All language subtitles for The Heart Is Deceiful Above all Things 2004 HD WebHD.x264.SRTdeutsch

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Original subtitles

TRÜGERISCH IST DAS HERZ, MEHR ALS ALLES UND UNHEILBAR IST ES.

WER KENNT SICH MIT IHM AUS?

JEREMIAS KAPITEL 17, VERS 9

Guck mal, was deine Mama für dich hat.

Schau mal, das Häschen.

Mama?

Na hier, siehst du das nicht, Kleiner?

Er wird sich schon eingewöhnen.

Geduldig sein.

Ich bin deine Mama.

Hier ist dein neues Zuhause.

Und das ist dein Bett. Dein neues Bett. Komm, probier es doch mal aus.

Möchtest du hier sitzen?

Ich hab schönes Spielzeug für dich. Magst du den Hasen?

Und ein Klavier gibt's auch.

Oder möchtest du lieber die hier angucken?

In deiner Pflegefamilie hast du bestimmt tolles Spielzeug gehabt.

Aber wenn wir uns besser kennen gelernt haben,

sagst du mir, was du magst, und ich kauf dir die Sachen.

Es wird dir bei mir gefallen.

Warts erst mal ab.

Magst du Spaghetti?

Mach das nie wieder, hörst du!

Verzogene, kleine Ratte!

Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald.

Es war ja so finster und auch so bitterkalt.

Mami! Nein, ich will nicht! Ich will bei dir bleiben!

Machen Sie es sich selber nicht schwer. Irgendwann sehen Sie ihn sicher wieder.

Mami! Bleib bei mir, Mami!

Ja bitte, stellen Sie den Anruf durch.

Jeremiah, bist du wach? Deine Pflegeeltern sind am Telefon.

Mami! Daddy!

Ja, er ist da.

Bisher hat er sich ziemlich gut betragen.

Ach so, dann wollen Sie ihn gar nicht sprechen?

Ja, das war er. - Ich will mit Mami reden.

Natürlich, das sage ich ihm gleich. Auf Wiederhören.

Die wollten dich nicht sprechen.

Du bist denen egal.

Du könntest ruhig ein bisschen dankbar sein.

Es war echt nicht leicht, dich zurückzukriegen.

Weißt du, wie sie über dich reden?

Deine feinen Pflegeeltern?

Ein Hemd hat zwei Ärmel.

Und die Unterhose hat zwei Beine.

Die lange Hose hat auch zwei Beine.

Zwei Socken und zwei Füße.

Danke, Jesus!

Eins, zwei, drei, vier! - Danke, Jesus!

Eins, zwei, drei, vier! - Danke, Jesus!

Eins, zwei, drei, vier! - Danke, Jesus!

Noch ein Mal, gebt mir mehr davon!

Ich möchte deine Sünden hören, Mann, das kannst du mir glauben!

Ja, Sünder, mir ist es egal, ob du das glaubst!

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs! - Ja, das war es!

Versuch das mal.

Ich lerne das gerne.

Zentrale, bitte kommen. Und jetzt du.

Zentrale, bitte hier.

Jetzt bist du der Sheriff. Bist du kitzlig?

Ich hab gedacht, wir machen 'ne Meldung. - Nicht nötig.

Deine Mutter ist da.

Auf die Kinder heutzutage wird nicht mehr richtig aufgepasst.

Was hast du denn? Willst du nicht zu deiner Mutter?

Er tut bloß so.

Danke, dass Sie sich um ihn gekümmert haben.

Ich hab überall gesucht.

Ich dachte schon, es wär was passiert

Er hat 'ne Riesenportion Eis gegessen.

Ach, so ein Ferkelchen.

Wir wussten nicht, wie wir Sie erreichen sollten.

Wir haben Ihre Nummer dann vom Jugendamt bekommen.

Danke.

Keine Ursache.

Ich bring dich zu deinen Eltern, okay?

Wir zwei haben noch was vor. Wiedersehen.

Dann mach's gut. - Vielen Dank.

Du stirbst, wenn du rauchst.

Meine Mama hat immer gesagt, das ist schlecht.

Das hat sie gesagt?

Bitte.

Ich hab die Schnauze voll von den Sozialarbeitern.

"Die Pflegefamilie ist wahrscheinlich besser für ihn."

Adoptieren wollten die dich.

Haben mich und meinen Vater besucht.

Wollten das ich die Papiere unterschreibe.

Als ob du so was wie ein weggelaufener Köter wärst.

Aber da hatten die sich geschnitten.

Das ist alles gelogen. Du bist nicht meine Mutter.

Leider bin ich das doch.

Ich hab dich zur Welt gebracht.

Und das verbindet uns bis in alle Ewigkeit.

Hast du verstanden?

Bring mich zu meiner Mami, ich will nach Hause!

Bring mich Heim zu meiner richtigen Mutter.

Bitte! Ich will nach Hause!

Halt deinen Mund!

Wie du willst, dann unterhalten wir uns eben erst mal ein bisschen.

Also ein für alle Mal:

Ich bin deine Mutter.

Obwohl ich's nicht gerne geworden bin.

Im Gegenteil: Ich hab alles probiert, um dich loszuwerden.

Wenn es nach meinen Vater gegangen wäre, dann wärest du die Toilette runtergespült worden.

Hast du verstanden?

Und kaum hatte ich dich geboren,

wollte er auch prompt von dir nichts mehr wissen.

Er hat seinem Enkel nicht mal eine Windel bezahlt.

Er hat mich total hängen lassen mit dir, dieser alte, gemeine Sack.

Und dann haben sie dich einkassiert, diese blöden Sozialarbeiter.

Aber jetzt bin ich 23.

Und ich hab dich zurückgekriegt. Hast du verstanden?

Du gehörst jetzt zu mir.

Ich will nach Hause.

Die wollen dich nicht mehr.

Ich will nach Hause!

Hast du dich bei denen auch so aufgeführt?

Schreien und kreischen, wenn du deinen Willen nicht sofort bekommst?

Bestimmt wollten sie dich deswegen nicht mehr haben.

Nein, so ist das nicht.

Na, dann sag doch mal, wieso wollten die dich nicht mehr, wenn die dich so lieben?

Sie haben doch auch nichts unternommen,

als die Sozialarbeiter mit dir und dem Auto weggefahren sind, oder?

Mir haben sie gesagt, du bist ein böser Junge, und darum wollten sie dich loswerden.

Sie wollten nicht eines Tages die Bullen in der Tür stehen haben.

Wenn ich dich nicht gerettet hätte,

weißt du, was dann passiert wär? Die hätten dich erschossen.

Ich durfte immer Eis essen.

Wenn ich dich nicht genommen hätte,

wärst du vermutlich gekreuzigt worden.

Haben die dir von Jesus erzählt?

Angenommen, ich bring dich zurück,

nagelt dir die Polizei einen langen Nagel hier durch die Hand.

Und deine lieben Pflegeeltern machen noch einen hier durch.

Und hier oben durch auch einen.

Und dann dauert's nicht mehr lange, bis du tot bist.

Dann bleibe ich lieber bei dir. - Wie bitte?

Ich bleib dann lieber bei dir.

Ach echt?

Ich hab nur dich und du hast nur mich. Wir sind aufeinander angewiesen.

Ich hab um dich gekämpft, das musst du auch für mich tun.

Du hast ja bloß mich.

Komm her.

Sei nicht so sperrig. Los, komm.

Los, wir fahren weiter.

Da, Süßer.

ABC.

Was ist das alles? - Dein Zeugs.

Wo fahren wir denn hin? - Sekunde noch.

Schläfst du?

Du darfst mich nicht im Stich lassen, ich brauch Unterhaltung.

Hier. Mach das mal auf.

Aber vorsichtig. Vorsichtig.

Nein, nein, nimm eins und beiß es durch.

Na los.

Ist das Medizin? - Ja, so was Ähnliches.

Mach, was ich dir sage.

Richtig runterschlucken. Mach den Mund zu.

Runtergeschluckt? Sehr gut.

Ich kann eigentlich auch noch eine vertragen.

Und schon geht es uns beiden hervorragend.

Ich kümmer mich gut um dich, egal was die anderen sagen.

Mit 15 hatte ich das vielleicht noch nicht ganz so toll drauf.

Aber du hast auch wahnsinnig rumgebrüllt.

Du warst besessen.

Aber müde bist du nicht mehr, oder?

Ich bin deine Mutter.

Du siehst aus wie ein aufgescheuchtes Kaninchen.

Was soll das denn werden? - Ich versuch mich rauszubuddeln.

Nimm dich zusammen, Süße.

Willst du nicht lieber fahren?

Können wir nicht erst zu dir fahren und da richtig loslegen?

Ein schönes Blümchen wie dich...

„muss man pflücken, solange es frisch ist.

Scheiße, wer ist das?

Ich.

Sullivan?

Sekunde.

Hier steht ein Kind vor der Tür.

Bist du ein Junge oder ein Mädchen?

Ich bin weder verhärmt noch alt genug dazu.

Ich tu bloß so, wenn die Sozialarbeiter uns belästigen. Okay?

Das ist mein kleiner Bruder Johnny. Los, komm rein.

War er die ganze Zeit im Auto?

Du bist echt krass, Baby.

Ach ja?

Na komm schon, Johnny.

Du schläfst in der Badewanne.

Aber Schuhe ausziehen.

Musst du noch mal?

Schlaf schön.

Du bist Johnny, nicht vergessen.

Monique.

Warum guckst du wieder so anklagend?

Mach ich schon wieder was falsch?

Du bist wie die auf den Fotos.

Wenn du es genau wissen willst, so entstehen die kleinen Kinder.

Luther! - Was denn? Was ist los?

Mein blöder, kleiner Bruder hat auf die Kissen gepinkelt.

Auf deine Kissen. Er macht das immer. - Meine Kissen?

Soll ich ihm ein paar hinter die Löffel geben?

Johnny, komm sofort her!

Aber ein bisschen plötzlich.

Er hat noch nie 'ne Tracht Prügel bekommen.

Meine Eltern haben ihn voll verzogen.

Bei mir ist der junge Mann da richtig.

Es gibt nur eine Möglichkeit, ihm das Einpinkeln abzugewöhnen.

Eine gute Tracht Prügel.

Ach Schatz, du hast ja so furchtbar väterliche Seiten

Geh da rüber.

Na wird's bald! Hörst du nicht?

Zieh ihm die Hosen runter.

Widerlich! Er riecht wie ein nasser Fuchs.

Ich zwing ihn, seine Sachen weiter zu tragen.

Und zwar so lange, bis er es gelernt hat.

Für die Tracht Prügel wirst du dich bei mir bedanken, Kleiner.

Ab jetzt wird nicht mehr in die Hosen gepinkelt, verstanden?

Du verzogenes Bürschchen!

Und fürs Heulen ist es jetzt zu spät.

Steck ihm die Socke da in den Mund.

Wir sind auf einem guten Weg.

Nur so wird ein richtiger Mann aus ihm.

Wir bringen ihm bei, was erlernen muss.

Geht doch gar nicht anders. Mir hat das auch nicht geschadet.

Na komm, wir müssen gehen.

Hör zu, wir fahren jetzt nach Atlantik City.

Dein neuer Daddy und ich machen Flitterwochen.

Und in zwei Tagen sind wir zurück.

Wenn du Hunger hast, dann guck mal in den Eisschrank, da ist Käse drin

und Chips glaube ich auch.

Und ein bisschen Toastbrot müsste auch noch da sein.

Vergiss die Schnürstiefel nicht.

Also, wir machen das folgendermaßen:

Wir verschließen die Tür von außen und du machst sie von innen zu.

Sei still, wenn's irgendwann klingelt.

Den Fernsehapparat machst du nur leise an.

Und geh bloß nicht ans Telefon.

Bestimmt willst du nicht, dass die Polizei herkommt und dich sucht.

Alles klar? Alles klar.

Ich schließ die Tür zu.

Sie hat mich verlassen...

als mir das Geld ausging.

Ich musste mal, entschuldige.

Ich hab nämlich gedacht, ihr kommt nicht zurück.

Sarah...

Alles in Ordnung?

Ich werd dir nichts tun.

Entschuldigung.

Schön liegen bleiben.

Halten Sie ihn bitte fest, er muss still liegen.

Wie heißt du denn, Kleiner?

War denn kein Ausweis im Auto?

Sag uns mal deinen Namen.

Muss genäht werden.

Schwester, wir müssen den Jungen fixieren.

Warum dauert das denn so lange?

Seid ihr mit den Fotos bald fertig?

Sag uns, wie du heißt.

Festhalten.

Nur noch einen Stich.

Gleich fertig.

Gut, das war's.

Und morgen bist du wieder wie neu.

Das Püppchen hat blonde Haare, genau wie du.

Und es hat auch kleine Sommersprossen.

Hast du doch auch, nicht wahr?

UNGLÜCKLICH/WÜTEND

Hier hab ich einen richtig bösen Mann.

Er ist wirklich böse.

Böser, böser Mann.

Guck mich an.

Schau dir die Puppen an.

Was fühlt der kleine Junge, wenn wir mit den Püppchen spielen?

Es war nicht deine Schuld.

Du weißt das, also sprich mir nach:

Es ist nicht die Schuld des kleinen Jungen.

Sei lieb und sag, was ich dir vorspreche.

Sprich es mir einfach nach:

Es ist nicht die Schuld des kleinen Jungen.

Das wird dir gut tun, also sag es, ja?

Es ist ganz einfach:

Es ist nicht die Schuld des kleinen Jungen.

Wenn du es nicht sagst, darfst du nachher nicht fernsehen.

Und dann musst du auch noch mal eine ganze Nacht allein bleiben.

Es ist nicht die Schuld des kleinen Jungen.

Es ist nicht die Schuld... - Hey, das ist es, na los.

Mach weiter.

...die Schuld des kleinen Jungen.

Gut!

Geht doch.

War das nun so schwierig?

Genug für heute.

Na komm schon.

Nein, die Spielzeuge bleiben alle schön hier.

Wir spielen morgen damit weiter.

Jeremiah!

Wo warst du denn die ganze Zeit?

Du darfst nach Hause. Deine Großmutter ist da.

Sie kümmert sich um dich.

Ihr beiden verschwindet am besten.

Willst du nicht nach Hause?

Du kannst deine kleinen Freunde hier jederzeit besuchen kommen oder sie dich.

Siehst du, das ist deine Großmutter.

Und sie fährt mit dir nach West Virginia.

Sind Sie wegen der großen Entfernung nie hier gewesen?

Ja, das ist ziemlich weit weg.

Gott ist mein Erlöser, er ist mein Heil.

Er ist der Fels in der Brandung und der Beschützer meiner Seele.

Aufgehoben sind die, die ihm vertrauen. Gott ist der Beschützer der Seligen.

Psalm 62, 7-8.

JESUS IST DER HERR

Das ist das Gotteshaus, Jeremiah.

Aus der Bibel hat dir deine Mutter nichts vorgelesen, oder?

Wade hier, dein Großvater kommt gleich.

Die Machenschaften des Bösen sind ein immerwährendes Gräuel für den Herrn.

Aber er liebet denjenigen, der rechtschaffen und ehrlich ist.

Hast du das schon mal gehört, Jeremiah?

Du wirst den Herrn nicht verhöhnen, hörst du?

Und du wirst lernen, mich zu verehren.

Lern die zitierten Stellen auswendig.

Behalt diese Bibel, für immer.

Leg sie unter dein Kopfkissen. Schlaf auf ihr.

Ich möchte dich nie faul rum sitzen sehen.

Der liebe Gott möchte das auch nicht.

Er hat dich zu uns geschickt, also nimm Haltung an.

Und die Jünger sagten zu Jesus:

"Wann wird Gott, unser Vater, seine Herrschaft antreten?"

Und Jesus sagte: "Solange ihr wandert, seht ihr es nicht."

Erst wenn euer Herz rein ist, könnt ihr es erkennen.

Denn das Reich meines Vaters, unseres Herrn...

Wie alt bist du? - 7 in 10 Tagen.

Und wie alt bist du?

Ich kann das Kirchengesangbuch auswendig. Wie viel davon kannst du?

Ich kenne 'ne Menge Lieder. - Wie jetzt.

Mann, bist du blöd!

Welche Lieder kennst du denn? Sing mal vor.

Ich bin ein Antichrist.

Ich bin ein Anarchist.

Ich weiß, was ich hasse.

Ich weiß, was ich möchte.

Ich weiß auch, was schlecht ist. Ich möchte, was recht ist.

Ich möchte ich selbst sein: Der Antichrist.

Du bist ja besessen.

Und deswegen bin ich so angepisst.

Mein Gott.

Das solltest du dem alten Herrn Vorsingen. Ich glaub, das findet er toll.

Versprich mir, dass du es ihm vorsingst.

Wie heißt du? - Aaron.

Kennst du vielleicht Sarah? - Natürlich.

Sie ist meine ältere Schwester.

Sie ist eine Sünderin.

Deswegen hat man sie auch aufs Internat geschickt, nach Italien.

Da kommt unsere Mutter her.

Sie war auch besessen.

Sie ist meine Mutter. - Ja, weiß ich.

Deswegen will ich ja auch, dass du den Song vorsingst.

Es geht frühmorgens los, Jeremiah. Wir fangen um sieben an.

Das darfst du nicht, damit beleidigst du unseren Schöpfer und kommst in die Hölle.

Mach dein Bett.

Das kannst du dir umwickeln.

Vor dem Frühgebet wird geduscht.

Die Sachen da drin dürften dir passen. Sie haben mir gepasst, als ich sieben war.

Beeil dich.

Wir dürfen nicht bummeln.

Schlag ihn.

Ich war das nicht.

Ich schwör's bei Jesus Christus.

Wirst du wohl still sein?

Deinetwegen Handel ich mir keine Tracht Prügel ein.

Und so wurden wir rein.

Reingewaschen von ihren Sünden.

Das Böse konnte entweichen.

Im Namen des Herrn.

Jesus Christus.

Amen.

War doch gar nicht so schlimm, oder?

Du gewöhnst dich schon dran.

Wie viel hast du schon? - Das hier ist meine fünfte.

Ich hab 20 geschält.

Komisch, wieso denn?

Ich bin älter und schneller.

Hier, sieh dir den an. Lustig, oder?

Komm rein, Jeremiah.

Mach die Tür zu und setz dich.

Nein, da.

Kannst du inzwischen einige Psalmen?

Ich kann Lieder, Sir.

Aaron hat mir gesagt, ich soll sie Vorsingen.

Ich bin ein Antichrist. Und ich bin...

Was für ein Song ist das, Jeremiah?

Sex Pistols, Sir.

Wer hat dir so was denn beigebracht?

Das war Stinky.

Er ist Punkrocker.

Er hatte einen Irokesen.

Bloß jetzt ist er rasiert

Ich hab Gitarre von ihm gelernt. Richtig gut.

Dann...

sind wir abgehauen...

weil er langweilig ist.

Hat Sarah gesagt.

Was hat Aaron noch so gesagt?

Er sagt, er klaut von Ihnen Süßigkeiten aus dem Schreibtisch.

Und er sagt, ich kann auch welche kriegen, wenn ich für ihn aufräume.

Er sagt, meine Mutter ist eine Sünderin.

Das war es.

Danke.

Du kannst gehen, Jeremiah.

Oh ja, ich hab heute auch keine Unterwäsche an.

Jeremiah ist also ein Lügner?

Ja, Sir.

Das bin ich nicht!

Ich frage mich, wie Jeremiah wissen konnte, dass ich Süßes im Schreibtisch verwahre.

Wer ist hier der Lügner, Aaron?

Das bin ich, Sir.

Das glaube ich auch.

Was tun wir jetzt?

Eins...

zwei...

drei...

vier...

fünf...

sechs...

sieben...

acht...

neun„„

zehn.

Vielen Dank, Sir.

Und wenn ich hier und heute sage, Jesus ist gekommen,

und er ist für uns gestorben, dann heißt das auch,

dass er ging, um wiederzukommen.

Deswegen sage ich euch,

seid bereit für seine Wiederkehr.

Denn wenn ihr

Jesus gebührend empfangt, werdet ihr rechtzeitig

eure Herzen und eure Seelen

für den Herrn, unseren Schöpfer, offen halten.

Gottes Wort ist eine brennende Fackel.

Sie entfacht ein Feuer in unseren Herzen.

Kein Mensch kann sich dieser Wahrheit entziehen.

Er hat dich mehr damit gefüttert als mich.

Was willst du?

Ich möchte dich wieder mitnehmen.

Mach dir wegen deinem Großvater keine Gedanken.

Der pfuscht mir nicht mehr rein.

Dem bin ich über.

Du glaubst doch nicht an diesen Mist?

Weißt du noch, wie viel Spaß wir zusammen hatten?

Los komm, ich nehm dich gleich mit.

Warum?

Ich bin deine Mutter. Komm schon.

Hopp, rein mit dir.

Das ist er.

Und das ist Kenny, dein neuester Daddy.

Und, kleiner Mann, freust du dich, deine Mutter mal wieder zu sehen?

Ich wusste, wo ich dich finden würde.

Denn mein Vater hat mich auch immer hierher geschickt,

um Tod und Teufel zu predigen.

Du kannst stolz auf deine Mutter sein.

Ich weiß, die haben dir 'ne Menge religiöses Zeug eingetrichtert.

Aber hier bei uns darfst du das alles wieder vergessen, ja?

Der liebe Gott und ich sind gute Freunde.

Aber gepredigt wird hier nicht.

Wenn ich das mitkriege, bist du ein für allemal draußen, klar?

Hast du mich verstanden?

Da ist ein Bett hinter dem Vorhang. Du darfst dich hinlegen.

Leg dich 'n bisschen hin.

Guck mal, was ich Schönes für dich habe.

Alles klar? - Ja. Gib Gas. Ich hasse diese Stadt.

Das tut doch weh, aua! - Die blöde Perücke sitzt schief.

Ich finde, ich seh toll aus.

Scheißegal, du kannst ihn drin einwickeln.

Guck mal, das geht.

Nein, jetzt ist es wieder verrutscht. Hier musst du es nach vorne ziehen.

Jetzt besser?

Aber richtig.

Wir sind 'n bisschen spät dran, weil wir den Jungen aufgelesen haben.

Ich muss rechtzeitig die Ware abladen.

Ich verdien in zwei Stunden mehr, als du in 'ner Woche.

Deswegen stehen wir ja hier, Süße. Also schwing deine Kiste da raus.

Nein, damit versau ich mir die Lippen und alles.

Und das mache ich nur, wenn du bezahlst.

Pass mal auf was du sagst. - Lass meine Perücke in Ruhe.

Also mach keinen Unfug, bedien ein paar Jungs gut und komm schnell wieder her.

Also, wer ist dein Daddy, hm?

LOS!

Schieb 'ne Runde und mach nicht zu lange.

Nein, ich mach schnell.

Mach 'n ordentlichen Job, nicht dass mir Klagen kommen.

Kenny?

Nein, Mom, ich bin's.

Komm mal nach hier oben.

Komm her.

Leg dich hin.

Du darfst nie weggehen.

Ich hatte ja immer nur dich.

Ich Gehör zu dir.

Trampel nicht auf dem Armaturenbrett rum.

Kannst du das nicht mal lassen?

Ich hasse Punkrock, da bekomme ich Ohrensausen.

Nur Schwule nennen diese Mucke Punkrock, Kenny.

Fick dich doch.

Wieso hörst du dir eigentlich dein blödes Geplärre nicht da draußen an?

Was soll das?

Halt gefälligst an und hol mir das wieder.

Du mieses, fettes Stinktier, was fällt dir ein?

Halt sofort an!

Halt's Maul!

Los, such mir meine Kassetten, los! - Sei gefälligst still, Schlampe!

Du und dein Country-Scheiß!

Ich glaub, die geht noch. Entschuldigung.

Ich glaub, die geht noch. Die ist nicht wirklich im Eimer.

Das ist Subhuman, Mann, du Arschloch.

Und die ist hin.

Also, ich mach mich auf die Socken.

Also, bis nachher.

Jeremiah, steh auf.

Na los.

Ich möchte...

dass du dir jetzt was zu essen holst.

Ich glaub, die machen bald zu.

Er ist weg, hä?

ICH LIEBE DICH. WIEDERSEHEN.

Siehst du den LKW da?

Den Gelben?

Da bin ich drin.

Komm in einer Stunde als meine Schwester vorbei.

Sag, du heißt Chrissy.

Und bring die Taschen mit.

Jetzt dürft ihr gespannt sein und vorab schon mal Applaus geben

für die "Kohlengrubentochter".

Also wenn du mich fragst, hier drin ist keine mehr.

Wir haben alle.

Keine Prostituierten mehr da.

Die haben mich verhaftet.

Der schmierige Barbesitzer hat uns rausgeholt. Und Glück gehabt hast nur du.

Es tut mir Leid.

Ich hab die ganze Zeit für dich gebetet.

Damit du zurückkommst.

Gott ist mein Erlöser und meine Rettung.

Er ist der Fels in der Brandung.

Lern endlich mal, deine dumme Klappe zu halten.

Und verzieh dich endlich, du besessener kleiner Scheißer!

Verpiss dich!

Oh ja, Süße, das bringt's, Baby, ja.

Ja, ich bin Daddy's kleines Mädchen. - Ja, Daddy's kleines Mädchen.

Du bist meine Kleine. Ich Pass auf dich auf. Du willst bei mir sein.

Willst du gefickt werden, ja?

Komm schon, Kleine, komm zu Daddy.

Ja, braves Mädchen.

Komm zu mir, los.

Wir müssen mal was wegen deiner Nase unternehmen.

So viele Sommersprossen bekommt man nur, wenn man als kleines Kind viel lügt.

Kannst du was daran machen? - Schminken.

Ich hab Kosmetikerin gelernt.

Irgendwann mache ich das noch mal. Dann werde ich Maskenbildnerin in Hollywood.

Nimmst du mich mit? - Na klar.

Augen zu.

Jetzt nach links gucken.

Nach rechts.

Blinzeln.

Guck zu mir.

Kann ich mit dir nach Hollywood gehen?

Kann ich dann auch... - Stillhalten.

Ich bin sowieso schon spät dran.

Ich will wegfahren, wenn Jackson zurückkommt.

Gefällt'S dir?

Ich bin schön.

Nicht wahr?

Ich hab's immer gewusst, du hättest ein Mädchen werden sollen.

Ich weiß.

Hey, du machst ja den ganzen Lippenstift wieder kaputt.

Entschuldigung.

Ich hab früher genauso blonde Haare gehabt.

Deine dunkeln sicher auch noch nach.

Wir sind zwei ganz hübsche Mädels.

Du bist so wunderschön, süßes Baby.

Ich danke dir, Schätzchen.

Du bist Daddy's sexy Püppchen.

Magst du dich selber auch?

Jackson soll uns doch lieb haben.

Was zum Teufel soll denn das werden?

Jesus Christus, hast du sie nicht mehr alle, Jeremiah?

Hat deine Mutter dir das beigebracht?

Wann kommt sie eigentlich nach Hause?

Ich bin's doch, Daddy.

Ich bin dein kleines Mädchen.

Du siehst deiner Mutter irgendwie ähnlich.

Jetzt hör mal auf.

Und Daumen im Mund ist verboten, das weißt du genau.

Ganz bestimmt ist bei dir was verkehrt

Mein lieber Gott.

Ist das geile, kleine Mädchen nicht süß?

Willst du was hiervon trinken?

Das reicht, hör auf.

Spiel mit mir, ja? Bitte, Daddy.

Undankbare, schwule Tucke!

Das machst du mit mir nicht!

Du gehörst in den Knast.

Lass mich los!

Nein!

Ich krieg die Flecken nicht raus.

Ich kann sie nicht festhalten. - Schweinebande!

Alles in Ordnung, der Fleck ist raus. Sei nicht mehr böse, ja?

Siehst du. Kein Fleck mehr.

Ich bring dich um, du kleine Ratte!

Mein süßes Baby...

Ich hasse es, verdammt.

Wo willst du denn jetzt hin?

Schwule Sau!

Es tut mir Leid. Komm schon, Püppchen, sei nicht so.

Das war doch wirklich nicht schlimm. Komm her, Baby.

Du darfst mich nicht verlassen. - Du machst mich krank.

Ach komm schon... - verstehst du nicht? Du machst mich krank.

Ich hab ihn einfach mit dir verwechselt.

Ihr beide seht euch so ähnlich, dass ich eben nicht unterscheiden konnte, wer es ist,

du oder er. Das war keine Absicht, echt nicht.

Mit der kleinen Kröte ist irgendwas nicht in Ordnung.

Der ist pervers.

Das Feuer brennt soweit ganz gut. Mehr muss nicht drauf.

Hier, nimm das, ich geb dir 'n flaches.

Aber Pass auf, dass es länger reicht als das letzte Mal.

Alles klar?

Soll ich's jetzt reinschmeißen? - Nein, nicht jetzt.

Davon hab ich doch die ganze Zeit gesprochen. Du musst damit sparsam umgehen.

Wenn du jetzt alles verballerst, ist dir hinterher kalt.

Und deine Mutter will auch keine kalte Wohnung.

Ich ertrage ihr Rumgemeckere nicht mehr.

Hat dein Fernseher noch genug Batterien? - Nein.

Da kommt deine Mutter, Versteck die Kohle.

Du kennst sie so gut wie ich. Sie flippt schnell aus. Steck's weg, los.

Verdammte Scheiße, Pass doch auf!

Hier, nimm das mal. Nimm das, los.

Nimm die blöde Brille. - Was?

Du sollst die Brille halten.

Wo verstecken wir den Scheiß jetzt? - In meinem BH natürlich.

Wie, in deinem BH?

Hier sind deine Cornflakes.

Mist Acid.

Der weiß Bescheid. - Der Kleine hat's drauf.

Die Kohlen.

Dafür kille ich dich.

Wollt ihr zu eurer Mama?

Mit Gejammer erreichst du überhaupt nichts.

Deine Mutter ist tot.

Siehst du?

Blut.

Du hast deine Mutter umgebracht.

Und deswegen hast du jetzt nur noch mich.

Buddy!

Warum ist denn die Tür hier offen?

So'n Mist!

Scheiß blöder.

Bist du allein hier, Buddy?

Wo steckst du denn? Komm raus. - Ich bin hier unten.

Du darfst, glaube ich, nicht hier unten sein.

Der Ofen ist aus. Ich wollte bloß Kohle holen.

Ja, die Kohlen sind alle. - Chester flippt aus,

wenn er dich hier unten findet. Hast du die Tür aufgebrochen?

Nein, die haben die Tür nicht zugeschlossen.

Sonst hätte ich's wohl nicht geschafft.

Wenn du mich verpetzt, nehmen die mir meinen Fernseher weg.

Also blöd ist Chester ja nicht. Man kann vor ihm nichts geheim halten.

Ich weiß aber was Gutes. Wir waren hier unten, um Jiffy Pop zu holen.

Haben die denn hier Jiffy Pop? - Klar, im Eisschrank.

Sollte 'ne Überraschung für dich werden.

Was machen denn die Kohlen hier überall?

Die sind mir runtergefallen. - Du hast den Arsch voll Schwierigkeiten.

Kommt Chester denn gleich? - Oh ja.

Ich bin hier mit ihm verabredet.

Jede Menge Jiffy Pop, du hast Recht. - Sag ich doch.

VVürd ich dich vielleicht anlügen, Buddy? - Nein, du lügst nicht. Du lügst nie.

Wir können hier nicht poppen, wenn Chester mich zur Schnecke macht.

Stimmt auffallend.

Und was auch noch blöd ist, Fernsehen gucken fällt dann auch aus.

Aber das wär ja so was von blöd, wo ich so gern fernsehe.

Wieso hilfst du mir nicht?

Du räumst hier auf.

Sag einfach: Du warst hier unten. - Chester weiß, ich hab keinen Schlüssel.

Die Tür war offen. Das weiß ich ganz genau...

Und dich macht er nicht zur Schnecke.

Aber das wär trotzdem gelogen, oder?

Nein, wär es nicht. Du bist ja jetzt hier unten, oder?

Ja, stimmt, bin ich.

Und ich wollte nur 'n bisschen Popcorn holen.

Du musst doch bloß sagen, dass du zuerst unten warst.

Das ist nur verdreht, keine Lüge.

Im Grunde stimmt's.

Du bist wirklich 'n Schlauer, Jeremiah.

Du aber auch, Buddy.

Schmeiß einfach wieder alles auf den Haufen, ja?

Ich nehm ein bisschen mit nach oben, damit das Feuer nicht ausgeht.

Und kein Wort zu Chester.

Ach was, ich sag ihm nichts, nein.

Mach's gut, Buddy.

Wir sehen uns nachher oben.

Mann, sind die schwer.

Das mache ich anders.

Scheiße, die Tür ist auf.

Hey, Chester. - Scheiße. Buddy? Was machst du da unten?

Wie bist du überhaupt hier reingekommen?

Ich hatte Bock auf Jiffy Pop.

Oh nein, die Kohlen! Die Kohlen bluten.

Die Tür ist offen gewesen.

Alles voll Blut. - Das ist 'ne optische Täuschung.

Ich wusste, Chester flippt aus.

Ich wusste, dass er ausflippt, Mann.

Da haben wir uns was Schönes eingebrockt.

Mach die verdammte Tür zu.

Wir wollten uns nur 'n bisschen Jiffy machen und dann Fernsehen gucken.

Es ist nichts Schlimmes passiert. - Sag mir, was hier los war.

Für wen schnüffelst du hier? - Für keinen, du kennst mich doch.

Ich bring dich um, wenn du schnüffelst.

Die blöde Tür war offen. - Ach, jetzt bin ich schuld,

weil ich angeblich die bekloppte Tür offen gelassen hab, du verdammter Arsch?

Ey, nein, nein, nein! Lass mal Jeremiah in Ruhe.

Ihr seid beide Schwuchteln.

Komm, mach mir mal mein Bier auf.

Wade hier. Lass dich nicht ansprechen, ich bin gleich wieder da.

Ich hab gleich ein Gegengift gekauft für den Fall, dass was passiert

Viel zu rot.

Wir färben uns die Haare schwarz.

Die Tür ist kaputt. Gehen Sie weg!

Das muss 'ne halbe Stunde einwirken.

Mississippi eins, Mississippi zwei...

Es ist das Baby.

Schau die Wände genau an, vielleicht bewegen die sich.

Da lang.

Los, schneller, Jeremiah!

Und immer die Wände beobachten.

Es ist giftig.

Willst du Schokolade?

Es geht voll los. Wir sind auf dem Trip.

Komm, Sarah, da können wir durch.

Hallo Miss. Waden Sie mal.

Hallo, Miss. Wo wollen Sie hin? - Was ist?

Ganz ruhig.

Würden Sie bitte mal Ihren Mantel öffnen? Oder ich muss Sie anzeigen.

Glauben Sie vielleicht, ich hab geklaut? - Sie haben sich verdächtig verhalten.

Glauben Sie mir, das wird Ihnen noch ziemlich Leid tun.

Ich wüsste nicht wieso. Ich gehe nur meiner Arbeit nach.

Zufrieden, Wichser?

Lassen Sie das, was soll denn das?

Beruhigen Sie sich.

Hat deine Mutter was? - Sie ist eigentlich nur müde.

Bist du da sicher? - Ja.

Komm, wir gehen, Mom.

Ich sehe, dass der Himmel sich verdunkelt.

Die Wolken sind schwarz.

Brenn in der Hölle, Verräterin!

Ich Pass auf dich auf. - Ich hab keine Schuld.

Hier kann uns niemand finden, hab keine Angst.

Sei ganz ruhig.

Ich bin ja da.

Soll ich mich vielleicht um was zu essen kümmern?

Du erliegst also der Versuchung.

Gut, dass du mich hast.

Wahrscheinlich hast du dich vergiftet.

Du bist ein kleiner Schwächling und der Versuchung erlegen.

Pass auf, gleich bist du tot.

Das will ich aber nicht.

Bitte, hast du kein Gegengift?

Du hast dich vergiftet. Du hast dich vergiftet.

Aber wer passt auf die Wände auf...

...wenn ich sterbe.

Wenn ich tot bin...

Glaubst du, ich brauch dich?

Du bist so was von überflüssig, das glaubst du gar nicht.

Deinetwegen hab ich so viele Opfer gebracht, echt.

Du bist 'ne kleine Ratte.

Aus mir hätte was werden können.

Nur deinetwegen bin ich so ins Abseits geraten.

Ich bin wie eine Katze, denn ich lande immer auf meinen Füßen.

Das kannst du dir hinter die Ohren schreiben.

Das ist das Gegengift.

Nicht alles, lass was drin.

Sterbe ich jetzt nicht?

Wahrscheinlich nicht. Da ist ja fast nichts mehr drin.

Es hilft doch, oder?

Ich denk schon.

Danke, Mom.

Das Zeug tötet alles, was böse ist, in dir ab.

Raus hier, du Ferkel! Raus!

Raus hier!

Was hast du denn?

Ich bin vergiftet.

Einmal mit Mayonnaise...

Alles ist vergiftet.

Oh mein Gott!

Er braucht einen Arzt!

Jemand muss einen Krankenwagen rufen, er braucht Hilfe.

Na endlich, er kommt zu sich.

Du bist im Krankenhaus.

Du hängst am Tropf, Kleiner, und hast einen Schlauch in der Nase.

Du kannst dann besser atmen. Also nicht anfassen, ja?

Deine Großmutter ist da.

Nein, sie sitzt rechts.

Mami?

Wieder im Krankenhaus.

Na, das kennst du ja schon.

Gerade mal 6 Monate bist du von uns weg und ich muss ich dich fast tot in Empfang nehmen.

Deine Mutter ist auch hier. In der Psychiatrischen.

Dreiviertel verrückt.

Wir haben sie mitten auf einer großen Straßenkreuzung aufgegriffen.

Splitterfasernackt, völlig durchgedreht.

Und sie schrie was vom Jüngsten Gericht.

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