All language subtitles for Nana (2005) ger sub [720p][f6d6cf2c]_track1_[ger] [SubtitleTools.com]

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (SoranĂ®)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal) Download
pa Punjabi
qu Quechua
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sl Slovenian
so Somali
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Hallo zusammen, wir sind Bla'St.

Notiz: Bla'St = „Black Stones“

Das war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Man hat gemerkt, dass alle wegen uns da waren.

Kein Zweifel, live aufzutreten, fĂĽhlt sich groĂźartig an.

Ein WahnsinnsgefĂĽhl! Es ist so befriedigend, ich kann mich kaum kontrollieren.

Besser als Sex?

Das kommt auf den Typen an.

Ja, jetzt, wo wir so weit gekommen sind, sollten wir nach Tokyo gehen und versuchen, einen Plattenvertrag zu bekommen.

Hey, unsere lieber Jurastudent macht wieder einen auf cool.

Und du wirst mal ein Gasthaus erben.

Deshalb kannst du so sorglos leben, ohne dir 'nen Kopf machen zu mĂĽssen, ob du 'nen Job findest.

Nun, nicht mal ich denke, dass es so leicht wird, ein Star zu werden.

Aber ich habe das Gefühl, wir zusammen könnten es schaffen.

Ren, du gibst mir doch recht, oder?

Bist du etwa schon betrunken?

Nun, wie auch immer… Wir sollten darauf anstoßen.

Was? Haben wir nicht schon?

Sorry!

Nun denn, einen Toast auf unseren erfolgreichen Auftritt heute Abend!

Prost!

Nobuo.

Hey, hey…

Meine Medizin!

Whoa.

Pass auf!

Hey hey, hey.

Komm schon, Nobuo.

Okay, okay.

Ein Hoch auf Bla'St!

Er ist ein hoffnungsloser Fall! Was meint ihr, lassen wir ihn hier?

Dann geht er drauf.

Ich bring ihn mit dem Taxi nach Hause.

Meine GĂĽte, Yas-san hat Kohle. Wie von einem zukĂĽnftigen Anwalt nicht anders zu erwarten.

Na gut, bis dann!

Jepp!

Hey, warte, Ren.

Ich werde es Nobuo erzählen.

Nana solltest du es persönlich sagen.

Hä?

Worum geht's?

Brrr, ist das kalt!

Ich werd mir 'ne Erkältung holen.

Was mach ich nur, wenn ich meine wundervolle Stimme verliere?

Hey, schau doch mal, ob da was Warmes dabei ist.

Na in den Geschenken von den Fans.

Whoa, der ist cool!

Der ist wirklich cool.

Hey, Nana.

Erinnerst du dich daran, als wir uns das erste Mal begegnet sind?

2 Jahre später

Ich gehöre zu den Leuten, die an das Schicksal glauben. Deshalb denke ich, dass unsere Begegnung Schicksal war.

Auch wenn du das lächerlich findest.

Ähm… Entschuldigung.

Ă–hm, Entschuldigu-

Au.

Aua!

Alles in Ordnung?

Alles prima, tut mir leid.

Mir auch. Hast du dich verletzt?

Nicht wirklich.

Aha.

Ähm… Ist hier noch frei?

Nur zu.

Sehr geehrte Fahrgäste,

wegen einer Schneeverwehung muss der Zug fĂĽr einige Zeit stehen bleiben.

Bitte entschuldigen Sie die Verspätung, wir werden Sie informieren, sobald die Strecke wieder frei ist.

Dabei hab ich es doch so eilig.

Ich frage mich, wann wir Tokyo erreichen.

Alles klar bei dir?

Im Moment schon.

Whoa. Oberschüler sind heutzutage schon anders…

Ich bin schon 20.

Hä?

Oh, sorry, du bist also genauso alt wie ich.

Genauso alt?!

Das ist doch unmöglich!

Hä?

Oh, ein Anruf.

Hallo, hier ist Nana.

Shouji.

Mmh, ja, es ist bestimmt dunkel, bis ich ankomme.

Ist das okay fĂĽr dich?

Gut, ich melde mich, sobald ich etwas weiĂź.

Okay, bis später.

Ist dein Freund aus Tokyo?

Ihr seid richtige Turteltauben.

Ah, ich weiß, du fährst wegen dem Kerl dorthin.

Nein, tu ich nicht!

Wobei, im Moment stimmt das schon.

Was denn nun?

Wir haben die gleiche Berufsschule besucht, aber vor einem Jahr ist er nach Tokyo, um sich an einer Kunstakademie zu bewerben.

Warum bist du nicht gleich mit ihm gegangen?

Shouji sagte…

Er wollte nicht.

Warum?

Er sagte, ich wüsste noch nicht, was ich wollte und hätte kein Geld, also sollte ich nichts überstürzen.

Verstehe.

Und so hatte ich keine Wahl, als unter Tränen zurückzubleiben und Geld zu sparen, um nach Tokyo zu kommen.

Aber wir haben uns versprochen, dass ich nachkomme, sobald er seine Zulassung hat.

Wenn ich erst in Tokyo bin, muss ich hart arbeiten, damit er mich nicht zurĂĽckschickt.

Aber was erzähle ich das jemandem, den ich eben erst getroffen habe? Tut mir leid.

Schon okay. Erzähl mir mehr von dir.

Diese Fahrt wird eh noch eine Weile dauern.

Echt? Du willst dir meine Geschichte anhören?

Ich wĂĽrde es am liebsten die ganze Welt wissen lassen!

Kann ich Ihnen etwas zu trinken oder Snacks anbieten?

Hey, willst du ein Bier?

Gute Idee.

Entschuldigung, könnte ich zwei Bier haben?

Gut, stoĂźen wir auf Shoujis Aufnahme an der Akademie an!

Ich kenn den ja nicht mal.

Nun, wie wär's damit?

Wir trinken darauf, dass zwei Frauen gleichen Alters zur gleichen Zeit im gleichen Zug…

…nach Tokyo fahren.

Klingt gut!

Und noch eine Gemeinsamkeit:

Ich heiĂźe auch Nana, Nana-chan.

Zum Wohl!

Zum Wohl.

Hey, Nana.

Erinnerst du dich daran, als wir uns das erste Mal begegnet sind?

Ich habe ewig ĂĽber mich geredet, aber du hast nicht ein Wort ĂĽber dich selbst verloren.

Aber wie ich dich kenne, hast du mir wahrscheinlich sowieso nicht zugehört.

Nana!

Shouji!

Warum weinst du?

Weil …

Die Fahrt muss ganz schön anstrengend gewesen sein.

Aber das Mädchen, das neben mir saß…

Nanu?

Wo schaust du denn hin?

Jun-chan! Kyousuke!

Du musst erledigt sein.

Du hast dich nicht verändert.

Es fĂĽhlt sich fast so an, wie frĂĽher in der Schule. Ich hab euch so vermisst!

An Nana.

Gut'n Morgen. Bin arbeiten.

Denke, dass ich gegen 6 zurĂĽck bin.

Shouji

Wenn du gehst,

wirf den SchlĂĽssel in den Briefkasten.

Ich komme!

Ich bin zu Hause.

Willkommen zurĂĽck!

Ach ja, wie lief es bei der Wohnungssuche?

Hast du was HĂĽbsches gefunden?

Wohnungssuche?

Du willst doch nicht fĂĽr immer hier wohnen, oder?

Nein, nun… ich hatte heute nicht viel Zeit.

Warum?

Oh, du hast nach 'nem Job gesucht.

Hast du was gefunden?

Erzähl mir nicht, du hast den ganzen Tag verpennt.

Nein, du irrst dich.

Ich hatte einen sehr erfüllten Tag damit, hier aufzuräumen, zu putzen und die Wäsche zu waschen.

Was zum..?

Was-?

Du bist doch nicht fĂĽr so was nach Tokyo gekommen, oder?

Wir hatten verabredet, dass du einen gut bezahlten Job findest, damit du unabhängig leben kannst.

Was meinst du mit "so was"?

Ich hab das alles nur fĂĽr dich gemacht!

Wohnung 707. 70.000 Yen. 40,53m².

Sieben!

Mir gefällt es.

Was?

Mir gefällt es wirklich.

Die Wohnung liegt im siebten Stock, aber es gibt leider keinen Fahrstuhl.

Verstehe, deshalb ist sie also so gĂĽnstig.

Sie sind jung.

Hier ist es.

Ja, hier ist es.

Wie ärgerlich.

So ein Zufall, sollen wir die FĂĽhrung zusammen machen?

Einen Moment!

Diese Kundin hat mehr oder weniger entschieden, den Mietvertrag zu unterschreiben.

Ich glaub's ja nicht! Was fĂĽr ein Zufall!

Wer bist du?

Erinnerst du dich nicht?

Nur SpaĂź! NatĂĽrlich erinnere ich mich. Du bist Nana-chan.

Bitte? Sie kennen sich?

Was wollen Sie tun? Möchten Sie hier einziehen?

Was mach ich nur?

Ja! Ich ziehe hier ein.

Hey, Moment mal!

Ich habe die Wohnung zuerst gefunden. Das ist nicht deine Entscheidung.

Aber du hast dich doch noch nicht entschieden.

Doch habe ich.

Ich nehme sie.

Okay.

Warte!

Ich will nirgendwo anders wohnen!

Ich dachte, du wolltest bei deinem Freund einziehen.

Kann ich nicht! Deshalb…

Wenn ich heute keine eigene Wohnung finde, verlässt er mich sicherlich!

Nun, warum teilt ihr euch die Wohnung nicht einfach?

Ist das dein Freund?

Zur Hölle, nein.

Die Wohnung hat mehrere Zimmer. Es sollte also nicht schwer sein, Privatsphäre zu wahren.

Und gemeinsam mĂĽsste jede auch nur die halbe Miete zahlen.

Die Hälfte von 70.000 Yen … 35.000 Yen?!

Lass uns das machen, Nana! So günstig hier zu wohnen, wäre traumhaft!

Aber …

Schaffst du es, meine Privatsphäre zu respektieren?

Sie sollten ablehnen.

Mit jemand Fremdes zusammenzuziehen, bringt doch nur Ärger.

Das muss nicht sein. Sie sind wirklich ein Miesepeter.

Nana!

Hey, Nana.

Ist das Glas nicht herzallerliebst?

Erdbeermuster halt.

Nicht?

Aber wenn's dir gefällt.

Dann kaufe ich es nicht.

Warum nicht?

Weil es keinen Spaß macht, wenn es dir nicht auch gefällt. Außerdem möchte ich, dass alles zusammenpasst.

Ist mir egal, beeil dich einfach und kauf das Zeug.

Aber du magst doch keine Erdbeeren, oder?

Ich mag Erdbeeren, Mensch.

Dann nehme ich es.

Jetzt verstehe ich, was dein Freund mitmacht.

Was?

Wie soll ich es sagen..? Du bist wie ein Welpe.

Ein Welpe?

Du bist loyal und ziemlich anhänglich, aber es ist anstrengend, sich um dich zu kümmern.

Einfach gesagt, du wirkst wie ein "Hachi".

Hachi?

Type: "Gesundheit"

Lass uns gehen, Hachi.

Hachi?! Gibt mir wenigstens 'nen sĂĽĂźeren Namen!

Ich will noch eine CD kaufen, können wir kurz reingehen?

Klar.

Das neue Trapnest-Album kam heute raus.

Ich bin ihr größter Fan.

Ich muss noch an die Kasse.

Willkommen.

Ich bezahle.

Schau mal, Nana, es gab gratis ein Poster dazu.

Willst du das in der Wohnung aufhängen?

Ich mag die so sehr, ich bin sogar Mitglied im Fanclub.

Ich bin ein groĂźer Fan von Takumi, dem Bassisten.

Aha.

Naoki, der Drummer ist auch toll, aber am besten ist Reira, die Sängerin.

Sie ist so hĂĽbsch und ihre Stimme einfach wundervoll.

Hey.

Was ist mit dem Typen? Der so hervorsticht, mit der Gitarre.

Oh, Ren?

Er sieht cool aus und ist beliebt, aber ich finde ihn gruselig, weil er nicht viel spricht. Darum mag ich ihn nicht.

Warum lachst du?

Ach, nur so.

Hä? Warum?

Nur so.

Magst du ihn?

Ha, Nana, du magst sie auch!

Tut mir leid, dass ich jetzt weggehe und dich hier allein sitzen lasse.

Aber ich will Shouji gleich erzählen, dass ich einen Job habe.

Du kommst erst morgen frĂĽh zurĂĽck, oder?

Nimm den SchlĂĽssel mit.

Hey… Nana, hast du Pläne für heute Abend?

Hast du keinen Freund?

Nein, habe ich nicht.

Und was ist mit dem Typen von neulich?

Du magst ihn doch, oder? Ich wusste es.

Yasu ist nur ein Freund.

Verstehe.

Du magst ihn, aber du kannst nicht ehrlich zu dir selbst sein.

Ich kann dich verstehen, aber das GlĂĽck wird dir davonlaufen, wenn du weiter so stur bleibst.

Vielen Dank fĂĽr die Warnung.

Gern geschehen. Ich gehe dann.

Das GlĂĽck wird dir davonlaufen, wenn du weiter so stur bleibst.

Warum legst du mich in Ketten?

Ich…

…will nie mehr allein sein.

Hey, Nana.

Du warst wie eine egoistische StraĂźenkatze. Wild und frei.

Aber du hattest eine Wunde, die nicht heilen wollte.

Selbst ich, sorglos, wie ich war… fand das cool.

Ohne zu wissen, wie schmerzhaft es war.

Vielen Dank fĂĽr Ihren Besuch!

Ich kĂĽmmere mich darum. Mach du den Boden sauber.

Aber …

Dein erster Tag heute?

Ja.

Ich bin Kawamura Sachiko. Sehr erfreut, dich kennenzulernen.

Ebenso.

Kann es sein, dass du Kunst studierst?

Äh… ja.

An der Tama-Kunstakademie, Fachbereich für Ölgemälde.

Ach ja?

Ich bin auch an der Tama-Akademie. Ebenfalls im Fachbereich für Ölgemälde.

Verdammt.

Wir mĂĽssen uns beeilen.

Du verschwendest einen kompletten Tageslohn, wenn du den letzten Zug verpasst und ein Taxi nehmen musst.

Okay.

Was tust du da?

Gut.

Fertig.

Bereit?

Und hoch.

Mist.

Warte einen Moment.

Und hoch.

Geschafft.

Erstaunlich! Der passt perfekt.

Ein gekaufter hätte bei Weitem nicht so gut gepasst.

Was wäre eine Wohnung ohne einen vernünftigen Esstisch?

Gefällt er dir?

Danke, Nana, du bist so geschickt.

Das war doch nichts.

Ich habe Reste von einer Baustelle in der Nähe bekommen, die waren quasi umsonst.

Hey, Nana, du könntest Tischlerin werden.

Warum suchst du dir keinen Job in der Richtung?

Was mache ich, wenn ich mir bei so'ner Arbeit die Hand verletze?

Ach ja, die Gitarre.

Du warst frĂĽher in einer Band, stimmt's?

Willst du professionelle Gitarristin werden?

Ich spiele nicht Gitarre, ich singe.

Du singst?!

Erstaunlich! Cool! Ich bewundere dich!

Was?

Ich kann nicht anders.

Sag das, nachdem du mich singen gehört hast.

Entschuldigung, eine Lieferung.

Oh, das sollte mein Zeug sein.

Komme schon.

Guten Abend.

Hey, du … Was zur Hölle hast du hier verloren?!

Hey, das ist groĂźartig!

Genau die Reaktion habe ich von dir erwartet. Gut!

Yasu hat mich gebeten, dir deine Sachen zu bringen.

Dann hast du deinen Auftrag ja erledigt, also verschwinde.

Nana, komm schon.

Lass mich zumindest heute Nacht hierbleiben.

Nö.

Um die Wahrheit zu sagen, ich…

… will sie nicht hören.

… bin von zu Hause abgehauen.

Ich hab doch gesagt, ich will's nicht wissen!

Nana, warum bist du so gemein? Er ist doch dein Freund, oder?

Nobuo-kun, richtig? Alles in Ordnung?

Nenn mich einfach Nobuo, Nana-chan.

Es ist zu seinem eigenen Wohl.

Im Gegensatz zu mir hast du es im Leben immer sehr leicht gehabt.

Du musst nur den groĂźen Gasthof deiner Eltern ĂĽbernehmen und deine Zukunft ist gesichert.

Ich bin glĂĽcklich, solange ich Gitarre spielen kann.

Hast du es immer noch nicht begriffen?

Ich will deine Songs spielen.

Hallo? Yas-san?

Warte, ich geb dich weiter.

Hey, Yasu. Unternimm was gegen diesen Idioten!

Warum schickst du ihn ĂĽberhaupt zu mir?

Hey, hast du dir das Band angehört?

Welches Band?

Den neuen Song, den Nobuo komponiert hat.

Der ist wirklich gut.

Ich glaube, wenn du den singst, kommt niemand dagegen an.

Das klingt wirklich so cool.

Ist der wirklich von dir? Ich bin tief beeindruckt.

'N Abend. Wir sind Bla'St.

Yasu, hörst du zu?

Du wirst dich ewig an diesen Abend erinnern!

Bis heute kann ich nicht vergessen, was an jenem Abend geschehen ist.

Denn du hast freiheraus englische Zeilen auf den unfertigen Song gesungen,

Deine Stimme hat mich in ihren Bann gezogen, als wäre ich einem mysteriösen Zauber zum Opfer gefallen.

Hey, Ren.

Was ist?

Erinnerst du dich noch?

An den Tag, als wir uns das erste Mal begegnet sind?

Ja. Wie lange ist das jetzt her?

Das war beim Weihnachtskonzert.

Vor zwei Jahren und drei Monaten.

Damals hatten wir genauso einen Schneesturm.

Du hattest ein rotes Kleid an.

Du musst nicht bis ins letzte Detail gehen.

Hey … Du warst die Einzige, die sich überhaupt nicht für das Konzert interessiert hat.

Der mieseste Konzertbesucher aller Zeiten.

Was is'?

Du hast ganz vorn gestanden und mich die ganze Zeit nur böse angestarrt.

Ich war verärgert und dachte nur: "Was ist denn mit der los?"

Und selbst als Nobuo dich Backstage gebracht hat, hast du nur gesagt: "Ich bin Nana", mehr nicht.

Ich dachte nur: "Mehr hat sie uns nicht zu sagen?"

Damals war gerade meine GroĂźmutter gestorben.

Von dem Bisschen Geld, das ich gespart hatte, hatte ich ein Weihnachtsgeschenk gekauft…

…für meine einsame, bedauernswerte Wenigkeit.

Eben dieses knallrote, mädchenhafte Kleid.

Das ist lächerlich, oder?

Na, und?

Ich glaube, ich habe mich bereits im ersten Moment in dich verliebt.

LĂĽgner.

So viel zum Thema verärgert.

Drummer und Bassist gesucht!!

Verstehe.

Von der Musik leben zu können,

das ist ein groĂźartiger Traum.

Ja, meinst du nicht auch?

Nana hatte ein paar echt leidenschaftliche Fans, als sie noch in der Band war. Und in ihrer Heimatstadt ist sie ziemlich berĂĽhmt.

Ich war so aufgeregt.

Ich habe nichts gegen diese Art von Träumen, aber glaubst du wirklich, dass alles nach Plan laufen wird?

Das wird schon, denn seit ich nach Tokyo gekommen bin, hatte ich ziemlich viel GlĂĽck.

Du kannst dich aber nicht nur auf dein GlĂĽck verlassen.

Hey, lass uns mit Nana und den anderen nachher zum Karaoke gehen.

Wenn du sie erst mal singen gehört hast, wirst auch du ein Fan von ihr.

Sorry.

Ich muss heute bis spät in die Nacht arbeiten.

Was? Arbeiten?

Das ist lästig, dass du immer arbeiten musst, obwohl ich doch den weiten Weg hierher gekommen bin.

Ich finde, du solltest mehr Zeit mit mir verbringen.

Das tu ich.

Deswegen sind wir ja heute hier Essen. Und nur mal so: Wir sehen uns jeden Tag.

Ich wĂĽrde gern mal mit dir ins Kino gehen oder einfach nur shoppen.

Wer ist denn da gerade etwas unverschämt?

Hä? Habe ich was falsch gemacht?

Entschuldigung.

Ich habe drauĂźen den Aushang gesehen.

Mal sehen… Okazaki Shinichi-kun.

Du hast echt Talent, aber… hmm…

Mittelschule abgebrochen und ohne festen Wohnsitz.

Heißt… du bist von zu Hause abgehauen, oder?

Passt schon. So lange er's drauf hat, spielt das keine Rolle.

Nenn mir einen Bassisten, der dir als Vorbild dient.

Honjo Ren von Trapnest.

Ich steh auch auf Trapnest!

Aber Ren spielt Gitarre.

Oh, wusstest du das nicht?

Ren war in seiner alten Band der Bassist.

Oh, wirklich?

Nun, ich bin Fan von Takumi.

Wir werden gut miteinander auskommen.

Aber ich habe eine Bedingung.

Versprich mir eines oder du kannst sofort wieder gehen.

Werde besser als Ren, Shin.

Du warst der GrĂĽnder von Bla'St, oder?

Stimmt.

Ich kann vor Sorge kaum schlafen.

Und Kanzleien gibt es in Tokyo mehr als genug.

Also, wo willst du es machen?

Die Ginza Arena wäre ideal.

Und diesmal gibt's 'ne Menge Bilder.

Schau mal.

Hä?

Schau!

Es heiĂźt, der Professor mag das Meer und Schiffe.

Und beim Bewerten der Hausarbeit bekommt man mehr Punkte, wenn man am Ende schreibt "Ich mag Schiffe und das Meer."

Du veralberst mich doch!

Ich meine das ernst.

Die Geschichte ist berĂĽhmt! Einmal hat ein Student geschrieben "Ich mag die Berge" und ist durchgefallen.

Nana-chan.

Ja?

Ich wĂĽrde gern etwas mit dir besprechen. Ist das okay?

Klar.

Der letzte Zug Richtung Innenstadt fährt gleich los.

Bitte geben Sie Acht, den Zug nicht zu verpassen.

Die TĂĽren schlieĂźen gleich.

Tut mir leid! Bitte geh ohne mich weiter! Der letzte Zug fährt!

Was?!

Warum trägst du solche Schuhe, wenn du genau weißt, dass wir zum Zug rennen müssen?

Die trage ich mit Absicht.

Schon gut.

Nimm sie.

Es tut mir leid.

Es war meine Schuld.

Du erkältest dich sonst.

Hallo?

Shouji!

Was ist los?

Du bist nicht zu Hause? Warum bist du nicht zu Hause?

Du hast doch schon Feierabend, oder?

Ich hab den letzten Zug verpasst.

Ich warte gerade auf ein Taxi.

Was soll ich nur tun?

Ich hab meinen Job verloren.

Das heiĂźt, ich bin arbeitslos.

Dem Laden geht's finanziell nicht so gut. Aber der Manager hatte mich trotzdem eingestellt.

Er fand mich nett und dachte, fĂĽr 'nen Monat wĂĽrde es wohl gehen.

Taugt das als Entschuldigung?

Das ist ärgerlich.

Ich will dich heute sehen. Ich will dich jetzt sehen!

Tut mir leid.

Es ist schon spät. Ich komm' morgen mal vorbei.

Hachi ist heute ja mal richtig spät.

Ist sie arbeiten?

Jepp, arbeiten.

Was macht sie?

"Sabrina".

"Sabrina"?

Jepp.

Hätten sie die Pistazien nicht schälen können?

Das wäre Luxus.

Ja.

Ich bin zu Hause.

Willkommen zurĂĽck.

Hey.

Oh, sie sieht ziemlich fertig aus.

Hachiko!

Hm?

Ein Konzert!

Hä?

Eine Band musste kurzfristig bei einem Live-Event in Yokohama absagen und wir dĂĽrfen ihren Platz einnehmen.

Unglaublich! Das ist groĂźartig!

Armes Kind, du bist ja klatschnass.

Nun denn, lasst uns einen Toast ausbringen.

Danke.

Auf ein denkwĂĽrdiges Bla'St-DebĂĽt in Tokyo.

Zum Wohl!

Gerade erst nach Tokyo gezogen war ich mir wirklich nicht sicher, ob ich es allein schaffen wĂĽrde.

Aber ich habe nie an unserem Zusammenleben gezweifelt.

Auch wenn ich es mir selbst nicht erklären kann.

Ich bitte um Aufmerksamkeit.

Hören Sie kurz zu.

Bitte sehr.

Ich bin Komatsu Nana.

Ich habe nicht viel Ahnung von Computern und solchem Kram, aber ich bin hoch motiviert. Also seien Sie bitte freundlich zu mir.

Bei einem Verlag?

Ich bin ĂĽberrascht, dass dich ĂĽberhaupt jemand einstellt.

Bist du sicher, dass du klarkommst?

Ich schaff das schon.

Meine Aufgaben sind ziemlich einfach und die Firma ist wirklich klein.

Die Sache ist, sie sitzen in Aoyama.

Es fühlt sich an, als wäre ich richtig in Tokyo angekommen.

StĂĽrz dich nicht in Schulden, weil du einkaufst wie eine VerrĂĽckte.

Keine Sorge.

Nana zu beobachten bringt mich dazu, mich selbst mehr anzustrengen.

Wer ist diese "Nana"? Oh, das Mädchen, mit dem du zusammenwohnst?

Ja.

Ich habe erkannt, dass man im Leben Ziele haben muss.

Ab jetzt werden die Ausgaben heruntergefahren und es wird fĂĽr die Hochzeit gespart.

Heiraten?!

Wen den? Etwa Shouji?

Aber erzähl Shouji nichts davon.

Weil… das ist nicht auf seinem Mist gewachsen.

Nun, wir sind immer noch jung.

Und Heirat ist nur ein Gedanke, nur eine Ăśberlegung.

Shouji, du magst Sandwiches, was?

Besonders gern esse ich Eier-Sandwiches.

Hattest du nicht schon gestern Sandwiches?

Die haben hier nun mal nichts anderes.

Ich hol uns was zu trinken.

Oh, danke.

FĂĽr dich Cafe au lait, oder?

Korrekt.

Oh, Moment. Kalten bitte, okay?

Verstanden.

Wer ist das?

Hä?

Oh…

Auf mich wirkt ihr wie zwei Turteltäubchen.

Sachiko und ich sind nur befreundet.

Sachiko. Du nennst sie nur beim Vornamen.

Wir sind im selben Kurs und arbeiten zusammen, deshalb verbringen wir viel Zeit miteinander.

Nun, wie erklär ich das? Man wird halt vertraut miteinander.

Ich hab mich gestern mit Nana getroffen.

Verstehe.

Sie arbeitet hart.

Und sie sagte, dass sie Geld fĂĽr die Hochzeit spart.

Was?!

Pass auf, Shouji.

Ich könnte verstehen, wenn dir Nana zu viel wird und du Trost bei Sachiko suchst,

aber du wusstest schon vor eurer Beziehung, dass Nana sehr viel Aufmerksamkeit braucht.

Also lauf jetzt nicht weg, sondern kĂĽmmere dich um sie.

Das habe ich doch vor.

Aber …

Bist du dir sicher, dass du es nur bei 'Freundschaft' belassen hast?

Hä?

Sachiko.

Sie ist doch eigentlich genau dein Typ.

Auf jeden Fall solltest du diese Wie-auch-immer-Beziehung zu Sachiko beenden, bevor es zu spät ist.

Herr Chefredakteur, hier sind Noguchi-senseis Originalillustrationen.

Ja, danke …

Gehen wir später was Trinken?

Das wäre mir unangenehm.

Kommen Sie schon, das wird schön.

Entschuldigen Sie mich bitte.

Komatsu-san!

Ja?

Können Sie nicht mal Kopien ziehen?

Die sind alle unscharf!

Tut mir leid.

Warum stellt man so jemand Nutzloses wie Sie ein?

Hey, Nana-chan.

Ja?

Schenk bitte mal Kaffee nach.

Mir auch!

Entschuldige.

Hä?

Warte mal.

Was ist denn?

Es ist…

Ich muss mit dir reden.

Lass uns weiterlaufen, aber hör mir bitte dabei zu.

Wenn wir den Zug verpassen, zahl ich auch das Taxi.

Also…

Es tut mit leid.

Ich…

Es tut mir wirklich leid.

Nichts davon ist deine Schuld.

Ich war es,

die ĂĽberglĂĽcklich war und zu viel erwartet hat.

Ich…

… hatte nie vor …,

… mich zwischen dich …

… und deine Freundin zu drängen.

Deshalb …

… nur Freunde sein ist okay.

Nur Freunde sein ist okay.

Also sag bitte nicht, dass du mich nicht mehr sehen willst.

Oh.

Da bin ich. 'Tschuldige, dass ich hier aufkreuze, ohne dir Bescheid zu sagen.

Jepp, die Uniform steht dir wirklich gut.

Ich bin Hachis Mitbewohnerin Nana.

Hachi?

Ähm, hier entlang bitte.

Hey, ich wĂĽrde aber lieber am Fenster sitzen.

Was ist nur mit Shouji?

Setz dich hin, er hat zu tun.

Wie auch immer. Shouji ist cool, was?

Auch wenn er beim Reden immer etwas blöde klingt.

Was machst du denn, Kawamura-san?

Es tut mir so leid.

Aua!

Alles in Ordnung?

Hey, du blutest.

Das …

Mach dir darĂĽber mal keine Gedanken. Erst mĂĽssen wir deine Wunde versorgen.

Das tut mir so leid.

Wegrennen bringt nix.

Deine Freundin …

… ist so hübsch und nett.

Ist zwischen euch was vorgefallen?

Wir sollten aufhören, bevor wir sie verletzen.

Was ist?

Ich dachte nur gerade, dass ich gar nicht viel mit Shouji gesprochen habe.

Kann man nicht ändern, schließlich muss er arbeiten.

Aber wir konnten wirklich nicht viel reden.

Hey, bleib mit mir hier, bis Shouji Feierabend hat. Nur noch eine Stunde!

Ich hau ab.

Hey! Warte! Warte bitte!

Sei doch nicht so schroff!

Meinst du nicht, dass ich einsam wäre, wenn ich ganz allein hier warte.

Dann lass uns wieder reingehen.

Warte! Nee, nee, nee, nee.

Was?

Er hat gesagt, ich soll nicht auf ihn warten. Also wäre es nicht gut, wenn er wüsste, dass ich auf ihn warte, oder?

Also: Ab nach Hause!

Aber! Wenn wir es aussehen lassen, als wären wir gegangen, wird er mich hier nicht erwarten. Das wird sogar seiner Männlichkeit schmeicheln.

Sinnlos.

Ich hasse solche kalkulierten Aktionen.

Warum?

Verstehst du die GefĂĽhle einer verliebten Frau nicht?

Ich bleibe da, wenn du auf ihn wartest, weil du ihn magst.

NatĂĽrlich. Nur deswegen.

Dann komm mir nicht mit deinen sinnlosen Ideen.

Wedle mit dem Schwanz und warte brav.

Schon gut… Du wirst dich erkälten.

Ich wurde in einer kalten Gegend geboren, mir macht das nichts aus.

Oh, ist das so?

Hier.

Ich werde …

… mich von ihr trennen.

Was ist hier los?

Sag was.

Los! Erklär das!

Hör bitte auf!

Halt's Maul und verpiss dich!

Tu ihm nicht weh!

Halt du dich da mal raus.

Du bist es doch, die damit nichts zu tun hat.

Ich habe etwas mit ihm angefangen.

Und ich konnte auch nicht aufhören, als ich erfahren habe, dass er eine Freundin hat.

Also wenn du jemanden schlagen willst, schlag mich.

Mutig von dir. Komm ich später drauf zurück.

Hachi!

Was glotzt du nur?!

Geht dich das hier nix an?!

Ist das nicht dein Kerl? Dann hol ihn dir gefälligst selbst zurück!

Ich will nicht.

Ich will ihn nicht mehr sehen.

Ich wünsche mir dafür eine größere Location.

Stimmt, das Bad ist ziemlich klein.

Nicht das, ich meine fĂĽr die Konzerte.

Oh.

Wir haben so viele Fans, warum können wir nicht in einer größeren Halle spielen?

Wir könnten's versuchen.

So zu reden, ist nicht deine Art.

Was hat Yasu gemeint, bevor wir gegangen sind?

Er kam ziemlich ernst rĂĽber.

Ach ja.

Meine Tablette.

Hoffnungsloser Junkie.

Du spinnst, ich meine die Pille.

Der edle Herr benutzt ja keinen Gummi.

Was mach ich, wenn ich schwanger werde?

Dann kriegst du es und ziehst es groĂź.

Ich hab gearbeitet, seit ich von der Schule geflogen bin. Kohle ist also genug da.

Ein oder zwei Kinder sind da gar nix.

Für dich wär's okay, aber ich hab da keinen Bock drauf.

Ich will lieber singen, statt Kinder aufzuziehen.

Nana.

Hm?

Du solltest so leben, wie du es willst.

Hä?

Ich gehe nach Tokyo.

Ich gebe zu, diesmal war es Shoujis Fehler.

Aber es war auch -

Jun-chan, auf wessen Seite stehst du eigentlich?

Shouji hat mich betrogen.

Er hat mich die ganze Zeit belogen.

Es war nicht "die ganze Zeit".

Ich habe wirklich hart gearbeitet.

Gerade erst habe ich Arbeit gefunden und kann finanziell unabhängig sein.

Wie ich schon sagte: Das ist dein Problem.

Du denkst immer nur an dich.

Kannst du ehrlich behaupten, dabei an Shouji gedacht zu haben?

Liebe ist eine Sache zwischen zwei Menschen. Sie kann nicht funktionieren, wenn jeder nur an sich denkt.

Hallo zusammen. Wir sind Bla'St.

Wohnt hier eine Komatsu Nana-san?

Ja, tut sie.

WĂĽrden Sie bitte hier unterschreiben?

Hachi, ich unterschreib hier fĂĽr 'nen Brief von deinen Eltern, okay?

Ja, mach mal.

Danke.

Ich habe gewonnen.

Ich habe Konzertkarten fĂĽr Trapnest gewonnen.

Plätze in der ersten Reihe! Und es sind zwei Karten!

Ich fass' es nicht!

Ich werde Takumi sehen! Live und in Farbe!

An solche Karten kommt man in Tokyo nie ran!

Du kommst natĂĽrlich mit, ja?

Ja?

Ja!?

Hey hey hey hey hey! Hey hey!

Leute, hört mal!

Nächste Woche ist ein Trapnest-Konzert in meiner Heimatstadt. Wer da hin will, Hand hoch.

Ich habe Nana gefragt, aber sie hat keine Lust.

Ich verstehe ja, dass es ein Riesenaufwand ist, aber es sind Plätze in der ersten Reihe!

Wäre das nicht Verschwendung?

War klar, dass sie das sagt.

Sie hat dir nichts erzählt?

Ren und Nana?

Jepp.

Ren von Trapnest und Nana?

Ren war nicht von Anfang an bei Trapnest.

Vorher, zu Hause, war er in unserer Band. Trapnest hat ihn abgeworben.

Verstehe.

Warum bist du nicht ĂĽberrascht?

Das alles hast du mir nach unserem letzten Gig erzählt, als du betrunken warst.

Hä? Ich hab's dir erzählt?

Ja.

Was?! Ich hab's erzählt?!

Ja.

Hoppla.

Aber … warum ist Nana nicht mit Ren gegangen?

Selbst wenn sie nicht in der selben Band sind, könnten sie immer noch zusammenleben.

Ein Leben mit Ren ist fĂĽr sie nicht alles.

Sie will nur von der Musik leben können.

So hat Nana-san entschieden.

Sag mal, warum kannst du eigentlich alles erklären?

Na, das hast du mir doch alles erzählt.

Echt jetzt?

Aber … war das wirklich das Beste für Nana?

Nana ist eine unabhängige Frau.

Selbst wenn Ren es bis ganz nach oben schaffen würde, wäre Nana nicht der Typ, der zu Hause mit Miso-Suppe auf ihn wartet.

Deswegen hat sie sich entschieden, ihr Können noch zu verbessern…

… und eines Tages nach Tokyo zu gehen.

Also hat sie die Liebe dem Stolz geopfert?

Ums einfach auszudrĂĽcken: Ja.

Nun, Nana kennt sich selbst am besten.

Sie hat Ren die ganze Zeit tief in ihrem Herzen eingeschlossen.

Werde besser als Ren, Shin.

Was machst du da?

Willst du's woanders hinhängen? Soll ich dir helfen?

Nun … Hey, Nana.

Hm?

Lass uns zusammen zu diesem Trapnest-Konzert fahren.

Okay, du musst nicht mir zum Konzert kommen, aber lass uns bei mir zu Hause vorbeischauen.

Zugegeben, das ist jetzt nicht sonderlich interessant, aber ich wĂĽrde dich gern meiner Familie vorstellen.

Warum nicht? Ich komm mit aufs Konzert.

Wie? Warum?

Wie jetz',"Warum"?

Warum hast du dich umentschieden?

Hab ich nicht wirklich. Aber ich will sie sehen.

Hä?

Die Gesichter deiner Eltern.

Wow! Hübsches Häuschen!

Haben deine Eltern Kohle?

Nein, aber die GrundstĂĽcke hier sind billig.

Willkommen. FĂĽhl dich bitte wie zu Hause.

Willkommen.

Ich begebe mich in Ihre Obhut.

Willkommen zu Hause!

Nanu? Du bringst gar keinen Kerl mit?

Sag doch so was nicht, Nami.

Als du gegangen bist, warst du in "Ich brenn durch"-Laune, stimmt's?

Stimmt's?

Das ist ein Missverständnis.

Nana und ich wohnen zusammen. Ich habe zur Zeit keinen Freund. Richtig?

Hä?

Richtig?

Oh, so eine Enttäuschung.

Ich war so erleichtert beim Gedanken daran, dass ein Mann sich um jemand so Anstrengendes wie dich kĂĽmmert.

Es hat sich angefĂĽhlt, als wĂĽrde eine Last von mir genommen.

Entschuldigung, ich rede zu viel.

Schon okay.

So, jetzt kommt endlich rein.

Lasst uns Tee trinken.

Deine Mutter ist unglaublich.

Sie hat meine Erwartungen völlig übertroffen.

Wie meinst du das? Sie ist halt einfach eine ältere Frau.

Mein Vater wird später auch noch kommen. Der ist ziemlich normal. Na ja, eher uncool, also erwarte nicht zu viel.

Normal ist nicht verkehrt.

Ich habe keine Eltern, von daher finde ich es toll, wenn jemand ein Zuhause mit einer solchen Familie hat.

Du hast keine Eltern?

Oh, einer dieser Momente.

Meine Mutter hat mich sitzengelassen, als ich vier war, von meinem Vater weiĂź ich nichts, also bin ich bei meiner Oma aufgewachsen.

Die Mutter meiner Mutter.

Sie starb, als ich 15 war.

Hey, guck nicht so traurig.

Ich bin glĂĽcklich.

Was?

Das ist das erste Mal, dass du etwas von dir erzählst.

Da du dich mir gegenüber nie geöffnet hast, habe ich mich immer ein bisschen auf Distanz gehalten gefühlt.

Verstehe.

Das war mir gar nicht bewusst.

Wenn du mich fragst, erzähle ich dir alles, was du wissen willst. Es gibt keinen Grund, sich ausgeschlossen zu fühlen.

Was ist so komisch?

Weil du so männlich wirkst.

Du bist mehr wie ein Freund als eine Freundin.

Mein Herz hat eine Sekunde lang ausgesetzt.

Ich kann deine GefĂĽhle nicht erwidern.

Sag, erzählst du mir wirklich alles?

Ja.

Reg dich nicht auf, okay?

Was gibt's?

Magst du Ren immer noch?

Du weiĂźt es also.

Entschuldige, dass ich so getan habe, als wĂĽsste ich es nicht.

Aber…

Du hast mich mitgenommen, obwohl du es wusstest.

Danke.

Zum Konzertsaal in diese Richtung.

Vielen Dank fĂĽr Ihr Kommen.

Ich geh noch eine rauchen und komm dann nach.

Okay.

Nana hat meine Frage nie wirklich beantwortet.

Aber ich kannte die Antwort auch so.

Er ist zwei Jahre älter als ich.

Später werde ich ihn dir vorstellen.

Du wirst ihm definitiv verfallen.

Mir egal.

Ich will bloĂź 'n bisschen Zeit totschlagen.

Ren wurde nach seiner Geburt in einer Lagerhalle am Hafen zurĂĽckgelassen. Das hat damals fĂĽr Schlagzeilen gesorgt.

Und er wohnt immer noch dort. Er sagt immer: "Hier ist mein Fixpunkt."

Ren will Profimusiker werden. Er sagt immer, seine Vergangenheit helfe ihm dabei.

Ich mag solche Typen nicht.

Der will nur Mitleid erregen.

Idiotisch.

Oh Mist, wir mĂĽssen uns beeilen, sonst fangen die ohne uns an.

Ich rannte durch den Schneesturm; das rote Kleid versteckte ich unter meinem Mantel.

Wie sollte ich die GefĂĽhle nennen, die an diesem Abend entstanden?

Für jemanden mit so einem jämmerlichen Leben wie meinem, wirkte Ren fast schon blendend.

Ren und ich kamen an Weihnachten zusammen, ein Jahr nachdem wir uns das erste Mal getroffen hatten.

Ein selbstgemachter Kuchen. Bin ich nicht beliebt?

Könnte vergiftet sein.

Vielleicht von einem meiner Fans.

Ein "Wenn sie sich mit Ren trifft, soll sie zur Hölle fahren!"-Kuchen.

Probier ihn. Ich will nicht fĂĽr etwas sterben, was gar nicht stimmt.

Ich auch nicht.

Selbst die Fans wissen von der Regel, dass die Bandmitglieder mich nicht anrĂĽhren sollen.

Und jetzt, da ihre Vermutung eingetreten ist, möchte ich am liebsten sterben.

Es war mir wirklich egal, ob ich sterbe.

Weil ich Ren so sehr begehrte.

Ich begehrte ihn so sehr und konnte nichts dagegen tun.

Ist das eine LotusblĂĽte?

Es ist deine Blume.

Honjo Ren Osaki Nana

Ren zeigte mir, dass singen SpaĂź macht.

Er brachte mir Gitarre spielen bei…

…und gab mir neuen Lebenswillen.

Ren war wie ein Taifun und ich das von ihm aufgepeitschte, wilde Meer.

Aber es ist nicht so, dass ich allein wegen Ren zu singen begonnen habe.

Ich habe es die ganze Zeit nur fĂĽr mich getan.

Meine Augen waren nur auf Ren gerichtet.

Ich habe ihm telepathische Zeichen gegeben, dass Nana hier ist.

Haben sie ihn nicht erreicht?

Ist das dein ganzes Gepäck?

Alles, was ich brauche, ist meine Gitarre. Und 'ne Kippe.

Der lĂĽgt.

Alles andere haben wir vorgeschickt. Er wollte sich nicht damit abplagen.

Klar, immerhin hast du mich jetzt nicht mehr, der dein ganzes Zeug schleppt.

Es wird Zeit.

Ein Jahr und drei Monate lang habe ich mit Ren zusammengelebt.

Zum FrĂĽhlingsanfang, als immer noch Schnee lag,

endete unsere Beziehung.

Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Ren in unsere Richtung schaut, aber im nächsten Moment …

…waren seine Augen schon wieder ganz woanders.

Hey, im zweiten Song hast du's verkackt.

Du hast zwar gut versucht es zu ĂĽberspielen, aber ich habe es trotzdem bemerkt.

Ich muss mal pissen.

Selbst Ren macht mal was falsch.

Auch dem Aufmerksamsten entgeht manchmal etwas. Das ist ein Sprichwort.

Zugabe! Zugabe!

Ren hat uns wohl nicht gesehen.

Bei dem ganzen Licht kann man das Publikum nicht sehen.

Wirklich?

Keine Ahnung, ich hab nie auf so 'ner groĂźen BĂĽhne gestanden.

Niemals.

Muss sich toll anfĂĽhlen, da oben zu stehen.

Hallo, Anwaltskanzlei Yamazaki hier.

Yasu, Nana ist hier.

Du wusstest es, oder?

Warum hast du mir nichts gesagt?

Sollte eine Ăśberraschung werden.

Herzlichen Dank auch, hab mich glatt verspielt.

Konnte es grad noch vertuschen.

Ich geb dir die Handynummer von Nanas Mitbewohnerin.

Wenn du sie sehen willst, ruf sie an.

Wie stellst du dir das nach all der Zeit vor?

Wenn du nicht die Absicht hast, sie wiederzusehen … werde ich mir Nana schnappen.

Sie spielten zwei Zugaben.

Ren hat sie nicht ein einziges Mal angesehen.

Komm rein.

Wir sind wieder da.

Willkommen zurĂĽck.

Ihr mĂĽsst Hunger haben.

Es ist noch etwas zu essen da.

Hallo?

Ja.

Warte, ich reiche dich weiter.

Es ist Yasu.

Hey, was geht?

Es könnte sein, dass Ren anruft. Wollte dich nur vorwarnen.

Wie meinst du das?

Hör auf, deine Nase in meine Angelegenheiten zu stecken!

Ich hab keinen Bock, je wieder mit dem zu reden!

Dann sag's ihm selbst.

Du hast immer noch den SchlĂĽssel, oder nicht?

Gib ihn ihm zurĂĽck.

Versetz dich mal in seine Lage, an eine Frau gekettet zu sein, die er nie im Leben halten kann.

Hab's kapiert.

Gib mir seine Adresse.

Nana?

Das lässt sich jetzt nicht mehr ändern.

Ich gebe ihm den SchlĂĽssel zurĂĽck.

Welchen SchlĂĽssel?

Den SchlĂĽssel fĂĽr die Kette um seinen Hals.

Aber wenn du ihm den zurückgibst…

Entschuldige, aber kannst du mir ein Taxi rufen?

Entschuldigen Sie. Gehören Sie zur Crew?

Ja, tu ich.

Kann ich Ihren Ausweis sehen?

Ich habe sie herbestellt. Könnten Sie sie durchlassen?

Da. Hast du den SchlĂĽssel wieder.

Bist du deswegen hergekommen?

Es ist endgĂĽltig vorbei.

Ich bin nur hier, um dir das zu sagen.

Ist nicht mein Stil, so was sinnlos in die Länge zu ziehen.

Bye.

Hey, warte.

Versteh' mich nicht falsch.

Ich hab nichts mehr mit dir zu bereden.

Oh, wobei.

Eins wär' da noch.

Irgendwann werd' ich besser als Trapnest sein.

Nana.

Du hast dich nicht verändert.

Es freut mich, dass es dir gut geht.

Ren.

Lass los!

Ich werde nicht noch mal was mit dir anfangen!

Lass los!

Du hast mir gefehlt.

Ich hätte nicht herkommen dürfen.

Was hast du damals fĂĽr Ren empfunden, als du dich mit ihm treffen wolltest?

Was hast du wirklich gefĂĽhlt?

Shouji

Wollen Sie den Eintrag löschen

Eintrag gelöscht

Wenn Gefühle so unkompliziert wären, dass du einfach sagen könntest, du magst ihn,

wärst du gegangen, um ihn endlich zu sehen, oder?

Hey, was machst du? Die Rosen sehen verdammt teuer aus.

Hör auf, wie ein Geizhals zu reden, Mister Trapnest-Gitarrist.

Na ja, die Blumen wären wahrscheinlich eh bald verwelkt.

Du wirst nie verwelken.

Aber erinnert dich das nicht an alte Zeiten?

Wir haben in der Wanne gesessen und über alles Mögliche gequatscht.

Ich hab die Wohnung immer noch.

Obwohl dort keiner wohnt?

So 'ne Verschwendung.

Passt schon. Dort ist mein Fixpunkt.

Irgendwann kauf ich die Bude.

Und wenn ich mich zur Ruhe setze, werde ich dort mit dir leben.

Entscheide nicht ohne meine Zustimmung ĂĽber meinen Ruhestand.

Als ich noch klein war, war das Gebäude nur ein leeres Lagerhaus.

Ich bin oft aus dem Waisenhaus abgehauen und hab die ganze Nacht dort Gitarre gespielt.

Selbst ohne Talent kann man ein toller Gitarrist werden, wenn man nur oft und viel spielt.

Das hör ich grad zum ersten Mal.

Hab's auch noch nie jemandem erzählt.

Ich wollte immer, dass die Leute mich fĂĽr ein Genie halten.

Hey, Ren.

Hm?

Das geht nicht.

Ich kann nicht mit dir leben wie frĂĽher.

AuĂźerdem bin ich nachtragend.

Aber ich denke, sich mal zu treffen, sich in den Arm zu nehmen…

…und einfach mal zu reden wie grad jetzt ist nicht das Schlechteste.

Und eines Tages, wenn ich richtig alt bin,

wenn ich fähig bin, meinen ganzen Stolz und all das hinter mir zu lassen,

und vom Singen genug habe,

kann ich dann zu diesem Haus zurĂĽckkehren?

Damals dachte ich, dass ich mich nie wieder verlieben möchte.

Aber egal, wie viel Schmerz oder Leid ich ertragen mĂĽsste,

träumen wollte ich doch noch einmal.

Und ich möchte jemanden von ganzem Herzen so sehr lieben.

Und das habe ich mir auch fĂĽr dich gewĂĽnscht, Nana.

Also, was ist zwischen euch passiert?

Du hast versprochen, dass du mir alles erzählst!

Nun, diesmal hast du mir echt geholfen.

Hä?

Kriegst 'ne Belohnung. Was soll's sein?

Ein Autogramm von Takumi!

Kinderspiel. Ich frag einfach Ren.

Ren fragen?!

Ist doch nur ein Autogramm.

Nicht das.

Ihr seid also wieder zusammen?

Wieder zusammen… eher…

Das freut mich, Nana!

Nichts ist gut!

Wie konnte das nur passieren?

Es hätte nicht so kommen sollen.

Warum?

Ich wollte doch nur ein paar offene Probleme lösen…

…und einen entgültigen Schlussstrich ziehen.

Warum habe ich mich jetzt wieder mitreiĂźen lassen?

Ich bin so uncool.

Sie rollte sich zusammen und wurde rot, als sie das sagte.

Nana sah nie zuvor so niedlich aus und ich hatte tiefes MitgefĂĽhl mit ihr.

Komatsu-san!

Warum könnnen Sie nicht einmal so einfache Aufgaben erledigen?

Sie hatten doch genug Zeit dafĂĽr.

Als ich in Ihrem Alter war, war ich deutlich verantwortungsbewusster als Sie.

Sie machen mir nur noch mehr Probleme, wenn Sie Ihre Arbeit nicht ernst nehmen.

Egal wie man es betrachtete, dieser Job passte einfach nicht zu mir.

Ich wollte etwas Anderes finden und so schnell wie möglich weg von hier.

Und ihr Handy bleibt auf "lautlos".

Aber gibt es auf dieser Welt wirklich einen Ort, an den ich gehöre?

Ich bewundere dich, Nana.

Riichi.

Echt jetzt?! Dein Ernst?

Das ist zu frĂĽh!

Was?

Ron.

Willste mich verklapsen?

"Riichi", "one-out", "double east" und ein "dora".

Schon wieder gewonnen?!

Das ist unfair.

Aber mal ehrlich, du bist ziemlich gut.

Zeig mal 'n bissl Nachsicht, okay?

Tu ich doch schon.

Stopp, stopp, stopp.

Ist das Hachi?

Könnte sein.

So sieht man sich wieder.

Willkommen zu Hause, Nana-chan.

Ich glaub, ich hab sie zum Heulen gebracht.

Ich habe damals geweint,

weil ich wusste: Dieses traumhafte Ereignis war Nanas Art, "danke" zu sagen.

Hier, nimm.

Ich spürte mehr Liebe, als wenn sie sich eine Million Mal bei mir bedankt hätte.

Das hat mich so glĂĽcklich gemacht.

Näher ans Erwachsensein werde ich wohl nie kommen.

In der harten Realität, in der mich niemand mehr verhätschelte, zeigte mir Nana den schönsten Traum, den ich mir je vorstellen konnte.

Es war ein wenig wie die glĂĽckliche erste Liebe.

Raw-Provider: \h\h\h\h\h\h\h\h\h\h Moonfire [RoFL]

Edit: \h\h\h\h\h\h\h\h Stoccarda_tt [BNFs]

Edit: \h\h\h\h\h\h\h\h\h hellalive [A-M-S]

QC: \h\h\h\h\h\h\h\h \h\hRONNIX [A-M-S]

Time, Type: DarkCrusader [A-M-S]

Translation: hellalive [A-M-S]

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.