All language subtitles for Das Vermächtnis des Inka[de]

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Original subtitles

Das also war er, der sagenumwobene Machu Picchu.

Mit meinem Bruder war ich der erste Weiße,

der jene geheimnisvolle Inka-Festung hoch oben in

den peruanischen Anden sehen sollte, nach der seit

mehr als 300 Jahren vergebens gesucht wurde.

Damals wusste ich noch nicht, unter welch tragischen

Umständen ich diesen geheimnisumwitterten Berg wiedersehen würde.

Wir erwarteten schon einige Zeit, bis mein Bruder

plötzlich sagte, sie kommen.

Halt!

Kein Weißer betritt das Heiligtum der Inkas.

Es sind meine Freunde.

Verzeih mir, mein Bruder, aber...

Prinz Haukaropora wird nicht mit euch nach Europa

gehen.

Er soll das Land seiner Väter nicht verlassen.

Aber Tahuka, es war doch dein Wille, dass

Haukaropora in Europa erzogen wird.

Die Weisheit der Götter hat entschieden.

Der Götter?

Was war Anciano?

Er ist der oberste Priester meines Volkes.

Aber du bist doch der Inka.

Du hast zu entscheiden.

Durch den Mund des obersten Priesters wird uns

der Wille der Götter offenbar.

Komm, es ist sinnlos.

Es ist zum Verzweifeln.

Solange es Menschen mit Vorurteilen gibt wie diesen

Anciano, sind wir machtlos.

Er kann einfach nicht vergessen, dass es Weiße

waren, die das Inka-Reich zerstört haben.

Ja, nach über 300 Jahren.

Höre, was ich dir sage, Haukaropora.

Dieser Quipu stand von Atahualpa, dem letzten König

unseres Reiches, vor der Zerstörung durch die spanischen

Eroberer.

Die Knotenschrift eines großen Ahnen birgt ein Geheimnis,

das außer uns und dem Oberpriester niemand erfahren

darf.

Sie verrät den Weg zu einer verborgenen Felsenhöhle,

in die unsere Vorfahren ihre Schätze vor dem

räuberischen Zugriff der Spanier retten konnten.

Das ist das Vermächtnis des Inka.

Aber vergiss niemals, mein Sohn, mögen andere nach

diesem Schatz nur wegen seines Geldes jagen.

Für uns bedeutet er weitmehr die Symbole der

Inkas.

Und du bist auserwählt, sie einmal zu tragen.

Viracocha, allmächtiger Schöpfer der Welt, erhöre uns.

Lass uns durch ein Zeichen wissen, wann für

Haukaropora die Stunde seiner Beführung...

Das war oben auf dem Plateau.

Ein Überfall.

Die Indios haben keine Gewehre.

Verdammt, was ist doch los?

Komm, schnell!

Ich nehme die andere Seite.

Ich schwöre, ich Anciano schwöre, ich werde nicht

eher sterben, bis dieser feige Mord gereicht ist.

Wir können uns glücklich schätzen.

Vor uns steht der Mann, dem wir die

Rettung des letzten Inka-Prinzen verdanken.

Es ist Anciano!

Er hat Haukaropora großgezogen und zehn Jahre auf

sein Amt vorbereitet.

Haukaropora ist um Manne geworden.

Er wird das Joch der verhassten Weißen sein.

Wir lassen abschütteln den feigen Mord an seinem

Vater und den tausendfachen Mord an seinen Vorfahren

reichen.

Seid ihr bereit, Haukaropora den Sohn Tahukas als

König anzuerkennen?

Seid ihr bereit, unter seiner Führung zu kämpfen

und nicht eher aufzugeben, bis der letzte Weiße

verjagt ist?

Wir entkämpfen bis zum letzten Atemzug.

Ich liebe Haukaropora!

Und Tod diesem Weißen!

Er heißt Oberst Glodino, die rechte Hand unseres

Feindes Castilla, Präsident dieses verhassten Staates Peru.

Du darfst deinen Präsidenten nicht berichten, wie Haukaropora

aussieht.

Die letzte

Nachricht, die Oberst Glodino mir zukommen ließ, stammt

aus dieser Gegend.

Aus der Nähe des Urubamba.

Und was sie beinhaltet, ist nicht dazu angetan,

meine Sorgen zu beschwichtigen.

Neue Unruhe unter den Indios.

Legende von der Befreiung des Inka-Reiches durch

den wiederauferstandenen Prinzen Haukaropora verbreitet sich im ganzen

Süden.

Sie werden sich erinnern, ein Nachfahre der Inkas,

der so hieß, wurde vor zehn Jahren zusammen

mit seinem Vater ermordet.

Angeblich waren es Weiße, zwei Brüder.

Ihre Namen waren Jan und Karl Hansen.

Der ältere von den beiden wurde später von

den Indios Totamachu Picchu gefunden.

Aber Karl, der jüngere, ist seitdem verschwunden.

Jedenfalls erfüllt mich Glodino's Schweigen mit großer Besorgnis,

umso mehr als ein Brief mit folgenden Worten

schließt.

Erwarten Sie nächsten Bericht in drei Tagen.

Das war vor drei Wochen.

Seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört.

Keine Sorge, Herr Präsident.

Oberst Glodino war schon so oft verschollen und

ist dann doch in irgendeiner Verkleidung wieder aufgetaucht.

Ja, aber diesmal ist die Situation besonders ernst.

Ich bin nämlich auch im Besitz vertraulicher Mitteilungen,

dass eine Gruppe von Rebellen und Verschwörern daran

arbeitet, meinen alten Rivalen Vivanco aus seiner Verbannung

zurückzuholen und zum Diktator zu machen.

Nun, ich glaube, mit Vivanco und seinen Helfershelfern

werde ich ohne große Mühe fertig.

Aber wenn zur gleichen Zeit ein Indio-Aufstand

ausbrechen würde, würde das seine Pläne außerordentlich begünstigen.

Seine Truppen könnten dann ungestört einmarschieren, während ich

mit den Indios kämpfen muss.

Tatsächlich wird hier bestätigt, dass Spuren von Vivancos

Agenten bis in das Gebiet der Abippones reichen.

Das ist die letzte Nachricht des Obersten Glodino.

Es wäre wohl am besten, wenn wir jemanden

losschicken mit dem Auftrag, Oberst Glodino zu suchen.

Tja, vor allem er könnte dann auch versuchen,

etwas über die Mitverschwörer Vivancos zu erfahren.

Besten Dank für diesen Rat, Senior Ruiz.

Wenn Sie mir jetzt auch noch den geeigneten

Mann dafür nennen könnten, wäre ich überglücklich.

Ich glaube, Sie unterschätzen die Bedeutung und die

Schwierigkeiten eines solchen Unternehmens, meine Herren.

Ich wüsste schon jemanden, aber ...

Nun?

Es war nur so eine Idee.

Ich meine diesen berühmten Waldläufer, der von den

Indios Vater Jaguar genannt wird.

Sie verehren ihn wie einen Halbgott.

Kann mir einer von Ihnen sagen, wo dieser

Mann zu finden ist, meine Herren?

Er war vor zwei Jahren zum letzten Mal

in Peru.

Und dann ist er, glaube ich, nach Nordamerika.

Herr Präsident, kommen Sie!

Was gibt's?

Dort unten, Oberst Glodino.

Wo?

Dort in der Menge.

Hier im weißen Anzug.

Der?

Oh nein.

Er sieht ihm zwar sehr ähnlich, aber er

ist es leider nicht.

Das ist irgend so ein harmloser deutscher Universitätsprofessor.

Seit Wochen rennt er mir die Türen ein,

wegen der Erlaubnis nach vorsintflutlichen Knochen graben zu

dürfen irgendwo in der Pampa.

Verzeihen Sie, ich bin Professor Morgenstern und bin

aus Hamburg gekommen, um diesem Ereignis hier beizuwohnen.

Meinen Sie, ich könnte noch einer Eintrittskarte teilhaftig

werden?

Alles ausverkauft.

Ah ja.

Vielleicht kriegen Sie da drüben noch eine.

Ah, schatz.

Mehreren Dank.

Dankeschön.

Vielen Dank.

Ach so, ja.

Auf Wiedersehen.

Übrigens, junger Mann, so eine Uhr müssen Sie

sich kaufen.

Die ist viel praktischer als Ihre, nicht?

Wer will noch mal?

Wer hat noch nicht?

Prima Eintrittskarten zu Originalpreisen.

Immer hier ran an die Buletten, meine Herrschaften.

Das Ende der Schlange befindet sich direkt neben

Ihnen.

So eine Chance finden Sie wahrscheinlich sobald nicht

wieder.

Verzeihen Sie, ich bin Professor Morgenstern und bin

nicht nur aus Hamburg gekommen, sondern auch auf

die Idee, diesem Ereignis hier beizuwohnen.

Können Sie mir das alles nicht mal aufschreiben?

Ich habe keine Zeit.

Wollen Sie eine Karte haben, oder was?

Hier, nehmen Sie.

Der beste Platz, den es gibt.

Direkt an meiner grünen Seite.

Habe ich extra für mich aufgehoben.

Vielen Dank.

Und was kostet...

Mach doch, Bulette.

Hauen Sie ab, Mann.

Im Namen des Gesetzes, Sie sind verhaftet.

Verdammt, wieso denn?

Wegen verbotener Arschotage.

Wie, ich?

Aber, Herr Wachtmeister, ich weiß gar nicht, was

das ist.

Wachthandel mit Eintrittskarten.

Eintrittskarten?

Wofür denn?

Stell dich nicht dümmer, als du bist.

Du hast doch gerade Eintrittskarten für den Stierkamp

verkauft.

Was, den Stierkamp?

Ich höre mal Stierkamp.

Wo soll denn hier ein Stierkamp sein?

Ach, verzeihen Sie, wenn ich in Ihre Unterhaltung

hier eindringe, aber ich bin Ihnen noch etwas

schuldig.

Ziehen Sie ihn hier.

Wir müssen Freizeitautos machen.

Nein, für die Karte vorhin, die Sie...

Karte?

Was denn für eine Karte?

Doch so, Sie meinen die Karte vom Büro.

Nein, nein.

Er versteht mich nicht.

Ich habe doch von Ihnen nichts schenken lassen.

Sie haben doch das Geld nötiger als ich.

Aber die Vorstellung neigt sich schon Ihrem Anfang

zu.

Bitte nehmen Sie doch.

Na, willst du noch immer leugnen?

Na, spannend.

Hier will ich zeigen, was es heißt, mit

dem Champion von Hummelsburger Boxclub anzubinden.

Komm mal her!

Immer öfter einer nach dem anderen, wie beim

Zahnarzt.

Du!

Aber, meine Herren, wer wird sich wegen so

einer dummen Eintrittskarte schlagen?

Das ist...

Halt!

Jetzt haben wir den eindeutigen Beweis.

Nehmen Sie beide fest, Sie stecken unter einer

Decke.

Ich melde den Sergeanten.

Los, mitkommen!

Na, wie Sie hat mir gerade noch gefehlt.

Ach so, Schwarzhändler, sagen Sie.

Ihr werdet mich kennenlernen.

Glutino!

Seid ihr verrückt geworden?

Lasst sie sofort frei, ihr Idioten!

Nette Leute, diese Peruaner.

Haben wir nicht eben Glutino Zing gesagt?

Ja, eben.

Ich hörte dieses Wort schon oft in Verbindung

mit mir.

Es scheint etwas Freundliches zu sein.

Ich habe schon in Wörterbüchern nachgesehen, aber ich

konnte es bis jetzt nirgendwo finden.

Sagten Sie Gromburg?

Ja, ich bin dort geboren worden, aber damals

war ich natürlich jünger.

Ich komme aus Strahlau, bei Berlin, wenn Ihnen

das was sagt.

Ja, natürlich.

Kiesewetter.

Sehr angenehm.

Sehr angenehme Kiesewetter.

Schönen guten Tag, Herr Präsident.

Guten Tag, Herr Professor.

Sonst versauen wir noch den Schwänz.

Nein, es geht um größeres als um Stierkämpfe.

Der Wink des Präsidenten war auch ein Deutscher

des Schicksals.

Ich will zu ihm eilen.

Aber wie komme ich da bloß rein?

Herr Professor, da können Sie mal wieder sehen,

was Sie für Glück haben, dass Sie mich

getroffen haben, Herr Professor.

Ich habe nämlich drei Monate den Sand in

der Arena gefegt.

Und ich weiß da einen geheimen Kellergang, der

wohl direkt in die Loje vom Präsidenten führt.

Kommen Sie mal mit.

Scheißgleich, da haben wir das Lieblinge.

Wie kommen wir da bloß vorbei?

Glutino, Glutino.

Ja?

Ist es erlaubt?

Ich möchte Sie nicht gerne stören, aber meine

Frau lässt sich einfach nicht davon abbringen, Sie

vor dem Kampf zu sehen.

Bitte sehr.

Vielen Dank.

Kommt herein, mein Engel.

Ich möchte Ihnen Glück wünschen.

Oder darf man das nicht?

Eine schöne Frau ertragt bei mir alles.

Der Präsident ahnt etwas und Vivanko wird ungeduldig.

Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren.

Durch mich habt ihr noch nie Zeit verloren.

Was gibt's Neues?

Glutino ist verschollen.

Darf ich Sie bitten, Ihre Plätze einzunehmen?

Der Kampf wird bald beginnen.

Bitte Platz nehmen, meine Damen.

Das ist eine große Ehre, dass du den

Hut bekommen hast.

Du musst ihn aber nachher zurückbringen.

Darauf kann er lange warten.

Das geht schon.

Raus!

Lass den hier.

Wir müssen uns beeilen, Herr Professor, damit wir

wenigstens noch den Kampf mit dem Büffel und

dem Tiger sehen.

Sie meinen wohl Jaguar?

Also einer von den Tyrien muss das gewesen

sein.

Vielleicht ist es diese hier.

Oh, da stinkt's aber drin.

Das ist aber noch nicht die Frage.

Herr Präsident, hier geht's lang.

Sie meinen, wir sind auf dem richtigen Wege?

Aber mit mir, Herr Professor, sind Sie immer

auf dem richtigen Wege.

Es ist nur seltsam, dass man hier niemanden

trifft.

Hier geht's, glaube ich, rauf zu kommen, Herr

Professor.

Ich glaube, der Tiger ist los.

Herr Kiesewetter, Sie haben in der Schule nicht

aufgepasst.

In Südamerika gibt's keine Tiger.

Müssen Sie ihn sagen, dass es ihn hier

nicht gibt.

Der Ochse ist los.

Papa!

Der Jaguar ist aus der Hose!

Sie bitten, die Loge zu verlassen, bitte sehr.

Bitte nehmen Sie sich der Damen an meine

Hand.

Ruhig, Herr Präsident!

Stehen bleiben!

Keine Bewegung!

Geh schon.

Zurück!

Schön brav.

Ich bring den Präsidenten in Sicherheit.

Ruhe!

Geh schön in dein Käfig.

So.

Der Herr der Jaguar!

Der Herr der Jaguar ist da!

Senior, ich komme im Auftrag des Präsidenten.

Seine Exzellenz bittet Sie um die Ehre Ihres

Besuches in der Residenz.

Die Ehre ist meinerseits.

Sagen Sie das dem Präsidenten.

Hallo, Pilar!

Signorita Graziella, ich habe dich den ganzen Tag

gesucht.

Wo warst du denn schon wieder?

Wenn du mich Signorita nennst, dann weiß ich,

jetzt wird's dramatisch.

Du weißt genau, dein Onkel will es nicht,

dass du dich allein in der Gegend herumtreibst.

Ist er da?

Ach, du bist schon zurück.

Ich dachte, du kommst erst übermorgen wieder.

Die neue Spur führte wieder nicht zu Anziano.

Ich glaube bald wirklich, er ist tot.

Du gibst doch nicht etwa auf.

Nein.

Gib mir bitte meine Manschettenknöpfe, hm?

Ja.

Ich bin nur zurückgekommen, um frischen Proviant zu

holen.

Wo kannst du denn den Hut hin?

Ende der Woche reite ich wieder los.

Und was hast du wieder angestellt?

Du tust gerade so, als ob ich euch

nichts als Kummer machen würde.

Naja, ich weiß nicht.

Ich glaube, der gute Geronimo ist ja nicht

mehr gewachsen.

Lass mich doch mit dir reiten.

Das muss ich mir erst noch reiflich überlegen,

mein Kleines.

Wozu habt ihr mir denn Reiten und Schießen

beigebracht?

Die Unschuld meines Vaters zu beweisen, geht mich

genauso viel an wie dich.

Lass mich mit dir reiten.

Es ist zu gefährlich.

Diese Reise ist kein Kinderspiel, Graziella.

Der Hut!

Warst du heute in der Stadt?

Ja, aber es war nichts Besonderes los.

Auf der Fiesta?

Nichts los?

Die Straßen waren wie ausgestorben.

Alles war beim Stierkampf.

Und der interessiert dich nicht?

Der auch, aber du siehst es doch nicht

gerne, wenn ich hingehe.

Nanu, was hast du denn an?

So kenne ich dich ja gar nicht.

Was will man machen, wenn an der Präsident

erwartet?

Der Präsident?

Was will der denn von dir?

Nichts Besonderes.

Übrigens, vergiss nicht den Hut zurückzubringen.

Es gehört sich so.

Ich möchte jetzt nicht gestört werden.

Sie sehen, die Damen können ihrer Wartung kaum

zügeln, dem Mann endlich näher kennenzulernen, der den

Jaguar bezwang.

Das war ich schließlich meinem Namen schuldig.

Ich bin Ihnen sehr zu Dank verpflichtet.

Ich glaube, das brauche ich wohl nicht erst

zu betonen.

Eigentlich müsste ich ja dem Jaguar dankbar sein,

Zigarre.

Danke.

Denn ohne ihn wäre mein dringender Wunsch, Sie

endlich kennenzulernen, wohl kaum so rasch erfüllt worden.

Ich bin erstaunt, dass der Präsident eines so

großen Landes sich mit mir beschäftigt.

Sie meinen eines Landes, das dauernd von Unruhen

zerrissen wird, von Aufständen und Revolutionen.

Aber gerade unter Ihrer Regierung herrscht doch im

Lande ein Frieden wie nie zuvor.

Nein, ich will nicht lange um die Sache

herumreden, Senior.

Heute Nachmittag haben Sie mir einen Dienst erwiesen,

jetzt ist es Peru.

Da ist Ihrer Dienste Bedarf.

Exzellenz, die Akten.

Danke.

Den Komplizen Vivancos muss das Handwerk gelegt werden.

Zu oft ist das Vertrauen dieses friedliebenden Volkes

missbraucht worden.

Von der Ermordung Atahualpas durch Pizarro angefangen, bis

zu jenen beiden Brüdern, die sich die Freundschaft

des letzten Inka erschlichen haben, um ihn dann

hinter Rücks zu erschießen.

Ein Gerücht, das niemals bewiesen wurde.

Immerhin waren Sie die Letzten, mit denen der

Ermordete gesehen wurde.

Nur ein Mann, der so viel Ansehen bei

den Indios genießt wie Sie, könnte jetzt noch

mit Erfolg eingreifen.

Reiten Sie von Stamm zu Stamm und sagen

Sie den Indios, sie sollen sich nicht in

einen Aufstand hineinhetzen lassen, dessen blutiger Ausgang unvermeidbar

wäre.

Ich will nicht mit unseren weit überlegenen Waffen

gegen Menschen kämpfen, die ich liebe, die ich

achte.

Ich will kein zweiter Pizarro werden.

Ja!

Herr Ruiz, ich fürchte, wenn wir uns der

Gesellschaft noch länger entziehen, ist auch noch ein

Aufstand der Damen fällig, nicht wahr, Ruiz?

Hiermit überlasse ich Sie Ihrem Schicksal.

Man rettet mir nicht ungestraft das Leben.

Herr Präsident, dieser Mann, dem Sie die Ehre

einer Audienz erteilt haben, ist niemand anderes als

Karl Hansen.

Einer der beiden Brüder, die vor zehn Jahren

den Inka Tahuca und seinen Sohn ermordet haben.

Hm?

Ich erwarte Ihre Erklärung.

Exzellenz, ich habe nichts zu verbergen.

Seit zehn Jahren suche ich die beiden Männer,

die wissen, was damals geschah.

Den wahren Mörder und den Inka-Priester Anciano.

Er kann meine Unschuld beweisen.

Vorausgesetzt, er lebt noch.

Da kann ich Sie beruhigen.

Er lebt.

Nach meinen Informationen ist er sogar die Seele

des Indio-Aufstandes.

Sie werden leider keine Gelegenheit mehr haben, diesen

fragwürdigen Entlastungszeugen zu sprechen.

Ich übergebe Sie sofort der peruanischen Gerichtspakal.

Um was Sie dort erwarten, darüber gibt es

ja wohl keine Zeit.

Einen Moment.

Ich würde Ihnen gerne glauben, Seignor Hansen.

Obwohl alle Umstände sehr gegen Sie und Ihren

Bruder sprechen.

Sie geben doch zu, dass Sie dabei waren.

Ja, ich war dabei, aber...

Die Krönung ebenhin ist Prinzen Hauk Haropora zum

Ziel, den Sie angeblich ermordet haben.

Ist es möglich, dass er noch lebt?

Ich habe seinen Leichnam selbst gesehen.

Die Legende spricht von seiner Wiederauferstehung.

Da aber so etwas kaum möglich ist, handelt

es sich entweder um einen falschen Prinzen oder

Hauk Haropora war damals doch nicht tot.

Das muss so schnell wie möglich geklärt werden.

Und niemand kann das besser als Sie.

Suchen Sie Hauk Haropora.

Wenn er wirklich noch lebt, bringen Sie ihn

hierher.

Aber Exzellenz!

Begreifen.

Diese Frage ist von größter Wichtigkeit.

Und zwar nicht nur für Peru.

Ich gebe Ihnen einen Monat Zeit.

Madre mia, Sie werden sie noch aufhängen.

Lass dir keine grauen Haare wachsen, Pilar.

Ich werde es schon schaffen.

Leise, sonst wächst du Graziella auf und will

sie wieder mitreiten und das ist ausgeschlossen.

Grüße sie von mir und sag, ich bin

bald zurück.

Dieses Mädchen!

Komm Graziella, lass es sein.

Warum denn, damit ihr beiden die Wette gewinnt?

Oh nein!

Ich will euch beweisen, was ihr für einen

Unsinn redet.

Ich bin kein bisschen verliebt in ihn.

Er gefällt mir, das ist alles.

Und ich werde euch zeigen, dass ich...

Aber es ist doch jetzt schon viel zu

spät.

Ihr könnt ja ruhig nach Hause gehen.

Schön brav sein, hörst du?

Seit gestern gilt ein neues Losungswort.

Für Vivanco und die Freiheit.

Für Vivanco und die Freiheit.

Jedenfalls ist dieser Jaguar jetzt gegen uns.

Ein äußerst gefährlicher Gegner, der Vivanco dazu veranlasst

hat, sofort alle Garnisonen zu alarmieren.

Die Offiziere aus unseren nördlichen Stützpunkten sind bereits

verständigt.

Sie treffen morgen Abend hier ein und begleiten

Sie zum Titicacasee.

Haben Sie nicht vorhin gesagt, dass Ihr Jaguar

in dieselbe Gegend reitet?

So wurde es am Schluss der Besprechung mit

Castilla festgelegt.

Wozu machen Sie sich dann noch Sorgen?

Wozu?

Dort ist doch der Gambusino mit seinen Leuten.

Der Gambusino!

Täglich landen auf meinem Schreibtisch Berichte, dass er

mir die Haare zubereitet hat.

Aber wir brauchen ihn.

Der Schrecken, den er verbreitet, ist sehr nützlich

für uns.

Und wenn der Jaguar in seine Hände fällt,

dann Gnade ihm Gott.

Trotzdem telegrafiere ich noch heute an Kapitän Peircio.

Seine Garnison liegt etwa 30 Meilen vor dem

Titicacasee.

Er soll ihn vorher abfangen und unschädlich machen.

Gut, wie Sie meinen.

Jedenfalls ist der Herr der Jaguare jetzt schon

ein toter Mann.

Im Bericht der Carzella.

Wo warst du schon wieder?

Es ist gleich Mitternacht.

Halt mich nicht auf, Villa.

Ich muss sofort Onkel Carlos sprechen.

Der Carlos ist nicht mehr da.

Er ist mit Geronimo weggeritten.

Schon vor über einer Stunde.

Nein, wohin?

Nach dem Süden.

Sie haben gesagt, zum Titicacasee.

Dann muss ich Sie sofort warnen, sonst fallen

Sie dem Gambusino in die Hände.

Ey, Gambusino!

Bleib hier, Carzella.

Du kannst doch nicht alleine in die Wildnis

reiten.

Keine Minute verlieren!

Tür zu!

Fenster bewegen!

Komm!

Der Schrank ist zu warm gelogen.

Der Schlüssel ist weg.

Du hast ihn schlecht versteckt.

Ich habe ihn schon gesehen.

Was für einen hübschen Vogelkäfig du hast.

Gib mir unseren Anteil.

Kapitän Periacho wartet.

Dann reite doch.

Lass ihn bloß nicht warten.

Und was ist mit unserem Geld?

Verschwinde!

Ich brauche dich und dein Geld.

Und deinen Kapitän Periacho nicht mehr.

Ich gehe nicht eher, bis du uns unseren

Anteil gegeben hast.

Also gut.

Ich werde ihn dir geben.

Jetzt könnte Pablo eigentlich zurück sein.

Der Angriff ist doch längst vorüber.

Wir hätten mitreiten sollen.

Ich traue diesem Gambosino nicht über den Weg.

Wenn es schief geht, darf man keine Uniform

gesehen haben.

Ich verstehe nicht, warum du mich immer wieder

hier suchst.

Du hast recht, ich war schon so oft

hier.

Und immer vergebens.

Aber plötzlich weiß ich es.

Am Machu Picchu werde ich ihn finden.

Kapitän Periacho!

Dort!

Zwei Reiter!

Sollte das der Jaguar sein?

Ausgeschlossen.

Nach der Meldung aus Lima kann der noch

gar nicht hier sein.

Carlos!

Militär!

Die müssen den Rauch doch auch sehen und

tun nichts.

Das kommt mir sehr verdächtig vor.

Sie beobachten uns sicher.

Wir tun einfach, als ob wir sie nicht

bemerkt hätten.

Und reiten auf einem Umweg zum Dorf.

Aufsetzen!

Genau wie ich es mir gedacht habe.

Du kommst von der anderen Seite.

Gut.

Warte auf ein Zeichen von mir.

Ja.

Was ist hier los?

Das würde mich auch interessieren.

Sie haben den Mann erschossen.

Nicht nur den.

Die fünf da drüben an der Wand gehen

auch auf mein Konto.

Sie kommen reichlich spät.

Wir haben den Rauch vom Hügelhaus bemerkt und

sind sofort hierher geritten.

Das war bestimmt wieder ein Banditenüberfall.

Merkwürdig, dass Sie erst meistens dann auftauchen, wenn

die Banditen wieder weg sind.

Kapitän!

Ich bin Ihnen keine Rechenschaft schuldig.

Legen wir ihn nicht um, Ratte!

Der andere, der hat uns doch auch gesehen.

Wir verlieren uns auch nur mit Geronimo.

Na los!

Lauf!

Wo habt ihr das Geld?

Im Camposino.

Verdammter Mist!

Es ist ärgerlich, wenn man von seinem Partner

betrogen wird, nicht wahr?

Ja, Gohar!

Also doch!

Sie sind ein Vaterlandsverräter.

Und eine Schande für die Armee.

Sind Sie verrückt?

Ich habe Auftrag von Präsident Castilla, jeden zu

verhaften, der sein Amt missbraucht.

Ich halte den Verstand, Senor.

Ich habe mir den Herrn der Jaguare anders

vorgestellt.

Vor allem schlauer.

Sie ertäuschen mich, Senor.

Raus, Senor!

Jetzt können Sie den Präsidenten zu ihrem Begräbnis

einladen.

Raus!

Jetzt zurück,

schnell!

Zum Titicacasee!

Herr Kiesewetter!

Was machen Sie denn da?

Sie müssen studieren, bevor das losgeht.

Wir wirbeln die Knochen alle nur so im

Kopf rum.

Die Mastodöner, ich Neumonde, Saurier und so.

Das ist aber hochinteressant.

Ach so, Sie brauchen sich doch keine Mühe

zu geben.

Kommen Sie, Herr Kiesewetter.

Herr Professor, das muss sein.

Ich kann doch so gelehrt machen, wie Sie

nicht entstich lassen.

Ich muss ja schließlich wissen, was für Knochen

ich ausbuddel und was für welche drinlassen soll.

Übrigens, nennen Sie mich doch nicht immer Herr

Kiesewetter.

Am liebsten wäre es mir, wenn Sie mich

mit meinem Vornamen anreden würden.

Schön, Herr Bonifatius, also.

Wieso denn Bonifatius?

Fritze heiße ich doch.

Ach so, Fritze.

Wie komme ich denn bloß auf Bonifatius?

Also, Herr Professor, ich weiß jetzt auch schon,

wie es weitergeht.

Ich fahre Sie in die Pampa und dann

werden wir...

Pampa!

Machen Sie doch meinetwegen keine Sorgen.

Ich habe etwas gefunden.

Sie werden staunen.

Über was denn?

Ich habe den besten Führer von Südamerika.

Der ist führend in der Eiszeit.

Von sämtlichen Riesentieren kann er die Funds stellen.

Ein richtiger Funds-Kerl.

Da ist er, da ist er.

Da sitzt der gute Mann, sonnengebräunt.

Ja, das ist er.

Darf ich vorstellen?

Don Parmesan Ruel Iberio del Saguna Castel Gordillanta

Imaniana.

Stimmt's?

Si.

Ach, im Angesicht meines Schweißes habe ich diesen

Namen auswendig gelernt.

Versuche es ja nicht.

Für mich heißt er Don Parmesan.

Oh, das ist eine gute Idee.

Don Parmesan.

Ist es Ihnen recht, wenn wir Sie hinten

ein wenig abkürzen?

Si.

Jetzt passen Sie mal auf.

Sie wissen also, wo man ein Glyptodon findet?

Si.

Ein Megatherium?

Si.

Ein Mastodon?

Si.

Haben Sie das gehört?

Ein Riesengürteltier, ein Riesenelefant, ein Riesenfaultier.

Also, ist das nicht fabelhaft?

Ich glaube, ein Faultier haben wir schon gefunden.

Sie glauben, dass der uns anständige Pferde beschaffen

kann?

Das kann er bestimmt.

Senor, Sie sind doch sicher in der Lage,

uns passende Reit- und Tragtiere zu besorgen,

nicht?

Si, si.

Ich liebe die Reit-Tiere.

Warte mal, Mocha.

Da sind doch Spuren.

Spuren von zwei Pferden.

Vielleicht sind sie hier durchgeritten.

Warte, ich werde mal nachsehen.

Welche?

Mocha?

Mocha!

Mocha!

Wo steckst du denn nur?

Mocha!

Mocha!

Du brauchst dich davon nicht zu fürchten.

Wir verscharren unsere Toten nicht in der Erde

wie andere Völker.

Sie ruhen über den Wipfeln der Wälder und

zwischen unseren ältesten Bäumen, damit ihr ewiger Blick

unsere Täler und Wälder bewacht und das Leben

aller beschützt, die sich hierher verirren.

Bleib.

Ich bringe dich zu deinem Pferd.

Du reitest allein durch die Wildnis.

Ich muss, ich suche meinen Onkel.

Er ist vorausgeritten.

Dein Mut ist größer als deine Besonnenheit.

Von wo kommst du?

Aus unserer Hauptstadt.

Aus welcher Hauptstadt?

Aus Lima, der Hauptstadt von Peru.

Warte, ich habe eine Karte, ich werde es

dir...

Du brauchst sie mir nicht zu geben.

Wir kennen nur eine Hauptstadt.

Cusco, die Hauptstadt des Inka-Reiches.

Wer bist du?

Ich werde dir helfen, deinen Onkel zu finden.

Aber du darfst keine Fragen stellen und keinem

sagen, dass du mir jemals begegnet bist.

Aber hier werden wir etwas finden, nicht wahr?

Dafür garantieren sie uns doch ein Parmesan.

Nee.

Geben Sie sich mit dem doch keine Mühe,

Herr Professor.

Der hat doch keine Ahnung, der doch schon

gar nicht.

Fritzchen, man darf nie etwas behaupten, was man

nicht beweisen kann.

Wissen Sie, was ich ihm bald beweisen kann?

Das wir er glatt verhungern.

Das kann ich ihm beweisen.

Du denkst immer nur ans Essen, Fritzchen.

Muss ich doch, muss ich doch.

Zweitens bin ich für ihn verantwortlich, Herr Professor.

Und erstens habe ich Hunger.

Und drittens zeige ich einen solchen Kultapf, dass

ich meinem Vater das nicht erzählen darf.

Naja, auch ich muss einräumen, dass ich ein

gewisses leeres Gefühl im Magen verspüre.

Aber dank Don Parmesans Hilfe werden wir schon

etwas finden, nicht wahr, Senior?

Si, si, si.

Aber was denn, wo denn?

Ich gucke mir schon bald Blasen an die

Augen.

Hier gibt es nur Gras, nichts wie Gras.

Das ist vielleicht was für den Mantelpavillon dort.

Sehen Sie, jetzt ist er schon wieder auf

der Weide.

Flotino!

Na?

Oh, Luft und Flamme, Maul und Flamme.

Eureka, ich habe es gefunden, Eureka.

Komm mal hier, Fritzchen, komm mal hier.

Hier, rate mal, bevor ich knie.

Weiß man hat es?

Das habe ich genau gefühlt.

Eine Riesenschildkröte, eine wissenschaftliche Sensation, etwas ganz Kostbares.

Eine gigantische Lania.

Begreifst du, was das bedeutet?

Das ist die Krönung meines Lebenswerkes.

Lauf, Fritzchen, schnell.

Spate dich und hol ein Sputen.

Spute dich und hol ein Spaten.

Na sehen Sie, Herr Professor, nun haben Sie

doch was zu wollen.

Ja, ich bin am Ziel.

Und wer hat es wieder gefunden?

Ach so, ja, Fritzchen, ich danke dir auch

recht herzlich.

Keine Ursache, Herr Professor.

Dass du mich daran erinnert hast.

Don Parmesan.

Sie haben mich zum glücklichsten Menschen der Welt

gemacht.

Don Parmesan.

Fritzchen.

Der Käsemensch hebt sich bestimmt noch mal einen

Bruch vor lauter Arbeit.

So, dann sag ihm doch bitte, er möge

sich ein wenig ausruhen.

Fritzchen, du bist schon wieder ungerecht.

Siehst du denn gar nicht?

Don Parmesan sammelt Blutegel.

Er sorgt eben für sein Alter.

Der Mann hat einen verausschauenden Blick.

Solche Leute sind unersetzlich.

Wenn der unersetzlich ist, blick sofort in den

Erdboden.

Mama!

Fritzchen, wohin des Weges?

Warten Sie mal, ich bin hier im Bauch

von dem Tier.

Und was machst du da unten?

Ich spiele mit den einen, ihr Beiden.

Hier, gucken Sie mal.

Da vorne, Indios.

Keine Angst, das ist El Canio Dudo.

Der Häuptling des Kamba-Stammes.

Er kommt nur um Gewehre.

Um Munition für seine Leute in Empfang zu

nehmen.

Von uns?

Wo sollen wir die denn hernehmen?

Es ist für alles gesorgt.

Wir haben überall im ganzen Lande der Panzer

der Waffenlager unter der Erde angelegt.

Ich bringe Sie jetzt zu einem...

Das vorsintflutliche Tier scheint sich hauptsächlich von Gewehren

ernährt zu haben.

Sonderbar.

Sie sehen gar nicht so alt aus.

Ich würde sagen, das Vieh ist nachträglich gefüttert

worden.

Zum Schießen.

Fragen Sie doch mal Ihren Unersetzlichen, ob man

sich beim Ausladen helfen will.

Ja, du hast recht.

Hallo, Don Parmesan.

Don Senor.

Würden Sie wohl so liebenswürdig sein, um mal

herzukommen, Don Parmesan?

Ich bin untröstlich, dass ich Sie bei Ihrer

wichtigen Tätigkeit stören muss.

Don Parmesan, es wäre sehr freundlich, wenn Sie

uns nicht nur unter die Arme greifen würden,

sondern auch nach den Gewehren, die wir Ihnen

gleich reichen werden.

Natürlich, wenn Sie nichts Besseres zu tun haben.

Nicht wahr?

Oh, die reizenden Tierchen.

Bitte schön.

Bitte, Don Parmesan.

So, ja, aber seien Sie vorsichtig damit.

Jetzt das Nächste, eins nach dem anderen.

So, bitte.

Danke, hier, hier.

Ich finde es furchtbar nett, dass Sie uns

helfen.

Warten Sie, es kommen noch mehr.

Schön vorsichtig hinlegen.

Ja, ja, quäle nie ein Tier zum Scherz,

denn es könnte geladen sein.

Naja, manches Mal ist auch ein kleiner Scherz

am Platze.

Würden Sie die Güte haben, mal runterzukommen und

zu helfen?

Zurück.

Westling.

So.

Platino.

Wer?

Das ist aber nett, dass Sie uns auch

helfen wollen.

Es ist aber eine Überraschung.

Ich habe gedacht, Sie wären schon ein Professor

Morgenstern und nicht nur aus Hamburg gekommen, sondern

auch aus dem Land.

Natürlich kennen wir uns.

Sie waren doch dieser kleine Dicke.

Ach nein, er war ja blond.

Warten Sie mal.

Kommen Sie herauf oder ich schieße Sie über

den Haufen.

Ach, Sie sind am Ende auch Paläozologe und

neiden mir den Ruhm, die erste prediluviale Riesenschildkröte

gefunden zu haben.

Wie?

Schämen Sie sich mal ein bisschen, Sie.

Was redet der denn da?

Glauben Sie wirklich, das wäre...

Selbstverständlich ist das.

Er lebt es ja, in immer neuer Verkleidung

aufzutreten.

Herr Ferrero, ich glaube, Sie irren sich.

Wenn ich sage, er ist es, dann haben

Sie mir zu glauben.

Ein für alle Mal, haben Sie mich verstanden?

Aber...

Er kann es euch auch selbst bestätigen.

So machen, Herr Professor.

Flotino!

Und jetzt, Herr Oberst, sehr gut aufpassen.

Na, wie gefallen euch die kleinen Tierchen?

Haben die Hunger auf Honig?

Das schmeckt, was?

Die Ameisen noch besser.

Der macht richtig.

Der meint, wenn er schläft, merkt er nicht,

wenn er aufgefressen wird.

Reibt sie auf den Boden!

Was hast du?

Die ist lachen.

Gucken Sie mal, wer da kommt.

Ach, ein Gemütsmensch.

Nicht ausgerechnet an Ihrem werten Geburtstag, Herr Professor.

Noch nicht, Fritzchen, erst morgen.

Ist ja auch nicht so wichtig.

Sieh mal, Fritzchen, wie klug diese Tierchen sind.

Sie fressen nicht alles auf?

Nein, Sie tragen Bröckchen für Bröckchen von dem

Fleisch in Ihren Bau und legen dort Vorräte

an.

Und was ist das denn?

Eingemachtes für Ameisen.

Das hat mein Vater erzählt, der lässt mich

nie wieder her.

Aber der da, der pennt schon wieder.

Jetzt pennt er auch.

Wache pennt er, immer pennt er.

Aber Blutegel züchten, das kann er.

Aber Fritzchen, es hat doch gar keinen Zweck,

ihm jetzt auch noch Vorwürfe machen zu wollen.

Don Parmesan muss das gleiche Schicksal erleiden wie

wir.

Da sind Sie aber völlig auf dem verkehrten

Dampfer, Herr Professor.

Gucken Sie mal, bei uns beiden, was da

los ist.

Aber um dieses Stinktier machen sogar die Ameisen

großen Bogen rum.

Wir haben also nur abzuwarten, dass die Innos

losflaggen.

Wir können nicht mehr länger warten.

Schließlich haben wir erst den Jaguar gegen uns.

Der soll nur kommen.

Ich warte auf ihn.

Sollen wir vielleicht hier herumhopfen mit dieser saghaften

Inka-Prinz, den außerdem noch keiner gesehen hat,

sich in den Gründen des...

Die kennen sich doch am besten mit den

Innos aus.

Was sollen wir tun?

Zurückreiten.

Zurückreiten?

Was soll das bedeuten?

Umzukehren?

Ich kann euch hier nicht brauchen.

Was erlauben Sie sich?

Senor!

Warum regen Sie sich aus?

Was erwarten Sie von einem Banditen?

Ich werde mit ihm reden.

Wir lassen uns nicht von einem Banditen nichts

befehlen.

Hey, warten Sie!

Ich finde Ihr Benehmen äußerst unfassend, ja sogar

beleidigend.

Und außerdem dient es in keiner Weise der

Sache, für die wir alle unser Leben einsetzen.

Haben Sie den Verstand verloren?

Weißt du, was das ist?

Ein Kepu.

Darauf steht, wo die alten Inkas ihre Schätze

vergraben haben, für den, der eine solche Knotenschrift

lesen kann und der die zweite Hälfte von

dem Ding besitzt.

Ach.

Und wer hat die?

Ein alter Inka-Priester mit Namen Anciano und

ein angeblicher Inka-Prinz namens...

Aber das sind doch die beiden, die wir...

Ach, jetzt fange ich langsam an zu begreifen.

Sie wollen also die Revolution zu ihrem eigenen

Vorteil benutzen.

Anders war der alte Fuchs nicht aus seinem

Versteck rauszulocken.

Ich treffe ihn morgen.

Und du kannst mit mir rein.

Ihnen allein traut der Priester wohl nicht, was?

Glaubst du, sonst würde ich mit dir teilen?

Aber die anderen...

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Indios

den Schatz freiwillig rausrücken.

Habe ich freiwillig gesagt?

Nö.

Ach so, Sie wollen...

Tja, gut, einverstanden.

Aber unter einer Bedingung.

Nicht eher, bis dieser Hau Karopora uns geholfen

hat, Castilla zu stürzen.

Danach können Sie mit ihm machen, was Sie

wollen.

Danke.

Und wo soll das Treffen mit Anciano und

Hau Karopora stattfinden?

Ich weiß es nicht.

Man wird uns zu ihnen führen.

Nur die Ruhe.

Wollen wir nicht hinübergehen und mal nachsehen, wie

sich Glutino mit den Ameisen versteht?

Das ist nicht Glutino.

Das ist Glutino.

Und wozu dann die Sache mit den Ameisen?

Spaß muss sein.

Ach, Sie wollen sie also gar nicht töten?

Doch, warum nicht?

Geronimo, rasch die Pulversäcke.

Was hast du vor?

Mach deine Satteltaschen auf, schnell.

Hier, das wird genügen.

Ja.

Beim Schrei der Nachtheule geht's los.

Schleich dir auf die andere Seite.

Ja, gut.

Ich habe mit dem Gambusino gesprochen und ich

muss sagen, er hat recht.

Es ist wirklich besser, Sie reiten zunächst in

Ihre Garnisonen zurück und ...

Da ist er!

Feuer!

Ich habe

ihn sofort erkannt.

Nur noch eine alte Rechnung, miteinander zu begleichen.

Wer war das?

Was ist los?

Nicht bewegen, bis ich sage.

Achtung.

Auf, mir nach.

Hey, du stinkst hier.

Aufwachen.

Wir haben sie bloß losgeschnitten.

Aber nichts wie weg.

Ich komme mir auf einmal so gelöst vor.

Die Gefangenen sind entflohen.

Schnell ins Wasser.

Ihr wart doch drei, wo ist der andere?

Feuer!

Aufsetzen!

Und was ist mit dem Jaguar?

Wollen Sie den entkommen lassen?

Der folgt uns schon ganz von selbst.

Mach dir keine Sorge.

Los, mir nach!

Zimitera Squadron sofort zum Machu Picchu.

Sie haben ihn nicht zu befehlen.

Ich habe gesagt sofort.

Ich habe meine Gründe.

Geronimo!

Geronimo!

Es ist alles gut gegangen.

Ich weiß aber, ich habe den Mörder meines

Bruders gefunden.

So lange habe ich auf diesen Augenblick gewartet.

Und jetzt muss ich ihn laufen lassen, weil

er der Einzige ist, durch den ich zur

Haucaropora finde.

Der Prinz lebt noch?

Ja, und auch Anciano.

Aber sie werden die nächsten Opfer sein, wenn

ich nichts unternehme.

Du wirst jetzt die drei Unglücksraben in Sicherheit

bringen und kommst mir so schnell wie möglich

nach.

Wie soll ich dich finden?

Ich hinterlasse dir Zeichen, die Jaguarzähne.

Ein Tornado kommt auf, du kannst jetzt nicht.

Können wir nicht einen Moment ausruhen?

Bitte.

Wir sind am Ziel, der Titicacasee.

Jetzt werde ich meinen Onkel bald finden.

Danke.

Das ist noch nicht der Titicacasee.

Der ist 20 mal so groß wie dieser

und liegt dort hinter jenen Bergen.

Weit mehr als 100 Inseln haben darin Platz

und Manco Capac brauchte drei Monate, ihn zu

umreiten.

Er war der Sohn der Sonne und sie

gebar ihn in den Fluten des Sees.

Zusammen mit seiner Frau Mama Oclo entstieg er

den Wellen und beide gründeten das gewaltige Inka

-Reich.

Manco Capac, Mama Oclo.

In der Schule haben wir das gelernt, monatelang

und es hat mich immer schrecklich gelangweilt.

Entschuldige, aber ich habe immer nur dann zugehört,

wenn unsere alte Lehrerin anfing, uns endlich etwas

über diese fabelhaften Schätze zu erzählen.

Aber darüber wusste sie selbst nicht sehr viel.

Sag du mir, gibt es diese Schätze wirklich?

Ich weiß, ich darf dir keine Fragen stellen.

Wir müssen weiter.

Wieso, jetzt schon?

Ilapa, der Gott des Sturmes, kündigt sein Kommen

an.

Ein Tornado!

Fürchte dich nicht, ich bringe dich zu einem

Platz, wo du sicher bist.

Seit ich dir begegnet bin, habe ich überhaupt

keine Angst mehr.

Der Mann, der dir das beigebracht hat, muss

ein Meisterschätze sein.

Mein Vater.

Es heißt, niemand konnte so schnell ziehen wie

er.

Nicht einmal mein Onkel, und der ist wirklich

ein ausgezeichneter Schütze.

Seit Tagen hetzt du mich nun schon herum,

um ihn zu finden, und hast mir nicht

einmal seinen Namen genannt.

Hast du mir deinen genannt?

Mein Vater.

Er war der beste und gütigste Mensch, den

es je gegeben hat.

Und doch haben sie ihn ermordet, als ich

noch klein war.

Auch mein Vater wurde ermordet.

Ich war zehn Jahre alt.

Ich habe es mit eigenen Augen gesehen.

Sie kamen von rückwärts, weil sie zu feige

waren, ihn von vorne anzugreifen.

Wir haben das gleiche Schicksal, wie es scheint.

Und doch traust du mir nicht.

Hast du wirklich geglaubt, ich würde...

Nein, ich bin nur einen Moment furchtbar erschrocken,

das musst du verstehen.

So plötzlich aufwachen und dein Gesicht vor sich

sehen, das...

Ich weiß, ich brauche vor dir keine Angst

zu haben.

Warum sprichst du nicht weiter?

Ein Gesicht, das zu einer anderen Rasse gehört.

Oh nein, da bist du ganz auf dem

Holzweg.

Ich will dir etwas erzählen.

Mein Vater kam einmal von einer langen Reise

zurück.

Er war sehr viel unterwegs.

Damals nun kam er gerade aus China.

Ich fragte ihn, ob er die Chinesen gern

hätte.

Mein Vater sagte, nein.

Aber die Indios, fragte ich ihn.

Die magst du doch.

Wieder sagte er nein.

Und was ist mit den Spaniern, Italienern und

Franzosen?

Magst du die?

Nein, nein, nein.

Du kannst dir vorstellen, wie verwirrt ich war.

Und ich sagte zu ihm, wen magst du

eigentlich?

Und mein Vater sagte, meine Freunde.

Du hast mir, seit wir zusammen sind, vieles

erzählt, was mir zu denken gibt.

Aber die Geschichten, die du mir erzählt hast,

sind viel interessanter.

Ich bin so müde.

Komm, erzähl mir noch eine Geschichte.

Zum Beispiel...

Zum Beispiel von den Inkaschätzen.

Willst du?

Ich habe immer gedacht, dass ein Tornado etwas

Schnelles ist.

Da sieht man mal wieder, wie man sich

irren kann.

Halt schön still, Fritzchen.

So schön war er.

Versteckt.

Keiner von den Banditen hat uns gesehen.

Nur, dass der eine Kerl mit seinem Pferd

ausgerechnet auf meiner Hand stehen bleiben muss.

Ja, das war ein böser Kerl.

Aber kalt ist es hier.

Das werden wir gleich haben, Herr Professor.

Augenblicke.

Gleich wird es hier warm wie bei Mutter.

Ja, das sagt es denn.

Ist ja alles da.

Das scheint so eine Art Hotel für Urwaldreisende

zu sein.

Sogar mit fließendem Wasser.

Ich bin heute wieder ein Schelm, nicht, Fritzchen?

Wer hier schon alles gehaust hat.

Goldsucher, Höhenmenschen, wilde Tiere.

Wir müssen aufpassen.

Könnte es nicht sein, dass hier auch mal

ein Megatherium gehaust hat?

Etwa Freud.

Der Käsemensch arbeitet.

Oh, oh.

Die haben wohl die Ameisen angesteckt, was?

Was hast du denn da?

Zeig mal her.

Mensch, das sind ja Knochen.

Und was für eine riesen Dinger.

Wo hast du die gefunden?

Gibt es da noch mehr davon?

Sie?

Jetzt habe ich da endlich ein Geburtstagsgeschenk für

meinen Professor.

Womöglich ist das noch ein Megaquarium.

Du guckst jetzt nicht so doof aus, dein

Poncho.

Sondern gehst rüber zum Professor und holst unauffällig

den großen Weltzahn.

...

mit Lexikon, der bringst du hierher.

Sieg.

Bis morgen früh haben wir beide das FIFA

8-Jährig zusammengebaut, hast du mich verstanden?

Sieg.

Und kein Wort zu niemand.

Sieg.

Vor allem nicht zum Professor.

Sieg.

Sieg.

Non.

Psst.

Du würdest sie auch nicht schutzlos dem Sturmpreis

gegeben haben.

Vielleicht war es Führer Kocsas Wille, dass ich

ihr begegnet bin.

Sie hat mir vieles gesagt, was mir bisher

fremd war.

Diese Karten sind von den Weißen nur gemacht,

um uns zu betrügen und zu unterdrücken.

Das Reich meiner Vorfahren war groß und mächtig.

Und doch wie klein im Vergleich zu allen

anderen Ländern.

Das Recht ist auf unserer Seite.

Ist das Recht, wenn alle Weißen sterben sollen?

Sie müssen sterben, wenn auch nicht alle.

Die morgen kommen, wollen dir ihre Hilfe zu

Füßen legen.

Die Hilfe eines Gambusiner?

Mein Vertreter General Vivankos begleitet ihn.

Sind sie nicht beide Verräter?

Verräter am eigenen Blut?

Ja, es sind Verräter.

Aber sie haben gute Waffen.

Und die brauchen wir dringend.

Später mögen sie dann den Lohn bekommen, der

allen Verrätern gebührt.

Anciano.

Von allen Menschen auf der Welt verdanke ich

dir am meisten.

Du bist mein Vater und mein Lehrer.

Aber in letzter Zeit scheint dein Herz von

Hass und Bitterkeit verdüstert.

Bist du noch auf dem rechten Wege?

Frage Führer Kocsa.

Er gebietet jeden meiner Schritte.

Mein Sohn, du bist der Letzte der Inkas.

Die Hoffnung unseres ganzen Volkes ruht auf dir.

Auf deiner Intelligenz, auf deiner Kraft und deinem

Mut.

Ohne dich zerfällt unser Traum vom Inka-Reich

jetzt und für immer in nichts.

Schade ist die Laube.

Prinz, das hast du mal wieder gut gemacht.

Hörst du auf zu schreien, sonst bricht das

weibliche Vieh doch zusammen.

Ein Ton, und ich knall dir eine, dass

du denkst, das Megaterium hat dich getreten.

Und jetzt beck ich den Professor.

Oh, Herr Professor, Sie sind schon wach?

Ja, Fritzchen, da bist du ja.

Ich wach auf, kein Mensch ist da.

Don Gironimo ist nicht da, du bist nicht

da.

Ich dachte schon, dir sei ein Leid geschehen,

Fritzchen.

Sehr geehrter Herr Professor, es gibt im Leben

Freudentage, die man mit ruhigen Gewissen Geburtstage nennen

kann.

Und so einen Geburtsfreudentag, den haben Sie heute,

verehrter Herr Professor.

Und wenn Sie einen Freudentag haben, dann habe

ich selbstverständlich auch einen Freudentag.

Und deshalb möchte ich Ihnen ganz ergebens gratulieren.

Ich habe auch ein Gedicht.

Noch ein Gedicht?

Ja, aber das gibt es erst heute Abend

statt Abendbrot.

Und deshalb, verehrter Herr Professor, wünsche ich Ihnen

von ganzem Herzen Glück, Gesundheit und Landes.

Wie lange

sollen wir denn noch durch die Gegend reiten?

Nur die Ruhe, wir sind bald da.

Aber wo stecken denn Ihre verdammten Indios?

Hm?

Nein, nein, die Waffen weg.

Lass sie doch machen, was sie wollen.

Verstehst du, dafür machen wir später mit ihnen,

was wir wollen.

Na bitte, da kommen sie schon.

Saludos amigos.

Nur zwei dürfen mitkommen.

Ja, ja, meine Freunde bleiben hier und wann.

Jetzt auch noch die Augen verbinden, was man

sie alles bieten lassen muss.

Ich kenne mich in der Gegend auch mit

verbundenen Augen aus.

Wir sind gar nicht weit von Machu Picchu.

Ah, da, wo sie damals...

Genau.

Der Priester wartet.

Aruna!

Die Stunde der Entscheidung ist gekommen.

Das Pergament, das ihr unterschreiben müsst, enthält die

Zahl der Feuerwaffen, die wir von euch verlangen.

Wenn der Handel abgeschlossen ist, sollt ihr dafür

bezahlt werden, wie ihr es verdient.

Ich unterschreibe nichts, was ich nicht vorher geprüft

habe.

Ich unterschreibe.

Der Augenblick ist viel zu feierlich, um durch

weinliche Bedenken Zeit zu verlieren.

Der Inka wird euch nun empfangen.

Der Oberpriester bittet dich, mit den weißen Männern

zu sprechen.

Ich komme.

Ich möchte zunächst etwas klären, das für uns

sehr wichtig ist.

Euer Krieg hat ja wohl die Vernichtung aller

Weißen zum Ziel.

Und da wir beide auch Weiße sind, und

obwohl der Oberpriester uns bereits seinen Schutz zugesagt

hat...

Das Wort des Inka wäre für uns mehr

wert.

Noch bin ich nicht der Inka.

Aber wir haben mit Freude vernommen, dass Ihre

Krönung bevorsteht.

Und ich sage dazu, möge für uns alle

das in Erfüllung gehen, was wir uns wünschen.

Zehn Jahre habe ich dich gesucht.

Zehn Jahre trage ich die Last eines Verbrechens,

das du begangen hast.

Aber jetzt rechnen wir ab.

Halt!

Was sagst du, Fremder?

Die Männer, die du angreifst, sind meine Freunde.

Sie sind nicht eure Freunde.

Sie sind gekommen, um euch zu betrügen und

umzubringen.

Und wer bist du?

Du kennst mich sehr gut.

Aber frag doch den würdigen Mann.

Er wird es dir sagen, wer ich bin.

Kennst du diesen Mann?

Ich kenne ihn.

Das ist der Mörder deines Vaters.

Er und sein Bruder.

Ich sehe ihn noch vor mir, wie er

sich über die Leiche deines armen Vaters beugte.

Als er mich kommen sah, rannte er feige

davon.

Sie haben sich die Freundschaft deines Vaters erschlichen,

um den Schatz in die Hände zu bekommen.

Das war sein Ziel vor zehn Jahren und

das ist es noch.

Pack ihn!

Ich will ihn lebendig haben.

Er ist ein Freund Castillas und geht nach

unserer guten Sache und nennt sich Herr der

Jaguar.

Der Herr der Jaguar war immer als Freund

unseres Volkes bekannt.

Bist du sicher, dass du dich nicht irrst

hast?

Ich irre mich nicht.

Das Bild dieses Mörders hat sich mir unausläufig

eingeprägt.

Andalaputa.

Was haben wir denn da?

Ist das nicht ein Knotenschiff von euch?

Der Knotenschiff von euch?

Der Kipu.

Der Rest von Tahukas Kipu.

Seht, das ist der Beweis.

Er hat in Tahuka entrissen.

Jetzt siehst du, wem du vertrauen kannst.

Die Hälften des Kipus sind wieder vereint.

Das ist das Zeichen Viracochas.

Er will, dass wir den Zugang zu der

Krone der Inkas finden.

Geh und hole die Krone aus dem Dunkel

der Höhle ans Licht der Sonne.

Geleitet euren zukünftigen König zu Machu Picchu.

Nein, ich betrete den heiligen Boden meiner Väter

allein, aber zuerst will ich...

Lass dich nicht von Dingen ablenken, die deiner

Pflicht im Wege stehen, mein Prinz.

Ich muss mit ihr sprechen.

Du wirst das weiße Mädchen am Machu Picchu

wiedersehen.

Aber du darfst jetzt nicht länger verweilen.

Dein Volk wartet mit Ungeduld.

Der Segen Viracochas begleite dich.

Traf mir das Mädchen her.

Sie ist in der Hütte des Inkas.

Ihr aber, eilt zu all unseren Stämmen und

meldet ihnen, der Tag der Krönung des neuen

Inka ist gekommen.

Den Mörder aber hängen wir.

Du hängst reichlich unbequem.

Ist es so besser?

Carlos!

Graziella, was...

Frag jetzt nicht, wie kann ich dir helfen?

Innos, lauf weg Graziella, schnell!

Lass mich!

Graziella!

Lass mich gehen!

Graziella!

Wohin zum Machu Picchu?

Hörst du nicht?

Der alte Geisterbeschwörer hat mir einen Schritt durch

die Rechnung gemacht.

Wir müssen uns das Gold holen.

Hier ist er oben von Innos Wimmelt.

Und die Revolution?

Wollen sie unsere Pläne aufs Spiegel setzen?

Die Revolution?

Ich pfeife drauf.

Jetzt muss jeder für sich selbst sorgen.

Ich hole sofort meine Leute ran.

Und du?

Machst du mit oder nicht?

In Ordnung.

Ich hole Verstärkung.

Für den Fall, dass was schief gehen sollte.

Und Halt!

Und ohne Reiter.

Ab!

Sieh doch mal nach.

Ich fürchte, dort hinten kommen Reiter.

Und dann noch zu Pferde.

Ja.

Aber Herr Professor.

Ich glaube mit unseren Geschleichen muss irgendwas faul

sein.

Jetzt haben sie uns.

Unsere Pferde sind eben nicht flach genug.

Ja, ja.

Wenn Don Parmesan hier wäre, mit dem wäre

uns das nicht passiert.

Sie?

Ja.

Ich glaube, wir müssen uns nicht nur dem

Schicksal, sondern auch den Soldaten ergeben.

Keine Angst, Herr Professor.

Ich bin ja bei Ihnen.

Das ganze Halt!

Was machen Sie hier?

Oh, Verzeihung, Herr Oberst.

Atten-haut!

Ne, Offizier.

Das war wieder ganz verkehrt.

Sie haben mich erkannt.

Lassen Sie nur, Offizier.

Ich kann mein Inkognito ruhig lüften.

Aber...

Meldung, Herr Leutnant?

13 Skadronen aus Cusco im geheimen Auftrag.

Und auf wessen Befehl?

Auf Befehl von...

Na, na, wird's bald?

Auf Befehl von Senor Perillo.

Oh, Perillo, dieser Stierkämpfer.

Wie kann ein Stierkämpfer einem Leutnant Befehle geben,

Herr Leutnant?

Äußern Sie sich mal darüber, Herr Leutnant.

Name?

Sonderbar, um nicht zu sagen, äußerst sonderbar ist

das.

Na, Name?

Leutnant Escobedo.

Merkenden Mann.

Absteigen!

Aber, Herr Oberst, ich verstehe nicht...

Das ist ein Befehler, Leutnant, ja?

Herr Professor.

Herr Professor, gucken Sie mal.

Sie sind ganz still, Unteroffizier.

Was ist?

Dahinten.

Was ist denn da?

Sehen Sie, wer da kommt.

Oh.

Stillgestanden!

Das Kommando gibt es bei der Kavallerie nicht,

Herr Oberst.

Was, das gibt's nicht?

Das ist aber sehr bedauerlich.

Wird auch sofort eingeführt.

Gut, dass Sie schon...

Was?

Schon wieder Ihr?

Äh, Hauptmann Escobedo.

Verhaften Sie diesen Mann, wegen Hochverrats.

Bin ich denn hier im Ehrenhaus?

Ja, ich weiß nicht.

Sie haben nicht zu wissen, Sie haben zu

gehorchen.

Ich degradiere Sie hiermit zum Waldwebel.

Äh, zum Wiesenwebel.

Zum Feldwebel!

Geben Sie mir ein Säbel, Herr Webel!

Escobedo, sind Sie verrückt?

Schnauze!

Ach, brechen Sie sich selber durch.

Naja, ich will mal nicht so sein.

Sie bleiben also vorläufig Hauptmann.

Aber dieses subversive Subjekt wird festgenommen.

Subversives Subjekt, Herr Oberst.

Mir war der Bursche schon immer zuwider, Herr

Oberst.

Antonio Perillo, Sie sind verhaftet.

Jetzt habe ich diese Komödie aber, Sanktleutnant Escobedo.

Hauptmann, wenn ich bitten darf.

Ich bin von dem Herrn Oberst soeben befördert

worden.

Aber diese Schießbodenfigur ist doch niemals...

Das ist alles Verkleidung.

Es ist Oberst Lotino.

Das haben Sie selbst gesagt.

Ich erinnere mich noch genau Ihrer Worte.

Festbinden den Kerl!

Oder ich lasse euch Ochsen die Hammelbeine langziehen.

Es wagt mich auch nur anzurühren.

Dem jage ich ein paar Unzen Blei in

die Knochen.

Mir nach!

Moment!

Und ihm nach!

Ich habe ihn!

Ich habe ihn!

Befehl ausgeführt, Herr Oberst.

Major Escobedo, gratuliere.

Aua!

Der Gefangene wird nach Lima gebracht.

Der bisherige Befehl ist aufgehoben.

Squadron übernimmt einen staatspolitisch ganz besonders wichtigen Auftrag.

Skelett verladen, Herr Oberst.

Ist gut, ist gut.

Die Sachen gehen auf schnellstem Wege nach Lima

und sie haften mit ihrem Kopf.

Jeden einzelnen Knochen haben Sie bestanden, weggetreten.

Herr Professor, wie haben wir das wieder geschaukelt?

Nehmen Sie gefälligst Haltung an, wenn Sie mit

mir sprechen, ja?

Können Sie ein bisschen mit mir unterhalten?

Ja.

Jetzt ist Schluss mit der Spielerei, jetzt wird

es ernst.

Lass du mir aufhören!

Sie sind zu zweit, was?

Da sehen Sie schon, die holen mich schon

ein!

Zum Machu Picchu!

Spazier mit der Munition!

Ich hab's!

Verschwinde!

Ich hab's gleich geschafft!

Nein, Herr Revolver, lass mir Sie zu, dass

du zum Machu Picchu kommst.

Es ist nicht mehr weit.

Ich lasse dich doch hier nicht liegen.

Was willst du tun, mich auf dem Buckel

mitschleppen?

Schaffst du's schon.

Was soll der Zeller sagen, wenn wir beide...

Draufgehen!

Gib mir den Revolver.

Ich werde dir Feuerschutz geben, bis einer von

uns beiden streikt.

Nein, Carlos, ich hab noch wenige Minuten, verdirb

sie mir nicht.

Denk an deinen Auftrag.

Jetzt hilf mir hoch.

Und jetzt aufwendig!

Mach schon!

Ich sag dir jetzt!

Carlos!

Hinterlass mir ein Zeichen, damit ich dich wiederfinde.

Hau ab!

Hast du sie gebracht?

Welche Strafe gebührt dem, der den Mörder deines

Vaters befreien wollte?

Die gleiche wie dem Mörder.

Hast du sie gefunden?

Ja.

Am Teich der Krokodile.

Ja, ich hab's getan, weil er unschuldig war.

Er war genauso wenig unschuldig wie du.

All euer Denken und Handeln gilt doch nur

dem Gold.

Anciano, du kennst sie nicht gut genug, um

sie dieses Verbrechen zu beschuldigen.

Und du verteidigst sie, ohne sie genügend zu

kennen.

Oder hat sie dir etwa gesagt, dass der

Herr der Jaguari ihr Onkel ist?

Natürlich hat sie's dir nicht gesagt.

Weil sie nicht Gefahr laufen wollte, dein Vertrauen

zu verlieren.

Oder denkst du vielleicht, eure Begegnung wäre Zufall

gewesen?

Ich glaube nicht, dass sie etwas von dem

Verbrechen ihres Onkels gewusst hat.

Mein Onkel ist kein Verbrecher.

Aber ihr habt ein nicht wiedergutzumachendes Verbrechen begangen.

Ihr habt einen unschuldigen Menschen zum Tode verurteilt

und umgebracht, nur weil dieser alte Mann es

in seinem blinden Hass gegen die Weißen gefordert

hat.

Ich kenne die Weißen und weiß, wie geschickt

sie es verstehen, unseren Glauben und unser Vertrauen

zu missbrauchen.

Nicht anhauen, Caropora.

Ja, jetzt kenne ich deinen Namen, aber bis

vor kurzem habe ich ihn nicht gekannt.

Hältst auch du mich für eine Betrügerin und

Lügnerin?

Trau ihr nicht.

Sie hatte von ihrem Onkel den Auftrag, dich

über den Schatz auszufragen.

Und früher oder später hätte sie damit auch

begonnen.

Erst mit harmlosen Fragen...

Das ist eine Lüge!

Ich hatte keinen Auftrag von meinem Onkel.

Ich weiß, was du jetzt glaubst, aber das

stimmt nicht.

Ich habe dich zwar gefragt, aber ohne Absicht.

Ich habe mir nichts dabei gedacht, das schwöre

ich dir.

Wie kannst du nur glauben, dass ich zu

einer solchen Gemeinheit fähig wäre?

Sieh ihn dir an, den Schatz.

Nachdem ihr all die Jahre getrachtet habt.

Sieh ihn dir an.

Und dann entscheide, ob dieses armselige Gold wert

war.

Meinen Vater zu töten.

Mein Vertrauen zu enttäuschen.

Eine Freundschaft zu verraten, die ich dir aus

ehrlichem Herzen entgegengebracht habe.

Sieh ihn dir gut an.

Du wirst diese Höhle nicht mehr leben verlassen.

Du sprichst von Freundschaft?

Von Vertrauen?

Und den Worten dieses alten Mannes?

Glaubst du mehr als mir?

Du sprichst vom Tod deines Vaters.

Und mein Onkel, den ihr beide getötet habt?

Jetzt glaube und vertraue, wem du willst.

Und töte mich, wann immer du willst.

Mir kannst du jetzt nicht mehr wehtun.

Mein Gewissen ist rein.

Aber hüte dich vor dem wahren Mörder deines

und auch meines Vaters.

Er wird vor nichts zurückschrecken, bis der Schatz

in seiner Hand...

Bravo!

Bravo!

Besser hätte ich das selber gar nicht sagen

können.

Einmal hat's ja nicht so gut geklappt.

Aber diesmal will ich's nachholen, ja?

Wo?

Das Mädchen liebt dich.

Das sieht ein Blinder.

Aha, aha, aha.

Yay, yay!

Ich glaube, dein Geschmack ist sie auch.

Wie schön, dass wir endlich mal alle zusammen

sind.

Aber was bin ich doch manchmal für ein

blöder Hund.

Zehn Jahre habe ich nach dem Eingang der

Höhle gesucht und ihn nicht gefunden.

Aber jetzt will ich den Schatz endlich sehen.

Seht ihn an!

Mit einer Fackel will er uns Angst machen.

Vielleicht habt ihr Angst vor diesem Feuer.

Jemals sterbe ich mit euch in dieser heiligen

Flamme, ehe ich das Erbe meiner Väter euren

schmutzigen Händen überlasse.

Das Inka-Feuer.

Davon habe ich schon mal gehört.

Ihr Inkas habt eine ganze Menge Sachen, die

war mir gar nicht gefallen.

Das Einfachste wäre ja, euch umzulegen.

Aber die Indos kommen von allen Seiten.

Da brauche ich euch als Geißeln.

Also gut.

Du hast gewonnen.

Aber nur für den Augenblick!

Nein!

Weg!

Lassen Sie mich los!

Du hältst jetzt den Mund, ja?

So!

Jetzt spreng dich und deinen Schatz in die

Luft.

Du hast es ja dann hinter dir.

Aber das Mädchen.

Das Mädchen!

Also in ihrer Haut will ich dich nicht

stecken.

Was meint ihr?

Er will doch nicht!

Halt's Maul, sag ich dir!

Ich hab mir sagen lassen, ihr Inkas seid

ein Volk mit einer besonders hohen Kultur und

dass ihr wohler zu verleugnet seid.

Ich hoffe also, du machst mir keine weiteren

Schwierigkeiten, wenn ich mir das Gold hole.

Wie wäre es, wenn du mir sogar ein

Dutzend von deinen Indos zur Verfügung stellen würdest,

die mir dabei helfen?

Das wäre eine Idee, nicht?

Und das Mädchen hätte da bestimmt noch eine

bessere.

Verdammt!

Lass mir den Kerl verbleiben!

Hilfe!

Hilfe!

Lass die Hände von der heiligen Krone!

Nein!

Der Tod

unserer Väter hat seine Söhne gefunden.

Es ist nur ein kleiner Teil des Schatzes,

von dem du so viel wissen wolltest.

Er ist wunderschön.

Auch die Hände, die er schmückte, waren wunderschön.

Die Frau des Inka trug ihn am Tage

der Krönung.

Der neue Inka, der heute gekrönt wird, besitzt

keine Frau.

Und er wird auch niemals, solange er lebt,

eine Frau besitzen.

Die Frau, die er an seiner Seite wünscht,

wird ihm von unseren Gesetzen verwehrt.

Aber sie muss ihn immer in seinem Herzen

begleiten.

Du siehst, ich fordere viel für diesen kleinen

Ring.

Bist du bereit, Herr?

Ich kenne nicht einmal deinen Namen.

Graziella.

Graziella.

Haukaropo, was du tust, kann furchtbare Folgen haben.

Du darfst die Krone nicht annehmen.

Ich habe mich also nicht in dir getäuscht.

Du willst die Krönung verhindern.

Werf diesen Frevel aus dem Heiligtum.

Der Mann steht unter meinem Schutz.

Vor zehn Jahren habe ich auf dich gehört

und euer König musste sterben.

Diesmal werde ich verhindern, dass ihr alle untergeht.

Wir werden euch aus dem Lande verjagen und

Rache an euch nehmen.

Das ist es also, was ihr wirklich wollt.

Rache für Unrecht.

Nach über 300 Jahren an Menschen, die euch

nichts getan haben und nur in Frieden mit

euch leben wollen.

Ja, begreift ihr denn nicht, dass daraus wieder

neues Unrecht entsteht?

Denn ihre Nachkommen werden sich ja widerrechten.

Was verlangst du von mir?

Dass du der Mann bist, der die Größe

hat, Unrecht zu erdulden und dieses sinnlose Morden

für immer zu beenden.

Wir sollen also für immer eure Sklaven sein?

Nein, unsere Brüder.

Komm mit mir, Haukaropora.

Präsident Castilla will mit dir sprechen.

Sie wollen ihn ermorden, wie Pizarro Adaualpa getötet

hat.

Wollt ihr Versöhnung und Frieden mit den Weißen?

Die Antwort, die Entscheidung ist gefallen.

Zeige dich deinen Kriegern, sie warten auf die

Krönung.

Nange, setz dir die Krone auf.

Gib das Signal für euren heiligen Krieg.

Er wird der Untergang deines Volkes sein.

Für eine Wahnidee.

Das Inka-Reich gehört der Vergangenheit an.

Du irrst.

Dort steht sein Herrscher.

Und solange der Inka lebt, lebt auch das

Reich.

Mein Sohn und Gebieter, ich bin stolz auf

dich.

Haukaropora, Sohn Tahucas, kennst du die oberste Pflicht,

die dein Amt dir auferlegt?

Dem Wohl meines Volkes zu dienen.

Und weißt du, was dich erwartet, wenn du

diese Pflicht vergisst?

Der Tod.

Bist du bereit, die Inka-Krone anzunehmen?

Nein.

Der Herr der Jaguare hat mir gezeigt, was

ich zu tun habe.

Ich verstehe.

Du wirst die Krone ablehnen.

Vor unserem ganzen Volke.

Und den heiligen Krieg verhindern.

Zu spät.

Du kannst nicht mehr zurück.

Der Inka hat die Krone angenommen.

Das Reich ist auferstanden.

Greift zu euren Waffen.

Geht nach Hause.

Das war der letzte Wille des Inka.

Er war ein Feigling.

Er war der tapferste Mann, den ich je

gekannt habe.

Der Auftrag Präsident Castillas war erfüllt.

Der Krieg verhindert.

Aber der Preis, den wir dafür hatten zahlen

müssen, war zu hoch.

Ich habe den Machu Picchu nie mehr wiedergesehen.

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