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Original subtitles

Die Frau schwang ihre Fenster auf, um die Stadt hereinzulassen.

Sie konnte die Pferdekutschen kommen und gehen hören,

jede davon voller aufregender Möglichkeiten.

Schönen Tag.

Die überraschend kühle Brise an diesem heißen Tag

erinnerte sie daran,

dass nicht jeder Tag ein Echo des Vortages sein muss.

Die Welt bietet unzählige Abenteuer,

sie musste nur wagen, sich darauf einzulassen.

Sie setzte einen Fuß vor den anderen

weg vom vertrauten Pfad

und schwor sich, dorthin zu gehen, wo der Tag sie hinführen würde.

Sie laufen immer in hohen Schuhen herum.

- Schuldig. - Klack, klack, klack, klack...

Haben Sie keine Läufer? Mein Gott.

Ich habe noch nicht die richtigen gefunden.

Ich arbeite noch an der Einrichtung.

Hallo, ich bin Carrie. Und Sie sind?

- Wow, stinkwütend. - Duncan Reeves.

Verzeihen Sie den Ton. Ihre Vorgängerin war sehr ruhig.

- Sie war bettlägerig. - Es war toll.

Für sie sicher nicht.

- Nein, sie war still wie eine Maus. - Ein bettlägeriges Mäuschen.

Sie sind also die neue Eigentümerin?

Da liegen Sie ganz richtig.

Ja, ich bin vor drei Monaten eingezogen.

Oh, mein Gott.

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen,

dass ich hier nur rumlaufe.

Ich feiere keine Partys,

fahre kein Rollschuh und bowle nicht.

- Versuchen Sie, witzig zu sein? - Ich versuche es nicht, ich bin es.

Oh, ich verstehe.

Tja, das ist ein sehr unglücklicher Anfang.

- Möchten Sie reinkommen? - Nein.

Das ist nicht meine beste Seite.

Das kann man nur hoffen.

Ich habe seit Tagen furchtbaren Schlafmangel...

- Wegen mir? - Ich arbeite die ganze Nacht durch,

also muss ich tagsüber schlafen können.

Das bestimmt meinen Erfolg.

Könnten Sie wenigstens die hohen Schuhe ausziehen?

Ok.

Jetzt gehen Sie zu weit.

- Ich nehme die Grain Bowl. Danke. - Die Burrata.

- Ja, danke. - Den Salat mit Ziegenkäse.

- Den hätte ich nehmen sollen. - Mein Nachbar von unten hasst mich.

Mein Airbnb-Nachbar spielt andauernd laut Heavy Metal.

Was hat das mit mir zu tun? Ich headbange bei mir ja nicht.

Ich stimme dir nur zu. Nachbarn sind schlimm. Rede weiter.

- Woher kommt der Kerl bloß? - Aus London.

Ich habe dir von ihm erzählt.

Er kommt sechs Monate im Jahr nach New York.

Seema, ich halte kein halbes Jahr mit einem Verrückten unter mir aus.

Wieso denn verrückt?

Er hat mich gebeten,

meine hohen Schuhe auszuziehen.

- Er versteht es. - Als des Teufels Advokat:

Zu Hause die Schuhe auszuziehen, ist hygienischer.

Als "Der Teufel trägt Prada"-Advokat:

Ich habe Rechte. Das Recht einer Frau auf Schuhe.

Nun, so kannst du eindeutig nicht leben.

Aber eine Wohnung zwangsräumen zu lassen, dauert Jahre.

- Wir müssen ihn umbringen. - Ok.

Und es liegt an ihm, nicht an mir.

Ich hatte noch nie ein Problem mit einem Nachbarn.

Erst mit diesem Duncan Reeves.

Der Duncan Reeves?

Er schreibt Wahnsinns-Biografien.

Harry liest die über Heinrich VIII. seit fünf Jahren.

Hatte ich in zwei Tagen durch. Der Wahnsinn.

Oh, mein Gott, das war mir gar nicht klar.

Ich war zu abgelenkt vom Wutschaum in seinen Mundwinkeln.

Ok, ihr schreibt beide.

Ihr habt was gemeinsam, kein Mord mehr nötig.

Gut, denn ich kann keine Leiche entsorgen.

Ob wir was gemeinsam haben?

Er braucht absolute Stille zum Schreiben.

Carrie.

Ich warte seit Jahren auf Duncan Reeves' neues Buch.

Goodreads zufolge hat er eine Schreibblockade.

Zieh deine Schuhe aus!

Miranda.

Selbst, wenn William Shakespeare höchstpersönlich da leben würde,

würde ich meine Schuhe nicht ausziehen.

Soll ich meinem Nachbarn ein Willkommensgeschenk kaufen?

- Ja, das solltest du. - Natürlich sagst du das.

Wie geht's dir eigentlich mit der Aidan-Situation?

Ehrlich gesagt,...

...ist es irgendwie eine Erleichterung,

nicht mehr darüber nachzudenken, was ich tun kann.

- Es liegt nicht in meiner Hand. - Wow.

Das übersteigt alles, wozu ich jemals in der Lage wäre.

Ich bin einfach realistischer und weniger romantisch.

- Aber die Romantik ist noch da? - Klar. Oh ja.

Sie lebt nur unter der Realität.

Wir lieben uns sehr,

aber er kann im Moment nicht jeden Tag bei mir sein.

Ich muss die Erwartung aufgeben,

dass es diese romantische Auflösung mit Musikuntermalung geben wird.

Das ist so schwer.

Ich könnte nicht ohne Harry leben.

Ohne ihn aufwachen, ohne ihn einschlafen.

Tja, zum Glück musst du das auch nicht.

Verdammtes Arschloch.

Danke.

Was für ein schöner Spaziergang, das sollten wir öfter machen.

Es gibt auch einen Grund,

warum ich mit dir spazieren gehen wollte.

Um vor den Kindern zu fliehen? Das wollte ich auch.

Es ist nicht wegen der Kinder. Ich muss was mit dir besprechen.

Weißt du noch,...

...wie ich mir im Club in die Hose gemacht habe?

Und dann gab es das kleine Problem im Schlafzimmer.

Ja...

Ich wollte das mal abchecken lassen, nur für den Fall.

Und siehe da:

Ich habe Prostatakrebs.

- Oh, mein Gott! Oh, mein Gott! - Ganz ruhig bleiben, Schatz.

Alles wird gut. Er wurde früh erkannt.

- Oh, Harry. - Hey, hey, hey, hör zu.

Bei Prostatakrebs hat man eine Überlebenschance von 98 %.

Viele Männer kriegen den:

Robert De Niro, Warren Buffet, Nelson Mandela.

- Aber der ist gestorben. - Mit 95!

Hör zu, ich verspreche dir,

dass ich noch sehr lange nicht sterben werde.

Ok?

Ok?

Du musst "ok" sagen.

Ok.

Tu mir nur einen Gefallen.

- Alles, was du willst, Schatz. - Sag es niemandem.

Nicht den Kindern, nicht unseren Freunden.

Ich will nicht der mit dem Krebs sein.

Ich werde kündigen, damit ich mich um dich kümmern kann.

Nein, das ist nicht ok, das kommt nicht infrage.

Denn wenn ich dann wieder fit bin, bist du arbeitslos.

Also, nein. Ok?

Sag "ok".

Ok.

Dann...

Dann sollten wir das Camping am Wochenende absagen.

Auf keinen Fall, ich freue mich schon darauf.

Nein, wir machen Glamping, wie immer.

Es ist alles ok.

Mein Rückflug aus Atlanta landet am Freitag um 16 Uhr.

Du fährst die Kinder nach Governors Island,

und ich komme nach.

Moment. Du kommst wohin nach? Welcher Governor?

Governors Island. Glamping mit den Goldenblatts.

Das hast du mir nicht gesagt.

- Doch, habe ich. - Muss ich auf dem Boden schlafen?

Nein, Henry. Es ist Glamping. Da gibt es große Betten.

An ein Wort wie "Glamping" würde ich mich erinnern.

Das hast du mir nicht gesagt.

- Hab ich. - Sicher?

Mommy meinte, wenn sie von den Dreharbeiten zurück ist,

machen wir S'Mores.

Moment, Lisa.

Ich muss am Wochenende Pressefotos für meine Kampagne machen lassen.

Ich, wie ich einen Hotdog esse und U-Bahn fahre.

Du beim Glamping. Hotdogs und die U-Bahn sind am Montag auch noch da.

Ok, mein Wagen steht vor der Tür.

Du musst nicht packen. Die Sachen stehen bereit.

Hast du gehört? Du musst nicht packen.

Ja, das habe ich gehört. Nur "Glamping" habe ich nicht gehört.

Ich habe es dir gesagt.

Bist du sicher?

- Hab euch lieb. - Ich dich auch.

- Hab dich lieb. - Ich dich auch. Seid brav.

Sie haben gekündigt, Ms. Patel?

Meine Firma wurde ohne mein Wissen verkauft,

nach 20 Jahren Arbeit.

Wie ist das passiert?

Ehrlich gesagt, Linda, bin ich immer noch geschockt.

Ich habe meinem Partner vertraut,

und er hat seine Anteile einfach verkauft.

Er dachte, er könnte mich mit verkaufen,

wie einen Sportler oder eine Ehefrau.

Also will ich meinen eigenen Weg gehen

und in mich investieren.

- Bewundernswert. - Und ich bin eine gute Investition.

Ich habe in der Firma alles gemacht.

Aber die Männer mit etwas mehr Macht haben die Lorbeeren eingeheimst.

Sie verstehen, Linda?

Ich muss mit meinem Vorgesetzten reden.

Er ist schon weg.

- Sie verstehen? - Oh, ich verstehe.

Also, Linda, ich habe ein schickes,

überraschend günstiges Büro in Tribeca gefunden.

Ich bräuchte nur einen kleinen Kredit,

um es mir zu sichern.

Das wird aber schwer, ohne garantiertes Einkommen.

Sie haben sehr hohe Fixkosten. Teure Kleidung, Abendessen...

Brauchen Sie wirklich einen Fahrer?

Natürlich.

Das Auftreten ist in meinem Beruf das Wichtigste.

Wenn ein potenzieller Kunde sieht,

wie ich aus dem Mercedes steige und in ein Gebäude gehe,

denkt er: "Macherin".

Er denkt: "Die kennt sich aus."

Also, von Frau zu Frau, Linda.

- Ich hoffe, Sie können mir helfen. - Wie gesagt.

Ich rede mit meinem Chef.

Er ist einfach furchtbar.

Sind sie das nicht alle?

- Willkommensgeschenk. - Wie bitte?

Das machen wir hier in Amerika,

wenn jemand neu einzieht.

Also, willkommen.

Das ist für Sie.

Das ist wirklich nicht nötig.

Der Wasserkocher pfeift. Kommen Sie rein.

Sie haben mich reingebeten, oder?

Ich will nicht, dass Sie mir Einbruch

und Laufen in hohen Schuhen vorwerfen.

Klar. Möchten Sie einen Tee?

Nein, danke, ich bleibe nicht.

In dem Korb ist aber ein sehr guter Earl-Grey-Tee.

Von Tea Time, gleich um die Ecke.

Alles, was sich in dem Korb befindet,...

...stammt hier aus der Gegend.

- Ich habe alles für Sie erkundet. - Wie nett von Ihnen.

Aber ich erkunde nicht, ich schreibe nur.

Ach, Sie sind Autor?

Das ist ja witzig. Ich schreibe auch.

Sicher schreiben wir sehr unterschiedlich.

Ich gehöre zu denen,

die nachts schlafen und in ihrer Wohnung herumlaufen.

Keine Reaktion? Nicht mal ein Schmunzeln?

Zum Schmunzeln bin ich auch nicht hier.

Ich kann spüren, wie Sie Ihr Schmunzeln unterdrücken.

Dann schreiben Sie bestimmt Belletristik.

Ich habe tatsächlich auch etwas für Sie.

Mir ist bewusst, wie ich auf Sie gewirkt haben muss.

Unrealistisch, aufbrausend,...

...vielleicht sogar ein bisschen verrückt.

Das haben Sie jetzt gesagt.

Was könnte das nur...

Ich bin mir sicher, dass die unser Problem lösen werden.

Tja, ich...

Ich weiß die Geste zu schätzen.

Aber ich bin allergisch.

- Allergisch worauf? - Auf was immer das ist.

Und wenn ich ehrlich bin, bin ich mir nicht mal sicher,

ob ich ohne Absätze laufen kann, aber...

Ich verspreche, dass ich mir bald einen dicken Teppich anschaffe,

und ich werde mein Bestes geben,

um Sie nicht zu stören.

Und was ist eigentlich mit der archäologischen Ausgrabung,

die jeden Morgen ab 7 Uhr vor meiner Tür stattfindet?

Der Garten wird neu angelegt.

Wenn er fertig ist,

können wir ihn hoffentlich beide genießen.

- Der alte war doch schön. - Der war ein einziges Rattennest.

Viel Spaß mit dem Willkommensgeschenk und beim Nicht-Schmunzeln.

Ich wollte die Situation nur besser machen.

Das hier ist New York City. Hier ist es laut.

Char, ist alles ok?

Du wirkst sehr abwesend.

Oh nein, mir geht's gut. Keine Sorge.

Mom? Also, wir haben nachgedacht. Rock, willst du anfangen?

Ja, wir sind eine geschlossene Front.

- Wir wollen nicht glampen. - Ihr geht aber glampen.

Ok, ich bin raus.

Bist du nicht vegan?

Mist, das vergesse ich dauernd.

Ich kann nicht mitkommen, ich bin mit Diego verabredet.

Du bist mit deinem Vater verabredet.

- Und er freut sich schon sehr. - Daddy wird es verkraften.

Du weißt nicht, ob Daddy es verkraftet.

Es ist nur Glamping. Ich frage ihn.

Du fragst ihn auf keinen Fall!

Sag nichts Negatives über diesen tollen Trip,

den er machen will.

Das ist ein positives, positives Ereignis.

- Du verstehst das nicht. - Sie gibt nicht auf.

Ich teile mir Diegos Wochenenden mit seinem Freund.

Und wenn ich nicht da bin, kriegt Eric beide Abende.

- Dadurch habe ich einen Nachteil. - Lily.

Du verbringst das Wochenende mit der Familie. Punkt.

Ich bin mir sicher, dass du diese verlorene Zeit

mit deinem polyamourösen, polysexuellen Freund

irgendwann nachholen kannst.

Kannst du glauben, dass das Erziehung ist?

Nein, Char, kann ich nicht.

Ich vermisse Käse. So sehr.

Dann iss welchen!

Er gab mir dieses traurige, dünne Päckchen.

Ich öffnete es,

und drin waren so richtige Altenheim-Schläppchen in Rosa.

Was? Nicht dein Scheiß-Ernst.

- Doch. Ich meine, sehe ich echt... - Nein, nicht du.

Der Besitzer meines Airbnb schreibt,

dass er wegen der Musik nichts tun kann,

weil er die Wohnung nicht mal auf Airbnb vermieten darf.

Was für eine Scheiße!

Liest du immer deine Nachrichten, während wir reden?

Nur, wenn wir telefonieren.

Ok, zieh einfach bei mir ein, bis du eine Wohnung findest.

Ich hätte längst fragen sollen, aber ich vergesse immer,

wie groß die Wohnung ist.

Gedanklich bin ich noch in einer 1-Zimmer-Wohnung.

Danke.

Aber du hast gern Platz. Auch wenn es eigentlich zu viel ist.

Ich bestehe darauf.

Ok, ich hätte wohl lieber sagen sollen,

ich habe gern Platz.

Mein Makler ist so ein Lahmarsch.

Hey, kannst du Seema fragen,

ob sie mir helfen könnte, schnell was zu finden?

Oh... Oh, ich weiß nicht.

Na ja, sie handelt sehr große Immobilien

mit riesigen Provisionen.

Und du suchst eine 3-Zimmer-Wohnung.

Sie ist arbeitslos.

Ok, ich hätte sagen sollen,

dass ich Freunde und Berufliches nicht mische.

- Das ist zu riskant. - Verstanden.

Ich regle das schon.

Tschüss.

Hey, schieb noch einen Zettel unter meiner Tür durch,

und ich werde dich zerstückeln!

- Ich weiß das sehr zu schätzen. - Na klar. Komm rein.

Wir sind in New York, ich sehe öfter Nackte.

- Aber Nackte mit Küchenbeil? - Das ist neu.

Ich freue mich, dass du da bist. Das wird schön.

Das wird wie unsere WG in den 90ern,

- in der Bank Street. - Oh ja!

Oh! Roll den Koffer lieber nicht so laut.

- Tut mir leid. - Schon gut.

- Kein Friede an der Heimatfront? - Noch sind keine Schüsse gefallen.

Aber der Krieg ist nicht vorbei.

Du hast endlich Sofas gekauft.

Oh, könntest du die Schuhe ausziehen?

Im Ernst? Du trägst deine doch auch.

Ja, aber ich kann darin laufen.

Ist einfach so.

Oh, verdammt. Er hat dich gehört. Schüsse sind gefallen.

Tut mir leid.

Fällt dir auf, dass man mich hier kaum hört?

- Hallo? - Eine Lieferung von 1stDibs.

Oh. Ich habe gar nichts erwartet.

8 Gramercy Park West.

Ja, von einem Aidan Shaw.

Oh, mein Gott.

Oh, mein Gott.

- Ist es nicht Duncan Reeves? - Miranda,

es ist der Tisch, der schon weg war.

Mein Gott, das war Aidan.

Er muss ihn gekauft haben, weil er mir so gut gefallen hat.

Das ist sehr romantisch.

Ja, das ist es. Ist es echt.

Und ich habe viel romantischen Scheiß gesehen.

Da ist er.

Hi.

Hi. Die werden keinen Lärm machen.

Hi. Ein Riesenfan.

Würden Sie "Winston Churchill" signieren?

Was? Hey, wo kommt das Buch her?

Macht es Ihnen was aus, Mr. Reeves?

- Nein, gar nicht. - Ich bin Miranda.

Jungs, vergesst nicht die Überzieher.

Nein, die Überzieher sind nicht nötig.

Sie hat keine Läufer.

Vielen, vielen Dank.

Soll ich die Atlanta-Aufnahmen nach dem Brief der Mutter reinschneiden?

Gott, ich komme zu spät.

Was dauert da so lange? Warum öffnen sie nicht die Tür?

Wenigstens ist die Tür drangeblieben, das ist gut.

Darüber lache ich dann am Montag.

- Gott sei Dank. - Ja, ok, gut. Geh du zuerst.

- Ok, danke. - Ja, du hast es eilig.

- Ok. Ok, sorry. - Ist ok.

- Mein Bein noch. - Ja.

Tut mir leid, mein Gepäck ist da hinten,

weil mein Fach besetzt war.

- Danke. - Bitte durchlassen!

- Familiärer Notfall. - Danke!

- Sie muss glampen gehen! - Das macht es nicht besser!

Es wirkt nicht dringend, aber das ist es.

Sie ist Ehefrau,

Mutter von drei Kindern, sie kann alles!

- Du bist irre. - Ich weiß.

- Bis Montag, Marion. - Ok.

- Sorry. Entschuldigung. - Männer können auch so heißen.

Ok?

Männer können auch so heißen, Chalamet.

"Der Stamm der Lenape bezeichnet Governors Island als Nussinsel,

"wegen ihrer großen Ansammlung von Kastanien, Akazien und Eichen."

Hör auf, Wikipedia zu zitieren, Henry.

Mommy sagt, das ist keine Primärquelle.

Hier gibt's irgendwo ein Spa. Und Gokarts zum Leihen.

Das schreit geradezu nach den Lenape.

Ich bin da!

- Ich bin da! - Hey.

Hallo! Das ist ja der Wahnsinn hier!

Wer freut sich aufs Glamping?

Hi.

Endlich, du bist eine Stunde zu spät.

Vor vier Stunden war ich noch in Atlanta,

es ist also ein Wunder der Moderne, dass ich hier bin.

- Yay, Mom! - Ja, toll, Mom!

Wie gefällt den Goldenblatts unser Wochenendtrip?

Es ist eher eine Geiselnahme.

Lily, hör sofort auf.

Erwischt.

Himmel, sieh mal, wie groß das Vieh ist.

Ist wohl eine neue Moskito-Art. Wurdet ihr auch gestochen?

- Nein, ich nicht. - Was?

Das war schon das dritte Mal.

Sind die Biester etwa nur auf mein süßes Blut aus?

Jetzt, wo Mommy da ist, wer will S'Mores?

- Ja! - Diese Mücke nicht, die ist satt.

- S'Mores! - Schatz, alles ok?

Ja, aber die haben es auf mich abgesehen.

Also gut, wir haben Marshmallows, wir haben Graham Crackers,

wir machen ein Feuer, und Mom holt die Schokolade.

Ja. Ok. Wo ist die Schokolade?

Wie, wo ist die? Die solltest du mitbringen.

Wovon redest du?

Ich meinte doch, ich habe die Schokolade vergessen.

Das hast du mir nicht gesagt.

Ok, Lisa, als wir vor deinem Flug telefoniert haben,

habe ich es gesagt.

- Sicher? - Lisa, ich habe es dir gesagt.

Schatz, ich war stundenlang am Flughafen von Atlanta.

Da hätte ich überall Schokolade kaufen können,

wenn du es mir gesagt hättest.

Ok, wo ist das Problem?

Es gibt Schokolade im Souvenirladen, ok?

Es ist Schokolade, kein Krebs!

Tut mir leid.

Hey.

Echt?

Samantha sagt,

mit Duncan Reeves kann man viel Spaß haben.

Na ja, er ist 1,90 m. Das ist ihre Art von Spaß.

- Hast du kurz Zeit? - Klar.

- Du siehst ja hübsch aus. - Danke.

Heute übernachte ich das erste Mal bei Joy.

Und ich trage den Jumpsuit,

damit ich morgen nicht den Walk of Shame

in sexy Kleidern machen muss.

Aber ist das Outfit nicht zu gleichgültig?

Nein, nein.

Nicht?

- Warte mal kurz. - Was?

Nein, nein, nein, nein.

Ja, hier ist er.

Oh, mein Gott, ist der hübsch, aber...

- Ich will keinen Designerkram. - Was?

Ich habe doch mal was verloren...

Oh, meine Sonia Rykiel Domino Tasche?

Nein, das hatte ich vergessen. Hier, nimm ihn, wirklich.

Der ist vom Flohmarkt, der ist nichts.

- Bist du sicher? - Ja.

Perfekt.

Den darf ich bloß nicht vergessen. Lange Geschichte.

Oh, ich freue mich schon auf die Schal-Saga.

Warte kurz, ich schmeiße die Voyeure raus.

- Komm, Sappho. Komm, Sokrates. - Kann ich helfen?

Nein, fass sie lieber nicht an.

Italienische Windhunde sind für ihre Streitsucht bekannt.

Wirklich?

- Du passt gut hier rein. - Wirklich?

Entschuldige.

Nein. Inakzeptabel!

Tut mir leid, sie führen sich sonst nicht so auf.

Ich habe nur so gut wie nie Gäste über Nacht.

Ach nein?

Nein, und du darfst das ruhig als Kompliment auffassen.

Wieso habe ich mir keine Katzen geholt?

Shoe, bitte, ich versuche, zu schlafen.

Komm her.

Darüber haben wir doch gesprochen.

Gute Nacht.

Miranda? Du meine Güte!

Ich dachte, du bist bei Joy.

Ihre Hunde haben nicht aufgehört, zu winseln.

Ok. Gute Nacht.

- Alles ok? - Oh ja.

Gute Nacht.

Du hast was an.

Was sollte das? Du hast mich schon nackt gesehen.

Ich war nur überrascht. Nur das Küchenbeil hat gefehlt.

Ist das mein letzter Joghurt?

- Du isst keinen Joghurt. - Doch, tue ich.

- Seit wann? - Seit ich 50 bin.

Was dachtest du, wem der Joghurt gehört?

Keine Ahnung, ich dachte, es ist ein Haus-Joghurt.

- Ein Haus-Joghurt? - Komm schon.

Ich bin gerade aufgewacht. Ich kaufe dir neuen.

Es ist nur ein Joghurt.

Und die letzte Banane?

Bananen isst du jetzt auch?

Früher hast du zum Frühstück nur eine geraucht.

Mann, das klingt echt gut.

Warum hören wir auf?

- Das meint er nicht so. - Warum ist er so sauer?

Es ist nur der Nachbar.

Hey, warum sitzt Adam nur rum?

Oh, Duncan hat ihn angeschrien.

Ich habe es von oben gesehen.

- Als du den Joghurt aufgemacht hast? - Ja. Es war eine Riesensache.

Oh, verdammt.

Ich habe für ihn hässliche Läufer ausgelegt.

Die haben einen Haufen Geld gekostet. Reicht das denn nicht?

Guten Morgen, Jungs. Bitte arbeitet weiter.

- Gut, machen wir weiter. - Was hat er für ein Problem?

- Willst du den Rest der Banane? - Leider ja. Danke.

- Hallo. - Mach das Zelt hinter dir zu!

Ganz zu, ganz zu!

Danke.

Ok. Ihr drei sitzt schon den ganzen Tag hier drin.

- Lasst uns am Pier spazieren gehen. - Ich gehe nicht raus.

Die fallen mich nur wieder an.

Verdammt.

Ich glaube, eine ist reingekommen.

Hey, Dad sieht aus wie Kenny aus "South Park".

"Mein Gott, sie haben Daddy getötet!"

Hey, jetzt reicht's aber! Legt eure Handys weg.

Wir wollen Zeit als Familie verbringen.

Die ist zu wertvoll, um sie zu verschwenden.

Schatz, die Mets liegen in Führung.

Nicht mal Dad will glampen. Warum muss ich dann hier sein?

Weißt du was, Lily? Musst du nicht.

Geh einfach. Triff dich mit deinem Freund.

Und seinem Freund.

Aber komm nicht heulend angelaufen,

wenn du diesen Samstag nicht wiederkriegst!

Ok, mache ich nicht.

- Mom, warum bist du so dramatisch? - Schatz.

Entspann dich. Es ist alles in Ordnung.

Aber es ist nicht alles in Ordnung!

Ich gehe mal Luft schnappen. Dann gehe ich eben allein spazieren.

Ok. Aber mach hinter dir zu!

Ja, Schatz.

Ich liebe dich.

- Der Croque Monsieur ist göttlich. - Ok.

Sogar besser als der im The Pierre.

Oh, Gott, ihr seht so süß aus.

Ich mache ein Foto, rück rüber.

Lis, das lässt mich nicht normal wirken.

Das ist nicht für die Bürger New Yorks, das ist für uns.

In die Mitte.

Sagt Croque Monsieur.

Croque Monsieur!

Zeig mal, zeig mal.

Das ist nicht so gut.

Zeig mal her.

- Wer ist das? - Das ist mein Cutter.

Das ist Marion.

- Das ist dein Cutter? - Ja.

Ok.

Ich wusste, es ist ein Mann,

- aber nicht, dass er so aussieht. - Wie sieht er denn aus?

Wie Mr. Schönling.

So viel zu Schokolade in Atlanta.

Sei nicht albern.

- Er ist ein genialer Cutter. - Ist er genial verheiratet?

Ich weiß nichts über sein Privatleben.

Er ist nur ein Kollege. Gib mir mein Handy.

Hier.

Und dieses Selfie?

Passiert so was öfter bei der Arbeit

zwischen genialen Cuttern und Regisseurinnen?

Das habe ich meinem zweiten Cutter geschickt.

- Es gibt also noch einen zweiten? - Ja.

- Ein Dreier also. - Wer hat einen Dreier?

Niemand. Daddy macht nur Quatsch.

- Dad macht echt Quatsch. - Nein, Mommy macht Quatsch.

Mommy macht Quatsch, wenn sie wegfährt.

Nein, macht sie nicht.

Mommy geht spazieren.

Oh, mein Gott, ich sehe die Freiheitsstatue!

Charlotte?

- Da bist du ja. - Hey.

- Was treibst du denn hier? - Ich habe etwas Abstand gebraucht.

Ich brauchte auch Abstand.

Aber wir müssen nicht hier rumstehen.

Ich meine...

Hier gibt's doch ein Spa.

Eine Frau hat doch wohl Verständnis

für die Finanzlage einer anderen Frau.

Selbst, wenn sie in einer Bank arbeitet.

Da wäre ich mir nicht so sicher.

Eine Frau hat meinen Kredit abgelehnt,

weil ich keine Sicherheiten hatte.

Die kann mich mal gernhaben.

Bleib auf dem Läufer!

- Hi! - Hi.

- Ich habe Mexikanisch geholt. - Oh, wir haben eben gegessen.

Seema wollte meinen neuen Tisch sehen.

Oh, Mist. Ich räume das alles weg.

Linda wollte sich heute wegen des Kredits melden.

Es ist 16:15 Uhr, warum ruft sie nicht an?

Geh auf den Läufer.

Ich brauche dringend Auslauf, wo ich gehen und rauchen kann.

- Ich gehe in den Garten. - Ok, aber geh und rauch leise.

Tut mir leid, das wusste ich nicht.

- Der Küchentisch ist so winzig. - Ja.

- Ich hoffe, das ist ok. - Ja, kein Problem, wir...

Oh, Scheiße! Oh, Scheiße, Scheiße, Scheiße!

- Küchenrolle! - Nein, nimm deinen Laptop hoch.

- Hier. - Oh nein! Das ist meine Recherche.

- Nein! - Scheiße.

Hier, wir können den benutzen.

Oh nein, das ist mein Schal. Was machst du da?

- Du sagtest, der ist nichts. - Nichts von mir ist nichts.

Ich wollte nur nicht, dass es runtertropft.

War das die letzte mexikanische Cola?

Na ja, die hat zum Essen gepasst.

- Rauchen ist ungesund. - Ich weiß.

Aber ich stehe gerade unter gewaltigem Druck.

Trotzdem schlecht. Immer.

Ok, Jamie. Pflanz bitte weiter.

Mein Neffe hat sehr klare Meinungen. Und er teilt sie auch gern mit.

Na ja, er hat recht. Und ich auch. Wir haben beide recht.

Darf ich mal ziehen?

Oh, ich dachte, Sie sind grün und bio.

Ja. Aber ich bin nicht so fanatisch.

Schnell, bevor er es mitkriegt.

Ich stehe nämlich auch unter gewaltigem Druck.

Ja, der Kerl aus der Wohnung hier unten

kommt immer wieder ans Fenster

und sieht mich richtig böse an.

- Wieso sind Sie nervös? - Geht Sie das was an?

Überhaupt nicht. Darum bin ich neugierig.

Ich warte auf eine Rückmeldung zu einem Kredit und raste gleich aus.

Haben Sie es mal mit Yoga versucht?

Sie fragen eine Südasiatin, ob sie mal Yoga versucht hat?

Ich stecke Leute nicht in Schubladen...

Und ich date gerade eine Frau, die Vinyasa unterrichtet.

Es könnte was bringen. Was?

Ich kann Ihnen bestimmt Rabatt rausschlagen.

Was an mir sieht nach Rabatt aus?

Nichts, absolut gar nichts.

- Oh, Scheiße. - Was?

Ernsthaft?

Tja,...

...ich glaube, wir beide denken wahrscheinlich dasselbe.

Na ja, ich weiß nicht, was du denkst,

aber ich denke, du solltest für immer bleiben.

Das denke ich auch!

So ein Zufall! Du schuldest mir eine Cola.

Es ist nicht mehr wie in der Bank Street in den 90ern.

Ja, weil wir 90 sind.

Aber du kannst nicht zurück in das finstere Airbnb.

- Habe ich eine Wahl? - Seema.

Miranda braucht Hilfe bei der Wohnungssuche.

Miranda, wenn es dir nichts ausmacht, virtuell zu arbeiten, komm zu mir.

Denn ich habe erfahren,

dass ich keinen Kredit für ein Büro bekomme.

- Nein. - Von wegen Frauen helfen Frauen.

Ich bin eine Frau, die Hilfe von einer Frau braucht.

Seema, hilf mir, schnell eine Wohnung zu finden.

Carrie hat gern ihren Platz.

Nein, bleib. Ich bestehe darauf.

Das hatte ich dringend nötig.

Meine Güte, meine Schultern sind total verspannt.

Dieser Trip nach Atlanta war echt anstrengend.

Kann ich dir was anvertrauen?

Klar. Was ist los?

Ich bin auf Arbeit etwas verknallt

in meinen Cutter.

- Es ist ok, verknallt zu sein, oder? - Ja.

Es ist ja nur eine Schwärmerei, oder?

Davon geht die Welt nicht unter.

Ist alles ok?

Du wirkst so abwesend.

Ja, mir...

Mir geht nur gerade viel durch den Kopf.

Willst du darüber reden?

Ok.

Oh, mein Gott. Der Garten wird fantastisch.

- Haben Sie meine Arbeit gesehen? - Jamie, du machst die ganze Arbeit.

- Er steht nur hübsch rum. - Nein.

Nein, das stimmt schon. Ich bin sehr hübsch.

Oh, mein Gott. Da ist Rauch.

Hallo? Oh, mein Gott.

Oh, mein Gott. Nehmen Sie den Topf vom Herd!

- Was? - Nehmen Sie den Topf runter!

- Bin schon dabei. - Oh, Scheiße.

Oh, Scheiße. Scheiße.

Keine Ahnung, wie das passieren konnte.

Sie machen vielleicht Lärm.

Zum Glück trage ich Absatzschuhe.

Tja, das war mein Abendessen.

In London heißt es, mit Ihnen kann man viel Spaß haben.

Wann legen Sie damit los?

Spaß in London,

Arbeit hier.

Nur deshalb bin ich in New York. Hier kenne ich niemanden.

Ich mache hier nichts.

Ich gehe sonst auch nie essen.

Ich mache mir einen Eintopf, esse,

und schreibe sechs Monate mein Buch.

Na ja, Schreiben ist doch keine Haft im Gulag.

Das sagen Sie.

Im Moment ist aber alles aus dem Lot.

Alles dank einer gewissen Frau.

Ich fühle mich geschmeichelt, aber wir kennen uns kaum.

Margaret Thatcher. Über sie schreibe ich.

Ich versuche mich zum ersten Mal an einer Frau.

Das macht mich wohl nervös.

Werden die Leute eine Frau von mir akzeptieren?

Was schreiben Sie so?

- Sie sind doch Schriftstellerin. - Ja.

Für gewöhnlich schreibe ich biografisch.

Essays.

Aber genau wie Sie

probiere ich gerade etwas Neues.

Belletristik. Meinen ersten Roman.

Dazu kommt, dass er nicht in der Gegenwart spielt.

Das macht mich auch nervös.

Das habe ich noch nie laut gesagt.

Du lieber Himmel.

Im ganzen Haus wird Panik in der Luft liegen.

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