All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S03E11[de]

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Original subtitles

Ein Lagerfeuer, ein gutes Essen unter einem sternenklaren

Himmel und das alles in Gesellschaftsfeier.

Charmanter Gentleman, was wollte eine Lebendbrücke mehr?

Ein heißes Bad, ein weiches Bett, vorzugsweise im

Süden Frankreichs.

Im Augenblick würde mir sogar das Baumhaus reichen.

Marguerite, wenn ich mich recht erinnere, warst du

genau wie wir der Meinung, dass wir uns

auf die Suche nach Melone machen sollten, oder?

Ja, aber wie wir bereits festgestellt haben, George,

kündigt niemand sein unabsichtliches Verschwinden an.

Melone ist zu irgendeinem verrückten Abenteuer aufgebrochen und

ist bestimmt bald wieder da.

Und was ist mit Veronika?

Sollten wir die Suche nach ihr auch abbrechen?

Über einen Monat ist sie jetzt schon weg.

Spurlos verschwunden, das ist schon komisch.

Wir finden Veronika und Melone.

Wir müssen einfach weitersuchen.

Aber für heute reicht's.

Ich meine, lasst uns ausruhen und das Essen

genießen und uns miteinander freuen, dass wenigstens wir

drei uns noch haben.

Das finde ich auch, John.

Ich werde mich mal etwas umsehen.

Wenn ich wieder da bin, dann setzen wir

uns gemütlich ans Feuer und heulen wie die

Wölfe in die Nacht.

Also, Freunde, fangt ja nicht ohne mich an.

Was glaubst du, wie lange wird er wegbleiben?

Was hast du denn vor, John?

Oh, ich weiß nicht.

Ein bisschen Pokern vielleicht oder mit dir spielen.

Solltest du nicht das Feuer anzünden?

Mach ich doch schon.

Nicht die geringste Spur.

Veronika?

Bist du das, Melone?

Nein, es sei denn, ihr wiegt unterdessen 200

Pfund.

Verdammte Dinosaurier.

Hoffentlich ein Raptor.

Ein T-Rex.

Ich dachte, dass die nur am Tag jagen.

Das muss ich mir sofort notieren.

Vorsicht, es ist heiß.

Roxton!

Madrid!

Ein Tyrannosaurus!

Das ist nicht lustig, George.

Er ist hinter mir her.

Wo ist das Feuer?

Was ist das denn?

Ein Meteorit von gigantischem Ausmaß.

Alle Achtung, das ist wirklich beeindruckend.

Dieses Ding ist seit tausenden von Jahren durchs

Universum gereist.

Und kommt dann ausgerechnet hier runter.

Sowas gibt's doch nicht.

Und kein Moment zu früh.

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer, stoßen sie in den Tiefen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause.

Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in

die verlorene Welt.

So, was ist jetzt?

Roxton!

Madrid!

Ja, doch, wir sind ja wach, George.

Zeit aufzubrechen.

Du lieber Mann, ist das frisch heute Morgen.

Etwas Bewegung bringt euren Kreislauf schon in Schwung.

Wie spät ist es?

Kurz nach sechs.

Ach, komm schon, Marguerite.

Wir haben doch was Aufregendes vor.

Wir wollten uns den Meteoriten ansehen.

Warum die Eile?

Das Ding läuft uns doch nicht weg.

Aber wir haben hier die einmalige Chance, einen

Meteoriten kurz nach seinem Absturz zu erforschen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber

ich habe kein Auge zugetan.

Ich werde nirgendwo hingehen ohne meinen Morgenkaffee.

Den hast du gestern ausgetrunken.

Ist das kalt heute.

Ja, ich kann mich nicht erinnern, dass es

hier jemals so kalt war.

Das hat vermutlich mit dem Meteoriten zu tun.

Kann sein, dass dadurch eine kleine Klimaveränderung stattgefunden

hat.

Fertig?

Ja.

Was glaubst du, Roxton, zwei oder drei Stunden?

Eher drei, würde ich sagen.

Wie wäre es, wenn ich zurückgehe und ihr

erforscht die großen Rätsel dieser Welt?

Eine gute Idee.

Ich bin sicher, dass der Tyrannosaurus inzwischen was

gegessen hat.

Das arme Tier wird sich ja wohl kaum

mit Marguerite einlassen, bevor sie ihren Morgenkaffee hatte.

Hoffentlich weiß es, dass mit ihr dann nicht

zu spaßen ist, George.

Bilde ich mir das ein, oder wird es

tatsächlich kälter?

Es ist schon ziemlich lange her, dass wir

Kälte erlebt haben.

Wahrscheinlich sind wir es nicht mehr gewöhnt.

Wir empfinden es als wesentlich kälter, als es

tatsächlich ist.

Also macht euch warme Gedanken.

Sagt der Wissenschaftler.

Hört ihr das?

Nein.

Ich höre gar nichts.

Gar nichts, genau.

Nicht mal Vögel.

Rein gar nichts.

Die sind vielleicht schon in Richtung Süden unterwegs.

Wir sind hier im Süden.

Das war bloß ein Scherz, George.

Sieht aus wie Schwefel, würde ich sagen.

Du wirst auf ein heißes Bad.

Sieht doch nett aus, heiß und dampfend.

Nach dir, John.

Hier gibt es jede Menge Leben, seht ihr?

Riecht gar nicht nach Schwefel.

Ist aber verdammt heiß, das Wasser.

Da verbrennt man sich ja glatt die Hände.

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Kälte

hasse?

Wenn du ein Gentleman wärst, würdest du mir

deine Weste leihen.

Und was dann?

Dann willst du meine Hosen und wer weiß,

was noch mal geringt.

Komm schon, es kann nicht mehr weit sein.

Das ist fantastisch.

Ich fasse es einfach nicht.

Was?

Und deswegen die ganze Aufregung?

Ich vermute, das ist nur ein kleiner Teil

des Meteoriten.

Wie ihr wisst, meine Lieben, verglühen Meteoriten gewöhnlich

bei ihrem Eintritt in die Atmosphäre.

Sie kollidieren nur selten mit der Erde.

Tja, so lernt man doch jeden Tag was

dazu.

Das Eis an den Rändern, das ist wirklich

eigenartig.

Ich halte es kaum noch aus vor Spannung.

Das ist dir anzusehen.

Wenn du weiter so gut gelaunt bist, komme

ich rüber und erschlage dich.

Du irrstig, klappere doch nur mit den Zähnen.

Oh, wann ist das Ding kalt?

Ich würde sagen, das ist ja eher ein

richtiger Eisblock.

Nun, die meisten Meteoriten fühlen sich nach ihrem

Aufprall erst mal kalt an.

Ihr Flug durch die...

durch die Erdatmosphäre ist nämlich zu kurz, als

dass die dabei entstehende Reibung sie entsprechend aufzuwärmen

vermag.

Aber was wir hier haben, sind nur Fragmente.

Und dennoch ein Schatz, die Mysterien des Universums

sind eben von geradezu atemberaubender Vielfalt.

Ich kann es kaum erwarten, das gute Stück

in meinem Labor eingehend zu analysieren.

Genau, ich nehme an, wir gehen jetzt endlich

nach Hause.

Sieht aus, als würden die Mysterien auch noch

andere Schaulustige anziehen.

Nicht schon wieder der Tyrannosaurus.

Offenbar mehr als einer.

Oh, was haben wir denn da?

Wahnsinn, wir haben ihn zu Tode erschreckt.

Vielleicht hat er auch nur eine Magenverstimmung.

Oder er war schon alt.

Dann wäre seine Haut dunkler.

Er ist noch ziemlich jung.

Keine Wunden, keine Spuren von Kämpfen.

Das Vieh ist offenbar an einer Krankheit gestorben.

Eiskristalle.

Ich bin mir ziemlich sicher, sein Tod hat

irgendwas mit dem Aufprall des Meteoriten zu tun.

Anders kann ich mir das nicht erklären.

Und ich schätze, es hat was mit der

Kälte zu tun.

Dann sterben jetzt also alle Dinosaurier?

Das wäre die beste Nachricht des Tages.

Die Temperaturen werden in der Tat niedriger, je

mehr wir uns der Absturzstelle nähern.

Ah, dieser Meteorit ist bestimmt gigantisch.

Das bedeutet, dass es ziemlich kalt werden kann.

Mir ist jetzt schon kalt, George.

Wir sollten vielleicht ein bisschen Körperwärme austauschen.

Wie wär's, was hältst du davon?

Ja, du und George, ihr wärmt euch sicher

ganz hervorragend.

Hm.

Es wird ohne Zweifel kälter.

Du sagst das, als wäre es ein Grund

zum Feiern.

So, da ist es.

Alter, das ist unglaublich.

So was hab ich ja noch nie gesehen.

Du bist verrückt, George.

Ich sag dir, er ist verrückt.

Ja, das ist wahr.

Trotzdem folgen wir ihm.

Schön.

Dann sind wir offenbar auch verrückt.

Das ist wirklich ein unglaublicher Anblick.

Wenn wir das Ding schon erforschen müssen, können

wir uns da nicht wenigstens vorher was Warmes

zum Anziehen holen?

Ihr wollt doch wohl nicht allen Ernstes wieder

umkehren, Margot?

Jetzt, wo wir das Recht, George, es hat

keinen Sinn zu affrieren.

Auch nicht im Namen der Wissenschaft.

Gut, ihr habt ja völlig recht.

Ich hab ohnehin nichts dabei.

Das bringt nichts.

Nicht ohne meine Ausrüstung.

Ich sag's euch gleich.

Ich tu mir das nicht nochmal an.

Was für ein wundervolles Geheimnis haben wir hier

vor uns.

Komm schon, George, bevor du zum Leben den

Eis zapfen wirst.

Das ist in der Tat ein außergewöhnlicher Meteorit.

Denn normalerweise sind sie aus Eisen, Nickel oder

Karbon aus Mineralien jedenfalls.

Aber dieser hier ist wirklich einzigartig.

Einzigartig.

Sein Kern ist offenbar ganz aus Eis.

Um Himmels Willen, George, verschwinden wir!

Lass uns gehen, er kann ja nachkommen.

Ja.

Was ist das denn?

Ach du lieber Himmel.

George, komm her, schnell!

Ich komme wieder.

Sie ist gerade noch so am Leben.

Sie ist eiskalt.

Was hast du erwartet?

Was ist denn?

Du meine Güte, wie lange ist sie wohl

schon bewusstlos?

Keine Ahnung, wir sollten sie mitnehmen, denke ich.

Ihre Körpertemperatur ist unheimlich niedrig.

Sie wird sterben, wenn wir sie nicht aufwärmen,

und zwar schnell.

Da ist sie nicht die Einzige.

Hast du sie?

Ja.

Es ist gefährlich.

Sie könnte sterben.

Sei so.

Wir müssen unsere Königin finden.

Sei so.

Was ist?

Seise war hier aber nicht allein.

Warmblüte.

Drei von ihnen, zwei Drohnen und ein Weibchen.

Seise ist schwach.

Ihre Lebensenergie ist niedrig.

Wir müssen sie finden.

Ohne Königin wird unsere Kolonie aussterben.

Was glaubst du, woher sie kommt?

Keine Ahnung, aber ich glaube nicht, dass sie

vom Plateau stammt.

In Anbetracht des Fundortes würde ich sagen, dass

sie im Innern des Meteoriten gewesen ist.

Das ist doch lächerlich, George.

Dann wäre sie jetzt ein Eisblock.

Das war sie bestimmt auch.

George, ich habe ja schon viele Theorien gehört.

Aber die schlägt wirklich alle, auch wenn sie

von dir kommt.

Aber nicht doch.

Wenn sie nun von einem Planeten kommt, der

unserem ähnlich war, nur dass dort aus irgendeinem

Grund die Sonne erloschen ist, und der Planet

aus seiner Bahn geriet, dann wäre dort in

kürzester Zeit jedes Lebewesen erfroren.

Was würdet ihr tun?

Beten, was sonst?

Und wenn das nichts nutzen würde?

Ihr würdet irgendwo Zuflucht suchen, oder?

Und zwar dort, wo ihr vor dem Wind

und dem Frost sicher wärt.

Unterirdisch meinst du?

Ja, ganz recht.

Und dann, während der Planet durch die fernen

Weiten des Weltraums rast, führt ein extremer Temperaturwechsel

zu seiner plötzlichen Explosion.

Er zerspittert dabei in eine Vielzahl einzelner Bruchstücke,

und eins davon kommt genau hier runter.

Mit einer Überlebenden an Bord.

Sicher, es ist kaum vorstellbar, aber keinesfalls unmöglich.

Die Warmblüter waren hier, es ist nicht lange

her.

Ich sehe ihre Spuren.

Sei so ist in ihrer Gewalt.

Sie können aber nicht weit sein, denn die

Kälte...

wird sie lähmen.

Wo ist Roxton?

Er ist raus, um Holz zu hacken.

War auch dringend nötig.

Es geht auch nichts über körperliche Arbeit, um

das Blut zirkulieren zu lassen.

Dir scheint das Ganze zu gefallen, oder?

Du irrst dich.

Das stimmt nicht.

Fasziniert, das bin ich ja.

Obwohl ich mir ernsthaft Sorgen mache.

Die Temperatur fällt stündlich um zwei Grad.

Was?

Wenn das so weitergeht, ist sie in sechs

Stunden etwa auf dem Gefrierpunkt.

Warten wir's an.

Aber, so kann's doch nicht weitergehen, oder?

Es könnte auch schlimmer werden.

Schnee, Eisstürme, Blizzards.

Die Flüsse könnten zufrieren.

Schwer zu sagen, was auf uns zukommen wird.

Ich meine, solange wir die Ursache nicht kennen...

Was bedeutet, dass wir noch mal raus müssen?

Habe ich recht?

Wenn's tatsächlich am Meteoriten liegt.

Nachdem ich das hier analysiert habe, werden wir

vielleicht eher in der Lage sein, eine Prognose

abzugeben.

Aber du hast recht.

Wir werden uns die Absturzstelle noch mal genauer

ansehen müssen.

Ich muss doch nicht mitkommen, oder?

Ich meine, einer muss die Stellung halten.

Falls Veronica und Melone inzwischen zurückkommen...

Na, bei der Kälte, da kommen die ganz

bestimmt nicht zurück.

Ich schwöre dir, wenn die das Plateau ohne

mich verlassen haben, bring ich die um!

Es könnte so weitergehen, Marguerite.

Die Kälte wird womöglich jegliches Leben auslöschen, dass

ich nicht schnell genug den neuen Umständen anpassen

kann.

Wovon in dieser tropischen Umgebung vermutlich jedes Lebewesen

betroffen wäre.

Und vermutlich innerhalb weniger Tage.

Soll das heißen, das ist so etwas wie

eine Eiszeit?

Ich hoffe nicht, aber wenn wir davon ausgehen,

dass wir über zehn Meilen vom Grat entfernt

sind, und dass dieser Meteorit, oder was immer

es ist, erst vor 18 Stunden hier runtergekommen

ist, dann ist die Entwicklung schon ziemlich beunruhigend.

Das muss doch wohl einen Ausweg für uns

geben, George.

Ja, vielleicht.

Ich hoffe es.

Und wenn nicht, wie sehen dann unsere Überlebenschancen

aus?

Der Mensch ist ziemlich anpassungsfähig, Marguerite.

Wie groß sind unsere Chancen, George?

Wir haben wenig Zeit.

Wahrscheinlich wird es uns ähnlich ergehen wie dem

Saurier vorhin.

Aber möglicherweise, möglicherweise kann sie uns helfen.

Es geht ihr zunehmend schlechter.

Ich gehe jetzt erst mal ins Labor und

versuche, das hier zu analysieren.

Ja, ist gut, mach das.

Ich helfe Roxanne beim Holzhacken.

Im Dschungel zu erfrieren, das kann auch nur

mir passieren.

Nicht!

Es befindet sich warme Energie in diesen Schnüren.

Welch tückisches Gerät.

Nein!

Diese Warmblüter sind wirklich sehr gefährlich.

Saiso ist in dem Turm dort.

Wir müssen versuchen, hinaufzukommen.

Dieses Weibchen ist im Augenblick allein.

Das löst unser Problem.

Sie an minus vier Grad.

Aber das kann doch überhaupt nicht sein.

Warum fällt die Temperatur hier schneller als woanders?

Das stimmt was nicht.

Es sei denn, es liegt an dieser Probe.

Womöglich entzieht sie ihrer unmittelbaren Umgebung Wärme und

deswegen fällt die Temperatur.

Aber das ist doch unlogisch, denn die Wärme

muss doch irgendwo hin.

Ich verstehe das nicht.

Hiervon wird sie nicht absorbiert.

Denn dann wäre es heiß.

Ach.

Eiskalt.

Warum nur?

Es müsste sich aufwärmen.

Es sei denn, die Wärmespeicherkapazität ist erschöpft oder

es hat keine.

Aber es strahlt etwas aus.

Ich werde es mal in Wasser tauchen.

Daraufhin müsste es sofort gefrieren.

Das ist ja unglaublich.

Das Wasser beginnt zu kochen.

Merkwürdig.

Das ist genau wie bei der Quelle vorhin.

Das machst du gar nicht mal schlecht.

Ich versuche nur, mich warm zu halten.

Und, gelingt's?

Nun, es gibt bessere Möglichkeiten.

Ah!

Marguerite?

Flirtest du mit mir?

Ich will es mal so sagen.

Der bevorstehende Weltuntergang nimmt mir offenbar jegliche Hemmungen.

Ich liebe Untergänge.

Ich weiß nicht, warum ich lache.

Ich meine, morgen sind wir vielleicht alle schon

tot.

Ich zumindest schmelze dahin.

Was willst du mehr?

Und wer flirtet jetzt?

Wer bist du oder was bist du?

Ein wissenschaftliches Phänomen auf jeden Fall.

Denn, wie ist es möglich, dass du eingefroren

warst und dennoch überlebt hast?

Und wieso hilft dir die Wärme nicht?

Weil du vielleicht andere Natur bist, deswegen.

Du bist gar kein Mensch.

Und du musst auch niemals weinen.

...

nicht warm gehalten werden, ja, du brauchst Kälte.

Je kälter, desto besser.

Wenn du meinst, dass es hier kalt ist,

dann kennst du den Himalaya nicht.

Da sind manchmal Temperaturen von mehr als 30

Grad unter null.

Und dann noch der stürmische Wind.

Weißt du, da oben ist schon dem einen

oder anderen tatsächlich die Nase abgefroren.

Hast du schon mal jemand ohne Nase gesehen?

Oh!

Naja, das muss ja auch nicht sein.

Tja, ohne Nase kein Schnupfen.

Das ist doch alles erfunden.

Ich wollte dich nur etwas aufheitern.

Ach ja, indem du scheußliche Geschichten erzählst.

Wie soll das hier bloß weitergehen?

Ach, wir schaffen das schon.

War doch immer so, oder?

Aber mir ist so kalt.

Komm her.

Ich wärme dich, Marguerite.

Was ist das?

Ich weiß nicht genau.

Ist da jemand?

Kommen Sie raus!

Wer sind Sie?

Und was wollen Sie?

Wir kommen in Frieden.

Als Ihre Nachbarn.

Wie, mit dem Meteoriten?

Er ist unser Nest.

Und hier ist unser neues Zuhause.

Ihr habt unsere Königin.

Nein!

Roxanne!

Marguerite!

Los mit dir!

Nein!

Roxanne!

Nein!

Nimm sie mit!

Lass mich sofort runter!

Roxanne!

Roxanne!

Marguerite!

Roxanne!

Marguerite!

Roxanne!

Was ist passiert?

Alles Bestens.

Nichts passiert.

Wo ist Marguerite?

Sie haben sie mitgenommen.

Nicht wahr.

Da ist ja noch so einer.

Er hat blaues Blut.

Die Frau ist Ihre Königin.

Königin?

Ganz recht.

Und dieser Meteorit ist Ihr Nest.

Das Plateau soll Ihre neue Heimat werden.

Also ich glaube, mit denen haben wir nicht

viel Freude, George.

Waren da noch irgendwelche anderen Frauen?

Nicht, dass ich wüsste.

Ich kann mich nur an ein Dutzend Hirnloser

erinnern.

Und wenn ich die erwische, gnade ihnen Gott.

John, warte, denk doch mal nach.

Eine Königin, ein Nest.

Sie sind wie Insekten.

Es sind vielleicht Tausende oder mehr.

Das ist mir egal.

Nein, jetzt hör doch mal zu, John!

Solange wir Ihre Königin haben, solange werden Sie

Marguerite nichts antun, da bin ich mir sicher.

Ich meine, wenn Sie Marguerite hätten umbringen wollen,

dann hätten Sie es gleich hier getan, oder?

Überprüfen wir doch mal, ob unser Gast uns

nicht weiterhelfen kann.

Nein.

Geh du meinetwegen zurück.

Ich werde das vor Ort klären.

Aber das bringt doch nichts.

Wir sind doch nur zu zweit.

Ich bitte dich, es nicht zu tun.

Sie warm zu halten, war genau das Falsche.

Diese Wesen sind aus welchem Grund auch immer

auf Kälte angewiesen.

Ist verdammt kalt hier drin.

Wo ist sie?

Hey!

Was tun Sie denn da?

Alles in Ordnung?

Ich denke schon.

Marguerite?

Ich bin Saiso.

Die Königin der Wörther.

Ja, wir wissen, wer Sie sind.

Wieso haben Sie mich geküsst?

Geküsst?

Ich wollte eure Sprache.

Lasst mich frei und ihr werdet sterben, ohne

viel zu leiden.

Ach, wirklich?

Wissen Sie, unter gewissen Umständen würde ich Sie

womöglich so sterben lassen.

Ruhig, John.

Eure Waffen sind ganz und gar nutzlos.

Und wieso sind Ihre Freunde dann tot?

Ihr werdet erfrieren.

Und schon bald werden wir Millionen sein.

Hervorragend.

Wenn das nicht schöne Aussichten sind.

Unsere Gefährtin wurde gefangen genommen von Ihren Männern.

Werden Sie ihr etwas antun?

Schnell, wir brauchen eine Dildo.

Ihr müsst mich geben!

Wir lassen Sie warm halten.

Nein!

Verspät ihr nicht!

Sie werden versuchen, sie zu verbruchen.

Wie hat sie denn das gemeint?

Eine Armee von Drohnen, was macht die wohl

mit einem Weibchen?

Sie brauchen eine neue Königin, sonst sterben Sie

aus.

Die ganze Kolonie würde aussterben.

Was soll das heißen?

Du meinst, dass Marguerite vielleicht bereits Ihre neue

Königin ist?

Könnten Sie nicht ein Fenster öffnen?

Es ist sehr warm hier drin.

Um zu überleben, braucht unsere Kolonie ein Weibchen.

Was?

Eine Frau, meinen Sie?

Für all die Männer?

Sie ist unsere Königin.

Wie schön für die Frau, nur für Sie

ja wohl weniger.

An welcher Stelle rangieren Sie denn?

Ich diene meiner Königin im Kampf gegen die

Warmwüte.

Lassen Sie, lassen Sie mich gehen.

Und Sie werden sehen, wie überaus kaltwütig ich

bin.

Sie ist die Richtige.

Was heißt hier die Richtige?

Was meinen Sie denn damit?

Wir haben unsere Königin verloren, gebraucht.

Eine neue.

Ich.

Mich?

Und das heißt?

Es ist nicht schwierig.

Ich will aber nicht eure Königin sein.

Daraus wird nichts, ich werde erfrieren.

Nein.

Dieses Eisgemahl wird von nun an Dein Palast

sein.

Und all diese Drohnen Deine Diener.

Du wirst unsere Art erhalten und wir werden

uns hier ausbreiten.

Ich wollte ja schon immer in einem Palast

leben, wirklich.

Und ich habe auch ganz bestimmt nichts gegen

Diener, doch das kann ich leider nicht annehmen.

Tut mir leid.

Ich bin nämlich anders als Ihr.

Ich brauche Wärme.

Und Sonnenschein.

Und Feuer.

Was immer Du wünschen magst.

Als Königin wirst Du es bekommen.

Du wirst die Kälte zu schätzen wissen, sie

genießen.

So wie Du auch den Tod eines jeden

Warmwüters genießen wirst.

Lasst uns anfangen.

Tod.

Noch genau zwei Minuten, George.

Dann mache ich mich auf den Weg.

Red keinen Unsinn.

Ach, ich rede Unsinn, ja?

Wir sitzen hier rum, während Marguerite vielleicht erfriert.

Das ist doch wohl lächerlich.

Inzwischen immerhin herausgefunden, dass diese Substanz ungeheure Kälte

produziert, indem sie der Umgebung Wärme entzieht, die

im Wasser freigesetzt wird.

Na prima, schön.

Aber die Zeit vergeht, George.

Wenn wir ihre Beschaffenheit genau bestimmen könnten, ließe

sich ihre Wirkung vielleicht neutralisieren.

Ich werde jetzt die elektrische Leitfähigkeit untersuchen.

Es könnte ja sein, dass uns das weiterbringt.

Ich wünsche Dir viel Glück.

Wir sehen uns am Meteoriten.

Kaum Leitfähigkeit.

Nein, es leitet gar nicht.

Im Gegenteil.

Es hemmt den Fluss der Elektrizität und speichert

dennoch die Energie.

Das ist es!

Was ist passiert?

Der Strom hat die molekulare Struktur verändert und

eine Kettenreaktion in Gang gesetzt.

Es ist explodiert.

Was?

Vielleicht könnten wir so den Meteoriten hochgehen lassen.

Dies ist unsere Brutkammer.

Als unsere Königin wirst Du Millionen von Eiern

ablegen, um diese Zellen zu füllen.

Nicht in diesem Leben!

Du wirst erfrieren oder das hier trinken.

Das Blut unseres Volkes wird Dich zu einer

der unsere machen.

Eier zu legen ist aber nicht gerade meine

Stärke.

Das wird sich ändern.

Wenn Dein Blut erst gefriert und Deine Glieder

taub werden, wirst Du dankbar dafür sein.

Ich würde jedenfalls hundertmal lieber erfrieren, als Eure

Königin zu werden.

Haltet sie auf!

Nein!

Nein!

Entkleidet sie!

Nein!

Nein!

Nein!

Es gibt keinen Ausweg von meiner Königin.

Hast Du alles?

Ja.

Stahlspieße fungieren als Elektroden und mit dem tragbaren

Generator erzeugen wir die notwendige Elektrizität.

Die simpelste Lösung, aber bestimmt auch die effektivste,

denke ich.

Ja?

Das funktioniert.

Und wenn nicht, haben wir ja noch andere

Möglichkeiten, ha?

Gut, das kann nicht schaden.

Ganze Armeen haben es versucht und sind daran

gescheitert und Ihr, Ihr seid nur zu zweit.

Wir sind zu dritt, da ist nämlich noch

Marguerite.

Ja, das Weibchen, das meinen Platz einnehmen soll,

ich weiß.

Überall Eis.

Das Wasser war kochend heiß und trotzdem ist

die Quelle inzwischen zugefroren.

Wir haben keine Zeit zu verlieren schon.

Es geht schneller als Ihr denkt.

In Kürze wird das ganze Land unter ewigem

Eis gestarrt sein.

Eure Tiere werden in ein paar Tagen der

Kälte erleben sein.

Jegliches Leben wird schon bald ausgestorben sein.

Nur wir nicht.

Na dann, ich denke, das reicht jetzt.

Wir sollten sie in die Wüste schicken.

Sie sind wahrscheinlich alle da drin.

Na, wie's aussieht, haben sie nicht mal Wachen

aufgestellt.

Was glaubst Du, wie viele da drin sind?

Und nicht zu vergessen der Klimawechsel, der ihre

Gegner schwächt, da würdest Du Dich auch sicher

fühlen, nehme ich an.

Eine neue Eiszeit.

Und Ihr könnt dabei sein.

Ja, aber ich verspreche Ihnen, Sie werden nicht

mehr viel davon mitkriegen.

Du lehnst Dich immer noch gegen Dein Schicksal

auf.

Wie lange hältst Du das noch aus?

Deine Lebensenergie wird schwächer.

Chazu!

Saiso ist zurückgekehrt in Begleitung der Warmhüter.

Wir sind gerettet.

Die Baumblütige leistet Widerstand.

Wir werden auf sie verzichten können.

Kleidet sie an und bringt sie ins Zentralgemein.

Ich schlage vor, Du wartest zehn Minuten und

dann veranstaltest Du das Feuerwerk.

Ihr habt Feuer?

Und damit werden wir Euch einheizen.

Melken Sie Feuer.

Ich werde warten, bis Ihr rauskommt.

Nein, George, Du wartest zehn Minuten, weil es

hier nämlich nicht nur um uns geht.

Wir sind aufeinander angewiesen.

Ja.

Aber nicht, wenn die Welt nicht mehr existiert.

Also vergiss nicht, zehn Minuten.

Keine Sekunde länger.

Dann los, beleg Dich!

Das muss einfach klappen.

Wie weit ist es noch?

Wo sind denn Deine nichtsnutzigen Drohnen?

Das werde ich Dir nicht verraten.

Aha, das überrascht mich nicht.

Immerhin, die Uhr funktioniert jedenfalls noch.

Du hättest regieren können.

Nun wirst Du bezahlen.

Patrick!

Robson!

Gut, hören Sie.

Ich schlage vor, wir nehmen jetzt einen kleinen

Tausch vor.

Einverstanden?

Geh!

Los!

Du wirst niemals wie ich geworden.

Ein Mann ist besser als eine Million gefrorene

Euluchen.

Ist der Eis kalt.

Tötet die beiden.

Sie dürfen nicht entkommen.

Wir sollten den mal ein bisschen einheizen.

Beweg Dich langsam rückwärts, Marguerite.

Gut so.

Halt sie Dir vom Leibe.

Komm schon, na los.

Lass mich hier bloß nicht allein zurück.

Marguerite!

Der Glööckle ist am Eingang.

Er hat ein gefährliches Feuer bei sich.

Los, legt sie raus hier.

Sonst wird der ganze Kasten explodieren.

Komm, das geht nicht so einfach raus.

Vergib mir, Robson.

Es tut mir so leid, Marguerite.

Dass es so weit kommen musste.

Dass es so weit kommen musste.

Robson!

Mia, nimm die Waffe.

Ich werde versuchen, sie in Schach zu halten.

Hinter uns ist alles frei.

Ich kann zwar die Welt retten, aber was

ist eine Welt ohne Freunde?

Komm schon!

Komm endlich!

Hey!

Komm, sei mir!

Lass sofort die Frau los!

Children!

Nein, schnappt ihr die Quellen?

Du, meine Liebe, wirst nie so sein wie

ich.

Lass mich los!

Marguerite!

So weit kommen kann doch keine Königin.

Hey, wir haben uns nur ausgesprochen.

Komm, lass uns verschwinden.

Was machst du denn hier?

Ich dachte, ihr braucht vielleicht Hilfe.

Nichts wie weg hier.

Ja, doch.

Gute Arbeit, George.

Ich wünschte, wir hätten es verhindern können.

Ich hasse es, zu zerstören.

Ich vermute, eine friedliche Lösung stand diesmal nicht

zur Diskussion.

Sie oder wir.

Ich schätze, du hast recht.

Ich will jetzt nach Hause.

Ich will ein heißes Bad und ein offenes

Feuer.

Das lässt sich machen.

Du hackst aber das Holz.

Was gibt da ein chinesisches Sprichwort?

Den Weiben soll man handvertrauen, Holz zum Hacken

und selbst zuschauen.

Ja, ganz recht.

Das Wetter ist fantastisch.

Oh Mann, ist das heiß.

Jetzt, die haben aber nichts.

Wer jammert denn hier, hm?

Hast du die Kräuter zu Hause?

Ja, hier.

Hm, würzig, hm?

Wir haben gerade den Saurier gehört.

Dass wir das mal so genießen würden, hätte

ich nicht gedacht.

Ist meine Suppe endlich fertig?

Weißt du, Marguerite, ich habe da folgende Theorie.

Du musst dir vorstellen, dass dieser Meteorit so

etwas wie ein riesiger Grippevirus war, der ziellos

durchs Universum flog.

Möglicherweise gibt es Millionen dieser Art und einige

davon haben zufällig hier erlischt.

Gesundheit.

Und wie fühlst du dich?

Oh, eisig.

Isst mal was von Summerlease, Hühnerbrühe.

Dann kommst du wieder zu Kräften.

Soll ich dich vielleicht füttern?

Nein, ich bin nicht behindert.

Kein Zeichen von Veronica oder Malone.

Lass dir es schmecken.

Wo immer sie auch sein mögen, sie freuen

sich sicher über das gute Wetter.

Oh, ich wünschte, sie wären hier und würden

uns hier rausholen.

Vielleicht sind sie schon unterwegs, wäre doch möglich.

Was für ein hübscher Gedanke.

Wir fünf wieder zusammen in der Heimat.

Ja.

Macht ja nichts.

Es tut mir leid.

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