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Original subtitles

Die Erzählung ist fiktiv. Namen, Figuren und Ereignisse sind erfunden.

Jede Ähnlichkeit mit der Realität ist Zufall.

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Willkommen in Limburg.

Dem größten Obstanbaugebiet Westeuropas

und einem Paradies für jeden Naturfreund.

Limburg ist eine grüne Gegend, voller Wälder und Landgüter,

ein bezauberndes Ausflugsziel für Radfahrer und Wanderer.

Nur verschweigt man dabei,

dass fast das ganze XTC weltweit hier produziert wird.

Vergiss den Hespengauer Apfel. Vergiss den Korn-Genever.

XTC ist der größte Exportschlager hier in Limburg.

Mehr als 500 Millionen Pillen gehen jährlich auf Reise

mit einem Straßenwert von zwei Milliarden Euro.

In London, in New York, selbst in Sydney kennt man unser XTC.

Die ganze Welt ist verrückt nach unseren Pillen.

Sie nennen sie Love Drug.

Doch von dieser Liebe ist in Limburg wenig zu spüren.

Drogenlabore, die in die Luft fliegen, giftiger Chemieabfall,

Abrechnungen am helllichten Tag.

Limburg ist das Kolumbien des XTC.

{n8}Die Beklagten werden freigesprochen, die Sitzung ist geschlossen.

-Frau Staatsanwältin. -Kommissar.

-War das einer Ihrer Fälle? -Nein.

Was machen Sie dann hier?

-Ich brauche Ihre Hilfe. -Ja, dafür kommen Sie ja meistens.

Nur fünf Minuten, mehr verlange ich nicht.

-Von hier bis zum Büro geb ich Ihnen. -Decaluwé macht Ärger.

Wir arbeiten unabhängig voneinander. Ich kann Ihnen nicht helfen.

-Er will die Ermittlungen einstellen. -Es bringt eh nichts.

Es hat jede Menge gebracht, nur noch keine Beweise.

Ich rede hier von einer großen, organisierten Bande.

-Und wer soll die Zielperson sein? -Ferry Bouman.

Stellt XTC her.

Sein Name taucht öfters auf, nur seine Rolle kannten wir bisher nicht.

Bis vor zwei Monaten.

Die Franzosen nahmen Nicolas Matteï fest, einen Dealer aus Saint-Denis.

Sie fanden ein Handy mit der Nummer seines XTC-Herstellers in Belgien.

Die konnten wir zurückverfolgen zu einem Campingplatz hier in Limburg.

Und wen fanden wir da?

Ferry Bouman. Er ist Holländer, wohnt aber schon 20 Jahre hier.

Das XTC, das sie bei Matteï fanden,

gelangt nach New York, Berlin, Sydney, Rio de Janeiro...

Bouman ist einer der größten XTC-Hersteller.

Was brauchen Sie?

Ich will Undercover-Agenten einsetzen.

An wen denken Sie dabei?

-Okay also? -Ich sag dir schon, ob es okay ist.

-Immer mit der Ruhe. Schau's dir an. -Beeil dich.

Draußen läuft alles, wie es soll. Du kannst das Geld schon mal holen.

Das mach ich, wenn mein Kumpel das sagt.

-Okay, was suchst du? -Semtex.

Zwei Kilo wolltest du, oder?

Es reicht jetzt. Wir gehen nachschauen.

Was ist los mit dir? Stell dich nicht so an. Wir bleiben hier.

Hier stimmt was nicht.

-Komm, wir schauen mal nach. -Wir bleiben hier, sag ich.

Bleib sitzen und halt dich ruhig.

Wir gehen jetzt nachschauen, sag ich.

Ist gut. Ich ruf meinen Kumpel an.

Ja?

Es ist okay. Bring das Geld.

Ist gut, wir sind in 30 Sekunden da. Beschäftige sie so lange.

-Wen rufst du an? -Einen anderen Kumpel.

-Du Mistkerl, willst du uns reinlegen? -Wir kommen nicht ohne Deckung.

-Wo ist das Geld? -Gib ihm das Geld.

-Gib das Geld. -Wolltest du uns bescheißen?

-Fick dich. -Gib her.

-Ist alles da, immer mit der Ruhe. -Kein Problem.

Was habt ihr für ein Problem, Jungs?

-Scheiße, Bullen. -Weg hier.

-Polizei. Hinlegen. -Hände hoch.

Sind die UCAs in Sicherheit?

Die Undercover-Leute sind in Sicherheit.

-Wie konnte das passieren? -Sie haben sich gestritten

und da hat der eine den anderen niedergestochen

und ihm den Fuß abgeschnitten.

Warum legst du sie auch in Ketten?

Sonst laufen die doch weg.

Du solltest dich mal fragen, warum die wohl weglaufen.

Ich hab's dir hundert Mal gesagt, du Geizhals.

Wenn du sie bezahlst und ihnen nicht nur Frikadellen zu fressen gibst,

dann läuft auch niemand weg.

Jesus, Ferry.

Das sind doch nur ein paar Chinesen.

Und was, wenn die Bullen ihn finden?

-Das Labor ist schon verlegt. -Er kann dich immer noch anzeigen.

Glaub ich nicht. Für diese Chinesen sehen wir doch alle gleich aus.

-Haben sie was mitgenommen? -Nein.

-Wie lange, bis die Arbeit fertig ist? -Ein Tag.

Zwei Tage, höchstens.

Dann fang jetzt an.

Sieh verdammt nochmal zu, dass du diesen Chinesen findest.

-Echt? Der ist doch schon lange weg. -Sprech ich wirklich so undeutlich?

Okay. Und wie sollen wir ihn finden?

Einen Chinesen mit einer Kette am Bein.

Wie schwer kann das wohl sein?

Nicht zu fassen, diese Kerle.

Was?

Ja, du hast recht.

Man sieht es ihm nicht an,

aber Ferry Bouman ist der größte XTC-Hersteller, der hier rumläuft.

Du darfst ihn nicht unterschätzen. Der Typ ist mordsgefährlich.

Wir haben ihn schon eine Weile im Auge.

Der Typ hat zwei Gesichter.

Wochentags sitzt er in seiner Villa. Da kommt man nicht an ihn ran.

Das ist wie eine Festung.

Am Wochenende lebt er in seinem Häuschen auf dem Campingplatz.

Nur ein paar 100 Meter von seinem Haus. Jeder kennt ihn da.

Da schaut ihn niemand schief an. Seine Kumpels sind auch da.

Da fühlt er sich zuhause.

Genau da werden wir ihn kriegen.

Wir haben da einen Wohnwagen für dich und deine Gefährtin.

Bücher lesen, Grill anschmeißen...

Vor allem müsst ihr euch mit Ferry und seiner Frau anfreunden.

Und soll ich mich als Käufer oder als Lieferant ausgeben?

Nein, keine Konkurrenz. Das wär viel zu gefährlich.

Halt dich von seinem Geschäft fern. Du bist einfach nur Campinggast

-mit einer kleinen Transportfirma. -Die gern was hinzuverdient.

Genau.

-Mit wem schickst du mich dahin? -Mit einer neuen.

Kim De Rooij.

-Ist sie hübsch? -Könnte dein Typ sein.

Da ist sie.

John Zwart wohnt hier, hinter dem Campinghaus von Bouman.

Er war mit Ferrys Schwester verheiratet. Sie starb an Krebs.

Mord, Erpressung, Totschlag... Er hat alles auf dem Kerbholz.

Jurgen Van Kamp, der Schwiegersohn von John,

wohnt schräg gegenüber von Bouman.

Ein missratener Kickboxer mit einem Aggressionsproblem.

Das LP-Korps brauchte damals fünf Mann, um ihn festzunehmen.

Allerdings brauchte er ein neues Gebiss.

Remco Engels, der mit dem Grips. Hat zwei Jahre Chemie studiert.

Flog von der Uni, als man ihn im Labor beim Kochen von MDMA erwischte.

Und dann ist da noch Dennis De Vries. Kein Strafregister.

Wir glauben, dass er zusammen mit Remco die Labors betreibt.

Das sind die vier Leute, mit denen Bouman seine Geschäfte bespricht.

Und wo sind wir?

Hier.

Neben dem Campinghaus von Bouman.

-Das ist viel zu nah. -Das war das einzige, was frei war.

Spannend.

-Kim, wer bist du? -Anouk.

Anouk ist Stewardess.

Eine Hostesse für Privatjets.

Sie hat reihenweise Piloten gevögelt, bis sie dich kennenlernte.

-Also eine wahre Frau von Welt. -Hockt aber auf dem Campingplatz.

Sie ist immer noch etwas ordinär, damit sie da besser ins Bild passt.

Vielleicht sollte ich meine Haare blondieren.

Und du?

Änderst du noch was oder muss ich mich damit zufriedengeben?

Musste es echt eine Holländerin sein?

Bouman ist Holländer. Da passt ein gemischtes Paar besser.

Die Weiber sind verrückt.

Das ist die Nummer vom Besitzer. Ihr habt da warmes Wasser,

ein Doppelbett und einen Haartrockner.

Bettwäsche musst du selbst mitnehmen.

Seht zu, dass ihr miteinander klarkommt.

Ihr werdet da Monate auf engstem Raum zusammenhocken.

Damit eines klar ist.

Auf dem Campingplatz hab ich das Sagen.

Nein, im Ernst. Wenn die etwas nicht respektieren,

dann ist es ein Typ, der seine Frau nicht im Griff hat.

Also keine Spielchen, okay?

Natürlich.

Ich will nur kurz Fotos machen.

Wir arbeiten uns kaputt für den Kerl.

Und was bekommst du dafür? Nichts, verfickt. Null Respekt.

Ja, hier ist gut.

Hey, kommst du heute noch oder was?

Hast du Blut auf die Kette geschmiert?

-Hier. -Ja.

Sieht doch gut aus, oder?

Du kannst das schon mal ausziehen. Warte.

-Sicher, dass es das richtige Bein ist? -Ich glaub schon.

Ja, glaubst du oder weißt du es sicher?

-Ja, es war sein linkes Bein. -Das ist aber ein irres Fotoshooting.

Ja, das ist für ein Abschlussprojekt an der Filmschule.

-Muss ich da den Kopf reinhalten? -Ja, mach schon.

In diese Richtung.

Ja.

Ein wenig drehen.

Schräg, ja.

Glaubst du, dass Ferry uns das abnimmt?

Er weiß doch nicht, wie dieser Chinese aussah.

Wo hast du ihn gefunden?

In einer Scheune, ein paar Bauernhöfe weiter oben.

Ich kann sein Gesicht nicht sehen.

-Wie viele laufen wohl so rum? -Ich seh sein Gesicht nicht.

Du hättest ihn doch kurz umdrehen können.

Ach was, das Problem ist doch gelöst, oder?

Ich... Hey, das ist neu. Bist du verrückt?

Verrückt? Keine Smartphones. Die sind viel zu gefährlich. Idiot.

Und die Geschenke?

-Alles fertig. In der Garagenbox. -Sehr gut.

Hey, Remco, danke, Mann.

Okay.

Man sieht sich.

Und hier, nimm den Müll mit.

Sagst du Jurgen, dass er loslegen kann?

Mist.

Die haben noch nicht geöffnet.

Danke.

Tja, das fängt ja gut an.

Gib mir mal die Nummer.

-Peter und Anouk? -Ja.

Ich bin Filip, der Besitzer des Wohnwagens.

Warte, ich muss mal kurz wenden.

Willst du deinen Wohnwagen wieder an Wildfremde vermieten?

-Halt dich da raus, Francine. -Alles in Ordnung?

-Ja, nein, es ist nichts. -Das darf man nicht, das ist illegal.

Halt dich da raus. Trink noch eine Flasche. Du guckst jetzt schon schräg.

-Filip... -Verpiss dich, Francine.

Verpiss dich.

So.

-Worum geht es? -Ach, das ist so eine Grauzone.

Mit dem Vermieten von Wohnwagen und so. Eigentlich ist es so, dass...

Es ist illegal. Es ist einfach verboten.

Der Inhaber will nicht, dass man ihm Konkurrenz macht, aber kein Problem.

Mach dir keine Sorgen. Falls sie Fragen haben, Francine oder so,

dann sagst du einfach, dass ihr Freunde von mir seid. Von Filip.

Also... Gut?

Los, ich zeig euch mal den Wohnwagen. Okay?

Hier lang, Vorsicht. Los, kommt mit.

Der ganze Garten gehört mit dazu.

Willkommen in meiner bescheidenen Hütte.

Der gehörte früher meiner Mutter, aber sie ist jetzt tot. Ja, sie ist tot.

Hier hast du Bad und WC.

Wenn die Spülung nicht aufhört, trittst du hier gegen. Küche, Wohnzimmer...

Und das ist das Erwachsenenspielzimmer.

War es, als meine Mutter noch lebte.

-Sollte da nicht ein Doppelbett sein? -Das ist ein gutes Bett.

Ja, das hält einiges aus. Darauf kannst du ordentlich Gas geben.

Ja...

-Was ist? -Neue Nachbarn.

{n8}FÖDERALE POLIZEI

-Sie sind jetzt eingezogen. -Wie läuft es zwischen Bob und Kim?

Bisher okay.

Sie beklagen sich nur über den Wohnwagen.

Ist es denn wirklich so schlimm?

-Es stinkt nach verwestem Vogelvieh. -Dann sollen sie die Fenster öffnen.

-Ich werd es weitergeben. -Ja, gut, bis später.

-Entschuldigung. -Kein Problem. Mach nur langsam.

-Dritte Etage, oder? -Ja.

Wie ist es beim Morddezernat?

-Es geht. -Und die Kollegen?

Du kennst sie ja, Marc.

Und mit deinem Bein?

Neue Prothese.

Wird wohl noch besser, aber anfangs muss man sich erst dran gewöhnen.

Ja, geh nur.

Halt die Ohren steif, Walter.

What the fuck?

Das ist dieses blöde Weib von gestern.

-Was machst du da? -Den Bericht schreiben.

Worüber? Es ist doch noch nichts passiert.

-Und wie sieht der Plan für heute aus? -Erstmal zum Geschäft.

Und den Schrank da im Bad in Ordnung bringen.

Und dann was Radfahren, ein bisschen die Gegend erkunden.

Schauen, wo wir Ferry und Danielle über den Weg laufen könnten.

-Wie meinst du das? Die wohnen da. -Stimmt.

Wir sind viel zu nah dran, find ich.

Wir müssen ihnen Zeit lassen, sich an uns zu gewöhnen.

Das hier ist zu auffällig.

Warst du überhaupt schon mal auf einem Campingplatz?

Nicht mit den Nachbarn reden, das ist erst recht auffällig.

-Kaffee? -Gern.

Es muss nicht unbedingt was mit Kindern sein.

Hundefriseurin klingt auch gut.

Unter Leute kommen und dafür sorgen, dass die Tierchen gut riechen.

Nicht arbeiten müssen, klingt doch ganz verlockend.

Ich find es spannend, zu Leuten zu gehen und zu sehen, wie sie leben.

Manchmal wär ich gern eine Fliege, um heimlich hineinzuschauen.

-Hey, da ist dein Haus, Daan. -Ja.

Hatte ich gar nicht bemerkt. Typisch, die ganze Zeit geplappert.

Hey, war schön. Sollten wir öfter machen.

Wir müssen weiter, sonst geht der Puls runter.

-Dann bis zum nächsten Mal? -Bis dann.

-Gott, was kann die einen zulabern. -Ich kann die nicht gut abwimmeln.

-Das ist die Frau von Ferry. Bis bald. -Ja, bis bald.

Hallo, Schnucki. Hallo, Schatz.

-Hast du Mama vermisst? -Wie war's?

Ich weiß nicht, ob sie mich mögen.

Und ob sie das tun.

-Was? -Ist das nicht leicht übertrieben?

Es ist ein Campingplatz.

-Hallo. -Ich bin Anouk.

Die neue Nachbarin.

-Wie schön. Willkommen. -Ich bräuchte einen Schraubenzieher.

-Kann ich euren vielleicht ausleihen? -Ja, natürlich, komm rein.

Kannst du die Tür schließen? Sonst läuft der Hund weg.

Ja, der hat seinen Charakter. Der hält mich auf Trapp.

Ich halte die Türen geschlossen, sonst läuft er weg.

Fer vergisst das schon mal. Dann sag ich: "Denk bitte an Khaleesi."

Sorry, ich plapper schon wieder zu viel.

Schraubenzieher...

Achte nicht auf das Durcheinander. Wir grillen heute Abend.

Normalerweise ist der hier. Ja, da ist schon mal der Kasten.

Ich glaub, wir haben sogar einen elektrischen.

Ferry ist nicht da, sonst könnte ich ihn fragen.

Und wie geht der jetzt auf?

Ja...

Er sagt, dass er arbeiten muss, aber er sitzt bestimmt in der Kneipe.

Männer, stimmt's?

-Der hier ist gut. -Ja? Okay.

-Du hast ein hübsches Top an. -Danke schön.

-Ich bring ihn sofort zurück. -Das eilt nicht.

Das Ding liegt hier doch nur rum.

-Tja dann, bis später. -Man sieht sich.

Hallo.

Willkommen.

-Was war das? -Unsere Einladung zur Grillparty.

Kannst du in deinen Bericht schreiben.

So läuft das hier nicht.

Nächstes Mal sprechen wir uns vorher ab.

Ich sollte Ausschau halten. Ich hab deinen Freund gefunden.

Leg ihn in den Koffer.

So, ein Pils für die Jungs. Und ein Alkoholfreies für John.

Dass du dieses Kinderbier säufst, kapier ich nicht. Was für eine Plörre.

-Jurgen, nicht so gemein. -Jedem seine Meinung.

-Da ist er ja. -Ferry, wo warst du so lang?

-Ich sterbe vor Hunger, Mann. -Ich musste noch kurz ins Geschäft.

Ich bin ja so fit.

-Fuck, da ist sie wieder. -Hi, Mädels.

-Wann gehen wir wieder laufen? -Ja, also...

Weißt du, Daan, letztes Mal bin ich ein bisschen zu forsch losgerannt

und da ist mein Knie weggeknickt.

Der Arzt sagt, ich darf mindestens einen Monat nicht laufen.

Echt? Ach, schade, du warst so gut dabei.

Die ist gut. Bitte schön.

Ferry, für mich ein Steak.

Können wir uns später mal sprechen?

Papa, ich hab Durst.

-Willst du einen Schluck? -Hör auf damit.

Lass sie doch. Davon wird sie groß und stark, wie ihr Papa.

John, deine Enkelin trinkt dich schon jetzt unter den Tisch.

Hat jemand Feuer?

Nein. Bämm, Rippen, bämm, Rippen. Leber, Milz, bämm, bämm. Nicht gut.

-Wie machst du ihn alle? -Kopfstoß.

Hallo.

Wir bringen kurz den Schraubenzieher zurück, sonst vergessen wir es noch.

Ach ja, danke. Habt ihr schon gegessen?

-Nein. -Dann setzt euch doch zu uns.

Wir haben echt noch jede Menge Fleisch.

-Ich hatte vergessen euch einzuladen. -Nein, wir wollten ins Restaurant.

-Aber... Ja gut, lecker. -Okay.

Fer, das sind die neuen Nachbarn, von denen ich vorhin sprach.

-Die hab ich schon gesehen. -Hallo.

-Anouk. -Schmutzige Hände. Ferry.

-Ich bin Peter. -Danielle.

-Hallo, Danielle. -Freunde von Filip?

Ja.

-Seltsam, vom Typ her. -Stimmt, er wirkt etwas eigen,

-aber wenn man ihn näher kennt... -Weil er den Wohnwagen vermietet.

Das ist nämlich verboten. Also...

Wenn das so ist, muss ich euch anzeigen.

Ferry...

War doch nur ein Witz, Mann.

Ja, tut uns leid. Er meinte, wir sollten sagen, dass wir Freunde sind.

Jeder vermietet diese Scheißdinger. Ist mir schnuppe.

-Bleibt ihr lange? -Wissen wir noch nicht.

-Ich lebe gerade in Scheidung. -Echt?

Das ist als Übergangslösung gedacht. Bis wir was Eigenes finden.

Nehmt euch ruhig zu trinken. Wir haben jede Menge. Auch zu essen.

-Macht es euch bequem. -Schatz, ich muss noch kurz weg.

Bin sofort zurück. Remco?

Komm.

Was machen wir denn hier?

Ich wollte in aller Ruhe mit dir reden.

-Worüber? -Über diesen Chinesen.

Wo hast du den noch gefunden?

-Jeezus, fängst du wieder damit an? -Erzähl's mir einfach nochmal.

-Was willst du denn hören? -Die Wahrheit.

Die Wahrheit? Ich sag die Wahrheit. Er saß in einer Scheune.

Meinst du diesen?

Oder laufen noch mehr Chinesen mit einer Kette rum?

Ferry, ich wusste nichts davon, das schwör ich. Dennis hat gelogen.

-Dennis hat gelogen? -Ja, er sollte das erledigen.

-Ich hatte es aber dir aufgetragen. -Das werd ich auch tun. Wirklich.

Ich erledige ihn. John?

Du darfst mich verdammt nochmal nicht verarschen.

Verdammt, Ferry.

-Du solltest ihm eine Lektion erteilen. -Er darf mich nicht verarschen.

Du da, schau mich an. Willst du für mich arbeiten? Ja, arbeiten?

Arbeiten, ja?

Du kannst John mit der Leiche helfen.

-Das lief doch gut, oder? -Lief gut.

-Schlaf gut. -Du auch.

Gut.

Na, Schnucki, das wird Papa toll finden.

Und du auch, kleines Süßmäulchen, du.

-Hey, Schatz, was ist denn? -Nichts. Nein...

-Jetzt sag schon. -Ich hab Kopfschmerzen. Lass, Fer.

-Erledigt? -Ja.

Wir haben ein anderes Problem.

Ein Sender unter meinem Wagen. Du auch. Vermutlich jeder von uns.

Die Bullen haben uns im Visier.

-Und, seid ihr schon wieder weg? -Ja.

Ein paar Tage weg für die Arbeit. Nächste Woche sind wir wieder hier.

Schön.

Bis dann also.

Was ist?

Er traut uns nicht.

-Das bildest du dir nur ein. -Nein.

Wir sind ihm zu nahe gekommen.

Es läuft gut.

Echt.

-Wir sehen uns dann nächste Woche. -Okay.

-Können wir diesem Bullen trauen? -Er hat uns schon mal geholfen.

Er hat Beziehungen.

Wenn uns jemand sagen kann, was läuft, dann ist er es.

Das darf man bei dem Preis erwarten.

{n8}NÄCHSTES MAL

{n8}Gut geschlafen auf dem Sofa?

Ich hab dich da liegen sehen.

-Womit bist du beschäftigt? -Einem XTC-Hersteller.

-Kenn ich ihn? -Ferry Bouman?

-Boumans Wagen sind unterwegs. -Welche denn?

Alle.

Fuck.

Das weckt den Verdacht der Bullen, und das will ich nicht. Kapiert?

-Ja, Mann. -Jammerlappen. Mach dich weg.

Du darfst dich nicht wie ein Macho provozieren lassen.

-Kim, er hat mich herausgefordert. -Okay, ich verstehe.

Ihr habt's vermasselt.

-Der Typ gefällt mir nicht. -Bist du eifersüchtig?

Ich kenne deine Sorte.

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