All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S03E10[de]

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Ich hab immer das Gefühl, als würde ich

genau in die falsche Richtung sehen.

Der Wind hat sich gelegt.

Das war's für heute.

Ich meine, vielleicht kommt Veronica ja wirklich zu

Fuß zurück.

Sie hat den Ballon mit entworfen, Ned.

Ob sie ihn allerdings ohne fremde Hilfe starten

kann, weiß ich nicht.

Ich bin sicher, sie wird sich schon irgendwie

zu helfen wissen.

Achtung, Achtung, verehrte Kunden.

Heute haben wir frische Hemden im Angebot.

Ja, und hochwertiges Erz vom berühmten Ende der

Welt.

Challenger!

Malone!

Sie haben eine Nachricht hinterlassen.

Wir hoffen, dass eure Geschäftsreise erfolgreich war.

Sind die beiden wieder auf Ballonsuche gegangen?

Kannst du's, Ned, verdenken.

Er tut seit Tagen nichts anderes.

Ich finde das etwas übertrieben.

Also, ich kann das gut nachvollziehen.

Ohne das Baumhaus und die vielen Vorräte würden

wir doch noch wie die Neandertaler in Höhlen

leben und uns grunzend verständigen.

Tja, und wie kommst du darauf, John, dass

ihr Männer euch inzwischen anders verständigt?

Weißt du, George, als ich im Krieg Ballon

gefahren bin, da war das ganz ähnlich.

Wir haben stundenlang da gesessen.

Tagelang.

Bis auf einmal die ersten Schüsse fielen und

wir endlich was zu berichten hatten.

So ist der Krieg nun mal.

Das ewige Warten auf den plötzlichen Tod, darüber

haben wir uns noch nie unterhalten.

Was hast du während des Krieges gemacht?

Ich wollte eigentlich zur Marine, aber die Admiralität

war offenbar der Meinung, dass ich als Wissenschaftler

besser zu gebrauchen sei.

Und da ich zur Geheimhaltung verpflichtet bin, kann

ich dir leider nicht mehr dazu sagen.

Was ist mit John?

Hat er dir je erzählt, was er im

Krieg gemacht hat?

Ich würde vorschlagen, dass wir ihm die Frage

mal gemeinsam stellen.

Ich hab das Gefühl, dass er nicht darüber

reden will.

Zumindest nicht mit mir.

Jeder erlebt im Krieg eben Dinge, über die

er nicht so gerne spricht.

Das ist ganz normal.

Ein Pfeil!

Siehst du irgendwo jemanden?

Da!

Schüsse.

Komm, lass uns nachsehen.

Geh in Deckung!

Ja.

Das war ein Giftpfeil.

Na, kommen

Sie!

Und bleiben Sie unten, Mann!

Was immer Sie sagen, Sergeant.

Hoch mit dir, Neff!

Lauf rüber zu den Bäumen!

Was immer Sie sagen, Sergeant.

Kommen Sie zurück!

Ich muss zurück in den Schützengriff.

Was?

Los!

Los da!

Weiter!

Wart schon!

Raus hier!

Los, los!

Nein!

Nein!

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer stoßen sie in den Tiefen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause.

Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in

die verlorene Welt.

Was?

Reißen Sie sich zusammen!

Können Sie mich verstehen?

Ja, Sir.

Schon besser.

Was passiert jetzt?

Das ist schwer zu sagen.

Morgen, Sergeant Haskell.

Ein schöner Tag für ein Picknick.

Wie man's nimmt, wie sieht's denn aus?

Feindliche Patrouille von etwa 25 Mann hat die

Linie durchbrochen.

Das war ja ein Spaziergang.

Wir sind heute als Kindermädchen für den Zivilisten

unterwegs, Jungs.

Wir kümmern uns also nicht weiter um die

feindliche Patrouille.

Haben Sie verstanden?

Wir ziehen uns zur Kommandozentrale zurück.

Kommen Sie, stehen Sie auf!

Was ist mit dem Mann da?

Wir können ihn doch nicht einfach hier liegen

lassen.

Nicht doch so zimperlich.

Willkommen im Krieg.

Um den wird sich schon jemand kümmern.

Kommen Sie da los!

Tut mir leid.

Der Sergeant hat anders entschieden.

Los doch!

Mein Augen...

Warte...

Was ist

denn los?

Da hat sich eben was bewegt.

Raptoren?

Nein, Raptoren bestimmt nicht.

Sieh an.

Was ist denn da?

Denkst du, dass Challenger und Melone was zugestoßen

ist?

Das will ich doch nicht hoffen.

Die sahen jedenfalls ziemlich gefährlich aus.

Sergeant Haskell!

Ich kann sie nicht hören!

Ich kann sie nicht hören!

Sieht ganz so aus, als hätten ein paar

von uns eine Menge Schwierigkeiten.

Und warum helfen wir ihnen nicht?

Wir können jetzt nicht umkehren, klar?

Jetzt steckst du richtig in der Scheiße, wie

du es wolltest.

Du musst dir einfach vorstellen, wir machen hier

ein nettes kleines Picknick.

Und zum Nachtisch gibt's Tote.

Nachladen!

Challenger!

Melone!

Geh weiter, ganz ruhig.

Ich dachte, wir hätten sie verscheucht.

Sieht nicht so aus.

Es sind zwei rechts und einer links.

Oder mehr.

Worauf warten die denn?

Auf eine extra Einladung?

Das wäre schön.

Vielleicht sollten wir versuchen, unsere neuen Freunde etwas

einzuschüchtern.

Daran habe ich auch schon gedacht.

Ich gehe vor und du kommst nach.

Dann müssen sie sich wenigstens aufteilen, wenn sie

uns angreifen wollen.

Ich bin beeindruckt, Marguerite.

Im Ernst, aus dir ist ja eine richtige

Taktikerin geworden.

Du kannst dir deine Ironie sparen.

Als Kinder sind wir den Gendarmen nur deshalb

entkommen, weil wir in verschiedene Richtungen weggelaufen sind.

Warum, wenn ich fragen darf, musstest du überhaupt

weglaufen?

Einmal darfst du raten, John.

Drei auf der rechten Seite und eine halb

links.

Die kommen sehr ungelegen.

Was wollen wir machen?

Das sind einfach zu viele.

Das ist nicht gut.

Alkaloid-Konzentrat.

Das ist nämlich leider tödlich.

Wie wäre es, wenn wir sie mit ihren

eigenen Waffen schlagen?

Das wird leider nicht funktionieren.

Das sind Jäger.

Die haben aller Wahrscheinlichkeit nach ein Gegengift bei

sich.

Das war ja auch bloß so eine Idee.

Also, was hast du noch getan, um den

Gendarmen entkommen zu können?

Manchmal haben wir sie auch nur bestochen.

Was?

Du hast die Polizei bestochen?

Im Ernst?

Was hast du denn da nur gemacht?

Ich musste überleben, John.

Was wir übrigens auch versuchen sollten, wenn du

nichts dagegen einzuwenden hast.

Na schön, ich gebe dir Feuerschutz und du

verdrückst dich.

Ja, aber was ist dann mit dir, John?

Es geht nicht anders, Marguerite.

Ich decke dich und du deckst mich.

Wenn wir beide losrennen, sind wir ihnen ausgeliefert.

Treffen wir uns auf der Lichtung?

Na klar doch.

Bewegung!

Bewegung!

Einfach mir nach!

Werden wir im Schützengraben nicht sicherer?

Am sichersten wären wir in Brighton Beach.

Im Graben sitzen wir in der Falle.

Also, man sieht sich.

Und schreibt ja meinen Namen richtig, klar?

Die haben meinen Heckenschützen postiert.

Wie ist das Wetter, Rutherford?

Ein Schirm wäre nicht schlecht, Sergeant.

Schirm, sagt er.

Der Mann hat Humor, oder?

Allerdings.

Jones, wie wäre es, wenn sie nachrücken würden?

Und was ist mit dem Heckenschützen?

Wenn wir nichts unternehmen, wird er uns umlegen.

Gleich kommt ihr, Schirm, Rutherford!

Du Flucht!

Hallo?

Alles klar?

Na bitte, jetzt sind wir im Graben sicherer.

Kommt!

Du hättest tot sein können.

Darum geht's doch, oder?

Wir müssen doch unserem Schreiberling eine Geschichte liefern,

die er auch verkaufen kann.

Dann hätten wir uns aber die Köpfe wegschießen

lassen müssen.

Wir müssen uns wohl bei ihm entschuldigen.

Das reicht.

Wir müssen unbedingt zurück zur Kommandoszentrale Menger.

Und Sie, noch alles beisammen, ja?

Ich komme zurecht.

Gut, wir haben noch einiges vor uns.

Wir müssen erst mal hier weg.

Jones, Sie gehen vor und kundschaften die umliegende

Gegend aus.

Und sollten dir zufällig irgendwelche Weiber über den

Weg laufen, sag ihnen, sie sollen auf mich

warten.

Sag sie ihnen doch selbst.

Ich bin nicht hier, um Zeitungen zu verkaufen.

Wieso denn dann?

Seid ihr verdammten Blattläuse endlich zur Vernunft gekommen,

ja?

Mit einem 45er Webley verschafft man sich eben

Respekt.

Halt!

Kein Schritt weiter!

John!

Ich hab euch gewarnt.

Na, kommt schon raus!

Ich mach euch fertig!

Nein!

Aber Sie haben ja immer ein Gegengift bei

sich, hast du vorhin gesagt.

Alles klar?

Sieht frei aus.

Gut.

Sie hatten sich den Tag anders vorgestellt, hm?

Wie meinen Sie das?

Wenn ich mich recht erinnere, war doch eine

Führung durch die alten Schützengräben geplant, stimmt's?

Ich hatte strikte Order, Sie von der Front

fernzuhalten.

Aber die Front kam zu Ihnen.

Naja, so ein Krieg ist eben nicht immer

vorhersehbar.

Tja, so ist der Krieg.

Aber ist nicht das ganze Leben unvorhersehbar?

In Deckung!

Nicht doch, wir haben alle Angst.

Da kann man draus lernen.

Ich war nur etwas überrascht, ich...

Ach, nichts weiter.

Ich übernehme für ein Weilchen.

Der Sergeant nimmt dich ziemlich hart ran, hm?

Nicht wirklich.

Schade.

Ich meine, er ist ein unheimlich zäher Bursche.

Dank ihm bin ich noch am Leben.

Wenn du eine gute Geschichte schreiben willst, schreib

über den Sergeant.

Sergeant, ich denke, dass wir ungehindert den Waldrand

erreichen könnten.

Und da wären wir dann erstmal sicher.

Sehr gut.

Schatten ist nämlich gut für meinen Tau.

Rutherford, Sie sind dran.

Oder willst du vielleicht vorgehen?

Sozusagen im Dienste deiner Recherchen?

Ich...

Ich hab noch nie geschossen.

Glück für dich.

Gefreiter Rutherford!

Ja, Sie haben ja recht, Sergeant.

Ich wollte nur noch...

Runter!

Rutherford.

Alles klar?

Er ist meinetwegen gestorben.

Sterben müssen wir alle.

Der Feind weiß, dass wir hier sind.

Wir müssen weiter.

Wir müssen weiter.

Los!

Wollen wir hoffen, dass es wirkt.

Trink, Liebster, trink schon!

Was hast du da eben gesagt?

Nichts, gar nichts.

Du musst dich wohl verhört haben.

Wurde ich getroffen?

Ja, von zwei Giftfeinden.

Na ja, aber zum Glück hast du das

mit dem Gegengiftanschlag nicht vergessen.

Hin und wieder lohnt es sich offenbar doch,

dir zuzuhören.

Dasselbe gilt umgekehrt genauso.

John, was ist, wenn Challenger und Melone auch

getroffen worden sind?

Dann haben wir nicht mehr viel Zeit.

Hier.

Das Feuer wurde eingestellt.

Das ist ein gutes Zeichen.

Vielleicht bedeutet das auch nur, dass Sie nicht

aus Versehen Ihre eigenen Leute erschießen wollen.

Haben Sie das Schreiben irgendwo gelernt?

An der Columbia in New York.

Und was würden Sie als Studierter in Anbetracht

der Situation vorschlagen?

Sollen wir hier darauf warten, dass sich der

Feind verzieht, oder sind wir womöglich im Wald

sicherer?

Hier im Schützengraben können wir nicht viel sehen.

Hingegen im Wald, da sehen wir wenigstens, wenn

wir angegriffen werden.

Genau so ist es.

Gut, dass wir Sie haben, Mann.

Ich gehe voraus!

Wie hieß Rutherford mit Vornamen?

Weiß nicht.

Deinen Namen weiß ich doch auch nicht.

Und ich will ihn auch gar nicht wissen.

Man vergisst einfach besser ohne Namen.

Vielleicht bin ich ja deswegen hier, damit niemand

vergessen wird.

Aber die Menschen vergessen den Krieg.

Sonst gäbe es nicht so viele davon.

Den werde ich wohl niemals vergessen.

Und du bestimmst doch, was wir nicht zu

vergessen haben, hm?

Du hast doch von nichts eine Ahnung!

Weißt du, was das für ein Gefühl ist,

wenn du direkt neben dir deinen besten Freund

hast krepieren sehen?

Der Krieg ist dir doch egal, Mann.

Dir geht's doch nur um dein lächerliches Scheißbuch.

Ich brauche deinen Namen nicht zu wissen.

Ich weiß auch so, was du für einer

bist.

Mich hat's erwischt!

Los, verschwinde!

Mein Knie ist zerschossen, ich gehe keinen Schritt

weiter.

Also hau schon ab!

Worauf wartest du denn noch?

Soll ich dich etwa persönlich umlegen?

Mein Name ist Ned Malone.

Hey, mein Job ist der Krieg.

Dieser verdammte Krieg ist mein Job.

Also hau ab!

Und sag Haskel, dass ich einen Sanitäter brauche.

Und Jones?

Da waren auf einmal feindliche Soldaten.

Ich sollte die Stellung verlassen.

Sie haben richtig gehandelt.

Aber jetzt ist er tot.

Wofür?

Dafür, dass sie noch leben!

Und jetzt, verdammt noch mal, reißen Sie sich

zusammen und erweisen Sie diesen Soldaten den Respekt,

den Sie verdienen!

Und wie?

Indem Sie den Toten mit ihrem Leben einen

Sinn geben!

Wir werden jetzt versuchen, in den Wald zu

kommen.

Dort verstecken wir uns und warten auf den

Rückzug der feindlichen Patrouille.

Verhalten Sie sich ruhig und entsichern Sie die

Waffe!

Passen Sie auf, wo Sie hintreten.

Aber was haben wir denn hier?

Sieht aus wie ein Kurier.

So ist das manchmal.

Sein Fallschirm ist nicht aufgegangen.

Da hat er Pech gehabt.

Kann uns nur recht sein.

Na dann wollen wir doch mal sehen.

Scheint, als geht's hier um Truppenbewegungen.

In drei Tagen bereits.

Die planen eine neue Offensive.

Und hier drin steht, wann und wo.

Sieht so aus, als hätten wir keine Zeit

zu verlieren.

Damit können wir vielleicht hunderte von Leben retten.

Möglicherweise tausende.

Rutherford und Jones wären das Recht.

Hören Sie was?

Nein!

Haskell!

Runtermann, los doch!

In Deckung!

Was soll ich tun?

Einheitlicher Miss!

Was soll ich tun?

Was soll ich tun?

Kommt er näher?

Kommt näher, ja.

Sie haben noch nie auf jemanden geschossen, hä?

Können Sie gut werfen?

Die Handgranate?

Warten Sie ab, bis er nachlädt.

Dann den Stift ziehen.

Vier Sekunden.

Vier Sekunden.

Ha ha, hervorragender Pitch.

England hätte einen verdammt guten Cricket-Spieler aus

Ihnen machen können.

Ihr kommt zu spät.

Ich bin schon ein verdammt guter Baseball-Spieler.

Gut, noch kommen Sie hier weg.

Nein, ich werde Sie hier nicht allein zurücklassen.

Sie bringen sich nur selbst in Gefahr.

Aber dafür rette ich Ihnen das Leben.

Schon gut, Sergeant.

Hier sind wir erstmal sicher.

Warte.

Challenger und Mellon sind hier gewesen.

George, auf jeden Fall.

Marguerite!

Er atmet noch.

Vorsicht, Vorsicht!

Zwei Pfeile.

Dasselbe Gift.

Ich hoffe, wir sind nicht zu spät gekommen.

Ja, so ist es gut.

Es gab sie sehr wohl, Summerlee.

Summerlee?

Summerlee ist tot, George.

Weißt du, wo du bist?

Auf dem Plateau.

Bedauerlicherweise ja.

Ja, wisst ihr, ich hatte da so einen

lebendigen Traum.

Ich war nämlich gerade dabei, die Ignoranten vom

Londoner Zoo über die Existenz von Dinosauriern aufzuklären.

Aber die haben mir nicht glauben wollen.

Das ist wahrscheinlich Jahre her, mein Freund.

Du bist heute eigentlich mit Mellon unterwegs gewesen,

George.

Ja.

Wir haben nach Veronica gesucht.

Und auf dem Rückweg wurden wir angegriffen.

Und mit Pfeilen beschossen.

Genau, giftige Pfeile.

Aber zum Glück hatte unsere kleine Krankenschwester hier

das Gegengift.

So schnell?

Vom Feind gestohlen, George.

Ja, natürlich.

Wer mit Gift auf die Jagd geht, hat

sowas dabei.

Habt ihr nicht, was davon verabreicht.

Mellon wurde auch getroffen?

Oh ja, in die Brust.

Nahe des Herzens.

Oh nein.

Ohne das Gegengift, dann lebt er nicht mal

mehr den nächsten Sonnenaufgang, da bin ich sicher.

Ich werde verbluten, Mann.

Sie brauchen einen Arzt.

Das war's dann wohl.

Die Soldaten vorhin im Wald, die werden den

Bunker bald finden.

Sie müssen diese Papiere so schnell wie möglich

zur Kommandozentrale bringen.

Es ist wichtig, wir müssen vorbereitet sein.

Das machen wir zusammen, Sergeant.

Das war ein Befehl, Soldat!

Ich bin Zivilist, schon vergessen?

Sie haben Recht.

Ich bin für Sie verantwortlich.

Dabei haben Sie den Scharfschützen eliminiert.

Ich hab gar nichts eliminiert.

Ich hab einen Menschen umgebracht, der Feind ist

niemals ein menschliches Wesen.

Verwechseln Sie das nicht.

Wenn wir uns mal vergegenwärtigen würden, dass das

Menschen sind, genau wie wir auch, dann gäbe

es keinen Krieg.

Sicher, Sie haben Recht, aber die Freiheit eines

solchen Gedankens haben Sie Jones und Rutherford und

all den anderen zu verdanken, die für Sie

ihr Leben geopfert haben.

Ich weiß, Ihr Opfer zu schätzen.

Ich weiß, dass Sie nur Ihre Pflicht getan

haben, aber die Zeit solcher Kriege ist vorbei.

Nicht für Sie, wie mir scheint.

Sie haben doch vor wenigen Minuten erst einen

Menschen mit einer Handgranate getötet.

Nein, das ist was anderes.

Sie haben getötet, weil Sie überleben wollen.

Nur darum geht's.

Und das Ganze heißt Krieg.

Den Spuren nach zu urteilen, ist er hier

gewesen.

Und von wem wurden wir angegriffen, George?

Ich glaube, das waren Nomaden, die plündern und

stehlen, um Handel treiben zu können.

Vielleicht die Keran.

Veronika hat sie mal erwähnt, aber das ist

schon sehr lange her.

Veronika weiß wahrscheinlich so gut wie alles über

diese Keran.

Ja, auf das, was sie sagte, konnte man

sich immer verlassen.

Sie ist eben hier aufgewachsen.

Sie fehlt mir sehr.

Da draußen ist jemand.

Hören Sie?

Das sind Geräusche.

Wenn das der Feind ist, dann sind wir

hoffnungslos verloren.

Ich meine, dann sitzt du hier in der

Falle, Mann.

Sie kommen von allen Seiten.

Sehen Sie nach.

Es ist der Feind.

Was machen wir jetzt?

Wir warten, bis Sie weiter vorgerückt sind.

Sie nehmen die Rückseite.

Wir nehmen Sie ins Kreuzfeuer.

Dann kommen Sie hier vielleicht sogar raus.

Das ist ungewohnt für Sie.

Bei Ihnen habe ich recht.

Sie schaffen das schon.

Was auch immer geschieht, das hier muss zur

Kommandozentrale.

Haben Sie das verstanden?

Ja, ich verstehe.

Deswegen müssen Sie mich hier zurücklassen.

Ich weiß nicht, ob ich das kann.

Ist mein Leben denn wichtiger als das Ihre?

Jetzt sind Sie dran, Malone.

Wir haben unseren Job getan.

Und jetzt machen Sie Ihren.

Sie haben mich Malone genannt.

Ich will Sie eben nicht vergessen.

Ich hab Sie!

Hier sind Sie!

Malone!

Achtung von oben!

Ned scheint ja wie ein Betrunkener hier durchgestolpert

zu sein.

Das hat wahrscheinlich mit der Wirkung des Gifts

zu tun.

Das verstehe ich eben nicht.

Die beiden Pfeiler haben mich auf der Stelle

umgehauen.

Und dich ja wohl auch.

Vielleicht sind Sie bei ihm nicht so tief

eingedrungen.

Infolge des Giftes hattest Du doch einen ungemein

lebhaften Traum, oder?

Was ist, wenn es Malone ebenso ergangen ist?

Träumen, aber sich währenddessen derart frei zu bewegen,

das hieße ja das.

Er sich gewissermaßen in einem Zustand der Halluzination

befände, in einer Art Hypnose womöglich.

Das wäre aber durchaus denkbar.

Berichten zufolge kann der Betroffene die Halluzination nicht

von der Realität unterscheiden.

Dennoch gibt es so etwas nur äußerst selten,

Marguerite.

Und was glaubt Ihr, erlebt er wohl jetzt

gerade?

Eine besinnliche Weihnachtsfeier vielleicht, oder ein amoröses Abenteuer

mit einer jungfräulichen Schönheit, wer weiß?

Ich kann mich nur noch erinnern, dass wir

heute Morgen über unsere Erfahrungen während des Weltkrieges

gesprochen haben.

Ich bitte Dich, George.

Soweit ich weiß, ist Ned Reporter gewesen.

Er war doch kein Soldat.

Er war doch nur sowas wie ein Beobachter

ohne Kontakt zum Feind.

Nein.

Soviel ich weiß, ist ihm damals irgendwas zugestoßen.

Na ja, da bin ich mir sicher.

Jetzt!

Los!

Das war ein...

Ein Schuss, ja.

Der kam von da drüben, los!

Das ist...

Melone!

Ich werde sie auch nicht vergessen.

Keinen von Euch.

Ich weiß, was ich zu tun hab.

Ergebt Euch!

Entschuldigung, das ist nicht persönlich gemeint.

Was hat das zu bedeuten?

Ich weiß nicht.

Nichts wie hin, los!

Melone braucht schnellstens das Gegengift.

Ich habe den Krieg nicht angefangen, aber ich

schwöre, ich werde ihn beenden.

Melone!

Melone!

Wo steckst Du?

Es wird nur einer von uns hier rauskommen.

Du wirst es nicht sein.

Melone!

Melone!

Melone!

Ich habe was gehört.

Melone?

Das werden wir gleich wissen.

Wo einer ist, sind die anderen nicht weit.

Der Feind ist überall.

Aber diesmal...

diesmal kriege ich Euch.

Er ist noch am Leben.

Du hast uns ziemlich in Schreck eingejagt.

Hallo, nett.

Du kannst was zu trinken gebrauchen.

Ihr verfluchten Mörder!

Das werdet Ihr büßen!

Das werdet Ihr mir alle büßen!

Ich werde Euch alle umbringen!

Du hast recht, er halluziniert.

Melone, sei vorsichtig, John.

John, er weiß nicht, was er tut.

Ich werde Dich töten.

Was ist los mit Dir?

Weißt Du, wo Du bist, nett?

Wo wir hier sind?

Ich weiß nicht.

Ich habe mich verirrt.

Ich muss den Kommandeur berichten.

Ich bin der Kommandeur.

Ich bin Major Lord John Roxton.

Erkennen Sie mich?

Nein.

Nein, ich bin nur Korrespondent.

Aber ich muss Bericht erstatten.

Der Feind plant eine große Offensive in drei

Tagen.

Sie müssen sich die Papiere ansehen.

Leider ist Rutherford tot.

Und Jones hat es auch erwischt.

Sgt. Teskel ist auch tot.

Alle sind sie tot.

Sie sind für mich in den Tod gegangen.

Wissen Sie, wie weh das tut?

Das weiß ich.

Aber ich bin es nicht wert.

Diese Männer dachten, Sie wären es.

Ich glaube auch, dass Sie es sind.

Marguerite!

Es schien mir so real.

Naja, diese Pfeile haben wirklich eine unglaubliche Wirkung.

Ebenso wie das, was Du durchgemacht hast vor

sechs Jahren.

Auch wenn ich versucht habe, es zu verdrängen.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann bin ich

sicher, dass ich nur deswegen Journalist wurde.

Damit all das Morden, damit der Wahnsinn des

Krieges und damit das alles nicht in Vergessenheit

gerät.

Der Krieg ist vorbei.

Und aufgrund der Dokumente konnte auch die besagte

Offensive verhindert werden.

Das ist nicht viel, oder?

Der Krieg ist noch zwei Jahre weitergegangen und

hat hunderttausende das Leben gekostet.

Und ich lebe noch.

Jeder von uns hat in diesem Krieg mitgewirkt.

Und wir haben alle überlebt.

Wieso sitzen wir hier so traurig rum?

Wie gesagt, wir leben noch.

Sag mal, Ned.

Würdest Du mal kurz mit mir auf den

Balkon gehen?

Ich würde gern mal mit Dir reden.

Dir erzählen, was ich getan habe, um diesen

Krieg zu beenden.

Tja, es wurde auch Zeit, dass die beiden

sich mal richtig aussprechen.

Die haben mehr gemeinsam, als sie denken.

Da sind Sie nicht die Einzigen.

Wie wär's mit einer Tasse Kaffee, Ned?

Ich habe ihn nämlich extra frisch für Dich

gemahlen.

Melone!

Das sind vermutlich die Nachwirkungen des Gifts, oder?

Oder des Portweins.

Ned!

Eine Nachricht.

Es musste ja soweit kommen.

Was meinst Du damit?

Was steht denn da?

Er hat uns verlassen, richtig?

Ja.

Er hat uns verlassen.

Weshalb?

Wieso?

Um zu finden, wonach er sucht.

Wir suchen doch schon seit über zwei Jahren

nach einer Möglichkeit, hier wegzukommen.

Nicht, Melone.

Lasst Euch ja nicht einfallen, mich hier allein

auf diesem Plateau zurückzulassen.

Ach, Marguerite, das hat doch auch niemand vor.

Wart's ab, er wird schon zurückkommen.

Meine Freunde, ich will Euch nicht wehtun.

Hör auf, rumzuschwaffeln.

Ich schätze Eure Freundschaft, Blablabla, Veronica.

Na bitte.

Ich habe mein ganzes Leben lang nach Antworten

gesucht.

Und das immer im Leben der anderen.

Wie zum Beispiel durch ihre Erfahrungen oder in

dem, was sie gedacht haben.

Aber nie habe ich in mir selbst nach

diesen Antworten gesucht.

Aber die Soldaten im Krieg, die wussten, dass

man den Tod nur ertragen kann, wenn man

weiß, was es bedeutet, am Leben zu sein.

Das Eigenartige daran ist, dass der Mensch nicht

begreifen will, dass egal, was er tut, der

Sinn seines Lebens nicht irgendwelche Ziele sind, sondern

der Weg, auf dem er sich befindet.

Das gilt auch für uns, die wir stets

nach etwas streben, das uns bislang nicht gelungen

ist.

Und was auch immer mir widerfahren wird, es

soll mir recht sein.

Denn solange ich einfach nur bin, hat mein

Leben einen Sinn.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.