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Challenger hätte ein Reisemobil erfinden sollen.
Mit Ledersitzen, einem offenen Verdeck und vor allem
mit viel Platz, um unsere Ausrüstung mitnehmen zu
können.
Solche Automobile gibt es doch bereits, Marguerite.
Ja, aber leider nicht auf diesem Plateau.
Das, was er diesmal gebaut hat, ist viel
besser als ein Reisemobil.
Haben wir es geschafft!
Ned, wirf mir einen zurück.
Ich will sehen, wie schnell du reagierst, wenn
ich gleichzeitig werfe.
Veronica, wenn wir die morgendliche Tarmik verpassen, dann
können wir den Testflug vergessen.
Es gab Zeiten, da hattest du noch Sinn
für Humor.
Versteh doch, wenn der Ballon den Test bestanden
hat, werden wir endlich nach Hause kommen.
Ich bin hier zu Hause.
Du weißt, wie ich das meine.
Wenn wir erst in London gelandet sind, wird
es dir dort sicher auch gefallen.
Ich werde hierbleiben, Ned.
Und zwar so lange, bis ich meine Eltern
gefunden habe.
Ähm, in London kannst du...
Ich werde nicht mitgehen!
Den Rest wirst du sicher auch ohne mich
schaffen.
Challenger, ich hoffe, dass dein neuer Wasserstoffentwickler nicht
genauso explodieren wird, wie der in deinem Labor.
Ich habe ein neues Sicherheitssystem entwickelt.
Alle Leitungen sind jetzt vollständig versiegelt.
Aha.
Oh, wir haben einen neutralen Auftrieb.
Melon, hol mir bitte die letzten Eisenspäne.
Seht her, die Schwefelsäure wird in diesen Glaskammern
aufbewahrt und die wiederum in den Fässern.
Durch diese Rohre wird die Schwefelsäure mittels Unterdruck
direkt zum Reaktionstiegel geleitet, wo sie sich hier
mit den Eisenspänen vermischt.
Die Säure-Eisen-Reaktion entwickelt dann Wasserstoff.
Das so entstandene Gas wandert dann durch diese
Röhren in den Ballon.
Das ist effizienter, als die Luft zu erwärmen.
Weißt du, George, ich frage mich dauernd, was
dir wichtiger ist.
Deine Erfindung zu bauen oder über sie zu
sprechen?
Natürlich über sie zu sprechen.
Also gut, für heute ist Schluss mit der
Unterrichtsstunde.
Darf ich die Damen zu einem kleinen Rundflug
einladen?
Marguerite?
Danke, George.
Danke.
Alles klar, Ned?
Alles klar.
Na dann, los!
Wir haben's geschafft!
Von hier oben sieht man erst die Schönheit
des Plateaus.
Abgesehen von diesen schrecklichen Wolken.
Keine Angst, ein Unwetter kann unserem Ballon nichts
anhaben.
Jedenfalls gehe ich davon aus, dass er einem
Sturm standhalten wird.
Solange wir genug Höhe haben, kann nichts passieren.
Probieren wir's aus.
Tja, Challenger, jetzt musst du mal aufpassen.
Jetzt musst du beweisen, was in ihm steckt.
Oh, ehrlich gesagt, mit so viel Auftrieb hab
ich nicht gerechnet.
Ich glaube, wir sind jetzt hoch genug, Challenger.
Nein, ich weiß es!
Ich versteh das nicht.
Es sieht so aus, als wären wir in
einem Aufwind gefangen.
Wir sollten den Testflug beenden, George.
Wir verlieren an Höhe.
Das sieht nicht gut aus!
Zu Beginn
des 20.
Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche
nach einer vorzeitlichen Welt.
Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem
Eifer stoßen sie in den Tiefen des Urwalds
auf eine Verbundete.
Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds
suchen sie einen Weg zurück nach Hause.
Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in
die verlorene Welt.
Wir haben den Ballon nicht mehr unter Kontrolle!
Wir müssen höher, George!
Wir sinken zu schnell!
Wir werden abstürzen!
Dem Druckmesser nach müssen wir bereits auf dem
Boden sein!
Es sieht aber nicht nach dem Plateau aus.
Eine trostlose Gegend.
Dann haben wir es also geschafft?
Das werden wir erst wissen, wenn wir gelandet
sind.
Auf welchem Teil der Erde sind wir?
Wir sind nicht auf der Erde, sondern in
ihr.
Wir sind in einer gewaltigen unterirdischen Kaverne, viel
tiefer als damals bei den Kobolden.
Entschuldige, George, aber kannst du uns bitte erklären,
wie so etwas passieren konnte?
Der Freund meines Großvaters, Otto Leidenbrook, hat einmal
gesagt, dass wir weniger über unsere Erde wüssten,
als über die Sterne in unserem Weltall.
Und die größten Geheimnisse der Erde lägen direkt
unter unseren Füßen.
Zu viel zu deiner Theorie, George.
Wenn das am Pterodaktolos ist, sind wir immer
noch auf der Erde und nicht in ihr.
Diese armen Flugsaurier habe ich noch nie gesehen.
Vorsicht, hinter dem Ballon!
Achtung, er kommt zurück!
Sei vorsichtig, Müller-Hund!
Er hat es auf dem Ballon abgesehen!
Wir haben ihn beschädigt!
Es wird gleich eine heftige Explosion geben!
Du hast doch gesagt, er kann nicht explodieren!
Der Entwickler wird auch nicht explodieren, aber wenn
sich Wasserstock mit Luft vermischt, wird es einen
riesen Schmerz geben!
Mein Gott!
Veronica!
Veronica!
Wir sind gelandet.
Das war eher ein Absturz.
Aus dem Tank läuft Säure aus.
Vorsicht!
Wo sind wir?
Das wüsste ich auch gern.
Ein unbekanntes Land.
Nicht gerade schön, aber irgendwie interessant.
Nicht, dass du jetzt einen Ausflug planst, George.
Wir haben noch viel zu tun.
Ja, retten wir den Rest der Säure.
Seid ihr soweit?
Eins, zwei, drei!
Gleich nochmal, ich helfe hiermit.
Eins, zwei, drei!
Die Luft ist sehr dünn, George.
Fast wie im Himalaya.
Die Sauerstoffkonzentration ist hier viel geringer, als wir
es gewohnt sind.
Ich vermute, dass sehr viel Sauerstoff für das
elektroluminisierende Licht verbraucht wird.
Und wie viel ist das genau?
Wir hatten Glück.
Die Konzentration ist nur so hoch, dass eine
Explosion des Ballons verhindert wurde.
Dann haben wir Glück im Unglück.
Wir versuchen's nochmal.
Seid ihr soweit?
Wir haben sämtliche Eisenspäne verloren.
Ja, und die Hälfte unseres Vorrats an Schwefelsäure.
Ohne Eisen kannst du keinen Wasserstoff herstellen, um
den Ballon zu füllen.
Und ohne den Ballon werden wir es wohl
kaum zurückschaffen.
Das hat mir gerade noch gefehlt.
Wir sind sprichwörtlich vom Regen in die Traufe
geflogen.
George, wir bekommen Besuch.
Sie sieht aus wie ein Mensch.
Und was für ein Mensch.
Hallo, mein Name ist George Challenger.
Ich bin Alice.
Ich weiß, dass ihr aus dem Land über
dem Himmel seid.
Ja, das stimmt.
Unser Ballon ist leider abgestürzt.
Ihr habt den Himmelsdämonen getötet.
Darf ich mal sehen?
Ein Teil einer Pterodactylus-Kralle.
Sieht noch sehr frisch aus.
Stammt wahrscheinlich von dem Saurier, den du erschossen
hast, Ned.
Er hat euch in Gefahr gebracht.
Das ist richtig.
Schon gut.
Ich würde gern mitfahren.
Ich möchte, dass ihr mir mein Land aus
größter Höhe zeigt.
Ich fürchte, dass das im Moment nicht möglich
ist, Alice.
Wie man erkennen kann, ist unser Ballon reparaturbedürftig.
Was braucht ihr, um ihn zu reparieren?
Eisen wäre gut.
Eisen?
Ja.
Ich weiß nicht, was das ist.
Darf ich bitte das Schwert untersuchen?
Sieht vielversprechend aus.
Ihr Schwert ist aus Eisen.
Verstehe, dann ist Eisen der Stein des Ajax.
Sagt mir, wie viel ihr wünscht.
Oh, ungefähr so viel, um 20 Schwerter herzustellen.
Ihr werdet euer Eisen kriegen.
Dafür nehmt ihr mich in eurem Ballon mit.
Bin ich eigentlich die Einzige hier, die glaubt,
dass das alles nicht wahr sein kann?
Eisen ist Eisen, Marguerite.
Wir brauchen es, um von hier wegzukommen.
Wir sind mit Ihrem Vorschlag einverstanden, Alice.
Also selbst, wenn dieses nette Fräulein uns liebenswürdiger
Weise etwas Eisen besorgt, ist der Ballon noch
nicht repariert.
Dein Einwand hat mich gerade auf eine Idee
gebracht.
Ich habe genau den richtigen Job für dich
und Veronica.
Kaum sehen die Männer ein hübsches Gesicht, fallen
sie gleich reihenweise um.
Ich hoffe, diese Frau weiß wirklich, wo das
Eisen zu finden ist.
Und ich hoffe, dass wir den Pflanzensaft zur
Gewinnung von Klebstoff finden, um den Ballon zu
reparieren.
Wo sollen wir hier Pflanzen finden?
Ich bezweifle langsam, dass hier überhaupt welche wachsen.
Irgendeine Nahrungskette wird es schon geben.
Ob Pterosaurier und Menschenleben müssen auch Pflanzen existieren,
Marguerite.
Ja, du hast recht.
Natur ist Natur.
Sie verändert sich selten.
Richtig.
Nur Menschen tun das.
Was ist mit John Malone?
Ich habe nicht den Eindruck, dass er sich
verändert hat.
Der arme Kerl ist in dich verliebt, seit
er dich das erste Mal gesehen hat.
Aber ich habe mich nicht in ihn verliebt.
Ganz sicher nicht?
Wenn ich wirklich in ihn verliebt wäre, würde
ich ihm dann nicht überall hin folgen?
Sogar nach London?
Wenn es wahre Liebe wäre, schon.
So war es jedenfalls bei mir.
Vor ein paar Jahren bin ich sogar mal
einem Mann von Monaco bis nach Shanghai gefolgt.
Was passierte dann?
Also, bis Shanghai würde ich keinem Mann mehr
folgen.
Armer Roxton.
Wenn es wahre Liebe ist, kann er mir
gerne folgen.
Ich glaube, das würde er auch.
Naja, zumindest für eine Weile.
Wenn ich nur wüsste, wo ich hingehen sollte.
Wo leben Sie mit Ihrem Volker, Liz?
In einem Dorf.
Fünf Schlafintervalle von hier.
Fünf Intervalle?
Das sind bei uns fünf Tage.
Wieso sind Sie so weit weg von Ihrem
Dorf?
Um meinen Platz als Kriegerin zu behaupten, brauchte
ich die Kralle eines Himmelsdämons.
Durch sie habe ich sie gefunden.
Aber dass ich, das Tier erlegte, dessen Trophäe
Sie tragen, verstößt nicht gegen Ihre Regeln?
Die Erzählungen meines Volkes lehren mich, dass viele
Wege zu einem Ziel führen.
Es ist nicht wichtig, wie ich die Kralle
erlangt habe, sondern dass ich sie besitze.
Ich würde gern mehr über dieses Ritual erfahren.
Und ich würde gerne mehr über Sie erfahren.
Woher kommen Sie?
Von mir gibt es nicht viel zu erzählen.
Ich war Mitglied einer Expedition.
Wir überquerten den Ozean und entdeckten ein geheimnisvolles
Land, das genau oberhalb Eurer Welt liegt.
Damals waren wir zu fünft.
Professor Challenger, Professor Summerlee, Roxton, ich und Marguerite.
Und was ist mit Veronica?
Wo habt Ihr sie getroffen?
Im Dschungel.
Seit ihre Eltern verschwunden sind, lebte sie dort
allein.
Sie bedeutet Ihnen sehr viel.
Sie hat uns gerettet.
Wir leben in Ihrem Haus, einem Baumhaus.
Sie leben mit ihr zusammen, aber sie lieben
sich nicht?
Wir sind nur gute Freunde.
Gibt es noch eine andere?
Nein.
Im Moment jedenfalls nicht.
Das ist gut.
Gut für mich, meine ich.
Wieso sagen Sie das?
Viele Wege führen zum Ziel.
Die sehen aus wie Oasenpflanzen.
Genau wie die auf dem Plateau.
Hoffentlich produzieren sie auch den gleichen Saft.
Wir brauchen noch eine Pflanze.
Die da drüben sieht vielversprechend aus.
Um nochmal auf das Thema zurückzukommen.
Du meinst, dich und Roxton?
Ja, genau.
Oh!
Was ist das denn?
Marguerite!
Bleib da!
Veronica!
Nein!
Das ist typisch.
Wenn man jemanden braucht, ist keiner da, der
einem hilft.
Komm schon, Veronica.
Wir haben noch einen langen Weg vor uns.
Gute Arbeit, Roxton.
Jetzt brauchen wir eigentlich nur noch den Klebstoff.
Was sieht dir diese Einöde hier an, George?
Glaubst du ernsthaft, dass Veronica und Marguerite in
dieser Gegend auch nur eine Pflanze finden werden?
Ja, natürlich.
Genau wie wir werden tausende von irdischen Pflanzensamen
durch dieses Erdloch gefallen sein.
Und im Laufe der Jahrhunderte sind mit Sicherheit
Pflanzen entstanden, die hier viel besser überleben können.
Eine evolutionäre Anpassung, hm?
Das trifft wohl eher auf die Albinopterosarien zu.
Denn würde das Licht hier auf natürliche Weise
scheinen, gäbe es diese Pigmentstörung nicht.
Genau.
Wenn die Konditionen sich ändern, wird sich das
Leben auch ändern.
Stell dir vor, wir kommen hier nicht raus.
Hypothetisch gesprochen, denkst du, wir könnten uns dieser
Welt anpassen?
In dieser Hitze und dem fehlenden Sauerstoff?
Dann diese geothermalen Kessel mit ihrem teuflischen Gemisch
von giftigen Gasen?
Ich schätze, dass wir höchstens zwei oder drei
Tage überleben könnten, wenn überhaupt.
Josh!
Wir haben es geschafft.
Ich nehm' sie.
Ganz ruhig, nicht zu schnell.
Sie sollten sich ausruhen.
Ist es dort, wo Sie herkommen, kälter als
hier?
In einigen Regionen schon.
Sie sind mutig, sich auf den Weg in
meine Welt zu machen und mir zu vertrauen,
obwohl ich eine Fremde für Sie bin.
Ja, ist schon merkwürdig.
Wenn das meine Freunde wüssten, hielten sie mich
für verrückt.
Besonders Veronica.
Und was sagen Sie dazu?
Ich habe zu lange am Rande gesessen und
zugesehen.
Habe Notizen gemacht, obwohl ich hätte handeln sollen.
Sie wollen also ein Krieger sein, so wie
ich einer bin?
Nein, ich habe zu viele Kriege gesehen.
Ich will lieber Abenteuer erleben, an denen ich
Freude habe.
Deswegen will ich in Eurem Ballon mitfahren.
Ich will Dinge sehen, die nie jemand gesehen
hat, seit uns der letzte Ballon verlassen hat.
Hier war noch ein anderer Ballon?
Wann?
Vor zehn Wachstumsintervallen.
Ich war noch ein Kind.
Die Dorfältesten erzählen sich noch heute die Geschichten
davon.
Das sind zehn Jahre.
Wer waren diese Leute?
Ich glaube, sie hießen Leighton, Thomas und Abigail.
Was ist mit ihnen passiert?
Sind sie etwa noch hier?
Den Erzählungen nach lebten sie für kurze Zeit
bei uns, aber dann verließen sie uns mit
ihrem Ballon.
Wieso sind die Leightons so interessant für Sie?
Weil Thomas und Abigail Leighton Veronikas Eltern sind.
Veronika, also doch.
Veronika scheint Ihnen sehr wichtig zu sein.
Alle meine Freunde sind das.
Aber sie ist mehr als ein Freund.
Ja, schon, aber nicht so richtig.
Gut, dann hat sie auch kein Recht, das
hier anzufechten.
Du bist nicht frei.
Meine Freunde, sie warten auf mich.
Auf uns.
Wir sollten jetzt das Eisen holen.
Gut, dann müssen wir dort runtergehen.
Wahrscheinlich kam sie mit den Pflanzenspuren in Berührung.
Ihr Puls ist schwach, aber stabil.
Die Pflanzenspuren sind sicher eher dafür gedacht, Tiere
zu töten, deren verwesende Körper den Boden düngen
soll.
Ich habe heute wirklich keine Lust, mir etwas
über die Wunder der Natur anzuhören.
Und wird sie es schaffen?
Wenn alles gut geht, wird sie durchkommen.
Was heißt hier, wenn sie muss durchkommen?
Sei vorsichtig!
Das Feuer ist unberechenbar!
Ist das eine verlassene Eisenmine?
Nein, nicht ganz.
Von jetzt an verhältst du dich ruhig und
machst, was ich sage.
Schneller!
Lass mich ein!
Alice, wer sind diese Arbeiter?
Sie wurden aus meinem Dorf verbannt.
Sie sind nicht würdig, Krieger zu sein.
Und wenn sie uns entdecken, werden sie uns
töten.
Wir müssen ihr Feuer machen!
Na los, wird's bald!
Hey, ihr zwei!
Was macht ihr da?
Tötet nicht rum!
Das nennt man stehlen.
Es muss einen anderen Weg geben, es zu
bekommen.
Die Zeit haben wir nicht.
Willst du nun nach Hause oder nicht?
Wie sagtest du, viele Wege führen zum Ziel?
Hier sind Diebe!
Leute, hierher!
Zurück auf den Boden, Fabian!
Verstehen Sie das?
Na los, schneller kommen!
Hier rüber!
Kommt!
Wir müssen verschwinden!
Kommt schon!
Du Dieb!
Halt!
Ein Ringling!
Wer aus der Höhle des Ariads etwas stiehlt,
wird bestraft.
Das Gesetz will es so.
Diebe werden getötet.
Du bist reich.
Und trotzdem bestehst du mich.
Alice!
Auf die Schnee!
Tötet sie!
Nein!
Dann...
ergibt ihr...
Tu es nicht, Miller!
Und man kann ihm nicht trauen!
Fesselt die beiden!
Er ist unschuldig, Ajax.
Es ist alles meine Schuld.
Dann frage ich dich, wieso begehst du so
ein Verbrechen und...
das hier hast du sicher nicht selbst erkämpft,
oder?
Du warst ja nicht fähig dazu.
Du hast kein Recht, mir meinen Sieg zu
nehmen.
In meinem Reich...
habe ich sogar das Recht, dir das Leben
zu nehmen.
Nur Feiglinge wie du können das nicht.
Du fürchtest dich vor einem fairen Kampf?
Verschone ihn!
Er hat einen Ballon, genau wie die Laytons.
Mach eine Skizze.
Nun mach schon!
Hier.
Der Challenger Hydro Aerosphere Nummer 2.
Du lügst!
Das ist nicht der gleiche!
Ich habe gesehen, wie er geflogen ist.
Es ist so, wie man es sich erzählt.
Das ist der Ballon der Laytons.
Hör zu, das hier ist ein Heißluftballon.
Der Brenner hier in der Mitte des Korbes
erwärmt die Luft, die in der Hülle ist.
Und hier ist das anders.
Unser Ballon fliegt mit Wasserstoff.
Das ist ein Edelgras.
Es lässt sich nur herstellen, wenn wir diese
Tanks mit Schwefelsäure und...
eurem Stein des Ajax füllen können.
Ajax, er braucht den Stein, um wieder in
sein Land zu fliegen.
Das verstehst du doch, oder?
Du wirst mich zu deinem Ballon bringen.
Und du wirst ihn fliegen lassen, so wie
es die Geschichte erzählt.
Oder...
Ich werde die Macht, die über diesem Schwert
liegt, unbarmherzig nutzen.
Klare Worte.
Den Kunstpreis
wirst du nicht dafür kriegen, George.
Das würde ich nicht sagen.
Mein guter alter Freund Pablo Picasso sagte mir,
wenn du den Pinsel auf diese Weise hältst,
kannst du...
Na also, da kommt das Eisen, auf das
wir so dringend warten.
Ja, allerdings auch ein Träger, den wir nicht
kennen.
Eisenerz.
Nicht so effizient, aber damit können wir arbeiten.
Wir danken Ihnen sehr dafür.
Mein Name ist Ajax.
Wird Ihr Ballon denn jetzt auch fliegen?
Ja, dank Ihrer Hilfe.
Ich fliege mit Ihnen.
Verkaufen wir jetzt auch Reisetickets?
Wir haben eine Vereinbarung.
Sicher, die werden wir auch einhalten.
Wir haben genug Schwefelsäure und dank unserer neuen
Freunde ausreichend Eisenerz.
Einem kleinen Testflug steht wohl jetzt nichts mehr
im Wege.
Jetzt zu unserer Vereinbarung.
Unsere Waffen?
Danke, Ajax.
Ich schätze, das wird eine richtige Abenteuerreise.
Wo ist Veronica?
Sie hatte eine unglückliche Begegnung mit der örtlichen
Flora.
Es geht ihr schon wieder besser.
Sie ist unter dem Sonnensegel.
Ich habe eine Überraschung für Sie.
Leighton?
Veronikas Eltern?
Tja, offenbar haben ihre Eltern nicht nur unser
Plateau erforscht, sondern sind ebenfalls hier unten gewesen.
Zumindest für eine kurze Zeit.
Wie ist das Tagebuch meiner Eltern nach hier
unten gelangt?
Ich habe es von Elise aus ihrem Dorf.
Deine Eltern hinterließen es sich als Geschenk, bevor
sie wieder aufs Plateau zurückkehrten.
Aber wann?
Meine Eltern hatten nie einen Ballon.
Und sie haben auch nie etwas von dieser
Höhle erwähnt.
Vielleicht stehen die Antworten da drin.
Danke, Ned.
Ich danke dir von Herzen.
Du weißt, ich würde alles für dich tun.
Ja, das weiß ich.
Es ist oft so, dass ich nicht weiß,
wie es zwischen uns steht.
Ich denke, wir beide wissen, dass das Verliebtsein
nicht lange andauert.
Eine Freundschaft aber schon.
So wie unsere?
Unsere Freundschaft wird ewig halten.
Du bist ein Teil meines Lebens und das
wirst du immer sein.
Und du für mich.
Ich hoffe, du findest hier drin, was du
suchst.
Das hoffe ich auch.
Veronika liest gerade das Tagebuch.
Ich denke, das wird ihr guttun.
Wo ist da Elise?
Vorhin half sie Challenger und Ajax noch bei
den Reparaturen.
Aber da ist sie nicht.
Gibt's ein Problem?
Nein, ich werde sie suchen.
Vielleicht ist sie ja hier in der Nähe.
Wenn du sie siehst, sag ihr Bescheid, dass
der Ballon in einer Stunde startbereit ist.
Ja, ich bin in fünf Minuten zurück.
Ist da etwas zwischen Melon und Elise?
Vielleicht.
Auf jeden Fall macht er sich große Sorgen.
Aha.
Möchtest du den Testflug mitmachen?
Marguerite, das musst du lesen.
Sieh dir das Datum an.
Drei Monate, nachdem meine Eltern weggegangen sind.
Das ist ja wundervoll.
Was schreiben sie?
Alles mögliche.
Wohin sie gereist sind, was sie erlebt haben.
Sieh dir die beiden letzten Seiten an.
Hier.
Ich kann es leider nicht lesen.
Das sieht nach keltischen Runen aus, aber...
Ich kann sie leider auch nicht übersetzen.
Sieh nur.
All diese Zeichnungen und Diagramme und Skizzen und
Karten.
Und hier schreiben sie, dass sie mich sehr
lieben.
Und wie sehr sie mich vermissen.
Komm her.
Oh.
Hey, wenn wir nach Hause kommen, werden wir
deine Eltern suchen, okay?
Ja.
Elise!
Wieso bist du weggelaufen?
Ich muss Ajax finden.
Gibt es etwas, das du mir verheimlichst?
Er scheiterte als Krieger, weil er die Kralle
nicht fand.
Aus Wut tötete er alle, die nach dem
Himmelsdämonen suchten.
Nachdem er geächtet wurde, hat man ihm sogar
seinen Namen genommen.
Und so wurde er nach den Steinen der
Höhle benannt.
Und was hat das mit uns zu tun?
Ajax kann seinen Namen nur zurückerlangen und als
Krieger willkommen geheißen werden, indem er dem Dorf
einen großen Dienst erweist.
Er muss ein Geschenk bringen.
Das Geschenk soll unser Ballon sein.
Genau das ist es.
Es ist seine einzige Hoffnung.
Ich muss mich beeilen.
Ich muss meine Freunde warnen.
Du gehst nirgendwo hin!
Was ist das für eine Waffe?
Eine, die in deiner Welt nie existieren darf.
Los, komm!
Jetzt kommt es nicht!
Nimm deine Leute und verschwinde, Ajax!
Du hast verloren.
Nein, du hast verloren!
Nein!
Nein!
Weg hier!
Wir dienen Schulden!
Eine Kriegerin.
Ich schwöre, ich werde dich rächen.
Nein, Malone.
Du hast eine Pflicht deinen Freunden gegenüber.
Ajax wird nie ein guter Krieger werden.
Er darf nicht gewinnen.
Ihr Feindlinge, wo seid ihr?
Folgt mir!
Ihr müsst sie töten!
Der Ballon gehört mir.
Der Auftrieb ist jetzt neutral.
Von mir aus ist alles bereit zum Start.
Beeilt euch!
Er ist da rein.
Ajax und seine Männer werden versuchen, den Ballon
zu stehlen.
Malone, wo ist Alice?
Das war alles, was ich wusste.
Ich konnte ihn nicht aufhalten.
Er versucht, mit diesem Ballon seine Freiheit zu
erlangen.
Ich schlage vor, wir benutzen ihn, um unsere
eigene Freiheit wiederzuerlangen.
Sehr gut, wir haben einen optimalen Auftrieb.
Wenn ihr soweit seid, kann es losgehen.
Du lässt erst los, wenn ich es sage.
Alles klar, Malone?
Es kann losgehen!
Alle Leinen los!
Komm schon, Malone!
Nein, nicht mehr!
Was ist los?
Ned, was ist denn?
Es sitzt verdammt fest!
Dann lass es!
Vergiss es, Malone!
Ja, lass es ran!
Beeil dich!
Ned, hör auf, ich krieg dich!
Vorsicht, Ned, ein Speer!
Vorsicht, Spinnung!
Bewegt sie!
Komm zurück!
Malone, hoch!
Komm zurück!
Ich kann nicht!
Sie sind in der Überzahl!
Lass es, Malone, wir kappen das Seil!
Ned!
Der Ball!
Malone!
Komm rauf!
Greif dir das Seil!
Ich werde ihm helfen!
Malone!
Wir brauchen ein Gewicht, sonst steigen wir!
Häng uns endlich runter, Josh!
Ich lasse ja schon Kastner, aber das geht
nicht so schnell!
Greif die Strickleiter!
Schnell!
Mach doch schon!
Du schaffst es!
Das ist für Alice!
Das reicht jetzt!
Komm endlich rauf!
Ja, du schaffst es!
Gib mir deine Hand!
Zieht ihn rein, wir steigen rauf!
Was ist, Challenger?
Können wir jetzt endlich nach Hause fahren?
Ich habe die Windstärke am Boden gemessen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Strömungen ganz
bestimmte Kreisbewegungen machen.
Also schlage ich vor, dass...
Bitte, George, hol uns hier raus, okay?
Hab schon verstanden.
Ja!
Gut gemacht, alter Junge!
Wenn wir gelandet sind, müssen wir sofort die
Ballonhülle überprüfen.
Macht ihn gut fest, der Wind könnte ihn
noch mal hochdrücken!
Ja, spring
raus!
Lass ihn doch in Ruhe!
Ballon!
Ballon, tu das nicht!
Das schaffst du nicht!
Spring!
Der Ballon ist noch nicht so hoch!
Spring!
Wie lange reicht der Wasserstoff?
Höchstens zwei Tage.
Vielleicht hat sie Glück, sie ist ihm weit
überlegen.
Sie schafft es!
Wenn ich dich runterwerfe, werde ich noch höher
fliegen können.
Man soll sein Schicksal nie herausfordern.
Du weißt doch gar nicht, wie man den
Ballon bedient, Ajax!
Wirf dein Messer über Bord und ich bringe
uns wieder runter!
Ich habe erreicht, was ich wollte!
Denn ich bin endlich wieder ein Krieger!
Sie steuert direkt auf das Unwetter zu?
Wird der Ballon diesen Sturm überstehen?
Er ist dafür gebaut worden, aber er ist
stark beschädigt.
Wie ich Veronica kenne, wird sie die Erste
sein, die es schafft, das Plateau zu verlassen.
Dabei war sie die Einzige, die nie von
hier weg wollte.
Sie wird niemals gegen diese Strömung ankämpfen können.
Die Winde bringen sie wieder zum Plateau.
Aber wohin genau?
Und wann?
Wo immer sie landet.
Wir werden sie finden.
Jetzt geht es ihr wie uns.
Sie ist auch verschollen.
Sie ist eine tapfere Frau.
Sie ist eine
tapfere Frau.
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