All language subtitles for Germany Pale Mother 720p

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Original subtitles

Deutschland, mögen andere von ihrer Schande sprechen, ich spreche von der

meinen.

O Deutschland, bleiche Mutter, wie sitztest du gesudelt unter den Völkern,

unter den Befleckten fällst du auf.

Von deinen Söhnen der Ärmste liegt erschlagen, als dein Hunger groß war.

haben deine anderen Söhne die Hand gegen ihn erhoben.

Das ist ruchbar geworden.

Mit ihren so erhobenen Händen, erhoben gegen ihren Bruder, gehen sie jetzt

vor dir herum und lachen in dein Gesicht.

Das weiß man.

In deinem Hause wird laut gebrüllt, was Lüge ist, aber die Wahrheit muss

schweigen. Ist es so?

Warum preisen dich ringsum die Unterdrücker?

Aber die Unterdrückten beschuldigen dich. Die Ausgebeuteten zeigen mit

auf dich. Aber die Ausbeuter loben das System, das in deinem Hause ersonnen

wurde. Und dabei sehen dich alle den Zipfel deines Rockes verbergen, der

ist vom Blut deines besten Sohnes.

Hörend die Reden, die aus deinem Hause dringen, lacht man. Aber wer dich sieht,

Der greift nach dem Messer, wie beim Anblick einer Räuberin.

O Deutschland, bleiche Mutter, wie haben deine Söhne dich zugerichtet,

dass du unter den Völkern sitzt, ein Gespött oder eine Furcht?

Ich kann mich an nichts mehr erinnern in der Zeit vor meinem Leben.

An dem, was geschah, bevor ich geboren war, trifft mich keine Schuld.

Da gab es mich nicht.

Ich fing an, als mein Vater meine Mutter zum ersten Mal sah.

Hallo, Fräuleinchen!

Mh, Püppchen!

Hey, Kleine!

Süße! Schnell dich doch mal um, Schwester!

Er war nicht der Nazi.

Das war der andere, sein Freund.

Sie hat nicht geschrien.

Eine deutsche Frau.

Eine richtige deutsche Frau.

Mit den schwarzen Haaren?

Rein arisch.

In ihrer Familie sind sonst alle blond.

Sieben Töchter.

Sie ist die einzige Schwarze. Eine schöner als die andere.

Kein Wort gesagt.

Geh mit ihrer Schwester zum Ruderball.

Blond sage ich dir, blond.

Kornblond.

Semmelblond. Blond wie Gold.

Sie ist schöner, aber eben schwarz.

Da schwimmt eine tote Katze.

Wie?

Kann ich nicht sehen.

Katzen sowieso nicht.

Ob das Unglück bringt?

Unglück? Wieso?

Meine Mutter, ich habe Schweigen gelernt, sagtest du.

Von dir habe ich Sprechen gelernt.

Muttersprache.

Immer noch mit runtergetretenen Socken, der alte Sozi.

Mit denen machen wir demnächst kurz einen Prozess.

Ich weiß nicht, wie Sie sich auf die Texte konzentrieren wollen, wenn Sie so

viel reden.

Ich höre hier übrigens auf.

Dann hat das Schikanieren ein Ende.

Wieso habe ich Sie schikaniert?

Wie man es nimmt.

Sie bleiben aber da.

Ich werde mich von jetzt an ganz dem Vaterland widmen.

Meinen Sie, Sie gehen ganz zur Partei?

Das da ist Deutschland.

Mit meinem Daumen kann ich es zudecken.

Wir werden die Welt beherrschen.

New York!

Lassen Sie sehen.

Sieg oder Untergang?

Ich tippe auf Untergang. Ja, das dachte ich mir.

So, mein Vater sagt das auch.

Der ist ja auch ein alter Suzi. Schlimm genug.

Gut, dass du keiner bist.

Mir ist das eigentlich egal.

Ich will meine Ruhe haben.

Und die Schwarze.

Nur Leben, verstehst du? Da kann auch der Bürger nichts dagegen haben.

Meine Tante, deine Schwester, liebte den Nazi.

Unglücklich.

Aber dies ist deine Liebesgeschichte, meine Mutter.

Deine Liebesgeschichte, mein Vater.

Sind Sie auch in der Partei?

Nein. Aber Ihre Schwester? Ja. Kann ich sie wiedersehen?

Glücklich.

Ganz normal.

Nur, dass sie in dieser Zeit geschieht. In diesem Land.

Die Geschichte meines Anfangs

Kann ich Sie wiedersehen?

Sind Sie in der Partei? Nein, wann kann ich Sie wiedersehen?

Warum nicht?

Warum nicht in der Partei?

Ich weiß nicht.

Kann ich Sie nicht wiedersehen?

Ihr Freund ist doch in der Partei. Soll ich eintreten? Kann ich Sie dann

wiedersehen? Nein.

Nein, wann?

Nein.

Soll ich nicht in die Partei eintreten oder soll ich Sie wiedersehen?

Sagen Sie es doch.

Es ist mir wichtig.

Das Wichtigste von der Welt.

Er war auf dem Reichsparteitag.

Ja, und?

Er hat mir ein Foto gezeigt.

Er sagt, es wäre die Frau für ihn.

Sie ist aus Mürrenberg.

Er hat gesagt, er ist schon heimlich mit ihr verlobt.

Für Ulrich wird so viel zu schade.

Der kann doch nicht bis drei zählen.

Doch, das kann er schon.

Lass ihn doch laufen.

Du kannst gut reden.

Soll ich rübergehen?

Nein, bleib noch hier.

Was hörst du von Bernstein?

Da ist Brache. Nein!

Das ist doch Rachel aus meiner Klasse.

Ich denke, du bist in der Partei.

Ja, aber das ist doch Rachel.

Komm, wir gehen ins Bett, wir denken über Ulrich nach.

Du kannst so hart sein.

Mach dich.

Das ist doch auch ein Neuen.

Wen?

Nicht den SA -Typ.

Der andere.

Ich glaube, den heirate ich. Warum?

Bleib doch bei mir.

Für hier werde ich langsam zu alt.

Er ist auch nicht in der Partei.

In Parteihallen will ich nicht.

Warum nicht?

Wir sind doch zackig.

Ja, vielleicht deswegen.

Habt ihr euch denn verabredet?

Nein.

Vielleicht siehst du ihn nie wieder.

Doch. Sicher.

Ulrich hat geheiratet.

In Nürnberg.

Ich habe heute die... Ich habe

heute die Fotos entwickelt für seine Eltern.

Sieht sehr stramm aus in der Uniform.

Stramm? Ja.

Hast du was dagegen?

Weiß nicht. Und du?

Weiß auch nicht.

Das ist der Bernstein.

Vater von Rachel.

Ich habe es vergessen.

Ich wollte dich doch über diese Spelle tragen.

Macht nichts.

Wie im Film hat Frau Mayer heute daneben angedeutet.

Ja.

Du warst so jung wie sie, mein Vater.

Aber in meiner Erinnerung ist dein Gesicht immer so alt, wie es war, als du

dem Krieg kamst, gegen den sie dich dann schickten.

Na?

Ich finde, na oder nicht?

Eure Umarmung kann ich mir nicht denken.

Wie deine und deine Haut sich berührt, kann ich nicht denken.

Ihr seid meine Eltern.

Zwischen euch bin ich.

Ich habe nicht geheiratet.

Das habe ich an euch verlernt.

Wenigstens kein Bild vom Führerbombett.

Was möchtest du?

Frau Mayroth meinte, wir brauchen noch den Flügel beim Bett, weil sonst die

Kinder nicht so gut werden.

Was sagst du?

Ich denke, du willst keinen.

Nein.

Das kann ich auch nicht

machen.

Das war eine Arbeit bei dir.

Wir führen über den Frieden.

Da hörst du es, Hans.

Ich habe aber heute das Ziel bekommen.

Wie schön.

Mensch, du darfst als einer der Ersten dabei sein.

Ein Einrufungsbefehl, Hans muss mal vor.

Zeig mal, wie sieht denn das aus?

die friedlichen religiösen Konsequenzen zu überweigern.

Es ist auch unmöglich, zu sagen, dass diejenigen, die uns dargenommen haben,

natürlich von sich aus... Ich wollte es dir erst morgen sagen, als du heute

Geburtstag hast.

Heinz, du bist ja so als harte Unglück. Ich mache

frischen Sinn.

Oder wollt ihr weinen?

Weinen?

Lügen. Johanna.

Lydia. Nimm es nicht vom Trage, Schleene.

Unkraut vergeht nicht.

Es ist bloß, weil Hans Beamter ist und nicht in der Partei.

Die schicken Sie zuerst an die Front.

Also Ulrich bleibt hier.

In der Heimat warten andere Aufgaben, die auch getan werden müssen.

Ach, ich wollte, ich könnte mit euch hinaus.

Warum wird doch nicht in die Partei eingetreten? Du hättest eintreten

Nimm dich zusammen, Lene. Bitte, nimm dich zusammen.

So schickten sie dich zum Menschentöten.

Das konntest du nicht.

Wer kann das schon?

Mein Vater.

Vater.

Mein deutscher Soldat schämt sich.

Oder reißt sich zusammen.

Mensch, reißt sich zusammen.

Ich kann das nicht.

Ich kann das nicht.

Sie sah aus wie meine Frau. Sie hat uns doch nichts getan.

Du denkst, uns geht es anders?

Denkst du, uns macht es Spaß?

Weiß ich nicht.

Das war's.

Wir haben auch einen Kranz hingeschickt.

Die sind weg.

Das waren doch Juden.

Die Juden, die waren doch uralt. Es ändert nichts daran, dass sie Juden

Ich brauche aber das Rot.

Das gibt es sonst nirgends.

Das schickst du für Hans.

Wenn er wiederkommt.

Ja.

Sie sind weg.

Da ist niemand mehr.

Dieses Rot bräuchte ich. Ich kriege es sonst nirgends.

Aber Sie haben den Schlüssel wohl auch nicht.

Ich will mich hüten.

Ich kann doch meine Bluse sonst nicht fertigstecken und ich möchte sie so gern

haben, wenn mein Mann wiederkommt.

Es ist wahr und ich glaube dir, du hast das alles nicht gewollt.

Du hast es aber auch nicht verhindert.

Ich mache dir Vorwürfe, aber mit welcher Berechtigung?

Worin bin ich besser, außer dass ich den Vorteil habe, die Nachgeborene zu sein?

Ich finde das nicht.

Dann nehmen Sie doch eine andere Farbe.

Ach, hier ist doch so ein schönes Blau, hellblau und dunkelblau. Blau ist doch

viel schöner.

Ja, finden Sie? Ja, viel schöner.

Du aber los.

Danke. Heil Hitler.

Was hast du?

Es geht alles so schnell.

Du warst so lange weg und jetzt geht alles so schnell.

Gefällt sie dir?

Ja.

Gib Lose.

Nein.

Bin ich dir so fremd?

Nein. Ich... Ich weiß nicht.

Ich...

Ich

bin drei Tage unterwegs gewesen. Ich habe nur auf diesen Augenblick gewartet.

Ich kann nichts dafür.

Du hattest einen anderen inzwischen.

Diesen SA -Typ?

Diese Schweine, die alle hier geblieben sind? Nein.

Du lügst nicht.

Ich lüg nicht.

Ich habe gedacht, du bist wie der frisch gefallene Schnee.

Ich habe keine angerührt.

Und du?

Das war mein Anfang.

Ich muss nach Frankreich.

Wo denn da?

Sie sah aus wie meine Mutter.

Sie sah aus wie Lene.

Soll

ich

sie dazustellen?

Patrice, geboren am 21 .02 .1921.

Constant Annick, geboren am 17 .12 .1920.

Jeannot Philipp, geboren am 24 .03 .1919.

Duchamp Jean -Claude, geboren am 7 .11 .1920.

Thierry Michel, geboren am 12 .06 .1921.

Rocher Gilles, geboren am 30 .10 .1918.

Marchand Jean -Luc.

Geboren am 1 .9 .1919.

... und eine Angriffsbasis gegen Nord -Ostland und die Niederlande, wurde in

letzten Jahren erledigt.

Der Versuch, in der heulenden Ferien nur Grenzen und Ruhezonen zu erreichen,

brach nach wenigen Tagen zusammen.

Frankreich fing den gleichen Weg, England wurde von den Konzernen

Ich lese einige Male jetzt so, dass die Engländer die Absicht haben.

mit einer großen Offensive jetzt irgendwo zu beginnen.

Ich hätte nur den einen Grund, wenn Sie mir das vorher mitteilen wollten, ich

würde dann das gewiesene Europa vorher heute machen.

Das ist der Grund.

Widerstand war nichts für Lene.

Sie hatte nur gelernt zu schweigen und zu gehorchen.

Aber mit dem Kind im Bauch, der immer dicker wurde, verlor sich wenigstens ihr

Respekt vor der Macht.

Tag, Ulrich.

Hallo, Klafftmännchen.

Du bist ja die Treppe raufgefallen.

Ich habe dich zu mir gebeten.

Aus alter Freundschaft.

Zu Hans.

Und für meine Feste.

Sagt das nicht deine Frau?

Nee.

Ich habe mir wirklich nichts dabei gedacht.

Vor ein paar Jahren sind doch noch jeder auf der Straße.

Man kann sich aber nicht dran denken.

Wer hat mich denn verziffen?

Dein Verehrer von früher.

Er ist Armer mit dem Hund.

Er nutzt mich.

Arschloch.

Der Mann hat seine Pflicht getan.

Am besten bin ich meine Zeit weg.

Du lässt mich zur Hans nach Frankreich.

Ich bin schwanger.

Ich muss ihn noch mal sehen, bevor es bei mir losgeht. Dann fasse ich das

Das kann ich eigentlich nicht machen.

Was heißt eigentlich?

für so eine gestickte Bluse.

Die hat Lydia so gefallen.

Ach so.

Ich habe schon verstanden.

Klar, kann sie haben.

Sie fatzt mir sowieso nicht mehr über den Bauch.

Bleib hinterher.

Ja.

Du kamst mit Billigung der Partei vor meiner Geburt nach Frankreich.

Mit Lene.

Zu meinem Vater.

Mach die Zigarette auf.

Helmut, merkst du nicht, dass du störst?

Dankeschön. Sie rauchen nicht?

Natürlich raucht sie nicht.

Eine deutsche Frau raucht nicht.

Das ist meine Frau.

Hoffentlich auch noch, wenn du wiederkommst.

Ja, hoffentlich.

Ich habe frei fürs Wochenende.

Nenn ich mal ein Hotel.

Gut.

Dass du das geschafft hast.

Zu wenig Zeit zum Gewöhnen.

Eigentlich wollen wir Vater, Mutter und Kind werden.

Das macht doch nichts.

Das musste ich doch kennenlernen.

Aber ich war bei Lene.

Und mein Vater war im Krieg.

Und wir waren drei verschiedene Leute.

Bleib gesund.

Danke, Lies. Ebenfalls.

Pass auf dich auf.

Ich erwarte, dass Nachwuchs da ist, wenn ich zu Hause bin.

Bleib gesund.

Mein strammer Junge.

Grüß alle. Pass auf dich auf.

Schön durchatmen, weiter, weiter.

Schön durchatmen, schön tief durchatmen.

Das wird schon weniger.

Ich merke es ja.

Aber jetzt bis zum Ende kommt auch die Kultur.

Und jetzt, jetzt drücken, na komm, komm, komm, komm.

Die Kopf auf die Brust nehmen, na komm. Aber jetzt mal drücken, feste Zertulette

runter drücken. Na komm, weiter.

Na wunderbar, na wunderbar. Da sieht man ja das Fübschen schon ein bisschen. Na

komm. Na komm, weiter, weiter, weiter.

Noch ein bisschen.

So.

Komm, komm, ist ja alles gut, ist ja alles gut. Komm, komm, komm, die Kopf

runter. Ja, ist gut.

Weiter so, jetzt schön gut.

Noch mal. Tief Luft holen. Komm.

Und jetzt kommt der Rest noch. Na komm, weiter, weiter. Drück mal, drück mal.

Weiter, weiter, weiter.

Ist gut. Ist gut. Komm, ganz locker lassen.

Ist gut. Alles vorbei. Komm, geh.

So, schön.

Komm, die Beine aufstellen. Und jetzt schön entspannen.

Die Beine aufstellen. Das Kind soll jetzt einfach sein Kind sein. So.

Heil Hitler, ein Mädchen.

Kein strammer Junge.

Es ist mir so fremd.

Als ich mich von dir abschnitten, Lene, fiel ich auf ein Schlachtfeld.

So viel, was ich noch gar nicht sehen konnte, war schon kaputt.

Dem passiert nie was.

Heidegitter!

Ja, wie ist es?

Ich hoffe, du kommst, um deine Kraft in den Dienst des Hinterhilfswerks zu

stellen. Nein, eigentlich nicht.

Tut mir leid, Lähmchen, du musst fürs Hinterhilfswerk sammeln.

Wo dein Mann schon nicht in der Partei ist, musst du guten Willen zeigen.

Wenigstens du.

Ist er denn immer noch nicht eingetreten?

Er wollte doch.

Eine Freund kommt ja nicht dazu.

Also, du lässt dir eine Sammelwüste geben.

So ein Blödsinn, was?

So was würde uns nicht einfallen, hier auch noch rumzubetteln.

Kleine Spende fürs Winterhilfswerk.

Sollen wir den vielleicht in die Büchse stecken? Wir haben nämlich weiter nichts

mehr.

Ho!

Du hast Hunger, hm?

Ist was?

Sie verletzen hier das öffentliche Schamgefühl.

Sind Sie das?

Ich sagte, dass Sie das Schamgefühl beleidigen.

Kleine Spende fürs Winterhilfswerk. Haben Sie nicht verstanden? Wenn Sie Ihr

Kind schon öffentlich ernähren müssen, dann bitte schön wenigstens mit einem

Fläschchen.

Muss schließlich alles seine Ordnung haben.

Kleine Spende fürs Winterhilfswerk. Ich muss Sie hier verweisen.

Aufhören!

Aufhören! Hosenknöpfe.

Da sind ja Hosenknöpfe.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, acht Hosenknöpfe. Die Leute schämen sich

Sie schämen sich nicht.

Nee, die schämen sich nicht.

Du hast dir keine Mühe gegeben.

Wie konntest du Hosenknöpfe annehmen für unsere frierenden Soldaten im

russischen Winter?

Die Leute sind ausgebombt. Keine Opferbereitschaft.

Defettismus.

Daran wird das deutsche Volk zugrunde gehen. Und dann sage ich mit Recht, sie

sind ihn nicht wert, unseren Führer.

Es ist drei Uhr nachts. Wir rollen nach Osten.

Nur die Gestirne scheinen nicht zu schlafen. Die spielen mit ihrem

Lick durch den Gesichtern der Männer, die in wenigen Tagen wieder vorne sein

werden.

Jeder Räderstoß bringt sie näher dorthin.

Die Männer schlafen. Wir fahren den dritten Tag.

Es wird ein kühler Wind. Wir rollen in hohen, klapprigen Waggons. Die Türen

schließen schlecht.

Der Wind treibt sich überall im Abteil herum.

An den Fenstern blühen Eisblumen.

Wenn wir ihn noch einkratzen, sehen wir die weite weiße Fläche des Ostens mit

schwarzen Waldstrichen.

In dieser einsamen Landschaft sind wir nun in unserem langen, langsamen Zug.

Diese Männer werden keine Weihnachten haben, aber mit ihrem Herzen sind sie in

der Heimat.

Achtung, ich rufe noch einmal Stalingrad.

Hier ist Stalingrad, hier ist die Front einer Wolke.

Achtung, noch einmal die Laplandfront.

Achtung,

noch einmal Südfrankreich, die Luftwaffe. Hier ist ein Feldflugplatz in

Südfrankreich. Und noch einmal die Kriegsmarine und das Heer in

Hier meldet sich die Front im Kaukasus.

Achtung, die U -Boot -Bar im Atlantik. Hier ist ein Untersee -Wutstützpunkt am

Atlantik. Achtung, Tartania.

Hier ist die Mittelmeerfront und Afrika.

Achtung, Zakopane.

Aus dem Heeresgewesungsheim in der Tatra grüßen die Verwundeten ihre Kameraden

an den Fronten. Wir bitten euch, Kameraden, jetzt in das schöne alte

Weihnachtslied.

Ja, mein Mann hat sich schon von da aus... Noch

nie

getrunken, was?

Hast du Läuse?

Man gewöhnt sich an alles.

Lieber Läuse und Leben als keine Läuse und Tod.

Rück doch nicht gleich weg, Kind.

Wir sind doch eine Gemeinschaft.

Das war unser Haus.

Ein Haufen Steine.

Und das war ich mal.

Jetzt bleiben uns nur noch die Verwandten in Berlin.

Da können wir warten, bis dein Vater nochmal wiederkommt.

Vielleicht lebt er ja noch.

Bestimmt lebt er noch.

Weißt du, er lebt bestimmt noch.

Er muss einfach leben.

Nach dem Ende der Wohnstuben wurdest du fidel.

Da ging es uns erst richtig gut, als alles hin war.

Zu Fuß nach Berlin.

Auf hohen Absätzen. Hoch hinaus.

Landstreicherlede.

Anna, lass das mal.

Jetzt fällt mir noch der Koffer weg.

Da ist das Silber drin.

Das ist unser ganzes Vermögen. Das brauchen wir noch.

Wo geht's denn hier nach Halensee, weißt du das?

Von hier geht ein Omi -Bus. Wo sind denn deine Eltern, deine Geschwister?

Sind verschwunden.

Die suche ich.

Das verstehe ich nicht, Herr Dr. Dr.

Fritzen, er ist im Reichsdurchfahrtministerium.

Das waren die reichen Verwandten.

Die konnte ich nicht leiden.

Damals schon nicht.

Ich dachte nur, wir könnten bei euch wohnen.

Wir müssten baden. Wir ziehen um, Kind.

Ja, aber warum denn?

Bertrand hat doch so eine gute Stelle. Da geht es doch nur noch dürr darüber.

Zivilisationskoller. Er will aufs Land. Wir haben zwei schöne Hüfte gekauft.

Sie wollte hierbleiben. Sie denkt, Hans kommt nächste Woche mit einem Transport

durch und da wollte sie ihn abfangen. Das kann sie doch.

Die Wohnung bleibt in den nächsten Wochen leer.

Wir haben noch etwas hier abzuwickeln und bleiben deshalb in Berlin.

Allerdings im Hotel.

Aber, Lähnchen, du kannst dich doch hier einrichten, wie du willst.

Tritt dir denn jemand rein?

Aber Kind, doch nicht gleich. Wir sind doch nicht irgendjemand.

Ich würde so gern baden. Mit dem Kind.

Tu das doch.

Tu das.

Das Mädchen ist heute noch da.

Sie lässt dir das Baden.

lehne und ich uns in der badewanne und flogen wie die hexen über die dächer

Vielleicht kommen sie noch. Vielleicht auch nicht.

Ich warte auf meinen Mann.

130.

Infanterieregiment, 3. Bataillon, 2. Kompanie. Sie sind schon heute früh

gekommen.

Bestimmt. Sie sind schon in der Kaserne.

Ich weiß das.

Sie sind schon heute früh gekommen.

Ich warte auf meine Frau.

Sie kommt bestimmt.

Die Züge gehen nur sehr selten.

Lena und ich.

Ich und Lena.

Mitten im Krieg.

Ich habe hier den Truppentransport untergebracht, der heute Morgen von

-Petrovsk gekommen ist. Ich suche meinen Mann, 230.

Infanterie -Regiment, 3. Bataillon, 2. Kompanie.

Nein, die sind nicht gekommen.

Aber am Bahnhof hat man mir gesagt, die sind längst da.

Sind sie aber nicht, jedenfalls nicht hier.

Herr Hitler.

Anna, wollen wir in den Zug gehen?

Ja.

Untertitelung des ZDF,

2020

Guck mal, wer da ist, einer von den Pferdern.

Heil Hitler, les ich jetzt?

Sie haben euch beide gefilmt.

Jetzt habt ihr für immer festgehalten.

Ein paar Berliner Impressionen, ehe wir aufs Land ziehen.

Ich verstehe Sie nicht, Dr. Fritzen. Ein Mann wie Sie in engster Verbindung mit

dem Generalstab?

Jetzt, wo Deutschland siegt?

Mein Lieber, gerade weil ich in engster Verbindung mit dem Generalstab bin.

Bis jetzt haben unsere Panzer gewirkt.

Aber lassen Sie den Feind erst mal seine einsetzen, im großen Spiel.

Der hat Ressourcen, wir kaum noch.

Ist Hans nicht bei uns?

Nein, Hans ist nicht bei uns.

Mein Onkel Bertrand erwies sich als dauerhaft wie die Dinosaurier.

Ich werde sterben.

Er wird aussterben.

Er ist aus Stalbit.

Dunkel machen.

Wo können wir hingehen?

Ich habe zwei Tage frei. Zwei Tage? So lange?

Eine Nacht in Monte Carlo, wie ich bin unter Palmen mit dir.

Wie du vor Palmen im Himmel nicht, hast du den Himmel rein.

Was

sollte ich mit einem

Vater anfangen?

Ich wollte lieber mit Lene eine Hexe sein in den Trümmerfeldern.

Ihr habt es gut hier zu Hause.

Ihr könnt noch tanzen.

Unser Haus ist hin.

Das war in der Bunkerbank.

Sonst ist alles futsch.

Weißt du, wie das ist, bei Fliegeralarm ein Kind zu kriegen?

Ich sag dir, je dicker es kommt, umso mehr singe ich mit dem Kind.

Gar nicht mal so sehr für das Kind, sondern für mich.

Du hast dich so verändert.

Findest du?

Und ich bin immer noch derselbe.

Nur abgemüht.

Was wollte mein Vater mit mir anfangen?

Ich habe gesehen, wie sie anfing zu leben.

Die Anstrengung zum Leben.

Wie sie den Kopf hebt und dann die Arme.

Da? Ja.

Und wie sie anfing zu knien.

Und wie sie sich dann aufrichtet.

Dann konnte sie stehen und jetzt läuft sie.

Irgendwie war das viel wichtiger als der ganze Krieg.

Mir wenigstens.

Wir werden kämpfen bis zum letzten Blutstropfen.

Viel Bitte.

Siegen.

Oder untergehen.

Das ist des deutschen Menschen wirklich.

Das sagst du.

Und Bertrand zieht aufs Land.

Dem Bonsen ist schon klar, was läuft.

Jetzt krieg ich ihn nicht noch in letzter Minute auf den Leim.

Leben musst du und sonst gar nichts.

Ich war eifersüchtig auf ihn.

Und er auf mich.

Wir müssen in den Bunker.

Nein, nicht wegen jeder Kleinigkeit.

Nur mit Alarm, sonst kommt er gar nicht rein.

Das

Geschrei

macht mich ganz nervös.

Genau das wollte ich.

Aber nicht ihn.

Den ich nicht kannte.

die ganze Nacht so?

Eigentlich schon.

So nervös wegen den vielen Bombenangriffen.

Ich wollte eigentlich

mit dir.

Lass uns schlafen, Hans.

Wir sind doch alle müde.

Wenn das eine Nacht wird ohne Bombenangriffe, dann ist das das

man sich denken kann.

Schlafen.

Nur schlafen.

Bloßens schlafen.

Jetzt

solltest

du nicht mehr stillen. Sie ist doch schon über ein Jahr.

Wenn es sonst nichts gibt?

Aber sie frisst dich auf.

Ja, vielleicht.

Sowieso denke ich oft, wenn sie jung ist, was man so jung nennt,

dann werden wir alt sein und dann sieht man auf unserem Gesicht alles, was wir

mitgemacht haben.

Und sie hat dann alles vergessen.

Manchmal beneide ich sie.

Und dann denke ich noch, sie nimmt meine Kraft.

Sie nimmt zu und ich nehme ab.

Wenn die auf ist, gehe ich.

Ja.

Geh aufs Land, Lindchen.

Dann bin ich beruhigter.

Sachsen, Schlesien, da ist nichts los.

Ja. Hier in Berlin kannst du nicht bleiben.

Ich denke, wir siegen.

Woher weißt du, dass sie noch leben wird, wenn das alles vorbei ist?

Ich weiß es ja nicht.

Ich denke nur so.

Vielen Dank.

Mein Testament ist im Umschlag im Koffer.

Auf Wiedersehen.

Das ist ja die Einquartierung.

Deswegen brauchen Sie doch nicht gehen.

Wo wollen Sie denn hin?

Weg aufs Land.

Schädchen kommen.

Ja, aber doch nicht so.

Bei Schnee und Eis.

Sie brauchen was Fettes.

Ich schenke Ihnen einen Mantel von meinem Mann.

Diese. Gut, wenn sie so schön aussieht.

Da hat sich allerhand rum in den Welt.

Sie werden viel laufen müssen.

Bahnen fahren da nicht mehr in der Richtung.

Nach 40 durchmarschierten Tagen und Nächten und mit Blasen an den Füßen

Lene erfahren, wie weit ihre Kraft reichte.

Und dass sie nichts brauchte als das, sich selbst und eine Hoffnung.

Guten Tag, ich bin die Helene Bach aus Berlin.

Ich soll Sie von Ihrem Bruder grüßen. Ach Gott, der Kurt, lebt der noch?

Ja.

Er hat gesagt, wir können vielleicht bei Ihnen wohnen. Ja, kommen Sie doch mal

rein, Sie sind ja ganz verfroren.

Wie Robinson.

Ich bin Robinson.

Und du Freitag.

Quatsch. Du bist ja am Mittwoch geboren.

Mittwoch.

Und heute Dienstag.

Ein Tag zum Dienen.

Nimm sie.

Schenk sie mir.

Gehört dir, ja?

Da ist alles kaputt.

Hier ist auch alles kaputt.

Strip, Strap, Stuhl.

Strip, Strap, Stuhl. Schau mal, Anna.

Strip, Strap, Stuhl.

Lene konnte alles.

Und so wartete ich mit ihr

auf den Frühling und den Frieden.

Und beides kam.

Rucki, komm! Rucki, komm!

Du Tifus, du versteh 'n? Du Tifus! Tad, du versteh 'n?

Tifus!

Schippkoll!

Du Tifus! Kind Tifus!

Ich Typhus.

Kind Typhus. Typhus. Hier.

Typhus. Typhus.

Typhus.

Womit sollen wir uns jetzt zudecken?

Dem Toten da ist nicht mehr kalt.

Immer nehmen sie es von den Armen, auch die.

Aus dem Führerortquartier wird gemeldet, dass

unser Führer Adolf Wittner...

Mein Käfer fliegt, dein Vater ist im

Krieg. Die Mutter ist in Pommerland,

Pommerland ist abgebrannt. Mein Käfer fliegt.

Deutsche Männer, Frauen, Soldaten der deutschen Wehrmacht.

Es war einmal ein Müller, der hatte eine schöne Tochter.

Und als sie herangewachsen war, da wollte er sie versorgt und gut

bitten. Und er dachte sich, wenn ein Freier kommt... der mich um die Hand

Tochter bittet und der anständig ist, so will ich sie ihm geben.

Nicht lange, so kam ein Freier, der schien sehr reich zu sein.

Und da der Vater nichts gegen ihn einzuwenden wusste, so versprach er ihm

Tochter.

Das Mädchen aber schien den Bräutigam nicht so recht lieb zu haben, so wie

Braut einen Bräutigam lieb haben sollte.

Und immer wenn es ihn ansah oder an ihn dachte,

Da fühlte sie ein Grauen in ihrem Herzen.

Und eines Tages sagte der Bräutigam zu seiner Braut, du bist nun schon so lange

meine Braut und hast mich noch nie in meinem Haus besucht.

Da sagte das Mädchen, ich weiß nicht, wo dein Haus ist.

Und der Bräutigam sagte, du bist draußen im dunklen Wald.

Am Sonntag sollst du mich besuchen, denn ich habe Gäste geladen.

Und damit du auch den Weg findest, will ich dir Asche streuen.

Und als der Sonntag kam und das Mädchen in den Wald hinausgehen sollte, da

überkam es eine große Angst.

Es steckte sich die Taschen voll mit Erbsen und Linsen und machte sich auf

Weg.

Als es an den Rand des Waldes kam, fand es auch die Aschenspur und folgte ihr.

Aber bei jedem Schritt...

Den sie machte, streute sie links und rechts und links.

So ging es fast den ganzen Tag.

Bis es in die Mitte des Waldes kam, wo es am dummsten war.

Da stand ein einsames Haus.

Und das war ganz unheimlich.

Und das Mädchen hatte große Angst.

Aber es ging hinein und konnte niemanden finden.

Und es herrschte eine große Stille.

Da rief plötzlich eine Stimme, kehr

um, kehr um, du junge Braut, du bist in einem Mörderhaus.

Und das Mädchen drehte sich um und sah einen Vogel in einem Bauer.

Und der Vogel rief noch einmal, kehr um, kehr um, du junge Braut, du bist in

einem Mörderhaus.

Da lief das Mädchen durch alle Stuben des Hauses, konnte aber niemanden

bis es in den Keller kam.

Da saß eine steinalte Frau und wackelte mit dem Kopf.

Das Mädchen fragte die Frau, gute Frau, weißt du denn nicht, ob mein

Bräutigam hier wohnt?

Da fing die Frau an zu jammern und sagte, du armes, armes Kind, du bist in

Mörderhaus.

Du glaubst, du seist eine Braut und wirst bald Hochzeit machen, aber du

Hochzeit mit dem Tode halten.

Denn dein Bräutigam wird zurückkommen und wird deinen Körper in Stücke hacken

und deinen Leib kochen und dich essen, denn es sind Menschenfresser.

Und wenn ich nicht Mitleid mit dir habe, so bist du verloren.

Da versteckte die Alte das Mädchen hinter einem großen Fass und sagte, wenn

Räuber schlafen, Dann wollen wir flüchten. Auf so eine Gelegenheit warte

schon lange.

Kaum hatte die Alte das gesprochen, da... Hast du keinen Hunger?

Da kamen die Räuber nach Hause und waren trunken und schleppten eine Jungfrau

mit sich.

Die jammerte und schrie, aber die Räuber hörten nicht auf sie und gaben ihr drei

Gläser Wein zu trinken.

Ein Glas Weißen, ein Glas Roten und ein Glas Gelben. Da zersprang mir das Herz.

Da rissen sie ihr die feinen Kleider weg, zerhackten ihren schönen Leib in

Stücke und bestreuten ihn mit Salz.

Einer der Räuber entdeckte an dem Finger der Gemordeten einen Ring.

Da er ihn nicht abziehen konnte, so nahm er ein Beil und hackte den Finger ab.

Der Finger aber...

Er sprang vom Tisch, hinter das Fass und dem Mädchen direkt in den Schoß.

Da wollten die Räuber den Finger suchen.

Die Alte aber sprach, lasst doch den dummen Finger, der läuft euch nicht weg.

Esst lieber und trinkt von dem guten Wein. Die Alte hatte nämlich heimlich

Schlaftrunk in den Wein gegossen.

Und bald darauf schliefen die Räuber auch ein.

Da sprang das Mädchen hinter dem Fass hervor und stieg über die Männer hinweg.

Sie hatte große Angst, dass einer der Räuber aufwachen würde.

Aber Gott half ihr, dass sie glücklich den Weg aus der Mördergrube finden

konnte. Und die Alte folgte ihr.

Der Wind hatte die Asche verstreut. Die Erbsen aber waren gekeimt und

aufgegangen.

Mama, ich will sehen.

Die Erbsen aber hatten gekeimt und waren aufgegangen.

Und so fanden sie im Mondschein den Weg.

Sie gingen die ganze Nacht, bis sie morgens an der Mühle ankamen.

Das Mädchen erzählte dem Vater alles, wie es sich zugetragen hatte.

Am Tage der Hochzeit erschien der Bräutigam.

und Verwandte eingeladen.

Und als sie nun um den Tisch versammelt waren, da musste jeder eine Geschichte

erzählen. Das Mädchen saß ganz still und sprach kein Wort.

Da sagte der Bräutigam, nun mein Herr, weißt du keine Geschichte zu erzählen?

Sie antwortete, so will ich euch einen Traum erzählen.

Ich ging allein durch einen dunklen Wald, bis ich endlich an ein Haus kam.

Da war keine Menschenseele darin, nur ein Vogel in einem Bauer rief, Kehr um,

kehr um, du junge Braut, du bist in einem Mörderhaus.

Mein Schatz, das träumte mir nur.

Da lief ich durch alle Stuben, bis ich endlich in den Keller kam.

Da saß eine steinalte Frau, die wackelte mit dem Kopf.

Ich fragte sie, weißt du, ob mein Bräutigam hier wohnt?

Da klagte die Frau, du armes, armes Kind, dein Bräutigam wohnt hier,

aber wenn er zurückkommt, so wird er dich töten und kochen und essen.

Mein Schatz, das träumte mir nicht.

Da versteckte mich die Alte hinter einem großen Fass.

Und kurz darauf kamen die Räuber auch zurück und schleppten eine Jungfrau mit

sich. Der gaben sie dreierlei Wein zu trösten.

Weißen, roten und gelben.

Da zersprang ihr das Herz.

Mein Schatz, das träumte mir nur.

Hey,

how about some wine?

Hey, look.

I might have to snuff you like this.

Vielen Dank.

Das ist das rechte Sieger als kleines Mädchen.

Und die Sachen und die Frauen.

Mein Schatz, es träumte mir nur.

Er entdeckte einer der Räuber, einen Goldring an den Finger der Gemauerten.

Und als er ihn nicht abziehen konnte, nahm er ein Bein und hackte den Finger

Der Finger aber sprang vom Tisch und direkt hinter das Fass mir in den Schoß.

Und hier ist der Finger mit dem Ring.

Und bei diesen Worten zog sie den Finger hervor und zeigte ihn den Anwesenden.

Der Räuber, der während der Geschichte ganz kreideweiß geworden war, sprang auf

und lief davon.

Die Gäste aber fingen ihn ein und überlieferten ihn den Gerichten.

Da war er und seine ganze Bande für ihre Schandtaten gerichtet.

Haben Sie Zigaretten für Silber?

Haben

Sie

Eier gegen Zigaretten?

Haben Sie Eier für Zigaretten? Nein, das habe ich doch nicht.

Anne.

Lene.

Ja,

selber? Ja. Frau Gabel, Frau Juppert. Ja.

Haben Sie Eier?

Eier gegen Zigaretten?

Anna,

ein Ei.

Das waren auch Ruinen.

Aus dem Rechtsquartier des Großadmirals.

Aus dem Rechtsquartier des Großadmirals hat die Wehrmacht den aussichtslos

beworbenen Kampfkram geschenkt.

Es gibt ein Ruhlingsgericht von drei Minuten ein.

Handels in Griechenland?

Ja. Sein alter Traum.

Plötzlich ganz so, wie er es sich vorgestellt hat.

Ich sehe ihn da stehen und den Leuten aus der Ilias rezitieren. Dabei ist er

Feind. Dann müsst ihr ja bald wiederkommen.

Freu mich.

Klar.

Klar.

Wieso nicht?

Ich weiß nicht.

Ich war so lange allein mit dem Kind.

Dass die alles mitkriegen.

Lene, was sollten wir vom Frieden erwarten?

Am Anfang nach dem Krieg, das Aufräumen machte noch Spaß.

Aber die Steine, die wir klopften, die wurden zu Häusern zusammengesetzt, die

noch schlimmer waren als die vorher.

Lene, wenn wir das gewusst hätten.

Lene, wenn wir das gewusst hätten.

Das ist gut.

Aber lass mich halt helfen. Nur eines.

Ich gebe es ihm.

Gib mir einen, auch.

Spät noch.

Ich bin doch dein Vater.

Ja? Gib ihm mal einen Kuss.

Nein.

Ich...

Ja.

Du bist zu lange hier.

Morgen.

Ja.

Morgen.

Bis wir uns wieder gewöhnt haben.

Ich muss mich wieder gewöhnen.

Gute Nacht. Gute Nacht.

Ich habe immer an dich gedacht.

Ich an dich auch.

Es sind doch zu viele Menschen hier.

Alles wieder.

Man hat die Lüste da alles verloren. Wien.

Ja. Das ist der Mist.

Uwe.

Uwe.

Mensch.

War das der Freund und Kopfverstesser?

Mich gibt's auch noch.

Das seh ich.

Entnazifiziert. Ja, ich war gar nicht erst drin.

In der Partei.

Hast du Recht behalten.

War eigentlich mehr Zufall, wenn ich ehrlich sein soll.

Wie Verbrecher.

Wer? Die Nazis, wer sonst?

Ach so, ja.

Das ist meine Tochter hier.

Was?

Hallo. Guten Tag.

Geh mal zu deinem Papa und sag ihm, er ist ein Waldhaini.

Das war die Wiederkehr der Wohnstuben.

Da ging der Krieg innen los, als Braut und Frieden war.

hätte man dir was getan.

Den ganzen Krieg habe ich gedacht, hinterher.

Und jetzt ist hinterher und es ist so.

Du hast einen anderen gehabt.

Ich weiß es.

Sonst wäre ich von der Führung. Wie kannst du sowas sagen?

Nicht, nicht. Lass sie in Ruhe.

Kann ich nicht.

Du sollst aufwecken.

So, ich habe eine Beförderung, weil

ich nicht in der Partei war.

Ich weiß nicht.

Es war auf einmal da.

Warum denn jetzt?

sich nicht von der Stelle bespürt, was ich gesagt habe.

Das liegt an den Zähnen.

Ich muss Ihnen alle Zähne ziehen.

Nein.

Nein, das will ich nicht.

Bitte, ich will das nicht, bitte.

Sind Sie der Ehemann?

Ich kann sonst nichts dafür garantieren, dass die die Lähmung nicht ausbreitet.

Und dann ist bald der ganze Körper erfasst. Und dann garantiere ich für gar

nichts.

Sie müssen tun, was Sie für richtig halten.

Das Leben ist wichtiger.

Vielen Dank.

Oh.

Ich habe die Suppe gekocht. Du musst essen.

Lene, das waren wir mal.

Du und ich.

Segne, Vater, diese Speise, uns zur Kraft und dir zum Preise.

Amen.

Das ist eine Gesichtslähmung.

Tja, wir hatten recht damals.

Das war eine gewagte Rechnung, aber sie ist aufgegangen.

Ich kriege das nicht an.

Erst drei Luftfahrtministerium und jetzt Kirchenpräsident.

Ich habe Jura studiert und Theologie.

So einfach ist es.

Es ist nicht so schlimm.

Wein nicht.

Es macht nichts. Ich tue es schon weg.

Komm.

Komm, wein.

Ich frage mich nur,

wie kriegst du das in deinem Kopf zusammen?

Lieber Hans, ich bin Verteiler, Organisator.

Ich lese niemandem aus der Bibel vor.

Obwohl ich letzten Endes meinem Herrgott... Nun ja, ich bin

Gibst du mir mal die Flasche rüber?

Danke.

Ich bin Verwaltungsmann.

Dazu braucht man Jura.

Seinerzeit bei den Nazis und jetzt auch.

Und für die Aufgabe, die ich jetzt habe, schadet Theologie nicht.

Ich habe immer über das Metaphysische nachgedacht, in meinen Musestunden.

Das war mein Hobby, wie man heute sagt, schon damals.

Und jetzt ist es mein Beruf.

Ob die Damen noch zurückkommen?

Sonst stecke ich mir mal eine Zigarre an.

Ich bin beruchsempfindlich.

Heute ist Gründonnerstag.

Der alte Winter mit seiner Schwäche

zog sich in rauhe Berge zurück.

Von daher sendet er ohnmächtig.

Nur schauerkörnigen Eises über die grüne Flur.

Aber die Sonne duldet kein Weißes. Alles will sie mit Farben beleben.

Bald sind wir wieder wer.

Ulrich soll jetzt auch befördert werden.

Denk dir, Lähnchen.

Bisschen später, Alphan.

Aber immerhin.

Immerhin?

Immerhin.

Immerhin, es ging schnell.

Alter Junge. Sie können auf

qualifizierte Leute nicht verzichten. Und du hast dich für qualifiziert, ja?

Unbedingt.

Das Hand.

Das Hand.

Das Hand.

Das können wir alles haben.

Alles haben.

Warum?

Warum sollte es sein?

Ich brauche es nicht mehr.

Ich will es auch nicht.

Ich brauche Liebe.

Liebe brauche ich. Liebe brauche ich. Liebe.

Die hast du doch, Liebe.

Die hast du.

Ich habe...

Ich will nicht mehr leben.

Mach was du willst, mir ist es egal. Ich habe genug Sorgen.

Ulrich ist schon wieder befördert worden.

Nicht vergessen Sie.

Ich bin fähiger, aber...

Keiner glaubt

es, du Amwenigsten.

Ich will nicht mehr leben.

Ich auch nicht.

Es dauerte so lange, bis Lene die Türe aufmachte.

Und manchmal denke ich, sie ist immer noch dahinter.

Und ich bin immer noch davor.

Und sie kommt niemals mehr heraus zu mir.

Und ich muss erwachsen sein.

Und allein.

Aber sie ist immer noch da.

Lene ist immer noch da.

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