All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S03E21[de]

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Original subtitles

Wenn du mich fragst, hier möchte ich nicht

begraben sein.

Was meinst du?

Das erinnert mich hier an die Hühnengräber in

Südengland.

Ach ja?

Ja, ich habe früher dort oft gespielt, John.

Als ich noch ein kleines Kind war.

Bis mir jemand sagte, dass es Gräber seien.

Antike Gräber.

Muss der Mensch da so viel Aufwand betreiben?

Ich weiß nicht, aber ich finde das irgendwie

abstoßend.

Ich glaube, wir sollten die Toten in Frieden

ruhen lassen und sie einfach vergessen.

Wir sind das Produkt unserer Vorfahren, Marguerite.

Wir haben Bräuche.

Wir sind die, die wir sein wollen.

Ich jedenfalls.

Wie auch immer, ich meine, das ist nämlich

nur ein ganz gewöhnlicher Hügel, keine Grabstätte.

Wieso kann George eigentlich nie mit uns Schritt

halten?

Ist doch wahr, in diesem Tempo kommen wir

nie nach Hause.

Jetzt mach schon, mein Lieber.

Hast du nicht genug Insekten gesammelt, George?

Oh, es geht doch nicht nur um Insekten,

Marguerite.

Ich habe da gerade eine ziemlich seltene Spinne

runterkrabbeln sehen.

Mach schon, mein schmackhaftes kleines Falterchen.

Pass auf, mein Lieber, sonst fällst du am

Ende noch selbst rein.

Und was machen wir zwei Hübschen, während wir

dauernd warten, dass George seine Krabbeltiere fängt?

Oh, was haben wir denn da?

Das werden wir uns mal näher ansehen.

Oh, muss das sein?

So.

Die hätten wir auch.

Nicht doch, wo sind denn Roxen und Marguerite

hin?

Oh, was ist das denn?

Wenn du umkehren willst, John, jederzeit.

Tja, weiter geht's leider nicht.

Da hat sich aber jemand große Mühe gegeben,

um hier den Durchgang dicht zu machen.

Keltische Runen sind bestimmt tausende von Jahren alt.

Kannst du sie entziffern?

Durch mich führt der Weg zu ewigem Leiden.

Gebt auf eure Hoffnung, ihr die ihr eintretet.

Hat Dante nicht auch sowas geschrieben?

Und wenn, war er offensichtlich nicht der Erste.

Roxen!

Marguerite!

Na, die sind bestimmt da reingegangen.

Roxen!

Roxen!

Feuerarbeiter?

Sehr seltsam, ich frag mich, wie die hierher

kommen.

Also wenn die gewollt hätten, dass wir es

öffnen, hätten sie eine Klinke angebracht.

Das heißt, du bist überhaupt nicht neugierig?

Nein!

Hör mir zu.

Nur einmal.

Lass uns die Warnung beherzigen und umkehren.

Na schön, wenn du willst.

Roxen!

Marguerite!

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer, stoßen sie in den Tiefen des Urwalds,

um die Welt zu entdecken.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause.

Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in

die verlorene Welt.

Alles in

Ordnung?

Weht so.

Nur ein bisschen durchgeschüttelt.

Ich hoffe, hier gibt es noch einen anderen

Ausgang.

Denkst du, dass der Weg, den wir gekommen

sind, zugeschüttet ist?

Das ist mehr als wahrscheinlich, würde ich sagen.

Was hat denn die Explosion ausgelöst?

Leuchtgas.

Wir hatten leider eine Fackel dabei.

Gott sei Dank, dass dieser Teil des Schachts

nicht eingestürzt ist.

Gott sei Dank?

Was für ein Glück, dass wir nur mal

soeben verschüttet wurden.

Was ist mit George?

Wenn er hier im Schacht war, dann hoffen

wir, dass er es geschafft hat, rauszukommen.

Und wenn er nicht drin war, dann hat

er hoffentlich die Explosion gehört.

Das wäre die Rettung.

Challenger!

Challenger!

Kannst du uns hören?

Was zum Teufel war das?

Was habe ich denn hier verloren?

Das ist alles sehr eigenartig.

Ich muss gestöppert und hingefallen sein.

Ich muss mich kurz hinsetzen.

Das tut gut.

Wie kam das nur?

Was ist das denn?

Insekten?

Das ist ja eigenartig.

Angelschnur?

Insekten?

Na sicher, jetzt wird mir langsam alles klar.

Ich bin ein Fischer.

Nur, hier gibt es keine Fische.

Und wo ist meine Angelrute?

Die muss ich verloren haben.

Egal, kann ja nicht weit weg sein.

Vielleicht bin ich ja von einem wilden Tier

angefallen worden und genau das habe ich dann

mit der Angel verjagt.

Au.

Tja, vielleicht bin ich auch überfallen und einfach

liegen gelassen worden.

Ich habe zumindest kein Geld dabei.

Gib's auf, das bringt nichts.

Er kann uns nicht hören.

Der sammelt da seine blöden Insekten und kommt

wahrscheinlich gar nicht auf die Idee, dass uns

etwas passiert sein könnte.

Aber vielleicht ist er auch zurückgegangen und holt

jetzt Veronica und Finn.

Du wirst sehen, er kommt bestimmt in Kürze

zurück und so lange sollten wir einfach warten.

Wir haben ja auch gar keine andere Chance,

oder?

In der Zwischenzeit finde ich, könnten wir uns

ja mal ein wenig hier drin umsehen.

Auf die Hoffnung, ihr die ihr eintretet.

Nicht viel los hier, aber wenigstens sind wir

allein.

Glaubst du, dass da irgendwelche Viecher drin sind?

Wie könnten wir das in Erfahrung bringen?

Indem du schwimmen gehst.

Das Wasser sieht aber friedlich aus, oder?

Na ja, zumindest ist hier drin kein Leuchtgas.

Da verzichte ich auch gern drauf.

Da geht's dir wie mir.

Aber ich würde wetten, dass es durch die

vielen Risse in den Wänden hereinströmt.

Vermutlich hat es sich gebildet, weil die Höhle

verschlossen war.

Ob sich die Warnung darauf bezieht?

Das wäre möglich.

Das Dumme ist, Leuchtgas ist praktisch unsichtbar.

Und riechen kann man es auch nicht.

Du versuchst offensichtlich, mich aufzuhalten, nett von dir.

Sieht aus, als gäbe es wirklich nur einen

Ausweg.

Hervorragend.

Nur, dass uns da die Steine im Weg

sind.

Also werden wir hier sterben.

Wunderbar, John.

Marguerite, was hättest du von etwas mehr Gelassenheit,

hm?

Das sieht aus wie ein Altar.

Sicher, der Stein wurde offensichtlich von Menschenhand geschaffen.

Ja, warum nicht?

Vielleicht fanden hier früher religiöse Opferhandlungen statt.

Hast du nicht selbst gesagt, es käme dir

wie eine Grabstätte vor?

Hey, Veronica, sieh dir das an.

Ziemlich gut, hm?

Tja, weißt du, ich konnte schon als Kind

einen doppelten Rückwärtssalto.

Ja?

Will ich sehen.

Jetzt nicht, Finn, ich lese.

Vielleicht kannst du's nicht mehr.

Vielleicht will ich's gar nicht.

Okay, was anderes?

Das ist doch leicht.

Na dann, mal los.

Komm schon, bitte.

Schön, und dann gibst du endlich Ruhe, ja?

Hilf mir, den Tisch zur Seite zu schieben,

der stört.

Was hat das zu bedeuten?

Das hatte ich schon ganz vergessen.

Meine Mutter hat das mal aufgemalt.

Wir haben hier früher immer gespielt.

Hier war ich frei.

Cool.

Was denkst du, wieso wurde wohl dieser Stein

reingesetzt?

Ich hab keine Ahnung.

Vielleicht als Abdichtung gegen das Gas, oder...

Ist schon gut, ich möcht's gar nicht mehr

wissen, lass gut sein.

Es könnte ebenso gut ein Tunnel sein.

Oder eine Kruft.

Ja, auch das wär möglich.

Mögen Sie also in Frieden ruhen.

Ja, bist du nicht neugierig?

Vielleicht gibt es ja doch einen zweiten Ausgang,

versuchen wir's.

Davon würde ich nicht unbedingt ausgehen.

Wer ist denn hier pessimistisch?

Setz fest.

Ich hab nichts.

Was für ein Gestank.

Leuchtgas ist es nicht.

Sieht aus wie eine Mumie.

Genug gesehen?

Nein, warte.

Was ist denn?

Das Symbol auf dem Leichentuch.

Welches Symbol?

Die Marguerite.

Ich will es sehen.

Na gut.

Was ist, was überlegst du?

Sieht aus wie meine Mutter mal.

Das ist nicht schön, so im Regen dazustehen.

Doch manchmal kann man nichts dagegen tun.

Kannst du's sehen?

Ja, ich kann's sehen.

Sieht aber nicht wie das Symbol auf dem

Tuch aus.

Es ist identisch, John, und das weißt du

auch.

Zufall, Marguerite, das würde ich nicht überbewerten.

Na schön, ich möcht's jedenfalls nicht länger vor

Augen haben.

Ist ja gut, ich mach das schon.

Bitte.

Bitte.

John!

Das hat aber nichts mit dem Stein zu

tun.

Das ist doch jetzt ganz egal.

Wir müssen irgendwas tun.

Nur was?

Ich weiß es auch nicht.

Wir müssen uns was einfallen lassen.

Tod durch Ersticken könnte ziemlich unangenehm werden.

Wir müssen uns was einfallen lassen.

Was hast du vor?

Warte!

Hilf mir, schnell!

Das wird kaum reichen, schätze ich.

Besser als gar nichts.

Komm, schnell!

Es funktioniert!

Jetzt festhalten, bis es getrocknet ist.

Das war eine gute Idee.

Wie, du meinst, hierher zu kommen?

Nein, die Idee mit dem Schlamm natürlich.

Ja, wenn er dann hält.

Das ist doch nicht deine Schuld, John.

Ich wollte aber unbedingt hier rein.

Aber ich bin auf diesen verdammten Hebel getreten.

Ich hatte die Fackel in der Hand.

Gut, du bist schuld.

So.

Was haben wir denn hier?

Oh, ja.

Die lieben Köder.

Das sind doch bestimmt Initialen.

G.

E.

C.

Geoffrey Edward Chaucer.

Gustave Enrique Caruso.

George Elliot C.

Ach, was sind schon Namen?

Ein Fisch Ist ein Fisch.

Schurken.

Haben mir die gesamte Ausrüstung gestohlen.

Das sollte eigentlich funktionieren.

Ja, genial.

Ich bin ein richtiger Erfinder.

Ja, doch ein richtiger Huckleberry Finn.

Finn?

Finn?

Irgendwas erinnert mich der Name.

Sieht aus, als würde es halten.

Schwer zu sagen, wie viel von dem Gas

in der Luft ist.

Oder wie viel Sauerstoff uns noch zur Verfügung

steht.

Stimmt, ach das ist nicht ganz unwesentlich.

Ist dir aufgefallen, wie still es hier drin

ist?

Wieso?

Wenn George zurückgegangen wäre, um Hilfe zu holen,

dann müsste er doch in der Zwischenzeit längst

wieder hier sein.

Wir müssten sie hören.

Das muss nicht unbedingt sein.

Wer weiß, wie groß die Verschüttung ist.

Komm schon, du weißt doch genauso gut wie

ich, dass da draußen niemand ist.

Nein.

George würde uns nicht im Stich lassen, Marguerite.

Vielleicht ist ihm ja auch etwas passiert.

Du und ich, wir sind allein.

Tja, wenn das so ist, dann machen wir

uns lieber an die Arbeit.

Die Steine räumen sich nicht selber weg.

Was zeichnest du?

Meine Mutter.

So wie sie mir in letzter Zeit in

meinen Träumen erscheint.

Seitdem du dieses Medaillon besitzt?

Seitdem träume ich jede Nacht von ihr.

Und glaubst du, dass sie wirklich noch in

Avalon wohnt?

Ja, sicher.

Ich weiß nicht, ich meine...

Du glaubst, dass deine Mutter die Beschützerin des

Plateaus ist und so, aber...

Das ist doch irgendwie absurd, weil...

Es ist mir egal, was du denkst, Finn.

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß.

Manches ist eben komplizierter.

Meine Mutter ist die Beschützerin dieses Plateaus.

So wie ich es später sein werde.

Du weißt nicht, was das bedeutet.

Das hat doch alles keinen Sinn.

Wir kommen gut voran.

Wie?

Was haben wir denn geschafft?

Zwei Steine.

Drei.

Drei Steine, um genau zu sein.

Komm, lass uns weitermachen.

Wir haben keine Wahl.

Komm, steh auf.

Lass uns weitermachen.

Hör bitte auf, mich rumzukommandieren.

Das mag ich doch gar nicht.

Also los jetzt.

Und wenn du dich ausruhen willst, dann geh

aus dem Weg.

Kannst du dich jetzt frei bewegen?

Weißt du, manchmal, Marguerite...

Da weiß ich wirklich nicht, was ich an

dir finde.

Tja, dafür weiß ich ganz genau, was ich

an dir unmöglich finde.

Was jetzt, mein Gott?

Weg hier, los!

Na, bestens!

Verdammt!

Ist das alles, was du zu sagen hast?

Ach, was soll ich denn jetzt sagen, Marguerite?

Denkst du einfach, ich hab das gewollt?

Wer weiß.

Lass uns weitermachen.

Machst du dich jetzt auch noch lustig über

mich?

Nein, ich meine es ernst.

Willst du etwa aufgeben?

Was wir hier tun, ist doch völliger Blödsinn!

Was schlägst du vor?

Hinsetzen und warten, bis wir ersticken?

Nein, ich dachte, wir lesen ein schönes Buch.

Na, vielleicht brauchen wir auch gar nicht so

lange zu warten, bis wir erstickt sind.

Lassen wir doch einfach ein bisschen Gas rein.

Das können wir dann in Ruhe einatmen und

dann geht's ganz schnell.

Weißt du, manchmal frage ich mich, warum ich

überhaupt mit dir rede.

Weißt du was?

Allmählich kann ich dein exzentrisches Gehabe wirklich nicht

mehr ertragen, ehrlich.

Dir kann man nichts recht machen, Marguerite.

Ich hab genug davon!

Und wenn du jetzt aufgeben willst, kannst du

das gerne machen.

Dann stehst du alleine da.

Das ist schon immer so gewesen.

Ich will hier raus.

Mit dir oder ohne dich.

Viel Glück!

Dazu brauch ich kein Glück!

Es reicht aus, dass ich wütend bin!

Sag mir Bescheid, wenn du's geschafft hast!

Weißt du was?

Du bist wirklich sowas von feige!

Hier geht's um dein Leben, ist dir das

klar?

Du weißt doch überhaupt nichts über mich!

Ich weiß mehr über dich, als mir recht

ist, hörst du?

Aber ich gebe auf, hast du verstanden?

Du bist es nämlich einfach nicht wert, weil

du immer nur nimmst!

Du gibst niemals auch nur ein bisschen!

Du bist eiskalt und verbittert!

Und wenn wir hier raus sind, dann bin

ich fertig mit dir!

Hast du verstanden?

Ich meine es ernst!

Also dann, ihr lieben kleinen Fischlein.

Die Bratpfanne erwartet euch schon.

Ich weiß bloß noch nicht...

Komm schon!

Offensichtlich hat sich da was verhakt.

Ich bin anscheinend doch kein guter Angler gewesen.

Das ist ja peinlich!

Um Gottes Willen!

Ja!

Ja!

Ich hab keine Angst vor dir, du kleines

Monster, du.

Ich bin vielleicht ein Boxer oder so.

Gibst du auf?

Ich dachte, du willst hier raus, mit mir

oder ohne mich.

Wir sitzen im selben Boot.

Vielleicht, aber nicht mehr lange.

Darf ich mich zu dir setzen?

Das war's dann also.

Drei Jahre schuften wir uns ab, um von

hier wegzukommen.

Und wofür?

Nur um am Ende in dieser dämlichen Hölle

zu sterben.

Sag doch was, John.

Tut mir leid, war nicht so gemeint.

Ich würde dich nie im Stich lassen.

Obwohl du manchmal unerträglich sein kannst.

Auch wenn es nicht so gemeint war.

Ich werde nie vergessen, was du gesagt hast.

Ich würde für dich sterben, Marguerite.

Das weißt du.

Dann sag mir, dass du uns hier rausholen

wirst.

Sag mir, dass alles wieder gut wird.

Das würde ich gern.

Aber du hast es doch früher immer gekonnt.

Nur hier kann ich leider nichts ausrichten.

Dass es mal so weit kommen würde.

Oh Gott.

Ich bin so müde.

Ich möchte einfach nur noch schlafen.

Heißt das, dass du dich entschuldigen willst?

Finn?

Wo bist du denn?

Was tust du da?

Mich schreibt man schwarz.

S-C-H-W-A-R-Z.

Warum?

Eins von Challengers Experimenten.

Er meinte, sie verändern ihre Farbe.

Ich soll sie alle sechs Stunden kontrollieren.

So, du hilfst ihm also.

Ich frage mich, wo er bleibt.

Ich weiß nämlich nicht, was ich erzähle.

Ich weiß nicht, was er jetzt schreiben soll.

Vier schwarz?

Was soll das bedeuten?

Das bedeutet, es ist vier Uhr und das

Zeug ist schwarz geworden.

Oh, was du nicht sagst.

Wollten die nicht eigentlich runter zum See?

Ja, das wollten sie.

Und, wollen wir sie nicht suchen gehen?

Gehen wir schwimmen?

Gute Idee.

Komm schon.

Was ist denn?

Ich habe geträumt, was ganz eigenartiges.

Doch kein Albtraum, hoffe ich, oder?

Dass wir von Droiden gefangen genommen worden sind,

hier auf dem Plateau.

Das ist interessant.

Du warst bei mir, genau wie Malone.

Und die Droiden wollten mich umbringen.

Und dann haben sie meine Mutter mal entdeckt.

Was hat deine Mutter mal damit zu tun?

Ach, sie sagten, ich wäre eine Wiedergeburt ihrer

Hohepriesterin und...

dass ich ihre Rettung wäre.

Das hast du doch schon mal geträumt.

Nein, habe ich nicht.

Doch, hast du.

Du hast mir diese Geschichte schon mal erzählt.

Niemals, das musst du geträumt haben.

Eventuell kommen wir darauf, weil wir hier eingeschlossen

sind, oder durch...

die keltischen Runen vielleicht.

Oder vielleicht auch, weil wir uns über Gräber

unterhalten haben.

Wäre möglich, ja.

Wo willst du hin?

Ich will mir noch mal die Frau ansehen.

Wieso denn?

Das gibt's doch nicht.

Das kann unmöglich sein.

Wo ist denn da der Zusammenhang?

Ich verstehe das nicht.

Ich auch nicht.

Aber siehst du denn nicht, dass die Frau

das gleiche Muttermal hat wie ich?

Dafür gibt's bestimmt eine ganz einfache Erklärung.

Und die wäre?

Das weiß ich jetzt auch nicht.

Die Leiche ist uralt, Marguerite.

Was heißt das?

Ist jemand aus deiner Familie mal in Südamerika

gewesen?

Ich kenne meine wirkliche Familie nicht, das weißt

du doch.

Natürlich.

Tut mir leid.

Nein, es braucht dir nicht leid zu tun,

aber...

das hier ist ganz sicher kein Zufall, John.

Wer weiß, was es in dieser ungastlichen Gegend

noch alles gibt.

Das möchte ich gar nicht wissen.

Kopfgeldjäger?

Bestimmt ja.

Kannibalen?

Sicherlich.

Riesen!

Wenn es sowas wie Ungeheuer gibt, dann gibt's

sicher auch...

Wow.

War da nicht was?

Nichts Ungewöhnliches.

Keinen Schritt weiter, Ladies!

Was habt ihr hier im Dschungel zu suchen?

Was ist denn mit dir los, George?

Sind Roxanne und Marguerite hier auch irgendwo in

der Nähe?

Stehenbleiben!

Hör auf damit, Challenger!

Challenger?

George Challenger?

Bin ich das?

Jetzt ist er völlig durchgeknallt.

Sag mal, hast du wieder von deinen Experimenten

gekostet?

Experimente?

Dein Name ist George Edward Challenger.

Du bist Wissenschaftler.

Ach, ehrlich?

Bin ich berühmt?

Und wer seid ihr?

Ich bin Finn und das ist Veronica.

Wir wohnen mit dir zusammen.

Ihr seid meine Frauen.

Für meine Güte.

George, ist dir was zugestoßen?

Ihr seid meine Töchter.

Weiß eure Mutter, dass ihr halbnackt im Dschungel

spazieren geht?

George, nimm die Waffe runter, ja?

Was immer dir passiert ist, wir helfen dir.

Warum denn?

Ich brauche keine Hilfe.

Gut, wir nehmen dich jetzt mit nach Hause

und dann kannst du uns alles erzählen, ja?

Nach Hause?

Was ist mit Roxanne und Marguerite?

Weißt du, wo sie sind?

Hab ich noch mehr Kinder?

Oh, komm, George.

Die sind anders, als ich dachte.

Was meinst du damit?

Das war das Erste, was du zu mir

gesagt hast, als wir uns damals in London

kennenlernten, nach Challengers Vortrag.

Ja, ich hab gedacht, du wärst wesentlich älter.

Was du nicht sagst.

Das hab ich von dir auch gedacht.

Eine alte Witwe mit Geld.

Das hast du mir nie erzählt.

Tja, ich hab seitdem auch nie wieder drüber

nachgedacht.

Seitdem bin ich mehr sowas wie verzaubert.

So nennst du das also?

Ich bin damit nicht unglücklich.

Das ist mir aufgefallen, ja.

Ach, wirklich?

Könntest du das etwas näher erklären?

Jetzt?

Warum sollte ich?

Warum?

Na ja, ganz einfach.

Weil wir vermutlich hier drin sterben werden.

Wenn's noch was zu sagen gibt, dann jetzt.

Hier drin sterben.

Mit ner Toten, die meine Verwandte sein könnte

und ohne, ohne zu wissen, wer ich wirklich

bin.

Ohne über deine Gefühle gesprochen zu haben.

Ach, ich hab keine Gefühle.

Nur, wie soll ich sagen, bescheidene Nachahmungen von

Gefühlen, die aber nicht wirklich welche sind.

Das ist nicht wahr.

Ich hab gesehen, wie du gelitten hast.

Und gelacht.

All das, du hast das alles in dir,

das weiß ich genau.

Wahrscheinlich will ich erlöst werden.

Genau.

Unsinn.

Du hast etwas Besseres verdient als mich, John.

Nein, du bist viel zu streng zu dir

selbst.

Ich liebe dich, Marguerite.

Sag nicht, dass das nicht geht.

Und bitte tu nicht so, als verstündest du

nicht.

Aber das mach ich doch gar nicht.

Warum sagst du es dann nicht?

Auch wenn es nicht wahr ist.

Ist es das nicht?

Du brauchst dir nicht länger was vorzumachen.

Deine Zukunft, unsere Zukunft ist hier und jetzt.

Ich liebe dich.

Komm, sag nichts.

Roxton?

Ich bin hier.

Wo kommen denn die Risse auf einmal her?

Ich hab keine Ahnung.

Ich glaube, das hat kaum Sinn.

Doch, du schaffst es, John.

Habe ich dir je gesagt, wie wunderschön du

bist?

Ja.

Mehr als einmal.

Wir schaffen das.

Das mit uns darf nie aufhören.

Hörst du?

Es darf nie aufhören.

Wir sind jahrelang auf allen Meeren zu Hause

gewesen, sag ich dir.

Na klar doch.

Ja, und wir waren auf der Suche nach

einem großen weißen Wal.

Der Käpt'n war besessen von ihm.

Ahab, Käpt'n Ahab, das war sein Name.

Und der Wal hieß Moby Dick?

Genau so hieß er.

Ja, ich hab' das Buch auch gelesen, George.

Das Buch?

Ah, schreib' ich auch Bücher?

Auch mit Gedächtnisverlust ist der Größenwahnsinnig.

Wir müssen hier weiter, nicht einschlafen da hinten.

Keine Sorge, ich schaff' das schon.

Ich hab' nämlich mal längere Zeit im Dschungel

gelebt.

Und dein Freund hieß Freitag, klar.

Das ist ja interessant.

Es zieht nach oben.

Aber wohin dann?

Marguerite!

Marguerite, wach auf!

Was denn?

Das Gas ist...

scheint durch den Felsen nach oben abzuziehen.

Wach auf!

Ist doch wunderbar.

Kann ich weiter schlafen?

Jetzt wird nicht mehr schlafen.

Komm, steh auf!

Halt, warte.

Das Loch, in dem George die Spinne fangen

wollte, war doch in unmittelbarer Nähe, oder?

Da gibt's vielleicht ne Verbindung.

Wär möglich, kann sein.

Natürlich, so können die...

Seelen in die Freiheit gelangen.

Was sagst du?

Wie bei den Grabkammern in Ägypten.

Die haben auch Schächte angelegt, damit die Seelen

der Toten ins Freie gelangen konnten.

Das leuchtet mir ein, John.

Genauso ist es hier auch.

Nur warum haben sie das Loch dann zugemauert,

Marguerite?

Sie hatten ganz offensichtlich nicht gewollt, dass die

hier begrabene Seele entkommen kann.

Wieso nicht?

Sie ist deine Verwandte, also sag du es

mir.

Wenn wir diese Steine wegräumen könnten, dann...

dann hätten wir vielleicht eine Chance.

Und ein andermal sind meine Freunde und ich

mit einem kleinen Boot auf einem riesigen See

unterwegs gewesen, als auf einmal ein Ungeheuer auftauchte.

So eins wie das von heute Morgen.

Ich weiß nicht wie, aber wir haben's geschafft,

das Ding an die Angel zu bekommen und

es quer über den See zu ziehen.

Es war unglaublich, das hättet ihr sehen sollen.

Kannst du nicht einfach mal ruhig sein?

Ich halte es nicht aus, das nervt tierisch.

Wartet, das ist wirklich passiert.

Ach ja?

Seht ihr?

Ich bin beeindruckend.

Ich war eigentlich schon immer recht beeindruckend, ein

Wunderkind sozusagen.

Sag mal, spiele ich nicht auch ein Instrument?

Auf jeden Fall kann ich gut singen, bestimmt

auch tanzen.

Tja, du kannst allerhand, nur dummerweise kannst du

dich an nichts erinnern.

Ich weiß aber noch, dass ich Insekten gesammelt

habe.

Ja, das glaub ich dir sogar.

Und weißt du zufällig noch, wo das gewesen

ist?

Sicherlich, auf einem Hügel.

Ein bestimmter Hügel womöglich?

Na klar, da wo ich die Insekten gesammelt

habe, wo sonst?

Ach, na super.

Hier gibt es ja bestimmt auch nur 2

Millionen Hügel, George.

Da war ne Explosion oder so.

Ne Explosion?

Wurde jemand verletzt?

Dabei muss ich wohl meine Angelrute verloren haben.

Auf jeden Fall den Versteck.

Verstanden, oder?

Marguerite?

Marguerite!

Komm schon, wach auf.

Wach auf!

Komm jetzt, nicht zu weit.

Roxton.

Ich bin bei dir.

Ich bring uns hier raus, einverstanden?

Ich weiß noch nicht.

Feuer.

Was?

Feuer!

Das Gas verflüchtigt sich durch diesen Schacht und

ich glaub, ich hab jetzt ne Idee.

Tut mir leid, ich hätte aufpassen sollen, wo

ich hintrete.

Nein, nicht doch.

Wenn wir das Gas entzünden, entsteht durch die

Explosion eine gewaltige Druckwelle, schätze ich.

Aber, aber dabei würde hier auch bestimmt alles

in Flammen aufgehen, meinst du nicht?

Also müssen wir untertauchen.

Komm schon.

Hier.

Ich wusste doch, ich würde es finden.

Und du bist ganz sicher, dass da wirklich

nichts drin ist?

Ich bin mir ziemlich sicher.

Und wozu dann die Pistole?

Irgendwie müssen wir die Funken sprühen lassen.

Also Marguerite, rein ins Wasser.

Geh du zuerst.

Mit Vergnügen.

Keine Ungeheuer, siehst du?

Komm schon, Marguerite.

Na los, keine Angst.

Gut so.

Wie lange kannst du die Luft anhalten?

Ich hab keine Luft mehr zum Anhalten.

Du schaffst das schon.

Nimm meine Hand.

Alles klar?

Ich zähle bis drei.

Eins.

Zwei.

Drei.

Was ist das denn?

Becky, los!

Was war das denn bitte?

Ich weiß es auch nicht.

Wer ist das?

Marguerite!

Wo kommen die denn jetzt her?

Ich weiß es nicht.

Wer weiß, vielleicht haben die Verstecken gespielt oder

so.

Marguerite.

Oh, Vorsicht.

Erinnerst du dich, was passiert ist?

Ja, natürlich.

Die Höhle, die Explosion, wir müssen Roxanne und

Marguerite retten.

Nein, schon gut.

Da drüben sind sie.

Darf ich dir meine Hand reichen?

Was ist denn passiert?

Kennst du die Geschichte vom größten Fischer der

Welt?

Unser Gespräch in der Höhle würde ich gern...

Du meinst es mit ihr als Wiedergeburt einer

Druidenpriesterin?

Ja.

Mach dir keine Sorgen.

Ich werde es niemandem verraten.

Danke, John.

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