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Hat schon jemand Cáceres entdeckt?
Negativ.
Ich habe Schneider im Visier.
Okay, Guzman.
Wir müssen filmen, wie Cáceres Schneider die Diamanten gibt.
Eine Touristin fragt Schneider nach dem Weg.
Okay, pass auf, Max.
Da kommt Cáceres. Brauner Anzug. Auf neun Uhr von dir aus.
Cáceres geht auf Schneider zu.
Die Touristin verlässt Schneider.
Cáceres hat eine braune Papiertüte dabei.
Vielleicht die Diamanten.
Cáceres geht an ihm vorbei.
Lieferung erfolgt.
Mülleimer. Auf zwölf Uhr.
- Schneider geht los. - Dranbleiben, Winter.
Seien Sie bereit zur Festnahme.
Ich hänge mich an Cáceres dran.
Moment, er geht vorbei.
- Hat er die Diamanten? - Negativ.
Wir wurden verarscht.
Was zur Hölle ist passiert?
UNDERCOVER
- Was gefunden? - Nein.
Es ist ärgerlich.
- Wie kannst du in dem Chaos arbeiten? - Mich stört's nicht.
- Räum du doch auf, wenn es dir hilft. - Max, ich bin nicht deine Putzfrau.
Du nimmst das aber persönlich.
Verdirbt dir wirklich nur Cáceres die Laune?
Ja, natĂĽrlich.
Uns ging ein Diamantenschmuggler durch die Lappen.
Wir wissen nicht, wieso.
Wir taten unser Bestes. Mehr können wir nicht tun.
Drei Monate Überwachung für nichts. Es hätte lehrbuchmäßig laufen sollen.
Ja.
- Bisschen dicke Luft hier heute. - Gibt's Ergebnisse zur PapiertĂĽte?
Bocadillo-Fett.
Und Fingerabdrücke von Cáceres.
Okay. Danke.
Winter, Blake, auf ein Wort.
Ich gehe die Videos durch. Es gibt noch andere Ansätze.
Vergeudet nicht eure Zeit.
Wie meinen Sie das?
Unsere Ermittlung wurde auf Eis gelegt.
Nach gestern hat Barcelona beschlossen, noch mal anzufangen, aber ohne uns.
Aber Cáceres operiert von Mallorca aus. Wir kennen sein Vorgehen am besten.
Nur nicht besser als Cáceres. Genau deshalb ziehen sie uns ab.
- Können Sie Aufschub erbeten? - Nein, nichts zu machen.
Ich habe einen neuen Fall für euch. Ihr sollt ins Hotel Sagrera in Pollença.
Sehr exklusiv. Es wurde vor Kurzem von Milamo Luxury Resort aufgekauft.
Sie wollen eine exklusivere Klientel auf die Insel locken.
Ja, habe ich gehört. Ist wohl eine der besten Adressen gerade.
Ja, darum schicke ich euch gleich hin.
Ist der Neustart erfolgreich,
wollen die neuen EigentĂĽmer ihr Portfolio ĂĽber die ganze Insel ausweiten.
Und die Tourismusbehörde sagt klar: Dem soll nichts im Wege stehen.
Doch etwas tut es.
Ja.
Es gab eine Reihe von Diebstählen.
Wenn das rauskommt, wird das peinlich. Ich versprach ihnen eine schnelle Lösung.
Das ist eine kleine Insel, Miranda.
Wir können nicht jeden Tag hochkarätige Verbrecher jagen.
Ein Ring, ein iPad,
ein paar Parfums.
Und eine Schwimmbrille.
Das ist nicht gerade der Hatton-Garden-Raub.
Stimmt. Aber wenn die Security versagt, sieht das nicht gut aus.
Es ist bestimmt gar nichts.
Die Gäste verlieren nur ihr Zeug und hängen es dem Personal an.
Tja, das wird sich schnell klären.
Und es ist ein schöner Ausflug.
Warum regst du dich nicht auf?
Wir hatten den Einsatz perfekt geplant.
Warum regt dich auf, dass ich mich nicht aufrege?
Schon das zweite Mal in wenigen Monaten hat uns das Festland ausgeschlossen.
Wir sollten analysieren, was schieflief, und keinen Unwichtigkeiten nachgehen.
Das ist eindeutig eine Strafe.
Also, wenn das eine Strafe ist, sollten wir öfter versagen.
Das Hotel wurde von Emely Hernandez runderneuert.
- Sie ist eine berĂĽhmte Innenarchitektin. - Heutzutage ist jeder berĂĽhmt.
Aber es ist doch hĂĽbsch hier, oder?
Das ist was fĂĽr einen romantischen Urlaub mit einer neuen Flamme.
Guten Morgen.
- Miranda Blake, Pol... - Tourismusbehörde, ja.
Gustavo Molina, Geschäftsführer, Milamo Resorts.
Wollen wir?
Was?
In den letzten vier Monaten wurden uns sechs Diebstähle von den Gästen gemeldet.
Gewaltsames Eindringen? Zerbrochene Fenster?
- Nein, nichts. - Von welchen Tageszeiten reden wir?
Unterschiedlich. Eher tagsĂĽber.
- Wer hat Zugang zu GeneralschlĂĽsseln? - Nur ich und das Housekeeping.
Sie verdächtigen das Personal?
Wir befragten alle der jeweiligen Schicht und ĂĽberprĂĽften Spinde, aber ohne Erfolg.
- PrĂĽfen Sie die Leute bei der Einstellung? - NatĂĽrlich. Werdegang und Leumundszeugnis.
Ein Gast könnte sich bei der Reinigung reinschleichen.
- Ja. - Unsere Gäste schleichen nicht herum.
Wer kommt fĂĽr Sie denn infrage?
Wenn es keiner vom Housekeeping war, dann wohl vom Gäste-Service-Team.
Die haben den besten Zugang zu den Gästebereichen.
Zuerst die Überwachungsbilder der Gästebereiche ...
Die werden nicht ĂĽberwacht.
Im Urlaub wollen sich unsere Gäste nicht ständig beobachtet fühlen.
- Okay, verstanden. Diskret sein. - Sie werden mehr als diskret sein.
Und zwar unsichtbar.
- Was soll das sein? - Uniformen.
Sie arbeiten undercover. Diskretion ist alles.
Tut mir leid, das mĂĽsste genehmigt werden.
Das wurde es.
Von Ihrer Chefin Inés. Ihr schien die Idee sehr zu gefallen.
- Sie sind beim Housekeeping. - Oh nein, nein, nein.
- Sie ist keine Putzfrau. - Gut.
Dann der Gäste-Service.
Dieser Kittel ist echt bequem. Ich frage mal, ob ich den behalten darf.
Können wir das konzentriert durchziehen? Undercover zu sein, kostet nur Zeit.
- Morgen. Du musst Miranda sein. - Ja.
Jack Dunn. Teamleader für den Gäste-Service.
- Schön, dich hier zu haben. - Danke.
Wir arbeiten hart hier.
Und wir feiern noch härter. Du machst sicher gern Party?
Hier, das brauchst du.
Ich möchte, dass das Team immer in Verbindung ist.
Komm. Es gibt viel zu sehen.
- Max. Isabella, unsere Hausdame. - Ah, buenos dĂas.
Runter mit der Brille. Im Untergeschoss ist es schon dunkel.
Hier lang, bitte. Beeil dich.
Wir bieten hier im Hotel Sagrera ein sehr persönliches Service-Level.
Solange die Gäste hier sind, werden wir ihre besten Freunde.
Morgen, Jack.
Das ist Mrs. Edwards. Sie ist schon seit Saisonbeginn hier.
Sehr kostspieliger Geschmack.
Wie lange bleiben die Gäste in der Regel? Eine Woche, zwei Wochen?
Das sind keine Pauschalurlauber. Sie bleiben so lange sie wollen.
Guten Morgen, Herr Schäfer.
Die Bräune steht Ihnen gut.
Anders Schäfer. Modefotograf aus Berlin.
Hast du seine Uhr gesehen? Die ist 50.000 wert.
- Maria ... - Verzeihung.
Verzeihung. Entschuldigung? Hi.
Mein Schlaf war furchtbar letzte Nacht. Ich möchte ein anderes Kissen haben.
- Das leite ich umgehend in die Wege. - Danke.
Hätten Sie auch ein hypoallergenes? Meine Nase verstopft sonst.
Danke.
- Es ging sicher ums Kissen. - Ja.
Das sind Giles und Celine Davis. Frisch verheiratet.
Jetzt erleben sie die Kehrseite verlängerter Flitterwochen.
Sie mĂĽssen Zeit miteinander verbringen.
Du nimmst mir die Sonne weg.
Geld macht eben doch nicht glĂĽcklich.
Das ist aber eins der angenehmeren Probleme.
Und dann sind wir ja noch da.
Um ihnen eine schöne Zeit zu machen und dafür bezahlt zu werden.
Nimm doch Sonnencreme.
- Die Löhne hier sind recht niedrig, oder? - Das Trinkgeld hilft aber.
Aber kassier es möglichst sofort ab.
Wenn sie Trinkgeld im Zimmer lassen,
mĂĽssen wir laut Gustavo jetzt bis zum Ende der Saison darauf warten.
Neue Politik von Milamo Resorts, wie's aussieht.
- Wie lange arbeitest du schon hier? - Lange genug.
Aber sparen wir uns den Small Talk für die Gäste, ja?
Die Stempeluhr. Arbeite nicht zu lange. Ăśberstunden werden nicht mehr bezahlt.
Hier haben wir die Wäsche. Bettwäsche, Handtücher, Laken.
Kingsize, Doppelbett, KissenbezĂĽge und MĂĽlltĂĽten.
Der Müll kommt hinten in die Container. Lass die Gäste nie sehen, wie du ...
Mein Sohn. Ich lasse ihn ungern zu Hause. Da macht er seine Hausaufgaben nicht.
Okay. Hier lang. Es gibt noch mehr.
Melissa, wir haben eine Neue. Das ist Miranda.
- Hi. Willkommen. - Hi. Danke.
Gut, dass du da bist. Ich habe so viel zu tun.
Ich muss noch fĂĽrs Konzert ĂĽben.
Mel hat heute ihren ersten Auftritt vor den Gästen.
- Bist du Sängerin? - Ist mein Hobby.
Sonst holt das Hotel Profis, aber heute singe ich als Headliner.
- Dank Jack. - Gustavo war sich nicht sicher.
Aber ich habe ihn ĂĽberzeugt. Sie ist groĂźartig.
Apropos Gustavo, wir haben eine Besprechung.
Aber Miranda nimmt dir sicher Arbeit ab, damit du ĂĽben kannst.
Kein Problem.
Er ist so ein Schatz. Ohne ihn wäre ich verloren in dem Job.
Entschuldige, das war ziemlich rĂĽhrselig.
Ich habe gleich Buggy-Dienst.
Ich erkläre dir, was zu tun ist. Und dann kann ich weiterüben.
- Schöne Uhr. - Danke.
Von Jack zu unserem viermonatigen Beziehungsjubiläum.
Teures Geschenk fĂĽr vier Monate. Wie kann er ...
- Pool-Transport? - Buggy-Dienst. Das sind wir. Komm.
Falten, anheben und drunterstecken.
Und ... noch mal.
- Das war unglaublich. - Jetzt du.
Okay ...
Falten, anheben, drunterstecken.
Und noch mal.
Ăśbernimm erst mal den MĂĽll.
Ja.
Moment. Hier liegt ein Hemd im MĂĽll.
Vintage Emanuele Donnazini.
In tollem Zustand.
Wieso werfen die das weg?
Die Gäste werfen immer schöne Sachen weg.
Die haben zu viel Geld, glaube ich.
Was mache ich damit?
Wirf's weg oder behalt's, wenn du willst.
- Es war im MĂĽll, also ... - Und das ist okay?
Weil Gustavo Diebstähle erwähnt hat. Nicht, dass ich als Dieb bezeichnet werde.
Wir werden so oder so verdächtigt. Das ist immer so.
- Ist das deine erste Saison? - Ja, Jacks auch.
- Er ist wegen seiner Familie hergezogen. - Wo wart ihr vorher?
Er hat gearbeitet, und ich war in London an der Schauspielschule.
Ach echt? An welcher?
Chelsea Studios. Ich habe letzten Dezember aufgehört.
Dann sah ich die Anzeige für das Hotel und dachte, das wäre ein guter Neustart.
Ein Neustart? Wovon?
Von meinem Leben.
- Gefällt's dir hier? - Ja.
Na ja, seit die Besitzer gewechselt haben, ist die Arbeit schon hart.
- Wir sind zu wenige. - Muss schwer sein.
Sorry. Da sind wir jedenfalls.
Die lassen sich von hier zum Pool fahren?
Der ist 20 Meter entfernt.
Wir sind gleich da!
- Geht ihr auch mal in die Bungalows rein? - Manchmal.
Manche Gäste möchten private Einzelsitzungen.
Gustavo hat gemeint, dass in letzter Zeit Sachen aus den Zimmern verschwunden sind.
DarĂĽber weiĂź ich nichts.
Hallo. Ihre Kutsche steht bereit.
- Cooles Shirt. - Danke.
Das war da drin.
- Bist du jeden Tag hier? - Nein, nur wenn ich Hausaufgaben habe.
- Deine Mutter ist oft hier, was? - Sie arbeitet hart.
Sie will uns Flugtickets nach Hause kaufen.
- Wo ist das? - Kolumbien.
Mein Dad ist dort im Gefängnis. Aber er kommt bald raus.
Guter Schuss, Suárez.
- Ich hole ihn. - Nein, nein, Paco. Stopp. Ich ...
- Ist okay. Ich war schon oft hier drin. - Ja, klar.
Ich sehe ihn.
Hey, hast du eine Freundin?
Ja. Mehr oder weniger. Sie ist nach Madrid gezogen.
Es ist ... kompliziert.
Willst du ein Geschenk fĂĽr sie?
Oh, warte. Die ist kaputt, glaube ich.
Paco!
Tut mir leid, Isabella. Ich wollte ihn aufhalten.
Rein mit dir und mach Hausaufgaben.
Jack Dunn und Melissa Hart.
Chelsea Studios, ja. Okay, danke. Bis dann.
Hast du was?
Habe ich aus dem MĂĽll gefischt. Irre, was manche wegwerfen.
- Ich fand auch eine Handtasche. - Ich meinte die Diebstähle, Max.
Nicht viel, nein.
Die Hausdame ist ziemlich schlecht drauf.
Ihr Mann sitzt in Kolumbien im Gefängnis, und sie will zurück.
Denkst du, dafĂĽr wĂĽrde sie stehlen?
Möglich, ja.
Und bei dir?
Melissa ist beim Thema Diebstähle ausgewichen.
Sie trägt eine teure Uhr, ein Geschenk von ihrem Freund Jack.
Er liebt Designerwaren und wirkt sehr geldorientiert.
Und sie fingen hier an, kurz bevor die Diebstähle begannen.
- Ein Hintergrundcheck der beiden läuft. - Okay, gut.
Ich ermittle weiter beim Housekeeping.
Okay.
Miranda. Ich höre.
- Was? - Mr. Davis. Schon wieder.
Danke, Mrs. Edwards.
Ja, ich komme.
- Sehr gut, Max. Schon viel besser. - Danke. Na ja, bei so einer Lehrerin.
Das war ich in Kolumbien. Erzieherin im Kindergarten.
Wieso nicht auch hier?
Ich darf hier nicht als Erzieherin arbeiten.
Aber hier habe ich Paco in meiner Nähe und kann mit ihm Hausaufgaben machen.
Willst du das wieder machen?
Erzieherin sein?
Wenn du nach Kolumbien zurĂĽckgehst.
Paco hat erzählt, ihr geht bald zurück.
Der Junge sollte dir so was nicht erzählen.
Hat er auch von meinem Mann erzählt?
Wenn ich fragen darf ...
Was hat er getan?
Er hat auf jemanden geschossen.
In unserer StraĂźe gab's Probleme mit einer Gang.
Ein Mann brach nachts bei uns ein.
Er überlebte, aber mein Mann musste ins Gefängnis.
FĂĽr mich war es sicherer zu gehen, bis er rauskommt.
Er fehlt dir sicher.
SĂ.
Aber ich habe Paco.
Er ist ein guter Junge.
Ich bin streng zu ihm, aber nur weil er mir wichtig ist.
Ja.
- Melissa, ich kann da nicht Nein sagen. - Wir wollten zusammen Mittag essen.
- Ich habe dich heute kaum gesehen. - Schatz.
Ich tue das fĂĽr uns. Bitte versteh das doch.
Alles okay?
Ja, alles gut.
- Entschuldigt. Ich habe Pilates am Strand. - Ich komme mit.
Du hast zu tun. WeiĂźt du noch?
So viel Papierkram.
Die neuen Besitzer ...
... halten mich auf Trab.
Blake.
Blake.
Ich bin ein hĂĽbscher Welpe?
- Sie arbeiten gern mit dir. - Tja, beruht auf Gegenseitigkeit.
- Gefällt dir mein Geschenk, Mama? - SĂ. Danke, mi hijo.
Ich wollte nur sehen, ob's dir gut geht.
Entschuldige.
Ich benehme mich blöd. Es ist nur ...
Wir haben wenig Zeit zusammen. Und er ist etwas kĂĽhl in letzter Zeit.
Vielleicht wäre ein wenig Abstand ja gut.
Ich will keinen Abstand. Jack ist die Liebe meines Lebens.
Das weiĂź ich. Er ist mein bester Freund.
Siehst du?
Er kauft mir immer schöne Geschenke und unterstützt mich.
Und die Gäste lieben ihn.
Er hat gerade wieder eine Einzelsitzung.
Ich möchte, dass wir für immer zusammen hierbleiben.
Willst du nicht zurĂĽck nach England,
weil du die Schauspielschule verlassen hast?
Ich hab sie nicht verlassen.
Ich wurde rausgeworfen.
Ich war verzweifelt und habe Geld von einer MitschĂĽlerin geklaut.
Das war nicht okay,
aber meine Miete war überfällig und sie war immer fies zu mir.
- Das ist wirklich keine Entschuldigung. - Ich hab's sofort bereut.
Sie hat die Polizei gerufen.
Im West End zu singen,
war mein groĂźer Traum.
Und ich habe alles weggeworfen.
Nicht ganz. Du trittst doch heute Abend auf.
Das stimmt.
Du kommst doch auch?
NatĂĽrlich.
Danke.
Hey, hey, Verzeihung?
- Hallo. - Hi. Ich bin Miranda.
Ist Jack bei Ihnen?
Nein, noch nicht. Der Schlingel kommt zu spät zu unserem Date.
- Ihr Date? - Wir hatten eine Einzelverabredung.
Aber er lässt mich wohl hängen.
Ich glaube, er hatte noch was zu erledigen.
Könnte ich Ihnen helfen?
Ich spiele sonst lieber mit ihm, aber dann eben mit Ihnen.
Dann verbringen Sie und Jack also damit Ihre Einzelsitzungen?
Meistens, ja.
Manchmal plaudern wir nur ĂĽber unser Leben.
Sie scheinen sich gut zu verstehen, obwohl er noch neu hier ist.
Er ist ein wunderbarer Junge. So freundlich und achtsam.
Und er weiß immer, was den Gästen wichtig ist.
Er ist ein Naturtalent in diesem Hotelgewerbe.
Er muss es im Blut haben.
Nein, er arbeitete im Juwelierladen seines Vaters,
bis der an einem Herzinfarkt starb.
- Er hat viel durchgemacht. - Tatsächlich?
- Er wirkt immer so fröhlich. - Das ist noch längst nicht alles.
Seine furchtbare Stiefmutter erbte alles.
Jack und seine Schwester wurden zu mittellosen Waisen.
Die Rest-Paella von einem Gast.
Unglaublich.
Melissa hat bestätigt, was schon der Check ergab.
Sie wurde in England wegen Diebstahls angezeigt.
Sie kommt also genauso infrage.
Ich glaube nicht, dass sie es ist.
Was Neues zu Isabella?
- Ich denke nicht, dass sie klaut. - Warum nicht?
Sie hatte Schicht, Zugang zum GeneralschlĂĽssel und ein Motiv.
Ich habe die ganze Zeit mit ihr verbracht. Sie ist nicht der Typ dafĂĽr.
Also haben wir nichts. Toll.
- Was ist mit Jack? - Ich weiĂź nicht. Sein Check ergab nichts.
Irgendwas an ihm ist komisch, Max. Ich kann nicht genau sagen, was es ist.
Aber was weiĂź ich schon?
- Vielleicht verliere ich meinen Instinkt. - Denk nicht mehr an Cáceres.
Miranda, Team-Meeting. Los, komm.
Ah, ihr seid alle da. Super.
Okay, Team, in ein paar Stunden ist Showtime.
Heute Abend muss alles perfekt sein fĂĽr Mel.
Sorgt dafĂĽr, dass die Leute zum Konzert in der Lounge sind.
- Bei euch wieder alles okay? - Ja.
... und in Feierlaune.
Es war falsch, mich ĂĽber ihn aufzuregen. Er hatte es so schwer.
- Dann ... - Er hat eine Schwester, oder?
Ja, Alexis.
Sie ist ein kleiner Hitzkopf, aber er unterstĂĽtzt sie sehr.
Und mich.
Dank ihm lässt mich Gustavo jede Woche singen.
Solange es heute Abend gut läuft.
- Das Konzert ist wöchentlich? - Ja.
Immer freitags 20 Uhr.
Hey, Miranda, besorgst du Mr. Davis bitte einen besseren Ventilator?
- Die Klimaanlage ist ihm zu schwach. - Ja.
Danke.
Ich sagte Ihnen doch,
ich bezahle nächste Woche.
Hören Sie auf, mich zu belästigen.
Wie? Ich glaube nicht, dass Sie das was angeht.
Ich habe Gustavo eben telefonieren gehört. Er hat Geldprobleme.
Dieser Undercover-Einsatz war wohl ein Ablenkungsmanöver.
Das könnte sein, aber mit Jack stimmt was nicht.
Ich checke seinen Spind.
Okay, gehen wir.
Haben wir dich.
Was ist?
Es wurden keine gestohlenen Handtaschen gemeldet.
Die sehen aus wie Olga-Gomez-Fälschungen. Wie Fakes, die am Strand verkauft werden.
- Wieso bist du dir da so sicher? - Nicht absolut.
- Aber ich mag schöne Designersachen. Okay? - Wirklich?
Da fällt mir ein,
Isabellas Sohn hat ihr so eine geschenkt, die lag im MĂĽll.
Sie war beschädigt, aber es war der gleiche Stil.
Jack handelt mit Fälschungen.
Klar, er versteht was von Designerwaren. Und darum hat er Geld fĂĽr teure Geschenke.
Wenn Jack mit Fälschungen handelt, hat er keinen Grund, Gäste zu bestehlen.
Ja, unwahrscheinlich.
Wir sollten Gustavo einen Besuch abstatten.
Hey, sieh dir das an.
Ja, Jack hat erwähnt, dass Gustavo das Trinkgeld bis Saisonende zurückhält.
Aber das ist von letzter Woche. Wir sind mitten in der Saison.
- Warum die plötzliche Änderung? - Keine Ahnung.
Was zur Hölle wird das?
Wir warten auf Sie.
Um mir zu sagen, wer der Dieb ist, hoffe ich.
Denn es wurde schon wieder ein Diebstahl gemeldet.
- Wann war das? - In der letzten halben Stunde.
Und wo waren Sie?
- Ich war in der Stadt. - Und was taten Sie da?
Einen Freund besuchen, wenn Sie's genau wissen wollen.
Und arbeitet dieser Freund zufällig im Casino?
Wie viel Geld schulden Sie denen?
Ich kann nicht folgen.
Sie behalten die Trinkgelder ein, um Ihre Spielschulden zu bezahlen, nicht?
Sie bezahlen jeden Penny zurĂĽck
und heben die neue Richtlinie umgehend auf.
Oder ich werde nicht mehr so diskret vorgehen.
Also?
Wer hat diesen Diebstahl gemeldet?
Was gibt's?
Sie wurden bestohlen?
Wir brauchen die Polizei, kein Hotelpersonal.
Es sind Polizisten, Mr. Davis. Sie arbeiten undercover.
Na gut, okay.
Also, sagen Sie uns, was passiert ist?
Okay ...
Ich ging duschen und hatte meine VR-Brille hier abgelegt.
Danach war sie weg.
Sie nehmen Ihre VR-Brille in die Flitterwochen mit?
Ja. Warum nicht?
In den Flitterwochen wäre es mir lieber, mein Mann wäre mit mir in dieser Realität
und nicht in einer virtuellen.
Sicher, dass nicht Gustavo diesen Kindskopf beklaut hat?
Ich weiĂź nicht. Ich sah ihn wegfahren.
Tja, Max, dann gehen mir die Ideen aus.
Ich habe eine.
Ich wollte dir nur helfen, Mama, damit wir die Flugtickets kaufen können.
Das habe ich dir nicht beigebracht, mi hijo.
Gute Menschen stehlen nicht.
Willst du ins Gefängnis kommen wie Papa?
Es tut mir so leid, Mama. Ich tu's nie wieder. Ich versprech's.
Sie kommen jetzt besser mit mir.
Denken Sie an unser Gespräch. Ich würde nachsichtig mit ihr sein.
Komm.
Okay, gehen wir.
Nein. Noch nicht.
Du wolltest doch hier raus.
Ich habe Melissa versprochen, da zu sein, wenn sie singt.
Es ist ganz schön voll.
Es ist voller, als ich dachte.
- Das ist doch gut. - Was, wenn's ein Flop wird?
Wird es nicht. Du bist eine tolle Sängerin.
Und du verdienst diesen Moment. Also leg los und hau sie um.
Ja.
Was?
Die da kenne ich.
Sie war auf diesem Platz, bei dem Cáceres-Einsatz.
Die Touristin, die Schneider nach dem Weg fragte.
Max, wo fand Paco Isabellas Tasche?
Du bist ja zu einem Bluthund mutiert.
Ich lag falsch mit Jack.
Wirklich?
Ja.
Es geht hier nicht um Fälschungen.
Es geht um die Diamanten.
Es ist ihr erster Auftritt bei uns. Bitte begrĂĽĂźen Sie Melissa Hart.
Guten Abend allerseits. Ich heiĂźe Melissa.
Bin gleich zurĂĽck. Toi, toi, toi.
Polizei Palma! Halt!
Warten Sie!
Halt!
Max!
Max, schnell.
- Was ist? - Keine Ahnung.
Der Tank ist leer.
Ich verständige die Küstenwache.
Das kannst du dir schenken. Wir mĂĽssen Jack finden.
Was? Die zwei Neuen?
Jack!
Ich muss auflegen.
Wir sollten uns mal unterhalten, oder?
Wie lange arbeitest du schon für Fabián Cáceres?
Ich weiĂź nicht, wer das ist.
Das ist deine Schwester.
Alexis, richtig?
Ich lernte Cáceres über sie kennen.
Sie arbeitet fĂĽr ihn.
Ich habe mich bei ihm über die Gehälter hier beschwert.
Ich wollte doch was fĂĽr Melissa und mich ansparen.
Und Cáceres bot dir einen Job an?
Und du hast Ja gesagt zum Diamantenschmuggel.
Als mir klar wurde, worum es ging, war es schon zu spät.
Er erwartete eine Ladung Designer-Handtaschen.
Und die Diamanten darauf wollte er umnutzen.
Und da du Erfahrung als Juwelier hast, wusste er, dass du was davon verstehst.
Wir beschlossen, alles hier im Hotel zu machen.
Und die Konzerte dienen als Deckung.
Ist Alexis klar, wie gefährlich Cáceres ist?
Sie will unbedingt aussteigen.
Ich hätte eine Idee, wie wir euch helfen können.
Funktioniert jedes Mal.
DafĂĽr wirst du bezahlen.
Cáceres, Sie sind verhaftet wegen Diamantenschmuggels
und Handels mit Fälschungen.
Und wegen des hässlichen Anzugs.
Ich freue mich auf das Telefonat mit Barcelona.
Oh, was ist aus unserem Zimmerdieb geworden?
Ich habe mich drum gekĂĽmmert.
Nach reiflicher Überlegung beschloss der Geschäftsführer,
lieber keine Anzeige zu erstatten.
Er will keine negative Aufmerksamkeit auf das Hotel lenken.
Endlich lächelt sie wieder.
Ich bin zufrieden.
Ich habe meinen Instinkt doch noch nicht verloren.
Schön, dass es dir gut geht.
Was?
Ich dachte, dein Herz wäre gebrochen.
Was?
Okay ...
Ich habe dich mit Mancuso gesehen.
Ich dachte, er hat dich enttäuscht und deshalb wärst du so ... grummelig.
Erstens war ich nicht grummelig.
Und zweitens war es nichts Ernstes, nur ein wenig harmloser SpaĂź.
- Guten Abend. - Abend.
Ich muss hier noch ein paar Sachen klären.
Gehen wir essen?
- Ja, gern. - Schön. Ich hole dich um acht ab.
- Sag es. - Was?
Jetzt sag's schon.
Es ist also nichts Ernstes?
- Halt die Klappe, Max. - Okay, ich bin still.
Aber falls ihr einen romantischen Trip plant,
ich kenne ein tolles Hotel.
Da kriegst du bestimmt Personalrabatt.
Wann kommt er dich abholen? - Ich sagte, halt die Klappe, Max.
Untertitel von: Maria Seifert
Nächstes Mal bei "The Mallorca Files" ...
Ich warne alle Gäste vor den Strömungen.
Auch etwas Wunderschönes kann tödlich sein.
Namaste.
Wie ist der Urlaub?
- Ich bin auf der Insel. - Bei den Amazonen?
Auf diese Insel dĂĽrfen nur Frauen.
Philomena Curtis ist in Sant Elm gemeldet.
Max Winter ist an dem Fall dran.
Wer hat Sie geschickt?
Ich. Waffe weg.
Diana wird dir helfen.
Sie hilft uns allen.
Miranda ist allein auf der Insel. Die haben was gegen Spione.
Ein kleiner Schluck öffnet ein Fenster zu deiner Seele.
Ehrlich gesagt habe ich echt Zweifel, wenn ich tödliches Gift trinken soll.
Can't find what you're looking for?
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