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Verschwinde, Crespo!
Elender Verräter!
- Mach, dass du wegkommst! - Wir wollen dich hier nicht.
- Du bist ein Verräter! - Du hast hier nichts zu suchen!
Nein!
Oh Gott!
Nein, nein!
Mein Haus, nein!
Gott!
Nein!
¡Dios!
Nein!
UNTERSCHREIB ODER STIRB!
Ihr Feiglinge!
AUF DEM TROCKENEN
Miranda hat im Strandklub ein erfrischendes Bad genommen.
Nein, ich hab 'nen Handtaschendieb aufgehalten, und zwar allein,
weil Max auf 'ner Sonnenliege weggedöst war.
Ich hab nicht gedöst.
- Ich hab meditiert. - Ja, sicher.
Hört zu, Leute, ich hab für so was keine Zeit.
Ich hab hier nämlich einen neuen Fall für euch.
Ein Brand in den Bergen.
Fornamossa? Das Dorf will doch der Bürgermeister fluten.
In Palma wird in drei Tagen gewählt.
Und wie jeder weiß,
ist das Kernthema unsere Wasserversorgung, oder der Wassermangel.
Bürgermeister Chavez wollte vor den Wahlen einen neuen Stausee bauen.
In Fornamossa.
Dieses Dorf wird über die Wahl entscheiden.
Ich brauche daher meine diplomatischsten, einfühlsamsten Beamten für diesen Fall.
Leider stehen sie nicht zur Verfügung, von daher ...
Etwas britischer Humor für Sie.
Eine Oase in den Bergen.
Der perfekte Ort für einen Stausee.
Wieso kann der Bürgermeister ihn nicht durchsetzen?
Weil nicht alle hier wegziehen wollen.
Na toll!
Stau.
Ganz wie zu Hause.
Puuh-Stöckchen-Spiel gefällig?
Nein, danke.
Ich hasse Winnie Puuh.
Wie, du hasst ihn?
Ich hab gedacht, in England ist es Pflicht, Winnie Puuh zu mögen.
Ach, er ist irgendwie so begriffsstutzig und tollpatschig.
War ja klar, dass du ihn magst.
Na ja, wenn ich Winnie Puuh bin, dann bist du Ferkel.
Penibel, ziemlich scheu ...
Ich bin eher ein taoistisches Ferkel.
Ein was?
-"Die Tugend des Nichtstuns"? - Hm?
Das ist ein Buch.
Es erklärt mithilfe von Ferkel die Philosophie des Taoismus.
Also, das Puuh-Stöckchen-Spiel macht sicherlich mehr Spaß.
Weiter geht's.
Wer hat da sein Zelt aufgeschlagen?
Jemand, der Schafe mag.
Was hast du für uns?
Einen altmodischen Drohbrief. Sehr erfrischend.
"Unterschreib oder stirb."
War das ein Amateur?
Das Feuer zu legen, war ein Kinderspiel.
Jemand hat im Schlafzimmer Stroh angezündet.
Hier ist alles staubtrocken ...
Aber das hier ... war geplant.
Durchgesägt mit 'ner Metallsäge, bevor das Feuer gelegt wurde.
Leider keine Fingerabdrücke, auch nicht auf dem Brief.
Ich muss ihn zur Rede stellen, sonst tut er dir noch was Schlimmeres an.
Bitte! Bitte, sei vorsichtig.
Ja?
Ja.
Nur noch zwei Tage. Okay?
Detective Blake, Detective Winter.
Was ist in zwei Tagen, Mr. Crespo?
Stichtag.
Alle anderen im Dorf haben unterschrieben.
Deshalb machen sie Druck.
300.000 Euro. Das ist eine Menge Geld.
Ich werde niemals von hier weggehen.
Wieso nicht?
Wegen meiner Mutter.
Sie hat ihr Leben lang für mich geschuftet.
Sie hatte nie frei.
Sie hat sich nie was gegönnt.
Mein Vater starb, als ich klein war.
Ich hab die Asche meiner Mutter auf dem Feld verstreut.
Ich könnte diesen Ort hier nie verlassen.
- Und wer war die Frau eben? - Emilia.
Sie und Marcos sind die einzigen Freunde, die ich noch habe.
Sind die das mit dem Zelt?
Emilia ist unterwegs zu Pedro Tevez.
Er hat das Feuer gelegt.
Er hat hier im Dorf das Sagen. Und er hasst mich.
Ist doch immer wieder dasselbe mit ihm.
- Sie haben das Feuer gelegt, Tevez! - Das war ich nicht.
Aber wer es auch war, er verdient einen Orden.
Crespo ist ein Idiot.
Er ist um einiges besser als Sie.
Was?
Aufhören! Lasst mich los, ihr Idioten!
¡Hola!
Danke.
Wer von Ihnen ist Pedro Tevez?
Er war eben noch hier.
Hier herrscht kein Wassermangel.
Gracias.
Tut mir leid, ich musste schnell nach Hause.
Nett hier.
Mein Ururgroßvater hat dieses Haus gebaut.
Ja, und jedes andere Haus im Dorf auch.
Kommen Sie, unterhalten wir uns auf der Terrasse.
- Das ist eine lange Familiengeschichte. - Ja.
Schade, wenn alles geflutet wird.
Na ja, der Bürgermeister sagt, wir brauchen einen Stausee.
Fortschritt lässt sich nicht aufhalten.
- Also, Nicolau Crespo sieht das anders. - Ach ja?
Crespo ist ja auch ein Idiot.
Ich hoffe, beim nächsten Feuer bleibt nichts von ihm übrig.
Er erwähnte, wie sehr Sie ihn mögen.
Pedro!
- Pedro! - Was ist?
Alfredo frisst nicht richtig, und er wirkt auch etwas niedergeschlagen.
Keine Sorge, Berenice. Ich rufe später den Tierarzt an.
Die Regierung muss Ihnen ein Vermögen geboten haben, damit Sie hier weggehen.
Ein Vermögen, dem Nicolau Crespo wohl im Weg steht.
Sehen wir so aus, als würde Geld für uns eine Rolle spielen?
Ich war gestern Nachmittag in der Bar. Ein Dutzend Leute werden das bestätigen.
Ach, die, die Sie eben gedeckt haben?
Dieses unsägliche Flittchen und ihr tätowierter Freund
sollten sich lieber was anziehen, ihre idiotische Krötenjagd aufgeben
und zurück nach Palma gehen!
Diese lästigen Hippies!
Das war aufschlussreich.
Japp. Ich verstehe nicht, warum sie hier wegwollen. Du etwa?
Na ja, da lagen haufenweise letzte Mahnungen im Papierkorb.
Max!
Tevez hat einen Kredit aufgenommen, bei einer Bank namens Santa Colina.
Einen fetten Kredit.
Emilia fängt also Kröten?
- Wir sollten mal mit ihr reden, oder? - Japp.
Ich bin froh, dass Sie hier sind. Ich hab Nicolau noch nie so verängstigt erlebt.
Haben Sie gestern Nachmittag jemanden auf seinem Hof gesehen?
Nein, ich war hier.
- Welche Kröte suchen Sie? - Die Geburtshelferkröte.
Sie ist vom Aussterben bedroht.
Wenn ich hier auch nur eine finde, steht das ganze Tal unter Naturschutz.
Dann darf hier kein Stausee hin.
Und das Dorf müsste mir die Schuld geben, nicht Nicolau.
Cool!
Glauben Sie, Sie finden hier so eine Kröte?
Ich hab hier vor ein paar Wochen ein Pärchen gehört, das sich gepaart hat.
- Wer ist das? - Schon gut.
Das sind Cops, aber gute.
Sie haben mich vor Pedros Männern beschützt.
Die Regierung wollte sie bestechen.
Wirklich?
Der Bürgermeister bat mir ein Stipendium an der Uni Barcelona an.
Wenn ich aufhör, nach der Kröte zu suchen, und Nicolau überrede zu unterschreiben.
Natürlich hab ich abgelehnt.
Mit denen sollten Sie reden, mit der Regierung, und mit Hydraflux.
Mit wem?
Das ist ein Entsalzungswerk.
Der "Todesstern".
Marcos kämpft gegen die Meerwasserentsalzung.
Sie wollen also weder Meerwasserentsalzung noch Stauseen?
Beides zerstört unser Ökosystem.
Bei Hydraflux geht es nicht nur um Umweltzerstörung, sondern um viel mehr.
Korruption, körperliche Gewalt.
Ich hab viel aufgedeckt.
Hier.
Adriano Cortes, Kommunikationschef bei Hydraflux.
Er gibt seinen üblichen Schwachsinn von sich. Gleich kommt's.
Volltreffer!
Das hier haben die Kameras nicht aufgezeichnet.
Ich hab gesagt, er soll's lassen.
Gute Publicity ist alles, Emmy.
Wieso wissen Sie so genau Bescheid?
Wir haben unsere Quellen.
Danke.
Interessantes Paar.
Mein Beziehungsradar sagt, sie kämpfen an unterschiedlichen Fronten.
Andererseits sagt er mir nicht mal, ob ich noch in einer Beziehung bin.
- Hat sich Carmen denn nicht gemeldet? - Nope.
Angerufen hast du sie aber mal?
Klar.
- Todeszeitpunkt? - So zwischen sieben und zehn Uhr abends.
Und die Knochenbrüche
lassen vermuten, dass sie wahrscheinlich runtergeworfen wurde.
Das Gute daran ist,
dass sie mit Sicherheit schon tot war, als sie runtergefallen ist.
Und den hier hab ich oben auf der Brücke gefunden.
Sieht frisch aus. Könnte damit zu tun haben, oder auch nicht.
- War ihr Handy hier irgendwo? - Nein.
Sie war hart im Nehmen. Ich nehme an, sie hat sich gewehrt.
Dann finden wir unter ihren Fingernägeln sicher Beweise dafür.
Merkwürdige Fußspuren.
Ja. Die stammen von 'nem Gehstock, würde ich sagen.
Gestern Abend war ich hier.
Mit mir.
Den ganzen Abend?
Wir möchten uns Ihren Stock ausleihen, für einen Vergleich
mit den Abdrücken neben der Leiche.
Mr. Tevez?
- Unterstehen Sie sich! - Schon gut, Berenice.
Na schön ...
... ich hab nach ihr gesucht.
Ich wollte, dass sie Crespo dazu bewegt zu unterschreiben.
Um wie viel Uhr war das?
Viertel nach sieben.
Ich nahm an, sie wäre mal wieder auf der Suche nach dem Frosch.
Und so war's auch.
Ich war gerade am Bach, da hielt ein Wagen oben auf der Brücke.
Sie ist eingestiegen, und der Wagen ist losgefahren.
- Also bin ich wieder gegangen. - Er war Punkt halb acht da.
Das weiß ich, weil ich um diese Zeit meine Babys füttere.
Okay, und wer saß am Steuer dieses Wagens?
Das konnte ich nicht sehen.
- Was für 'ne Marke war's? - Ich weiß nicht.
Es war schwarz. Ich kenne mich mit Autos nicht aus.
Okay, Mr. Tevez, wir haben uns Ihre Finanzen angesehen.
Sie haben letztes Jahr bei Santa Colina einen Kredit aufgenommen.
200.000 Euro.
Sie investierten in einen Tourismusfonds.
Der aber reiner Betrug war.
Jetzt will Santa Colina Ihr Vermögen, angefangen bei Ihrem Haus.
Sie brauchen die Entschädigung.
- Tevez! - Oh mein Gott!
Ich weiß, was du getan hast, du Mörder!
Komm raus!
- Wo war Emilia gestern Abend? - Sie hat einen Informanten getroffen.
Jemanden, der aus Palma herkam.
- Wie ist sein Name? - Keine Ahnung.
Sie sagte, es geht um den Stausee.
Sie hat ihre Quellen nie verraten, nicht mal mir.
Wir müssen Sie das fragen: Wo sind Sie gestern Abend gewesen?
Bei Hydraflux.
- Noch mal? - Ich hab mich an deren Tor gekettet.
- Wie lange? - Den ganzen Abend.
Verschwenden Sie keine Zeit mit mir. Fragen Sie Tevez!
Und die Leute, die Emilias Tod wollten: Hydraflux, die Regierung.
Wieso sollte Hydraflux ihren Tod wollen?
Weil sie als Einzige unsere Quelle dort kannte.
Ich kann nicht fassen, dass sie tot ist.
Mit Emilia hab ich mich sicher gefühlt, aber jetzt ...
Vielleicht sollte ich unterschreiben.
Das müssen Sie nicht.
- Die Frau sagt, dann wäre alles geklärt. - Welche Frau?
Die Frau von der Regierung.
Daniella Ramos, Beraterin von Bürgermeister Chavez.
- Haben Sie mit ihr geredet? - Sie war öfter bei mir und Emilia.
Gestern war sie auch hier.
"Unterschreiben Sie, dann gibt es kein Problem mehr", sagt sie.
Was für ein Auto fährt sie?
Verschiedene Autos.
Aber schwarz. Immer schwarze.
Das war ein politisch motivierter Mord. Ich spür das.
Viele Leute fahren schwarze Autos.
Schon. Aber wer hat hier am meisten zu verlieren? Chavez.
Wenn er den Stausee nicht vor den Wahlen durchbekommt, ist er ...
Max!
Dann los!
Wenn das Daniella ist, warum kommt sie nach dem Mord zurück?
Wegen der Kippe?
- Herrgott! Nun macht schon! - Idioten!
Weg da!
Haut endlich ab da!
- Hast du das Kennzeichen? - Nein.
Wenn das Daniella war, wissen wir, wo wir sie finden können.
Ja.
Danke.
WASSER IST LEBEN
Hör mir mal eine Sekunde zu!
Ich brauch hier niemanden, der mir ständig ins Wort fällt.
Okay, hör zu ...
Wie schön, aber das ist mir egal.
Ich warte seit 'ner halben Stunde, dass du's mir schickst.
Gut, bis dann.
Viel zu tun?
Na ja, in zwei Tagen sind Wahlen. Also ... ja.
Wo sind Sie heute gewesen?
In Meetings.
Welche in Fornamossa?
Nein.
Das kann warten.
Laut Nicolau Crespo hatten Sie vergangene Woche
viermal Zeit für einen Besuch in Fornamossa.
Wieso sind Sie hier?
Emilia Navarro.
Wer?
Crespos Freundin.
Die Frau, die Sie mit dem Stipendium kaufen wollten.
Okay. Was ist mit ihr?
Sie wurde gestern Abend ermordet.
Das wusste ich nicht.
Ich treffe eine Menge Leute, okay?
Und wie viele versuchen Sie zu bestechen?
Emilia stand Crespos Unterschrift auf Ihrem Angebot im Weg.
Und sie war ganz nah dran, die Kröte zu finden.
Zwei Gründe, die für Sie und Chavez ein hervorragendes Motiv wären.
Im Moment ist jede Chance willkommen.
- Wo waren Sie gestern Abend? - Ach du meine Güte!
In einem Meeting mit Palmas Unternehmern, bis 21:30 Uhr.
Dann bin ich nach Hause.
Allein.
Okay?
¡Sí!
Das spielt keine Rolle. Ich werde heute um 20 Uhr gehen, verstanden?
Also, wir haben zwei Fragen an Hydraflux: War Marcos gestern Abend wirklich hier?
Und: Haben sie rausgefunden, dass Emilia hier eine Quelle hatte?
Identitäten bestätigt.
Abfahrt Shuttle: Ebene zwei.
Jetzt versteh ich, warum man diesen Ort den "Todesstern" nennt.
Abfahrt in Kürze.
Sie erreichen nun das Hydraflux-Hauptgebäude.
Das ist Adriano Cortes, der Typ aus dem Video.
Bereitmachen zum Aussteigen.
Bleiben Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit in den autorisierten Bereichen.
Folgen Sie mir.
Marcos hat neulich Ihren Anzug ruiniert.
Hierzulande ist Protest erlaubt, sei er auch noch so unsinnig.
Er weiß offenbar viel über Ihr Unternehmen.
Glauben Sie nicht alles, was Sie in den sozialen Medien lesen, Detective.
- Seine Freundin wurde gestern ermordet. - Das ist sehr bedauerlich.
Bernardo.
Er war am Haupteingang angekettet, bis 22 Uhr. Er war's nicht.
Ich denke, damit haben Sie von uns jetzt alles, was Sie brauchen?
Ja, danke.
Wäre das dann alles?
Ach, da wäre noch was.
Dürfte ich mal auf die Toilette?
Detective!
Da geht es raus.
- Ganz schön viele Sicherheitsleute hier. - Ja, wir haben unsere Augen überall.
Wir vereinbaren gern eine Besichtigung, wenn Sie die notwendigen Papiere haben.
Alles klar.
Sí.
Okay, sí.
Gracias.
Die hatten kein Wasser.
Roberto hat weder Blut noch DNA unter Emilias Fingernägeln gefunden.
Der Abgleich von der Kippe hat auch nichts ergeben.
Auch noch keine Hinweise auf den Wagen, der uns vor Fornamossa abgehängt hat.
Und die Organisatoren der Konferenz haben bestätigt: Daniella war gestern da.
Ja, aber uns sagte sie, dass sie um halb zehn zu Hause war.
Ich bin jetzt bei 22 Uhr. Aber keine Spur von ihr.
Ich fass es nicht, dass du sie magst.
Ich mag sie doch nicht.
Vielleicht bewundere ich sie ein wenig.
Also, ich bewundere eindeutig Nicolau.
Letztlich wird er doch unterschreiben. Am Ende siegt immer das Geld.
Du bist wohl nie 'ne große Idealistin gewesen.
Doch, das war ich mal.
Weißt du, mein erster Chef bei der Polizei war ...
... überaus inspirierend.
Er gab mir das Gefühl, ich könnte die Welt verändern.
Dann erwischte ich ihn dabei, wie er Schmiergeld von Dealern annahm.
Nichts als Lügen!
Ich bin jetzt bei 23 Uhr. Immer noch keine Spur von ihr.
Da ist sie endlich. Wieder zurück zu Hause, um Mitternacht.
Genug Zeit, um nach Fornamossa und zurück zu fahren. Holen wir sie vom Büro ab.
Da ist sie.
- Bringen wir sie aufs Revier. - Mal sehen, wo sie in dem Outfit hinwill.
Sí.
Liebe im Märchenschloss.
Polizei Palma.
Daniella. Hallo.
Was wollen Sie hier?
Bürgermeister Chavez!
Guten Abend.
Gut, noch mal von vorn.
Wo waren Sie gestern zwischen 21:30 Uhr und Mitternacht?
"Bürgermeister-Geliebte wegen Mordes angeklagt."
Ob Sie mit der Schlagzeile die Wahl gewinnen?
Klagen Sie mich an.
Daniella.
Oh, Gott! Ich hätte wissen müssen, dass du dahintersteckst.
- Schön, dich zu sehen. - Das ist erbärmlich.
Was denn? Ich, die ich meinen Job mache,
oder du, die du immer noch mit vergebenen Männern schläfst?
Obwohl es diesmal nicht meiner ist.
Und?
Chavez bestätigt, dass Daniella auch gestern bei ihm war.
Oh nein!
Dennoch brauchen wir von ihr und Chavez eine vollständige Aussage auf dem Revier.
Und bei all dem Papierkram kommst du wahrscheinlich vor morgen nicht mehr raus.
Sorry.
Das werde ich nicht vergessen, Inés.
Ich auch nicht.
Gute Arbeit, Detectives.
Ich frag mich, wie es Nicolau geht.
Es sind nur noch 45 Minuten, bis die Frist abläuft.
Er ist sicher angespannt.
Gracias.
- Besser als euer Wasser in Palma, hm? - Sí.
KEIN WORT ZU NIEMANDEM! PEDRO.
Ist das wahr?
Pedro Tevez ist mein Vater.
Er hat meine Mutter nur benutzt.
Damals war er bereits mit Berenice verheiratet.
Als er erfuhr, dass Mutter schwanger war, zwang er sie, es zu verheimlichen.
Er gab ihr kein bisschen Geld. Er erschien nicht mal zu ihrer Beerdigung.
Nach Mutters Tod habe ich noch mehr Briefe von Tevez gefunden.
Darin droht er, sie umzubringen, falls sie es jemandem sagt, selbst mir.
Verräter! Verräter!
- Hat Emilia davon gewusst? - Ich hab nur ihr davon erzählt.
Dafür wirst du büßen!
Dass Sie gegen den Stausee sind ...
... ist Ihre Rache an Pedro Tevez.
Ich tu das für meine Mutter.
Und jetzt auch für Emilia.
Holen wir ihn uns!
Verräter! Verräter!
Wenn Emilia von Pedro wusste ...
... war sie eine größere Bedrohung für ihn als gedacht.
Verräter ...
Verräter! Verräter ...
Eine Minute hast du noch. Unterschreib!
Ich hab keine Angst vor dir, Pedro. Und meine Mutter hatte auch keine.
Pfoten weg, Tevez!
Nein!
Nein, der Idiot hat nicht unterschrieben.
Du Sohn einer Hure!
Nein, ich bin der Sohn einer Schlange!
Zurück hinters Tor!
Zurück hinters Tor!
Zurück!
Runter da!
¡Todos a casa!
¡Ahora!
Nicolau hat durchgehalten. Und Pedro Tevez verliert sein Haus.
Wir sollten ihm unser Beileid bekunden.
Dieser Idiot ist schuld, dass wir beide auf der Straße sitzen.
Völlig mittellos!
Emilia kannte die Wahrheit über Sie und Nicolau, nicht wahr?
Drohte sie, es allen zu erzählen, wenn Sie Nicolau weiter Druck machen?
Sie wussten auch davon, Mrs. Tevez.
Dass er so einen erbärmlichen Trottel hervorgebracht hat!
Das ist eine Schande!
Sie haben das Feuer gelegt.
Aus Angst, dass Nicolau die Briefe von Pedro an seine Mutter aufbewahrt hat.
Die hätten Ihren guten Namen ruiniert.
Der ganze Zorn gegen Nicolau war Ihre Chance, sie zu vernichten.
Zudem hätte Emilia die Möglichkeit gehabt, Ihren ach so guten Ruf zu zerstören.
Wie weit sind Sie beide gegangen, um sie zum Schweigen zu bringen?
Beantworten Sie meine Frage!
Wenn das Mädchen wirklich davon wusste, dann hat sie es für sich behalten.
Hallo, Papa!
Ich bin hier, um dein Haus zu kaufen.
Guten Tag, Mrs. Tevez.
Keine Sorge, ich bin hier, um Ihnen beiden zu helfen.
Wisst ihr, vor ein paar Monaten hat der Postbote wohl einen Fehler gemacht.
Meine Mutter hat immer davon geträumt, dieses Haus zu bewohnen.
Und mein Traum war, es ihr zu schenken. Weil sie es verdient hatte.
Tja, und jetzt kann ich das!
Wisst ihr, meine Mutter hat immer sehr fleißig gespart.
Jeden Monat hat sie etwas weggelegt, seit sie klein war.
Hier drinnen befinden sich 343.000 Euro.
Genug, um eure Schulden zu begleichen ...
... und noch was für ein neues Haus übrig zu haben.
Vielleicht sogar mit Teich.
Also ...
... haben wir einen Deal?
- Wir müssen das besprechen. - Genug geredet!
Euer Haus für mein Geld!
Und ich ziehe heute noch ein.
Ja oder nein?
In Ordnung.
Weißt du was, Papa?
Mein ganzes Leben hab ich mir einen Vater gewünscht.
Dabei warst du die ganze Zeit hier.
Aber ich war dir nicht ein Mal ein Lächeln wert.
Ich hol meine Sachen!
Wir müssen los. Sie haben den schwarzen Wagen, und den Fahrer.
- Kein Wort! - Ja.
Mr. Cortes!
¡Mierda!
Na toll!
- Was ist das alles für Zeug? - Sachen aus einem Museum?
Du gehst da lang.
Er ist hier irgendwo.
Stehen bleiben!
Max! Oh Mann!
- Herrgott! - Was ...
Bist du okay?
Nope, ich bin genervt. Schnappen wir ihn uns.
Halt!
Halt, Cortes!
Keine Bewegung, Mr. Cortes!
Erschießen Sie mich jetzt?
Nein.
Wir glauben, Hydraflux hat Sie beauftragt, Emilia Navarro zu töten.
Sie ist zuletzt in Ihr Auto gestiegen.
Sie sind noch mal zum Tatort zurück, um Ihre Kippe zu suchen.
Dann hat Hydraflux Sie nicht hergeschickt?
Nein.
Können Sie mich vor denen beschützen?
Sicher können wir Sie beschützen.
Ich war an dem Abend bei Emilia. Aber ich hab sie nicht umgebracht.
Warum laufen Sie dann vor uns weg?
Weil Hydraflux eine Menge Verbindungen in dieser Stadt hat.
Ich dachte, die schicken Sie, um mich loszuwerden.
Wieso sollten die das tun?
Weil ich Emilias Quelle war.
Was?
Wieso?
Ich hab nun mal ein Gewissen.
Sie erinnerte mich an mich selbst, als ich noch dachte, ich könnte was ändern.
Also schön, und was mussten Sie Emilia an dem Abend so Dringendes erzählen?
Ich hatte was Wichtiges über jemanden in Fornamossa rausgefunden.
Sieh mich nur an, Mutter!
Sieh her!
Nicolau.
Können wir kurz reden?
Wir haben erfahren, dass Hydraflux jemandem von hier viel Geld gezahlt hat,
damit er den Stausee verhindert.
400.000 Euro.
Ihre Mutter hat sich das Geld nicht erspart.
Sie haben sich von Emilias großem Widersacher bestechen lassen.
Sie war sicher am Boden zerstört.
Ihnen war klar, wenn Emilia das irgendwem erzählt,
will Hydraflux das Geld zurück.
Geld, das Sie brauchten, um das Haus kaufen zu können und sich zu rächen.
Ich glaube ja, Emilia hat versprochen zu schweigen, sogar Marcos gegenüber.
Aufhören!
Stopp.
Ich wollte ihr nicht wehtun.
Sie war meine Freundin!
Wir waren beste Freunde!
Aber ich wollte ...
... dass meine Mutter in Frieden ruhen kann.
Oh Gott!
Was hab ich getan?
¡Ay madre!
Was hab ich nur getan?
¡Oh, Dios!
¡Dios!
Ja.
Also hat Emilia am Ende doch das Tal gerettet.
Ein schönes Vermächtnis.
Und Nicolau Crespo war dann doch käuflich.
Jeder ist käuflich, Max.
Nenn mir eine Sache, die Winnie Puuh nicht für Honig tun würde.
Du bist so was von zynisch!
Nur weil ein Cop dich mal enttäuscht hat.
Du hast mir ja doch zugehört.
Ich hör dir immer zu, Miranda.
Puuh-Stöckchen.
Na komm.
- Welcher zuerst unten ist? - Japp.
Drei, zwei, eins, los.
Gewonnen!
Weißt du, ich hab mich umentschieden.
Du entsprichst eher Tigger als Winnie Puuh.
Tigger ist cool.
Und für mich bist du auch nicht wirklich wie Ferkel.
Danke, Max.
Untertitel von: Katrin Kittelmann
Nächstes Mal bei "The Mallorca Files" ...
Er ist aus dem Gefängnis ausgebrochen.
- Spannend. - Er ist nicht Hannibal Lecter.
Detective Benito Mancuso, Polizei Barcelona.
Die schicken ihren besten Detective, weil ein Buchhalter abhaut?
Okay, okay, okay. Wir müssen zusammenarbeiten, ja?
Das ist Leon Grec, ein Mafioso aus Barcelona.
Tut mir leid, dass Ihnen so viele Leute abhandenkommen.
Sagen Sie mir, was Sie wissen!
Darf ich?
Ich will's nur mal sagen: Ich könnte mich dran gewöhnen, chauffiert zu werden.
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