All language subtitles for Meister Eder und sein Pumuckl (1982) (Pilot Spielfilm).ger

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Original subtitles

MEISTER EDER UND SEIN PUMUCKL

SPUK IN DER WERKSTATT

Ja Heute ist doch alles wie verhext!

Ich habe doch das Stemmeisen gerade dort hingelegt.

Kreuz, Birnbaum Hollerstauden!

Da liegt es ja.

Gerade habe ich doch noch das Schloss in der Hand gehabt.

Jetzt kommt die auch noch.

Guten Morgen Herr Eder.

Na ist mein Kästchen jetzt fertig?

Ach, Frau Steinhausen, ich wäre ja schon längst fertig, aber

Heute geht mir alles schief.

Na ja so etwas gibt es.

Aber, Herr Eder ich bekomme Besuch.

Und der leere Fleck an der Wand.

Ich muss das Kästchen Heute haben.

Sie bekommen es Frau Steinhausen, versprochen ist versprochen.

Wenn ich blos wüsste wo das Schloss hingekommen ist.

Ist es vielleicht das dort?

Ja wie gibt es denn das?

Wie kommt denn das dort hin?

Ja was haben Sie denn?

Ich weiß nicht.

Es muss mich etwas gestochen haben.

Ja Herr Eder, ich gehe jetzt wieder.

Und schau später noch einmal her.

Ja, ist schon gut.

Auf Wiedersehen Frau Steinhausen.

Da ist doch eine Maus.

Das ist eine schöne Bescherung.

Ich glaub ich spinne!

Das ist doch keine Maus.

Ich bin keine Maus!

Ich bin der Pumuckl.

Und ich will weg da! Pfui, pfui!

Ich will weg da! Komm los!

Mach mich weg!

Ja wer weiß, wenn ich dich anrühre,

ob du nicht zerplatzt, oder zerspringst.

Unsinn!

Kobolde zerplatzen nie und zerspringen schon gar nicht!

Mach mich doch weg.

Ja, ja, ja.

Das werden wir gleich haben.

So, den Leim waschen wir weg.

Waschen! Wuaaa!

Kobolde waschen sich nie!

Ja ja und kämmen dürftest dich auch mal.

Waschen und kämmen!

Ich bin doch ein Kobold und kein Heinzelmännchen.

Ja, aber Heinzelmännchen wäre mir eigentlich lieber.

Die tun etwas und helfen und die...

Wuaaaa! Heinzelmännchen!

Dieses nieder Pack, wenn ich das Wort schon höre!

Aber warum denn?

Die arbeiten ja alle, die werken und trappeln.

Ja und du?

Ich, ich bin der Pumuckl. Jawohl!

- Was, du bist der... - Pumuckl!

Ich bin ein Kobold,

ein Nachkomme der Klabautermänner,

die auf allen 7 Meeren und 17-3 Segelschiffen leben.

Wo der Meeressturm in die Segel bläst,

und wo die Balken krachen.

Bei mir in der Werkstatt weht kein Wind.

Was kein Wind?

Aber Balken krachen doch bei dir doch wenigstens;

- ein bisschen? - Nein.

Schade.

Nein, Nein nein, da kracht nichts.

Außerdem habe ich keine Balken sondern nur Bretter.

Dann kracht eben das da.

Halt halt halt!

Sag einmal bist du das, der mir alles versteckt?

Pumuckl neckt, Pumuckl versteck niemand was meckt.

Merkt meinst du wohl!

Meck ich schon, aber reimt sich nicht.

Oh sichtbar sein, oooh welche Koboldsschande!

Ooh und immer und immernoch immerer

und immernoch kannst du mich sehen!

Aber du kannst mich doch aus sehen,

und ich heule deswegen nicht!

Du du du du bist ja auch blos ein Mensch!

Ach so.

Aber ich, ich bin ein Unsichtbarer

und blos weil ich kleben geblieben bin.

Ach so.

Verstehst du?

- Ja das verstehe ich eigentlich nicht. - Also, dann pass mal auf!

Wenn ein Kobold an einem menschlichen Ding hängen bleibt,

dann wird er sichtbar.

Das ist Koboldsgesetz.

Da bekomme ich gleich eine Gänsehaut.

Unsichtbar bin ich nur noch für andere Menschen.

Koboldsgesetz!

Das ist ein dummes Gefühl sichtbar zu sein.

Ein sehr dummes Gefühl.

Ja dann geh doch wieder weg

und komm nicht mehr zu mir, dann bleibst du unsichtbar.

Ich muss aber doch bei dem bleiben, der mich einmal gesehen hat.

- Kooobolds - Gesetz, ich weiß.

Ich weiß aber eigentlich nicht recht, ob mir das passt.

Ja das weiß ich auch nicht. Es ist aber so!

Das ist ja eine schöne Bescherung.

Und was für eine!

Dass sichtbar sein so müde macht.

Entschuldige, aber ich muss jetzt schlafen.

So aha.

Ja aber doch nicht da.

Warum nicht?

Ja wenn ich die Sägspäne wegkehren muss, wenn ich die Werkstatt sauber mach,

dann werf ich dich ausversehen am Ende noch mit weg.

Nein nein nein das tust du nicht; sichtbar sein macht müde.

Gott behüte.

Der dichtet sogar noch im Schlaf.

Dichtung und Kobold ist eins.

Das glaubt mir kein Mensch.

Das glaubt mir kein Mensch.

Dichtung und Kobold ist eins.

Ja ist wichtig. Geschäft ist Geschäft.

Also ich komm dann in 2-3 Stunden. Gell Pfiat' di.

Also wer teilt aus?

Wenn ich es euch sage, so groß ist er.

Und so hoch kann er springen, wenn nicht sogar höher.

Und rote Haare hat er.

Feuerrot.

Schade dass du nicht Großvater von sieben Enkelkindern bist.

Die hätten einen riesen Spaß an dieser Geschichte.

Ach was, der Eder hat doch blos einen Spaß gemacht.

Es lässt sich alles auf der Welt auf natürliche weise erklären.

Meine Frau hat auch gedacht, auf dem Speicher wären Gespenster.

Dabei waren es nur Mäuse.

Es ist aber keine Maus und auch kein Gespenst, sondern ein Kobold!

Gib mir noch ein Bier.

Das hast doch geträumt.

Denk einmal nach, was hast du heute Nachmittag gemacht?

Heute Nachmittag habe ich ein Kästchen für eine Kundschaft gemacht.

Es ist aber nicht fertig geworden.

Genau, weil du eingeschlafen bist.

Du verwechselt das Wirkliche mit einem Traum.

Meine Mutter aus Königsburg hatte die gleiche Krankheit.

Was die uns alles erzählt hat.

Also wenn das nur ein Traum war, dann könnt ihr mich ins Irrenhaus bringen.

So schlimm ist das nicht. Du gehst jetzt nach Hause,

schläfst ein bisschen und vergisst das Ganze.

Nachher schau ich bei dir dann nochmal vorbei.

Wenn du kommst ist er sowieso unsichtbar.

Schuss jetzt mit den Märchen!

Ich bin ganz durcheinander. Ich geh jetzt erstmal nach Hause.

Ich weiß nicht der Eder gefällt mir gar nicht.

Was war denn los? Ist etwas schlimmes passier?

Ein Glück, dass du nicht neugierig bist!

Pumuckl?

Pumuckl!

Pumuckl!

Ja was ist denn!

Haben sie mich erschreck! Sie sind es Frau Steinhauser.

Warum denn?

Ich wollte doch blos noch einmal nach meinem Kästchen schauen.

Ja da muss ich nur noch

das Schloss hineinschrauben.

Wenn ich die Schrauben auch finde.

Sind es vielleicht diese da?

Ah ja da sind sie.

Genau da wo ich sie hingelegt habe.

Ich will sie ja nicht drängen Herr Eder,

aber sie wissen doch der Besuch.

Ja ja, deswegen habe ich ja auch nicht geseift Frau...

Was ist denn?

Haben sie sich gestochen?

Nein nein, gezwickt hat er mich.

Herr Eder schauen sie!

Ja und wie die heruntergefallen sind.

Und die Bretter dort auch.

Was ist denn das für ein Staub!

Sie das ist wirklich allerhand!

Das stimmt. Jetzt hörst einmal auf!

Da nützt kein Schimpfen, da muss man mal sauber machen!

Ja ich werde dann schon sauber machen.

Stolpern sie nicht! So ein Durcheinander aber auch.

Ich glaube ich gehe jetzt.

Sie können mir das Kästchen ja auch bringen.

Ja ich bringe es ihnen gerne vorbei.

Auf Wiedersehen Frau Steinhausen.

Pumuckl!

Pumuckl! Das kannst du doch nicht machen!

Du bist mir so einer!

Verschreckst mir doch die Kunden.

Das geht nicht. Verstanden!

Ob du mich verstanden hast will ich wissen!

Pumuckl!

Pumuckl, wo bist du denn?

Ich weiß doch dass du da bist.

Ich bin ja sogar sehr froh, dass du da bist.

Ich käme mir ja schon verrückt vor...

Pumuckl!

Pumuckl verschwindet, niemand ihn findet, weil es nicht gibt was man nicht sieht.

Niemand außer mir.

Ich sehe dich nämlich ganz deutlich.

Lass mich doch los!

Nein ich lass dich nicht los.

Ich bin ja froh, dass ich dich habe.

Ich habe doch vergessen, dass ich für dich sichtbar bin!

Lass mich bitte wieder los!

Nein ich lass dich nicht los!

Aua, zwick mich nicht.

Lass aus!

Ich glaub ich muss dich abstauben.

Du bist ja ganz dreckig.

Versprich mir, dass du nicht davon läuft.

Dann lass ich dich jetzt los.

Du lässt mich also wieder los.

Ja genau und dann mach ich dich sauber.

Also gut abgemacht.

So dann halt still und dreh dich im Kreis.

Das kitzelt ja!

Das tut ja richtig gut.

Hatschi!

Gesundheit Pumuckl.

Was ist denn mit meiner Nase los?

Hatschi!

Du hast Staub in der Nase.

Und wenn man Staub in der Nase hat, muss man nießen.

Was man alles muss, wenn man sichtbar ist.

Ich wollte blos einmal nachsehen,

ob dein Anfall schon vorbei ist.

Du schaust ja wieder ganz gut aus.

Alles wieder ok?

Ja es ist absolut alles in Ordnung.

Wusste ich ja gleich, es lässt sich alles ganz natürlich erklären.

Auch mit dem dummen Kobold.

Aua!

Das war deine Strafe, dass du ihn dummen Kobold genannt hast.

So ein Blödsinn.

Das wird halt vom Tisch gefallen sein.

Wenn du meinst.

Ist das Schränkchen schon fertig?

Nein, außerdem ist es da Kästchen hier.

Aber das ist auch noch nicht fertig.

Schau mal auf deine Schnürsenkel.

Blöde Schnürsenkel, die gehen immer auf.

Wenn du meinst, dass das von allein passiert ist.

Ich weiß nicht was du willst.

Offene Schnürsenkel sind doch das natürlichste auf der Welt.

Ja.

Du spinnst doch mit dem Kobold.

So einem Dummen!

Wenn du das zu deiner Kundschaft sagst, kommen sie nie mehr wieder.

Die lachen doch blos alle.

Gib auf deinen Geldbeutel acht.

Pumuckl! Pumuckl! Jetzt lass einmal den Bernbacher in Ruhe!

Übrigens du bekommst noch 5 Mark von mir, die hab ich mir neulich von dir geliehen.

Pumuckl!

Bernbacher sei mir nicht böse ich bin wirklich nicht schuld

ich muss ihn wahrscheinlich erst noch erziehen.

Ja gut. Hier sind deine 5 Mark.

Mir pressiert es nämlich ich bin schon spät dran.

Ich gehe nämlich Heute in die Oper.

In die Oper?

Die Karten waren ein Geschenkt. Und ich muss mich jetzt noch umziehen.

Tschüß! Und denke immer daran, es ist alles natürlich und erklärlich.

Deppert und saudumm und Heinzelmännchen

und hier bin ich doch und alles zu mir...

und, den mach ich fertig!

Pumuckl! Pumuckl, du bleibst da!

Grüße dich. Grüße dich, du bist spät dran.

Jetzt aber schnell, du musst dich ja noch rasieren und umziehen.

Wo warst du denn so lange?

Rege dich nicht auf, das ist nicht nötig.

Ich habe nur noch mir dem Eder gesprochen.

Der spinnt total!

Hast du die Karten?

Natürlich habe ich die.

Iß wenigstens noch eine Kleinigkeit.

Also was ich Heute bei dem Eder erlebt habe, das geht auf keine Kuhhaut.

Das kannst du mir nachher erzählen. Mach dich jetzt fertig!

Wo ist denn der Rasierapparat?

Wo ist denn der Rasierapparat?

Ja an seinem Platz natürlich!

Rasierklingen sind auch keine da!

Hast du vergessen welche zu gekauft?

Ich habe gar nichts vergessen!

Sie liegen da wo sie immer sind!

Dann gehe ich unrasiert.

Jetzt ziehe dich erst einmal an und rasier dich nachher.

Ich hol die Rasierklingen.

Es ist aber nur ein Socken da!

Rede keinen Unsinn ich habe dir zwei hingelegt.

Es liegt nur ein Socken da!

Ich weiß genau, dass ich dir zwei Socken hingelegt habe.

Es sind aber keine zwei da, Himmel-Donner-Wetter nochmal!

Das gibt's doch nicht.

Gib mir halt andere.

Ja wenn doch das deine einzigen schwarzen Socken sind.

Zieh dich erstmal obenrum an.

Wo hast du denn die Schleife hin?

Auf dein Hemd habe ich sie gelegt!

Sie wird halt heruntergefallen sein.

Das wird mir jetzt dann zu blöd.

Ja so eine Scheiße.

Hier ist deine Schleife, mach dich jetzt endlich fertig!

Wir sind sowieso schon zu spät dran.

Hier ist deine Schleife.

Du hattest sie versteckt?

Ich habe gar nichts versteckt!

Und wo sind dann die Socken?

Die hast du schon selber verschlampt.

Jetzt recht es mir.

Ich gehe nicht mit!

Ich gehe auch nicht mit!

Doch du gehst!

Nein!

Doch!

Nein ich gehe nicht!

Du gehst!

Nein!

Du gehst nicht.

Die Opernkarten sind auch verschwunden.

Herrjemine

Schlipp schlapp schluppp, da bin ich wieder!

So bist du wieder da.

Was hast du denn angestellt? Gib es gleich zu.

Ach alles war verschwunden.

Die Schleife, die Seife, die Knöpfe, die Schöpfe,

die Socken, die Locken, der Rasier und das Papier.

Das Papier!

Die Karten, das war das beste.

Die Karten waren auch verschwunden.

Und jetzt weinen sie alle Zuhause.

Weißt du Pumuckl, das geht zu weit!

Ein bisschen ärgern ok,

aber die Karten zu verstecken ist, das ist allerhand.

Wo hast du sie versteckt?

Kann ich nicht sagen, weil ich sie nicht versteckt habe.

Pumuckl lüge mich nicht an!

Bei meiner Klabauter Ehre,

ich habe die Karten nicht versteckt.

Aber da liegt was rotes.

Tatsache, da liegen die Karten.

Lass sie uns zerreißen und zerbeißen.

Jeder Spaß hört dort auf, wo ein anderer Schaden nimmt.

Merke dir das!

Ich bringe ihm die Karten jetzt zurück.

Mach das nur.

Du kannst ihm ja sagen, dass die Rasierklingen

unter dem Rasierpinsel liegen

und dass die Perücke unter dem Bügeleisen liegt.

Ich werde ihm gar nichts sagen!

Alles ist ganz natürlich und erklärlich!

Und das mit den Karten lässt sich auch leicht erklären.

ungebürlich über gebürlich natürlich liegen die da!

Leider, ja sehr leider.

Ja wer kommt denn jetzt noch.

Ach hallo.

Hallo Georg

ich möchte dir blos die Karten bringen, die hast du bei mir verloren.

Du ich glaube jetzt auch an deinen Kobold.

Die Karten bei dir, das kann nicht wahr sein.

Das ist ganz natürlich und erklärlich.

Das hat nichts mit meinem Kobold zu tun.

Sagmal bist du jetzt wieder geheilt

von deinen Geistergeschichten.

Nein warum?

Die Karten sind aufgetaucht!

Das Gespenst vom Eder hatte die Karten.

Nein, das hat mit dem Pumuckl nichts zu tun.

Na ja streiten wir uns nicht darüber.

An allem ist dein Pulackel schuld.

Du ich glaub jetzt fast auch an deinen Pudackel.

Glaube was du willst, ich wünsche dir einen schönen Abend.

Dankeschön Eder, dass du die Karten gebracht hast.

Ja wer kommt denn jetzt schon wieder.

[Frau im Treppenhaus]: "Guten Abend Herr Bernbacher."

Ja was machst denn du da, komm blos rein.

- Sag einmal war das die Frau Steinhausen? - Ja.

- Um Gotteswillen! - Dafür habe ich die Karten.

Stell dir vor meine Perücke is kaputt!

Das habe ich schon gesehen.

Was!

Pumuckl?

Gute Nacht du Schlawiner.

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