da.
Bring mir dein Blut noch ins Labor.
Wir treffen uns dann unten, ja?
Sie haben mir sehr geholfen, Vater.
Anton!
Ich danke Ihnen, Vater.
Gott schütze Sie, Vater.
Oh, meine Stecke, Mann.
Na los, Anton, hinterher.
Danke.
Keine Ursache, es war mein Vergnügen.
Hat er wunderbar geklappt.
Kein Problem.
Dankeschön.
Schönen Tag noch.
Und du willst es dem stolzen Vater nicht
sofort verraten?
Das bleibt unser Geheimnis.
Ich sag's ihm erst nach der Hochzeit.
Kim, danke.
Ich glaub
das nicht.
Ich glaub das alles nicht.
Das kann doch nicht wahr sein.
Was will der von ihr?
Ja, klar.
Der will sie wiederhaben.
Kurz vor der Hochzeit.
Und Lara merkt das anscheinend nicht, was der
vorhat.
Die macht da auch noch mit.
Ich mein, Lara ist so gutmütig.
Ich versteh überhaupt nicht, wie die mit dem
zusammen sein konnte.
Drei Jahre.
Drei Jahre!
Mann, Anton, jetzt hören Sie doch mal auf
damit.
Jetzt!
Anton.
Was soll ich ihm machen?
Ich liebe Lara so sehr.
Ich liebe sie mehr als alles andere auf
dieser Gottverdammten Welt.
Ach, sie.
Ja.
Sie haben es gut.
Sie sitzen in ihrem Kloster, schweigen lustig vor
sich hin und haben all diese Scheißprobleme nicht.
Und soll ich ihm mal sagen, was das
Schlimmste ist?
Dass das alles gelogen war von wegen sie
liebt mich so wie ich bin und es
kommt nur auf den Charakter an.
Tja.
Nee, der Tim, der hat das.
Also ich mein, der hat was, was ich
jetzt nicht so habe.
Ja.
Vielleicht soll ich auch ins Kloster gehen.
Tja, warum denn nicht?
Sie verstecken sich doch auch da.
Warum eigentlich?
Betrug?
Wer hat sie denn betrogen?
Eine Frau?
Nee, sie hatten mal eine Frau.
Waren sie mal verheiratet?
Deswegen können sie nicht sprechen?
Wegen dem Schock?
Anton.
Was wollen Sie denn damit sagen?
Wollen Sie damit sagen, dass mich meine Lara
betrügt, ja?
Nee, Anton.
So was macht die nicht.
Die ist was ganz Besonderes.
Arsch und Wolkenbruch!
Marc!
Und hier zufällig die schönste Frau der Welt.
Da hast du einen Schlüssel.
Ja, ich hatte ja beide Hände voll.
Sind die wunderschön.
Marc!
Kannst du die Blumen zerstellen?
Ja.
Und, wie war dein Tag heute?
Wie immer nichts Besonderes, ganz normal.
Wieso?
Nur so.
Geht's dir gut?
Wie meinst du das denn?
Na ja, du siehst ein bisschen blass aus.
In den letzten Tagen.
Ich mach mir halt Sorgen.
Ja, ist viel los.
Ich war den ganzen Tag in der Schule
und dann in der Kirche draußen wegen dem
Typen vom Bauamt.
Ah, und?
Ja, ist alles klar.
War ein Haufen Papierkram.
Na, dann auf uns.
Eis.
Eis?
Ich hätte gern Eis.
Okay.
Eis.
Ähm, Lara, ich wollte dich was fragen.
Auf uns.
Auf uns.
Du trinkst ja gar nicht.
Mir ist nicht so nach Alkohol.
Ja, aber du wolltest rechts Eis haben.
Ja, und?
Ist was?
Was soll'n sein?
Kannst du rangehen?
Ich geh schon mal hoch.
Klar.
Ja?
Die ist im Bett.
Tim, fühlt sich nicht so wohl.
Ja, vielleicht ist dir ja auch schon aufgefallen,
dass sie ein bisschen blass ist.
Du bist ja Arzt.
Ach, dir ist nichts aufgefallen?
Und?
Wie war dein Tag so, Tim?
Hm, nichts besonderes.
Ja, scheint ja für uns alle ein ganz
stinknormaler Tag gewesen zu sein.
Sag mal, Tim.
Soll den schönen Ruf bestellen.
Wollte ich eigentlich sprechen, aber ich hab nur
gesagt, du bist schon im Bett.
Ich ruf ihn morgen an.
Komm ins Bett.
Lara, ich würd ganz gern mal mit dir
über was reden.
Ich will jetzt nicht reden.
Marc.
Hm?
Ich bin müde.
Wie müde bist du denn?
So müde?
Oder so müde?
Oder so müde?
Ich bin wirklich sehr müde.
Na, besser?
Du sitzt aber auch wirklich mächtig in der
Scheiße.
Die Frau deiner Träume will dich heiraten.
Das ist bitter.
Na gut, du hast ja einen Heiratsantrag gemacht,
aber wer konnte denn ahnen, dass sie tatsächlich
ja sagt?
Halt's doch auf.
Lara verheimlicht mir irgendwas.
Dass sie im Krankenhaus einen Arzt getroffen hat.
Geheimnis.
Ja, keinen Arzt.
Tim!
Ja, na und?
Ich meine, du hast doch selbst gesagt, dass
die beiden bloß zwei Minuten da drin waren.
Ich meine, wenn's stimmt, was du über Tims
Teil erzählt hast, dann braucht er die Zeit
alleine, um ihn sich aus der Socke zu
ziehen.
Ey, wo ist dein Problem, Mann?
Mein Problem ist, dass wir uns immer alles
gesagt haben.
Da gab's keine Geheimnisse.
Nur geheime Geheimnisse eben.
Lara hat nie ein Sterbenswörtchen von Tim erzählt,
obwohl sie drei Jahre mit ihm zusammen war.
Sie weiß alles über meine Ex-Freundin.
Das heißt, du hast ihr doch nicht wirklich
alles erzählt, oder?
Ach, komm, ist dieser Tim in der Stadt
da.
Taucht da in der Kirche auf, fährt mit
Lara ins Krankenhaus, küsst sie vor meinen Augen
und ruft mitten in der Nacht an.
Das ist doch nicht normal.
Jetzt hör auf, Marc.
Ey, ich sag dir mal was.
Oh, jetzt komm mir nicht mit Alltag frisst
Sex oder irgend so'n Scheiß.
Ich bin mit Lara gerade erst zusammengezogen.
Wir hatten ja noch gar keinen Alltag.
Manchmal denke ich, du hast ihr mit der
Vakuumpumpe den letzten Rest Hirn abgesaugt.
Sag mal, bist du bescheuert?
Du spionierst Lara nach, lauerst ihr auf, misstraust
ihr, soll das die Grundlage für eure Ehe
sein?
Deine blöde Eifersucht?
Mario.
Ja, nicht Mario.
Du musst Lara vertrauen.
Darauf kommt's an, auf Vertrauen.
Lara ist so'n tolles Mädchen.
Hallo.
Hallo.
Ich hab mal gelesen, dass so'n Großer
nicht nur Vorteile hat.
Wegen der Blutumverteilung.
So'n Riesending verbraucht so viel Saft, dass
den Besitzern oft mittendrin schwindelig wird.
Mit so'n Mini wie deinem kannst du
lustig vor dich hinrammeln und nebenbei noch Blut
spenden.
Spinner.
Morgen, Densky.
Sind ihr heute so motiviert?
Ja, ich bin spät dran.
Ja, ich weiß.
Ich wollte nur ironisch sein, doppelt deutlich süffisant.
Nennen Sie es, wie Sie wollen.
Hauptsache, Sie merken, dass ich Ihre derzeitige Einstellung
kritisieren möchte.
Sagen Sie, wie geht es eigentlich Ihren Patienten,
diesem Bruder Anton?
Ach, ich hab da so'n paar Sachen
ausprobiert, aber das ist ja'n schwieriger Fall.
Jetzt will ich Ihnen mal was sagen, Densky.
Sie müssen lernen, auch mit Niederlagen fertig zu
werden.
Ja?
Das kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung sagen.
Ach, im Ernst?
Ja, im Ernst.
Als Ehemann und Familienvater haben Sie schon mal
eine flammende Rede vor Ihren Kindern gehalten, in
dem es niemandem erlaubt ist, Ihren Wagen anzufassen.
Um spätestens in einer halben Stunde in die
Stadt laufen zu müssen, weil nicht nur der
Jaguar E-Type, sondern auch das Taschengeld für
den Bus verschwunden war.
Nee, ich hab ja keine Kinder.
Ach, Densky, Sie sind hoffnungslos.
Was ist das nur für ein grauenvoller Krach
hier?
Verschreckter Gesang!
Ah!
Morgen, Herr Professor!
Morgen, Mark!
Wie geht's Ihnen?
Oh, formidable!
Wie haben Sie das hingekriegt, Densky?
Ich hab doch so meine Methoden.
Mark, ich hab auf Sie gewartet.
Ich muss unbedingt mit Ihnen über dieses Ding...
Ich meine über diese Zeichnung sprechen.
Welche Zeichnung?
Na, die Zeichnung!
Mit diesem Großen!
Ach, die Zeichnung!
Können wir das nicht woanders besprechen?
Densky, was für eine Zeichnung?
Gigantisch!
Nicht so wichtig.
Formidables!
Superpenis!
Densky?
Sagen Sie mir, dass das nicht wahr ist.
Hab ich was Falsches gesagt?
Wir sagen auf Wiedersehen, Schneewittchen.
Schlaf wohl.
Wir können nichts mehr für dich tun.
Lieber allein kann deine Rettung sein.
Lieber allein kann deine Rettung sein.
Was denn los, Timmy?
Samira muss erst versprechen, dass sie mich nicht
wieder so ableckt.
Ich lecke nicht, ich küsse.
Ich dachte, wir hätten das Problem gelöst.
Also gut, alle wieder auf Anfang.
Sie sollten wenigstens aufhören zu essen.
Wieso?
Bei meiner Figur kann ich mir das leisten.
Samira!
Hast du dir wehgetan?
Mein Arm!
Lass mal Tim ran, der ist Arzt.
Wollen wir mal gucken.
Hier tut's weh?
Au!
Das wollen wir lieber reingehen lassen, junge Dame.
Ich hol mal eben Krankenwagen.
Aber am Montag steh ich hier auf der
Bühne, das kannst du dem Arzt schon mal
sagen.
Was mach ich denn mit euch?
Ich würde sagen, ihr geht alle runter ins
Klassenzimmer, da wird Frau Miller euch beaufsichtigen, okay?
Los!
Oh!
Wir wollten doch Maxi-Hungesellen-Abschiedsparty besprechen, wann
machen wir das?
Das machen wir später, da hab ich jetzt
gerade gar keinen Kopf für.
Was ist denn?
Ich hab eine super Idee.
Ach, das ist es!
Dieser Tim hat einen größeren und Sie haben
einen kleineren.
Nun, provozieren Sie nicht.
Das letzte Mal, als wir Tim auf dem
Tisch hatten, dann waren wir bald alle im
Knast gelandet.
Oh, verstehe.
Und deshalb glauben Sie, dass Ihre Lara mit
diesem Tim...
Jetzt seien Sie aber mal still, ja?
Sie hocken jahrelang in Ihrem Kloster, kriegen vom
Leben nichts mit und wollen mir gute Ratschläge
geben?
Sie haben hier völlig recht.
Ich erzähle Ihnen eine Geschichte.
Meine Frau und ich, wir hatten da einen
kleinen Delikatessenladen.
Dann vor vier Jahren, direkt nebenan, ein Supermarkt
eröffnet.
Ich hatte keine Chance.
Nach zwei Jahren war ich pleite.
Ich bildete mir ein, dass meine Frau so
einen Totalversager wie mich nicht mehr lieben könnte.
Und bombardierte sie mit Verdächtigungen.
Und als ich dann tatsächlich meine Frau mit
meinem besten Freund im Bett erwischt habe, wissen
Sie, was sie da zu mir gesagt hat?
Wie kann ich dich denn noch lieben, wenn
du dich selbst nicht liebst?
Da hat sie wohl recht.
Ja, aber ich hab das erst gar nicht
verstanden.
Für mich klang das wie blanker Hohn.
Aber langsam begreife ich es.
Und Sie haben mir dabei geholfen, Marc.
Dembski, was haben Sie jetzt wieder gemacht?
Ich glaube, dass Sie denselben Fehler machen wie
ich.
Und lieben Sie sich jetzt mehr?
Ich bin auf dem Weg.
Aber genau werde ich es erst wissen, wenn
ich nochmals jemanden so lieben kann wie Sie,
Ihre Lara.
Ich muss weg.
Dembski, wo wollen Sie denn hin?
Marc, wie maßstabgetreu meile ich Ihre Zeichnung?
So 1 zu 2?
1 zu 2?
Was heißt denn das, 1 zu 2?
Darf ich sie nicht aufmalen?
Ich bitte, Frau.
Ah, das ist das geilste Schnellwittchen aller Zeiten.
Wer sind das schon wieder, die Sie gehören?
Ach, Quatsch.
Die sind doch in ihrem Klassenzimmer.
Lara?
Die ist doch gerade erst weg.
So schnell geht das nicht im Krankenhaus.
Ach so.
Oh Gott.
Es ist wirklich alles wahr?
Nur was?
Alles.
Und Marc hat keine Ahnung?
Also, kommen wir doch zur Tagesordnung.
Gregor hat einen hinreisenden Vortrag für uns vorbereitet
über das atemberaubende Vorspiel der Riesenschildkröte Testutu Gigantea.
Gigantea, genau.
Vorher wollte ich aber noch wissen, ob irgendwer
von euch diesen geriebenen Tigerhoden hat auftreiben können.
Quapo, ja, super.
Ich muss euch was sagen.
Ich wollte euch sagen, dass...
dass Marcs Hochzeit mein Leben verändert hat.
Ich habe endlich den Mut gehabt, meine Exfreundin
anzurufen.
Ich habe sie zum Essen eingeladen.
Hey, super, Quapo.
Und was hat sie gesagt?
War nur die Anrufbeantworterin.
Das ist gut.
Trotzdem.
Und ich möchte bekannt geben, dass ich meine
selbstgemachten Chromschilder vom Auto abmontiert habe.
Wow!
Vielleicht verkaufe ich die Kiste sogar.
Genau wie Marc.
Bravo!
Ich will mir eine Madonna-CD kaufen.
Hast du überhaupt keine CDs mehr?
Na und?
Dann kaufe ich mir eben einen.
Ich fand die eigentlich schon immer gut.
Wieso?
Madonna ist doch nicht schlecht.
Und ich werde in die Sauna gehen demnächst,
ganz nackig.
Wow!
Leute...
Hört mal zu, bitte.
Hallo.
Also...
Was ich euch sagen wollte...
Gregor und ich...
Marc!
Ja!
Wir haben gerade von dir gesprochen.
Du hast andere Menschen aus uns gemacht.
Ach, echt?
Alles okay, Alter?
Ja, ja.
Ist alles in Ordnung.
Ich bin nur ein bisschen nervös.
Ja, ich wollte euch eigentlich fragen, ob ihr
Lust habt, mit mir ein Bier trinken zu
gehen.
Weil heute Abend ist ja der letzte Abend
vor der Hochzeit.
Nee, tut mir leid, aber ich muss heute
Abend endlich mal mein Auto saugen.
Vielleicht das nächste Mal, ne?
Schade.
Ja, also...
Ich würde noch mit dir an ein Trinken
gehen, wenn du magst.
Ach, echt?
Ich kenne da einen sehr netten Laden und
dir wird das bestimmt gefallen.
Ja, super.
Gerne.
Also, meine Herren, dann ist die Sitzung für
heute beendet.
Wir sehen uns wieder in einer Woche.
Hm?
Ja, dann macht's gut.
Männer.
Bis dann.
Ciao.
Der hat nichts gemerkt, oder?
Was ist denn los?
Die sind ja nicht vor uns da.
Mit Harald Schleiber-Kieste?
Quatsch!
Ich hab 500 PS.
Los!
Der ist eh noch nicht da.
Das sag ich doch.
Guapo, am besten du gehst zur Tür und
dann ist Ausschau, ja?
Oh.
Jetzt mal hier bitte.
So, komm!
Hello!
Bravo!
Ja, die Überraschung ist euch ja gelungen.
Ja, schön, dass ihr gekommen seid.
Professor, schön, dass Sie es geschafft haben.
Man dachte ja, ein Interpensimum ausgesucht.
Genau das richtige für so einen erfolgreichen Aussteiger
wie dich.
Den richtigen Kerl.
Na, wir alle sind richtige Kerle.
Na, dann will ich den richtigen Kerl mal
eine Runde geben.
Genau.
Ja.
Was kann ich Ihnen bringen?
Was kostet denn hier ein Bier?
Acht Euro.
Ähm...
Elf.
Okay.
Na, sonst noch was, der Herr?
Ja.
Na, Mann.
Was machst du denn hier?
Na, mir gehört der Laden.
Und die Mädels auch.
Das ist übrigens noch einfacher, als euch verklemmten
Spinnern die Mutis auszuspannen.
Was trinkst du denn?
Äh, ich weiß nicht, ich bin mit den
Jungs da.
Wenn die hören, dass dir der Laden gehört,
dann hauen die gleich wieder ab.
Na, sollen sie doch.
Ich weiß sowieso nicht, was die hier wollen.
Ähm, Mandy, bringst du mal eine Runde rüber
an Tisch 13?
Geht aufs Haus, ja?
Na, komm schon, Marc.
Ich mach schon.
Marc, du bist doch andererseits die Typen.
Du warst wenigstens der Einzige, der um seine
Perle gekämpft hat.
Ich mag dich.
Ähm, das war echt eine Nette.
Wie hieß sie nochmal?
Lara.
Lara.
Ich muss euch etwas Wichtiges sagen, was...
Also, es wird euch überraschen, aber Gregor und
ich...
Also, ich bin...
Bin ich hier richtig, bei Marc's Junggesellenabschiedsparty?
Ja.
Hi, ich bin Tim.
Tim?
Der Tim?
Ich meine, Tim?
Wo ist denn der glückliche Bräutigam?
An der Bar.
Ah, ja.
Ist schon selten, dass klassische und avantgardistische Elemente
eine so zeitlose und doch irgendwie geschmackvolle Einheit
bilden, was?
Ja.
Sag mal, habt ihr die Potenzsteuer draußen auf
dem Parkplatz gesehen?
Wer solche Kutschen fährt, der braucht doch zum
Pinkeln ne Pinzette, ey.
Apropos, weißt du jemanden, wo hier die Toiletten
sind?
Ich?
Ich meine, ich muss sowieso.
Ja, ich auch.
Gute Idee.
Okay, jeder passt auf seinen Nebenmann auf, dann
können wir uns auch nicht verlieren.
Da lang.
Männer!
Was ich sagen wollte, ist...
Ich bin schwul!
Und?
Wie viel?
Maßstab eins zu zwei.
Unglaublich.
Na, Kurzer, willst ein Stück abhaben?
Dann hör mal auf mit der Götzenanbetung.
Mit 14 wurde ich deswegen ausgelacht und nur
wollte alle meinen Teil haben.
Aber ist das gar nicht so einfach.
Anderen muss der heilige Geist erscheinen, damit sie
in Ohnmacht fallen.
Bei mir reicht schon Nicole.
Na, entweder ich hab's Blut hier, oder ich
hab's hier.
Von der Zigarette danach konnte ich bisher nur
träumen.
Ja, ich bin eh nicht traurig.
Na, Harald.
Alles okay?
Hey, Marc!
Alles Gute für morgen.
Herzlichen Glückwunsch.
Lara ist echt eine Frau zum heiraten.
Was willst du denn hier?
Ja, tut mir leid, dass ich ein bisschen
spät bin.
Ich musste noch was besorgen, verstehst du schon,
ne?
Musst noch was besorgen, ja.
Lass Lara in Ruhe, ja?
Pass sie nie wieder an!
Glaubst du, ich weiß nicht, was abgegangen ist,
heute in der Schule, auf der Bühne?
Bist du baff, ne?
Von wem das geilste Schnellwittchen aller Zeiten?
Und glaubst du, ich weiß nicht, was im
Krankenhaus abgegangen ist?
Das war Nicole, heute Nacht am Tag auf
der Bühne.
Was war Nicole?
Hey, kein Scheiß!
Und im Krankenhaus?
Ich hab Lara untersucht, weil sie Krämpfe hatte.
Lügt mich nicht an!
In meinem Laden wird sich nicht gebügelt!
Mensch, wir machen ja nichts als Ärger!
Bloß, dass du wegkommst!
Du hast besoffen, Marc, das würde Lara niemals
tun!
Komm her!
Lara, Uwe!
Und ihr Spatten, ihr setzt euch jetzt in
eure Brüllkisten und zischt ganz schnell ab!
Geht auf!
Geht nach Hause!
Startet nicht los!
Komm, nehmt Josje!
Nein!
Keine Haare!
Was macht ihr denn los?
Lasst sie!
Josje!
Hau rein gerade!
Ich muss mit ihr reden.
Was soll das heißen?
Ich bin schwul.
Hä?
Laut Artikel 22b unserer Satzung hat der Vorsitzende
unserer Gruppe einen besonderen Vorbildcharakter an den Tag
zu geben.
Willst du jetzt, dass wir alle schwul werden,
oder was?
Das ist für meinen Albtraum.
Hiermit ernenne ich dich zum neuen Leiter unserer
Gruppe.
Was für ein Albtraum.
Oh, k-k-k-k-k.
Keine Angst.
Ist nur ein Bi-bi-bi-Bild.
Schlafen wir heute nicht?
Oh nein.
Werden wir nicht miteinander...
Scheiße!
Die Hochzeit.
Ich muss, muss, muss in meine Klamotten.
Komm doch mal vorbei, wegen deiner Dysphonie.
A-alles...
...perverse. Da,
schon da!
Schon drin.
Jani, siehst du beschissen aus.
Pass auf.
Denk einfach, ja, ich will.
Okay?
Nur, ja, ich will.
Ja, ich will.
Was haben sie jetzt wieder angestellt, dem Skull?
Das war echt eine tolle Party.
Bist du sicher, dass die Größe wirklich keine
Rolle spielt?
Ich hab doch immer gewusst, dass Männer mit
kleinen Schwänzen alle perverse alle sind.
Wer hat jetzt wen betrogen, ha, Marc?
Lara hat was Besseres als dich verdient.
Die hat was Besseres verdient.
Sehr geehrte Hochzeitsgäste, liebes Brautpaar.
Ist alles okay?
Ihr seid heute hierher gekommen, um nach reiflicher
Überlegung und aus freiem Entschluss vor Gott und
den Menschen den Heiligen Brunnen zu schließen.
Ist wahrscheinlich nur der Kreislauf.
Wir sollten einen Arzt holen.
Gute Idee.
Vorsicht.
Was hat denn der jetzt schon wieder?
Husky!
Hätte ich gewusst, dass Sie sich hier verstecken,
hätte ich die Polizei gerufen und Sie rausschmeißen
lassen.
Was ist denn jetzt los?
Sind Sie noch vom Umgangsrahmen?
Ach, bevor ich es vergesse.
Ich hätte da einen Patienten für Sie.
Bitte!
Anton.
Wie geht's Ihnen?
Meinen Sie, ich sollte zu ihr gehen, ja?
Ja.
Mann, Anton, verdammt.
Sie sind aber auch keine große Hilfe für
mich.
Sie machen einfach, was Sie am besten können.
Rumsitzen und Klappe halten.
Ich muss Lara aber irgendwas sagen.
Ich kann da nicht nur einfach hinkommen und
sie anstarren.
Na gut.
Gehen wir mal davon aus, ich gehe hin,
ja?
Rein hypothetisch.
Was soll ich ihr denn sagen?
Hallo Lara, ich muss mich erstmal selber lieben,
bevor ich dich lieben kann?
Die denkt doch, ich hab sie nicht mehr
alle.
Na ja, kein Wunder.
Die letzten Tage auch keine gute Werbung für
mich gemacht.
Mein verdammter Schwanz ist ja inzwischen schon der
beste Teil an mir.
Gold wert im Gegensatz zum Rest.
Und das Schlimmste ist ja nicht mal, dass
ich ihr vorgeworfen hab, dass sie mich betrogen
hat, sondern, dass ich sie auch betrogen hab.
Ja, ich darf gar nicht dran denken.
Hab ich doch super hingekriegt.
Klasse, toll.
Ich find, ich bin ein ganz toller Kerl.
Delski.
A la Bonheur.
Tachchen.
Ich wusste ja nicht, dass das für die
Dingsbums, dass das dann heißt.
Hallo.
Hallo.
Samira, Timmi, was macht ihr denn hier?
Sie müssen mich vertreten, Frau Singer.
Mit dem Arm pass ich doch nicht in
den Sarg.
Samira hat recht.
Sie sind der einzige Ersatz, der ihre Texte
kennt.
Ich kann jetzt nicht.
Seid mir nicht böse, okay?
Viel Glück.
Tschüss.
Möge es der Napfe?
Los, fass sie doch nicht!
Timmi, warte auf mich!
Es tut mir wirklich leid.
Er ist so süß.
Dabei ist leider gar nichts passiert.
Was?
Wie ist es gar nichts passiert?
Null, gar nichts.
Wir haben gar nicht miteinander?
Das heißt, ich hab Lara ja gar nicht
betrogen.
Das ist super.
Das ist super.
Delski, sind Sie wahnsinnig geworden?
Herr Professor, ich muss natürlich zu Lara...
Moment!
Ich muss da noch etwas klären lassen.
Würden Sie bitte einen Blick drauf werfen.
Auf wen?
Auf ihn.
Klar.
Herr Professor, sind Sie wahnsinnig...
Mensch, Delski, das ist die Gelegenheit, um die
ganze Sache ein für allemal zu klären.
Durch neutrale, professionelle Beurteilung.
Delski, Sie sind doch Wissenschaftler, machen Sie mal
aus.
Herr Professor, bitte.
Hören Sie aber auf mit Ihrem Blödsinn!
Hose runter!
Jetzt muss
ich aber los.
Wir kommen mit.
Na bitte.
Kommst du?
Oh, oh.
Gregor.
Ja, was ist?
Ich wollte dir nur sagen, dass ich dich...
Ach, Harald.
Ich dich auch.
Bis gleich.
Darf ich mit deinem Auto fahren?
Vergiss es.
Oh, oh.
Ich hab dir die Scheiße nicht eingebrockt.
Warum hast du dich nicht um mich gekümmert?
Du hast doch gesehen, dass du die Situation
schamlos ausnutzt.
Ich sollte mich nicht so eine Braut schamlos
ausnutzen und du versuchst, das zu verändern.
Dann sind wir die längste Zeit Freunde gewesen,
mein Lieber.
Wo sind die bloß geblieben?
Wissen Sie überhaupt, wo die hinsollen?
Ja.
Mann, nun lass sie doch.
Die sind doch gleich fertig.
Ihr sollt nicht glotzt, ihr sollt euren Arsch
bewegen, ihr Vollspatten.
Mein Gott, du hast ein Problem, oder was?
Jetzt mach ich so eine Welle, ihr Feuler.
Scheiße.
Los, Alter.
Ich geh schon mal vor.
Problem?
Halt doch mal locker, Mäuschen.
Mein Kumpel kann Karate.
Welcher Kumpel, ey?
So, jetzt steig mal aus.
Mein Kumpel kann nämlich Boxen.
Moment mal, Freundchen.
Da seid ihr ja endlich.
Es geht los.
Lass mich doch mal los.
Na, das war ja klar, dass ich euch
bei einer Zwergenvorstellung finde.
Dürfen wir uns zu euch setzen?
Komm, wir machen Platz für Moby Dick.
Okay.
Dein Fahrrad?
Nö.
Alter, ich krieg noch 20 Euro von dir.
20 Euro?
Na gut.
Guck mal, die beiden wollen deine Frau umklauen.
Ey, ey, Alter.
Was soll das?
Kommst du sofort zurück?
Kommst du zurück?
Ey, Mann, Alter.
Ich sag dir gleich, du.
Das macht doch keinen Sinn.
Frau Singer, sie dürfte Timmy auf keinen Fall
böse sein.
Gerade unseren Prinzen müssen wir noch eine ganze
Menge verteilen.
Was?
Das haben sie selber gesagt.
Was hab ich gesagt?
Du wolltest sogar eine Arbeit darüber schreiben.
Ja.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße Sie
herzlich zu unserer diesjährigen Theateraufführung.
Viel Spaß bei Schnippetchen.
Ein Spieglein an der Wand.
Wäre das die schönste im ganzen Land.
Hier mein Kind, so kannst du sicher sein,
dass der Apfel nicht verrückt ist.
Wir sagen auf Wiedersehen, Schneewittchen.
Schlaf wohl.
Wir können nichts mehr für dich tun.
Ich will allein bei deiner Rettung sein.
Mein Gott.
Sarah.
Was willst du hier?
Ich liebe dich.
Jemanden, den man liebt, lässt man nicht einfach
vor dem Trauertal stehen.
Ja, ich weiß, aber der Marc, der aus
der Kirche abgehauen ist, der konnte sich selbst
nicht leiden.
Der hat nicht an sich geglaubt.
Der dachte, er ist nicht gut genug für
dich.
Und was für ein Mark steht jetzt vor
mir?
Einer, der glaubt, dass wenn du ihn wirklich
liebst, er vielleicht doch nicht so blöd sein
kann.
Ich hätte da noch eine kleine Überraschung für
dich.
Ja?
Mhm.
Ein Junge!
Es ist ein Junge!
So jung?
Ach, ich glaube, das geht auch für ihn.
Super gemacht.
Ich hätte schwören können, dass es ein Mädchen
wird.
Ist doch egal.
Ja, vollkommen egal.
Ich kann beim besten Willen nichts erkennen.
Aber da könnte man zur Not was machen.
Es gibt da so ein neues System aus
den USA.
Wir Mediziner nennen es Vakuumpuffe.
Nee, Tim, lass mal.
Der ist perfekt, so wie er ist.
Genau.
Absolut perfekt.
Can't find what you're looking for?
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