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Im Jahre 1349 herrschte im Königreich Britannien die Pest,
und durch sie ein großes Sterben.
Von solch einer schrecklichen Plage hatte man seit Anbeginn der Welt
bis zum heutigen Tage weder gehört noch in Büchern gelesen.
Die Pest war von solcher Bösartigkeit,
dass ein ganzes Drittel der Menschheit dahingerafft wurde.
Gottes Willen offenbarte sich
in einer ganz außergewöhnlichen und neuen Form des Todes.
Viele starben an Beulen, Abszessen und Geschwüren,
die mit giftigem Zorn hervorbrachen.
Andere starben in einem Wahn, der den Geist befiel oder sie spien Blut.
Die Plage rief solches Grauen hervor,
dass Kinder es nicht wagten, ihre sterbenden Eltern zu pflegen,
noch Eltern ihre Kinder. Sie alle flohen aus Angst vor Ansteckung.
Auf diese Weise wurden ganze Dörfer leergefegt,
und zurück blieben nur die Sterbenden und die Toten.
Davon wurden Räuber und Plünderer angezogen,
doch mit dem Gesindel erschien auch eine Gruppe Ritter,
die einer geheimen Mission verpflichtet war.
Dies ist ihre Geschichte.
Wartet hier.
Anzo, Gabriel, geht mit ihm.
Mylord.
Lebensgefahr.
Ich sterbe lieber in der Schlacht, als durch so etwas.
Es muss getan werden.
Gott will es so.
Vater?!
Seid Ihr hier?!
Vater?!
Vater.
Anzo!
Bleibt weg!
Ihr seid?!
Leuthar von Avignon.
Segne uns, Vater.
Bitte.
Ich habe, was Ihr sucht.
Wartet hier.
Ihr werdet bezahlen dafür.
Welcher Tor würde sich an jemandem mit dieser Krankheit vergehen?
Die Narren halten es für den Zorn Gottes. Sie haben keine Erfahrung mit der Pest.
Wir können nichts mehr für sie tun.
Wir müssen weiter.
Ihr wisst, wohin es gebracht werden muss?
Ja.
Verwahrt es gut.
Ich bin gebunden an Gottes Willen.
Ich weiß.
Gebt Acht, die Dunkelheit wird von ihm angezogen.
Die Dunkelheit ist doch schon da.
Es kann nicht noch schlimmer werden?
Es wird schlimmer werden. Dinge von größtem Übel...
Vater... Vater, bitte.
Vollendet Eure Reise.
Möge sie nicht vergebens sein.
Wir müssen uns beeilen.
Ich fürchte, wir haben in ein Wespennest gestochen.
Wir müssen gehen. Kommt schon!
Es waren vier Männer, mein Lord. Sie reisten mit einem Priester.
Wir werden sie finden, wir werden sie alle töten.
Und wir werden baden in ihrem Blut.
- Keine Zeit zu rasten, Priester. - Könnt Ihr weiterlaufen?
Ja. - Ich kann ihn tragen. Wir müssen weiter. - Anzo!
Raphael! Gabriel! Schützt den Priester!
Vater!
Irgendwas stimmt hier nicht.
Irgendwas stimmt nicht.
Angriff.
Vater, ich bitte Euch, geht in die Höhle.
So helf uns Gott.
Hier stinkt's nach Tod. Wo sind wir hier?
Am Arsch der Welt.
Warum greifen sie nicht an?
Es ist klüger, nicht danach zu fragen.
Halten wir Abstand.
Kommt Vater.
Unglückselige Narren!
Ich hätte euch den Ehrentod des Kriegers gewährt.
Es ist ein Aufbewahrungsort für die Toten.
Sie sind nicht alle tot.
Das Miststück.
Bjorn!
Gabriel!
- Oh Gott. - Wir müssen hier raus.
Er ist schwer verletzt, wir brauchen Magna. Schnell. Vater, haltet seinen Kopf.
Raphael, nimm seine Arme, zieh ihn vorsichtig hoch. Langsam.
- Anzo! - Ich bin hier!
Da ist ein Weg, aber er ist sehr eng.
Wir müssen es versuchen. Bewegung!
Raphael?!
Dieser Ort...
Raphael!
Nein!
Raphael!
Raphael!
Raphael!
Gabriel!
Gabriel, was ist passiert?
Wo ist dein Bruder?
Mylord.
Bjorn hat viel Blut verloren.
Er braucht Wasser.
Gebt ihm meins!
Könnt ihr mal helfen?
Ich hoffe nur, das sollte kein Spaß sein, Bruder?
Holen wir dich da raus.
Trinkt, Mylord.
Ihr seid auferstanden, Mylord.
Die Kreatur?
Sie ist tot, Mylord.
Die Brüder versorgen Bjorns Wunde.
Anzo und ich suchen nach dem Weg.
- Wenn Ihr nichts einzuwenden habt, Mylord. - So soll's sein, Vater.
Seht nach Bjorn.
Sucht eine gute Stelle und macht ein Feuer.
Wir müssen diese Wunde ausbrennen.
Ich hoffe, Ihr wisst, wohin es geht, Priester.
Allerdings.
Auf diesen Berg da.
Ein langer Aufstieg.
Vorsichtig.
Gib Acht auf ihn, Bruder.
Wie viele Überraschungen haltet Ihr noch bereit, Priester?
Wenn du etwas sagen möchtest,
dann sprich es einfach aus, Anzo.
So wie du denkst.
Ihr klettert schnell.
Ihr habt Stärke in euch.
Ich kann viele Dinge tun, durch ihn, der mir Stärke verleiht.
Ist es das, was euer Messias euch sagt?
Nein. Das sind die Worte von einem, der ihn kannte.
Eine Linse. Ich habe Dinge, wie dieses, auf meinen Reisen gesehen, weit im Osten.
Und wo genau?
Ich focht mit den Hethitern.
Studierte den Krieg bei den Kushan.
Und sie nutzten Glas, um Feinde in der Ferne sehen zu können?
Sie konnten Feuer machen mit der Sonne und sahen sich die Sterne an.
Da drüben ist jemand.
Wir müssen einen sicheren Weg finden.
Der Priester denkt, er hat was gefunden.
Oder jemanden.
Wenn wir sie finden, können sie uns mit einem sicheren Weg helfen.
- Unterkunft, Essen. - Gut. Bjorn muss sich ausruhen.
Da!
Verdammte Scheiße, Priester! Kommt mit!
- Was ist mit Bjorn? - Wir können nicht weg.
Geht! Ich brauche kein Kindermädchen.
Mylord.
Nein, Anzo!
Es ist eine Frau. - Eine Frau, die Euch an die Kehle wollte, Vater.
Und sie könnte es wieder versuchen, wenn wir sie laufenlassen.
- Dann haben wir gar keine Wahl. - Anzo!
Es gibt keinen Grund, der Frau das Leben zu nehmen. - Genug!
Sie stirbt! - Nein, bitte! Ich kann euch helfen!
Sie kann uns helfen.
So wie du dir schon zu unserem Essen verholfen hast?
Bist du eine Hexe?
- Sag schon! - Nein! Ich bin Badriyah.
Wir wurden zum Sterben hergebracht.
Dieses Land ist krank.
Und ihr? Ihr habt uns hergeführt.
Hatten wir denn eine Wahl?
Wirst du uns schaden, wenn wir dich laufenlassen?
- Ich werde euch nicht schaden. - Sie lügt! - Ich schwör's! - Anzo, bitte!
Ich werde euch helfen, den Weg zu finden.
Wenn du mich auch nur falsch ansiehst,
wirst du auf der Stelle sterben, ist das klar?
Raphael.
Fesseln.
Anzo! Sie hat ihr Wort gegeben.
Hör zu. Du bist entweder gefesselt und am Leben.
Oder frei und tot.
Deine Wahl.
Und jetzt sag uns, wo unser Essen ist.
Hey!
Bjorn!
Ihr müsst den Kopf abschlagen!
Gott schütze eure Seele, Mylord.
Mylord.
So viele.
Dämonen.
Wohin habt Ihr uns nur geführt?
Wir dürfen nicht verweilen.
Der Geruch von Blut macht sie rasend.
Was wisst Ihr noch über diese Teufel, junge Frau?
Genug. Und, dass es nicht weise ist, nach Einbruch der Nacht noch draußen zu sein.
Wenn Ihr leben wollt, bindet mich los.
Und ich werde euch helfen.
Dieses Land ist krank.
Die Hölle auf Erden.
Das ist es.
Es steht alles in den Worten des Propheten Daniel.
"Und viele von denen, die im Land des Staubes schlafen,
werden aufwachen, und etliche davon zu ewiger Abscheu."
Sie sind lebende Tote.
Sie beschwört unseren Tod herauf. Sie ist eine Hexe.
Sie spricht die Wahrheit.
Laut Abrahams Lehre...
Um eures Gottes Willen, sprecht deutlich, Priester.
Diese Lehre bezeichnet ein Tal, genannt Gehenna.
Wohin die gebracht werden, die ohne Hoffnung auf Erlösung sind.
Selbstmörder, Besessenen. Beide, die Lebenden und Toten.
Schweig, Frau!
Das ist nicht Gehenna.
So ein Ort wäre tausende Meilen entfernt.
Und doch erfüllt dieser Ort dieselbe Funktion. Ein Zufluchtsort!
Für diejenigen, die trotz dieser fauligen Plage nicht sterben wollten.
Gefangen in diesem Tal, verfaulten sie und vermehrten sich.
Und wurden so etwas anderes.
Eine Plage der Lebenden wurde zur Plage der Toten.
Die Toten bleiben nicht lange tot.
- Halt endlich den Mund, Weib! - Du einfältiger Narr!
Was am Leben war, ist jetzt tot.
Was tot war, ist am Leben.
Und Ihr!
Doch solange Ihr lebt und den Kelch des Herrn tragt, werdet Ihr nicht überleben.
Was ich trage, könnt Ihr nicht ahnen.
In einer verfluchten Gegend wie dieser,
strahlt er hell, wie eine Kerze in der Dunkelheit.
Ihr tragt den Kelch des Herrn?
Priester, ist das wahr?
Ich kann's nicht sagen.
Die Legende sagt, dass Josef von Arimathea in diesen Landen gereist ist
und Unterschlupf fand im "Castle of the Crow". - Castle of Dinas Bran.
Wo wir... - Es ist nur eine Legende, es gibt viele davon.
Wir wurden beauftragt mit dem Transport dieses Artefakts.
Es obliegt viel Höhergestellten, seine wahrhaftige Bedeutung zu verstehen.
Es ist der Kelch des Herrn, den er trägt.
Ich bringe euch zur Grenze des Tals.
Zu einem Passweg, der euch rausführt, wenn... - Wenn? Was?
Wenn Ihr mich mitnehmt.
Wir sind uns einig.
Wenn du uns betrügst...
Ich finde dich, auch wenn ich tot bin.
Brüder, kommt mit mir, wir sollten Wache halten.
Sie sind so gut wie tot, Sire.
Sind sie?
Und wo sind die Leichen?
Ihre Leichen werden die drinnen nähren.
Niemand kommt dort jemals wieder raus.
Nicht gut genug.
Sie wurden vom Todesmaul verschlungen.
Dann folgen wir ihnen.
Cybron, wir gehen.
Aber sie sind sicher tot.
Nein. Du bist sicher tot.
Wir gehen hinein.
Ich erwarte nicht, dass ihr mir folgt, Feiglinge.
Doch merkt euch meine Worte.
Wenn ihr bei meiner Rückkehr, nicht mehr hier seid,
verfällt euer Anteil an unserer Ausbeute.
Wir gehen. Für die Vergeltung.
Gabriel!
Gabriel!
Vater...
Mein Sohn.
Es gibt keine Hoffnung mehr für ihn.
Wenn Ihr ihn retten wollt, nutzt den Gral.
Es ist die einzige Chance.
Herr, segne und behüte uns.
Erhöre unser Gebet.
Wir preisen deine Schöpfung des Wassers,
dem Menschen reinigende Erfrischung.
Allmächtiger Gott, segne diese Essenz des Lebens,
auf dass sie selbst Leben spenden soll deinem Diener.
Macht doch weiter, bevor er stirbt!
Oh Gott, großer, siegreicher ungezwungener König,
Feldherr ewig glorreicher, der du die Mächte im Zaum hieltest,
die uns beherrschen suchten!
Der die Grausamkeit des rasenden Feindes überwand.
Der nur durch deine Macht allein bezwungen werden konnte!
In Demut und Furcht beten wir zu dir, oh Gott!
Gewähre uns deinen Segen für dieses Wasser, das du gemacht hast!
Beleuchte es mit dem Licht deiner Güte!
Segne es mit dem Licht deiner Liebe und weihe es mit dem Tau deiner Vergebung,
dass durch die Anrufung deines heiligen Namens
dieses Wasser abwenden soll jedweden Angriff der unreinen Geister
und verbannen soll die Schrecken des Todes!
Amen.
Es ist zu spät! Tötet ihn!
Ruh dich aus, ruh dich aus.
Gabriel.
Tötet ihn, Leuthar!
Hier, trink das.
Um unser aller Willen, tötet ihn, solange ihr noch könnt!
Er wird sterben oder ist schon tot!
Er wird einer von denen. Tötet ihn!
Das Wasser wird ihm helfen.
Oder doch seine Seele reinigen, bevor sie ins Jenseits reist.
Tötet sie alle.
Kommt schon!
Das ist Wahnsinn.
Verteidigt euch selbst, Priester.
Gütiger Gott, wache über die Seele unseres Bruders Gabriel
und schenke ihm deine Erlösung.
Nein!
Wo ist Raphael?
Er ist bei seinem Bruder im Jenseits.
Hat sich geopfert, damit wir weiterziehen können mit Eurem wertvollen Kelch.
Es tut mir leid, dass wir dir nicht helfen konnten.
Für das Leben danach, Bruder.
Weib!
Gibt es einen sicheren Weg raus?
Tut es, Priester.
Tut es!
Möge Gott deiner Seele gnädig sein.
Nein, eher nicht.
Wartet.
- Was für eine Magie ist das? - Keine Magie. Natur.
- Wo führt der Gang hin? - Weg von euren toten Freunden.
Hey!
Hier sind immer viele.
Ich denke, das Tal ist so beschaffen, dass sie sich wie in einem Trichter sammeln.
Erst hierher gejagt, wandern sie die Grenze entlang.
Es gibt keinen Ausweg.
Führt kein anderer Weg raus?
Nur der, den wir hochkamen.
Das Tageslicht schwindet.
Wir können den Weg nicht bei Nacht finden.
Ich kenne einen Platz, wo wir Schutz finden.
Kommt! Wir ruhen uns drinnen aus.
In meinem Dorf war eine Hexe, die ließ Tote aufstehen.
Nach fünf Tagen des Todes, standen die Sambahi
noch einmal auf, um sieben Tage zu leben.
Also die Toten leben hier sieben Tage?
Nein.
Sie leben nur, bis sie zerfallen.
Ich kenne keine Zauberkraft mit der Macht, so viele aufzuwecken.
Der Zorn Gottes.
Hier. Esst.
Trinkt.
Nutzt den Kelch.
Es heißt, wer aus diesem Kelch trinkt,
wird nie wieder durstig sein.
Wer nur daran glaubt...
...wird für immer in Gott leben.
Wie fühlt Ihr euch?
Ich fühle mich...
...müde.
Und allein.
Ihr seid nicht allein.
Was ist das für ein Symbol?
Das ist mein Talisman.
Meine Mutter gab ihn mir, als ich geboren wurde.
Sie sagte, ich dürfe ihn nie abnehmen.
Also begleitet er mich, solange ich lebe.
Mein Talisman.
Da ist etwas Neues.
Das ist ein Königreich des Schmerzes.
Ich könnte dich jetzt töten, oder ich lass dich am Leben,
damit du siehst, was mit deiner Liebsten passiert.
Nein! Nein!
Nein!
Du hast mir eine Menge Ärger eingebracht, Priester.
Kannst du das jemals gut machen?
Natürlich. Ich habe ja das Mädchen.
Eine Schande, so ein Juwel zu verschwenden.
Ich denke, dich ereilt das dunkle Verhängnis deiner Freunde.
Steh auf!
Komm schon!
Komm schon!
Nein!
Die Dämonen, die hier hausen...
...werden sich freuen über...
...dieses Opfer.
Nein!
Geh weiter!
Ich wünschte, ich könnte sagen: Es wird schnell vorbei sein.
Komm schon, du Biest!
Komm schon.
Komm schon! Hexe! Steh auf!
Wir haben einen weiten Weg vor uns, und du solltest mich nicht zusätzlich reizen.
Ich kenne einen besseren Weg raus hier.
Warum solltest du uns helfen?
Denkt Ihr etwa, ich will in diesem stinkenden Tal bleiben,
mit diesen Dingern überall?
Wo gehen wir lang?
Das ist Euer Weg raus.
Oh Gott, hilf mir!
Leuthar!
Der Weg raus über den Gipfel.
Hast du's schon mal versucht?
Über den Gipfel braucht man mehr als einen Tag.
Wenn die Sonne untergeht,
kann nichts die Kälte und Dunkelheit dieser Berge überleben.
Und wie kannst du glauben, dass du und ich es tun?
Du wanderst schnell und leise.
Du schaffst das ganz sicher.
Du meinst, wir.
Ich kann nicht mit dir kommen.
Wieso nicht?
Wann ist das passiert?
Ich habe mir Pfeile geholt und rettete dein Leben.
Du musst mit mir kommen. Ich lasse dich nicht zurück.
Ich will auch nicht zurückgelassen werden.
Uns läuft die Zeit davon.
Ich kann dich tragen.
Wir suchen uns Hilfe, ich kenne Menschen, weise Menschen, gelehrte Männer der Kirche.
Du Idiot! Ich bin doch schon tot.
Ich gehe nicht ohne dich.
Nimm meinen Talisman.
Dann werde ich immer bei dir sein.
Töte mich.
- Ich kann nicht. - Bitte, bevor...
Ich kann nicht.
Töte!
Empfange uns...
Oh Gott, des Himmelreichs...
Oh, gnädiger Herr...
Zeige uns den Weg, Herr.
Lass unsere Seelen eingehen...
...in deine Ewigkeit.
Can't find what you're looking for?
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