All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S03E01[de]

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Original subtitles

Was bisher geschah Das

Schiff ist verdammt, genau wie ich, solange Sie

und Ihre Freunde nicht meinen Platz einnehmen.

Challenger, das ist ein Geisterschiff!

Ich bin gefangen auf diesem Schiff seit meiner

letzten Mission am 26.

Mai 1915.

Wo warst du?

Wir auf dem Schiff.

Wegen des Sturms sind wir in den Ozean

gestürzt.

Doch wir kamen zurück und der Alptraum beginnt

erneut.

Wir fahren direkt auf die Klippen zu.

Das ist ein wahrer Höhenflug, George.

Challenger!

Was ist das?

Das war's.

Der Bann ist gebrochen.

Ich bin endlich erlöst.

Nein, das kann nicht sein.

Nein!

Wo sind meine Freunde?

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer neuen Welt.

Einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer stoßen sie in den Tiefen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause.

Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in

die verlorene Welt.

Sind wir jetzt tot?

Wenn es so ist, dann bin ich froh,

dass wir zusammen tot sind.

Froh oder überrascht?

Wo ist Veronica?

Und was ist mit meiner Kleidung?

Dieses Licht, in das wir geflogen sind, bevor

wir...

Gestorben sind?

Was immer es war, ich sah noch zu

Veronica, doch das Licht, tja, es hat sie

nicht berührt.

Eigenartig.

Das heißt, dass sie wahrscheinlich noch lebt, hingegen

wir...

Ich kann dir versichern.

Nein, Marguerite, dass wir alles andere als tot

sind.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber

ich habe furchtbare Rückenschmerzen, mehrere Blasen an den

Füßen und unglaublichen Hunger, also muss ich ja

am Leben sein, oder?

Oh, das ist außergewöhnlich.

Die Fenster sind vollkommen intakt.

Die gesamte Ausrüstung ist wie neu.

Und es ist bemerkenswert.

Einfach großartig.

Wo sind wir?

Was glauben Sie denn?

Wir sind in einem Hangar.

Wie ist das möglich?

Wir trieben doch auf die Klippen zu.

Und in dem Augenblick, als das Schiff daran

zerschellte, gab es eine Art Zeitsprung, bei dem

wir und das Schiff wieder an den Anfang

des Fluges zurückversetzt worden sind.

Genau wie es Esquith in all den Jahren

zuvor ergangen ist.

Und was könnte uns jetzt da draußen erwarten?

Nach allem, was geschehen ist, kann dort nur

eins sein.

Ja, aber das kann doch nicht sein.

Doch, wir sind auf dem Luftwaffenstützpunkt von Pullham.

Wie, der in South Norfolk?

Wir sind in England?

In gewisser Hinsicht schon.

Mein Gott, es ist Pullham.

George, woher wusstest du das?

Das stand im Esquith-Blogbuch.

Das Schiff ging von Pullham aus auf die

Reise.

Aber er sagte doch, dass das bereits Jahre

her sei.

Sieben Jahre, um genau zu sein.

Am Mittwoch, dem 26.

Mai 1915.

Dann hatte Veronika also recht.

Das Luftschiff ist wirklich ein Geisterschiff.

Und wir, die wir jetzt Esquiths Platz eingenommen

haben, wir sind jetzt verflucht wie er.

Verdammt.

Das ist anzunehmen.

Das bedeutet, dass wir in seiner Zeitschleife gefangen

sind und er an unserer Stelle wieder in

der Realität?

Frei?

Auf dem Plateau?

Ja, aber nur, wenn er den Absturz überlebt

hat.

Gut, aber die beiden hatten nur einen Fallschirm.

Wenn also Esquith überlebt hat...

Armer Melon.

Was ist mit Veronika?

Sie ist nicht hinausgeschleudert worden.

Und trotzdem ist sie nicht hier bei uns.

Was ist mit ihr passiert?

Wo sind meine Freunde?

Was haben sie mit ihnen gemacht?

Sie sind auf dem Luftschiff.

Verloren.

Für alle Zeit.

Ich glaube ihnen nicht.

Wo ist Melon?

Wo ist er?

Er ist tot, denn wir hatten nur einen

Fallschirm.

Ich dachte, damit stiften sie nur Unheil.

Das letzte Mal haben sie einen Fallschirm.

Dann haben sie mir damit direkt ins Herz

gestochen.

Nächstes Mal lasse ich es auch da.

Sie sind ziemlich ungerecht.

Aber sie haben meine Freunde getötet.

Sie sind nicht tot.

Sie leben auf dem Schiff in einer anderen

Wirklichkeit.

Schön, nur das reicht mir nicht.

Veronika, sie haben ja keine Ahnung, wie schrecklich

es ist, so lange allein zu sein.

Und ob ich das weiß!

Sie haben es so gewollt.

Tut mir leid.

Nein, das kann nicht sein.

Was ist mit mir geschehen?

Es ist das Schiff.

Ich weiß nicht wieso, aber sie sind jetzt

wie ich.

Und dass ich bei ihnen bin, hat einen

Grund.

Ja, ich soll sie wieder auf das Schiff

bringen, genau.

Ich geh nie mehr zurück.

Hörst du mich?

Sieben Jahre sind lang genug!

Nein, du kriegst mich nicht mehr!

Sie werden zurückgehen.

Ja, und wenn das möglich ist, dann bedeutet

das, dass ich meine Freunde noch retten kann.

Und wissen Sie warum?

Weil sich der gesamte Ablauf immer wiederholt.

Sie kamen hierher.

Und dann sind wir gestartet.

Und heute werden meine Freunde zurückkommen.

Und sie gehen wieder zurück.

Niemals!

Ich finde sie jetzt!

Egal wo sie sich verstecken!

Und ich schwöre, ich werde sie auf dieses

Schiff zurückbringen!

Ich denke, wir vergessen mal das Luftschiff.

Und stattdessen nehmen wir uns einen der Laster

da draußen und fahren damit nach London.

Das ist eine glänzende Idee, Marguerite.

Das würde uns, ich schätze, etwa fünf Jahre

zurückwerfen.

Was aber zur Folge hätte, dass wir uns

selbst noch rechtzeitig daran hindern könnten, bei Challengers

Expedition da zu sein.

Ich muss sagen, ich würde diese paradoxe Variante

gerne ausprobieren.

Aber das hier ist nicht das wirkliche Problem.

Und jeder Versuch, diesen Stützpunkt auf anderem Wege

zu verlassen als mit dem Luftschiff, dürfte unmöglich

sein.

Das ist ähnlich wie mit dem Plateau.

Aber irgendwie muss man doch hier rauskommen.

Ich meine, wo sind denn all die anderen

hin?

Marguerite, darf ich dir noch mal in aller

Ruhe erklären?

Nein, bitte nicht.

Meine Kopfschmerzen sind schlimm genug.

Sieh mal, der Grund dafür, dass keine anderen

Menschen hier sind, ist der, dass du Zeit...

So!

Beehren Sie uns also doch noch mit Ihrer

Anwesenheit.

Sie wissen, wer wir sind?

Lassen Sie mal sehen.

Pinksley, Rayburn und der stellvertretende Flugmechaniker Hyde.

Im Dienst Ihrer Majestät unter dem Befehl von

Captain Mark Esquith.

Corporal Pinksley.

Würden Sie uns an Ihrem Witz teilhaben lassen?

Tut mir leid.

Bitte entschuldigen Sie, aber wir versuchen nur zu

verstehen.

Sie halten uns für Mitglieder der königlichen Marine.

Rayburn, Hyde und Pinksley.

Nein, ich halte Sie für den Prinzen von

Wales.

Wo ist Ihr Captain?

Der Captain wurde aufgehalten, Sir.

Was Sie nicht sagen.

Und wie heißt Sie wohl diesmal?

Oh, Sie scheinen den Captain gut zu kennen.

Ich kenne diese Sorte, ja.

Und soweit ich sehen kann, sind Sie auch

nicht besser.

Die Einweisung ist in einer Stunde.

Seien Sie um Gottes Willen pünktlich, bitte.

Die Einweisung?

Den ersten Lord der Admiralität lässt man nicht

warten.

Sie können sich nicht von mir verstecken, Esquith!

Ich bin im Dschungel aufgewachsen!

Esquith!

Das könnt Ihr vergessen.

Daraus wird nichts.

Haben Sie

das gesehen, Esquith?

Sie sind der Nächste.

Also alles in allem sind wir doch wesentlich

besser dran, als ich erwartet hatte.

Ach ja?

Besser?

In welcher Hinsicht?

Wir sind praktisch schon tot.

Das ist unser letzter Tag.

Denn dieser Tag endet in einer großen Explosion.

Nicht unbedingt.

Sondern, das erkläre mir.

Ich vermute, dass wir mit unserer Anwesenheit hier

die Endloswiederholung des Geschehens aufgehoben haben.

Wir sind eine neue Crew.

Und wir sind nur zu dritt im Gegensatz

zur Esquith-Mannschaft, die zu viert waren.

Also haben wir die Vergangenheit doch schon ganz

entscheidend verändert.

Wir haben neue Voraussetzungen geschaffen.

Und die Zukunft wird sich möglicherweise dementsprechend verändern.

Genau.

Achtung!

Der Erste Lord der Admiralität.

Wer war denn 1915 der Erste Lord der

Admiralität?

Oh mein Gott.

Mein Freund Winston Churchill.

Na also.

Ich doch gewusst, dass ich sie krieg.

Sie wissen nicht, was sie tun.

Ich weiß genug, um zu wissen, was sie

verdienen.

Sie irren sich.

Ich bin frei.

Sie unterliegen jetzt dem Fluch.

Was haben Sie denn sonst noch an Lügen

auf Lage?

Ich habe alles versucht.

Ich bin Opfer unzähliger Explosionen gewesen.

Und wer weiß, wie oft von Bord gesprungen.

Alles sinnlos.

Denn dem Fluch des Schiffes habe ich damit

trotzdem nicht entkommen können.

Es ist eben ein verdammter Fluch.

Es ist wie eine höhere Macht.

Es ist schrecklich.

Ich weiß.

Seit sieben Jahren suchen Sie Erlösung.

Jedoch vergeblich.

Ihr Schiff ist nicht verflucht, Esquith.

Sie sind es.

Sie haben Ihre eigenen Männer getötet und dafür

werden Sie bestraft.

Nicht ich.

Netter Versuch.

Haben Sie das bei der Königlichen Marine gelernt?

Ihre heutige Mission ist von äußerster Wichtigkeit hinsichtlich

der kriegspolitischen Interessen Ihrer Majestät.

Und ich bitte Sie deswegen um absolute Geheimhaltung.

Aus diesem Grund haben wir auch den hiesigen

Luftwaffenstützpunkt räumen lassen.

Wirklich niemand darf von Ihrer Mission erfahren.

Lord Churchill?

Sie werden also diesem Schiffskonvoi Begleitschutz geben.

Er kommt aus Amerika und schleust Getreide und

andere wichtige Lebensmittel durch die Blockade.

Doch wohl eher Waffen und Munition.

Flugmechaniker Hyde?

Sie haben eine Frage?

Nein, Win.

Nein, keine Frage.

Sie kommen mir bekannt vor.

Ja, wir kennen uns.

Nein, noch nicht.

Captain Marchbanks?

Haben Sie mal die Karte, Captain?

Natürlich.

Sag mal, kennt ihr euch?

Also, ich werde ihn kennenlernen in ungefähr zwei

Jahren.

Ich weiß dabei irgendwas mit Winnie und dem

26.05., aber was nun?

Winnie?

Heute bei Sonnenuntergang wird besagter Konvoi mit Getreide

diese Koordinatenposition erreicht haben.

Das ist genau dort, wo seinerzeit der Sturm

aufkam, in den Esquith geraten ist.

Darf ich nochmal die Karte suchen?

Na, was wollen wir denn noch mehr?

Ich vermute, diese Urmenschen haben vor, uns zu

fressen, oder?

Sehr scharfsinnig erkannt.

Ich vertraue auf Ihren Einfallsreichtum, sonst kommen wir

hier nicht lebend raus.

Richtig, das war's dann.

Das ist nicht sehr erheiternd.

Wieso?

Ich dachte, solange wir unter dem Einfluss dieses

Fluchs stehen, sind wir unsterblich.

Nun, nicht so wie Sie meinen.

Wenn die uns hier verspeisen sollten, dann würden

wir einfach nur wieder auf dem Luftschiff landen.

Und der Alptraum beginnt erneut.

Sieht aus, als wäre jetzt das Buffet eröffnet.

Sie scheinen die Vorspeise zu sein.

Das ändert auch nichts, Veronica.

Wir werden uns immer wieder sehen, der Tod

wird uns nicht voneinander trennen.

Ich hoffe, ihr überfresst euch an mir.

Wo waren wir stehen geblieben?

Am besten, Sie machen es genau wie ich.

Davonlaufen und nicht mehr anhalten.

Also dann.

Ach, sowas nennt sich Tee.

Der ist einfach unzumutbar.

Glaubst du, wir kommen in den Sturm?

Ja, da bin ich ganz sicher.

Und infolge des Sturms kommen wir wieder zurück

auf das Plateau.

Na dann, wie schön.

Was dagegen einzuwenden, Marguerite?

Wir wollen seit zwei Jahren runter von diesem

Plateau.

Und jetzt, wo wir es geschafft haben, jetzt

wollen wir unbedingt zurück.

Ihr Käpt'n ist nirgendwo auf dem Stützpunkt.

Sie können Lord Churchill versichern, dass wir im

Stande sind, die Mission auch ohne ihn durchzuführen.

Ein Ingenieur, ein Navigator, ein weiblicher Flugmechaniker.

Sagen Sie, fehlt da nicht jemand?

Sagen wir, ein Pilot?

Nun, wir sind schon oft genug mit Käpt

'n Askwith geflogen.

Wir werden allein zurechtkommen, Sir.

Ach ja?

Das ändert ohnehin einiges.

Aus Gründen der Geheimhaltung sollte die Crew für

diesen Auftrag neu zusammengestellt werden.

Sie sollten nie zuvor miteinander gedient haben.

Es müssen neue Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

Die Mission ist in Gefahr.

Ich werde umgehend Lord Churchill informieren, damit eine

neue Crew zusammengestellt wird.

Aber warum denn?

Das ist nicht nötig.

Challenger, vielleicht sollten wir ihm die Wahrheit sagen.

Roxton, glaub mir, die Wahrheit bringt nur Probleme.

Challenger, Roxton, wer sind Sie zum Teufel?

Möglicherweise sollten wir das anders klären.

Dann nicht sie auf zum Schiff.

Wir müssen hier weg.

Warte, wir brauchen unbedingt die Landkarten.

Keine Bewegung!

Ich weiß, was Sie jetzt denken, aber wir

haben Gründe.

Was?

Dafür, dass Sie lügen und vielleicht Ihren Käpt

'n umgebracht haben?

Nicht ganz.

Nein, der Käpt'n hat uns getötet.

Sie halten den Mund!

Der Tag, an dem Frauen in eine Uniform

gesteckt worden sind, war ein schwarzer Tag für

das Empire.

Sie!

Marguerite!

Ganz ruhig!

Oder wollen Sie der Nächste sein?

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten,

ich bin hier derjenige mit der Waffe.

Das wird Sie auch nicht weiterbringen.

John, das hier ist nicht real.

Nichts davon.

Marguerite ist tot, Challenger.

Wir haben das Muster verändert, das sagtest du

doch selbst.

Ihr seid offenbar alle verrückt.

Marguerite!

Ich dachte, du wärst tot.

Ich weiß nicht.

Ich spürte so ein Brennen, aber nur kurz.

Keine Angst.

Wir sind nicht real.

Genau wie Asquith in unserer Welt.

Aber wir sind zusammen.

Erklären Sie, was hier passiert ist.

Ich schwöre, ich habe Sie erschossen.

Ich behaupte, das sind Spione.

Auf jeden Fall nicht die Besatzung, die wir

ausgewählt haben.

Lord Churchill, darf ich es Ihnen erklären?

Captain, wann steht uns die Reservemannschaft zur Verfügung?

Etwa in einer halben Stunde.

Sehr gut.

Also, Rayburn, oder wer immer Sie sind, Sie

haben 30 Minuten, uns Ihre Geschichte zu erzählen.

Geht.

Tanken geben.

Die Zeit wird immer knapper, Asgore.

Ich soll ihm also glauben, dass Sie aus

der Zukunft kommen?

Genauer gesagt, Lord Churchill, ist es eher so,

dass unsere verschiedenen Realitäten sich innerhalb eines Rahmens

gewissermaßen relativ was das Raum-Zeit-Kontinuum angeht,

also...

Ganz recht.

Sieben Jahre aus der Zukunft.

Ja, sieben Jahre aus der Zukunft.

Ja, ja, ich verstehe.

Und, ähm, ist der Krieg vorbei?

1918.

Die Alliierten haben gewonnen.

Das hört sich nicht nach einem deutschen Spion

an.

Wir sind ja auch keine Spione.

Behaupten Sie jedenfalls.

Was soll ich sagen?

Aber abgesehen davon denke ich, Sie sind genauso

wenig Zeitreisende wie ich Premierminister bin.

Da wäre ich mir nicht so sicher.

Warten Sie es ab.

In ein paar Jahren werden Sie zumindest Kriegsminister

sein.

So.

Wenn Sie mich wirklich davon überzeugen wollen, dass

Sie aus der Zukunft kommen, dann würde ich

gern von Ihnen wissen, was morgen geschieht.

Dann werden wir ja sehen, ob es auch

tatsächlich eintritt.

Nur dann wird es zu spät sein.

Wir haben höchstens noch eine Stunde Zeit.

Anderenfalls sind wir Gefangene der Ewigkeit.

Nun, ich glaube, Sie übertreiben da ein wenig.

Wir alle haben nur begrenzt Zeit.

Winnie, hör mir bitte zu.

Winnie?

Ich würde dir gerne etwas erzählen, das in

ein paar Jahren passieren wird.

Etwas Persönliches, nur zwischen dir und mir.

Nun, aufgrund der intimen Details würde ich ein

Gespräch unter vier Augen vorschlagen.

Sehr gut.

Hier wirst selbst du mich nicht finden.

Jetzt krieg ich dich.

Stell dir vor, unsere Marguerite und Winston Churchill.

Das will ich mir nicht vorstellen.

Eines Tages wird er ein bedeutender Mann sein.

Unser Winnie.

Ich finde das alles überaus sonderbar.

Absolut faszinierend.

Die Lastwagen sind da, Sir.

Captain, ich werde Sie hinaus begleiten.

Brechen wir jetzt auf?

Nein, ich denke, das wäre keine gute Idee.

Wieso nicht?

Weil es dir gelungen ist, mich zu überzeugen,

meine Teure.

Kommen Sie.

Ich weiß nicht zum Teufel, wer Sie sind,

oder woher Sie wissen, was Sie wissen.

Aber solange ich das nicht weiß, lasse ich

Sie ganz bestimmt nicht in dieses Luftschiff.

Gratuliere, Marguerite.

Hervorragend.

Danke, meine Teure.

Du kommst schneller raus, als du

denkst.

Dann werde ich mal die Signalfeuer anzünden, damit

dich das Schiff auch findet.

Eins für Sicherheit.

Eins für Glück.

Und das Dritte.

Damit es dich auch findet.

Das war's, mein Lieber.

Das Luftschiff wartet schon auf dich.

Die Tanze voll, Sir.

Wir sind soweit.

Sind die Seile überprüft worden?

Alles klar zum Start.

Da steht unsere Rettung.

Tja, in greifbarer Nähe sozusagen.

Es wartet auf uns.

Nur, wie bringen wir es in unsere Gewalt?

Wir müssen sie irgendwie ablenken.

26.05.1915. Ja, ich bin mir sicher!

Du wiederholst dich, meine Liebe, das sagtest du

bereits.

Ich weiß.

Du wirst mir später erzählen, dass dies einer

der schlimmsten Tage in deinem Leben gewesen ist.

Das mag sein, allmählich glaube ich das auch.

Wegen der Dardanellen-Expedition, die gescheitert ist, richtig?

Das war schlimm.

Vier britische Kriegsschiffe von Minen versenkt.

Woraufhin die gesamte Marine zum Rückzug gezwungen war.

Es war eine nationale Tragödie.

Ich bin mir dessen bewusst, was falsch lief.

Es war zu riskant.

Und für das Scheitern habe ich die volle

Verantwortung übernommen.

Und heute wird dich der Premierminister dafür zur

Verantwortung ziehen.

Mit der Konsequenz, dass du nicht länger erster

Lord der Admiralität sein wirst.

Das glaube ich kaum.

Dann ruf ihn an.

Ruf ihn an!

Ich werde sie wohl gefährlich ihrer Heldin werden.

Das ist Winston Churchill!

Warne sie!

Entschuldige, Winnie.

Oh, ich liebe Frauen im Uniform.

Ich werde dich beim Wort nehmen, John.

Wir müssen uns beeilen!

Sie starten!

Entschuldigen Sie bitte.

Komme ich mit Ihnen zur Victoria Station?

Dann eben nicht.

Natürlich haben die ja nichts beschriftet.

Das dachte ich mir schon.

Ich versuch's mal.

Such mich zu konzentrieren.

Oh Mann!

Rauschen!

Das hat nichts mit mir zu tun!

Du bist hier allein!

Das sind Sie, Soldat!

Marguerite, los!

Kratz die Seile!

Gut gemacht, Marguerite.

Nichts wie weg!

Entschuldigen Sie, Lord, ich...

Sir!

Was ist?

Das Schreiben ist vom Premierminister.

Ich wurde soeben meines Amtes enthoben.

Die junge Dame hatte Recht.

Und zwar in allem.

Jetzt erzähl mal, Marguerite.

Was genau war mit dir und Winnie?

Wir haben einen netten Abend miteinander verbracht.

Er war sehr zugewandt.

Dann hab ich mit seiner Frau etwas getrunken.

Alles in allem war es ein netter Abend.

Getrunken?

Ja.

Mit seiner Frau?

Ja.

Also hast du...

du hast nie...

Niemals.

Aber Lord Churchill glaubt doch jetzt wahrscheinlich...

keine Ahnung, was der denkt.

Ja, wieso oft nicht, Lord Roxon?

Wenn man's geschickt anstellt, glauben die Männer einem

doch einfach alles.

Bereit für die große Reise?

Ja!

Sie wissen doch, dass Sie mich nicht töten

können.

Das ist doch gar nicht nötig.

Es reicht, Sie ein wenig aufzuhalten.

Wo sind wir?

Erkennen Sie es nicht wieder?

Hier sind Sie damals mit dem Luftschiff gelandet.

Wissen Sie nicht mehr?

Sicherlich wird es Sie hier auch wieder abholen.

Sagen Sie mir, warum wollen Sie mich dazu

verdammen, auf ewig allein zu sein?

Aber Sie haben mir doch was anderes erzählt.

Sie haben gesagt, wir würden von nun an

dasselbe Schicksal teilen.

Aber das war gelogen, nicht wahr?

Sie haben immer gewusst, dass Sie der Verfluchte

sind.

Und nicht Ihr Schiff.

Matt Malone ist auch gestorben.

Nein, ist er nicht.

Ich habe ihm den Fall schon entrissen.

Ich habe ihn wie ein kleines Kind schreien

hören.

Und seine Leiche habe ich auch gefunden.

Nicht weit von den Klippen her.

Das glaube ich Ihnen nicht.

Er ist vermutlich inzwischen von Sauriern gefressen worden.

Aber vielleicht sind ja noch ein paar Knochen

von ihm übrig.

Hören Sie auf.

Das Schiff.

Es kommt um Sie zu.

Da ist der Sturm wieder.

Derselbe wie damals.

In Folge dieses Sturms kamen wir aufs Plateau.

Ja, dann sind wir doch dort an den

Klippen zerschüttert.

Das heißt, wir kommen unserer eigenen Wirklichkeit zurück.

Ja, das wissen wir, wenn wir auf 3600

Fuß gehen.

Denn laut Ashworth ist dort das Loch in

der Zeit.

Wir werden sehen.

Ein paar Sekunden noch.

Malone!

Malone!

Malone!

Malone!

Wir sind da!

Es kommt tatsächlich.

Ich kann es hören.

Dass ich

mich übertreuen würde, diese Kleider zu tragen.

Ich kann die Signalfeuer erkennen.

Wo ist Malone?

Ich weiß es nicht.

Vergiss nicht, wir haben nur diesen einen Versuch.

Wenn wir den nicht nutzen, dann werden wir

wohl oder übel für immer in diesem Sturm

bleiben müssen.

Blut.

Sieht aus, als würde ihr Schiff mich nicht

mehr haben wollen.

Ich hoffe, dass wir das Ding heil runterkriegen.

Ich gehe nach links und lasse die Rampe

runter.

Challenger!

Da unten ist jemand!

Da unten am Feuer!

Es ist Veronika und Ashworth!

Veronika!

Ich verfluche dich.

Verflucht bin ich schon längst.

Sieht aus, als wäre der Pilot wieder an

Bord.

Ich gehe jetzt runter.

Ihr steigt aus sofort.

Ich gehe nicht ohne dich zu.

Ich komme ja gleich nach.

Jetzt los!

Komm!

Spring mal mit!

Los!

Challenger!

Na los doch!

Wo sind Challenger und Malone?

Challenger ist noch auf dem Schiff.

Komm schon, Challenger.

Es ist nicht ewig Zeit.

Wo ist Ned?

Das wissen wir nicht.

Wo ist er?

Einfach den Kurs und gib mir zehn Sekunden.

Wollen Sie schon aufbrechen?

Ja sicher, aber ohne Sie, Ashworth.

Aber geteiltes Leid ist nun mal halbes Leid.

Worauf wartest du denn noch?

Wir gewinnen wieder an Höhe, Challenger!

Wir steigen zu hoch.

Das schafft er nicht.

Was ist das für ein Gefühl, Challenger?

Die nächsten sieben Jahre schmoren Sie in der

Hölle!

Das überlasse ich Ihnen.

Nicht doch!

Challenger!

Es ist aus.

Ich kann

nicht glauben, dass Challenger tot ist.

Einer scheint überlebt zu haben.

Ein Fallschirm.

Wer ist das?

Challenger!

Du hast es geschafft.

Gott sei Dank.

Lass mich!

Kommt mir nicht zu nahe.

Es wäre zu unbequem geworden aus 200 Fuß.

Ja!

Das Plateau ist schuld.

Es nimmt mir einfach alles.

Melone ist noch am Leben.

Wir sind ihm begegnet, in gewisser Weise.

Wir haben ihn gesehen.

Dennoch nur kurz.

Er ist noch da draußen, das weiß ich

genau.

Und wir werden ihn finden.

Und wenn wir erst mal das Geheimnis dieses

Plateaus kennen, dann kommen wir auch nach Hause.

Wir alle.

Wir schaffen es.

Home, sweet home.

Immer noch besser als ein Luftwaffenstützpunkt.

Ich weiß nicht.

Ich mag Männer in Uniform.

Du weißt, Margot, ich nehme dich beim Wort.

Und, was ist?

Glaubst du, Winnie wird sich später an uns

erinnern?

Nein, das kann ich mir nicht vorstellen, John.

Ich bin sicher, dieser Churchill gehört auch irgendwie

zum Geheimnis unseres wundersamen Plateaus.

Glaubst du, wir werden dieses Geheimnis jemals lüften?

Das ist eine gute Frage, Marguerite.

Anfangs dachte ich, wir befänden uns an einem

gewöhnlichen, wenn auch äußerst abgeschiedenen Ort der Welt,

wo zwar Ungewöhnliches, aber nichts Unnatürliches passiert.

Ungewöhnliches ist genug passiert.

Mehr als mir lieb gewesen ist.

Doch je länger ich darüber nachdenke, umso mehr

denke ich, dass es ein Muster gibt, eine

Art Gesetzmäßigkeit, die auch dem uns hier widerfahrenen

Unnatürlichen zugrunde liegt.

Ich weiß, wie meine Eltern damals darüber dachten.

Sie waren der Ansicht, dass es auf alle

Fragen nur eine einzige Antwort gibt.

Tja, und wenn einer die Antwort findet, dann

bist du das, George.

Das sehe ich genauso.

Aber stoßen wir nicht nur auf mich an.

Nein.

Dann auf uns alle.

Also machen wir uns an die Arbeit, sonst

finden wir gar nichts.

Vielleicht dürfen wir noch austrinken, ja?

Können wir vier nicht einfach mal einen Moment

zusammensitzen?

Wir sind fünf.

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