All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S03E04[de]

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Veronica!

Hierher!

Ned?

Komm hier lang!

Ned!

Warte, geh nicht!

Warte auf mich!

Du bist in

Sicherheit.

Du bist in Sicherheit.

Ned, du warst so schnell.

Ich kam ja kaum mit.

Ich lass dich doch nicht im Stich.

Komm jetzt, wir müssen allmählich zurück.

Ich wollte vorher noch kurz mit dir reden.

Ich weiß jetzt, wie wir zurückkommen, aber dafür

brauche ich deine Hilfe.

Was meinst du mit zurück?

Veronica, weißt du, wo wir hier sind?

Ned, das ist mir egal.

Ich weiß nur, dass du mir gefehlt hast.

Alles ist irgendwie anders seit...

seit du...

Sag es.

Seit ich da...

Du fehlst mir so sehr.

Veronica!

Hilf mir!

Ned?

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer, stoßen sie in den Tiefen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause, denn

niemand außer ihnen kennt den Weg in die

verlorene Welt.

Es geht los, Challenger, sie kommt.

Guten Morgen, Marguerite.

Dann beginnen wir diesen bildschönen Tag doch mal

mit...

frischem Toast.

Also ich muss sagen, dass jemand während des

Winterschlafs seine Höhle verlässt, ist mir neu.

Wenn du nichts sagst.

Ist das wissenschaftlich nicht interessant, George?

Eine seltene Spezies mit wundersamen Gewohnheiten.

Und gefährlich, wie sich herausstellt...

Kaffee!

Es ist kein Kaffee da!

Ach, Liebes, du findest Kaffee im Vorratsschuppen und

zwar jede Menge davon.

Die Bohnen sind grün, Robson, sie müssen noch

geröstet werden.

Das ist nicht meine Aufgabe.

Ich nähe hier für uns alle.

Challenger schmiedet Werkzeug zum Tausch mit den Zengers

und Veronica hält den Garten in Ordnung.

Du räucherst das Fleisch und röstest den Kaffee.

Und gieße die Projektile und stelle die Hülsen

her.

Armer Kerl, für den Kaffee sorgst du trotzdem.

Du weißt doch ganz genau, solange Melone nicht

bei uns ist, müssen wir uns eben etwas

anders einrichten.

Ich bitte euch.

Wieso tun wir eigentlich immer noch so, als

ob Ned noch am Leben wäre?

Marguerite, tut mir leid, aber du und Veronica,

ihr wart einverstanden, euch um die Nahrungsmittel zu

kümmern.

Ja, nur Kaffee ist...

Er ist eine Voraussetzung.

Und du trinkst davon am meisten.

Schon allein deshalb wünsche ich mir, Melone wäre

nicht tot.

Wie auch immer.

Er hat auf jeden Fall mehr davon getrunken

als ich.

Durch ihn bin ich überhaupt erst zur Kaffeetränkerin

geworden.

Er ist nicht tot.

Guten Morgen, Veronica.

Dschungel Darjeeling ist wirklich kein Ersatz für Zenger

-Espresso.

Ich habe ihn heute Nacht gesehen.

Nun, wir alle träumen von Melone, Veronica.

Nicht dieselbe Art von Träumen, die wir von

Summerley hatten, aber...

Er war hier.

Erst habe ich von ihm geträumt, aber...

Als ich dann aufgewacht bin, da stand er

hier in diesem Raum und hat mich um

Hilfe angefleht.

Und was ist dann geschehen?

Veronica!

Professor Challenger!

Das ist Asai.

Asai!

Professor Challenger!

Wir brauchen Ihren Rat, bitte kommen Sie schnell!

Du wirst nirgendwo hingehen, dein Testballon ist noch

nicht fertig, daran wolltest du heute arbeiten.

Was ist denn, Asai?

Was ist passiert?

Das ist es, Herr Professor.

Wir wissen es nicht.

Es könnte ein Zeichen des Himmels sein oder

von woanders.

Wenn das so ist, sollten wir sofort los.

Wenn du meinst.

Sie ist wohl sehr unglücklich, wegen Melone.

Sie leidet seit Wochen.

Meistens bleibt sie den ganzen Tag in ihrem

Zimmer und liest immer wieder Melones Tagebücher.

Vielleicht hätte sie mitkommen sollen.

Mit einer guten Freundin zu reden, hätte ihr

gut getan.

Veronica ist stark.

Und dass sie leidet, macht sie nur noch

stärker.

Wenn du es vielleicht auch nicht glauben magst,

ich möchte mich bei dir entschuldigen, Veronica.

Du hast ja recht.

Es ist nur schwer zu akzeptieren.

Weißt du, ich habe auch schon einige Menschen

in meinem Leben verloren.

Familie, Freunde, mehr als Freunde.

Ich weiß, wie weh das tut.

Kannst du dir wirklich nicht vorstellen, dass mir

nicht nur Gold und Diamanten wichtig sind, sondern

auch noch was anderes?

Nein.

Es tut zwar bisweilen weh, aber du bist

zumindest immer ehrlich.

Das schätze ich an dir.

Ich habe dich aber auch noch nie angelogen.

In Bezug auf die wichtigen Dinge.

Ich möchte dir ja nur sagen, was dir

offensichtlich nicht klar ist, dass Melone uns allen

sehr viel bedeutet hat, nicht nur dir.

Gut, jetzt hast du es gesagt.

Und jetzt?

Was ist das?

Das ist ein Ouija-Board.

Das kennt in London inzwischen jeder.

Und was ist das?

Das ist so eine Art Telefon für Ferngespräche

der besonderen Art.

Die Fremden wollen uns helfen.

Gestern war es ein normales Feld.

Doch sehen Sie, was vergangene Nacht geschehen ist.

Ja, aber wer schafft das in einer Nacht?

Ja, wer?

Oder was?

Ich habe schon mal was über Telefone gelesen.

Und damit können wir Kontakt mit Ned aufnehmen?

Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht.

Du musst deine Hände auch hier rauflegen.

Eine Frage, hast du das schon mal gemacht?

Ja, schon ein paar Mal in London.

Und, hat es funktioniert?

Schauen wir doch mal, ob es jetzt funktioniert.

Und was machen wir jetzt?

Mit den Fingern nur ganz leicht berühren.

Wir wollen Kontakt zu Edward T.

Melone.

Hörst du uns, Ned?

Melone, wir wissen, dass du Veronica erschienen bist,

also hab dich nicht so.

Kannst du mich hören?

Du warst das.

Nein, du hast es doch schließlich auch berührt.

Frag ihn einfach irgendwas.

Melone?

Wo bist du?

Ach, lass das, hat kein...

E...

R...

P.

Help.

M...

Hilf mir.

Das hat er zu mir auch gesagt.

Also war das eben wirklich Melone?

Ich weiß nicht, wenn er dasselbe schon mal

gesagt hat, naja.

Wie wäre es, wenn wir ihm noch eine

Frage stellen?

Ja.

Ich glaube, das hat sich erübrigt.

G...

O...

T...

O...

G...

H...

E...

W...

P...

H...

Wer ist da?

Ich...

Marguerite?

Wenn das ein Telefon ist, wie legt man

auf?

Weiß ich doch nicht, keine Ahnung.

Wie lange haben wir hier geärgert?

Na los, das kannst du auch haben, los,

komm!

Marguerite, was hast du getan?

Ich weiß es nicht!

Ganz ruhig.

War das in London damals auch so?

Ich wäre froh, wenn ich wüsste, was...

Was?

Was?

Was ist...

Was ist das?

Was?

Musst du für den Challenger wohl dazu sagen?

Es ist ein Aggregif.

Genau, George, das ist es.

Was sollte es sonst sein?

Ein Aggregif ist ein unerklärbares Zeichen oder Muster

in einem Vegetationsfeld.

Es gibt verschiedene Aggregifen.

Zum Beispiel gibt es einfache Kreise oder auch

wesentlich komplexere Darstellungen oder Pyroglifen, wenn die entsprechenden

Muster scheinbar eingebrannt sind.

Und hast du sowas schon mal gesehen?

Niemals.

Nichtsdestotrotz gibt es einige davon in der Gegend

von Elvebury, bei uns in England.

Da kennt man das seit Generationen.

Das Anwesen meiner Familie liegt auch dort in

der Gegend.

In der Nähe stehen so große Säulen, die

angeblich von den Druiden errichtet wurden.

Aber ich weiß nicht, was das hier sein

soll, diese Pyroglifen.

Die Bauern reden nicht gern drüber.

Sie glauben nämlich, dort sei eine übernatürliche Macht

am Berg.

Die aufgestellten Säulen, die Kreise in den Feldern.

Angeblich gibt es dort kosmische Kräfte.

Verschiedene Kräfte, die in gebündelter Form diese Zeichen

hinterlassen.

Auf jeden Fall wurde dieser Brand nicht mit

Kerosin entfacht.

Also weiß niemand, wie das hier zustande gekommen

ist.

Unser Schamane weigert sich, das Feld zu betreten.

Er sagt, er wisse, warum es heimgesucht wurde.

Unser Schamane sagt, Saros werde zurückkehren.

Dies sei ein Zeichen.

Saros?

Er soll ein Barbar gewesen sein.

Ein furchterregender Stammesfürst, der das Blut seiner Opfer

getrunken haben soll.

Sein Nachname ist nicht zufällig Co, oder etwa

doch?

Saros hat vor vielen hundert Jahren gelebt und

starb dann im Feuer.

Er verfluchte alle, die gegen ihn waren.

Er schwor, er würde aus dem Jenseits zurückkehren

und sich an seinen Feinden rächen.

Aus dem Jenseits?

Glauben Ihre Stammesgenossen, dass man aus dem Reich

der Toten zurückkommen kann?

Unser Schamane sagt, Beweise gäbe es genug.

Bezogen auf Saros seien sie unbestritten.

Sagt er, ja?

Wenn diese Farbe hier aus dem Jenseits stammen

soll, dann würde ich gern das Pigment analysieren.

Götiger Himmel.

Habt ihr ein bisschen umgeräumt, oder was?

Nein, wir haben eine kleine Sionce abgehalten.

Marguerite, das ist doch nur was für Scharlatane.

Vielleicht bei euch in England.

Aber das ist doch Humbug, Veronica.

An so etwas zu glauben ist doch völlig

absurd.

Ich bin im Labor, falls ihr mich brauchen

solltet.

Alles in Ordnung?

Wie geht's?

Und, was ist wirklich passiert?

Der Poltergeist war wieder da.

Ein Poltergeist also.

Na bitte, du musst ja nicht darüber reden.

Solange dabei niemand zu Schaden gekommen ist und

ihr zwei euren Spaß hattet...

Glaubst du, wir machen das alles hier kaputt,

nur um uns zu amüsieren?

Na ja, wer weiß schon, wozu du fähig

bist, Marguerite, ohne deinen Kaffee.

Ich meine, wenn du mit so einem Brettchen

schon so viel Spaß hast, dann wirst du

bei einer richtigen Sionce nicht zu halten sein.

Was ist eine Sionce?

Waage, Reagenzgläser, Messgerät, PH-Teststreifen.

Ich glaube, wir haben alles.

Schön, der Picknickkorb ist also gut gefüllt.

Und, sollen wir euch noch eine Drosch gerufen?

Nein, nicht nötig.

Nur lasst die Wände stehen, seid so lieb.

Gut.

Komm, John.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Das war's, sie sind weg.

Warum hast du nicht erzählt, dass da jemand

im Spiegel war?

Weil wir jetzt eine richtige Sionce abhalten werden

und dabei sollten Nichtgläubige keineswegs anwesend sein.

Die senden Vibrationen, die die Geister vertreiben würden,

oder sie...

Ach, irgendwas in der Art.

Veronica?

Wer war da im Spiegel?

Weißt du noch, George, vor ein paar Tagen

hast du gesagt, wir sollen Melons Tagebücher mitnehmen,

damit er in unserer Nähe ist.

Und vorhin machst du dich über dieses Ouija

-Board lustig.

Was glaubst du denn nun wirklich?

Na ja, ich bin Wissenschaftler.

Ich darf nicht zulassen, dass mein Glaube meine

Beobachtung trüllt.

Aber vergiss doch mal für einen Moment deine

Wissenschaft und deine Logik und hör nur auf

dein Gefühl.

Was vermutest du dann könnte hier los sein?

Woher denkst du, sollte dieser Pyroglyph kommen?

Rein intuitiv?

Der Pyroglyph ist unzweifelhaft ein ganz und gar

bemerkenswertes Phänomen, das eine chemische Analyse aber womöglich

erklären könnte.

Du hast offenbar keine Gefühle, George.

Ich sage dir, du...

Hey, pass auf!

Oh, Gott, George!

Die fliehen!

Puh, die sind durch irgendetwas aufgeschreckt worden.

Ich frag mich, wodurch sich Saurier aufschrecken lassen.

So, so sah er aus in meinem Spiegel.

Marguerite, haben Sie den auch gesehen?

Ja.

Dann tun Sie es nicht!

Das da, das ist Sarros.

Sarros?

Und der war hier?

Wer ist Sarros?

Ein blutrünstiger Kriegsherr, der bei lebendigem Leibe von

den Sänger verbrannt worden ist.

Aber wir haben Sarros doch gar nicht gerufen.

Wir haben Melone gerufen.

Und Melone hat uns gehört.

Dachten wir jedenfalls.

Du hast doch selbst gesagt, es seien zwei

Geister im Raum gewesen.

So genau weiß ich das nicht, Veronica.

Aber wir haben Sarros im Spiegel gesehen.

Und jemand hat ihn vertrieben, bevor er uns

was antun konnte.

Melone.

Und wenn wir ihn jetzt nochmal rufen, kommt

er sicher ohne Sarros.

Veronica, nicht!

Es ist viel zu gefährlich.

Denkt daran, es geht auch um die Existenz

der Sänger.

Vor Mitternacht können wir sowieso nichts unternehmen, dann

ist nämlich erst Geisterstunde.

Wollen wir da nicht vielleicht erstmal einen Kaffee

trinken, einen frisch gerösteten?

Nicht?

Na dann eben ein Tässchen Tee.

Tja.

Jetzt wissen wir, wovor diese Viecher solche Angst

hatten.

Sieht aus wie ein Kugelblitz oder so ähnlich.

Oder wie ein elektrischer Wirbelwind.

Was auch immer, John.

Nur sieh dir mal diese Form an.

Es ist identisch mit dem ersten.

Es ist also kein natürlicher Prozess.

Was immer es sein mag.

Es hat eine gewisse Intelligenz.

Richtig, George.

Ich glaube kaum, dass wir die Antwort in

einem deiner Teströhrchen finden.

Es gibt noch einen zweiten Pyroglyphen.

Ja, es war unglaublich.

Wir waren dabei, als er entstanden ist.

Wer hat ihn gemacht?

Keine Ahnung.

Das war kein Mensch, vielmehr eine Art Lichtkugel.

Das mit der Seance war übrigens nur ein

Scherz, Marguerite.

Es ist kein Scherz, Roxton.

Veronica und ich, wir haben vorhin beide diesen

Mann im Spiegel gesehen.

Er soll ein Kriegsherr gewesen sein.

Saros.

Und das Zeichen auf seiner Stirn ist dasselbe

wie das im Feld.

Wissenschaftlich genau beobachtet, George.

Wir beginnen mit der Seance.

Eine Stimme der Vernunft, endlich!

Nun, Vernunft und Seance haben nichts gemeinsam, Marguerite.

Nur manchmal gibt es eben Phänomene, die mehr

als menschliche Vernunft von uns verlangen.

Professor Challenger, ist es zu gefährlich?

Nicht, wenn Marguerite genau weiß, was sie tut.

Das weiß ich doch immer, oder?

Wir haben noch etwas Zeit bis Mitternacht, dann

beginnt die Geisterstunde.

Ich gehe dann so lange noch ins Labor.

Alles steht hier irgendwie auf dem Kopf.

Du warst die Einzige, die dachte, Melone ist

wirklich tot und ...

Na ja, George glaubte nie an sowas wie

Seance.

John, ich weiß nicht, was mit Melone passiert

ist und George weiß es auch nicht.

Trotzdem scheinen wir hier die einzigen Aufgeschlossenen zu

sein.

Findest du nicht, dass ich auch aufgeschlossen bin?

Doch, du hast ein offenes Herz, John.

Du bist ein Träumer, der glaubt, dass, wenn

man die Hoffnung nicht aufgibt, alles möglich sein

wird.

Stimmt's?

Aber das glaubst du nicht mit deinem Verstand.

Du willst Veronika nur nicht die Hoffnung nehmen,

John.

Du magst recht haben.

Aber glaubst du nicht auch, dass ...

dass mehr zum Leben gehört, als das Hier

und Jetzt?

Tja, manchmal, wenn ich so darüber nachdenke, was

das Leben mir gegeben hat, im Hier und

Jetzt, dann frage ich mich schon, was ich

noch mehr erwarten könnte.

George ist jetzt so weit.

George, das ist jetzt wohl kaum der rechte

Zeitpunkt für ein Gruppenporträt.

Da hast du recht.

Ach, Marguerite, zünde die Kerzen in umgekehrter Reihenfolge

an.

Challenger?

Woher weiß ein Wissenschaftler so viel über Seancen?

Ich bin ein paar Monate in Chicago gewesen,

bei einem Freund von mir, Harry Houdini.

Der alles wissende Houdini?

Der Billigmagier für Arme?

Tja, ich bin mit Harry bei vielen Seancen

gewesen.

Hab mit ihm eine Menge Betrüger entlarvt, die

leichtgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche ziehen

wollten.

Tja, ich sehe, du kennst ihn offenbar auch.

Sagen wir mal so, Houdini hat mich bezüglich

meiner Seancen zumindest nicht der Charlatanerie bezichtigen können.

Du hast von trauernden Menschen Geld genommen für

deine Seancen?

Das kann nicht sein.

Nicht doch, John.

Ich gebe den Menschen nur, was sie wollen.

Und vergessen wir nicht, dass diese Seance Challengers

Idee war.

Es war Johns Idee und sie ist nicht

schlecht.

Was?

Sind wir jetzt so weit, dann sollten wir

uns an den Händen fassen und jetzt die

Augen schließen.

Keine Angst.

An nichts mehr denken.

Ich rufe Edward T.

Malone.

Ned?

Kannst du mich hören?

Bist du da?

Fühlt ihr das auch?

Es ist auf einmal unheimlich kalt geworden, oder?

Das heißt, es funktioniert.

Ich bin sicher, dass etwas passieren wird.

Malone, wenn du bei uns bist, dann gib

uns ein Zeichen.

Was für ein ungewöhnliches Zeichen.

Lass uns aufhören.

Komm, frag ihn, ob wir hier in Gefahr

sind.

Ist gut.

Ned, einmal klopfen heißt ja, zweimal nein.

Sind wir in Gefahr, wenn wir auf diese

Weise Kontakt zu dir aufnehmen?

Wenn wir jetzt übertreibst du ein wenig, Malone.

Tja, das waren, das waren unzweifelhaft zwei, also

sind wir nicht in Gefahr.

Versuch jetzt, ihn sprechen zu lassen.

Sag ihm, er möge durch dich sprechen.

Mache ich.

Sprich durch mich, Geist, damit wir alle hören

können, was du uns zu sagen hast.

Es ist gefährlich, auf diese Weise Kontakt zu

mir aufzunehmen.

Sarros wird versuchen, uns zu stören.

Versucht auf anderem Wege, Kontakt zu mir aufzunehmen,

aber auf keinen Fall hier.

Malone?

An eurem Fleisch werde ich mich weiden.

In eurem Blut werde ich baden.

Das ist Sarros.

Aus euren schrumpfen Leibern werde ich die Herzen

reißen.

Verloren ist euer Kinder und euer Land, werde

ich den Erdboden gleichmaschen.

Das reicht jetzt.

Ist es vorbei?

Wir haben den Kreis aufgelöst.

Ich glaube, das müsste reichen.

Sarros hat sie noch in seiner Gewalt.

Marguerite!

Marguerite!

Marguerite!

Nein!

Nein!

Ich habe nicht gewollt, dass das passiert.

Ich wollte euch nur benachrichtigen.

Euch sagen, wo ich bin.

Wo ihr nach mir suchen müsst.

Aber es ist nicht leicht, Kontakt zu euch

herzustellen.

Was sollte ich machen?

Ich hatte keine Ahnung, dass der Versuch der

Kontaktaufnahme so gefährlich sein könnte.

Ich will nicht, dass ihr euer Leben riskiert.

Ihr bedeutet mir zu viel.

Also lasst mich gehen.

Lebt wohl, Veronica.

Du wirst mir fehlen.

Ihr alle werdet mir fehlen.

Nicht das!

Was ist passiert?

Unser Netz war das bestimmt nicht.

Sarros, der Blutrünstige!

Marguerite!

Alles soweit in Ordnung?

Als hätte mich ein...

ein Pferd getreten.

Du meinst ein Pferdegeist.

Gott sei Dank sind wir alle noch gesund.

Hast du ein Foto davon gemacht?

Tja, ich weiß nur nicht, was drauf ist.

Challenger, du bist wirklich brillant.

Das sagt man mir nach, ja.

Was haben wir denn da?

Seht euch das an!

Das ist einfach unglaublich.

Sie waren beide da, Melon und Sarros.

Ist Ihnen nicht klar, was geschehen ist?

Doch, mir schon.

Wir haben dem Falschen die Tür geöffnet, sozusagen.

Veronica, versprich mir, dass du nie wieder mit

Melon Kontakt aufnehmen wirst.

Asai, das kann ich dir nicht versprechen.

Das kann keiner von uns.

Wenn ich euch nicht umstimmen kann, dann ist

Sarros nicht mehr aufzuhalten.

Ich werde mein Volk warnen müssen.

Suchst du was Bestimmtes?

Ich denke immer wieder darüber nach, was Melon

zu uns gesagt hat.

Dass wir es nicht hier versuchen sollen.

Auf einem anderen Weg, hat er gesagt.

Aber warum steht es hier nirgends?

Es dauert Wochen, alle Tage Bücher zu lesen.

Ich habe alle Bücher gelesen.

Und wenn Melon was über dieses Thema geschrieben

hätte, dann wüsste ich das.

Es ist aber nicht so.

Challenger will, dass wir das Ganze wiederholen.

Wäre möglich, dass es uns beim zweiten Mal

gelingt, ungestört mit Ned zu reden.

Marguerite?

Veronika, da warst du ja ganz schön fleißig.

Das war ich nicht.

Ist Sarros noch hier?

Aber warum sollte Sarros immer wieder dieses Zeichen

dort aufmalen?

Und wenn wir uns nun irren?

Wenn es nicht Sarros war?

Melon?

Das wäre doch immerhin denkbar, oder?

Vielleicht.

Dann hat Sarros also die Pyroglyphen gar nicht

gemacht.

Sondern Ned.

Wenn die Pyroglyphen von Ned geschrieben wurden, dann

nehme ich an, er will uns damit etwas

sagen.

Aber was?

Melon, das finde ich jetzt aber nicht witzig.

Marguerite, lass uns bitte ruhig bleiben.

Was?

Es ist ein Dreieck.

Seht auf die Spitzen, das ist ein Zeichen.

Das ist die Koordinate eines bestimmten Standorts.

Es gibt noch einen dritten Pyroglyphen.

Schön, nur alle Felder hier in der Gegend

abzusuchen dürfte ewig dauern, oder?

Vielleicht auch nicht.

George, was denkst du?

Du machst mich nervös, wenn du so guckst.

Noch 50 Fuß etwa und ich habe freie

Sicht ins nächste Tal.

Vorsicht, Marguerite.

Du musst die Leine straff halten.

So, warte, da drüben ist der Fluss und

dort ist das Sengadorf.

Und dazwischen ist der erste.

Es sieht beinahe so aus, als hätte George

mit seiner Gummiformel das Fragilitätsproblem behoben.

Im Prinzip geht es nur um mehr Tragfähigkeit

und größere Reichweite.

Tja, wer weiß, womöglich können wir dann sogar

den Aufwinden am Rande des Plateaus trotzen.

Am Rande des Plateaus sind also Auffinde, ja?

Wie, Marguerite, ich dachte, du würdest dich freuen,

vom Plateau wegzukommen.

Ich freue mich ja auch, ich glaube, nur

Veronica sieht das anders.

Was?

Ach nichts weiter, nur für einen Moment klang

es so, als sorgtest du dich um Veronica.

Nein, ich mache mir nur Sorgen hinsichtlich unserer

Arbeitsaufteilung, sollte Veronica wegen Depressionen ausfallen, das ist

alles.

Das wollte ich hören, danke.

Wir kamen von dort am Riff vorbei.

Und da ist der zweite.

Vielleicht weiter südlich, da hinter dem Hügel.

Die Wasserfälle.

Da ist der dritte.

Challenger, Achtung!

Challenger!

Komm schon.

Oh je.

Du hast es auch noch genossen, George.

Tja, ich hab's überlebt, das trägt natürlich zum

Vergnügen bei, oder?

Jetzt wissen wir, wo der dritte Pyroglyph ist.

Hier, das ergibt ein Dreieck, dessen Mitte genau

hier ist.

Das ist der Punkt, an dem Melon uns

haben will.

Ein sehr felsiges Gebiet, es liegt mitten im

Dschungel.

Aber wenn wir uns beeilen, sind wir vielleicht

noch vormitternacht dort.

Soll ich einen Weg schlagen?

Du und Marguerite.

Ich geh zurück zum Haus und hole Veronica.

Und was wir sonst noch brauchen.

Bis später also.

Was weißt du, was wir noch nicht wissen,

George?

Seit ich weiß, wo Melon uns haben will,

ist mir klar, dass wir hier mehr als

nur geistigen Kontakt aufnehmen müssen.

Wir müssen eine physische Verbindung herstellen.

Aber ist das nicht gefährlich?

Davon sollten wir ausgehen.

Ich nehme an, dass wir gewissermaßen einen Kanal

geöffnet haben, den Saros offenbar zu nutzen gedenkt.

Und je länger er offen ist, umso leichter

wird es für ihn, aus dem Jenseits ins

Diesseits zurückzukehren.

Also müssen wir den Kanal wieder schließen.

Und zwar so schnell wie möglich.

Ja, aber was ist mit Melon?

Wir müssen jetzt Prioritäten setzen.

Wir haben ihn!

Wir haben den dritten Pyroglyphen.

Jetzt wissen wir genau, wo wir Melon kontaktieren

sollen.

Ich wusste, dass er uns etwas sagen wollte.

Aber was hast du mit der Fotoplatte vor?

Diese Fotografie brauchen wir während der Seance.

Sie enthält ein physisches Abbild von Saros, infolgedessen

er gewissermaßen hier real geworden ist.

Wenn die Platte zu einem bestimmten Zeitpunkt zerstört

wird, an einem bestimmten Ort, dann können wir

die Verbindung zerstören.

Aber Melon ist auch drauf.

Wird seine Verbindung dann auch unterbrochen?

Nicht, wenn du etwas Persönliches mitnimmst, was Melon

und dir viel bedeutet.

Denn dieser Gegenstand erhält für ihn die Verbindung

zu unserer realen Welt.

Das ist seine einzige Chance.

Ach.

Ja, da muss es demnach sein.

Was?

Melon will, dass wir in eine Hülle spazieren?

Nach ihm.

Wenn du willst.

Ich will.

Melons Taschentuch, gut.

Er hat es am Fluss vergessen, als wir

das erste...

Ach, ähm...

Wir waren schwimmen und...

Er war unglaublich albern und hat andauert.

Ich denke, an diesen Tag wird er sich

immer erinnern.

Wir wissen alle, ihr habt euch, ähm, ihr

steht euch sehr nahe.

Möglicherweise könnte noch mehr daraus werden.

Ach, ich weiß auch nicht.

Aber ich würde es sehr gerne herausfinden.

Was gibt's hier Besonderes, sag's mir!

Ich weiß nicht, das kommt mir irgendwie komisch

vor.

Ich denke, hier sind wir richtig, Marguerite.

Ja.

Diese Steinaltere hier könnten von Druiden sein.

Sie sind viel älter.

Woher weißt du das?

Ich weiß es einfach.

Es ist, als wäre ich schon mal hier

gewesen oder an einem ähnlichen Ort.

Warst du mal in Avebury?

Ja, als ich noch ein Kind war, haben

wir mal ganz in der Nähe gewohnt.

Womöglich hat's mich daran erinnert.

Damals sind wir viel in den Feldern unterwegs

gewesen.

Warum hat sich Ned einen solchen Ort ausgesucht?

Ich nehme an, dass er einen Ort gefunden

hat.

Ein Ort, an dem mehrere außergewöhnlich starke Energiefelder

aufeinandertreffen.

So etwas gibt's vielleicht nur einmal auf dem

ganzen Plateau.

Ich weiß nicht, das macht mir Angst wegen

Saros.

Ich bin mir ganz sicher, dass Melon weiß,

was er tut.

Seid ihr soweit?

Frag Marguerite, schließlich ist sie hier die Expertin.

So, Marguerite, du hattest schon einmal Kontakt zu

Melon.

Also ruf ihn erneut, genau wie bei der

Seance.

Und was ist mit Saros?

Der Manager hat recht, Saros ist ebenfalls anwesend.

Ich rufe Edward T.

Melon!

Mach es uns bitte nicht zu schwer, Melon!

Was geht hier vor, George?

Die Pforte zum Jenseits steht jetzt weit offen.

Es ist soweit, Freunde.

Und wer ist das dort hinten?

Ist das Melon?

Saros!

Er mag nicht, wenn auf ihn geschossen wird.

Er ist immer noch im Jenseits.

So, jetzt kommt die Platte.

Jetzt, Challenger!

Schleif sie kaputt!

Nein, das kann ich nicht riskieren, nicht solange

Melon nicht bei uns ist.

Tu, was du tun musst, aber warte nicht

zu lange!

Ruf Melon!

Komm endlich zu uns, Melon!

Da kommt er!

Komm zurück zu uns, Melon!

Komm zurück!

Konzentriere dich!

Komm zurück, Melon!

Ja, du schaffst es!

Konzentriere dich auf Melon!

Ich werde versuchen, Saros die Energie zu entziehen.

Verschwinde!

Nein!

Ich bin

zurück!

Ned?

Oh, wow!

Willkommen zur Ausbildung.

Ich kann dazu gar nichts sagen.

Es ist mir ein Rätsel.

Das meiste kommt mir inzwischen vor wie ein

Traum oder Halbtraum.

Ich kann mich kaum an was erinnern.

Nun, das Wichtigste ist doch, dass du wieder

bei uns bist, oder?

Wo du hingehörst.

Du siehst besser aus als jemals zuvor, Ned.

Danke.

Ja.

Ich danke euch allen dafür, dass ihr mich

nicht aufgegeben habt.

Wir doch nicht.

Ich weiß, du würdest mich uns nie verlassen.

Du bist sich einfach hungern.

Ja.

Wisst ihr, was ich gerne hätte?

Was?

Eine Tasse Kaffee.

Oh, wir!

Natürlich!

Kaffee ist eine Voraussetzung.

Danke sehr.

Challenger?

Nicht vor dem Rotwein, mein Dank.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.