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Original subtitles

Wenn wir heute Abend durch diese Tür gehen, sollen wir dies nicht als Ende,

sondern als Anfang betrachten.

Die Schule gab uns die Fähigkeiten, die wir brauchen,

um un... unprofitierte Bürger zu werden.

Ein interessantes Wort, aber was bedeutet das?

Nun, wissen Sie, hart arbeitend und verantwortungsbewusst.

Gut, dann sag das auch so.

Die Schule gab uns die Fähigkeiten, die wir brauchen,

um verantwortungsbewusste Bürger von Walnut Grove zu werden. Danke.

Sehr schön, Willie. Eine ausgezeichnete Abschlussrede.

Wenn eure Eltern da sind, seid ihr aber ruhig und hört ihm zu.

- Miss Plum? - Ja.

Wir könnten die Abschlussfeier doch mit meinem Essay beginnen.

Nancy, du bist nicht in der Abschlussklasse.

Ich weiß, aber es ist ein wunderbarer Essay.

Ich schrieb ihn für den Kindergottesdienst.

Er heißt: "Warum mich Jesus mehr als die anderen liebt".

Das klingt wirklich wunderbar. Vielleicht ein andermal.

Also gut, wir sehen uns bei der Abschlussfeier. Ihr dürft gehen.

Sag deiner Mutter, ich will sie heute Nachmittag kurz sprechen.

Ja, Ma'am.

- Hallo. - Hallo.

- Ich war furchtbar, nicht wahr? - Nein, wieso sagst du das?

- Ich war unglaublich nervös. - Ein bisschen Nervosität schadet nicht.

- Du hast sie aber sehr gut versteckt. - Ehrlich?

Ja.

Aber wenn du dir deswegen Sorgen machst und noch etwas üben willst,

höre ich dir sehr gern zu.

Ich muss rüber ins Restaurant.

Ich versprach Ma, abends auszuhelfen.

Sehen wir uns später noch?

Es könnte ganz schön spät werden.

- Das macht mir nichts aus. - Mir auch nicht.

Also, bis heute Abend dann.

Ach, Laura, du hättest Williams Gesicht sehen sollen,

als er meine alten Liebesbriefe fand.

Er war unglaublich eifersüchtig.

Ich musste ihm versprechen, alle bis auf den letzten zu verbrennen.

- Ach, das ist aber schade. - Was denn?

Dass Sie diese Briefe vernichten mussten.

Ich sagte, dass ich es ihm versprach. Ich sagte nicht, dass ich es tat.

Laura, vernichte niemals einen Liebesbrief.

Man weiß ja nie, es könnte dein letzter sein.

Willst du noch Tee?

Nein, danke. Ich muss langsam los.

Laura...

Es gibt da etwas, worüber ich mit dir reden muss.

Weißt du...

Ich bin nun schon sehr lange allein in diesem riesigen Haus.

Als William es für mich baute, war es etwas ganz Besonderes.

Ich schätze, das Haus und ich sind uns sehr ähnlich.

Früher schön anzusehen und in aller Munde in Walnut Grove.

Und heute alt und gebrechlich.

William und ich dachten stets,

dass wir das Haus unserem Sohn vererben würden,

der es wiederum seinen Kinder vererbt.

Das war unser größter Traum.

Aber wie du weißt, ist unser Sohn sehr früh gestorben.

Und leider hatten wir keine weiteren Kinder.

Ich weiß.

Als William starb, habe ich sehr lange überlegt,

wem ich das Haus überlassen könnte. Für mich stand stets außer Frage,

dass du und Almanzo diejenigen sein würden.

Mrs Flannery...

Bitte, versprich mir, dass du mit Almanzo darüber reden wirst.

Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass Fremde hier einziehen.

Oder schlimmer,

dass Williams Arbeit zerstört wird, um etwas anderem Platz zu machen.

Es ist mein Ein und Alles, Laura.

Ich möchte es euch unbedingt geben.

Natürlich werde ich mit ihm reden.

Aber Sie werden noch sehr lange hier leben.

Wie dem auch sei, rede mit ihm darüber.

Heute Abend noch.

Das werde ich.

Ruhen Sie sich aus. Wir sehen uns morgen.

Gib deinem süßen Baby einen Kuss von mir.

Mache ich.

Willie?

Wir haben mit dem Essen gewartet, aber dann wurde es kalt.

Macht nichts. Ich habe im Restaurant gegessen.

- Viel zu tun? - Ja, gestern auch.

Das Rezept für die Pastete ist toll.

Ja. Ich hol dir einen Teller.

Nein, ich habe keinen Hunger. Ich muss noch mal kurz weg.

Weshalb denn?

Ach, es soll eine Überraschung werden.

Etwa für mich?

Ja. Ja, du wirst sehr überrascht sein.

Nun, für dich habe ich auch eine Überraschung.

Ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit Etta Plum.

Nächste Woche hast du eine Aufnahmeprüfung in Sleepy Eye.

Sie meint, du wirst sicher an der Universität angenommen.

Nun, hast du nichts dazu zu sagen? Bist du nicht glücklich?

Ja, das bin ich.

Ich wollte schon auf die Universität.

Gut. Jetzt musst du nur noch die Aufnahmeprüfung bestehen.

- Ja, aber... - Wir sind stolz auf dich.

Danke. Also, ich muss jetzt gehen.

Es wird nicht spät.

Du machst noch das Fenster kaputt.

- Wie war die Arbeit? - Gut.

Das Geschäft läuft gut.

Bist du sicher, dass du in einem Restaurant arbeiten willst?

Ja.

Es macht mir Spaß und ich bin gut darin.

Was dagegen, dass dein Mann in einem Restaurant arbeitet?

Nein, ich will nur sichergehen, dass es das ist, was du willst.

Ja, das will ich.

Wann redest du mit meinem Pa?

Bald.

Hast du etwa Angst vor ihm?

Nein.

Na ja, etwas. Aber nicht so viel, wie vor meiner Mutter.

Glaubst du, dass es schlimm wird?

Mit sechs küsste ich Amy Horn.

Danach lag sie zwei Wochen im Bett.

Du hast gut lachen.

Ich lache nur, weil ich glücklich bin.

Das bin ich auch.

Rachel.

Ich schleich mich hinten raus. Bis bald.

Rachel!

Ich komme, Pa.

Na, schmeckt's? Ja?

Es geht um Mrs Flannery. Doktor Baker sagt, sie fragt nach dir.

- Geh besser schnell zu ihr. - Ist sie...

Reverend Alden ist schon da.

Ich pass auf Rose auf, bis Jenny zu Hause ist.

Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst.

Mrs Flannery.

Ist sie...

Laura?

Lassen Sie uns allein.

Ich bin draußen, wenn Sie mich brauchen.

- Ich dachte, sie sei tot. - Sie hat durchgehalten... für Laura.

Mrs Flannery.

Hast du mit Almanzo über das Haus gesprochen?

Ja.

Bitte... versprich mir, dass ihr das Haus nehmt.

Ich will sicher sein können,

dass Roses und Jennys Lachen

das Haus ausfüllen werden, während sie aufwachsen.

Dafür wurde das Haus gebaut.

Das war unser Traum.

Bitte...

lasst ihn nicht sterben.

Ich verspreche es.

Wir trauern um Mae Flannery, die nicht länger unter uns weilt.

Das erfüllt uns gleichwohl mit Freude, denn Mae ist nun im Himmel.

- Amen. - Amen.

- Ich werde sie vermissen. - Ich auch.

Sie war immer gut zu uns Kindern.

- Kommst du heute Abend zum Essen? - Nein.

Darüber wollte ich mit dir reden. Ich muss heute nach Sleepy Eye.

- Ich nehme an einer Prüfung teil. - Was für eine?

Für die Aufnahme an der Universität. Ich tu das nur für Mutter.

Was auch passiert, ich werde nicht studieren.

- Wieso machst du sie dann? - Ich weiß, was ich tue.

- Willie. - Ich komme, Ma.

Vertrau mir.

- Das macht dann $ 1,58. - Oh, das hier habe ich vergessen.

Außerdem brauchen wir noch eine kleine Packung Mehl.

Ich wünschte, du würdest gleich an alles denken, was du brauchst.

Das ist das dritte Mal, dass ich jetzt ins Lager muss.

Sie lungert hier rum in der Hoffnung, Willie zu sehen.

Ich frage mich, wie seine Prüfung gelaufen ist.

Ob er bald wieder zurück ist?

Da sind Sie ja. Willie!

Willie? Willie!

Hast du bestanden?

- Lass ihm Luft zum Atmen. - Ach was! Wie ist es gelaufen?

- Hast du bestanden? - Also, anfangs war ich etwas nervös.

Aber als ich mir die Fragen durchlas, wusste ich genau, was ich tun musste.

Du hast also bestanden? Hat er bestanden?

Willie, ich rede mit dir. Hast du bestanden?

Die Ergebnisse kommen in ein bis zwei Wochen.

Sie müssen ja erst die Prüfungen auswerten.

Nun ja...

Nun, ich bin sicher, dass du bestehst.

Ach, ich bin so stolz auf dich, mein kleiner Willie.

Ich geh besser ins Restaurant und mache auf.

In Ordnung.

Herein.

Kannst du auch nicht schlafen? Na ja, es war ein langer Tag.

Ich bin einfach noch nicht müde.

Stimmt was nicht?

Nein.

Bist du sicher?

Du warst sehr still auf der Rückfahrt von Sleepy Eye.

Mir geht eine Menge durch den Kopf.

Machst du dir Gedanken um die Prüfung?

Ja, irgendwie schon.

Du hast dein Bestes gegeben, nicht wahr?

- Ja. - Das ist alles, was du tun kannst.

Mach dir keine Sorgen. Jetzt kannst du sowieso nichts mehr tun.

Ich will nur nicht, dass du enttäuscht von mir bist.

Nein, um Gottes willen, was redest du da?

Ich werde nicht enttäuscht von dir sein.

Ich bin sehr stolz auf dich.

Welche Note du bei einer Prüfung kriegst, ändert daran gar nichts.

Verstehst du das?

- Ja, Pa. - Sehr gut.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich schlafe jetzt.

- Bis morgen früh. - Pa?

Ja?

Bis morgen früh.

Gute Nacht.

Hallo?

Dreikäsehoch?

Laura!

Ich bin hier.

Nun ja... Verzeihen Sie, dass ich lache, Ma'am.

Ich kenne jemanden, der aussieht wie Sie. Na ja, aussah.

- Was? - Ja, ein kleines Mädchen.

Sie heißt Laura Ingalls Wilder.

Früher hatte sie stets Zeit für ihren alten Freund, Mr Edwards.

So?

Ja, ja. Doch eines Tages verschwand sie in einem großen Haus.

Sie war spurlos verschwunden.

Vielleicht taucht sie nach der Arbeit wieder auf.

Das hoffe ich doch.

- Haben Sie den Fensterrahmen dabei? - Ja.

- Soll ich ihn einbauen? - Nein.

- Wenn ich Hilfe brauche, frage ich Sie. - Sieht gut aus hier.

Ja, es wird langsam.

Du und Almanzo, ihr werdet sicher hier herumgeistern.

Wissen Sie, genau darüber habe ich nachgedacht.

Vielleicht wäre es eine gute Idee, eine Pension daraus zu machen.

- Eine Pension? - So könnten sich viele daran erfreuen.

Mit den Einnahmen könnten wir es renovieren.

Eine Pension. Gar keine so schlechte Idee.

Meine Kleine wird also Geschäftsfrau. Ich muss los.

Kommen Sie vorbei, wenn alles fertig ist?

Versprochen.

- Bis dann. - Wiedersehen.

Ach, um Himmels willen, Nels.

Nancy, sind deine Hausaufgaben fertig?

Nie habe ich Zeit zu entspannen.

Die wirst du haben, wenn du deine Hausaufgaben gemacht hast.

Willie...

Das hätte ich fast vergessen.

Heute kam ein Brief für dich, wegen der Prüfung in Sleepy Eye.

Du hast es vergessen?

Wie konntest du das denn nur vergessen?

Willie, Willie.

Willie, der Student.

Ein Junge mit Zukunft.

"Sehr geehrter Mr Willie Oleson, es tut uns leid..."

Du hast die Prüfung nicht bestanden? Wie kann das sein?

Denen muss ein Fehler unterlaufen sein.

Nein.

Aber... Wie konntest du uns das nur antun?

Um Himmels willen, jeder in der Stadt weiß davon.

Was soll ich den Leuten erzählen?

Wie konntest du nur glauben, dass du auf die Universität kommst,

ohne die Aufnahmeprüfung zu schaffen?

Ich studiere nicht. Ich bleibe hier und führe das Restaurant.

Himmel Herrgott noch mal, Du wirst nichts dergleichen tun!

Ach, um Himmels willen.

Niemand darf davon erfahren.

Mal sehen, wir...

Wir... Ja.

Wir engagieren einen Hauslehrer.

Ich rede mit Etta Plum,

damit du die Aufnahmeprüfung wiederholen kannst.

- Diesmal lernst du gefälligst richtig! - Mutter!

Ich bin absichtlich durchgefallen!

Ich werde sie nicht wiederholen. Ich bleibe in Walnut Grove.

Ich führe das Restaurant und heirate Rachel Brown.

- Du bist absichtlich durchgefallen? - Mehr habe ich nicht zu sagen!

Er wird... Rachel Brown heiraten?

Ach, Mutter.

Wie konnte er dir nur so was antun, Mutter?

Schon komisch, welche Orte man aufsucht,

um seine Gedanken zu ordnen.

Ich habe hier auch schon die eine oder andere Stunde verbracht.

Ich weiß nicht.

Ich hätte euch gleich davon erzählen sollen.

Ich weiß, wie wichtig Ma die Universität ist.

Ja, du hättest es uns sagen sollen.

Du glaubst nicht, dass ich das Richtige tue, oder?

Wenn es sich für dich richtig anfühlt, dann ist es das auch.

Du musst dein eigenes Leben führen, nicht das deiner Mutter oder meins.

Meinst du das ernst?

Aber natürlich.

Herzlichen Glückwunsch,

du hast dir eine nette junge Dame ausgesucht.

Ich weiß.

Ich geh besser wieder zurück zu deiner Mutter.

Sie braucht sicher etwas Riechsalz.

Ich dachte gerade an etwas:

Ich könnte bald wieder Großvater werden.

Mr Brown. Nein... Mr Brown. Mr Brown.

Äh, Mr Brown...

Rachel und ich haben uns gefragt...

Das kann ich nicht sagen.

Nein, das klingt ja furchtbar.

Ganz furchtbar. Furchtbar.

Hallo, Mr Brown. Ich dachte mir, dass...

Das macht mich noch ganz krank!

- Willie? - Was?

Pa sagt, dass du reinkommen kannst.

Keine Sorge, er beißt nicht.

Ich äh... Ich werde dann mal mit ihm reden.

Setz dich, William.

Meine Tochter hat gesagt,

dass du mich sprechen willst.

Oh... Ja, Sir.

Ich meine, Mr Brown.

Ich... Rachel und ich...

Was ich damit sagen will...

Rachel hat sich einverstanden erklärt, dass wir...

- Natürlich nur, wenn Sie... - Du gehst also nicht zur Universität?

Ja, Sir. Ich meine, nein, Sir.

Das werde ich nicht.

Mr Brown...

- Rachel hat sich... - Arbeitest du Vollzeit im Restaurant?

Oh ja, Sir.

Wir haben im Moment fast zu viel zu tun.

Aber das macht nichts.

An keinem Ort wäre ich lieber als in der Küche.

Mein Pa sagt, das liegt mir wohl im Blut.

Als Kind versteckte ich mich immer im Küchenschrank.

Ich denke, ich fühle mich dort einfach zu Hause.

Verstehe.

Das mit dem Restaurant kriege ich sicher gut hin.

Ich habe viele neue Ideen für Verbesserungen.

Und deshalb glaube ich, dass Rachel und ich...

- Wir sollten vielleicht... - Willie...

Ich bin sicher, dass du gut für sie sorgen wirst.

Oh ja, Sir. Ich...

Wirklich?

Ja, wenn du es noch schaffst, mich um ihre Hand zu bitten.

Ach, ihre Hand.

Ich hätte gern Ihre Erlaubnis, Rachel Brown zu heiraten...

Äh, Rachel.

Du hast sie.

Ich hab sie?

- Ja, du hast sie. - Ich hab sie...

Danke, Mr Brown.

Willie...

Du darfst mich ab jetzt auch gerne Pa nennen.

Danke, Pa.

Geschäftlich hat das Hand und Fuß.

Wenn das Restaurant läuft, sollte Willie weitermachen.

Ja, da hast du recht, er sollte das Restaurant führen.

Sie bekommen Nellies und Percivals altes Zimmer über dem Restaurant,

bis sie etwas Größeres gefunden haben.

- Nein. - Harriet.

- Auf keinen Fall! - Sei nicht so stur.

Nenn es, wie du willst. Ich mach da nicht mit.

Wenn Willie sein Leben ruinieren will, bitte.

Aber ich werde ihn nicht dabei unterstützen.

Ihr Pa hat Ja gesagt! Er hat Ja gesagt!

Sie wird sich schon beruhigen.

Ich freue mich für dich, mein Junge.

Danke, Pa.

Laura?

Hallo, Willie. Rachel.

- Das Haus sieht toll aus. - Danke. Es war harte Arbeit.

Wir wollten etwas mit dir besprechen.

- Hallo. - Hallo.

Ich hab dir was zur Einweihung mitgebracht.

- Was denn? - Mach die Augen zu.

Und nicht schummeln. Schummeln werde ich nicht dulden.

WILDERS PENSION

Du kannst.

- Ach, Mr Edwards. - Gefällt es dir?

Es ist wunderschön.

Jetzt fehlen nur noch die Gäste.

Das wären dann wohl wir.

- Ihr? - Darüber wollten wir mit dir reden.

Wir haben gehofft, dass wir nach der Hochzeit hier einziehen können.

Es wäre uns eine große Freude,

aber deine Ma wird sicher verärgert sein.

Glaub mir, das ist kein Problem.

Na dann, herzlich willkommen in Wilders Pension.

Ich mache das Essen warm. Ihr bleibt doch.

Danke, aber ich muss ins Restaurant.

Und Rachel muss die Heiratsanzeigen zur Post bringen.

Pa hat sicher 1000 Verwandte im Osten.

Wir essen dir schon bald die Haare vom Kopf.

- Bis dann. - Macht's gut.

Wiedersehen.

Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug.

Ich sehe es schon kommen, bald wird Rose heiraten.

Meine Tochter heiratet erst, nachdem sie die Welt gesehen hat.

Das sagen sie alle.

Lassen Sie uns essen. Danach hängen wir das Schild auf.

Nicht doch. Ich nehme das Stück da. Das sieht lecker aus.

Keine Geduld.

Es ist so aufregend zu wissen, dass eine Hochzeit vor der Tür steht.

- Sie sind sicher begeistert, Harriet. - Begeistert?

- Ich bin am Boden zerstört. - Wie meinen Sie das?

Rachel Brown ist so ein nettes Mädchen.

Vielleicht für alle anderen, aber nicht für meinen Willie.

Sie macht ihm jede Chance auf ein glückliches Leben zunichte.

Ohne sie ginge er auf die Universität und seine Zukunft wäre gesichert.

- Harriet. - Aber hört er auf seine Mutter?

Nein, natürlich nicht.

Was kann er so schon für eine Zukunft haben?

Aber kümmert sie seine Zukunft? Nein, nur ihre eigene.

Doch eines kann ich Ihnen sagen:

Wenn es eine Hochzeit geben sollte, werde ich nicht dabei sein!

Harriet.

- Guten Tag, Mrs Foster. - Guten Tag, Harriet.

Das glaube ich einfach nicht!

Du kannst die Hochzeit nicht ohne Grund absagen.

Ich habe es dir doch gesagt, es ist besser so.

Du sagst mir jetzt, was ich falsch gemacht habe.

Es ist nicht wegen dir. Du hast nichts falsch gemacht.

Was dann?

Es ist wegen deiner Mutter.

Sie sagt, ich ruiniere dein Leben, weil du nicht auf die Universität gehst.

- Was? - Vielleicht hat sie recht damit.

- Komm! - Wo gehen wir hin?

Zu Mutter!

Wird Zeit, das Restaurant zu öffnen. Ich gehe rüber, bis Willie zurück ist.

- Ich verstehe. - Was verstehst du?

Erst stiftet das Mädchen ihn an, durch die Aufnahmeprüfung zu fallen.

Nun hält sie ihn davon ab, seine Arbeit zu tun.

Harriet.

Vermutlich verstecken sie sich irgendwo und knutschen.

Mutter, ich habe dir etwas zu sagen!

Ich werde es nur einmal sagen, also hör zu!

- Du hast gar nichts zu sagen... - Mutter, jetzt rede ich! Du hörst zu!

Du hast mir, Vater und jedem hier in Walnut Grove, der dir zuhört, gesagt,

dass Rachel mein Leben ruiniert.

Ich dachte, du würdest schon merken, dass du Unrecht hast.

Aber ich werde nicht länger schweigen.

Wenn jemand meine Chancen auf ein glückliches Leben ruiniert, dann du!

- Ich? - Ja, du!

Rachel wird mich glücklich machen. Rede nie wieder schlecht über sie!

Wir werden jetzt das Restaurant aufmachen.

Und du bleibst hier, bis du akzeptiert hast, dass Rachel und ich heiraten!

- Denn genau das werden wir tun! - Schön, schön. Macht nur.

Heiratet doch! Ich werde nicht dabei sein, versprochen!

Schön, das ist deine Entscheidung.

Ach, übrigens: Mr Edwards wird mein Trauzeuge sein.

Siehst du? Siehst du, was diese Hexe aus ihm gemacht hat?

Erstaunlich.

Harriet...

Dieses Mal wirst du nicht gewinnen.

Bitte, zieh dich an und komm mit mir zu der Hochzeit.

Auf keinen Fall.

Wenn dir dein Sohn was bedeutet, rede ihm die Sache aus.

Wie du willst.

Nancy!

Nancy!

- Schrei nicht so, ich hab dich gehört. - Ach, Nancy, hol deiner Mutter...

Was ist das denn? Was trägst du da?

- Mein Brautjungfernkleid. - Brautjungfer?

Rachel bat mich darum, ihre Trauzeugin zu sein.

Du hast mir versprochen, nicht zu dieser Hochzeit zu gehen.

Tut mir leid, aber die Trauzeugin ist sehr wichtig.

Jeder aus Walnut Grove wird da sein. Da konnte ich nicht Nein sagen.

Und was ist mit mir?

Tut mir leid, Mutter. Du musst alleine zu Hause bleiben.

Niemand kümmert sich um mich.

Laura, bring sie hierher.

Isaiah, ich sehe dich zum ersten Mal mit Schlips.

Die Blumen kommen hier hin.

Almanzo, deine kommen da hin.

Noch etwas drehen.

Dreht sie ein bisschen rum.

- Sind sie nicht wunderschön? - Oh ja.

Alle Gäste sind schon da.

Fast alle.

Also...

Ich denke...

Ich denke, es dauert nicht mehr lange.

Ach, Kleines.

Du musst dir um nichts Sorgen machen.

Du und Willie, ihr werdet sehr glücklich sein.

Er ist ein guter Mann.

Ach, Pa. Ich bin jetzt schon sehr glücklich.

Ich hab dich lieb.

Mein kleines Mädchen.

Sie sind soweit.

Sehe ich gut aus? Schließlich werden alle nur mich ansehen.

Willst du die hier Anwesende zu deiner Frau nehmen,

willst du mit ihr leben nach Gottes Geboten im heiligen Stand der Ehe?

Willst du sie lieben und ehren,

willst du ihr in Gesundheit und Krankheit beistehen,

willst du allen anderen entsagen

und ihr treu bleiben, bis dass der Tod euch scheidet?

Ja, ich will.

Nancy!

Den Ring, bitte.

Sprich mir nach:

Mit diesem Ring...

- Mit diesem Ring... - Nehme ich dich zur Frau...

...nehme ich dich zur Frau.

Alle meine weltlichen Güter...

Alle meine weltlichen Güter...

- ...teile ich mit dir. - ...teile ich mit dir.

Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau.

Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen.

Du darfst die Braut jetzt küssen.

Schön, dass du es doch noch geschafft hast.

Das weckt viele Erinnerungen, was?

Weißt du noch, wie aufgebracht meine Mutter war?

Sie wollte nicht, dass ich die Universität verlasse und heirate.

Ich glaube, sie sagte, das würde mein Leben ruinieren.

Nun, sie hatte Unrecht.

Dich zu heiraten war das Beste, was ich jemals tat.

Meinst du das ernst?

Wenn ich könnte, würde ich alles noch mal so machen.

Ach, Nels.

Unser kleiner Willie.

So klein ist er auch nicht mehr.

Darf ich um diesen Tanz bitten?

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